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Dein Business-Knigge für die ITB – 10 Tipps

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Etikette ist nicht alles. Aber fast. Gerade in der Tourismusbranche – und dort vor allem in der Hotellerie – zählt der erste Eindruck sehr viel. Etikette ist die Visitenkarte, ist Öffentlichkeitsarbeit im kleinsten Kreise. Sie gibt dem Gegenüber, dem Gast, dem Kunden, das Gefühl von Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Ordentlichkeit und von anständigen, ordentlichen Geschäftspraktiken. Die Etikette ist die Basis für ein gutes Gespräch. Insbesondere im Tourismus geht es an vielen Stellen vor allem um Verkauf. Sei es im Reisebüro, auf der Webseite des Reiseveranstalters, an der Rezeption im Hotel oder am Tisch des Gastes im Restaurant: es wird verkauft. Und der Verkäufer, welchen Titel, welchen Beruf er auch haben mag, sollte zuallererst die Etikette beherrschen. Denn dann fällt der jeweilige Verkauf auch deutlich leichter.

Gerade angesichts einiger Kollegen auf der ITB Berlin sowie auf vielen anderen Reisemessen halten wir es für wichtig, einen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Wir erkennen im Umfeld von Journalisten und vor allem Bloggern einen Trend zu einer besonderen „Coolness“, der unserer Meinung nach im Geschäftskontakt mit der Tourismusindustrie kontraproduktiv sein könnte. Eben weil der nötige Respekt fehlt. Jeans, Lederjacken, Flipflops sind bequem, machen Spaß, haben aber im Geschäftsumfeld der Reise-, Hotel- und Gastronomiewelt nur sehr eingeschränkt Platz. Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht alle selbst gern bequemer anziehen würden. Doch wenn die eine Seite sich in Anzug oder Kostüm zwängt, dann sollte auch die andere Seite diesen nötigen Respekt aufbringen. Nach unseren Do’s und Don’ts des Reisebloggens mag dies als ein weiteres grundsätzliches Statement einer professionellen Berufsauffassung aufgefasst werden. (mehr …)


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50 Jahre ITB Berlin: Versuch einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau

Die ITB Berlin freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Wohin reisen die Deutschen, die Touristen aus Europa und aller Welt im Jahr 2016? Es ist nicht einfacher geworden. Den Europäer fallen in diesem Jahr drei Länder weg, die mit ihrer Lage am Mittelmeer und Roten Meer viele Touristen in den letzten Jahrzehnten aufgenommen haben. Doch da mögen vor allem die Türkei und Ägypten in diesem Jahr noch so sehr mit übergrossen Werbeplakaten die Wege zum Berliner Messegelände, auf dem die ITB Berlin 2016 in der vergangenen Woche statt fand, zukleistern: Derzeit will keiner in die Krisenländer Ägypten, Türkei oder Tunesien. Wohin also geht die Reise? Wir versuchen uns an einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau.

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Das wichtigste Schlagwort ist die „gefühlte Sicherheit“. Es ist irrelevant, ob an einem bestimmten Ort wirklich etwas passieren könnte. Es ist wichtig, was der Urlauber fühlt. Keiner will im Urlaub mit Flüchtlingen oder schlimmstenfalls an den Strand geschwemmten Leichen zu tun haben. Das ist alles tragisch, schlimm, jeder hat Verständnis für den Überlebenskampf der Syrer. Gerade die zwei Länder, die mit am meisten unter den kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden haben, machten zur ITB Berlin 2016 am meisten Werbung: Ägypten und die Türkei. Doch in den paar Wochen Urlaub möchte jeder entspannen. Denn der Urlauber sucht im Jahr 2016 nach Sicherheit, nicht unbedingt nach Abenteuern. Bombenstimmung und Mordsgaudi sind nur im übertragenen Sinne das, was der Urlauber will. Egal ob junger Party-Urlauber oder gestresster Arbeitnehmer auf der Suche nach Entspannung und Erholung: abseits aller Empathie für die unterschiedlich leidenden Menschen, will man im Urlaub nicht auch noch damit konfrontiert werden. Was heisst das für die unterschiedlichen Destinationen?

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Denn selbst das diesjährige Partnerland Malediven muss sich der Kritik stellen. In Relation zur Gesamtbevölkerung dieses traumhaft schönen Inselparadieses kommen die meisten Daesh-Kämpfer von den Malediven. Arbeitslose, junge Männer, die im religiösen Fanatismus einen Weg suchen. Gleichzeitig gab es in dem muslimischen Land schon immer wieder Versuche, den Alkohol und andere westliche Einflüsse einzuschränken. Die Touristen sind wie ein scheues Reh: Wenn hier ein Regierungsvertreter einmal zu laut und zu weltweit vernehmlich an der falschen Stellschraube dreht, dann stehen schlagartig sehr viele traumhaft schöne Hotels leer, sind sehr viele Insulaner ohne Einkommen.

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50 Jahre ITB: Von der Reisemesse zur globalen Tourismus-Leitmesse

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Ein von Götz A. Primke (@gap089) gepostetes Foto am


Die ITB feiert. Die Messe Berlin feiert. Berlin feiert. Seit 50 Jahren besteht die ITB. Die weltweit größte Tourismusmesse sieht sich auch als weltweit wichtigster Inspirator der Branche. Die Welt kommt nach Berlin. Die Welt ist in Berlin zu Gast – und lernt die „andere“ Welt kennen, die vielen anderen Länder des Globus, die sich auf dem Messegelände präsentieren. Vom 9. – 13. März 2016 präsentiert sich auch in diesem Jahr die Tourismusindustrie dem Fachpublikum sowie interessierten Besuchern. In diesem Jahr sind die Malediven das offizielle Partnerland. Als einziger Teilnehmer, der schon seit 50 Jahren regelmässig die ITB begleitet, war der hochgeschätzte Herr von Torklus auf der Eröffnungspressekonferenz anwesend.

In diesem Jahr steht die Digitalisierung der Branche im Vordergrund. Industrie 4.0 wird zu Travel 4.0. Digitalisierungsprojekte im Unternehmen sind ein Decision Making by Doing. Change Management wird heute in den Unternehmen neu definiert. Die Reisebranche ist – mal wieder – in einem starken Umbruch. Artificial Intelligence, Roboterwesen, Virtuelle Realität und vieles mehr werden im „Think Tank“ der ITB diskutiert. (mehr …)

Sri Lanka: Acht wunderschöne Erlebnisse in acht Tagen

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_171Diese Insel ist Land und Welt für sich. Nein, wir sprechen nicht von Australien. Da fahren schon genügend andere Leute hin. Dies ist ja auch ein eigener Kontinent, der uns allerdings auch mal reizen würde. Zumal dort und in Neuseeland entfernte Verwandte wohnen. Nein, diesmal geht es um Sri Lanka. Diese kleine Insel. Dieses grosse Land. Diese reichhaltigen und reichen Kulturen. Dieser faszinierender Artenreichtum. Das Land, das so reich an wild wachsenden Früchten ist, dass keiner hungern müsste, und doch soviel arme Einwohner hat. Und   läuft fast jeder mit einem Smartphone durch die Gegend . Das Land, in dem – eigentlich – alle Religionen friedlich nebeneinander und miteinander leben, wohnen und auskommen. Eigentlich. Endlich. Wieder. Denn allzulange ging ein Riss, ein Bürgerkrieg durch die Volksgruppen der Tamilen und Singhalesen.

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Das ist nun endlich vorbei. Das Land ist zum Frieden zurückgekehrt. Der Tourismus bietet die Chance, mit den Urlaubern aus aller Welt auch Geld und Wohlstand zu den Gegenden zu bringen, die bisher verschlossen waren. Wir wollen jetzt auch die Schönheiten der Insel entdecken, die uns bisher verborgen blieben.

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Wir sprachen anlässlich der diesjährigen ITB in Berlin mit dem Minister für Tourismus des Staates Sri Lanka, Hon. Minister Navin Dissanayake. Sein Credo: „We all, the people in Sri Lanka want the change. We are all brothers“.

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_024Wir haben Sri Lanka als ein Land kennengelernt, in dem Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum friedlich mit- und nebeneinander koexistieren können. Zumindest dort, wo wir waren, im Südwesten und in der Stadt Kandy. Im Interview stellt uns Minister Navin Dissanayake anschaulich dar, wie wichtig die aktuelle Regierung den Tourismus nimmt, und dass dieser absolute Priorität habe, um das Land wieder auf einen grünen Pfad zu bringen. „We opened the NorthEast for everyone“, sagt der Minister und macht damit klar, dass es keinerlei Zugangsbeschränkungen aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen gebe. Sri Lanka sei das Land, in dem „eight wonderful experiences in eight wonderful days“ möglich seien. Wir sind neugierig und fragen nach. (mehr …)

Griechenland: Wie der Tourismus als Motor in der Krise wirken kann

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Kampf gegen Schwarzarbeit in der Hotellerie: Griechenland kämpft um jeden Cent. Solange es noch den Euro hat. Doch auch wenn Tsipras, Varoufakis & Co. noch so sehr versuchen, den griechischen Staat in den Bankrott zu treiben, die Tourismusbranche ist der letzte prosperierende Teil der Wirtschaft. Darum will die Politik hier auch ansetzen und zumindest den illegalen Bereich stark einschränken. Die stark vorhandene Schwarzarbeit und die Steuerunterschlagung will die griechische Regierung unter Tsipras mit ein paar neuen Regeln angehen. Gehälter sollen nur noch per Banküberweisung und nicht in bar ausgezahlt werden. So wird schon viel Schwarzarbeit ausgeschlossen. Außerdem sollen Beträge über 100 Euro nur noch per Kreditkarte bezahlt werden dürfen. So werden viele hohe Umsätze, die bisher in bar direkt in die schwarze Kasse gewandert sind, auch über Banken umgeleitet und so offensichtlich gemacht. Doch ansonsten möchte sich die Politik aus dem Tourismus heraus halten. Denn die Touristen sollen ja bitte weiterhin nach Griechenland kommen.

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Dies jedenfalls war der Tenor der Pressekonferenz von Griechenland auf der ITB im März 2015 in Berlin. Seitdem ist einige Zeit vergangen, die Regierung hat vieles getan, was sie nicht angekündigt hat, vieles unterlassen, was sie tun wollte oder besser hätte tun sollen. Zur ITB-Pressekonferenz ihres Landes war jedenfalls die seinerzeit frische griechische Tourismusministerin nicht erschienen – ganz im Gegensatz zu vielen ihrer Amtskollegen aus der ganzen Welt. Sie wollte die Emotionen, die Hitze der vorherigen Wochen herausnehmen und überliess den Fachleuten das Podium. Denn bisher stimmen die Zahlen, Griechenland profitiert von den vielen Touristen, die wieder zurückkommen.

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Cycladia_5_Day_1_Mai_2011_016Der Tourismus soll „griechischer“ werden.
Doch was heisst das? Die Hotels und Restaurants sollten möglichst mehr griechische Produkte verwenden, es sollen mehr regionale Produkte gekauft werden. Auch soll das All-Inklusive-Programm mit den Hotels und Restaurants umgearbeitet werden. Hier wird daran gearbeitet, dass in den All Inklusive Angeboten der Hotels auch andere lokale Restaurants, die in der Nähe des jeweiligen Hotels gelegen sind, mit eingebunden werden könnten. Dies würde eine Win-Win-Situation für alle bringen. Die kleinen Restaurants würden wieder mehr Gäste bekommen, die seit dem Boom der All Inklusive-Angebote ausgeblieben waren. Auch das Hotelfrühstück soll einen stärkeren griechischen Bereich haben. Aegean Airlines bietet nur noch griechisches Essen und griechischen Wein auf den Flügen an.

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ITB Berlin 2015: Krisen verlagern nur die Reiseströme – und die Gäste können wiederkommen

A very warm and sunny welcome to the #ITB #Berlin - worlds largest tourism and travel fair.
„Digitale Trends lassen sich nicht durch Restriktionen und Verbote stoppen.“ Ein klares Statement von Dr. Michael Frenzel. Zur Eröffnung der ITB Berlin fordert der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Wettbewerbsgleichheit und Rechtsklarheit. „Es kann nicht sein, dass Unternehmen wie AirBnB und Uber im rechtsfreien Raum operieren“, so stellt er klar und fordert, dass Mindestlohn, Brandschutz oder Hygienevorgaben auch für die Newcomer im Tourismus gelten.

Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, stellte fest, dass das Mittelmeer, die „Badewanne“ Europas wieder beliebtestes Urlaubsziel ist. Zu den Gewinnern in Europa zählen (mehr …)

Ost-Afrika: Nur noch ein Visum für Kenia, Uganda und Ruanda

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East African Community: der neue Touristenmagnet? Wer kennt noch die Montanunion? Der – im Vergleich – klitzekleine Vorgänger der Europäischen Gemeinschaft bzw. der jetzigen Europäischen Union war hauptsächlich für wirtschaftliche Belange zuständig. Weit vor meiner Zeit. Dieses Staatenbündnis bildete nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für den Wohlstand, den wir heutzutage in Westeuropa geniessen. Dies Staatenbündnis hat Vorbildcharakter für ein paar afrikanische Staaten. In Ostafrika hat sich vor wenigen Jahren die Ostafrikanische Union, die East African Community, gegründet. Sie besteht aus Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi. Vor wenigen Jahren waren Völker in diesen Staaten noch verfeindet, es gab einen schrecklichen Genozid. Heute kooperieren sie – und sie haben sich viel vorgenommen. Sie sind die ‘Destination of Wonders and Opportunities’ – Destination der Wunder und Möglichkeiten.

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Aus Deutscher Sicht erfreulich: Die Länder, die früher Deutsch-Ostafrika bildeten, sind gemeinsam in diesem Bündnis zusammengeschlossen. Tansania, Ruanda und Burundi waren zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. eine deutsche Kolonie. Doch waren die Deutschen nicht allzulange dort involviert, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gingen die Kolonien an die damaligen Siegermächte. Glücklicherweise blieb den Deutschen also die Unabhängigkeitskriege erspart, was die anderen Kolonialmächte nicht besonders glanzvoll lösten. Somit haben wir Deutsche in den dortigen Ländern immer noch einen ganz guten Ruf. Oder auch wieder, weil Deutschland eine wichtige Wirtschaftsmacht geworden ist. Und auch weil die nachfolgenden Kolonialmächte sich noch viel schlimmer benommen haben.

Und heute schliessen sich einige der fünf ostafrikanischen Länder enger zusammen. (mehr …)

beauty24 und Wellness Hotels präsentieren die Wellness-Trends 2014

PK beauty24.de und Wellness Hotels & Resorts @itb_berlin #itbberlin
Zwei Branchengrößen kooperieren und untersuchen den Wellness-Markt. Roland Fricke von beauty24 und Michael Altewischer von den Wellness Hotels & Resorts gingen den Trends und Werten der Gäste auf den Grund. Was möchten denn die Kunden der Wellnesshotels? Wie werden die Hotels bewertet? Was ist wichtig geworden? Was hat sich geändert? Auf der ITB präsentierten die beiden gemeinsam die aktuellen Wellness-Trends 2014.

Die Umsätze der Branche wachsen zwar nach wie vor – allerdings nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Nur gut 43 Prozent der Hoteliers bemerkten laut der aktuellen Hotelierumfrage ein Umsatzwachstum im Jahre 2013 – im Boom-Jahr 2010 hingegen waren es fast 65 Prozent. Immerhin 58 Prozent erwarten 2014 ein Wachstum – 2010 lag allerdings auch dieser Wert mit fast 73 Prozent deutlich höher. Über 20 Jahre nach dem Beginn des Wellness-Booms verlangsamt sich das Umsatzwachstum der Branche – die Potenziale erschöpfen sich. Dies spiegelt sich auch auf der Verbraucherseite wider: Nach den Zielgruppenerweiterungen der letzen Jahre – zunächst Männer, dann Familien – sind hier kaum noch neue Märkte zu erschließen. Das vorhandene Wachstum 2013 ist weniger durch neue Gäste als dadurch begründet, dass die Verbraucher häufiger Wellnesserholung suchen. (mehr …)

25 Jahre Vienna International Hotels: Zügiges Wachstum im MICE-Markt

PK der Vienna International Hotels #vihotel #itbberlin @vi_hotels @itb_berlin
Deutschland ist der wichtigste Markt und ein Wachstumsmarkt, so lautet der Grundtenor auf der Pressekonferenz der Vienna International Hotels anlässlich der ITB. Die VI Hotels waren bis vor kurzem in Deutschland noch nicht vertreten. Doch seit kurzem geben sie Vollgas. Dabei ist die Hotelgruppe, die gerade ihren 25. Geburtstag feiert, bereits seit langem schon in Osteuropa sehr aktiv. Das anders Hotel Berlin generiert wahrscheinlich in 2014 24 Mio. Euro Umsatz. Das Haus lebt vom MICE Geschäft, ist damit etwas unabhängig von der allgemeinen Entwicklung Berlins. Am heutigen Vorabend der ITB feiert das Haus seinen fünften Geburtstag mit über 1.500 Gästen.

Vergangenen Samstag wurde das Schlosshotel Goldschmieding übernommen und wird als Arkadia Hotel in der Vienna International Gruppe geführt. 2016 wird das angelo Hotel München Leuchtenbergring um 160 Zimmer erweitert, ein weiteres Haus eröffnet in Günzburg, ein anderes neues Hotel in Shelkovo wird als Leading Hotel of the World geführt. Die Mehrmarkenstrategie mit u.a. andel’s, angelo und Arkadia wird sukzessive ausgebaut. Dabei soll jede Hotelmarke ihre eigene Philosophie und ihr Gesicht haben. Schwerpunkt bleibt allerdings die 3- und 4-Stern-Hotellerie, auch wenn es einzelne 5-Sterne Hotels gibt. Ein Schelm, der sich an die Multimarkenstrategie von Accor erinnert fühlt.

Im Rahmen der ITB Berlin 2014 feiert Vienna International Hotelmanagement AG (VI) gleich zwei Jubiläen: ihr 25-jähriges Bestehen und den 5. Geburtstag des andel’s Hotel Berlin. Ein guter Zeitpunkt, die Highlights der Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in eine vielversprechende Zukunft mit weiteren Expansionsplänen zu blicken. Der treibende Motor der Gesellschaft ist dabei das MICE-Geschäft. Die klassische Ferienhotellerie spielt keine große Rolle, auch wenn die Hotels in Disneyland und Bad Leukersdorf weiter im Portfolio gehalten werden. (mehr …)

Griechenland – Des einen Leid, des anderen Freud – oder: Aufruf zu einer Ganzjahresdestination

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Wir alle koennen uns sicher noch an das große Bangen und Zittern im Frühjahr 2013 erinnern, als es zum großen Clash in Ägypten kam! Diejenigen, die ihren wohlverdienten Urlaub dorthin gebucht hatten, wussten nicht, was sie tun sollten: hinfahren, stornieren, umbuchen? Offizielle Statements von Marketing Greece auf der ITB Berlin sind das eine. Doch wie sieht es wirklich vor Ort aus? Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin gibt unsere Gastautorin Elisabeth Duckeck einen interessanten Insider-Einblick als Guest Relations Managerin eines Hotels auf Kreta.

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Die Revolten hier und in der Türkei führten dazu, dass die Buchungszahlen in Griechenland ab April rapide in die Höhe schossen. Der Tourismus in dem wirtschaflich gebeutelten Land stieg um 20% zum Vorjahr an, zur Freude der Hoteliers, die 2012 um jede Reservierung kämpfen mußten.
Auf Kreta waren die Hotels so voll, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Die Saison-Flauten zwischen Oster- und Sommerferien und Sommer- zu Herbstferien blieben in diesem Jahr komplett aus. Aber nicht nur die politischen Krisen rund um das beliebte Urlaubsziel trugen dazu bei, den Tourismus in Griechenland anzukurbeln. (mehr …)


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Griechenland: Full of unique travel experiences – Webseite discovergreece.com gestartet

Griechenland PK auf der #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Die Deutschen sind zurück! Die deutschen Urlauber haben ihre Liebe zu Griechenland wieder entdeckt. Waren die vergangenen Jahre eher von Stagnation und Zurückhaltung geprägt, so rangiert Griechenland in der Gunst der Bundesbürger unter den beliebtesten Zielen des Reisesommers 2014 erneut auf den vordersten Plätzen.

Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece Griechenland #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Zum Auftakt der ITB Berlin sagte Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece und Aufsichtsratsvorsitzender der SETE (Association of Greek Tourismus Enterprises): „Die bislang vorliegenden Buchungszahlen aus Deutschland und die Prognosen sämtlicher namhafter Reiseveranstalter und Fluggesellschaften signalisieren zweifellos ein neues Rekordjahr. Griechenland ist auch in Deutschland zurück! Schon der Anstieg der Ankünfte deutscher Touristen im Jahr 2013 auf rund 2,3 Millionen – das entspricht einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr – zeigen die Verbundenheit und die Begeisterung der Deutschen zu unserem Land. Es sind die Besonderheiten Griechenlands, wie die Gastfreundschaft, die einmalige Landschaft, Kultur und das gute Wetter, die die deutschen Gäste so schätzen.“ (mehr …)


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Ungarn: 25 Jahre nach Maueröffnung: Ein Land voller Festivals

Ungarn-PK auf der #itbberlin @itb_berlin
Budapest Spring Festival – unter diesem Titel lädt die ungarische Hauptstadt 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Touristen ein, an den vielfältigen Kulturfestivals teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht dabei das über 140 Jahre alte Opernhaus.

25% der EU, 18% aller internationalen Gästeübernachtungen stammen aus Deutschland – allerdings ohne die Kreuzfahrtgäste mitzuzählen. Es gibt dabei keine räumliche Konzentration, ganz Ungarn ist beliebt. Die deutschen Gäste sind dabei die wichtigste Zielgruppe, so führte Csilla Mez?si
Direktorin des Ungarischen Fremdenverkehrsamtes aus. Die Deutschen bleiben dabei durchschnittlich 3,7 Tage. Sehr beliebt ist West-Ungarn mit seiner Bäderstraße. Der Durchschnittsaufenthalt der Deutschen nur in der Balaton-Region beträgt sogar 7 Tage. (mehr …)


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ITB 2014: Ruiz Massieu Salinas eröffnet für das Partnerland Mexiko die weltgrößte Tourismusmesse

ITB Berlin Eröffnungs-PK #ITBBerlin @itb_berlin
Länder mit Krisen als Partnerländer – hat die ITB einen Hang dazu? Nunja, sicherlich nicht freiwillig. Doch mit Blick auf Länder wie Ägypten und jetzt Mexiko kommt mir dieser Gedanke. Doch Mexiko ist ja schliesslich weit mehr als nur Drogenkrieg. Das Land ist so groß, so weit, so vielfältig und bezaubernd, dass es genau jetzt richtig ist, für das Land und seine verschiedenen Destinationen Werbung zu machen. So eröffnet jetzt zu diesem Zeitpunkt die Tourismusministerin Ruiz Massieu Salinas die Internationale Tourismus Börse (ITB) Berlin. „Come to discover this diverse country“, ist nicht nur eine Aufforderung, es klingt auch nach einer Bitte, das Land nicht allein zu lassen und die Drogenbarone gewinnen zu lassen. Deutsche Touristen stehen an der neunten Stelle der Herkunftsländer der Touristen in Mexiko. Also: Mexiko – Live it to believe it.

Außerdem sprach Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V., stellte kurz die aktuellsten Zahlen dar. Die Destination Deutschland verzeichnet neue Rekorde: (mehr …)


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Vural Öger gründet V.Ö. Travel

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Pionier, Visionär, Reiseunternehmer, Politiker – und zeitweilig fast nur Privatier. Doch das dürfte sich wieder erledigt haben. Denn der heute 72-jährige Vural Öger startet nochmal durch. Drei Jahre nach dem Verkauf von Öger Tours juckt es dem deutsch-türkischen Unternehmer noch einmal in den Fingern: V.Ö. Travel – Vural Öger Touristik GmbH nennt sich sein neues Unternehmen, das mit Beginn der Sommersaison Reisen in die Türkei anbieten will. Langfristig sollen auch noch Spanien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate ins Portfolio genommen werden.

Vural Öger gilt als der Pionier des Türkei-Tourismus. 1969 bot er als erster mit der Fluggesellschaft Öger Türk Tur Direktflüge von Hamburg in die Türkei an, damals noch als Flugdienst für Gastarbeiter. Später gründete er Öger Tours und etablierte sich als führender deutscher Anbieter von Pauschalreisen in sein Geburtsland. Im Jahr vor der Übernahme durch Thomas Cook machte Öger Tours 256 Millionen Euro Umsatz, aber auch einen Verlust von 7,3 Millionen Euro.

Nach dem Verkauf von Öger Tours an Thomas Cook habe ihn die Branche „weiterhin fasziniert“. Nun wolle er „vom Spielfeldrand wieder auf den Platz zurückkehren“, schreibt Öger in dem Brief an die Reisebüros. Dort wird das Comeback unterschiedlich aufgenommen: Während sich einige Reiseverkäufer in diversen Facebook-Foren noch an seine Aussagen erinnern, das Reisebüros ohne Zukunft seien, honorieren andere Ögers Fachwissen und Erfahrung. In Letzterem sieht der Alt-Unternehmer seine Chance. „Gerade in der Reisebranche“ fehle es an persönlich geführten Unternehmen, „die auf konkrete Vorstellungen und Wünsche der Kunden vertrauensvoll eingehen“, erklärte Öger.

Ganz freiwillig war die Pause von Vural Öger nicht. Eine Klausel in dem Verkaufsvertrag von Öger Tours verpflichtete ihn, drei Jahre lang nicht in der Tourismusbranche tätig zu werden. Pünktlich zum Ende der Sperrfrist ist er nun zurück und hat sich große Ziele gesteckt: Im laufenden Jahr will er zusammen mit seinen 16 Mitarbeitern bei V.Ö. Travel 100.000 Reisen vermitteln und bis zu 10.000 Reisebüros als Vertriebspartner gewinnen. „Wir wollen uns als mittelständischer Veranstalter etablieren“, erklärte der Firmenchef gegenüber Handelsblatt Online.

In einem Interview mit der Travel Tribune gibt er sehr interessante Einblicke, welche Regionen in der Türkei sich künftig wie entwickeln könnten. So sagt er, dass „die türkische Riviera Leider eine überwiegend eine preisgünstige Destination geworden ist. Dagegen habe ich immer gekämpft, aber auf Dauer kann man das alleine nicht erfolgreich machen. An der türkischen Riviera geht der Trend ganz klar hin zu einem All-Inklusiv-Paradies für Touristen, die mit einem kleinen Budget Urlaub machen wollen.“ Hingegen entstehe an der Ägäis „langsam so etwas wie ein Toskana-Tourismus: Mit schönen Landschaften, kleinen Boutique-Hotels in authentischer Architektur. Dort können wir auch höhere Preise abrufen.“

Bisher hat der neue Reiseveranstalter wohl nur eine Facebook-Präsenz. Doch ist der Start seines neuen Reiseveranstalters zum Jahresanfang optimal kurz vor der ITB Berlin, der weltgrößten Reisemesse. Da werden wir mit Sicherheit mehr von Vural Öger hören und sehen.

Quelle: Touristik Aktuell, Travel Tribune und Handelsblatt.

Qatar Airways enthüllt neue Innenausstattung für Boeing 787 auf der ITB

Qatar Airways nutzt die weltgrößte Reisemesse in Berlin, die ITB, um in dieser Woche das individuelle Design der neuen Boeing 787-Sitze vorzustellen. Der neue Messestand, der in puncto Design einem Ausstellungsstück gleicht, bietet den perfekten Rahmen für die Präsentation der Business- und Economy Class-Sitze für den Boeing-787-Dreamliner.

Die Hauptmerkmale des zweistöckigen, 200 Quadratmeter großen Standes sind die edlen Außenwände in einem dunkelbraunen Holzton, die angenehme Beleuchtung, ein mundgeblasener Kronleuchter, großzügige Räumlichkeiten für Besprechungen, modernes Mobiliar sowie exquisite Speisen und ein eigens für ITB-Gäste entworfenes Menü. Weitere Highlights sind ein Modell des New Doha International Airport sowie interaktive Medien-Kioske. Mit Hilfe von iPads können Besucher dort virtuell in die Welt von Qatar Airways eintauchen und deren Produkte und Dienstleistungen kennen lernen. (mehr …)

Griechenland: Wie sich der Tourismus in der Krise wandelt – Ein Erfahrungsbericht

Gastautorin Elisabeth Duckeck hat sich verliebt: in Kreta und Griechenland. Schon seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie auf der besonders bei Deutschen beliebten Insel. Für Le Gourmand hat sie diesen Artikel geschrieben. Genau richtig zur ITB Berlin und den aktuellen Diskussionen um die Zukunft des Landes. Hier ist ihr Erfahrungsbericht: „Über die Krise in Griechenland wurde bereits viel berichtet und wird viel gesprochen. Hier geht es nicht um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, die durch die Vetternwirtschaft der Politiker und oberen Zehntausend verursacht wurde. Hier geht es um den Wandel des Tourismus innerhalb der letzten 20 Jahre.

In den 1990ern fing der Tourismus auf Kreta erst an zu boomen. Die Touristen, die damals die Insel besuchten, waren an der Kultur, den Menschen und deren Geschichte interessiert. Als Reiseleitung war es leicht, Ausflüge oder Mietwagen zu vermitteln und den Menschen die Hintergründe der Insel nahezubringen. (mehr …)


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ITB Berlin: So vielfältig wie nie – Von Bloggern und eMobilität zu Gay und Asien bis zur Arabellion

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Die 46. Auflage der ITB Berlin vom 7. bis 11. März 2012 ist so politisch wie noch nie: Europäische Schuldenkrise, Umwälzungen in den arabischen Ländern, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie EU-Emissionshandel. Zu allen Themen diskutieren führende Köpfe der Reiseindustrie auf dem ITB Berlin Kongress. Bereits zum zweiten Mal findet der Silk Road Minister Summit der UNWTO auf der weltweit führenden Messe der internationalen Reiseindustrie statt. Offizielles Partnerland 2012 der ITB Berlin ist Ägypten.

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin: „Zum Auftakt des ITB Berlin Kongresses wird Hans-Werner Sinn, der Präsident des Münchener ifo Instituts, die Wirtschaftsentwicklung in Europa und weltweit analysieren. Über die touristische Zukunft der arabischen Länder diskutieren die Tourismusminister aus Ägypten, Marokko und Jordanien mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtindustrie ist das Thema des CEO Cruise Panel. Die ITB Berlin ist nicht nur vom Ausstellerportfolio, sondern auch als Wissensplattform führend.“ (mehr …)

East African Community: Ein neuer grosser Markt entsteht – Vorbild Europäische Union

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_017 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityIn Ostafrika bildet sich eine neue Gemeinschaft. Ganz offensichtlich ist die Europäische Union ein Vorbild für den Zusammenschluss der vielen Staaten. Dabei spielt der Tourismus eine ganz große Rolle, schließlich bringt diese Industrie viel Geld von außerhalb in die Länder hinein – und führt zu Bewusstsein, Verständnis und Unterstützern in den reicheren Ländern der westlichen Welt. Die Ostafrikanische Union – East African Community (EAC) besteht aus den Staaten Burundi, Kenia, Ruanda, Uganda und Tansania. Mithin also aus Staaten, die noch vor wenigen Jahren Kriegsgegner waren oder durch Bürgerkriege und Unruhen destabilisiert wurden. Insgesamt leben 135 Millionen Menschen in dieser Gemeinschaft und erwirtschaften ein Bruttosozialprodukt von 74,5 Milliarden US-Dollars.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_107 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityZur Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin im März 2011 stieß Burundi als letztes Land hinzu. Die Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi, Hon. Victoire Ndikumana, die auch gleichzeitig Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African Community ist, stand mir in einem Interview exklusiv Rede und Antwort.

Hier ist mein Video – bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität. Die Ministerin sprach sehr leise und bedächtig – gleichzeitig war es in der Messehalle sehr laut.

Die komplette Rede „EAC Now A Single Market“ von Frau Ministerin Victoire Ndikumana steht bereits hier im Netz zum Nachlesen.

Wird Burundi, werden die ostafrikanischen Staaten jetzt also zu einem grossen bzw. vielen kleinen neuen oder wiederentdeckten touristischen Zielgebieten? Sind die Länder sicher geworden? Sind Kriminalität und Bürgerkriege gewichen? Nehmen sich die Länder etwa Südafrika oder gar Botswana als Vorbild? Und setzen sie auf Luxustourismus mit einer Mischung aus nachhaltigen, ökologischen Lodges für viel Geld? Um damit Flora und Fauna, Natur und Wildtiere zu schützen, hegen und pflegen? Wünschenswert wäre es ja. Und wenn ehemalige Gegner jetzt zu friedlichen, gar freundschaftlichen Akteuren im Sinne einer Weiterentwicklung der Länder und der Region werden könnten – dann würde die Europäische Union hier auch bestens Pate stehen können.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_170Bei der Veranstaltung in einer der Berliner Messehallen waren neben der burundischen Ministerin auch diverse Botschafter der anderen ostafrikanischen Staaten zu Gast. Garniert wurden die Reden mit lautstarken, farbenfrohen und zum Teil sehr sportlichen Gesangs- und Tanzeinlagen von burundischen und ruandischen Gruppen. Hier ein Einblick:

Die zweite Tanzeinlage von der Gruppe Ihanika aus Ruanda, die in Belgien ansässig ist:

Die dritte Tanzeinlage:

Bei so vielen und farbenfrohen Tänzen und freundlichen Menschen bin ich schon sehr gespannt, die Länder und ihre Attraktionen selbst kennenzulernen. Burundi und Tansania bildeten ja einmal die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Gibt es in Burundi gar noch Reste von deutschen Siedlungen? Ich würde es mir sehr gerne mal anschauen.
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Best Western mit neuer Markenstrategie

In den USA haben im Februar 2011 die ersten vier Best Western Premier Hotels ihre Pforten geöffnet. Im Rahmen einer neuen weltweiten Markenstrategie präsentiert Best Western International mit Sitz in Phoenix neben der Kernmarke Best Western zwei weitere Markenkategorien: Best Western Plus und Best Western Premier. Die Hoteltypen unterscheiden sich in Ausstattung, Serviceangebot und Design. In Nordamerika sollen in diesem Jahr die bestehenden 2.200 Hotels nach den drei Typen klassifiziert werden, um Gästen eine bessere Orientierung bei der Hotelwahl zu geben. In Europa besteht die Top-Kategorie Best Western Premier bereits seit 2002. Das Rollout der Kategorie Best Western Plus in Europa wird in den kommenden 18 Monaten realisiert.

„Im Jahr unseres 65. Jubiläums führen wir diese neue Klassifizierung ein, um es sowohl unseren Geschäftsreisenden als auch Urlaubsgästen jetzt noch leichter zu machen, das passende Hotel für die unterschiedlichsten Bedürfnisse aus unserem großen und breitgefächerten Portfolio zu finden“, erklärt David Kong, Präsident und CEO Best Western International. „Wir gehen davon aus, dass wir rund 800 Best Western Plus Hotels und etwa 1.400 Best Western Hotels anbieten können. Zusätzlich werden wir in Nordamerika etwa ein Dutzend Best Western Premier Hotels haben“, so Kong. (mehr …)

prizeotel ist Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs UPS von Quality Reservations

Das prizeotel Bremen-City ist das umsatzstärkste Partnerhotel von Quality Reservations (QR) und damit Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs „UPS“ 2010. Unter dem Motto „Ungebremst Postitive Schwingungen“ standen die 351 Partnerhotels im Wettbewerb um eine bessere Belegung und höhere Zimmerdurchschnittsraten. Quality Reservations, ein Online-Vermarktungspartner von Hotels, zeichnet jährlich das Hotel mit dem besten Umsatz in den Kategorien „Newcomer“ und „Profi“ aus. Von insgesamt 50 Hotels in der Kategorie „Profi“ konnte sich prizeotel als einziges nominiertes Zwei-Sterne-Hotel gegen seine Mitstreiter durchsetzen: mit einem Plus von 90 Prozent bei den Übernachtungen, einer Steigerung der Durchschnittsrate um 4,75 Euro auf 64,24 Euro sowie des Umsatzes über QR um 105 Prozent.

Die Umsatzsteigerung erzielte prizeotel ausschließlich über Onlinebuchungen auf der eigenen Website. Das zentrale Reservierungssystem (CeReS) auf der prizeotel-Homepage stellt QR zur Verfügung. Dem traditionellen Verkauf von Zimmern über Reisebüros hat prizeotel abgeschworen. Stattdessen setzt das Hotel auf die eigene Website als stärksten Buchungskanal, auf Revenue Management mit nachfrageorientiertem Preissystem sowie einer kontinuierlichen Qualitätsstrategie. (mehr …)

Graubünden ist neue Partnerregion von theALPS

Auf der ITB wurde zur Freude der Initiatoren von „theALPS“ Graubünden als neue Partnerregion vorgestellt, ein weiterer wichtiger Mosaik-Stein in der Entwicklung dieser Lobbying-Veranstaltung. Gemeinsam mit Wallis, das seit Beginn zum theALPS-Netzwerk zählt, sind nun die zwei bedeutendsten Tourismusregionen der Schweiz theALPS-Partner.

Mit Graubünden ist eine Ganzjahresdestination mit an Bord, die ausgezeichnet die Vielfalt der Alpen und deren touristische Tradition wiederspiegelt. Neben der Rhätischen Bahn – ein UNESCO Welterbe – ist die Schweizer Region bekannt durch ihre über 40 Top-Skigebiete mit überdurchschnittlicher Höhenlage und damit verbundener Schneesicherheit. Ziel von theALPS ist es, in den kommenden Jahren alle wichtigen touristischen Alpenregionen in dieser innovativen B2B-Plattform zu vereinen – und so den gesamten Alpenbogen in seiner touristischen Ausprägung und Tradition zu präsentieren. (mehr …)

Qatar Airways treibt internationale Expansion weiter voran

Auf der heutigen Pressekonferenz am ersten Tag der ITB in Berlin kündigte Qatar Airways CEO Akbar Al Baker den Ausbau des weltumspannenden Netzwerks um drei weitere Ziele in der zweiten Jahreshälfte 2011 an. Die geplanten Aktivitäten sind Teil der Expansionsstrategie der Airline, zudem sind weitere Streckeneinführungen und Frequenzerhöhungen auf bestehenden Verbindungen vorgesehen.

Die neuen Ziele der Airline liegen in Indien, Norwegen und Bulgarien, sie bilden in der zweiten Jahreshälfte den Schwerpunkt der weltweiten Expansion der Airline, die sich sowohl auf die Bedienung nachfragestarker Strecken als auch den Ausbau unterversorgter Märkte in Europa, im Nahen Osten, Nordamerika und Asien konzentriert. (mehr …)

Gebeco Bilanz positiv: CSR-Siegel & Spain Tourism Award zur ITB

Zur Internationalen Tourismus Börse 2011 bilanziert der Studien- und Erlebnisreise-Spezialist Gebeco ein gutes Geschäftsjahr 2010/11. Als erster größerer deutscher Reiseveranstalter erhält das Unternehmen auf der ITB ein anerkanntes CSR-Siegel und ist zusätzlich für den Tourism Spain Award nominiert. Zur ITB erscheint auch eine neue Israel-Broschüre und zusätzliche weltweite Messerabatte erwarten die Besucher.

„Nach einem ruhigeren Jahresende startet das Jahr 2011 mit sehr positiven Buchungszahlen. Die guten Vorausbuchungen wurden durch die Entwicklungen in Nordafrika und im Nahen Osten aber leider etwas relativiert,“ resümiert Gebeco-Geschäftsführer Ury Steinweg. Die kulturinteressierten Gäste des Veranstalters kennzeichne zwar ein starkes Interesse an der Region, aber sie seien auch sehr sicherheitsbewusst. (mehr …)

Der digitalste Kurort Deutschlands: Oberstaufen im Allgäu setzt voll auf soziale Netzwerke und interaktive Homepage

„Als Touristinfo waren wir nie so nah am Gast wie mit unserer Präsenz in den sozialen Netzwerken und der neuen Homepage. Das ergänzt den direkten persönlichen Kontakt auf faszinierend intensive Weise.“ Bianca Keybach ist überzeugt, dass ein zielführendes Tourismusmarketing nicht mehr ohne die mediengerechten Präsenz auf möglichst vielen digitalen Plattformen auskommt. Der anspruchsvolle Gast erwartet zunehmend eine „Kommunikation auf Augenhöhe“. Die 31jährige Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) stellte ihre Erfahrungen mit den digitalen Medien im Rahmen des ITB-Kongresses der eTravel World in Berlin vor.

Bianca Keybach: „Wir sind der digitalste Kurort Deutschlands.“ Furore machte das Allgäuer Schroth-Heilbad im vergangenen November mit der Aufgeschlossenheit gegenüber Google´s Street View für das Tourismusmarketing, als sich der Rest Deutschlands noch gegen den Einsatz des Straßenansichtsdienstes wehrte.

Twitter und Facebook sind seit 2009 zu „digitalen Filialen der Touristinfo“ geworden, Youtube zeigt Oberstaufen-Videos neben Clips von Gästen, auf Flickr sind fast 450 Bilder zu Brauchtum und Tracht, Golf, Lifestyle, Genuss und Schrothkur anzuschauen. Oberstaufen reizt alle Medien aus.

Die im Dezember gestartete neue Website www.oberstaufen.de ist auf den ersten Blick ungewohnt, auf den zweiten Blick zwingend – und jeden Tag anders: Hier sind die kompromisslos auf Kommunikationseffizienz optimierten Such-, Präsentations- und Navigationsstrategien von Google, Apple und Facebook konsequent auf der eigenen touristischen Plattform angewendet. Oberstaufens „Community“ steht im Vordergrund, die von den Touristikern aufbereitete Information zum Ort kommt erst danach. (mehr …)

Best Western flächendeckend in allen deutschen Feriengebieten vertreten

Best Western ist Urlaub – die weltweit größte Hotelkette verweist in Deutschland auf ein umfangreiches Portfolio an Urlaubshotels in allen bedeutenden Ferienregionen. In der Alpenregion zählen zu den Standorten Ramsau/Berchtesgaden, Garmisch Partenkirchen und Miesbach, im Bayerischen Wald der Luftkurort Lam. Im Erzgebirge in Oberwiesenthal ist Best Western ebenso vertreten wie im Harz mit Hotels in Goslar-Hahnenklee und Bad Sachsa. An Nord- und Ostsee stehen auf der Insel Usedom, in St. Peter-Ording, in Timmendorfer Strand, in Rostock-Warnemünde, in Cuxhaven und in Leer/Ostfriesland Domizile für Urlauber bereit.

Auch an der Mecklenburgischen Seenplatte in Rheinsberg-Kleinzerlang gibt es ein großes Ferienresort, wie auch im brandenburgischen Liebenwalde. Wellness und Golf stehen in den Häusern in Lüneburg, Bad Lippspringe und Heilbad Heiligenstadt auf dem Programm. Im Schwarzwald können sich Gäste auf weltweit einheitliche Qualitätsstandards der Marke in den Orten Altensteig-Wart, Triberg, Breitnau, Breisach, Freiburg und Baden-Baden verlassen. Im Rheingau und Rheinhessen sind in Hotels in Alzey, Nierstein, Boppard und Lahnstein die Türen für Urlaubsgäste weit geöffnet. (mehr …)

NYC & Company feiert Besucherrekord mit zahlreichen Highlights in 2011

Mit 18 Partnern ist NYC & Company mit der bisher größten Delegation zur ITB nach Berlin angereist, um als offizielle Marketing- und Tourismus-Organisation des Big Apple Besuchern Highlights und Neuigkeiten vorzustellen. Der 125. Geburtstag der Freiheitsstatue, das neue 9/11 Memorial, welches am 12. September 2011 eröffnet, oder der Besucherrekord 2010 von 48,7 Millionen sind nur wenige der Themen, die die Messe bestimmen werden.

„New York City ist die US-Destination mit den meisten Deutschen Besuchern. So ist auch die ITB eine der wichtigsten Tourismusmessen des Jahres für uns und wir freuen uns, Endverbraucher wie Fachbesucher alle Neuheiten wissen zu lassen“, sagt Fred Dixon, Senior Vice President für Tourism & Convention Development. (mehr …)

Maritim im Aufwind

Trotz der Ausläufe der Finanzkrise konnte die Maritim Hotelgesellschaft 2010 ein zufriedenstellendes Ergebnis einfahren. Mit 445,2 Millionen Euro lag der Gesamtumsatz 2010 um 29,4 Millionen Euro und rund 7,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ein Ergebnis, das sicherlich durch die konsequente Weiterführung einer gestärkten Sales- und Marketingstrategie erreicht werden konnte. Zu dem guten Geschäftsabschluss hat aber auch die für die Branche so dringend notwendige Mehrwertsteuer-Senkung für Übernachtungsleistungen auf sieben Prozent beigetragen, die zu Beginn 2010 eingeführt worden ist: Ein elementar wichtiger Schritt für die deutsche Hotellerie – speziell im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland.

Mit derzeit 51 Hotelbetrieben, 14 davon im Ausland, hat Maritim eine durchschnittliche Belegung von 56,4 Prozent erreicht. Der Zimmerpreis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 77,42 Euro auf 87,51 Euro. Der RevPAR für 2010 lag bei 49,36 Euro und somit 8,25 Euro über Vorjahr (RevPAR 2009: 41,11 Euro). (mehr …)


GAP

Willkommen in Berlin! Die weltgrößte Reisemesse ITB eröffnet morgen!

Sonnig, ein strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht – doch reichlich kalt: so präsentiert sich Berlin am Vortag der Eröffnung der ITB. Die weltgrößte Reisemesse Internationale Tourismus Börse, wie die drei Buchstaben ausgeschrieben lauten, hat wieder das gesamte Gelände der Messe Berlin ausgebucht. Rund um Funkturm, Internationales Congress Centrum ICC und Avus gibt es den Angaben der Messegesellschaft keinen Platz mehr. Die Hotels sind ausgebucht, nur noch in irgendwelchen kleinen Pensionen oder draussen in den Aussenbezirken und vor den Toren der Stadt soll es dem Vernehmen nach noch etwas geben. Die Welt zu Gast in der deutschen Hauptstadt.

Was gibt es neues in der Reiseindustrie? Wie entwickeln sich die Schwellenländer? Welches sind die nächsten Destinationen? Mit Sicherheit das diesjährige Gastland Polen: die Fußball-EM steht vor der Tür, die Destinationen haben sich in den letzten Jahren weiterentwickeln können. Skifahren im Riesengebirge, Paddeln auf der Masurischen Seeplatte, Badeurlaub an der Ostsee, Städtetourismus nach Danzig, Warschau, Breslau, Krakau. Und noch kein Massentourismus.

Vor allem die Türkei und Spanien sind weiterhin sehr beliebt. Ausweichsziele für die arabischen Destinationen in Ägypten und Tunesien. Die deutschen Airlines haben ihre Flieger umgeleitet, ab auf die Kanaren und Balearen. Doch im Sommer wird es weniger Last Minute Schnäppchen geben. Wer wann wohin buchen möchte, muss sich genau entscheiden: Frühbucherrabatte oder Last Minute? Wer schulpflichtige Kinder hat, sollte jetzt buchen, wer flexibel ist, kann ausserhalb der Hauptreisezeiten noch auf den letzten Drücker buchen.

Oder wie wäre es mal wieder mit Urlaub in Deutschland? Wie gut kennen Sie die Heimat? Untersuchungen haben ergeben, dass die Süddeutschen mehr in Richtung Süden: Alpen, Gardasee, Mittelmeer denken. Die Norddeutschen dafür in Richtung Norden sich wenden: Nordsee, Ostsee, Dänemark, Holland. Aber warum denn nicht mal die andere Richtung ausprobieren? Etwas neues entdecken? Die Ecken besuchen, die nicht völlig überlaufen sind und dennoch reichlich Abwechslung bieten. (mehr …)

Le Gourmand auf der ITB Berlin und PhoCusWright ITB Conference und Travel Blogger Summit

ITB logoLe Gourmand wird respektive ich werde in den kommenden Tagen in Berlin sein. Die weltgrößte Tourismusmesse lädt wieder in Deutschlands Hauptstadt. Die ITB Berlin findet dies Jahr statt vom 11. – 15.03.2009. Ich werde schon seit Montag, 09.03., in der Stadt sein, um mal wieder Freunde zu treffen und natürlich mich im Hotel Eltern liebend gern verwöhnen zu lassen.

ITB logoAn den Fachbesuchertagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag werde ich an einigen Pressekonferenzen, Meetings, Gesprächen und Get-Togethers teilnehmen, werde mich wieder mal fleissig ins Getümmel dieser Messe stürzen. Allerdings überschneiden sich mal wieder so viele Termine, dass es zwar unhöflich sein mag, doch leider gerade als Einzelkämpfer unvermeidbar, wenn man bei so mancher Veranstaltung zu spät kommt und wieder früher geht. Prioritäten setzen, Schwerpunkte auf das Interessanteste legen. Neben dem meet&greet bei den mir schon lange bekannten Hotelgruppen werde ich diesmal mehr bei den Destinationen und Reiseveranstaltern aufschlagen.

PhoCusWright Conference LogoDoch außerdem bin ich sehr stolz, dass ich zum zweiten Mal eingeladen wurde als Travelblogger an der PhoCusWright ITB Conference sowie dem Travel Bloggers Summit teilzunehmen. Ich habe hier im letzten Jahr viele internationale Kollegen kennengelernt, die wiederzusehen ich mich sehr freue. Außerdem werden neue Travelblogger dabei sein, die ich schon immer mal kennenlernen wollte. Diesmal sind auch deutlich mehr deutsche (u.a. wieder er, er und er) und österreichische Kollegen (er, er und er) dabei. Im vergangenen Jahr waren wir ja nur ein sehr kleiner Teil. Nicht zuletzt dank Tourismuscamp und Castlecamp und den Leuten, die diese Events organisiert haben, hat sich das binnen eines Jahres extrem geändert. Jetzt sind erstmals auch deutsche Hoteliers und Hotelberater dabei, nicht mehr nur Touristiker und der Happy Hotelier Guido als niederländischer Vertreter der Zunft. Hier ist die Liste aller teilnehmenden Travelblogger, sozusagen der internationalen Crème de la Crème. Ich werde gleich eingebildet…

Nach Möglichkeit werde ich hier auch bloggen und twittern. Meine Fotos stehen dann in meinem Flickr-Account. (mehr …)


ITB

FastBooking: Neue iPhone Anwendung zur Hotelreservierung

Seit heute erlaubt FastBooking der Hotelbranche einen ersten Blick auf die Reservierungsanwendung mit Lokalisierungsfunktion für das iPhone. Somit können die Hotels, die bereits FastBooking-Produkte für direkte Buchungen auf ihren Websites verwenden, nahtlos von dieser mobilen Buchungslösung profitieren. Mit der allgemeinen Markteinführung wird im Frühsommer 2009 gerechnet.

Bei der ITB Berlin präsentierte das Unternehmen weitere Innovationen: (mehr …)