Südtirol: Die Heimat von Speck, Käse, Apfel und Wein

Roland Trettl ist landesweit bekannt als Fernsehmoderator und Fernsehkoch. Mit den Shows The Taste, Kitchen Impossible, Grill den Profi  und First Dates – Ein Tisch für zwei ist er einem Millionenpublikum bekannt geworden. Doch sein Vorleben ist viel interessanter: Roland Trettl stammt aus Südtirol und war vom Guide Michelin mit einem Stern gekrönt – bevor er sich dem schnöden Mammon zuwandte. 

Roland Trettl ging durch die exzellente Schule von Küchengott Eckart Witzigmann, er kochte im Aubergine, im Tantris, war für Witzigmann im Restaurant Ca’s Puers auf Mallorca und führte das Restaurant Ikarus in Salzburg. Die exzellente Kochkunst liegt dem Südtiroler also im Blut. Die Liebe zu den Produkten vor allem – oder besser: zu den Lebensmitteln. Denn darauf legt er selbst allergrößten Wert: Wir leben von Lebensmitteln, wir kochen und essen, damit unser Körper funktioniert, damit wir gut leben können. Das Wort „Produkt“ hört sich künstlich an, eher wie ein maschinell hergestelltes Teil. Wir essen jedoch natürliche Dinge, die auf bzw. in unserer Erde wachsen. 

Vor wenigen Tagen präsentierte Roland Trettl einige der besten Lebensmittel aus seiner Heimat: Speck, Käse, Äpfel und Wein. Genau diese Lebensmittel spiegeln die traditionelle Lebensweise und Geschichte Südtirols. 

Roland Trettl ist ein waschechter Südtiroler. Er ist in Bozen geboren und aufgewachsen. So ist er perfekt geeignet, um Südtiroler Lebensmittel vorzustellen. Mit 16 Jahren hat er eine Kochlehre begonnen, da es zum Eishockey-Profi nicht gereicht hat. Mit 21 Jahren hat er Südtirol verlassen, und zu Eckart Witzigmann gegangen. Jetzt ist Roland Trettl das Gesicht der Kampagne zu EU-Gütesiegeln „Europa, wo Qualität zu Hause ist“. 

Das Förderprogramm informiert drei Jahre lang über die Qualitätsversprechen, die mit den europäischen Gütesiegeln geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützte geografische Angabe (g.g.A.) sowie der Auszeichnung DOC (Italienisch: „Denominazione di origine controllata“ für kontrollierte Herkunftsbezeichnung) verbunden sind.

Von 2018 bis 2020 klärt die Kampagne mit dem Untertitel „Authentischer Geschmack mitgarantierter Herkunft“ am Beispiel von Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A.,Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse Fachleute aus Handel und Gastronomie sowie Verbraucher darüber auf, welche Garantien die EU-Gütesiegel geben und welchen Mehrwert sie für Konsumenten und Produzenten bergen. Initiatoren der Kampagne sind das Südtiroler Apfelkonsortium, das Konsortium Stilfser Käse, das Südtiroler Speck Konsortium und das Konsortium Südtirol Wein. Das von der Europäischen Union geförderte Programm umfasst Aktionen im Heimatmarkt Italien und in den Exportmärkten Deutschland, den Niederlanden und Schweden.

Für den Handel sind insgesamt 540 Verkostungstage mit Südtiroler Apfel, Südtiroler Speck und Stilfser Käse geplant. Dabei sollen Endverbraucher sich davon überzeugen können, dass Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung auch geschmacklich den Unterschied machen. Zudem sind 12 Seminare zur Schulung von angehenden Wein-Profis vorgesehen. Darüber hinaus setzt die Kampagne auch auf die Zusammenarbeit mit Influencern. So erhalten mehrere Food- und Weinblogger die Gelegenheit, die vier Produkte mit EU-Gütesiegel kennenzulernen und sich bei Studienreisen nach Südtirol von den traditionellen und kontrollierten Herstellungsmethoden zu überzeugen.

EU-Gütesiegel stehen für garantierte Herkunft und Qualität

Die Gütesiegel der Europäischen Union zeichnen landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel aus, die eng mit ihrer Herkunftsregion, handwerklichen Traditionen und den Menschen, die sie herstellen, verbunden sind. Sie geben Verbrauchern die Sicherheit, ein authentisches und kontrolliertes Qualitätsprodukt zu kaufen. So garantiert die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), dass alle Produktionsschritte nach traditionellen Methoden in der Herkunftsregion erfolgt sind. Die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) dokumentiert, dass mindestens ein Produktionsschritt nach festgelegten Kriterien in der Herkunftsregion stattgefunden hat. Damit sind die Erzeugnisse rückverfolgbar – ein Aspekt, der für Konsumenten immer wichtiger wird. Das gilt auch für den Südtirol DOC Wein, den Südtiroler Apfel g.g.A., den Südtiroler Speck g.g.A. und den Stilfser g.U. Käse. Mit EU-Gütesiegel ausgezeichnet, stehen diese Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung für Qualität aus der Region Südtirol und beispielhaft für Qualität aus Europa.

Qualitätsprodukte Wein, Apfel, Speck und Käse

Die DOC-Herkunftsbezeichnung für Südtiroler Weine existiert seit 1971. Heute sind mehr als 98 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols DOC-klassifiziert. Alle Weine aus dem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen – beispielsweise mit einer Begrenzung des Höchstertrags, Mindestwerten für Alkohol- und Säuregehalt und vieles mehr. Dank seiner geografischen Lage und dem milden, alpin-kontinentalen Klima stellt Südtirol auf 5.400 Hektar Rebfläche ein überaus facettenreiches Weinanbaugebiet dar. Hier wachsen 20 verschiedene Rebsorten – etwa 60 Prozent davon sind weiß, 40 Prozent davon sind rot.

Der Südtiroler Apfel g.g.A. ist seit 2005 von der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt. Mit 300 Sonnentagen im Jahr, viel Regen im Frühling, einem in der Regel milden Sommer und Herbst bietet die Region ideale Bedingungen für den Apfelanbau auf bis zu 1.000 m Höhe. Dieses einzigartige Klima, gepaart mit einem kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbau, verleiht dem Südtiroler Apfel seine typische saftige und knackige Qualität. Aktuell tragen 13 Sorten das g.g.A.-Siegel: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Morgenduft, Jonagold, Pinova, Red Delicious, Topaz, Winesap.

Der Südtiroler Speck g.g.A. trägt seit 1996 die geschützte geografische Angabe. Die sorgfältige Auswahl des Schweinefleischs sowie klare Leitlinien und Kontrollen bei der Produktion machen den Südtiroler Speck unverwechselbar. Der Leitsatz der Hersteller„Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Luft“ ist Teil der gelebten Handwerkstradition,die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Typisch für den Südtiroler Speck sind sein würziger und leicht rauchiger Geschmack – nur der beste Speck bekommt das historische Brandsiegel.

Der Stilfser g.U. Käse ist seit 2007 von der EU als einziger Käse Südtirols mit geschützter Ursprungsbezeichnung anerkannt. Das spricht für traditionelle Qualität und den historischen Bezug zum Ursprungsgebiet: Die Herstellung des „Stilfser“ lässt sich bis ins Jahr 1914 zurückverfolgen. Es handelt sich um einen für die Region typischen Käse, der mindestens 60 Tage gereift ist. Hierfür wird frische Kuhmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen, die größtenteils oberhalb von 1.000 Metern Höhe liegen, innerhalb von 48 Stunden verarbeitet. Derzeit wird der Stilfser von Mila im Werk Bruneck und in der Sennerei Burgeis produziert.

Service:



Slow-Food meets Yoga – Lebenskunst in Südtirol

Im familiengeführten 4 Sterne Hotel Schwarzschmied, dem ersten Lebenskunst-Hotel Südtirols, ist Genuss Programm. Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit das perfekte Urlaubsdomizil.

Die Zimmer des Hotels Schwarzschmied sind mit Möbeln aus Naturmaterialien ausgestattet

Schon eine alte Volksweisheit besagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Deshalb sollten wir Körper und Geist öfter mal eine Verwöhnpause gönnen – uns zwischendurch Zeit nur für uns selbst nehmen, einfach mal treiben lassen und den Moment genießen.

Traumhafte Ausblicke vom Hotel-Garten auf die wunderschöne Bergwelt des Meraner Landes

Eingebettet in die Bergwelt des wunderschönen Meraner Landes in Südtirol können sich sowohl Aktivurlauber als auch Ruhesuche im historischen und doch innovativen Ambiente des Schwarzschmied besonders wohlfühlen. Hier vereinen sich italienischer Lebensstil und das Bewusstsein für Natur und Umwelt.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.“ 

Genuss nach dem Slow Food-Prinzip

Leicht, vollwertig, vegetarisch, vegan, laktose- oder glutenfrei – die Küche des Restaurants „La Fucina“ bietet Genuss vom Feinsten für individuelle Bedürfnisse. 

In der ehemaligen Schmiede zaubert Küchenchef Stefan Brida köstliche und gesunde Gerichte auf Ihren Teller. Das Besondere: Hier wird gekocht nach dem Slow Food-Prinzip – das heißt, es gilt der Grundsatz „zurück zur Natur“, wobei besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit und den regionalen Bezug von Zutaten und Speisen gelegt wird. 

Lecker! Hier wird sogar die Pasta hausgemacht

So stammen Butter und Honig von ausgewählten Almen und Bauernhöfen aus dem Ultental. Die Eier liefert der Bauer aus der Nachbarschaft. Frisches Gemüse, Obst und Kräuter kommen größtenteils von lokalen und regionalen Produzenten oder aus dem hoteleigenen Schwarzbauergarten. Auch die Pasta für die leichten italienischen Vorspeisen, die in Südtirol zu den traditionellen Gerichten zählen, sind selbstverständlich hausgemacht. 

Den Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück mit Produkten von regionalen Bauernhöfen beginnen

Und weil „gesundes Leben mit belebtem Wasser beginnt“ (Johann Grander) fließt in den Schwarzschmied-Bädern und aus den Wasserhähnen ausschließlich vitalisiertes Granderwasser – womit natürlich auch gekocht wird. 

Der beheizte Außenpool ist ganzjährig benutzbar

Wahren Reichtum hat man, wenn man seinen inneren Ausgleich gefunden hat.“ 

Im Spa- und Wellness-Bereich mit einer großzügigen Beauty- und Saunalandschaft, einem Fitnessraum sowie einem Innen- und beheizten Außenpool stehen Wohlbefinden und Gesundheit im Mittelpunkt.

Mit Yoga den Tag ausklingen lassen

Um Körper und Seele in Einklang zu bringen, war es Junior-Chef Klaus Dissertori eine Herzensangelegenheit das Thema Yoga zu einem wesentlichen Bestandteil des Schwarzschmied zu machen. So stehen im 70m² großen Yogaraum nicht nur tägliche Yogaklassen – vom „Gentle wake up Yoga“ bis zum Sivananda Yoga auf dem Programm, sondern es können auch Yoga-Workshops und -retreats oder Privatstunden bei qualifizierten Yogalehrern gebucht werden. 

Auch Wandern in der traumhaften Natur rund um das Hotel fördert das bewegte Innehalten. Entsprechend bietet das Hotel drei geführte Wanderungen pro Woche an. Rund um Lana finden sich zahlreiche Wanderziele. Hier liegt der Eingang ins urige Ultental, am Rand zum Nationalpark Stilfserjoch mit seinen hohen Gipfeln und den 2000 Jahre alten Ultner Urlärchen in St. Getraud. 

Der Ruheraum des Lebenskunst-Hotels

Wer lieber auf das Rad umsteigen möchte, kann sich im Hotel kostenlos hochwertige Mountain- und Citybikes ausleihen. 

Auch Golfern wird es nicht langweilig: Drei Golfplätze mit mediterranem bis hochalpinem Charakter stehen Profis und Freizeitgolfern im Umkreis von 30 Kilometern zur Verfügung. 

Ob Sommer oder Winter, im vielfältigen Meraner Land kann man das ganze Jahr Natur pur auf seine individuelle Weise genießen. 

Kleinod im Zentrum Lanas: Hotel-Chef Klaus Dissertori vor seinem neuen Hotel 1477 Reichhalter


Für Retro- und Kulinarik-Fans

Als Erweiterung für ihr Lebenskunst-Hotel Schwarzschmied baute Familie Dissertori ein altes Schmuckstück – das Gasthaus Reichhalter im historischen Zentrum Lanas – um und ließ es im Sommer 2018 als „Eat & Sleep“ Location am Fuße von Schloss Braunsberg mit acht Zimmern neu aufleben. 

Romantisch! Die Dachterrasse vom Hotel Reichhalter


Service:


Fotos: © Anke Sieker/ Hotel Schwarzschmied

Gourmet Skisafari: Genußvoll Skifahren in Alta Badia

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger

Bestgepflegte Pisten, stahlblauer Himmel – das ist einfach Skifahren mit Genuss. Dazu noch kulinarische Köstlichkeiten und regionale Weine, schon wird der Wintersport zum Hochgenuss! Unsere Autorin Adelheid Wanninger ging in Alta Badia auf Genussreise.

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger
Als Hot Spot für Gourmets hat sich die Region Alta Badia entwickelt, die inmitten der Dolomiten und somit im UNESCO Weltnaturerbe liegt. Bei der diesjährigen Vergabe der begehrten Michelin Sterne wurden gleich zwei Restaurants in St. Kassian mit zusätzlichen Sternen dekoriert. Norbert Niederkofler wurde für das Restaurant St. Hubertus mit dem dritten Stern dekoriert. Somit ist das einzige Südtiroler 3 Sterne Restaurant in St. Kassian in Alta Badia beheimatet. Matteo Metullio erkochte für das La Siriola den zweiten Michelin Stern. Auch für Nicola Laera vom Restaurant La Stüa im Hotel La Perla in Corvara wurde der Michelin Stern erneut bestätigt.

Aber wie kommt es zu einer so hohen Sternedichte mitten in einer Bergregion?
Genau hier hat man seit jeher mit den Zutaten gearbeitet, die es hier in der Umgebung gab. Produkte aus der Region, saisonal und unverfälscht.
Und genau das wird heute wieder geschätzt.
Dass man diese Geschmäcker, die einen an Kindertage erinnern, wiedererleben darf, ist das Konzept der diesjährigen „Gourmet Skisafari“, die heuer bereits in die sechste Saison geht. Ausgesuchte Skihütten warten nun diesen Winter mit kreativen Gerichten auf, zubereitet aus frischen Südtiroler Zutaten. Serviert selbstverständlich mit ausgewählten Südtiroler Weinen. (mehr …)

Dolomitenregion Drei Zinnen: Was machen Rentiere auf der Rotwand?

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_06Familienparadies Hochpustertal, Aktivtourismus in der Dolomitenregion Drei Zinnen: Dieses wunderschöne Fleckerl Erde mitten im Dreieck zwischen Österreich, Südtirol und Italien ist eine perfekte Mischung aus allen Einflüssen und bietet für jeden Anspruch und Geschmack etwas. Und ganz nebenbei entdecken wir Tiere, die für die Alpen eher untypisch sind: Rentiere leben auf der Rotwand und lassen sich im Winter für Schlittenkutsch-Fahrten einspannen. Und im Fischleintal trainiere ich für den Skilanglauf-Marathon.

Hochpustertal Dolomitenregion Drei Zinnen Sexten Langlauf Marathon Jan2013_02
Hochpustertal Sexten Langlauf Marathon Jan2013_05

Dolomitenregion Drei Zinnen: Langlauf im Fischleintal

Morgens um 9 Uhr treffe ich Christian Schwienbacher. Er ist Langlauflehrer an der Ski- und Snowboardschule Sextner Dolomiten. Wir sind miteinander an der Talstation Helm verabredet, die nur wenige Laufminuten von meiner Unterkunft, dem Hotel Monika in Sexten entfernt ist. Christian, in den Bergen ist man immer gleich beim Du, will mich vorbereiten auf den 37. Pustertaler Ski-Marathon am nächsten Tag. Ich bin da als Läufer gemeldet. Also brauche ich auch etwas Vorbereitung und dafür stellt mir die Dolomitenregion Drei Zinnen, wie sich der Tourismusverband des Hochpustertals neuerdings nennt, ein kleines Langlauftraining zur Verfügung. Wir schwingen uns in den alten Lada des Tourismusverbandes. Die alte Mühle will man nicht geschenkt haben, aber diese russischen Kisten sind absolut perfekt, wenn es in das Gelände geht. Da lässt Christian, wie er mir gesteht, auch gern seinen privaten Wagen stehen, da der Lada bei allen Geländearten und selbst härtesten Schneebedingungen keine Gnade kennt und seinen Weg durchzieht.

(mehr …)

Advent in Südtirol: Weihnachtsmarktbummel in Lana und Meran unter Palmen

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _061Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _129Jauchzet! Frohlocket! Lobpreiset den Herrn! Es ist wieder Winter. Die wunderschöne Weihnachtszeit bricht an. Wir entschliessen uns zu einem spontanen Wochenende mit Wellness, Wein, Entspannung und allem, was dazu gehört. Wo geht das besser als in Südtirol. Dort, im Herzen des Tiroler Landes, liegt Meran. Lana ist ein Vorort Merans, und in dem Vorort des Vorortes, genauer gesagt in Völlan, liegt das Hotel Waldhof 2. Wir verbinden also die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana mit kulinarischen Genüssen, Wellness-Anwendungen und Entspannung.

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _122
In den Alpen ist es im Advent eh immer etwas Besonderes. Das fängt hier bei uns daheim in München schon an. Die vielen besonders schön gestalteten Weihnachtsmärkte im Inntal in Tirol setzen es fort. Ein ganz besonderes Flair jedoch verbreiten die Weihnachtsmärkte in Südtirol. Die Mischung macht’s: die deutsche Tradition verbunden mit italienischer Lebensart, Tiroler Spezialitäten kombiniert mit mediterraner Raffinesse. Dazu ein ungewohntes Sprachbild: Während sonst in Südtirol die deutsche Sprache überwiegt, so ist hat die Tradition der Weihnachtsmärkte für die Italiener einen derartigen Reiz, dass sie an den Adventswochenenden en masse in ihrer nördlichsten Provinz einfallen. Wir werfen am 1. Advent einen Blick auf die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana.

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _034
Lana? Kaum einer kennt den Ort, doch jeder, der schon mal nach Meran gefahren ist, ist an Lana vorbeigekommen. So mancher, der in Meran arbeitet, wohnt in Lana. Doch die Ortschaft ist eher ein Sommerferienort, im Winter läuft hier nicht viel. Lana liegt zu Füßen der Mayenburg und steht für Wandern, Radfahren, Wellness und für einen 9-Loch-Golfplatz inmitten der Obstplantagen. Doch der warme Wind, der von der Adria in das Meraner Land hineinweht, verhindert hier die Wintersportaktivitäten. Und Meran 2000 ist zu weit entfernt, um mit den dortigen Skihotels mitbieten zu wollen. Umso mehr ein Grund für uns, diesen kleinen Ort mit seiner beschaulichen Fußgängerzone und seinem typisch Südtiroler Weihnachtsmarkt zu besuchen. Denn Massentourismus ist hier ein Fremdwort. Ein beschaulicher Familienausflug also.

(mehr …)

Südtirols Weinwelt: Alpin-frisch bis kraftvoll-elegante Entdeckungen

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_4_KlosterNeustift_Okt2013_016
Deutsche Perfektion, italienische Nonchalance: Südtirols Weine sind die sympathische Symbiose aus den typischen Charaktereigenschaften oder auch Vorurteilen über uns Deutsche und unsere italienischen Freunde. Wunderbare Weine wachsen in den Höhenlagen der Alpen und in den sanft gewellten Ebenen von Südtirols Süden. In Südtirol werden exzellente Weine in hoher Dichte produziert. Le Gourmand hatte schon vor langer Zeit eine eigene Seite dafür eingerichtet, mit der wir auf ein paar besondere Weingüter aufmerksam machen wollten. Nun haben wir diese Seite aktualisiert und möchten Eure Augen, Nase und Geschmacksnerven darauf richten.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_3_Radltour_Okt2013_027
Unter der Vielzahl hochklassiger Weine Südtirols überrascht die Region besonders mit der hohen Qualität und Vielalt ihrer kraftvollen und eleganten Weißweine. Wurde Südtiroler Wein früher in erster Linie mit roten Rebsorten, allen voran Vernatsch, in Verbindung gebracht, so sind dort inzwischen die Weißweine auf der Überholspur. Schon seit einiger Zeit genießen Südtirols fruchtig-mineralische Weißweine einen hervorragenden Ruf und erfreuen sich reger Nachfrage. Unsere Seite über Südtirols Weinwelt nennt Euch einige exzellente Weingüter, deren Kreszenzen es unbedingt zu verkosten gilt. (mehr …)

Regiohof Gsieser Tal: Wie koche ich selbst frische Marmelade ein?

Bruneck_5_Gsieser_Tal_Regiohof_Juni_2013_024
Frische selbst eingekochte Marmelade: Das erfreut jeden Gaumen, jede Brotscheibe. Da wird das Frühstück zum Erlebnis. Und wertet jeden Käse auf. Der Regiohof im Gsieser Tal belebt Traditionen und Rezepturen von Berghöfen. Das Wissen der Mütter ist ein Schatz den die Gründer bewahren und gerne weitergeben. Rezepte und Verarbeitung wie anno dazumal. Regional und Bio-Qualität. Der Lohn kommt auf dem Gaumen: Es schmeckt einfach superlecker und ist eine wahre Wohltat. Wir schauten im Regiohof auf 1.400 Meter Höhe im Gsieser Tal über die Schultern bei der Erdbeermarmelade-Produktion.

Bruneck_5_Gsieser_Tal_Regiohof_Juni_2013_027
Na, bekommt Ihr bei dem Anblick auch Appetit? Eine Käseplatte mit frischem Südtiroler Bergkäse, frische selbst gemachte MarmeladenKonfitüren, das ganze in malerischer Landschaft nach einer schönen Wanderung durch die Südtiroler Bergwelt. (Über die dank der EU gesetzlichen Vorschriften und Unterschiede zwischen Marmelade und Konfitüre verweise ich auf diesen Wikipedia-Artikel.)

Bruneck_5_Gsieser_Tal_Regiohof_Juni_2013_018
Herz, was willst Du mehr? Die perfekte Jause: Schinken, Speck, Schüttelbrot und frische Erdbeeren. Daneben noch eine Karaffe mit frischem Quellwasser.

Bruneck_5_Gsieser_Tal_Regiohof_Juni_2013_019
Dazu noch ein paar frische Schlutzkrapfen mit Südtiroler Bergkäse. Und jetzt kommen wir zur Marmelade… (mehr …)

Hotel Schloss Sonnenburg: Licht und Schatten in malerischer Kulisse

Bruneck 1 Hotel Schloss Sonnenburg Juni_2013_004
Der wahre Luxus ist Zeit – dies ist der Leitspruch des Hotel Schloss Sonnenburg bei Bruneck. Das ist wahr: dies Hotel braucht noch viel Zeit, um den wahren Luxus zu erreichen. Doch für einen guten Vier Sterne Standard reicht es auf jeden Fall. Besonders beeindruckend ist das Schloss an sich, das alte Gemäuer, die Lage. Hoch über der Rienz gelegen überschaut und überwacht diese Burg das Pustertal. Wahrlich ein schönes, altes Refugium. Ein Hotel, das gemischte Gefühle in mir auslöst. So wie das Wetter bei meinem Besuch: es hatte sonnige, doch auch regnerische Stunden.

Bruneck 1 Hotel Schloss Sonnenburg  Juni_2013_011
Zugegeben, das ist Jammern auf hohem Niveau. Doch wenn sich ein Hotel diesen Leitspruch, neudeutsch: Claim, gibt, dann muss es auch sein Versprechen erfüllen. Nun gut, „wahrer Luxus ist Zeit“, das können wir auch so interpretieren: die Kellner brauchen eben etwas mehr Zeit zum servieren. Dafür hat das Essen eine Topqualität. Bis das Frühstücksbuffet wieder aufgefüllt ist, obwohl nicht viel los ist, brauchen wir auch etwas mehr Zeit. Dafür sitzen wir in den sonnigen Morgenstunden im romantischen Innenhof der Burg. Und warum im meinem historischen Zimmer des Hotel Schloss Sonnenburg zwei Stehlampen ohne jeglichen Stromanschluss in der Nähe völlig unmotiviert herumstanden, das habe ich bis heute noch nicht verstanden. Ein Hotelzimmer als Möbellager? Mein Zimmer im Hotel Schloss Sonnenburg ist wohl eines der Ältesten. Durchaus möglich, dass dies Zimmer eines der absoluten historischen Schmuckstücke des Hauses ist. Das Zimmer, vielmehr die Suite, besticht durch seine historische Holztäfelung von 1825.

Bruneck 1 Hotel Schloss Sonnenburg  Juni_2013_013
Eine andere Inschrift in der Holzvertäfelung weist auf das Jahr 1744 hin. Auch der alte Schreibtisch imponierte mir. Der alte Schrank im Zimmer schon etwas weniger, er liess sich nicht ordentlich komplett verschliessen. Und werft bitte einen Blick auf die Couchgarnitur. Ähm nein, das ist für mich kein Vier Sterne-Standard, das ist veraltet. Die Couch ist bequem… aber sie passt einfach nicht zu dem Zimmer und in ein Hotel dieser Kategorie. Schaut Euch doch mein Zimmer im Video an:

Und dann der totale Stilbruch in meinen Augen: (mehr …)

Delikatessen, Feinkost, Weine, Biere: Harpf präsentiert feinste Versuchungen

Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_006
KaDeWe Feinschmeckeretage fällt mir sofort ein, Dallmayr oder Käfer. Und: Es ist ja alles so lila hier. Ja, die Corporate Design Farben Lila und Weiß ziehen sich stringent durch den Laden durch. Das wirkt jung, das wirkt frisch, das wirkt auch etwas weiblich. Vor allem aber wirkt das ganze Ladengeschäft geschmackvoll eingerichtet. Harpf steht für Essensgenuss, Harpf steht auch für mehr Trinkgenuss. Und Lukas Harpf, der Eigentümer, steht für ein Lebensmittelgeschäft, wie wir uns wesentlich mehr davon wünschen. Doch dann wäre dieses Geschäft ja nichts besonderes mehr.

Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_005
Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_004Mitten in der Fußgängerzone von Bruneck, in einem wunderschönen Altbau gelegen, hat Lukas Harpf ein Kleinod erschaffen. Seine Liebe zu guten Essen, gutem Wein, zu der eindeutigen Herkunft der Produkte und sein Bekenntnis ausschliesslich beste Qualität anzubieten ist dem Laden von vorne bis hinten anzusehen. Hier wird nicht Massenware präsentiert, hier wird der Kunde nicht erschlagen von einem Überangebot von allem. Von jedem steht etwas da. Und wenn ein Produkt gerade ausverkauft sein sollte, dann kann der Kunde sicher sein, dass es frisch wieder beschafft wird. Dabei liegt der Fokus der Lebensmittel ganz klar zuerst auf Südtirol, dann auf Italien. Weine und Biere kommen hingegen aus ganz Europa. Harpf gilt mittlerweile, insbesondere in Deutschland, als Geheimtipp in der Craft Bier Szene. (mehr …)

Kloster Neustift: Wo Wohlstand und Wein zu Weltruhm führen

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_4_KlosterNeustift_Okt2013_059
Ein Kloster wie eine Burg. Wehrmauern gegen die Türken. Und schönste Weinreben drumherum. Dieses alte Kloster hat eine belebte, sehr wechselhafte Geschichte hinter sich. Und es wurde durch Schenkungen, Besitztümer und glückliche Fügungen sehr reich. Das Kloster Neustift in Südtirol wird heute allerdings weltweit für seine edlen Weine geschätzt. Die Lage war vor bald 900 Jahren, als das Kloster gebaut wurde, absolut strategisch. Auch heute noch liegt es optimal: Am Eingang zum Pustertal und am Nordende des Brixener Talkessels.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_4_KlosterNeustift_Okt2013_019
Auf unserer Rückfahrt in die Heimat sahen wir die roten Bremslichter der Autos auf der Autobahn. Bereits auf der Bundesstrasse aus dem Pustertal heraus zur Autobahn stockte der Verkehr. No way, das machen wir nicht mit. Ein wunderschönes Herbstwochenende neigte sich dem Ende zu. Wir kamen aus der Almenregion Gitschberg Jochtal, verbrachten wunderschöne Tage im Hotel Bacherhof in Meransen. Doch jetzt wollten wir vieles, nur mit Sicherheit nicht im Stau stecken und langsam über den Brenner schleichen. Unser Blick fällt zufällig auf das Hinweisschild nach Kloster Neustift. Hey, denke ich mir, davon habe ich schon mehrfach gehört. Ein sehr bekanntes Weingut. Angeblich ein schönes Kloster. Also, Blinker rechts, runter von der Bundesstrasse, Kultur tanken.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_4_KlosterNeustift_Okt2013_006
Werfen wir einen Blick rein ins Kloster Neustift. Als das Kloster 3 km nördlich von Brixen erbaut wurde, war dies ein damals noch unsicherer und rauer Ort, „in wilder Einsamkeit“ gelegen, wo die „Unwirtlichkeit des sich beliebig sein Bett schaffenden Eisackflusses alles andere als einladend schien“, so verrät uns die Webseite des Klosters. Hier war und ist nach wie vor der Schnittpunkt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über die Alpen und der Ost-West-Verkehrswege aus dem Pustertal. Letztere hat allerdings die strategische Wichtigkeit von ehedem eingebüsst. (mehr …)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_1_Bacherhof_Okt2013_001
Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_1_Bacherhof_Okt2013_025
Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr …)

Frühlingserwachen am Gitschberg: Wandern, Radeln und Skifahren

Talblick ins #Passeiertal und den #Bacherhof #Gitschberg #Südtirol #Meransen
Schnell zum Urlaub nach Südtirol: Kaum haben wir die Landesgrenze zwischen Tirol und Südtirol, zwischen Österreich und Italien hinter uns gelassen, sind an Sterzing vorbeigefahren, verlassen wir die Autobahn bei Brixen. Wenige Kilometer nur fahren wir die Bundesstraße entlang, die Brixen mit Lienz in Osttirol verbindet, schon verlassen wir auch diese wieder. Hier, wo das Eisacktal ins Pustertal übergeht, liegt der beschauliche Ort Mühlbach. Und ab jetzt heisst es: bergauf. Also ‚runterschalten und auf geht’s! Unser Ziel ist Meransen in der Almenregion Gitschberg Jochtal. Entspannen, ausspannen, erholen und etwas Bewegung: das ist unser kleines Programm für’s Wochenende.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_2_Wandern_Okt2013_018
Ein grandioser Ausblick eröffnet sich uns am nächsten Morgen: Meransen liegt auf einer Art Mittelgebirgsterrasse – wie es Wikipedia nennt – und blickt von hoch oben über das Pustertal hinweg mit einem Fernblick bis weit in den Süden. Traumhaft. Ganz in der Nähe des Hotels erblicken wir den Skilift, der uns einlädt in der Frühlingssonne noch ein paar Schwünge in den Morgenschnee zu legen. Oder gehen wir wandern? Geübte Mountainbiker können sich hier außerdem an den zeitweilig ziemlich steilen Steigungen üben. Doch uns lockt eher das gemütliche Familienradeln unten im Pustertal. Also, womit fangen wir an? (mehr …)

Hoch-Genuss: Wie die Destinationen in den Alpen kulinarisch aufrüsten

Hoch-Genuss: Diskussion der Touristischen Runde zu Genuss am Berg mit Spitzenköchen aus Österreich und Südtirol
Ski und Genuss: Das ist lange schon kein Fremdwort mehr. Die Kilometerfresser, die stundenlang die Pisten runtergejagt sind, um anschließend möglichst schnell wieder hochzuliften, nur um die nächste Piste runterzuflitzen: sie sind Geschichte. Vielleicht nicht ganz, doch sind sie in der Minderheit. Die Skifahrer, die Wintertouristen wollen heute mehr. Sie suchen die Abwechslung. Heute Abfahrtsski, morgen Langlauf. Dazu Kultur, Natur und nicht zuletzt: Genuss. Feine Spezialitäten am Berg sind gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Touristischen Runde unter wie immer hervorragender Leitung von Lilo Solcher präsentierten mehrere Anbieter ihre kulinarische Aufrüstung.

Hoch-Genuss Relais Chateaux Spa Hotel Jagdhof Neustift Stubaital Feb2012_72
Die höchste Konditorei auf dem Pitztaler Gletscher, der höchste Weinkeller auf dem Stubaier Gletscher, das höchst gelegene Iglu-Dorf im Allgäu und ein weiteres in Adelboden, das höchst gelegene Gourmet-Restaurant in den Dolomiten sowie Slopefood, die winterliche Variante von Fingerfood, kleine Imbisse entlang der Piste – ebenfalls in den Dolomiten. Vertreten wurden diese außergewöhnlichen Anbieter von Haubenkoch David Kostner (Restaurant Schaufelspitz, Stubaier Gletscher), Marcus Herovitsch (Pitztaler Gletscher), Matthias Lenz (IgluLodge). Aus den Dolomiten kamen vom Gourmetrestaurant Viel de Pan und von Slopefood. Der Abend bewies, dass Skifahren heutzutage auch viel mit Genuss zu tun hat. (mehr …)

37. Pustertaler Ski-Marathon: Wie ich mein erstes Langlauf-Rennen im Hochpustertal überstanden habe

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_02
Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_44
Alles begann mit einem Sturz. Ich wollte schon immer mal so eine Brücke in einem Langlauf-Stadion runterfahren. Doch in der Kurve unten vergass ich offensichtlich umzusetzen. Aber eigentlich fing es etwas früher an: An einem Sonntag morgen war ich früh um 7 Uhr aufgestanden, quälte mich in meine Langlauf-Klamotten, frühstückte und verliess das Hotel Monika und stand jetzt um 8.25 Uhr an der Bushaltestelle in Sexten und wartete auf den lokalen Bus nach Toblach. Hier unterhielt ich mich mit einem Italiener aus Parma. Nun, das was man „unterhalten“ nennen kann mit meinen rudimentären Italienisch-Kenntnissen und seinen nicht-vorhandenen Englisch- oder Deutsch- oder sonstwas Kenntnissen. Augenscheinlich hatten wir das gleiche Ziel. Warum sonst sollte er so früh in Langlauf-Klamotten an dieser Bushaltestelle stehen?! Wir strebten den Pustertaler Langlauf-Marathon in Toblach an.

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_05Oder fing alles sogar mit drei Stürzen an? Ich war am Vortag mit Langlauf-Guide Christian Schwienbacher durch das malerisch-schöne Fischleintal unterwegs. Sexten liegt in einer Art Dreiländereck: auf dem Bergkamm gen Norden ist die Grenze zu Osttirol, also Österreich. Und gen Süden über den Pass geht es ins Veneto. Aus dieser ärmeren Ecke der Alpen kommen viele Italiener in das reichere Südtirol rüber, so erfahre ich es bei unserer Tour.

Hier erklärt mir Christian die Berglandschaft:

Wir liefen diese Loipe bis hinter zum Talschluss, wo es nur noch mit Tourenski in die Berge hoch geht. Rings um uns herum die Sextener Sonnenuhr. Die Loipe geht am Anfang fast nur bergauf. (mehr …)

Der Waldhof²: Wellness am Waldesrand bei Meran

DerWaldhof2_Voellan_Okt_2009_025  Der Waldhof Völlan Lana Meran Südtirol Alto Adige Merano Italien Italia bekam Zuwachs
Familienhotels wachsen langsam. Pläne und Geld, Konzepte und Finanzierung lassen so manchen Hotelier seine Anbau- und Wachstumspläne oder gar nur das Anschaffen neuer Möbel immer wieder verschieben. Die Familie Mahlknecht hat sich vor wenigen Jahren einen Ruck gegeben. Das Traditionshotel Der Waldhof im Ort Völlan bei Lana, unweit von Meran, bekam Zuwachs. Es wurde der ganz große Wurf: Der Waldhof² ist ein komplett neuer hochmoderner Anbau, der keine Wünsche mehr offen läßt.

DerWaldhof2_Voellan_Okt_2009_018
Krasser kann der Bruch eigentlich kaum noch ausfallen. Das typische alpenländische Traditionshotel zur rechten, der hypermoderne, designorientierte, holzverkleidete Hoteltrakt zur linken Seite. Dabei ist der Anbau des Vier-Sterne-Superior-Hotels edel und geschmackvoll in die Natur integriert und mit dem Stammhaus unterirdisch mit einem Bademantelgang verbunden. (mehr …)

Schloss Trautmannsdorff: Wo Kinder und Erwachsene Spaß am Lernen haben

DerWaldhof2_Voellan_Okt_2009_101
Kaiserin Sissi machte hier Urlaub. Heute ist es ein witzig gestaltetes Museum. Und ein spannender Botanischer Garten: Das Schloss Trautmannsdorff liegt malerisch etwas oberhalb von Meran und blickt über das gesamte Tal von Passer und Etsch. Als Kind fand ich Botanische Gärten immer total langweilig. Doch die Gärten, die hier an den Hang hingezaubert wurden, sind eine richtige Erlebnislandschaft. Hier können sich Kinder austoben – und Groß und Klein lernen Einiges dazu. Ideal für einen Familienurlaub.

DerWaldhof2_Voellan_Okt_2009_099
Dabei existiert dieser Dreiklang aus Sissi-Museum, Südtiroler Landesmuseum und Botanischem Garten erst seit etwa zehn Jahren. Wer früher schon in Meran und Umgebung war, stellt schnell fest, dass Meran deutlich jünger und moderner geworden ist. Die Südtiroler Landesverwaltung eröffnete im Inneren des Schlosses Trautmannsdorff das „Touriseum“, ein nach eigenen Worten „vergnügliches Erlebnismuseum“. Außerdem erzählt eine Dauerausstellung mit integriertem Hörspiel von den Aufenthalten von Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn auf Schloss Trautmannsdorff. Und in den herrlichen Gartenanlagen rund um das Schloss fand der Botanische Garten Merans seinen Platz. Auf dem zwölf Hektar großen Areal wurden vier Zonen geschaffen, die fließend ineinander übergehen: Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten und die Landschaften Südtirols. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff wurden als Schönster Garten Italiens 2005 ausgezeichnet. (mehr …)

Golf im Passeier Tal: Südtirols erster 18-Loch-Golfplatz in Andreas Hofers Heimat

Suedtirol Fruehling 3 Golf Passeier Tal Meran 002
Golfplatz mit Schienenbahn – wo gibt’s sowas? Im Passeier Tal, auf Südtirols erstem 18-Loch-Golfplatz. „Das Passeirer-Bahnl“ als kleinste Schienenbahn Südtirols bringt die Golfer vom Parkplatz direkt ins Clubhaus und zum Golfplatz. Doch von da an heisst es bergab, bergauf laufen – oder lieber gleich ein Golfcart nehmen. Der Golfclub Passeier Meran liegt in so idyllischer Hanglage mit Blick auf die mächtige Dolomitenwelt zwischen den imposanten Sarntaler-, Stubaier- und Ötztaler-Alpen, dass es einfach traumhaft ist, hier zu spielen.

So funktioniert der Aufzug für die Golfer, die zu faul sind, die paar Meter auf dem Fußweg bergan zu laufen:

Mit einer Gesamtlänge von 5.755 m und Par 71 öffnet die Anlage eine neue Dimension im Südtiroler Golfsport.

Suedtirol Fruehling 3 Golf Passeier Tal Meran 006
Der 18-Loch Platz ist von Februar bis Dezember bespielbar. Die Fairways und Greens der Anlage sind sehr gepflegt und lassen das Golfspielen zu einem Naturerlebnis der besonderen Art werden. Die teilweise recht schmalen Bahnen erfordern genaues Golfen. Der Golfplatz ist für Anfänger wie auch für gute Golfer eine Herausforderung. (mehr …)


GAP

Piroche Cosmetics: Bioenergetische Behandlung zur Blockadelösung

Suedtirol_Fruehling_4_Therme_Meran_009
Schön ist es angeblich, wenn der Schmerz nachlässt. Doch das tut er gerade nicht. Die Finger der Masseurin finden gekonnt die Stellen an meinem Rücken, die komplett verspannt sind. An ganz besonderen Stellen nimmt sie noch eine Art Spatel zur Hilfe. Ich bin im Hotel Therme Meran und geniesse gerade eine neuartige Massage. Body Renaissance wurde von der Südtiroler Firma Piroche Cosmétics entwickelt. Es ist eine bioenergetische Behandlung spezifischer Zonen und Punkte am Nacken und Kopf, die energetische Blockaden sanft lösen soll.

Anschließend unterhielt ich mich mit Deborah Pirone, Eigentümerin und Verantwortliche für Forschung und Entwicklung bei Piroche Cosmétiques:

(mehr …)

Therme Meran: Alpine und mediterrane Wohlfühl-Wellness nicht nur für Winterwochen

Suedtirol Fruehling 4 Therme Meran 018
Wohin wenn’s regnet? Auch in Südtirol ist mal schlechtes Wetter. Doch die Therme Meran lockt mit ihrem grandiosen Angebot auch bei gutem Wetter. Da wehren sich die Beine, auf die Berge hochzustürmen, viel lieber hockt der sonst eifrige Wanderer im Thermenpark und genießt das großzügige Angebot. Die im Dezember 2005 eröffnete Therme Meran hat es geschafft, das unverfälschte Südtirol mit dem modernen Mediterranen zu verbinden. Designer und Innenarchitekt Matteo Thun schuf eine „Naturoase im Herzen der Stadt“, die wegen ihrer modernen Architektur auffällt, sich aber dennoch harmonisch ins Stadtbild von Meran einfügt. Die gläserne Architektur der Therme Meran gibt dem Besucher freien Blick auf die umliegenden Bergketten, so dass der Gast im Dialog mit der Landschaft, dem Wasser und den ursprünglichen Elementen Südtirols steht.

Gleich am Ufer des Gebirgsflusses Passer vis à vis von Stadtzentrum und Kurhaus haben die Therme Meran und das angeschlossene Hotel Therme Meran ihren Platz gefunden. Klare Linien in der Architektur, die Verwendung von wertvollen Natursteinen und Hölzern beim Bau sowie die Nutzung von regionalen Produkten im Spa & Vital Center zeugen vom Verständnis und dem Respekt vor der Natur. (mehr …)

Hotel Tappeiner: Einfacher Retro-Chic in schönster Lage Merans

Meran_1_Hotel_Tappeiner_Nov2010_001
Tappeiner hatte einst Renommée in Meran. Das Hotel gleichen Namens hat es mit Sicherheit derzeit nicht. Mein Aufenthalt im Hotel Tappeiner zeigte mir nur zu deutlich auf, dass es noch zu viele Hoteliers gibt, die ihre Gäste im Charme der 70er Jahre übernachten lassen. Das wäre nicht unbedingt erwähnenswert, wenn die Preise so günstig wären, dass es sich Gäste mit schmalem Budget leisten könnten. Doch dem ist nicht so. Das Hotel Tappeiner in Meran lohnt sich nur wegen der idyllischen Lage. Doch davon gibt es in Meran bzw. in Südtirol bestimmt eine Menge mehr.

Meran_1_Hotel_Tappeiner_Nov2010_002
1850 wurde in Meran das erste „Kurkomitee“ ins Leben gerufen, das sich um den Bau des neuen Kurhauses kümmern sollte. Der spätere Bürgermeister Josef Valentin Haller und besonders der angesehene Kurarzt Dr. Franz Tappeiner schufen dann im Lauf der folgenden Jahrzehnte die Voraussetzungen dafür, dass Meran bis zum Ersten Weltkrieg zu einem der beliebtesten Kurorte im Süden der Alpen aufsteigen konnte. Aus allen Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie und des Deutschen Reiches strömten die Kurgäste herbei, auch für Russen und Engländer wurde Meran zu einem beliebten Kuraufenthalt. Dieser Dr. Franz Tappeiner ist also Namensgeber des Hotels. Ob er hier je lebte, war für mich vor Ort leider nicht ersichtlich, auch auf der Webseite steht nichts zum Namensgeber. Sollte er hier je gelebt haben, dann hatte er einen grandiosen Blick auf Meran und das ganze Tal bis runter nach Bozen. Die Innenstadt Merans liegt keine zehn Fußminuten entfernt. (mehr …)

Hotel Therme Meran: Genuss, Golf und Wellness

Suedtirol_Fruehling_6_Peugeot_308CC_009
Meran goes stylish. Meran goes Design. Lange hatte Südtirol, zumindest in bestimmten Gegenden, gerade im Sommer eher das Image einer Rentnerdestination. Dem starken Skitourismus im Winter standen eher schwache Sommermonate gegenüber. Doch schon seit einiger Zeit wandelt sich das. Nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland, Italien und der Schweiz kommen jetzt auch im Sommer junge Gäste, die wandern wollen. Um die Jahrtausendwende gab sich Meran einen Ruck und entschied sich, den Tourismus der Stadt anzukurbeln. Mit der Therme Meran wurde auch das Hotel Therme Meran geschaffen. Und mit dem Südtiroler Designer Matteo Thun ein genialer Kopf gefunden, der den Bauten ein frisches, modernes und richtig stylishes Innenleben einhauchte. Heute ist das Hotel Therme Meran ein moderner Kontrapunkt gegenüber der Altstadt direkt am Ufer der Passer. Und es ist eine zentral gelegene Oase der Ruhe: Der Autoverkehr wurde in einen Tunnel verbannt.

Meran_2_Nov2010_025
So profitiert Meran heute in mehrfacher Hinsicht: das aufgefrischte Image, die Therme, die auch bei Regenwetter ein Besuchsmagnet für Touristen ist, und das coole Designhotel auf 4-Sterne-Superior-Niveau. Dieses ist sowohl für Urlauber als auch für die so wichtigen Businessgäste ein idealer Ausgangspunkt. Die in der Nähe gelegenen Golfplätze, wie etwa der 18-Loch-Golfplatz im Passeiertal oder der 9-Loch-Platz bei Lana, das Schloß Trautmannsdorff mit Sissy-Museum und dem Botanischen Garten sowie die wunderschöne Bergwelt rundum sind nur wenige der vielen Anziehungspunkte. (mehr …)

Restaurant Hellwegers: Ein cooles Restaurant in Meran

Restaurant Hellwegers Partyband Barcamp Südtirol #bcs12
Entspannt chillen und essen in Meran: Das Restaurant Hellwegers ist dafür ein kleiner Geheimtipp. Meran hat viele schöne, doch wenig coole Restaurants, die sich an ein eher junges Publikum wenden. Etwas abseits in einem Innenhof liegt das Bistro-Restaurant versteckt. Ich finde: das Lokal ist auch ein ganz heißer Tipp für Touristen, Geschäftsleute und Gäste, die leckere Südtiroler Spezialitäten und Pizza geniessen wollen. Gerade in der Innenstadt von Meran schließt das Hellwegers eine Lücke im Gastro-Angebot. Cocktail-Bar, Disco, Restaurant, Pizzeria – alles in einem. Kein Wunder, dass sich hier auch Südtirols Barcamper trafen.

Restaurant Hellwegers Meran 2_Nov2010_002
Gelegen in der malerischen, historischen Altstadt von Meran hat dieses Restaurant das Zeug, zum neuen In-Treffpunkt für jung und alt zu werden. Es liegt am Anfang der berühmten Laubengasse – eine absolute Top-Location. Die italienisch-südtirolerische Küche ist auf einem sehr guten Niveau, bleibt aber dabei auf dem Boden und ist finanzierbar. Bei meinem Besuch in Meran erklärte mir Paul Hellweger das neue Konzept seines Restaurants so:

(mehr …)

Restaurant Wolkenstein: Entspannter Genussurlaub im Hotel Therme Meran in Südtirol

Suedtirol_Fruehling_1_Hotel_Therme_Meran_027
Ich versinke in einem knallrot gepolstertem Holzstuhl. Auf der breiten Sitzfläche ist auch für Menschen, die ein deutlich größeres Hinterteil als ich haben, genug vorgesorgt. Die Armlehnen laden meine Unterarme ein, sich auszuruhen. Edle weiße Tischdecken und Stoffservietten, Silberbesteck und Kristallgläser versprechen Feinstes aus Küche und Keller des Restaurants Wolkenstein.

Suedtirol_Fruehling_1_Hotel_Therme_Meran_011
Zu einem entspannenden Wochenende bin ich im Hotel Therme Meran abgestiegen. Neben der großen Thermenlandschaft wartet das Hotel mit dem exzellenten Restaurant Wolkenstein auf. Für die Innenarchitektur zeichnet sich der Südtiroler Stararchitekt Matteo Thun verantwortlich.

Suedtirol_Fruehling_1_Hotel_Therme_Meran_029
Wie bereits nebenan bei der Therme Meran verwendete Matteo Thun zum Einrichten des Hotels Materialien und Rohstoffe aus Südtirol. Raffiniert kombinierte er farbenfrohe Accessoires mit edlen, natürlichen Baustoffen wie Holz und Stein. Der Architekt und Designer verband traditionelle Details mit modernen Elementen und setzte sie in ungewohnter Weise in Szene. (mehr …)

Maks. the hotel collection: Exklusive Angebote zu den schönsten Luxushotels

Landmark maks team: Katja Heberling, Sarah Meschede, Marco_OdenthalPleiten, Pech und Pannen neuer Hotels: Service, der noch nicht richtig funktioniert, Köche, die noch nicht eine Linie gefunden haben, Zimmer, die noch nicht fertig eingerichtet sind, Pools, die noch im Rohbau sind – und Lärm, Dreck, Staub der überall herumwuselnden Handwerker, die bemüht sind, schnellstmöglich alles irgendwie doch noch hinzubekommen. Dies alles ist die Spezialität des Kölner Direktreiseveranstalters maks. the hotel collection. Der Zuwachs der Landmark GmbH vermittelt als neuen Unternehmenszweig eine handverlesene Auswahl luxuriöser Hotels und exklusiver Resorts weltweit, insbesondere von Hotel-Neueröffnungen.

Das junge Unternehmen maks. the hotel collection bietet Urlaub in den schönsten Luxushotels und Hotelneueröffnungen weltweit. Die drei Geschäftsführer Katja Heberling, Sarah Meschede und Marco Odenthal komplettieren so das Portfolio des Luxus-Direkt-Reiseveranstalters Landmark GmbH in Köln. Alle drei bringen jahrelange Erfahrung und viele Kontakte im Bereich Luxusreisen mit. (mehr …)

Gardenissima: Sonne, Schnee und Skivergnügen beim längsten Riesentorlauf der Welt im Grödner Tal

Groedner Tal Gardenissima St Christina 09Einmal mit Weltcup-Athleten sich messen. Einmal gemeinsam mit Skirennläufern die gleiche Piste beim gleichen Rennen ins Tal sausen. Ein Traum? Nein, mitnichten. Der längste Riesentorlauf der Welt, die Gardenissima ist ein Jedermann-Rennen. Sie findet dieses Jahr zum 15. Mal im Weltcup-Skiort Gröden statt. Am 3. April 2011 treten auf der Seceda Alm 650 Skifahrer ab 14 Jahren an, um sich mit der Weltelite des Skisports zu messen.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 16Der längste Volks-Riesenslalom der Welt ist dabei in mehrfacher Hinsicht ein Superlativ: 650 Teilnehmer werden bei der Jubiläums-Ausgabe der Südtirol Gardenissima um Podiumsplätze und wertvolle Sachpreise kämpfen und in einer spektakulären Streckenführung über 1.033 Höhenmeter, eine sechs Kilometer lange Riesenslalom-Rennstrecke mit bis zu 110 Toren überwinden. Hier stehen Hobbyrennfahrer, Ex-Renn-Profis und aktuelle Weltklasse-Athleten gemeinsam am Start und messen sich im direkten Zeitvergleich. Konditionsstärke müssen auf dieser speziellen Rennstrecke alle Läufer beweisen, denn das Rennen ist drei bis vier Mal so lang wie ein Weltcup-Riesenslalom.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 17Es ist daher selbst für Profis wie Denise Karbon, Isolde Kostner, Kristian Ghedina oder Pepi Strobl, die bereits auf dem Gardenissima-Treppchen standen, eine konditionelle Herausforderung. Für echte Weltcup-Atmosphäre und eine weltweite Ausstrahlung der Gardenissima sorgt eine „realtime-webcam„, die so positioniert ist, dass der Start jedes einzelnen Rennläufers im Internet auf www.valgardena.it verfolgt werden kann.

Groedner Tal Gardenissima St Christina 05Im letzten Jahr habe ich mich selbst noch nicht getraut, an dem Rennen teilzunehmen. Doch ich habe mir fest vorgenommen: sobald ich wieder dort bin, werde ich mich auch in das Getümmel stürzen. Auch wenn meine Zeit mit Sicherheit nicht ganz vorne dabei sein wird: Hauptsache ich komme in weniger als zehn Minuten runter, verpasse – im Gegensatz zu gewissen rasanten Kollegen – kein Tor und jage das Feld vor mir her… Einen kleinen Eindruck des Rennens und der landschaftlichen Schönheit bietet Euch mein Film, den ich im letzten Jahr bei der Gardenissima mit meiner flip mino HD gedreht habe:

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_04Schade ist es dabei um die wirklich schöne Aussicht. Drüben auf der anderen Talseite steht der Langkofel breit und mächtig. Ein Koloss von einem Berg. Daneben das Sella-Massiv und andere zackige Dolomitengipfel. Aber die Skiläufer auf der Seceda haben zum Ausklang der Wintersaison kein Auge für die landschaftliche Schönheit. Der spektakuläre Saisonabschluss im Grödner Tal ist geprägt vom Rennfieber und dem Kampf um Hundertstelsekunden.

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_10Wem auch nach kulinarischen Leckerbissen der Sinn steht, der kommt ebenfalls nicht zu kurz. Rund um das Grödner Tal und die Sella Ronda befindet sich eine der wohl besten Hütten: die Comici-Hütte. Ein wahrer Gourmet-Tempel! Allerdings für jedermann: Hier kann auch eine Familie mit günstigen, leckeren Pastagerichten glücklich und satt werden. Kollege Titus Arnu war kürzlich auch in der Ecke. Er kam ebenfalls an dieser Berghütte vorbei und beschrieb in seinem Artikel „Tour de Mampf“ für die Süddeutsche Zeitung die Hütte so:

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_11

Zum Glück ist die nahe gelegene Comici-Hütte so gerammelt voll, dass um 14 Uhr noch kein Platz frei ist. Also noch eine Runde Skifahren! Und Appetit holen für den kulinarischen Höhepunkt. Die 120 Plätze der Comici-Hütte sind meistens ausgebucht, die Wände des Restaurants tapeziert mit Fotos von Prominenten, die hier schon zu Besuch waren – Ski-Legenden wie Ingemar Stenmark und Franz Klammer, Formel-1-Piloten wie Fernando Alonso und Adelige wie Albert von Monaco.

GroednerTal_Gardenissima_StChristina_12

Die Comici-Hütte ist bekannt für ihre Fischgerichte, jeden zweiten Tag werden Muscheln, Scampi, Goldbrassen und andere maritime Köstlichkeiten aus Grado an der Adria auf die Berghütte geliefert. Es ist ein Hochgenuss, aber auch ein wenig seltsam, auf 2154 Metern über dem Meer frische Meerestiere zu verzehren. Andererseits: Es ist auch ziemlich seltsam, die Sellaronda hoch- und runterzurennen und dabei nur isotonische Wässerchen zu schlürfen.

Noch mehr Wissenswertes zur Gardenissima: (mehr …)

Graubünden ist neue Partnerregion von theALPS

Auf der ITB wurde zur Freude der Initiatoren von „theALPS“ Graubünden als neue Partnerregion vorgestellt, ein weiterer wichtiger Mosaik-Stein in der Entwicklung dieser Lobbying-Veranstaltung. Gemeinsam mit Wallis, das seit Beginn zum theALPS-Netzwerk zählt, sind nun die zwei bedeutendsten Tourismusregionen der Schweiz theALPS-Partner.

Mit Graubünden ist eine Ganzjahresdestination mit an Bord, die ausgezeichnet die Vielfalt der Alpen und deren touristische Tradition wiederspiegelt. Neben der Rhätischen Bahn – ein UNESCO Welterbe – ist die Schweizer Region bekannt durch ihre über 40 Top-Skigebiete mit überdurchschnittlicher Höhenlage und damit verbundener Schneesicherheit. Ziel von theALPS ist es, in den kommenden Jahren alle wichtigen touristischen Alpenregionen in dieser innovativen B2B-Plattform zu vereinen – und so den gesamten Alpenbogen in seiner touristischen Ausprägung und Tradition zu präsentieren. (mehr …)

Naturhotel Lüsnerhof: Neumitglied bei den Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol

Belvita LuesnerhofAls erstes Belvita Hotel im Eisacktal bereichert das Naturhotel Lüsnerhof die Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol. Das Wellness- und Wanderhotel führt seine Gäste auf besondere Art und Weise „Zurück zur Natur“. Großzügig, geschmackvoll, heimelig, so präsentiert sich das Belvita Hotel Lüsnerhof inmitten der unberührten Natur von Lüsen, eingebettet in saftigen Wiesen am Waldrand, wo die Sonnenstunden bis spät in den Abend hineinreichen.

In einem der unberührtesten Täler der Alpen breitet sich die Hochebene der Lüsner Alm, welche im Sommer geradezu ideal ist für Wanderungen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade, aber auch im Winter zu einem der schönsten und beliebtesten Schneeschuhwandergebiete zählt.
(mehr …)

Südtirol im Winter: Aktive Erholung für Gipfelstürmer und Knödelmarathoniken

International Mountain Summit SuedtirolDank der 300 Sonnentage im Jahr weckt Südtirol auch im Winterurlaub alpin-mediterrane Lebensfreude, stets verbunden mit einem respektvollen Umgang mit der Natur. Die Bergwelt ist auch Thema des International Mountain Summit, des Gipfeltreffens der Bergsportelite. Sportliche Aktivitäten am Berg werden bei Angeboten wie „Sciare con gusto“ (Genuss-Skifahren) oder dem Gsieser Knödelmarathon mit kulinarischen Genüssen vereint. Zudem bietet Südtirol weitere neue Wintersportangebote für Groß und Klein.

Treffen der Spitzensportler
Bereits zum zweiten Mal treffen sich vom 30. Oktober bis 7. November 2010 Spitzensportler auf dem International Mountain Summit in Brixen. In Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen, Workshops, Wanderungen und Kletterkursen wird der Lebensraum Berg in all seinen Facetten beleuchtet. Topbergsteiger wie Kurt Albert aus Deutschland, Andy Holzer aus Österreich oder Hans Kammerlander und Reinhold Messner aus Südtirol treffen auf Bergsportbegeisterte. Und auch die Liste der angemeldeten Kletterprofis verheißt spannende Tage: Kilian Fischhuber aus Niederösterreich oder das Südtiroler Nachwuchstalent Alexandra Ladurner und viele mehr. (mehr …)

19. Merano WineFestival lädt Weinliebhaber vom 5. – 8. November 2010 nach Meran

Merano Wine FestivalVon Freitag, 5. November, bis einschließlich Montag, 8. November 2010, heißt es in der renommierten alpinen Kurstadt Meran zum 19. Mal Bühne frei für das Merano WineFestival, eine der exklusivsten und elegantesten önogastronomischen Veranstaltungen Italiens und Europas. Die perfekte Kulisse für diesen exklusiven Treffpunkt, bei dem zahlreiche ausgewählte Produzenten ihre edlen Tropfen, sowie kulinarische Köstlichkeiten vorstellen, und einem breiten Publikum an Weinliebhabern und Feinschmeckern aus aller Welt zur Verkostung anbieten, sind die stilvollen Säle des Kurhauses von Meran und die das Kurhaus umrahmenden Plätze.

Um die Güte und Exklusivität der Weine zu garantieren, werden nur jene in die Auswahl für das MWF aufgenommen, welche bei den vorangehenden Verkostungen durch eigene Kommissionen mindestens 86 von 100 Punkten erreichen, den Verkoster auf ihre Wurzeln und Ursprünge zurückführen können und sich aufgrund ihrer Intensität, Komplexität, Eleganz und außergewöhnlichen Persönlichkeit auszeichnen. Über 500 Weinproduzenten aus Italien und dem Ausland wurden für das 19. Merano WineFestival „auserwählt“. (mehr …)

Castel Fragsburg: Wein Festivals und Wandern im goldenen Herbst in Meran

Hotel Castel FragsburgWenn die Sonne das bunte Laub der Blätter in ein goldenes Licht taucht, der Duft von Kastanien in der Luft liegt und die Trauben auf den Reben so reif sind, dass sie nur mehr auf die Weinlese warten, dann ist eine der schönsten Jahreszeiten, der Herbst, in die Südtiroler Berge eingekehrt. Hier, wo die Natur noch ursprünglich und rein ist, wo die malerische Aussicht auf die Dolomiten und die Obst und Weinberge der Südtiroler Weinstraße zum Träumen einlädt, liegt in einzigartiger Lage, auf einem Felsvorsprung, hoch über dem Meraner Talkessel, das Castel Fragsburg.

Das traditionsreiche Jagdschloss ist Mitglied von Relais & Châteaux und gehört zu den schönsten Häusern der Welt. Es erwartet seine Gäste mit höchstem 4-Sterne-Superior-Komfort, einer erst heuer mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Kulinarik, einem exklusiven Spa mit der wohl spektakulärsten Aussicht in den Alpen, sowie mit viel individuellem Charme und Raum für Privatsphäre. (mehr …)