Guide Michelin Deutschland: Vom kulinarischen Aussenseiter zum Gourmet-Ziel von Rang

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Heute präsentiert der Guide Michelin Deutschland seine aktuellen Ergebnisse. In der Handelskammer der Hansestadt Hamburg treffen sich ausgewählte Köche, einige Gastronomen sowie die deutsche Medienwelt, um von diesem Ereignis zu berichten. Doch wer sich alles vor Ort – in Zeiten des um sich greifenden Corona-Virus – blicken lässt, werden wir erst vor Ort sehen. Der Guide Michelin Deutschland erscheint nun schon seit 54 Jahren und ist nach wie vor der führende Restaurant- und Hotelführer. Köche, Kellner, Gastronomen, Unternehmer, Genussmenschen, Gourmets und Gourmands sind gespannt, wer Sterne gewinnt, wer seine Sterne behält und wer sie schlimmstenfalls verliert. Um auch dem Laien und gastronomisch nicht so versierten Leser zu erklären, warum der Guide Michelin Deutschland nach wie vor der wichtigste Restaurantführer in Deutschland, in Frankreich und weltweit ist, versuchen wir eine Einordnung.

Guide Michelin Deutschland: Was bedeuten die Sterne eigentlich?

Von traditionell bis innovativ, von schlicht bis aufwendig – ganz unabhängig vom Stil erwarten die Michelin Inspektoren als Bedingung für einen Stern stets das Gleiche: beste Produktqualität, Know-how des Küchenchefs, Originalität der Gerichte sowie Beständigkeit auf Dauer und über die gesamte Speisekarte hinweg. Vor vier Jahren, pünktlich zum 50. Geburtstag, hat der Guide Michelin die Definitionen für die berühmten Sterne sprachlich aktualisiert. Diese lauten jetzt:

1 Stern: Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert!

  • Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!

2 Sterne: Eine Spitzenküche – einen Umweg wert!

  • Hervorragende Produkte, von einem talentierten Küchenchef und seinem Team mit viel Know-how und Inspiration in subtilen, außergewöhnlichen und mitunter originellen Kreationen trefflich in Szene gesetzt – einen Umweg wert!

3 Sterne: Eine einzigartige Küche – eine Reise wert!

  • Die Handschrift eines großen Küchenchefs! Erstklassige Spitzenprodukte, pure und intensive Aromen, harmonische Kompositionen: Hier wird das Kochen zur Kunst. Perfekt zubereitete Gerichte, die nicht selten zu Klassikern werden – eine Reise wert!

Guide Michelin Deutschland: So fing alles an

1964 erschien der erste Guide Michelin Deutschland nach dem Krieg mit 5.500 Adressen – jedoch noch ohne Sterne. Aber die Geschichte des Guide Michelin beginnt weit früher. Bereits im Jahr 1900 pünktlich zur Pariser Weltausstellung kommt der allererste Guide Michelin mit einer Auflage von 35.000 Exemplaren auf den Markt. Dieses Buch enthielt die Adressen von Werkstätten und Reifenhändlern der damals ersten Automobilisten und war als kostenloses Reisehandbuch konzipiert. In Frankreich rollten im Jahr 1900 gerade einmal 3.000 Automobile.

Das Buch mit dem typischen roten Einband enthält unter anderem Ratschläge zum Umgang mit dem Fahrzeug und den Reifen sowie die Namen von Werkstätten, Batterieladestationen und Benzindepots. Dazu gibt es Hoteladressen, Karten und Stadtpläne. Bereits damals gab es Piktogramme, die seitdem ein Kennzeichen des Guides geworden sind. 1904 erschien die erste Auslandsausgabe des Guide Michelin mit dem Band Belgien. 1910 folgte dann bereits der erste deutschsprachige Guide Michelin Deutschland und Schweiz für die „Herren Automobilisten“. Diese deutsche Ausgabe hatte einen blauen Einband. Nur der französische „Guide Rouge“ war auch rot eingefasst. 1913 umfasste der rote Führer bereits acht Titel.

Nach dem Aus zum Ersten Weltkrieg kam die Neuauflage für Frankreich bereits 1919 heraus. Seit 1920 wurde der Guide Michelin kostenpflichtig. Und mit dem Jahr 1923 erscheint der Guide Michelin erstmals mit detaillierten Hotel- und Restaurant-Empfehlungen für die Autofahrer. Und 1926 folgte der erste Stern für eine gute Küche. 1931 folgten der zweite und dritte Stern für eine herausragende Küchenleistung. Mit dem zweiten Weltkrieg ist der Guide Michelin eingestellt.

Guide Michelin Deutschland: Wiederbelebung nach 51 Jahren Pause

Doch schon 1946 vergibt der Michelin erneut die ersten Sterne. 1956 folgt der Guide Michelin Norditalien, 1964 folgt der Guide Michelin Deutschland nach 51 Jahren Pause mit 5.500 Adressen. 1966 zeichnet der Guide Michelin die ersten 66 deutschen Restaurants mit Sternen aus. 1972 feierte der Guide Michelin Benelux Premiere, 1973 kamen die Ausgaben Spanien und Portugal auf den Markt, 1974 dann der Band Großbritannien und Irland.

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Seit 1982 erscheint der Guide Michelin „Main Cities of Europe“, in dem der Verlag alle die großen Städte zusammenfasst, deren jeweiligen Länder für einen eigenen Guide viel zu klein wären. Seit 1994 gibt es den Guide Michelin Schweiz. Und seit 1997 werden Restaurants mit dem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet als eine zusätzliche Empfehlung für eine regionale Küche mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Guide Michelin: Weltweite Expansion

2005 folgte die Expansion des Guide Michelin in die USA: Zuerst folgte der Guide Michelin New York City, 2006 der Band für San Francisco, Bay Area & Wine Country und 2007 dann der Guide Michelin Tokyo. 2008 der Guide Michelin Hong Kong & Macao, 2010 der Guide Michelin Chicago.

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Allerdings gingen dann im Jahr 2010 über Österreich die Sterne aus. Seitdem findet sich nur noch das beschauliche Vorarlberg im deutschen Guide wieder, die Städte Wien und Salzburg sind im Guide Michelin „Main Cities of Europe“ zusammengefasst. Restaurants, die auch nur einen Meter ausserhalb dieser Stadtgrenzen sind, können noch so gut sein, sie erhalten keinen Stern. Hier hält der Wettbewerber Gault-Millau die Stellung und vergibt seine Punkte und Kochmützen, die da Kochhauben heissen. Kein Wunder, dass in Österreich von Haubenköchen gesprochen wird.

Seit 2015 gibt es den Guide Michelin Rio de Janeiro & Sao Paulo sowie den Guide Michelin Nordic Cities und neuerdings auch den Guide Michelin Bangkok, in dem die Berliner Zwillinge Sühring mit ihrem gleichnamigen Restaurant mit zwei Sternen gekrönt sind.

Guide Michelin Deutschland: Der Sternenhimmel wächst

Aktuell gibt es 309 Sterne-Restaurants in Deutschland, davon 10 Restaurants mit 3 Sternen, 38 Restaurants mit 2 Sternen und 261 Restaurants mit 1 Stern: Das ist eine grandiose Leistung für die deutsche Spitzengastronomie. Deutschland hat damit gleich nach Frankreich die meisten Sterne in Europa.

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Viel Bewegung ist in der Berliner Spitzengastronomie, die seit Jahren für ihre innovative Küche bekannt ist. In der Bundeshauptstadt gibt es seit letztem Jahr vier neue Sternerestaurants mit ungewöhnlichem Konzept, wie beispielsweise das CODA Dessert Dining. Weitere Newcomer sind das Ernst, das auf maximal frische Produkte aus der Region setzt, das SAVU, das nordische, spanische und italienische Küche kombiniert und das Kin Dee, das für seine thailändischen Gerichte auch Zutaten aus dem Umland verwendet.

Auch Hamburg baut seinen Ruf als Destination für Liebhaber guten Essens aus. In der Hansestadt sind gleich drei Restaurants ansässig, die auf Anhieb mit einem Stern ausgezeichnet wurden. neben dem Lakeside im Hotel The Fontenay (bei dem wegen des Konzeptwechsels fraglich ist, ob es seinen Stern behält) und dem bianc in der HafenCity ist dies das 100/200 von Thomas Imbusch.

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Neues auch aus dem Süden Deutschlands. Nach Frankfurt und Berlin hat nun auch München als weitere deutsche Großstadt mit dem Tian ein vegetarisches Restaurant mit einem Stern. Das gleichnamige Restaurant in Wien hatte sich bereits 2014 mit seinem vegetarischen Konzept einen Michelin Stern erkocht. Und das supersympathische Paar Sabrina und Florian Berger lernte sich bei der Arbeit im Tantris kennen, verwirklichte den Traum vom eigenen Restaurant in Giesing und krönte die Leistung mit einem Stern für ihr Restaurant Gabelspiel.

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Guide Michelin Deutschland: Neue Gourmet-Hotspots Nürnberg und Andernach

Zusehends zum kulinarischen Hotspot entwickelt sich Nürnberg. Der Guide Michelin Deutschland krönte 2019 die Leistung der Restaurants Koch und Kellner, Der Schwarze Adler und Waidwerk gleich drei Häuser in der Frnakenmetropole neu mit einem Stern. Hinzu kommt mit dem Essigbrätlein eine bereits etablierte 2-Sterne-Adresse. Nicht weit von Nürnberg entfernt ist das Restaurant „Alexander Herrmann by Tobias Bätz“ mit zwei Sternen gekrönt.

Zum echten Gourmet-Ziel avanciert schließlich der kleine Ort Andernach am Mittelrhein. Auf Anhieberkochte sich Küchenchef Christian Eckhardt in seinem erst im Februar 2018 eröffneten Restaurant Purs zwei Michelin-Sterne. Zusammen mit dem neuen 2-Sterne-Haus weist die rheinland-pfälzische Gemeinde jetzt drei Sterne-Adressen auf.

Guide Michelin Deutschland: Die Jünger von Witzigmann und Wohlfahrt

Die Großmeister der Küche und ein großer Fan der beiden. #ikarus #hangar7 #redbull #salzburg #salzburgerland #culinaryarts #culinarytravel #geniesserreisen #genussreisen #instatravel #instafood #instager #witzigmann #wohlfahrt #grandchefs #lifeisbeautiful

Auch wenn es immer wieder Restaurants gibt, die aus wirtschaftlichen, gesundheitlichen oder konzeptionellen Gründen geschlossen werden, so wächst die Qualität und die Quantität der deutschen Gourmet-Restaurants stetig an.

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Den Grundstein dazu legte Eckart Witzigmann 1971 im Tantris. Der gebürtige Österreicher und Schüler der 3-Sterne-Köche Paul Bocuse und Paul Haeberlin zerkochte sich sofort einen Stern und stieg 1974 in die 2-Sterne-Kategorie auf. 1978 machte er sich mit der Aubergine in München selbstständig und war 1980 der erste Küchenchef Deutschlands und der dritte Koch außerhalb Frankreichs, der die Spitzenwertung von drei Michelin Sternen erkochte.

Wenn @eckart.witzigmann , @hanspeterwodarz und @paulaboschpb sich mit Axel Bach im @blauerbockmuenchen treffen, dann liegt etwas Besonderes in der Luft. Das @kulinarikkunst Festival findet vom 17.08. - 09.09.2018 in @stantonamarlberg statt. http://bit.ly/

Die Witzigmann-Schüler Harald Wohlfahrt, Hans-Peter Wodarz, Hans Haas, Alfons Schuhbeck, Johann Lafer und Claus-Peter Lumpp bildeten ihrerseits die nächste Garde exzellenter Küchenkünstler aus.

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Neben Eckart Witzigmann, der unbestritten der Papst der deutschen Gastro-Szene und Kulinarik ist, kann die Leistung von Harald Wohlfahrt nicht hoch genug gewürdigt werden.

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Er ist der Lehrer von nicht weniger als jeweils fünf späteren 3-Sterne und 2-Sterne-Köchen. Restaurants von Wohlfahrt-Schülern halten derzeit in Deutschland insgesamt über 70 Sterne. Wohlfahrt selbst, der 35 Jahre Küchenchef der Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach war, wurde öfter als jeder andere deutsche Spitzenkoch mit der Höchstwertung von drei Michelin Sternen ausgezeichnet: insgesamt 24-mal.

Fazit: Der Trend zum Casual Fine Dining zeigt deutlich, dass sich lockere Atmosphäre und niveauvolle Küche keineswegs ausschließen. Der Guide Michelin klebt schon lange nicht mehr an alten Prämissen, präferiert schon lange nicht mehr ausschliesslich die französische Hochküche. Der rote Führer hat sich selbst modernisiert, hat die Trends erkannt und stellt die Qualität und Frische der Produkte in den Vordergrund. Nur dadurch können immer wieder neue Stilrichtungen weltweit hervorgebracht werden – wie etwa die Experimentalküche von Ferran Adrià oder die nordische Küche von René Redzepi.

Wir sind gespannt, wie sich die Spitzengastronomie in Deutschland weiter entwickelt und drücken allen Köchen die Daumen für die Gunst der Sterne.

Service:


Verfasst mit Unterlagen des Guide Michelin.

Martell Cognac Cocktail Wettbewerb: Starke Frauen, fatale Cocktails

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Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_297 Ramona Stenglein strahlt. Sie setzte sich durch gegen ihre Kollegen und mixte den besten Cocktail. Fatalerweise (?) nannte sie ihn „Femme fatale“. Sie gewann das Finale des Martell Cognac Cocktail Wettbewerbes im Hotel Leonardo Royal München. In Kooperation mit dem Spirituosen-Haus Pernod Ricard Deutschland und der Barschule München wurden kürzlich die Cocktail-Kreationen der neun Finalistinnen und Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Flights traten jeweils drei Barkeeper gegeneinander an und fochten einen Wettbewerb auf sehr hohem Niveau aus.

Unter den gespannten Blicken der 300 Gäste wurden ausgefallene Cocktails kreiert und anschließend durch eine Fachjury beurteilt: Die Siegerin des Abends war Ramona Stenglein, The Westin Grand München, mit ihrem „Femme Fatale“. Über den zweiten Platz freute sich Daniele Aresu, Hotel Victory Therme Erding, mit der Kreation “Arenada”. Den dritten Platz belegte Tobias Wismeyer, Pacific Times, mit seinem Cocktail “Avaler”. (mehr …)

Davidoff Tour Gastronomique: Finale furioso in München mit Cigarre und Cognac

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Spiele von Panem oder Brot und Spiele? Oder in diesem Fall: Koch und Schauspieler. Das Kutchiin in München bot Sternekoch Holger Stromberg und Schauspieler Fritz Karl die adäquate Bühne für die letzte Station der Davidoff Tour Gastronomique des Jahres 2014, die als Entdeckungsreise für Genießer Spitzengastronomie, prominente Gastgeber und edle Zigarren zusammenführt. Zum siebten Mal gingen die Marken Davidoff und Jaguar Land Rover Deutschland mit ihren Gästen auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise durch Deutschland. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin mischte sich unser Gastautor und Tellerschubser Harald Scholl unter die Gäste.

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Der Mann ist ja irgendwie auch Weltmeister. Wer unsere Jungs in Brasilien Tag für Tag mit kohlehydratreicher Kost zum WM-Titel gefüttert hat, dürfte sich mit Fug und Recht den vierten Stern aufs Hemd sticken lassen. Macht Holger Stromberg aber nicht. Der Michelin-Stern, den er mit 23 als damals jüngster deutscher Küchenchef erkocht hatte, reicht ihm völlig. Aber wer weiss, vielleicht kommt da noch eine Möglichkeit sich ein Sternchen zu erobern dazu. Der österreichische Schauspieler Fritz Karl dreht aktuell die Komödie „Das beste Stück vom Braten“, und – logo – er spielt darin einen schrägen Sternekoch. (mehr …)


GAP

Die „Titanic“ ist förderlicher für die Kreuzfahrtbranche als das „Traumschiff“

Vergleich
Wie umweltfreundlich sind Kreuzfahrtschiffe? Wie hat sich die Kreuzfahrtbranche in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Was für technische Möglichkeiten gibt es, damit die Giganten der Meere umweltfreundlicher werden? Diese Fragen versuchte eine Diskussionsveranstaltung an der Hochschule München zu beantworten. Nach ihren jeweiligen Auftaktvorträgen stellten sich die
Referenten, Dr. Henning Brauer, Principal Consultant, Maritime Advisory, DNV GL, Hamburg, Helge Grammerstorf, Direktor CLIA Deutschland, und Thomas P. Illes, Kreuzfahrtanalyst, Dozent und Fachjournalist, den kritischen Fragen der Studenten des Masterstudienganges Tourismus.

Tourism matters - Hochschule München
Tourism Matters: Volle Kraft voraus! Kreuzfahrtschiffe erobern die Weltmeere – Ist das grüne Gewissen auch mit an Bord? , so lautete der Titel der Veranstaltung an der Hochschule München unter der Moderation von Jacqueline Dzeik und Matthias Winter. Die Kreuzfahrtbranche verzeichnet ein rasantes Wachstum, von dem andere Tourismussegmente nicht zu träumen wagen. Doch wo hat diese Entwicklung Grenzen? Einerseits leiden die Anbieter unter einem starken Wettbewerb und steigendem Preisdruck. Andererseits geraten Destinationen an ihre Belastungsgrenze. Aufgrund hoher Emissionen gelten Kreuzfahrtschiffe zudem als Umweltsünder und stehen im Fokus von Öffentlichkeit und Naturschutzverbänden. Kann der Urlaub auf See ökologischer gestaltet werden und welche technologischen Lösungen sind möglich, welche umsetzbar? Gibt es auf der Nachfrageseite Potenziale für nachhaltigen Kreuzfahrttourismus? Und welche weiteren Ansatzpunkte existieren? Dieser spannenden Thematik widmete die Hochschule München ihre Auftaktveranstaltung im Rahmen des Master Forum Tourismus 2014. (mehr …)

Griechenland – Des einen Leid, des anderen Freud – oder: Aufruf zu einer Ganzjahresdestination

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Wir alle koennen uns sicher noch an das große Bangen und Zittern im Frühjahr 2013 erinnern, als es zum großen Clash in Ägypten kam! Diejenigen, die ihren wohlverdienten Urlaub dorthin gebucht hatten, wussten nicht, was sie tun sollten: hinfahren, stornieren, umbuchen? Offizielle Statements von Marketing Greece auf der ITB Berlin sind das eine. Doch wie sieht es wirklich vor Ort aus? Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin gibt unsere Gastautorin Elisabeth Duckeck einen interessanten Insider-Einblick als Guest Relations Managerin eines Hotels auf Kreta.

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Die Revolten hier und in der Türkei führten dazu, dass die Buchungszahlen in Griechenland ab April rapide in die Höhe schossen. Der Tourismus in dem wirtschaflich gebeutelten Land stieg um 20% zum Vorjahr an, zur Freude der Hoteliers, die 2012 um jede Reservierung kämpfen mußten.
Auf Kreta waren die Hotels so voll, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Die Saison-Flauten zwischen Oster- und Sommerferien und Sommer- zu Herbstferien blieben in diesem Jahr komplett aus. Aber nicht nur die politischen Krisen rund um das beliebte Urlaubsziel trugen dazu bei, den Tourismus in Griechenland anzukurbeln. (mehr …)


ITB

Vural Öger gründet V.Ö. Travel

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Pionier, Visionär, Reiseunternehmer, Politiker – und zeitweilig fast nur Privatier. Doch das dürfte sich wieder erledigt haben. Denn der heute 72-jährige Vural Öger startet nochmal durch. Drei Jahre nach dem Verkauf von Öger Tours juckt es dem deutsch-türkischen Unternehmer noch einmal in den Fingern: V.Ö. Travel – Vural Öger Touristik GmbH nennt sich sein neues Unternehmen, das mit Beginn der Sommersaison Reisen in die Türkei anbieten will. Langfristig sollen auch noch Spanien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate ins Portfolio genommen werden.

Vural Öger gilt als der Pionier des Türkei-Tourismus. 1969 bot er als erster mit der Fluggesellschaft Öger Türk Tur Direktflüge von Hamburg in die Türkei an, damals noch als Flugdienst für Gastarbeiter. Später gründete er Öger Tours und etablierte sich als führender deutscher Anbieter von Pauschalreisen in sein Geburtsland. Im Jahr vor der Übernahme durch Thomas Cook machte Öger Tours 256 Millionen Euro Umsatz, aber auch einen Verlust von 7,3 Millionen Euro.

Nach dem Verkauf von Öger Tours an Thomas Cook habe ihn die Branche „weiterhin fasziniert“. Nun wolle er „vom Spielfeldrand wieder auf den Platz zurückkehren“, schreibt Öger in dem Brief an die Reisebüros. Dort wird das Comeback unterschiedlich aufgenommen: Während sich einige Reiseverkäufer in diversen Facebook-Foren noch an seine Aussagen erinnern, das Reisebüros ohne Zukunft seien, honorieren andere Ögers Fachwissen und Erfahrung. In Letzterem sieht der Alt-Unternehmer seine Chance. „Gerade in der Reisebranche“ fehle es an persönlich geführten Unternehmen, „die auf konkrete Vorstellungen und Wünsche der Kunden vertrauensvoll eingehen“, erklärte Öger.

Ganz freiwillig war die Pause von Vural Öger nicht. Eine Klausel in dem Verkaufsvertrag von Öger Tours verpflichtete ihn, drei Jahre lang nicht in der Tourismusbranche tätig zu werden. Pünktlich zum Ende der Sperrfrist ist er nun zurück und hat sich große Ziele gesteckt: Im laufenden Jahr will er zusammen mit seinen 16 Mitarbeitern bei V.Ö. Travel 100.000 Reisen vermitteln und bis zu 10.000 Reisebüros als Vertriebspartner gewinnen. „Wir wollen uns als mittelständischer Veranstalter etablieren“, erklärte der Firmenchef gegenüber Handelsblatt Online.

In einem Interview mit der Travel Tribune gibt er sehr interessante Einblicke, welche Regionen in der Türkei sich künftig wie entwickeln könnten. So sagt er, dass „die türkische Riviera Leider eine überwiegend eine preisgünstige Destination geworden ist. Dagegen habe ich immer gekämpft, aber auf Dauer kann man das alleine nicht erfolgreich machen. An der türkischen Riviera geht der Trend ganz klar hin zu einem All-Inklusiv-Paradies für Touristen, die mit einem kleinen Budget Urlaub machen wollen.“ Hingegen entstehe an der Ägäis „langsam so etwas wie ein Toskana-Tourismus: Mit schönen Landschaften, kleinen Boutique-Hotels in authentischer Architektur. Dort können wir auch höhere Preise abrufen.“

Bisher hat der neue Reiseveranstalter wohl nur eine Facebook-Präsenz. Doch ist der Start seines neuen Reiseveranstalters zum Jahresanfang optimal kurz vor der ITB Berlin, der weltgrößten Reisemesse. Da werden wir mit Sicherheit mehr von Vural Öger hören und sehen.

Quelle: Touristik Aktuell, Travel Tribune und Handelsblatt.

Die Challenge, die einen Winter dauert: Bergscout zu werden ist das höchste der Gefühle

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Schnell, sicher und rücksichtsvoll die Talabfahrt runter: Das ist schon eine saubere Leistung. Vor allem rücksichtsvoll und keinen anderen Skifahrer behindernd, gar gefährdend. Und das auch noch so oft wie möglich in einem gegebenen Zeitfenster: das ist schon deutlich anstrengender. Denn irgendwann tun jedem die Muskeln weh. Wenn es dann auch noch so eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Talabfahrt ist, wie die der Kanzelwand, dann sollte man schon sehr fit sein. Wer sich außerdem noch der Aufgabe stellt, einen ganzen Winter lang sich weiteren Prüfungen zu unterziehen, sich mit Social Media gut auskennt und noch so manches mehr erledigt, der kann Bergscout 2013 von „Das Höchste“ werden. Diesen eigenartigen und doch passenden Namen haben sich die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal gegeben, die die Bergscout nunmehr schon zum fünften Mal ausrichten.

Einen ersten Eindruck geben Euch meine Videos, die ich parallel gedreht habe. Es ist also jeweils der identische Inhalt. Doch in der einen Hand halte ich meine Flip Kamera, in der anderen mein neues iPhone 5. Hier zuerst das iPhone 5:

Und dies ist das Video mit der FlipCam :

Ok… und als nächste Filmkamera wünsche ich mir eine GoPro Hero 3 Black Edition mit Wlan-Verbindung…

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Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Deutschlands beste Event-Location bittet zum Tanz

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Umbauen, Renovieren, Verschönern lohnt sich. Dass es sogar mit einer Auszeichnung belohnt werden kann, zeigt das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Das Hotel hatte in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen und sukzessive das Haus in vielen Bereichen auf den neuesten Stand gebracht. So wurden manche Etagen in schwächer gebuchten Monaten komplett geschlossen und die Zimmer renoviert. Auch der Veranstaltungsbereich glänzt jetzt. Die Grande Dame der Hamburger Luxushotellerie strahlt. Jetzt hat sie noch mehr Grund zur Freude: Das traditionsreiche Haus an der Binnenalster wurde am Samstagabend mit dem Location Award 2012 in der Kategorie Hotel-Eventlocation ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Beisein von 600 geladenen Gästen in der Ullstein-Halle im Verlagshaus von Axel Springer in Berlin statt.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten 2009_26„Diese Auszeichnung ist mittlerweile eine feste Größe in der Branche und für unser Haus ist es eine Ehre diesen Preis entgegen zu nehmen. Nach einer umfangreichen Renovierung in den letzten Jahren ist es uns gelungen die Tradition des Hauses mit internationalen Lifestyletrends zu verbinden und so eine facettenreiche Eventlocation zu erschaffen. Das Hotel Vier Jahreszeiten ist der perfekte Ort für jegliche Art von Veranstaltungen in Hamburg und wird durch diese Auszeichnung auch deutschlandweit das Interesse der Eventbranche wecken.“, so der Geschäftsführende Direktor Ingo C. Peters, der den Preis persönlich entgegen nahm. (mehr …)

Castlecamp Tourismus: Twitter-Live-Reportage von der Social Media-Konferenz auf Burg Kaprun

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Herrlichster Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel, Porsche-Treffen in Kaprun – und wir sitzen hinter dicken Burgmauern in dunklen Räumen und diskutieren über Social Media und Tourismus. Ich bin beim Castlecamp in Zell am See-Kaprun auf der Burg Kaprun. Über Entwicklungen, Erfahrungen und Best Practices.

Selbst schuld? Ja! Aber gern! Es ist wieder toll, wieder viele liebe bekannte Gesichter und auch einige neue. Ein paar liebgewonnene Kollegen fehlen in diesem Jahr – Euch, die Ihr Eure sicherlich sehr guten Gründe habt, wünsche ich alles Gute! Und damit Ihr fern der Burg Kaprun informiert seid, gibt es natürlich wieder Twitter-Live-Reportagen, Twitter-Walls und den normalen Twitter-Feed. Selbstverständlich dann abschliessend auch diverse Blog-Artikel und Zusammenfassungen. (mehr …)

Caravaning Design Award: Knaus und Tabbert gewinnen jeweils Preise

Gleich zwei Produkte aus dem Knaus-Tabbert-Konzern begeisterten die Expertenjury beim diesjährigen „caravaning design award: innovations for new mobility 2012/2013“. Das neue Flaggschiff der Marke Tabbert Grande Puccini erhält mit ‚best practice‘ die höchste Auszeichnung des international renommierten Wettbewerbs.

In der Begründung der Jury heißt es: „Die Auszeichnung wird für herausragende Designleistungen vergeben, die in Form und Funktion neue Maßstäbe in ihrer Branche setzen. Wegweisende Gestaltungen – nur die besten Produkte – erhalten diesen begehrten Preis.“ Zusätzlich zum neuen Caravan der Premium-Marke Tabbert gewinnt auch der für die kommende Saison 2013 komplett neu entwickelte Knaus Van TI einen der begehrten Preise. Der sportliche Van überzeugte die Jury mit besonders gelungenen Detaillösungen und wurde mit dem Prädikat „honourable mention“ prämiert. Insgesamt waren 92 Designs aus neun Ländern zum Wettbewerb eingereicht worden. (mehr …)

Bayerisches Genussfestival: Alfons Schuhbeck und Frankenweine für Jedermann – Mein Rundgang

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Bayern = Bier, Brezn, Bratwurst? Nicht ganz, es ist auch Wein, Weib und Gesang, äh Milch und Käse. Und Schuhbeck sowieso. Der liess es sich richtig gut gehen auf Münchens Odeonsplatz. Das Bayerische Genussfestival fand dort am vergangenen Wochenende statt und Bayerns wohl bekanntester Sternekoch sonnte sich inmitten der Traube aus fränkischen Weinprinzessinnen und der Fränkischen Weinkönigin Melanie Dietrich. Denn gerade der feine Frankenwein stand im Mittelpunkt des Genussfestivals, schließlich war ja auch das Motto:“Feines aus Bayern genießen“.

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Bis Sonntagabend besuchten nach offiziellen Angaben 15.000 Menschen das Bayerische Genussfestival und informierten sich in den verschiedenen Zelten über den Frankenwein und seine verschiedenen Facetten. Bei schönstem Sommerwetter unter bayerisch weiß-blauem Himmel waren sich Veranstalter, Gäste und Aussteller einig: Eine solche Qualität und Kulisse, wie sie das Bayerische Genussfestival auf dem Odeonsplatz bietet, ist einzigartig in der Stadt. (mehr …)

Sonnengruß zur Zugspitze: Yoga auf dem Wank

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Dem Himmel zum Greifen nah – die Zugspitze in Sichtweite. Ein strahlend blauer Sommertag (was ja leider verdammt selten ist in diesem Jahr!) begrüßt mich an diesem Morgen und ich geniesse die Aussicht auf das bayerische Alpenland bei Garmisch-Partenkirchen. Hinter mir bimmeln die Glocken glücklicher Almkühe. Die frische Bergluft strömt in meine Lungen. Vor dieser alpinen Bergkulisse gerate ich ins Träumen. „So, und jetzt machen wir den Sonnengruß“, werde ich sanft daran erinnert, dass ich hier ja nicht nur zum Spaß bin. Ich befinde mich auf 1.780m ü. NN. Genauer gesagt auf dem Wank. Und die Yoga-Lehrerin Karen Freude führt unsere kleine Gruppe gerade in einige Yoga-Übungen ein. Ein Angebot, das ab sofort jeder noch bis zum Oktober 2012 geniessen kann, der sich gerade rund um Garmisch-Partenkirchen befindet und frühmorgens auf den Wank hochfährt. Auf der wunderschön gelegenen Holzterrasse der Bergstation des Panoramaberg Wank bietet die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG zweimal im Monat ein tolles Yogaprogramm an.

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„Wir verlieren in Deutschland sehr viel Zeit und viel Geld, bis in den Betrieben erkannt wird, dass es nicht nur um Migräne oder psychisch bedingte Rückenleiden geht,“ so äußerte sich kürzlich erst Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und bezifferte allein den durch psychische Erkrankungen ausgelösten Produktionsausfall mit acht bis zehn Milliarden Euro. Eine Möglichkeit, selbst etwas für seine Gesundheit zu tun, ist Yoga. Yoga in Räumen ist gut. Doch Yoga unter freiem Himmel ist einfach nur grandios. In meinem Kopf habe ich noch die Erinnerungen von Yoga-Übungen unter der Sonne von Sri Lanka und Goa, Indien. Durchtrainierte Yogis mit Gummikörpern haben mich während meiner Ayurveda-Reisen zu meinen ersten Yoga-Erfahrungen gebracht. Seitdem habe ich die Vorzüge dieser sehr langsamen, sehr sanften, doch auch sehr intensiven Sportart schätzen gelernt. Und ich liebe Freiluft-Yoga. Wie jetzt hier: genial, dieser Ausblick auf die Zugspitze und das Karwendelgebirge.

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Auf dieser Plattform – und bei Regen in der Halle daneben – führt die Yoga Lehrerin Karen Freude aus Murnau Yogis und interessierte Urlauber in die Welt des Hatha Yogas ein. Jeden 2. Sonntag im Monat, von Ende Juli bis Oktober, werden Flexibilität, Ausdauer, Kraft und die Fähigkeit zur Entspannung in einem 90-minütigen Programm trainiert. Danach ist der Geist frei, der Brustkorb für tiefe Atemzüge geöffnet, Verspannungen sind gelöst und der Tag kann beginnen. (mehr …)

Tourismuscamp Eichstätt 2012: Fünfte Konferenz zu Social Media im Tourismus zeigt Trends und Themen auf

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Zum Jahresbeginn nach Eichstätt – schon seit fünf Jahren treibt es ca. 120 Gleichgesinnte aus Hotellerie und Touristik, aus IT-Dienstleistern und Online-Reiseanbietern, aus Medien und Agenturen in die beschauliche kleine Barockstadt im Altmühltal. An der Katholischen Universität Eichstätt, organisiert von den emsigen Ameisen von TourismusZukunft findet das TourismusCamp 2012 statt.

Was hat das Jahr 2011 insgesamt für das Internet und Social Media im Speziellen bedeutet? Ich habe hier eine sehr interessante Auflistung gefunden, der ich die folgende Auflistung entnehme:

Social Media in Zahlen (mehr …)

junge frank’n: Degustation des deutschen Primeurs auf Münchens Viktualienmarkt am 09.11.2011

Junge Franken - Degustation München ViktualienmarktEs muss nicht immer Beaujolais sein. Der Primeur aus dem Frankenland nennt sich kurz und knackig „junge frank’n„. Obwohl ja „franggn“ passender wäre… Eine Woche bevor die berühmten französischen Jungweine präsentiert werden dürfen, gibt es schon erste deutsche Tropfen dieses Jahres zu degustieren. Am Mittwoch, dem 9. November, um 13 Uhr, treffen die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 im Herzen der Landeshauptstadt ein, wo die Münchner sie gratis probieren können. Der neue Jahrgang präsentiert sich mit pikant-frischem Müller-Thurgau, fruchtigem Rotling und saftig-samtigem Rotwein.

Wo?
– im Biergarten des Pschorr vor der Schrannenhalle,
– am Tretter-Standl mitten auf dem Markt,
– bei Retters Weinschmecker, Frauenstraße 12.

Auf einem roten Traktor, in Begleitung von sechs fränkischen Weinprinzessinnen, fährt Andreas Oehm, Vorstand der Winzergemeinschaft Franken, auf dem Viktualienmarkt vor, um die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 zu präsentieren. (mehr …)

East African Community: Ein neuer grosser Markt entsteht – Vorbild Europäische Union

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_017 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityIn Ostafrika bildet sich eine neue Gemeinschaft. Ganz offensichtlich ist die Europäische Union ein Vorbild für den Zusammenschluss der vielen Staaten. Dabei spielt der Tourismus eine ganz große Rolle, schließlich bringt diese Industrie viel Geld von außerhalb in die Länder hinein – und führt zu Bewusstsein, Verständnis und Unterstützern in den reicheren Ländern der westlichen Welt. Die Ostafrikanische Union – East African Community (EAC) besteht aus den Staaten Burundi, Kenia, Ruanda, Uganda und Tansania. Mithin also aus Staaten, die noch vor wenigen Jahren Kriegsgegner waren oder durch Bürgerkriege und Unruhen destabilisiert wurden. Insgesamt leben 135 Millionen Menschen in dieser Gemeinschaft und erwirtschaften ein Bruttosozialprodukt von 74,5 Milliarden US-Dollars.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_107 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityZur Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin im März 2011 stieß Burundi als letztes Land hinzu. Die Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi, Hon. Victoire Ndikumana, die auch gleichzeitig Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African Community ist, stand mir in einem Interview exklusiv Rede und Antwort.

Hier ist mein Video – bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität. Die Ministerin sprach sehr leise und bedächtig – gleichzeitig war es in der Messehalle sehr laut.

Die komplette Rede „EAC Now A Single Market“ von Frau Ministerin Victoire Ndikumana steht bereits hier im Netz zum Nachlesen.

Wird Burundi, werden die ostafrikanischen Staaten jetzt also zu einem grossen bzw. vielen kleinen neuen oder wiederentdeckten touristischen Zielgebieten? Sind die Länder sicher geworden? Sind Kriminalität und Bürgerkriege gewichen? Nehmen sich die Länder etwa Südafrika oder gar Botswana als Vorbild? Und setzen sie auf Luxustourismus mit einer Mischung aus nachhaltigen, ökologischen Lodges für viel Geld? Um damit Flora und Fauna, Natur und Wildtiere zu schützen, hegen und pflegen? Wünschenswert wäre es ja. Und wenn ehemalige Gegner jetzt zu friedlichen, gar freundschaftlichen Akteuren im Sinne einer Weiterentwicklung der Länder und der Region werden könnten – dann würde die Europäische Union hier auch bestens Pate stehen können.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_170Bei der Veranstaltung in einer der Berliner Messehallen waren neben der burundischen Ministerin auch diverse Botschafter der anderen ostafrikanischen Staaten zu Gast. Garniert wurden die Reden mit lautstarken, farbenfrohen und zum Teil sehr sportlichen Gesangs- und Tanzeinlagen von burundischen und ruandischen Gruppen. Hier ein Einblick:

Die zweite Tanzeinlage von der Gruppe Ihanika aus Ruanda, die in Belgien ansässig ist:

Die dritte Tanzeinlage:

Bei so vielen und farbenfrohen Tänzen und freundlichen Menschen bin ich schon sehr gespannt, die Länder und ihre Attraktionen selbst kennenzulernen. Burundi und Tansania bildeten ja einmal die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Gibt es in Burundi gar noch Reste von deutschen Siedlungen? Ich würde es mir sehr gerne mal anschauen.
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Wer wird die 62. Deutsche Weinkönigin? Am 08.10. per Live-Ticker dabei sein!

Im Minutentakt aktuell informiert! Für alle Fans, die heute die Wahlgala nicht hautnah erleben können, hat das Deutsche Weininstitut einen Live-Ticker installiert. Ab 20 Uhr sind Andreas Kaul und Frank Schulz online, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Ab 22.00 Uhr wird die Wahlgala zeitversetzt im SWR-Fernsehen übertragen. Im Finale morgen, Samstag, 09.10.2010, in Neustadt stehen sechs Weinfachfrauen. Die Entscheidung für die ersten sechs aus dreizehn ist gefallen – die Finalistinnen zur Wahl der 62. Deutschen Weinkönigin sind: Mandy Großgarten (22) von der Ahr, Carolin Spyra (21) von der Nahe, Melanie Unsleber (24) aus Franken, Katja Bohnert (20) aus Baden, Sina Listmann (23) aus Rheinhessen und Katharina Ofken (22) von der Mosel.

Diesmal war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Wohl selten fiel der 80köpfigen Jury die Entscheidung so schwer, wer in der kommenden Woche um die Krone der 62. Deutschen Weinkönigin kämpfen darf. Und wohl selten hatten sich die mitgereisten Fangruppen so sehr ins Zeug gelegt, wie in diesem Jahr. (mehr …)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (mehr …)

Treugast Investment Ranking: Motel One verdrängt Marktführer Accor von der Spitze

ExpoReal_Treugast_PK_Okt2010_001Treugast Investment Ranking 2010 chartMost Wanted Investment Partner Treugast Award: Motel One sicherte sich zum zweiten Mal nach 2008 die von der Treugast Solutions Group verliehene Auszeichnung „Most Wanted Investment Partner“. Die in der internationalen Hotellerie einzigartige Auszeichnung, die zum sechsten Mal von der Treugast Solutions Groupvergeben wird, berücksichtigt neben der Ratingnote insbesondere den werthaltigsten Kapazitätszuwachs durch Neubauten aus dem Vorjahr. Dazu zählen keine Eigentumsbetriebe, sondern meist Pachtbetriebe, die in Zusammenarbeit mit Developern und Investoren entstanden sind. Motel One konnte mit 1.103 gepachteten Zimmern in Leipzig (194), Hamburg (252) und zweimal Berlin (248 und 409 Zimmer) punkten und wird daher mit dem diesjährigen Award geehrt.

Am Montag präsentierten auf der Expo Real Stephan Gerhard, Geschäftsführender Gesellschafter Treugast Solutions Group, sowie die Analysten Philipp Bessler und Stefan Nungesser die ersten Ergebnisse und einen Ausblick auf die Trends im Investment Ranking. (mehr …)

200 Jahre Oktoberfest: Rigides Sicherheitskonzept und andere Wiesntrends

Wiesn Wirteeinzug 2007_0449Noch 31 Tage müssen wir ausharren, bis es wieder heisst: „O’zapft is‘!“ Doch das Oktoberfest ist jetzt schon eines der wichtigsten Themen in München. Aus mehreren Gründen: Wir feiern dieses Jahr 200 Jahre Oktoberfest. Die Maß Bier ist teuer wie nie (bis EUR 8,90). Das Sicherheitskonzept ist so rigide und umfassend wie noch nie. Die Hotelzimmer sind schon jetzt alle ausgebucht mit Preissteigerung bis zu 300 Prozent. Der jugendliche Alkoholkonsum wird immer schlimmer – und nicht zuletzt, weil die Mädels unter „Pimp my Dirndl“ nicht nur die Veränderung ihrer Tracht verstehen sondern Brustvergrößerungen fürs Dirndl, um mehr Holz vor der Hütt’n bieten zu können.

PK200JahreWiesn_2010_04Daher trafen sich heute abend zu einer Podiumsdiskussion im PresseClub München Dr. Gabriele Weishäupl, Direktorin des Tourismusamt München, Toni Roiderer, Sprecher der Wiesnwirte, AZ-Chefredakteur Arno Makowsky unter der Moderation von Ruthart Tresselt, Präsident des Münchner Presseclubs. Thema des Abends war: „200 Jahre Wiesn – Volksfest zwischen Tradition und Kommerz„. Wer jedoch eine harte Auseinandersetzung erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Zur Wiesn sind in München alle einer Meinung. Nur ein bisschen Medienschelte setzte es für Arno Makowsky. Doch die AZ, eines der Münchner Boulevardblätter, ist ja eher dem Klatsch und Tratsch als der Wahrheit und sachlichen Fakten verpflichtet, so traf es zwar den Richtigen, aber wohl ohne Erfolg.

PK200JahreWiesn_2010_01Vor 200 Jahren also, genauer am 17. Oktober 1810, startete mit einem Pferderennen der Vorläufer zum Oktoberfest auf der Theresienwiese. Anlass war die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen. Die damals noch namenlose Wiese vor den Toren der Stadt wurde nach genau dieser Braut des bayerischen Königs benannt. Seither wird gefeiert. Zwar wird die Wiesn im Jahr 2010 schon 200 Jahre alt, sie findet aber erst zum 177. Mal statt. Zu Kriegszeiten und während der Choleraepidemien im 19. Jahrhundert musste das berühmte Volksfest ausfallen.

Das Oktoberfest 2010 setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Das Wiesngelände ist 42 Hektar groß, darauf bieten 14 Zelte Platz für etwa 110.000 Besucher. Dazu kommt in diesem Jahr noch die „Historische Wiesn“ mit einem kleinerem Bierzelt für ca. 3.000 Personen. Hier gibt es traditionelle Musik und Volkstanz. Dieser spezielle Bereich kostet 4 Euro Eintritt.

Die Problemthemen der Wiesn 2010: (mehr …)

stb marketplace: Marketing und Vertrieb kostenlos erläutert

MICE stb TeilnehmerAm 30. Juni haben Marketing- und Vertriebsprofis die Möglichkeit der kostenfreien Weiterbildung. Auf dem stb marketplace in Stuttgart erläutern renommierten Referenten praxisnahes Wissen für günstige und effektive Umsatzsteigerung in allen Branchen. Siegfried Haider, Vize-Präsident der German Speakers Association e.V., gehört zu den Referenten der stb Akademie. Am 30. Juni zeigt er humorvoll, wie über Events Mehrwerte geboten und Kaufanreize geschaffen werden. Jürgen Kurz, bekannt aus Funk und Fernsehen, sorgt für Aha-Erlebnisse und Effizienz im Bereich „Office-Fitness“ und der XING-Experte Markus Hartlieb erklärt das Networking im Zeitalter Web 2.0.

Mehr als 13 Referenten und Experten bieten auf dem stb marketplace am 30. Juni ihr Wissen für erfolgreiches Dasein. Die Trendmesse der deutschen Veranstaltungsbranche bietet neben dem Programm der stb Akademie auf der speziell eingerichteten Networkingfläche Kurzreferate für Besucher mit wenig Sitzfleisch und vielen Fragen statt. Ein besonderer Service: Die Folien und Handouts der stb-Akademie-Referenten sind auf Slideshare zu finden.

Vorsicht, Kränkungsgefahr!
Es kann allerdings passieren, dass Sie vor Ort gekränkt werden. Jedenfalls teilt die MICE AG in dieser Pressemitteilung hier mit, dass die Präsentationen auf „slightshare“ publiziert werden sollen. Doch „slight“ heisst „Kränkung“. Die MICE AG möchte also ggf. mit Ihnen ihre Kränkungen teilen…? Ich hoffe doch sehr, dass es nur slideshare ist.
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ProWein: Neuheiten und Trends aus dem Weinland Frankreich

ProWein09_3_VinsdeLoire_010Die Weinnation Frankreich ist die zweitgrößte ausländische Ausstellernation auf der Düsseldorfer Messe ProWein. La belle France, vertreten durch Sopexa, bietet Messebesuchern mit mehr als 540 Ausstellern spannende Neuerungen und eine ideale Möglichkeit, sich umfassend über die Weine des Nachbarlandes zu informieren. Der „Espace France“ in Halle 5 (sowie in den Hallen 6 und 7a) ist ein genussvolles Universum mit Verkostungszone und zahlreichen Schmankerln. Auf meinem Bild von der ProWein 2009 drängen sich die Besucher gerade am Stand der Vins de Loire bei einer Verkostung.

Deutsche Verbraucher schätzen zunehmend hochwertige Nahrungs- und Genussmittel, ein Schuss Luxus darf sein. Im Trend des „Food Cocooning“ (zu Hause kochen und genussvoll essen) greifen Konsumenten für Qualitätsprodukte auch mal tiefer in die Tasche. Frankreichs Erzeuger reagieren darauf. Stilvoll präsentieren sich ein Rivesaltes Hors Age in edlem Flakon (Arnaud de Villeneuve) oder die Cuvée Or mit kostbar anmutendem Schriftzug in Goldoptik (Ollieux Romanis). (mehr …)

BioFach 2010: Cocooning in der Weinbranche – Biowein-Markt wächst

Biofach 1 International Wine Award 2009_001Auf der vergangenen Biofach Messe in Nürnberg war das Zittern und Jammern der Bio-Winzer noch laut hörbar. Alle hatten nicht nur Angst, dass der Klimawandel schlechte Weine bringen könnte, sondern dass die Wirtschaftskrise den Biowein-Markt schrumpfen lässt. Bundesernährungsministerin Ilse Aigner hörte sich die Klagen an – und genoss hervorragende Tropfen der Biowinzer. Im Anschluss zeichnete sie einzelne Winzer mit dem Internationalen Bio-Weinpreis aus.

Jetzt steht die nächste BioFach schon bald vor der Tür: 2010 versammelt sich vom Mittwoch, 17., bis Samstag, 20. Februar, erneut die Welt des Bio-Weins auf dem internationalen Branchentreff des Jahres. Wie bereits bei der Premiere der Weinhalle im Jahr 2008 konnten sich 2009 die 46.771 Fachbesucher der BioFach von der hohen Qualität der Weine aus ökologischer Herstellung überzeugen. 318 der insgesamt 2.744 Aussteller vertraten das Segment Bio-Wein und präsentierten das Ergebnis ihres Winzer-Know-hows. Doch mittlerweile gibt es kein Wehklagen mehr: 2010 verspricht erneut ein guter BioFach-Jahrgang zu werden. (mehr …)

Brüssel: 100 Künstlergenitalien – Protest gegen Zensur

Flandern 100 KuenstlergenitalienMit hundert Karikaturen präsentiert der belgische Künstler Jacques Charliers die Genitalien der bedeutendsten modernen und zeitgenössischen Künstler. Die von der Biennale in Venedig zensierte Ausstellung wird nunmehr im Palast der Schönen Künste in Brüssel gezeigt. Sowohl die Organisation der Biennale als auch die Stadt Venedig hatten dieses Projekt abgelehnt. Nach Aussage des Direktors Daniel Birnbaum und des Präsidenten Paolo Baratta, könnten sich die betroffenen Künstler von den Zeichnungen diskriminiert fühlen.

Daraufhin hat Jacques Charliers die betroffenen Künstler, mit Ausnahme von Marcel Duchamps, kontaktiert, um Sie zu fragen, ob Sie sich durch die Karikatur persönlich angegriffen fühlten, was bei den meisten Künstler aber nicht der Fall war. Auch die Stadt Venedig hatte, aus Sorge das öffentliche Schamgefühl zu verletzen, das Aufstellen der Plakate mit den Karikaturen untersagt. (mehr …)

Österreich Werbung: Wegweiser durch das Web 2.0 neu aufgelegt

OEsterreich Werbung Travel reloadedAls ich nach München zog, hab ich permanent Witze der Bayern über die Österreicher vernommen. Was uns in Norddeutschland die Witze über die Polen sind, das sind hier die Ösi-Witze. Ok, ist ja anfangs mal ganz nett. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir Deutschen uns von unseren lieben Nachbarn in mancherlei Hinsicht ein paar Scheiben abschneiden müssen. Die Witze sind ein müder Versuch unsere Behäbigkeit und Unflexibilität zu vertuschen. Denn die Österreicher machen uns in manchen Bereichen was vor. Ja, sie sind schneller als wir. Hut ab, Nachbarn! Dazu zähle ich vor allem die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die hervorragende Qualität der Bio-Produkte, die zahlreichen Bio-Hotels, die selbstverständliche Umweltfreundlichkeit und jetzt das Web 2.0. Denn die Deutsche Tourismuswerbung vertreten durch den Deutschen Tourismus Verband und die Deutsche Zentrale für Tourismus ist orientierungslos im Web 2.0 Sie läßt ihre Kunden, die Dienstleister im Tourismus alleine. Und die Österreicher bringen eine Broschüre jetzt schon in der zweiten stark erweiterten Ausgabe. Die Österreich Werbung hat nicht nur ein eigenes Blog. Nein, sie sagt sogar, wie es gemacht wird.

Unter der Regie von Martin Schobert hat der Verband einen neuen Wegweiser aufgelegt zum Thema Web 2.0 im Tourismus. Travel 2.0 Relaoaded heißt die Broschüre, die natürlich auch als pdf zum Download bei der ÖW oder hier zu bekommen ist. Als Weiterführung des ersten Wegweisers greift er aktuelle Themen des Social Web auf, die für den Tourismus von Bedeutung sind. Und da es keine eigene deutsche Broschüre gibt, müssen die wenigen Deutschen, die in der Kombination Tourismus und Internet führend sind, eben hier bei unseren österreichischen Freunden publizieren. (mehr …)


GAP

ProWein Düsseldorf: Internationales Bloggermeeting im Marli

Na, da fühl ich mich doch echt wohl: Umgeben von der Badischen Weinkönigin Isabell Kindle und der WeinVBloggerin Marlene Duffy hat mich hier der Winzerblogger fotografiert. Stolz wie Oskar fühl ich mich umgeben von diesen zwei süßen Mädels: meine liebste Weinbloggerin und eine echte Königin! Wir saßen zusammen in der Weinbar Marli an Düsseldorfs Edelmeile Kö. Es war eine lustige, nette Runde mit portugiesischen, spanischen und deutschen Winzern, Weinbloggern und Weintwitterern.

Das Marli hatte uns ein leckeres Menü zubereitet, die Spanier und Portugiesen hatten ihre eigenen Weine mitgebracht, die wir verkosteten und VargaZ hatte uns die Mineralwasser gesponsort. So waren neben Marlene Duffy (Twitter: @theduffy ) und der Badischen Weinkönigin Isabell Kindle auch der Winzerblogger Thomas Lippert und der Winzer Patrick Johner gekommen. Wir hatten uns am Rande der Prowein auf der Messe Düsseldorf verabredet zu einem Weinbloggertreffen. (mehr …)


ITB

FastBooking: Neue iPhone Anwendung zur Hotelreservierung

Seit heute erlaubt FastBooking der Hotelbranche einen ersten Blick auf die Reservierungsanwendung mit Lokalisierungsfunktion für das iPhone. Somit können die Hotels, die bereits FastBooking-Produkte für direkte Buchungen auf ihren Websites verwenden, nahtlos von dieser mobilen Buchungslösung profitieren. Mit der allgemeinen Markteinführung wird im Frühsommer 2009 gerechnet.

Bei der ITB Berlin präsentierte das Unternehmen weitere Innovationen: (mehr …)

Genußcamp: Eine Idee findet immer mehr Zuspruch

Heute morgen unterhielt ich mich via Skype über Journalismus, PR, Twitter und Blogs mit Literaturluder. Dabei machte sie mich auf einen Artikel bei Sonntagmorgen aufmerksam: Die deutsche Blogosphäre hat Lust auf ein Genußcamp. Diese Idee kam mir zwar schon vor ein paar Monaten, doch gebe ich zu, dass ich bisher Mühe, Arbeit und Organisation – jedenfalls alleine – scheue. Und hier vor Ort in München noch zu wenig andere Blogger kenne, die mithelfen würden. Doch heute kam der Gedanke von den richtigen Menschen zur richtigen Zeit und wurde gleich aufgenommen: Hirnrinde schlug das Thema vor, Sonntagmorgen und Matthias griffen das Thema auf, so dass sogar Rivva aufmerksam wurde. Und der Twitterfeed zum dem Thema war einige Zeit sehr aktiv.

Jetzt freue ich mich sehr darüber, wenn wir Ort, Zeit und Leute finden, die hier mitmachen. Ich bin gerne dabei. Und freue mich, wenn Travel-, Hotel-, Wein-, Bier-, Food- und Kochblogger zusammenfinden. (mehr …)

Marketing außer Kontrolle!? Web 2.0 – Bedrohung, Trends und Chancen

Web 2.0 wird heute noch von Vielen als reines Schlagwort verstanden. Tatsächlich ist das „neue“ Web jedoch längst Realität: Das Informations- und Kaufverhalten hat sich massiv geändert. Das „Mitmachweb“ expandiert stärker denn je!

Viele Aspekte des Web 2.0 werden im Rahmen des von der Succon gemeinsam mit insiders veranstalteten Halbtagskongresses am 17.03.2009 im Le Meridien Hotel Wien behandelt. (mehr …)


GAP

Investment Ranking Austria: Investitionen in City-Lifestyle Hotels lohnen

ExpoReal Treugast Investment Ranking Okt 2008_010Österreich steht im Jahr 2008 vor einem noch größeren Erfolg als im Vorjahr. Schon in den ersten drei Monaten stieg die Anzahl der Übernachtungen auf 30,8 Millionen – ein Plus von 3,8 Porzent gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Anteil der ausländischen Gäste wuchs: Es kamen allein weit mehr als doppelt so viele russische Gäste in die Alpenrepublik als im Vergleichszeitraum 2007.

Dies geht aus dem aktuellen Investment Ranking Austria hervor, dass zum zweiten Mal die führenden Hotelgesellschaften in Österreich in den Fokus einer Expertengruppe der Horwath Tourismus Consulting Austria und der Treugast Solutions Group stellte. Dr. Konstantin Ploberger (Bild) präsentierte das Investment Ranking im Rahmen der Expo Real in München am vergangenen Montag. Doch es gab keinen eindeutigen Sieger. Keine Gesellschaft konnte aufgrund ihrer Performance im Jahr 2007 ein AAA-Rating erreichen. Im Bereich AA behaupteten sich sechs Gesellschaften: (mehr …)


GAP

Expo Real 2008: Are you prepared for the economical nosedive?

ExpoReal Hospitality Industry Dialogue Okt 2008_001Anfang dieser Woche fand in München die Expo Real statt. Wohin man auch hörte, die finanzielle, wirtschaftliche Krise hatte auch die Immobilienbranche erfasst. Nicht jedoch einige der Top-Hotelmanager. Doch diese konterten locker mit der Feststellung, dass sie in den letzten Jahrzehnten schon diverse Baissen überlebt hätten und auch dieser Abschwung vorübergehen würde. Klar, nur wie sollen sich die Unternehmen am besten darauf vorbereiten? Und wie schlimm kann es noch werden? Ich war u.a. auf dem Hospitality Industry Dialogue, der wieder gekonnt gut von Maria Pütz-Willems in Szene gesetzt wurde. Ich setzte mich in die Veranstaltungen u.a. zu Themen wie „Internationale Kapitalströme in Deutschland. Der neue Einfluss auf einen etablierten Markt “ und „Private Equity entdeckt die Hotelimmobilie – Muss es nach der Kreditkrise ein neues Business-Modell geben?“ Doch die Redner, welcher Couleur auch immer, kannten viele Worte für das gleiche Szenario: downturn, nosedive, distress, crisis – and so on.

ExpoReal Hospitality Industry Dialogue Okt 2008_002Als positivste Nachricht konnten die Zuhörer noch mitnehmen, dass es in 2008 lediglich eine Seitwärtsbewegung im Markt geben könnte… ah ja. Doch 2009 wird offensichtlich, jedenfalls nach Meinung fast aller anwesenden Experten, so richtig schlimm. Let’s be prepared.
Natürlich fragten sich die Hoteliers und Immobilienmakler bzw -verwalter, was in der Vergangenheit geschehen ist und wohin das jetzt führt. Fast alle Hotelgesellschaften haben ihre Immobilien verkauft. Viele Fondsgesellschaften und Investmentfirmen besitzen Immobilien, die als Hotel von diversen Hotelgesellschaften operativ verwaltet werden. So wurde u.a. auch die Frage gestellt, ob „funds will put hotel brands and properties, the bricks and the brains, again together? Die Antwort war klar. (mehr …)