Beluga School for Life: Droht Pleite von Hotel und Schule wegen Reederei-Insolvenz?

Beluga School Niels Stolberg und KinderNach der Tsunami-Katastrophe bedroht die Insolvenz der deutschen Beluga-Reederei die über 150 Kinder des Charity-Projektes iin Süd-Thailand. Niels Stolberg, Gründer und ehemaliger Eigentümer von Beluga, hat viel Geld in das Hilfsprojekt bei Khao Lak investiert. Jetzt ist seine Firma zahlungsunfähig. Stolberg ist entmachtet, die Staatsanwaltschaft ermittelt, und Beluga droht zu versinken. Projekte wie das Beluga School for Life und der Reiseveranstalter Charity Travel stehen vor dem Aus.

Dabei fing das Jahr 2011 eigentlich noch sehr hoffnungsvoll an: Die thailändische Prinzessin Ubolratana Rajakanya überreichte auf der diesjährigen ITB in Berlin den Green Award als “Best Small Tour Operator” im Namen des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes. Der Award wird in verschiedenen Kategorien seit 2007 vergeben. Gewürdigt werden Unternehmen, die besonders nachhaltig und umweltbewusst handeln. Die Schule gilt als UNESCO-Projektschule. Sogar die TUI hat das Projekt bereits gelistet. Doch wieviele Gäste über die TUI bereits in das Resort gekommen sind, darüber schweigt sich Beluga mir gegenüber leider aus.

Ob der US-Finanzinvestor Oaktree, der zurzeit die Geschäfte der Beluga Reederei führt, die Beluga School for Life und Charity Travel weiterführen will, steht noch in den Sternen. Der Investor gilt eigentlich als knallharter Sanierer, der keinen Stein auf dem anderen lässt, Unternehmen in ihre Bereiche zerlegt, einzeln verkauft und höchstwahrscheinlich nicht viel Sinn für thailändische Kinder und ein kleines Hotel hat.

Bisher möchte sich die Beluga Gruppe nicht dazu äußern. Wie mir Klaus-Karl Becker, Manager Internal & External Communications der Beluga Shipping GmbH, mitteilte, „stehen alle Gesellschaften der Beluga Group, die keinen Insolvenzantrag gestellt haben, mit allen Beteiligten in konstruktiven intensiven Gesprächen / Verhandlungen.“ Er bittet mich um Verständnis, dass er keine weiteren detaillierten Fragen zum jetzigen Zeitpunkt beantworten kann.

BSfL HoteldorfZu dem in seiner Form wohl einmaligen und durchaus unterstützenswerten Projekt gehören u.a. mehrere komfortable Gäste-Pavillons mit Poollandschaft sowie ein Body & Soul-Bereich, in dem erholsame Massagen und andere Wellness-Anwendungen auf die Erlebnisurlauber warten. Darüber hinaus bietet der einwöchige Aufenthalt einen interessanten Einblick in die Kultur des Landes. Etwa beim Besuch des lokalen Marktes sowie des Tempels im Dorf Na Nai. Oder beim Koch-Crash-Kurs mit Tipps und Tricks zur thailändischen Küche. Ebenfalls enthalten sind Abstecher zu einem Traumstrand im Nationalpark Lam Ru sowie der Besuch der Tsunami-Gedenkstätte.

Jetzt flehen die Beluga School for Life und Charity Travel um Unterstützung von Gästen, Sponsoren und Freunden des Projektes, um sich von Beluga und Niels Stolberg unabhängig zu machen. Doch ob das gelingt? Oder stehen bald ein tolles Projekt und über 150 Kinder vor dem Nichts? (mehr …)

Beluga School for Life: Stolberg hat keine Spenden veruntreut

Mit einer guten und einer schlechten Nachricht wartete das Kapitel Beluga gestern auf. Erst vorgestern habe ich hier schon ausführlich über den Fall berichtet. Und mittlerweile kam wieder etwas Bewegung in die Sache. Wie die nordwestdeutschen Medien Radio Bremen, Hamburger Abendblatt, Weser-Kurier und NordWestZeitung übereinstimmend berichteten, hat der Reeder Niels Stolberg mittlerweile Privatinsolvenz angemeldet. Der US-Investor Oaktree fordert von Stolberg 131 Mio. Euro, zahlbar auch aus seinem privaten Vermögen. Bei der Beluga School for Life hingegen ist er vom Vorwurf der Untreue frei gesprochen worden.

Ende vergangener Woche hatte unter anderem der NDR berichtet, dass beim RTL-Spendenmarathon gespendetes Geld nicht in vollem Umfang an die Beluga School for Life in Khao Lak, Thailand, geflossen sein könnte. Dies ist mittlerweile widerlegt – und sogar zu Gunsten von Niels Stolberg ausgefallen. (mehr …)

East African Community: Ein neuer grosser Markt entsteht – Vorbild Europäische Union

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_017 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityIn Ostafrika bildet sich eine neue Gemeinschaft. Ganz offensichtlich ist die Europäische Union ein Vorbild für den Zusammenschluss der vielen Staaten. Dabei spielt der Tourismus eine ganz große Rolle, schließlich bringt diese Industrie viel Geld von außerhalb in die Länder hinein – und führt zu Bewusstsein, Verständnis und Unterstützern in den reicheren Ländern der westlichen Welt. Die Ostafrikanische Union – East African Community (EAC) besteht aus den Staaten Burundi, Kenia, Ruanda, Uganda und Tansania. Mithin also aus Staaten, die noch vor wenigen Jahren Kriegsgegner waren oder durch Bürgerkriege und Unruhen destabilisiert wurden. Insgesamt leben 135 Millionen Menschen in dieser Gemeinschaft und erwirtschaften ein Bruttosozialprodukt von 74,5 Milliarden US-Dollars.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_107 Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi,  Hon. Victoire Ndikumana, Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African CommunityZur Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin im März 2011 stieß Burundi als letztes Land hinzu. Die Ministerin für Handel, Industrie, Post und Tourismus von Burundi, Hon. Victoire Ndikumana, die auch gleichzeitig Chairperson of the Sectoral Council on Tourism and Wildlife Management der East African Community ist, stand mir in einem Interview exklusiv Rede und Antwort.

Hier ist mein Video – bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität. Die Ministerin sprach sehr leise und bedächtig – gleichzeitig war es in der Messehalle sehr laut.

Die komplette Rede „EAC Now A Single Market“ von Frau Ministerin Victoire Ndikumana steht bereits hier im Netz zum Nachlesen.

Wird Burundi, werden die ostafrikanischen Staaten jetzt also zu einem grossen bzw. vielen kleinen neuen oder wiederentdeckten touristischen Zielgebieten? Sind die Länder sicher geworden? Sind Kriminalität und Bürgerkriege gewichen? Nehmen sich die Länder etwa Südafrika oder gar Botswana als Vorbild? Und setzen sie auf Luxustourismus mit einer Mischung aus nachhaltigen, ökologischen Lodges für viel Geld? Um damit Flora und Fauna, Natur und Wildtiere zu schützen, hegen und pflegen? Wünschenswert wäre es ja. Und wenn ehemalige Gegner jetzt zu friedlichen, gar freundschaftlichen Akteuren im Sinne einer Weiterentwicklung der Länder und der Region werden könnten – dann würde die Europäische Union hier auch bestens Pate stehen können.

EAC_ITB_Event_Burundi_12Mar2011_170Bei der Veranstaltung in einer der Berliner Messehallen waren neben der burundischen Ministerin auch diverse Botschafter der anderen ostafrikanischen Staaten zu Gast. Garniert wurden die Reden mit lautstarken, farbenfrohen und zum Teil sehr sportlichen Gesangs- und Tanzeinlagen von burundischen und ruandischen Gruppen. Hier ein Einblick:

Die zweite Tanzeinlage von der Gruppe Ihanika aus Ruanda, die in Belgien ansässig ist:

Die dritte Tanzeinlage:

Bei so vielen und farbenfrohen Tänzen und freundlichen Menschen bin ich schon sehr gespannt, die Länder und ihre Attraktionen selbst kennenzulernen. Burundi und Tansania bildeten ja einmal die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Gibt es in Burundi gar noch Reste von deutschen Siedlungen? Ich würde es mir sehr gerne mal anschauen.
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Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (mehr …)

Leutasch: Neuer Kunstweg lädt zu Natur- und Kunstgenuss

Leutasch ors kunstweg2Im vergangenen Winter setzte Leutasch mit Kunstwerken regionaler Kulturschaffender direkt an der Langlaufloipe touristische Akzente. Das Konzept wird in diesem herbstlichen Sommer fortgesetzt: Ein Kunstweg mit Objekten von Ursula Beiler, Ype Limburg, Alois Schild oder Bernhard Witsch ist ab sofort begehbar. Auf einem sanft verlaufenden Rundwanderweg, der durch die Leutascher Weiler Weidach, Gasse, Ahrn, Emmat und Puitbach führt, laden 22 Stationen zu Kunst- und Naturgenuss: Gleich zum Start bilden Ursula Beilers „Kugelsterne“ mitten im Schafshanger einen weithin sichtbaren Blickfang – zur Almabtriebszeit flankiert von über 100 Schafen.

Majestätisch und doch ein wenig versteckt grüßen in Folge Bernhard Witschs Bergkönig und Königin, großformatige Schwarz-Weiß-Bilder von Bernhard Berger bilden interessante Kontraste zu den mächtigen Fichten im Hintergrund. (mehr …)

Der Waldhof²: Wellness am Waldesrand bei Meran

DerWaldhof2_Voellan_Okt_2009_025  Der Waldhof Völlan Lana Meran Südtirol Alto Adige Merano Italien Italia bekam Zuwachs
Familienhotels wachsen langsam. Pläne und Geld, Konzepte und Finanzierung lassen so manchen Hotelier seine Anbau- und Wachstumspläne oder gar nur das Anschaffen neuer Möbel immer wieder verschieben. Die Familie Mahlknecht hat sich vor wenigen Jahren einen Ruck gegeben. Das Traditionshotel Der Waldhof im Ort Völlan bei Lana, unweit von Meran, bekam Zuwachs. Es wurde der ganz große Wurf: Der Waldhof² ist ein komplett neuer hochmoderner Anbau, der keine Wünsche mehr offen läßt.

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Krasser kann der Bruch eigentlich kaum noch ausfallen. Das typische alpenländische Traditionshotel zur rechten, der hypermoderne, designorientierte, holzverkleidete Hoteltrakt zur linken Seite. Dabei ist der Anbau des Vier-Sterne-Superior-Hotels edel und geschmackvoll in die Natur integriert und mit dem Stammhaus unterirdisch mit einem Bademantelgang verbunden. (mehr …)

Hohe Tatra: Schwach angefangen, stark nachgelassen

Wie eine Tourismusdestination ihre Webseite nicht gestalten sollte, das zeigt uns die Hohe Tatra. Diese landschaftlich sicher sehr schöne Gegend ist vom westlichen Massentourismus fast noch unberührt. Hingegen wird sie von polnischen, tschechischen, slowakischen sowie mittel- und ostdeutschen Touristen nach wie vor als Geheimtipp gehandelt. Diese Destination ist mit einer deutschen Seite online gegangen.

Doch was sehen wir? Eine auf den ersten Blick akzeptabel, gut lesbar gestaltete Seite. Sehr informativ. Wir erfahren etwas über die Hohe Tatra in der Slowakei und in Polen, am rechten Rand steht eine Info über die Stadt Zakopane. Zwei Fotos laden zum Verweilen ein. (mehr …)

Messerwetzen im Gäuboden: Wie steche ich richtig ab?

Gaeuboden_Spargel_2010_051Wie gewinne ich essbares Elfenbein? Unter diesem Motto besuchte ich eine der Ecken Bayerns, die nicht allzusehr vom Tourismus heimgesucht wird. Doch das Bayerische Golf- und Thermenland ist in vielerlei Hinsicht eine der köstlichsten Regionen Deutschlands: Ob es sich dabei um Europas weitläufigstes Hopfenanbaugebiet oder Deutschlands größtes Essiggurken-Produktionsgebiet handelt. Von Mitte April bis „Johanni“ am 24. Juni verwandelt sich die Region südlich der Donau, im Dreieck zwischen Regensburg, Landshut und Straubing in ein kulinarisches Dorado für Spargelfreunde.

Gaeuboden_Spargel_2010_065Doch stellt sich dem einen oder anderen immer wieder die Frage: Wie steche ich richtig ab? Wie setze ich das Messer richtig an? Muß ich mir etwa die Hände dreckig machen? (JA!) Brechen meine Fingernägel dabei ab? (Hä?) Wie gewinnt man Spargel? Wo kommen diese leckeren weißen Stangen eigentlich her? Warum haben einige einen weißen, andere einen violetten Kopf? Wer immer noch auf der Suche nach Antwort zu diesen Fragen ist, der sollte unbedingt zur Spargelzeit in den Gäuboden kommen.

Gaeuboden_Spargel_2010_040Hierzulande findet man kaum geübte Deutsche, die sich darin auskennen. Die Erntekräfte sind hauptsächlich unsere polnischen Nachbarn, die von Ernte zu Ernte, von Frucht zu Frucht, von Saison zu Saison durch Europa ziehen. Im Gegensatz zu so manchem faulen, deutschen Hartz IV Bezieher sind sich diese Leute nicht zu schade, sich in aller Frühe auf die kalten Felder zu begeben und ungezählte Male zu bücken, um aus dem feuchtnassen Erdreich die Stangen hervorzustechen.

Gaeuboden_Spargel_2010_058Mit gleich zwei großen Spargel-Anbaugebieten – Abensberg und dem Gäuboden – und knapp 600 Hektar Anbaufläche zählt die Region zu den größten Spargel-anbaugebieten in ganz Bayern. Je nach Bodenbeschaffenheit der Anbaugebiete weisen die edlen Stangen unterschiedliche Geschmacksnoten auf – wobei allen eines gemein ist: der unvergleichliche Genuss! Doch was ist das Besondere am Gäuboden? Warum schmeckt der Spargel von hier einfach noch etwas mineralischer? Es liegt am Boden. Wie uns der Vorarbeiter erklärte, ist die Gegend um Straubing von einem schweren Löß-Lehm-Boden geprägt. Nicht vom üblichen Sandboden, aus dem der meiste Spargel stammt. Der Vorarbeiter ist übrigens ein Deutscher, der allerdings mit einer Polin verheiratet ist, wie er mir anschließend verraten hat.

Hier zeige ich Euch, wie professionell und richtig Spargel gestochen wird: (mehr …)

CEP: Nur noch mit Kompressionssocken fliegen – USA verbieten Aufstehen auf Flügen

CEP_ispo_Feb2010_06Das Blut staut sich. Die Füße werden dick. Wer schon mal auf langen Strecken geflogen ist, der kennt das Gefühl: die Blutzirkulation kommt fast zum erlahmen, das Blut sackt ab, staut sich in den Beinen. Allerhöchste Thrombosegefahr! Dagegen hilft etwas Bewegung an Bord, ein paar Lockerungsübungen. Doch damit ist es jetzt vorbei – zumindest, wenn man in die USA fliegen will oder zurück kommt. Um dicken, schweren Beinen vorzubeugen helfen u.a. Kompressionsstrümpfe. Die sehen oft sehr hässlich aus. Nicht aber die Sportsocken von CEP compression sportswear – das sind topmodische, super funktionierende Kompressionsstrümpfe. Auch im eleganten Business-Schwarz erhältlich.

Über die Vorteile der CEP Kompressionsstrümpfe berichteten begeistert auch Christian Neureuther und Rosi Mittermaier auf der Sportfachmesse ispo 2010 in München. Die beiden tragen die Strümpfe nicht nur beim Fliegen, sondern empfehlen sie auch fürs Skifahren, Nordic Walking, Trail Running, Marathon, Radfahren und diverse andere Sportarten.

CEP_ispo_Feb2010_08Laut Rosi Mittermaier machen diese Socken also auch bei dicken Waden eine gute Figur. Auch dies mag für so manchen auf Langstreckenflügen wichtig sein. Ich habe es selbst getestet: Auf meinen Flügen in diesem Sommer nach und von Sri Lanka und auch an anstrengenden Messetagen habe ich meine schwarzen CEP Running Socks getragen. Sie sitzen fest, eng und dennoch bequem. Sie rutschen nicht und temperieren die Beine optimal. Ich denke, der Markt für diese Socken wird jetzt boomen. Denn eine aktuelle Neuregelung für Passagiere auf USA-Flügen besagt, dass in den Langstreckenjets nach dem Start in Deutschland mit Ausnahme des WC-Besuchs niemand mehr aufstehen darf. Diese Vorschrift erschwert vor allem jenen Passagieren die Reise, die sich kurz mit Kollegen unterhalten, einen Plausch an der Bar führen oder sich einfach die Beine vertreten möchten. Pech gehabt haben auch all jene mit Rückenbeschwerden oder jene, die Entspannungsübungen machen wollen. Auch das simple Stehen ist ab sofort im Flugzeug auf USA-Reisen verboten. Einzige Ausnahme also: Der Toilettenbesuch.

Auf der ispo 2010 in München erklärte mir Michael Klein, Division Manager, CEP compression sportswear, die Funktions- und Wirkungsweise der neuen Strümpfe und Sporthosen: (mehr …)

Gardenissima: Sonne, Schnee und Skivergnügen beim längsten Riesentorlauf der Welt im Grödner Tal

Groedner Tal Gardenissima St Christina 09Einmal mit Weltcup-Athleten sich messen. Einmal gemeinsam mit Skirennläufern die gleiche Piste beim gleichen Rennen ins Tal sausen. Ein Traum? Nein, mitnichten. Der längste Riesentorlauf der Welt, die Gardenissima ist ein Jedermann-Rennen. Sie findet dieses Jahr zum 15. Mal im Weltcup-Skiort Gröden statt. Am 3. April 2011 treten auf der Seceda Alm 650 Skifahrer ab 14 Jahren an, um sich mit der Weltelite des Skisports zu messen.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 16Der längste Volks-Riesenslalom der Welt ist dabei in mehrfacher Hinsicht ein Superlativ: 650 Teilnehmer werden bei der Jubiläums-Ausgabe der Südtirol Gardenissima um Podiumsplätze und wertvolle Sachpreise kämpfen und in einer spektakulären Streckenführung über 1.033 Höhenmeter, eine sechs Kilometer lange Riesenslalom-Rennstrecke mit bis zu 110 Toren überwinden. Hier stehen Hobbyrennfahrer, Ex-Renn-Profis und aktuelle Weltklasse-Athleten gemeinsam am Start und messen sich im direkten Zeitvergleich. Konditionsstärke müssen auf dieser speziellen Rennstrecke alle Läufer beweisen, denn das Rennen ist drei bis vier Mal so lang wie ein Weltcup-Riesenslalom.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 17Es ist daher selbst für Profis wie Denise Karbon, Isolde Kostner, Kristian Ghedina oder Pepi Strobl, die bereits auf dem Gardenissima-Treppchen standen, eine konditionelle Herausforderung. Für echte Weltcup-Atmosphäre und eine weltweite Ausstrahlung der Gardenissima sorgt eine „realtime-webcam„, die so positioniert ist, dass der Start jedes einzelnen Rennläufers im Internet auf www.valgardena.it verfolgt werden kann.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 05Im letzten Jahr habe ich mich selbst noch nicht getraut, an dem Rennen teilzunehmen. Doch ich habe mir fest vorgenommen: sobald ich wieder dort bin, werde ich mich auch in das Getümmel stürzen. Auch wenn meine Zeit mit Sicherheit nicht ganz vorne dabei sein wird: Hauptsache ich komme in weniger als zehn Minuten runter, verpasse – im Gegensatz zu gewissen rasanten Kollegen – kein Tor und jage das Feld vor mir her… Einen kleinen Eindruck des Rennens und der landschaftlichen Schönheit bietet Euch mein Film, den ich im letzten Jahr bei der Gardenissima mit meiner flip mino HD gedreht habe:

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_04Schade ist es dabei um die wirklich schöne Aussicht. Drüben auf der anderen Talseite steht der Langkofel breit und mächtig. Ein Koloss von einem Berg. Daneben das Sella-Massiv und andere zackige Dolomitengipfel. Aber die Skiläufer auf der Seceda haben zum Ausklang der Wintersaison kein Auge für die landschaftliche Schönheit. Der spektakuläre Saisonabschluss im Grödner Tal ist geprägt vom Rennfieber und dem Kampf um Hundertstelsekunden.

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_10Wem auch nach kulinarischen Leckerbissen der Sinn steht, der kommt ebenfalls nicht zu kurz. Rund um das Grödner Tal und die Sella Ronda befindet sich eine der wohl besten Hütten: die Comici-Hütte. Ein wahrer Gourmet-Tempel! Allerdings für jedermann: Hier kann auch eine Familie mit günstigen, leckeren Pastagerichten glücklich und satt werden. Kollege Titus Arnu war kürzlich auch in der Ecke. Er kam ebenfalls an dieser Berghütte vorbei und beschrieb in seinem Artikel „Tour de Mampf“ für die Süddeutsche Zeitung die Hütte so:

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Zum Glück ist die nahe gelegene Comici-Hütte so gerammelt voll, dass um 14 Uhr noch kein Platz frei ist. Also noch eine Runde Skifahren! Und Appetit holen für den kulinarischen Höhepunkt. Die 120 Plätze der Comici-Hütte sind meistens ausgebucht, die Wände des Restaurants tapeziert mit Fotos von Prominenten, die hier schon zu Besuch waren – Ski-Legenden wie Ingemar Stenmark und Franz Klammer, Formel-1-Piloten wie Fernando Alonso und Adelige wie Albert von Monaco.

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Die Comici-Hütte ist bekannt für ihre Fischgerichte, jeden zweiten Tag werden Muscheln, Scampi, Goldbrassen und andere maritime Köstlichkeiten aus Grado an der Adria auf die Berghütte geliefert. Es ist ein Hochgenuss, aber auch ein wenig seltsam, auf 2154 Metern über dem Meer frische Meerestiere zu verzehren. Andererseits: Es ist auch ziemlich seltsam, die Sellaronda hoch- und runterzurennen und dabei nur isotonische Wässerchen zu schlürfen.

Noch mehr Wissenswertes zur Gardenissima: (mehr …)

Chocolates Brescó: Die Schokoladenmanufaktur am Fuße der Pyrenäen

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Oft liegt das grosse Glück im Kleinen. Die feinsten Speisen finden wir weit abseits ausgetretener Wege. So mancher Umweg eröffnet uns neue Perspektiven, bringt uns zu kulinarischen Hochgenüssen, wo wir sie nicht vermutet hätten. Dies trifft auf so manche exzellente Hütte in den Alpen genauso zu, wie auf diese äußerlich unscheinbare Chocolateria im Norden Spaniens. Wer Chocolates Brescó finden will, muss sich mit dem Auto von Barcelona aus in Richtung Huesca begeben. In der Provinz Aragon südlich der Pyrenäen lernten wir ein absolutes Kleinod kennen. Schokolade, Pralinen, feinste Confiserie.

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Flüssiges Glück. So sehen legale Drogen aus. Die Dosis Theobromin, Phenylethylamin, die Serotonin-Vorstufe Tryptophan sowie ein Flavonoid namens Epicatechin: das sind die Namen der glücklich machenden Inhaltsstoffe von Schokolade. Und diese befinden sich in konzentrierter Form in so einer hübschen, kleinen Tasse. Heiß wie die Hölle und süß wie die Sünde schmeckt sie. Der Löffel bleibt nahezu in dieser Tasse stehen. Dazu noch ein kleines Biskuit. Sind wir schon am Ziel unserer Reise? Mehr bräuchten wir nicht als diesen Ort der süßen Verheissungen. Doch leider nein. Wir sind vor etwas mehr als zwei Stunden erst vom Flughafen in Barcelona in Richtung Aragon abgefahren. Unser Ziel ist der Ort Benasque direkt am Fuße der Pyrenäen. Bis dahin sind es noch anderthalb Stunden Fahrt. Somit ist Benabarre, in dem sich Chocolates Bresco befindet, ein idealer Ort für einen Zwischenstopp. Der kleine Hunger wird durch die heiße Schokolade gestillt.

Und für unsere journalistische Neugier gibt es einen kleinen Rundgang durch dieses Kleinod der Confiserie:

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37. Pustertaler Ski-Marathon: Wie ich mein erstes Langlauf-Rennen im Hochpustertal überstanden habe

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Alles begann mit einem Sturz. Ich wollte schon immer mal so eine Brücke in einem Langlauf-Stadion runterfahren. Doch in der Kurve unten vergass ich offensichtlich umzusetzen. Aber eigentlich fing es etwas früher an: An einem Sonntag morgen war ich früh um 7 Uhr aufgestanden, quälte mich in meine Langlauf-Klamotten, frühstückte und verliess das Hotel Monika und stand jetzt um 8.25 Uhr an der Bushaltestelle in Sexten und wartete auf den lokalen Bus nach Toblach. Hier unterhielt ich mich mit einem Italiener aus Parma. Nun, das was man „unterhalten“ nennen kann mit meinen rudimentären Italienisch-Kenntnissen und seinen nicht-vorhandenen Englisch- oder Deutsch- oder sonstwas Kenntnissen. Augenscheinlich hatten wir das gleiche Ziel. Warum sonst sollte er so früh in Langlauf-Klamotten an dieser Bushaltestelle stehen?! Wir strebten den Pustertaler Langlauf-Marathon in Toblach an.

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_05Oder fing alles sogar mit drei Stürzen an? Ich war am Vortag mit Langlauf-Guide Christian Schwienbacher durch das malerisch-schöne Fischleintal unterwegs. Sexten liegt in einer Art Dreiländereck: auf dem Bergkamm gen Norden ist die Grenze zu Osttirol, also Österreich. Und gen Süden über den Pass geht es ins Veneto. Aus dieser ärmeren Ecke der Alpen kommen viele Italiener in das reichere Südtirol rüber, so erfahre ich es bei unserer Tour.

Hier erklärt mir Christian die Berglandschaft:

Wir liefen diese Loipe bis hinter zum Talschluss, wo es nur noch mit Tourenski in die Berge hoch geht. Rings um uns herum die Sextener Sonnenuhr. Die Loipe geht am Anfang fast nur bergauf. (mehr …)

Das Geheimnis der vergessenen Felskathedrale von Roda de Isábena

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Die kleinste Kathedrale Spaniens kennen die wenigsten. Kaum eine Menschenseele verirrt sich in dieses Dorf. Roda de Isábena liegt hoch oben auf einem Fels. Die Worte malerisch und traumhaft beschreiben kaum die kitschig-schöne Lage. Und doch wirkt dieser ehemalige Bischofssitz nahezu trostlos und trutzig. Doch was ist passiert?

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Die meisten Dörfer in der Provinz Huesca in Aragonien im Norden Spaniens sind wie Benasque und Cerler alle gleichermaßen typisch für die Pyrenäen mit engen Gassen und alten schönen Naturstein-Gebäuden. Doch nur die wenigsten liegen trutzig wie eine Festung, dennoch anmutig auf Felsvorsprüngen und sind schon von weitem zu sehen. Dazu gehört Roda de Isábena. (mehr …)

Benasque: Winterurlaub in Spanien

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Regen in den Alpen, Schnee in den Pyrenäen. Der Klimawechsel beschert so manchem niedrig gelegenen Alpental, vor allem in Bayern, immer weniger Schnee. Dafür schneit es an anderer Stelle. Es wird Zeit, über Winterurlaub in Spanien nachzudenken. Der Aneto ist mit 3.404 Metern der höchste Berg der Pyrenäen, der dritthöchste Berg Spaniens. Und fast immer eine Garantie für genügend Schnee im Winter. Der Wintersportort Benasque und die Skistation Cerler liegen ihm zu Füßen und damit optimal für perfekte Skiferien.

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Es sei denn, man ist zu einer Pressereise Mitte Dezember eingeladen. Dann ist es noch reichlich früh, um dort Skifahren gehen zu wollen. Ein bisschen Schnee lag ja schon, aber auf den Pisten war es eben ausschliesslich künstlich beschneit. Doch die Abfahrt von Cerler kann von oben bis unten über acht Kilometer herunter gehen. Das Wintersportgebiet Aramón Cerler ist mit einer Pistenfläche von 35 km² und 246 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade das drittgrößte Skigebiet der spanischen Pyrenäen. Schade, dass wir zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt vor Ort waren. Empfehlenswert ist es auch Spanisch sprechen zu können. Deutsch spricht hier mit Sicherheit kaum jemand, und auch mit Englisch konnten wir uns kaum verständigen. Gut, dass wir eine deutsche Reiseleiterin dabei hatten, die in Barcelona lebt und sich in dieser Gegend bestens auskennt. Auch die meisten Webseiten bieten keine englische Übersetzung.
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Hotel Ciria Benasque: Die Kunst des Weintrinkens

Benasque 02 Hotel Ciria Dez 2011_023
Spanien ist Genuss. Spanien ist das Land von Tapas, Sangria, Ballermann, Paella, Gazpacho, Tortilla und Malle – für den normalen Touristen ist das Genuss. Wer kommt schon auf die Idee zum Wandern, Kajakfahren oder Skifahren? Wie wäre es mal Winterurlaub in Spanien? Wir haben es ausprobiert und logierten dabei im Hotel Ciria in Benasque im schönen Aragon inmitten der Pyrenäen.

Gourmets und Gourmands, Reise- und Foodblogger ebenso wie die Journalisten wissen Spanien ebenso wie Italien und meine persönliche große Liebe Frankreich zu schätzen für seine kulinarischen Genüsse. Die Gastronomie der iberischen Halbinsel ist dabei unheimlich reichhaltig. Am Meer die Fischgerichte, im Landesinneren eher die rustikalen, schweren Gerichte mit Schwein und Lamm. Und nicht zuletzt schuf der Spanier Ferran Adria hier die Molekularküche und bestimmte für ein Jahrzehnt die Küchentrends. Doch wer kennt bei uns schon die Spezialitäten der Pyrenäen? Wer von uns war schon mal in Aragon und hat sich hier durch die heimische Küche durchgegessen? Bisher hauptsächlich ein paar Natur- und Wanderenthusiasten, die die Pyrenäen erobern wollen, den Aneto mit seinen 3.404 Metern erklettern wollen oder gar ein paar Bären begegnen wollen. Doch im Sommer treten sich hier bereits die Spanier und Franzosen gegenseitig auf die Füße. Im Winter gilt es Benasque und die Pyrenäen zu entdecken. Das Hotel Ciria ist eine kleine, feine und adäquate Ausgangsposition dafür. Gerade auch wegen der lokalen Spezialitäten.

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Beginnen wir beispielsweise mit dem üppigen Frühstück. Im Hotel Ciria in Benasque etwa bekommt die Kollegin getrüffelte Spiegeleier auf Pommes frites serviert. Eine merkwürdige Zusammenstellung, aber die Trüffeleier schmecken perfekt. In der Region Benasque erhält jeder Gast von jeder Vorspeise einen Teller für sich, da kommen fünf bis sieben Teller zustande. Allein für die Vorspeise. Und danach kommt noch das Hauptgericht, von den köstlichen Dessert ganz zu schweigen.

Benasque 02 Hotel Ciria Dez 2011_012Das Hotel Ciria liegt inmitten dieses schönen Bergdorfes, umgeben von den majestätischen Bergen, die sich bis über 3.000 Meter hoch erstrecken. Benasque besticht durch seinen Charme, seine Häuser aus den Steinen der Umgebung, seine Mischung aus alten und modernen Häusern, die aber ebenfalls im traditionellen Stil gehalten sind. Im ganzen Ort gibt es kostenfreies WiFi. Und im Hotel Ciria ebenso. Diese Selbstverständlichkeit lässt und staunen, während in Deutschland das Thema immer noch eher skeptisch diskutiert wird…
Das Hotel ist ein wahres Beispiel der hoch-aragonesischen Architektur und bewahrt in seinen Balken und Steinwänden edle Materialien des Benasque-Tals. Sein, unter einer Granitkuppel geschützter, offener Kamin, ist von einer runden Holzbank umgeben, und ist eine einzigartiger Ort um lebhafte Unterhaltungen am Feuer zu führen.

Doch schauen wir uns doch mal zuerst das Hotelzimmer an, in dem ich untergebracht war:

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Advent in den Pyrenäen: Was macht das Scheisserchen in der Krippe?

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Der Zufall schreibt die schönsten Geschichten. Eigentlich wollten wir in den Pyrenäen Ski fahren. Doch Anfang Dezember wird es schon in den Alpen immer fraglicher, wie gut und sicher die Schneedecke bereits ist. Wie unsicher ist in diesem Zeitraum dann erst der Schnee in der Bergkette zwischen Frankreich und Spanien? So fahren wir durch die trockene und sonnige Landschaft, kehren mittags hungrig in eine Wirtschaft am Wegesrand ein – und entdecken im Hotel Casa Peix die wohl merkwürdigste Krippenlandschaft. Ein Rückblick.

Benasque_09_Casa_Peix_Serraduy_Dez2011_003Am Abend blickt José María Turmo über sein Werk und sieht, dass es gut ist: Klein-Jesus liegt in der Krippe, angestrahlt vom Licht versteckter Lämpchen. Maria und Josef stehen um die Wiege, Ochs und Esel schauen beseligt aufs Baby. Nur der Engel, der den ums Feuer versammelten Hirten die Frohe Botschaft verkündete, fällt aus dem Rahmen: Immer wieder kippt er in den Sand. José Maria nimmt ihn behutsam hoch, klebt etwas Leim unter die Füße, seitdem steht der Gottesbote fest und sicher.

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Alle Jahre wieder bastelt der 62-jährige José María Turmo aus dem Örtchen Serraduy in der spanischen Region Aragon an seiner ganz eigenen Schöpfung – einer Weihnachtskrippe. In vielen Teilen Spaniens, vor allem aber in Aragon und der benachbarten Region Katalonien, stehen ab dem 13. Dezember solche selbst gefertigten oder gekauften Krippen. Der Tag ist der Heiligen Luzia gewidmet. Wie ihr sinnbildlicher Lichterkranz erhellen die Kerzen der Krippen die winterliche Dunkelheit, sei es in Wohnzimmerecken, in Schaufenstern oder in den Buden der Weihnachtsmärkte. Auf Letzteren agieren oft auch lebendige Figuren. Zwischen Ständen mit Churros und Bratäpfeln spielen zumeist Laien die Weihnachtsgeschichte nach. Manche Krippen sind alte Familienerbstücke, einige zählen über hundert Jahre.

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Nicht weit von seinem Hotel erstreckt sich das Tal von Benasque. Hier liegt der Parque Natural Posets-Maladeta mit seinen rund hundert Seen, deren beeindruckendster Teil die Salzwasser-Lagunen sind. Der Umkreis des Städtchens Benasque punktet mit der höchsten Dichte an Dreitausendern in den Pyrenäen, auf den Hochgebirgsgletschern geben sich Auerhähne, Schneehühner oder Hermeline die Ehre. Zudem viele aus Frankreich eingewanderte Wildschweine oder aus Kroatien importierte Bären. Im kleinen, aber feinen Cerler-Skigebiet rasen die Touristen zu Tale. Ansonsten blieb dieses wunderbare Naturrefugium bislang verschont von allzu viel menschlichem Auflauf. (mehr …)

Kanarische Inseln: 10 Tage Insel-Springen für neue Geschichten

Gran Canaria, Fuerteventura, Tenerifa, Lanzarote und La Gomera – so heißen die schönen, wilden und reizvollen Inseln im Atlantik. Sie sind die Hauptinseln der Islas Canarias, der Kanarischen Inseln. Sie liegen auf der Höhe von Marokko und West-Sahara, gehören allerdings zu Spanien. Und sind nicht zu Unrecht eines der beliebtesten Ziele von uns Deutschen. In den nächsten zehn Tagen bin ich hier auf einer Rundreise unterwegs.

Ich werde für Euch von Insel zu Insel springen und mir in kürzester Zeit soviel wie möglich von diesen Inseln anschauen und mit vielen schönen Fotos und interessanten Geschichten wiederkommen. Hoffentlich haben die Hotels, in denen ich sein werde, WLAN, so dass ich schon von dort aus mich in das Internet einwählen und hier erste Eindrücke schildern kann. (mehr …)

Kanarische Inseln: Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera

Ein kleiner Zwischenstand: ich befinde mich auf einer Rundreise auf den Kanarischen Inseln. Zehn Tage hüpfe ich von Insel zu Insel, mal mit dem Flugzeug, mal mit der Fähre. Montag landete ich auf Gran Canaria und verbrachte drei sehr schöne Tage auf der Insel. Einen knappen Tag nur war ich auf Teneriffa und heute bin ich abends per Fähre nach La Gomera gekommen.

Ich war schon auf einigen Pressereisen. Doch bisher war keine so dermassen schlecht und chaotisch organisiert wie diese. Das Tourism Board von den Islas Canarias bemüht sich zwar sehr. Doch für die einzelnen Inseln ist jede Insel selbst verantwortlich. Und die zuständige PR-Agentin, die die Reise organisiert hat, hat sich keinen einzigen Tag blicken lassen. Wir haben bis heute kein detailliertes Programm erhalten. Nur einen groben Überblick. Und den auch nur nach mehrmaligem Nachhaken am zweiten Tag. (mehr …)

Hotel Jardin Tecina La Gomera: Vergessene Reservierungen, Massenabfertigung, Schlagermusik und blutige Barschlägereien

Und immer wieder erlebt man Neues. Während ich in der Hotellobby des Hotel Jardin Tecina auf der Insel La Gomera an meinen Notizen arbeite, dringt aus der Hotelbar eine Etage tiefer lautes Geschrei nach oben. Frauenstimmen schreien: „Marco, No!“ Hotelpersonal rennt die Treppe hinunter, die Security wird übers Funkgerät herbeigerufen, Frauen eilen von unten nach oben, Schaulustige versammeln sich an der Treppe in sicherer Entfernung. Nach einigem hysterischem Geschrei wird ein Mann von zwei Frauen nach oben gezerrt, in die sichere Entfernung offensichtlich von einem Kontrahenten. Zu dieser Gruppe gesellen sich drei andere Männer und ein paar Frauen, alle aufgebracht, diskutierend. Ein Mann hat eine aufgeschlitzte Wange, sein Hemd ist blutig. Um was es ging, hab ich nicht mitbekommen, dafür reichen meine rudimentären Spanischkenntnisse nicht aus. Ob die deutsche Schlagermusik, die gestern wie heute in der Bar gespielt wurde, die Gemüter derartig erhitzte? Oder wurde bei einer spanischen Geburtstagsfeier zu stark den alkoholischen Getränken zugesprochen?

Am Abend sollten wir eigentlich laut unseres Plans am Barbeque teilnehmen. Ich fand heraus, dass das Hotel nicht nur die Massenabfertigung im grossen Restaurant hat. Über einen kleinen Weg bis zur Klippe gelangen die Gäste zu einem Aufzug. Dieser fährt etwa vier Etagen nach unten. Dort führt direkt am Strand ein kleiner Weg hin zu einem exzellenten Restaurant-Bereich. Hier sind nochmal zwei Restaurants, die zum Hotel Jardin Tecina gehören, ein A-la-Carte- und ein Barbeque-Restaurant. Eintritt ist hier nur mit Vor-Reservierung, auch wenn Tische frei sind. (mehr …)

Im Flieger nach Kolumbien: Auf den Spuren von nachhaltigem Tourismus in Südamerika

Kolumbien = Koks und Kaffee? Das war einmal. Doch wie schaut es da jetzt aus? Medellin, Cali – wer denkt da nicht gleich auch an Kartelle, an Drogenkrieg? Doch das ist schon über 10 Jahre her. Die Drogenkriege toben derzeit in Mexiko. Während in benachbarten südamerikanischen Ländern sozialistische Dikataturen das Land kaputt machen, Unternehmer enteignen und die Bevölkerung verarmen lassen, hat sich – von Europa nahezu unbemerkt – Kolumbien zu einer Demokratie gemausert. Wer Freunde fragt, die in jüngster Zeit schon wieder in Kolumbien waren, trifft auf begeisterte Gesichter, auf faszinierende Geschichten. Also: was ist Kolumbien heute? Der Frage gehe ich aus touristischer Sicht in den nächsten Tagen nach. Dabei ist mir klar, dass dies nur ein Ausschnitt sein kann. Ich werde wohl in keinen kritischen Regionen sein. Und die Frage der Menschenrechte, der ungleichen Verteilung etc. kann ich hier auch nicht lösen oder vertiefen.

Hier ein Blick auf meine Landung in Bogota.

Kolumbien – das ist eines der ganz wenigen Länder in Südamerika, das an zwei Meeren liegt. Kolumbien – das ist Atlantik und Pazifik. Das ist alte Indio-Kultur, koloniales Vermächtnis, Nachfahren von schwarzafrikanischen Sklaven sowie den Mischformen wie Mestizen etc. und eine moderne Wirtschaft. Doch gleichzeitig liest man auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes, das man immer noch aufpassen muss. Möglichst keine Überlandfahrten, schon garnicht nachts. Und in die Grenzgebiete zu benachbarten Staaten sollte man schon gar nicht gehen.

Doch Kolumbien – das ist auch nachhaltiger Tourismus, Green Lodges, ökologisch verantwortungsvoller Abenteuertourismus. Genau diese Seite des Landes kennen noch die wenigsten. Und ich möchte sie Euch in den nächsten Tagen gerne näherbringen. (mehr …)

Therme Meran: Alpine und mediterrane Wohlfühl-Wellness nicht nur für Winterwochen

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Wohin wenn’s regnet? Auch in Südtirol ist mal schlechtes Wetter. Doch die Therme Meran lockt mit ihrem grandiosen Angebot auch bei gutem Wetter. Da wehren sich die Beine, auf die Berge hochzustürmen, viel lieber hockt der sonst eifrige Wanderer im Thermenpark und genießt das großzügige Angebot. Die im Dezember 2005 eröffnete Therme Meran hat es geschafft, das unverfälschte Südtirol mit dem modernen Mediterranen zu verbinden. Designer und Innenarchitekt Matteo Thun schuf eine „Naturoase im Herzen der Stadt“, die wegen ihrer modernen Architektur auffällt, sich aber dennoch harmonisch ins Stadtbild von Meran einfügt. Die gläserne Architektur der Therme Meran gibt dem Besucher freien Blick auf die umliegenden Bergketten, so dass der Gast im Dialog mit der Landschaft, dem Wasser und den ursprünglichen Elementen Südtirols steht.

Gleich am Ufer des Gebirgsflusses Passer vis à vis von Stadtzentrum und Kurhaus haben die Therme Meran und das angeschlossene Hotel Therme Meran ihren Platz gefunden. Klare Linien in der Architektur, die Verwendung von wertvollen Natursteinen und Hölzern beim Bau sowie die Nutzung von regionalen Produkten im Spa & Vital Center zeugen vom Verständnis und dem Respekt vor der Natur. (mehr …)

Somatheeram Ayurveda Group: Vorreiter im Medical Wellness

Somatheeram Ayurveda Resort dharaWarmes, würzig duftendes Kräuteröl läuft in einem feinen Strahl über die Stirn. Das Ölbehältnis wird dabei nach Jahrtausende alter Vorschrift sanft von links nach rechts und zurück bewegt. Die Prozedur dauert etwa 40 Minuten. Alles was man dabei hört, ist das Rauschen des nahen Meeres und das Zischen der Flamme, die das Öl erwärmt. Nur selten im Leben fühlt man eine derart tiefe Entspannung. Diese Ölgussmassage, Sirodhara genannt, ist die wahrscheinlich berühmteste Anwendung der ayurvedischen Heilkunst. Und es ist eine der Spezialitäten des renommierten Somatheeram Ayurveda Resorts. Die idyllische Anlage an der Malabarküste im südindischen Bundesstaat Kerala präsentiert sich gemeinsam mit weiteren erstklassigen Ayurveda-Zentren im Februar auf der Touristik-Messe „Reisen Hamburg 2010“.

Somatheeram Ayurveda Resort pizhichilAlles dreht sich im Somatheeram um Ayurveda. An nur wenigen Orten auf der Welt wird das „Wissen vom Leben“ mit ähnlicher Leidenschaft für Authentizität gepflegt und praktiziert, wie hier. Überall finden sich detailgetreue Umsetzungen der Vorgaben indischer Texte, die so alt sind, dass deren Ursprung sich im Reich der indischen Mythologie verliert. Selbst die Behandlungsliege ist – wie es diese Schriften verlangen – aus einem einzigem Holzblock gehauen. Für die Herstellung von Kräuterölen in der hauseigenen Manufaktur kommen keinerlei technische Hilfsmittel zum Einsatz. Und wie vor tausend Jahren spenden offene Feuer aus Tamarindenholz die gleichbleibende Wärme für die Zubereitung der Essenzen und Ölmischungen. (mehr …)

Australien: 14 Tage Melbourne Reise gewinnen

VictoriaMitspielen, Gewinnen und auf geht’s: Gemeinsam mit Etihad Airways, dem Veranstalter STA Travel und dem Mair Dumont Verlag verlost Tourism Victoria eine traumhafte Reise für zwei Personen nach Melbourne. Der Gewinner fliegt mit Ethihad Airways direkt nach Melbourne. Dort warten auf ihn vier spannende Nächte in einem angesagten Hotel inklusive Abendessen und einem Welcome-Package für die trendige Metropole. Der Eintritt zum Melbourne Observation Deck, einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, gehört dazu. Im Anschluss folgen zwei Tagestouren – ein Ausflug zur weltberühmten Great Ocean Road und nach Phillip Island. Die dort ansässigen Zwergpinguine und Koalas sind nicht nur für Kinder ein echtes Highlight. Zurück in Melbourne verbringt der Gewinner eine weitere Nacht in der Eventmetropole, bevor es am nächsten Tag mit dem Camper auf eine zehntägige Erkundungstour geht. Während dieser Zeit kann er die unberührte Natur und die faszinierende Tierwelt Victorias kennenlernen. Nach insgesamt 14 eindrucksvollen Tagen wird der Rückflug mit Etihad Airways angetreten.

Victoria bietet als zweitkleinster australischer Bundesstaat zahlreiche Attraktionen auf engem Raum und zudem mit einem Drittel aller australischen Nationalparks jede Menge Natur. Die ganze Vielfalt des Fünften Kontinents lässt sich dort kompakt erleben – Outback im Norden, Steilküste und Sandstrände im Süden, Weinberge und alpines Hochland im Landesinneren. Die trendige Hauptstadt Melbourne ist Kultur-, Sport- und Eventmetropole. Sie ist ein Schmelztiegel und bietet hypermoderne Architektur, pulsierende Stadtviertel, weitläufige Parks und eine herausragende Gastronomie. Wie diese Reise zu gewinnen ist: (mehr …)

Zell am See: Hochkultur auf der Schmittenhöhe

Zell_Hochkultur_NeueWienerConcertSchrammelnAm 8. August 2009 startet die Veranstaltungsreihe „Hochkultur“ in Zell am See-Kaprun an zwei Wochenenden. Auf dem 2.000 Meter hohen Gipfel der Schmittenhöhe stehen am Eröffnungs-Wochenende das Erbe der Strauss-Dynastie und der Wiener Schmäh des 19. Jahrhunderts im Fokus. Mit dem Johann Strauss Ensemble aus Linz und den Neuen Wiener Concert Schrammeln spielen gleich zwei Bands auf.

Die Neuen Wiener Concert Schrammeln haben sich den Melodien verschrieben, die in der österreichischen Hauptstadt des ausgehenden 19. Jahrhunderts gespielt wurden. Das Repertoire umfasst Lieder, Märsche und nicht zuletzt den Wiener Walzer. Die sattgrünen Wiesen des Zeller Hausbergs bieten dabei die Kulisse für die österreichische Musik.
Kaum jemand hat den Walzer so geprägt wie die Komponisten-Familie Strauss. Zum 110. Todesjahr von Johann Strauss Sohn widmet man sich bei Hochkultur daher ganz besonders seinem musikalischen Erbe. Einer seiner Nachfahren ist Urgroßneffe Dr. Eduard Strauss; er kennt die Historie der Familie wie kein Zweiter. Am Samstag, dem 8. August, wird Strauss aus dem Leben seiner Vorfahren berichten. Ab 13.30 Uhr bringt er seinem Publikum die ‚Faszination Strauss‘ näher. (mehr …)

Antigua Sailing Week: Größte Segelregatta der Karibik vom 24. bis 30. April 2010

Antigua Sailing WeekDie Antigua Sailing Week, die jährlich stattfindende, größte Segelregatta in der Karibik, steht vor der Tür. Vom 24. bis 30. April 2010 werden zum 43. Mal Wettfahrten in verschiedenen Kategorien rund um die Insel Antigua durchgeführt. Das besondere ist, dass nicht nur weltbekannte Segelkoryphäen auf ihren Rennbooten, sondern auch Laien und Hobbysegler auf Charterbooten in einer eigenen Klasse antreten. Bis zu 2.000 Segler auf circa 200 Booten kämpfen dabei um karibischen Ru(h)m und Ehre.

Während der gesamten Woche herrscht auf Antigua ausgelassene Stimmung und jeden Abend gibt es nach den offiziellen Rennen an mehreren Orten über die Insel verteilt diverse Veranstaltungen mit karibischer Live-Musik – von der Dickenson Bay im Norden über Jolly Harbour im Westen bis zu Shirley Heights im Süden Antiguas. (mehr …)

Macau setzt auf Gesundheitstourismus

Macao The VenetianAls nicht weniger als „das weltweit größte integrierte One-Stop-Wellness-Center“ bezeichnet sich die Malo Clinic selbst. Damit setzt Macau nun auch in Sachen Gesundheit und Wellness Rekorde. Insgesamt fast 9.000 Quadratmeter teilen sich der Tagesklinik- und Spa-Bereich im fünften Stock des Venetian Macao Resorts (Bild). Unter einem Dach bietet die Einrichtung Gesundheitstouristen eine breite Palette an medizinischen Behandlungen und Vorsorgen sowie Spa- und Wellness-Programmen aus der westlichen und östlichen Welt. Dort arbeiten Ärzte und Gesundheits-Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche sowie Therapeuten aus Asien, Europa und Amerika. Besitzer und Betreiber ist die in Lissabon beheimatete Malo Clinic Health & Wellness Group.

Die zentrale Strategie des Macau Government Tourist Office (MGTO) lautet weiterhin: Diversifikation. Das Fremdenverkehrsbüro will das touristische Angebot, das sich früher auf Casinos konzentrierte, auf eine breitere Basis stellen. Dem entspricht die nun erfolgte Eröffnung der Malo Clinic im Venetian Macao Resort. (mehr …)

Ruhr 2010: Kurzurlaub in der Metropole online buchen

Der Sommer ist der perfekte Zeitpunkt für einen Kurztrip ins Ruhrgebiet für alle, die der Kulturhauptstadt RUHR.2010 noch keinen Besuch abgestattet haben. Das Kultur- und Freizeitprogramm steht in voller Blüte und pünktlich zur Ferienzeit gibt es neue Wege, einfach und schnell ein Hotel, ein Pauschalangebot oder individuelle Reisebausteine in die Metropole Ruhr zu buchen. Online ist dies über die Website der Ruhr Tourismus möglich.

Zahlreiche Badeseen und Freibäder haben wieder geöffnet, Fahrradtouren machen im Sommer besonders viel Spaß. Radeln lässt sich in diesem Jahr bei diesem Sauwetter im Ruhrgebiet besonders gut mit Kultur verbinden, zum Beispiel am 230 Kilometer langen RuhrtalRadweg oder um die Installationen des Kulturhauptstadt-Projekts Emscherkunst zu bestaunen. (mehr …)

Top Trails: Perfekt Wandern in Deutschland

TopTrails GermanySie führen mitten hinein in die atemberaubende Natur und verbinden die schönsten Seiten Deutschlands: die Top Trails of Germany. Die zwölf Spitzenwanderwege bieten erlebnisreiches Wandern im ganzen Land. Diesen Sommer feiert die Premiummarke ihr 5-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum stehen in dieser Saison besonders abwechslungsreiche Wander-Touren zur Wahl.

Ob schroffes Gebirge, sanfte Graslandschaften oder geheimnisvolle Wälder – Wanderer entdecken auf den Premiumwegen die unterschiedlichsten Seiten des Landes. Keiner der Wege verläuft parallel, so dass Wanderer überall unterschiedliche Attraktionen und Landschaften entdecken können. Jeder Weg bietet zudem verschiedene Etappen, unter denen sich Wanderer die für sie geeigneten heraussuchen können – ob eben verlaufende Forststraße oder schmaler Klettersteig. Die zertifizierten Wege sind perfekt ausgeschildert und trotzdem einsam und ursprünglich. (mehr …)

In eigener Sache: Vorfreude – Koffer packen…

Jetzt ist es schon wieder eine kleine Weile her, dass ich hier gebloggt habe. Im Hintergrund liegen diverse Artikel, angefangen. Auf Youtube findet Ihr in meinem Kanal diverse meiner Flip-Filme, die ich hier noch verlinken und beschreiben wollte. Und auf Flickr sind diverse Bilder, zu denen ich hier noch Artikel bringen wollte. Alles vor mir hergeschoben, weil diverse andere Sachen im Vordergrund standen. Die letzten drei, vier Monate war ich permanent auf Achse. Habe Themen gesammelt, Geschichten im Köcher, die ich jetzt gerne für Euch bringen werde. Doch jetzt ist kurz innehalten angesagt. Zwei Wochen Pause. Erholen. Entgiften. Entschlacken. Ich packe gerade die Koffer – und morgen gehts für 14 Tage nach Sri Lanka. Ich werde eine Ayurveda-Kur machen. Und ich hoffe, dass im Hotel oder in einem Internet-Café in der Nähe Möglichkeiten sind, dass ich Euch von dort berichten kann.

Habt Ihr Erfahrungen mit Ayurveda? Wart Ihr schon mal in Sri Lanka? Was für Tipps könnt Ihr mir auf den Weg geben?
Ich bin eher ein rationaler Typ, halte wenig von esoterischem Hokuspokus. Doch nachhaltige, ganzheitliche Anwendungen, die Körper und Seele bzw. Geist gesund und glücklich machen – das ergibt einen Sinn. Allerdings habe ich bisher nur von Frauen gehört, die Ayurveda-Kuren gemacht haben. Ich versuche, den Fragen auf den Grund zu gehen. Und werde Euch die Antworten hier oder nach Möglichkeit auch an anderer Stelle in Print und Online liefern. (mehr …)

Angkor Wat: Touristenmassen bedrohen Weltkulturerbe

Laut AP drängt der Global Heritage Fund auf konzertierte internationale Maßnahmen zur Erhaltung der weltberühmten Weltkulturerbestätten Asiens. Es bestünde ein hohes Risiko, dass einige der bekanntesten historischen Gebäude verloren gehen oder beschädigt werden, wie etwa die antike Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha. Die US-Stiftung veröffentlichte einen Bericht, nachdem von den weltweit nahezu 500 Welterbestätten in den 100 ärmsten und Schwellenländer der Welt über 200 vor irreversiblem Verlust und Beschädigung stehen.

Dazu zählen außerdem die archäologischen Stätten der Sumerer im südlichen Irak, die unter massiven Plünderungen leiden, die antike Stadt Hasankeyf in der Türkei, die durch ein neues Staudammprojekt überflutet werden könnte, sowie Kashgar im Westen Chinas, wo die Regierung plant, das alte Viertel des Ortes wegen Erdbebengefahr abzureissen. Deshalb müssten mehr als 50.000 Menschen zwangsumgesiedelt werden. (mehr …)