Rodrigues: Sinnliche Stunden im Botanischen Garten


Früchte, Gewürze, Kräuter, Blumen – Pflanzen aller Art blühen, wachsen und gedeihen in diesem Botanischen Garten auf der Insel Rodrigues. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin suchte Co-Autor Dr. Jürgen Kagelmann diesen Ort auf. Dieses süße und sinnliche Fleckchen Erde ist nur 110 Quadratmeter groß, liegt im Indischen Ozean und ist etwa 560 Kilometer von Mauritius entfernt, zu der sie politisch auch gehört. Fernab vom Massentourismus. Aber sie hat ein paar sehr interessante Dinge zu bieten – gerade richtig für den Touristen, der etwas Ruhe sucht und mitbringt.

Zum einen ist da das kleine Coco Island. Vor allem aber gehört dazu der Botanische Garten – „Jardin des Sens“ oder „Jardin des Cinq Sens“ , am besten zu beschreiben als: klein aber fein. Sehr didaktisch angelegt ist er und ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen. Denn man kann hier nicht nur „sehen“, sondern auch unbekannte Dinge „fühlen“.


Man steckt die Hand in einen der Körbe und erlebt eine taktile Überraschung.. (mehr…)

Seychellen: Tanzshow macht Lust auf Traumreisen

Seychellen free München 2016
Mit Musik zum Traumziel: Die Seychellen waren, sind und bleiben für viele Menschen ein unerreichbares Traumreiseziel. Nahezu. Denn während viele Inselparadiese wahrlich fast nur aus Luxushotels zu bestehen scheinen, so präsentieren sich die Seychellen mittlerweile auch als erschwingliches Traumreiseziel.

Auf der Messe free München 2016 waren wir zu Gast bei der Pressekonferenz der Seychellen und bekamen mit der Tanzperformance und der Pressekonferenz richtig Lust und Laune das Inselparadies im Indischen Ozean zwischen Afrika und den Malediven einmal zu besuchen. Beim Aufräumen auf unserer Festplatte zum Jahresabschluss fand ich ein paar kleine Videoschnipsel, die ich Euch kurz zusammengestellt habe und nicht vorenthalten möchte.

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Von Rodrigues nach Coco Island: Picknick mit Vögeln


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rodrigues 01 coco island 4410Traumhafte Sandstrände, klein, nahezu unberührt: Coco Island ist sicherlich eine der schönsten Inseln im Indischen Ozean. Vermutlich heißen auf der ganzen Welt schätzungsweise mehrere Tausend Inseln, die Coco Island oder ähnlich heißen, schließlich ist ja die Kokospalme kein besonders seltenes botanisches Element in feuchtwarmen tropischen und Bereichen. Eine der sicherlich schönsten, aber wenig bekannten Kokosinseln befindet sich im „Großraum“ Mauritius.

Präziser gesagt, liegt die Ile Coco (oder Ile aux Cocos) nur etwa 4 km von der Insel Rodrigues entfernt, und wer die auch nicht kennt, dem sei gesagt, dass es sich um die kleine Schwesterinsel von Mauritius handelt. Rodrigues, etwa 650 km östlich von Mauritius gelegen, spricht man übrigens wie „Rodrig“ aus, allerdings kann sich das etwas unterschiedlich anhören, je nachdem ob man mit Menschen englischer oder fran­zö­sischer Abstammung spricht.

Man erreicht Rodrigues von Europa kommend via Mauritius, entweder mit Condor von München /Frankfurt oder mit Air France/Air Mauritius mit Zwi­schen­station in Paris–Charles de Gaulle oder mit Emirates mit Stopp in Dubai. Das dauert zwischen 11 und 12 Stunden, je nach Zwischenstopp auch länger. Ange­kommen auf dem mauritianischen Flughafen mit dem komplizierten Namen Sir Seewoosagur Ramgoolam (SSR) International Airport of Mauritius, steigt man in kleinere Maschinen um und fliegt mit Air Mauritius in ungefähr 90 Minuten zu dem putzigen kleinen Flughafen Sir Gaetan Duval (RRG) Airport auf Rodrigues, der abgesehen von den Start- und Landezeiten (angesteuert wird der Airport dreimal pro Tag), immer ziemlich verschlafen daliegt.

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Auf Rodrigues gibt es mittlerweile einige Hotels aller Kategorien, der Tourismus hält sich aber noch sehr in Grenzen, vor allem weil die Insel nicht so reizvolle Strände wie die Hauptinsel Mauritius hat. Besonders viel gibt es für die Touris­ten auf Rodrigues auch nicht zu sehen oder zu besuchen, aber ein sehr, sehr netter Ausflug, den auch die Einheimischen oder die lokalen Touristen von Mauritius gerne unternehmen, führt zur Kokosinsel.

Man startet von der Westküste von Rodrigues unweit der Ortschaft Baie du Nord, am Pointe Diable. Dort liegen immer bunte Pirogen für 6 Personen, die in etwa anderthalb Stunden gemächlicher Fahrt das Coco Island erreichen – bzw. erreichen sollten. (mehr…)

Dinarobin Hotel Golf & Spa Mauritius: Wo das Traumschiff vor Anker geht

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius MAURITIUS airview © Fremdenverkehrsamt Mauritius, MTPA/Bamba Sourang
Wellnessresort und Bleibe für ein Traumschiff: Das ist das Dinarobin Hotel Golf & Spa auf Mauritius. „Ach, das ist wie im Paradies”, meinte Klausjürgen Wussow in der Folge 25* vom „Traumschiff“ im Jahr 1995 über Mauritius. Mittlerweile gibt es über 70 Folgen des Kreuzschiffes, das seit 1981 von einer Traumdestination zur nächsten fährt. Die jüngste Station war Weihnachten 2014, schon zum zweiten Mal Mauritius. – Kein Wunder, die Gegend ist auch ausgesprochen hübsch…

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius Abend Eingang © Beachcomber
Die Handlungsstränge gehen wie üblich bunt durcheinander. Eine Jazzsingerin, die an Bord jodeln muss, ein weißhäutiges Paar mit einem dunkelhäutigen Baby, dessen Herkunft genetisch aufgeklärt werden muss, eine sozial engagierte Friseurin, die vom fiesen Vorgesetzten frustriert wird, ein mutiger Kapitän, der früher mal mit Piraten zu tun hatte, und so weiter. Aber, und eigentlich viel interessanter und das eigentlich berichtenswerte über diese Serie: Viele Szenen der neuen Folge spielen im Dinarobin, einem sehr empfehlenswerten Hotel auf Mauritius. Die deutschen TV-Serienmacher fahren übrigens ganz gerne dahin; das Resort war auch schon Heimstatt für eine Folge des „Traumhotels“ 2012*.

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius Strand Hotelanlage © Fremdenverkehrsamt Mauritius, MTPA/Bamba Sourang
Zuerst aber einmal ein paar Fakten zur Insel.
Ein wichtiger Teil der Geschichte von Mauritius (oder Ile Maurice) beginnt 1952. Damals kannte man hierzulande Mauritius höchstens von den legendären (und lange Zeit teuersten) Briefmarken der Welt, der „blauen“ und „roten Mauritius“– die allerdings ebenso wenig jemand zu Gesicht bekommen hatte wie die Insel, für deren postalische Dienste die Briefmarken der englische Generalpostmeister 1847 hatte drucken lassen. Ein Eiland im Indischen Ozean, zum britischen Empire gehörend, unerreichbar für alle und schon gar nicht ein Urlaubsgebiet. 1952 also kam eine einheimische risikofreudige Unternehmerfamilie auf die Idee, auf dieser noch ziemlich einsamen Insel ein Hotel zu bauen, das „Dinarobin“ genannt wurde – nach dem alten arabischen Namen für die Insel.

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Ost-Afrika: Nur noch ein Visum für Kenia, Uganda und Ruanda

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East African Community: der neue Touristenmagnet? Wer kennt noch die Montanunion? Der – im Vergleich – klitzekleine Vorgänger der Europäischen Gemeinschaft bzw. der jetzigen Europäischen Union war hauptsächlich für wirtschaftliche Belange zuständig. Weit vor meiner Zeit. Dieses Staatenbündnis bildete nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für den Wohlstand, den wir heutzutage in Westeuropa geniessen. Dies Staatenbündnis hat Vorbildcharakter für ein paar afrikanische Staaten. In Ostafrika hat sich vor wenigen Jahren die Ostafrikanische Union, die East African Community, gegründet. Sie besteht aus Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi. Vor wenigen Jahren waren Völker in diesen Staaten noch verfeindet, es gab einen schrecklichen Genozid. Heute kooperieren sie – und sie haben sich viel vorgenommen. Sie sind die ‘Destination of Wonders and Opportunities’ – Destination der Wunder und Möglichkeiten.

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Aus Deutscher Sicht erfreulich: Die Länder, die früher Deutsch-Ostafrika bildeten, sind gemeinsam in diesem Bündnis zusammengeschlossen. Tansania, Ruanda und Burundi waren zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. eine deutsche Kolonie. Doch waren die Deutschen nicht allzulange dort involviert, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gingen die Kolonien an die damaligen Siegermächte. Glücklicherweise blieb den Deutschen also die Unabhängigkeitskriege erspart, was die anderen Kolonialmächte nicht besonders glanzvoll lösten. Somit haben wir Deutsche in den dortigen Ländern immer noch einen ganz guten Ruf. Oder auch wieder, weil Deutschland eine wichtige Wirtschaftsmacht geworden ist. Und auch weil die nachfolgenden Kolonialmächte sich noch viel schlimmer benommen haben.

Und heute schliessen sich einige der fünf ostafrikanischen Länder enger zusammen. (mehr…)

Lodge The Retreat: Schweizer Chirurgin gründet nachhaltige Lodge in Tansania

Lodge The Retreat Selous Game Reserve Tansania Simba River Suite„Nach über elf Jahren Behörden-Marathon und endlosen Wanderungen durch den Busch, fand ich den perfekten Platz für The Retreat: Inmitten des Selous Game Reserve auf einer Anhöhe am Ruaha River“, so beschreibt die Schweizer Chirurgin Dr. Uma Grob ihr Ziel. Sie wollte das authentische Afrika erleben und erlebbar zu machen, als 1994 die Idee für The Retreat im Selous Game Reserve entstand. Doch bis zur Realisation des Traumes war es ein weiter Weg.

Heute ist die Lodge mit ihren nur zwölf luxuriösen Zeltsuiten und drei Infinity Pools ein Ort für alle, die sich fernab der Zivilisation auf eine Reise in das unberührte Afrika, zum Ursprung der Menschheit, machen wollen. Dr. Uma Grob zog es 1981 aus beruflichen Gründen das erste Mal nach Tansania. Land und Leute ließen sie seitdem nicht mehr los: In den kommenden 20 Jahren folgten unter anderem chirurgische Tätigkeiten in einem Missionsspital der Benediktiner im Süden des Landes und der Aufbau des Muhimbili Orthopaedic Institute in der Hauptstadt Dar es Salaam. (mehr…)

Tswalu Kalahari Private Game Reserve: Eine Woche Südafrika zum Sonderpreis

Suedafrika_Dez2007_01_JacisLodge_0813Zum Spartarif in die Luxushütte? Bei diesem Angebot haben die Veranstalter zum Rotstift gegriffen. Doch teuer bleibt es allemal. Denn das Tswalu Kalahari Private Game Reserve bietet aktuell ein Package an, bei dem Reisende den Unternehmsangaben nach mehr als 2.200 Euro sparen können. Doch steht in der Pressemitteilung leider nicht, was das denn insgesamt kosten wird. Die Arbeit müsst Ihr Euch also schon selbst machen… Das Tswalu Kalahari Private Game Reserve liegt in der südafrikanischen Provinz Nordkap und bietet das Package zusammen mit dem Luxushotel Cape Grace in Kapstadt an.

Es beinhaltet vier Nächte inklusive Vollpension im Tswalu Kalahari Private Game Reserve, dem größten privaten Wildtierreservat in Südafrika, und drei Nächte im luxuriösen Boutiquehotel Cape Grace in Kapstadt inklusive Frühstück, von denen man nur zwei bezahlt. Die Charterflüge von Kapstadt nach Tswalu und zurück sind ebenso kostenlos dabei wie die „Malori Sleep out experience“, bei der die Abenteuerlustigen unter dem freien Sternenhimmel Südafrikas übernachten. Oder anders gesagt: nicht enthalten sind Hin- und Rückflug aus der Heimat nach Kapstadt, Südafrika. (mehr…)

East African Community: Ein neuer grosser Markt entsteht – Vorbild Europäische Union

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_017 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityIn Ostafrika bildet sich eine neue Gemeinschaft. Ganz offensichtlich ist die Europäische Union ein Vorbild für den Zusammenschluss der vielen Staaten. Dabei spielt der Tourismus eine ganz große Rolle, schließlich bringt diese Industrie viel Geld von außerhalb in die Länder hinein – und führt zu Bewusstsein, Verständnis und Unterstützern in den reicheren Ländern der westlichen Welt. Die Ostafrikanische Union – East African Community (EAC) besteht aus den Staaten Burundi, Kenia, Ruanda, Uganda und Tansania. Mithin also aus Staaten, die noch vor wenigen Jahren Kriegsgegner waren oder durch Bürgerkriege und Unruhen destabilisiert wurden. Insgesamt leben 135 Millionen Menschen in dieser Gemeinschaft und erwirtschaften ein Bruttosozialprodukt von 74,5 Milliarden US-Dollars.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_107 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityZur Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin im März 2011 stieß Burundi als letztes Land hinzu. Die Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi, Hon. Victoire Ndikumana, die auch gleichzeitig Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African Community ist, stand mir in einem Interview exklusiv Rede und Antwort.

Hier ist mein Video – bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität. Die Ministerin sprach sehr leise und bedächtig – gleichzeitig war es in der Messehalle sehr laut.

Die komplette Rede „EAC Now A Single Market“ von Frau Ministerin Victoire Ndikumana steht bereits hier im Netz zum Nachlesen.

Wird Burundi, werden die ostafrikanischen Staaten jetzt also zu einem grossen bzw. vielen kleinen neuen oder wiederentdeckten touristischen Zielgebieten? Sind die Länder sicher geworden? Sind Kriminalität und Bürgerkriege gewichen? Nehmen sich die Länder etwa Südafrika oder gar Botswana als Vorbild? Und setzen sie auf Luxustourismus mit einer Mischung aus nachhaltigen, ökologischen Lodges für viel Geld? Um damit Flora und Fauna, Natur und Wildtiere zu schützen, hegen und pflegen? Wünschenswert wäre es ja. Und wenn ehemalige Gegner jetzt zu friedlichen, gar freundschaftlichen Akteuren im Sinne einer Weiterentwicklung der Länder und der Region werden könnten – dann würde die Europäische Union hier auch bestens Pate stehen können.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_170Bei der Veranstaltung in einer der Berliner Messehallen waren neben der burundischen Ministerin auch diverse Botschafter der anderen ostafrikanischen Staaten zu Gast. Garniert wurden die Reden mit lautstarken, farbenfrohen und zum Teil sehr sportlichen Gesangs- und Tanzeinlagen von burundischen und ruandischen Gruppen. Hier ein Einblick:

Die zweite Tanzeinlage von der Gruppe Ihanika aus Ruanda, die in Belgien ansässig ist:

Die dritte Tanzeinlage:

Bei so vielen und farbenfrohen Tänzen und freundlichen Menschen bin ich schon sehr gespannt, die Länder und ihre Attraktionen selbst kennenzulernen. Burundi und Tansania bildeten ja einmal die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Gibt es in Burundi gar noch Reste von deutschen Siedlungen? Ich würde es mir sehr gerne mal anschauen.
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Sarova Hotels: Umweltschutz-Engagement in Kenia

Sarova Flamingos Lake NakuruIn den Hotels der in Kenia führenden unabhängigen Hotelkette Sarova Hotels, Resorts and Game Lodges wird das Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziale Verantwortung vorangetrieben. Im Rahmen des aktualisierten Corporate Social Investment Programms entwickelt und unterstützt Sarova zunehmend Umwelt-Projekte und Nachhaltigkeits-Systeme, die speziell auf den ökologischen und gemeinschaftlichen Naturschutz im jeweiligen Hotelumfeld ausgerichtet sind. Dabei umfasst das Umwelt-Engagement von Sarova Initiativen wie Wasser- und Energie-Sparprogramme, Aufforstungs-Projekte, Schutz von Ökosystemen und Wildtierbeständen sowie Reservatpflege.

Da in den letzten Jahren das Wasserlevel im See des Lake Nakuru Park in Kenia aufgrund landwirtschaftlicher Maßnahmen und Besiedlung drastisch gesunken ist, hat die Sarova Lion Hill Game Lodge ein Baumpflanzungsprojekt ins Leben gerufen. Bis heute wurden aufgrund der Sarova-Initative bereits über 11.000 Bäume gepflanzt, um das Ufer abzusichern, den See zu schützen und so für die Erhaltung des ornithologischen Paradieses als Lebensraum von rund 100 Vogelarten zu sorgen. (mehr…)

Kenia: Frisches Grün in Nationalparks

Kenia elefantNachdem die Tierwelt in einigen Nationalparks des ostafrikanischen Safariparadieses Kenia im letzten Jahr mit einer schweren Dürreperiode zu kämpfen hatte, sprießt nach den Regenfällen im November und Dezember wieder frisches Grün. Während in einigen Schutzgebieten wie der Masai Mara von der Trockenperiode kaum etwas zu spüren war, versiegten in der Amboseli-Region am Fuße des Kilimanjaro viele Wasserstellen. Auch die Weidegründe der Huftiere wurden knapp. Mittlerweile hat sich die Situation komplett gewandelt:

Selbst in Amboseli bieten die Sümpfe den großen Elefantenherden wieder die Gelegenheit zu ausgedehnten Schlammbädern. Wasserstellen und Bäche sind gefüllt, so dass die vielfältige Tierwelt des Reservates wieder regelmäßig ihren Durst stillen kann. Auch das Gras und das Laubwerk auf den Büschen und Bäumen hat sich rasch regeneriert. Pflanzenfresser wie Büffel, Zebras, Antilopen und Gazellen finden genug Nahrung und ihre Bestände können sich regenerieren. Dennoch müssen sie auf der Hut sein: Auch die zahlreichen Löwen, Leoparden und Geparden von Amboseli freuen sich über das üppige Nahrungsangebot. (mehr…)

Botswanas Tierparadies mit Karawane Reisen erkunden

Suedafrika_Dez2007_01_JacisLodge_0813Afrikas Wildtiere lassen sich hautnah in Botswana erleben. Das tierreiche Moremi Wildreservat, Teil des weltberühmten Okavango Deltas, und der Chobe National Park mit den Savuti Savannen und dem Chobe Fluss sind Geheimtipps für jeden Safari- und Afrika-Fan. Es gibt nur wenige Regionen in Afrika, wo Tierhege und Tierpflege von staatlicher Seite so ernst genommen werden wie in Botswana. Mehr als ein Drittel des Landes, flächenmäßig ungefähr so groß wie Frankreich, wurden der Behörde Wildlife Conservation and Management unterstellt.

Dem Gast, der von Westen, Süden oder Osten nach Maun in Botswana fliegt, erscheint das unter ihm liegende Land wie eine große Schüssel; eine Schüssel gefüllt mit nichts als Sand. Tatsächlich wird der überwiegende Teil Botswanas von der größten zusammenhängenden Sandmasse der Erde bedeckt. Kommt der Gast aber von Norden, wo die Flüsse Okavango, Kwando, Linyanti und Chobe ihre Wassermassen in das Land ergießen, explodiert die Natur in unvorstellbarer Weise. (mehr…)

Providing internet access to guests is kind of like providing heat and electricity, or a hot cup of tea

Das Internet als Profit-Center? Für viele Hoteliers in Deutschland ist das noch Status Quo. Nachdem das Telefon als Profit-Center so gut wie nicht mehr existent ist, die exorbitanten Kosten pro Einheit für den Gast mittlerweile ad absurdum geführt wurden, da jeder Gast sein Mobiltelefon benutzt, haben viele Hoteliers gedacht: dann bieten wir eben Internet-Zugang an – für viel Geld.

Allerdings ist das weltweit mittlerweile ein „no go“. Selbst im hintersten Winkel Südafrikas bieten die Hotels selbstverständlich Internet-Zugang an. Kostenlos. Im Gegenteil, das Personal entschuldigt sich beim Gast, dass die Leitung nicht so schnell wäre, die Satellitenleitung würde manchmal zu wünschen übrig lassen. Bruce Schneider schrieb gestern im Wired-Blog: „Providing internet access to guests is kind of like providing heat and electricity, or a hot cup of tea.“ Diese Einstellung sollten sich viele in der Hospitality Industry zu Herzen nehmen.

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Good bye South-Africa! C u l8r!

So, ten days South-Africa – and finally I have to go back to my home and to my work! Having been here from the 4th to the 13th of december really was a pleasure! My wake-up call is at 4.15 am, I have to leave the hotel at 5 am, my plane, SA 262, will leave at 7.50 am from CPT and arrive at 6.45 pm at FRA. The next train I can get will bring me down to MUC. Unfortunately SAA has no direct link from CPT to MUC. Well, LTU does…

I want to say thanx again to those supporting me these days and spending so much time with me and/or supplying me with so many unforgetable pictures in my head.
– South African Airways
– Avis
– Jaci’s Lodge
– Ant’s Nest
– Grootbos Reserve
– Blaauwklippen Vineyard
– Protea Fire & Ice Hotel

And of course „Cheers“ and „Gesundheit!“ to all the nice people (Deon, Tessa & Ant, Michael Lutzeyer, Kai Schliebusch, Rolf Zeitvogel, Joe – just to name some) I met in this time down here! It really was fun all the time! C u l8r!

Kapstadt: Table Mountain under Table Clothes

Today the sun tried to hide between lots of clouds and even a little bit rain. So I descided to make a christmas shopping tour at V&A Waterfront. But in the early afternoon the sun suceeded and I saw that Table Mountain is free from clouds. So I jumped into my car and rushed up to the cable car station.

So finally I made it. I was already frightend that I would have been in Cape Town but not at the top of the Table Mountain. When there are clouds on it the Capetonians call it Table Clothes. And it fits. I went up with the Cable Car and spent some two hours up there. Meanwhile I met two couples from Munich, Bavaria up there. The one was just finishing a boat cruising tour, beginning at Genua and now flying back tomorrow to Munich. The later is just beginning a trip through South Africa and will stay until after christmas. Cheers to you both! And drive safely, as everyone down here wishes.

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Nyoni’s Kraal: Where to eat in Cape Town

Where should you go out to have dinner when you are new in Cape Town? You go straight to Long Street. Here you find some of the hottest places in Cape Town. For african kitchen I can recommend Nyoni’s Kraal, a very nice, stylish but also still african restaurant.

These guys have a wide variety of braai, curry, seafood and other african or south-african dishes on the menu. I enjoyed today some marinated snoek pieces with assorted vegetables as a starter, followed by a Cape Malay Bobotie, some kind of meat on rice… Very delicious.

Blaauwklippen: The Cherry on the Cream

„We want to be the cherry on the cream“ told me today Rolf Zeitvogel, General Manager and Wine Maker at the Blaauwklippen Vineyard in Stellenbosch, South Africa. And indeed, this magnificent site is on the best way to be one of the big names in the african wine business. The vineyard is since some few years on the way from a mass production to quality and especially to fit the wines for culinary tastes. Wines for the restaurants, that is what this german owned south african vineyard is going to promote.

After a very nice guided tour through the cellar and some nice insight views of the vineyards, thanks to Crescenda, a 29 years old native south-african girl, who studied german at Stellenbosch University and learned the wine business on the go at Paarl, I spent some delicious wine tasting hours with Rolf Zeitvogel.

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Grootbos: The marine Big 5

Today, I have had two absolute different emotions: at one hand we have been on a boat out on the ocean. And we have really seen on the first trip outside on the sea the marine big five. I have seen and made a lot of pictures of the white shark (!), the whales, the dolphins, the seals and of a lot of penguins. I would love to give you some pictures, but this connection here is much to slow. So I will send you the pix on my flickr account when I am back in Germany.

Nevertheless I have been with a guide from the Grootbos reserve in one of the next townships. We have been driving trough this township slowly. And I must really say that not only the first trip but also the second was really touching. We have been at the final ceremony of a football competitioin where the under 15 years old kid get their reward. And this special football place is sponsored by the first mayor football league from South Africa. This is the first not natural football place in South Africa. These guys here are really happy to leave so close to such a positive and sustainable lodge like Grootbos.

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Grootbos: The other end of South-Africa

This evening I arrived at the Grootbos Resort. This is also an outstanding hotel. But in comparison with both the other hotels I have been in more a hotel than a game reserve. I have also a house for my own. It’s more some kind of a family suite. A nice house to stay in. And the view over the landscape to the coast, the waterfront and the sea is just wonderful. But at the other hand I was sitting alone at my table while in the other hotels I always had lovely people to eat and chat with.

This day started already very early. I had a 3 hrs drive from Ants Lodge to Jo’burg Airport. But this tiny, nice Toyota Corolla made at least 160km/h, downhill 170, so it was no problem for me to be at the airport in time, to give the car back to Avis and to check in.

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Ant’s Nest: How to face a rhino

Yesterday I drove from Jaci’s Lodge up north to Ant’s Nest, in the Waterberg Region in the Northern District of South Africa. Even though the weather today could be warmer it is wonderful. My drive yesterday was somehow adventorous. I was on a gravel road and stuck deep in the mud. Thanx to black power, a farmer and his two sons, I got out of the mud. But you should see now this Avis Toyota Corolla. Full with red mud…

Today I was horse riding. Through the beautiful landscape. And we have been with our horses just some few metres away from the wild animals. They see us, horse and man, as one entity, as one other wild animal. So there is no conflict. We have seen girafs, wildebeests (gnus), kudus, ipalas, zebras and many more. And we have been just some 5 metres away from 4 rhinos. This is so amazing, so fascinating, you can’t imagine. And here, the lodge from Ant and Tessa is also very nice, cosy and absolutely spacious. I don’t only have a room. I have a whole floor for me. A huge room for eating and living, a wonderful bedroom, a nice and lovely decorated bath room. And imagine: some weeks ago famous tennis player Justine Henin was here too. This afternoon I will see Ant’s Hill, the second Lodge they have here.

Jaci’s Lodge: Living in between the game resort

My ranger told me today to write to you folx that I am still alive. After having seen Elefants, Kudus, Gnus, Tigers, Girafs, Zebras, Wild Dogs, Buffalos, thousands of birds, millions of insects, but desperately seeking the black rhinos, I am sitting here writing you a short message. I am in Jaci’s Lodge in the Madikwe Reserve. This is close to Sun City. A 3.5 hrs drive north-west of Johannesburg in South Africa. Here everything is private. No one may drive into this game reserve without a permission, without a reservation in one of the 4- and 5-star hotel resorts.

But be careful, when driving here: suddenly you are in front of a wild animal. And some of them -see above – could be dangerous. So when checking in I had to sign a paper that when behaving wrong I also could get hurt or die… thanx a lot so far. But here at Jaci’s Safari Lodge everything is safe. Well, yesterday evening a Stachelschwein was sitting in front of my own lodge. By the way: this lodge is absolutely open to nearly every side. I am looking from my bed into the bush, I can hear the birds, the animals. And this morning while preparing for breakfast I saw a Erdmaennchen just in front of me. Lovely.

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Blaauwklippen – 325 Jahre südafrikanische Weinkultur

BlaauwklippenErstklassige Weine auf historischem Boden: Der Name Blaauwklippen steht für eines der traditionsreichsten Weingüter im Herzen der malerischen südafrikanischen Weinanbaugebiete am Fuß der Stellenbosch Mountains. In diesem Jahr feiert Blaauwklippen sein 325 jähriges Bestehen und ist damit eines der ältesten Weingüter Südafrikas.

Anlässlich des Jubiläums wurde ein besonderer und bisher in Südafrika einzigartiger Wein kreiert: Der 2007er Vineyards Selection White Zinfandel – der erste weiße Zinfandel Südafrikas. Für Rotweinliebhaber wurden ebenso zwei Geburtstagsweine ausgewählt: der 2007er Noble Late Harvest Zinfandel und 2004er Vineyards Selection Zinfandel. Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Farm Festival am vergangenen Wochenende.
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