Le Gourmand Gewinnspiel: TasteTwelve Schlemmer-Gutscheinbuch für München zu gewinnen

TasteTwelve – der aktuelle Gourmetführer für München ist da. Dieser motiviert die Feinschmecker in München die eigene Stadt von einer anderen, kulinarischen Seite zu entdecken. Zwölf Restaurants, für jeden Monat des Jahres eines, bieten einen Einblick in fremde Kochtöpfe, fremde Stadtviertel und fremde Esskulturen. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Exemplare TasteTwelve München für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Mit einer Gültigkeit vom Herbst 2018 bis einschliesslich 31. Dezember 2019 ist der Restaurantführer ein perfektes Geschenk für alle Feinschmecker, Genussmenschen und Leckermäuler. 

TasteTwelve präsentiert neben München jeweils zwölf Restaurants in vielen weiteren europäischen Städten: Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Rhein-Neckar, Stuttgart und Wien. Dabei können sich TasteTwelve-Inhaber auf ausgewählte Restaurant, vom Geheimtipp über Szene-Lokal, bis hin zur Sterneküche freuen. München glänzt unter anderem mit kulinarischer Exotik aus Peru, asiatischer Fusionsküche mit exzellentem Wine-Food-Pairing und Kunst auf dem Teller im sternewürdigen Museumsrestaurant. TasteTwelve inspiriert dazu, all dies für sich zu entdecken und so den eigenen Geschmackshorizont zu erweitern.

Eine Besonderheit bei diesem speziellen Restaurantführer ist die Einladung, die jeder Besitzer des Buches bei einem Restaurantbesuch zu zweit erhält. Denn Gäste, die mit TasteTwelve kommen, werden auf eines der beiden bestellten Hauptgänge bzw. einen Gang des bestellten Menüs eingeladen. Dabei ist bei der Reservierung lediglich der Hinweis, mit dem Restaurantführer zu kommen, anzugeben und diesen bei dem Besuch mitzubringen. Denn jede Einladung gilt nur einmal pro Buch, welches vom Restaurant mit einem persönlichen Gruß oder einem Stempel abgezeichnet wird.

Der TasteTwelve Gourmetführer erinnert mich an das Gutscheinbuch Mercussini, über das wir 2007, 2008 und 2009 bereits berichtet haben, das jedoch eingestellt wurde. Doch das TasteTwelve ist deutlich kleiner, da es deutlich weniger Restaurants anbietet. Die Restaurants – zumindest in München – gehören nicht zu den Standard-Restaurants der Stadt, es ist kein Biergarten, keine Schwemme und auch kein Michelin-Stern-Restaurant dabei. Es sind alles eher Geiheimtipps, wie beispielsweise das Gabelspiel, das von einem Pärchen betrieben wird, die früher im Tantris gearbeitet haben. In meinen Augen ist das Gabelspiel noch ein Hidden Champion, der bald mit einem Stern gekrönt werden könnte. Im TasteTwelve sind keine Gutscheine zum Ausreissen, sondern die Gastronomen „entwerten“ die Seiten durch Stempel oder Unterschrift. Dadurch wird das Buch auch irgendwie aufgewertet. Außerdem macht das Buch durch die gebundene Ausführung deutlich mehr her.

Fazit:

Das TasteTwelve ist ein optisch wie inhaltlich sehr hochwertiges Büchlein, das perfekt in jede Handtasche passt, ohne diese auszubeulen. Jedes der präsentierten Restaurants ist es wert, besucht zu werden. Und mit dem TasteTwelve Gutscheinheft wird der Besuch etwas günstiger. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie lautet die Überschrift zum TasteTwelve München – ergänze das fehlende Wort: Die Genussmetropole mit ….. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von TasteTwelve wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu München schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Exemplar TasteTwelve München nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch das Schlemmer-Gutscheinbuch TasteTwelve gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und TasteTwelve wünschen Guten Appetit!


Die neue Ausgabe von TasteTwelve ist ab sofort online, in ausgewählten Buchhandlungen und bei verschiedenen Vertriebspartnern erhältlich. 

Service:

Eine kulinarische Reise zu 100 Genussorten in Bayern

Bayern feiert sich selbst. Der Freistaat Bayern feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Dabei darf natürlich das Thema Genuss nicht zu kurz kommen. Jetzt gibt es die ganze Vielfalt des Genusslandes Bayern zusammengefasst in einem Buch: Mit „100 Genussorte in Bayern“ präsentiert die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift essen & trinken einen Reiseführer für Genießer. 

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaliber stellte den kulinarischen Reiseführer 100 Genussorte in Bayern: Ein kulinarischer Reiseführer vergangenen Freitag in München vor. „Mit unserem Genussführer wollen wir Appetit machen auf eine Entdeckungsreise zu den kulinarischen Schätzen der verschiedenen Regionen Bayern“, sagte die Ministerin bei der Buchpräsentation. 

Das Buch entführt die Leser in die Regionen Franken, Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie in die Oberpfalz. Dort wurden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Freistaates Bayern Genussorte ausgezeichnet, die sich durch ihre besonders hochwertigen regionalen Spezialitäten hervortun. Die Erläuterungen zur geografischen Lage werden durch historische Fakten und zahlreiche großformatige Fotografien ergänzt.

Von Alzenau in Unterfranken ins oberbayerische Waging, vom Allgäu bis ins Oberpfälzer Waldsassen. „Jede Region hat ihre charakteristischen Spezialitäten, die es zu entdecken lohnt“, so Kaniber. Auf rund 270 Seiten gibt es interessante Geschichten und eindrucksvolle Bilder rund um die Schmankerl, die Menschen, die sie mit viel Liebe herstellen, und die Landschaften, die davon geprägt werden.

Die 100 Genussorte wurden in einem Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums von einer unabhängigen Jury ermittelt. Ziel des Wettbewerbs war es nach den Worten der Ministerin, „das Bewusstsein der Verbraucher für die Genussvielfalt der Regionen und die Einzigartigkeit unserer Spezialitäten zu schärfen.“ Das Buch ist – wie auch der Wettbewerb – Baustein der bayerischen Premiumstrategie für Lebensmittel. Im Vordergrund des Reiseführers stehen jedoch die Menschen – Winzer, Bauern, Senner oder Brauer – die sich in den Gemeinden für die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Lebensmittel engagieren. Sie kommen in Kurzinterviews zu Wort und geben Einblicke in die Produktion verschiedener Köstlichkeiten. Neben dem bekannten Nürnberger Lebkuchen bietet das Genussland Bayern nämlich noch vieles mehr. Zum Beispiel Weißwein aus Iphofen, Whiskey aus dem Spessart oder „Goldene Landpomeranzen“ aus Passau. 

Der kulinarische Reiseführer erscheint im Landwirtschaftsverlag und kostet 24 Euro. 

Service:

Buchtipp: Wenn das Leben auf der Alm zur Endstadtion Sehnsucht wird

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Wer durch die Berge wandert, der rastet gern an einem Wirtshaus oder einer Alm. Bei den Wirtshäusern steht die Gastronomie im Vordergrund, auf den Almen hingegen ist es das lebende Vieh. Auf den Almen leben Kühe, Ziegen, Schweine, Pferde zusammen mit den Menschen. Und der Wanderer bekommt gern ein Glas Milch, eine Käsestulle oder etwas hausgemachten Speck. Die Münchner Journalistin Karin Lochner verbrachte drei Sommer auf oberbayerischen Almen. Ihr Buch zeigt die romantischen und auch die harten Seiten des Lebens auf einer Alm. Die Fotos von Peter von Felbert erheben das Buch vom simplen Wanderführer zum großartigen Bildband. Ein absoluter Lesetipp!

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Die Autorin Karin Lochner stammt aus einem bayerischen Dorf am Rande der bayerischen Alpen. Reisen und Wandern ist sie schon seit Kindheit gewohnt. Zum Wandern gehört eine gute Brotzeit, denn Pausen sind beim Wandern immer wichtig. So manche Alm ist für den Wanderer nicht nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Gipfel. Oft genug ist sie auch das Ziel an sich. Denn dort gibt es eine hervorragende Brotzeit und oft genug einen grossartigen Ausblick über die Berge.

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Aus über 700 oberbayerischen Almen wählte Karin Lochner 20 Hütten stellvertretend aus. Mit diesen zeigt sie Einblicke in das harte Almleben, in das entbehrungsreiche Leben und Arbeiten in einfachen Hütten, die oft ohne Strom und Warmwasser ausgerüstet sind. Das Leben auf den Almen ist geprägt vom frühen Aufstehen, vom Melken der Kühe und Ziegen, vom Käsemachen, Marmeladen einkochen, Brot backen und Wiesen schneiden zum Heu machen. Für die Wanderer, die vor allem am Wochenende in die Berge einfallen wie Heuschrecken, bereiten sie köstliche Kaiserschmarren, Käsebrote, Topfenstrudel und andere Leckereien zu. Einen besonders guten Einstieg in das Leben auf den Almen erhalten wir im Freilichtmuseum Glentleiten. Hier stehen 60 historische Gebäude: Bauernhäuser, Werkstätten und Almen.

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Die harte Arbeit auf der Alm ist zwar entbehrungsreich, aber zugleich erfüllend. Und eines ist sicher: Auf der Alm gewinnt jeder Abstand zum Alltagsleben und findet sich in einer Zeit wieder, die eine längst vergangene scheint. Die Sennerinnen und Almerer in diesem Buch lehren uns, wie selbstverständlich und respektvoll man mit Tieren umgehen kann. Wie man vorwitzige Ziegen in den Griff bekommt und wie gern sich Milchkühe melken lassen, wenn auch mal mit ihnen geschmust wird.

All die Erlebnisse, die Karin Lochner und Peter von Felbert in diesem Buch gesammelt haben, waren kraftzehrende Wanderungen und jeden Schweißtropfen wert.

Karin Lochner war in der Sendung Sonntagsspaziergang vom Deutschlandfunk zu Gast und erzählte über ihr Buch Sehnsucht Alm.

Mehr Infos:

Guide Michelin: Der Stolz der Köche – der oft ein Traum bleibt

Michelin 2016 Kevin Fehling
Guide Michelin 2016 BibendumKevin Fehling erfüllte sich seinen Traum: Vor einem Jahr erhielt sein neu eröffnetes Restaurant „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg das höchste Prädikat von den Testern des Guide Michelin: 3 Sterne. Er kehrte damit zurück in die Liga der besten Restaurants in Deutschland. Der Guide Michelin feierte sein Jubiläum: 50 Jahre zuvor erschien der erste Restaurantführer des französischen Reifenherstellers auch in Deutschland. Mit 66 1-Stern-Restaurants ging die erste Ausgabe 1966 an den Start. Im Jahr 2016 sind es insgesamt 290 Sterne, darunter zehn 3-Sterne-Restaurants, 39 2-Sterne-Restaurants und 241 1-Stern-Restaurants. Nur einmal wurden drei Sterne neu vergeben, eben an Kevin Fehling.

Guide Michelin 2016 Bibendum
Guide Michelin 2016 Götz A. Primke GAP Bibendum
Der ist allerdings den Stolz und Ruhm der drei Sterne schon fast „gewöhnt“, schliesslich war er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga aufgestiegen. Doch sein neues Restaurant ist komplett sein eigenes Konzept. Beim Eckart-Witzigmann-Symposium hatte uns Kevin Fehling bereits sein neues Restaurant präsentiert. Ein Tisch, der genau für 10 Personen reicht, direkt an der Küche. Der Küchenpass wird zum Tisch. Die Gäste können den Köchen über die Schulter schauen oder aber sich miteinander oder nur unter sich unterhalten. Die Tischform spricht für sich. Ein genial kleines, intimes und anspruchsvolles Restaurantkonzept. (mehr …)

Der kleine Koch: Das Kinderkochbuch mit Lieblingsrezepten

Kinderkochbuch  Lirum Larum Löffelstiel war gestern. Ab heute gibt's Der kleine Koch. Lieblingsrezepte für Kinder. #neuerscheinung #food #kochen #kinder #Kochbuch
Mit Lirum Larum Löffelstiel lernte ich kochen. Die ZDF-Serie blieb mir zwar bisher völlig unbekannt. Doch in meiner Kochbuchsammlung findet sich immer noch das Kochbuch der Sendung, mit dem ich die ersten Schritte in der Küche lernte. Gab es in den letzten Jahren noch andere Kochbücher für Kinder? Mir unbekannt. Doch seit kurzem ist ein Kinderkochbuch auf dem Markt, das in unsere Zeit passt: Der kleine Koch.

Frisch zubereitet und möglichst abwechslungsreich soll unsere Ernährung sein. So wünschen es sich die Ernährungsexperten, die öko-bewegten Politiker, so manche Eltern. Doch selten die Kinder. Denn wenn es nach den Kindern gehen würde, dann stünde täglich Pommes Frites und Nudeln auf der Speisekarte. Um die Kinder langsam, nachhaltig und langfristig an anständige, gesunde Kost heranzuführen, gibt es nun schon seit 2008 das „Slow Mobil“ des Vereins Junior Slow e.V.: Dies ist eine rollende Küche in einem kindgerecht umgestalteten ehemaligen Bauwagen. Die Erfahrungen der Slow Mobil-Köche flossen jetzt alle in dieses Kinderkochbuch ein. (mehr …)

Le Gourmand Gewinnspiel: Coole Skandinavische Küche – Kochbuch zu gewinnen

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Die skandinavische Küche gewinnt an Popularität. Die nordische Küche steht für Experimentierfreudigkeit sowie für die Verarbeitung von regionalen und frischen Produkten. Skandinavische Fischspezialitäten und Meeresfrüchte aus der Nord- und Ostsee werden hierzulande geschätzt. Während die nordische Küche nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst an Bedeutung verlor und Fast Food in den skandinavischen Ländern einzog, erlebt sie heute eine neue Blüte. Diese stützt sich vor allem auf regionale Erzeugnisse und heimische Ressourcen, die nachhaltig und kreativ verarbeitet werden. Das neue Kochbuch „So geniesst der Norden“ widmet sich erstmalig voll und ganz der Skandinavischen Küche. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat ein ganzes Exemplar für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, das wir hiermit sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 08.06.2015, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Auf bewusste und gesunde Ernährung wird großen Wert gelegt. Traditionelle Zubereitungsmethoden und innovative Experimentierfreudigkeit verbinden sich in der skandinavischen Küche zu einer eigentümlichen Einheit. Wer mehr über Ursprung und Entwicklung der nordischen Küche erfahren will, kann sich unter Nordic Cooking informieren.

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Wein und Essen kombinieren: Wie passen deutsche Weine zu asiatischen Köstlichkeiten?

DWI_Asia_Cooking_German_Wine_Nov_2014_001Stilistik, Aromakunde und neue Typisierung: Das sind die wichtigsten Eckpunkte für eine neue Herangehensweise an die systematische Einteilung deutscher Weine in Geschmackskategorien. Zumindest wenn es nach der renommierten Sommelière Christina Fischer geht. Zusammen mit der Sterneköchin Young Sun Sarah Henkel entwickelte sie eine Art Kochbuch mit Weintipps oder besser einen Weinberater zu asiatischen Spezialitäten oder auch einfach nur eine Broschüre mit köstlichen Kombinationen, Anregungen für deutsche Weine mit asiatischem Essen. Das Ziel dieses Heftchens ist es, in Asien deutsche Weine besser zu vermarkten – und in Deutschland in asiatischen Restaurants auch deutsche Weine auf den Tisch zu bringen. Im Auftrag des Deutschen Wein Institutes entwickelten die beiden eine Seminarreihe für Asien – die sie jetzt auch auf dem deutschen Markt anbieten. Gerade für Freunde des Food & Wine-Pairing, also der Kombinatorik von Gerichten und Weinen, ist dieses Brevier eine wunderbare Anregung. „Asiatische Küche trifft Riesling & Co.“ war kürzlich der Anlass für einen Workshop, an dem auch wir teilnahmen.

Als sehr interessanten und gut gemachten Einstieg in die Materie hilft dies Video vom Deutschen Wein-Institut – doch ist es im besten Sinne nur ein Teaser, ein Appetithäppchen, ein Magndratzerl, es fehlt etwas Fleisch:

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Deutsche Weine gelten als ideale Begleiter zu den verschiedenen asiatischen Küchenstilen. Praktische Tipps für die Harmonie der vielfältigen Zutaten mit unseren deutschen Weinen soll uns nun also diese Broschüre geben. Auf 46 Seiten laden 16 Rezepte aus der chinesischen, japanischen, vietnamesischen, thailändischen und indischen Küche mit passenden Weinempfehlungen zum Nachkochen und Verkosten ein. Sie reichen von Schweinefleisch süß-sauer über Tandoori oder Vietnamesische Sommerrollen bis hin zu Yakitori-Spießen und verschiedenen Sushi-Varianten. Die Sommelière Christina Fischer un die Sterneköchin Young Sun Sarah Henke machten sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise durch die Küchen asiatischer Restaurants in Deutschland und London. Auf dieser Basis entwickelten sie ein leicht verständliches System zur Kombination von deutschen Weinen mit den unterschiedlichen asiatischen Küchenstilen. Während des Workshops haben wir folgende spannende Kombinationen getestet: (mehr …)

Angesagter Trend Wintergrillen: Wir kombinieren Entenbrust mit zitroniger Honigglasur und 2011 Diedri Dorigati

Kochbuch_Weber_Wintergrillen_Entenbrust_Jan_2015_009Erinnerungen ans Studentenwohnheim: Angrillen im Winter. Auf der Terrasse des Hauses bei Wind, Kälte und Schnee. Das ist schon einige Zeit her. Mittlerweile ist das Angrillen im Winter oder kurz das Wintergrillen ein Trend geworden. Entsprechend reagieren auch die Grillhersteller. Doch nicht nur die Grillgeräte an sich sind mittlerweile winterfest geworden. Der für seine exzellenten Kochbücher beliebte Verlag Gräfe und Unzer hat jetzt das Buch „Weber’s Wintergrillen – Die besten Rezepte“ von Jamie Purviance herausgebracht. Warum sich der Verlag nicht gegen den Deppenapostroph im Titel gewehrt hat, ist mir unerklärlich. Aber wer zahlt schafft an und wahrscheinlich finden ein paar Typen in der Marketingabteilung des Grillherstellers die falsche US-Grammatik cool. Egal. Wir widmen uns dem Buch und grillen für Euch eine Entenbrust mit zitroniger Honigglasur. Als korrespondierenden Rotwein gönnen wir uns einen 2011er Diedri vom Weingut Dorigati aus dem Trentino.

Kochbuch_Weber_Wintergrillen_Entenbrust_Jan_2015_007 Während der US-amerikanische Grill-Guru in einem Interview mit der FAZ im März 2012 mit dem Begriff „Wintergrillen“ noch nichts anfangen konnte, bringt er zwei Jahre später ein Buch unter diesem Namen heraus. Liegt das Urheberrecht jetzt bei der FAZ? Das Interview ist jedenfalls sehr lesenswert, wir erfahren viel über die Philosophie von Jamie Purviance sowie über die us-amerikanischen Grill-Trends. Eine steile These von ihm: die Männer grillen lieber während die Frauen kochen, weil man für das Grillen keine Koch-Erfahrung haben muss. Die Männer legen also einfach los – und machen ihre eigenen Erfahrungen am Grill. Dass allerdings doch einiges an Erfahrung sowie Zeit und Technik gebraucht wird, sagt er vorher sehr deutlich. Purviance gibt auch ein paar sehr gute Tipps zum Wintergrillen. So empfiehlt er möglichst nur Sachen zu grillen, die sehr schnell gehen, man also nicht allzugange neben dem Grill stehen muss. Oder aber Dinge zu grillen, die sehr langsam sehr lange brauchen, man also wieder ins Haus gehen kann. Außerdem braucht der Grill deutlich mehr Temperatur als im Sommer, gleichzeitig braucht das Grillgut aber mehr Zeit. Nach einigen sehr guten Tipps mehr folgen schliesslich viele Rezepte. Dabei ist das Buch geordnet nach den Kapiteln:

  • Gut aufgelegt
  • Suppen & Eintöpfe
  • Festtagsgerichte
  • Hauptsache Gemüse
  • Beilagen & Saucen
  • Süsses & Getränke

Es kommen also auch Vegetarier und Dessertfreunde auf ihre Kosten und zum Grillvergnügen. Die – laut eigener Aussage vom GU-Verlag – Grill-Bibel ist also ein Rundum-Buch mit sehr praktischen Tipps. Wer mehr zu Jamie Purviance erfahren will, wie er zum Grill-Guru wurde und wie es dazu kam, dass ihn der Grillhersteller Weber so unterstützt, dass seine Bücher alle unter „Weber’s“ laufen und sein Name nur ganz klein erwähnt wird, dem empfehle ich diesen Artikel im Manager-Magazin.

Wir haben uns die Entenbrust mit zitroniger Honigglasur erwählt, zum einen, da wir Ente lieben, zum anderen auch, weil wir aus der Weihnachtszeit noch richtig schöne Entenbrüste im Tiefkühlfach hatten. (mehr …)

Karpfen, Kräuter, Kren und Kirschen: Fränkische Spezialitätenküche leicht gemacht

Karpfen Kraeuter Kren Kirschen Cover Ein fränkisches KochbuchGebacken, im Bierteig oder blau – der Karpfen ist der liebste Fisch der Franken, eines der kulinarischen Aushängeschilder der Region. Gemeinsam mit Kräutern, Kren und Kirschen steht er seit jeher für die Unverwechselbarkeit der fränkischen Küche. Die erfahrensten Kreisbäuerinnen aus dem Karpfenland haben nunmehr klassische und kreative Rezepte rund um die köstlichen fränkischen Zutaten gesammelt und verführerische Menüs arrangiert. Wir entschieden uns zum Nachkochen für einen Klassiker, eine süße Verführung, die uns an so manche Kindheitstage erinnerte: den Kirschmichel.

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Karpfen, Kräuter, Kren und Kirschen: Diese vier Komponenten bilden nicht nur eine geschmackvolle Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern vor allem exquisite Rezeptkombinationen. Traditionelle und außergewöhnliche Rezepte finden sich in diesem Kochbuch, verbunden mit informativen Essays zu den vier Hauptzutaten. Das Buch ist übersichtlich, leicht verständlich und bringt die fränkische Spezialitätenküche auf köstliche Art und Weise näher. Wir wählten deshalb den Kirschmichel, weil wir an dem Tag Lust auf ein Dessert verspürten.

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Rudolf Nährig: Geständnisse eines Oberkellners – und was Sie schon immer über ein Restaurant wissen wollten

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Nicht Kitchen sondern Restaurant confidential: Hamburgs absolutes Top-Hotel zählt nicht nur exzellente Gäste. Auch die Mitarbeiter sind etwas besonderes. So mancher von ihnen bleibt auch deutlich länger. So hielt es den Wiener Rudolf Nährig ganze 35 Jahre als Oberkellner im Jahreszeiten Grill-Restaurant des Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Er avancierte selbst zu einer gastronomischen Legende der Stadt. Nun erfreut er uns mit seinen Aufzeichnungen, seinen Anekdoten, seinen Geschichten mit gekonntem hanseatischem Humor und Wiener Charme – und natürlich immer der gebotenen, professionellen Distanz zu seinen Gästen. „Gerne hab ich Sie bedient – Aufzeichnungen des Oberkellners im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“ ist somit ein wunderbarer Schmöker für Freunde der exzellenten Hotellerie.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten 2009_07Rudolf Nährig gehört noch zur alten Garde der grossartigen Oberkellner. Diese Generation wusste und weiss immer noch, wie ein richtiger Service am Gast geht, wie Kochen am Tisch des Gastes zelebriert werden kann. Er ist der perfekte Diener, der Butler, der sich um jeden einzelnen Gast in seinem Restaurant so kümmert, als hätte er nur diesen einen. Rudolf Nährig hatte das unbeschreibliche Glück einen außerordentlichen Arbeitsplatz zu bekommen. Das Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, mit seiner göttlich-genialen und traumhaft schönen Lage an der Binnenalster in Hamburg, ist nicht nur das beste Hotel in der Hansestadt. Es gehört auch zu den Top-Adressen von ganz Deutschland. Hier geben sich die Stars und Sternchen, die Promis, die Reichen und die Schönen die Klinke in die Hand. In diesem Haus ist die Zeit stehen geblieben – oder man meint es zumindest, da alte Gegenstände, die heute nicht mehr gebraucht werden, elegant in die moderne Gestaltung eingebunden werden. (mehr …)

Florenz, Venedig und Istanbul: Ein Reiseführer auf den Spuren von Dan Browns Inferno

Helena Julian Auf den Spuren von Dan Browns Inferno CoverEin Reiseführer über Florenz, Venedig und Istanbul? Wer schreibt denn sowas? Ist das sinnvoll? Ja, aber auch nur, weil Bestseller-Autor Dan Brown seinen aktuellen Thriller „Inferno“ auf den Spuren von Dante Alighieri in diesen Städten spielen lässt. Und wie schon „Illuminati“ die Touristenflut nach Paris noch weiter anschwellen liess, so bringt der nächste Thriller neugierige Touristen in diese drei Städte. Das Buch ist zwar schon 2013 erschienen. Doch in diesem Jahr soll der Film, natürlich wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle, erscheinen. Helena Julian macht sich für die Dan Brown-Fans auf die Suche nach den Original-Schauplätzen und verbindet grandios die alte Geschichte der italienischen Städte, die Biographie von Dante Alighieri, die persönliche Motivation von Dan Brown mit dem Thriller Inferno. So also entsteht ein wunderschöner Reiseführer über Florenz, Venedig und Istanbul.

Gibt es die geheimen Türen und Gänge im Palazzo Vecchio wirklich? Hatte Dante Alighieri eine Geliebte? Und hört man unter der Hagia Sophia in Istanbul tatsächlich Wasser tropfen? In diesem Buch werden alle wichtigen Fragen zu Dan Browns „Inferno“ beantwortet. Fachkundig fasst Helena Julian zusammen, was man über Dante, seine „Commedia“ und Florenz um das Jahr 1300 wissen muss, um die Hintergründe von „Inferno“ besser zu verstehen. So verfasste sie mit „Auf den Spuren von Dan Browns ‚Inferno'“ nicht nur einen brandaktuellen Reiseführer, sondern auch ein Begleitbuch für alle Fans, die sich zur Lektüre auf dem heimischen Sofa Bilder und Erläuterungen zur Romanhandlung wünschen.

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Hätte sich Dan Brown an die Öffnungszeiten der Florentiner Sehenswürdigkeiten gehalten, sein Held säße schon auf Seite 22 in der Falle. Die meisten der geheimen Gänge, Türchen und Treppchen, die der allwissende Professor auftut, bleiben dem gemeinen Besucher verborgen. Der legendäre Vasari-Korridor, der sich über die Ponte Vecchio streckt und den Palazzo Pitti mit den Uffizien und dem Palazzo Vecchio verbindet – man kann ihn heute nur noch von den Uffizien aus betreten. Langdon aber kommt von der anderen Seite. Oder die Zauberformel Cerca trova, die Langdon auf einer winzigen Flagge in der Ecke des riesigen Freskos im Saal der Fünfhundert entdeckt haben will – sie ist von seinem Standpunkt aus nicht zu erkennen. Und Vayenthas tödlicher Sturz durch die Leinwanddecke im Saal – unmöglich, weil die Kassetten vollständig auf Holz gemalt sind. Und die gefilmte Entwendung von Dantes Totenmaske – es gibt überhaupt keine Videoüberwachung in dem Raum. Noch nicht mal vom Badia-Turm kann man springen wie der Attentäter Zobrist. Das Gebäude ist zu jeder Tages- und Nachtzeit verschlossen. Soviel also zu der dichterischen Freiheit des Autors und den nackten Tatsachen.

Doch macht der Thriller Appetit auf diese drei Städte, auch wenn Dan Brown mit seinen Protagonisten eher durch die wunderschönen Gegenden rennt als flaniert. Allerdings kann auch das Buch von Helena Julian den Appetit auf die drei Städte wie auch auf den Thriller anregen. Man muss den Thriller nicht zuerst gelesen haben, um Helena Julian zu verstehen. Auch wer erst nach Italien kommt und dieses Buch vor Ort liest, kann ebenso motiviert sein, die Schauplätze zuerst zu besuchen und dann das Original, den echten Dan Brown lesen. Im besten Sinne ist dies also eine Vorbereitung für den Roman wie auch ein Nachbereiten.

In Helena Julians Buch lernt man dann auch noch einen anderen Dante kennen, als den aus der Literatur- und Kunstgeschichte (wegen der Illustrationen von Botticelli) bekannten Dichter. Wie eminent politisch auch Dante war, ist weniger bekannt und gehört zu den wichtigen Informationen im Buch über Dan Browns Roman hinaus. Als politisch den „Weißen“ zugehörig und in Florenz in Amt und Würden, mußte Dante die Stadt sofort verlassen, als die „Schwarzen“ ans Ruder kamen: „ein einsames Leben in Verstecken, aber auch die intellektuelle Auseinandersetzung mit der Welt.“

Auch über Dantes Comedia erfährt man mehr, als Dan Brown ahnen läßt, wobei die Autorin eindeutig wird: „Man muß die Commedia nicht gelesen haben, um Dan Browns Inferno zu verstehen.“ Das ist völlig richtig, verhält sich aber in etwas so, wie mit diesem Buch. Man muß Dan Browns Inferno nicht gelesen haben, um auch an Helena Julians Reiseführer seine Freude zu haben und seine Wißbegierde zu stillen.

Wer also Florenz, Venedig und Istanbul mal von einer anderen Seite kennenlernen möchte, einige Geheimtipps, schöne Hotels, stille Parks und Geheimgänge kennenlernen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es ist außerdem eine interessante Vorbereitung auf den Film mit Tom Hanks, der angeblich im Dezember 2015 in die Kinos kommen soll. Dann können wir einmal mehr feststellen, was im Buch zwar vorkommt, im Film aber weggelassen wurde.

Helena Julian: „Auf den Spuren von Dan Browns ‚Inferno'“
Thriller-Schauplätze in Florenz, Venedig & Istanbul
books&friends, Essen

Den Krimi „Inferno“ von Dan Brown könnt Ihr hier bestellen:

Air Dolomiti

Wer nach der Lektüre von Dan Browns Inferno und diesem spannenden Reiseführer von Helena Julian Lust bekommen hat, sich selbst auf die Spurensuche zu begeben, dem sei der Flug mit Air Dolomiti empfohlen, die aus Deutschland sowohl Florenz wie auch Venedig anfliegen.

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Übrigens hat die FAZ hier eine schöne Buchrezension geschrieben.

Francois Loeb: Sternenzimmer und andere gruselige Hotelgeschichten

Francois Loeb Sternenzimmer Allitera Verlag Cover
Ein Buch für Klo oder Nachttisch: Dies ist mein kurzes, knappes Fazit nach der Lektüre des aktuellen Buches von Francois Loeb: „Sternenzimmer und andere Hotelgeschichten“. Wer angesichts des Titels eine leichte Lektüre erwartet, der wird schnell eines Besseren belehrt. Das Cover des Buches allerdings zeigt schon die Richtung. Es geht nicht um schöne, leichte, lustige Geschichten und Anekdoten aus den schönsten Hotels dieser Welt, gar aus den Luxushotels. Es geht eher um die triste, trübe, depressive Seite. Mit schummrig, düster und eher unheimlich mag es noch freundlich umschrieben sein, ich würde sogar sagen, dass es teilweise kafkaesk ist. Ich weiß nicht, was der Autor vor dem Schreiben seiner Kurzgeschichten eingenommen hat, ich würde ihm allerdings raten, damit aufzuhören. Es sei denn, seine Leser mögen Albträume.

Wer dies Buch Freunden schenkt, sollte wissen, dass diese einen sonderbaren Humor haben. Sonst könnte sich der Freundeskreis lichten. Denn nach der Lektüre so mancher Geschichte kurz vor dem Schlafengehen könnten die Träume ähnlich schräg werden. Weil nachdenklich, skurril, hintersinnig, verstörend, überraschend und manchmal gar mit einem leisen Hauch von Horror bestückt, kann Sternenzimmer von Francois Loeb schlecht in eine Kategorie gestellt werden. (mehr …)

Höhepunkte Sowjetischer Kochkunst: Asiatischer Palow aus einem autobiographischen Kochbuch

Kochbuch_Hoehepunkte_Sowjetischer_Kochkunst_Palow_002Puren Widerspruch in sich trägt der Titel: Höhepunkte und Sowjetisch? Sowjetisch und Kochkunst? Das ist schon sehr seltsam. Die Sowjetunion verbinden wir mit vielem, nur nicht Kochkunst. Wir verbinden sie mit viel negativem und bestimmt nicht lukullischen Leckerbissen. Früher, ja früher widmeten Tschechow, Puschkin, Tolstoi und Gogol einige ihrer fesselndsten Passagen dem Essen. Kulinarische Schwärmereien über die Gerichte der Zarenzeit, so verrät es uns Anya von Bremzen in ihrem autobiographischen Kochbuchroman, liess dem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen. Doch dieses Russland ging mit der bolschewistischen Revolution 1917 unter und ward nicht mehr gesehen. Die Sowjetzeit, die Zeit hinter dem Eisernen Vorhang verbindet jeder mit Mangel an allem. Wie kann da also eine Kochkunst entstehen?

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Sicherlich hat in der Sowjetunion fast jeder gekocht, fast jeder hat etwas zu essen gehabt. Aber was kann es da für Höhepunkte geben? Die russischstämmige New Yorkerin Anya von Bremzen kocht sich gemeinsam mit ihrer Mutter zurück in ihre Moskauer Kindheit. Dabei geht die amerikanische Kochbuchautorin nicht nur in ihre Kindheit sondern sogar in die ihrer Großeltern zurück und erzählt und verkocht jedes Jahrzehnt für sich.

Kochbuch_Hoehepunkte_Sowjetischer_Kochkunst_Palow_001Das Buch orientiert sich an der Geschichte der Familie ihrer Mutter Larissa, beginnt mit jüdischen Rezepten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Hafenstadt Odessa. Wir erleben Leningrad, Moskau, die Zeit der Familie im Krieg in Lenins Geburtsort Uljanowsk, wir reisen über Aserbaidschan schlussendlich wieder nach Moskau, wo das Mädchen Anya Anfang der 1960er Jahre geboren wird. Und so geht es weiter, die Geschichte der Familie und die Geschichte der Sowjetunion sind eng miteinander verwoben. Sozusagen ein Parforce-Ritt durch die russische Geschichte vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart bei dem die Entwicklung der russischen Küche als Leitfaden dient. Dabei ist die Familiengeschichte wahrlich spannend, denn eigentlich sind von der Großmutter über die Mutter bis zur Tochter hier vor allem die Frauen der Familie die Heroen. Es ist also auch ein Buch über starke Frauen, ein Frauenbuch, ein Frauenroman. So stehen am Ende zehn Kapitel für die zehn Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts. Und am Ende gibt es zehn Rezepte, für jedes Jahrzehnt eins. Eine spannende, interessante und köstliche Autobiographie. Das wohl opulenteste, spektakulärste, exotischste und anspruchsvollste Rezept ist sicherlich die Kulebjaka, eine Terrine aus der Zarenzeit, gefüllt mit zweierlei Fisch und Waldpilzen. Im vorderen Buchteil kochen Mutter und Tochter ein wahres Festmahl, im Rezept hinten empfiehlt Anya von Bremzen dann eine deutlich leichtere Variante. Wir konnten es natürlich nicht lassen und versuchten anschliessend das Gericht, das für die 1990er Jahre stehen soll, nachzukochen: Palow – Mittelasiatischer Pilaw mit Reis, Lamm und Karotten.

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Leckere Landküche: Entenbrust mit Rosmarin-Honig

Kochbuch_Simon_Tress_Landkueche_020
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Ente gut, alles gut. Ok, Kalauer. Aber immer wieder lecker. Die Ente, nicht der Kalauer. Dass ich ein Liebhaber der Ente bin, habe ich ja hier kürzlich erst geschrieben. Diesmal gab es nicht gleich eine ganze Ente. Allerdings eine richtig schöne große Entenbrust. Und da noch etwas Entensauce mit Rosinen und Apfelstückchen in der Tiefkühle lag, habe ich ein Rezept von Simon Tress aus seinem Buch „Landküche“ mit meiner Sauce ergänzt. Extrem lecker! Diese Sauce kann süchtig machen! Doch bei diesem Rezept habe ich ein paar Tipps, die der Küchenchef des Bio-Hotel Rose in Ehestetten leider nicht gibt. Diese Tipps helfen Euch, dass Euer Ofen deutlich sauberer bleibt…

Kochbuch_Simon_Tress_Landkueche_006Wie schon bei meiner Rezension vom ersten Buch von Simon Tress, so sind mir auch diesmal ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die ich bei Kochrezepten optimieren würde. Manchmal würde ein unbeteiligter Verlagsmitarbeiter, der die Rezepte selbst kocht, einem Kochbuch gut tun. Das reine, klassische Rezept aufzuschreiben hält zwar das Buch schön schlank. Es produziert keine langen Rezepte. Doch freut sich der Koch, die Köchin daheim am Herd schon, wenn ein paar handwerkliche Tipps kommen, die auch dazu beitragen, dass man nicht nach der Fressorgie eine Putzorgie vor sich hat. Außerdem finde ich dies Originalrezept doch etwas zu fetthaltig – doch dazu am Ende etwas mehr. Zuerst also das originale Rezept meiner mit Rosmarin-Honig gebratenen Entenbrust.

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Kalte Tomatensuppe: Die noch schnellere Gazpacho von Simon Tress

Kochbuch_Simon_Tress_Landkueche_009Erfrischend, leicht, gesund: Eine deutsche Gazpacho. Jedenfalls nach der Interpretation von Simon Tress in seinem Kochbuch „Landküche“. Der Küchenchef des Bio-Hotel Rose in Ehestetten verzichtet auf ein paar typische Zutaten der andalusischen Suppe und zeigt uns, wie wir in weniger als einer halben Stunde eine erfrischende Tomatensuppe auf den Tisch gezaubert haben, die gerade in heißen Sommertagen sehr gut tut. Oder auch mit wenigen Handgriffen Gemüse zu einem wohlschmeckenden Gericht zusammenbringt, die sonst im Kühlschrank vergammelt wären.

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„Wanderer, kehr ein zur Rast / wenn Du recht Durst und Hunger hast. / Wir Wirtsleut sind bei Tag und Nacht / stets auf Dein leiblich Wohl bedacht. / Der Speisen viel, auch Wein und Bier, / sogar ein Bett bekommst Du hier.“ So steht es nicht ohne Grund an der Hauswand des Bio-Hotel Rose in Ehestetten. Die Familie hat nicht nur Ahnung vom Stillen von Hunger und Durst. Die Qualität des Hauses ist schon besonders gut. Noch als gesundes, regionales Bio-Essen als Spinnerei verspottet wurde, hat die Familie auf diese Richtung gesetzt. Mit grossem Erfolg, denn mittlerweile gehört der Mutter und den drei Söhnen ein kleines Gastro-Imperium auf der Schwäbischen Alb. Erfrischen wir uns also an der Kalten Tomatensuppe, die als Vorspeise oder auch als schnelles Mittagessen eine besonders gute Figur macht. (mehr …)

Simon Tress und die Landküche: Steak vom Rind mit Erbsen-Salbei-Püree

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Ein ordentliches Steak, etwas Gemüse: himmlisch. Mehr braucht man nicht. Das ist im besten Low Carb-Sinn und schmeckt richtig gut. Jegliche Art von Kohlenhydraten, von Reis oder Kartoffeln, ist hier überflüssig. Mit dieser Beilage wird es sogar ayurvedisch, schliesslich lieben die Inder und Singhalesen jegliche Art von Erbsen und Linsen. In diesem Falle aber ist es schwäbisch. Vor uns liegt das Kochbuch von Simon Tress „Landküche“ aus dem Verlag Oertel & Spörer. Wir widmen uns dabei einer Rezept-Kombination: Steak vom Rinderrücken und ergänzen es mit dem Erbsen-Salbei-Püree.

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Kochbuch_Simon_Tress_Landkueche_002Dieses Kochbuch habe ich auf sehr herzliche Art erhalten: Von Simon Tress habe ich bereits schon vor einiger Zeit hier sein erstes Kochbuch besprochen. Ich fand allerdings ein paar wenige Punkte, die ich kritisierte, die ich anders gestaltet hätte. Nachdem mein Artikel erschienen war, postete ich den Link auch auf dem Facebook-Profil von Simon Tress. Er las die Kritik und bedankte sich für meine Anregungen, Anmerkungen. Einige Monate später erhielt ich ein Päckchen: das aktuelle Kochbuch von Simon Tress mit einer persönlichen Widmung: „Für Götz A. Primke, mit kulinarischen Grüßen, Simon Tress“. Ganz herzlichen Dank an den Küchenchef des Bio-Hotel Rose in Ehestetten auf diesem Wege. Also nehme ich mir doch genauso gern dies Kochbuch zur Brust bzw. die Rezepte als Anregung. Und genau dies ist es, was Simon Tress mit seinem Kochbuch möchte: nur Anregungen schaffen.

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Das Konzept dieses Kochbuches ist es, auf der einen Seite ein paar schöne Gerichte aus der Landküche zu skizzieren. Auf der anderen Seite aber überlässt es der Koch aus dem Bio-Hotel Zur Rose in Ehestetten dem geneigten Leser, was er als Beilage dazu kochen möchte. Er gibt uns die Freiheit selbst zu entscheiden, wie wir ein Gericht vervollkommnen wollen. Wir bekommen kein Korsett vorgesetzt – wie es in vielen anderen Kochbüchern der Fall ist. Da unser Metzger gerade ein ausserordentlich schönes Steak hatte und wir ein Kohlenhydrat-armes, gesundes und leckeres Gericht zaubern wollten, sprang uns noch das Erbsen-Salbei-Püree ins Auge. Widmen wir uns also zuerst dieser köstlichen Kombination: (mehr …)

Holger Stromberg: Der iss(t) einfach gut: Reispfanne mit Hackfleisch und Koriander

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Erst die Basics, dann das Kochvergnügen! Das ist das Motto des aktuellen Buchs des Kochs der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Vor dem Vergnügen, vor dem Kochen und Essen stellt Holger Stromberg das nahezu gesamte, komplexe Wissen über unsere Ernährung, über unsere Lebensmittel, unseren Körper und die Wechselwirkungen. Und am Ende so mancher Kapitel gibt es ein paar kleine, sehr leicht und schnell zuzubereitende Rezepte. Das Buch wendet sich besonders an Kochneulinge sowie jene, die gerade eine Küche neu einrichten möchten wie auch an jene, die gerne mehr über Ernährung erfahren möchten. Wir haben uns aus den Rezepten die Basmatireispfanne mit Hackfleisch und Koriander ausgesucht und für Euch nachgekocht.

Der Titel beinhaltet gleich zwei Ausrichtungen des Buches: Zum einen das einfache Essen. Einfach zubereiten: also mit wenigen Handgriffen in kurzer Zeit. Für Leute, die nicht lange in der Küche stehen wollen, für Leute, die nicht kochen können oder wollen, es aber müssen. Für Leute, die noch nicht viel über Lebensmittel wissen, die keine Rezepte „daheim“ gelernt haben und jetzt in in ihrer eigenen Bude allein vor Herd und Kühlschrank stehen. Auf der anderen Seite: das gute Essen. Gesund, nachhaltig, köstlich, lecker, gut verdaulich, gut verträglich. Kurzum: mit Genuss. Für viele ist genau das die größte Herausforderung, an der sie scheitern. Einfach wird leider mit Fast Food gleichgesetzt, mit gut wird das teure Nobelrestaurant, der Gourmet-Tempel identifiziert. Doch der Fußball-Weltmeister-Koch zeigt uns, dass es auch anders geht. Nämlich kombiniert, eben einfach und gut. Doch damit wir wissen, was einfach und was gut ist, müssen wir einiges über unser Essen lernen. So ist das Buch eben nicht zuerst ein Kochbuch sondern vor allem ein Ernährungsberater. Zum durchlesen, zum nachlesen, zum hin- und herblättern, zum nochmal reinschauen und zum Rezepte nachkochen. Und vor allem zum Lernen. Doch damit wir bei diesem Artikel nicht verhungern, kommt jetzt das Rezept: die Basmatireispfanne mit Hackfleisch und Koriander. (mehr …)

Die letzte Praline: Schaurig-schöne Schokoladenmorde in Brügge

Carsten Sebastian Henn - Die letzte Praline Buchcover
Für was würdest Du eher morden? Für Schokolade, für die Liebe oder für die Ehre? Ein schokoladig-lecker-lustiger Krimi lag in den letzten Tagen auf meinem Nachttisch. Und ward in kürzester Zeit ausgelesen. Kurzweilig-unterhaltsam, doch auch belehrend-naseweis und zeitweilig allzu professoral-dozierend: dies fällt mir an Stichworten ein zu dem Krimi „Die letzte Praline“ von Carsten Sebastian Henn aus dem Pendo-Verlag. Das Buch macht nicht nur Appetit auf Schokolade – sondern auch auf eine Fahrt nach Flandern ins schöne Brügge.

„Die letzte Praline“ ist ein kulinarischer Krimi. Ein lecker-lustiger, schaurig schoko-süßer kurzweiliger Krimi. Den norddeutsch drögen Professor Adalbert Bietigheim hat es nach Brügge, die selbsternannte Hauptstadt der Schokolade verschlagen. Gleich die erste Leiche wird in bester James-Bond-Manier zwar nicht à la Goldfinger vergoldet, so doch komplett mit Schokolade überzogen. Es findet gerade die Weltmeisterschaft der Chocolatiers statt, der deutsche Professor, den ich mir mit einer Gerd Fröbe-Figur vorstelle, ist als Vorsitzender der Jury geladen – und klärt nebenbei noch eine kleine Mordserie auf. Nebenbei erfahren wir alles, was wir über Schokolade wissen wollten – oder auch nicht. Herkunft, Technik, Arten, Verfeinerungen, gesundheitliche wie auch medizinische Aspekte – so ziemlich alles. (mehr …)

Das perfekte Wirtshaus: Gibt es das noch?

Juergen Roth Das perfekte Wirthshaus Oktober VerlagEin Denkmal der Wirtshauskultur! Mit Sicherheit war das nicht die eigentliche Intention, die Jürgen Roth hatte, als er sich daran machte, für die Frankfurter Rundschau über Wirtshäuser und Kneipen zu philosophieren. Doch wollte er auch keinen Reiseführer schreiben, keinen weiteren Restaurantführer erschaffen. Der Autor war eher auf der Suche nach der Antwort auf Fragen wie: Was macht ein gutes Wirtshaus aus? Das gute Bier, das schmackhafte Essen, das gesellige Beisammensein? Ist es der Ort, an dem die Zeit stehenbleibt? Herausgekommen ist eine Sammlung von literarischen Feuilletons, von Anekdoten, Geschichten, Glossen, Essays. Sie beschreiben die Eigentümlichkeiten unterschiedlicher Trinkorte, wie der Autor es selbst darstellt. Er wollte sich vor allem mit dem Niedergang der Wirtshauskultur beschäftigen und so wird so manche Kneipe, die in diesem Buch beschrieben wird, heute nicht mehr existieren. Wir haben uns das Buch von Jürgen Roth: Das perfekte Wirtshaus, erschienen im Oktober Verlag, mal genauer durchgelesen.

Wenn Linksintellektuelle einen trinken gehen, dann muss das gleich etwas mit Kultur zu tun haben. Der gewöhnliche Normalo, der Spießbürger, der Prolet geht nur in die Kneipe. Der intellektuelle Anspruch verlangt nach dem Feuilleton, nach der Kultur. Da der Autor in Franken geboren ist und in Frankfurt wohnt, ist sein Bedarf an Bier schier unermesslich und unerschöpflich. Genauso allerdings sein Händchen immer in den komischsten, merkwürdigsten, interessantesten Spelunken zu versacken. Hier wird eher die Kneipe um die Ecke als das gehobene Gasthaus beschrieben. Bei so manchem Lokal kann man sich denken, ob der Wirt nicht sein bester Gast ist. (mehr …)

Gedankenreise durch New York auf den Spuren von Promis

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Für einen Abend nach New York reisen! Merian-Autorin Bettina Winterfeld liest aus ihrem Buch „New York – Eine Stadt in Biographien“ und stellt faszinierende New Yorker Persönlichkeiten vor. Wir lassen uns mit dem jungen Robert de Niro und seiner Gang, die „Forty Thieves“, durch Little Italy treiben. Am Beispiel Sarah Jessica Parkers hören wir von den glamourösen Seiten der Stadt. Oder wir erleben mit Milliardär John D. Rockefeller den amerikanischen Traum vom Erfolg.

Die Reisebuch-Autorin Bettina Winterfeld hat während ihrer aufregenden Recherchen in New York in Coffee Shops gearbeitet, Inspiration gesucht und entspannt. Eine unvergleichliche Atmosphäre, die an diesem Abend in einem Coffee-Shop in München nachempfunden werden kann. (mehr …)

Gault Millau WeinGuide 2012: Matthias Müller ist Deutschlands Winzer des Jahres

Gaul Millau Wein 2012Aus Spay am Mittelrhein kommt er: Laut den Kritikern vom Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 ist der „Winzer des Jahres“ Matthias Müller. Wie die dpa meldet, lobte die Redaktion besonders die Rieslinge des Weingutes in einem der kleinsten Anbaugebiete Deutschlands.

„Aufsteiger des Jahres“ wurde Stephan Attmann vom Pfälzer Weingut von Winning in Deidesheim. Diesem haben Diebe kürzlich erst Wein im Wert von ca. 100.000 Euro geklaut – mit einem Vollernter aus dem Weinberg heraus (siehe SZ-Magazin). Die „Entdeckung des Jahres“ habe die Redaktion in Württemberg gemacht, und zwar bei den Weingärtnern in Cleebronn-Güglingen. (mehr …)

Guide Michelin 2012: Berlin vor München und Hamburg; BaWü vor Bayern und mehr Sterne als je zuvor

cover michelin deutschland 2012Die Gastronomie als Spiegel der Stadt: je cooler und angesagter die Stadt ist, umso mehr Sterne-Restaurants hat sie. Dieses Fazit könnte man ziehen, wenn es nach den aktuellen Sternen geht, die der Guide Michelin für 2012 vergeben hat. Doch gilt dies auch für den Reichtum, das Einkommen der Bewohner? Berlin ist nun die Stadt mit den meisten Sternerestaurants (13), vor München (11), und Hamburg (9). Auch bezogen auf die Zwei-Sterne-Restaurants führen Berlin und Sylt jetzt mit je 3 Gourmet-Tempeln vor München, Hamburg, Köln und Lübeck mit je 2. Bei den Bundesländern liegt Baden-Württemberg weiterhin vorn, mit 61 Sterne-Restaurants vor Bayern (40) und Nordrhein-Westfalen (38). Im Osten führt Mecklenburg-Vorpommern mit jetzt sieben Sterne-Restaurants. Die Zahl der Sterne-Restaurants stieg insgesamt von 237 auf 249. Auch die Gruppe der Restaurants, die sorgfältig zubereitete preiswerte Mahlzeiten anbieten und im Bib Gourmand aufgeführt sind, vergrößerte sich von 386 auf 431.

Die Neueinsteiger und Gewinner stehen hier, die Verlierer stehen hier.

Alle Sterne-Restaurants 2012 in Deutschland (nach Städten sortiert):

Die Hoffnungsträger für 1 Stern:

  • Düsseldorf: Monkey’s West; Penzhorn, Christian
  • Greifswald: Le Croy; Frank, Stefan
  • Leer: Perior; Richter, Christian
  • Schalksmühle: Landhaus Steinbeisser; Salzmann, Manfred

Drei Sterne:

  • Baiersbronn: Restaurant Bareiss Lumpp, Claus-Peter
  • Baiersbronn: Schwarzwaldstube Wohlfahrt, Harald
  • Bergisch-Gladbach: Vendôme Wissler, Joachim
  • Mannheim: Amador Amador, Juan
  • Osnabrück: La Vie (neu) Bühner, Thomas
  • Perl: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg Bau, Christian
  • Saarbrücken: GästeHaus Erfort, Klaus
  • Wittlich/Dreis: Waldhotel Sonnora Thieltges, Helmut
  • Wolfsburg: Aqua Elverfeld, Sven

Zwei Sterne:

  • Aschau im Chiemgau: Restaurant Heinz Winkler; Winkler, Heinz; Brandl, Stefan
  • Augsburg: August Grünwald, Christian
  • Baden-Baden: Brenners Park-Restaurant Krolik, Andreas
  • Bergisch-Gladbach: Gourmetrestaurant Lerbach Henkel, Nils
  • Berlin: Fischers Fritz Lohse, Christian
  • Berlin: Lorenz Adlon (neu) Otto, Hendrik
  • Berlin: reinstoff (neu) Achilles, Daniel
  • Bernried Kreis Deggendorf: Schwingshackl ESSKULTUR (neu) Schwingshackl, Erich
  • Cuxhaven: Sterneck Kebschull, Markus
  • Dorsten: Rosin (neu) Rosin, Frank; Engelke, Oliver
  • Düsseldorf: Im Schiffchen Bourgueil, Jean-Claude
  • Essen: Résidence Bühler, Berthold; Bach, Henri
  • Glücksburg: Meierei Dirk Luther Luther, Dirk
  • Hamburg: Haerlin (neu) Rüffer, Christoph
  • Hamburg: Jacobs Restaurant (neu) Martin, Thomas
  • Köln: La Vision (neu) Horberth, Hans
  • Köln: Le Moissonnier Menchon, Eric
  • Königstein im Taunus: Villa Rothschild Kempinski Rainer, Christoph
  • Leipzig: Falco Schnurr, Peter Maria
  • Lübeck: Buddenbrooks (neu) Scharrer, Christian
  • Lübeck: La Belle Epoque Fehling, Kevin
  • München: Dallmayr Urbansky, Diethard
  • München: Tantris Haas, Hans
  • Bad Neuenahr-Ahrweiler: Steinheuers Restaurant Zur Alten Post Steinheuer, Hans Stefan
  • Nürnberg: Essigbrätlein Köthe, Andree; Ollech, Yves
  • Bad Peterstal-Griesbach: Le Pavillon Herrmann, Martin
  • Rottach-Egern: Gourmetrestaurant Überfahrt Jürgens, Christian
  • Sylt/List: La Mer (neu) Zier, Sebastian
  • Sylt/Munkmarsch: Fährhaus Pape, Alexandro
  • Sylt/Rantum: Söl’ring Hof King, Johannes; Sandej, Andreas
  • Trier: Becker’s Becker, Wolfgang
  • Wernberg-Köblitz: Kastell (neu) Kellermann, Thomas

Ein Stern:

Die vielen Restaurants, die einen Stern im neuen Guide Michelin 2012 erhalten haben, entnehmt bitte diesem pdf, das ich hier zum herunterladen bereit stelle.

Guide Michelin 2012: Die Verlierer werden angeführt von Nils Henkel

cover michelin deutschland 2012Insgesamt 13 Sterne wurden im «Michelin» gestrichen – manche, weil die Restaurants schlossen, andere wegen gesunkener Leistung. Dabei verlor das «Hummer-Stübchen» in Düsseldorf den zweiten Stern. Im allgemeinen Aufwärtstrend ist die Abwertung für den 42 Jahre alten Nils Henkel in Bergisch Gladbach besonders bitter. Der Nachfolger von Altmeister Dieter Müller im «Schlosshotel Lerbach» nennt sich «Gourmet-Architekt». Doch konnte sein neues Konzept «Pure nature» mit kreativ angerichteten besten Naturprodukten die Tester nicht voll überzeugen. Die Abwertung eines bekannten Vertreters der jungen deutschen Köchegeneration ist keine leichte Entscheidung. Henkels Nachbar Joachim Wissler in Bergisch Gladbach steht weiter in der Riege der neun Drei-Sterne-Köche in Deutschland.

Von 3 Sternen auf 2 abgestürzt:

  • Gourmetrestaurant Lerbach; Nils Henkel, Bergisch-Gladbach

Von 2 auf 1 gefallen:

  • Hummer-Stübchen; Düsseldorf

Von 1 Stern auf 0 degradiert:

  • Kameha Suite – Next Level; Frankfurt am Main
  • Osteria Enoteca; Frankfurt am Main
  • Hinterding; Lengerich
  • Amesa; Mannheim (das Lokal wurde ersetzt durch das Drei-Sterne-Restaurant «Amador», das von Langen nach Mannheim umzog)
  • PUR; Urbar

Geschlossen:

  • Charlemagne (vorher: 1 Stern); Aachen
  • Maurice (1); Dresden
  • Tafelhaus (1); Christian Rach, Hamburg
  • Capricorn [i] Aries Restaurant (1); Köln
  • Bel Etage (1); Marburg
  • Tschiffik, (1; neues Konzept); Zweibrücken

Guide Michelin 2012: Hier strahlen die Sterne über Deutschland

cover michelin deutschland 2012Gewinner und Verlierer sowie Überraschungen – jetzt stehen sie alle fest. Der Guide Michelin gab bekannt, wer im Jahr 2012 wieviele Sterne über sein Restaurant hängen darf.
Laut Michelin Mitteilung sind dies die Gewinner eines neuen bzw. zusätzlichen Sternes:

Drei Sterne:

Zwei Sterne:

Ein Stern:
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Karven/Dickhaut: Kochbuch für Kochmuffel: Auflauf mit Huhn – gezaubert aus den Resten vom Vortag

Dickhaut_Karven_Kochbuch_Kochmuffel_2011_05Resteessen. Essen von gestern. „A Rumfordsupp’n“ wie die Münchner hier sagen. Damit meinen die Einheimischen „ois, wos rumliegt und fort muss“. Ursula Karven und Sebastian Dickhaut haben im „Kochbuch für Kochmuffel“ auch ein paar „Rumfordsuppen“ eingebaut. Allerdings auf einem ganz hohen Niveau. Diese Art von Resteverwertung macht auch Hobbyköchen Spaß und gibt ein paar Ideen, wie sparsam gekocht werden kann. Gestern habe ich hier schon die Hähnchenbrust mit Currygemüse beschrieben. Die logische Fortführung von Chefkoch Sebastian ist der Auflauf mit Huhn.

Sebastian Dickhaut hat die Rezepte für die „Yoga-Tante“ Ursula Karven entwickelt. Ich vermute mal, weil sie neben Yoga- und Schwangerschaftsbüchern für ihre Klientel noch eine Erweiterung brauchte. Gesunde, leichte Küche für jeden Tag, die nicht nach Diätbuch aussieht. Da Frau Karven zwar Schauspielerin ist, aber bisher nicht kochen konnte, bekam sie den Meisterkoch Sebastian Dickhaut an die Seite gestellt. Der kann das. Der hat schon über 40 Kochbücher geschrieben und die Basic Cooking-Reihe bei Gräfe+Unzer erfunden. Aber ich wiederhole mich, das könnt ihr im Artikel von gestern nachlesen.

Das Konzept von Sebastian Dickhaut ist dabei einfach wie genial. Er beschreibt es im Buch so: „Entdeckertage, an denen bestimmte Zutaten im Rampenlicht stehen, und Basic-Tage fürs Grundsätzliche. Mit Zauberrezepten, die Reste zum Besten verwandeln, und Wohlfühlgerichten, die einem Energie und Wärme geben.“ Den Grund für die „Zauberrezepte“ liefert er auch gleich mit: „Damit zum Einkaufen überhaupt Zeit ist, wird an Montagen und Freitagen was Gutes aus Resten gezaubert – das sind die ‚Zaubertage'“. Also endlich mal ein Kochbuch, bei dem der Koch mitgedacht hat. Ja, vor dem Kochen steht das Einkaufen. Und das braucht Zeit. Heutzutage wollen und können wir nicht alle permanent die Zeit auf dem Markt, im Supermarkt oder in der Küche verbringen. Also muss es eben manchmal schnell gehen. Dafür aber bitte auch lecker. Und dem kommt das Buch nach.

Also habe ich aus der Einsteigerwoche das Montagsrezept „Auflauf mit Huhn“ mit den Resten der „Hähnchenbrust mit Currygemüse“ zubereitet. Doch lest selbst: (mehr …)

Kochbuch für Kochmuffel: Wie Ursula Karven das Kochen lernen will…

Dickhaut Ursula Karven Kochbuch Kochmuffel 2011_03Noch ein Kochbuch? Von einer Schauspielerin? Die sonst hauptsächlich Yoga-Bücher veröffenticht hat? Wer braucht das denn? So habe ich gedacht, als ich das erste Mal davon hörte, dass die deutsche Schauspielerin Ursula Karven ein Kochbuch veröffentlicht hat: „Mein Kochbuch für Kochmuffel“. Was qualifiziert diese Frau dazu ein Kochbuch zu schreiben? Es gibt doch schon genügend davon. Und eine Menge von richtig guten Köchen geschrieben. So dachte ich. Bis ich erfuhr, wer der Co-Autor ist. Und dann wollte ich das Kochbuch doch haben. Die – laut Selbstbeschreibung – Mutter, Schauspielerin, Unternehmerin und Yogabotschafterin erhielt Schützenhilfe von keinem geringeren als Sebastian Dickhaut. Ok, dann muss das Buch ja gut sein!

Sebastian Dickhaut hat mindestens schon 40 Kochbücher geschrieben. Der gelernte Koch und Journalist ist Schöpfer der Basic Cooking-Reihe im Gräfe+Unzer Verlag und selbsternannter Retter des Mittagessens. Von Sebastians Kochkünsten habe ich mich ja schon selbst überzeugen können – hier steht mein Bericht – und bin davon überzeugt: wenn er wollte, könnte er auch ein Sternelokal haben. Will er aber nicht. Sebastian hat nach eigener Aussage viel mehr Spaß mit seinen Kochbüchern, seinem kleinen Küchenstudio „Hukodi“, immer wieder neuen Aufgaben und hat so Zeit für die Familie. Richtig so. Und da kann er auch einer Schauspielerin das Kochen beibringen und ein weiteres Kochbuch entwerfen.

Zum Kochbuch also: „Mein Kochbuch für Kochmuffel“ heisst das Werk der beiden. Das Konzept ist so simpel wie genial: Sebastian kann sehr gut kochen und erklären, Ursula Karven kann nur auf Fotos gut ausschauen. Dafür hat Sebastian diverse Rezepte in mehreren Schritten entwickelt, die sogar Frau Karven versteht und nachkochen können sollte. Ein mehrwöchiger Aufbauplan für Einsteiger, Zweisteiger, Bergsteiger, Aufsteiger … bringt Schritt für Schritt leckere Kocherfolge. Durchdachte Einkaufslisten, die demnächst nach Verlagsangaben auch als App zu erhalten sein sollen, und überraschende Rezepte machen es leicht, sich selbst köstlich zu bekochen. Außerdem gibt Sebastian zwischendurch immer noch kleine, hervorragende Tipps, wie man etwas selbst herstellen kann, was eigentlich kompliziert klingt. Und er hilft sparen: an einem Tag wird etwas mehr von einer Sache gekocht, die am anderen Tag weiterverwertet wird. Das Buch ist also absolut für Einsteiger und Koch-Neulinge geeignet. Insgesamt ergibt das 80 genial entspannte Rezepte für jeden Tag.

Mit Dickhauts Hilfe gibt es bei Ursula Karven in der Einsteigerwoche Spaghetti mit Avocado und Kaviar und in der Aufsteigerwoche Ofenkürbis mit Zucchini. Später wagt sie sich an pochiertes Fischcurry mit Spinat, und in der Überflieger-Woche steht schließlich Meeresfrüchtetopf mit Fenchel auf dem Tisch. „Wieso ich bisher so selten gekocht habe? Ganz einfach: Weil ich nicht wusste, dass ich mich damit jeden Tag selbst verwöhnen kann!“
sagt Ursula Karven heute.

Ich habe die Hähnchenbrust mit Currygemüse für Euch getestet. Es ist das zweite Rezept der Einsteigerwoche, für den Sonntag gedacht. Es ist also super einfach – und doch genial lecker. Der Kocheinsteiger wird gleich in asiatische Genüsse gebeamt und hat keinen Bock mehr zum Take-away-Asiaten um die Ecke zu gehen. Was brauchen wir jetzt zum kochen? (mehr …)

Deutsche Bahn und Berni Bärenstark : Großer Bahnhof für ein bärenstarkes Buch

In Zusammenarbeit mit der DB AutoZug GmbH lädt der bayerische Fabel-Verlag am Samstag, 9. Juli 2011, zur Präsentation des neuen Kinderbuchs Berni Bärenstark in die Friedenstraße am Münchner Ostbahnhof ein. Von 11.00 bis 17.00 Uhr wird am Autozug-Terminal München-Ost Programm geboten: Die beiden Autoren Petra Schelle und – mein übrigens sehr sympathischer Namensvetter – Götz Lachmann sind anwesend und lesen aus ihrem neuen Buch, dem zweiten Band der Abenteuerreihe, vor.

500 Bücher verschenkt der Verlag in jeder Stadt, so auch in München. Kinder können ihre eigene Kurzgeschichte über die Stadt aufschreiben. Die besten Geschichten werden Ende des Jahres präsentiert und später in einem eigenen Buch zusammengefasst. Einen Malwettbewerb für das nächste Titelbild gibt es auch. Die Auftaktveranstaltung bildet den Beginn einer halbjährigen Vorstellungsreise des Berni Bärenstark-Buches durch ganz Deutschland. (mehr …)

Mein Weihnachtsbuchtipp: Arm aber Bio – Wie kann ich mit wenig Geld gesund essen?

Rosa Wolff Arm aber bioAbgebrannt, pleite, arbeitslos, Hartz IV? Heutzutage ist das alles keine Schande. Es kann jeden von uns treffen. Denn die meisten von uns haben nicht das Glück freigestellt zu werden und dennoch für die nächsten Jahre das Gehalt weiterzubeziehen. Oder eine fette Abfindung zu erhalten. Gerade freie Journalisten, so wie ich – oder eben meine liebe Münchner Kollegin Rosa Wolff kennen diese Herausforderung. Doch die ehemaligen Yuppies und Dinks, die heutigen Lohas wollen gesund essen. Bio ist gefragter denn je. Doch was, wenn das Geld knapp ist? Ist Naturkost dann unerschwinglich? Rosa Wolff hat den Selbsttest gemacht. Einen Monat im Frühjahr 2009 lebte sie in München nur von dem Geld, was bei Hartz IV für Essen vorgesehen ist: 132,71 Euro. Pro Monat! Das sind 4,35 Euro/Tag!

Rosa Wolff ist seit vielen Jahren Food- und Weinjournalistin, das Weinmagazin Divino stammte aus ihrer Feder. Für diverse andere Titel auf dem Printmarkt ist sie unermüdlich unterwegs. Doch als ihr ein wichtiges Magazin wegbrach, war auch ein grosser Teil ihres Einkommens weg. Wohl auch etwas provoziert durch die Thesen von Thilo Sarrazin, beschloss sie einen Monat lang zu versuchen vom genehmigten Regelsatz nur noch Bio zu essen. Gelingt das? Zumal in München, der teuersten Stadt Deutschlands? Und Rosa wohnt in Schwabing… – auch nicht für günstiges Leben bekannt. (mehr …)

Megatrend Kochbuch: Die besten Rezepte für den gesellschaftlichen Wandel

Titelbild Kochbuch MegatrendMatthias Horx, Deutschlands bekanntester Trend- und Zukunftsforscher, und das Team vom Zukunftsinstitut haben in Kooperation mit den Food-Professionals ein neuartiges Kochbuch entwickelt, das spannende Rezepte rund um die aktuellen Megatrends präsentiert. Das Megatrend Kochbuch liefert eine genussvolle Auswahl an Rezepten und kulinarischen Highlights entlang der Megatrends:
Individualisierung, Female Shift, Silver Society, Bildung, New Work, Gesundheit, Neo-Ökologie, Connectivity, Mobilität, Urbanisierung und Globalisierung. Das Megatrend Kochbuch ist ein Lese- und Kochbuch zugleich. In prägnanter Form werden die Megatrends kurz vorgestellt und mit entsprechenden Rezepten garniert – alltagstauglich und genussorientiert. Denn gutes Essen muss auch gut schmecken.

Dabei sind die Rezeptkreationen eine reichlich bunte Fusion aus regionalen deutschen Gerichten und asiatischen Einflüssen aus Japan und Thailand, mediterranen Grundlagen und amerikanischen Inspirationen. So manches Gericht regt an, erstmal sich den Namen durch den Kopf gehen zu lassen, bevor es das Essen tut. So sind Cannelloni mit Grünkohl oder Currywurst im Reagenzglas sicher erstmal einen tieferen Blick ins Rezept wert, bevor man sich ans Nachkochen macht. Doch wer nicht nur die Rezepte liest, sondern auch die drum herum garnierten Artikel über die aktuellen Megatrends, der erfährt einiges Interessantes. (mehr …)

Kuba: Foto-Ausstellung zeigt Stillleben aus Havanna

Kuba Stillleben Sabine Thier Guardia„Kraft“ ist ein für Stillleben eher seltenes Attribut, und es ist auch nicht auf den ersten Blick eingängig, wenn man die ruhigen Fotoarbeiten betrachtet. Aber es ist die Kraft der Menschen und die Energie der Farben, die Sabine Thier nach Havanna zieht. Vom 23. Januar bis 7. Februar 2010 zeigt die Fotografin in der Galerie im Bürgerhaus Gröbenzell Farbfotografien aus Havanna.

Hochwertige Fotografien in einer beeindruckenden Größe von bis zu 2 Metern geben dem Besucher die Möglichkeit, diese Stärke hautnah zu spüren. Trotz dieser Größe ist es das Detail, das zählt, das Kleine, Individuelle. Mit großem Respekt nähert sich Sabine Thier dem Leben, das die Menschen in Havanna führen, dem Optimismus, mit dem der sehr beschwerliche Alltag bewältigt wird. Ein Alltag, an dem das westliche Anspruchsdenken geradezu abperlt. Auch trotz der momentanen Wirtschaftskrise. Die Kraft der Frauen beschreibt die Autorin Cornelia von Schelling: Sie lässt Frauen erzählen, wie diese mit verblüffendem Einfallsreichtum Strategien erfinden, um sich in einem Land zwischen Abgrund und Idylle behaupten zu können. Bei der Vernissage am 22. Januar wird sie aus ihrem Buch „Die Frauen von Havanna“ lesen. (mehr …)