Le Gourmand Gewinnspiel: Champagne Bollinger Special Cuvée Brut zu gewinnen

Champagne Bollinger

007 – drei Zahlen, die auf der ganzen Welt für nur einen Charakter stehen:  den bekanntesten und wohl auch besten Geheimdienstmitarbeiter Ihrer Majestät. James Bond ist als Genussmensch bekannt. Neben seinem trockenen Martini, natürlich geschüttelt, nicht gerührt, trinkt die Leinwandlegende ebenso gern Champagner. Und da nur eine Marke: Bollinger. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat drei Flaschen Bollinger Special Cuvée Brut für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum dritten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 17.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Laut einer Studie von  Wissenschaftlern der Universität Otago in Neuseeland, die im Medical Journal of Australia veröffentlicht wurde, geniesst James Bond reichlich Alkohol vor, während und nach der Arbeit. Denn: Den Forschern zufolge konsumierte Bond in allen 24 Filmen insgesamt 109 alkoholische Getränke – in einer Gesamtlaufzeit von nur knapp 50 Stunden. Das ergibt rund zwei Drinks pro Stunde. 

Überraschend: Nur 18 der von Bond genossenen Drinks waren Wodka-Martini. Viel öfter trank er Wein, Schnäpse, Cocktails – und vor allem Champagner. Und manchmal sogar ein Bier. Und wenn er Champagner trinkt, dann trinkt er Bollinger

Übrigens, der Bollinger Special Cuvée Brut besteht zu 60% aus Pinot Nori, 25% Chardonnay und 15% Pinot Meunier. Dabei kommen die Weine zu über 85% aus Grand und Premier Lagen. Er reift mindestens doppelt so lange in den Weinkellner als gesetzlich verlangt und bekommt nur eine geringe Versanddosage von 8 Gramm pro Liter. Im Glas zeigt er sich mit einer schönen goldenen Farbe mit leichten Reflexen der roten Trauben sowie feinen Bläschen. An der Nase finden wir ein komplexes und reiches Aroma von reifen Früchten und Gewürzen wie etwa gerösteten Äpfeln, Apfelkompott oder etwa Pfirsich. Am Gaumen entfaltet sich eine großartige Struktur, mit viel Länge, samtige Bläschen, Birne, Brioche und würzigen Aromen von frischer Walnuss. Die Bollinger Special Cuvée Brut passt perfekt zu allen Fischgerichten, insbesondere zu Sushi und Sashimi. Aber auch Krustentiere sowie Geflügel und weisses Fleisch passen perfekt. 

Champagne Bollinger Special Cuvée Brut trinkt sich am besten zusammen mit Freunden an ganz besonderen Momenten. Um die Aromen am besten zur Geltung zu bringen sollte die Special Cuvée am besten zwischen 10 und 12°C serviert werden. Und für diejenigen, die Champagner gern etwas liegen lassen wollen: er lässt sich auch perfekt im Keller lagern. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
Welchen Champagner genoss Sophie Marceau als Elektra King im Film James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug zusammen mit James Bond?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Champagne Bollinger wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu „Bond created Woman“ von James Bond schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Bollinger Special Cuvée Brut 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 3 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 17.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche Champagne Bollinger gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Champagne Bollinger sagen „Prost!“.

Fotos: (c) Champagne Bollinger

HOGA 2019: Bayerns Gastro-Fachmesse spezialisiert sich

Brewee ist Bayerns innovativstes Gastro Start-up. Die Fachjury des HOGA Start-up Wettbewerbs wählte das Münchner Start-up zum Gewinner des Wettbewerbs. Die Preisträger präsentierte die HOGA – Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vor wenigen Tagen in München. 

Die Gastgebermesse HOGA Nürnberg ist die zentrale bayerische Plattform des Gastgewerbes. Vom 13. bis 15. Januar 2019 bringt die HOGA Fachleute aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zusammen und liefert Neuheiten und Trends der Branche.

Das Gastgewerbe ist eine Branche zum Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken und Erleben sowie für den persönlichen Austausch. Bayerns Gastronomen, Hoteliers, Bäcker, Konditoren, Caterer, Metzger und die Profis der Gemeinschaftsverpflegung sind dazu eingeladen, auf der HOGA die Neuheiten und Trends der Branche zu entdecken, Kontakte zu Partnern und Kollegen zu knüpfen, aktuelle Food-Trends zu testen und die passende Ausstattung für den Beginn der neuen Saison zu finden.

Die Messe will sich nach den Worten von Thomas Förster, Vizepräsident des DEHOGA Bayern, spezialisieren auf die Bereiche Start-ups in der Gastronomie, Batista-Meisterschaft und Latte-Art. Thomas Förster verdeutlichte, dass die Hotellerie und Gastronomie eine der wichtigsten Branchen in Bayern ist. In Bayern gibt es etwa 39.500 Hoteliers und Gastronomen. Über 400.000 Erwerbstätige sind in dieser Branche tätig, das heisst, dass mittlerweile jeder 20. Erwerbstätige in Bayern in einem Hotel- oder Gastronomiebetrieb arbeitet. Rund 10.000 Auszubildende, also etwa jeder 10. Auszubildende Bayerns lernt derzeit einen Ausbildungsberuf der Branche. 

Das Reiseland Bayern zieht jährlich mittlerweile rund 37 Millionen Gäste an, die über 94 Millionen Übernachtungen tätigen. Damit gehört Bayern zu den führenden Tanzjahres-Destinationen in Europa und ist das Tourismusland Nummer 1 in Deutschland. 

Zu den aktuellsten Äußerungen des CDU-Politikers Friedrich Merz, dass er die Reduzierung der Mehrwertsteuer für die Hotellerie am liebsten wieder rückgängig machen würde, machte Thomas Förster deutlich, dass er „gern mal Herrn Merz erklären würde, was für ein zusätzliches Steuervolumen durch die reduzierte Mehrwertsteuer in das Staatssäckel gespült wurde“. 

Und in Richtung von Andrea Nahles betonte der Vizepräsident des DEHOGA Bayern, dass „wir mehr Flexibilität am Arbeitszeitgesetz brauchen.“ Hierbei ginge es nicht um mehr Arbeit, sondern um die flexiblere Verteilung des Arbeitszeitgesetzes. „Wir wollen nicht, dass die Leute mehr arbeiten“, sagte Förster, sondern „dass unsere Mitarbeiter sich die Zeit selbst freier einteilen können.“

Innovationen für das Gastgewerbe

Start-ups, die das bayerische Gastgewerbe mit neuen Ideen versorgen, konnten beim HOGA Start-up-Wettbewerb einen Platz im HOGA-Novum gewinnen, dem Bereich, in dem die HOGA-Besucher die Trends von morgen entdecken können. 25 Start-ups haben sich beworben, um dem bayerischen Gastgewerbe mit ihren innovativen Produkten und Lösungen frischen Wind zu verleihen.

BREWEE

Die Gastgebermesse HOGA hat zum Start-up-Wettbewerb aufgerufen, um Bayerns kreativstes Gastro Start-up zu finden. Die Fachjury, bestehend aus Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und Nürnberger Unternehmerin, Thomas Förster, 1. Vizepräsident DEHOGA Bayern, Hakan Gözen von METRO Deutschland und Stephan Dovern, Projektleiter HOGA Nürnberg, hat das Münchner Start-up Brewee zum Gewinner gewählt. 

Brewee ist ein junges studentisches Start-up aus München, das es sich zur Mission gemacht hat, durch ein interaktives Netzwerk individualisiertes Bier für Gastronomie, Hotels und Events zu ermöglichen. Dadurch kommt mehr Vielfalt an Bier in die Branche und dabei sollen gleichzeitig Mikrobrauereien unterstützt werden. „Wir schaffen eine komplette Produktpersonalisierung für das eigene Bier. Das funktioniert indem wir die Zielgruppe und den Betrieb unserer Kunden genau analysieren und ein passendes Gesamtkonzept, von kreativer Biersorte bis hin zum Etikett, individuell ausarbeiten. Darüber hinaus sind wir durch die Gestaltung eines IoT Systems dabei, Brauereien smart zu vernetzen. Dadurch können Brauereien ihre Brauauslastungen untereinander ausgleichen und somit nachhaltig Hand-in-Hand arbeiten. Wir wollen damit kleineren Brauereien ermöglichen, schnell, effizient und wirtschaftlich arbeiten zu können,“ so Theresa Barsy, Mitbegründerin von Brewee.

Die vier Brewee-Gründer präsentieren sich als Gewinner des Start-up-Wettbewerbs auf der Gastgebermesse HOGA 2019 vom 13. bis 15. Januar in Nürnberg und erhalten 2.000 Euro Preisgeld sowie weiteren Marketing-Support vom DEHOGA Bayern. Die Freude bei den Münchner Jung-Unternehmern ist groß: „Wir sind immer noch überwältigt und freuen uns riesig über den Sieg beim HOGA Wettbewerb. Dadurch haben wir die Chance, unser Konzept einem großen Fachpublikum zu präsentieren und direkt in Kontakt mit Interessenten zu kommen. Wir freuen uns schon auf den Austausch.“

Die drei besten Gastro-Start-ups erhalten je einen Messestand im HOGA-Novum auf der HOGA Nürnberg 2019 (13. bis 15. Januar). Im HOGA-Novum trifft sich die Zukunft des Gastgewerbes: Start-ups aus allen Bereichen präsentieren hier ihre Ideen, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen.

Food & Beverage

Neben den großen Food-Anbietern werden auf der HOGA verschiedene Trends präsentiert, wie Bio, Regionalität und „Alles rund ums Fleisch“, aber auch für die vegane Küche oder italienische Gastbetriebe gibt es Informationen und Angebote. Bekannte Köche machen den Messebesuchern Appetit auf die aktuellen Trends und verraten dabei ihre Tricks.

Der Bayerische Brauerbund bringt die Bier-Vielfalt auf die HOGA und auch die fränkischen Winzer zeigen den Messebesuchern ihr Angebot. Die Deutsche Barkeeper Union trägt neben den Süddeutschen Cocktailmeisterschaften auch die Deutschen Meisterschaften im Flair Bartending auf der HOGA aus und zeigt damit aufregende Drinks und extravagante Artistik. Alles rund um Kaffeespezialitäten und Spezialitätenkaffee gibt es in der„Rösterei“. Dort treten die besten Baristi Deutschlands im Rahmen der Deutschen Kaffeemeisterschaften der Specialty Coffee Association SCA gegeneinander an, um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Digitale Lösung und Unterstützung bei der Online-Präsenz

Ein Restaurantbesuch lässt sich nicht durch digitale Mittel ersetzen, aber digitale Lösungen können Gastronomen und Hoteliers entlasten und sie bei ihrer Arbeit unterstützen, damit mehr Zeit für den Gast bleibt. Verschiedene Software und IT-Dienstleistungen werden auf der HOGA vorgestellt. Gastronomen, die das Internet nutzen möchten, um mehr Aufmerksamkeit für ihren Betrieb zu generieren und Social Media-Kanäle für ihre Werbung einsetzen möchten, können sich auf der HOGA kostenlos beraten lassen und Workshops zu Themen, wie Food- Fotografie besuchen. Hochkarätige Unterstützung kommt in diesem Bereich von Alexander Herrmann sowie von erfolgreichen Food-Bloggern, wie Petra Hola-Schneider  und Annette Sandner .

Service:

Eine kulinarische Reise zu 100 Genussorten in Bayern

Bayern feiert sich selbst. Der Freistaat Bayern feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Dabei darf natürlich das Thema Genuss nicht zu kurz kommen. Jetzt gibt es die ganze Vielfalt des Genusslandes Bayern zusammengefasst in einem Buch: Mit „100 Genussorte in Bayern“ präsentiert die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift essen & trinken einen Reiseführer für Genießer. 

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaliber stellte den kulinarischen Reiseführer 100 Genussorte in Bayern: Ein kulinarischer Reiseführer vergangenen Freitag in München vor. „Mit unserem Genussführer wollen wir Appetit machen auf eine Entdeckungsreise zu den kulinarischen Schätzen der verschiedenen Regionen Bayern“, sagte die Ministerin bei der Buchpräsentation. 

Das Buch entführt die Leser in die Regionen Franken, Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie in die Oberpfalz. Dort wurden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Freistaates Bayern Genussorte ausgezeichnet, die sich durch ihre besonders hochwertigen regionalen Spezialitäten hervortun. Die Erläuterungen zur geografischen Lage werden durch historische Fakten und zahlreiche großformatige Fotografien ergänzt.

Von Alzenau in Unterfranken ins oberbayerische Waging, vom Allgäu bis ins Oberpfälzer Waldsassen. „Jede Region hat ihre charakteristischen Spezialitäten, die es zu entdecken lohnt“, so Kaniber. Auf rund 270 Seiten gibt es interessante Geschichten und eindrucksvolle Bilder rund um die Schmankerl, die Menschen, die sie mit viel Liebe herstellen, und die Landschaften, die davon geprägt werden.

Die 100 Genussorte wurden in einem Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums von einer unabhängigen Jury ermittelt. Ziel des Wettbewerbs war es nach den Worten der Ministerin, „das Bewusstsein der Verbraucher für die Genussvielfalt der Regionen und die Einzigartigkeit unserer Spezialitäten zu schärfen.“ Das Buch ist – wie auch der Wettbewerb – Baustein der bayerischen Premiumstrategie für Lebensmittel. Im Vordergrund des Reiseführers stehen jedoch die Menschen – Winzer, Bauern, Senner oder Brauer – die sich in den Gemeinden für die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Lebensmittel engagieren. Sie kommen in Kurzinterviews zu Wort und geben Einblicke in die Produktion verschiedener Köstlichkeiten. Neben dem bekannten Nürnberger Lebkuchen bietet das Genussland Bayern nämlich noch vieles mehr. Zum Beispiel Weißwein aus Iphofen, Whiskey aus dem Spessart oder „Goldene Landpomeranzen“ aus Passau. 

Der kulinarische Reiseführer erscheint im Landwirtschaftsverlag und kostet 24 Euro. 

Service:

St. Leonhardshof: Stuten, Stutenmilch und Pferdekäse

Stuten werden gemolken? Stutenmilch und Käse aus Stutenmilch – gibt es sowas überhaupt? Milch und Käse von Kühen, Schafen und Ziegen kennen wir. Im wunderschönen Chiemgau liegt ein Gestüt, auf dem Pferde vor allem zur Stutenmilch-Produktion gezüchtet werden. Der St. Leonhardshof widmet sich dabei vollkommen der Zucht der namensgebenden Pferderasse: den Leonhardern.  Bei einem Tag der Offenen Tür schauen wir uns die Vorstellung der Pferde, das Melken der Stuten und Ponyreiten an und verkosten die Naturprodukte. Ein Tag für die ganze Familie.

Der gelernte Landwirt und Wasserpionier Johann Abfalter begann hier im Jahr 2008 mit der Zucht dieser neuen Rasse, deren Charaktereigenschaften außergewöhnlich sind. Und die das Züchterherz genauso erfreuen, wie viele ernährungsbewusste Menschen. Denn aus der Stutenmilch werden sehr geschmackvolle und gesundheitsfördernde Naturprodukte hergestellt.

Bei einem Tag der Offenen Tür lernten wir das Gestüt im wunderschönen Chiemgau kennen. Hier, östlich des bayerischen Meeres, haben die Pferde köstliche Wiesen unter den Hufen und die Alpen vor den Augen. Was für ein herrliches Pferdeleben. 

Einen kleinen Einblick gibt Euch unser Video:

Die Entstehung des Leonharders geht auf die Zuchtbemühungen des Landwirts und Züchters Johann Abfalter, dem auch die St. Leonhards Quellen gehören, zurück, der auf seinem St. Leonhards Hof im bayerischen Grabenstätt/Chiemgau im Jahr 2008 mit der Zucht dieser neuen Pferderasse begann. Zuvor hatte die Inhaberfamilie die Idee, aus Stutenmilch in der hofeigenen Naturkäserei naturbelassene und schmackhafte Produkte für ernährungsbewusste Kunden herzustellen. Vor dem Hintergrund, Tier, Mensch und Natur in Einklang bringen zu wollen und der Verantwortung gegenüber den Stuten gerecht zu werden, stellte sich daher die Frage, was mit den “überschüssigen” Fohlen geschehen soll. Um Stutenmilch zu gewinnen, muss die Stute nun einmal ein Fohlen austragen – mit der Folge, dass sich der Pferdebestand schnell erhöhen würde. Schnell war klar, dass kein Verkauf an Metzger oder Händler erfolgen sollte. Stattdessen entschied sich Johann Abfalter dafür, eine neue Pferderasse zu züchten, bei der es sich um ein auch für Kinder geeignetes Freizeitpferd handeln sollte. Für die Kombinationszüchtung wurden die drei Ausgangsrassen Pura Raza Espanol, Welsh Cob und Haflinger ausgewählt, wobei Letztere auch mit guten Melkeigenschaften überzeugte. Im Jahr 2011 wurde der Leonharder als eigenständige Pferderasse anerkannt, amtlich zugelassen und nach seinem Heimatgestüt benannt. Seither sind viele der Fohlen vom St. Leonhards Hof durch den offiziellen Zuchtverband, den Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialpferderassen e.V., bewertet und prämiert worden. Zugleich ist der Bestand des Gestüts durch die kontinuierliche Pferdezucht inzwischen auf rund 140 Leonharder angewachsen, die sich in allen Farben, von Weiß über Rotbraun bis zum Rappen, präsentieren. 

Die Herde aus Stuten und Fohlen wird auf dem St. Leonhards Hof mit viel Auslauf gehalten und ausschließlich biologisch ernährt. Gefüttert wird Heu aus Bioland-zertifizierter Landwirtschaft. Die Stutenmilch kommt zum größten Teil den Fohlen zugute, die in den ersten sechs Lebenswochen ohne Ersatznahrung ausschließlich mit der Milch ihrer Mutterstute versorgt werden. Erst danach wird ein Teil der etwa 15 bis 20 Liter, die eine Stute täglich gibt, für die Produktion von verschiedenen Käsesorten aus Stuten- und Ziegenmilch verwendet.  

Der Leonharder ist nach Unternehmensangaben ein vielseitig einsetzbares Reitpferd. Es eignet sich hervorragend als zuverlässiges und umgängliches Freizeitpferd, das sowohl von Erwachsenen als auch Kindern geritten werden kann.

St. Leonhards hat in Ruhpolding unter dem Namen St. Georg eine eigene Naturkäserei eröffnet. In dem Betrieb werden Stuten- und Ziegenmilchprodukte hergestellt. Die Stutenmilch wird unmittelbar nach dem Melken tiefgefroren und in Ruhpolding mit Ziegenmilch vermischt (40 Prozent Stutenmilch und 60 Prozent Ziegenmilch). Die Ziegenmilch wird gebraucht, weil Stutenmilch nicht genügend Kasein hat. Dies wird jedoch zum Käsen benötigt. Die Ziegenmilch wird von den Bioland-Bauernhöfen der Familie Bauer aus Surberg bei Traunstein und Attl’s Bio-Ziegenhof in Muttering bei Fridolfing zugekauft. Die Stutenmilch stammt vom St. Leonhards Hof. In der Käserei entstehen Frischkäse, Weichkäse, Camembert und Molke in Handarbeit. Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker haben keinen Platz in den Produkten aus der eigenen Naturkäserei.

Die Produkte wie naturreine Molke, Camembert, Frisch- und Weichkäse bestehen aus Stuten- und Ziegenmilch. Diese innovative Mischung spricht nicht nur gesundheitsbewusste Menschen an, sondern auch Feinschmecker und Liebhaber des Besonderen. 

Stutenmilch verfügt über einen hohen Gehalt an Immunglobulinen, Glykoproteinen und Vitamin C. Deshalb schwören viele auf die Stuten-/Ziegenmilch-Produkte, weil sie ein geschwächtes Immunsystem stabilisieren und Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Laut Martin Abfalter ist die Molke beispielsweise für die Darmgesundheit oder nach einer Chemotherapie hilfreich. Stutenmilch hat nur etwa ein Prozent Fett, das jedoch sehr reich an ungesättigten Fettsäuren ist.

Mir persönlich hat die Stutenmilch extrem gut geschmeckt. Ich habe mir gleich noch ein Sixpack an kleinen Stutenmilch-Fläschchen vor Ort gekauft und in den folgenden Tagen die Portion Extra-Energie genossen. Und auch der Camembert sowie der Weichkäse in Öl waren ein schöner Genuss. Sehr empfehlenswert. 

Service:

Refill: Kostenloses Leitungswasser im Restaurant

Was in Frankreich, Italien und Spanien selbstverständlich ist, ist in Deutschland immer noch ein Unding: kostenloses Wasser auf dem Tisch. Seit kurzem gibt es eine Initiative in Deutschland, die das ändern will: Refill. Doch lässt eine weite Verbreitung nach wie vor zu wünschen übrig.

In Frankreich ist es überhaupt kein Problem zum Essen eine „caraffe d’eau“ zu bestellen. Dafür bekommt man eine simple Glaskaraffe mit Leitungswasser. Das kostet nichts, es erfrischt und es schmeckt gut. Und auch wenn man ein größeres Menü mit Wein bestellt, ist es überhaupt kein Problem, eine Karaffe Leitungswasser zu trinken. Doch in Deutschland ist es mehr als unerwünscht. Es ist schlicht ein Unding. Ob man will oder nicht, der Gast ist gezwungen, eine Flasche Mineralwasser zu bestellen, zu bezahlen. Aber warum?

Das Leitungswasser in Deutschland hat Trinkwasserqualität. Wenn ich in einem Gourmetrestaurant eh um die 100 Euro für ein Menü zahle, warum muss ich dann auch noch ein paar Euro extra für Wasser zahlen? Oder auch in einem Café zu Kuchen und Kaffee – muss ich dann extra eine Flasche Wasser bezahlen? Reicht nicht auch ein Karäffchen Leitungswasser?

Refill Deutschland

Die Initiative Refill hat es sich zum Ziel gesetzt, den Glas- und Plastikmüll in Deutschland zu reduzieren.  Es geht um „Zero Waste“. Kostenloses Trinkwasser in der ganzen Stadt – das ist die Idee der Initiative Refill, die jetzt auch in Berlin, München und anderen Städten am Start ist. In allen Cafés, Bars und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster kann der Gast kostenfrei Leitungswasser in sein mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Denn auch das ist ein Gedanke von Refill: Immer die eigene Trinkflasche dabei haben und an jeder Stelle auffüllen lassen, wo auch immer man gerade ist.

Die Schlagworte sind dabei:

  • Habe deine Trinkflasche dabei!
  • Schütze unsere Umwelt!
  • Trink genug Wasser! Lebe gesund!
  • Spare Geld!

Das Konzept lässt sich verkürzen auf: 

  • Plastikmüll vermeiden
  • Leitungswasser trinken
  • Wasserflasche auffüllen

Refill Berlin

In Berlin ist das Refill-Konzept schon sehr verbreitet. Als ich zur EAT! Berlin in mehreren Restaurants weilte, sah ich eigentlich überall die blauen Flaschen mit Bügelverschluss, die von den Berliner Wasserbetrieben gestellt werden. Am Abschlussabend im Waldorf-Astoria Berlin sah ich den Abfüllbehälter in der Küche – siehe das Foto oben. Außerdem sah ich die Refill-Flaschen in Sternerestaurants wie im Einsunternull und bei Sonja Frühsammer.

Refill München

Doch in München – und ich belasse es bei meinem Artikel bei meinen beiden Lieblingsstädten, in denen ich mich am besten auskenne – ist das Konzept noch nicht so richtig angekommen. Bisher habe ich in keinem Münchner Sternerestaurant Leitungswasser der Stadtwerke München (SWM) angeboten bekommen. Liegt es etwa daran, dass die SWM keine blauen Flaschen und Nachfüllgeräte anbieten? 

Auf der Webseite von Refill München finde ich die Filialen von Basic, ein paar Frisöre, Schreibwarenläden und Buchhandlungen, Cafés und andere Läden. Hier kann sich jeder seine mitgebrachte Flasche mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Während in diesem Artikel in der Süddeutschen das Refill-Konzept  für München gefeiert wird, finde ich die bisherige Ausbeute eher suboptimal. In der Bundeshauptstadt, die bekanntermassen arm aber sexy ist, haben es die Gourmettempel nicht nötig, noch extra Geld für Wasser zu verlangen. Zumal das Berliner Leitungswasser köstlich ist. Die SZ feierte im letzten Jahr die 40 Münchner Läden und Cafés, die schon zwei Monate nach Start mitmachen. Ok, nice. Jetzt sind es zwar deutlich mehr Läden – aber noch keine Cafés, Restaurants oder gar Gourmet-Tempel.

Refill kommt aus Bristol

Das Konzept kommt aus Bristol in England, irgendwann entdeckt Stephanie Wiermann, Grafikerin und Webdesignerin aus Horst in Schleswig-Holstein, einen Tweet der Briten. Sie fand die Kampagne klasse, und sagte sich: Wenn das in England läuft, läuft das doch sicher auch in Hamburg.

Ja, das Konzept ist soweit cool. Aber meines Erachtens noch nicht stark genug verbreitet. Ein Trend ist es – zumindest in München – noch lange nicht. Während in Berlin die Schützenhilfe der Berliner Wasserbetriebe das Konzept sicherlich stark voran bringt, fehlt eben dies noch in München durch die SWM.

Und noch ein handwerklicher Fehler: Während es die passende Webseite refill-berlin.de für Berlin existiert, so führt die URL refill-muenchen.de nur als billige Weiterleitung auf ein Landhaus in Gerolstein.

Fazit:

Eigentlich ein unterstützenswertes, exzellentes Konzept. Doch ist der Erfolg oder die jeweilige lokale Durchsetzung an den Märkten noch extrem unterschiedlich.

Natürlich ist dieser Artikel nur sehr subjektiv, denn ich habe nur Momentaufnahmen aus Berlin und München und weiss nicht, wie es in anderen Städten aussieht.

Habt Ihr in Eurer Stadt Refill gesehen? Wie sehen Sterneköche dieses Konzept? Was haltet Ihr davon? Ich freue mich auf Eure Meinung in den Kommentaren. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Die 5 coolsten Orte für Berlin im Winter

Berlin ist cool. Nicht nur dann, wenn eh alle Welt es cool findet. Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und langsam aber sicher finden Veranstaltungen statt, die auch zu einer Hauptstadt passen. Die Provinzialität verschwindet langsam. Wir haben für Euch fünf der schönsten Plätze gefunden, in denen sich kultivierte Menschen, die zu intelligent und niveauvoll fürs Berghain sind, wohl fühlen.

Friedrichstadt-Palast Berlin

THE ONE Grand Show, ausgestattet von Jean-Paul Gaultier  ist die wohl großartigste Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin. Ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher und Berliner. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen! Exklusive Backstage-Führung durch das Haus. Ein Blick in die Garderoben, ein schneller Blick auf die Kostüme – entworfen von Jean-Paul Gaultier! Wir hoffen, wir haben kein Copyright verletzt. Es war einfach großartig. Herzlichen Dank an den Friedrichstadt-Palast Berlin für diesen schönen Einblick!

Einer der ganz besonderen Momente der Shows im Friedrichstadt-Palast Berlin ist die Nummer mit den angeblich schönsten und längsten Beinen Berlins – oder Deutschlands – oder der Welt. Wahrscheinlich der Welt. Und mit 32 Tänzerinnen verfügt der Friedrichstadt-Palast Berlin über die längste „Mädchen-Reihe“ der Welt. 

Ganz besonders exklusiv können die Gäste den Abend in der Sky Lounge geniessen. Hier kosten die Karten je nach Abend und Aufführung bis zu 150 oder auch 200 Euro. 

Ich hatte die Möglichkeit einige Utensilien der THE ONE Grand Show zu sehen, die von Jean-Paul Gaultier entworfen wurden. Und die stehen unter Copyright-Schutz, so dass ich sie Euch leider nicht zeigen darf. Wie etwa die Chaise-Longue, auf der ich mich für dies Foto flätze. Doch kann ich Euch sagen, dass nicht nur die THE ONE Grand Show sondern auch jede andere Show im Friedrichstadt-Palast absolut einen Besuch wert ist. Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall an den Friedrichstadt-Palast Berlin für die grandiose und wohl einzigartige Möglichkeit einer Backstage-Führung und des Besuchs der THE ONE Grand Show.

Mein Video gibt Euch einen kleinen Einblick:

Dinner Time Stories: Le Petit Chef

Die wohl schönste, niedlichste und mit Sicherheit genussreichste Dinner Show ist wieder zurück in der Hauptstadt. Le Petit Chef hatte bereits im vergangenen Jahr seine Liebhaber gefunden. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, köstliche und spannende Reise. 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Hier bekommt ihr einen Einblick in die großartige 3D-Show auf dem Tisch und das 6-Gang-Menü dazu:

Botanischer Garten Berlin: Christmas Garden

Der Botanische Garten hat seit Mitte November erneut seine Pforten in die magisch schillernde Weihnachtswelt des Christmas Garden Berlin eröffnet, um in eine einzigartig gestaltete Welt aus Licht und winterlichem Zauber zu entführen. Auf einem über zwei Kilometer langen Rundweg führt der Weg vorbei an 30 individuellen Lichtinstallationen, eingebunden in die vielfältige Natur des Gartens und geprägt von einmaligem Weihnachtsflair. 

Der Christmas Garden Berlin ist eine winterliche Oase in der Hauptstadt, in der Familien, Kinder, Freunde und Romantiker echte vorweihnachtliche Atmosphäre und besinnliche Stimmung erleben können.

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo

Der Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo
geht in seine zwölfte Spielzeit: Seit 7. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere. Palazzo öffnet die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine. 

Doch Palazzo wäre nicht Palazzo, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Ensemble-Show „Glücksjäger“ entführt das Publikum in ein Casino-Hotel – in eine Welt der Spieler, der einsamen Herzen, der Durchreisenden und der Gestrandeten. Sie alle eint die Jagd nach dem, was ihnen verloren gegangen zu sein scheint: Das große Glück!

Service: 

Dinner Time Stories: Mit Le Petit Chef auf den Spuren von Marco Polo

Marco Polo war der erste Weltreisende. Sein kulinarisches Vermächtnis ist nicht nur  in der Küche Italiens vorhanden. Katharina von Medici hat die heimische Küche aus Florenz, aus der Toskana nach Frankreich mitgenommen. Nun geht der kleinste Koch der Welt auf eine Weltreise auf den Spuren von Marco Polo entlang der Seidenstraße. Wir können Zeuge werden: Mit den Dinner Time Stories von Le Petit Chef erleben wir einen Dinner-Event, ein 6-Gang-Menü und eine Reise um die Welt in nur kurzer Zeit. 

Er ist zurück. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, künstliche und spannende Reise.

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Während der Dinner-Show sitzt jeder Gast in der ersten Reihe und vor ihm wandert “ ganz real“ nicht nur ein daumengroßer Koch in einer optischen Illusion über den Tisch, sondern es fliegen auch Drachen, Vögel und Boote über die Projektionsfläche. In den Pausen bzw. Übergangszeiten wird ein exquisites Sechs-Gänge-Menü serviert.

Das Dinner Erlebnis ist extra so konzipiert, dass flexibel Pärchen, Familien und kleine oder auch größere Gruppen zusammen essen und das Ereignis miteinander teilen können. Auch und gerade Kinder finden an der 3D Projektionsshow großen Gefallen.

Unser Dîner bestand aus folgenden Gängen:

  • Frankreich: Knusprige Pilzpolenta mit gebratenen Pfifferlingen & Tarte Nice
  • Mittlerer Osten: Kibbe gefüllt mit Lamm und Pistazien, Muhammara (Paprika-Walnusspaste), Labneh mit Olivenöl und Granatapfelkernen, Baba Ganoush zum Dippen & dünnes, knuspriges Fladenbrot
  • Indien: Tandori Masala Garnele auf indischer Tomaten-Masala Sauce, Pani Puri gefüllt mit Kichererbsen & Kartoffeln mit grünem Koriander, Minzsauce, Mango Dip & Naan Brot
  • Himalaya: Sorbet
  • China: Wahlweise 
  • Gebratene King Oyster
  • Seebarsch mit Pak Chai an leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Entenkeule & Baby Spargel mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Beef Short Rips mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • serviert mit Soja Reis und garniert mit Shitake & Frühlingszwiebeln 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Chefkoch Claude Trendel kreiert im Auftrag des kleinsten Kochs der Welt das begleitende 6-Gang Menü zur Show. Früher führte er das Restaurant „Le Piaf“ in Charlottenburg, in dem er 20 Jahre lang seine Gäste mit französischer Küche verwöhnte. Das Restaurant Gourmanderie im Centre Français de Berlin ist neben seinen französischen Spezialitäten für sein vielfältig kulturelles Angebot bekannt. Von Soirées über Chanson-Abende bis hin zu Kochkursen und kulinarischen Kinoevents bringt die „Gourmanderie“ französisch kulturellen Charme mit köstlichen Gerichten aus allen Regionen unseres Nachbarlandes zusammen.

Parallel findet die Show in Baden-Baden und im Hoftheater Baienfurt statt. 

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: Luxuriöser Advent mit Champagne De Watère zu gewinnen

Gibt es eine Champagnerfirma in München? Gibt es noch Champagnerproduzenten, die die Weinberge mit Pferden pflügen? Dies hätten für dieses Gewinnspiel meine Fragen sein können. Sind sie aber nicht. Denn bei Champagne De Watère sind sie zu einfach zu beantworten. Ja! Aber wer bitte? Champagne De Watère ist ein absolut spannender neuer Champagner auf dem Markt! Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum zweiten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 10.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Die Erfolgsgeschichte der De Watère GmbH mit Sitz in München beginnt 2011. Das Erfolgsgeheimnis des noch jungen Unternehmens: Champagne De Watère verbindet traditionelles Handwerk auf einzigartige Weise mit modernem Produktdesign und Marketing. So entstehen bei De Watère in präziser Handarbeit einzigartige Champagner, die den besonderen Momenten im Leben Bedeutung verleihen.

Unternehmensinhaber Martin A. Konorza wollte ein Produkt kreieren, das den besonderen Momenten im Leben die Bedeutung verleiht. Die Marke Champagne De Watère ist vor allem eine Hommage an seine Vorfahren. Die Wurzeln seiner Familie reichen weiter als die des Champagners selbst. Sein erster urkundlich erwähnter Vorfahr war ein Franzose, der im Doomsday Book erwähnt wird. Diesem besonderen Erbe möchte er gerecht werden. 

Abgefüllt wird der Champagner von Champagne De Watère im Vallée de la Marne. Dort, auf sechs Hektar, wachsen die Trauben unter perfekten Bedingungen: Das semi-kontinentale Klima in der Champagne bedingt nicht nur eine geringe jährliche Niederschlagsmenge, sondern sorgt gleichzeitig für eine hohe Sonnenscheindauer. Dadurch können die Trauben langsam den optimalen Reifungsgrad erreichen, was Frische und Feinheit des edlen Champagners fördert.

Bei der Produktion des Champagners kommen heute noch jene ursprüngliche Handwerkskunst und Anbaumethoden zum Einsatz, die bereits vor über 200 Jahren bei der Herstellung des edlen Schaumweins angewendet wurden und De Watère Champagner heute einzigartig machen. Dabei werden so viele Arbeitsschritte wie möglich von Hand erledigt: Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen, die Weinberge mit Pferden gepflügt. So wird der empfindliche Boden geschont und die Emission von Schadstoffen vermieden. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern vor allem der Qualität und Reinheit der Trauben zugute.

Die Marke Champagne De Watère hat derzeit drei verschiedene Champagner im Angebot: Einen Champagne De Watère Cuvée Premier Cru Brut Blanc, einen Champagne De Watère Cuvée Brut Rosé sowie die „Petites“-Kollektion.

Der Cuvée Premier Cru Brut Blanc von Champagne De Watère ist komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir- und 20 Prozent Chardonnay-Trauben. Sein vielgestaltiges Zusammenspiel aus Frische und Reife manifestiert sich in einem leuchtend-transparenten Goldton. Seine komplexen Aromen tragen Noten von Zimt und exotischen Früchten. Der Champagner reift für bis zu 45 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage.

Der Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée von Champagne De Watère enthält ausschließlich Pinot Noir-Trauben. Er präsentiert sich in einem leuchtenden Rotton, kommt zugleich aber ganz ohne Tannine aus. Der Champagner zeigt elegante Himbeer- und Brombeernoten mit zarten blumigen Aromen. Der Rosé reift für bis zu 85 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage. Seinen Namen verdankt dieser Champagner dem aufwändigen Saignée-Verfahren, bei der die Farbe des Rosé ohne Zusatz von Rotwein entsteht. Hier werden in der Maische, bestehend aus Most, Beerenschalen und Traubenkernen, die Farbstoffe aus den Beerenschalen extrahiert, bis der perfekte Farbton erreicht ist.

Die neuen „Petites“ von Champagne De Watère sind einzigartige 0,2 Liter Premium-„Petites“, veredeln den Alltag und machen jeden Moment zum unbezahlbaren Luxus: Sie machen das Fischbrötchen an der Isar unvergesslicher als das Austernfrühstück auf Sylt und die Jause am Herzogstand geschmackvoller als den Lunch im Drei-Sterne-Restaurant.

Zunächst sind die „Petites“ als vierteiliges Set erhältlich. Es besteht aus einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc (komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir und 20 Prozent Chardonnay), sowie einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée (ausschließlich hergestellt aus Pinot Noir-Trauben). Zwei edle Gläser in Tulpenform komplettieren das Set.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
In welchem Jahr wurde der erste urkundlich erwähnte Ahne mit dem Namen “De Watère” im sogenannten Doomsday Book in England erwähnt?

Mein Tipp: Auf der Webseite von De Watère  wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Champagner schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns.

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 10.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen. Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche De Watère gönnen.

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und De Watère sagen „Prost!“.

Restaurants in München: Pfistermühle – Tradition mit Zukunft

Die Hofpfisterei ist die wohl bekannteste und beste Bäckereigruppe in München. Vom 16. Jahrhundert bis 1964 war die Bäckerei direkt im Herzen der Altstadt. Mittlerweile gehört der gesamte Block der Familie Inselkammer. Und diese hat in den letzten Jahren viel Geld investiert in die Modernisierung des Platzl Hotels und des Restaurants Pfistermühle. Wir haben das neue Konzept für Euch unter die Lupe genommen. In der Pfistermühle hat Tradition eine Zukunft.

Beeindruckend ist schon im Entrée die historische Eingangstür. Das Münchner Traditionsrestaurant eröffnete im vergangenen Jahr nach umfangreicher Renovierung und überrascht uns mit bester Küche. Bereits in dritter Generation verbinden Familie Inselkammer und ihr Team bayerische Gastlichkeit und traditionelle Stilelemente mit moderner Lebensart und neuester Technologie. Sanft und doch konsequent modernisierte die Familie zuerst die Lokale zum Platzl hin und schuf bereits im Jahr 2000 das Wirtshaus Ayinger. Dann folgte das Platzl Hotel und nun auch die Pfistermühle. Eine halbe Million Euro hat Peter Inselkammer in die Aufhübschung seiner Pfistermühle investiert. Heute steht am Platzl die Pfistermühle für gehobene bayerische Küche – Münchens einzig erhaltene Stadtmühle.

Und das Brot steht nach wie vor im Vordergrund in der Pfistermühle. Es gibt täglich frisch gebackenes Brot. Allerdings nicht mehr hausgebacken sondern von der Münchner Brotmanufaktur Schmidt. Und das ist richtig kross und köstlich! Und noch heute heißen die vier Stuben des Restaurants mit den alten Gewölbedecken deshalb „Raum Mühlstein“, „Raum Pfisterbach“, „Raum Erntekammer“ und „Raum Backstube“. Seit dem Umbau bezieht sich nun fast alles im Restaurant auf den Begriff Handwerk. Von der Inneneinrichtung und Dekoration bis hin zu den Lieferanten und der Arbeit in der Küche. 

Ein kleines Amuse Gueule zum Start in einen perfekten Abend.

Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer 

Als Vorspeise genossen wir: Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer | Zweierlei Schinken | geschrotetes Lieblingsbrot | Petersilien-Öl | Lauchkohle | Maldon Meersalz

Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter

Als Suppe kam eine Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter. 

Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano

Wir bekamen als Pastagang Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano. 

Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème |
geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce

Als Hauptgang begeisterte uns Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème | geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce. 

Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt

Wer erinnert sich noch an die Fernsehwerbung mit Joghurette? Die Pfistermühle hat ihre eigene Interpretation dieses Klassikers: Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt. 

Petit Fours

Bei der Auswahl aus der wirklich reichhaltigen und gar köstlichen Variation an Petit Fours war uns klar: Es entstand eine eine stimmige Symbiose aus Tradition und Zukunft, aus Altem und Neuem, aus echter Handwerkskunst, liebevoll gestaltete Details mit vielen Reminiszenzen an die vergangene Zeit als Getreide-Mühle. 

So wurde beispielsweise die ursprüngliche Wandvertäfelung aus alter Eiche erhalten, gelaugt und erstrahlt jetzt in neuem Glanz. In den vier Stuben geben die kleinen Details ihren individuellen Charme: Alte Mehlsäcke wurden für die Leuchtenschirme verwendet; die Weinkühler und die dazu gehörigen Ständer aus gedengeltem Stahl sind Sonderanfertigungen von bayerischen Handwerkern. Die Holzknöpfe der aus Büffelhaut-Anilinleder bezogenen Sitzbänke sind antik, die eigens entworfenen Leuchten sind mit einem Juteband von der Decke abgehängt, das extra angefertigt und mit passenden Riemen und Haken versehen wurde.

Ein imposantes Weinregal mit edlen Kreszenzen! So eine Wand hätte ich auch gerne… 🙂 

Das Besondere bei den Weinen: Wir bekommen die edlen Weine glasweise aus der Magnum für 7 Euro. Das ist ein exzellenter Service, denn Weine reifen grundsätzlich wesentlich besser in den grossen Flaschen, wie etwa einer Magnum, als in den kleinen Flaschen. Und so bekommen die Gäste wahrlich nur allerfeinste Weine für vergleichsweise wenig Geld. So einen Service bekommt man heutzutage selten geboten. 

Fazit:

Wir haben bei unserem Menü viel Vergnügen und erkennen, dass in dem neu gestalteten Restaurant Pfistermühle die Tradition mit Zukunft wunderbar vermählt ist.

Disclosure: Ganz herzlichen Dank an das Restaurant Pfistermühle für die Einladung! 

Service:

Was die Anderen schreiben:

Restaurants in München: Emiko – Der feine Edel-Japaner

Sushi-Bars gibt es in München wie Sand am Meer. Asia-Imbisse gibt es vor allem rund um den Hauptbahnhof en masse. Doch mit echter japanischer Küche haben diese Läden nicht viel zu tun. Eines der besten japanischen Restaurants finden wir am Viktualienmarkt: das Emiko

In der Münchner Gastronomie gibt es ein paar wenige große Player, die mehrere zum Teil sehr unterschiedliche Lokale haben. Die ganz grossen kennt man in ganz Deutschland: Käfer und Kufler. In der Reihe dahinter kommen Rudi Kull und Albert Weinzierl, denen u.a. der Brenner Grill, die Bar Centrale, das Cortiina Hotel, die zwei Riva Pizzerias und die Grapes Weinbar gehören. Seit etwa 10 Jahren gehört auch das Louis Hotel am Viktualienmarkt dazu. In der ersten Etage des Louis Hotels hat sich seit einer kleinen Weile das Emiko etabliert. Der größte Clou des Restaurants vorab: Der Blick vom Emiko auf das gesamte Ensemble des Viktualienmarktes ist großartig. 

Die Inneneinrichtung hingegen ist wenig typisch-asiatisch. Die Atmosphäre ist ruhig, angenehm, in aller Hochwertigkeit schlicht und zurückhaltend. Warmes Licht, handgefertigte Holzsessel mit weichen Polstern, gedeckte Farben, runde Holztische, wenig Chi-chi. 

Das Emiko lebt nach dem Motto „Sharing is Caring“. In der Tradition moderner japanischer Esskultur wird Wert gelegt auf besondere Geschmackserlebnisse, perfekte handwerkliche Zubereitung und das Zusammenspiel der verschiedensten Aromen. Die Gerichte werden – ganz im Sinne des Sharing-Gedankens – in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder kann alles probieren, zusammen diskutieren und einfach einen tollen gemeinsamen Abend zusammen feiern. Wir entschieden uns für das „Waiters Choice Menu“ für 2 Personen mit 8 Gängen und hatten einen grandiosen Abend, an dem wir Euch gern teilhaben lassen. Was hier mit Blick auf die Marktstandl an japanischer Küche geboten wird, lässt ahnen, warum Tokio inzwischen die Stadt mit den meisten Michelinsternen ist.

Die Speisekarte gliedert sich in drei Kategorien – japanische Haute Cuisine, Sushi und Sashimi sowie Steaks. Wobei gerade die Steakkarte eine Marktlücke in München füllt, denn was das Emiko an Rindfleisch aus Japan, Schottland, Argentinien und Bayern auffährt, ist doch eine ganz besondere Dimension.

Gebratene Lotuswurzel mit Cashewkernen

Schon die Vorspeisen überzeugen uns: die gebratene Lotuswurzel mit den Cashewkernen überrascht uns mit seiner köstlichen Textur… 

Gesalzene Sojabohnen = Edamame

… und auch die salzigen Edamame sind köstlich. 

Duett vom Label Rouge Lachs mit Mango und japanischem Chili

Die Kombination des Label Rouge Lachs mit der Süße der Mango und Schärfe der Chili, dazu noch ein paar Seealgen… köstlich und abwechslungsreich. 

Gegrillter Lauch im Ganzen serviert mit Miso – schwarzer Sesamsauce

Der angekokelt gegrillte Lauch mit schwarzer Miso geht voll auf die Umami-Richtung. Dieses Gericht erinnert mich sehr an die Calcotada aus Barcelona. 

Beef Tatar mir Sesam und Shiso

Ich bin ein absoluter Tatar-Fan und dieses Beef Tatar mit Sesam und Shiso war eine hervorragende, exzellente Abwechslung. 

Softshell Crab Roll auf Wasabicreme

Die anschliessende Softshell Crab Roll auf Wasabicreme war eine interessante, spannende Kombination durch das Spiel mit der feinen Schärfe des Dips, die robuste Konsistenz des Krebstieres und dem knusprig gebratenen essbaren Panzer.

Schweinebauchwürfel glasiert mit crispy Rettich Kinuta

Für Deutsche, vor allem für die Bayern ist Schweinebauch etwas alltägliches. Doch auch die Japaner können das – nur ganz anders und mit viel mehr Klasse als in Bayern. Diese Schweinebauchwürfel oder vielmehr : gleißende Fettklötzchen von einer solch buttrigen Konsistenz in Kombination mit dem Rettich sind besonders spannend.  

In Miso geschmortes Wagyu mit Rettich und japanischem Chili

Das in Miso geschmorte Wagyu ist Umami pur, ein Feuerwerk an verschiedenen Aromen. Auch wenn die Portion an Wagyu relativ klein ist, so ist es doch ein absoluter Hochgenuss dieses in Europa nach wie vor seltene Fleisch zu geniessen. 

Argentinisches Entrecôte auf dem Salzstein gegrillt, mit Ponzu und Kizami Wasabi

Als definitiver Hauptgang folgt ein wunderschön grosses Stück Argentinisches Entrecôte, perfekt rosa gegrillt und bereits vorgeschnitten, so dass es – wie sonst alles andere natürlich auch – ideal mit den Stäbchen gegessen werden kann. 

Perfekt gegrilltes Entrecôte
Dark Chocolate Brownie | Weisser Schokoladenkuchen mit Yuzu

Das Emiko ist das einzige lizensierte Restaurant in München, welches Kobe-Rind je nach Verfügbarkeit anbieten kann. Wer gerade 89 Euro für 100g übrig hat, darf das gerne mal ausprobieren. 

Das Emiko ist mittlerweile nicht nur für seine exzellente japanische Küche berühmt. Hier gibt es ebenfalls köstlichste Cocktails, sowie ein umfangreiches Frühstücksbüffet. Hier kommen auch Vegetarier und sogar Veganer durch die zahlreichen, hausgemachten veganen Köstlichkeiten vollkommen auf ihre Kosten. An der Emiko Bar werden eigens entwickelte und handwerklich hochwertige Cocktailkreationen gemixt. Die Signature Cocktails gehen auf die Aromen der asiatischen Küche ein und so werden zum Mixen der köstlichen Drinks Pflaumenwein, Mandarine, Zitronengras, Sake, Thaibasilikum, Litschi, Ingwer und Co, sowie hochwertigste Spirituosen verwendet. Und zum Lunch gibt es Bento-Boxen.

Fazit: 

Soweit wir das bisher beurteilen können ist das Emiko der beste Asiate Münchens – und wahrscheinlich auch bis zum Tegernsee. Dort kann es sich mit dem MIZU messen. 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Käfer-Schänke – Der Klassiker

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Perfekter Imagewandel! Bei Käfer bekommt man alles, was aussergewöhnlich ist. So hiess es einst, so heisst es heute. Einst: Das waren alle möglichen exotischen Früchte wie Ananas, Papaya und Mango und andere Produkte von weit her. Heute: Das sind besonders gut handwerklich gemachte Lebensmittel rund um München, aus Bayern, aus dem Alpenraum. Einkaufen oder Essen – das war, ist und bleibt außergewöhnlich. 

Der Umbau? Gelungen! Seit Herbst 2013 präsentiert sich das Stammhaus des Käfer-Imperiums im zeitgeistigen Look: heller, frischer und moderner. Elegantes Grau als Leitfarbe, dazu dezente Akzente in Silbergrün und Käfer-Rot. Der Kamin und die offene Lounge schaffen eine angenehme Gemütlichkeit im grossen Restaurantraum. Moderne Kunst an den Wänden verleiht dem Traditionshaus eine urbane Note. Das Herzstück ist jedoch der offene Küchenbereich – eine appetitanregende Mischung aus heimischer Küche und dem Viktualienmarkt. In geflochtenen Körben sind Saisongemüse und frische Kräuter üppig dekoriert und animieren den Gast zum Dialog mit der Küche. Und diese Kräuter haben wir bei unserem vorigen Besuch auf der Terrasse im Innenhof gesehen. Käfer kauft nicht mehr von den Produzenten, die am Weitesten entfernt sind. Käfer kauft von denen, die gleich um die Ecke sind und ganz kleine Mengen produzieren. 

Vom Vater zum Sohn, von Gerd zu Michael, vom 20. zum 21. Jahrhundert: Ja, um weiter an der Spitze zu gehen muss man sich permanent verändern. Als ich noch – damals als Student für TST – Table Service Team – für Käfer Party Service gekellnert habe, da hat Gerd Käfer als Senior gesagt, was zu machen ist und sein Junior Michael stand daneben und hat wie ein Schulbub ausgeführt, was Papi gesagt hat. Ob das hinter den Kulissen immer so friedfertig abging, wage ich mal zu bestreiten. Sah nicht danach aus. Aber das war eben Alte Schule versus Moderne Zeiten. Und was der Papa sagt, das macht man dann eben… 

Michael Käfer hat das Imperium seines Vaters nun schon seit ein paar Jahren übernommen. Und er hat den Laden komplett umgekrempelt, seine eigene Linie entwickelt, die sehr gut zu den Modernen Zeiten passt. Früher war alles etwas Besonderes, das von ganz weit her gekommen ist und nicht wirklich alltäglich war. Heute? Da bekommen wir alles im Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, whatever. Alles ist Massenware geworden. Was ist das ganz besondere Lebensmittel? Die Prioritäten haben sich geändert. Wir empfinden heute, dass genau die Lebensmittel, die aus der Umgebung kommen, die von ganz kleinen Bauernhöfen kommen, aus einer kleinen Produktion ganz speziell, ganz besonders, und besonders edel sind. Die kleine Münchner Bäckerei, der Freisinger Garnelen-Züchter – das sind die heutigen Top-Zulieferer. Mehr darüber erzähle ich Euch im Artikel über das Käfer-Food-Blogger-Meeting

Die Farben des Restaurants? Weg von Beige und Braun, hin zu Grau und Dunkelrot. Bei Käfer will man dem Zeitgeist voraus sein. Vor allem die berühmten Stuben, aber auch das Bistro und die Fleischabteilung im Laden erstrahlen in modernem Glanz… Selbst die Fassade ist frisch geweißelt (statt wie vorher in zartem Lachston) und das neue Lieblingsgrau taucht an Fenstern, Türen und Blumenkästen auf.

Die Menükarte des klassischen Restaurants Käfer-Schänke? Bauernente, Steaks aus dem Reifeschrank oder der berühmte Hummertopf: In der Käfer-Schänke mitten in der Münchener Innenstadt sorgen Mike Emmerz und André Wöhner in der Küche für die feine Qualität der internationalen Gerichte, für die das Haus bekannt und beliebt ist. Und doch ist es typisch Bayern: Die Käfer-Schänke ist Tradition und Moderne, die Käfer-Schänke ist Laptop und Lederhosen. Warum? Das seht Ihr bei unserem Menü. 

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Der Klassiker schlechthin: Das Rindertatar. Das Moderne: Trüffelcrème und eine Kartoffelschnitte dazu. Für einen simplen Starter haben wir schon eine ordentliche Portion auf dem Teller. Geschmacklich einwandfrei. 

Hummereintopf mit ausgelöstem Hummerfleisch im Champagnersud,
Kräuter-Panaché und Blumenkohl

Der Hummereintopf war mal etwas anderes zum üblichen Hummer. Ein Töpfchen mit köstlichem Hummerfleisch in Champagnersud ist eine grossartige Kombination aus Fischgang und Süppchen. 

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g, perfekt gereift und perfekt Medium-rare auf dem Lavastein-Grill zubereitet. Und auch sonst einwandfrei. Mit Beilagen, mit Saucen, mit allem drum und dran.. Wenn ich nicht sitzen würde, dann würden mir spätestens jetzt die Beine schwach werden… Dieses Kalbskarrée, diese Sauce, diese Qualität der Beilagen. Das Gemüse dazu ist köstlich und perfekt, aber hey, wir lieben das Fleisch! Saugut! 

Das Kalbskarrée ist nicht nur beim ersten optischen Anblick genau richtig. Der erste Schnitt: Das Fleisch ist perfekt rosa, saftig, genau à Point gebraten. 

Schokoladentraum von Valrhona

Göttlich leckeres Dessert: Der Schokoladentraum von Valrhona – Auf unserer Reise von Südfrankreich nach Deutschland sind wir eher durch Zufall durch den Heimatort von Valrhona gekommen. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir wohl einen oder gar zwei Tage rund um Valrhona und Hermitage zugebracht… Diese köstliche Mousse, diese herrlichen Petit Fours von Valrhona sind genau der göttlich süsse Abschluss nach einem wunderbaren Diner. Nun denn 🙂

Espresso und Petit Fours

Der edle Abschluss eines wunderbaren Abends in der Käfer-Schänke sind dann die Petit Fours und der Espresso. Alles kleine Häppchen, alles in der allerbesten Qualität, der höchsten Perfektion. Ein starker Espresso, süße Petit Fours – der perfekte Abschluss!

Die Käfer-Schänke ist nicht das moderne, hippe, coole Restaurant in München – aber es ist eines der klassischen, traditionellen und gut-münchnerischen Restaurants, die in dieser Stadt zum besseren Ton gehören. Die Käfer-Schänke ist mit Sicherheit kein Hidden Champion. Ganz im Gegenteil. Oder doch? Denn hier treffen sich die „Upper Tenthousand“ – doch in den 15  kleinen Séparées des Restaurants. Jede ist individuell dekoriert, trägt einen eigenen Namen und hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. In den kleinen und größeren Stuben, in denen Familien oder Gesellschaften ihre privaten Dinérs haben können, bleibt vieles unbeobachtet und ungehört. Perfekt also für geheime Geschäftsgespräche.

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Shanes Restaurant – Überraschende Gute Laune Küche

Hidden Champion: Wenn dieser Begriff auf einen Münchner Koch zutrifft, dann auf Shane McMahon. Der gebürtige Ire lebt seit 25 Jahren in Deutschland, seit 2009, also bald 10 Jahren führt er sein eigenes Restaurant. Die Location ist elegant, stylish und traumhaft gelegen: Im DERAG Living Hotel Prinzessin Elisabeth, direkt an der Isar.  Die erste Überraschung: Die Speisekarte.

Warum Shane McMahon weder im Michelin noch im Gault Millau Spitzenwertungen bekommt, erschliesst sich mir nicht. Seine Küche ist grandios, seine Lebensmittel sind von höchster Qualität und überall wird der eigene Geschmack bestens hervorgehoben. Shane ist ein Schüler von Bobby Bräuer und Hans Haas. Für ihn stehen die perfekten Zutaten im Mittelpunkt, darum herum Saucen und Zutaten, die dessen Geschmack hervorheben und umspielen, aber nicht erschlagen. 

Der doppelte Shane McMahon

Wer bei Shane einen Tisch reserviert, sollte gleich – so vorhanden – Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige Wünsche bekannt geben. Denn bei Shane McMahon gibt es keine Speisekarte. Es gibt immer nur genau ein Menü. Natürlich gibt die Kühlkammer immer noch ein paar Ausweichmöglichkeiten her und ein exzellenter Koch, wie Shane einer ist, der hat auch immer ein paar Alternativen zur Verfügung. Aber es gibt eben keine große Speisekarte. Ein Überraschungsmenü steht also vor uns. 

Rote Beete Mousse, Sumak Cous Cous, Tapioka Chip

Schon das Amuse Gueule stimmt uns auf den Abend ein. Shane McMahon ist bekannt für seine europäisch-asiatische Fusionküche, seine Gerichte, die er mit Raffinesse und Passion umsetzt. Für seine kulinarischen Kreationen holt er sich die Inspiration bei den täglichen Einkäufen am Markt. Die Großmarkthalle und der Schlachthof – beide liegen in unmittelbarer Nähe zum Restaurant. So haben der Küchenchef und sein Team die Chance, spontan zu sein und immer wieder Neues auszuprobieren. Was es bei Shane nicht gibt: Tiefkühlware und Konserven. Was es bei Shane gibt: nur frische Produkte, beste Qualität. Alles nach dem Motto: Just cook it!

Gepoppte Langusten, Kürbissalat, Avocado, Radicchio

Ein Spiel mit Aromen und Texturen ist dann auch schon die Vorspeise. Gemoppte Languste – einfach genial! Dazu der herbstliche, süssliche Kürbis und die leicht bittere, knackige Radicchio. Wunderbarer Einstieg! Dazu korrespondiert perfekt ein 2015er Mariana, Herdade du Rocim aus dem Alentejo.

Seeteufel unter der Blutwurstkruste, Champagnerkraut, Selleriepüree, Champagnerschaum

Auch die Kombination des schön festen Seeteufels mit dem crunchigen Blutwurst-Chip war grossartig. Im Glas brilliert dazu der 2012er Saunt-Aubin La Fontenotte von Marc Colin et ses Fils. 

Granatapfel Hagebutte Sorbet

Eine feine säuerlich-knusprige Erfrischung ist dann dieses Granatapfel-Hagebutte-Sorbet. 

Flanksteak vom Grill, Artischocken & Bohnengemüse, Pastinakenpüree

Shane ist Ire – und da darf ein Gang mit einem irischen Rind nicht fehlen. Hier ist es ein Flanksteak vom Grill mit herbstlichen Gemüsen wie Artischocken, Bohnengemüse und Pastinakenpüree. Diesen Gang flankiert ein 2013er Cascina Luisin Maggiur Barbera d’Alba. 

Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, Weisse Schokolade, marinierte Nektarinen

Der frische, fruchtige und leichte Abschluss kommt mit diesem Dessert: Einer Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, weisse Schokolade und marinierte Nektarinen. Das flüssige Gold im Glas ist die 2006er Auslese von Martin Pasler aus dem Burgenland. 

Der Weinschrank enthält einige beeindruckende Preziosen und erfüllt die Wünsche der Gäste mit Leichtigkeit.

Das Restaurant ist modern und eher nüchtern eingerichtet. Alles fokussiert sich auf die grandiose Küchenleistung, die perfekte Zubereitung der Lebensmittel. Shane McMahon hat nicht nur bei Bräuer und Haas gelernt, er hat seitdem einen grossartigen eigenen Stil entwickelt. Seine Küche macht gute Laune, jeder Gang des Überraschungsmenüs überrascht aufs Neue. Wie bereits erwähnt, Shanes Restaurant ist der wohl beste der Hidden Champions in München. 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Bapas – Bayerische Küche häppchenweise geniessen

Weltweit sind Häppchen angesagt. Oder Fingerfood. Oder Sushi. Oder Tapas. Doch die deutsche Küche, vor allem die Bayerische Wirtshausküche ist berühmt für ihre großen Portionen, die mächtigen, kalorienreichen Gerichte. Fernab jeder Light-Food- oder Low-Carb-Philosophie. Im Bapas an der Münchner Leopoldstrasse geht das jetzt anders: Hier werden Bayerische Tapas serviert: eben Bapas. Der Name ist Programm. Es gibt von allem „a bissl was“.

Die Jungs vom Bapas hätten den Laden ja auch Bashi nenne können, klingt aber nicht so gut. Und Bapas klingt irgendwie lustig. Wie ein Franke, der mehrere Väter anspricht… 

Wiener Schnitzel vom Kalb, Kartoffelsalat, Preiselbeeren

Selbst der norddeutsche Fernsehkoch Steffen Henssler hat erkannt, dass „die bayerische Küche einen höheren Stellenwert als die norddeutsche“ hat.  Im Bapas werden bayerische Appetithäppchen zu Münchner Craftbier von Isarbräu kredenzt. Doch obwohl hier Wirtshausklassiker über den Tisch gehen, erinnern Konzept und Einrichtung so gar nicht an die klassischen Brauhäuser in der Innenstadt.

Lachstatar, Olivenöl, Zitrone

Das Motto des Restaurants steht auf einer Tafel über der Bar: „Liebling, ich habe das Essen geschrumpft.“ Die Idee dazu hatten die Betreiber Nicolaus Doerr (33) und Oliver Grober: Die beiden Münchner haben das ehemalige „Café Mauerer“ übernommen.

Nicolaus Doerr, Sebastian Kubary, Oliver Grober

Mit ihrer Idee wollen sie auch die etwas eingeschlafene Leopoldstraße wiederbeleben – beide haben mal zusammen in Schwabing gewohnt und wissen, dass die „Leo“ schon bessere Zeiten erlebt hat. Die Lage ist genial. Das Bapas liegt zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit. „Beim Tapasessen geht’s ums Teilen, Essen, Trinken, Reden und weil wir bayerisch am besten können, mussten es bayerische Tapas sein.“

Tafelspitzsalat, Kürbiskernöl, Mini-Brezn

„Das wichtigste am Tapas-Essen ist für uns das Kommunikative“, sagt Nicolaus. „Hier kommen Gruppen mit teilweise acht Leuten, sie teilen sich verschiedene Gerichte und reden bis zum späten Abend. Das ist schön zu sehen.“ Für das Küchenkonzept haben sich die Betreiber Unterstützung geholt: Daniel Schartner und Sebastian Kubary. Kubary bewies bereits im Berliner Hofbräuhaus sein Geschick für die bayerische Küche als er dort Küchenchef war. 

Lauwarmer Stremel-Lachs, Gurken-Spaghetti, Johannisbeer-Kren-Sahne

Sharing is Caring also. Je nach Lust, Appetit und Hunger bestellt sich jeder etwa 3 bis 8 Speisen, gleichzeitig oder nacheinander. Gerade mit Freunden zusammen ist der Tisch dann voll mit Töpfchen, Pfännchen und Schüsselchen. Und dann wird munter von allem etwas gegessen. 

Obatzter, Mini-Brezn

Das Konzept taugt nicht nur für eine Gruppe von Freunden, für verliebte Pärchen oder auch Business Meetings. Ich würde jederzeit mit ausländischen Touristen herkommen, die noch nichts von der bayerischen Küche wissen. Hier kann man mal locker eine kulinarische Rundreise durch Bayern machen. Von allem etwas und von allem nicht viel. Nach einem 8-Gänge-Menü ist man nicht vollgefressen – trotz der Kohlenhydrat-reichen bayerischen Küche. Und dann geht locker noch eine oder auch drei Portionen der Desserts rein. Meine weltbeste Mitesserin und ich teilten uns alle Gerichte partnerschaftlich – und kein einziges davon hat nicht geschmeckt, kein einziges war fehlerhaft. Im Gegenteil, sie waren alle perfekt, auf den Punkt und deutlich köstlicher als in so manchem traditionellen bayerischen Wirtshaus. 

Enten-Kroketten, rote Zwiebelmarmelade, Kerbel

Serviert wird nur beste lokale Qualität: Das Brot stammt von der Öko-Bäckerei Mauerer – die war zuvor drin, bzw. ist auch jetzt noch mit dem Bapas verbandelt – hochwertiges Fleisch von der Metzgerei Burr, die frischen Kuchen stammen von der Bäckerei Müller. Als Bier gibt es gezapftes Andechser vom Fass oder Tegernseer und Franziskaner sowie Isar Bier aus der Flasche. Dazu zahlreiche Gins und Fever Tree. 

Knusprig’s Wammerl, bayerisch Kraut, Mini-Semmelknödel

Das Bapas-Konzept kommt mit einem selbstbewussten Augenzwinkern daher. Innen gibt es in gemütlichem Ambiente 78 Plätze, auf der sonnigen Terrasse weitere 60 Außenplätze. Wer bayerisch-elegant speisen möchte, sollte hierher kommen. Schwarze Bar, bestückt mit teuer aussehenden Alkoholflaschen, dazu Designerlampen, schlichte Tische und weiche Stühle, an deren Lehnen die eine oder andere Designerhandtasche hängt. Ein Hauch von Münchner Schickeria liegt in der Luft. Allerdings nicht so, dass es unangenehm ist, nein, eher so, dass es Spaß macht.

Leberkas, Kartoffelsalat, Wachtelei

Einen kleinen Einblick gibt dies Video vom Kollegen Martin Schmitz / ganz-muenchen.de, der bei der Eröffnung dabei war – zu der wir zwar auch eingeladen, jedoch leider verhindert waren:

Bapas Salat
Daniels Buchteln …
… mit frischen Beeren
Schlosserbuam im Bierteigmantel in Rum eingelegt, Vanilleeis

Service:

Das schreiben die Anderen:

Produkttest: Chicco Reisebett LullaGo

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Junge Familien kennen das: Auf Reisen unterwegs finden wir zwar oft ein Bett. Aber für den frischen Nachwuchs gibt es kein adäquates Bettchen. Gerade für die Kleinsten haben auch die kinderfreundlichsten Hotels selten ein Mini-Bett vorrätig. Chicco bietet jetzt eine Lösung: Ein Reisebettchen für Babys.  

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Zusammengeklappt, gefaltet und auseinandergenommen findet das Bettchen in einer Tragetasche bequem Platz. So ist es auch sehr gut im Auto zu verstauen. 

Wir hatten das Bettchen allerdings nur einmal dabei, bei unserer Fahrt ins Weiße Rössl am Wolfgangsee. Bald danach war unsere Maus schon zu groß für das Bettchen. Es ist also ideal – aber eben nur für die allerersten Monate. 

Chicco sorgt sich nach Unternehmensangaben um das Wohlergehen und die Sicherheit der Kinder. In ihren eigenen Forschungszentrum wird das Verhalten und die Bedürfnisse der Kleinenbeobachtet, um ihr Wissen diesbezüglich stetig zu erweitern.

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Nur so kann Chicco die besten und sichersten Produkte für Kinder entwickeln. Und Produkte heißt hier, alles rund ums Baby, von der Schwangerschaft bis zu seinem dritten Lebensjahr.

Damit sich die Eltern in den ersten Monaten nicht so tief bücken müssen und schneller an ihrem Neugeborenen sind, steht das Reisebett Lullago auf zwei höheren Beingestellen.

Das Bett erreicht eine Höhe von einem halben Meter. Die Eltern können es vom Bett oder vom Sofa aus erreichen. Das Kind sollte sich mit dem Kopf zur Seite befinden, wo sich die zwei kleinen Fenster befinden. So ist Blickkontakt möglich, der sowohl die Eltern als auch das Baby beruhigt. Vor allem in den ersten Monaten ist die Nähe zwischen Mutter und Kind besonders wichtig.

Service:

Der Hersteller Chicco hat noch ein weiteres Babybettchen im Programm, das noch ein bisschen komfortabler zu sein scheint, eine Mischung aus Babybett und Laufstall: Das Chicco Zip&Go . 

Bei eBay gibt es ebenfalls das Chicco LullaGo zu erwerben.

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