Gesund bleiben statt krank werden: Dies ist der eigentliche und ursprüngliche Ansatz von Ayurveda. Und wer Krankheiten hat, kann langsam und allmählich und vor allem nachhaltig gesund werden. Dabei beruht die über 5.000 Jahre alte indische Heilslehre nicht etwa auf Hokuspokus und esoterischem Gedöns, sondern auf den Erfahrungen und ganz praktischen Ergebnissen der indischen Ärzte. Während viele Krankheiten heute oft über einen Kamm geschert werden, Patienten bei uns nur eine Nummer im System sind, die nach irgendeinem Schema F behandelt werden, widmen sich die Ayurveda-Ärzte ihrem Patienten ganz individuell. So kann jeder Ayurveda-Aufenthalt, jede Ayurveda-Behandlung individuell unterschiedlich sein. Der Patient ist das Maß aller Dinge. Doch vieles, was in Deutschland unter dem Deckmantel einer angeblichen “Ayurveda”-Nähe angeboten wird, ist nichts anderes als Werbung und – auf gut bayerisch: Schmarrn. Egal ob Burn-Out oder Bandscheibenvorfall: Wer wirklich Ayurveda und die positiven Ergebnisse für die eigene Gesundheit erleben will, sollte unbedingt mindestens einmal nach Indien oder Sri Lanka reisen. Doch kann ich – wieder zurück in der Heimat – zumindest Teile der ayurvedischen Lehre für mich anwenden?
Mit dieser und auch vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer des Ayurveda-Round-Table am 17. Juli 2012 in München. Den neugierigen Journalistenfragen standen Experten der die Münchner Kochschule Satyam School of Ayurveda, des Reiseveranstalters Lotus Travel Service sowie des indischen Hotels Somatheeram Ayurvedic Health Resort Rede und Antwort.

Wer schon mal in Indien oder Sri Lanka die Gesamtheit der ayurvedischen Anwendungen erfahren hat, sucht in der Heimat oft die Möglichkeit zumindest ein bisschen davon in den Alltag zu retten – und scheitert daran kläglich. So entsteht oft der Wunsch, zumindest einmal jährlich den Körper zu entschlacken, zu entgiften – und beispielsweise auf so einer typischen Massageliege (Bild oben) seine Behandlungen zu bekommen. Wunderschöne Ölmassagen – die jede für sich unterschiedlich sind und alle ihren Sinn und Zweck haben. Ayurveda: Das bedeutet in der Praxis nicht nur Massagen. Sondern der Fünfklang macht es aus, der sich zusammensetzt eben aus Massagen, Ernährung, Yoga, Meditation und ärztlicher Betreuung und Beratung. Und das alles täglich.

Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit und bedeutet “die Wissenschaft vom Leben”. Eine schöne Erklärung liefert Wikipedia: “Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.” Dabei werden die Lehren oft vom Vater auf den Sohn übertragen, Ayurveda-Arzt (Bild rechts) ist ein sehr ehrenhafter Beruf, der von Generation zu Generation mit Stolz weitergegeben wird. Das Bild oben zeigt sehr alte singalesische Ayurveda-Schriften aus Sri Lanka. (weiterlesen …)



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Das ist wohl Deutschlands aktivstes City Light Poster. Die lustigste, spannendste und lebendigste Werbung, die ich bisher gesehen habe. Ein absoluter Eyecatcher, ein Blickfang. Bei
Die Geschichte zum Bild: Im Februar 2008 beobachtete ich auf dem Dach mir gegenüber einen Schornsteinfeger. Irgendwie gefiel mir dies Bild. Angestrahlt von der winterlichen Morgensonne verrichtet dieser Mann seine Arbeit, läßt die Kugel in den Kamin fallen, auf und ab, klopfend am Gemäuer entlang, auf dass der Ruß nach unten falle. So jedenfalls stelle ich es mir vor. Noch war ich bei der Arbeit nicht dabei. Wäre aber mal interessant, sich das mit anzuschauen. Jedenfalls stellte ich das Bild, wie alle anderen Bilder von mir auch, in mein 

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