Bordeaux für alle

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Eine Weinregion, drei junge Winzer, eine Mission: Audrey Lauret, Elsa Ménard und Jean-Jacques Dubourdieu sind aus Bordeaux nach München gekommen, um bei einem Mittagessen im Pageou sich und ihre Weine vorzustellen und dabei klarzumachen, dass das altehrwürdige Anbaugebiet, Heimat vieler der berühmtesten und teuersten Weine der Welt, durchaus fähig ist zur Erneuerung. Erstmals für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin nahm unsere Gast-Autorin Rozsika Farkas, eine allseits hochgeschätzte Wein-Journalistin, die Winzer, deren Weine und ihr Anliegen unter die Lupe.

Mehr Kommunikation untereinander, mehr Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden sind Programm bei der neuen Winzer-Generation. Gern schließen sie sich zu Zirkeln zusammen, um von- und miteinander zu lernen und um sich besser zu vermarkten. Jean-Jacques Dubourdieu, 36, Herr über fünf Châteaux, macht bei der Jungwinzergruppe „Oxygène“ mit,


Audrey Pindefleurs hat zusammen mit anderen MitstreiterInnen „Arômes Jeunesses“ ins Leben gerufen.


Elsa Ménard, die den Betrieb, den sie von den Eltern übernommen hat, auf Biodynamie umstellt, ist zwar nicht vereinsmäßig organisiert, trifft sich aber regelmäßig mit Kolleginnen, den „Femmes du vin“ zum Austausch.

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Champagne Jacquart: Die moderne, frische Marke

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Frisch und fruchtig soll er schmecken, der Champagne Jacquart. Jung will er getrunken sein. So jung und frisch, wie die Marke Champagne Jacquart selbst erst ist. Denn die Marke gibt es in ihrer jetzigen Form noch nicht lange. Wir haben auf einer Verkostung keine Mühen gescheut, alle Sorten für Euch durchzuprobieren. Und erfuhren dabei mehr über die Marke Champagne Jacquart. 2017 feiert die Marke 20jähriges Jubiläum in Deutschland.

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Champagne Jacquart ist eine der jüngeren Champagner-Marken mit Sitz in Reims und gehört zur Groupe Alliance Champagne. Erst Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrtausends schlossen sich drei Winzergenossenschaften zu diesem Unternehmen zusammen. 1998 erwarb die Groupe Alliance Champagne die bereits etablierte Marke Champagne Jacquart. Seitdem ist sie eine der führenden Akteure in der Appellation Champagne. Im Gegensatz zu anderen Champagnermarken halten bei Champagne Jacquart die heute etwa 1.800 beteiligten Winzer selbst Aktien der Marke und bestimmen damit den Kurs des Unternehmens. (mehr…)

Wein aus Uruguay: Vier Bodegas im Vergleich

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Uruguay ist nicht so sehr das zentrale Land für kulinarische Touristen, oder wie es in Neusprech heißt: für Foodies. Noch nicht. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass es das nur zweitkleinste Land in Südamerika ist und gerne übersehen wird, neben Brasilien und Argentinien, oder auch, weil man es nur nach einem mehrstündigen, etwas beschwerlichen Flug erreichen kann. Zumal Economy auf dieser Langstrecke nicht bequem ist. Uruguay und insbesondere der Wein aus Uruguay könnte aber der Geheimtip für die Foodies werden, wenn nur erst mehr bekannt wird über die interessanten gastronomischen Angebote dieses Landes. Unser Co-Autor Dr. Jürgen Kagelmann scheute keine Mühen sich durch die Kreszenzen von Uruguay durchzutrinken.

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Wein aus Uruguay: Holzfässer mit Rotwein im Keller der Bodega Juanicó-Deicas

Dazu zählt an erster Stelle der Wein. Ja, Uruguay ist ein bemerkenswertes Weinland! Angebaut werden hier erstaunlich viele Sorten – Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah bei den Rotweinen und Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer, Muscatel und Grauburgunder bei den Weißweinen.

Eine besonders wichtige Gegend, in der Wein hoher Qualität produziert wird, sind die Hügel im Departement Canelones. Dort existieren 270 große, mittlere – und immer mehr kleinere Winzereien, die auch viel ausprobieren und experimentieren. Dem expliziten Kenner südamerikanischer Weise ist die älteste Rebsorte „Tannat“ ein Begriff – in Mitteleuropa ist sie leider immer noch viel zu wenig bekannt und hat den Gout des Geheimnisvollen. 1870 oder 1875 soll sie von baskischen Einwanderen eingeführt worden sein, denn ursprünglich stammt sie aus dem französischen Baskenland. Man pflegt sie in Uruguay für einen wirklich hervorragenden Rotwein und auch einen Rosé-Wein und sie ist schlicht die erfolgreichste Rebsorte im südlichen Südamerika.

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Jungwinzerinnen Kalender 2016: Österreichs Winzertöchter sind sexy, selbstbewusst und selbstständig

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„Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne“

– so schwärmen die Österreicher bereits in ihrer Hymne. Der Jungwinzerinnenkalender zeigt uns auch in seiner aktuellen Ausgabe für 2016 wieder auf, welche schönen Töchter die Winzer des Donaulandes haben. Nicht umsonst heisst es in einer Ergänzungsstrophe der Hymne „Land der Berge, Land der Seen, Land, wo Korn und Traube reift“. Die Trauben und die Töchter, beide kommen kaum schöner zur Geltung als in dem Jungwinzerinnen Kalender 2016. Schön, sexy, attraktiv, ansprechend, interessant, intelligent – eben so wie die perfekte Frau und der perfekte Wein sein sollte. Der Jungwinzerinnen Kalender ist sozusagen die Cuvée aus beiden. Best of both worlds.

Für die 13. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender wurden die besten zwölf Bilder der letzten 12 Jahre von einer Jury ausgewählt – drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Wiener Weingut. Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische., niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Für 2016 werden ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders (Stückpreis 25 Euro) aufgelegt. (mehr…)

Restaurants in München: Eataly: Bella Italia in Münchens Schranne

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Seit Ende November 2015 spricht man in der einstigen Kornmarkthalle der bayerischen Hauptstadt München mit der Eröffnung der ersten deutschen Filiale des Turiner Genusssupermarkt-Unternehmens „Eataly“ italienisch. Schon seiner Lage wegen ist München im Herzen auch ein bisschen ein Ausläufer des Stiefels. Kurfürstin Henriette Adelaide aus Savoyen holte die italienische Oper hierher und große italienische Adelsfamilien wie die Maffeis, die Spretis und die Arcos fassten in Bayern Fuß. Residenz und Feldherrnhalle finden ihre Vorbilder in Florenz und seit ca. 20 Jahren hält Deutschlands lange Zeit einziger und erster Sterne Italiener, Mario Gamba, im Aquarello in Bogenhausen, Hof.

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Da ist es eine stilvolle italienische Einkaufsoase mit allem was Bella Italia vor allem lukullisch zu bieten im Zentrum Münchens schon fast überfällig. Seit dem 23. November 2015 schließt nun die weltweit operierende, 2004 in Turin gegründete Supermarktkette „Eataly“ diese Lücke. (mehr…)

Primavera del Prosecco: 5 Jahre DOCG sind ein Grund zum feiern

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Blubberwasser in Dosen, blaue Flaschen mit Paketband verschnürt: Der Prosecco-Boom des letzten Jahrzehnts hat absonderliche Abscheulichkeiten produziert. Paris Hilton, die wahrscheinlich von Wein oder gar Prosecco ebensowenig Ahnung hat wie von Hotelmanagement, als Testimonial für Prosecco in Dosen, die diesen dann auch noch in einem knallgelben Dirndl auf dem Münchner Oktoberfest präsentierte: das war wahrscheinlich die absolute Spitze der Perversion. Ich vermute, dass sich spätestens zu diesem Zeitpunkt die Winzer in der Prosecco-Region zwischen Conegliano und Valdobbiadene zusammensetzten und beschlossen, etwas zu tun. Seit nunmehr fünf Jahren sind die Spielregeln geändert. Beim alljährlichen Prosecco-Frühling, dem Primavera del Prosecco, kann jetzt gefeiert werden. Ein Hoch auf die Qualität!

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Wir bekommen Einblick in die Welt des Prosecco bei einem Besuch vor Ort: Das Festival „Primavera del Prosecco DOCG“, der Prosecco-Frühling, ist jedes Jahr das weingastronomische Ereignis im nördlichen Veneto. Im traditionellen Anbaugebiet der ProseccoGlera-Traube, auf den Hügeln zwischen Valdobbiadene und Conegliano, lautet das Motto dann: Probieren, Plaudern und Prämieren. In diesem Jahr vom 14. März bis 14. Juni 2015 präsentieren rund 400 größere und kleinere Winzerbetriebe in 16 Ausstellungen ihre „Schätze“. Dieses Festival ist ein „Fest des Weins“ bei dem von Ort zu Ort, von Valdobbiadene bis Conegliano, das „offizielle“ Debüt der Weine der letzten Weinlese gefeiert wird. Wein- und Proseccogenießer können dabei die „Proseccostraße“ entdecken: eine Weingegend, die teils zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Eine sanfte Hügellandschaft, die stellenweise von antiken Abteien, jahrhundertealten Bäumen und Gehöften unterbrochen wird. Neben Degustationen des Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore werden auch die “Nischenprodukte” des Cartizze DOCG, des Refrontolo Passito DOC, des Torchiato di Fregona DOC, des roten und weißen Colli di Conegliano DOCG und des Verdiso näher vorgestellt. Des Weiteren können die Touristen die passend zu jeder Ausstellung vorgeschlagenen Routen entlangfahren, die Gipsoteca von Canova (Possagno) und andere wunderbare Sehenswürdigkeiten dieser Hügellandschaft besuchen. Eine weitere Besonderheit der Gegend sind die alten herrschaftlichen Villen. Reiche Venezianer bauten sich auf dem Festland in Treviso prächtige Häuser – die Serenissima ist gerade mal 30 Kilometer entfernt. Inzwischen wurden viele von diesen Prachtbauten liebevoll restauriert und etliche in Hotels oder Restaurants umgewandelt.

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Prosecco_2_Conegliano_2010_001Wir übernachten im Best Western Hotel Canon d’Oro und gehen mal stark davon aus, dass das Hotel auch andere, modernere Zimmer hat. Zumindest laut Webseite ist dem so. Vielleicht wurde dieses Zimmer ja mittlerweile auch schon renoviert. Jedenfalls ist das Vier-Sterne-Hotel mit allem eingerichtet, was der Gast so braucht und für eine kleine Entdeckungsreise in zwischen Conegliano und Valdobbiadene reicht es völlig aus. Der renovierte, fresken-geschmückte Palazzo aus dem 15. Jahrhundert liegt wunderbar ruhig. Die Altstadt von Conegliano ist auf jeden Fall an sich schon einen Besuch wert.
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Le Vigne di San Pietro: Wein mit der Kraft der zwei Herzen

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Klein und fein – das ist die Devise des Weingutes „Le Vigne di San Pietro„. Der Wein vom Heiligen Petrus also. Der Lieblingswein vom ersten Papst? Nunja, weit hergeholt. Auf jeden Fall wird in diesem Weingut mit Herz und Seele gearbeitet. Im Rahmen unserer Fish & Chef-Rundreise um den Gardasee besuchen wir den Winzer Carlo Nerozzi zuhause – und werden mit bester hausgemachter Pasta bewirtet.

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Carlo Nerozzi heisst uns in seinem Privathaus sehr herzlich willkommen. Wir machen es uns in seinem Wohnzimmer bequem und lauschen zuerst bei kleinen Vorspeisen und einem leichten Bardolino Chiaretto Roséwein seiner Präsentation. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2015: Köstlich-knackig-sexy Verführung zu Österreichs Wein

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Junges Österreich, köstliches Österreich: Wein, Weib und sicherlich auch der Gesang so manch‘ schöner Sirenen erscheinen, erklingen in unserer Phantasie: Der Jungwinzerinnen Kalender 2015 ist wieder erhältlich. Österreichs Töchter, insbesondere die schönen Winzertöchter und Angestellten der Weingüter, verführen uns in wunderschönen Dessous und einem sexy, erotisch-frivolen Lächeln zu den guten Tropfen, die die Alpenrepublik zu bieten hat. In die nunmehr zwölfte Auflage des Jungwinzerinnen Kalender haben es wiederum zwölf Weingüter geschafft. Diesmal kommen drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und auch ein Wiener Weingut ist dabei.

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„Dieser Winzerkalender“, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen. Er möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Heuer werden wieder ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders aufgelegt und sind bereits erhältlich. (mehr…)

Gambero Rosso Vini d’Italia 2014: Die allerbesten Weine Italiens in einem Buch

Best Italian wines in one book: Gambero Rosso presents its Vini d'Italia 2014.
Wer hier nicht drin steht, taugt nix. So könnte man zumindest denken. Auch wenn es nicht komplett stimmen mag. Italiens Weine werden jährlich getestet und die Besten im Weinguide Vini d’Italia von Gambero Rosso aufgelistet. In diesem Jahr haben 415 Weine die allerhöchste Auszeichnung „Tre Bicchieri“ erhalten, zu deutsch: Drei Gläser. Ihr wollt einen italienischen Top-Wein? Verlangt nach einem „Drei-Gläser-Wein“. Keine Angst, den gibt es auch in ganzen Flaschen…

Laut Angaben des Gambero Rosso Verlages sind mehr als ein Viertel oder genauer 107 Weine der Tre Bicchieri-Weine in italienischen Weinhandlungen für weniger als 15 Euro erhältlich. Dies wird als Beweis herangezogen, dass die italienischen Weine sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Nun gut, das mag für die Weinhandlungen in Italien gelten, doch wie ist es in Deutschland und Österreich?
Über 70 Experten haben rund 45.000 Weine degustiert und damit 20.000 Etiketten von über 2.300 Kellereien beurteilt. Nach mehrmaligen Einzelverkostungen und einer abschliessenden Kollektivverkostung durch das Expertengremium entstand nunmehr die 27. Ausgabe des Weinführeres Vini d’Italia. (mehr…)

Miesmuscheln in Roquefort-Weissweinsauce mit tollen Weissweinen von Johner Estate und Kiefer

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Muscheln in Käsesauce? Ja, richtig! Schmeckt sagenhaft gut! Während in diversen italienischen (und sicher auch anderen) Restaurants Miesmuscheln immer nur mit Tomatensauce oder einer Weißwein-Gemüse-Sauce serviert werden, sind unsere französischen Nachbarn etwas kreativer. Ich habe dies Gericht zum allerersten Mal bei einem Studenten-Austausch 1997 in Orléans gegessen. Die französischen Freunde schwärmten uns deutschen Studenten vor von den „Moules frîtes“. Fritierte Muscheln, verstand ich zuerst. Irrtum: Muscheln mit Pommes. Und die Stäbchenkartoffeln „à volonté“, also Nachschlag bis zum Abwinken. Auf der Speisekarte des Restaurants waren noch andere Saucen wie etwa Currysauce. Doch ich bin seitdem ein Fan der Roquefortsauce. Und die habe ich für Euch nachgekocht, dazu gab es zwei komplett verschiedene Weißweine, die beide hervorragend passten: ein 2010er Riesling von Johner Estate und ein 2010er „Mit den Wolken ziehen“ vom Weingut Kiefer.

Ein zweiter Besuch in Orléans im Sommer 2009 führte meine Schritte in ein absolutes Szeneviertel der jungen Studentenstadt. Mehrere Straßen sind hier umgebaut zu Fußgängerzonen, Kneipen, Restaurants, Clubs, diverse Läden reihen sich dicht an dicht. Wer hier essen gehen will, sollte vorher reserviert haben. Oder früher oder reichlich später essen. Wir entschieden uns für die Spätvariante, reservierten in einem typisch französischen Restaurant einen Tisch für 21 Uhr und genossen das Nachtleben. Warum wir uns genau für dies Restaurant entschieden? Ich hatte auf der Speisekarte die Muscheln in Roquefort-Sauce gelesen. Die wollte ich unbedingt wieder essen, diesmal auch unter dem Aspekt, sie mal nachzukochen. Der Abend endete nach einem leckeren, reichhaltigen und langen Essen damit, dass wir uns mit dem Wirt anfreundeten, wir als letzte Gäste gingen und er mit uns in seinen zweiten Laden ging: eine angesagte Disco mit toller Bar. On s’est bien amusé! (mehr…)

Tour Grosses Gewächs 2013: Ein Plädoyer für deutsches Winzerhandwerk

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Wie entwickeln sich Deutschlands Rieslinge? Pünktlich zum Jahresbeginn begaben sich Deutsche Winzer auf die große Roadshow quer durch die Republik. Im Gepäck: die besten Weine von Mosel, Nahe aus der Pfalz und Rheinhessen. Ziel der „Tour Grosses Gewächs 2013“ des Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) ist es, Experten die Gelegenheit zwischen Hamburg, Berlin, Köln und München zu bieten, besonders das Entwicklungspotential der besten, trockenen Weißweine des Jahrgangs 2011 zu beurteilen. Am 04. Februar 2013 hielt der Wanderzirkus des VDP mit seinen „Ersten Lagen“ – erkennbar an der VDP Klassifizierung mit der Traube und der unterstrichen 1 auf der Kapsel – im „The Charles Rocco Forte“ in München. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hielt Hanka Paetow die Nase ins Glas und benetzte dezent ihren Gaumen.

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Ein spannender Termin und die Erwartungen waren hoch. Schließlich hatten diese Weine bereits zur Vorpremiere im August 2012 in Wiesbaden positiv überrascht. Weich, rund, samtig und fruchtig in den Aromen präsentierten sich dort die edlen Tropfen den Experten aus dem In- und Ausland. Nun ein halbes Jahr später unterstrichen die 2011er ihre hohe Komplexität. Die gleichen Weine spielten überraschend ihre Säure und Mineralität in den Vordergrund. Ein Grund für diese Veränderung: Trotz Frost, Hagel, früh einsetzender Fäulnis oder Gärproblemen sei der Herbst 2011 versöhnlich gewesen, berichteten die Topwinzer. Diese Abwechslung widerspiegle auch der Wein. Erfreulich. (mehr…)

TripAdvisor präsentiert die Travellers’ Choice Wein Destinationen

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Welche Wein-Region ist die Beliebteste weltweit? Wo wächst der schönste Wein? Wo sind die besten Winzer? Welche Region ist am bezauberndsten? Millionen Reisende aus der ganzen Welt wählten die beliebtesten Wein-Regionen. TripAdvisor gibt die Gewinner des Travellers‘ Choice Awards „Wein Destinationen“ bekannt. Auf Grundlage von Millionen von Bewertungen auf TripAdvisor erhalten 32 Regionen auf der ganzen Welt die Auszeichnung. Die Regionen wurden aufgrund ihrer Popularität als Weinanbaugebiete ausgewählt.

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In die Beurteilung flossen jeweils Bewertungen und Meinungen von Reisenden über lokale Weingüter, Restaurants, Attraktionen und Unterkünfte ein. Das Ergebnis zeigt, die Favoriten in Europa sind Italien und Frankreich mit jeweils drei beziehungsweise fünf Gebieten in den Top Ten. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2013: Fesche und sexy Winzerinnen für jeden Monat

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Charmant, elegant, sympathisch: Österreichs Winzerstöchter präsentieren sich und ihre Weine auf die wohl attraktivste Weise. Bereits zum zehnten Mal regt der Jungwinzerinnen Kalender den Appetit an, die leckeren österreichischen Weine zu verkosten. Für die 10. Auflage des Kalenders haben es wiederum zwölf Weingüter (drei aus dem Burgenland, sieben aus Niederösterreich und zwei aus der Steiermark) in den Kalender geschafft.

Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische und steirische Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ (mehr…)

125. Prädikatsweinversteigerung und Weinpräsentation der VDP-Winzer in Trier am 20. September 2012

Meisterwerke der Mosel lassen bitten. Weinkenner, Weingeniesser, Weinliebhaber und natürlich Sommeliers, Fachhändler und Journalisten sollten sich diesen Termin in Trier nicht engehen lassen. Der VDP Grosser Ring lädt anlässlich der 125. Prädikatsweinversteigerung zur Erzeugerpräsentation mit allen VDP-Winzern von Mosel-Saar-Ruwer nach Trier in das Kurfürstliche Palais ein. Am 20. September 2012 können die Besucher die „Meisterwerke der Mosel“ an den Ständen der Winzer nicht nur den spannenden Jahrgang 2011 probieren. In einer Sonderverkostung stellen sich ausgesuchte Kabinettweine von jung bis gereift, leichte und filigrane Weine mit Potenzial. Tags darauf, am 21. September, schließt sich die traditionelle Versteigerung des Großen Rings an.

Die große Erzeugerpräsentation bietet die Chance, typische Qualitäten der Mosel kennenzulernen. Außerdem zeigen ausgesuchte Kabinettweine von jung bis gereift, das Potenzial, das diese leichten und filigranen Weine haben. Die Rieslinge von Mosel-Saar-Ruwer erleben international eine bemerkenswerte Renaissance, nicht nur in Deutschland. Am 21. September findet die Prädikatsweinversteigerung in der Europahalle statt, bei der auch einige Raritäten unter den Hammer kommen werden. Das anschließende Wochenende bietet sich an, die Region noch auf eigene Faust zu erkunden oder zu den Versteigerungsproben der VDP-Verbände aus dem Rheingau und der Nahe weiterzufahren. (mehr…)

Colmarer Weinmesse: Die Beats von David Guetta im Ohr, Weine aus dem Elsaß im Glas

Alsace Colmar Foire aux Vins ColmarVom 3. bis 15. August lockt die „Foire aux Vins“ ins Elsaß. Seit 1948 gehört die Colmarer Weinmesse zu den Highlights des elsässischen Sommers. Was als regionale Messe für elsässischen Wein in der Colmarer Innenstadt begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Messen und Kulturveranstaltungen in ganz Frankreich entwickelt. Nicht nur für seine Weine, sondern auch für die erstklassigen Konzerte ist die „Foire aux Vins“ inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auf dem „Parc des Expositions“ stehen über 1.000 Weine zur Probe bereit und viele internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene auf der Bühne.

Die Messe ist ein beliebter Treffpunkt für Weinliebhaber und Fachleute. 275.000 Besucher wurden im vorigen Jahr an nur elf Messetagen verzeichnet. Auch in diesem Jahr werden Weine von mehr als 500 Winzern neugierige Verkoster finden. Auf der technischen Fachausstellung werden 60 Aussteller mit land- und weinwirtschaftlichen Geräten sowie 280 Aussteller aus Handel und Handwerk vertreten sein. (mehr…)

Zicklein mit gebratenem Spargel und 2006 Duecorti Barolo Tenute Costa

Duecorti_Barolo_Zicklein_SpargelEs ist Pfingstmontag. Und zur Feier des Tages, zur Feier dieser neuen Woche, dieser kurzen Woche gibt es etwas ganz Besonderes: Ein Zicklein, im Ofen zubereitet, dazu gebratener Spargel, etwas Röstgemüse und ein 2006er Duecorti Barolo von der Tenute Costa. Zum Ende der Spargelsaison also drehen wir nochmal voll auf. Ein richtig leckeres Festtagsessen mit einem tollen Wein dazu.

So ein Zicklein ist schon etwas Besonderes. Auf meinem Bauernmarkt ist der Ziegenhof Etzlstorfer dabei. Im Frühjahr gibt es frisches Zicklein im Angebot. Hier rate ich jedem zuzuschlagen. Zicklein ist ein wunderbar frisches, zartes Fleisch, das sich leider viel zu selten in Restaurants auf der Karte finden lässt. Der Neo-Winzer Luca Costa präsentiert sich in diesem Jahr erstmals in Deutschland. Der DueCorti Barolo von 2006 gibt schon einen guten Einblick in die Tropfen seines piemontesischen Anwesens. Doch wie bereiten wir Zicklein mit Gemüse und Spargel nun zu? (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2011: So schön sind die Weingüter Österreichs

Jungwinzerinnen Kalender 2011Für die achte Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender haben es wiederum zwölf Weingüter (drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Kärntner Weingut) in den Kalender geschafft, deren Nachwuchs sich kürzlich bei der Gala des Jungwinzerinnen Kalenders im Raiffeisenforum in Wien präsentierte. 3.500 Exemplare dieses Kalenders voll Sex Appeal (Stückpreis 20 Euro) sind ab sofort erhältlich.

Dieser Winzerinnen Kalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische, Wiener und Kärntner Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ (mehr…)

„RESSpekt“: Winzer versenkt Sekt für Südafrika-Projekt von Stuart Pigott

resspekt christian ress mit einer resspekt magnumSo schön und feucht kann helfen sein: Bei bestem Wetter und vor zahlreichen Schaulustigen trafen sich am 8. Juni Weingutsinhaber Christian Ress mit dem Team von „Toni’s Dive Station“ und der dortigen Tauchbasis am Diezer See (bei Limburg an der Lahn), um dem Spitzenriesling aus dem Rheingauer Weingut Balthasar Ress die gebührende Lagerung zukommen zu lassen. Die Tauchlehrer Toni Eichler und Peter Schütz leiteten das technisch anspruchvolle Manöver: Das 6-köpfige Tauchteam beförderte zunächst die drei bis zu 40 kg schweren Stahlkisten mit der 12 Liter Balthazarflasche sowie den 18 Magnums der Top-Cuvée „RESSpekt“ an Luftsäcken hängend über die tiefste Stelle des Sees. Dort wurden die Kisten durch kontrolliertes Ablassen der Luft aus den Säcken auf eine Tiefe von 18 Metern gebracht.

resspekt das tauchteam in aktionUnten angekommen wurden sie durch Ketten und Vorhängeschlösser gesichert. Um eine optimale Sicherheit gegen Beschädigung oder Diebstahl zu gewährleisten, wurde danach noch ein eigens angefertigter, etwa 250 kg schwerer Stahlkäfig ebenfalls mit Luftsäcken hinabgelassen und am Boden des Sees über die Kisten gestellt.
Etwa drei Jahre soll „RESSpekt“, der einer Selektion bester Riesling-Trauben aus dem Rüdesheimer Berg entstammt, nun bei konstanten Temperaturen von 6 bis 8° C, geschützt vor UV-Strahlen und Sauerstoff, unter optimalen Bedingungen reifen. (mehr…)

Delikatours: Perlentauchkurs in der Champagne

Delikatours enseigne cielEcht Prickelnd: Ob Reise in die Champagne, Champagner Seminar privé oder Einkaufstipps rund um das Kult-Getränk mit den kleinen Perlen drin, Delikatours kennt sich aus. Das genussverrückte Team rollt den Teppich aus und lädt zu kulinarischen Erkundungstouren in die Champagne ein. Allerdings: Festgeschriebene Programme gibt es nicht.

Alles wird individuell nach den Wünschen der Reisenden komponiert und arrangiert. Ob Besuch in einem der berühmten Chamagnerhäuser mit großer Probe, oder lieber auf Entdeckungsreise gehen im Keller bei einem kleinen Winzer, Delikatours macht’s möglich. Geht nicht, gibt’s nicht. Wer keine Zeit hat zu reisen, für den bringt Delikatours die Champagne und ihre flüssigen Delikatessen gerne auch ins Haus. (mehr…)

ProWein: Neuheiten und Trends aus dem Weinland Frankreich

ProWein09_3_VinsdeLoire_010Die Weinnation Frankreich ist die zweitgrößte ausländische Ausstellernation auf der Düsseldorfer Messe ProWein. La belle France, vertreten durch Sopexa, bietet Messebesuchern mit mehr als 540 Ausstellern spannende Neuerungen und eine ideale Möglichkeit, sich umfassend über die Weine des Nachbarlandes zu informieren. Der „Espace France“ in Halle 5 (sowie in den Hallen 6 und 7a) ist ein genussvolles Universum mit Verkostungszone und zahlreichen Schmankerln. Auf meinem Bild von der ProWein 2009 drängen sich die Besucher gerade am Stand der Vins de Loire bei einer Verkostung.

Deutsche Verbraucher schätzen zunehmend hochwertige Nahrungs- und Genussmittel, ein Schuss Luxus darf sein. Im Trend des „Food Cocooning“ (zu Hause kochen und genussvoll essen) greifen Konsumenten für Qualitätsprodukte auch mal tiefer in die Tasche. Frankreichs Erzeuger reagieren darauf. Stilvoll präsentieren sich ein Rivesaltes Hors Age in edlem Flakon (Arnaud de Villeneuve) oder die Cuvée Or mit kostbar anmutendem Schriftzug in Goldoptik (Ollieux Romanis). (mehr…)

VDP: Neue Weingüter aus Baden und Sachsen aufgenommen

Seit 1. Januar 2010, im Jahr „Hundert“ des Verbandes, sind drei Weingüter neu im VDP Prädikatsweingüter aufgenommen: In Baden dürfen sich die Winzer Thomas Seeger aus Leimen und Konrad Schlör aus Reicholzheim über ihre VDP-Mitgliedschaft freuen. In Sachsen erhält Winzer Klaus Zimmerling aus dem Dresdner Stadtteil Pillnitz die Auszeichnung einer VDP-Mitgliedschaft. Damit zählt die älteste Vereinigung von Spitzenweingütern der Welt in ihrem 100.Geburtstagsjahr 196 Mitglieder.

Im Vergleich: Im Jahr 1990 zählte die Mitgliederliste des VDP insgesamt 161 Weingüter. Seither haben 73 Weingüter den Verband verlassen und 108 sind in die Riege der Spitzenweingüter aufgenommen worden. Ein Ergebnis, das mit der konsequenten Qualitätsphilosophie der Prädikatsweingüter auf der einen Seite und der Offenheit talentierten und qualitätsorientierten Newcomern gegenüber zu erklären ist. (mehr…)

Pieroth: Nahe und doch so ferne Web-Weinprobe

Weinprobe online – funktioniert das denn? Ich war kürzlich eingeladen, an einer Web-Weinverkostung teilzunehmen. Das Weingut Pieroth hatte zwei Dutzend Teilnehmer, Food-Journalisten und Genußblogger zur 1. Interaktiven Web-Weinverkostung gebeten. Online per Live-Stream und Live-Chat verkosteten wir parallel aus zwei verschiedenen Gläsern und verglichen vier verschiedene Weine. Die Weinprobe wurde professionell und souverän geleitet vom Weinjournalisten und Bloggerkollegen Niko Rechenberg sowie Sommelier Peter Steger. Die Frage, die sich wohl jeder stellte, an diesem Nachmittag: Werden Weinproben jetzt immer interaktiver? Was kommt noch? Sehen wir uns nur noch per Videochat?

Das Weingut Pieroth von der Nahe hatte im Vorfeld ein Weinpaket mit vier Flaschen versandt: Weißburgunder trocken, Riesling trocken, Riesling feinherb und der Dorsheimer Goldloch, Riesling Auslese edelsüß, alles aus dem Spitzen-Jahrgang 2007. Außerdem bekamen alle Teilnehmer das spezielle Weinglas „One for All“ vom Sommelier und Co-Moderator Peter Steger. Jeder Wein wurde aus dem eigenen Glas, das jeder Teilnehmer in seinem Büro zur Verfügung hatte, sowie aus dem „One for All“-Glas verkostet, so dass der Geschmacksunterschied deutlich wurde. Ich hatte mir ein kleines Probierglas der Winzergenossenschaft Oberkirch bereitgestellt.

Die Weinverkostung war wirklich in Echtzeit, also per Live-Stream und Live-Chat. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit zu Notizen und Fragen.
Hier ist das Video:

Leider war der Chat moderiert. Die Fragen kamen nach dem Absenden per Enter-Taste so zeitverzögert im Forum an, dass ich mich fragte, ob da noch ein Zusammenhang gesehen werden kann. In einem Forum mit nur eingeladenen Teilnehmern: muss da eine Moderation noch sein? Eine wirkliche Interaktivität, also auch ein Gespräch zwischen den verschiedenen Teilnehmern kommt so leider nicht zustande.

Außerdem legten die Moderatoren ein sehr zügiges Tempo hin. Schon nach etwa 15 Minuten waren alle vier Weine verkostet – bei je zwei Gläsern. Ich persönlich habe das nicht ganz so schnell nachvollziehen können und wollen. In meinem Home-Office waren mir die Weine für das reine Ausschlontzen zu schade. Doch schließlich will man ja noch arbeiten können. Hier ein gutes Mittelmaß zu finden, war schwer. (mehr…)

Bordeaux: Herbeigeschriebene „Krise“

Rechtzeitig vor der ProWein meinte eine Journalistin der Welt Online unter der Überschrift „Bordeaux-Winzer kämpfen ums Überleben“ eine aktuelle Krise unter den Winzern im Bordelais herbeizuschreiben. Der anerkannte Weinjournalist und Blogger Mario Scheuermann nimmt den Artikel unter der Überschrift Schiefes WELT-Bild nach allen Regeln journalistischer Kunst auseinander.

So kann es kommen, wenn man offensichtlich schlecht recherchiert und den Süden Frankreichs mit dem Bordelais vermischt.

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