Ischgl: 20. Jubiläum des Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der KöcheDer Traum für Sternefresser, Gourmands, Gourmets, Gastrofreaks, Foodies und andere Liebhaber exzellenter Küche: Die besten Küchenchefs aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol kamen zur großen Jubiläumsveranstaltung, dem 20. Sterne-Cup der Köche Anfang April auf die Idalp. Das Kultevent von Ischgl und Champagne Laurent-Perrier lockte diesmal 64 Kochgrößen mit mehr als 50 Michelin-Sternen und über 600 Gault-Millau Punkten an. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Co-Autorin Adelheid Wanninger vor Ort.

Sterne-Cup der Köche Ralf Jakumeit
Einmal im Jahr glänzen daher in Ischgl „etwas mehr“ Sterne als anderswo. Das hat einen guten Grund: Denn im berühmten Szene-Hotspot in dem ein Event den anderen jagt, treffen sich alljährlich prominente Küchenchefs beim Sterne-Cup der Köche von Champagne Laurent-Perrier – einer Veranstaltung, die bereits Kultcharakter hat.

Sterne-Cup der Köche Gerhard Wieser
Hier dürfen die Köche zeigen, dass sie nicht nur in der Küche schnell sein müssen – hier geht es um die Schnelligkeit auf der Piste und somit um die Ehre. Weg mit dem Kochlöffel und ran an die Slalomstangen ist dann das Motto. Zum bereits 20. Mal trafen sich die besten Küchenchefs zum Riesenslalom auf der Idjoch-Piste. Und die zeigte sich auch Anfang April bei strahlendem Frühlingswetter noch so, wie es für die Paznauner selbstverständlich ist: von ihrer bestgepflegtesten Seite! (mehr…)

Restaurants in München: DelikatEssen 2017 – Die besten Adressen zum Ausgehen in München

Delikatessen 2017
Ausgehen, essen gehen, das richtige Restaurant suchen und wählen: Nicht immer gestaltet sich das so einfach. Wir Genussmenschen, Reiseblogger, Foodblogger, Gourmets und Gourmands kennen diese Herausforderung immer wieder. Der Stammitaliener? Ist auf Dauer langweilig. Immer Sterne- und Haubenküche? Ist auf Dauer sehr kostspielig. Also gerne mal was Neues, was Anderes. Oder ein Restaurant, das wir längst vergessen haben, das aber wieder richtig spannend kocht. Jede größere deutsche Stadt hat ihre Restaurant- und Lokalführer. Das beste Magazin für München ist sicherlich DelikatEssen, das jetzt in der aktuellen Ausgabe für 2017 vor uns liegt. Wir haben einen Blick für Euch hineingeworfen.

Münchens Gastronomie unterliegt einem permanenten Wandel. Viele Restaurants kommen und gehen, manche Lokale sind nach noch nicht mal einem Jahr wieder geschlossen. Die Trends kommen und gehen und bringen ihre eigenen Restaurants. Vegan, Burger, Steaks, Confiserien und Spitzenbäcker oder die Craft-Bier-Welle… Alles ist da. Unter der Ägide von Jossi Loibl haben sich rund 30 Münchner Foodjournalisten für DelikatEssen 2017 durch über 200 Bars, Cafés und Restaurants durchgefuttert und durchgesoffen durchgewühlt und durchgearbeitet, haben sich die Nächte in Spelunken und anschliessend am Schreibtisch um die Ohren geschlagen, um dem geneigten Leser nun ihr Elaborat stolz präsentieren zu können.

Wir waren zwar nicht selbst bei der Präsentation der aktuellen Ausgabe vor Ort. Doch der liebe, hochgeschürzte Kollege Martin Schmitz hat ein schönes Video erstellt: (mehr…)

Mit Auto oder Bahn: Wie fahre ich in das Geniesserland Tegernsee?

Geniesserlandregion Tegernsee - Wanderweg zum Bauer in der Au
Auto oder Bahn? In das Geniesserland Tegernsee ist es von München aus nicht allzu weit. Und daher stellen sich die meisten Ausflügler die Frage, wie sie von München zum Tegernsee fahren wollen. Fahre ich mit dem Auto über die Autobahn und bin vor Ort flexibel? Oder fahre ich umweltfreundlich mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB)? Das Fazit kann nur so lauten, wie es die Juristen immer sagen: „Es kommt drauf an.“ Ja, auf was denn? Wir versuchen für Euch das optimale Verkehrsmittel zum Geniesserland Tegernsee zu finden.

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Schauen wir zuerst einmal auf die Karte. Denn daraus können wir schon sehr viel lesen und ableiten, ob sich das Auto oder die Bahn für eine Fahrt an den Tegernsee eignen.

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Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) trifft zuerst am Ort Gmund auf den Tegernsee. Dies ist die nördlichste Gemeinde. Der nächste Halt und gleichzeitig die Endstation ist die Gemeinde Tegernsee. Von hier aus gehen einige Buslinien ab, die um den Tegernsee herum oder in andere Gemeinden fahren. Doch aufgepasst, diese Busse fahren nicht oft, nicht immer und selten dann, wenn man sie braucht. (mehr…)

Schneegolf in St. Moritz: Zwischen Innovation und Nostalgie

Schneegolf in St. Moritz Silvaplan
Schneegolf Logo St. Moritz
St. Moritz im Januar. „Es ist angerichtet“, heisst es im Schweizer Nobelort, in dem sich Anfang des Jahres der Jetset gleich zu mehreren Veranstaltungs-Highlights trifft. Aber nicht nur dieses Klientel bevölkert das Engadiner Tal zu dieser Zeit. Auch Herr und Frau „Normalo“ will ein wenig mitnaschen am Remmidemmi rund um das Jubiläumsjahr „150 Jahre Wintertourismus“, der ja hier aus der Taufe gehoben wurde. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin schwingt Co-Autorin Elsa-Maria Honecker den Schläger beim Schneegolf.

Gleich drei Superevents buhlen in St. Moritz fast gleichzeitig um den internationalen Geldadel und jene, die sich schnorrerisch an diese hängt: Der Snow Polo World Cup als ein „Must“ für die Schönen und Reichen, das Food-Festival als Bühne für die weltweiten Kulinarik-Trends von morgen und letztendlich das traditionelle Schneegolfen, das in diesem Jahr schon zum 38. Mal in Surlej bei Silvaplana stattfand – für die Hartgesottenen. Graubünden, die Heimat von Gian und Giachen, bietet wirklich für jeden etwas. (mehr…)

Die Top-Restaurants in München für delikate Gespräche

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Top-Restaurants in München Tantris Piccolino

Geheime Absprachen in dezenter Atmosphäre, unbemerkt von Paparazzi und weiterem unerwünschtem Publikum: Das wünscht sich so mancher Politiker und Lobbyist, wenn er zur Sicherheitskonferenz nach München kommt. Delikate Gespräche bei delikatem Essen. Dezent und deliziös. Gerade bei diesen Veranstaltungen werden die interessantesten Gespräche hinter dicht verschlossenen Türen geführt. Und insbesondere beim Essen kommen sich die Menschen näher. Egal ob Politiker oder Lobbyist, normaler Arbeiter, Angestellter oder gar Attac-Mitglied: Jeder hat mal Hunger, jeder möchte gern etwas gutes essen. Wir haben für alle Gäste und Einheimischen der Stadt mal die unserer Meinung nach Top-Restaurants in München zusammengestellt. Einige davon sind Michelin-Stern gekrönte Restaurants, andere sind einfach cool und angesagt. Und sicherlich nicht nur zur Münchner Sicherheitskonferenz beliebte Restaurants.

Top-Restaurants in München Muenchen Herbst 2016
Mit größter anzunehmender Sicherheit sind die bekannten Top-Restaurants der Münchner Top-Hotels eh schon alle bekannt und ausgebucht. Allen voran sämtliche gastronomischen Bereiche im Bayerischen Hof. Denn dieser ist das Konferenzhotel. Da dürfte das beliebte Atelier im Bayerischen Hof gut besucht sein. Doch sitzt der Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz mit Sicherheit hier auf dem Präsentierteller.

Top-Restaurants in München Muenchen Herbst 2016

Das gleiche kann man annehmen, wenn man in das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski oder auch das Westin Grand Hotel München geht. Eigentlich gehört das Mandarin Oriental Hotel hier ebenfalls dazu, doch hat sich schon herum gesprochen, dass hier ein neues Restaurant, ein exzellenter Japaner, aufgemacht hat? Hier nun also unsere sehr subjektive Auswahl: (mehr…)

Küchengötter unter sich: Harald Wohlfahrt kocht bei Eckart Witzigmann im Hangar 7

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„Besser als ich gedacht habe“, so zieht Harald Wohlfahrt sein Fazit. Und das ist aus dem Mund dieses besten aller besten Drei-Sterne-Köche Deutschlands wohl eine Art Ritterschlag. Denn kein Geringerer als Harald Wohlfahrt, der Küchengott aus der Schwarzwaldstube des Hotel Traube Tonbach, kocht im Monat April im Restaurant Ikarus im Hangar 7 am Salzburger Flughafen. Patron dieses Restaurants, das zum Red Bull Imperium gehört, ist kein Geringerer als Eckart Witzigmann. Einem von nur vier Jahrhundertköchen des letzten Jahrtausends. Eckart Witzigmann implementierte die Nouvelle Cuisine in Deutschland und schuf mit dem Tantris Deutschlands besten Gourmettempel. Der, dem dieser Ritterschlag aus berufenem Munde gilt, ist Martin Klein, der Chefkoch vom Ikarus.

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Dem Elsässer Martin Klein war es gelungen, sich bei einem mehrtägigen Aufenthalt in der Traube Tonbach in die Küche, die Philosophie, das Verständnis und den Umgang mit den Grundprodukten von Harald Wohlfahrt hineinzuarbeiten. Das von Harald Wohlfahrt entworfene Rezept für das Ikarus erlernte er so gut, dass die Umsetzung vor Ort in Salzburg mehr als gelungen geriet. Unser Fazit vorweg: Wir empfehlen jedem, jetzt noch im April 2015 nach Salzburg zu fahren und bei Martin Klein die Küche von Harald Wohlfahrt zu geniessen. Mit etwas Glück lässt sich im Ikarus noch ein Tisch reservieren. In der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach im schnuckeligen Schwarzwaldort Baiersbronn sollten die Plätze bereits um Monate im voraus reserviert werden. Selten jedoch wird einem diese Ehre zuteil: dass Martin Klein auch serviert.

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Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_130Anfang April hatten wir die Ehre, Zeuge zu sein bei einem extrem seltenen Aufeinandertreffen: Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt kochten zusammen mit Martin Klein das Gastmenü von Harald Wohlfahrt. Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt gemeinsam hinter dem Herd? Wann hat es das überhaupt oder zuletzt gegeben? Eckart Witzigmann verrät es uns: „Kurz bevor Harald Wohlfahrt in die Traube Tonbach ging, erhielt er bei mir den letzten Schliff.“ Das muss also etwa 40 Jahre her sein, denn genauso lange ist der Großmeister der Küchenkunst bereits in Baiersbronn. Jener verrät uns hingegen schmunzelnd, Eckart habe sich nicht getraut ihn anzusprechen, ob er mal als Gastkoch im Hangar 7 kochen möchte. Wobei Harald Wohlfahrt selten genug seinen Schwarzwälder Herd verlässt. Dafür aber umso mehr ehemalige Eleven von ihm in ganz Deutschland und auf der restlichen Welt Michelin-Sterne, Gault Millau Kochmützen, Ruhm und Ehre erkocht haben. Wieviele Sterneköche haben die beiden zusammen ausgebildet? Die Milchstrasse käme dem wohl gleich. (mehr…)

Restaurants in München: Restaurant Huber: Münchens verstecktes kulinarisches Kleinod

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„Perfektion ist die Einfachheit“, so begrüßt uns bereits die Speisekarte des Restaurant Huber in München. Diese Philosophie spiegelt sich im wunderschön-schlichten Lokal wie auch in der Präsentation und Zubereitung der Speisen nieder. Michael Huber will hochwertige Rohprodukte in harmonischen Geschmacksverbindungen leicht und liebevoll kochen und schnörkellos präsentieren. Dabei überrascht er mit vielen kulinarischen Details und einer weltoffenen Produkt- und Aromenvielfalt. Wir begaben uns kürzlich zu einer Genussreise in dies kulinarische Kleinod, das sich bereits seit Oktober 2008 im Stadtteil Bogenhausen in einer kleinen Seitenstraße versteckt. Hinter der langen Fensterfront entdecken wir rote Sofas, helle Wände, hübsch eingedeckte Tische und weiße Blumen. In der Mitte steht die Bar, mit dunklen Fliesen und Holz verkleidet. Das anspruchsvolle Klientel Münchens liebt das sympathische unprätentiöse Restaurant mit seiner liebevoll ausgewählten Weinkarte.

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Restaurant_Huber_Muenchen_DanielSchvarcz_20120910_268Die Grundlage für sein Können erlernte Michael Huber bei seiner Ausbildung im Hotel Bayerischer Hof in München. Weitere klangvolle Stationen folgten: das Restaurant Dallmayr, die Konditorei Kreutzkamm, das Bistro Terrine und das Restaurant Kleinschmidtz. Doch erst im eigenen Restaurant gelang es ihm, die einzelnen Bausteine aus Kenntnis, Erfahrung und Phantasie mit Feinheit, Begeisterung und Leidenschaft zu verbinden – und so das Geheimnis seiner Küche zum Leben zu erwecken: Die Magie Bekanntes neu zu interpretieren und zu etwas Großartigem zu machen. Seine Küche bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Die Weinkarte entspricht dem hohen Qualitätsanspruch der Küche nach dem Motto „Ein guter Wein hat Körper – Ein grosser Wein hat Seele“. Auf der Karte des Restaurant Huber im Münchener Stadtteil Bogenhausen stehen französisch-mediterrane Gerichte, doch durch die Kreativität des Küchenchefs und Restaurantinhabers entstehen aus traditionellen Zutaten immer wieder neue Kompositionen. Das einzig Konstante ist, dass sich die Speisekarte permanent ändert. Wählen kann der Gast hier à la carte oder zwischen einem Vier- und einem Sieben-Gänge-Menü. (mehr…)

Dine & Wine: Vom Kampf mit Petrus und der Luftfeuchtigkeit am Stubaier Gletscher

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Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019Petrus der Spielverderber. Ob Hahnenkamm oder Stubaier Gletscher, ob Ski-Abfahrtsrennen oder Dine & Wine Gourmetnacht, der Wettergott spielt in diesem Winter mit gezinkten Karten und macht so manche Planung zunichte. „Ohne unser eingespieltes Team wäre das nicht möglich gewesen“, erklärt David Kostner. Der Haubenkoch vom Restaurant Schaufelspitz ist von seiner Brigade begeistert. „Wir haben uns mehrmals umentschieden. Das war zwar aufwändig. Doch es hat sich gelohnt.“ Der Wind hatte dem Restaurant-Team vom Stubaier Gletscher mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben versucht, auf jeden Fall zumindest eine der zwei Gourmetnächte oben auf dem Gletscher stattfinden zu lassen, doch leider war das nicht möglich.“

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Bereits zum vierten Mal fand am 9. und 10. Januar das Dine & Wine Festival statt. Insgesamt über 180 Feinschmecker freuten sich auf einen Event, der in den letzten Jahren immer im Restaurant Schaufelspitz oben auf dem Stubaier Gletscher auf über 3.000 Meter Höhe stattfinden konnte. Das Besondere: in dieser Höhe herrscht ein anderer Luftdruck, eine andere Luftfeuchtigkeit, die klimatischen Bedingungen haben entsprechend Auswirkungen auf das Kochen und auf den Geschmack der Weine. David Kostner ist der höchste Haubenkoch nicht nur Österreichs sondern der ganzen Alpen, vielleicht sogar von ganz Europa. Bisher gibt es noch kein Restaurant mit einer so exzellenten Küche, das so hoch gelegen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach dem Dine & Wine Event beständig. Vor vier Jahren war es noch ein einziger Abend, jetzt sind die zwei Abende auch schon komplett ausgebucht.

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„Wir haben bereits eine Woche vor der Gourmetnacht angefangen zu produzieren“, erklärt David Kostner. „Wir haben den Wetterbericht regelmässig beurteilt. Bereits am Dienstag entschieden wir, dass wir die Veranstaltung nach unten legen müssen.“ Doch hielt sich das Team alle Optionen offen. Wenn schon der Freitag unten im Tal stattfinden muss, so sollte doch bitte zumindest der Samstag oben zelebriert werden. „Wir haben uns auf alles vorbereitet. Am Donnerstag hatten wir alles für den Freitag Abend sowohl unten im Tal als auch oben am Berg.“ Orkanartige Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h machten die Nachtfahrt mit der Gondelbahn allerdings unmöglich. (mehr…)

Kochen wie die Profis: Tipps und Tricks von Sternekoch Bobby Bräuer

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Profis kochen anders. Profis kochen schnell, gut, präzise. Aber wo liegen die Unterschiede zwischen dem, was wir zu Hause machen, und der Küche in der Sternegastronomie? Und welche Tricks und Kniffe bekommt man am heimischen Herd ebenso gut hin? Sternekoch Bobby Bräuer trat an, einer kleinen Runde von Journalisten zu zeigen, dass es oft nur eine Frage des richtigen Produkts und des perfekten Werkzeugs ist. Und natürlich des „Gewusst wie“.

Wir waren vom Premiumkochgeschirrhersteller All-Clad zu einem Champagnerempfang mit anschließender Koch-Demonstration und mehrgängigem Menü in das Restaurant EssZimmer in der BMW Welt eingeladen.

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Nicht nur das Können, die Ausbildung, die Erfahrung machen den Meister, so erfuhren wir in der kleinen Showküche bei einem feinen Piper-Heidsieck Brut. Für das letztlich absolut perfekte Produkt, das genau richtig bei optimaler Temperatur gebratene Fleisch ist auch das Werkzeug elementar wichtig. So kocht die Elite der Köche fast nur noch auf Induktionsherden. Des Kochs liebste Energiequelle, das Gas, ist out. Die Köche lieben es zwar immer noch. Es garantiert die optimale Regelung der Energiezufuhr. Doch strahlt so ein Gasherd enorm Hitze ab. Es wird einfach viel zu heiß in der Küche. Der Koch ist permanent im kalt-heißen Umfeld, wenn er vor sich den Herd und im Rücken die kalten Küchenmöbel hat. Dieser permanente Temperaturunterschied, den ich ja selbst oft genug kennengelernt habe, führt viel zu oft zu Erkältungen. Daher ist der Magnetinduktionsherd einfach ideal. Das Essen kocht, gart, brät – es tut, das, was es soll. Und das Umfeld bleibt kalt, es wird keine Hitze abgestrahlt. Es geht keine Energie verloren, der Stromverbrauch und mithin also die Kosten sinken.

Natürlich gibt es für diese – mittlerweile nicht mehr ganz so neuen – Herde auch neues, optimiertes Kochgeschirr. Töpfe und Pfannen, die für Gas- und Elektroherde gedacht sind, funktionieren nicht sinnvoll auf Induktionsherden. Umgekehrt aber geht es: Das neue Kochgeschirr, das für Induktion geschaffen wurde, kann auch auf dem Gasherd eingesetzt werden. (mehr…)

Forte Village Sardinien: Sterneküche mit Alfons Schuhbeck

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Alfons_Schuhbeck_ForteVillage_Sardinien_2014_09Schuhbeck im Urlaub geniessen: Der ubiquitäre Koch kann in diesem Jahr auch in Eurem Hotel am Herd stehen. Vorausgesetzt, Ihr bucht den Urlaub im Forte Village Hotel auf Sardinien. Und das im Zeitraum vom 23. bis 25. Juni 2014. Denn dann kocht einer der bekanntesten deutschen Sterneköche als Gastkoch für die Gäste des Fünf-Sterne-Resorts. Der deutsche Sternekoch wird im Sternerestaurant La Cantina seine berühmte Küche präsentieren.

Zu diesem Anlass luden kürzlich das Hotel und Alfons Schubeck in die Südtiroler Stuben am Platzl in München. „Wir freuen uns außerordentlich mit Alfons Schuhbeck einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur ein Meiste rseines Fachs ist sondern zudem eine Leidenschaft ausstrahlt, die Gäste einfach überzeugt“, erklärte Lorenzo Giannuzi, General Manager des Forte Village der versammelten Münchner Gastro-Presse. „Mit Alfons Schuhbeck haben wir eine Partnerschaft auf Augenhöhe geschaffen, die dem Gast das Beste aus beiden Welten präsentiert.“ (mehr…)

Was macht die Barbarie-Ente so besonders wertvoll?

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Was ist die Barbarie-Besonderheit? Warum legen Köche so viel wert auf die Barbarie-Ente? Was macht sie für Feinschmecker so begehrenswert? Fragen, denen eine Runde von Journalisten im Rahmen eines Enten-Menüs bei Alfons Schubeck auf den Grund ging. Der im voraus groß angekündigte Maître höchstselbst allerdings war verhindert, was der Qualität des Essens in den Südtiroler Stuben jedoch keinen Abbruch tat. Schließlich ist der Sternekoch eh fast immer und überall gleichzeitig – nur fast so gut wie nicht mehr hinter seinem eigenen Herd. Die Sterne erkochen längst seine bestens ausgebildeten Köche für ihn. Bei aller Verehrung für den von mir hoch geschätzten Alfons Schuhbeck und seinen Leistungen, doch empfinde ich seine ubiquitäre Verfügbarkeit mittlerweile als etwas zuviel…

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Doch ad rem: Wir waren eingeladen von CICAR, das ist keine Cigarren-Rauchervereinigung, auch hat es nichts mit Zykaden zu tun. Es ist die „berufsübergreifende Vereinigung der Barbarie-Ente“. Also eine Art Vermarktungskonsortium. Dieses hatte in die das Sternerestaurant Südtiroler Stuben am Münchner Platzl eingeladen. Wir erfuhren, dass die Barbarie-Ente nur wenig mit unserer Hausente zu tun hat. Die Stammform der Hausente ist die Stockente, sie ist für fast alle europäischen und asiatischen Entenarten die Basis. Daneben wird auch die aus Südamerika stammende Warzenente, eine Zuchtform der Moschusente, als Haustier gehalten, sowie Hybriden aus beiden, sogenannte Mulardenten. In Frankreich werden die südamerikanischen Warzenenten allerdings Barbarie-Enten genannt. Sie kommt somit aus einer ganz anderen Gegend und unterscheidet sich durch zahlreiche anatomisch Eigenschaften von den gewöhnlichen Enten. (mehr…)

Deutschlands Gourmet-Tempel: Die Besten der Besten in einem Restaurant-Führer

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Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Varta & Co.: Wir kennen sie alle. Wir lesen den einen oder anderen. In der grossen Linie sind sie sich ziemlich ähnlich. Doch so manche Bewertung ist unterschiedlich. Beim Michelin sehen wir nur die Sterne. Der Gault Millau brilliert mit seinen mitunter sehr süffisanten Kommentaren… – doch wie ist denn das gesamte Bild? Welche Restaurant-Chefs sind die Besten? Welche Restaurants sind Deutschlands wahre Elite? Diese Zusammenfassung gibt uns seit nunmehr vier Jahren die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Fast schon selbstverständlich sind die ersten drei Plätze, dahinter gibt es kleinere Verschiebungen. Die großen Überraschungen folgen erst hinter Platz 20. Natürlich: Die Schwarzwaldstube Baiersbronn führt vor dem Vendôme in Bergisch Gladbach und dem Bareiss in Baiersbronn. Die Top-Gastronomie Deutschlands sitzt hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern. Berlin ist die Genuss-Hauptstadt, gefolgt von München und Hamburg.

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Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste bietet einen Überblick über die gesamte deutsche Spitzengastronomie. Sie ermittelt nicht allein die Top-Positionen, sondern ein Ranking aller etwa 4.600 Restaurants, die von einem oder mehreren der sieben nationalen Restaurantführer des Jahres 2014 empfohlen wurden. Wer gerne einen Quervergleich anstellen möchte, dem empfehlen wir allerdings auch einen Blick hinüber zum Wettbewerber, dem Hornstein-Ranking, das es mittlerweile schon seit 23 Jahren gibt und auch die Restaurants unserer Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Südtirol aufführt.

Neben den Noten für die Küche gehen auch die Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer in die Berechnung ein. Der unterschiedliche Stellenwert der verschiedenen Auszeichnungen wird ebenfalls berücksichtigt. Grundlage für die Gewichtung ist eine jährlich durchgeführte Befragung der prämierten Spitzengastronomen. Das breite Spektrum an Top-Restaurants, das präzise Ranking sowie die mit der aktuellen Ausgabe 2014 eingeführten Regionalkarten machen diese Restaurant-Bestenliste zu einer Orientierungshilfe im Dschungel der vielen Gourmet-Tempel und Gastro-Führer. (mehr…)

Hoch-Genuss: Wie die Destinationen in den Alpen kulinarisch aufrüsten

Hoch-Genuss: Diskussion der Touristischen Runde zu Genuss am Berg mit Spitzenköchen aus Österreich und Südtirol
Ski und Genuss: Das ist lange schon kein Fremdwort mehr. Die Kilometerfresser, die stundenlang die Pisten runtergejagt sind, um anschließend möglichst schnell wieder hochzuliften, nur um die nächste Piste runterzuflitzen: sie sind Geschichte. Vielleicht nicht ganz, doch sind sie in der Minderheit. Die Skifahrer, die Wintertouristen wollen heute mehr. Sie suchen die Abwechslung. Heute Abfahrtsski, morgen Langlauf. Dazu Kultur, Natur und nicht zuletzt: Genuss. Feine Spezialitäten am Berg sind gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Touristischen Runde unter wie immer hervorragender Leitung von Lilo Solcher präsentierten mehrere Anbieter ihre kulinarische Aufrüstung.

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Die höchste Konditorei auf dem Pitztaler Gletscher, der höchste Weinkeller auf dem Stubaier Gletscher, das höchst gelegene Iglu-Dorf im Allgäu und ein weiteres in Adelboden, das höchst gelegene Gourmet-Restaurant in den Dolomiten sowie Slopefood, die winterliche Variante von Fingerfood, kleine Imbisse entlang der Piste – ebenfalls in den Dolomiten. Vertreten wurden diese außergewöhnlichen Anbieter von Haubenkoch David Kostner (Restaurant Schaufelspitz, Stubaier Gletscher), Marcus Herovitsch (Pitztaler Gletscher), Matthias Lenz (IgluLodge). Aus den Dolomiten kamen vom Gourmetrestaurant Viel de Pan und von Slopefood. Der Abend bewies, dass Skifahren heutzutage auch viel mit Genuss zu tun hat. (mehr…)

Restaurant Schaufelspitz: Das wahrscheinlich höchste Haubenlokal der Welt steht am Stubaier Gletscher

Restaurant Schaufelspitz Relais Chateaux Spa Hotel Jagdhof Neustift Stubaital Feb2012_54Hauben dem Himmel so nah: David Kostner erkocht sich höchste Weihen auf 3.000 Meter über dem Meeresspiegel. Der Gault Millau hat seine Hauben Restaurants 2013 für Österreich veröffentlicht – mit dabei ist auch das Restaurant Schaufelspitz auf dem Stubaier Gletscher. Anfang Februar weilte ich zur Dine & Wine Gourmetnacht mit Paula Bosch dort oben und war schon von Davids Küche begeistert. Daher freue mich mich sehr für ihn. Ich schrieb schon da in meinem Artikel: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Gault Millau einer Skihütte Punkte verleihen wird.“ Jetzt ist es soweit. Herzlichen Glückwunsch, David!

Das Restaurant Schaufelspitz ist mit Sicherheit das höchste Haubenlokal Österreichs. Doch welche anderen Top-Restaurants liegen denn noch auf 3.000 m ü.NN? Also behaupten wir doch mal, dass es das höchste Haubenlokal der Welt sei – oder zumindest Europas. Hallo, Gault Millau, welche Eurer Top-Restaurants sind noch höher? (mehr…)

Beer and Food Pairing: Warum Bier ein perfekter Begleiter durch ein edles Menü sein kann

Bier Genuss Rad der Privaten BrauereienZu jedem Gang eine andere Biersorte? Im kleinen 0,1- oder 0,2-Liter Glas frisch vom Fass oder aus der Flasche? Spezialbiere, die es nur zu bestimmten Jahreszeiten gibt? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Der Verband der Privaten Brauereien möchte gern des Deutschen liebstes Getränk, das Bier, stärker in den Gourmet-Tempeln unseres Landes vertreten sehen. Statt des Weines soll Bier auch als selbstverständliches korrespondierendes Getränk genommen werden. Nicht nur zu Schweinsbraten, Eisbein oder Schweinshaxn – sondern etwa auch zu Fisch, Rind oder Lamm. Warum eigentlich nicht? Ich nahm gestern an einer kleinen Probe teil im Platzl-Hotel München. Wie praktisch: das Hotel gehört der Familie Inselkammer. Und die Privatbrauerei Ayinger auch. So begleiteten das Sechs-Gänge-Menü aus der Platzl-Hotelküche sechs verschiedene Biere aus der Ayinger Brauerei.

In den USA füllen Bücher zum Thema, wie „The Brewmaster’s Table“, ganze Bücherregale. „Beer and Food-­Pairing“ nennen die US-­Feinschmecker die Suche nach besonders harmonischen Bier­- und Speisen­-Kombinationen. In Deutschland gibt es dafür noch keine befriedigende Übersetzung – außer „korrespondierende Getränke“. Aber immer mehr Brauer und Gastronomen denken darüber nach, wie dem Verbraucher die Aromenvielfalt der unterschiedlichen Biere zum Essen vermittelt werden können. Grund genug für den Verband Private Brauereien, sich an die Spitze dieser Bewegung zu stellen und über geeignete Medien das Thema zu treiben. (mehr…)

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg: Gourmet-Restaurant eröffnet vor den Toren Münchens

So könnte es aussehen / Entwurf des Architekten - Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Illu Nacht Rückwand Basic
Bewegung in Münchens kulinarischer Diaspora: Starnberg und sein See sind für den Münchner das, was für den Berliner die Ostsee ist: die Badewanne. Doch während der Bewohner der Bundeshauptstadt kulinarische Gaumenfreuden auf Gault-Millau und Michelin-Niveau in Berlin und an der Ostsee genießen kann, hat der Münchner nur seine Landeshauptstadt. Rund um den Starnberger See herrscht die schöne, klassische, traditionelle Bayerische Gemütlichkeit. Bauernbarock, deftig, bayerisch eben. Doch jetzt soll Leben in das kulinarische Einerlei kommen. Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg will gerne aufschließen in die Liga seiner weltberühmten Namensvettern in Hamburg und München und eröffnet zum Herbst 2012 ein Gourmet-Restaurant. Leider verhinderten die Architekten des Hauses die schönste Location: Mit öffentlichen Bereichen auf dem Dach für Restaurants und Wellness wäre das Haus schon von Anfang an ein echter Hingucker gewesen. Doch so ist es bisher nur ein nettes Businesshotel am Rande Starnbergs, ideal für Konferenzen, Seminare, Tagungen. Das soll sich nun ändern.

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Während in wirtschaftlichen, finanziellen Krisenzeiten andernorts die Gourmet-Tempel eher weichen müssen, wird hier der Trend umgedreht. Es soll das Gourmet-Restaurant werden vor den Toren Münchens. Mit einem einzigartigen Konzept und einem Neubau will das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg dem Ziel näherkommen, einen Eintrag im Gault-Millau zu erlangen. Im Herbst 2012 wird der edle Anbau eröffnet. Moderne Architektur und kontrastreiche Akzente schaffen Raum für kulinarische Höhenflüge. Noch hochwertiger, noch kreativer, noch außergewöhnlicher – Service und Qualität sollen nach Unternehmensangaben bzw. -wünschen die Gäste zum Staunen bringen. Endlich also müssen die reichen Starnberger nicht mehr bis nach München fahren, um z.B. im Tantris speisen zu gehen. Ich sehe schon: Ich muss hier wohl mal mit einem VSR-Mitglied essen gehen. (mehr…)

Grand Hotel Les Trois Rois Basel: Christoph Kokemoor zum Sommelier des Jahres gekürt

Grand Hotel Les Trois Rois Basel Spirit Hotels Christof KokemoorChristoph Kokemoor ist vom Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz'“ zum Sommelier des Jahres gekürt worden. Der gebürtige Deutsche wirkt im Restaurant Cheval Blanc im Baseler Grand Hotel Les Trois Rois, das mit zwei Michelin-Sternen und 18 Gault Millau-Punkten gekrönt ist.

Kokemoor bringe zusammen mit Maître d’Hôtel Grégory Rohmer auf charmante Weise die nötige Dosis Lockerheit ins Spitzenrestaurant Cheval Blanc, so „Bilanz“. Er parliere ebenso profund über einen raren Petite Arvine wie entspannt über die Zubereitung der Gänseleber. „Kokemoor verzichtet auf Allüren, Bevormundung des Gastes und Show“, schreibt das Magazin weiter. „Seine Begeisterung für die Welt des Weins spiegelt sich in der Karte, die auch Entdeckungen zu vernünftigen Preisen aufweist.“ Die erlesene Weinkarte mit rund 700 Positionen besticht durch Raritäten und eine große Auswahl von Weinen des Château Cheval Blanc, nach dem das Restaurant benannt ist. (mehr…)

Restaurant Wolkenstein: Entspannter Genussurlaub im Hotel Therme Meran in Südtirol

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Ich versinke in einem knallrot gepolstertem Holzstuhl. Auf der breiten Sitzfläche ist auch für Menschen, die ein deutlich größeres Hinterteil als ich haben, genug vorgesorgt. Die Armlehnen laden meine Unterarme ein, sich auszuruhen. Edle weiße Tischdecken und Stoffservietten, Silberbesteck und Kristallgläser versprechen Feinstes aus Küche und Keller des Restaurants Wolkenstein.

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Zu einem entspannenden Wochenende bin ich im Hotel Therme Meran abgestiegen. Neben der großen Thermenlandschaft wartet das Hotel mit dem exzellenten Restaurant Wolkenstein auf. Für die Innenarchitektur zeichnet sich der Südtiroler Stararchitekt Matteo Thun verantwortlich.

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Wie bereits nebenan bei der Therme Meran verwendete Matteo Thun zum Einrichten des Hotels Materialien und Rohstoffe aus Südtirol. Raffiniert kombinierte er farbenfrohe Accessoires mit edlen, natürlichen Baustoffen wie Holz und Stein. Der Architekt und Designer verband traditionelle Details mit modernen Elementen und setzte sie in ungewohnter Weise in Szene. (mehr…)

Guía Peñín 2012: Führer durch Spaniens Weinwelten erschienen

penin spanien weinfuehrer 2012Was der Michelin-Führer für die Gastronomie und der US-Weinkritiker Robert Parker für die internationale Weinwelt, das ist für spanische Weine der Guía Peñín. Jetzt ist das über 1.000 Seiten starke Werk von José Peñín im Heel-Verlag erschienen und im Online-Shop vinogusta.com erhältlich. Die Neuauflage zeigt die wachsende Bedeutung der spanischen Weine und beeindruckt durch die durchschnittlich erzielte hohe Punktzahl. Miguel Martín, Gründer von vinogusta.com, hat den renommierten Weinführer als Erster übersetzt und 2005 in Deutschland eingeführt. Als anerkannter Weinexperte gehört er dem erweiterten Peñín-Verkostungsteam der 90+-Weine an.

9.800 verkostete Weine – das ist eine Rekordzahl in der Geschichte des Guía Peñín. „Die Entwicklung in der spanischen Weinwelt mit den vielen unterschiedlichen Weinbaugebieten und qualitativ hochwertigen Weinen war während der letzten 20 Jahre einfach rasant“, erklärt Miguel Martín die wachsende Bedeutung spanischer Weine. Das zeigt sich auch am Punkteranking: Die durchschnittlichen Punktzahl stieg in den letzten fünf Jahren von 83,6 Punkte auf 87,3 Punkte. Für einen negativen Beigeschmack sorgte allerdings der deutliche Rückgang des Durchschnittspreises bei exportierten Weinen. (mehr…)

Paula Bosch rockt den Stubaier Gletscher: Dine & Wine Gourmetnacht auf 3.000 Meter

Dine & Wine Dine & Wine Gourmetnacht
Höchste Genüsse im höchsten Restaurant des Stubaitals: Während draußen eisige Winde um das Haus pfeifen, heizt die wohl bekannteste deutsche Sommelière den Gästen im Restaurant Schaufelspitz ein. Hoch oben auf dem Stubaier Gletscher haben die Betreiber der Bergliftstation die Restaurants komplett umgebaut. Dabei sind an der Station Eisgrat ein modernes Selbstbedienungsrestaurant sowie eine Cafébar und ein Gourmetrestaurant entstanden. Und natürlich gibt es kostenloses WLAN. Chefkoch David Kostner zaubert hier höchste Genüsse auf die Teller. Mit dem Event Dine & Wine bringt er seine Küche mit den Weinen der großartigen Paula Bosch zusammen.

Dine & Wine David Kostner mit Paula Bosch
Beide, David Kostner wie auch Paula Bosch, arbeiteten heute auf höchstem Niveau und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Gault-Millau einer Skihütte Punkte verleihen wird.

Dine & Wine Gourmetnacht Menü
Die langjährige Sommelière des Gourmet-Tempels Tantris in München hat ihre liebsten österreichischen Weingüter und Weine zusammengestellt und erzählt in gekonnter und kurzweiliger Art über die jeweiligen Weine. Dazu gibt es wunderbar korrespondierende Kreationen aus der Küche. (mehr…)

Gault Millau WeinGuide 2012: Matthias Müller ist Deutschlands Winzer des Jahres

Gaul Millau Wein 2012Aus Spay am Mittelrhein kommt er: Laut den Kritikern vom Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 ist der „Winzer des Jahres“ Matthias Müller. Wie die dpa meldet, lobte die Redaktion besonders die Rieslinge des Weingutes in einem der kleinsten Anbaugebiete Deutschlands.

„Aufsteiger des Jahres“ wurde Stephan Attmann vom Pfälzer Weingut von Winning in Deidesheim. Diesem haben Diebe kürzlich erst Wein im Wert von ca. 100.000 Euro geklaut – mit einem Vollernter aus dem Weinberg heraus (siehe SZ-Magazin). Die „Entdeckung des Jahres“ habe die Redaktion in Württemberg gemacht, und zwar bei den Weingärtnern in Cleebronn-Güglingen. (mehr…)

Palais Coburg Wien: Gourmetrestaurant von Silvio Nickol mit fünf Sternen ausgezeichnet

Palais Coburg Wien Silvio Nickol5 Sterne glänzen jetzt über dem Palais Coburg in Wien. Der A la carte Restaurantführer zeichnete Silvio Nickol und sein junges Team kürzlich aus und läßt Österreichs Hauptstadt um eine kulinarische Institution reicher werden. Das Gourmetrestaurant wurde erst im April 2011 neu eröffnet.

Silvio Nickol begeistert im gleichnamigen Gourmetrestaurant im Palais Coburg österreichische wie internationale Feinschmecker und Genießer mit einer Mischung aus klassischer Kochkunst, Kreativität und Moderne. Inspiriert von der französischen Küche, kredenzt Silvio Nickol aromenreiche Kunstwerke, die mit Liebe zum Detail zubereitet werden. Die Kompositionen des 36-jährigen Koch-Shooting Stars, der in seiner letzten Wirkungsstätte mit zwei Michelin Sternen und drei Hauben von Gault Millau ausgezeichnet wurde, entführen die Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise für alle Sinne. (mehr…)

Lenkerhof: Goldene Tage im Berner Oberland mit 17 Gault-Millau Punkten

Lenkerhof alpine resort ParkviewIn 1.000 Meter Höhe und nur eine Stunde von Bern entfernt auf 17 Punkte-Gault-Millau Niveau speisen – dies bietet ab sofort der Lenkerhof alpine resort.

Sie ist ansteckend, die Freude im nach eigenen Angaben jugendlichsten 5-Sterne Superior Hotel der Schweiz über den weiteren Genuss-Punkt im prestigeträchtigen Gourmet-Führer Gault-Millau. Denn nicht nur das untrügliche Bauchgefühl treuer Lenkerhof Fans ließen die Bewertung mit 17 Punkten erahnen, sonder auch die wiederkehrenden Gourmet-Genießer hatten die Zahl 17 schon lange orakelt. (mehr…)

wein-abc.de: Winzeratlas mit Geosuche gestartet

wein-abc.deWas HolidayCheck für die Hoteliers schon lange bietet, das startet jetzt auch wein-abc.de: Mit seiner neuen Geo- und Umkreissuche stellt wein-abc in diesen Tagen ein nützliches Suchinstrument vor, das nicht nur bei der Vorbereitung der nächsten Weinreise gute Dienste leistet. Mit Hilfe der neuen Suche lassen sich Weingüter innerhalb der deutschen Anbaugebiete und auch nach Orten einfach und umgehend auf Detailkarten lokalisieren. Schnell finden Weininteressierte so die besten Winzer in ihrer Nähe und sehen gleich, welche weiteren Weingüter es in der Umgebung gibt.

Die Auswahl ist groß, sind doch bereits über 2000 Winzer im wein-abc gelistet, über 900 davon auch mit Wertungen. Zahlreiche Detaileinträge bieten Hintergrundwissen zu einzelnen Betrieben und machen auf zusätzliche Angebote der Weingüter, wie Weinseminare und Ferienwohnungen, aufmerksam. (mehr…)

Kaiserhof Kitzbühel: Gaumengenüsse in der Zirbelstube

Kaiserhof Kitzbuehl ZirbenstubeGemütlich, kitschiger Tiroler Barock. Beim Anblick dieses Restaurantbildes kommen mir gleich zig verschiedene Alpenhotels dies- oder jenseits der Alpen in den Sinn. Ist dies Restaurant in Bayern, Österreich, der Schweiz oder Südtirol? Jedenfalls ist es austauschbarer Tiroler Barock, Kitsch. Zigmal gesehen. Sicher, viele Gäste verlangen dies. Und gerade viele Norddeutschen, zu denen ich mich selbst auch zähle, verbinden dies mit den Alpen. Übrigens hat sogar der bayerische Ministerpräsident in seiner Staatskanzlei direkt neben seinem Büro so eine Stube für Empfänge – davon konnte ich mich bei einem Tag der Offenen Tür selbst überzeugen. Doch hätten Sie hier ein unverwechselbares Gourmet-Restaurant erwartet? Denn diese Zirbenstube (österreichisch = Zirbelstube deutsch) befindet sich im 4-Sterne-Hotel Kaiserhof in Kitzbühel. Und steht zum dritten Mal im Gault Millau.

Perfekt gelegen, direkt an der Talstation des weltberühmten Hahnenkamms mit seiner legendären Streif, lädt der Kaiserhof mit 51 Zimmern nicht nur Wintersportler, Wanderer oder Wellness-Liebhaber zum Wohnen ein – das Haus ist auch berühmt für seine ausgezeichnete Küche. Was die Magier des hoteleigenen Restaurants zaubern, ist nach Unternehmensangaben selbst für den verwöhntesten Gaumen größter Genuss. Schon beim Frühstücksbuffett und spätestens nach einem traumhaften Abendessen sollten die Gäste davon überzeugt sein. Kein Wunder also, dass das Best Western Premier Hotel zum dritten Mal im Gault Millau Platz gefunden hat – und somit eine der größten kulinarischen Auszeichnungen erhalten hat. Bereits 2008 und 2009 wurde das Hotel in Kitzbühel für seine hervorragenden Leistungen prämiert und darf auch 2010 in dem bekannten Gourmet-Führer nicht fehlen. (mehr…)

Essen & Sparen: Mercussini Gutscheine bringen Genuss zu zweit

Mercussini Restaurant Guide 2007Der neue „Mercussini Restaurants & Mehr“ für München und Umgebung 2007 ist erschienen. Ein Grossteil der renommiertesten Gourmetrestaurants Münchens lädt darin zum Kennenlernen ein und verspricht einen Genuss für alle Sinne. Das Premium-Scheckheft enthält 30 Genießer-Schecks inkl. fünf Specials und ist bis zum 31.01.2008 gültig. Den Inhaber eines „Mercussini Restaurants & Mehr“-Heftes erwarten beim Essen zu zweit exklusive Vorteile. Oft ist das preiswertere von zwei Gerichten kostenfrei oder zumindest um 50 Prozent reduziert. Der Gesamtwert der Geniesser-Schecks umfasst Verlagsangaben zufolge 1.600 Euro.

Beim „Mercussini-Restaurants & Mehr für München 2007“ gilt das Motto „Sparen mit Stil!“. Nur die besten Restaurants, die auch von den führenden Restaurantkritikern Gault Millau, Michelin, Feinschmecker oder Varta-Restaurantführer ausgewählt wurden, wurden in den Mercussini aufgenommen.
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