Johanna Seiler ist Bayerische Bierkönigin 2018 / 2019

Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler

Ein Jahr lang darf sie das Bayerische Bier weltweit repräsentieren: Johanna Seiler, 26 Jahre, aus Nördlingen (Schwaben) ist die neue Bayerische Bierkönigin 2018 / 2019. Sie wurde in der vergangenen Nacht in der Alten Kongresshalle in München gewählt. Der Bayerische Brauerbund unter Leitung seines Präsidenten Georg Schneider und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband unter Leitung seiner Präsidentin Angela Inselkammer präsentierten die Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2018 / 2019.

Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler

Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler

Die bisherige Bayerische Bierkönigin 2017 / 2018 Lena Hochstraßer verabschiedet sich nach einem Jahr Regentschaft. Auf der gestrigen Gala-Veranstaltung berichtete sie von ihren Erlebnissen zwischen Bayern, Norddeutschland und Peking. Sie präsentierte das Bayerische Bier für ein Jahr auf der ganzen Welt.

Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler
Für die Bayerische Bierkönigin 2018 / 2019 standen als Kandidatinnen Johanna Seiler, Sandra Pichlmaier, Jana Neubert, Sarah Müller, Sabrina Mair, Barbara Berger zur Wahl. Sie hatten sich bereits gegen einen größeren Kreis an Mitbewerberinnen durchgesetzt. Aus der Runde der letzten sechs Damen durfte das Online-Publikum auf der Webseite abstimmen. Außerdem bekamen alle in der Alten Kongresshalle anwesenden Gäste ein TED-Wahlgerät und durften für ihren Favoriten stimmen. Und eine fachkundige Jury, bestehend aus Elisa Berzaghi-Freymann, Angela Inselkammer, Stephan Johannes Reinhold, Georg Schneider und Karin Schubert stellte vorab fachgebundene Fragen und stimmte mit ab.

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Franziskaner: Ein genussreicher Abend mit einem Biersommelier

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Ganz schön anstrengend. Sechs Bier vor mir. Daneben ein Block und ein Stift. Ich sitze in einem Seminar. Harte Arbeit. Es geht um Bier. Wir verkosten in einer Blindprobe die verschiedensten Biersorten und müssen erraten, was es ist, obergäriges oder untergärig, Helles, Pils, Weissbier, Bock, alkoholfrei… Die Franziskaner Weissbierbrauerei in München hat zu einem Sommelierabend mit Arno Stockinger, Braumeister und Biersommelier, eingeladen.

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Franziskaner Weissbier ist eine der vielen Marken im Universum der weltgrössten Brauerei der Welt. AB InBev ist ein buntes Konglomerat, das durch die Übernahme der amerikanischen Anheuser-Busch Gruppe durch den brasilianisch-belgischen Konzerns InBev entstand. Im Oktober 2016 wurde ausserdem die südafrikanische Brauerei SABMiller übernommen. In Deutschland gehören die Marken Becks, Haake-Beck, Diebels, Spatenbräu, Löwenbräu, Franziskaner sowie Hasseröder zum Imperium. Die Münchner Franziskaner Brauerei konzentriert sich dabei als einzige ausschliesslich auf Weissbier. Der geneigte Leser mag sich nun fragen, was denn ein Verkostungsabend überhaupt bringt, wenn eine Brauerei nur eine einzige Biersorte, das bayerische Weißbier, produziert. Doch weit gefehlt. Denn Weißbier, im Norden Deutschlands als Weizenbier bezeichnet, hat viele Spielarten. Und auch wenn Franziskaner eine kleine Marke in einem weltweiten Konzern ist, so bekommen Geschäftsführung und Braumeister offenkundig den Spielraum, ein paar Spezialbiere aus dem Weißbier zu zaubern, die sich nicht nur in Bayern und Deutschland, sondern eben auch weltweit vertreiben lassen.

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Geniesserland Tegernsee: Die vermutlich traumhaftesten Wanderwege in Bayern

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Egal ob Berlin oder München: Tegernseer Hell gehört derzeit zu den angesagtesten Szene-Bieren in Deutschland. Das dazugehörige Herzogliche Bräustüberl Tegernsee ist wiederum eine der beliebtesten Adressen für einen Münchner Wochenendausflug zu den wohl schönsten Wanderwegen in Bayern. Wir setzen uns in die Bayerische Oberlandbahn, kurz: BOB, und fahren raus an den schönsten See Oberbayerns, den Tegernsee. Doch wir wollen uns die Mass auch verdienen. Also schnüren wir die Wanderstiefel, packen den Wanderrucksack, greifen die Wanderstöcke und erobern die wohl schönste Wanderregion Bayerns. Ein Ortsbesuch.

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Mit der Fahrt in der BOB vom Münchner Hauptbahnhof hin zum Tegernsee haben wir uns bereits das erste Bier verdient. Denn das BOB-Ticket ist ein Wertcoupon für eine halbe Mass Tegernseer Hell. Da schmeckt die erste und die zweite Halbe doch gleich doppelt so lecker. Dabei ist es übrigens egal, in welcher Jahreszeit wir uns zum Tegernsee aufmachen. Einige Wanderwege in Bayern sind auch im Winter begehbar. Für andere Strecken sind Schneeschuhe, Schlitten oder Langlaufskier eher geeignet.

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Für Bahnenthusiasten gibt es übrigens zeitweise auch Sonderfahrten in historischen Zügen.

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Jeder erliegt dem Zauber der Wanderwege in Bayern. Die Alpenregion Tegernsee-Schliersee bietet unzählig schöne Wanderwege, die auch hinüber zum Schliersee führen. Für jeden ist etwas dabei. Ob mit dem Kinderwagen, dem Touren- oder Mountainbike bis hin zum extremen Kletterer. (mehr …)

Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

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Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

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Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr …)

Das perfekte Wirtshaus: Gibt es das noch?

Juergen Roth Das perfekte Wirthshaus Oktober VerlagEin Denkmal der Wirtshauskultur! Mit Sicherheit war das nicht die eigentliche Intention, die Jürgen Roth hatte, als er sich daran machte, für die Frankfurter Rundschau über Wirtshäuser und Kneipen zu philosophieren. Doch wollte er auch keinen Reiseführer schreiben, keinen weiteren Restaurantführer erschaffen. Der Autor war eher auf der Suche nach der Antwort auf Fragen wie: Was macht ein gutes Wirtshaus aus? Das gute Bier, das schmackhafte Essen, das gesellige Beisammensein? Ist es der Ort, an dem die Zeit stehenbleibt? Herausgekommen ist eine Sammlung von literarischen Feuilletons, von Anekdoten, Geschichten, Glossen, Essays. Sie beschreiben die Eigentümlichkeiten unterschiedlicher Trinkorte, wie der Autor es selbst darstellt. Er wollte sich vor allem mit dem Niedergang der Wirtshauskultur beschäftigen und so wird so manche Kneipe, die in diesem Buch beschrieben wird, heute nicht mehr existieren. Wir haben uns das Buch von Jürgen Roth: Das perfekte Wirtshaus, erschienen im Oktober Verlag, mal genauer durchgelesen.

Wenn Linksintellektuelle einen trinken gehen, dann muss das gleich etwas mit Kultur zu tun haben. Der gewöhnliche Normalo, der Spießbürger, der Prolet geht nur in die Kneipe. Der intellektuelle Anspruch verlangt nach dem Feuilleton, nach der Kultur. Da der Autor in Franken geboren ist und in Frankfurt wohnt, ist sein Bedarf an Bier schier unermesslich und unerschöpflich. Genauso allerdings sein Händchen immer in den komischsten, merkwürdigsten, interessantesten Spelunken zu versacken. Hier wird eher die Kneipe um die Ecke als das gehobene Gasthaus beschrieben. Bei so manchem Lokal kann man sich denken, ob der Wirt nicht sein bester Gast ist. (mehr …)

German Delicacy: Der Online-Shop für deutsche Produkte in Asien

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Christstollen und Giesinger Bier in Hongkong: Da geht so manchem Deutschen das Herz auf. Vor allem Münchner staunen. Denn selbst in München gibt’s das sehr beliebte Giesinger Bier nicht an jeder Ecke zu kaufen. Ein kleiner Online-Shop mit Sitz in Hongkong macht das Unmögliche möglich: Peter Kieras eröffnete im April 2014  seinen kleinen Webladen German Delicacy . Der pensionierte Lufthansa-Pilot hat sich in seinem zweiten Frühling einen Traum erfüllen wollen: ein deutsches Restaurant in China. Doch daraus wurde (bisher) nichts. Stattdessen hat er eine Marktlücke entdeckt: Deutsche Produkte in Asien, vor allem in China, per Online-Shop zu verkaufen. Ein Start-up mit Potential. Wir finden diese Idee so cool, dass wir Euch diesen Laden gern kurz vorstellen möchten.

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Deutsche Weihnachtsgeschenke in Asien? So mancher deutsche Expat, der irgendwo in Peking, Shanghai, Hongkong, Changchun, Macau, Singapur oder Bangkok oder in einer der anderen vielen Millionenstädte Asiens arbeitet, wünscht sich, seinen chinesischen Freunden etwas aus seiner deutschen Heimat zu schenken. Doch ist es nicht immer besonders einfach, Lebensmittel via Flugzeug einzuführen. Ein Bayer hilft. Peter Kieras stammt aus Fürstenfeldbruck und liebt nicht nur bayerische, sondern generell typisch deutsche Spezialitäten. Eigentlich wollte er mit seiner Piloten-Rente von der Lufthansa ein Restaurant in China eröffnen. Doch stellte er sehr schnell fest, dass es sehr schwierig sein kann, wenn eine westliche Langnase in China ein Unternehmen gründen möchte.

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Und es gibt vor Ort keine deutschen Kartoffeln. Eine Beratungsfirma riet ihm, er möge doch erstmal einen Wurstladen in Hongkong gründen. Mit dieser Basis und dem dann aufgebauten Wissen könnte er sehr schnell den chinesischen Markt mit einem deutschen Restaurant oder einer eigenen Restaurantkette erobern. Die Idee war geboren. (mehr …)

Delikatessen, Feinkost, Weine, Biere: Harpf präsentiert feinste Versuchungen

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KaDeWe Feinschmeckeretage fällt mir sofort ein, Dallmayr oder Käfer. Und: Es ist ja alles so lila hier. Ja, die Corporate Design Farben Lila und Weiß ziehen sich stringent durch den Laden durch. Das wirkt jung, das wirkt frisch, das wirkt auch etwas weiblich. Vor allem aber wirkt das ganze Ladengeschäft geschmackvoll eingerichtet. Harpf steht für Essensgenuss, Harpf steht auch für mehr Trinkgenuss. Und Lukas Harpf, der Eigentümer, steht für ein Lebensmittelgeschäft, wie wir uns wesentlich mehr davon wünschen. Doch dann wäre dieses Geschäft ja nichts besonderes mehr.

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Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_004Mitten in der Fußgängerzone von Bruneck, in einem wunderschönen Altbau gelegen, hat Lukas Harpf ein Kleinod erschaffen. Seine Liebe zu guten Essen, gutem Wein, zu der eindeutigen Herkunft der Produkte und sein Bekenntnis ausschliesslich beste Qualität anzubieten ist dem Laden von vorne bis hinten anzusehen. Hier wird nicht Massenware präsentiert, hier wird der Kunde nicht erschlagen von einem Überangebot von allem. Von jedem steht etwas da. Und wenn ein Produkt gerade ausverkauft sein sollte, dann kann der Kunde sicher sein, dass es frisch wieder beschafft wird. Dabei liegt der Fokus der Lebensmittel ganz klar zuerst auf Südtirol, dann auf Italien. Weine und Biere kommen hingegen aus ganz Europa. Harpf gilt mittlerweile, insbesondere in Deutschland, als Geheimtipp in der Craft Bier Szene. (mehr …)

Schöfferhofer: Erfrischend säuerlich-sommerliche Biermixgetränke

Schoefferhofer_Weizenmixgetraenke_2014_04Russ’n sind in Bayern ähnlich beliebt wie Radler. Hingegen ist der Neger nicht ganz so gängig, zumal das ja auch nicht politisch korrekt ist. Ein Weißbier mit Cola heisst aber nunmal in Bayern Neger. Und ein Weissbier mit Limo ist eben ein Ruß oder ein Russn. Über althergebrachte Namen wollen wir hier nicht diskutieren – weil es ja eh nichts bringt. Wir trinken viel lieber ein gutes Bier. Doch oft genug fahren wir ja auch Auto oder Fahrrad und wollen aus diversen anderen Gründen nicht soviel Bier trinken. Also lieber hin und wieder ein Biermischgetränk – bevor man ein Alkoholfreies trinken würde. Da wir Deutschen immer weniger Bier trinken und die Brauereien unter Absatzverlusten leiden, springen sie mehr und mehr auf den Zug der Biermischgetränke auf. Schöfferhofer, eine Marke aus dem großen Radeberger-Konzern, bringt diesen Sommer zwei neue Sorten raus: Schöfferhofer Zitrone und Schöferhofer Granatapfel-Guarana. Wir haben diese Biere einem Test unterzogen.

Schöfferhofer, „das Bier, das so gut hat geprickelt in meine Bauchnabel“ (bitte mit französischem Akzent lesen), ist eines der vielen „heimatlosen“ Biere in Deutschland. Wo wird Schöfferhofer gebraut, wo kommt es her? Die typischen Weizenbiere, die richtigen guten Weißbiere kommen aus Bayern. Denn soviel steht fest: die Bayern können ein gutes Weißbier brauen – aber kein gutes Pils. Und diesmal schliesse ich die Franken davon aus, denn die können Pils und Wein und manches andere mehr. Doch dazu in meiner Reihe über das kulinarische Franken demnächst noch mehr. Doch Schöfferhofer gehört zu dem grossen Binding-Radeberger-Konzern mit Sitz in Frankfurt. Und dieses Agglomeration gehört zu Dr. Oetker. Schöfferhof hieß früher mal eine Brauerei in Mainz, doch wer weiß das heute schon. Dieser Konzern also drückt seine Weizenbiere mit aller Macht in den Markt, ebenso seine modernen Weizenmischbiere in den unterschiedlichsten Geschmacksausprägungen. So schmeckt das erste Bier auch dem Jugendlichen auf dem Schulhof oder bei der Party.

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Schneider Weisse: Ein Weizen Doppelbock ist wahrlich was wunderbares

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_07Diese Nummer ist kein One Night Stand. Kein Quickie. Ich rate, dieses edle Gesöff nur schlückchenweise zu geniessen. Und es langsam die Kehle hinunter rinnen zu lassen und sämtliche Aromen aufzufangen, zu degustieren, zu rekapitulieren und dann den Vorgang zu wiederholen. Doch mit Vorsicht, mit Liebe, mit Hingabe, mit Zeit, mit Ausdauer. Wenn dieses Bier zu stark für Dich ist, dann bist Du zu schwach. Es ist ein ganz besonderer Moment für Liebhaber des Weizenbieres oder Weißbieres. Doch ist es davon sehr weit entfernt. Kenner eines Bockbieres oder auch eines Doppelbockbieres werden ebenfalls fasziniert sein. Dies ist eine doch relativ rare Spezialität: ein Weizen Doppelbock. Die Brauerei Schneider, die für ihr Weißbier berühmt ist, spielt seit kurzem ebenfalls in der Liga der Craft Beers, der handwerklich gemachten Spezialbiere. Georg VI. Schneider, Inhaber der Weißbierbrauerei, ist selbst ein Liebhaber von Bieren mit Charakter und zeigt, dass auch ein mittelständisches Brauereiunternehmen in Deutschland die Zeit und die Kapazitäten hat, Biere auf den Markt zu bringen, die nicht dem Mainstream entsprechen. Dieses Bier ist Schluck für Schluck ein schöner, langer, ausdauernder Liebesakt.

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_05Ja genau, für den schnellen Sex empfehle ich Euch wieder zu irgendeinem handelsüblichen Massenbier zu greifen. Doch wenn Ihr mal etwas besonderes sucht, dann ist dieses Spezialbier TAPX Mein Nelson Sauvin vom Weißbierbräuhaus Schneider etwas besonderes. Am besten trinkt ihr es zu zweit oder trinkt erstmal ein Glas, stellt die Flasche gut verschlossen wieder in den Kühlschrank und trinkt am nächsten Tag weiter. Denn dieses Bier zieht auch gut rein, Auto fahren kann man nach einer Flasche nicht mehr. Neuseeländischer Hopfen in einem Starkbier, das ist bisher einmalig in Deutschland. Hätte Schneider seine Braustätte nach wie vor auf Münchner Stadtgebiet (wo sie bis zum Krieg war), so hätten sie auch das Anrecht auf ein eigenes Zelt auf dem Oktoberfest. Schade, dass dem nicht so ist. Georg VI. Schneider hat mir in einem Gespräch persönlich diesen Fakt bestätigt, aber auch gesagt, dass es jetzt leider viel zu teuer wäre, nur wegen der Wiesn in München eine eigene Braustätte zu bauen.

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Duckstein: Ausgereifte Braukunst ist Braumeisters Liebling

Duckstein_Verkostung_Isargold_Okt2012_12Rotgold, malzig und doch feinbitter: So kennen wir das klassische Duckstein. Doch die Marke aus dem dänischen Carlsberg-Tuborg-Konzern kann auch anders. Oder um es anders auszudrücken: Der viertgrößte Brauereikonzern der Welt kann es sich leisten, dass eine Nischenmarke in dem feinen Segment der Craft Breweries mitspielt. Der Konzern ist eh im deutschen Markt gut aufgestellt: Für den coolen Kult gibt es Astra, für das Pils mal eben zwischendurch Holsten („knallt am dollsten“) – und für die edle Gastronomie, für den eher weiblichen Gaumen ist Duckstein die beste Wahl. Deren Braumeister hat freie Hand: Neben dem traditionellen Bier, das eher einem Altbier nahe kommt, gibt es jetzt ein Duckstein Weizen und die zwei absoluten Oberhammer: die Braumeister Edition und die Braukunst.

Duckstein_Verkostung_Isargold_Okt2012_08„Die aromatische Vielfalt der Duckstein-Biere ermöglicht es uns, die verschiedenen Sorten mit unterschiedlichsten Speisen, Gewürzen und Zubereitungsarten aus der ganzen Welt zu kombinieren. Hier besteht eine große Verwandtschaft zum Wein und es entstehen ungeahnte Möglichkeiten im Foodpairing“, dies schöne Zitat finde ich von der großartigen Sommelière Paula Bosch auf der Webseite von Duckstein. Ja, genau darum geht es heutzutage: Ein individuelles, unverwechselbares Bier mit einem typischen Charakter, einer Aromenvielfalt und Komplexität, das nicht einfach nur zum Saufen gedacht ist (dafür gibt es die vielen Massenbiere), sondern das als Speisenbegleiter in einem Menü auch anstelle eines Weines bestehen kann. In den USA ist „Wine & Food Pairing“ schon sehr lange ein großes Thema, in Deutschland kann kaum jemand außerhalb der kulinarischen Schlemmertempel etwas mit dem Begriff „korrespondierende Weine“ anfangen. Um dies zu ändern lud Duckstein ein paar ausgewählte Journalisten in das Isargold von TV-Koch Martin Baudrexel. (mehr …)

Münchens schönste Biergärten in einem Handbuch: Der Biergartenguide 2014 lockt zum Ausgehen

Biergartenguide 2014 - #München und seine schönsten Biergärten. Mit über 40 Freibier-Gutscheinen und div. Wissenswertem über die Biergartenkultur der Stadt.
Münchner trinken nicht nur zur Wiesn. Sie trinken immer. Am liebsten draussen, im Biergarten. Ausgehen in München heisst auch oft sich im Biergarten zu verabreden. Die Münchner Biergartenkultur ist beliebt und bekannt. Wo sonst kann der Gast sein eigenes Essen mitbringen, sich an einen der langen Tische im Biergarten setzen und dann dazu seine Getränke vom Wirt holen? Wo sonst treffen sich Alt und Jung, Krawattenträger und Arbeiter nebeneinander, sind sofort per Du und geniessen schon bei den ersten Sonnenstrahlen ein Helles oder ein Weissbier? Wer nicht immer nur in die altbekannten Gärten gehen will, dem sei jetzt der aktuelle Biergartenguide 2014 empfohlen.

Auf 110 Seiten steht allerlei Wissenswertes zu den Biergärten, außerdem zu den einzelnen Münchner Brauereien. Schließlich erfährt der geneigte Leser noch so einiges zur Biergartenkultur, zum Weißbier, zum Reinheitsgebot, zu Obatzda und Weißwurst sowie zu Radtouren. Im Anschluss dann finden sich über 40 Gutscheine für die vielen Biergärten mit denen der Gast dann zwei Maß Helles zum Preis von einer erhält. (mehr …)

Wächst die Bierszene in Deutschland? Freie Brauer unterstützen handwerkliche Tradition

Feiner Feierabendtrunk: Graf Stolberg Dunkel. Laut Flasche gebraut nach uraltem Originalrezept. Toller Tropfen!
Graf Stolberg und Störtebecker sind Biersorten? Nie gehört, gelesen, geschweige denn getrunken. Kürzlich traf ein Paket bei mir ein, gefüllt mit zwei Flaschen dieser für mich unbekannten Biermarken, außerdem ein schönes neutrales Bierglas und ein paar Unterlagen. Gegen so eine feine Spende habe ich nichts einzuwenden und habe mir die zwei Flaschen zu Rezensionszwecken schmecken lassen. Denn schließlich scheint sich da wirklich gerade etwas zu tun bei Deutschlands Brauern. Die so genannte „Craft Beer“ Szene wächst auch bei uns, die Welle schwappt endlich von den USA auch zu uns herüber. Am Schluss des Artikels steht noch ein Hinweis auf Rabatt beim Bierkauf im Online-Store!

Als hier vor Ort in München vor kurzem die Messe Braukunst Live! stattfand, habe ich bereits an dieser Stelle ein paar deutliche Worte gefunden. Die Brauer wollen langsam weg vom standardisierten industrialisierten Einheitsgesöff, sie wollen den Kunden, den Gästen wieder Biere mit Charakter präsentieren. In Zeiten, in denen Warsteiner, Bitburger, Krombacher, Radeberger, Berliner Kindl, Binding und wie sie sonst noch alle heissen, alle miteinander austauschbar schmecken, da sie ihre Bitterkeit zurückgefahren haben, um für den Massenmarkt gefällig zu sein, um auch von mehr Frauen getrunken zu werden – in diesen Zeiten sucht der Verbraucher wieder nach Identität, nach Geschmack, nach Charakter. Das ist ja eigentlich nicht schwer, so haben doch sicherlich die Braumeister in ihrem Studium, in ihrer Ausbildung mal gelernt, wie gutes Bier gemacht wird. Doch die weltweiten Konzerne drücken die Kosten, standardisieren den Geschmack und hätten gern das ubiquitäre Becks. Ja, selbst Jever und Becks sind heute längst nicht mehr so bitter, wie sie ehedem waren. Bier, des Deutschen liebstes Kind, verkommt zur billig angebotenen Massenware, der Verbrauch sinkt Jahr für Jahr. Die Liebe zwischen den Deutschen und ihrem flüssigem Brot steckt in einer ernsten Beziehungskrise.
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Braukunst Live: Deutsche Brauer entdecken die Craft Bier-Spielwiese

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Deutschlands Brauer sind aufgewacht! Endlich! Während in anderen Ländern, vor allem in den USA, aber auch in Italien, Belgien, England etc. schon seit Jahren kleine Brauereien, Braugasthöfe, Micro-Breweries etc. aus dem Boden schiessen und von Anfang an Erfolg haben, schlummerten die deutschen Brauer vor sich hin. Auf die Aktivitäten in den anderen Ländern angesprochen, bekam ich häufig zur Antwort, dass das deutsche Reinheitsgebot nunmal wichtiger sei, doch in gewisser Hinsicht auch ein enges Korsett. Alles Schmarrn – wie wir jetzt auf dem Münchner Bierfestival Braukunst Live! sehen können. Kleinstbrauerei oder Braukonzern, Mega-Marke oder Szene-Brauer haben hier ihre Stände und zeigen ihre Kreativität und Geschmacksvielfalt. Trotz oder gerade mit dem Reinheitsgebot.

„Bestimmt ist noch nie so viel über Biere, ihre Vielfalt, die Aromen und die Revolution in der Brauszene gesprochen worden wie in den letzten Monaten“, sagt Frank-Michael Böer. Und sein Münchner Bierfestival Braukunst Live! hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen: Allein 2013 hat sich die Besucherzahl verdoppelt. Ebenso stieg die Zahl der Aussteller. Nach nur zwei Jahren ist die Braukunst Live! längst keine reine Endverbrauchermesse mehr. Das Fachpublikum hat das Festival für sich entdeckt, um neue Trends aufzuspüren, neue Bierspezialitäten zu testen, Kontakte zu knüpfen und Teil der mittlerweile kräftig aufstrebenden deutschen und internationalen Craft Bier-Szene zu sein. (mehr …)

Kulinarisches Franken: Eine Schmankerlreise durch Schweinfurt und Bamberg

Franken_kulinarisch_Andrea_Gerum_Schweinfurt_005_2013 Weinberg Weingut Dahms
Wer den Spruch: „ Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Unter– und Mittelfranken“ erfunden hat, war mit Sicherheit selbst nie in Franken unterwegs, sonst würde statt „auch“ ein „ganz besonders“ im Satz stehen. Weine, die in der Spitzenliga zuhause sind, die höchste Brauereidichte Europas, edle Brände und köstliche regionaltypische Speisen: Franken ist DAS kulinarische Schlaraffenland Bayerns. Und auch der Kulturkalender ist das ganze Jahr über prall gefüllt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Andrea Gerum vor Ort und brachte ein 48-Stunden-Genuss-Protokoll mit. Wenn das nicht ein leckere Anregung zum Nachfahren ist…

Franken_kulinarisch_Andrea_Gerum_schweinfurt_020_Fränkisches Weinland_Terrasse Museum Georg Schäfer mit Blick auf Ebracher Hof
1.Tag

14:00 Check-In im Panorama Hotel Schweinfurt. Unsere Zimmer im 9. Stock bieten einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die Hassberge und den Steigerwald. Erster Eindruck: Die Stadt ist viel schöner als ihr Ruf. Im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, dauerte es lange, bis sich die drittgrößte Stadt Unterfrankens wieder neu definieren konnte. Noch viele Jahre nach dem Krieg bestimmten Zerstörung und Armut das Stadtbild. Bekannt als Industrie– und Arbeiterstadt wandelte sich das Image in den letzten 30 Jahren hin zu einer modernen, lebendigen Stadt, die ihre Wurzeln pflegt. Unter dem Motto: „Industrie und Kunst“ kreierte sich Schweinfurt neu mit spannenden Kontrasten aus Bauwerken vergangener Jahrhunderte und moderner Architektur.

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15:00 Wir besuchen das Weingut Dahms. Gelegen an der Peterstirn, der Burganlage des Markgrafen Berthold aus dem 10. Jahrhundert ist sie ein Wahrzeichen der Stadt Schweinfurt und seit 1994 in Besitz der Winzerfamilie Jürgen Dahms.

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Schweinfurt und Wein? Zugegeben, diese Verbindung kommt einem nicht gleich in den Sinn. Denkt man doch zuerst an Kugellagerfabriken und nicht an edle Tropfen. Aber Schweinfurt hat eine lange Weinbautradition und war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein bekanntes Weinstädtchen.

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In den ersten Jahrzehnten nach 1900 aber zerstörte die Reblausplage fast alle Weinberge. Von ehemals 320 ha Rebfläche blieben nur noch 10 ha übrig, die seit 1980 von Familie Dahms mit großem Einsatz und Erfolg bewirtschaftet werden. (mehr …)

Auf der Spur der Geheimnisse des Pilsner Urquell – und anderer böhmischer Spezialitäten

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Die Kellergewölbe sind kalt und feucht, und an den Stellen, an denen das Licht heller scheint, verhindert leichter Dunst den Blick auf das Dahinterliegende. Seit fast zwei Stunden ist unser Gastautor Andreas Burkert in den Kellergängen von Pilsner Urquell unterwegs, der ältesten Pils-Brauerei der Welt: Mit Václav Berka als Kellerguide sind wir sicher, das Labyrinth von Gängen, Kellern und Brunnen, das vom 14. Jahrhundert an unter dem heutigen Stadtkern angelegt wurde, rechtzeitig zu verlassen. Doch bevor wir ans Tageslicht kommen, verkosten wir frisch und noch nicht filtriertes Pils direkt aus dem Faß. Damit auch das zweite Glas zünftig getrunken werden kann, wird eine böhmische Spezialitätenplatte gereicht.

Pilsner Urquell Brauerei Keller Andreas Burkert
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass eine Führung in den Kellergewölben der Pilsner Urquell Brauerei in der Regel 50 Minuten dauert und im Jahr von sehr vielen der rund einer Viertelmillionen Brauerei-Touristen gebucht wird. Reservierungen für Gruppen sind daher empfehlenswert. Weil wir aber an Václav Berka zahlreiche Fragen hatten, dauerte unsere Führung eben länger. Václav Berka ist nämlich Senior-Braumeister und mit den Geheimissen der Pilsner Braukunst bestens vertraut.

Pilsner Urquell Brauerei Urquell Andreas Burkert
Gutes Wasser, guter Hopfen und edle Hefe“, antwortet er auf unsere Frage nach dem Besonderen am Pilsner Urquell. Die Antwort würden wir vermutlich von jedem Braumeister erhalten. Dennoch kann Pilsner Urquell auf ein eigenes Wasserreservoir zurückgreifen. Dies bildet, so Berka, wegen seines besonders geringen Gehalts an Mineralstoffen und natürlichen Salzen die Grundlage für das untergärige Gebräu. (mehr …)

Der Wiesn-Guide zum Münchner Oktoberfest für alle Preissn, Zuagroastn und andere Touristen

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Jährlich lockt das Oktoberfest über 7 Millionen Menschen nach München, die dieses Jahr zum 180. Mal mit Millionen von Bierkrügen und mehr als 500.000 Brathendln feiern wollen. Unsere Gastautorin Anika-Okje Erdmann, eine Bremerin, die derzeit in San Francisco lebt, gibt den vielen Touristen mit diesem Wiesn-Guide ein paar Tipps an die Hand, die auch wichtig für die eigene Gesundheit sein können. Der „Zuagroaste“, wie die Münchner alle nicht Einheimischen nennen, der dieser Gaudi das erste Mal gegenübersteht wird sich vermutlich fragen:

„Wie soll ich mich in diesem Chaos aus Feiernden, Besoffenen, Zelten, Biergärten, Hendlbuden und Karrussels zurechtfinden?“

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat für Euch ein paar wichtige Punkte herausgefischt, mit denen es Euch, als Touristen und Nicht-Einheimischen, gelingt, gut auf dem Oktoberfest zu bestehen und nicht sofort als totaler Neuling aufzufallen. Natürlich kann unser Wiesn-Guide hier nur eine kleine Auswahl sein. Doch hoffen wir, dass unsere langjährige München- und Wiesn-Erfahrung Euch etwas zur Seite stehen kann.

Wiesn-Guide: Das richtige Outfit

  • Der Herr zieht seine Krachlederne, also die Lederhosn, und Haferlschuhe an, während die Dame in ihr Dirndl schlüpft.
  • Dirndl für die Damen gibt es von traditionell bis sexy. Leider sind die Dirndl in den letzten Jahren eher zu Mini-Röcken geschrumpft. Das mag zwar sexy aussehen – ist aber nicht typisch für die Tracht und gehört sich auch nicht unbedingt für die Wiesn. Eine kleine Anmerkung: Zu späterer Stunde tanzen viele auf den Bänken. So mancher unreifer männlicher Wiesnbesucher nutzt diese Situation aus und fotografiert mit seinem Handy von unten unter die Röcke. Ich denke, dass keine Frau dies will und mag…

Eine weitere Kunst ist, wie die Schürze gebunden wird. Es gibt einen Unterschied für vergebene und für Single-Damen! (mehr …)

European Beer Star Award: 1.366 Biere testen auf der Suche nach dem besten Bier

European Beer Star Award
Sie halten die Gläser gegen das Licht, um den optischen Eindruck zu prüfen. Sie schwenken die Gläser, sie riechen. Und sie trinken. Ganz kleine Schlucke nur. Schließlich warten 1.366 verschiedene Biere aus aller Welt auf die Bewertung durch die 102 ausgewählten Bierexperten – zumeist Braumeister und Bier-Sommeliéres – die kürzlich in der Brauakademie Doemens in Gräfelfing zusammengekommen sind. Erst nach zwei langen Verkostungstagen stand fest, welche Biere 2012 mit Gold, Silber oder Bronze beim 9. European Beer Star dekoriert werden. Veranstalter von einem der größten und bedeutendsten Bier-Wettbewerben der Welt ist der Verband der Privaten Brauereien.

Der Verband der Privaten Brauereien setzt sich in letzter Zeit verstärkt für eine moderne Kommunikation und ein anderes Bier-Verständnis ein. So war ich kürzlich erst zu einem Bier-Menü eingeladen, bei dem Beer-and-Food-Pairing im Vordergrund stand. Mit 271 Bieren ist der Wettbewerb 2004 gestartet und verzeichnet seitdem Jahr für Jahr rund 20% mehr eingereichte Biere. Die 1.366 Biere aus 45 Ländern aller Kontinente sind ein absoluter Rekord, der selbst den Veranstalter überrascht. Die Gewinner werden am 14. November auf der Messe Brau Beviale in Nürnberg bekannt gegeben. (mehr …)

Duckstein „emanzipiert“ Bier und lagert es in Sherryfässern

Pressebild Duckstein Braukunst 2012
Was bitte ist das nun schon wieder? Ein emanzipiertes Bier? Ist es nicht eher eine Veredlung? Eine Variation? Wie auch immer, die Brauerei Duckstein braut Biersorten mit edlem Hopfen und lässt sie in Sherry-Fässern reifen. Pünktlich zum Jahresende, wenn die Festtage zu kulinarischen Hochleistungen anspornen, präsentiert Duckstein mit der streng limitierten Braukunst Edition 2012 ein Highlight innovativer Bierveredelung – ein in Sherry-Fässern gelagertes Special Ale. Die Brauerei hat mich zu einem Aroma-Workshop eingeladen, der in zwei Tagen im Restaurant Isargold bei Martin Brau äh, Baudrexl stattfinden wird. Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Biere schmecken werden.

Das passt zeitlich ja nicht nur zum Oktoberfest, das hier in München gerade stattfindet. Sondern auch zu der Ankündigung des Verbandes der Privaten Brauereien, sich mehr dafür einzusetzen, dass Biere als Menübegleiter eingesetzt werden sollten: Beer-and-Food-Pairing, wie es auf Neusprech heisst. Da werfe ich doch gerne einen Blick auf die letzte Meldung von Duckstein. Als kleine Vorbereitung auf den Workshop. Was sollte ich über die neuen Biersorten wissen? Nach der erfolgreichen Braukunst Edition 2011 bringt die Biermarke Duckstein bereits zum zweiten Mal eine Sonderedition ihres  Luxus-Bieres auf den Markt. Gebraut aus erlesenen Malz- und Hopfensorten, entwickelte das außergewöhnliche Special Ale durch die anschließende 6-monatige Reifung in andalusischen Sherry-Fässern köstliche Duftakkorde und lässt jeden Schluck zu einem sinnlichen Geschmackserlebnis werden. (mehr …)

Beer and Food Pairing: Warum Bier ein perfekter Begleiter durch ein edles Menü sein kann

Bier Genuss Rad der Privaten BrauereienZu jedem Gang eine andere Biersorte? Im kleinen 0,1- oder 0,2-Liter Glas frisch vom Fass oder aus der Flasche? Spezialbiere, die es nur zu bestimmten Jahreszeiten gibt? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Der Verband der Privaten Brauereien möchte gern des Deutschen liebstes Getränk, das Bier, stärker in den Gourmet-Tempeln unseres Landes vertreten sehen. Statt des Weines soll Bier auch als selbstverständliches korrespondierendes Getränk genommen werden. Nicht nur zu Schweinsbraten, Eisbein oder Schweinshaxn – sondern etwa auch zu Fisch, Rind oder Lamm. Warum eigentlich nicht? Ich nahm gestern an einer kleinen Probe teil im Platzl-Hotel München. Wie praktisch: das Hotel gehört der Familie Inselkammer. Und die Privatbrauerei Ayinger auch. So begleiteten das Sechs-Gänge-Menü aus der Platzl-Hotelküche sechs verschiedene Biere aus der Ayinger Brauerei.

In den USA füllen Bücher zum Thema, wie „The Brewmaster’s Table“, ganze Bücherregale. „Beer and Food-­Pairing“ nennen die US-­Feinschmecker die Suche nach besonders harmonischen Bier­- und Speisen­-Kombinationen. In Deutschland gibt es dafür noch keine befriedigende Übersetzung – außer „korrespondierende Getränke“. Aber immer mehr Brauer und Gastronomen denken darüber nach, wie dem Verbraucher die Aromenvielfalt der unterschiedlichen Biere zum Essen vermittelt werden können. Grund genug für den Verband Private Brauereien, sich an die Spitze dieser Bewegung zu stellen und über geeignete Medien das Thema zu treiben. (mehr …)

Rettet die Berliner Weisse! Berliner will Original-Traditionsgetränk brauen

Rot oder Grün – oder ganz pur? Früher wurde die Berliner Weiße gern „mit Strippe“ getrunken, mit einem Korn. Diese harte Version ist schon lange ausser Mode. Und auch pur ist nicht jedermanns Sache. Mit Himbeer- oder Waldmeistersirup sind die beliebtesten Sorten, wie Berliner Weiße getrunken wird. Doch leider sehe ich mittlerweile viel zu häufig fertig gemischte Dosen. Bah! Früher gab es in Berlin wenigstens noch Konkurrenz unter den Bierbrauern. Schultheiss genörte zur Dortmunder-Union-Schultheiss-Brauerei, Berliner Kindl zu Dr. Oetker. Seit einigen Jahren ist alles nur noch Dr. Oetker. Der Berliner Brauereimarkt ist ein Monopol, mal abgesehen von den paar kleinen Gasthausbraureien, die einen richtig leckeren Stoff brauen. Doch Berliner Weiße? Ausser der Brühe von Dr. Oetker – Fehlanzeige! Kürzlich fand ich einen Artikel, der mir diese prekäre Lage noch wesentlich deutlicher vor Augen führte, als ich es bisher befürchtete. „Berliner Weiße – Rettung eines Bieres“ schreibt Andreas Bogk auf inkubato.com.

Andreas Bogk will die Berliner Weiße wieder auf den Markt bringen. Er will sie selbst brauen. Und für sein Projekt hat er bereits 15.521 € von diversen Investoren zusammen bekommen. Doch bei diesem Projekt braucht er natürlich noch einige Finanzmittel mehr. Und bestimmt auch mehr Unterstützung. Das Projekt läuft noch bis 13.09.2012.

Was mich total überraschte, ist, dass Dr. Oetker bzw. die zur Radeberger-Gruppe gehörende Berliner Kindl-Weisse längst nicht mehr nach dem Originalrezept gebraut wird. Andreas Bogk schreibt: (mehr …)

War Richard Wagner alkoholabhängig? Oder nur typischer Bierliebhaber?

Maisels Weisse Scherenschnitt Richard Wagner„Beim Bier kam Wagner in Wallung“ – so überschreibt die Maisel’s Brauerei eine Pressemeldung. Doch was sagt das aus? Entstand der Ring im Suff? Huldigen alle, die zu den Bayreuther Festspielen pilgern, einem Säufer? Richard Wagner hat den Angaben zufolge nicht nur abends sondern auch bei der Arbeit Bier getrunken. Heute würde man deshalb seinen Job verlieren. Trunksucht am Arbeitsplatz? Bei Richard Wagner offensichtlich schon. Wird hier bestätigt, was viele Kreative immer wieder von sich behaupten: mit etwas Alkohol im Blut steigt die Kreativität? Was Richard Wagner das Bier, war Ernest Hemingway der Whisky. Woher wir von Wagners Bock auf Bier wissen? Sie hat alles ganz genau aufgeschrieben und deshalb sind auch viele Kleinigkeiten überliefert: Cosima Wagner, Gattin des Komponisten Richard Wagner, führte in ihren Tagebüchern akribisch Buch über die Aktivitäten der beiden.

Dass der große Komponist dem Bier nicht abgeneigt war, wird dabei immer wieder deutlich. Selbst „bei der Arbeit“ habe er gerne ein Bier getrunken, berichtet die Gattin. Regelmäßige, gemeinsame Bierstunden hat es in der Villa Wahnfried ebenso gegeben wie Ausflüge mit einem Fässchen Bier, die überliefert sind. Richard Wagner war also eines der vielen Vorbilder von Amy Winehouse? (mehr …)

Deutscher Biermarkt: Weissbier ist die beliebteste Bierspezialität

MAISEL Weissbier Bierspezialitaeten PRIn einem weiterhin rückläufigen Biermarkt konnte Weissbier als erfrischende Alternative zu den übrigen Biersorten seine Position erneut ausbauen. Zwar blieb die Konsumenten-Reichweite der Weissbiere insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres, doch erhöhte sich die Einkaufsintensität. Vor allem in Ost- und Norddeutschland greifen die Kunden immer häufiger zu Weissbier- oder dort auch Weizenbier-Spezialitäten. Dies ergab die Auswertung des Haushaltspanels der GfK für das Jahr 2010.

Der nationale Marktanteil von Weissbier ist laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen von 9,2 Prozent in 2009 auf mittlerweile 9,5 Prozent angestiegen. Ein noch positiveres Ergebnis für diese Trend-Sorte hat im vergangenen Jahr der schlechte Sommer verhindert: Deuteten die Zahlen im Juni und Juli noch auf einen neuen Weissbier-Rekord hin, so gingen mit den Temperaturen auch die Verkaufszahlen im August zurück. (mehr …)

Maisel’s Weisse: Weissbierspezialitäten im Biergarten auf der Internorga

Maisels WeisseAuf eine frische Maisel’s Weisse dürfen sich die Besucher der Internorga vom 18. bis 23. März in Hamburg auch dieses Jahr freuen. In ihrem bayerischen Biergarten in den Hamburger Messehallen präsentiert die Brauerei Gebr. Maisel ihre beliebten Bierspezialitäten und sucht dabei den direkten Kontakt zu ihren Partnern und Freunden.

„Unsere Brauerei ist erleb- und anfassbar“, verspricht Inhaber Jeff Maisel, der das Unternehmen in vierter Generation führt. „Durch unsere Präsenz auf der Messe wollen wir dies deutlich unterstreichen.“ Maisel’s Weisse, die erfrischend andere Weissbierspezialität, stellt Geselligkeit und Lebensfreude in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts. „Der Zuspruch für unsere Weissbierspezialitäten war in den letzten Jahren sehr groß. Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf viele neue Kontakte und ein Wiedersehen mit unseren Partnern und Kunden“, betont Jeff Maisel, der selbst die ganze Messe über vor Ort sein wird. (mehr …)

Hofmark: Ein erfrischendes Bier aus dem Bayerischen Wald

Hofmark_Bier_04Wiesnzeit ist Bierzeit. Doch leider gibt es in München eigentlich nur ein sehr gutes, richtig leckeres Bier – das von der letzten noch unabhängigen Brauerei. Auch der Rest Deutschlands wird von Biermarken großer Konzerne dominiert. Doch in diversen Orten gibt es kleine unabhängige Brauereien, die richtig leckere, feine Biersorten herstellen. Vor wenigen Tagen erhielt ich zwei Flaschen von so einer interessanten Brauerei: die Hofmark Brauerei aus Loifling nahe Cham im Bayerischen Wald. Ein Pils und ein Weißbier in der Bügelflasche. Diese wollte ich doch gleich gern für Euch verkosten.

Beide Biere präsentieren sich in der traditionellen Bügelflasche. Ohne den Werner-Comic und die Flensburger Brauerei wäre dieser Verschluß wahrscheinlich komplett ausgestorben. Doch dank der 80er und dem Werner-Kult haben einige Brauereien wieder diese Verschlüsse eingeführt. Er soll Brautradition und Charakter unterstreichen, schliesslich ist das ein sehr hochwertiger Flaschenverschluß. Außerdem ist das Bier bis zum „Plopp!“ schön frisch und fest verschlossen. Es ploppt zweimal und ich schenke mir das Pils und das Weißbier ein. Wie schmecken also nun die Hofmark Biere? (mehr …)

200 Jahre Oktoberfest: Rigides Sicherheitskonzept und andere Wiesntrends

Wiesn Wirteeinzug 2007_0449Noch 31 Tage müssen wir ausharren, bis es wieder heisst: „O’zapft is‘!“ Doch das Oktoberfest ist jetzt schon eines der wichtigsten Themen in München. Aus mehreren Gründen: Wir feiern dieses Jahr 200 Jahre Oktoberfest. Die Maß Bier ist teuer wie nie (bis EUR 8,90). Das Sicherheitskonzept ist so rigide und umfassend wie noch nie. Die Hotelzimmer sind schon jetzt alle ausgebucht mit Preissteigerung bis zu 300 Prozent. Der jugendliche Alkoholkonsum wird immer schlimmer – und nicht zuletzt, weil die Mädels unter „Pimp my Dirndl“ nicht nur die Veränderung ihrer Tracht verstehen sondern Brustvergrößerungen fürs Dirndl, um mehr Holz vor der Hütt’n bieten zu können.

PK200JahreWiesn_2010_04Daher trafen sich heute abend zu einer Podiumsdiskussion im PresseClub München Dr. Gabriele Weishäupl, Direktorin des Tourismusamt München, Toni Roiderer, Sprecher der Wiesnwirte, AZ-Chefredakteur Arno Makowsky unter der Moderation von Ruthart Tresselt, Präsident des Münchner Presseclubs. Thema des Abends war: „200 Jahre Wiesn – Volksfest zwischen Tradition und Kommerz„. Wer jedoch eine harte Auseinandersetzung erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Zur Wiesn sind in München alle einer Meinung. Nur ein bisschen Medienschelte setzte es für Arno Makowsky. Doch die AZ, eines der Münchner Boulevardblätter, ist ja eher dem Klatsch und Tratsch als der Wahrheit und sachlichen Fakten verpflichtet, so traf es zwar den Richtigen, aber wohl ohne Erfolg.

PK200JahreWiesn_2010_01Vor 200 Jahren also, genauer am 17. Oktober 1810, startete mit einem Pferderennen der Vorläufer zum Oktoberfest auf der Theresienwiese. Anlass war die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen. Die damals noch namenlose Wiese vor den Toren der Stadt wurde nach genau dieser Braut des bayerischen Königs benannt. Seither wird gefeiert. Zwar wird die Wiesn im Jahr 2010 schon 200 Jahre alt, sie findet aber erst zum 177. Mal statt. Zu Kriegszeiten und während der Choleraepidemien im 19. Jahrhundert musste das berühmte Volksfest ausfallen.

Das Oktoberfest 2010 setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Das Wiesngelände ist 42 Hektar groß, darauf bieten 14 Zelte Platz für etwa 110.000 Besucher. Dazu kommt in diesem Jahr noch die „Historische Wiesn“ mit einem kleinerem Bierzelt für ca. 3.000 Personen. Hier gibt es traditionelle Musik und Volkstanz. Dieser spezielle Bereich kostet 4 Euro Eintritt.

Die Problemthemen der Wiesn 2010: (mehr …)

Maisel’s Weisse: Frisch DLG-prämierte Weissbierqualität

Maisels Weisse MesseauftrittAuf Gold-prämiertes Weissbier dürfen sich die Messebesucher der Intergastra und Internorga freuen. In ihrem fränkischen Biergarten präsentiert die Brauerei Gebr. Maisel in Stuttgart und danach in Hamburg ihre Spezialitäten. Ganz frisch ist die erneute DLG-Auszeichnung für Maisel’s Weisse Original. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft verlieh der Bayreuther Weissbierspezialität den Goldenen Preis 2010. „Dieser Erfolg beim härtesten Biertest der Welt ist eine große Bestätigung für unsere erlebbare Qualität und freut uns sehr“, sagt Brauereiinhaber Jeff Maisel.

Als einer der Wegbereiter des nationalen Weizenbiertrends setzt Maisel’s Weisse seit jeher auf Partner und Freunde weit über die bayerische Heimatregion hinaus. Der Zuspruch für Bayerns einzigartige Weissbierspezialität ist bei der Intergastra ebenso wie bei der Internorga traditionell sehr hoch. „Die Natürlichkeit und Lebensfreude, die der Kunde mit Weissbier verbindet, stehen auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt unserer Messeauftritte. Wir werden erfrischend anders wahrgenommen, und daran wollen wir anknüpfen“, sagt Jeff Maisel. (mehr …)

Claudia Roth stellt das Oktoberfest als „größte offene Drogenszene“ dar

Claudia Roth auf dem Oktoberfest
Die Münchner Abendzeitung führt heute hier Claudia Roth vor. Und tritt selbst in ein Fettnäpfchen. Denn laut AZ hat Claudia Roth in einem Interview mit „derStandart.de“ das Oktoberfest als die „größte offene Drogenszene der Welt“ dargestellt. Allerdings gibt es die Domain standart.de nur als eine komische Startseite. Die Abendzeitung in München ignoriert in ihrer großdeutschen Allmachtsphantasie, dass unsere österreichischen Freunde längst nicht mehr „heim im Reich“ sind, sondern eine eigene Länderkennung haben. Denn Claudia Roth hat sich im standard.at hier geäussert. Wenn die AZ in ihren Artikeln Links setzen würde, wäre ihr das wohl nicht passiert. Soviel erstmal zu dem Fettnäpfchen der AZ. Doch nun zu der größeren Peinlichkeit, der Drogenabhängigen Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen für die Bundestagswahl selbst. Diese erklärte: „Das Oktoberfest ist die größte offene Drogenszene der Welt.“ Na dann Prost. Claudia Roth weiß, wovon sie spricht. Denn auf dem Oktoberfest ist auch die Grüne – gern auch in Begleitung von Corporierten in den Boxen der Münchner Studentenverbindungen im Schottenhamel-Festzelt – einer Wiesn-Maß nicht abgeneigt.

Schon im Mai 2008 forderte sie bei Kerner diesen geistigen Mist laut der Welt. Und nun, ein Jahr später legt sie nach. Ihr Ziel: sie hält die „Liberalisierung weicher Drogen für dringend notwendig“. Dabei setzt sie Bier gleich mit einer weichen Droge. Und vergisst, dass Bier in Bayern als Brotersatz gilt, als Nahrungsmittel schon zum (Weißwurst-)Frühstück genossen wird. Und laut Ex-Ministerpräsident Beckstein kann man mit 2 Maß Bier noch Auto fahren. Mit Hasch im Hirn sollte man das nicht.
Was kommt als nächstes? Fordert Claudia Roth neben den bayerischen Biergärten jetzt noch Haschischgärten? Ich denke, egal was für Zeug Frau Roth raucht oder was sie nimmt, sie sollte auf jeden Fall weniger davon nehmen. Und lieber a zünftige Mass trinken. (mehr …)

Google liebt Bier

Share photos on twitter with TwitpicDie Welt ist eine Guugel, äh Google. Dass dem so ist, wissen oder ahnen wir schon lange. Doch dass Google sogar Gerstensaft verehrt, das ist mir neu. Doch dank Twitter hab ich heute erfahren, dass Google uns die Wahrheit über Bier predigt.

Wir sollten das beherzigen und weiterhin das gesunde Getränk verehren, so wie es uns die Götze Google predigt. Denn dass Bier gesund ist, hab ich schon hier beschrieben. (mehr …)

Bayreuther brauen Bio-Bier im Land der Ideen

Bio Brauer FestMit einem großen Fest feierten die Bayreuther Bio-Brauer ihre Auszeichnung „365 Orte im Land der Ideen“. Alle Partner, die ihren Beitrag für Nachhaltigkeit und Umweltschutz leisten, feierten im Umwelt-Informationszentrum Lindenhof in Bayreuth mit: von Landwirten und Hopfenbauern über Brauer und Mälzer bis hin zu Biohändlern, Gastronomen und den Anbauverband Bioland. Die zahlreichen Besucher hatten damit die Möglichkeit, alles über die Herstellung der Bayreuther Bio-Weisse vom Feld bis zur Flasche aus erster Hand zu erfahren.

Dass es dabei nicht ganz trocken zuging, lag in der Natur der Sache. Die Gäste ließen sich die goldorangefarbene Weissbierspezialität schmecken und mit feinsten Bio-Schmankerln aus der Genussregion Oberfranken verwöhnen. (mehr …)

Maisel’s Weisse: Wagners Walküren wollen Weißbier

Maisels Festspiel Fruehschoppen 02 Foto: Brauerei Maisel/Peter Kolb Kultureller Hochgenuss und fränkisch-bayerische Lebensart gehen beim Maisel’s Weisse Festspiel-Frühschoppen eine unnachahmliche Verbindung ein. Die Brauerei Gebr. Maisel ist offizieller Partner der Bayreuther Festspiele. Zum mittlerweile 26. Mal fand vor der prachtvollen Barock-Kulisse der Parkanlage Eremitage der Festspiel-Frühschoppen statt. Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier, die beiden neuen Leiterinnen der Bayreuther Festspiele, standen in einer Podiumsrunde Rede und Antwort.

Künstler, Freunde der Festspiele und zahlreiche Ehrengäste genossen beim lockeren Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre Weissbier und Weisswürste sowie musikalische Schmankerln, dargeboten von den Festspielhornisten. (mehr …)