Höhepunkte Sowjetischer Kochkunst: Asiatischer Palow aus einem autobiographischen Kochbuch

Kochbuch_Hoehepunkte_Sowjetischer_Kochkunst_Palow_002Puren Widerspruch in sich trägt der Titel: Höhepunkte und Sowjetisch? Sowjetisch und Kochkunst? Das ist schon sehr seltsam. Die Sowjetunion verbinden wir mit vielem, nur nicht Kochkunst. Wir verbinden sie mit viel negativem und bestimmt nicht lukullischen Leckerbissen. Früher, ja früher widmeten Tschechow, Puschkin, Tolstoi und Gogol einige ihrer fesselndsten Passagen dem Essen. Kulinarische Schwärmereien über die Gerichte der Zarenzeit, so verrät es uns Anya von Bremzen in ihrem autobiographischen Kochbuchroman, liess dem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen. Doch dieses Russland ging mit der bolschewistischen Revolution 1917 unter und ward nicht mehr gesehen. Die Sowjetzeit, die Zeit hinter dem Eisernen Vorhang verbindet jeder mit Mangel an allem. Wie kann da also eine Kochkunst entstehen?

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Sicherlich hat in der Sowjetunion fast jeder gekocht, fast jeder hat etwas zu essen gehabt. Aber was kann es da für Höhepunkte geben? Die russischstämmige New Yorkerin Anya von Bremzen kocht sich gemeinsam mit ihrer Mutter zurück in ihre Moskauer Kindheit. Dabei geht die amerikanische Kochbuchautorin nicht nur in ihre Kindheit sondern sogar in die ihrer Großeltern zurück und erzählt und verkocht jedes Jahrzehnt für sich.

Kochbuch_Hoehepunkte_Sowjetischer_Kochkunst_Palow_001Das Buch orientiert sich an der Geschichte der Familie ihrer Mutter Larissa, beginnt mit jüdischen Rezepten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Hafenstadt Odessa. Wir erleben Leningrad, Moskau, die Zeit der Familie im Krieg in Lenins Geburtsort Uljanowsk, wir reisen über Aserbaidschan schlussendlich wieder nach Moskau, wo das Mädchen Anya Anfang der 1960er Jahre geboren wird. Und so geht es weiter, die Geschichte der Familie und die Geschichte der Sowjetunion sind eng miteinander verwoben. Sozusagen ein Parforce-Ritt durch die russische Geschichte vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart bei dem die Entwicklung der russischen Küche als Leitfaden dient. Dabei ist die Familiengeschichte wahrlich spannend, denn eigentlich sind von der Großmutter über die Mutter bis zur Tochter hier vor allem die Frauen der Familie die Heroen. Es ist also auch ein Buch über starke Frauen, ein Frauenbuch, ein Frauenroman. So stehen am Ende zehn Kapitel für die zehn Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts. Und am Ende gibt es zehn Rezepte, für jedes Jahrzehnt eins. Eine spannende, interessante und köstliche Autobiographie. Das wohl opulenteste, spektakulärste, exotischste und anspruchsvollste Rezept ist sicherlich die Kulebjaka, eine Terrine aus der Zarenzeit, gefüllt mit zweierlei Fisch und Waldpilzen. Im vorderen Buchteil kochen Mutter und Tochter ein wahres Festmahl, im Rezept hinten empfiehlt Anya von Bremzen dann eine deutlich leichtere Variante. Wir konnten es natürlich nicht lassen und versuchten anschliessend das Gericht, das für die 1990er Jahre stehen soll, nachzukochen: Palow – Mittelasiatischer Pilaw mit Reis, Lamm und Karotten.

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Wildschweinbraten in Rotwein-Himbeersauce an Pak Choi

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Manchmal müssen zwei oder drei Zufälle zusammentreffen und schon ergibt sich ein neues, leckeres Rezept. Zufall 1: Ein Metzger auf meinem liebsten Bauernmarkt hatte frisches Wildschwein im Angebot. Ein schöner Wildschweinbraten also. Zufall 2: meine Eltern schwärmten mir von einem Restaurant in Brandenburg vor. Dort hatten sie ein Wildgericht mit einer Himbeersauce gegessen. Zufall 3: in einem meiner Kochbücher, diesmal Alfons Schuhbecks „Hausmannskost Italien“ fand ich „Wildschweinbraten in Rotwein-Schokoladen-Sauce“. Und dann hab ich ein bißchen kombiniert.

Zuerst wollte ich aber noch genau wissen, was meine Eltern da für eine feine Himbeersauce zum Wild bekommen hatten. Würde mir der Koch sein Rezept verraten? Oft sind Köche, wenn sie nicht gerade im Fernsehen als Stars auftreten und ihre Kochbücher verkaufen wollen, sehr zurückhaltend, ja verschlossen. Ich finde das schon sehr engstirnig. Was verbirgt sich dahinter? Der Gast möchte ja gerne etwas spezielles mit nach Hause nehmen, versuchen das feine Essen, das er genossen hat, daheim mal nachzukochen. Und kommt dann auch gerne wieder, um sich wieder neu überraschen zu lassen. Doch mir sind schon viele Köche begegnet, die aus Prinzip kein Rezept verraten wollen. Daher war ich auch hier gespannt: würde ich herausfinden, wie ich die perfekte Himbeersauce zubereitenkann? Dafür griff ich zum Telefon und rief an im Hotel & Restaurant Klosterhof neben dem Kloster Stift zum Heiligengrabe in Heiligengrabe in der Priegnitz. Chefkoch Sebastian Witt hat sofort Zeit, ist aufgeschlossen und erzählt mir nicht nur, wie ich die Himbeersauce nachkochen kann, sondern gleich noch ein paar Küchentricks und Rezeptabwandlungen mehr. Super! Herzlichen Dank dafür!

So hab ich dann das Schuhbeck’sche mit dem Witt’schen Rezept kombiniert und erhielt dieses fantastische Essen, das ich Euch hiermit verraten möchte. Was brauchen wir dazu: (mehr …)

Guide Michelin: Der Stolz der Köche – der oft ein Traum bleibt

Michelin 2016 Kevin Fehling
Guide Michelin 2016 BibendumKevin Fehling erfüllte sich seinen Traum: Vor einem Jahr erhielt sein neu eröffnetes Restaurant „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg das höchste Prädikat von den Testern des Guide Michelin: 3 Sterne. Er kehrte damit zurück in die Liga der besten Restaurants in Deutschland. Der Guide Michelin feierte sein Jubiläum: 50 Jahre zuvor erschien der erste Restaurantführer des französischen Reifenherstellers auch in Deutschland. Mit 66 1-Stern-Restaurants ging die erste Ausgabe 1966 an den Start. Im Jahr 2016 sind es insgesamt 290 Sterne, darunter zehn 3-Sterne-Restaurants, 39 2-Sterne-Restaurants und 241 1-Stern-Restaurants. Nur einmal wurden drei Sterne neu vergeben, eben an Kevin Fehling.

Guide Michelin 2016 Bibendum
Guide Michelin 2016 Götz A. Primke GAP Bibendum
Der ist allerdings den Stolz und Ruhm der drei Sterne schon fast „gewöhnt“, schliesslich war er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga aufgestiegen. Doch sein neues Restaurant ist komplett sein eigenes Konzept. Beim Eckart-Witzigmann-Symposium hatte uns Kevin Fehling bereits sein neues Restaurant präsentiert. Ein Tisch, der genau für 10 Personen reicht, direkt an der Küche. Der Küchenpass wird zum Tisch. Die Gäste können den Köchen über die Schulter schauen oder aber sich miteinander oder nur unter sich unterhalten. Die Tischform spricht für sich. Ein genial kleines, intimes und anspruchsvolles Restaurantkonzept. (mehr …)

Wein und Essen kombinieren: Wie passen deutsche Weine zu asiatischen Köstlichkeiten?

DWI_Asia_Cooking_German_Wine_Nov_2014_001Stilistik, Aromakunde und neue Typisierung: Das sind die wichtigsten Eckpunkte für eine neue Herangehensweise an die systematische Einteilung deutscher Weine in Geschmackskategorien. Zumindest wenn es nach der renommierten Sommelière Christina Fischer geht. Zusammen mit der Sterneköchin Young Sun Sarah Henkel entwickelte sie eine Art Kochbuch mit Weintipps oder besser einen Weinberater zu asiatischen Spezialitäten oder auch einfach nur eine Broschüre mit köstlichen Kombinationen, Anregungen für deutsche Weine mit asiatischem Essen. Das Ziel dieses Heftchens ist es, in Asien deutsche Weine besser zu vermarkten – und in Deutschland in asiatischen Restaurants auch deutsche Weine auf den Tisch zu bringen. Im Auftrag des Deutschen Wein Institutes entwickelten die beiden eine Seminarreihe für Asien – die sie jetzt auch auf dem deutschen Markt anbieten. Gerade für Freunde des Food & Wine-Pairing, also der Kombinatorik von Gerichten und Weinen, ist dieses Brevier eine wunderbare Anregung. „Asiatische Küche trifft Riesling & Co.“ war kürzlich der Anlass für einen Workshop, an dem auch wir teilnahmen.

Als sehr interessanten und gut gemachten Einstieg in die Materie hilft dies Video vom Deutschen Wein-Institut – doch ist es im besten Sinne nur ein Teaser, ein Appetithäppchen, ein Magndratzerl, es fehlt etwas Fleisch:

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Deutsche Weine gelten als ideale Begleiter zu den verschiedenen asiatischen Küchenstilen. Praktische Tipps für die Harmonie der vielfältigen Zutaten mit unseren deutschen Weinen soll uns nun also diese Broschüre geben. Auf 46 Seiten laden 16 Rezepte aus der chinesischen, japanischen, vietnamesischen, thailändischen und indischen Küche mit passenden Weinempfehlungen zum Nachkochen und Verkosten ein. Sie reichen von Schweinefleisch süß-sauer über Tandoori oder Vietnamesische Sommerrollen bis hin zu Yakitori-Spießen und verschiedenen Sushi-Varianten. Die Sommelière Christina Fischer un die Sterneköchin Young Sun Sarah Henke machten sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise durch die Küchen asiatischer Restaurants in Deutschland und London. Auf dieser Basis entwickelten sie ein leicht verständliches System zur Kombination von deutschen Weinen mit den unterschiedlichen asiatischen Küchenstilen. Während des Workshops haben wir folgende spannende Kombinationen getestet: (mehr …)


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Gebratener Spargel mit Saibling

Spargel_gebraten_Saibling_01Letzte Woche war ich wieder auf meinem Bauernmarkt. Und ich konnte es nicht  lassen: es landeten gleich drei Kilo Spargel in meiner Einkaufstasche. Und in einem meiner wöchentlichen Lieblingspodcasts hörte ich ein feines Rezept von Alfons Schuhbeck, das ich für meinen eigenen Bedarf angepasst habe. Die anderen Kilo Spargel hab ich so verarbeitet.

Das Original vom Schuhbeck heisst zwar „Lachsforelle auf Brennesselspinat“, doch ich hab hier noch auf keinem Markt Brennesseln gefunden. Wo hat der Schuhbeck die her? Rungis? Viktualienmarkt? Und der Fischhändler hatte gerade frische Saiblingsfilets. Also hab ich das Rezept verkürzt und verändert auf „Spargel gebraten mit Saibling“.
Was brauchen wir?
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Milchsuppe mit Klütern: Illustrirtes Kochbuch Germania zeigt, wie Grossmutter vor 100 Jahren kochte

Illustrirtes Kochbuch GermaniaIm Zeitalter von Schnellkochtopf, Mikrowelle und Tiefkühlkost haben nur noch wenige von uns die Möglichkeit aus dem Munde ihrer Gross- und Urgrossmütter etwas über die Koch- und Essgewohnheiten zu Beginn des letzten Jahrhunderts zu erfahren. Jetzt ist das „Illustrirte Kochbuch Germania – für die bürgerliche Küche“ von Elise M. H. Schulz nach der 5. Auflage der Originalausgabe von 1900 im Reprint neu erschienen. Es war nach Verlagsangaben eines der schönsten Kochbücher der Zeit.

Ein Freund in der Not sollte dies Kochbuch sein, um sowohl die erfahrenen als auch unerfahrenen Hausfrauen bzw. die heranwachsenden Töchter und auch die „höheren Töchter“ an die Hand zu nehmen, um ein schmackhaftes Mahl auf den Tisch zu zaubern.

Einfach, schmackhaft und natürlich – nach diesen Kriterien hat die Autorin eine gelungene Auswahl an Rezepten zusammengestellt, die durch die schlichten Zutaten und das allgegenwärtige Streben nach rationellem Einsatz der vorhandenen (oft geringen) Mittel dabei viel besser in unsere heutige Zeit passen, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Vor allem aber wird deutlich, welchen Einsatz eine frische Mahlzeit von der Hausfrau verlangte: Ohne Kühltheke und Eisfach hiess „frisch“ damals vor allem „lebendig“ und so umfassen die Rezepte auch jene Arbeitsschritte der Zubereitung wie Rupfen, Abhäuten und Schuppen, die uns heute von der Nahrungsmittelindustrie abgenommen werden. Dabei ist es immer wieder erstaunlich zu lesen, um wie viel besser unsere Urgrossmütter wussten, was bei ihnen in den Topf wanderte, als dies heute der Fall ist.

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Teenies an die Töpfe: Wir kochen! für unsere Freunde – ein Kochbuch für Kinder und Jugendliche

Wir kochen fuer unsere FreundeEin neues Kochbuch liegt vor mir auf dem Tisch: „Wir kochen! für unsere Freunde“ verspricht Kindern und Jugendlichen den leichten Einstieg in das Kochvergnügen. Langeweile und Pizzaservice waren gestern. Jetzt beginnt offensichtlich der Kochspass. Bunte Spieße, scharfe Häppchen, süße Kleinigkeiten und peppige Getränke – jede Menge Rezeptideen für partyverrückte, experimentierfreudige Teenies stecken in dem poppig aufgemachten Kochbuch.

Von der großen Geburtstagsparty bis zum kuscheligen Videoabend zu viert, vom Grillfest bis zum Picknick – in „Wir Kochen mit Freunden“ wird die Küche zum Szenetreff. In ihrem neuen Buch liefert die KinderKüchen-Initiatorin und Autorin von ‚Die KinderKüche’, Susanne Klug, jede Menge tolle Rezepte für die wohl coolsten Partys und längsten Nächte der Welt.
Mich erinnert das Buch an mein eigenes allererstes Kochbuch „Lirum Larum Löffelstiel“, das mich damals in die Küche und an die Töpfe brachte.

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Bio-Hotels: Kochbuch „Kochlust Pur“ verspricht kulinarische Bio-Reise

Bio Hotels Kochlust Pur KochbuchKochen bleibt 2008 ein Megatrend. Jetzt lassen sich erstmals die Bio-Köche in die Töpfe schauen. In „Kochlust Pur“ verraten 19 Küchenchefs der Bio-Hotels-Gruppe ausgewählte Rezepte und raffinierte Geheimnisse aus ihrer Bio-Küche. Die kulinarische Reise führt von der Ostsee bis zu den Alpen und spannt den Bogen von teilweise längst vergessenen regionalen und rustikalen Schmankerln zu innovativen Ernährungskonzepten.

200 reich bebilderte Rezeptideen lassen jedes Bio-Menü leicht gelingen. Als Highlight stellt Starkoch Stefan Marquard ungewöhnliche Kreationen in Bio-Qualität vor. „Kochlust Pur“ kostet 25,- Euro und ist exklusiv bei den Bio-Hotels und den basic Bio-Supermärkten erhältlich.

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Kao Tom Muh: Sawadee khab teerak

KaoTomMuh_01Es ist Winter, in Deutschland, vor allem hier in München, ist in den letzten Tagen so viel Schnee gefallen, dass jetzt Weihnachten sein könnte. Im Radio spielt Morning Man Mike Thiel neben „Winter in Kanada“ wieder „Last Christmas“. Nun denn… Doch ein Ergebnis dieses Kälteeinbruchs sind auch diverse Schnupfnasen und hustende Zeitgenossen, die einen nicht schlafen lassen oder nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Bakterienschwall hinausgehen lassen. Es ist Zeit, den eigenen Körper zu stärken! Was gibt es da besseres, als Hausmannskost – oder aber die thailändische Küche. Genau: thailändische Hausmannskost! Da fällt mir ein leckeres Essen ein, dass ich im Sofitel Magic Lagoon Khao Lak gegessen habe – zum Frühstück. Die Thais essen frühmorgens gerne Suppen, vor allem diese hier: Khao Tom Muh – Reissuppe mit Hackfleisch. Also, ran an den Herd und den Liebling damit wecken.

Diese Suppe gibt ein angenehm wohliges Gefühl im Magen. Außerdem kann man hier hervorragend kalten Reis vom Vortag mit verarbeiten. Und je nach Geschmack, kann man die Chilischote gleich mit ins Essen geben – oder eben nicht. Das Rezept: (mehr …)


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delicious days: Das Kochbuch zum Kochblog, Teil 1

deliciousdays_Suppe_2009_02Mein liebstes Kochblog delicious days hatte ich hier schon mal genannt. Schon seit letztem Jahr hat die Autorin Nicole Stich ihr eigenes Buch herausgebracht. Damals lies sie ihre Leser auch oft und reichlich teilhaben an dem langsamen Werden des Buches. Der Gräfe und Unzer Verlag hat sich eine der weltbesten Food- und Kochbloggerinnen herausgepickt, um ein weiteres Kochbuch auf den Markt zu werfen. Doch hat’s das gebraucht? Tut das Not? Gibt es nicht schon genug Kochbücher? Ich denke: Nein! Des es gibt immer wieder neue Spielarten, Neuentdeckungen, kreative Schöpfungen, die andere gern nachkochen möchten, sich wiederum inspirieren lassen möchten. Und der Weg Print zu Online geht auch andersrum: Online zu Print. Eine Bloggerin wird zur Buchautorin. Nicole Stich möchte ich an dieser Stelle herzlich danken für ihren Einsatz und das tolle Buch!

Doch will ich hier nicht einfach nur den „Waschzettel“ aus der PR-Abteilung abtippen, der meinem Kochbuch beilag. Ich habe den Ehrgeiz, wenn ich schon ein Buch vom Verlag erhalte, auch mindestens zwei Rezepte nachzukochen. Und Euch meine Erfahrung mitzuteilen. (Anmerkung: Gibt es eigentlich WordPress-Plugins für Rezepte? Sowas sollte ich mal einrichten.) Ich suchte mir zuerst die Safran-Kartoffelsuppe mit Ingwergarnelen aus. Eine feine Suppe für zwischendurch oder auch als Vorspeise. Die simple Kartoffelsuppe wird durch die Ingwergarnelen geadelt, durch die Chilischote kommt Feuer rein. Doch nun zum Rezept, meine eigenen Anmerkungen sind kursiv: (mehr …)


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Kochlust PUR, Teil I: Bachforelle mit Kräutern, Zitrone und frischem Ingwer im Pergamentpapierpäckchen gegart

Forelle_FolieKraeuter_008Egal ob blau, nach Müllerin oder Finkenwerder Art – Forellen sind beliebt. Sie kommen aus frischen, sauberen, gesunden Gewässern. Und so haben wir das Gefühl, wir essen etwas gesundes. Ich überlasse es gerne Alfons Schuhbeck an dieser Stelle diverse biochemische Argumente anzubringen. Forellen sind nicht nur in ganz Deutschland beliebt, vom Norden bis zum Süden herunter findet man sie auf vielen Speisekarten guter Restaurants. Auch in den Bächen und Flüssen Österreichs schwimmt sie und findet sich auf den Tischen der Alpenrepublik wieder. Besonders lecker zubereitete Exemplare sind mir in Italien und Frankreich auf dem Teller und dann am Gaumen gelandet. Schon lange hatte ich Lust eine Forelle anders zuzubereiten. Und da fiel mir ein neues Kochbuch in die Hände. Kochlust PUR – das erste Kochbuch der Bio-Hotels.

Im Kochbuch „Kochlust PUR“ verraten 19 Küchenchefs der Bio-Hotels ausgewählte Rezepte und raffinierte Geheimnisse aus ihrer Bio-Küche. Die kulinarische Reise führt von der Ostsee bis zu den Alpen und spannt den Bogen von teilweise längst vergessenen regionalen Schmankerln zu innovativen Ernährungskonzepten. 200 Rezeptideen reich bebildert samt Weinempfehlungen lassen jedes Bio-Menü leicht gelingen. Als Highlight stellt Starkoch Stefan Marquard ungewöhnliche Kreationen in Bio-Qualität vor. (mehr …)


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delicious days: Das Kochbuch zum Kochblog, Teil 2

Lammspiess_Risotto_2009_03Wie ich hier schon geschrieben habe koche ich möglichst zwei Rezepte aus einem Kochbuch nach, bevor ich es meinen Lesern empfehlen kann. Und das Kochbuch Delicious Days von Nicole Stich kann ich sehr empfehlen. Die Küchengöttin hat mit dem Buch eine perfekte Print-Ausgabe ihres Blogs gegeben. Es ist nicht ein Kochbuch wie alle anderen. Es ist ein gedrucktes Blog. Persönlich geschrieben, Reisenotizen, private Anmerkungen aus ihrem Leben, ihrer Kindheit und von Begegnungen mit Freunden. Und immer mit Essen verbunden. Auf über 200 Seiten finden sich viele Fotos, für die wir Leser ihr Blog so sehr lieben, aufgeteilt in sieben Kapitel mit lauter leckeren Rezepten. Nachdem ich die Safran-Kartoffelsuppe mit Ingwergarnelen schon vorgestellt habe, möchte ich jetzt das Gewürfelte Risotto mit Lammspießchen präsentieren.

Doch, ja ich geb’s zu: genauso wie bei den Garnelenspiessen hab ich auf die Spießchen in diesem Rezept ebenfalls gepfiffen. Es ist was fürs Auge, und wer dies für Gäste kocht, dem sei es ans Herz gelegt. Doch dieses Lammrisotto wird wunderbar pfiffig durch das Gemüse. Hier ist das Rezept: (mehr …)


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Som Tam: Papayasalat wie im Thailand-Urlaub

Som Tam_10Heute abend ist eine Party bei uns im Haus, eine Nachbarin feiert und die Hausgemeinschaft ist eingeladen. Ist doch selbstverständlich, dass ich komme. Und ich bringe eine Kleinigkeit mit. Seit ein paar Jahren ist dies einer meiner liebsten Salate. Und mittlerweile ein begehrtes Mitbringsel auf Partys. Auf meiner eigenen Geburtstagsparty vor zwei Monaten hatte ich diesen leckeren Einheizer meinen Gästen ebenfalls vorgesetzt. Seitdem fragen mich liebe Freunde immer wieder, wann sie denn endlich das Rezept von mir bekommen können. Nun, Ihr Lieben, jetzt ist es soweit. Hier kommt mein Som Tam Rezept, der Papayasalat, wie ihn die Thailänder lieben. Und mich erinnert dieser Salat immer an meinen letzten Thailand-Urlaub.

Der Salat ist einfach und schnell zuzubereiten. Und je nach Geschmackslust und -laune kann jeder die Schärfe individuell einstellen. Als ich den Salat das erste Mal machte, hab ich nur eine Chilischote genommen. Mittlerweile bin ich bei vier Chilischoten angelangt und denke heute: Mei, es könnte auch noch eine fünfte passen… Mein Rezeptbuch verrät mir, dass die Thais den Som Tam gar mit sechs Chilischoten lieben. Was also brauchen wir dafür? (mehr …)


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Moo Palo: Schweinefleisch mit süßsaurem Gemüse – wie in der Thai-Garküche

MooPaLo_Dez2009_03Fünf Jahre ist es nun schon her, dass ich in Thailand war. Und um nur sechs Wochen habe ich den Tsunami verpaßt. Ich lernte ein Paradies auf Erden kennen: das Sofitel Magic Lagoon in Khao Lak. Und sechs Wochen später war es eine Trümmerwüste, ein Ort des Leidens, des Schreckens. Meine Erinnerungen sind glückliche, entspannte und wunderschöne Momente. Neben vielen anderen Leckereien habe ich in Bangkok auf dem Straßenmarkt am Victory Monument ein Gericht gegessen, dass ich hier in einem Kochbuch wiederfand. Und ich war schon beim ersten Mal nachkochen begeistert, dass es genauso schmeckt wie auf dem großen verkehrsreichen Platz. Einem Verkehrsknoten von Sky Train und etlichen Buslinien, voll mit Geschäften und kleinen Garküchen, dazwischen viele Tische und Stühle – einladend mit dem Garküchen-Essen zusammen mit Freunden sich zu laben. Daher will ich Euch heute mein Moo Palo vorstellen: Schweinefleisch mit süßsaurem Gemüse.

Natürlich könnt Ihr auch anderes Fleisch nehmen. Ich hatte den Eindruck, dass ich in Bangkok diverse Innereien so zubereitet bekam. Bin mir aber nicht so ganz sicher. Es war jedenfalls sehr lecker. Das Besondere an diesem Gericht: während viele Thai-Spezialitäten eher scharf mit Chili und/oder Ingwer zubereitet werden, so ist Moo (oder auch Muh) Palo eher würzig wie Weihnachten. Mit Zimtstangen, Sternanis und Gewürznelken ist dies Essen eine willkommene Abwechslung zu Ente und Gans mit Knödel und Kraut. Was also brauchen wir? (mehr …)

Der Mittagessenretter: Mehr als Basic Cooking mit Sebastian Dickhaut

Hukodi_Mittagskueche_2010_019Welch‘ ein Privileg: Von einem Kochbuchautor bekocht zu werden, der schon über 40 Kochbücher geschrieben hat. In diesen Genuss kann kommen, wer in München wohnt und zumindest einmal an einem Freitag Mittag sich Zeit nehmen kann, zur „Freitagsküche“ zu kommen. Sebastian Dickhaut bastelt an seinen Rezepten und Büchern nicht etwa im Verborgenen. Zusammen mit Partnern hat er im Münchner Stadtteil Giesing ein kleines Küchenstudio mit angeschlossenem Delikatessen-Shop. Ich besuchte Sebastian anlässlich seiner Freitagsküche vor drei Wochen.

Hukodi_Mittagskueche_2010_008Wie sieht denn eigentlich so ein Kochbuchautor aus? Einer zumal, der zu den Küchengöttern gehört. Einer aber, der nicht in den diversen Fernsehkoch-sendungen umherspringt. Nur bei den Blog-Kollegen von De-Lite Fun Cooking war er ein paarmal zu sehen. Doch im Gegensatz zu Schuhbeck, Lafer & Co. sowie diversen Restaurantrettern ist Sebastian Dickhaut noch keine Berühmtheit in Deutschland. Obwohl bestimmt kaum einer soviele Kochbücher geschrieben hat wie er. Die erfolgreiche Kochbuchreihe GU Basic Cooking ist seine Erfindung. Ausserdem hat er sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland das Mittagessen zu retten, es nicht zum simplen Schnellimbiss-Snack verkommen zu lassen. So notiert er für seine Leser werktäglich sein Mittagessen auf seinem Blog Rettet das Mittagessen.

Hukodi_Mittagskueche_2010_010Damit seine Leser auch einen praktischen Nutzen haben, begann er vor einiger Zeit, immer am ersten Freitag eines Monats das Mittagessen auch für ein paar seiner Leser zu kochen. Sein Studioküchen-restaurantshop Hukodi bietet sich dafür idealerweise an. Denn dort in Giesing, wo bis zur letzten Landtagswahl noch die Bayernpartei ihre Zentrale hatte, da köchelt, kreiert, denkt, schreibt Sebastian an seinen kulinarischen Oeuvres. Freitagsküche: das beinhaltet ein 3-Gang-Mittagsmenü samt Weinen, Wasser und Kaffee für 35 Euro und richtet sich an jeden, der schnell genug ist und sich nach Bekanntgabe des nächsten Termins bei Sebastian anmeldet. Was war es diesmal? (mehr …)

Megatrend Kochbuch: Die besten Rezepte für den gesellschaftlichen Wandel

Titelbild Kochbuch MegatrendMatthias Horx, Deutschlands bekanntester Trend- und Zukunftsforscher, und das Team vom Zukunftsinstitut haben in Kooperation mit den Food-Professionals ein neuartiges Kochbuch entwickelt, das spannende Rezepte rund um die aktuellen Megatrends präsentiert. Das Megatrend Kochbuch liefert eine genussvolle Auswahl an Rezepten und kulinarischen Highlights entlang der Megatrends:
Individualisierung, Female Shift, Silver Society, Bildung, New Work, Gesundheit, Neo-Ökologie, Connectivity, Mobilität, Urbanisierung und Globalisierung. Das Megatrend Kochbuch ist ein Lese- und Kochbuch zugleich. In prägnanter Form werden die Megatrends kurz vorgestellt und mit entsprechenden Rezepten garniert – alltagstauglich und genussorientiert. Denn gutes Essen muss auch gut schmecken.

Dabei sind die Rezeptkreationen eine reichlich bunte Fusion aus regionalen deutschen Gerichten und asiatischen Einflüssen aus Japan und Thailand, mediterranen Grundlagen und amerikanischen Inspirationen. So manches Gericht regt an, erstmal sich den Namen durch den Kopf gehen zu lassen, bevor es das Essen tut. So sind Cannelloni mit Grünkohl oder Currywurst im Reagenzglas sicher erstmal einen tieferen Blick ins Rezept wert, bevor man sich ans Nachkochen macht. Doch wer nicht nur die Rezepte liest, sondern auch die drum herum garnierten Artikel über die aktuellen Megatrends, der erfährt einiges Interessantes. (mehr …)

Le Gourmand Gewinnspiel: 5 historische Kochbücher „Germania“ zu gewinnen

Illustrirtes Kochbuch GermaniaKochen ist in mode. Im Fernsehen, als Kochbuch. Doch kochen wirklich heute so viel mehr Menschen als noch vor zehn oder zwanzig Jahren? Wie kochten unsere Vorfahren vor über 100 Jahren? Können wir das heute noch selbst nachstellen mit unseren heutigen Nahrungsmitteln? Das „Illustrirte Kochbuch Germania – für die bürgerliche Küche“ von Elise M. H. Schulz war nach Verlagsangaben eines der schönsten Kochbücher der Zeit. Habt Ihr Lust, es mal auszuprobieren? Ich verlose für Euch fünf Exemplare des Reprints. Über das Buch hatte ich schon vor einer kleinen Weile hier berichtet. Jetzt freue ich mich, dass mir der Fraktur-Verlag für ein Gewinnspiel diese besondere Ausgabe zur Verfügung stellt.

Ein Freund in der Not sollte dies Kochbuch sein, um sowohl die erfahrenen als auch unerfahrenen Hausfrauen bzw. die heranwachsenden Töchter und auch die “höheren Töchter” an die Hand zu nehmen, um ein schmackhaftes Mahl auf den Tisch zu zaubern.

Fünf meiner Leser können jetzt dies „Illustrirte Kochbuch Germania“ gewinnen. Ihr müsst mir nur eine Frage beantworten. Meine Gewinnfrage: (mehr …)

Geniessen wie im Urlaub: Radicchio Risotto aus dem Kochbuch der Falkensteiner Hotels

Risotto Con Radicchio Di Treviso Mit Barolo @ Le Gourmand, Private Home Fine Dining
Das Essen vom Urlaub daheim kochen? Dies wünschen wir uns alle irgendwie. Egal, wo wir waren. Egal, ob Winter oder Sommer. So lecker wie der Koch im Hotel oder in irgendeinem Restaurant – wenn wir das doch bloß daheim nachkochen könnten! Aber wie? Woher bekommen wir das Rezept? Der Koch hat nichts verraten. Und so mancher Blick in Kochbücher, so manche Suche im Internet führt zu keinem vergleichbaren Ergebnis. Aus dieser Misere hilft uns jetzt die Hotelgruppe Falkensteiner zumindest ein kleines bisschen heraus. Unter dem Titel „Geniessen wie im Urlaub. Die besten Falkensteiner Rezepte für daheim“ haben die Hoteliers ihre Köche gebeten, die beliebtesten Rezepte zusammenzutragen. Herausgekommen ist ein tolles Kochbuch mit über 100 Seiten: sehr viele Bilder, sehr viele Rezepte – und aus allen Regionen, in denen Falkensteiner Hotels stehen: von Südtirol über Österreich, Kroatien bis nach Tschechien ergibt sich ein kleines K+K-Potpourri.

Quer durch die Menüfolge halten wir so eine feine Mischung in den Händen. Und am Ende lernen wir noch Wissenswertes über die Herstellung von Fonds, einer braunen Grundsauce und wie wir karamellisieren. Der Glossar hilft uns Deutschen ein paar österreichische Begriffe zu verstehen.

Ich habe kürzlich einige frische Radicchio Köpfe aus dem Treviso erstanden. Es gibt kaum etwas besseres, als ein Risotto con Radicchio di Treviso daraus zu zaubern. Ich habe hier ja schon mehrfach über die Zubereitung eines leckeren Risotto geschrieben. Was ist das Besondere an einem Risotto mit Radicchio? Es wird mit Rotwein aufgegossen – passend zur roten Salatfarbe. Der Käse, der hinzugegeben wird, sollte schön kräftig sein, einen alten, würzigen Parmesan oder Peccorino verlangt dies Gericht. Wie geht das also genau? (mehr …)

Hans Gerlach: Linsen-Gemüse-Lasagne gekocht (fast) ohne Geld

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Genießen muss nicht teuer sein. Das zumindest behauptet der Koch und Kochbuchautor Hans Gerlach. Er zeigt in 70 Rezepten, dass man keine überteuerten und exotischen Lebensmittel braucht, um tolles Essen zu servieren. Anhand weniger Grundregeln präsentiert Hans Gerlach in seinem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ leckere Gerichte, die jeder ganz einfach nachkochen kann. Dies ist jedenfalls sein Bemühen. Natürlich auch mit dem Hintergrund, dass derzeit viele Menschen nicht viel Geld haben, mit Hartz IV und anderen Problemen kämpfen müssen. Ich habe heute zwei Kochrezepte ausprobiert, die aufzeigen, dass es wirklich sehr gut klappt. Sehr gute Zutaten, die nicht viel kosten und gesund sind, lecker kombiniert: Linsen-Gemüse-Lasagne und Apfel-Topfen-Kücherl. Hier zuerst das Rezept für die Linsen-Gemüse-Lasagne.

Diese Art der vegetarischen Lasagne ist eine komplette Resteverwertung. Alle möglichen Gemüsesorten, die gerade in Küche und Kühlschrank rumliegen, können hiermit verbraucht werden. Doch sind mir beim Kochen ein paar Dinge aufgefallen. Das Rezept ist durchaus einfach, es kann auch von einem Kochanfänger erfolgreich nachgekocht werden. Allerdings finde ich es sehr zeit- und vor allem materialaufwändig. Mein Herd war jedenfalls gut ausgelastet. Nun also zum Rezept. Wie soll das gehen: eine Linsen-Gemüse-Lasagne aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ von Hans Gerlach? (mehr …)

Hans Gerlach: Apfel-Topfen-Kücherl aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“

Kochen_fast_ohne_Geld_Hans_Gerlach_Aug_2012_20Etwas für Naschkatzen ohne dicken Geldbeutel. Und außerdem schnell gemacht. Das sind die zwei großen Vorzüge vom Apfel-Topfen-Kücherl aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ von Hans Gerlach. Ach ja, es ist extrem lecker. Macht fast süchtig. Gestern habe ich hier schon die Linsen-Gemüse-Lasagne aus dem Kochbuch vorgestellt. Heute folgt nun ein feines Dessert – in größerer Menge reicht mir das auch als Hauptgang. In diesem Kochbuch, das der Kochbuchautor und frühere Sternekoch in seiner Reihe „Kochen (fast) ohne…“ vorgestellt hat, finden sich nicht besonders viele Nachspeisen. Hier sollte er unbedingt nachbessern. Denn solche leckeren Mehlspeisen sind einfach verführerisch.

Im eigentlichen Originalrezept hat Hans Gerlach Birnen genommen. Die hatte ich aber gerade nicht frisch daheim, Äpfel habe ich eigentlich immer. Genauso gut werden die Kücherl auch mit Quitten. Und für die ganz großen Leckermäuler, wie Frauen oder Kinder, empfiehlt sich noch eine Schokosauce aus Zartbitterkuvertüre dazu. Ich behaupte: Wenn ein Mann sowas für seine Angebetete zubereitet, dann erfüllt sie ihm so manchen süßen Wunsch. (mehr …)