Die 5 coolsten Orte für Berlin im Winter

Berlin ist cool. Nicht nur dann, wenn eh alle Welt es cool findet. Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und langsam aber sicher finden Veranstaltungen statt, die auch zu einer Hauptstadt passen. Die Provinzialität verschwindet langsam. Wir haben für Euch fünf der schönsten Plätze gefunden, in denen sich kultivierte Menschen, die zu intelligent und niveauvoll fürs Berghain sind, wohl fühlen.

Friedrichstadt-Palast Berlin

THE ONE Grand Show, ausgestattet von Jean-Paul Gaultier  ist die wohl großartigste Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin. Ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher und Berliner. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen! Exklusive Backstage-Führung durch das Haus. Ein Blick in die Garderoben, ein schneller Blick auf die Kostüme – entworfen von Jean-Paul Gaultier! Wir hoffen, wir haben kein Copyright verletzt. Es war einfach großartig. Herzlichen Dank an den Friedrichstadt-Palast Berlin für diesen schönen Einblick!

Einer der ganz besonderen Momente der Shows im Friedrichstadt-Palast Berlin ist die Nummer mit den angeblich schönsten und längsten Beinen Berlins – oder Deutschlands – oder der Welt. Wahrscheinlich der Welt. Und mit 32 Tänzerinnen verfügt der Friedrichstadt-Palast Berlin über die längste „Mädchen-Reihe“ der Welt. 

Ganz besonders exklusiv können die Gäste den Abend in der Sky Lounge geniessen. Hier kosten die Karten je nach Abend und Aufführung bis zu 150 oder auch 200 Euro. 

Ich hatte die Möglichkeit einige Utensilien der THE ONE Grand Show zu sehen, die von Jean-Paul Gaultier entworfen wurden. Und die stehen unter Copyright-Schutz, so dass ich sie Euch leider nicht zeigen darf. Wie etwa die Chaise-Longue, auf der ich mich für dies Foto flätze. Doch kann ich Euch sagen, dass nicht nur die THE ONE Grand Show sondern auch jede andere Show im Friedrichstadt-Palast absolut einen Besuch wert ist. Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall an den Friedrichstadt-Palast Berlin für die grandiose und wohl einzigartige Möglichkeit einer Backstage-Führung und des Besuchs der THE ONE Grand Show.

Mein Video gibt Euch einen kleinen Einblick:

Dinner Time Stories: Le Petit Chef

Die wohl schönste, niedlichste und mit Sicherheit genussreichste Dinner Show ist wieder zurück in der Hauptstadt. Le Petit Chef hatte bereits im vergangenen Jahr seine Liebhaber gefunden. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, köstliche und spannende Reise. 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Hier bekommt ihr einen Einblick in die großartige 3D-Show auf dem Tisch und das 6-Gang-Menü dazu:

Botanischer Garten Berlin: Christmas Garden

Der Botanische Garten hat seit Mitte November erneut seine Pforten in die magisch schillernde Weihnachtswelt des Christmas Garden Berlin eröffnet, um in eine einzigartig gestaltete Welt aus Licht und winterlichem Zauber zu entführen. Auf einem über zwei Kilometer langen Rundweg führt der Weg vorbei an 30 individuellen Lichtinstallationen, eingebunden in die vielfältige Natur des Gartens und geprägt von einmaligem Weihnachtsflair. 

Der Christmas Garden Berlin ist eine winterliche Oase in der Hauptstadt, in der Familien, Kinder, Freunde und Romantiker echte vorweihnachtliche Atmosphäre und besinnliche Stimmung erleben können.

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo

Der Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo
geht in seine zwölfte Spielzeit: Seit 7. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere. Palazzo öffnet die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine. 

Doch Palazzo wäre nicht Palazzo, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Ensemble-Show „Glücksjäger“ entführt das Publikum in ein Casino-Hotel – in eine Welt der Spieler, der einsamen Herzen, der Durchreisenden und der Gestrandeten. Sie alle eint die Jagd nach dem, was ihnen verloren gegangen zu sein scheint: Das große Glück!

Service: 

Dinner Time Stories: Mit Le Petit Chef auf den Spuren von Marco Polo

Marco Polo war der erste Weltreisende. Sein kulinarisches Vermächtnis ist nicht nur  in der Küche Italiens vorhanden. Katharina von Medici hat die heimische Küche aus Florenz, aus der Toskana nach Frankreich mitgenommen. Nun geht der kleinste Koch der Welt auf eine Weltreise auf den Spuren von Marco Polo entlang der Seidenstraße. Wir können Zeuge werden: Mit den Dinner Time Stories von Le Petit Chef erleben wir einen Dinner-Event, ein 6-Gang-Menü und eine Reise um die Welt in nur kurzer Zeit. 

Er ist zurück. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, künstliche und spannende Reise.

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Während der Dinner-Show sitzt jeder Gast in der ersten Reihe und vor ihm wandert “ ganz real“ nicht nur ein daumengroßer Koch in einer optischen Illusion über den Tisch, sondern es fliegen auch Drachen, Vögel und Boote über die Projektionsfläche. In den Pausen bzw. Übergangszeiten wird ein exquisites Sechs-Gänge-Menü serviert.

Das Dinner Erlebnis ist extra so konzipiert, dass flexibel Pärchen, Familien und kleine oder auch größere Gruppen zusammen essen und das Ereignis miteinander teilen können. Auch und gerade Kinder finden an der 3D Projektionsshow großen Gefallen.

Unser Dîner bestand aus folgenden Gängen:

  • Frankreich: Knusprige Pilzpolenta mit gebratenen Pfifferlingen & Tarte Nice
  • Mittlerer Osten: Kibbe gefüllt mit Lamm und Pistazien, Muhammara (Paprika-Walnusspaste), Labneh mit Olivenöl und Granatapfelkernen, Baba Ganoush zum Dippen & dünnes, knuspriges Fladenbrot
  • Indien: Tandori Masala Garnele auf indischer Tomaten-Masala Sauce, Pani Puri gefüllt mit Kichererbsen & Kartoffeln mit grünem Koriander, Minzsauce, Mango Dip & Naan Brot
  • Himalaya: Sorbet
  • China: Wahlweise 
  • Gebratene King Oyster
  • Seebarsch mit Pak Chai an leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Entenkeule & Baby Spargel mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Beef Short Rips mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • serviert mit Soja Reis und garniert mit Shitake & Frühlingszwiebeln 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Chefkoch Claude Trendel kreiert im Auftrag des kleinsten Kochs der Welt das begleitende 6-Gang Menü zur Show. Früher führte er das Restaurant „Le Piaf“ in Charlottenburg, in dem er 20 Jahre lang seine Gäste mit französischer Küche verwöhnte. Das Restaurant Gourmanderie im Centre Français de Berlin ist neben seinen französischen Spezialitäten für sein vielfältig kulturelles Angebot bekannt. Von Soirées über Chanson-Abende bis hin zu Kochkursen und kulinarischen Kinoevents bringt die „Gourmanderie“ französisch kulturellen Charme mit köstlichen Gerichten aus allen Regionen unseres Nachbarlandes zusammen.

Parallel findet die Show in Baden-Baden und im Hoftheater Baienfurt statt. 

Service:

Kultur in Berlin: 5 Top-Tipps von Chicago und C/O über Martin-Gropius-Bau und WYLD bis Wild

Kultur in Berlin 4 Friedrichstadtpalast WYLD Dez_2015_011
Kultur in Berlin 1 Chicago Dez_2015_001Kultur ist Geschmacksfrage. Definitionsfrage. Auslegungssache. Jeder hat einen anderen Geschmack, einen anderen Schwerpunkt. In kaum einer anderen deutschen Stadt sind die Möglichkeiten für jeden noch so ausgefallenen Geschmack etwas zu finden, so vielfältig. Wir warfen uns ins Getümmel. Musical und Akrobatik-Tanztheater mit den längsten Beinen Deutschlands, Fotogalerie und Alte Meister sowie Berlins wilde Mitbewohner – grossartige Erlebnisse sind vorprogrammiert. Ein paar Tage im Winter 2015/16 reichten aus, um vom Musical Chicago im Theater des Westens und den Friedrichstadtpalast, die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau und das C/O Berlin ein Potpourri an Kunst und Kultur in Berlin in uns hineinzuziehen.

Kultur in Berlin ITB Berlin 2 Mar_2016_028
Berlin ist schnelllebig. Kaum, dass wir wieder zurück daheim sind, kaum, dass wir die Koffer ausgepackt haben, noch nicht mal die Fotos bearbeitet haben, haben sich die Ausstellungen verändert, ist das Musical weitergezogen. Doch es gibt auch die Beständigkeit: Wild und WYLD sind noch dort, wo wir sie sahen. (mehr …)

Beef Bull Club Berlin: Home of the Steak am Hackeschen Markt

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Liebe zum Produkt. Liebe zur Qualität. Liebe zum Gast und zum Service am Gast. Für Cüneyt-Murat Yüksel war das schon immer die Maxime. Sein Restaurant Beef Bull Club Berlin setzt genau seine Vorstellungen um. Top-Qualität in Küche, Keller und Service bietet das kleine Restaurant an einer der touristischsten Ecken Berlins, direkt am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstrasse und Alexanderplatz.

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Als Fleischqualitäten kommen für den Beef Bull Club ausschliesslich US Prime Beef, Iberico Rind oder Neuseeländisches Fleisch auf den Tisch. Cüneyt-Murat Yüksel hat Ende der 80er Jahre seine Ausbildung im Hotel Steigenberger Berlin gemacht. Zwischendurch hatte er auch mal den Deutsch-Türkischen Hotel- und Gaststättenverband gegründet. Nach 35 Jahren Hotelkarriere im In- und Ausland hat er sich in seiner Heimatstadt selbstständig gemacht. (mehr …)

Ai Wei Wei: Warum es sich lohnt, Kunst für die Freiheit zu gestalten

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In seiner Heimat ein Tabu. In Deutschland verehrt: Ai Wei Wei hat schon viele Aufs und Abs in seinem Leben erlebt. Zuletzt durfte er daheim in China kaum noch auftreten. Dafür hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin und stellte im vergangenen Jahr im Martin-Gropius-Bau seine interessantesten Kunstwerke aus. Ai Wei Wei ist keiner, der sich mit nur wenig Platz zufrieden gibt. Manche seiner Exponate sind schon extrem raumgreifend. Wie etwa die Hocker. Alle sind gleich. Doch jeder ist unterschiedlich. Andere Materialien, andere Verzierungen, andere Farbe und vor allem: unterschiedliche Herkunft und aus verschiedenen Jahrhunderten. Ein Sinnbild für alle Chinesen.

Im Lichthof des Gropiusbaus montierte der Künstler 6.000 einfache hölzerne Stühle, wie sie auf dem Land seit der Ming-Zeit (1368-1644), seit hunderten von Jahren also, Verwendung finden. Der Martin-Gropius-Bau zeigte die weltweit größte Einzelausstellung des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei. Die ausgestellten Werke sind eigens für diese Ausstellung entstanden oder noch nie in Deutschland gezeigt worden. Die politische Ausstellung „Evidence“ zeigte Werke und Installationen des chinesischen Künstlers auf 3.000 qm in 18 Räumen und im Lichthof. Ai fragt mit der Kriminalvokabel nach Beweisen für die Vergehen, die man vorwirft. Und die „Indizien“, die er bei seiner „Wahrheitssuche“ vorlegt, werden zu Beweisstücken für die Vergehen des Staates an ihm – ebenso wie für die Widersprüche der chinesischen Gesellschaft.

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Ein Kunstwerk ist eine Darstellung der kleinen Inselgruppe „Diaoyu Islands“ bzw. Sekaku-Inseln in verkleinertem Maßstab. Wir sehen: eine größere und ein paar kleinere Inseln. Nichts als Berge, karstig, unwirtlich. Der Fußboden, über den der Besucher schlendert, – Achtung: Meer! – ist blau gestrichen. Doch genau um diese Inselgruppe streitet China mit Japan, droht dem Nachbarn militärisch. Worum geht es? Um die Inseln? Oder um Seemeilen? Oder doch eher um Bodenschätze, die man dem Meeresgrund entreissen möchte? Das Riesenreich macht den Japanern den Anspruch auf die vornehmlich von Ziegen bevölkerten Inseln streitig, in ihrer Umgebung werden große Öl-und Gasvorkommen vermutet. Die taz schreibt dazu, er kritisiere „den heftigen Nationalismus, der sich an dem kleinen Archipel im ostchinesischen Meer entzündet hat, einem ewigen Zankapfel zwischen China und Japan. Mit dem terrassierten Marmor, in die er die Inselgruppe hat meißeln lassen, abstrahiert er sie zum Symbol geopolitischer Machtspiele, verkleinert sie aber auch. Und erzielt den schönen Nebeneffekt, dass er die Objekte politischen Streits in eine fast abstrakte Schönheit überführt.“ Die Hauptinsel, die laut TIP Berlin das Gewicht eines afrikanischen Elefanten haben solle, wurde mit dem Schwergewicht-Kran durchs ausmontierte Fenster gehoben. Übrigens: Auch Taiwan und Südkorea reklamieren die Inselgruppe für sich.

Außerdem ließ Ai im Berliner Martin-Gropius-Bau jenen Raum rekonstruieren, in dem er 2011 von den chinesischen Behörden für 81 Tage festgehalten worden war. Aufgrund der Menschenmenge, die sich durch die Exposition drängte, war es hier leider nicht möglich, ein schönes Bild einzufangen. Willkürliche Verhaftungen und Korruption erleben chinesische Bürger täglich. Ai Weiwei will das nicht hinnehmen. Er fordert Redefreiheit, Gewaltenteilung, Mehrparteiendemokratie. Und er nutzt die unendlich variierbare Formensprache der Konzeptkunst, um dies auszudrücken in einem Land, in dem Meinungsfreiheit nicht existiert. (mehr …)