Deutsches Weininstitut: Französisch, Sex und Weinsensorium

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DWI Wein SensoriumDa leckt man sich vor Vergnügen die Lippen. Das Motiv mit dem das Deutsche Weininstitut (DWI) in Berliner Szenekneipen für sein WeinSensorium wirbt, hat doch ein gewisses – wie sagt der Schwabe? – G’schmäckle. Das DWI entwickelte mit seinem „WeinSensorium“ ein neuartiges Konzept für eine bundesweite Wanderausstellung, das vom 24.10. – 2.11.2008 erstmals auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof in Berlin zu sehen sein wird. Ziel des WeinSensoriums ist es laut dem DWI, qualitätsorientierten, kulturell und Genuss interessierten Besuchern auf interaktive Art und Weise zu vermitteln, dass deutsche Weine einzigartige Qualitätsprodukte und gleichzeitig Teil unserer Kultur und einer modernen Lebensart sind.

Beworben wird das WeinSensorium auch durch einen Kinospot, der ebenfalls Lebenslust und Leichtigkeit beim Genuß von Wein vermittelt werden soll. Der Erlebnisparcour verspricht: Hören, riechen, schmecken, verstehen – im WeinSensorium werden alle Sinne angesprochen.

DWI Wein SensoriumDas Thema Weingenuss wird in ein neues Licht gerückt: Verblüffend, unterhaltsam und erfrischend – mit langem Abgang. Ein Team aus Planern, Architekten und Designern hat ein Konzept entwickelt, das auf 400 qm zum aktiven Mitmachen einlädt. Den krönenden Abschluss bildet die angegliederte Wein-Lounge, in der sich jeder Besucher sein Bild vom neuen deutschen Wein machen kann, täglich von 12.00 bis 22.00 Uhr bei freiem Eintritt.

Da fragt sich der Betrachter, was darunter wohl zu verstehen sein mag: werden die Besucher etwa mit einem Zungenkuss begrüsst? Oder geht es doch um das, was man umgangssprachlich unter französisch versteht? Der unterschwellige – oder sollte ich eher sagen: offensichtliche Angriff auf französische Weine ist so überflüssig wie ein Kropf. Auf Bier könnte ich ja noch verstehen, einfach um sich abzusetzen, aber auch das hätte das DWI nicht nötig.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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