29. Sep. 2008
Immer wieder frage ich mich, warum wir bei dem Sammelbegriff Tee nicht besser sprachlich wie inhaltlich differenzieren. Bei anderen Lebensmitteln gibt es doch so viele Unterschiede. Nicht aber bei Tee. Hier verstehen wir darunter nicht nur die originären weißen, grünen und schwarzen Tees. Wir subsummieren auch Kräuter- und Fruchtaufgüsse, die keinerlei Teepflanzen enthalten. In meinen Augen sind das lediglich Kräuter-bzw. Frucht-Heißwasseraufgüsse. Diese schmecken ja durchaus gut und verfügen über interessante gesundheitliche Aspekte. Nur: sie sind eben keine Tees. Die Franzosen wissen hier zu unterscheiden: dem “thé” steht die “infusion” oder “tisane” gegenüber. Beide Begriffe umfassen die auch bei den Franzosen beliebten Kräutertees wie Pfefferminz-, Salbei- und Co., aber auch den bei uns leider fast unbekannten “verveine”, also Eisenkraut. Und ein “thé à la menthe” ist kein Pfefferminztee, wie wir ihn verstehen, sondern ein schwarzer Tee mit einem Stengel frischer Pfefferminze drin, so wie er auch im arabischen Raum gern getrunken wird.
Doch wie es gut und normal ist, jeder Mensch bevorzugt bestimmte Varianten von Tee und/oder Heißwasseraufgußgetränken. Der Teespezialist Teekanne und die ehemalige Spitzensportlerin Stefanie Graf fragen nun vom 29. September bis 31. Dezember 2008 ganz Deutschland: “Welcher Teekanne-Typ bis Du?” Die Bewerbung für das Casting ist denkbar einfach. Jeder Teilnehmer kann ein Foto von sich und seinem Lieblingstee im Internet unter www.teekanne.de hochladen oder per Post mit einer im Handel erhältlichen Teilnahmekarte an Teekanne Düsseldorf senden. Wer möchte, kann in einem kurzen Statement noch die Wahl seiner Lieblingssorte erklären. [...]
Immer wieder frage ich mich, warum wir bei dem Sammelbegriff Tee nicht besser sprachlich wie inhaltlich differenzieren. Bei anderen Lebensmitteln gibt es doch so viele Unterschiede. Nicht aber bei Tee. Hier verstehen wir darunter nicht nur die originären weißen, grünen und schwarzen Tees. Wir subsummieren auch Kräuter- und Fruchtaufgüsse, die keinerlei Teepflanzen enthalten. In meinen Augen sind das lediglich Kräuter-bzw. Frucht-Heißwasseraufgüsse. Diese schmecken ja durchaus gut und verfügen über interessante gesundheitliche Aspekte. Nur: sie sind eben keine Tees. Die Franzosen wissen hier zu unterscheiden: dem "thé" steht die "infusion" oder "tisane" gegenüber. Beide Begriffe umfassen die auch bei den Franzosen beliebten Kräutertees wie Pfefferminz-, Salbei- und Co., aber auch den bei uns leider fast unbekannten "verveine", also Eisenkraut. Und ein "thé à la menthe" ist kein Pfefferminztee, wie wir ihn verstehen, sondern ein schwarzer Tee mit einem Stengel frischer Pfefferminze drin, so wie e