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Jaguar F-PACE: Die andere Art der Hotel-Limousine

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Von hinten werden ihn wohl die meisten sehen: Der neue Jaguar F-PACE ist kein reiner SUV. Er ist kein reiner Sportwagen. Er hat auch wenig mit den vielen Jaguars zu tun, die wir aus der Vergangenheit kennen. Und doch ist es ein Jaguar. Der F-PACE ist ein sogenanntes Sport-Crossover. Der Wagen ist eine ernsthafte Alternative für Hotels, die einen Fuhrpark für Gäste ihr Eigen nennen.

Warum nicht mal statt der üblichen Karossen aus Untertürkheim, Zuffenhausen und München ein elegantes Kraftpaket aus England dem Gast während seines Aufenthaltes zur Verfügung stellen? Oder als Limousinen-Transfer den Gast vom Flughafen oder Bahnhof „diskret“ mit diesem Muskelprotz abholen. Denn diese Gäste sind auch potentielle Käufer des neuen Jaguar F-PACE. (mehr…)


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50 Jahre ITB Berlin: Versuch einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau

Die ITB Berlin freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Wohin reisen die Deutschen, die Touristen aus Europa und aller Welt im Jahr 2016? Es ist nicht einfacher geworden. Den Europäer fallen in diesem Jahr drei Länder weg, die mit ihrer Lage am Mittelmeer und Roten Meer viele Touristen in den letzten Jahrzehnten aufgenommen haben. Doch da mögen vor allem die Türkei und Ägypten in diesem Jahr noch so sehr mit übergrossen Werbeplakaten die Wege zum Berliner Messegelände, auf dem die ITB Berlin 2016 in der vergangenen Woche statt fand, zukleistern: Derzeit will keiner in die Krisenländer Ägypten, Türkei oder Tunesien. Wohin also geht die Reise? Wir versuchen uns an einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau.

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Das wichtigste Schlagwort ist die „gefühlte Sicherheit“. Es ist irrelevant, ob an einem bestimmten Ort wirklich etwas passieren könnte. Es ist wichtig, was der Urlauber fühlt. Keiner will im Urlaub mit Flüchtlingen oder schlimmstenfalls an den Strand geschwemmten Leichen zu tun haben. Das ist alles tragisch, schlimm, jeder hat Verständnis für den Überlebenskampf der Syrer. Gerade die zwei Länder, die mit am meisten unter den kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden haben, machten zur ITB Berlin 2016 am meisten Werbung: Ägypten und die Türkei. Doch in den paar Wochen Urlaub möchte jeder entspannen. Denn der Urlauber sucht im Jahr 2016 nach Sicherheit, nicht unbedingt nach Abenteuern. Bombenstimmung und Mordsgaudi sind nur im übertragenen Sinne das, was der Urlauber will. Egal ob junger Party-Urlauber oder gestresster Arbeitnehmer auf der Suche nach Entspannung und Erholung: abseits aller Empathie für die unterschiedlich leidenden Menschen, will man im Urlaub nicht auch noch damit konfrontiert werden. Was heisst das für die unterschiedlichen Destinationen?

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Denn selbst das diesjährige Partnerland Malediven muss sich der Kritik stellen. In Relation zur Gesamtbevölkerung dieses traumhaft schönen Inselparadieses kommen die meisten Daesh-Kämpfer von den Malediven. Arbeitslose, junge Männer, die im religiösen Fanatismus einen Weg suchen. Gleichzeitig gab es in dem muslimischen Land schon immer wieder Versuche, den Alkohol und andere westliche Einflüsse einzuschränken. Die Touristen sind wie ein scheues Reh: Wenn hier ein Regierungsvertreter einmal zu laut und zu weltweit vernehmlich an der falschen Stellschraube dreht, dann stehen schlagartig sehr viele traumhaft schöne Hotels leer, sind sehr viele Insulaner ohne Einkommen.

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50 Jahre ITB: Von der Reisemesse zur globalen Tourismus-Leitmesse

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Ein von Götz A. Primke (@gap089) gepostetes Foto am


Die ITB feiert. Die Messe Berlin feiert. Berlin feiert. Seit 50 Jahren besteht die ITB. Die weltweit größte Tourismusmesse sieht sich auch als weltweit wichtigster Inspirator der Branche. Die Welt kommt nach Berlin. Die Welt ist in Berlin zu Gast – und lernt die „andere“ Welt kennen, die vielen anderen Länder des Globus, die sich auf dem Messegelände präsentieren. Vom 9. – 13. März 2016 präsentiert sich auch in diesem Jahr die Tourismusindustrie dem Fachpublikum sowie interessierten Besuchern. In diesem Jahr sind die Malediven das offizielle Partnerland. Als einziger Teilnehmer, der schon seit 50 Jahren regelmässig die ITB begleitet, war der hochgeschätzte Herr von Torklus auf der Eröffnungspressekonferenz anwesend.

In diesem Jahr steht die Digitalisierung der Branche im Vordergrund. Industrie 4.0 wird zu Travel 4.0. Digitalisierungsprojekte im Unternehmen sind ein Decision Making by Doing. Change Management wird heute in den Unternehmen neu definiert. Die Reisebranche ist – mal wieder – in einem starken Umbruch. Artificial Intelligence, Roboterwesen, Virtuelle Realität und vieles mehr werden im „Think Tank“ der ITB diskutiert. (mehr…)

Eckart Witzigmann Symposium: Neue Gastrokonzepte mischen die Welt der Restaurants auf

Symposium der Eckart Witzigmann Akademie: Deutsche Gastronomie am Scheideweg? - Eine spannende Frage!
Demokratisches versus Fokussiertes Konzept sind laut Eckart Witzigmann die interessantesten Entwicklungen in der Gastronomie. Anlässlich des Eckart Witzigmann Symposiums in der BMW Welt im Vorfeld der ECKART 2015 Preisverleihung diskutierten prominente Vertreter der Branche über die neuesten Restaurant-Eröffnungen in Europa. Das eine Konzept wird dabei insbesondere von der neuen Tapas-Bar von Albert Adria in Barcelona verkörpert, das andere Extrem wird in Kürze von Sternekoch Kevin Fehling in Hamburg eröffnet. Wir sind gespannt auf Tickets Bar und The Table.

Demokratisch ist für Eckart Witzigmann das Konzept von Albert und Ferran Adria in Barcelona. Das „Tickets“ ist schlicht und einfach eine Neuerfindung der Tapas-Bar. Die beiden zelebrieren die Hochküche aus Spanien, garniert mit Zirkus und Erlebnis. Es ist, so schildert Eckart Witzigmann seine eigenen Erlebnisse, ein Genuss mit allen Sinnen, die Speisen haben Spitzenqualität. „Mit allen Sinnen geniessen“ wird hier direkt erlebbar gemacht. Hier findet man in einzigartiger Atmosphäre ein Update traditioneller katalanischer Tapas in experimenteller kulinarischer Technik. Das Dekor ist der Liebe zum Kino entlehnt. Blanke Tische, lebhafte Atmosphäre – „aber alles, was auf den Teller kommt, hat allerhöchste Klasse“. Also der beste Schinken, die besten Oliven, schlicht „alles perfekt zubereitet und pfiffig angerichtet.“ Das sei ein „demokratischer Ansatz“ ergänzt Otto Geisel. „Die kleinen Teller kosten ab vier Euro, man kann das Menü kurz halten, ein Bier dazu trinken, beliebig erweitern, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Aber für 60 Euro kann man ein echtes kulinarisches Erlebnis haben.“

Fokussiert ist hingegen das Konzept von Kevin Fehling für sein neues Restaurant „The Table“ in Hamburg. Der Sternekoch, der bis vor kurzem noch seine Gäste im Belle Epoque in Travemünde zu begeistern wusste, eröffnet in Kürze in der Hansestadt ein Restaurant, in dem es nur einen langen, schmalen, Tresen-ähnlichen Tisch gibt. Kevin Fehling erklärt, wie er sein neues Restaurant versteht: (mehr…)

Ai Wei Wei: Warum es sich lohnt, Kunst für die Freiheit zu gestalten

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In seiner Heimat ein Tabu. In Deutschland verehrt: Ai Wei Wei hat schon viele Aufs und Abs in seinem Leben erlebt. Zuletzt durfte er daheim in China kaum noch auftreten. Dafür hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin und stellte im vergangenen Jahr im Martin-Gropius-Bau seine interessantesten Kunstwerke aus. Ai Wei Wei ist keiner, der sich mit nur wenig Platz zufrieden gibt. Manche seiner Exponate sind schon extrem raumgreifend. Wie etwa die Hocker. Alle sind gleich. Doch jeder ist unterschiedlich. Andere Materialien, andere Verzierungen, andere Farbe und vor allem: unterschiedliche Herkunft und aus verschiedenen Jahrhunderten. Ein Sinnbild für alle Chinesen.

Im Lichthof des Gropiusbaus montierte der Künstler 6.000 einfache hölzerne Stühle, wie sie auf dem Land seit der Ming-Zeit (1368-1644), seit hunderten von Jahren also, Verwendung finden. Der Martin-Gropius-Bau zeigte die weltweit größte Einzelausstellung des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei. Die ausgestellten Werke sind eigens für diese Ausstellung entstanden oder noch nie in Deutschland gezeigt worden. Die politische Ausstellung „Evidence“ zeigte Werke und Installationen des chinesischen Künstlers auf 3.000 qm in 18 Räumen und im Lichthof. Ai fragt mit der Kriminalvokabel nach Beweisen für die Vergehen, die man vorwirft. Und die „Indizien“, die er bei seiner „Wahrheitssuche“ vorlegt, werden zu Beweisstücken für die Vergehen des Staates an ihm – ebenso wie für die Widersprüche der chinesischen Gesellschaft.

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Ein Kunstwerk ist eine Darstellung der kleinen Inselgruppe „Diaoyu Islands“ bzw. Sekaku-Inseln in verkleinertem Maßstab. Wir sehen: eine größere und ein paar kleinere Inseln. Nichts als Berge, karstig, unwirtlich. Der Fußboden, über den der Besucher schlendert, – Achtung: Meer! – ist blau gestrichen. Doch genau um diese Inselgruppe streitet China mit Japan, droht dem Nachbarn militärisch. Worum geht es? Um die Inseln? Oder um Seemeilen? Oder doch eher um Bodenschätze, die man dem Meeresgrund entreissen möchte? Das Riesenreich macht den Japanern den Anspruch auf die vornehmlich von Ziegen bevölkerten Inseln streitig, in ihrer Umgebung werden große Öl-und Gasvorkommen vermutet. Die taz schreibt dazu, er kritisiere „den heftigen Nationalismus, der sich an dem kleinen Archipel im ostchinesischen Meer entzündet hat, einem ewigen Zankapfel zwischen China und Japan. Mit dem terrassierten Marmor, in die er die Inselgruppe hat meißeln lassen, abstrahiert er sie zum Symbol geopolitischer Machtspiele, verkleinert sie aber auch. Und erzielt den schönen Nebeneffekt, dass er die Objekte politischen Streits in eine fast abstrakte Schönheit überführt.“ Die Hauptinsel, die laut TIP Berlin das Gewicht eines afrikanischen Elefanten haben solle, wurde mit dem Schwergewicht-Kran durchs ausmontierte Fenster gehoben. Übrigens: Auch Taiwan und Südkorea reklamieren die Inselgruppe für sich.

Außerdem ließ Ai im Berliner Martin-Gropius-Bau jenen Raum rekonstruieren, in dem er 2011 von den chinesischen Behörden für 81 Tage festgehalten worden war. Aufgrund der Menschenmenge, die sich durch die Exposition drängte, war es hier leider nicht möglich, ein schönes Bild einzufangen. Willkürliche Verhaftungen und Korruption erleben chinesische Bürger täglich. Ai Weiwei will das nicht hinnehmen. Er fordert Redefreiheit, Gewaltenteilung, Mehrparteiendemokratie. Und er nutzt die unendlich variierbare Formensprache der Konzeptkunst, um dies auszudrücken in einem Land, in dem Meinungsfreiheit nicht existiert. (mehr…)

Sri Lanka: Acht wunderschöne Erlebnisse in acht Tagen

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_171Diese Insel ist Land und Welt für sich. Nein, wir sprechen nicht von Australien. Da fahren schon genügend andere Leute hin. Dies ist ja auch ein eigener Kontinent, der uns allerdings auch mal reizen würde. Zumal dort und in Neuseeland entfernte Verwandte wohnen. Nein, diesmal geht es um Sri Lanka. Diese kleine Insel. Dieses grosse Land. Diese reichhaltigen und reichen Kulturen. Dieser faszinierender Artenreichtum. Das Land, das so reich an wild wachsenden Früchten ist, dass keiner hungern müsste, und doch soviel arme Einwohner hat. Und   läuft fast jeder mit einem Smartphone durch die Gegend . Das Land, in dem – eigentlich – alle Religionen friedlich nebeneinander und miteinander leben, wohnen und auskommen. Eigentlich. Endlich. Wieder. Denn allzulange ging ein Riss, ein Bürgerkrieg durch die Volksgruppen der Tamilen und Singhalesen.

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Das ist nun endlich vorbei. Das Land ist zum Frieden zurückgekehrt. Der Tourismus bietet die Chance, mit den Urlaubern aus aller Welt auch Geld und Wohlstand zu den Gegenden zu bringen, die bisher verschlossen waren. Wir wollen jetzt auch die Schönheiten der Insel entdecken, die uns bisher verborgen blieben.

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Wir sprachen anlässlich der diesjährigen ITB in Berlin mit dem Minister für Tourismus des Staates Sri Lanka, Hon. Minister Navin Dissanayake. Sein Credo: „We all, the people in Sri Lanka want the change. We are all brothers“.

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_024Wir haben Sri Lanka als ein Land kennengelernt, in dem Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum friedlich mit- und nebeneinander koexistieren können. Zumindest dort, wo wir waren, im Südwesten und in der Stadt Kandy. Im Interview stellt uns Minister Navin Dissanayake anschaulich dar, wie wichtig die aktuelle Regierung den Tourismus nimmt, und dass dieser absolute Priorität habe, um das Land wieder auf einen grünen Pfad zu bringen. „We opened the NorthEast for everyone“, sagt der Minister und macht damit klar, dass es keinerlei Zugangsbeschränkungen aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen gebe. Sri Lanka sei das Land, in dem „eight wonderful experiences in eight wonderful days“ möglich seien. Wir sind neugierig und fragen nach. (mehr…)

Griechenland: Wie der Tourismus als Motor in der Krise wirken kann

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Kampf gegen Schwarzarbeit in der Hotellerie: Griechenland kämpft um jeden Cent. Solange es noch den Euro hat. Doch auch wenn Tsipras, Varoufakis & Co. noch so sehr versuchen, den griechischen Staat in den Bankrott zu treiben, die Tourismusbranche ist der letzte prosperierende Teil der Wirtschaft. Darum will die Politik hier auch ansetzen und zumindest den illegalen Bereich stark einschränken. Die stark vorhandene Schwarzarbeit und die Steuerunterschlagung will die griechische Regierung unter Tsipras mit ein paar neuen Regeln angehen. Gehälter sollen nur noch per Banküberweisung und nicht in bar ausgezahlt werden. So wird schon viel Schwarzarbeit ausgeschlossen. Außerdem sollen Beträge über 100 Euro nur noch per Kreditkarte bezahlt werden dürfen. So werden viele hohe Umsätze, die bisher in bar direkt in die schwarze Kasse gewandert sind, auch über Banken umgeleitet und so offensichtlich gemacht. Doch ansonsten möchte sich die Politik aus dem Tourismus heraus halten. Denn die Touristen sollen ja bitte weiterhin nach Griechenland kommen.

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Dies jedenfalls war der Tenor der Pressekonferenz von Griechenland auf der ITB im März 2015 in Berlin. Seitdem ist einige Zeit vergangen, die Regierung hat vieles getan, was sie nicht angekündigt hat, vieles unterlassen, was sie tun wollte oder besser hätte tun sollen. Zur ITB-Pressekonferenz ihres Landes war jedenfalls die seinerzeit frische griechische Tourismusministerin nicht erschienen – ganz im Gegensatz zu vielen ihrer Amtskollegen aus der ganzen Welt. Sie wollte die Emotionen, die Hitze der vorherigen Wochen herausnehmen und überliess den Fachleuten das Podium. Denn bisher stimmen die Zahlen, Griechenland profitiert von den vielen Touristen, die wieder zurückkommen.

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Cycladia_5_Day_1_Mai_2011_016Der Tourismus soll „griechischer“ werden.
Doch was heisst das? Die Hotels und Restaurants sollten möglichst mehr griechische Produkte verwenden, es sollen mehr regionale Produkte gekauft werden. Auch soll das All-Inklusive-Programm mit den Hotels und Restaurants umgearbeitet werden. Hier wird daran gearbeitet, dass in den All Inklusive Angeboten der Hotels auch andere lokale Restaurants, die in der Nähe des jeweiligen Hotels gelegen sind, mit eingebunden werden könnten. Dies würde eine Win-Win-Situation für alle bringen. Die kleinen Restaurants würden wieder mehr Gäste bekommen, die seit dem Boom der All Inklusive-Angebote ausgeblieben waren. Auch das Hotelfrühstück soll einen stärkeren griechischen Bereich haben. Aegean Airlines bietet nur noch griechisches Essen und griechischen Wein auf den Flügen an.

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Norman Musa: Wird die Küche Malaysias zum neuen Trend in Europa?

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ITB_Berlin_2015_5_VisitKL_Norman_Musa_002Restaurants in Manchester und London, in der Heimat ein gefeierter Starkoch: Norman Musa bringt uns die Küche seiner Heimat näher. Und kann damit einen neuen Trend in Gang setzen. Er macht uns neugierig, Lust, Appetit auf Malaysia, auf das Land, die Leute, die Kultur – und natürlich auch auf das Essen. Von uns aus wäre der kürzeste Weg in sein Restaurant „Ning“ in London, etwas weiter weg liegt Manchester. Doch er tat uns den Gefallen und stellte ein paar seiner Spezialitäten auf der ITB in Berlin vor. Wir kochten mit Norman Musa zusammen und hatten echt sehr viel Spaß dabei.

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Malaysia ist mittlerweile jedem irgendwie ein Begriff. Nicht nur durch die tragischen Unglücke der zwei Flieger von Malaysian Airlines. Für die die Airline selbst, die von Vielfliegern immer wieder als eine der besten gelobt und ausgezeichnet wird, nichts kann. Die aber den Carrier in Existenznöte brachten. Malaysia und Kuala Lumpur stehen auch für die berühmten Twin Towers und das Formel 1 Rennen. Malaysia ist aber noch soviel mehr. Es steht für ein islamisch geprägtes Land mit sehr modernem Lebensstil, für einen Schmelztiegel Asiens. Hier treffen sich die Küchenstile Thailands, Indonesiens, der Philippinen und Indiens. Norman Musa ist die Speerspitze seiner Heimat in Europa. Seine Küche macht Spaß, sie macht Appetit und schon das Kochen ist ein Vergnügen.

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Bluetone Festival Straubing: Lionel Richie begeistert mit Charme, Esprit und grandiosen Songs

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„Ihr wurdet älter, ich blieb jung“, erzählt der Weltstar Lionel Richie seinem Publikum und schmunzelt. Doch dann zieht er mit seinem Konzert „All Hits All Night Long“ alle in seinen Bann. Keiner bleibt auf den Stühlen sitzen. Die Münchner Olympiahalle tanzt und singt mit. Der Altstar weiss noch immer mit seinen Hits aus den 80ern Alt und Jung zu begeistern. Nur mit einem Unterschied, wie er selbst feststellt: seine jungen Fans kennen ihn eher noch aus den Erzählungen der Eltern und Großeltern. Seine Oldies sind Goldies. Die Besucher des Bluetone Festivals in Straubing haben am 01. Juli 2015 die Möglichkeit noch einmal diese unvergleichliche Atmosphäre zu erleben.

Straubing ist mittlerweile mehr als nur eine BMW-Stadt in Niederbayern. Das ist mehr als Spargelstechen im Gäuboden. Mit Lionel Richie holen die Veranstalter des Bluetone-Festivals einen vielfach ausgezeichneten internationalen Superstar nach Straubing. Mit Hits, die ins Herz gehen, wird er für ein unvergessliches Konzert sorgen und die Menschenmenge im neuen Palast-Zelt zum Tanzen und Singen bringen. Der vielfach prämierte US-Pop- und Soulsänger ist derzeit auf seiner „All The Hits All Night Long“-Tour unterwegs und macht am 1. Juli 2015 im Festzelt am Hagen Halt, um das Bluetone-Festival 2015 mit einem unvergesslichen Konzert zu eröffnen. Eines ist gewiss: Mit Songs wie „Dancing On The Ceiling“, „Say You, Say Me“, „Hello“, „Three Times A Lady“, „Easy“ und „All Night Long“, die direkt ins Herz gehen, wird der geborene Künstler die Menschenmenge im neuen Palast-Zelt zum Tanzen und Singen bringen. (mehr…)

Martell Cognac Cocktail Wettbewerb: Starke Frauen, fatale Cocktails

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Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_297 Ramona Stenglein strahlt. Sie setzte sich durch gegen ihre Kollegen und mixte den besten Cocktail. Fatalerweise (?) nannte sie ihn „Femme fatale“. Sie gewann das Finale des Martell Cognac Cocktail Wettbewerbes im Hotel Leonardo Royal München. In Kooperation mit dem Spirituosen-Haus Pernod Ricard Deutschland und der Barschule München wurden kürzlich die Cocktail-Kreationen der neun Finalistinnen und Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Flights traten jeweils drei Barkeeper gegeneinander an und fochten einen Wettbewerb auf sehr hohem Niveau aus.

Unter den gespannten Blicken der 300 Gäste wurden ausgefallene Cocktails kreiert und anschließend durch eine Fachjury beurteilt: Die Siegerin des Abends war Ramona Stenglein, The Westin Grand München, mit ihrem „Femme Fatale“. Über den zweiten Platz freute sich Daniele Aresu, Hotel Victory Therme Erding, mit der Kreation “Arenada”. Den dritten Platz belegte Tobias Wismeyer, Pacific Times, mit seinem Cocktail “Avaler”. (mehr…)


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ITB Berlin 2015: Krisen verlagern nur die Reiseströme – und die Gäste können wiederkommen

A very warm and sunny welcome to the #ITB #Berlin - worlds largest tourism and travel fair.
„Digitale Trends lassen sich nicht durch Restriktionen und Verbote stoppen.“ Ein klares Statement von Dr. Michael Frenzel. Zur Eröffnung der ITB Berlin fordert der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Wettbewerbsgleichheit und Rechtsklarheit. „Es kann nicht sein, dass Unternehmen wie AirBnB und Uber im rechtsfreien Raum operieren“, so stellt er klar und fordert, dass Mindestlohn, Brandschutz oder Hygienevorgaben auch für die Newcomer im Tourismus gelten.

Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, stellte fest, dass das Mittelmeer, die „Badewanne“ Europas wieder beliebtestes Urlaubsziel ist. Zu den Gewinnern in Europa zählen (mehr…)

Fish & Chef Woche: So schmeckt der Gardasee im April

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Limonen und Oliven, Bougainvillea und Forsythie, Weinreben und Streuobstwiesen: Der Gardasee besticht durch seine opulente Pracht, den Reichtum der Natur. Das Füllhorn war hier großzügig mit kulinarischen Köstlichkeiten. So entstand eine wahre Genießerlandregion rund um den Gardasee. Es gibt also kaum eine schönere Umgebung für ein Genussfestival. Am Fuß der Alpen, doch mit dem Blick in das weite Land, dahin, wo der warme Wind von der Adria herkommt, gedeihen neben vielen Früchten auch wunderbare Fische sowie mancherlei Vieh wie Rinder und Schweine. Die „Fish & Chef“ Woche vom 22.-29. April 2015 findet dies Jahr zum sechsten Mal rund um den Gardasee statt. Dieser Event wird zum Stell-dich-ein von Spitzenköchen und zur Präsentation lokaler Spitzenprodukte wie Wein und Olivenöl.

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Gardasee_Fish_Chef_3_Trattoria_dal_Moscal_Jan_2015_031Vor sechs Jahren lud Sternekoch Leandro Luppi seine Kollegen aus der Umgebung ein, das typischste aller regionalen Produkte, den Fisch, modern zu interpretieren. Immer mehr regionale Spezialitäten kamen hinzu, ebenso wie immer mehr Gäste und immer mehr Köche zu dem Event rund um den Gardasee kamen. 2014 kochten bereits 11 italienische Kochgrößen für rund 1.000 Gäste. In diesem Jahr wird Sternekoch Dirk Hoberg vom Restaurant Ophelia im Hotel Riva Konstanz die deutschen Spitzenköche bei Fish & Chef vertreten. Außerdem kommen Marco Sacco vom Piccolo Lago in Verbania, Alessandro Gavagna vom Restaurant Al Cacciatore de La Subida in Cormons, Moreno Cedroni vom La Madonnina del Pescatore in Senigallia und Elio Sironi vom Ceresio 7 in Mailand. (mehr…)

Das kommt mir spanisch vor: Kreative Kulinarik und wunderbare Weine von Bräuer und Bosch

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Vinos_y_Tapas_Esszimmer_Okt_2014_084Wo Genialität und Genuss sich paren, muss das Esszimmer sein. Nicht nur irgendein Esszimmer. Nein, *das* Esszimmer von Bobby Bräuer. Und Paula Bosch hat die Weinauswahl in den Händen. Diese beiden zusammen sind eine göttlich-geniale Genuss-Kombination. Die Geschmackssinne werden betört von köstlichen Kreationen auf dem Teller sowie traumhaften Tropfen im Glase. So ein Erlebnis genossen wir unlängst anlässlich der spanischen Weinwochen „De VINOS y TAPAS“. Auf Initiative der Spanischen Wirtschafts- und Handelsabteilung „ICEX – Wein aus Spanien“ sowie der „Münchner Weininseln“ von Nicola Neumann fanden diese in den zwei Monaten Oktober und November in sechs Münchner Restaurants und vier Weinhandlungen statt. Wir waren bei der Auftaktveranstaltung in Bobby Bräuers Esszimmer in der BMW Welt dabei.

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Es sei schon hier gesagt, dass es uns nicht sonderlich überraschte, dass nur wenige Tage später Bobby Bräuer seinen zweiten Michelin-Stern errang. Diese Küchenleistung, diese Perfektion, diese Kombination aus Aromatik, Textur und handwerklichem Kochkunst-Können haben diese hohe Einschätzung des Guide Michelin mehr als verdient. Bobby Bräuer spielt ganz großes Tennis und es ist jedes Mal ein Genuß ihm bei seiner akribischen Arbeit zuzuschauen, sich mit ihm zu unterhalten und zu lernen, was er wie zubereitet hat und natürlich auch bei ihm zu schmausen. (mehr…)

Dine & Wine: Vom Kampf mit Petrus und der Luftfeuchtigkeit am Stubaier Gletscher

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Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019Petrus der Spielverderber. Ob Hahnenkamm oder Stubaier Gletscher, ob Ski-Abfahrtsrennen oder Dine & Wine Gourmetnacht, der Wettergott spielt in diesem Winter mit gezinkten Karten und macht so manche Planung zunichte. „Ohne unser eingespieltes Team wäre das nicht möglich gewesen“, erklärt David Kostner. Der Haubenkoch vom Restaurant Schaufelspitz ist von seiner Brigade begeistert. „Wir haben uns mehrmals umentschieden. Das war zwar aufwändig. Doch es hat sich gelohnt.“ Der Wind hatte dem Restaurant-Team vom Stubaier Gletscher mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben versucht, auf jeden Fall zumindest eine der zwei Gourmetnächte oben auf dem Gletscher stattfinden zu lassen, doch leider war das nicht möglich.“

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Bereits zum vierten Mal fand am 9. und 10. Januar das Dine & Wine Festival statt. Insgesamt über 180 Feinschmecker freuten sich auf einen Event, der in den letzten Jahren immer im Restaurant Schaufelspitz oben auf dem Stubaier Gletscher auf über 3.000 Meter Höhe stattfinden konnte. Das Besondere: in dieser Höhe herrscht ein anderer Luftdruck, eine andere Luftfeuchtigkeit, die klimatischen Bedingungen haben entsprechend Auswirkungen auf das Kochen und auf den Geschmack der Weine. David Kostner ist der höchste Haubenkoch nicht nur Österreichs sondern der ganzen Alpen, vielleicht sogar von ganz Europa. Bisher gibt es noch kein Restaurant mit einer so exzellenten Küche, das so hoch gelegen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach dem Dine & Wine Event beständig. Vor vier Jahren war es noch ein einziger Abend, jetzt sind die zwei Abende auch schon komplett ausgebucht.

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„Wir haben bereits eine Woche vor der Gourmetnacht angefangen zu produzieren“, erklärt David Kostner. „Wir haben den Wetterbericht regelmässig beurteilt. Bereits am Dienstag entschieden wir, dass wir die Veranstaltung nach unten legen müssen.“ Doch hielt sich das Team alle Optionen offen. Wenn schon der Freitag unten im Tal stattfinden muss, so sollte doch bitte zumindest der Samstag oben zelebriert werden. „Wir haben uns auf alles vorbereitet. Am Donnerstag hatten wir alles für den Freitag Abend sowohl unten im Tal als auch oben am Berg.“ Orkanartige Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h machten die Nachtfahrt mit der Gondelbahn allerdings unmöglich. (mehr…)

Davidoff Tour Gastronomique: Finale furioso in München mit Cigarre und Cognac

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Davidoff Tour Gastronomique Kutchiin Muenchen Stromberg Harald Scholl 037
Spiele von Panem oder Brot und Spiele? Oder in diesem Fall: Koch und Schauspieler. Das Kutchiin in München bot Sternekoch Holger Stromberg und Schauspieler Fritz Karl die adäquate Bühne für die letzte Station der Davidoff Tour Gastronomique des Jahres 2014, die als Entdeckungsreise für Genießer Spitzengastronomie, prominente Gastgeber und edle Zigarren zusammenführt. Zum siebten Mal gingen die Marken Davidoff und Jaguar Land Rover Deutschland mit ihren Gästen auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise durch Deutschland. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin mischte sich unser Gastautor und Tellerschubser Harald Scholl unter die Gäste.

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Der Mann ist ja irgendwie auch Weltmeister. Wer unsere Jungs in Brasilien Tag für Tag mit kohlehydratreicher Kost zum WM-Titel gefüttert hat, dürfte sich mit Fug und Recht den vierten Stern aufs Hemd sticken lassen. Macht Holger Stromberg aber nicht. Der Michelin-Stern, den er mit 23 als damals jüngster deutscher Küchenchef erkocht hatte, reicht ihm völlig. Aber wer weiss, vielleicht kommt da noch eine Möglichkeit sich ein Sternchen zu erobern dazu. Der österreichische Schauspieler Fritz Karl dreht aktuell die Komödie „Das beste Stück vom Braten“, und – logo – er spielt darin einen schrägen Sternekoch. (mehr…)


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Die „Titanic“ ist förderlicher für die Kreuzfahrtbranche als das „Traumschiff“

Vergleich
Wie umweltfreundlich sind Kreuzfahrtschiffe? Wie hat sich die Kreuzfahrtbranche in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Was für technische Möglichkeiten gibt es, damit die Giganten der Meere umweltfreundlicher werden? Diese Fragen versuchte eine Diskussionsveranstaltung an der Hochschule München zu beantworten. Nach ihren jeweiligen Auftaktvorträgen stellten sich die
Referenten, Dr. Henning Brauer, Principal Consultant, Maritime Advisory, DNV GL, Hamburg, Helge Grammerstorf, Direktor CLIA Deutschland, und Thomas P. Illes, Kreuzfahrtanalyst, Dozent und Fachjournalist, den kritischen Fragen der Studenten des Masterstudienganges Tourismus.

Tourism matters - Hochschule München
Tourism Matters: Volle Kraft voraus! Kreuzfahrtschiffe erobern die Weltmeere – Ist das grüne Gewissen auch mit an Bord? , so lautete der Titel der Veranstaltung an der Hochschule München unter der Moderation von Jacqueline Dzeik und Matthias Winter. Die Kreuzfahrtbranche verzeichnet ein rasantes Wachstum, von dem andere Tourismussegmente nicht zu träumen wagen. Doch wo hat diese Entwicklung Grenzen? Einerseits leiden die Anbieter unter einem starken Wettbewerb und steigendem Preisdruck. Andererseits geraten Destinationen an ihre Belastungsgrenze. Aufgrund hoher Emissionen gelten Kreuzfahrtschiffe zudem als Umweltsünder und stehen im Fokus von Öffentlichkeit und Naturschutzverbänden. Kann der Urlaub auf See ökologischer gestaltet werden und welche technologischen Lösungen sind möglich, welche umsetzbar? Gibt es auf der Nachfrageseite Potenziale für nachhaltigen Kreuzfahrttourismus? Und welche weiteren Ansatzpunkte existieren? Dieser spannenden Thematik widmete die Hochschule München ihre Auftaktveranstaltung im Rahmen des Master Forum Tourismus 2014. (mehr…)

Eat & Meet Kulinarikfestival: Europas einzigartige Flußkrebszüchtung

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Feuerwerk für Gaumen oder Fast-Food? Der Österreicher Gernot Heigl hat seine ganz eigene Philosophie wenn es um seine Zuchtfische geht. Die heißt: „Alles was in meinem Becken schwimmt, muss man sofort essen können“. Und deshalb ist er auch der Erste dem es seit 2010 gelingt, Flusskrebse, Forellen und Saiblinge in einer Indoor-Kreislaufanlage zu züchten und zu vermehren – ohne Antibiotika und jegliche Chemie. Dafür gab es verdientermaßen erst kürzlich die Nominierung zur „Trophée Gourmet A la Carte 2014“ in der Kategorie „Gourmandise“, der als „Gastronomie-Oscar“ in der österreichischen Kulinarik-Szene gilt. Gastautorin Elsa-Maria Honecker hat die Krustentier-Spezialitäten in Salzburg für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin getestet.

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Von der Thermenregion Stegersbach im Burgenland zum alljährlichen Kulinarikfestival nach Salzburg kam er nun mit einer Auswahl seiner Zuchtfische ins artHotel Blaue Gans wo ein äußerst unterhaltsamer Abend mit Köstlichkeiten unter dem Motto „Flusskrebse & Allerlei Anderes“ stattfand. (mehr…)

Ost-Afrika: Nur noch ein Visum für Kenia, Uganda und Ruanda

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East African Community: der neue Touristenmagnet? Wer kennt noch die Montanunion? Der – im Vergleich – klitzekleine Vorgänger der Europäischen Gemeinschaft bzw. der jetzigen Europäischen Union war hauptsächlich für wirtschaftliche Belange zuständig. Weit vor meiner Zeit. Dieses Staatenbündnis bildete nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für den Wohlstand, den wir heutzutage in Westeuropa geniessen. Dies Staatenbündnis hat Vorbildcharakter für ein paar afrikanische Staaten. In Ostafrika hat sich vor wenigen Jahren die Ostafrikanische Union, die East African Community, gegründet. Sie besteht aus Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi. Vor wenigen Jahren waren Völker in diesen Staaten noch verfeindet, es gab einen schrecklichen Genozid. Heute kooperieren sie – und sie haben sich viel vorgenommen. Sie sind die ‘Destination of Wonders and Opportunities’ – Destination der Wunder und Möglichkeiten.

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Aus Deutscher Sicht erfreulich: Die Länder, die früher Deutsch-Ostafrika bildeten, sind gemeinsam in diesem Bündnis zusammengeschlossen. Tansania, Ruanda und Burundi waren zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. eine deutsche Kolonie. Doch waren die Deutschen nicht allzulange dort involviert, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gingen die Kolonien an die damaligen Siegermächte. Glücklicherweise blieb den Deutschen also die Unabhängigkeitskriege erspart, was die anderen Kolonialmächte nicht besonders glanzvoll lösten. Somit haben wir Deutsche in den dortigen Ländern immer noch einen ganz guten Ruf. Oder auch wieder, weil Deutschland eine wichtige Wirtschaftsmacht geworden ist. Und auch weil die nachfolgenden Kolonialmächte sich noch viel schlimmer benommen haben.

Und heute schliessen sich einige der fünf ostafrikanischen Länder enger zusammen. (mehr…)

beauty24 und Wellness Hotels präsentieren die Wellness-Trends 2014

PK beauty24.de und Wellness Hotels & Resorts @itb_berlin #itbberlin
Zwei Branchengrößen kooperieren und untersuchen den Wellness-Markt. Roland Fricke von beauty24 und Michael Altewischer von den Wellness Hotels & Resorts gingen den Trends und Werten der Gäste auf den Grund. Was möchten denn die Kunden der Wellnesshotels? Wie werden die Hotels bewertet? Was ist wichtig geworden? Was hat sich geändert? Auf der ITB präsentierten die beiden gemeinsam die aktuellen Wellness-Trends 2014.

Die Umsätze der Branche wachsen zwar nach wie vor – allerdings nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Nur gut 43 Prozent der Hoteliers bemerkten laut der aktuellen Hotelierumfrage ein Umsatzwachstum im Jahre 2013 – im Boom-Jahr 2010 hingegen waren es fast 65 Prozent. Immerhin 58 Prozent erwarten 2014 ein Wachstum – 2010 lag allerdings auch dieser Wert mit fast 73 Prozent deutlich höher. Über 20 Jahre nach dem Beginn des Wellness-Booms verlangsamt sich das Umsatzwachstum der Branche – die Potenziale erschöpfen sich. Dies spiegelt sich auch auf der Verbraucherseite wider: Nach den Zielgruppenerweiterungen der letzen Jahre – zunächst Männer, dann Familien – sind hier kaum noch neue Märkte zu erschließen. Das vorhandene Wachstum 2013 ist weniger durch neue Gäste als dadurch begründet, dass die Verbraucher häufiger Wellnesserholung suchen. (mehr…)

25 Jahre Vienna International Hotels: Zügiges Wachstum im MICE-Markt

PK der Vienna International Hotels #vihotel #itbberlin @vi_hotels @itb_berlin
Deutschland ist der wichtigste Markt und ein Wachstumsmarkt, so lautet der Grundtenor auf der Pressekonferenz der Vienna International Hotels anlässlich der ITB. Die VI Hotels waren bis vor kurzem in Deutschland noch nicht vertreten. Doch seit kurzem geben sie Vollgas. Dabei ist die Hotelgruppe, die gerade ihren 25. Geburtstag feiert, bereits seit langem schon in Osteuropa sehr aktiv. Das anders Hotel Berlin generiert wahrscheinlich in 2014 24 Mio. Euro Umsatz. Das Haus lebt vom MICE Geschäft, ist damit etwas unabhängig von der allgemeinen Entwicklung Berlins. Am heutigen Vorabend der ITB feiert das Haus seinen fünften Geburtstag mit über 1.500 Gästen.

Vergangenen Samstag wurde das Schlosshotel Goldschmieding übernommen und wird als Arkadia Hotel in der Vienna International Gruppe geführt. 2016 wird das angelo Hotel München Leuchtenbergring um 160 Zimmer erweitert, ein weiteres Haus eröffnet in Günzburg, ein anderes neues Hotel in Shelkovo wird als Leading Hotel of the World geführt. Die Mehrmarkenstrategie mit u.a. andel’s, angelo und Arkadia wird sukzessive ausgebaut. Dabei soll jede Hotelmarke ihre eigene Philosophie und ihr Gesicht haben. Schwerpunkt bleibt allerdings die 3- und 4-Stern-Hotellerie, auch wenn es einzelne 5-Sterne Hotels gibt. Ein Schelm, der sich an die Multimarkenstrategie von Accor erinnert fühlt.

Im Rahmen der ITB Berlin 2014 feiert Vienna International Hotelmanagement AG (VI) gleich zwei Jubiläen: ihr 25-jähriges Bestehen und den 5. Geburtstag des andel’s Hotel Berlin. Ein guter Zeitpunkt, die Highlights der Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in eine vielversprechende Zukunft mit weiteren Expansionsplänen zu blicken. Der treibende Motor der Gesellschaft ist dabei das MICE-Geschäft. Die klassische Ferienhotellerie spielt keine große Rolle, auch wenn die Hotels in Disneyland und Bad Leukersdorf weiter im Portfolio gehalten werden. (mehr…)

Griechenland – Des einen Leid, des anderen Freud – oder: Aufruf zu einer Ganzjahresdestination

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Wir alle koennen uns sicher noch an das große Bangen und Zittern im Frühjahr 2013 erinnern, als es zum großen Clash in Ägypten kam! Diejenigen, die ihren wohlverdienten Urlaub dorthin gebucht hatten, wussten nicht, was sie tun sollten: hinfahren, stornieren, umbuchen? Offizielle Statements von Marketing Greece auf der ITB Berlin sind das eine. Doch wie sieht es wirklich vor Ort aus? Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin gibt unsere Gastautorin Elisabeth Duckeck einen interessanten Insider-Einblick als Guest Relations Managerin eines Hotels auf Kreta.

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Die Revolten hier und in der Türkei führten dazu, dass die Buchungszahlen in Griechenland ab April rapide in die Höhe schossen. Der Tourismus in dem wirtschaflich gebeutelten Land stieg um 20% zum Vorjahr an, zur Freude der Hoteliers, die 2012 um jede Reservierung kämpfen mußten.
Auf Kreta waren die Hotels so voll, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Die Saison-Flauten zwischen Oster- und Sommerferien und Sommer- zu Herbstferien blieben in diesem Jahr komplett aus. Aber nicht nur die politischen Krisen rund um das beliebte Urlaubsziel trugen dazu bei, den Tourismus in Griechenland anzukurbeln. (mehr…)


GAP

Griechenland: Full of unique travel experiences – Webseite discovergreece.com gestartet

Griechenland PK auf der #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Die Deutschen sind zurück! Die deutschen Urlauber haben ihre Liebe zu Griechenland wieder entdeckt. Waren die vergangenen Jahre eher von Stagnation und Zurückhaltung geprägt, so rangiert Griechenland in der Gunst der Bundesbürger unter den beliebtesten Zielen des Reisesommers 2014 erneut auf den vordersten Plätzen.

Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece Griechenland #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Zum Auftakt der ITB Berlin sagte Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece und Aufsichtsratsvorsitzender der SETE (Association of Greek Tourismus Enterprises): „Die bislang vorliegenden Buchungszahlen aus Deutschland und die Prognosen sämtlicher namhafter Reiseveranstalter und Fluggesellschaften signalisieren zweifellos ein neues Rekordjahr. Griechenland ist auch in Deutschland zurück! Schon der Anstieg der Ankünfte deutscher Touristen im Jahr 2013 auf rund 2,3 Millionen – das entspricht einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr – zeigen die Verbundenheit und die Begeisterung der Deutschen zu unserem Land. Es sind die Besonderheiten Griechenlands, wie die Gastfreundschaft, die einmalige Landschaft, Kultur und das gute Wetter, die die deutschen Gäste so schätzen.“ (mehr…)


ITB

Ungarn: 25 Jahre nach Maueröffnung: Ein Land voller Festivals

Ungarn-PK auf der #itbberlin @itb_berlin
Budapest Spring Festival – unter diesem Titel lädt die ungarische Hauptstadt 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Touristen ein, an den vielfältigen Kulturfestivals teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht dabei das über 140 Jahre alte Opernhaus.

25% der EU, 18% aller internationalen Gästeübernachtungen stammen aus Deutschland – allerdings ohne die Kreuzfahrtgäste mitzuzählen. Es gibt dabei keine räumliche Konzentration, ganz Ungarn ist beliebt. Die deutschen Gäste sind dabei die wichtigste Zielgruppe, so führte Csilla Mez?si
Direktorin des Ungarischen Fremdenverkehrsamtes aus. Die Deutschen bleiben dabei durchschnittlich 3,7 Tage. Sehr beliebt ist West-Ungarn mit seiner Bäderstraße. Der Durchschnittsaufenthalt der Deutschen nur in der Balaton-Region beträgt sogar 7 Tage. (mehr…)


GAP

ITB 2014: Ruiz Massieu Salinas eröffnet für das Partnerland Mexiko die weltgrößte Tourismusmesse

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Länder mit Krisen als Partnerländer – hat die ITB einen Hang dazu? Nunja, sicherlich nicht freiwillig. Doch mit Blick auf Länder wie Ägypten und jetzt Mexiko kommt mir dieser Gedanke. Doch Mexiko ist ja schliesslich weit mehr als nur Drogenkrieg. Das Land ist so groß, so weit, so vielfältig und bezaubernd, dass es genau jetzt richtig ist, für das Land und seine verschiedenen Destinationen Werbung zu machen. So eröffnet jetzt zu diesem Zeitpunkt die Tourismusministerin Ruiz Massieu Salinas die Internationale Tourismus Börse (ITB) Berlin. „Come to discover this diverse country“, ist nicht nur eine Aufforderung, es klingt auch nach einer Bitte, das Land nicht allein zu lassen und die Drogenbarone gewinnen zu lassen. Deutsche Touristen stehen an der neunten Stelle der Herkunftsländer der Touristen in Mexiko. Also: Mexiko – Live it to believe it.

Außerdem sprach Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V., stellte kurz die aktuellsten Zahlen dar. Die Destination Deutschland verzeichnet neue Rekorde: (mehr…)


ITB

Vural Öger gründet V.Ö. Travel

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Pionier, Visionär, Reiseunternehmer, Politiker – und zeitweilig fast nur Privatier. Doch das dürfte sich wieder erledigt haben. Denn der heute 72-jährige Vural Öger startet nochmal durch. Drei Jahre nach dem Verkauf von Öger Tours juckt es dem deutsch-türkischen Unternehmer noch einmal in den Fingern: V.Ö. Travel – Vural Öger Touristik GmbH nennt sich sein neues Unternehmen, das mit Beginn der Sommersaison Reisen in die Türkei anbieten will. Langfristig sollen auch noch Spanien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate ins Portfolio genommen werden.

Vural Öger gilt als der Pionier des Türkei-Tourismus. 1969 bot er als erster mit der Fluggesellschaft Öger Türk Tur Direktflüge von Hamburg in die Türkei an, damals noch als Flugdienst für Gastarbeiter. Später gründete er Öger Tours und etablierte sich als führender deutscher Anbieter von Pauschalreisen in sein Geburtsland. Im Jahr vor der Übernahme durch Thomas Cook machte Öger Tours 256 Millionen Euro Umsatz, aber auch einen Verlust von 7,3 Millionen Euro.

Nach dem Verkauf von Öger Tours an Thomas Cook habe ihn die Branche „weiterhin fasziniert“. Nun wolle er „vom Spielfeldrand wieder auf den Platz zurückkehren“, schreibt Öger in dem Brief an die Reisebüros. Dort wird das Comeback unterschiedlich aufgenommen: Während sich einige Reiseverkäufer in diversen Facebook-Foren noch an seine Aussagen erinnern, das Reisebüros ohne Zukunft seien, honorieren andere Ögers Fachwissen und Erfahrung. In Letzterem sieht der Alt-Unternehmer seine Chance. „Gerade in der Reisebranche“ fehle es an persönlich geführten Unternehmen, „die auf konkrete Vorstellungen und Wünsche der Kunden vertrauensvoll eingehen“, erklärte Öger.

Ganz freiwillig war die Pause von Vural Öger nicht. Eine Klausel in dem Verkaufsvertrag von Öger Tours verpflichtete ihn, drei Jahre lang nicht in der Tourismusbranche tätig zu werden. Pünktlich zum Ende der Sperrfrist ist er nun zurück und hat sich große Ziele gesteckt: Im laufenden Jahr will er zusammen mit seinen 16 Mitarbeitern bei V.Ö. Travel 100.000 Reisen vermitteln und bis zu 10.000 Reisebüros als Vertriebspartner gewinnen. „Wir wollen uns als mittelständischer Veranstalter etablieren“, erklärte der Firmenchef gegenüber Handelsblatt Online.

In einem Interview mit der Travel Tribune gibt er sehr interessante Einblicke, welche Regionen in der Türkei sich künftig wie entwickeln könnten. So sagt er, dass „die türkische Riviera Leider eine überwiegend eine preisgünstige Destination geworden ist. Dagegen habe ich immer gekämpft, aber auf Dauer kann man das alleine nicht erfolgreich machen. An der türkischen Riviera geht der Trend ganz klar hin zu einem All-Inklusiv-Paradies für Touristen, die mit einem kleinen Budget Urlaub machen wollen.“ Hingegen entstehe an der Ägäis „langsam so etwas wie ein Toskana-Tourismus: Mit schönen Landschaften, kleinen Boutique-Hotels in authentischer Architektur. Dort können wir auch höhere Preise abrufen.“

Bisher hat der neue Reiseveranstalter wohl nur eine Facebook-Präsenz. Doch ist der Start seines neuen Reiseveranstalters zum Jahresanfang optimal kurz vor der ITB Berlin, der weltgrößten Reisemesse. Da werden wir mit Sicherheit mehr von Vural Öger hören und sehen.

Quelle: Touristik Aktuell, Travel Tribune und Handelsblatt.

Jam-Session in Kultbar Lardy: Linley Mack & Friends rocken Schwabing

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Revival einer Legende: Die Kultbar Lardy war in den späten 90er Jahren ein absoluter Szene-Treffpunkt. Ich erinnere mich, dass in den Münchner Gazetten die Story stand, dass angeblich ein damals sehr bekannter Münchner Fußballspieler seinen Ferrari mit dem Kennzeichen M-OK 1 genau vor der Tür auf dem Gehweg abgestellt hatte – und neben dem Knöllchen noch eine saftige Strafe an den Verein zahlen durfte, da damals Opel zu den Dienstfahrzeugen gehörte. Tempi passati. Es wurde still ums Lardy, es war einfach nur eine nette Cocktailbar. Doch die neuen Pächter geben jetzt Vollgas: Linley Mack & Friends @ Lardy: das heißt New Yorker Club Feeling in Schwabings Kultbar Lardy! Feinste handgemachte Livemusic, große Stimmen, cooler Bass, lässiger Saxophon-Sound, virtuose Keyboard-Klänge, rockige Gitarren-Töne, jamige Drums, groovendes Publikum. Ein wahrer Melting Pot an kreativer Stimmung: Künstler, Musiker, Kreative, Szenegänger und Partypeople kommen, um dem Einerlei der Münchner Club-Szene zu entfliehen und echte handgemachte Musik auf höchstem Niveau zu hören und zu feiern – inklusive cooler Drinks und kulinarischen Köstlichkeiten.

The best of Soul, Funk and R&B steht auf dem Programm und der Gastgeber Linley Mack (Bass) rockt mit seinen Musiker-Freunden Sinisa Horn (Keyboard), Götz Grünberg (Saxophon), Orlando De La Torre (Gitarre & Gesang), Sava (Drums) und der Sängerin Dena Davies los. Erst jazzig-sanft, damit sich die Gäste noch mit frischen Tapas stärken können, dann fetzig-funkig, dass keiner mehr ruhig sitzen bleiben kann. Von 21 Uhr bis nach 24 Uhr heizen die Tonkünstler den Gästen aufs Feinste ein. Zur Party im Anschluss rockt der Meister Linley Mack die Turntables selbst – bis um 2:30 Uhr die letzten Gäste erschöpft aber glücklich nach Hause gehen. (mehr…)

Castlecamp Kaprun 2013: „Das Leben ist hart in die Berge“

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Castlecamp LogoEine etwas abgefahrene Pension: Abends zum Check-In ist der Wirt nicht da, der Schlüssel steckt in der Tür. Morgens um 7 Uhr ist das Frühstück noch nicht aufgebaut, eine Angestellte kommt gerade zur Tür rein und baut das Buffet auf. Der Wirt schaut kurz rein – total verpennt, in Unterhose. Er entschuldigt sich, dass er noch vom Vorabend stark angetrunken sei. Seine Begründung: „Das Leben ist hart in die Berge“. Dafür erklärt er mir in seinem harten Pinzgauer Dialekt: Er ist Handwerker. Der Frühstücksraum ist niegelnagelneu, gestern erst eröffnet, alles von ihm selbst gemacht. Während er das erzählt, knöpft er sich vor mir stehend und schwer atmend seine Lederhosn zu. Und er sagt mir: „Der Wirt ist voll, die Mitarbeiterin arbeitet.“

Alle anderen Gäste dieser Frühstückspension seien genauso voll wie er, die waren mit ihm am Vorabend zum Schafabtrieb. Und er wiederholt: „Das Leben ist hart in die Berge.“ Jetzt warte ich darauf, dass der Gregor Kreuzer zum Frühstück runterkommt. In der Zwischenzeit ist mein Tee und mein Frühstücksei gemacht. Jetzt also erstmal frühstücken. Dann gehts zum Castlecamp.

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Der Wiesn-Guide zum Münchner Oktoberfest für alle Preissn, Zuagroastn und andere Touristen

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Jährlich lockt das Oktoberfest über 7 Millionen Menschen nach München, die dieses Jahr zum 180. Mal mit Millionen von Bierkrügen und mehr als 500.000 Brathendln feiern wollen. Unsere Gastautorin Anika-Okje Erdmann , eine Bremerin, die derzeit in San Francisco lebt, gibt den vielen Touristen ein paar Tipps an die Hand, die auch wichtig für die eigene Gesundheit sein können. Der „Zuagroaste“, wie die Münchner alle nicht Einheimischen nennen, der dieser Gaudi das erste Mal gegenübersteht wird sich vermutlich fragen:

„Wie soll ich mich in diesem Chaos aus Feiernden, Besoffenen, Zelten, Biergärten, Hendlbuden und Karrussels zurechtfinden?“

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat für Euch ein paar wichtige Punkte herausgefischt, mit denen es Euch, als Touristen und Nicht-Einheimischen, gelingt, gut auf dem Oktoberfest zu bestehen und nicht sofort als totaler Neuling aufzufallen. Natürlich kann das hier nur eine kleine Auswahl sein. Doch hoffen wir, dass unsere langjährige München- und Wiesn-Erfahrung Euch etwas zur Seite stehen kann.

Das richtige Outfit

  • Der Herr zieht seine Krachlederne, also die Lederhosn, und Haferlschuhe an, während die Dame in ihr Dirndl schlüpft.
  • Dirndl für die Damen gibt es von traditionell bis sexy. Leider sind die Dirndl in den letzten Jahren eher zu Mini-Röcken geschrumpft. Das mag zwar sexy aussehen – ist aber nicht typisch für die Tracht und gehört sich auch nicht unbedingt für die Wiesn. Eine kleine Anmerkung: Zu späterer Stunde tanzen viele auf den Bänken. So mancher unreifer männlicher Wiesnbesucher nutzt diese Situation aus und fotografiert mit seinem Handy von unten unter die Röcke. Ich denke, dass keine Frau dies will und mag…

Eine weitere Kunst ist, wie die Schürze gebunden wird. Es gibt einen Unterschied für vergebene und für Single-Damen! (mehr…)

Gefangen in der Allianz Arena

Allianz Arena - FC Bayern Event Arena
Verschlossene Tore. Gitter, Ketten. Abgedeckte Drehkreuze. Hinter mir die Allianz Arena. Das Stadion des Deutschen Meisters. Das Stadion des aktuellen Pokalsiegers. Das Stadion des Champions League Gewinners. Ja genau, ich komme aus dem Stadion des Triple Gewinners. Und ich will RAUS. Doch alles ist zu. Was für Fans von Bayern München ein Traum sein dürfte, ist für mich eher ein Albtraum. Was will ich hier? Ich will heim. Das Stadion ist mir fremd. Hinter mir hatten sich die Türen und Tore geschlossen. Die Tür, aus der ich aus dem Aufzug herauskam, würde ich jetzt bei der Menge an gleich aussehenden Türen nicht wiederfinden. Doch vor mir nur Gitter, Gatter, Tore. Und alles verschlossen. Und meine Blase kurz vorm Zerbersten.

Allianz Arena - FC Bayern Event Arena
Allianz Arena - FC Bayern Event ArenaDoch wie kam es dazu? Wir hatten heute ein Treffen der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ). In diesem Verband sind ausschließlich anerkannte Reisejournalisten sowie die Partner von der Unternehmensseite, sei es aus PR-Agenturen oder von Reiseveranstaltern, Hotelunternehmen oder Destinationen.Die Allianz Arena war Ort unser diesjähriges Treffen im Süden Deutschlands.

Ich hatte heute die Bayern Event Arena kennengelernt, ging an den diversen Pokalen, die der FC Bayern in den letzten Jahrzehnten gewonnen hatte, vorbei. Eine Videoshow präsentierte uns die diversen Erfolge. Der emotionale Film mit Kurzinterviews und Zitaten von Thomas Müller, Philip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Karl-Heinz Rummenigge, Sepp Maier und anderen mehr- oder weniger bekannten Spielern des derzeit erfolgreichsten deutschen Fußballvereins.

Allianz Arena - FC Bayern Event Arena
Zwar ist der FC Bayern nicht wirklich der erfolgreichste Deutsche Meister – das sind nach wie vor die Wasserballfreunde Spandau 04 – doch sind sie wohl international wie auch national am bekanntesten. Sie haben eben eine erfolgreiche PR, einen erfolgreichen Vorstand, Manager und Trainer sowie sehr selbstverliebte Protagonisten, die wissen, wie man die Millionen scheffelt – und wo man sie am besten anlegt. (mehr…)

Die Challenge, die einen Winter dauert: Bergscout zu werden ist das höchste der Gefühle

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Schnell, sicher und rücksichtsvoll die Talabfahrt runter: Das ist schon eine saubere Leistung. Vor allem rücksichtsvoll und keinen anderen Skifahrer behindernd, gar gefährdend. Und das auch noch so oft wie möglich in einem gegebenen Zeitfenster: das ist schon deutlich anstrengender. Denn irgendwann tun jedem die Muskeln weh. Wenn es dann auch noch so eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Talabfahrt ist, wie die der Kanzelwand, dann sollte man schon sehr fit sein. Wer sich außerdem noch der Aufgabe stellt, einen ganzen Winter lang sich weiteren Prüfungen zu unterziehen, sich mit Social Media gut auskennt und noch so manches mehr erledigt, der kann Bergscout 2013 von „Das Höchste“ werden. Diesen eigenartigen und doch passenden Namen haben sich die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal gegeben, die die Bergscout nunmehr schon zum fünften Mal ausrichten.

Einen ersten Eindruck geben Euch meine Videos, die ich parallel gedreht habe. Es ist also jeweils der identische Inhalt. Doch in der einen Hand halte ich meine Flip Kamera, in der anderen mein neues iPhone 5. Hier zuerst das iPhone 5:

Und dies ist das Video mit der FlipCam :

Ok… und als nächste Filmkamera wünsche ich mir eine GoPro Hero 3 Black Edition mit Wlan-Verbindung…

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