10. Mrz. 2008
Durch einen netten Zufall fügte es sich, dass ich gestern Abend im Restaurant Parioli des Hotel de Rome zu Abend dinierte. Das Rocco Forte Hotel am Berliner Bebelplatz hat erst seit kurzem geöffnet und gehört eindeutig in die Fünf-Sterne-Luxus Kategorie. Das Gebäude war früher die Reichszentrale der Dresdner Bank und stellt durch seine zentrale, exponierte Lage schon allein architektonisch ein Highlight in der Berliner Hotellandschaft dar. Der Bebelplatz hat als Opernplatz seine traurige Berühmtheit in der deutschen Geschichte erlangt, als kranke, politisch fehlgeleitete Hirne dort Bücher verbrannten. Hier im Herzen Berlins, direkt Unter den Linden bilden Berliner Staatsoper, Hedwigskirche, Hotel de Rome und ein Bankhaus, Kronprinzenpalais und das Hauptgebäude der Humboldt Universität auf der anderen Seite der Straße ein einzigartiges Ensemble.
Das Hotel de Rome fällt vor allem durch seinen eher schlichten, zurückhaltenden Eingang auf. Freundlich öffnet der Doorman die Tür, ein paar Stufen führen hoch zu einer zweiten, alten Tür, die elegant und elektronisch wie von Geisterhand aufschwingt, während wir ihr uns nähern. Der Lobbybereich des Hotel de Rome ist eine gelungene Mischung aus altem Bankgebäude und modernem, stylischen First Class Hotel. Während der Concierge seine Art Kabuff versteckt auf der linken Seite hat, befindet sich nach rechts der Eingang zur Bar. Riesige rote Monumentalvasen auf schwarzen Podesten flankieren den Eingang. Ein paar Schritte hinein ins Hotel bremst ein großer schwarzer Lacktisch mit enormen Vasen voll mit frischen Blumen den direkten Blick und Durchgang. Dafür beherrschen hier vier bequeme und einladende, schwarze und pompöse Sitzlandschaften die Nischen. Vier riesige, alte Jugendstilspiegel, im Laufe der Zeit bereits erblindet, zieren die Wände. Der Hotelempfang dafür versteckt sich zurückhaltend in einer Nische auf der linken Seite. Uns stellt sich kein Hotelangestellter in den Weg, der Empfang ist unbesetzt. Offensichtlich werden dort zum Sonntag Abend keine Gäste mehr erwartet. Wir schlendern noch einen Raum weiter, vermutlich die Schalterhalle des früheren Bankgebäudes. Hier freuen sich diverse Sitzgelegenheiten, Sofas, Sessel, Stühle mit kleinen Tischchen auf Gäste, Reste einer nicht abgeräumten Tea Hour warten auf einem Tisch auf den Service.
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Durch einen netten Zufall fügte es sich, dass ich gestern Abend im Restaurant Parioli des Hotel de Rome zu Abend dinierte. Das Rocco Forte Hotel am Berliner Bebelplatz hat erst seit kurzem geöffnet und gehört eindeutig in die Fünf-Sterne-Luxus Kategorie. Das Gebäude war früher die Reichszentrale der Dresdner Bank und stellt durch seine zentrale, exponierte Lage schon allein architektonisch ein Highlight in der Berliner Hotellandschaft dar. Der Bebelplatz hat als Opernplatz seine traurige Berühmtheit in der deutschen Geschichte erlangt, als kranke, politisch fehlgeleitete Hirne dort Bücher verbrannten. Hier im Herzen Berlins, direkt Unter den Linden bilden Berliner Staatsoper, Hedwigskirche, Hotel de Rome und ein Bankhaus, Kronprinzenpalais und das Hauptgebäude der Humboldt Universität auf der anderen Seite der Straße ein einzigartiges Ensemble.
Das Hotel de Rome fällt vor allem durch seinen eher schlichten, zurückhaltenden Eingang auf. Freundlich öffnet der Doorman die Tür, ein paar Stufen f