Sporthotel Sillian Tirol: Ein Paradies nicht nur für Wellness Kids

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian
Das Tiroler Hoteliers ein besonderes Herz für kleine Gäste haben, lässt immer mehr Familien nicht nur den Skiurlaub im Herzen der Alpen planen. Kaum zwei Autostunden von München entfernt, liegt eines der beeindruckendsten Täler der Region – das Pustertal. Eingebettet von den schroffen Bergrücken der Dolomiten und dem Massiv des Großglockner begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine oft auch sehr jungen Besucher. Unsere Co-Autorin Hanka Paetow hat sich vor Ort für Euch überzeugt.

Hier oben rühmt sich der Ort direkt an der Grenze zum Hochpustertal in Südtirol, mit ca. 2.000 Sonnenstunden im Jahr die meisten Sonnenstunden im langjährigen Mittel Österreichs zu verzeichnen. Auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel duften die Weiden ein wenig würziger, ist die Milch der Kühe etwas fetter, kommt das „Pain Paillasse“, das sogenannte Wurzelbrot, noch aus dem Holzofen. Der Genuss des Einfachen hat in Tirol eine lange Tradition. Die rauen Sonnenseite der Alpen, die manchmal so unwirklich wirken, wie eine Postkarte, schweißt die die hier leben genauso schnörkellos und herzlich zusammen wie Wetter und Natur. Wer hier geboren wird, dem scheinen Klettern und Skifahren quasi in den Genen zu stecken.

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian

Ebenso unprätentiös herzlich und auf höchstem Niveau begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine Gäste. Das Sporthotel ist das erste Wellness Hotel das Wohlfühlprogramme für jedes Alter anbietet, im Osten von Tirol. Wo normalerweise Kinder draußen bleiben müssen, fängt Erholung für die ganz Kleinen gerade erst an. (mehr…)

Alpenrose Lermoos: So geht Familienurlaub!

Leading_Family_Hotel_Alpenrose_Lermoos_Tirol_Mai_2014_105
Das Kind verwöhnt, umsorgt und voll ausgelastet – die Eltern entspannt: besser als im Hotel Alpenrose Lermoos kann kaum ein Familienurlaub gestaltet sein. Sich um nichts kümmern müssen, sportlich aktiv sein oder ausgiebig ausspannen, köstlich speisen und herrlich schlafen: Alles das ist „Programm“ bei einem All-inclusive-Luxus-Familienurlaub im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose****S in Lermoos/Tirol. Das erklärte Ziel der Familienhoteliers Andrea und Ernst Mayer ist es, auch ihren großen Gästen maximale Vielfalt zu bieten. Denn nur, wenn sich Kinder und Eltern wohlfühlen, ist ein Familienurlaub perfekt. Und so liegt das gesamte Angebot für Kinder und Eltern deutlich über den gewohnten Standards.

Leading_Family_Hotel_Alpenrose_Lermoos_Tirol_Mai_2014_037
Vorweg geben wir Euch gleich eine wichtige Information: Das ist ein Hotel nur für Familien mit Kindern bzw. Singles mit Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern. Singles und Pärchen ohne Kinder haben keine Chance, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen. Es kommen immer wieder Diskussionen auf, ob Hotels, die „adults only“ als Konzept haben, kinderfeindlich seien. Dazu sagen wir ganz klar: Nein! Denn jedes Hotel hat seine Zielgruppe, seine besonders passende Klientel. Die Alpenrose Lermoos hat sich den Kindern verschrieben. Und wer ein Hotel nur für Erwachsene sucht, dem empfehlen wir ganz in der Nähe Das Kranzbach. So wie es Hotels gibt, die sich insbesondere dem MICE-Geschäft widmen, widmet sich die Alpenrose eben ausschliesslich den Familien. Und das machen sie absolut herzlich und perfekt.

Die Vorfahrt und der Eingangsbereich mit der Tiefgarage sind erst 2007 erbaut worden. So ist genügend Platz für gleich mehrere ankommende Gäste, bei Regen muss auch keiner nass werden. Ein interessantes, extrem gut gelungenes Detail, das uns erst später auffiel: auf dem Dach dieses Bereiches ist ein grosser Spielplatz angelegt. Dessen Holzaufbauten sind auf diesem Foto etwas zu erkennen.

Leading_Family_Hotel_Alpenrose_Lermoos_Tirol_Mai_2014_019
Schon beim Betreten des Hotel Alpenrose spüren und sehen wir, wie wichtig die Kinder genommen werden. Zwischen dem modernen und grosszügigen Eingangsbereich und der Rezeption steht ein überdimensionales rundes Aquarium mit vielen bunten Fischen. Während die Eltern einchecken, sitzt der Nachwuchs mit grossen Augen staunend davor. Derweil werden wir herzlichst empfangen, bekommen die Schlüsselkarte sowie die wichtigsten Informationen über das Hotel.

Leading_Family_Hotel_Alpenrose_Lermoos_Tirol_Mai_2014_018
Wir werden von einer überaus herzlichen Empfangsmitarbeiterin zum Hotelzimmer geleitet und auf dem Weg über das Hotel informiert. Gleich nach der Rezeption ist die linke Wand mit verschiedenen Materialien bespannt: Eine Wand des Fühlens, auf der Kinder haptisch die unterschiedlichen Stoffe erfassen können: Kuhfell, Wildschweinfell, Gamsfell, Metall und Holz. Gleich danach passieren wir den kleinen Zauberbrunnen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass irgendein Mitarbeiter diesen Bereich permanent beobachten könnte. Doch schnell werde ich informiert: dieser kleine Brunnen hat eine Sicherheitstechnik, die das plätschernde Wasser sofort stoppt, sobald Kinderhände zu nah herankommen. Gleichzeitig würde ein Signal an der Rezeption sowie im Restaurant erklingen und Mitarbeiter danach schauen, ob alles in Ordnung ist – oder ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Einen schönen Einblick in das Hotel Alpenrose Lermoos gibt Euch die Steffi in diesem Video:

Alpenrose Lermoos: Unser Hotelzimmer

(mehr…)

Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Das Feinschmecker-Refugium bei Salzburg

Salzburg Romantik Hotel Gmachl Nov 2010_017
Salzburg, die edle Festspielstadt, ist allzuoft von Ballzuviel Touristen überlaufen. Ebenfalls allzuoft lenkt der Reisende seinen Blick nur auf die hohen Berge, den Mönchsberg und die bezaubernde Altstadt, die ihm zu Füßen liegt. Festung, Dom und die prächtigen Barockbauten verzaubern noch jeden Besucher. Wer ein Hotel in Salzburg sucht, bucht allzuoft in der überlaufenen Altstadt. Doch viel zu selten lenkt sich der Blick auf die andere Seite der Salzach und weiter gen Norden, hinaus in das sanfte Hügelland gegenüber der Mozartstadt. Dort liegt das wohl romantischste Refugium Salzburgs: Das Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen.

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen anschlug, waren sie schon da. Selbst als Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, gab es sie schon. Die Wurzeln der Familie Gmachl reichen weiter zurück. Im Jahr 1334 – zu dieser Zeit wütete in Europa die Pest – wird ein gewisser Georg als erster Wirt zu Elixhausen erwähnt, wie die Salzburger Nachrichten uns wissen lassen. Solch ein altes Gemäuer, soviel Historie will behutsam gepflegt und angemessen modernisiert sein. Die Familie Gmachl übererfüllt diese Prämisse im Vier-Sterne-Superior-Romantikhotel Gmachl in Perfektion.

Salzburg_Romantik_Hotel_Gmachl_Nov 2010_020
Das Gmachl, wie es unter Kennern genannt wird, hat eine geniale Lage: Vom Hotel aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Salzburg unten im Tale, auf die Berge, die sich hinter der Stadt erheben und auf einen weiten Teil des Salzburger Landes und bis nach Oberbayern hinein. Denn die Landesgrenze liegt nicht weit entfernt. Nur 5 Kilometer von der Festspielstadt entfernt, finden Schöngeister und Feinsinnige im Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen ein idyllisches Refugium mit kreativem Flair. Das 680 Jahre alte, familiengeführte Wellnesshotel mit Blick auf die Berge wurde in den letzten Jahren behutsam renoviert, vergrößert und ausgebaut. Neue Dimensionen reichen Alt-Bewährtem die Hand. Tradition und Moderne werden gekonnt gegenübergestellt. Fritz Hirnböck und seine Gattin Michaela Hirnböck-Gmachl führen nunmehr in der 23. Generation die Geschäfte des ältesten Familienbetriebs Österreichs. Bereits beim Eintritt in das Hotel erwartet den Gast ein farbenprächtiges, mit frischen Rosen dekoriertes Entrée. Die gekonnte Mischung aus Natur, Kultur, & Design kreiert den einzigartigen Schauplatz für entspannte Gastlichkeit in gelebter Perfektion. Die Mozartstadt Salzburg, das Trumer Seengebiet mit der idyllischen Hügellandschaft des Flachgaus sowie das benachbarte Salzkammergut ermöglichen einen einzigartigen facettenreichen Aufenthalt.

Salzburg_Romantik_Hotel_Gmachl_Nov 2010_023
Das Romantik Hotel Gmachl ist in Elixhausen das klassische, altbewährte erste Haus am Platze, das Gasthaus gegenüber der Kirche. Als kleiner Landgasthof entstanden, ist das heutige Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 73 Zimmern und Suiten immer am Puls der Zeit, integriert moderne Elemente und Angebote und bewahrt dennoch den historischen Charme des Hauses. Mit Weitsicht und Innovationsgeist entstand so 2009 ein neuer Anbau mit 39 modernen Wohlfühlzimmern sowie einem Panorama-Spa mit herrlichem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Als Kontrast finden sich im Stammhaus 34 individuelle Wohnräume im Landhausstil. Dabei kümmert sich Gastgeberin Michaela selbst um die Dekoration. Verschiedene Grün- und Lilatöne kombiniert mit effektvollen Akzenten wie Blumensträuße aus rosa Rosen verleihen Leichtigkeit und holen die Natur ins Haus. Ungestörte Atmosphäre am Abend bieten die drei gemütlichen Stuben im rustikalen Haubenrestaurant. Neben typisch österreichischen Klassikern und internationalen Gerichten, stehen auch alt überlieferte Rezepturen wie der Sonntagsbraten mit Fleisch aus der eigenen Landmetzgerei auf der Speisekarte.

Salzburg_Romantik_Hotel_Gmachl_Nov 2010_003

Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Unser Hotelzimmer

Unser Zimmer war wunderschön eingerichtet. Ein moderner, klarer alpiner Stil, ein helles Parkett statt Teppich, grüner Lodenstoff auf den Möbeln und eine Wandseite in helles Rot getunkt.

Hier erhaltet Ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

(mehr…)

Rasmushof Kitzbühel: Genuß und Golf im Zeichen der Gams

Kitzbuehel_1 Rasmushof Apr_2011_026
Rasmushof KitzSkiXpress Geldhauser Kitzbuehel Busreise Jan2013_21
Kitzbühel = Reiche Russen, Schickimicki und viele Promis. Diese Gleichung denkt jeder bei Kitzbühel. Doch liegen sie damit falsch. Nunja, fast. Natürlich gibt es gibt jene Hotels in diesem wunderschönen Ort. Und es gibt den Rasmushof. Wer hierher kommt, der möchte nicht permanent in den Gazetten stehen. Wer hier als Gast einkehrt, der sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit. Im Rasmushof findet der Gast den edlen, zurückgezogenen Luxus.

Was will man auch anderes erwarten von einem Hotel, das sich direkt in der Auslaufzone der weltberühmten Streif befindet. Das Hahnenkammrennen auf Kitzbühels Hausberg findet direkt vor der Haustür des Rasmushof statt. Und im Sommer liegt ein 9-Loch-Golfplatz genau um das Haus herum. Wir waren zur Osterzeit vor Ort. Hoch oben auf den Bergen liegt noch genügend Schnee, um noch Skifahren zu können. Und unten vor der Tür taut der Schnee bereits weg, die Bäume sind österlich geschmückt. Dieses wunderschöne Hotel wurde 2016 erstmals zum „Austria’s Best Ski Boutique Hotel“ gewählt. Gleichzeitig wurde die Gamsstadt zu „Austria’s Best Ski Resort“ wiedergewählt und die Bergbahn AG Kitzbühel als „World’s Best Ski Resort Company“ ausgezeichnet.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

Kitzbuehel 1 Rasmushof Apr_2011_028
Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_019Beeindruckend ist auch das Bergpanorama, das uns im Rasmushof umgibt. Das Wilder Kaiser Gebirge grüßt majestätisch im Norden, das markante Kitzbühler Horn erhebt sich steil im Osten. Schon allein der Blick vom Balkon des Hotelzimmers aus in die reizvolle Berglandschaft der Kitzbühler Alpen verursacht bei vielen Gästen Herzklopfen. Besonders positiv finden wir, dass die Inhaberin Signe Reisch das Hotel 365 Tage im Jahr offen hält. Das gleiche wünscht sie sich von den Kollegen in Kitzbühel, sie möchte den Ort als Ganzjahresdestination positionieren. Zumindest die Seilbahnen folgen bereits ihrem Wunsch, getreu dem Motto: Was immer läuft, ohne lange Pausen zwischendurch, geht seltener kaputt.

(mehr…)

Paradies für Cinderellas: liebes Roth-Flüh im Tannheimer Tal

liebes Rot-Flüh Juni2009_061
Wenn es Hotels gibt, von denen der Gast noch Jahre danach schwärmt und sich an eine schöne Zeit erinnert, dann gehört das Hotel „…liebes Rot-Flüh“ mit Sicherheit dazu. Allein schon der Name ist ungewöhnlich. Doch das ist erst der Anfang. Das gesamte Luxus-Hideaway liebes Rot-Flüh ist ein Fünf-Sterne-Hotel-Traum, das keine Wünsche offen lässt. Im Gegenteil: Für unseren ganz persönlichen Geschmack war es stellenweise etwas zu viel.
Wer hier zu Gast ist, der kann beruhigt für die Zeit seines Urlaubs seinen Mercedes, BMW, Porsche oder Jaguar neben den entsprechenden anderen Edelkarossen in der Tiefgarage abstellen. Unser Durschnitts-Mittelklassewagen von Stattauto München fühlte sich daneben etwas deplatziert, aber das war uns egal. Denn im Wellnessbereich oder in Wanderklamotten sieht jeder gleich aus. Und das ist auch ein Teil des Konzeptes des warmherzigen und wunderbaren Wohlfühlhotels im Tannheimer Tal. Dass es hier so ruhig ist, liegt am Tal selbst. Es ist etwas versteckt, es gehört nicht zu den Halligalli-Destinationen der Alpen. Das Tannheimer Tal ist von Deutschland her besser zu erreichen als von Österreich. Das Allgäu mit Bad Hingelang ist näher als die nächsten grösseren Orte in Österreich. Die Skipisten und Wanderwege machen das Tannheimer Tal zur perfekten Destination für Familienurlaub. Das liebes Rot-Flüh ist die selbsternannte Königin der Traumhotels. Und das mit Recht. Und es ist Ausgangspunkt für unzählige Erholungsuchende, sei es der Wanderer, Skiläufer, Surfer, Tennisspieler, Golfer, Ruderer, Drachenflieger oder Rodler.

liebes Rot-Flüh _Juni2009_014
Der Hausberg stand Pate bei der Namensgebung Rot-Flüh. Die 2.100 Meter hohe Rote Flüh thront über dem Tal. Weil der einstige Traditionsgasthof seit jeher für ganz außergewöhnliche Urlaubsatmosphäre stand, wurde der Hotelname in „liebes Rot-Flüh“ umbenannt. So bemerkenswert wie der Name ist auch die Geschichte dieses Fünfsterne-Deluxe-Hotels im idyllischen Mannheimer Tal in Tirol, circa 50 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Seit dem 17. Jahrhundert kehrten Reisende in dem einstigen Bauernhof ein, der sich als Gasthaus einen guten Namen gemacht hatte. Besser gesagt, es stand ein Häuschen, ein winziger Bauernhof, in dem schon damals ein Raum als Gaststube genutzt wurde. Furhwerksleute waren seine Gästen, denn sie durchquerten das Tannheimertal auf der „Salzstraße“, beladen mit ihren kostbaren Transportgütern, die aus Salz bestanden. 1964 übernahmen Renate und Bruno Huber den Betrieb auf Leibrente. Dies war der Start für eine rasante Entwicklung vom kleinen Gasthaus zum außergewöhnlichen Luxushotel, zu einem Luxus-Hideaway. Nach dem Neubau profilierte sich das liebes Rot-Flüh als eines der besten und innovativsten Ferien- und Wellnesshotels. Vor allem die Kombination von höchstem Wohnkomfort, erstklassiger Küche und dem einzigartigen Wellnessangebot sowie der Ruhe und die Idylle nahe am romantischen Haldensee macht das liebes Rot-Flüh zu einem Urlaubsdomizil.

liebes Rot-Flüh Juni2009_015Dem einen oder anderen mag das eine oder andere durchaus etwas zu übertrieben, zu verspielt, zu viel sein. Doch das ist gewollt. Meines Erachtens trifft das liebes Rot-Flüh eher einen barocken, verspielten US-amerikanischen Geschmack. Das fängt bei den vielen kleinen Türmchen an, die das Hotel schon optisch von weitem nach Cinderella Castle ausschauen lassen. Das setzt sich fort im Restaurant im Keller, in dem eine italienische Piazza nachempfunden ist und während des Abendessens ein akustischer Wolkenbruch loslegt, verstärkt durch den Wasserfall, der im Erdgeschoss an der Rezeption als kleiner Springbrunnen aus der Wand kommt – eine Etage weiter tiefer aber tösend ins Tal trifft.

(mehr…)

Naturhotel Chesa Valisa: Tradition und Nachhaltigkeit im Kleinwalsertal

Biohotel Naturhotel Chesa Valisa Dez2012_01
13 Generationen: Allein diese Zahl beeindruckt, egal, was dahinter kommt. Wenn ein Haus, ein Gasthof, ein Hotel seit 13 Generationen einer Familie gehört und die 14. bereits in den Startlöchern steht, dann beeindruckt das noch viel mehr. Mehr kurios als beeindruckend ist ausserdem die Skilift-Ampel, die wir kreuzen, also wir zum Hotel fahren. Das Naturhotel Chesa Valisa und die Familien Schuster und Kessler gehören nun schon seit dieser beeindruckend langen Zeit untrennbar mit dem Kleinwalsertal zusammen. Wir besuchten das Biohotel Chesa Valisa zur Bergscout Challenge.

Biohotel_Naturhotel_Chesa_Valisa_Dez2012_13
Die Kooperation der Bio-Hotels ist mir persönlich schon lange sehr sympathisch. Während meines Volontariates bei der Hotelfachzeitschrift First Class war ich der zuständige Redakteur für die Artikel über diese Hotels. Jeden Monat wurde ein Bio-Hotel den Lesern präsentiert. Dafür bekamen die einzelnen Hotels xyz Exemplare der Fachzeitschrift geliefert. So hält der Verlag B&L Medien seine Druckauflage schön hoch. Diese Praxis ist üblich bei den vielen namhaften Zeitungen und Zeitschriften, die viele tausend Exemplare als kostenlose Bordexemplare an die Airlines geben. Ich erhielt in dieser Zeit einen tieferen Einblick in die Philosophie der Kooperation der Bio-Hotels sowie die Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels. Von der Frühstückspension über das Fastenhotel bis zum 4-Sterne-Top-Hotel sind unter dem Dach der Bio-Hotels viele Übernachtungsmöglichkeiten versammelt. Das Naturhotel Chesa Valisa unter der Leitung von Klaus und Sieglinde Kessler gehört unfraglich zur Spitze der Kooperation. (mehr…)

Ischgl: 20. Jubiläum des Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der KöcheDer Traum für Sternefresser, Gourmands, Gourmets, Gastrofreaks, Foodies und andere Liebhaber exzellenter Küche: Die besten Küchenchefs aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol kamen zur großen Jubiläumsveranstaltung, dem 20. Sterne-Cup der Köche Anfang April auf die Idalp. Das Kultevent von Ischgl und Champagne Laurent-Perrier lockte diesmal 64 Kochgrößen mit mehr als 50 Michelin-Sternen und über 600 Gault-Millau Punkten an. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Co-Autorin Adelheid Wanninger vor Ort.

Sterne-Cup der Köche Ralf Jakumeit
Einmal im Jahr glänzen daher in Ischgl „etwas mehr“ Sterne als anderswo. Das hat einen guten Grund: Denn im berühmten Szene-Hotspot in dem ein Event den anderen jagt, treffen sich alljährlich prominente Küchenchefs beim Sterne-Cup der Köche von Champagne Laurent-Perrier – einer Veranstaltung, die bereits Kultcharakter hat.

Sterne-Cup der Köche Gerhard Wieser
Hier dürfen die Köche zeigen, dass sie nicht nur in der Küche schnell sein müssen – hier geht es um die Schnelligkeit auf der Piste und somit um die Ehre. Weg mit dem Kochlöffel und ran an die Slalomstangen ist dann das Motto. Zum bereits 20. Mal trafen sich die besten Küchenchefs zum Riesenslalom auf der Idjoch-Piste. Und die zeigte sich auch Anfang April bei strahlendem Frühlingswetter noch so, wie es für die Paznauner selbstverständlich ist: von ihrer bestgepflegtesten Seite! (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2017: So schön können Wahlen sein

jungwinzerinnen kalender 2017
Bundespräsidentenwahl oder Jungwinzerinnen Kalender 2017? In Österreich mag es für den einen oder anderen derzeit etwas anstrengend sein, zum Wahlvolk zu gehören. Manche würden höchstwahrscheinlich lieber eine der Jungwinzerinnen zum Bundespräsidenten der Alpenrepublik wählen als die Auswahl zwischen Pest und Cholera zu haben. Denn beide sind Kandidaten der politischen Ränder, die Mitte scheint verschwunden. Wie wird, wie soll sich ein Wähler der bürgerlichen Mitte also entscheiden? Wir wählen lieber den aktuellen Jungwinzerinnen Kalender – auch gern mit dem Risiko einen #aufschrei zu provozieren.

Jungwinzerinnen Kalender 2017 © Katharina Schiffl
Österreichs Söhne laut ertöne euer Vaterlandsgesang – so heisst in einer Zeile des Liedes zum neuerlichen Landesvater-Schwures. Doch in diesem Fall schwören wir lieber auf Lieb und Wein als auf einen dieser beiden. In den USA ist der Hashtag #notmypresident aus allzu verständlichen Gründen aktuell. Und auch in Deutschland könnte man sich bei der Vorauswahl in der Gauck-Nachfolge diesem bald anschliessen. Die liberale bürgerliche Mitte leidet an Schwindsucht. Wir geniessen den Ausblick auf die 14. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender.

jungwinzerinnen kalender 2017 04
Diesmal haben es wiederum zwölf Weingüter in den Kalender geschafft. Drei aus dem Burgenland, sieben aus Niederösterreich, eines aus der Steiermark und ein Wiener Weingut, präsentierten ihren Nachwuchs im Sommer bei einem Fotoshooting in Wien. Als „Kalender-Paten“ fungierten diesmal Mausi Lugner & Rockstar Dennis Jale.

Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Die Weinbotschafterinnen sind ab sofort erhältlich.

(mehr…)

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe: Skiopening der besonderen Art am Kärntner Nassfeld

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Winter-Wellness und Skiopening am Nassfeld in Kärnten: Das Nassfeld in Kärnten ist vielen Skifahrern bekannt für seine wunderbaren Pisten, seine guten Schneeverhältnisse und die zahlreichen Sonnenstunden, die den Winterurlauber von Anfang Dezember bis Ostern zu einem unvergesslichen Winter- und Skierlebniss entführt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war unser Outdoorfreak Jörg Bornmann vor Ort.

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Mitten in dieser Wintertraumlandschaft liegt das Viersternehotel Sonnenalpe der Falkensteiner Gruppe. Bereits beim Betreten des Hotels fällt einem der familiäre Wohlfühlfaktor auf, den man oftmals bei Kettenhotels schmerzlich vermisst. Egal, ob man es mit den Mitarbeitern am Empfang, der Direktion oder dem Zimmerpersonal zu tun hat, hier schlägt dem Gast eine Woge der Gastfreundschaft entgegen, wie es eigentlich in jedem Hotel selbstverständlich sein sollte, man es als Reisender aber oft vermisst. Kärntner Gastfreundschaft ist hier keine Worthülse aus dem Hotelprospekt, Gastfreundschaft wird im Falkensteiner Hotel Sonnenalpe gelebt. (mehr…)

Salzburger Land: Golf goes Concert

Golf goes Concert Elsa Honecker Salzburg
Salzburg im Jubiläumsjahr 2016. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Dieser Anlass beschert den Golfern ein echtes Zuckerl, das da heisst „Golf goes Concert“.

Was schon längst fällig war hat der Präsident der Salzburger Kulturvereinigung und Club-Präsident des Leading Golf-Courses Gut Altentann Hans Schinwald zusammen mit der künstlerischen Leiterin Elisabeth Fuchs in ein drei-tägiges Programm eingetütet, das im Mai dieses Jahres Premiere hatte: Golf goes Concert. (mehr…)

Hotel Post Lermoos: Der Kellermeister der Tiroler Zugspitze

Hotel Post Lermoos
Die friedliche Stille trügt. Im Hotel Post Lermoos, dem exklusiven vier Sterne „Alpine Luxury Hotel“, tut sich etwas. Die Inhaberfamilie Dengg frönt zum Abschluss der aufregenden Wintersaison einer wahrhaft lukullischen Tradition, die dem Genuss-Philosophen Epikur zur Ehre gereichen würde.

Alljährlich läuft Markus Saletz, der Juniorchef, – ein hoch-kompetenter Sommelier –, noch einmal zur Hochform auf. Man könnte die letzte Veranstaltung der Wintersaison als „den“ Geheimtipp für Gourmet-Hedonisten, für Gourmands, für anspruchsvolle Gaumenverwöhnte und auch für den eingefleischten Weinfan bezeichnen. Dieses Stelldichein der Genießer ist mehr als eine profane Verkostung, es ist ein Highlight unter den superben Reben-Events. (mehr…)

Via Culinaria: Schnee satt für Feinspitze & Hüttenhocker in Zell am See-Kaprun

Via Culinaria 2.winter-zell-am-see-von-oben---flugaufnahme
Schneebedeckte Sonnenskihänge säumen die Skiregion Zell am See-Kaprun im Salzburger Land. Co-Autorin Elsa Honecker versäumte es nicht neben den Schwüngen auf der Piste mehrere ausführliche Einkehrschwünge zu geniessen. Nicht nur des Pistenvergnügens wegen sondern eher geniesserisch auf den Spuren der Via Culinaria. Herausgekommen ist eine „kulinarische Hüttenroas“ – ein Geheimtipp für alle Schnee-affinen Gourmets.

I1.MG_3821Ski & Schmankerln gut könnte das Motto der Skiregion Zell am See-Kaprun lauten – besonders in Zeiten des Sonnen-Skilaufs. Dafür angerichtet sind ein azurblauer Himmel, schneeweiße Skihänge auch noch im März, Hütten und Restaurants mit chilligen Terrassen und Lounges und der Duft von allerlei Schmankerln in der eh schon würzigen Bergluft. Zur „Hüttenroas“ mit Einkehrschwung ist hier der Via Culinaria Genussweg für Feinspitze geradezu ein Muss! Denn über 20 Hütten verlocken zum Hinhocken auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn und wohl dem der seine Liftkarte bis dahin schon abgefahren hat. Denn schwer wird es hernach, sich wieder ins Tal aufzumachen. (mehr…)

Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

Romantikhotel_ Weisses_Roessl_Wolfgangsee_April_2013_125
Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

Romantikhotel_ Weisses_Roessl_Wolfgangsee_April_2013_118
Romantikhotel_ Weisses_Roessl_Wolfgangsee_April_2013_045

Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2016: Österreichs Winzertöchter sind sexy, selbstbewusst und selbstständig

Jungwinzerinnen Kalender 2016 07

„Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne“

– so schwärmen die Österreicher bereits in ihrer Hymne. Der Jungwinzerinnenkalender zeigt uns auch in seiner aktuellen Ausgabe für 2016 wieder auf, welche schönen Töchter die Winzer des Donaulandes haben. Nicht umsonst heisst es in einer Ergänzungsstrophe der Hymne „Land der Berge, Land der Seen, Land, wo Korn und Traube reift“. Die Trauben und die Töchter, beide kommen kaum schöner zur Geltung als in dem Jungwinzerinnen Kalender 2016. Schön, sexy, attraktiv, ansprechend, interessant, intelligent – eben so wie die perfekte Frau und der perfekte Wein sein sollte. Der Jungwinzerinnen Kalender ist sozusagen die Cuvée aus beiden. Best of both worlds.

Für die 13. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender wurden die besten zwölf Bilder der letzten 12 Jahre von einer Jury ausgewählt – drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Wiener Weingut. Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische., niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Für 2016 werden ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders (Stückpreis 25 Euro) aufgelegt. (mehr…)

Klosterbräu Seefeld: Kein Ort für Asketen

 Klosterbraeu Seefeld Hanka Paetow Juli 2015 005
Die Sommersonne stahlt über dem majestätischen Karwendelgebirge. Ringsum prahlen Balkone, Terrassen und Gärten mit üppiger Blütenpracht. Chillige Lokale und Hotels bestimmen neben hübschen Boutiquen den Ortskern Seefelds. Das Postkartenidyll hat sich in den letzten Jahren wieder zum Ganz-Jahres-Trendspot für Junge und aktive Best-Ager entwickelt. Vorbei die Zeit der Rentnerdestination. Auf dem Hochplateau wird gewandert, geradelt und in den Bergen geklettert, selbst wenn das Thermometer über die 30 Gradgrenze stolpert. Entspannte und innovative Gastlichkeit erwartet Genuss-Aktivisten im Fünf-Sterne-Traditionshaus Klosterbräu mit familiärem Charme. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Hanka Paetow vor Ort in der Tiroler Zugspitzarena.

 Klosterbraeu Seefeld Hanka Paetow Juli 2015 016
Das Klosterbräu ist eines der elegantesten Häuser, das in der Olympiaregion Seefeld zum Bleiben einlädt. Die Familie Seyrling übernahm es 1807, vor sechs Generationen, von Augustinermönchen, entwickelte das einstige Kloster bis heute zur Vorzeige-Herberge mit innovativem Anspruch in Sachen Gastlichkeit. Die Philosophie der Gastgeber ist dabei denkbar einfach: „Wir versuchen das anzubieten, was wir uns selbst an so einem Ort wünschen“, erklärt uns der derzeitige Hausherr Alois Seyrling. (mehr…)

Küchengötter unter sich: Harald Wohlfahrt kocht bei Eckart Witzigmann im Hangar 7

Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_315
„Besser als ich gedacht habe“, so zieht Harald Wohlfahrt sein Fazit. Und das ist aus dem Mund dieses besten aller besten Drei-Sterne-Köche Deutschlands wohl eine Art Ritterschlag. Denn kein Geringerer als Harald Wohlfahrt, der Küchengott aus der Schwarzwaldstube des Hotel Traube Tonbach, kocht im Monat April im Restaurant Ikarus im Hangar 7 am Salzburger Flughafen. Patron dieses Restaurants, das zum Red Bull Imperium gehört, ist kein Geringerer als Eckart Witzigmann. Einem von nur vier Jahrhundertköchen des letzten Jahrtausends. Eckart Witzigmann implementierte die Nouvelle Cuisine in Deutschland und schuf mit dem Tantris Deutschlands besten Gourmettempel. Der, dem dieser Ritterschlag aus berufenem Munde gilt, ist Martin Klein, der Chefkoch vom Ikarus.

Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_175
Dem Elsässer Martin Klein war es gelungen, sich bei einem mehrtägigen Aufenthalt in der Traube Tonbach in die Küche, die Philosophie, das Verständnis und den Umgang mit den Grundprodukten von Harald Wohlfahrt hineinzuarbeiten. Das von Harald Wohlfahrt entworfene Rezept für das Ikarus erlernte er so gut, dass die Umsetzung vor Ort in Salzburg mehr als gelungen geriet. Unser Fazit vorweg: Wir empfehlen jedem, jetzt noch im April 2015 nach Salzburg zu fahren und bei Martin Klein die Küche von Harald Wohlfahrt zu geniessen. Mit etwas Glück lässt sich im Ikarus noch ein Tisch reservieren. In der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach im schnuckeligen Schwarzwaldort Baiersbronn sollten die Plätze bereits um Monate im voraus reserviert werden. Selten jedoch wird einem diese Ehre zuteil: dass Martin Klein auch serviert.

Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_166
Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_130Anfang April hatten wir die Ehre, Zeuge zu sein bei einem extrem seltenen Aufeinandertreffen: Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt kochten zusammen mit Martin Klein das Gastmenü von Harald Wohlfahrt. Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt gemeinsam hinter dem Herd? Wann hat es das überhaupt oder zuletzt gegeben? Eckart Witzigmann verrät es uns: „Kurz bevor Harald Wohlfahrt in die Traube Tonbach ging, erhielt er bei mir den letzten Schliff.“ Das muss also etwa 40 Jahre her sein, denn genauso lange ist der Großmeister der Küchenkunst bereits in Baiersbronn. Jener verrät uns hingegen schmunzelnd, Eckart habe sich nicht getraut ihn anzusprechen, ob er mal als Gastkoch im Hangar 7 kochen möchte. Wobei Harald Wohlfahrt selten genug seinen Schwarzwälder Herd verlässt. Dafür aber umso mehr ehemalige Eleven von ihm in ganz Deutschland und auf der restlichen Welt Michelin-Sterne, Gault Millau Kochmützen, Ruhm und Ehre erkocht haben. Wieviele Sterneköche haben die beiden zusammen ausgebildet? Die Milchstrasse käme dem wohl gleich. (mehr…)

Winterurlaub im Stubaital: Wundervolle Wanderwege und Haubenküche auf höchster Höhe

Stubaier_Gletscher_2_Schneeschuhwanderung_Jan_2015_001
Eine Familiendestination wie keine andere. Schneesicher, ruhig, abwechslungsreich und gut erreichbar: so präsentiert sich das Stubaital seinen Gästen. Während wir bei unserem Besuch vor drei Jahren noch lediglich oben auf dem Stubaier Gletscher zum Skifahren waren, so nutzten wir die viel zu warmen Tage im Januar 2015 zum Schneeschuhwandern.

Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_72
Doch leider müsst Ihr hier hauptsächlich mit meinen Fotos vorliebnehmen, die ich in diesem Jahr mit dem iPhone geschossen habe sowie mit den Bildern von 2012 von meiner Nikon. Denn irgendein unsympathischer Mensch hat mir – höchstwahrscheinlich während ich auf der Rückfahrt im Zug von Innsbruck nach München geschlafen habe – meine Kameratasche ausgeräumt. Auf meiner Nikon D200 waren die Bilder von der Schneeschuhwanderung drauf, dieser wunderschöne Ausblick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge. So kann ich Euch als Erinnerung an diese Wanderung nur das Gruppenfoto unserer Pressereise sowie ein paar Selfies und das leckere Gulasch unten zeigen. Der Dieb jedoch darf sich über meine Nikon D200, mein Tokina 12-24mm, mein Nikon 70-300mm und meinen Nikon Blitz SB800 freuen. Arschloch! Sorry, das musste jetzt mal raus. Denn der Zeitwert dieser nun schon sieben Jahre alten Kameraausrüstung wird nicht mehr so hoch sein. Der Wiederbeschaffungswert wird bei ca. 3.000 Euro liegen. Dafür müssen wir Journalisten/Blogger eine ganze Weile fleissig schreiben und verkaufen. Und wenn Du, werter Leser, mir etwas Gutes tun möchtest, dann freue ich mich über eine Spende via Paypal. Denn auch mehrere kleinere Beträge steuern dann etwas zu einer neuen Ausrüstung bei. Doch genug davon.

Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_71
Ich lasse mir doch schliesslich nicht dieses grandiose Panorama vermiesen. Vom grandiosen Ausblick vom Gletscher bei meiner Skifahrt mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von etwa -20°C aus dem Januar 2013 berichtet dieses kleine Video. Stoffl, der Skilehrer erklärt mir die Aussicht auf die Berge. Wundert Euch nicht über meine leicht gepresste Aussprache. Bei diesen Temperaturen bekommt man den Mund kaum auf.

Und anschliessend ging es die zehn Kilometer lange Talabfahrt in einer knappen halben Stunde Fahrtzeit nach unten. (mehr…)

Relais & Châteaux Hotel Jagdhof: Viel Licht mit wenig Schatten im Stubaital

Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_02
Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019
Zweimal im gleichen Hotel? Selten kommt das bei uns vor. Denn wir stellen Euch gern immer wieder andere Hotels, andere Destinationen, andere Länder vor. Doch waren wir zum zweiten Mal ins schöne Stubaital eingeladen. Und zur Gourmetnacht Dine & Wine auf dem Stubaier Gletscher können wir nicht Nein sagen. Denn das ist jedes Mal anders, jedes Mal einzigartig und jedes Mal etwas Besonderes. Es gibt zwar einige Hotels im Stubaital. Doch das Relais & Châteaux Hotel Jagdhof in Neustift ist mit Abstand das Beste. So also freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit Freunden und Kollegen zu einem opulenten Gourmetwochenende in Tirol.

Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_05
Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_01 Der Transfer vom Bahnhof Innsbruck zum Relais & Chateaux Hotel Jagdhof klappte tadellos. Der Empfang, die Begrüßung im Hotel ist gekonnt professionell wie herzlich. Zum Check-in müssen wir nicht – wie sonst üblich – vor der Rezeption stehen. Ein Mitarbeiter begrüßt uns per Handschlag und bittet uns auf einen Aperitif in die Bar. Erst dort werden unsere Personalien aufgenommen. Doch da wir ja schon mal in dem Hotel waren, sind unsere Daten alle schon erfasst, wir müssen nur noch die Anmeldung unterschreiben. Währenddessen werden die Koffer von einem der dienstbaren Geister bereits aufs Zimmer gebracht. Da anlässlich der Dine & Wine Gourmetnacht im Stubaital die besten Hotels auch immer schnell ausgebucht sind, habe ich zwar nicht das genau gleiche Zimmer, so doch aber auch wieder so ein kleines, schnuckliges Einzelzimmer erhalten. Das Zimmer ist zwar groß genug, um es ein Wochenende drin auszuhalten. Doch der Kofferbock genau vor der Balkontür zeigt, dass der Platz sehr begrenzt ist. Wer so einen Koffer auszupacken möchte, sieht sich gezwungen, das Teil auf den Fußboden zu legen. Mit dem Ergebnis, dass entweder die Zimmertür nicht mehr richtig aufgeht oder aber der Zugang zum Bad begrenzt wird. Mit Sicherheit hat das Hotel auch andere und wesentlich größere Zimmer. Aber ich kann Euch ja nur von dem berichten, das ich kennengelernt habe.

Mein kleines Hotelzimmervideo gibt Euch einen schönen Einblick:

Relais & Chateaux Hotel Jagdhof in Neustift im Stubaital from Götz A. Primke | Le Gourmand on Vimeo.

(mehr…)

Dine & Wine: Vom Kampf mit Petrus und der Luftfeuchtigkeit am Stubaier Gletscher

Stubaier_Gletscher_4_Restaurant_Schaufelspitz_Jan_2015_037
Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019Petrus der Spielverderber. Ob Hahnenkamm oder Stubaier Gletscher, ob Ski-Abfahrtsrennen oder Dine & Wine Gourmetnacht, der Wettergott spielt in diesem Winter mit gezinkten Karten und macht so manche Planung zunichte. „Ohne unser eingespieltes Team wäre das nicht möglich gewesen“, erklärt David Kostner. Der Haubenkoch vom Restaurant Schaufelspitz ist von seiner Brigade begeistert. „Wir haben uns mehrmals umentschieden. Das war zwar aufwändig. Doch es hat sich gelohnt.“ Der Wind hatte dem Restaurant-Team vom Stubaier Gletscher mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben versucht, auf jeden Fall zumindest eine der zwei Gourmetnächte oben auf dem Gletscher stattfinden zu lassen, doch leider war das nicht möglich.“

Stubaier_Gletscher_4_Restaurant_Schaufelspitz_Jan_2015_003
Bereits zum vierten Mal fand am 9. und 10. Januar das Dine & Wine Festival statt. Insgesamt über 180 Feinschmecker freuten sich auf einen Event, der in den letzten Jahren immer im Restaurant Schaufelspitz oben auf dem Stubaier Gletscher auf über 3.000 Meter Höhe stattfinden konnte. Das Besondere: in dieser Höhe herrscht ein anderer Luftdruck, eine andere Luftfeuchtigkeit, die klimatischen Bedingungen haben entsprechend Auswirkungen auf das Kochen und auf den Geschmack der Weine. David Kostner ist der höchste Haubenkoch nicht nur Österreichs sondern der ganzen Alpen, vielleicht sogar von ganz Europa. Bisher gibt es noch kein Restaurant mit einer so exzellenten Küche, das so hoch gelegen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach dem Dine & Wine Event beständig. Vor vier Jahren war es noch ein einziger Abend, jetzt sind die zwei Abende auch schon komplett ausgebucht.

Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_021
„Wir haben bereits eine Woche vor der Gourmetnacht angefangen zu produzieren“, erklärt David Kostner. „Wir haben den Wetterbericht regelmässig beurteilt. Bereits am Dienstag entschieden wir, dass wir die Veranstaltung nach unten legen müssen.“ Doch hielt sich das Team alle Optionen offen. Wenn schon der Freitag unten im Tal stattfinden muss, so sollte doch bitte zumindest der Samstag oben zelebriert werden. „Wir haben uns auf alles vorbereitet. Am Donnerstag hatten wir alles für den Freitag Abend sowohl unten im Tal als auch oben am Berg.“ Orkanartige Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h machten die Nachtfahrt mit der Gondelbahn allerdings unmöglich. (mehr…)

Signe Reisch: Die Grande Dame des Rasmushof Kitzbühel

Rasmushof Kitzbuehel Signe Reisch Foto Johanna Stoeckl
Die Heroen der Streif schwingen vor ihrer Haustür ab. Die Zieleinfahrt des wohl berühmtesten Skirennens der Welt gehört zu ihrem Traditionshotel, dem Rasmushof in Kitzbühel. Urgroßvater Franz Reisch hat vor 120 Jahren mit ein Paar Skiern, die er aus Norwegen importiert hat, den Wintertourismus in Kitzbühel begründet. Signe Reisch ist am Fuße des Hahnenkamm aufgewachsen und somit wie sie selbst sagt „ein Kind der Streif.“ Die Vollbluttouristikerin führt aber nicht nur ihr Traditionshaus Rasmushof mit sehr viel Liebe, sondern steht als Präsidentin auch dem Tourismusverband Kitzbühel vor. Johanna Stöckl porträtiert die Grande Dame der österreichischen Hotellerie für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin.

Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_010
Kitzbuehel_1_Rasmushof_Apr_2011_025Kurz vor dem Jahreshöhepunkt in Kitzbühel geht es im Rasmushof mittags wie abends sehr gesellig zu. Die ersten Promis sind schon da. Firmenbosse haben zu Events geladen. Man spricht über Wirtschaft und Business. Am Stammtisch nebenan wird viel gelacht. Kitz-Urgesteine spielen dort mit Hotelchefin Signe Reisch Karten. In der Hotelbar plaudern sich die Moderatoren des ORF warm. Ein paar Männer vom Pistenkommando tauschen sich über den Zustand der Streif aus. Skilehrer schließen Wetten ab. Wer wird die Streif gewinnen? Jansrud oder Reichelt? (mehr…)

Salzburger Land: Zur Adventszeit Kuscheln in Fuschl und Weihnachtsmärkte am Wolfgangsee

Hotel Schloss Fuschl Dez2012_001
Adventszeit ist Kuschelzeit: Verführerische Düfte nach Weihrauch, Zedernholz, Orangen und Zimt empfangen uns auf den Weihnachtsmärkten. Einen ganz besonderen Reiz übt das Salzburger Land zwischen Fuschlsee und Wolfgangsee aus. Zeit wird’s für einen Abstecher in das Schloss Fuschl Resort & SPA sowie das Weiße Rössl am Wolfgangsee. Zwei Hotels, zwei Legenden, zwei Seen: Jeweils Nachbarn, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_003
Entspannende Stunden am märchenhaften Fuschlsee versprechen die Seeterrasse des Schloss Fuschl Resort & SPA mit ihren luxuriösen Strandkörben und kuscheligen Felldecken, der inspirierende Adventsmarkt im Hotel, die kostbaren Krippen und natürlich der imposante Weihnachtsbaum vor dem Schlossturm.

Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_017
Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_019
Der Adventsmarkt
Der Adventsmarkt und damit die Adventszeit im Schloss Fuschl wird feierlich
begangen mit der festlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaumes, Turmbläsern und einer winterlichen Modenschau, präsentiert von den Mitarbeitern des Schloss Fuschl höchstpersönlich. Der Adventsmarkt im Schloss Fuschl sowie die Adventausstellung Blumen & Gartendesign in der Remise nebenan gehören zu den Highlights der Weihnachtsmärkte rund um Salzburg. Advent, wo schon Romy Schneider sich wie zu Hause fühlte.

Einen kleinen Einblick in das schöne Hotel gibt das Video meines Hotelzimmers:

(mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2015: Köstlich-knackig-sexy Verführung zu Österreichs Wein

Jungwinzerinnenkalender 2015 Cover
Junges Österreich, köstliches Österreich: Wein, Weib und sicherlich auch der Gesang so manch‘ schöner Sirenen erscheinen, erklingen in unserer Phantasie: Der Jungwinzerinnen Kalender 2015 ist wieder erhältlich. Österreichs Töchter, insbesondere die schönen Winzertöchter und Angestellten der Weingüter, verführen uns in wunderschönen Dessous und einem sexy, erotisch-frivolen Lächeln zu den guten Tropfen, die die Alpenrepublik zu bieten hat. In die nunmehr zwölfte Auflage des Jungwinzerinnen Kalender haben es wiederum zwölf Weingüter geschafft. Diesmal kommen drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und auch ein Wiener Weingut ist dabei.

Jungwinzerinnenkalender 2015 Oktober

„Dieser Winzerkalender“, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen. Er möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Heuer werden wieder ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders aufgelegt und sind bereits erhältlich. (mehr…)

Hotel Post Lermoos: Kulinarische Höhenflüge mit Zugspitzpanorama

Leading Family Hotel Alpenrose Lermoos Tirol_Mai_2014_152
In Lermoos ist mehr los. So tönt’s zur Skisaison während der Werbeblöcke nicht nur der Münchner Radiosender. Lermoos gehört zur Ferienregion Tiroler Zugspitz Arena und hat sich trotz seiner stattlichen Anzahl von 500.000 Übernachtungen im Jahr natürlichen Charme und echte Tiroler Herzlichkeit bewahren können. Auf 1.000 Metern Höhe gelegen bietet sich ein sensationeller Panoramablick auf das Wettersteinmassiv und die Zugspitze – mit seinen rund 3.000 Höhenmetern der höchste Berg Deutschlands. Kleiner Ort – Große Küche. Mitten im Dorfkern steht das 4-Sterne-Superior Hotel Post Lermoos der Familie Dengg, ein Haus mit langer Tradition – im Jahre 1560 war das Hotel Post die Lermooser Poststation. Für Autorin Andrea Gerum ging hier die Post ab.

Hotel Post Lermoos Postschloessl
Das im österreichischen Barock erbaute Post Schlössel stammt noch aus dieser Zeit und steht heute unter Denkmalschutz. Behutsam renoviert und nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt gehört es zur Gruppe der Schlosshotels & Herrenhäuser. Ob historisches Gemäuer oder Hotel mit modern-alpiner Lebensart – wer sich nach dezentem Luxus und echter Gastfreundschaft sehnt ist hier genau richtig. Großzügig geschnittene Suiten im feinen Landhausstil, 2.000m² exquisiter SPA-Bereich, ein Alpenblick zum Dahinschmelzen und als kulinarische Trumpfkarte: Michael Kramer, Küchenchef auf Hauben–Niveau. (mehr…)

Wanderungen zu Köstlichkeiten: Der kulinarische Jakobsweg verbindet Sterneküche mit Almhütten

Kulinarischer_Jakobsweg_Karin_Lochner_Foto_Bettina_Theisinger_1_Alfio_Ghezzi
Der Weg ist das Ziel? Nicht ganz. Für Feinschmecker ist das Ziel entscheidend, um sich auf den Weg zu machen. Ab sofort lockt das Paznaun den ganzen Sommer lang auf den Kulinarischen Jakobsweg. Hier gibt es Gipfel, die anzusteuern sich lukullisch lohnen. Zu Fuß, mit dem Rad oder einem E-Bike. Bis einschließlich 21.9.2014 nämlich bringen vier Sterneköche aus Deutschland, Italien, Belgien und England ihre eigens entworfenen Gerichte aus regionalen Produkten in Tiroler Berghütten. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin erwanderte sich Karin Lochner die Gaumenfreuden.

Das Konzept ist bereits das sechste Jahr erfolgreich. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war vor drei Jahren bereits zur Präsentation dabei. Internationale Sterneköche kreieren jeweils ein Sommergericht für Alpenvereinshütten zu einem moderaten Preis. Das Besondere: die Spezialitäten aus der Region Paznaun werden in die Menüs eingebaut. Wie Wildkräuter, Schinkenspeck, Pasta, Kartoffeln; allesamt Zutaten, die auf die Speisekarte einer Berghütte passen. Also rein in die Bergstiefel, hochgewandert und gekostet, was sich Dieter Müller aus Deutschland, Giovani Oosters aus Belgien, Russell Brown aus England sowie Alfio Ghezzi aus Italien für die hungrigen Wanderer haben einfallen lassen. (mehr…)

Eat & Meet Kulinarikfestival: Europas einzigartige Flußkrebszüchtung

Salzburg Eat Meet Festival 3 Flusskrebse zum Anfassen
Feuerwerk für Gaumen oder Fast-Food? Der Österreicher Gernot Heigl hat seine ganz eigene Philosophie wenn es um seine Zuchtfische geht. Die heißt: „Alles was in meinem Becken schwimmt, muss man sofort essen können“. Und deshalb ist er auch der Erste dem es seit 2010 gelingt, Flusskrebse, Forellen und Saiblinge in einer Indoor-Kreislaufanlage zu züchten und zu vermehren – ohne Antibiotika und jegliche Chemie. Dafür gab es verdientermaßen erst kürzlich die Nominierung zur „Trophée Gourmet A la Carte 2014“ in der Kategorie „Gourmandise“, der als „Gastronomie-Oscar“ in der österreichischen Kulinarik-Szene gilt. Gastautorin Elsa-Maria Honecker hat die Krustentier-Spezialitäten in Salzburg für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin getestet.

Salzburg Eat Meet Festival 1 Heigl Gferer
Von der Thermenregion Stegersbach im Burgenland zum alljährlichen Kulinarikfestival nach Salzburg kam er nun mit einer Auswahl seiner Zuchtfische ins artHotel Blaue Gans wo ein äußerst unterhaltsamer Abend mit Köstlichkeiten unter dem Motto „Flusskrebse & Allerlei Anderes“ stattfand. (mehr…)

Hoch-Genuss: Wie die Destinationen in den Alpen kulinarisch aufrüsten

Hoch-Genuss: Diskussion der Touristischen Runde zu Genuss am Berg mit Spitzenköchen aus Österreich und Südtirol
Ski und Genuss: Das ist lange schon kein Fremdwort mehr. Die Kilometerfresser, die stundenlang die Pisten runtergejagt sind, um anschließend möglichst schnell wieder hochzuliften, nur um die nächste Piste runterzuflitzen: sie sind Geschichte. Vielleicht nicht ganz, doch sind sie in der Minderheit. Die Skifahrer, die Wintertouristen wollen heute mehr. Sie suchen die Abwechslung. Heute Abfahrtsski, morgen Langlauf. Dazu Kultur, Natur und nicht zuletzt: Genuss. Feine Spezialitäten am Berg sind gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Touristischen Runde unter wie immer hervorragender Leitung von Lilo Solcher präsentierten mehrere Anbieter ihre kulinarische Aufrüstung.

Hoch-Genuss Relais Chateaux Spa Hotel Jagdhof Neustift Stubaital Feb2012_72
Die höchste Konditorei auf dem Pitztaler Gletscher, der höchste Weinkeller auf dem Stubaier Gletscher, das höchst gelegene Iglu-Dorf im Allgäu und ein weiteres in Adelboden, das höchst gelegene Gourmet-Restaurant in den Dolomiten sowie Slopefood, die winterliche Variante von Fingerfood, kleine Imbisse entlang der Piste – ebenfalls in den Dolomiten. Vertreten wurden diese außergewöhnlichen Anbieter von Haubenkoch David Kostner (Restaurant Schaufelspitz, Stubaier Gletscher), Marcus Herovitsch (Pitztaler Gletscher), Matthias Lenz (IgluLodge). Aus den Dolomiten kamen vom Gourmetrestaurant Viel de Pan und von Slopefood. Der Abend bewies, dass Skifahren heutzutage auch viel mit Genuss zu tun hat. (mehr…)

Golfers Auszeit im Winter: Von Schneesternen zu Kochhauben

Golf Gourmet Genuss Tirol Elsa Honecker Ischgl Skifahren Ischgl
Hotel_Rosengarten_Taxacher_Kirchberg_002Nein, der Winter ist noch lange nicht zu Ende! Also heißt es für alle Golfer – wie unsere Gastautorin Elsa-Maria Honecker – noch Geduld haben mit dem Lieblingssport, auch wenn die Schneeglöckchen schon herauslugen und die Wiesen langsam grün werden. Was macht also der Gourmet-Golfer in diesem Fall? Er schwingt sich da auf die Piste, wo er normalerweise dem weißen Ball hinterherläuft, schlemmt sich durch Hauben- und Sternelokale und gustiert die schönsten Hütten der Alpen. Eine Skireise ins Tirolerische hat von allem etwas. Zumal Kitzbühel auch bequem per Zug oder KitzSkiXpress zu erreichen ist (hier ein Schnappschuss aus dem Zug auf einige Ballonfahrer) – lesen Sie mehr…

KitzSkiXpress_Geldhauser_Kitzbuehel_Busreise_Jan2013_21Für mich ist Kitzbühel mehr als der High Society Ort mit internationalem Publikum und Treffpunkt der vielen B-Promis, für die das Event „Hahnenkammrennen“ an allerster Stelle im jungfräulichen Jahr steht. Zu recht aber, denn immerhin zählt die Streif-Abfahrt seit 1931 zu den spektakulärsten Rennen der Welt. Ganz nebenbei wurde das Skigebiet mit seinen 170 Kilometer Skiabfahrten gerade mit dem „1st World Ski Award 2013“ ausgezeichnet und zu Österreichs bestem Ski Resort gekürt. Wobei natürlich auch die hohe Zahl der Luxus-Hotels und die attraktive Apres- Ski-Szene mit zählt: Ein Hochgenuss auf den Brettln mit Skischaukeln bis zum Paß Thurn. Da hat sogar unsereins, die mit Skiern groß geworden ist, ihre Mühe. Mir gefällt aber vor allem die 700 Jahre alte Altstadt mit den bunten Häusern, die sich aus Platzmangel eng aneinander drücken und den Pferdekutschern einiges Geschick abverlangen. Und – natürlich – die Genuss-Meile mit einer unglaublichen Vielfalt an Kneipen, Bars und hochwertigen Restaurants. Mit satten 12 Hauben im Gault Millau 2013 zählt die Gamsstadt nicht nur zu meinen Favoriten, sondern punktet auch als Gourmet-Hotspot ganz Tirols. Einziger Wermutstropfen: Der beste Koch Tirols Simon Taxacher kocht im Nachbarort Kirchberg und kann sich mit 19 GM – Punkten schmücken. (mehr…)

Im Bett meines Idols: Wie ich im Zimmer von Marc Girardelli gelandet bin

Marc Girardelli Das Central Soelden Wein am Berg Johanna Stoeckl P1060984
Im Bett einer Sportikone: Das war neben kulinarischen Highlights der persönliche Höhepunkt von Johanna Stöckl. Die Sportjournalistin und Gast-Autorin von Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat auf einer Pressereise Außergewöhnliches erlebt. In mehrfacher Hinsicht. Eigentlich trat sie die Reise nach Sölden an, um an der Veranstaltung „Wein am Berg“ teilzunehmen.

Marc Girardelli Das Central Soelden Wein am Berg Johanna Stoeckl HoehenweindegustationAnfang April 2013 erhalte ich eine Einladung ins Hotel Central in Sölden. Zu einer Veranstaltung, deren Titel „Wein am Berg“ mich in mehrfacher Hinsicht anspricht. Gehört hatte ich bereits mehrmals davon. Ich studiere das Programm. Holla, da wär‘ mächtig was geboten. Guten Wein mag ich. Feines Essen auch. Berge sowieso. Skifahren liebe ich, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch – nach einem schweren Skiunfall – auf Krücken gehe. In einem luxuriösen Hotel residiere ich ab und zu auch ganz gern. Es muss ja nicht immer eine Hütte sein… (mehr…)

Castlecamp Kaprun 2013: „Das Leben ist hart in die Berge“

Castlecamp_Kaprun_Sep_2010_002
Castlecamp LogoEine etwas abgefahrene Pension: Abends zum Check-In ist der Wirt nicht da, der Schlüssel steckt in der Tür. Morgens um 7 Uhr ist das Frühstück noch nicht aufgebaut, eine Angestellte kommt gerade zur Tür rein und baut das Buffet auf. Der Wirt schaut kurz rein – total verpennt, in Unterhose. Er entschuldigt sich, dass er noch vom Vorabend stark angetrunken sei. Seine Begründung: „Das Leben ist hart in die Berge“. Dafür erklärt er mir in seinem harten Pinzgauer Dialekt: Er ist Handwerker. Der Frühstücksraum ist niegelnagelneu, gestern erst eröffnet, alles von ihm selbst gemacht. Während er das erzählt, knöpft er sich vor mir stehend und schwer atmend seine Lederhosn zu. Und er sagt mir: „Der Wirt ist voll, die Mitarbeiterin arbeitet.“

Alle anderen Gäste dieser Frühstückspension seien genauso voll wie er, die waren mit ihm am Vorabend zum Schafabtrieb. Und er wiederholt: „Das Leben ist hart in die Berge.“ Jetzt warte ich darauf, dass der Gregor Kreuzer zum Frühstück runterkommt. In der Zwischenzeit ist mein Tee und mein Frühstücksei gemacht. Jetzt also erstmal frühstücken. Dann gehts zum Castlecamp.

(mehr…)

Werfenweng im Pongau: Wie sich ein Ort als Tourismusmagnet neu erfindet

AlpinePearls_Werfenweng_TravelCharme_Bergresort_08_Skipause
Majestätisch grüßt der Eiskogel schneegewandet seine Bewunderer. Einzig der royal-blaue Himmel spannt sich über dem Riesen wie ein Baldachin. Geradezu königlich präsentiert sich Werfenweng seinen Besuchern. Der kleine Ort inmitten des Tennengebirges auf rund 1.000 Metern Höhe, ca. 60 Kilometer südlich von Salzburg, hat sich seit einigen Jahren zum Mekka für Fans des unaufdringlich ökologischen Wintertourismus entwickelt. Während woanders mittlerweile sogar die Pisten mit Beats der neuesten Charterfolge beschallt werden und der alpine Zirkus mit seinen Tschka-Laka-Parties schon fast bizarre Züge annimmt, finden hier naturverbundene Wintersportler mit Kind und Kegel noch ihren Raum für familienfreundliche Erholung. Schnörkellos und doch nicht langweilig. Auch deshalb zählt die Gemeinde im Pongau zu den Vorreitern der Tourismus-Initiative „Alpine Pearls“, den „Perlen der Alpen“. Eine Entwicklung, auf die Werfenweng und seine Bewohner heute besonders stolz sind, obwohl diese Art von Tourismus eigentlich eine Art „Notgeburt“ war.

AlpinePearls_Werfenweng_TravelCharme_Bergresort_05_Kirche_im_Winter
Schließlich hieß es auch hier im Salzburger Land bis vor 15 Jahren: „…größer, schneller, weiter“. Und es sah alles gut aus für die Gemeinde. 200.000 Übernachtungen erwirtschafteten jährlich die finanziellen Mittel, um das komplette Ferienprogramm, wie man es aus anderen Regionen kennt, knallbunt und rücksichtslos auszubauen. 1994 dann der Einbruch. Die Tauernautobahn, die zu diesem Zeitpunkt eingeweiht wurde, schleuste über Nacht jede Menge Gäste am Ort vorbei. Werfenweng geriet in Zugzwang, was sich heute als Glücksfall herausstellt. Denn just zu dieser Zeit suchte der junge Bürgermeister Peter Brandauer bereits nach einem neuen nachhaltigen Konzept für „seine“ Heimat. Er wollte anders sein, der Region eine neue Richtung und damit eine Eigenständigkeit geben. Erst argwöhnisch beobachtet, baute er mit viel Überzeugungsarbeit Werfenweng zum Modellort für „sanfte Mobilität“ (SAMO) um. Das war 1997. Seither füllen Stück für Stück Gastronomen, Hoteliers und Geschäftsleute das „SAMO“-Projekt mit Inhalten. (mehr…)