Moskau: Genuss und Glamour für Ausgeschlafene

Moskau Genuss Glamour fuer Ausgeschlafene Doerte Behrmann energa RitzCarlton Moskau 2011
Kann man in Moskau schlafen? Diese Frage stellt Gastautorin Dörte Behrmann für Le Gourmand auf einer Reise auf Einladung von “Moscow Tourismus and Hotel Industry”. Und sie kommt zu dem Ergebnis: Super sogar! Mein Hotelbett hat Spielplatz-Größe, die Kissen sind voluminös und zahlreich und die Zimmergröße macht jede russische Großfamilie glücklich. Ja, in Moskau habe ich sehr gut geschlafen. Doch die Zeit in der russischen Metropole ist zum Schlummern viel zu schade. Zuviel ist zu sehen und zu erleben. Folgerichtig ist das Programm der drei Tage straff gefüllt. Unter anderem gilt es, Luxus zu bestaunen und richtig gut zu essen!

Moskau Genuss Glamour fuer Ausgeschlafene Doerte Behrmann energa RitzCarlton Moskau lobby 2011
Wer es richtig glamourös mag, der lässt sich, wie überall auf der Welt so auch in Moskau, vor das Hotel Ritz-Carlton fahren. Die 5-Sterne Luxus-Herberge gibt schon in der Lobby unmissverständlich zu verstehen, dass sie zu den klassisches Grand Hotels gehört. Eröffnet wurde sie erst 2007 – doch die verschnörkelte Außenarchitektur gibt keinen Hinweis auf diese junge Geschichte. (weiterlesen …)

Arosa Stella: Ein Nachtspaziergang durch Avignon

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Monumente laufen nicht weg. Die lassen sich auch nachts noch besuchen. Ja, die Museen sind zu. Die können warten. Mein nächster Besuch kommt bald. Schon allein deshalb, weil meine Flasche Pastis von Manguin bald leer ist. Das warme Spätsommerwetter hier in Avignon lädt gerade dazu ein, sich die Stadt mal nachts zu erobern. Zumal die A-Rosa Stella eine geführte Nachtwanderung durch Avignon anbietet. Am Tage war ich auf der Île de la Barthelasse radeln und hab nur am Ende der Radltour etwas von der Stadt gesehen. Jetzt also soll mir doch bitte ein lokaler Stadtbilderklärer die Schönheit der Stadt erschliessen.

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Wer nicht, wie wir, mit seinem persönlichen 4-Sterne-Hotel auf der Rhône hierher geschippert ist, braucht sich in einer touristischen Kleinstadt wie Avignon keine Sorgen zu machen. Hier sind genügend Hotels, kleine und größere, vorhanden. Direkt in der Innenstadt sind in bester Lage beispielsweise ein paar Mercure-Hotels, Lauffaule wohnen hier also direkt neben den historischen Gemäuern.

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Der mächtige Papst-Palast liegt nach wie vor trutzig am zentralen Platz. Es sind wesentlich weniger Touristen zu sehen, was diesen Ort wesentlich angenehmer macht. Ich geniesse die Ruhe. Der Mond erhellt den Platz, doch auch die Illuminierung der Stadt ist wunderschön. Avignon weiß mit seinem touristischen Pfund zu wuchern. Unser Stadtführer ist weit davon entfernt ein Eingeborener zu sein. Als flämischer Belgier ist er zum Studium hierher gekommen und hängen geblieben. Er verrät uns, dass die meisten Menschen in Avignon nicht in der Altstadt, sondern in den modernen Vororten drumherum leben. Die Stadt lebt sehr stark vom Tourismus. Wenn im Winter die Saison vorbei ist, dann kommt auch er mal dazu, Urlaub zu machen.

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Wer ein paar Euro mehr hat als andere, der findet natürlich auch in Avignon vom Michelin mit Sternen bekrönte Restaurants. So soll etwa dies Restaurant hoch oben zu den besseren Lokalen der Stadt gehören. Leider blieb keine Zeit, mal eben auf die Karte zu schauen, denn schon zog es unseren Belgier zu den verborgeneren Ecken der Stadt. Denn bis hierhin beschwerten sich einige Mitreisende, dass das Programm am Abend identisch sei mit der Stadtwanderung, die sie am Tage gemacht hätten. Tja, Leute, selbst schuld: wart ihr mal mit zum radwandern gekommen. Wer bucht denn bitte auch zwei Stadtführungen in so einer kleinen Stadt am gleichen Tag? Doch während die Führung am Tag dann die sonnige Zeit in kühlen, schattigen Papstmuseen verbrachte, zog es den netten Belgier in die hinteren Ecken von Avignon.

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Wie so manche südeuropäische Stadt lebt Avignon nachts auf den Plätzen. Restaurants, Crêperien, Cafés, Bars… Menschen jeden Alters treffen sich hier, essen, trinken, quatschen und haben eine schöne Zeit. So ein Flair wünsche ich mir oft auch in Deutschland. Doch selbst wenn wir schönes Wetter haben, dann gibt es leider viel zu oft ein paar Vollidioten, die es der Gastronomie und den Gästen schwer machen…

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Für mich sind diese Plätze jedenfalls ideal, um hier einen feinen Pastis als Apéritif zu geniessen, anschliessend ein kleines 3- oder 4-Gänge-Menü, dazu einen leichten Rotwein aus dem Rhônetal. Was will man mehr?

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Sogar auf dem Platz vor dem Rathaus sind die Restaurants noch offen, Gäste sitzen auf dem Platz und haben keine Eile. Im Gegenteil zu uns. Uns treibt unser Stadtführer durch die Gassen, damit wir auch ja rechtzeitig wieder auf unserem Dampfer landen. Denn dieser gibt uns leider eine Zeit vor, zu der wir wieder dort sein müssen. Nunja, aus dem Disco- und Kneipenalter bin ich ja schon lange raus, ich muss hier keine Nacht durch machen. Doch mit der richtigen Begleitung im richtigen Lokal würde ich es hier schon länger aushalten können.

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Für die Kunstbegeisterten hat Avignon übrigens auch ein kleines Theater. Es liegt direkt neben dem Rathaus. Wem also das Theater der Stadtoberen nicht genug ist, der kann dann hier noch etwas höhere Kunst und Kultur geniessen.

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Doch für uns ist es Zeit, wieder an Bord unseres Kußmund-Schiffes zu kommen. Doch auf welches? Mittlerweile liegt die A-Rosa Stella mit der A-Rosa Luna Seit’ an Seit’. Die Schwesterschiffe sind im Päckchen sicher miteinander vertäut. Und ich schließe erstmals nachts meine Jalousie, damit mir der Nachbar vom anderen Schiff nicht in meine Kajüte, äh mein Hotelzimmer schaut.

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Am nächsten Mittag heisst es dann Abschied nehmen von Avignon. Ich gönne mir noch einen schönen Stadtspaziergang, erkunde die Stadt auf eigene Faust, finde die Markthallen, die ich gleich leerfuttern könnte. Finde kleine, schnucklige Seitenstraßen, nette Straßencafés. Doch habe ich meine Kamera an Bord gelassen. Denn dieser Morgen fing total neblig, grau, diesig an. Das gibt keine schönen Fotos. Doch als ich zum Mittag hin, nur etwa eine Stunde bevor die A-Rosa Stella Avignon wieder verließ, auf die Pont d’Avignon ging, ich auf der Brücke ein paar Tanzschritte machte, da brannte sich die Sonne gerade durch den Hochnebel. Und ich ärgerte mich, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. Mais j’étais sur le pont d’Avignon.

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Und während die Sonne sich mehr und mehr durch den Hochnebel kämpfte, installierten wir uns wieder auf dem Oberdeck. Die A-Rosa Luna legte als erste ab, Richtung Lyon. Und kurz darauf folgten auch wir, Richtung Arles. Auf in die Camargues!

Castlecamp: Experten rund um Tourismus und Social Media treffen sich auf Burg Kaprun

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Castlecamp LogoFast ist es wie ein Familientreffen: Schon zum fünften Mal treffen sich am 8. und 9. September 2012 rund 130 Experten aus Deutschland, Österreich und Südtirol und diskutieren die aktuellen Entwicklungen rund um Social Media und die professionellen Anwendungsbereiche in Tourismus und Hotellerie. Das Castlecamp auf Burg Kaprun findet dabei in idyllischer Landschaft statt. Im Winter tobt hier der Bär, im Sommer ist fast tote Hose.

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Die paar Wanderer, Radler, Camper, Gleitschirmflieger & Co. können einfach das große Bettenangebot, das in Zell am See und Kaprun für den Winter bestimmt mehr sein könnte, nicht vollständig auffüllen. Vor fünf Jahren hat sich einer, der von hier kommt, etwas Besonderes einfallen lassen: Rainer Edlinger. Ihm gebührt der Dank, dass wir uns hier im Salzburger Land immer so wohl fühlen.

Wie kam es dazu: (weiterlesen …)


GAP

Bundesregierung behindert Tourismus durch Luftverkehrssteuer

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Ramsauer und FDP fordern Abschaffung der Luftverkehrssteuer. Eine Studie, die dem Handelsblatt vorliegt, belegt, dass die 2011 eingeführte Ticketsteuer für Fluggäste den Luftverkehr in Deutschland signifikant belastet. „Ohne Einführung der Luftverkehrssteuer wären rund zwei Millionen Passagiere mehr ab und nach Deutschland geflogen“, heißt es in einem Gutachten über die Auswirkungen der umstrittenen Steuer, das das Bundesfinanzministerium in Auftrag gegeben hat. Bundesverkehrsminister Ramsauer zieht daraus einen Erkenntnisgewinn: “Die Luftverkehrsabgabe müsste eigentlich weg”, sagte Ramsauer am vergangenen Freitag am Rande einer Fachkonferenz in Hamburg.

Gegenwärtig sind vier verschiedene Ministerien im Gespräch um eine Bewertung der Luftverkehrsabgabe beteiligt, neben dem Verkehrsministerium auch das Finanzministerium sowie das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium.
Auch die FDP, die ja letztendlich angetreten ist, die Steuerlast für uns Bürger zu reduzieren, will die Luftverkehrssteuer abschaffen: FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle plädiert für eine Überprüfung der Steuer. „Sollten die Auswirkungen der Luftverkehrsabgabe volkswirtschaftlich negativ sein, müssen wir über den Fortbestand der Steuer nochmals reden“, sagte er dem Handelsblatt. Die FDP-Initiative “Liberale Mittelstand Deutschland” gibt eine deutliche Empfehlung: “Diese Abgabe gehört endlich abgeschafft, die Ergebnisse der aktuellen Studie geben eine klare Empfehlung in diese Richtung“, kommentiert deren Bundesvorsitzender Thomas L. Kemmerich. (weiterlesen …)

Corporate Social Responsibility und Nachhaltiger Tourismus – der PR-Blogger fragt nach

Mein Fundstück zu CSR und Nachhaltigkeit im Tourismus: Deutschlands führendes Blog, wenn es um Public Relations und Reputationsmanagement geht, ist der PR-Blogger. Die innovative Truppe um Klaus Eck nimmt sich hin und wieder auch mal Themen aus Tourismus und Hotellerie vor. Die Autorin Nicole Daufeldt hat sich jetzt die Frage gestellt, was Corporate Social Responsibility im Tourismus bedeutet und wie weit her es heutzutage mit dem nachhaltigen Tourismus ist.

Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen. Die Autorin gibt einige gute Denkanstösse, regt an, lieber lokal und etwas teurer zu kaufen, um damit die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Außerdem möge man sich doch bitte möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit Booten oder Reittieren fortbewegen. Nunja… Den anderen Hinweis, möglichst lokale “Dienstleistungen, z.B. Massagen” zu unterstützen, sollten jetzt einige männliche Leser in asiatischen Urlaubsregionen nicht allzu falsch verstehen.

Ein Professor der FH Wilhelmshaven hat einmal – mehr oder weniger scherzhaft – bei einem Vortrag auf der ITB Berlin gesagt, dass “sanfter Tourismus” eigentlich wäre, wenn alle komplett nach Mallorca fliegen würden. Denn dort kann man kaum noch etwas kaputt machen, die Bettenburgen stehen schon da. Denn jeglicher öko-orientierte Urlaub im Dschungel macht eher noch etwas kaputt. (weiterlesen …)

DIHK: Tourismus in Deutschland boomt – Azubi-Mangel droht

Das Gastgewerbe profitiert vom anhaltenden Aufwärtstrend im Deutschlandtourismus, und auch das Geschäft der Reisebüros und -veranstalter brummt. Das zeigt der aktuelle Tourismusreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). “Gegenüber der Vorsaison konnten alle Sparten deutlich zulegen”, freut sich DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. “Damit haben die Unternehmen beste Chancen auf einen Rekordsommer 2011.”

Mit den guten Erwartungen geht auch mehr Beschäftigung einher. Allein im Gastgewerbe ist mit 10.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen. “Aufgrund des demografischen Wandels werden jedoch die Azubis knapp”, warnt Wansleben. So konnte schon etwa jeder zweite Gastronomiebetrieb im vergangenen Jahr nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen. Somit droht ein erheblicher Fachkräftemangel, der vor allem in den neuen Ländern und in tourismusintensiven Regionen zu Qualitätsproblemen führen wird. Den DIHK Tourismusreport Frühjahr 2011 gibt es hier als pdf zum herunterladen. (weiterlesen …)

Messerwetzen im Gäuboden: Wie steche ich richtig ab?

Gaeuboden_Spargel_2010_051Wie gewinne ich essbares Elfenbein? Unter diesem Motto besuchte ich eine der Ecken Bayerns, die nicht allzusehr vom Tourismus heimgesucht wird. Doch das Bayerische Golf- und Thermenland ist in vielerlei Hinsicht eine der köstlichsten Regionen Deutschlands: Ob es sich dabei um Europas weitläufigstes Hopfenanbaugebiet oder Deutschlands größtes Essiggurken-Produktionsgebiet handelt. Von Mitte April bis „Johanni“ am 24. Juni verwandelt sich die Region südlich der Donau, im Dreieck zwischen Regensburg, Landshut und Straubing in ein kulinarisches Dorado für Spargelfreunde.

Gaeuboden_Spargel_2010_065Doch stellt sich dem einen oder anderen immer wieder die Frage: Wie steche ich richtig ab? Wie setze ich das Messer richtig an? Muß ich mir etwa die Hände dreckig machen? (JA!) Brechen meine Fingernägel dabei ab? (Hä?) Wie gewinnt man Spargel? Wo kommen diese leckeren weißen Stangen eigentlich her? Warum haben einige einen weißen, andere einen violetten Kopf? Wer immer noch auf der Suche nach Antwort zu diesen Fragen ist, der sollte unbedingt zur Spargelzeit in den Gäuboden kommen.

Gaeuboden_Spargel_2010_040Hierzulande findet man kaum geübte Deutsche, die sich darin auskennen. Die Erntekräfte sind hauptsächlich unsere polnischen Nachbarn, die von Ernte zu Ernte, von Frucht zu Frucht, von Saison zu Saison durch Europa ziehen. Im Gegensatz zu so manchem faulen, deutschen Hartz IV Bezieher sind sich diese Leute nicht zu schade, sich in aller Frühe auf die kalten Felder zu begeben und ungezählte Male zu bücken, um aus dem feuchtnassen Erdreich die Stangen hervorzustechen.

Gaeuboden_Spargel_2010_058Mit gleich zwei großen Spargel-Anbaugebieten – Abensberg und dem Gäuboden – und knapp 600 Hektar Anbaufläche zählt die Region zu den größten Spargel-anbaugebieten in ganz Bayern. Je nach Bodenbeschaffenheit der Anbaugebiete weisen die edlen Stangen unterschiedliche Geschmacksnoten auf – wobei allen eines gemein ist: der unvergleichliche Genuss! Doch was ist das Besondere am Gäuboden? Warum schmeckt der Spargel von hier einfach noch etwas mineralischer? Es liegt am Boden. Wie uns der Vorarbeiter erklärte, ist die Gegend um Straubing von einem schweren Löß-Lehm-Boden geprägt. Nicht vom üblichen Sandboden, aus dem der meiste Spargel stammt. Der Vorarbeiter ist übrigens ein Deutscher, der allerdings mit einer Polin verheiratet ist, wie er mir anschließend verraten hat.

Hier zeige ich Euch, wie professionell und richtig Spargel gestochen wird: (weiterlesen …)

Graubünden ist neue Partnerregion von theALPS

Auf der ITB wurde zur Freude der Initiatoren von „theALPS“ Graubünden als neue Partnerregion vorgestellt, ein weiterer wichtiger Mosaik-Stein in der Entwicklung dieser Lobbying-Veranstaltung. Gemeinsam mit Wallis, das seit Beginn zum theALPS-Netzwerk zählt, sind nun die zwei bedeutendsten Tourismusregionen der Schweiz theALPS-Partner.

Mit Graubünden ist eine Ganzjahresdestination mit an Bord, die ausgezeichnet die Vielfalt der Alpen und deren touristische Tradition wiederspiegelt. Neben der Rhätischen Bahn – ein UNESCO Welterbe – ist die Schweizer Region bekannt durch ihre über 40 Top-Skigebiete mit überdurchschnittlicher Höhenlage und damit verbundener Schneesicherheit. Ziel von theALPS ist es, in den kommenden Jahren alle wichtigen touristischen Alpenregionen in dieser innovativen B2B-Plattform zu vereinen – und so den gesamten Alpenbogen in seiner touristischen Ausprägung und Tradition zu präsentieren. (weiterlesen …)

Bayern: Gastgewerbe ist Spitze im deutschen Tourismus

„Die weißblaue Hotellerie und Gastronomie sind wichtige Wirtschaftsfaktoren und nehmen eine Spitzenstellung im deutschen Tourismus ein“, freut sich Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel über die Ergebnisse des aktuellen Betriebsvergleichs für das bayerische Gastgewerbe. Jeder fünfte Euro, der 2008 im deutschen Gastgewerbe umgesetzt wurde, floss in die Kasse eines bayerischen Betriebes.

Der Durchschnittsumsatz pro Unternehmen liegt im Freistaat deutlich über dem Bundeswert und unterstreicht die Leistungsfähigkeit bayerischer Betriebe. „Unsere breite Angebotspalette hält für jeden Besucher und Gast etwas bereit“, betont Hessel. Auch für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Bayern spiele das Gastgewerbe als Arbeitgeber eine bedeutende Rolle. 315 000 Personen seien dort beschäftigt. Die Zahl der Ausbildungsplätze lag in den vergangenen Jahren in der Spitze bei 16 000. (weiterlesen …)

Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (weiterlesen …)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (weiterlesen …)

Deloitte-Studie Hospitality 2015: Die Zukunft heißt China, Indien und Social Media

Die Hotelbranche kann aufatmen: Laut der Deloitte-Studie “Hospitality 2015 – Game changers or spectators?” wird ab 2011 mit anhaltendem Wachstum im Tourismus gerechnet. Dennoch erwartet die Industrie signifikante Marktveränderungen, die Nachfrage und Angebot langfristig beeinflussen. Der demografische Wandel schafft neue Zielgruppen – Pensionäre prägen etablierte Märkte, während in Schwellenländern die kaufkräftige Mittelklasse neue Marktmacht erlangt. Die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse und fortschreitende Marktsättigung erfordern eine fokussierte, effiziente Markenprofilierung. Neben traditionellen Maßnahmen wie Treueprogrammen oder Clubkarten müssen Hotelbetreiber verstärkt auf Social Media setzen und in Talente investieren – auch Themen wie Nachhaltigkeit und Krisenvorsorge finden zunehmend Beachtung.

“Erfolgreiche Hotels brauchen Fans! Soziale Netzwerke gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung und vor allem Nischenanbieter sollten sich auch auf der virtuellen Ebene mit ihren Gästen treffen”, erklärt Benjamin Ploppa, Senior Manager Hospitality bei Deloitte. “Wer schnell und innovativ reagiert, kann eigene Anteile auf etablierten Märkten ausbauen und sich auf Entwicklungsmärkten stark positionieren. Die Veränderungen in Konsumentenverhalten und -bedürfnissen sind dabei wegweisend.” (weiterlesen …)


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Thailand: Rückkehr der Touristen wird doppelt schwer

Nach der Räumung der besetzten Straßenzüge in Bangkok und anderen Städten, wie etwa Chiang Mai und Khon Kaen, kann es für Thailand jetzt doppelt schwer werden, die Touristen zurückzugewinnen. Wie das Wall Street Journal heute hier in einem ausführlichen Bericht darstellt, bedrohen jetzt zwei Gefahren den thailändischen Tourismus: Zum einen könnten jederzeit wieder Unruhen ausbrechen, angefacht vom Ex-Ministerpräsidenten Thaksin, ausgeführt von den “Rothemden”. Zum anderen rüsten sich die Nachbarländer Thailands, um die Touristen aufzufangen. Malaysia und Singapur haben große Flughäfen und eine prosperierende Tourismusindustrie. Wer nach Südostasien will, findet hier bestimmt noch ursprünglichere Ecken als im touristisch voll erschlossenen Thailand.

Die Ankünfte internationaler Touristen, so wird befürchtet, könnten in Thailand um 10 bis 20 Prozent fallen. Hingegen eröffneten kürzlich in Singapur zwei Casinos im neuen Resorts World Sentosa und Marina Bay Sands. Singapur verzeichnet den besten April überhaupt, mit etwa 20 Prozent Touristenankünften mehr als ein Jahr zuvor. Airlines und Airports aus Malaysia und Singapur sind jetzt daran interessiert, die Charterflieger und die verschiedenen Anbieter von Billigflügen aus Europa direkt auf die Hubs nach Kuala Lumpur und Singapur zu bekommen. So würde der Umweg über BKK entfallen. (weiterlesen …)

Petra: Jordaniens Weltwunder bleibt exklusiv

Jordan Petra TreasuryDas Tourismus-ministerium in Jordanien sowie die Petra Authority haben die Eintrittspreise in Petra erhöht. Ziel ist es, Besuchern weiterhin ein einmaliges Erlebnis zu bieten und zu verhindern, dass Petra zum Massenanlaufpunkt wird. Mit den zusätzlichen Einnahmen sind Investitionen geplant, die den Gästen und letztlich der lokalen Bevölkerung zu gute kommen.

Ab sofort können Individualtouristen zwischen 7 und 15 Uhr halbstündlich kostenlos geführte Touren in Englisch und Arabisch nutzen und sich vom Pferd bis zum Eingang des Siq tragen lassen. Ab November 2010 stehen ein Rücktransport mit Elektrofahrzeugen vom Basin Restaurant, Öko-Toiletten, Übersetzungsservices und Informationsstationen im Areal zur Verfügung. Zusätzlich werden geführte Touren zum Opferplatz oder dem sogenannten Kloster angeboten. (weiterlesen …)

Traunstein rüstet auf: Masterplan für bis zu 23 neue Hotels

Oberbayern startet durch: rund um Traunstein sollen Investoren die Möglichkeit erhalten neue Hotels zu errichten. So könnten nach Jahren der Stagnation hier wieder neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Insbesondere seit dem Wegzug von Alfons Schuhbeck vom Kurhaus am Waginger See in die Südtiroler Stuben in München war es hier sehr ruhig geworden. Nur der Biathlon Weltcup in Ruhpolding bringt noch richtig Leben in die Landschaft. Doch jetzt könnten bis zu 23 neue Hotels geschaffen werden. Die allererste landesplanerische Voruntersuchung in Oberbayern zu gleich 28 im „Masterplan Hotelentwicklung“ des Landkreises Traunstein aufgenommenen Hotelstandorte übergab kürzlich Regierungspräsident Christoph Hillenbrand an Landrat Hermann Steinmaßl. Das ermöglicht eine schnellere Standortabschätzung und fördert den Tourismus im ländlichen Raum auf ganz neue Art, waren sich Hillenbrand und Steinmaßl einig. Landrat Steinmaßl zeigte sich erfreut, dass nun für 23 Standorte die Möglichkeit bestehe, attraktive Hotels mit hoher Qualität in verschiedenen Preiskategorien zu realisieren. Gemeinsam mit den verstärkten Werbemaßnahmen werde man den Tourismus wieder beleben.

Die Übergabe der 34 Seiten starken Analyse erfolgte anlässlich einer Sitzung des Staatssekretärausschusses „Ländlicher Raum in Bayern“ in Siegsdorf, die Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel leitete. (weiterlesen …)

Chiemgau: Kalender mit Wandertouren fuer den Herbst

62 Tage für Natur- und Kulturgenießer, mit Aktionstagen der Bergbahnen und kulinarischen Besonderheiten bei täglich wechselndem Programm: Das gibt es nur ein Mal und dafür ist Ende Juli der Aktionskalender „Chiemgauer Wanderherbst“ im Wanderkartenformat mit drei Hauptteilen erschienen.

Zunächst werden die Programm-Highlights vom 1. September bis zum 1. November nach Datum aufgeführt, unterteilt in die Rubriken „Wanderungen“, „Veranstaltungen“ und „Radtouren“. Dann folgen die Aktionstage der Hochfelln-Seilbahn, der Rauschbergbahn sowie der Winklmoos-, Hochplatten- und Geigelstein-Sesselbahn mit je 50% Ermäßigung. Teil drei enthält einen kulinarischen Fahrplan für 16 Chiemgau-Orte mit vielen bayerischen Schmankerln. Die Reliefkarte sorgt für schnelle Orientierung, immerhin besteht der Chiemgau aus 35 Tourismus-Gemeinden mit rund 32.000 Gästebetten. (weiterlesen …)

Destination meets Online: Touristiker tagen, wo die Pharaonen wohnen

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“Destination meets Online” – ein Kongress entführt die Touristikbranche Mitte April ins Land der Pharaonen. Vom 23. – 26. April findet der Kongress in Hurghada am Roten Meer in Ägypten statt. Destination meets Online – oder kurz: DmO – ist ein jährlicher Kongress, der jeweils in einer für den deutschen Urlauber interessanten Zieldestination stattfindet.
Im Jahr 2009 findet der Kongress zum zweiten Mal statt.

Das Programm geht dabei von Vorträgen von “Die Ägyptische Hotellerie unter der Lupe des Web 2.0″ über “Hotelbewertungen: Wie geht es weiter?” bis hin zur Diskussion “Virtuelle Veranstalter: Ein Zukunftsmodell, wo bleibt das Produkt?”. Es verspricht also ein interessantes Programm sowohl für die Travel 2.0-Branche als auch den ägyptischen Reisemarkt zu werden. (weiterlesen …)

Hotel Viva Creativo: So werden die Gäste abgezockt

Dank Daniel erfahre ich gerade, dass der Bodenseepeter in grossen Schwierigkeiten steckt. Wer seinen Artikel hier liest, hat das Gefühl, dass Peter bald kein Geld mehr hat, zum Bodensee zurückzufahren. Denn das Hotel Viva Creativo verlangt Geld fürs WLAN. Ok, das machen viele Hotels. Und dazu hab ich hier auch schon mal meine Meinung geäußert: “Providing internet access to guests is kind of like providing heat and electricity, or a hot cup of tea.” Doch, so erfahren wir vom Peter, verlangt das betreffende Hotel nicht etwa fünf Euro pro Tag oder pro Aufenthalt vom Gast. Nein, hier wird der Gast richtig abgezockt: 5 EUR/Std!

Während beispielsweise das Hotel Sonnblick in Kaprun seinen Gästen nicht nur kostenfreien Internet-Zugang bietet, sondern sogar auf allen Hotelzimmern Computer stehen, an denen der Gast frei nach Laune arbeiten, surfen, mailen oder sonstwas machen kann, so meinen die Hannoveraner Hoteliers in diesem Fall das Profit-Center Telefonzentrale, das ihnen vor ca 15 Jahren verloren gegangen ist, durch das Profit-Center Internet zu ersetzen. Ok, Dienstleistung ist was anderes. Aber hier, in Niedersachsens Landeshauptstadt, scheint wohl weiterhin zu gelten: Hotellerie könnte so schön sein – wenn nur der Gast nicht immer stören würde…

Doch der Bodenseepeter hat eine Idee: Die Geschäftsführerin des Hotel Viva Creativo wird morgen, Donnerstag, 27.11.2008, unter seinen Seminarteilnehmern sein. Darum schreibt er seinen Vortrag um mt Screenshots der Beurteilungen bei Holidaycheck, Tripsbytips, Tripadvisor, den Twitterfeeds und natürlich seinem Artikel in seinem eigenen Blog. Und er wartet gespannt darauf, wie weit sein Artikel bis morgen um 12 Uhr schon durch die Blogsphäre gewandert sein wird.

Daniel von Tourismus-Zukunft geht noch eins weiter: er ruft dazu auf, wie dem Hotel am besten geholfen werden könnte, den jetzt entstandenen Image-Schaden wieder auszubügeln. Nun denn, der Preis eines Kastens Bier animiert mich, hier meinen Vorschlag zu unterbreiten: (weiterlesen …)

Killing Fields: Genozid-Tourismus in Cambodia

Tuol Sleng Buddhist MemorialNein, dies ist kein günstiges Hotel, das sich da heimelig unter Palmen versteckt. Kein schöner Ort, der zum verweilen einlädt. Es ist eine ehemalige High School in Phonm Penh. Ein kambodschanisches Auschwitz. Hier wurden unter den Roten Khmer unzählige Menschen grausam ermordet. Wie ich heute auf everything-everywhere lese, ist dieser Ort zusammen mit den Killing Fields, die spätestens seit dem gleichnamigen Film ein Begriff sein sollten, eine der touristischen Hauptattraktionen von Kambodscha, speziell Phnom Penh.

Ich hoffe, dies Land schafft es, bald auch für andere Sehenswürdigkeiten bekannt und begehrt zu sein. Denn Deutschland ist als touristisches Land auch nicht nur wegen der KZs interessant, München oder Dachau nur für das Lager, Bautzen nur für das Gelbe Elend, Berlin für die Normannenstraße. (weiterlesen …)

WordPress 2.6.3.: Blogroll heisst jetzt Links

Nun denn, manchmal muss man eben länger suchen, wenn die Entwickler von WordPress wieder etwas umstellen. So wie Raider jetzt Twix, der Tellerrand jetzt Übersicht heisst, so heisst die Blogroll jetzt Links. Ok, stand bei mir eh immer links.

Naja, jedenfalls ist sie wieder da. Da, links unten, stehen ganz viele, ganz tolle Blogs, die sich – ähnlich, doch jeder individuell anders und mit anderen Schwerpunkten, mit den Themen Tourismus, Reise, Touristik-IT, Hotellerie, Gastronomie, Essen, Kochen, Weine etc beschäftigen. Die Liste wird von Barcamp zu Barcamp, von Monat zu Monat länger.
Sollten wir langsam dazu übergehen, diese Blogroll auf eine extra Seite auszulagern? Was denkt Ihr?
(weiterlesen …)


GAP

Blogs in Hotellerie und Tourismus: Warum? 10 Gründe dagegen

Lungau EggerwirtIch gebe zu, gleich vorweg: die Anregung zu diesem Beitrag ist nicht von mir. Doch es muß mal wieder gesagt bzw. geschrieben werden. Diese Punkte können einfach nicht oft genug wiederholt werden. Die Sachlage ist unverändert und weiterhin die: das Web 2.0 nimmt mehr und mehr Umfang im Internet ein. Das Internet ist nicht mehr ein Medium, in dem Informationen zur Verfügung gestellt werden. Sondern die User suchen nach Empfehlungen, besprechen Ihre Meinungen, kommentieren sich gegenseitig und finden Geistesverwandte, Bekannte oder gar Freunde in Foren und Gemeinschaften. Kurz: User Generated Content. Natürlich hat auch das Auswirkungen auf den Tourismus: Destinationen, Hotellerie, Gastronomie, Reiseveranstalter, Reisebüros (was war das eigentlich nochmal? Gibt es die noch?).

Doch während heute fast jeder Nutzer seine Informationen online abruft – ich denke: auch die Hoteliers und Gastronomen selbst – so ignorieren dieselben den Entwicklungsschub des Web 2.0, der derzeit stattfindet, weiterhin beharrlich. Ausrede: Operations geht vor.

Während andere Bereiche im Tourismus, Destinationen und zum Teil auch Reiseveranstalter bereits die Gelegenheit ergreifen und das Web 2.0 in ihrem Gebiet zum Travel 2.0 gestalten, so versäumen die Hoteliers den Sprung zum Hotel 2.0.

Oder wie Hannes Treichl es schon im Juli letzten Jahres treffend formuliert hatte: Hier jene 10 ausgewählten Argumente, warum Hoteliers kein Blog schreiben sollten: (weiterlesen …)


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Investment Ranking Austria: Investitionen in City-Lifestyle Hotels lohnen

ExpoReal Treugast Investment Ranking Okt 2008_010Österreich steht im Jahr 2008 vor einem noch größeren Erfolg als im Vorjahr. Schon in den ersten drei Monaten stieg die Anzahl der Übernachtungen auf 30,8 Millionen – ein Plus von 3,8 Porzent gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Anteil der ausländischen Gäste wuchs: Es kamen allein weit mehr als doppelt so viele russische Gäste in die Alpenrepublik als im Vergleichszeitraum 2007.

Dies geht aus dem aktuellen Investment Ranking Austria hervor, dass zum zweiten Mal die führenden Hotelgesellschaften in Österreich in den Fokus einer Expertengruppe der Horwath Tourismus Consulting Austria und der Treugast Solutions Group stellte. Dr. Konstantin Ploberger (Bild) präsentierte das Investment Ranking im Rahmen der Expo Real in München am vergangenen Montag. Doch es gab keinen eindeutigen Sieger. Keine Gesellschaft konnte aufgrund ihrer Performance im Jahr 2007 ein AAA-Rating erreichen. Im Bereich AA behaupteten sich sechs Gesellschaften: (weiterlesen …)

O’zapft is: Oktoberfest 2008 – München freut sich auf eine friedliche Wiesn


Bayern – des samma mia! Naja, das sagt hier der Richtige. Ich als gebürtiger Berliner, überzeugter Preusse. Aber da ich schon seit zwölf Jahren in Minga, äh: München lebe, gefällt mir dieser Rammstein und Haindling Verschnitt sehr gut. Und Wiesnbier ist mir meist zu süß, Weißbier ist mir lieber. Doch das gibt es nur in wenigen Zelten. Alle Jahre wieder – nein, da kommt nicht nur das Christuskind. Länger dauert die Bescherung beim Oktoberfest in München auf der Theresienwiese. Oberbürgermeister Christian Ude hat soeben mit zwei Schlägen das Hirschfaß im Schottenhamel Zelt angeschlagen. Damit ist die Wiesn offiziell eröffnet. O’zapft is!

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Hotellerie und Gastronomie lassen die Preise steigen und es klingelt in den Kassen. Viele touristische Dienstleister nehmen in diesen zwei Wochen mehr ein als im ganzen Jahr. Der Hotelmarkt in München ist noch nicht so überfüllt wie in anderen Städten. Und so können zum Teil Mondpreise verlangt werden, die sonst nicht durchsetzbar wären. Und selbst Neueröffnungen, wie etwa das Ramada Treff München oder das Designhotel Schiller5, sind schnell ausgebucht. (weiterlesen …)

Allgäu: Bayerns Top-Destination

Erneut weist die Übernachtungs- und Ankunftsbilanz des Allgäuer Tourismus ein Spitzenergebnis auf und liegt damit bayernweit an der Spitze aller Tourismusdestinationen: Die Ankünfte von Januar bis Juni konnten um 3,7 Prozent und die Übernachtungen im ersten Halbjahr um 2,9 Prozent gesteigert werden. Zum Vergleich: In Bayern stieg die Zahl der Ankünfte um 2,6 Prozent und die der Übernachtungen um 1,6 Prozent.

Auch die Zugriffszahl auf das Internetportal hat sich in den letzten dreieinhalb Jahren verdreifacht und liegt nun bei über zwei Millionen Besuchern pro Jahr. Das Internet ist aber nicht nur die wichtigste Informationsquelle für den Urlauber, sondern bestimmt auch die Urlaubsentscheidung: das Buchungsverhalten wird zunehmend wetter- und ereignisabhängig und damit kurzfristiger. (weiterlesen …)

Lonely Planet: Irland “freundlichste Destination” – mit Kratzern

In der 8. Edition des Reiseführers Lonely Planet muss sich Irland Kritik gefallen lassen, macht aber auch Punkte gut. Irlands berühmte 40 Schattierungen von Grün, so eröffnet der gerade erschienene Guide, würden nicht genügend ökologisches Grün beinhalten. Ein kleiner Warnschuss, der sich auf das boomende Wirtschaftswachstum und Irlands relativ hohe Kohlenmonoxidemissionen bezieht.

Andererseits hebt der Dubliner Autor Fionn Davenport hervor, welch’ interessanten Angebote die grüne Insel gerade im Ökobereich bietet. Ideal für Outdoor-Aktivitäten, Tauchen, Surfen, Angeln, Rad- und Wanderferien sei sie und, trotz mancher ausstehenden ökologischen Verbesserung, gehöre sie gewiss nicht zu den führenden Umweltsündern der Welt. So ist der allumfassende Guide zu einer überraschungsreichen Greenbox der Pandora geraten.

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Irland: Moderat steigende Besucherzahlen

Im Jahr 2006 reisten weltweit 8,7 Millionen Besucher nach Irland und Nordirland, was einer Steigerungsrate von +7,5 Prozent entspricht. Mit 432.000 Besuchern aus Deutschland (Steigerungsrate: +3 Prozent) war das Jahr 2006 durchaus zufrieden stellend, wenn man bedenkt, dass 2005 mit einer Steigerung von 34 Prozent ein Boomjahr war und sich der deutsche Markt damit wieder als die Nr. 1 auf dem Kontinent etablieren konnte.

2006 bereisten 2.350 Millionen Gäste aus Kontinentaleuropa die gesamte Insel (+18 Prozent), und repräsentieren damit 30 Prozent aller ausländischen Urlaubsgäste.

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Die Renaissance des Alpen-Sommers

Einen wunderschön umfangreichen, fundierten und lesenswerten Artikel habe ich in der Wirtschaftswoche gefunden: Alpen zwischen Beton-Boom und Edelweiss ist zwar etwas übertrieben, denn um Edelweiss geht es hier beim besten Willen nicht.

Wohl aber um sehr viel Beton, Bettenburgen, Bauwahn und bodenlose Fässer, in die in den nächsten Jahren Geld gesteckt wird. Und wofür? Um die Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen abzuschwächen. Die Alpenregion steht vor einem gigantischen Umschwung. Die zurückgehenden Urlauberzahlen im Winter sollen durch mehr Angebote im “Spielplatz Europas” zur Sommersaison ausgeglichen werden. Doch: bei diesem Wettrennen kann es nur wenige Gewinner geben. Es wird Verlierer geben, die jetzt investieren, doch womöglich auf das falsche Pferd setzen. Und es wird Gewinner = Verlierer geben: Täler bzw. Orte, die sich bewusst auf das Nichtstun besinnen, die Ursprünglichkeit der Natur konservieren und ein Rückzugsort vom Rummelplatz Alpenraum sein wollen. Ob hier das in der Überschrift der Wirtschaftswoche angesprochene Edelweiss gedeihen kann?

Aber: der Gedanke ist nicht neu. Schon Helmut Peter, ehemals Hotelier vom Romantik Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee und österreichischer Nationalrat für FPÖ und LF, proklamierte schon vor etwa 15 Jahren die “Renaissance des Alpensommers”. Zum Schutz der Alpen, so seine damalige Forderung, sollte die Zahl der Urlauber pro Tal begrenzt werden. Und der Verkehr rechtzeitig mit Schildern an den Zufahrtsstrassen informiert und umgeleitet werden.
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