Kochkurs III: 4-Gang-Menü Thunfisch-Duo, Kürbissuppe, Confierte Gans, Lebkuchen-Pudding

Es gibt Kochkurse für Einsteiger. Und Kochkurse für Könner. Dieser Kochkurs erfordert nicht nur schon grundlegendes Wissen und handwerkliches Kochgeschick. Er bedarf ausserdem einiger Tage Vorbereitung. Denn das Flemings Hotel München Schwabing verwöhnte uns nicht nur mit einem grossartigen Menü sondern auch mit einem reichlich aufwändigen Kochspaß. Es war so gut, dass ich dieses Menü seitdem nicht vergessen habe. Und es war so arbeitsaufwändig, dass ich nicht zum Fotografieren gekommen bin. Daher müsst Ihr diesmal wohl doch Eure Phantasie anstrengen und einen Artikel ohne Bilder geniessen.

Mit Sicherheit passt hier jeder dieser Gänge zu meinen Festtagsrezepten. Dieser Kochkurs in der Adventszeit war für uns alle eine optimale Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. Doch wie gesagt: Bei diesem Menü müsst Ihr ein paar Tage vorher anfangen und ein paar Freunde bzw. die liebe Familie einladen. Dieses Ganserlessen der Touristischen Runde München war mit Sicherheit ein grossartiges Erlebnis.

Unser Viergang-Menü bestand aus:

  • Duo vom Thunfisch, gebeizt und als Tatar, mit eingelegtem Ingwer und Wasabi
  • Kürbis-Suppe vom Butternut-Squash
  • Confierte Gans, Brust und Keule, Beifussjus, Apfelrotkohl, Kartoffelknödel, glasierte Maronen
  • Lebkuchen-Pudding mit Glühwein-Birnen

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Kochkurs II: 4-Gang-Menü mit Tatar, Currycapuccino, Gänsebrust, Apfel-Birnen-Crumble

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Kochkurse kitzeln kulinarische Kreativität aus uns heraus. Ein Kochkurs im Advent bewirkt da nahezu weihnachtliche Wunder. Wir bekommen Kenntnisse vermittelt und erhalten Inspirationen, die unsere künftigen Kochkünste verbessern kann. Bei diesem Weihnachtsmenü einer Runde Münchner Reisejournalisten im Flemings Hotel München Schwabing kochten wir ein exzellentes Vier-Gänge-Menü, das auch für einen Abend mit Freunden gut vorzubereiten und zu kochen ist.

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Dieses Weihnachtsmenü lässt sich alternativ natürlich auch mit einer Entenbrust zubereiten. Optisch macht jeder Gang etwas her, geschmacklich ist das Menü durchgängig richtig fein. Die Köche im Flemings Hotel München-Schwabing haben uns perfekt zur Seite gestanden und so manchen Trick verraten. Das gute „hands on“, das selbst machen, das anpacken ist in der Küche immer noch das Wichtigste. Und wer über Küche und Keller, über Kochen und Weine viel schreibt und es sich erlaubt Profis, die ihr Handwerk über viele Jahre hart erlernt und ihr Können erarbeitet haben, zu kritisieren, der sollte auch selbst immer wieder in der Küche stehen und die Hände an die Ware legen. Daher war dieser Kochkurs im Flemings Hotel München-Schwabing eine willkommene Erweiterung, Ergänzung und Auffrischung meiner Kenntnisse. Diese Gerichte gehören ab sofort auch zu meinen Festtagsrezepten.

Unser Viergang-Menü bestand aus:

  • Tatar-Variation vom Rinderfilet mit Mango, Avocado und Garnele
  • Capuccino von Curry und Kürbis mit pochierter Jakobsmuschel
  • Lackierte Gänsebrust mit Rosinen-Pfeffer-Sauce, gedünstetem Rosenkohl und bebrütetem Polenta-Baguette
  • Ofenfrischer Apfel-Birnen-Crumble mit Vanille-Zimt-Sauce

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Kochkurs I: 3-Gang-Menü mit Carpaccio, Skrei und Crème Brûlée

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Reisejournalisten kochen zusammen ein Neujahrsmenü: Dieser Kochkurs bringt uns auf ein paar neue, erfrischende Ideen, wie wir schnell, leicht und unkompliziert ein Drei-Gänge-Menü auch daheim für Freunde zaubern können. Wir trafen uns im Flemings Hotel München-Schwabing und kochten zusammen ein Diner aus: Rinder-Carpaccio, Gratiniertem Schrei und einer Creme Brûlée. Hier verrate ich Euch die Rezepte zu diesen drei edlen Gängen.

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Touristische_Runde_Neujahrsessen _Jan_2014_030Wie Ihr an den Bildern erkennt haben wir alle viel Spaß gemeinsam gehabt. Wir haben uns gleich am Anfang auf drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe war für einen Gang zuständig. Innerhalb der Gruppen bekam jeder wiederum seine Teilaufgabe für den jeweiligen Gang. Ich war in der Gruppe für den Hauptgang. Es gab Fisch: Skrei. Wikipedia weiß zum Skrei: „Der (Atlantische) Kabeljau oder Dorsch (Gadus morhua) ist ein Meeresfisch, der in Teilen des Nordatlantiks und des Nordpolarmeers verbreitet ist. Als „Dorsch“ bezeichnet man junge Kabeljaue vor der Geschlechtsreife sowie die in der Ostsee lebenden, kleineren Kabeljaue.“ Für mich war der Skrei bislang eher unbekannt, daher hatte ich mich für diesen Gang gemeldet. Außerdem sind Carpaccio und Crème Brûlée eher gängige Gerichte. Eine Piccaata-Saltimbocca mit Fisch hingegen hatte ich bisher noch nicht gekocht.

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Hans-Werner Rodrian holt sich Tipps beim Küchenchef ab.

Unser Dreigang-Menü bestand aus:

  • Carpaccio vom Argentinischen Rinderfilet, Frühlingszwiebeln, Kichererbsen, Spinatsalat
  • Piccata-Saltimbocca vom Skrei mit Pistou-Risotto, glasierte Rote Beete
  • Vanille-Zitronen Crème Brûlée

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Was macht Neuseelandhirsch so besonders wertvoll?

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Regional, bio, gesund, nachhaltig – das sind die wichtigsten Stichworte, wenn es derzeit um Lebensmittel, um unser Essen geht. Brutal regional ist so ein Schlagwort, mit dem einzelne Restaurants sich ganz extrem nur auf das beschränken, was as der nächsten Umgebung kommt. Mit Sicherheit gehört Neuseelandhirsch in Europa, im deutschsprachigen Raum nicht dazu. Doch gleichzeitig gibt es eben Köche und Genießer, die nicht auf die immer exzellenteste Qualität verzichten wollen. Und daher unter anderem auch zu Neuseelandhirsch greifen. Wir waren eingeladen zu einem informativen Diner hoch über den Dächern Münchens.

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Während in Sichtweite – doch weit genug, um nicht von Lärm oder Menschenmassen eingeschränkt zu sein – in der Allianz-Arena der FC Bayern im Champions League-Spiel den FC Porto mit 6:1 nach Hause schickte, sassen wir im Restaurant 181 des Münchner Olympiaturms. Leider ist ja Otto Koch in den wohlverdienten Ruhestand getreten, wir haben es jedes Mal sehr genossen, hier oben zu dinieren. Seine Reihe „Gourmet Towers of the World“ hätte er gern fortsetzen können. Doch zu diesem Gourmetabend kochte eh nicht der Großmeister selbst sondern sein vorheriger Sous-Chef, der mittlerweile die Führung übernommen hat: Küchenchef Karl-Heinz Kellner.

Restaurant_181_Muenchen_Neuseeland_Hirsch_2015_011Ihm assistierte Graham Brown, der „Botschafter“ der Vereinigung Neuseelandhirsch. Karl-Heinz Kellner kocht zwar weiterhin auf sehr hohem Niveau im Restaurant 181, doch eben nicht mit Michelin-Sternen gekrönt wie Otto Koch oder der nur einen Steinwurf entfernte Bobby Bräuer im Esszimmer der BMW Welt.

Bei dem Thema Neuseelandhirsch stellen wir uns natürlich die Frage, was an einem Hirsch bio, regional, nachhaltig und ökologisch wie ökonomisch sinnvoll und vertretbar ist, wenn er tausende von Flugkilometern hinter sich hat. Dabei erinnerten wir uns, dass wir selbst im Restaurant Huber zum Hauptgang einen exzellenten Neuseelandhirsch verzehrt hatten und uns genau diese Frage schon da stellten. Doch wenn selbst der hochgeschätzte Restaurantkritiker Bernd Matthies vom Berliner Tagespiegel den das Hirschfleisch aus Neuseeland explizit lobt, dann wird wohl schon etwas dran sein.

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Restaurants in München: Fleischkonsum by Vincent Fricke

Fleischkonsum by Vincent Fricke Kiss me! Es ist Tag des Kusses! Im Stubaital sind auch die Kühe zum knutschen.

Steak oder Vegan – derzeit gibt es den Trend der Extreme. Je militanter die Veganer werden und jedem erbeten oder unerwünscht aufdrängen, dass sie Veganer sind und krampfhaft versuchen, ihr Umfeld zu missionieren, umso mehr Steak-Restaurants spriessen an allen Ecken. Die Wahrheit liegt wie immer in der goldenen Mitte. Ja, wir essen zuviel Fleisch. Und ja, die Massentierhaltung ist nicht gut für die Tiere und sie ist auch nicht gesund für uns Menschen. Umso wichtiger ist der aktuelle Trend, sich auf das zu besinnen, was schon unsere Großeltern und frühere Generationen getan haben: das ganze Tier essen. Von der Nase bis zum Schwanz – oder wie es auf Neusprech heißt: „nose to tail“. Das Münchner Pop-up Restaurant Fleischkonsum by Vincent Fricke setzt einige wichtige Akzente. Die Neuauflage von Fleischkonsum startet am 06.03.2017 im Holzkranich in der Maxvorstadt.

Bewusster Fleisch zu essen ist eine Frage der Vernunft und der Verantwortung. Der Koch Vincent Fricke besinnt sich auf die Rezepte unserer Vorfahren und interpretiert sie neu. Moderne Kochverfahren, Zubereitungsarten aus der ganzen Welt, wunderschön angerichtet und nichts übertrieben, so werden auch Innereien und andere Körperteile, die sich in den letzten Jahrzehnten keiner grossen Beliebtheit erfreuen konnten, auf den Tisch gebracht. In den Steakhäusern werden hauptsächlich die kurzgebratenen Fleischstücke serviert. Doch ein Rind besteht nicht nur aus Filet und Entrecôte. Und warum sollte der Rest des edlen Tieres nicht ebenso edel zubereitet auf unseren Tellern landen? Auch die Innereien haben ein Recht darauf, beachtet zu werden. Schliesslich verbergen diese von vielen fälschlicherweise und auf der Basis reiner Vorbehalte verschmähter Teile, kulinarische Köstlichkeiten. Außerdem sollten wir mehr auf die regionale Herkunft unserer Nahrung achten. Ein Tier, egal ob Rind, Schwein, Huhn, Schaf oder Ziege oder gern auch mal ein Pferd, sollte ein glückliches, gesundes und schönes Leben bis zu seiner Schlachtung führen dürfen.

Woher kommt eigentlich dieser Wahn, nur das möglichst Magere, kurzgebratene Fleisch eines Tieres zu essen? Es sind die Modernen Zeiten . Es ist die Wohlstandsgesellschaft, die sich den Luxus leisten kann, nur einen kleinen Teil zu essen und den Rest unbeachtet wegzuschmeissen. So eine Wegwerfgesellschaft ist zum wegwerfen. In anderen Küchen zählen die Innereien nach wie vor zu alltäglichen Küche. In Asien beispielsweise werden alle Teile eines Tieres nach wie vor zubereitet und gern gegessen. Während die chinesischen Restaurants in Deutschland hauptsächlich nach wie vor auf Schweinefleisch süß-sauer setzen, serviert in München seit Kurzem das Restaurant Sichuan-Küche seine regionalen Spezialitäten, bei denen die Innereien etwa die Hälfte der Speisekarte ausmachen. Bei meinem Besuch dort waren dementsprechend über 80% der anwesenden Gäste Asiaten. Unter Feinschmeckern gilt es allerdings bereits als Geheimtipp für wirklich authentisch chinesische Küche. Wir brauchen allerdings nicht so weit zu suchen, denn auch die italienische und französische Küche kennt viele Rezepte mit den aktuell unbeliebteren Fleischteilen. Warum also sind unsere deutschen Rezepturen fast in Vergessenheit geraten? Vincent Fricke will uns das gerne wieder in unser Bewusstsein bringen. Bewusster Fleischkonsum – das ist die Nachricht, die uns Fleischkonsum by Vincent Fricke auf den Weg gibt.

Fleischkonsum by Vincent Fricke Chef Vincent Fricke opens pop-up restaurant Fleischkonsum in August, 24th. - #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunich #bavaria #pictureo
Bei mir persönlich rennt Vincent Fricke damit eh offene Türen ein. Eines der traditionellen Weihnachtsessen bei meinen Eltern zuhause war und ist immer die Rinderzunge. Nicht dieses gepökelte Teil, das viele Metzger verkaufen. Sondern eine frische Zunge, die mein Vater sich beim Fleischer seines Vertrauens immer bestellt und dann daheim sehr köstlich zubereitet. Dieses zarte Fleisch ist einfach unübertroffen. Ein ganzes Tier zuzubereiten und alle Teile zu geniessen „bedarf ein wenig Know How, Offenheit für Alles und Altes und die Liebe zum Kochen und zum Produkt“, wie Vincent Fricke uns erklärt.

Einen kleinen Einblick in unseren Abend im Pop-up Restaurant Fleischkonsum by Vincent Fricke bekommt Ihr in diesem kleinen Video:

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Davidoff Chefs Edition: Die Cigarre der Sterneköche

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Der besondere Moment. Das grossartige Ereignis. Die wunderschöne Feier. Das lukullische Gala-Diner. Was fehlt: Genau: Der Digestif und die Zigarre. Oder Cigarre, wie die Conoisseurs auch gerne schreiben. In diesem Fall genügt nicht die berühmte „Zigarette danach“. Nein, viel stilvoller und eleganter ist nach wie vor die Zigarre danach. Der berühmte und weltbekannte Zigarrenkonzern Davidoff rief erstmalig sechs europäische Spitzenköche zusammen und kreierte mit ihnen zusammen eine „kulinarische Zigarre“: die Davidoff Chefs Edition. Diese ist für mich ab sofort die erste Wahl nach einem grossen Menü.

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Nebenbei: Ich bin absoluter Nichtraucher. Eine Cigarre ist für mich also grundsätzlich nur ein Genussmittel, das ich im absoluten Ausnahmefall, also eben dem ganz besonderen Moment geniesse. Das kann mal zwei- oder dreimal im Jahr sein. Oder auch überhaupt nicht, weil es sich nicht ergibt. Dass Ihr mich also mal mit einem Glimmstengel zwischen den Fingern seht ist eine extreme Seltenheit. Und wenn ich mal zu einer Cigarre greife, dann ist es meist eine Davidoff No. 2.

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Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens haben also Davidoff Masterblender mit sechs der weltbesten Starköche zusammengearbeitet, um die Davidoff Chefs Edition zu kreieren. Keine alltägliche Routine! Die Zigarre wurde entworfen, um ein exquisites Gourmetgericht abzurunden und Gespräche anzuregen, die sich an erlesene Genusserlebnisse anschliessen. Peter Knogl, Maria Marte, Léa Linster, Ali Güngörmüs, Michel Trama und Renato Wüst unterstützten mit ihrem erfahrenen Gaumen die Masterblender beim Blenden dieser einzigartigen Zigarre. (mehr …)

Geniesserland Tegernsee: Die vermutlich traumhaftesten Wanderwege in Bayern

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Egal ob Berlin oder München: Tegernseer Hell gehört derzeit zu den angesagtesten Szene-Bieren in Deutschland. Das dazugehörige Herzogliche Bräustüberl Tegernsee ist wiederum eine der beliebtesten Adressen für einen Münchner Wochenendausflug zu den wohl schönsten Wanderwegen in Bayern. Wir setzen uns in die Bayerische Oberlandbahn, kurz: BOB, und fahren raus an den schönsten See Oberbayerns, den Tegernsee. Doch wir wollen uns die Mass auch verdienen. Also schnüren wir die Wanderstiefel, packen den Wanderrucksack, greifen die Wanderstöcke und erobern die wohl schönste Wanderregion Bayerns. Ein Ortsbesuch.

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Mit der Fahrt in der BOB vom Münchner Hauptbahnhof hin zum Tegernsee haben wir uns bereits das erste Bier verdient. Denn das BOB-Ticket ist ein Wertcoupon für eine halbe Mass Tegernseer Hell. Da schmeckt die erste und die zweite Halbe doch gleich doppelt so lecker. Dabei ist es übrigens egal, in welcher Jahreszeit wir uns zum Tegernsee aufmachen. Einige Wanderwege in Bayern sind auch im Winter begehbar. Für andere Strecken sind Schneeschuhe, Schlitten oder Langlaufskier eher geeignet.

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Für Bahnenthusiasten gibt es übrigens zeitweise auch Sonderfahrten in historischen Zügen.

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Jeder erliegt dem Zauber der Wanderwege in Bayern. Die Alpenregion Tegernsee-Schliersee bietet unzählig schöne Wanderwege, die auch hinüber zum Schliersee führen. Für jeden ist etwas dabei. Ob mit dem Kinderwagen, dem Touren- oder Mountainbike bis hin zum extremen Kletterer. (mehr …)

20 Jahre Bib Gourmand Deutschland: Der Guide Michelin für kleinere Budgets

Bib Gourmand Deutschland 2017

Den Guide Michelin kennt jeder. Doch wer kennt den Bib Gourmand? Landauf, landab redet geht es fast immer nur um Sterne oder Punkte, in Österreich auch um die Hauben, wie die Kochmützen dort genannt werden. Doch der kleine Bruder des Guide Michelin, der Bib Gourmand, ist reichlich unbekannt. Dabei gibt es ihn bereits seit 20 Jahren in Deutschland. Im letzten Jahr erschien er zum ersten Mal als eigenständiger Titel. Jetzt hat der Guide Michelin den neuen Bib Gourmand 2017 herausgebracht, der wieder viele exzellente Restaurants in ganz Deutschland mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis präsentiert. Diese Restaurants kann sich jeder leisten, es sind keine Luxus-Gourmettempel.

Im neuen Michelin Bib Gourmand Deutschland 2017 (MICHELIN Hotelführer) findet Ihr sicherlich auch ein Restaurant in Eurer Nähe, das bezahlbar und exzellent ist. Ok, es sei denn, Ihr wohnt in Brandenburg. Dann gibt es nur ein Restaurant in Potsdam. Für den Rest des eigentlich sehr schönen Bundeslandes muss man sich eben doch seine Butterstullen mitnehmen. Aber sonst gibt es in der gesamten Bundesrepublik ausnehmend schöne Restaurants, die einen Besuch wert sind. Der Bib Gourmand Deutschland 2017 stellt auf 288 Seiten alle 472 Restaurants vor, die 2017 die Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Die Neuauflage des im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Titels kommt am 2.Dezember in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

Bib Gourmand erstmals 1997 im Guide Michelin Deutschland

Das Symbol Bib Gourmand erschien erstmals 1997 im Guide Michelin Deutschland. Die Auszeichnung verspricht „eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“ und wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet, das gleichzeitig als Namensgeber fungiert. Bereits für 37 Euro lässt sich in deutschen Bib Gourmand- Restaurants ein komplettes Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, genießen.

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Die Auszeichnung im Michelin Bib Gourmand Deutschland 2017 (MICHELIN Hotelführer) war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Doch nicht nur bei den Gästen kommt die Empfehlung an, auch bei den Gastronomen ist sie eine erstrebenswerte Auszeichnung, denn sie bringt ihnen zahlreiche Stammgäste.

Zusätzlich zur Preisgestaltung, die das Budget der Gäste im Auge behält, lautet die Grundbedingung für den Bib Gourmand, dass das Essen die Kriterien der Michelin Inspektoren erfüllt: Die Qualität der Produkte muss stimmen, ebenso die Sorgfalt bei der Zubereitung. Hinzu kommen präzise Garzeiten und Techniken, gekonntes Abschmecken und harmonische Verbindung der Aromen.

Markante Zunahme der Bib Gourmand-Adressen

Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der kulinarischen Adressen für den kleineren Geldbeutel beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide Michelin Bib Gourmand Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser verschiedenster Küchenstile mit dem Prädikat für das „beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ aus. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent und spiegelt die dynamische Entwicklung der deutschen Gastronomie wider. Insgesamt 60 Restaurants erhalten 2017 den Bib Gourmand neu. Erstmals erhält mit dem „Lucky Leek“ in Berlin ein rein veganes Restaurant die beliebte Auszeichnung.

Mit 148 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 107 Restaurants. Die deutschen Bib Gourmand-Hauptstädte liegen allerdings im Norden: Hamburg mit 17 und Berlin mit 12 ausgezeichneten Häusern.

Die gesamte Liste des Bib Gourmand steht hier zum Download.

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Neue Auszeichnungen im Bib Gourmand Deutschland 2017

Berlin:

  • Berlin: Colette Tim Raue
  • Berlin: Cordobar
  • Berlin: JoLee (nach Redaktionsschluss geschlossen)
  • Berlin: Lucky Leek
  • Berlin: Rutz Weinbar
  • Berlin: Lokal

Baden-Württemberg:

  • Baden-Baden: La Table
  • Donaueschingen: Baader’s Schützen
  • Endingen am Kaiserstuhl: Die Pfarrwirtschaft
  • Feldberg im Schwarzwald: Adler Bärental
  • Freudenstadt: Warteck
  • Gengenbach: Ponyhof
  • Gengenbach: Die Reichsstadt
  • Muggensturm: Lamm
  • Neckargemünd: Christians Bistro
  • Östringen: Güldener Becher
  • Plochingen: Cervus
  • Reichenau (Insel): Ganter Restaurant Mohren
  • Stuttgart: Zur Linde
  • Waldbronn: Schwitzer’s Brasserie
  • Weinheim an der Bergstraße: bistronauten

Bayern:

  • Adelshofen: Zum Falken
  • Freising/Oberding: Kandler
  • Fürth: Weissmanns Krone
  • München: Colette Tim Raue
  • Nonnenhorn: Torkel
  • Oberstdorf: Das Fetzwerk
  • Passau: Weingut
  • Ponholz: Einkehr zur alten Post
  • Rosenheim: Steirer Eck
  • Rottach-Egern/Kreuth: MIZU Sushi-Bar
  • Teisendorf: Bauernstube im Gut Edermann

Bremen:

  • Bremerhaven: PIER 6

Bib Gourmand in Hessen:

  • Birkenau: Drei Birken
  • Usingen: essWebers

Hamburg:

  • Hamburg: Dorfkrug
  • Hamburg: Heimatjuwel
  • Hamburg: Landhaus Flottbek
  • Hamburg: philipps

Mecklenburg-Vorpommern:

  • Neukloster/Nakenstorf: Allesisstgut

Niedersachsen:

  • Gehrden: Berggasthaus Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen:

  • Düsseldorf: Brasserie Stadthaus
  • Düsseldorf: Bistro Fatal
  • Horn-Bad Meinberg: Die Windmühle
  • Köln: Scherz
  • Köln: ZEN Japanese Restaurant
  • Rüthen: Knippschild
  • Solingen: Wipperaue
  • Niederweis: Schloss Niederweis

Rheinland-Pfalz:

  • Remagen: Alte Rebe
  • Trittenheim/Naurath (Wald): Rüssel’s Hasenpfeffer
  • Flensburg/Oevesee: Krugwirtschaft

Schleswig-Holstein:

  • Kiel: Weinstein
  • Kiel/Molfsee: Bärenkrug
  • Lübeck: Villa Mare – Grand 1904
  • Sylt/List: Königshafen
  • Thumby: Schlie Krog

Sachsen:

  • Dresden: Genuss-Atelier
  • Hoyerswerda: Westphalenhof

Thüringen:

  • Nordhausen: Feine Speiseschenke

Den Bib Gourmand könnt Ihr hier kaufen (und ich bekomme ein paar Cent von Amazon):


Restaurants in München: Les Cuisiniers pflegt die französische Tafelkunst

Les Cuisiniers
Les CuisiniersWir lieben die französische Küche, wir lieben Frankreich. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin lehnt das Design nicht umsonst einer Schiefertafel an, die in französischen Restaurants fast überall zu finden ist. Als Reiseblogger sind wir gern in Frankreich unterwegs. Als Foodblogger haben wir bisher viel zu wenig über Restaurants in München geschrieben, die sich der französischen Küche widmen. Mit Les Cuisiniers wollen wir diese Lücke etwas schliessen. Küchenchef Jean Marc Ferrara führt sein Restaurant im Münchner Stadtteil Lehel bereits seit sieben Jahren. Zeit für ihn, etwas zu ändern. Unter dem Motto „L’Art Des Mets“ tischt er jetzt französische Klassiker modern interpretiert auf. Ein Ortsbesuch im Lehel.

Schon die Einrichtung des Les Cuisiniers versetzt uns in eine typische französische Brasserie. Eine grosse Schinkenaufschnittmaschine macht uns Appetit auf die typischen charcuteries, der jambon cru, der nicht nur in Italien, sondern auch in Frankreich sehr gern als Einstieg vorweg genossen wird. Auch die anderen Vorspeisen versetzen den Gast aus dem schönen München direkt nach Paris. Ein Salat mit gegrilltem Ziegenkäse und frischen Früchten? Oder eher ein Salat mit Gambas? Derzeit steht auch eine Hausgemachte Terrine vom Altöttinger Hirsch auf der Karte – regionale Spezialitäten auf französische Art dargeboten. Doch wir entscheiden uns für eine Auswahl von Klassikern.

Les Cuisiniers
„L’Art Des Mets“ bedeutet die Kunst der Telleranrichtung, doch übersetzen wir es auch gern etwas weiter als Tafelkunst. Noch ist nichts eingeschenkt – doch die Gläser laden ein, die edlen Kreszenzen zu geniessen, die der italienische Sommelier mit bester Sachkenntnis empfiehlt. Dieser ist stolzer Papa – und kümmert sich ganz nebenbei auch perfekt um freche Racker, die es im Restaurant kaum auf den Stühlen hält.

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Restaurants in München: Romans romantische Rom-Reise

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Das italienische Wohnzimmer in Nymphenburg: Wohl kaum ein Restaurant in München ist so wohnlich und gemütlich eingerichtet wie das Romans. In einem Jugendstilhaus im Münchner Nordwesten gelegen, geniessen die Gäste italienische Küche auf höchstem Niveau und können sich dabei fast wie daheim fühlen. Wir liessen uns gern von einem vorweihnachtlichen Menü verführen und liessen uns dabei die Panetonne-Interpretation des Chefkochs Riccardo Jannuzzi nicht entgehen.

Manchmal kann vornehme Zurückhaltung hinderlich sein. Nämlich dann, wenn ich in einem sehr schönen Restaurant zu Gast bin, die Einrichtung wirklich faszinierend gut gelungen ist, ich aber wegen der anderen Gäste nicht unbedingt als Fotograf unangenehm auffallen möchte. Im Romans war ein genialer Inneneinrichter am Werke. Sehr schöne Wandtapezierung, grosse Lampen an den hohen Decken des Altbaus. Eine sehr gelungene, romantische und leicht pompöse Gestaltung, die zur Umgebung und durchaus auch zum gut betuchten Zielpublikum passt, dass in München-Nymphenburg und Neuhausen in nächster Nähe wohnt. So müsst Ihr Euch mit dem Besuch der Homepage begnügen. Doch mein Diner möchte ich Euch nicht vorenthalten. Denn diese edlen italienischen Spezialitäten liessen uns geschmacklich gen Italien reisen. In die schönsten Restaurants Roms.

Schon die Vorspeise war ein wunderschöner Einstieg in die geschmackliche Italien-Reise.

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Das Adventsmenü im Romans:

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In die landschaftlich reizvollen Marken ging es mit dem Pasta-Gang. Hausgemachte Tagliolini mit Trüffel aus Marken liessen uns dahinschmelzen.

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Fast frisch aus dem Adria in die Pfanne und dann auf den Teller gehüpft kam das Steinbuttfilet, das von Kartoffelcarpaccio und Piccadilly-Tomaten sekundiert wurde.

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Kein italienisches Adventsmenü ohne Panettone! Die Interpretation von Chefkoch Riccardo Jannuzzi ist eine bayerisch-italienische Fusion und bringt uns somit wieder in die heimischen Gefilde zurück. Wir genossen Nockerln von Bauli-Panettone auf Marzipanschaum und Vanillesauce.

Romans img_1298 Riccardo Jannuzzi, der seine Hotelfachschule in der Campania absolviert hat, kocht bereits seit 2006 bei im Romans und verwöhnt nicht nur das Nymphenburger Publikum mit seinen Kreationen. Sein Credo ist dabei sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: hervorragende Qualität. Frischer Fisch, hervorragendes Fleisch und vor Ort von Hand produzierte Pasta fresca machen einen Großteil des Erfolges aus. Für Euch verriet er uns noch sein Dessertrezept:

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Nockerln von Bauli-Panettone auf Marzipanschaum und Vanillesauce
(für 4 Personen:)

Nockerln von Bauli-Panettone

  • Original italienische Panettone zerstückeln und im Hold-o-mat über Nacht bei 60 Grad trocknen lassen.
  • Das ganze abwiegen, etwa ca. 480 Gramm zerbröseln.
  • Dazu 120 Gramm Eiweiß einrühren und mit einem Schuss Liquore Strega abschmecken.
  • 1 Liter Wasser mit einer Prise Salz zum kochen bringen, mit zwei Löffeln die Nocken aus dem Teig herausstechen und Stück für Stück in das Wasser geben.
  • 3 Minuten kochen lassen
  • Auf Teller anrichten mit Vanille Sauce und Marzipanschaum.

Marzipanschaum:

  • 1/2 Liter Sahne mit 180 Gramm Marzipan langsam anrühren
  • Für 10 Minuten sieden lassen
  • Abkühlen lassen und servieren

Service:

Das schreiben die Anderen:


Disclosure:
Wir danken Bauli für die Einladung zu dem Adventsessen 2016.

Restaurants in München: Der italienische Advent im Brenner

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Des Deutschen Stollen ist des Italieners Panettone: Das Weihnachtsbrot. Süß, erquickend und labend. Ein Hefeteig voll mit Rosinen und Orangeat. Doch während der sächsische Stollen eine durchaus schwere Angelegenheit ist, kommt der italienische Panettone locker leicht daher. Die Italiener eben wieder: die Leichtigkeit des Südens. Gefühlt liegt München näher an Italien als an Sachsen, daher zog es uns in der Vorweihnachtszeit wieder in den Brenner Grill zu einem köstlichen Dinner.

Warum gerade ins „Brenners“? Nun, wir waren schon im Vorjahr dort und wurden bestens bewirtet, bedient, bekocht und wollten dies gern wiederholen. Für den Einstieg in einen perfekten Abend begannen wir gleich mit einem Glas Ruinart Rosé Brut. Die Weinkarte im Brenner ist exzellent sortiert. Doch Prosecco kann mir mittlerweile ziemlich gestohlen bleiben. Ich bin ein grosser Fan des TrentoDOC geworden. Doch leider finde ich auf der Weinkarte keinen exzellenten Ferrari oder ähnlich grossartigen Spumante aus dem Trentino, daher darf es dann gern ein Champagner sein. Mit seiner Hefigkeit erinnert er dezent schon an das, was als Dessert kommen könnte: Panettone. (mehr …)

Restaurants in München: DelikatEssen 2017 – Die besten Adressen zum Ausgehen in München

Delikatessen 2017
Ausgehen, essen gehen, das richtige Restaurant suchen und wählen: Nicht immer gestaltet sich das so einfach. Wir Genussmenschen, Reiseblogger, Foodblogger, Gourmets und Gourmands kennen diese Herausforderung immer wieder. Der Stammitaliener? Ist auf Dauer langweilig. Immer Sterne- und Haubenküche? Ist auf Dauer sehr kostspielig. Also gerne mal was Neues, was Anderes. Oder ein Restaurant, das wir längst vergessen haben, das aber wieder richtig spannend kocht. Jede größere deutsche Stadt hat ihre Restaurant- und Lokalführer. Das beste Magazin für München ist sicherlich DelikatEssen, das jetzt in der aktuellen Ausgabe für 2017 vor uns liegt. Wir haben einen Blick für Euch hineingeworfen.

Münchens Gastronomie unterliegt einem permanenten Wandel. Viele Restaurants kommen und gehen, manche Lokale sind nach noch nicht mal einem Jahr wieder geschlossen. Die Trends kommen und gehen und bringen ihre eigenen Restaurants. Vegan, Burger, Steaks, Confiserien und Spitzenbäcker oder die Craft-Bier-Welle… Alles ist da. Unter der Ägide von Jossi Loibl haben sich rund 30 Münchner Foodjournalisten für DelikatEssen 2017 durch über 200 Bars, Cafés und Restaurants durchgefuttert und durchgesoffen durchgewühlt und durchgearbeitet, haben sich die Nächte in Spelunken und anschliessend am Schreibtisch um die Ohren geschlagen, um dem geneigten Leser nun ihr Elaborat stolz präsentieren zu können.

Wir waren zwar nicht selbst bei der Präsentation der aktuellen Ausgabe vor Ort. Doch der liebe, hochgeschätzte Kollege Martin Schmitz hat ein schönes Video erstellt: (mehr …)

Restaurants in München: Délice – La Brasserie: Grossartige genussvolle Gourmandise

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Das besondere Essen für den ganz speziellen Tag: Manchmal möchte man seine traute Zweisamkeit in einem exzellenten Rahmen geniessen, bei grossartigen Speisen, erstklassigen Weinen und einer kleinen, eher privateren Atmosphäre. Wer in München das Gegenteil einer der klassischen Bierschwemmen sucht, dem empfehlen wir Délice – la Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Hier passt einfach alles: Küche, Koch, Service und das Ambiente sind nahezu eine Garantie für ein grossartiges Erlebnis.

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Das liegt zu allererst an dem Koch: Anton Gschwendtner ist in unseren Augen schon seit einer kleinen Weile ein Kandidat auf einen Michelin-Stern. Seine Küche ist klassisch und kreativ, sie ist konstant auf einem Top-Niveau. Und er scheut es nicht, sich immer wieder mit absoluten Grossmeistern der Branche zu messen – und wohl auch von ihnen zu lernen. In der Reihe „The Link“, die in unregelmässigen Abständen im Sofitel Bayerpost München stattfindet, stehen immer wieder internationale renommierte Köche mit dem „resident chef“ zusammen am Herd. Ein paar Wochen zuvor jedoch „lernte“ Anton Gschwendtner schon deren Handschrift in den jeweiligen anderen Küchen.

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Doch mitnichten ist das „Délice – la Brasserie“ eine Brasserie im herkömmlichen Sinne. Denn ursprünglich bedeutet dieser Name nichts anderes als ein Bräustüberl einer Brauerei. Der Name steht im extrem designorientierten Luxushotel am Münchner Hauptbahnhof vielmehr für die Ungezwungenheit, die Leichtigkeit und die Jugend des Teams in Küche und Service. Sicher soll der Name auch jüngere Gäste anlocken, die sich vielleicht noch nicht in die anderen Gourmettempel der Stadt trauen. Nicht zuletzt sind in München in jüngster Zeit einige so genannten Brasserien entstanden, wie Jossi Loibl hier so schön konstatiert.

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Das Konzept der Délice – la Brasserie ist so simpel wie genial. Die Speisekarte teilt sich auf in „Délice individuelle“ und „Délice classique & rôtisserie“. Bei den individuellen Gerichten kostet jeder Gang 17 Euro. Egal, ob man diesen als Vorspeise oder Hauptgang nehmen möchte. Die Klassiker sind etwas teurer, insbesondere die hervorragenden Steaks. Die Speisekarte ist selbstredend immer frisch, so kann unser Besuch nur einen kleinen Einblick geben in das reichhaltige Repertoire und heute sieht das Menu schon wieder ganz anders aus als bei unserem Besuch. Doch das zeigt die Vielfalt und begründet, warum es sich immer wieder lohnt, zu Anton Gschwendtner zu gehen: Es wird nie langweilig, die Karte bietet immer etwas Neues. Doch die übersichtliche Preisgestaltung macht es eben sehr simpel, sich sein eigenes Menü zu kreieren. Nur ein schneller Business-Lunch? Oder ein aufwändiges Abendmenü mit 7 Gängen? Alles kein Problem, die Küchencrew geht auf alle Wünsche ein. Allergien, Unverträglichkeiten? Das Team versteht es, für die Gäste das Optimum zu zaubern. Sommelier Markus Hirschler tut zudem das seinige, um die besten korrespondierenden Weine aus seinem Weinkeller hervorzuzaubern. Und natürlich ist die Brasserie so flexibel aufgestellt, das viele Weine auch nur glasweise pro Gang erhältlich sind. So wird ein Dinner zum Genuss und nicht zum Zwang ganze Flaschen austrinken zu müssen. (mehr …)

Welttag der Tapas: Spanien inszeniert weltweit sein Nationalgericht als Kulturgut

Gilda - Welttag der Tapas

Am 16. Juni wird bereits zum zweiten Mal weltweit der Welttag der Tapa gefeiert. Im Jahr 2016 liegt der Termin auf Wunsch der Organisatoren Turespaña und Tasting Spain in Spanien und allen anderen teilnehmenden Ländern erstmals auf demselben Datum: Morgen! Zum Welttag der Tapa werden in 29 Ländern und über 70 Städten verschiedene Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um das Konzept Tapa bekannt zu machen. Denn Tapas stehen für die spanische Art des Genießens, Feierns und Zusammenlebens.

Tapas und Afterwork-Party in der Kunsthalle München
In München wird es verschiedene Aktionen zum Welttag der Tapa geben. Bereits heute, am 15. Juni 2016, steht das Afterwork-Treffen in der Kunsthalle München ganz im Zeichen der spanischen Tapas-Tradition: Wer an diesem Abend die Ausstellung „Sorolla – Spaniens Meister des Lichts“ besucht, bekommt im Anschluss eine spezielle Tapa gratis angeboten. Zusätzlich gibt es frisch geschnittenen Serrano-Schinken vom Consorcio del Jamón Serrano Español sowie Cocktails der Marke Licor 43. (mehr …)

Beef Bull Club Berlin: Home of the Steak am Hackeschen Markt

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Liebe zum Produkt. Liebe zur Qualität. Liebe zum Gast und zum Service am Gast. Für Cüneyt-Murat Yüksel war das schon immer die Maxime. Sein Restaurant Beef Bull Club Berlin setzt genau seine Vorstellungen um. Top-Qualität in Küche, Keller und Service bietet das kleine Restaurant an einer der touristischsten Ecken Berlins, direkt am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstrasse und Alexanderplatz.

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Als Fleischqualitäten kommen für den Beef Bull Club ausschliesslich US Prime Beef, Iberico Rind oder Neuseeländisches Fleisch auf den Tisch. Cüneyt-Murat Yüksel hat Ende der 80er Jahre seine Ausbildung im Hotel Steigenberger Berlin gemacht. Zwischendurch hatte er auch mal den Deutsch-Türkischen Hotel- und Gaststättenverband gegründet. Nach 35 Jahren Hotelkarriere im In- und Ausland hat er sich in seiner Heimatstadt selbstständig gemacht. (mehr …)

Delikatessen in München: Eilles: Die Verwandlung vom Traditionshaus zum Flagship Store

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Eilles Flagshipstore Opening Muenchen  Sep_2015_034Aus der Tradition in die Moderne. Ein Quantensprung für das Eilles Spezialitätengeschäft in München. Tempus fugit. Das 1873 von Joseph Eilles eröffnete Geschäft war zu klein geworden – der Umzug in die größeren Räume des ehemaligen Schuhgeschäftes von Ed. Meier nötig. Zurückgelassen werden in dem alten Traditionsgeschäft die handbemalten Delfter Kacheln. Albert Darboven, Inhaber von J.J. Darboven und der Marke Eilles eröffnete den neuen „Flagship-Store“.

Warum muss immer alles einen englischen Begriff aufgestülpt bekommen? Ja, das bisherige Stammhaus von Eilles war zu klein geworden. Und der Sitz des Unternehmens Eilles ist mittlerweile eh in Nürnberg, die Konzernzentrale bei Darboven in Hamburg. Warum also noch an dem alten festhalten. Aus dem früheren Kolonialwarengeschäft ist mittlerweile eine große Feinkost- und Delikatessenmarke geworden.

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Das neue Spezialitätenhaus in der Münchner Residenzstrasse ist entsprechend repräsentativ und großzügig gestaltet, dass alle Produkte des Unternehmens bestmöglich präsentiert werden können. Der Laden ist eine gelungene Symbiose aus altem Kolonialwarenladen, Feinkosthändler und Souvenirgeschäft. Und der ehem. königlich bayerische Hoflieferant hat seinen Eingang genau gegenüber der Residenz der bayerischen Könige. Standesgemäß. Aber ob Ludwig II. das Wort „Flagship-Store“ zugelassen hätte? (mehr …)

Restaurants in München: Refettorio München: Das frische Frühstücks-Brunch-Buffet

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Sonntagsbrunch. Auf Italienisch. Im Refettorio München. Das war eine Idee, die uns spontan kam: Vor reichlich langer Zeit trafen wir uns oft mit Freunden zum Brunch. Tempi passati. Wir haben uns verändert. Die Freunde haben sich verändert. Und auch die Zeit des „brunchen“, die Zeit der langen Mittagsfrühstücke am Sonntag scheint vorbei. Wir erfreuten uns am Brunchbuffet des Refettorio München, das in die Räume des ehemaligen Eisbach gezogen ist.

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Ristorante Refettorio München SonntagsBrunch Mar_2015_009Wer das Eisbach von früher noch kennt, weiß: das Wochenend-Frühstück oder besser der Brunch war das Highlight der Woche. Obwohl Italiener an sich ja eigentlich mit einem Brioche und einem Espresso zufrieden sind, wird im Refettorio die Tradition des „großen Frühstücks“ des Eisbach fortgeführt. Das Refettorio war ursprünglich der Speisesaal der Mönche in einem Kloster. Wenn die Mönche so gut gefrühstückt haben, wie es das Refettorio auftischt, dann lebten sie nicht schlecht. Das Frühstücks-Brunch-Buffet an Sonn- und Feiertagen mit frischem Obst und frisch gepressten Säften, hausgemachten Fruchtaufstrichen, verschiedenen Rohmilchkäse, Prosciutti und Salami, Müsli, hausgemachtem Brot und verschiedenen Bio-Brotsorten ist durchaus beeindruckend – wie Euch das kleine Video etwas weiter unten zeigt. (mehr …)

Die Top-Restaurants in München für delikate Gespräche

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Top-Restaurants in München Tantris Piccolino

Geheime Absprachen in dezenter Atmosphäre, unbemerkt von Paparazzi und weiterem unerwünschtem Publikum: Das wünscht sich so mancher Politiker und Lobbyist, wenn er zur Sicherheitskonferenz nach München kommt. Delikate Gespräche bei delikatem Essen. Dezent und deliziös. Gerade bei diesen Veranstaltungen werden die interessantesten Gespräche hinter dicht verschlossenen Türen geführt. Und insbesondere beim Essen kommen sich die Menschen näher. Egal ob Politiker oder Lobbyist, normaler Arbeiter, Angestellter oder gar Attac-Mitglied: Jeder hat mal Hunger, jeder möchte gern etwas gutes essen. Wir haben für alle Gäste und Einheimischen der Stadt mal die unserer Meinung nach Top-Restaurants in München zusammengestellt. Einige davon sind Michelin-Stern gekrönte Restaurants, andere sind einfach cool und angesagt. Und sicherlich nicht nur zur Münchner Sicherheitskonferenz beliebte Restaurants.

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Mit größter anzunehmender Sicherheit sind die bekannten Top-Restaurants der Münchner Top-Hotels eh schon alle bekannt und ausgebucht. Allen voran sämtliche gastronomischen Bereiche im Bayerischen Hof. Denn dieser ist das Konferenzhotel. Da dürfte das beliebte Atelier im Bayerischen Hof gut besucht sein. Doch sitzt der Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz mit Sicherheit hier auf dem Präsentierteller.

Top-Restaurants in München Muenchen Herbst 2016

Das gleiche kann man annehmen, wenn man in das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski oder auch das Westin Grand Hotel München geht. Eigentlich gehört das Mandarin Oriental Hotel hier ebenfalls dazu, doch hat sich schon herum gesprochen, dass hier ein neues Restaurant, ein exzellenter Japaner, aufgemacht hat? Hier nun also unsere sehr subjektive Auswahl: (mehr …)

Nightlife in Nairobi, Kenia: Top Restaurants, Bars and Clubs you have to go to

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The hottest place in town: Nairobi durchlebt einen Wandel. Leergefegte Straßen prägten vor wenigen Jahren noch das Stadtbild. Die Angst vor Kriminalität bremste das Nightlife in Nairobi, die Wirtschaft, den Rhythmus im Herzen der Kenianer. Das ist Geschichte. Nairobi kann mittlerweile als dreifache Hauptstadt angesehen werden: zum einen ist Nairobi die Hauptstadt von Kenia. Der Sitz vieler internationaler Organisationen, vieler NGO’s, beispielsweise des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, lassen es zur inoffiziellen Hauptstadt Ostafrikas, ja sogar zur Drehscheibe für ganz Afrika werden. Kenia hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, die kürzlich stark veränderte Verfassung hat den Staat zu einer föderalen Republik wie etwa Deutschland oder die USA werden lassen. Plötzlich lebt das ganze Land auf. Das spiegelt sich auch in der Hauptstadt wieder. Nairobi ist wieder eine der beliebtesten Destinationen in Afrika, die Stadt ist abwechslungsreich, vielfältig – bei Tag wie auch bei Nacht. Zu schade, hier nur einen kurzen Stop-over einzulegen auf dem Weg zur Safari oder zum Strand. Wir empfehlen, mindestens zwei Nächte zu bleiben und den Rhythmus der Stadt einzuatmen.

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Nightlife in Nairobi Afrika_Kenia_03_Nairobi_Hemingways_Hotel_Dez_2015 _045Ich hatte ein Hotelzimmer in Afrika am Fuße der Ngong-Berge. Der Einstieg kommt bekannt vor? Ja, Karen Blixen lebte hier. „Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuße der Ngong-Berge …“ – so beginnt auch der Film „Jenseits von Afrika“. Also ja, wir sehen von Karen Brixens Farm die Ngong-Berge. Doch die Alpen sehen wir auch von München aus, sie sind vergleichbar weit weg und dennoch schreiben wir nicht, dass München am Fuße der Alpen liegt. Oder doch? Egal, der Einstieg hat sich bei vielen eingeprägt. Karen Blixens Wohnhaus ist heute ein Museum, der grosszügige Garten lädt zum Flanieren ein – oder zu Festen aller Art. Was früher weit vor den Toren der Stadt war, ist heute ein Stadtbezirk von Nairobi. Kenia weiss, was es der Farmerin und Autorin zu verdanken hat, der Bezirk der Hauptstadt trägt ihren Namen: Karen. Es ist ein sehr reicher Vorort, grosszügige Villen liegen hinter hohen Hecken, Luxushotels, wie etwa das Hemingways Hotel, sind nahezu fußläufig.

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Für Tagesausflüge hat Nairobi noch sehr viel mehr zu bieten. In der Elephant Orphanage werden kleine Waisenelefanten liebevoll großgezogen. Es ist ein sehr kleines Waisenhaus, die Elefanten werden von den Hütern (werden sie hier auch Mahut genannt?) liebevoll betreut. Der Besuch des Waisenhauses ist nur zu ganz bestimmten Uhrzeiten gestattet. Dann werden die Elefantenbabys mit Milch gefüttert, suhlen sich in Schlammpfützen und lassen sich von den Menschen auch anfassen, streicheln. Doch dann ist es wieder gut, die Karawane zieht zurück ins Dickicht, die Besuchsstunde ist vorbei. Nachhaltigkeit geht hier vor Massentourismus.

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Ähnlich verhält es sich im Giraffe Center. Hier wachsen ein paar junge Rothschild-Giraffen auf. Eine Art Hochstand bringt die Besucher nahezu auf Augenhöhe, Kraftfutter-Pellets werden am Eingang ausgegeben. Damit lassen sich die Langhälse gerne füttern. Wer mag, der steckt sich so ein Pellet zwischen die Lippen, die 50cm lange Giraffenzunge schleckt den Pellet gekonnt vom Menschenmund. Giraffenzungen sind antiseptisch, der nasse Schlabberkuß also ungefährlich. Ein Betreuer erklärt in einem Besucherraum exzellent, was es für Giraffenarten gibt, warum gerade diese Rothschild-Giraffen extrem gefährdet sind, wo sie wieder ausgewildert werden.

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Einen Abstecher wert ist das Nairobi National Museum. Hier steht ein ausgestopftes Modell und das Skelett des Elefanten mit den wohl größten Zähnen, die ein Elefant je hatte. Nahezu ein Wunder, dass der nicht darüber gestolpert ist. Außerdem ist so ziemlich jedes Tier der kenianischen Tierwelt als ausgestopftes Exemplar vorhanden. Schade um die Tiere, sicherlich kann man über die Darstellung geteilter Meinung sein. Doch wie sonst will man die Vielfalt zeigen, erklären, aufmerksam darauf machen, was wir alles verlieren können? Ganz besonders wertvoll ist die Abteilung mit unseren Vorfahren. Die ersten Menschen entstammen ja der Gegend von Äthiopien, Eritrea und Kenia. Hier sind die wohl ältesten je gefundenen Knochen, Skelette, Schädel der Urzeit-Menschen ausgestellt. Sagt also schön „Hallo“ zu unseren Verwandten!

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Wer die Nacht zum Tage machte und am nächsten Tage dringend etwas zum Aufwachen braucht, dem empfehlen wir einen Besuch auf einer der Kaffee- oder Teeplantagen. Die Karunguru Coffee Plantation ist neuerdings auch für Besucher geöffnet und glänzt durch eine sehr exzellente persönliche Führung und ausführliche Erklärung durch die Inhaberfamilie.

Und dann das Nightlife in Nairobi! Nairobi geht aus! Während anderswo nach dem Berufsverkehr die Stadt zur Ruhe kommt, geht es in Nairobi erst richtig los. Jeder wirft sich in Schale, trifft sich mit Freunden erst zum gemütlichen Abendessen, danach zieht man weiter in die Clubs. Wir haben für Euch ein paar der angesagtesten Restaurants, Bars und Clubs zusammengestellt. Wir geben Euch die besten Tipps für Nightlife in Nairobi. Zuerst unsere TOP 10, doch möchten wir Euch einige weitere coole und angesagte Plätze der Stadt, die unsere Recherche zu Tage brachte, nicht verschweigen und stellen diese alphabetisch geordnet dahinter. Von der Skylux Lounge über Vineyard, Space Lounge, Psys, Sirville, Brew Bistro, Sailors, Sankara 7th Floor, Hypnotika, Mercury und Juniper’s bis zum Artcaffé…, um nur ein paar zu nennen. Was diese Plätze so besonders macht, das sind coole Stimmung und exzellentes Essen, verbunden mit aktueller afrikanischer wie internationaler Musik und den Vibes der Party People. Nairobi hat das Potential, die Nachtschwärmer und Backpacker-Szene aus aller Welt in seinen Läden zu empfangen. Für Spontane und schnell Entschlossene: Das Food Festival der kenianischen Metropole, die Nairobi Restaurant Week findet vom 28. Januar bis 7. Februar 2016 statt. (mehr …)

Advent in den Pyrenäen: Was macht das Scheisserchen in der Krippe?

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Der Zufall schreibt die schönsten Geschichten. Eigentlich wollten wir in den Pyrenäen Ski fahren. Doch Anfang Dezember wird es schon in den Alpen immer fraglicher, wie gut und sicher die Schneedecke bereits ist. Wie unsicher ist in diesem Zeitraum dann erst der Schnee in der Bergkette zwischen Frankreich und Spanien? So fahren wir durch die trockene und sonnige Landschaft, kehren mittags hungrig in eine Wirtschaft am Wegesrand ein – und entdecken im Hotel Casa Peix die wohl merkwürdigste Krippenlandschaft. Ein Rückblick.

Benasque_09_Casa_Peix_Serraduy_Dez2011_003Am Abend blickt José María Turmo über sein Werk und sieht, dass es gut ist: Klein-Jesus liegt in der Krippe, angestrahlt vom Licht versteckter Lämpchen. Maria und Josef stehen um die Wiege, Ochs und Esel schauen beseligt aufs Baby. Nur der Engel, der den ums Feuer versammelten Hirten die Frohe Botschaft verkündete, fällt aus dem Rahmen: Immer wieder kippt er in den Sand. José Maria nimmt ihn behutsam hoch, klebt etwas Leim unter die Füße, seitdem steht der Gottesbote fest und sicher.

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Alle Jahre wieder bastelt der 62-jährige José María Turmo aus dem Örtchen Serraduy in der spanischen Region Aragon an seiner ganz eigenen Schöpfung – einer Weihnachtskrippe. In vielen Teilen Spaniens, vor allem aber in Aragon und der benachbarten Region Katalonien, stehen ab dem 13. Dezember solche selbst gefertigten oder gekauften Krippen. Der Tag ist der Heiligen Luzia gewidmet. Wie ihr sinnbildlicher Lichterkranz erhellen die Kerzen der Krippen die winterliche Dunkelheit, sei es in Wohnzimmerecken, in Schaufenstern oder in den Buden der Weihnachtsmärkte. Auf Letzteren agieren oft auch lebendige Figuren. Zwischen Ständen mit Churros und Bratäpfeln spielen zumeist Laien die Weihnachtsgeschichte nach. Manche Krippen sind alte Familienerbstücke, einige zählen über hundert Jahre.

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Nicht weit von seinem Hotel erstreckt sich das Tal von Benasque. Hier liegt der Parque Natural Posets-Maladeta mit seinen rund hundert Seen, deren beeindruckendster Teil die Salzwasser-Lagunen sind. Der Umkreis des Städtchens Benasque punktet mit der höchsten Dichte an Dreitausendern in den Pyrenäen, auf den Hochgebirgsgletschern geben sich Auerhähne, Schneehühner oder Hermeline die Ehre. Zudem viele aus Frankreich eingewanderte Wildschweine oder aus Kroatien importierte Bären. Im kleinen, aber feinen Cerler-Skigebiet rasen die Touristen zu Tale. Ansonsten blieb dieses wunderbare Naturrefugium bislang verschont von allzu viel menschlichem Auflauf. (mehr …)

Seehotel Überfahrt Rottach-Egern: Kochkurs mit Christian Jürgens im Geniesserland Tegernsee

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Kochen mit 3-Sterne-Koch Christian Jürgens. Kochen mit dem besten Koch Bayerns. Einem von lediglich elf Drei-Sterne-Köchen laut Guide Michelin 2015. In idyllischer Lage direkt am Tegernsee. Im Pavillon des Seehotel Überfahrt der Althoff Hotel Gruppe. Hier bekommt der Begriff Geniesserland Tegernsee Hand und Fuß. Oder vielmehr Fisch und Fleisch. Es ist heiß, hochsommerliche Temperaturen bringen uns zum Schwitzen. Gönnen wir uns also einen Kochkurs „Leichtes in der Hitze: Fisch, Fleisch, Dessert – alles, nur nicht schwer“.

So ein Kochkurs bei Christian Jürgens ist keine exklusive Veranstaltung. Jeder kann sie über die Webseite des Hotels direkt buchen. Einmalig sind nur die Themen. Denn hier denkt sich der kreative Küchenkünstler immer neue Schwerpunkte aus. Mal richtet er sich nach der Jahreszeit, mal geht er auf die Küche einer Region ein, ein anderes Mal vertieft er das Wissen seiner Gäste in puncto Federvieh oder Fisch. Eine muntere Runde von etwa 10 Teilnehmern ist an diesem Morgen zusammengekommen.

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Das Seehotel Überfahrt ist sehr idyllisch zu erreichen: Von Bahnhof Tegernsee ist es nicht weit bis zum Anleger der Tegernsee-Schifffahrt, die Fähre bringt den Gast sicher über den See direkt vor das Hotel. UntitledAlternativ hat das Hotel auch die richtigen Fahrzeuge zur Verfügung, um die Gäste vom Bahnhof Tegernsee, Hauptbahnhof München oder den Flughäfen München oder Salzburg abzuholen. Natürlich könnte man auch mit dem Auto zum Tegernsee fahren. Aber an manchen Tagen wollen das alle – und das verlängert die Anreise etwas. Da die Kochkurse bei Christian Jürgens um 10.30 Uhr beginnen, ist genügend Zeit, aus München umweltfreundlich anzureisen – oder gleich im Hotel zu übernachten.

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Der Pavillon ist eine schwebend-leichte Konstruktion aus Stahl und Glas und steht etwas abseits vom Hotel. Eine grosszügige Terrasse umgibt ihn. Kochkurse oder andere Veranstaltungen können hier ungestört stattfinden. Standesgemäß werden die Kochkurs-Teilnehmer von den dienstbaren Geistern des Seehotel Überfahrt mit einem Glas Champagner in der Genusswerkstatt, so der Name des Pavillons, begrüßt.

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Eckart Witzigmann Symposium: Neue Gastrokonzepte mischen die Welt der Restaurants auf

Symposium der Eckart Witzigmann Akademie: Deutsche Gastronomie am Scheideweg? - Eine spannende Frage!
Demokratisches versus Fokussiertes Konzept sind laut Eckart Witzigmann die interessantesten Entwicklungen in der Gastronomie. Anlässlich des Eckart Witzigmann Symposiums in der BMW Welt im Vorfeld der ECKART 2015 Preisverleihung diskutierten prominente Vertreter der Branche über die neuesten Restaurant-Eröffnungen in Europa. Das eine Konzept wird dabei insbesondere von der neuen Tapas-Bar von Albert Adria in Barcelona verkörpert, das andere Extrem wird in Kürze von Sternekoch Kevin Fehling in Hamburg eröffnet. Wir sind gespannt auf Tickets Bar und The Table.

Demokratisch ist für Eckart Witzigmann das Konzept von Albert und Ferran Adria in Barcelona. Das „Tickets“ ist schlicht und einfach eine Neuerfindung der Tapas-Bar. Die beiden zelebrieren die Hochküche aus Spanien, garniert mit Zirkus und Erlebnis. Es ist, so schildert Eckart Witzigmann seine eigenen Erlebnisse, ein Genuss mit allen Sinnen, die Speisen haben Spitzenqualität. „Mit allen Sinnen geniessen“ wird hier direkt erlebbar gemacht. Hier findet man in einzigartiger Atmosphäre ein Update traditioneller katalanischer Tapas in experimenteller kulinarischer Technik. Das Dekor ist der Liebe zum Kino entlehnt. Blanke Tische, lebhafte Atmosphäre – „aber alles, was auf den Teller kommt, hat allerhöchste Klasse“. Also der beste Schinken, die besten Oliven, schlicht „alles perfekt zubereitet und pfiffig angerichtet.“ Das sei ein „demokratischer Ansatz“ ergänzt Otto Geisel. „Die kleinen Teller kosten ab vier Euro, man kann das Menü kurz halten, ein Bier dazu trinken, beliebig erweitern, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Aber für 60 Euro kann man ein echtes kulinarisches Erlebnis haben.“

Fokussiert ist hingegen das Konzept von Kevin Fehling für sein neues Restaurant „The Table“ in Hamburg. Der Sternekoch, der bis vor kurzem noch seine Gäste im Belle Epoque in Travemünde zu begeistern wusste, eröffnet in Kürze in der Hansestadt ein Restaurant, in dem es nur einen langen, schmalen, Tresen-ähnlichen Tisch gibt. Kevin Fehling erklärt, wie er sein neues Restaurant versteht: (mehr …)

Restaurants in München: Sofitel München Bayerpost: 3-Sterne-Koch Christophe Muller eröffnet „The Link“

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Ein 3-Sterne-Menü: Für viele ein Traum. Denn allzu oft ist ein Menü in einem Restaurant, das vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, nahezu unerschwinglich. Zudem gibt es nicht allzuviele Restaurants, die mit der höchsten Ehre der Feinschmeckerbibel ausgezeichnet sind. Keine deutsche Großstadt verfügt über einen derartig edlen Gourmet-Tempel; die elf Restaurants, die der Michelin Deutschland für das Jahr 2015 mit drei Sternen krönte, sind fast alle in Kleinstädten zu finden. Und bis zu Paul Bocuse schaffen es extrem wenige. Doch das Sofitel München Bayerpost bringt die exzellenteste Küche in die bayerische Landeshauptstadt: Bocuse-Nachfolger Christophe Muller kochte bis zum 19. Juli im Restaurant Délice La Brasserie zusammen mit Küchenchef Anton Gschwendtner. Das sechsgängige 3-Sterne-Menü kostete dabei nur 129 Euro, die Weinbegleitung zusätzlich 79 Euro. So wird auch diese geniale Küche erschwinglich. Wir durften das Menü geniessen – dazu gehörte auch die berühmte V.G.E. Suppe.

Sofitel_Muenchen_Delice_Juli_2015_004Der Franzose Christophe Muller leitet seit Oktober 2011 als Executive Chef das Restaurant von Paul BocuseL’Auberge du Pont de Collonges“ bei Lyon. Anton Gschwendtner, seit April 2015 Chef de cuisine im Restaurant Délice La Brasserie im Sofitel München Bayerpost, hat sich einen Herzenswunsch erfüllt. Er kochte gemeinsam mit Christophe Muller vom 13.-19. Juli ein 7-Gänge-Menü. Dies ist der Grundstein einer künftigen Kulinarikserie im Sofitel München. Unter dem Titel „The Link“ werden weitere, international bekannte Spitzenköche zusammen mit Anton Gschwender in München am Herd stehen. Somit kommen wieder ein paar hervorragende Sterneköche zu Gast nach München. Denn seit Otto Koch nicht mehr im Restaurant 181 First kocht, gibt es dort auch die Kulinarikserie „Gourmet Towers of the World“ nicht mehr. Nach dem Motto „Beginne mit einem Erdbeben und dann steigere Dich langsam“ ist Mitte Juli also gleich kein Geringerer als 3-Sterne-Koch und Bocuse-Nachfolger Christophe Muller zu Gast. So durften wir am gestrigen Tage folgende Köstlichkeiten geniessen: (mehr …)

Laulenzi: Lustvoll geniessen im Hotel Bachmair Weissach in der Geniesserlandregion Tegernsee

Geniesserlandregion_Tegernseer_Tal_Bachmair_Weissach_Juni_2013_001Wenn’s nicht wahr ist, so ist’s doch schön erfunden: So denken wir gerne, wenn wir so manche Geschichte hören, bei der wir nicht wissen, ob sie nun wahr ist oder nicht. So geht es mir auch, als ich bei einem Hugo erfahre, wie dieses Gourmet-Restaurant im Geniesserland Tegernsee zu seinem Namen kam. Das Laulenzi spielt die euro-asiatische Karte – und das liegt in der Fabel der Namensentstehung begründet. Korbinian Kohler, der Hausherr des Bachmair Weissach, erzählt mir, dass es einst einen Jungkoch dieses Hotels, der Laurentius geheissen haben soll, in die Ferne zog. Die Karriere brachte ihn dabei über Paris nach Asien. Als er nach vielen Jahren der Wanderschaft seine letzte Station Hongkong mit dem Schiff zurück nach Europa verliess, standen angeblich einige Chinesinnen am Kai und riefen ihm sehnsüchtig und traurig „Laulenzi, Laulenzi“ hinterher. So verbindet das Restaurant Laulenzi auf köstlichste Art die Einflüsse von bayerischer und asiatischer Küche.

Das Restaurant Laulenzi im Hotel Bachmair Weissach öffnete im August 2012 – und ist nun schon wieder Geschichte. Nichtsdestotrotz möchten wir Euch gern mitnehmen auf unsere kulinarisch gar köstliche Kreuzfahrt zwischen Bayern und Asien. Das Restaurant schaffte es in kürzester Zeit im Meyers Guide auf Platz 2 der besten Restaurants in der Geniesserlandregion Tegernsee. Und das sagt schon viel aus bei der extrem starken Konkurrenz in diesem traumhaft schönen Tal. Dieser Erfolg hängt sehr stark zusammen mit dem bisherigen Chefkoch des Laulenzi: Frank Mollenhauer. Er vereint auf grandiose Art und Weise die Einflüsse der regionalen Spezialitäten rund um den Tegernsee mit asiatischer Zubereitung. Doch Köche sind wie Zugvögel. Kürzlich verkündete er seinen Wechsel hin zu den Ostiner Stuben und dem Hotel Kistlerwirt, das er wohl später auch als Eigentümer übernehmen möchte. Sein Nachfolger, Frank Pollak, wird dem Restaurant unter neuem Namen seinen eigenen Stempel aufdrücken. Es ist nicht der erste Wandel: Das Laulenzi war früher ein Kuhstall. Dieser wurde umgebaut zum Laurentikeller und war neben dem Bräustüberl das renommierte Restaurant des Hotels. Hier feierte die feinen Bürgen von Rottach-Egern Hochzeiten und Geburtstage. Allerdings wurde dieser schöne Teil des Hotel 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kaputt renoviert. Erst mit dem jetzigen Inhaber Korbinian Kohler, Sproß der Inhaberfamilie der Papierfabrik in Gmund, kam frischer Wind und Aufschwung in das Hotel. Wir nehmen uns die Zeit und erinnern uns nochmal an unser grandioses und genial genussvolles Menü im Laulenzi zurück. Eine Art Nachruf. (mehr …)

Spargel liebt Silvaner: Ein kulinarisches Traumpaar

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Veronika, der Lenz ist da – und dieser bringt uns nicht nur zartes, frisches Frühlingsgrün und weiße Blütenpracht, sondern auch das mit ebensolchen Farben ausgestattete, heiß begehrte königliche Gemüse – den Spargel! Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin probierte Andrea Gerum die aktuellen Trends. Mitte April war es endlich wieder soweit: Die Schrobenhausener Spargelbauern eröffneten am Münchner Viktualienmarkt mit einem symbolischen Spargelstechen offiziell die Spargelsaison 2015. Die wichtigsten bayerischen Anbaugebiete der delikaten Stangen befinden sich in Franken, die Regionen um Schrobenhausen sowie Abensberg in Niederbayern. Was liegt da näher, als Wein aus heimatlichen Gefilden zur passenden Spargelbegleitung zu wählen.

Seit dem 28. April heißt es deshalb für viele Münchner Wirte und Weinhändler wieder: „Spargel liebt Silvaner“. Gäste und Kunden dürfen sich vier Genießerwochen lang auf kreative Spargelgerichte, feine Weine und spannende Sonderverkostungen freuen. Die Aktion endet am 28. Mai 2015. Allein am Viktualienmarkt sind an vier Terminen fränkische Winzer zu Gast und laden, zusammen mit Käsespezialistin Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, Besucher ein, die Kombination aus Spargel, Käse und Silvaner auszuprobieren. (mehr …)

Küchengötter unter sich: Harald Wohlfahrt kocht bei Eckart Witzigmann im Hangar 7

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„Besser als ich gedacht habe“, so zieht Harald Wohlfahrt sein Fazit. Und das ist aus dem Mund dieses besten aller besten Drei-Sterne-Köche Deutschlands wohl eine Art Ritterschlag. Denn kein Geringerer als Harald Wohlfahrt, der Küchengott aus der Schwarzwaldstube des Hotel Traube Tonbach, kocht im Monat April im Restaurant Ikarus im Hangar 7 am Salzburger Flughafen. Patron dieses Restaurants, das zum Red Bull Imperium gehört, ist kein Geringerer als Eckart Witzigmann. Einem von nur vier Jahrhundertköchen des letzten Jahrtausends. Eckart Witzigmann implementierte die Nouvelle Cuisine in Deutschland und schuf mit dem Tantris Deutschlands besten Gourmettempel. Der, dem dieser Ritterschlag aus berufenem Munde gilt, ist Martin Klein, der Chefkoch vom Ikarus.

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Dem Elsässer Martin Klein war es gelungen, sich bei einem mehrtägigen Aufenthalt in der Traube Tonbach in die Küche, die Philosophie, das Verständnis und den Umgang mit den Grundprodukten von Harald Wohlfahrt hineinzuarbeiten. Das von Harald Wohlfahrt entworfene Rezept für das Ikarus erlernte er so gut, dass die Umsetzung vor Ort in Salzburg mehr als gelungen geriet. Unser Fazit vorweg: Wir empfehlen jedem, jetzt noch im April 2015 nach Salzburg zu fahren und bei Martin Klein die Küche von Harald Wohlfahrt zu geniessen. Mit etwas Glück lässt sich im Ikarus noch ein Tisch reservieren. In der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach im schnuckeligen Schwarzwaldort Baiersbronn sollten die Plätze bereits um Monate im voraus reserviert werden. Selten jedoch wird einem diese Ehre zuteil: dass Martin Klein auch serviert.

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Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_130Anfang April hatten wir die Ehre, Zeuge zu sein bei einem extrem seltenen Aufeinandertreffen: Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt kochten zusammen mit Martin Klein das Gastmenü von Harald Wohlfahrt. Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt gemeinsam hinter dem Herd? Wann hat es das überhaupt oder zuletzt gegeben? Eckart Witzigmann verrät es uns: „Kurz bevor Harald Wohlfahrt in die Traube Tonbach ging, erhielt er bei mir den letzten Schliff.“ Das muss also etwa 40 Jahre her sein, denn genauso lange ist der Großmeister der Küchenkunst bereits in Baiersbronn. Jener verrät uns hingegen schmunzelnd, Eckart habe sich nicht getraut ihn anzusprechen, ob er mal als Gastkoch im Hangar 7 kochen möchte. Wobei Harald Wohlfahrt selten genug seinen Schwarzwälder Herd verlässt. Dafür aber umso mehr ehemalige Eleven von ihm in ganz Deutschland und auf der restlichen Welt Michelin-Sterne, Gault Millau Kochmützen, Ruhm und Ehre erkocht haben. Wieviele Sterneköche haben die beiden zusammen ausgebildet? Die Milchstrasse käme dem wohl gleich. (mehr …)

Fish & Chef Woche: So schmeckt der Gardasee im April

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Limonen und Oliven, Bougainvillea und Forsythie, Weinreben und Streuobstwiesen: Der Gardasee besticht durch seine opulente Pracht, den Reichtum der Natur. Das Füllhorn war hier großzügig mit kulinarischen Köstlichkeiten. So entstand eine wahre Genießerlandregion rund um den Gardasee. Es gibt also kaum eine schönere Umgebung für ein Genussfestival. Am Fuß der Alpen, doch mit dem Blick in das weite Land, dahin, wo der warme Wind von der Adria herkommt, gedeihen neben vielen Früchten auch wunderbare Fische sowie mancherlei Vieh wie Rinder und Schweine. Die „Fish & Chef“ Woche vom 22.-29. April 2015 findet dies Jahr zum sechsten Mal rund um den Gardasee statt. Dieser Event wird zum Stell-dich-ein von Spitzenköchen und zur Präsentation lokaler Spitzenprodukte wie Wein und Olivenöl.

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Gardasee_Fish_Chef_3_Trattoria_dal_Moscal_Jan_2015_031Vor sechs Jahren lud Sternekoch Leandro Luppi seine Kollegen aus der Umgebung ein, das typischste aller regionalen Produkte, den Fisch, modern zu interpretieren. Immer mehr regionale Spezialitäten kamen hinzu, ebenso wie immer mehr Gäste und immer mehr Köche zu dem Event rund um den Gardasee kamen. 2014 kochten bereits 11 italienische Kochgrößen für rund 1.000 Gäste. In diesem Jahr wird Sternekoch Dirk Hoberg vom Restaurant Ophelia im Hotel Riva Konstanz die deutschen Spitzenköche bei Fish & Chef vertreten. Außerdem kommen Marco Sacco vom Piccolo Lago in Verbania, Alessandro Gavagna vom Restaurant Al Cacciatore de La Subida in Cormons, Moreno Cedroni vom La Madonnina del Pescatore in Senigallia und Elio Sironi vom Ceresio 7 in Mailand. (mehr …)

Restaurants in München: Restaurant Huber: Münchens verstecktes kulinarisches Kleinod

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„Perfektion ist die Einfachheit“, so begrüßt uns bereits die Speisekarte des Restaurant Huber in München. Diese Philosophie spiegelt sich im wunderschön-schlichten Lokal wie auch in der Präsentation und Zubereitung der Speisen nieder. Michael Huber will hochwertige Rohprodukte in harmonischen Geschmacksverbindungen leicht und liebevoll kochen und schnörkellos präsentieren. Dabei überrascht er mit vielen kulinarischen Details und einer weltoffenen Produkt- und Aromenvielfalt. Wir begaben uns kürzlich zu einer Genussreise in dies kulinarische Kleinod, das sich bereits seit Oktober 2008 im Stadtteil Bogenhausen in einer kleinen Seitenstraße versteckt. Hinter der langen Fensterfront entdecken wir rote Sofas, helle Wände, hübsch eingedeckte Tische und weiße Blumen. In der Mitte steht die Bar, mit dunklen Fliesen und Holz verkleidet. Das anspruchsvolle Klientel Münchens liebt das sympathische unprätentiöse Restaurant mit seiner liebevoll ausgewählten Weinkarte.

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Restaurant_Huber_Muenchen_DanielSchvarcz_20120910_268Die Grundlage für sein Können erlernte Michael Huber bei seiner Ausbildung im Hotel Bayerischer Hof in München. Weitere klangvolle Stationen folgten: das Restaurant Dallmayr, die Konditorei Kreutzkamm, das Bistro Terrine und das Restaurant Kleinschmidtz. Doch erst im eigenen Restaurant gelang es ihm, die einzelnen Bausteine aus Kenntnis, Erfahrung und Phantasie mit Feinheit, Begeisterung und Leidenschaft zu verbinden – und so das Geheimnis seiner Küche zum Leben zu erwecken: Die Magie Bekanntes neu zu interpretieren und zu etwas Großartigem zu machen. Seine Küche bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Die Weinkarte entspricht dem hohen Qualitätsanspruch der Küche nach dem Motto „Ein guter Wein hat Körper – Ein grosser Wein hat Seele“. Auf der Karte des Restaurant Huber im Münchener Stadtteil Bogenhausen stehen französisch-mediterrane Gerichte, doch durch die Kreativität des Küchenchefs und Restaurantinhabers entstehen aus traditionellen Zutaten immer wieder neue Kompositionen. Das einzig Konstante ist, dass sich die Speisekarte permanent ändert. Wählen kann der Gast hier à la carte oder zwischen einem Vier- und einem Sieben-Gänge-Menü. (mehr …)

Dine & Wine: Vom Kampf mit Petrus und der Luftfeuchtigkeit am Stubaier Gletscher

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Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019Petrus der Spielverderber. Ob Hahnenkamm oder Stubaier Gletscher, ob Ski-Abfahrtsrennen oder Dine & Wine Gourmetnacht, der Wettergott spielt in diesem Winter mit gezinkten Karten und macht so manche Planung zunichte. „Ohne unser eingespieltes Team wäre das nicht möglich gewesen“, erklärt David Kostner. Der Haubenkoch vom Restaurant Schaufelspitz ist von seiner Brigade begeistert. „Wir haben uns mehrmals umentschieden. Das war zwar aufwändig. Doch es hat sich gelohnt.“ Der Wind hatte dem Restaurant-Team vom Stubaier Gletscher mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben versucht, auf jeden Fall zumindest eine der zwei Gourmetnächte oben auf dem Gletscher stattfinden zu lassen, doch leider war das nicht möglich.“

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Bereits zum vierten Mal fand am 9. und 10. Januar das Dine & Wine Festival statt. Insgesamt über 180 Feinschmecker freuten sich auf einen Event, der in den letzten Jahren immer im Restaurant Schaufelspitz oben auf dem Stubaier Gletscher auf über 3.000 Meter Höhe stattfinden konnte. Das Besondere: in dieser Höhe herrscht ein anderer Luftdruck, eine andere Luftfeuchtigkeit, die klimatischen Bedingungen haben entsprechend Auswirkungen auf das Kochen und auf den Geschmack der Weine. David Kostner ist der höchste Haubenkoch nicht nur Österreichs sondern der ganzen Alpen, vielleicht sogar von ganz Europa. Bisher gibt es noch kein Restaurant mit einer so exzellenten Küche, das so hoch gelegen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach dem Dine & Wine Event beständig. Vor vier Jahren war es noch ein einziger Abend, jetzt sind die zwei Abende auch schon komplett ausgebucht.

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„Wir haben bereits eine Woche vor der Gourmetnacht angefangen zu produzieren“, erklärt David Kostner. „Wir haben den Wetterbericht regelmässig beurteilt. Bereits am Dienstag entschieden wir, dass wir die Veranstaltung nach unten legen müssen.“ Doch hielt sich das Team alle Optionen offen. Wenn schon der Freitag unten im Tal stattfinden muss, so sollte doch bitte zumindest der Samstag oben zelebriert werden. „Wir haben uns auf alles vorbereitet. Am Donnerstag hatten wir alles für den Freitag Abend sowohl unten im Tal als auch oben am Berg.“ Orkanartige Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h machten die Nachtfahrt mit der Gondelbahn allerdings unmöglich. (mehr …)

Rudolf Nährig: Geständnisse eines Oberkellners – und was Sie schon immer über ein Restaurant wissen wollten

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Nicht Kitchen sondern Restaurant confidential: Hamburgs absolutes Top-Hotel zählt nicht nur exzellente Gäste. Auch die Mitarbeiter sind etwas besonderes. So mancher von ihnen bleibt auch deutlich länger. So hielt es den Wiener Rudolf Nährig ganze 35 Jahre als Oberkellner im Jahreszeiten Grill-Restaurant des Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Er avancierte selbst zu einer gastronomischen Legende der Stadt. Nun erfreut er uns mit seinen Aufzeichnungen, seinen Anekdoten, seinen Geschichten mit gekonntem hanseatischem Humor und Wiener Charme – und natürlich immer der gebotenen, professionellen Distanz zu seinen Gästen. „Gerne hab ich Sie bedient – Aufzeichnungen des Oberkellners im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“ ist somit ein wunderbarer Schmöker für Freunde der exzellenten Hotellerie.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten 2009_07Rudolf Nährig gehört noch zur alten Garde der grossartigen Oberkellner. Diese Generation wusste und weiss immer noch, wie ein richtiger Service am Gast geht, wie Kochen am Tisch des Gastes zelebriert werden kann. Er ist der perfekte Diener, der Butler, der sich um jeden einzelnen Gast in seinem Restaurant so kümmert, als hätte er nur diesen einen. Rudolf Nährig hatte das unbeschreibliche Glück einen außerordentlichen Arbeitsplatz zu bekommen. Das Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, mit seiner göttlich-genialen und traumhaft schönen Lage an der Binnenalster in Hamburg, ist nicht nur das beste Hotel in der Hansestadt. Es gehört auch zu den Top-Adressen von ganz Deutschland. Hier geben sich die Stars und Sternchen, die Promis, die Reichen und die Schönen die Klinke in die Hand. In diesem Haus ist die Zeit stehen geblieben – oder man meint es zumindest, da alte Gegenstände, die heute nicht mehr gebraucht werden, elegant in die moderne Gestaltung eingebunden werden. (mehr …)