Kandinsky, Münter und Marc in Murnau: Auf den Spuren des Blauen Reiters

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Von Ahrenshoop über Dangast, Worpswede und Willingshausen bis nach Murnau am Staffelsee, so manches früher unbedeutende Dorf und Städtchen ist heutzutage berühmt und geehrt, weil Künstler es zum Refugium erwählten. Oft waren sie zu Lebzeiten eher unbekannt, unbedeutend oder unbeliebt. In ihrem Refugium erschufen die Künstler Großes. Sie dachten neu, dachten anders, waren in höchstem Maße kreativ. Niemand von uns weiss heute, von wem die Zeitgeschichte in 100 Jahren reden wird, der heute als Künstler tätig ist. Als Gabriele Münter und Wassily Kandinsky mit ihren Künstlerfreunden bis hin zum Dramatiker Ödön von Horváth sich in Murnau niederliessen, waren sie unbekannt. Heute werden ihre Bilder weltweit bewundert. Und alles begann hier: im Gabriele-Münter-Haus. Die Heimat des Blauen Reiters.

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Es ist ein nahezu unscheinbares Haus. Es ist keine großartige Villa. Es ist ein schlichtes Walmdachhaus, wie es Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig in Deutschland gebaut wurde. Diesen Typ kenne ich aus meiner Heimatstadt Berlin, ähnliche Häuser stehen in und um München, dieses Haus wurde 1908 als Landhaus außerhalb von Murnau erbaut. In diesem Jahr verlebten Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin ihren Sommer und malten in Murnau, was bei Münter und Kandinsky die Hinwendung zu expressionistischer Malerei zur Folge hatte – aufgrund der Einflüsse von Jawlensky und Werefkin.

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Es war wahrscheinlich das Licht. Dieses warme, fließende Licht, das die Landschaft einhüllt und sie immer wieder in anderen Schattierungen schimmern lässt. Das blassblau aus dem weißen Nebel aufsteigt, der sich am frühen Morgen wie ein Schleier über das Murnauer Moos legt. Das mittags die Berge am Horizont so klar und deutlich in den Himmel zeichnet, dass jeder Felsgrat des Karwendelgebirges und der Zugspitze wie im Okular eines Fernglases heranrückt. Und das am Nachmittag das Alpenpanorama zu einem einzigen Bergmassiv zusammenschmelzen lässt – zu einem schwarz-blauen Scherenschnitt jenseits der endlosen Schilfwiesen der Murnauer Moorweiden, die in der Abendsonne rostrot aufleuchten. Es müssen diese Farben gewesen sein, die Wassily Kandinsky und Gabriele Münter so faszinierten. 1909 von Gabriele Münter erworben, wohnte sie dort dauerhaft mit ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 – wenn sie nicht gerade auf Reisen waren oder sich in München aufhielten. Damals kamen oft Malerfreunde, Sammler oder Kritiker zu Besuch nach Murnau, wie Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Heinrich Campendonk, Paul Klee oder der Komponist Arnold Schönberg. So entstanden hier Ideen und wichtige Kunstwerke, die heute als Kunst des „Blauen Reiter“ berühmt sind.

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Im Münter-Haus, auch „Russenhaus“ genannt, lebten Gabriele Münter (1877 – 1962) und Wassiliy Kandinsky (1866–1944) in den Sommermonaten von 1909 – 1914. Hier entstanden Werke und Ideen, die als Kunst des „Blauen Reiter“ berühmt wurden. Für Gabriele Münter wurde das Haus zur festen Wohnstätte seit den 20er Jahren bis zu ihrem Tod 1962. Mit ihrem Lebensgefährten Johannes Eichner (1886 – 1958) lebte die Malerin in diesem Haus ab 1931. Heute ist das Haus ein Museum, vieles ist noch so, wie es Gabriele Münter und Wassily Kandinsky gestaltet und geschaffen haben. Wir besuchten das ehemalige künstlerische Wohnhaus und lernten viel über die Blauen Reiter.

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Willkommen also im Wohnhaus der zwei so genialen Künstler, die hier die Umgebung von Murnau, dem Staffelsee und dem Werdenfelser Land in den Gemälden der expressionistischen Malerei verewigten. In den Jahren 1998 und 1999 wurde das Münter-Haus grundlegend und aufwändig saniert. Gabriele Münter wollte, dass das Münter-Haus eine Erinnerungsstätte für ihre Kunst und die Kunst Kandinskys werde, die der Öffentlichkeit zugänglich sein sollte. Hier finden sich heute Bestandteile der Originalausstattung des Münter-Hauses wie Möbel, die von Münter und Kandinsky bemalt wurden oder Hinterglasbilder, Grafiken oder Gemälde, die von den beiden Künstlern geschaffen wurden. Auch Teile der Volkskunstsammlung beider Künstler sind vorhanden.

Murnau_1_Gabriele_Muenter_Haus_Feb2013_017Gabriele Münter und Wassiliy Kandinsky waren ein sehr ungleiches Paar. Er ein promovierter Rechtsanwalt aus Moskau, vierzig Jahre alt, der seine juristische Karriere der Malerei zuliebe an den Nagel gehängt hatte. Sie eine dreißigjährige Kunststudentin aus Berlin. In München hatten sie sich kennengelernt und ineinander verliebt. Sechs Jahre lang waren sie dann gemeinsam durch die Welt gereist – nach Holland und Tunesien, nach Skandinavien und Italien, immer auf der Suche nach Bildern und Motiven, die sie in ihrer Kunst inspirieren sollten.

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Bis ein Wochenendausflug sie zufällig in den kleinen Ort in den Voralpen führte. Im Laufe der Beziehung soll es allerdings nicht immer sehr rosig zugegangen sein. Gabriele Münter, die durch das elterliche Erbe finanziell unabhängig war, konnte sich vieles leisten, so auch private Kunstakademien, da die staatlichen Schulen damals den Frauen noch nicht zugänglich waren. So lernte sie Kandinsky als Lehrer an einer Malschule kennen. Während eines Malaufenthaltes im Sommer 1903 in Kallmünz verlobte sich Kandinsky mit Münter, obwohl er noch verheiratet war. Durch Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky kamen die beiden nach Murnau.

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In kurzer Zeit entwickelte sich Münter durch die weit fortschrittlicher malenden Kollegen zu einer der bedeutendsten deutschen expressionistischen Malerinnen neben Paula Modersohn-Becker. Doch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Künstlerpaaren war wohl nicht ohne Spannungen. Denn zur Gründung der Neuen Künstlervereinigung München (NVKM) im Jahre 1908 kamen nur Werefkin, Jawlensky, Adolf Erbslöh und Oscar Wittenstein zusammen. 1909 erwarb Münter in Murnau in der Kottmüllerallee das Haus.

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Während unserer Führung erfahren wir, dass Kandinsky sich Münter gegenüber - sehr zeittypisch - nicht immer wie ein Gentleman verhalten haben soll. Im Gegenteil, er sei sehr dominant und macho-haft aufgetreten. Kandinskys Malerei geriet zusehends abstrakter, weshalb er sich mit seinen Künstlerkollegen mehr und mehr überwarf. So kam es zur Gründung des Blauen Reiters zusammen mit Franz Marc und August Macke im Herbst 1911.

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Kandinsky und Münter gestalteten zusammen das Haus nach ihren eigenen Vorstellungen. Dabei waren sie stark beeinflusst von der bayerischen Volkskunst und der örtlichen Hinterglasmalerei. Entsprechend sind in dem Haus Treppen und Bauernschränke bemalt, ebenso wie Stühle und Betten. Es erinnert einen fast an Kinder, die alle Möbel bemalen. Und doch ist die Ecke mit dem Esstisch schon fast typisch russisch-orthodox gestaltet, die Bilder erinnern an Ikonenmalerei. Interessant für die Beziehung der beiden ist, dass sich keinerlei Doppelbett in dem Haus befindet. Kandinsky und Münter hatten getrennte Zimmer, obwohl sie miteinander verlobt, doch niemals verheiratet waren.

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Nach Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 flohen Münter und Kandinsky in die Schweiz. Dieser wurde als „feindlicher Ausländer“ bezeichnet und kehrte nach Russland zurück. In den Jahren 1915 bis 1920 lebte Münter in Skandinavien. Im Jahr 1916 gab es ein letztes Treffen mit Kandinsky in Stockholm. Aber seit 1917 verweigerte Kandinsky jeglichen Kontakt mit Münter. Erst Jahre später erfuhr sie, dass er in diesem Jahr Nina Andreevskaja geheiratet hatte. Irgendwie hinterlässt dieses Verhalten von Kandinsky einen schalen Beigeschmack. Münter trauerte ihrer großen Liebe noch lange Zeit hinterher und litt unter Depressionen.

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Die vielen unterschiedlichen Bilder im Haus sind beeindruckend.

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Einige Bilder stellen das Wohnhaus dar, wie es die beiden Künstler bewohnten. So erhalten wir einen schönen Eindruck von deren Lebensstil.

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Beim Anblick dieses Schrankes mag man fast meinen, dass Kinder einen Ikea-Schrank bemalt haben. Doch weit gefehlt, es waren Künstler von Weltruf.

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Immer expressionistischer wurden Kandinskys Werke.

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Verglichen mit heute wirken die Betten von Münter und Kandinsky nicht gerade bequem. Es sind einfache und kleine Holzbetten. Gemeinsame, kuschlige Nächte kann ich mir hier nur sehr schwer vorstellen...

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Ein Anzug von Wassily Kandinsky gehört mit zu den Ausstellungsstücken.

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Der Blick nach draussen auf die Landschaft vor dem Münter-Haus und auf das Ortszentrum von Murnau.

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Porträt von Gabriele Münter.

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Eine farbenfrohe Blumenvase von Gabriele Münter.

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Früher ungeliebt, unbekannt und schnell wieder vergessen und dann verboten, hat sich mittlerweile in Murnau die Rezeption des Werkes der Künstler des Blauen Reiters komplett gewandelt. An bedeutenden Punkten finden wir Tafeln, auf denen auf das Werk der Künstler hingewiesen wird. So können wir die Bilder mit der Realität vergleichen. Ja, manches hat sich verändert, doch die Landschaft an sich ist gleich geblieben.

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Auch der Weg, der vom Haus aus über die Bahnstrecke in das Ortszentrum von Murnau führt, ist nach wie vor sehr gut zu erkennen. Nur die Dampflokomotiven sind mittlerweile ICE-Zügen gewichen.

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Das Stadtzentrum von Murnau ist nach wie vor so bunt wie es schon seit Jahrhunderten ist. Diese farbenfrohe Gestaltung hat einst schon Goethe so gut gefallen. Heute ist die Einwohnerzahl Murnaus auf 12 000 gewachsen. Viele Gebäude, die Kandinsky und Münter vor hundert Jahren auf ihre Leinwände brachten, sind aus dem Stadtbild verschwunden – zugunsten von modernen Einkaufszentren und Ladenpassagen. Murnau gibt sich modern und weltoffen: Der Obermarkt, im Mittelalter ein wichtiger Handelsplatz auf der Salzstraße von Berchtesgaden nach München, hat sich in eine elegante Fußgängerzone gewandelt – mit Restaurants, Straßencafés und italienischen Eisdielen. Boutiquen und Souvenirläden sind hinter den kunstvollen Hausfassaden eingezogen, und in den Biergärten genießen Wochenende für Wochenende zahlreiche Ausflügler aus der bayerischen Hauptstadt die Sonne und das kühle Weißbier.

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Dabei standen die Murnauer der künstlerischen Vergangenheit ihres Heimatortes lange Zeit eher gleichgültig gegenüber. Gewiss, die Namensliste von Malern und Schriftstellern, die auf Reisen hier Station machten oder die Stadt zu ihrem Wohnsitz wählten, ist lang – von Goethe über Carl Spitzweg bis zum Dramatiker Ödön von Horváth. Der deutsche Stummfilmregisseur F. W. Plumpe („Nosferatu“) war von der Schönheit des Ortes so angetan, dass er seinen Künstlernamen nach ihm wählte: Friedrich Wilhelm Murnau. Doch Wassily Kandinsky und Gabriele Münter schienen bald vergessen, und nur wenigen Einwohnern war bewusst, dass sich in dieser ländlichen Idylle etwas ereignet hatte, was man eher in den europäischen Kunstmetropolen Paris, Rom oder Berlin erwartet hätte – der Durchbruch der Malerei in die Moderne, den Expressionismus.

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Noch in den achtziger Jahren gab es kaum einen Urlauber, der deswegen nach Murnau kam. Niemand in dem Ort wäre auf die Idee gekommen, mit ihren Namen Werbung für den Fremdenverkehr zu machen. Das ist heute anders.

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Doch ist es nicht nur die Kunst dieser großen Namen am Anfang des 20. Jahrhunderts, die Murnau am Staffelsee so interessant machen. Es ist der Ort an sich, die alten Gebäude mit ihrer historischen Malerei.

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Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren wohl auch irgendwelche hohen Tiere zu Gast. Schicke Dienstfahrzeuge mit Bundeswehr-Kennzeichen jedenfalls.

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Das Schloßmuseum Murnau bietet noch weitere Schätze für Kunstliebhaber. Das Schloßmuseum, das sich im ehemaligen Pflegschloß in der Ortsmitte befindet, veranschaulicht die besonderen Beziehungen zwischen den Gegebenheiten der Moor- und Alpenvorlandschaft, der örtlichen Tradition und der bedeutenden Kunst- und Literaturgeschichte, die mit Murnau unmittelbar verknüpft ist.

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Herzstück des Schloßmuseums bilden die Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von Gabriele Münter, die die öffentlich umfangreichste Sammlung der Künstlerin darstellen, sowie die Arbeiten der Künstler der Neuen Künstlervereinigung München und des blauen Reiter.

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Denn Murnau profitierte wie kaum ein anderer Ort von diesen grandiosen Künstlern, die bis 1914 hier lebten. Kandinsky kehrte nie zurück. Der aber hat bei seiner überstürzten Abreise aus Deutschland fast alle seine Bilder in Murnau zurückgelassen – mehr als achtzig Gemälde, Skizzen und Zeichnungen. Er liess alle Gemälde bei Gabriele Münter, die diese durch die Nazi-Zeit hindurch gerettet hat und später sowohl Murnau als auch München überliess. August Macke und Franz Marc hingegen starben auf den Schlachtfeldern in Frankreich.

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Eine umfangreiche Dokumentation widmet sich dem Leben und Werk des Schriftstellers und Dramatikers Ödön von Horvath, der sich zwischen 1923/24 und 1933 in Murnau aufhielt und hier seine Stücke "Zur schönen Aussicht", "Die Bergbahn", "Italienische Nacht", "Kasimir und Karoline", "Jugend ohne Gott" sowie "Glaube Liebe Hoffnung" schrieb.

1962 stirbt Gabriele Münter, 85 Jahre alt. Von ihrem Grab, etwas oberhalb der Murnauer Kirche, geht der Blick hinüber zu dem Haus, in dem alles angefangen hat – hinüber zu dem Ort, an dem schon Jahrzehnte vor Picasso die Epoche der neuen Kunst begann.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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  • Wow! Was ein toller und ausführlicher Artikel. Auch wenn es keine Villa ist, so gefällt mir das Gabriele Münter Haus dennoch sehr-besonders von der Seite. Auch das Städtchen selbst sieht sehr hübsch aus, hier findet man sicher viele Fotomotive. Allein die Fassaden sind schon spannend.
    Herzliche Grüße
    Sabine

  • Liebe Sabine, ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ja, Murnau ist echt sehr schön. Ich kann mir sehr gut vorstellen, warum es so vielen Menschen hier immer wieder gefiel für länger zu bleiben.

  • Barbara Furthmüller

    Eine schöne Gegend – und dieses Museum war mir noch gar nicht bekannt, dabei liest sich das alles sehr spannend. Vielleicht war es wirklich das Licht oder eine besondere Stimmung, die manche Orte als Sammelpunkt von Künstlern auseroren hat.

    Von Wassily Kandinsky weiß ich noch, dass er ja in einem der Meisterhäuser in Dessau lebte und das moderne Haus russisch-überfrachtet-klassisch einrichtete, was einen ziemlichen Stilbruch darstellt. Das fand ich auch interessant.

    Murnau lohnt sicher mal einen längeren Besuch. Guter sehr ausführlicher Bericht!

  • Alex Mary

    Grandios! Als ich „Kandinsky“ gelesen habe musste ich an das Bild bei meinen Eltern denken, das ewig im Wohnzimmer hing. Aber ein wenig mehr über die Geschichte zu erfahren ist noch schöner. Kleine Museen haben ihren Reiz!

    Liebe Grüße,
    Alex.

  • Luisa

    Hallo Götz,
    ein interessanter Artikel, obwohl mir die Kunstwerke von Kandinsky und Münter nicht unbedingt zusagen. Den kleinen weißen Schrank finde ich aber sehr witzig 🙂 LG Luisa

  • Simone Kunisch

    Lieber Götz, toller Bericht! Ich war einmal kurz in Murnau, habe aber
    nur das Schloss besucht, das Münzerhaus muss ich beim nächsten Mal
    unbedingt absehen! Vg Simone

  • Moin Luisa,
    lieben Dank für Deinen Kommentar. Ja, der kleine weisse Schrank ist so eine niedliche Geschichte, fast unscheinbar und doch elegant gelungen, so dass ich ihn unbedingt fotografieren musste. LG, Götz

  • Moin Alex, ja, man erfährt ja leider immer viel zu wenig über die Geschichte, die dahinter steckt. Man sieht nur das Bild, weiss ein bisschen über den einen Maler, aber wer wie mit wem wie lange und warum kooperierte – das ist oft faszinierender. Denn das erklärt auch oft, warum welche Bilder wie gelungen bzw. geworden sind. LG, Götz

  • Liebe Barbara, danke für Deinen Kommentar. Ja, Murnau lohnt sich absolut. Dass Kandinsky auch in Dessau war, wusste ich wiederum nicht. Muss ich doch wirklich mal wieder nach Wörlitz & Co fahren. LG, Götz

  • Moin Simone, ja, das solltest Du unbedingt. Denn das Schlossmuseum hat zwar einige Kunstschätze zu bieten, aber ein vollkommenes Bild wird es erst in Verbindung mit dem Münter-Haus. Und möglichst noch einer Radtour rund um den Staffelsee. LG, Götz

  • Gina Casabrava

    Ich war vor einen Jahren in Murnau, aber dieses Museum ist mir entgangen. Total interessant, über die Lebensgeschichte der Künstler zu lesen.
    LG
    Gina