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26. Nov. 2008

Dank Daniel erfahre ich gerade, dass der Bodenseepeter in grossen Schwierigkeiten steckt. Wer seinen Artikel hier liest, hat das Gefühl, dass Peter bald kein Geld mehr hat, zum Bodensee zurückzufahren. Denn das Hotel Viva Creativo verlangt Geld fürs WLAN. Ok, das machen viele Hotels. Und dazu hab ich hier auch schon mal meine Meinung geäußert: “Providing internet access to guests is kind of like providing heat and electricity, or a hot cup of tea.” Doch, so erfahren wir vom Peter, verlangt das betreffende Hotel nicht etwa fünf Euro pro Tag oder pro Aufenthalt vom Gast. Nein, hier wird der Gast richtig abgezockt: 5 EUR/Std!

Während beispielsweise das Hotel Sonnblick in Kaprun seinen Gästen nicht nur kostenfreien Internet-Zugang bietet, sondern sogar auf allen Hotelzimmern Computer stehen, an denen der Gast frei nach Laune arbeiten, surfen, mailen oder sonstwas machen kann, so meinen die Hannoveraner Hoteliers in diesem Fall das Profit-Center Telefonzentrale, das ihnen vor ca 15 Jahren verloren gegangen ist, durch das Profit-Center Internet zu ersetzen. Ok, Dienstleistung ist was anderes. Aber hier, in Niedersachsens Landeshauptstadt, scheint wohl weiterhin zu gelten: Hotellerie könnte so schön sein – wenn nur der Gast nicht immer stören würde…

Doch der Bodenseepeter hat eine Idee: Die Geschäftsführerin des Hotel Viva Creativo wird morgen, Donnerstag, 27.11.2008, unter seinen Seminarteilnehmern sein. Darum schreibt er seinen Vortrag um mt Screenshots der Beurteilungen bei Holidaycheck, Tripsbytips, Tripadvisor, den Twitterfeeds und natürlich seinem Artikel in seinem eigenen Blog. Und er wartet gespannt darauf, wie weit sein Artikel bis morgen um 12 Uhr schon durch die Blogsphäre gewandert sein wird.

Daniel von Tourismus-Zukunft geht noch eins weiter: er ruft dazu auf, wie dem Hotel am besten geholfen werden könnte, den jetzt entstandenen Image-Schaden wieder auszubügeln. Nun denn, der Preis eines Kastens Bier animiert mich, hier meinen Vorschlag zu unterbreiten: [...]

26. Nov. 2008

Radio Ashampoo, die Singlebörse Fischkopf.de und das Aparthotel Spiekerooger Leidenschaft laden vom 16. bis zum 18. Januar 2009 Singles deutschlandweit zu einem ungezwungenen Kennenlern-Wochenende auf die Insel Spiekeroog ein. Auf der autofreien Nordsee-Insel mit ihrem weiten, weißen Sandstrand, den ursprünglichen Dünen und dem romantischen, kleinen Dorf sind viele gemeinsame Aktivitäten geplant, sodass alle einsamen Herzen ihre persönliche Gelegenheit finden, sich besser kennen zu lernen.

Radio Ashampoo, das Internet-Portal Fischkopf.de und das Aparthotel Spiekerooger Leidenschaft erklären die idyllische Nordsee-Insel Spiekeroog für ein Wochenende zur Insel der Liebe und laden daher zur 1. Insel-Liebe ein. Vom 16. bis zum 18. Januar gehört die urige Insel ein Wochenende lang all jenen, die sich von der Geißel “Einsamkeit” befreien möchten, die Zweisamkeit oder einfach nur Gemeinsamkeiten mit anderen suchen. [...]

26. Nov. 2008

Heute morgen unterhielt ich mich via Skype über Journalismus, PR, Twitter und Blogs mit Literaturluder. Dabei machte sie mich auf einen Artikel bei Sonntagmorgen aufmerksam: Die deutsche Blogosphäre hat Lust auf ein Genußcamp. Diese Idee kam mir zwar schon vor ein paar Monaten, doch gebe ich zu, dass ich bisher Mühe, Arbeit und Organisation – jedenfalls alleine – scheue. Und hier vor Ort in München noch zu wenig andere Blogger kenne, die mithelfen würden. Doch heute kam der Gedanke von den richtigen Menschen zur richtigen Zeit und wurde gleich aufgenommen: Hirnrinde schlug das Thema vor, Sonntagmorgen und Matthias griffen das Thema auf, so dass sogar Rivva aufmerksam wurde. Und der Twitterfeed zum dem Thema war einige Zeit sehr aktiv.

Jetzt freue ich mich sehr darüber, wenn wir Ort, Zeit und Leute finden, die hier mitmachen. Ich bin gerne dabei. Und freue mich, wenn Travel-, Hotel-, Wein-, Bier-, Food- und Kochblogger zusammenfinden. [...]

25. Nov. 2008

Stefan Schörghuber, Vorsitzender des Vorstandes der Schörghuber Unternehmensgruppe, ist in der Nacht zum 25. November 2008 in seinem Münchner Haus plötzlich und unerwartet verstorben. Er wurde nur 47 Jahre alt.

In einer Erklärung an die 6.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe schrieb Finanzvorstand Hans-Peter Hoh heute Morgen: „Sein Tod ist für uns alle und für die gesamte Unternehmensgruppe ein unermesslicher Verlust. Mit Stefan Schörghuber verlieren wir einen ungewöhnlich verantwortungsbewussten Menschen, einen umsichtigen und visionären Unternehmer, der mit großem Pflichtgefühl die Geschicke seines Unternehmens lenkte. In dieser schweren Stunde gilt unser ganzes Mitgefühl Frau Schörghuber und ihren Kindern.“ [...]

19. Nov. 2008

Tuol Sleng Buddhist MemorialNein, dies ist kein günstiges Hotel, das sich da heimelig unter Palmen versteckt. Kein schöner Ort, der zum verweilen einlädt. Es ist eine ehemalige High School in Phonm Penh. Ein kambodschanisches Auschwitz. Hier wurden unter den Roten Khmer unzählige Menschen grausam ermordet. Wie ich heute auf everything-everywhere lese, ist dieser Ort zusammen mit den Killing Fields, die spätestens seit dem gleichnamigen Film ein Begriff sein sollten, eine der touristischen Hauptattraktionen von Kambodscha, speziell Phnom Penh.

Ich hoffe, dies Land schafft es, bald auch für andere Sehenswürdigkeiten bekannt und begehrt zu sein. Denn Deutschland ist als touristisches Land auch nicht nur wegen der KZs interessant, München oder Dachau nur für das Lager, Bautzen nur für das Gelbe Elend, Berlin für die Normannenstraße. [...]

18. Nov. 2008

Alpine PearlsDas Projekt „Alpine Pearls“ aus der Alpenregion erhält die Ecotrophea 2008, die Internationale Umweltauszeichnung des Deutschen ReiseVerbands (DRV). Im Rahmen der Preisverleihung auf der 58. DRV-Jahrestagung in Budapest erhielt Dr. Peter Brandauer, Präsident von Alpine Pearls und Bürgermeister des österreichischen Orts Werfenweng, die Ecotrophea-Skulptur überreicht.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) würdigt mit der Internationalen Umweltauszeichnung seit 22 Jahren Projekte für vorbildliches und nachahmenswertes Engagement im Umweltschutz und Tourismus – in diesem Jahr erstmals unter dem neuen Namen Ecotrophea. [...]

18. Nov. 2008

Gault Millau 2009Niko war der Erste, ich danke ihm und veröffentliche hier bei mir gern die Ergebnisse des Gault Millau Deutschland 2009, die offiziell heute auf Schloss Lerbach bekanntgegeben werden. Nils Henkel ist Koch des Jahres, Aufsteiger ist Jörg Glauben. Die weiteren Gewinner und Verlierer (bis 17 Punkte) des schonungslosesten aller deutschen Gourmet-Führer:

  • Koch des Jahres:Nils Henkel (Restaurant Dieter Müller/Schloss Lerbach)
  • Oberkellnerin des Jahres: Marie-Ann Raue (MA Berlin)
  • Aufsteiger des Jahres: Jörg Glauben aus dem Tschifflik (Hotel Fasanerie bei Zweibrücken)
  • Entdeckung des Jahres: Alexander Schütz (St. Benoit, Hotel Maximilian in Oberammergau)
  • Sommelier des Jahres: Hagen Hoppenstedt (Haerlin, Vier Jahreszeiten Hamburg)
  • Patissier des Jahres: Matthias Ludwigs (Graugans, Hyatt Regency Köln)
  • Restaurateur des Jahres: Herbert Seckler (Sansibar/Sylt)
  • Hotellier des Jahres: Ralf J. Kutzner (Bülow Residenz Dresden)

Die weitere Punktevergabe: [...]

18. Nov. 2008

Bio Vitalhotel FalkenhofDirekt im Zentrum von Bad Füssing liegt das Vitalhotel Falkenhof. Unauffällig steht es da, keine Leuchtreklame, kein großes Hotelschild. Die moderne Fassade mit Balkongittern aus hellem Lärchenholz, Stahl und orange-farbenene Balkonvorhängen hebt das Haus positiv hervor aus der Tristesse der Kurpensions-Bunker von Bad Füssing. Nur ein kleines Schild an der Eingangstür weist auf die Mitgliedschaft bei den Bio-Hotels hin.

Das Bio-Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing bietet spezielle Bewegungs- und Wellness-Arrangements für Schwangere an. Diese sollen nicht nur den Bauch, sondern auch den Aufenthalt zu einer runden Sache machen. Europas einziges Biohotel mit eigener Hoteltherme zählt zu den besten Adressen für ganzheitliche Erholung, verbunden mit einer herausragenden Bio-Küche.

Dafür, dass die werdenden Mütter sich nachhaltig vom (Berufs-)Alltag lösen und richtig loslassen können, sorgen über 100 Möglichkeiten wie Massagen, Jin Shin Jyutsu, Meditation, unzählige Ayurveda- und Kosmetik-Behandlungen. Ein erfahrenes Therapeutenteam unterstützt die Gäste auf Wunsch bei der Programmgestaltung. [...]

15. Nov. 2008

Bio Vitalhotel FalkenhofDirekt im Zentrum von Bad Füssing liegt das Vitalhotel Falkenhof. Unauffällig steht es da, keine Leuchtreklame, kein großes Hotelschild. Die moderne Fassade mit Balkongittern aus hellem Lärchenholz, Stahl und orange-farbenene Balkonvorhängen hebt das Haus positiv hervor aus der Tristesse der Kurpensions-Bunker von Bad Füssing. Nur ein kleines Schild an der Eingangstür weist auf die Mitgliedschaft bei den Bio-Hotels hin.

Das Bio-Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing bietet spezielle Bewegungs- und Wellness-Arrangements für Schwangere an. Diese sollen nicht nur den Bauch, sondern auch den Aufenthalt zu einer runden Sache machen. Europas einziges Biohotel mit eigener Hoteltherme zählt zu den besten Adressen für ganzheitliche Erholung, verbunden mit einer herausragenden Bio-Küche.

Dafür, dass die werdenden Mütter sich nachhaltig vom (Berufs-)Alltag lösen und richtig loslassen können, sorgen über 100 Möglichkeiten wie Massagen, Jin Shin Jyutsu, Meditation, unzählige Ayurveda- und Kosmetik-Behandlungen. Ein erfahrenes Therapeutenteam unterstützt die Gäste auf Wunsch bei der Programmgestaltung. [...]

12. Nov. 2008

Dank dem Gastgewerbe Gedankensplitter stosse ich auf folgende Meldung: Noch bis heute Abend können Zuschauer der VOX-Doku-Soap “Mein Restaurant” darüber abstimmen, welches der beiden nominierten Restaurants “Grinsekatzein München und “TessaNova” in Leipzig am kommenden Freitagabend schließen müssen.

Chefkoch in der “Grinsekatze” ist Andreas Schaer, der ehemalige Chefkoch des Ringhotels Tallymann” in Bad Nenndorf und Mitglied von Eurotoques. [...]

12. Nov. 2008

Guide Michelin 2009Schock für die Münchner Schickeria: In Bayern gibt es nach langen Jahren kein Drei-Sterne-Restaurant mehr. Im neuen Michelin-Gastronomieführer wurde Altmeister Heinz Winkler mit seiner Residenz in Aschau im Chiemgau auf zwei Sterne herabgestuft. Winkler gilt neben Witzigmann als Altmeister des deutschen Kochwunders und hatte als dienstältester Drei-Sterne-Koch in Deutschland mehr als 20 Jahre lang mit Unterbrechungen drei Sterne. Bayern bleiben nun sechs Küchen mit zwei Sternen, darunter weiterhin Hans Haas im Tantris. Dafür erkochte sich Christian Jürgens nach dem Wechsel aus Wernberg-Köblitz in die Überfahrt in Rottach-Egern sofort wieder den Doppelstern. Und einen Stern erhielten Michael Fell und Peer Franke in der Villa am See, die genau auf der anderen Seite des Tegernsee liegt.

Doch die Münchner haben dafür zwei Aufsteiger mit je zwei Sternen, müssen also nicht ganz verzweifelt sein: Zwei Sterne bekamen auch Christian Grünwald im August in Augsburg sowie Diethard Urbansky im Dallmayr in der bayerischen Landeshauptstadt. [...]

10. Nov. 2008

SalzburgHeute gehts nach Salzburg. Nein, nicht etwa um die schöne Stadt zu besuchen. Genauer gesagt fahre ich nach Puch bei Salzburg. Die Fachhochschule Salzburg residiert dort. Und ich bin heute, am 10. November, bei der Veranstaltung “Brennpunkt eTourism 2008″. Der Brennpunkt eTourism steht dieses Jahr unter dem Motto: “Der Kunde im Zentrum des Online-Vertriebes”.

Das Internet hat den Reisemarkt in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Das Internet ist mittlerweile die wichtigste Informationsquelle zur Reisevorbereitung – und dem Kunden von morgen kommt durch das Web eine neue, stärkere Rolle zu. [...]

7. Nov. 2008

Wie das Handelsblatt meldet, verkauft der belgisch-brasilianische Getränkekonzern InBev eventuell sein Deutschlandgeschäft. Als Interessent gilt die Bielefelder Oetker-Gruppe. Damit würden Marken wie Becks, Spaten, Löwenbräu und Franziskaner zur Radeberger Gruppe stossen.

Ich denke, in Deutschland gibt es dann bald so gut wie keine Konkurrenz großer, nationaler Marken mehr, wenn Dr. Oetker die ganzen Biersorten zusammen kauft. So wie in Berlin Schultheiss und SchwKindl nicht mehr konkurrieren, sondern das gleiche Gebräu unter anderen Namen an den Mann bzw Frau bringen, so werden dann auch die großen norddeutschen Konkurrenten Jever und Beck’s zum gleichen Konzern gehören.

Zum anderen aber ist es gut, dass damit diverse deutsche Sorten wieder einem deutschen Unternehmen gehören – und nicht, wie bisher, belgischen Bierpanschern. [...]

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