Naturhotel Chesa Valisa: Tradition und Nachhaltigkeit im Kleinwalsertal

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13 Generationen: Allein diese Zahl beeindruckt, egal, was dahinter kommt. Wenn ein Haus, ein Gasthof, ein Hotel seit 13 Generationen einer Familie gehört und die 14. bereits in den Startlöchern steht, dann beeindruckt das noch viel mehr. Mehr kurios als beeindruckend ist ausserdem die Skilift-Ampel, die wir kreuzen, also wir zum Hotel fahren. Das Naturhotel Chesa Valisa und die Familien Schuster und Kessler gehören nun schon seit dieser beeindruckend langen Zeit untrennbar mit dem Kleinwalsertal zusammen. Wir besuchten das Biohotel Chesa Valisa zur Bergscout Challenge.

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Die Kooperation der Bio-Hotels ist mir persönlich schon lange sehr sympathisch. Während meines Volontariates bei der Hotelfachzeitschrift First Class war ich der zuständige Redakteur für die Artikel über diese Hotels. Jeden Monat wurde ein Bio-Hotel den Lesern präsentiert. Dafür bekamen die einzelnen Hotels xyz Exemplare der Fachzeitschrift geliefert. So hält der Verlag B&L Medien seine Druckauflage schön hoch. Diese Praxis ist üblich bei den vielen namhaften Zeitungen und Zeitschriften, die viele tausend Exemplare als kostenlose Bordexemplare an die Airlines geben. Ich erhielt in dieser Zeit einen tieferen Einblick in die Philosophie der Kooperation der Bio-Hotels sowie die Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels. Von der Frühstückspension über das Fastenhotel bis zum 4-Sterne-Top-Hotel sind unter dem Dach der Bio-Hotels viele Übernachtungsmöglichkeiten versammelt. Das Naturhotel Chesa Valisa unter der Leitung von Klaus und Sieglinde Kessler gehört unfraglich zur Spitze der Kooperation. (mehr…)

Sri Lanka: Acht wunderschöne Erlebnisse in acht Tagen

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_171Diese Insel ist Land und Welt für sich. Nein, wir sprechen nicht von Australien. Da fahren schon genügend andere Leute hin. Dies ist ja auch ein eigener Kontinent, der uns allerdings auch mal reizen würde. Zumal dort und in Neuseeland entfernte Verwandte wohnen. Nein, diesmal geht es um Sri Lanka. Diese kleine Insel. Dieses grosse Land. Diese reichhaltigen und reichen Kulturen. Dieser faszinierender Artenreichtum. Das Land, das so reich an wild wachsenden Früchten ist, dass keiner hungern müsste, und doch soviel arme Einwohner hat. Und   läuft fast jeder mit einem Smartphone durch die Gegend . Das Land, in dem – eigentlich – alle Religionen friedlich nebeneinander und miteinander leben, wohnen und auskommen. Eigentlich. Endlich. Wieder. Denn allzulange ging ein Riss, ein Bürgerkrieg durch die Volksgruppen der Tamilen und Singhalesen.

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Das ist nun endlich vorbei. Das Land ist zum Frieden zurückgekehrt. Der Tourismus bietet die Chance, mit den Urlaubern aus aller Welt auch Geld und Wohlstand zu den Gegenden zu bringen, die bisher verschlossen waren. Wir wollen jetzt auch die Schönheiten der Insel entdecken, die uns bisher verborgen blieben.

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Wir sprachen anlässlich der diesjährigen ITB in Berlin mit dem Minister für Tourismus des Staates Sri Lanka, Hon. Minister Navin Dissanayake. Sein Credo: „We all, the people in Sri Lanka want the change. We are all brothers“.

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SriLanka_14_BoatTrip_2010_024Wir haben Sri Lanka als ein Land kennengelernt, in dem Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum friedlich mit- und nebeneinander koexistieren können. Zumindest dort, wo wir waren, im Südwesten und in der Stadt Kandy. Im Interview stellt uns Minister Navin Dissanayake anschaulich dar, wie wichtig die aktuelle Regierung den Tourismus nimmt, und dass dieser absolute Priorität habe, um das Land wieder auf einen grünen Pfad zu bringen. „We opened the NorthEast for everyone“, sagt der Minister und macht damit klar, dass es keinerlei Zugangsbeschränkungen aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen gebe. Sri Lanka sei das Land, in dem „eight wonderful experiences in eight wonderful days“ möglich seien. Wir sind neugierig und fragen nach. (mehr…)


GAP

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin: Aktuelle Themenliste und Mediadaten

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Sportlich, umfangreich, anspruchsvoll – Änderungen, Ergänzungen und Verschiebungen sind absehbar. Das können wir jetzt schon sagen, wenn wir uns die Themenliste anschauen, die wir erstellt haben. Sie soll uns als Redaktion und Euch als Lesern, aber auch gern unseren Partnern in der Tourismusbranche, eine Art Leitlinie, eine grobe „Roadmap“ sein. Dabei sind die Schwerpunkte, die vier Säulen von Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin klar definiert: Kulinarisches Reisen, Outdoor Reisen, Wellness Reisen und Familienreisen. Nach dem Motto: Man kann nicht nur lecker essen und trinken, sondern danach braucht man Bewegung – und danach eine Massage.

Außerdem haben wir die Mediadaten für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin auf den aktuellsten Stand gebracht. Schließlich müssen auch Reisejournalisten, Reiseblogger, Foodjournalisten und Foodblogger Essen und Miete zahlen, die Versicherungen und Krankenkasse wollen auch Geld und auch sonst bekommen wir nicht alles „für lau“, nur weil wir darüber schreiben. Also freuen wir uns über Medienpartnerschaften, Kooperationen – und behalten dennoch unsere journalistische Unabhängigkeit. (mehr…)

Dinarobin Hotel Golf & Spa Mauritius: Wo das Traumschiff vor Anker geht

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius MAURITIUS airview © Fremdenverkehrsamt Mauritius, MTPA/Bamba Sourang
Wellnessresort und Bleibe für ein Traumschiff: Das ist das Dinarobin Hotel Golf & Spa auf Mauritius. „Ach, das ist wie im Paradies”, meinte Klausjürgen Wussow in der Folge 25* vom „Traumschiff“ im Jahr 1995 über Mauritius. Mittlerweile gibt es über 70 Folgen des Kreuzschiffes, das seit 1981 von einer Traumdestination zur nächsten fährt. Die jüngste Station war Weihnachten 2014, schon zum zweiten Mal Mauritius. – Kein Wunder, die Gegend ist auch ausgesprochen hübsch…

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius Abend Eingang © Beachcomber
Die Handlungsstränge gehen wie üblich bunt durcheinander. Eine Jazzsingerin, die an Bord jodeln muss, ein weißhäutiges Paar mit einem dunkelhäutigen Baby, dessen Herkunft genetisch aufgeklärt werden muss, eine sozial engagierte Friseurin, die vom fiesen Vorgesetzten frustriert wird, ein mutiger Kapitän, der früher mal mit Piraten zu tun hatte, und so weiter. Aber, und eigentlich viel interessanter und das eigentlich berichtenswerte über diese Serie: Viele Szenen der neuen Folge spielen im Dinarobin, einem sehr empfehlenswerten Hotel auf Mauritius. Die deutschen TV-Serienmacher fahren übrigens ganz gerne dahin; das Resort war auch schon Heimstatt für eine Folge des „Traumhotels“ 2012*.

Beachcomber Dinarobin Hotel Mauritius Strand Hotelanlage © Fremdenverkehrsamt Mauritius, MTPA/Bamba Sourang
Zuerst aber einmal ein paar Fakten zur Insel.
Ein wichtiger Teil der Geschichte von Mauritius (oder Ile Maurice) beginnt 1952. Damals kannte man hierzulande Mauritius höchstens von den legendären (und lange Zeit teuersten) Briefmarken der Welt, der „blauen“ und „roten Mauritius“– die allerdings ebenso wenig jemand zu Gesicht bekommen hatte wie die Insel, für deren postalische Dienste die Briefmarken der englische Generalpostmeister 1847 hatte drucken lassen. Ein Eiland im Indischen Ozean, zum britischen Empire gehörend, unerreichbar für alle und schon gar nicht ein Urlaubsgebiet. 1952 also kam eine einheimische risikofreudige Unternehmerfamilie auf die Idee, auf dieser noch ziemlich einsamen Insel ein Hotel zu bauen, das „Dinarobin“ genannt wurde – nach dem alten arabischen Namen für die Insel.

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Wildschweinbraten mit Rotwein-Schokoladen-Sauce, grünen Bohnen und Vogelbeeren

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Im Herbst wird es gern wild. Es muss dabei nicht immer Hirsch oder Reh sein. Von Zeit zu Zeit ist so ein frisches Wildschwein auch etwas Feines. In Vorbereitung meiner Fahrt nach Gallien in dieser Woche passte das optimal. Dabei bin ich allerdings kein Freund der Variante „mit Pfefferminzsauce und lauwarmer Cervisia“. Das überlasse ich gern den Briten. Am vergangenen Wochenende lachte mich so ein Stück Wildschweinbraten an und ich ließ es mir nicht nehmen, das gute Tier lecker zuzubereiten. Zumal es ja auch schon eine ganze Weile her ist, dass ich hier einen Wildschweinbraten beschrieben habe. Diesmal also gab es einen Wildschweinbraten in Rotwein-Schokoladen-Sauce.

Dabei ist das Rezept zwar etwas von Alfons Schuhbeck inspiriert, aber auch von anderen Rezepten, die ich mir so erkocht habe, insbesondere mit Einflüssen der indischen und singhalesischen Ayurveda-Küche. Also eine Variation nach meiner Art. Auf dem Foto kommt das Essen nicht ganz so optimal raus. Kleine Kritik gleich vorweg: ich hatte den Braten etwa eine halbe Stunde zu lang im Ofen. Und ich bin kein Fan eines langwierigen Passier-Aufwandes. Daher die dicke, sämige Sauce. Würde die noch passiert sein, sähe sie besser aus. Dann wäre mein Essen aber inzwischen kalt – und unpassiert schmeckt sie mindestens genauso gut. Nun also zur Sache: Wie geht so ein Wildschweinbraten in Rotwein-Schokoladen-Sauce? (mehr…)

Tipps für die Qualität, Lagerung und Zubereitung hochwertiger Tees

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Wer Tee trinkt, vergißt den Lärm der Welt. Ich weiss zwar nicht, wer den Satz mal gesagt hat, aber für mich trifft es auf jeden Fall zu. Ich bin bekennender „Tee-ist“, ich brauche – abgesehen von der morgendlichen Dusche – meine 1,8 Liter Darjeeling FTGFOP First Flush von der Teekampagne frühmorgens zum Aufwachen. Wer nur kleine Mengen Tee kocht und dafür eine Teekanne sucht, für den habe ich hier schon mal die Teekenner-Teekanne besprochen. Wie erkennen Sie hochwertige Teesorten? Worauf sollten Sie bei der Lagerung von Tee achten und wie sieht die optimale Zubereitung aus? Natalia Panne, Tee-Expertin von www.tea-exclusive.de, gibt hilfreiche Tipps – die folgenden Bilder entstanden bei meinem Besuch der Geragama Tea-Plantation in Sri Lanka:

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Die Produktion von Tee ist eine Wissenschaft für sich und benötigt viel Erfahrung. Angefangen beim Anbau, über die Ernteweise und den Erntezeitpunkt sowie die anschließende Verarbeitung bis hin zur Lagerung und dem Transport bestimmen zahlreiche Faktoren das Endergebnis. Hochwertige Tees erkennen Sie in der Regel daran, dass sie lose und ohne künstliche Aromen erhältlich sind. (mehr…)

Hans Gerlach: Linsen-Gemüse-Lasagne gekocht (fast) ohne Geld

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Genießen muss nicht teuer sein. Das zumindest behauptet der Koch und Kochbuchautor Hans Gerlach. Er zeigt in 70 Rezepten, dass man keine überteuerten und exotischen Lebensmittel braucht, um tolles Essen zu servieren. Anhand weniger Grundregeln präsentiert Hans Gerlach in seinem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ leckere Gerichte, die jeder ganz einfach nachkochen kann. Dies ist jedenfalls sein Bemühen. Natürlich auch mit dem Hintergrund, dass derzeit viele Menschen nicht viel Geld haben, mit Hartz IV und anderen Problemen kämpfen müssen. Ich habe heute zwei Kochrezepte ausprobiert, die aufzeigen, dass es wirklich sehr gut klappt. Sehr gute Zutaten, die nicht viel kosten und gesund sind, lecker kombiniert: Linsen-Gemüse-Lasagne und Apfel-Topfen-Kücherl. Hier zuerst das Rezept für die Linsen-Gemüse-Lasagne.

Diese Art der vegetarischen Lasagne ist eine komplette Resteverwertung. Alle möglichen Gemüsesorten, die gerade in Küche und Kühlschrank rumliegen, können hiermit verbraucht werden. Doch sind mir beim Kochen ein paar Dinge aufgefallen. Das Rezept ist durchaus einfach, es kann auch von einem Kochanfänger erfolgreich nachgekocht werden. Allerdings finde ich es sehr zeit- und vor allem materialaufwändig. Mein Herd war jedenfalls gut ausgelastet. Nun also zum Rezept. Wie soll das gehen: eine Linsen-Gemüse-Lasagne aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ von Hans Gerlach? (mehr…)

Teekenner: Coole Kanne trennt Tee von Teeblättern per Knopfdruck

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Befreit die Teeblätter! Weg mit Teebeuteln, Teeeiern und anderen Käfigen, in denen Teeblätter zwangskaserniert werden! Liebhaber guten Tees wissen das schon längst. Teeblätter lieben es, in einer Kanne sich frei und ungehemmt entfalten zu können. Doch ein Zwei-Kannen-Prinzip – in der einen Kanne aufgiessen, in die andere Kanne ohne Teeblätter nach der Ziehzeit abseihen – ist etwas aufwändig. Der Online Bio Tee Shop Teekenner bietet jetzt eine Teekanne an, die auch für nur eine Teetasse eine optimale Lösung darstellt: Ein integriertes System, bei dem im oberen Kannenabschnitt erst die Teeblätter mit heißem Wasser aufgegossen werden und ziehen – auf Knopfdruck fliesst der fertige Tee durch ein Sieb nach unten, die Blätter bleiben oben. Eine tolle Idee, vor allem, wenn grüner oder weißer Tee mehrfach aufgegossen werden sollen.

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Bei großen Mengen an Tee stehen Teekannen und Teefiltersysteme in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Hier gefällt mir noch die Bodum Chambord Teekanne am besten. Früher habe ich gern die Baumwollfilter benutzt, doch irgendwann sehen die Dinger häßlich aus, sind schwarzbraun und hart. Das ständige Teeblätter in Mülleimer rausdrücken ist ziemlich nervig. So bin ich schon seit einiger Zeit bei den Einmal-Teefiltern aus dem dm-Laden gelandet, die gleich direkt im Müll landen. Das ist die saubere Version. In diesen Varianten haben die Teeblätter auch genügend Platz – wenn auch nicht so optimal wie beim 2-Kannen-System oder in der Chambord-Kanne. Für meine 1,8 Liter Darjeeling zum Frühstück ist das aber die praktikabelste und schnellste Möglichkeit. Doch nicht jeder trinkt soviel Tee wie ich. Oder manchmal soll es ja auch nur eine Tasse von einem ganz besonderen Tee sein, etwa eine exklusive grüne oder weiße Sorte. Und diese Blätter gieße ich dann auch gern zwei- oder gar dreimal auf und freue mich an der Vielfalt der Aromen. Bisher hatte ich dafür meine viel zu groß dimensionierte normale 1,8 Liter Teekanne. Jetzt endlich kann ich ganz gezielt Kleinstmengen etwa aus Probebeuteln gezielt mit wenig Wasser aufgiessen und geniessen. Die Teekenner-Kanne ist dafür eine schöne Lösung. Wie genau funktioniert diese Teekanne? (mehr…)

Ayurveda-Round-Table: Wie kann ich Ayurveda im Alltag daheim anwenden?

Ayurveda Roundtable Ayurvedische TafelfreudenGesund bleiben statt krank werden: Dies ist der eigentliche und ursprüngliche Ansatz von Ayurveda. Und wer Krankheiten hat, kann langsam und allmählich und vor allem nachhaltig gesund werden, erfuhren wir auf einem Ayurveda-Round-Table. Dabei beruht die über 5.000 Jahre alte indische Heilslehre nicht etwa auf Hokuspokus und esoterischem Gedöns, sondern auf den Erfahrungen und ganz praktischen Ergebnissen der indischen Ärzte. Während viele Krankheiten heute oft über einen Kamm geschert werden, Patienten bei uns nur eine Nummer im System sind, die nach irgendeinem Schema F behandelt werden, widmen sich die Ayurveda-Ärzte ihrem Patienten ganz individuell. So kann jeder Ayurveda-Aufenthalt, jede Ayurveda-Behandlung individuell unterschiedlich sein. Der Patient ist das Maß aller Dinge. Doch vieles, was in Deutschland unter dem Deckmantel einer angeblichen „Ayurveda“-Nähe angeboten wird, ist nichts anderes als Werbung und – auf gut bayerisch: Schmarrn. Egal ob Burn-Out oder Bandscheibenvorfall: Wer wirklich Ayurveda und die positiven Ergebnisse für die eigene Gesundheit erleben will, sollte unbedingt mindestens einmal nach Indien oder Sri Lanka reisen. Doch kann ich – wieder zurück in der Heimat – zumindest Teile der ayurvedischen Lehre für mich anwenden?

Mit dieser und auch vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer des Ayurveda-Round-Table am 17. Juli 2012 in München. Den neugierigen Journalistenfragen standen Experten der die Münchner Kochschule Satyam School of Ayurveda, des Reiseveranstalters Lotus Travel Service sowie des indischen Hotels Somatheeram Ayurvedic Health Resort Rede und Antwort.

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Wer schon mal in Indien oder Sri Lanka die Gesamtheit der ayurvedischen Anwendungen erfahren hat, sucht in der Heimat oft die Möglichkeit zumindest ein bisschen davon in den Alltag zu retten – und scheitert daran kläglich. So entsteht oft der Wunsch, zumindest einmal jährlich den Körper zu entschlacken, zu entgiften – und beispielsweise auf so einer typischen Massageliege (Bild oben) seine Behandlungen zu bekommen. Wunderschöne Ölmassagen – die jede für sich unterschiedlich sind und alle ihren Sinn und Zweck haben. Ayurveda: Das bedeutet in der Praxis nicht nur Massagen. Sondern der Fünfklang macht es aus, der sich zusammensetzt eben aus Massagen, Ernährung, Yoga, Meditation und ärztlicher Betreuung und Beratung. Und das alles täglich.

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SriLanka_3_HotelAidaII_Ayurveda_2010_018Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „die Wissenschaft vom Leben“. Eine schöne Erklärung liefert Wikipedia: „Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.“ Dabei werden die Lehren oft vom Vater auf den Sohn übertragen, Ayurveda-Arzt (Bild rechts) ist ein sehr ehrenhafter Beruf, der von Generation zu Generation mit Stolz weitergegeben wird. Das Bild oben zeigt sehr alte singalesische Ayurveda-Schriften aus Sri Lanka. (mehr…)

Devaaya Hotel: Ich bin reif für die Ayurveda-Insel

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Sieben Tage Ayurveda Kur liegen jetzt vor mir. Direktes Umschalten von Business auf Freizeit, von Stress auf Entspannung, von ungesunder Ernährung mit viel Essen und Alkohol auf vegetarisches Essen, Ingwerwasser und Kräutertee. Tägliche Massagen, viel Zeit zur Entspannung und eine wunderschöne, ruhige Landschaft umgeben mich hier. Ich bin im Devaaya Ayurveda & Cure Centre.

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Am Sonntag wurde ich von einem Fahrer abgeholt und in das Devaaya Ayurveda & Cure Centre gebracht. Nach etwa einer Stunde Fahrt durch die wunderschöne, grüne, bewaldete Landschaft von Goa, die von vielen Wasserläufen und Buchten durchzogen ist, kamen wir in Old Goa an. Hier liegt das historische Zentrum des kleinsten indischen Bundesstaates. Hier kamen die Portugiesen vor etwa 500 Jahren an, hier bauten sie viele Kirchen und Häuser. Sie übernahmen eine ursprünglich muslimische Kaufmannsstadt. Goa war schon immer ein Handelshafen, hier wurden Gewürze, Seide und andere wertvolle Waren aus Asien gehandelt. Die Portugiesen bauten ihre wichtigste Kathedrale auf den Mauern des muslimischen Palastes. Doch die HIndus fanden einen wichtigen Hinweis, dass die Muslime nicht die ersten hier waren: In den ursprünglichen Palastmauern befinden sich Reste eines hinduistischen Tempels.

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Old Goa befindet sich an einem breiten Flusslauf, der zum Meer hinführt. Entsprechend ist das Wasser hier sehr brackig. Das Salzwasser ist wiederum ein Schutz vor Malaria. Von Old Goa aus gelangen wir mit einer alten Autofähre auf Divar Island. Die Fahrt geht vorbei an vielen alten portugiesischen Villen. Halb verfallen, modern angemalt, mit überwucherten Vorgärten und japanischen Kleinwagen vor der Tür strahlen sie einen morbiden-modernen Charme aus. So eine Villa zu besitzen würde mir gefallen. Aber an dieser Stelle? Und in diesem Zustand? Nicht wirklich. Hier also wohnten viele reiche Portugiesen – und heute noch immer deren Nachfahren oder katholische und hinduistische Inder. Immer wieder sind die Gartenpforten der Villen mit grossen Kreuzen verziert, taucht ein Kruzifix oder ein Kreuzstein am Wegesrand auf. Etwas abseits der Siedlung liegt das Devaaya Hotel. Hier also werde ich eine Woche verbringen. (mehr…)

GITM: Was macht eine Destination erfolgreich? Welche Touristen bringen mehr Erfolg?

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Wie kommen mehr Touristen nach Indien? Wie kann Indien für Touristen noch attraktiver werden? Rund um diese Fragen des Destinationsmarketings drehten sich drei Tage lang Vorträge und Diskussionen auf dem Goa International Travel Mart GITM im Grand Hyatt Bambolim Hotel in Goa, Indien. Denn nicht nur Goa, der kleinste indische Bundesstaat, sondern auch alle anderen Regionen und Länder wollen etwas von dem riesigen Touristenkuchen abhaben. Das Beruhigende für alle anderen Destinationen: der Kuchen wird nicht kleiner, sondern immer größer. Je mehr Chinesen, Inder und andere Bürger aus Schwellenländern die finanziellen Möglichkeiten haben zu reisen, umso mehr Touristen wird es auch für alle Destinationen geben. Und es gibt immer wieder neue faszinierende Ecken auf dieser Welt zu entdecken.

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Indien hat sich offensichtlich ein paar Länder als Benchmarks herausgepickt, die es zum Vorbild nehmen will. Dazu gehören die Türkei, Südafrika und Thailand. Die Türkei und Indien haben gleichzeitig Mitte der 80er Jahre den Tourismus als interessante erfolgversprechende Industrie für sich entdeckt. Dch während die Türkei dem Bereich eine Sonderstellung einräumte, viele Gebiete für Hotels zur Bebauung freigab, sich mehrere Ziele setze und zuerst vor allem mit den 3S = sand, sun, sea zu wuchern wusste, haben die Inder verhältnismäßig wenig getan. Die Türken verstehen es mittlerweile aber nicht nur mit ihren Stränden Touristen anzuziehen. Sondern sie setzten nach einiger Zeit auch auf diverse andere Segmente. Städte- und Shoppingtourismus nach Istanbul, Kulturtourismus zu den vielen UNESCO Weltkulturerbestätten, Sporturlauber zu entsprechenden Events oder sportlichen Aktivitäten und vieles mehr. Die Türkei wusste sich für manche Blockbusterfilme als Location darzustellen und Istanbul war Kulturhauptstadt Europas 2010.
Und was hat Indien im gleichen Zeitraum getan? Wie präsent ist für uns in Europa Indien als Reiseland? Als potentielle Destination für Sommer- oder Winterurlaub, für Kulturevents oder Sport? Nur die Dachmarke „incredible India“ mögen einige schon mal vernommen haben. Aber wissen wir welche indischen Bundesstaaten welche Vorzüge haben?

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GAP

Auf dem Weg nach Goa: Zwischenlandung in Mumbai

An den A 340-300 könnte ich mich gewöhnen. Kürzlich erst brachte mich dieser grosse Vogel von der Air France nach Kolumbien und zurück. Und heute flog ich von München nach Mumbai mit der Lufthansa. Allerdings sind die Umsteigezeiten katastrophal. Und der Flughafen von Mumbai ist wohl einer der unbequemeren und langweiligeren Orte.

Es ist jetzt 3 Uhr früh indischer Zeit, 23.30 in Deutschland. Ich sitze in Mumbai und warte auf meinen Anschluss nach Goa. Mein Reiseziel ist nur noch eine Flugstunde von mir entfernt. Doch sind diese Flüge ganz offensichtlich nicht abgestimmt. Lufthansa und Air India haben zwar ein Code Share Abkommen. Aber es ist doch ganz offensichtlich, dass es noch einiges zu tun ist, bis Air India Mitglied der Star Alliance werden könnte. Der Flughafen von Mumbai ist ein ziemliches Chaos. Zwischen den zwei Terminals – International und Domestic Flights – fährt man eine kleine Ewigkeit mit dem Bus. Noch länger als letztens in Bogota. Überall stehen Flugzeuge, so ziemlich kreuz und quer. Einige an Fingern von Terminalgebäuden, einige irgendwie seitlich abgestellt. Auch die A 340 durfte nicht an einen Finger ran, sondern wurde an irgendeinem Lagergebäude abgestellt. Dann ging es mit Bussen in das Terminalgebäude für internationale Ankünfte. Ich hatte zwar mein Gepäck durchgecheckt, musste es aber dennoch am Gepäckband abholen. Und dann weiter mit dem Bus zu den Domestic flights. Doch inzwischen hatte die Security Feierabend gemacht. Jetzt sitze ich hier im normalen Eingangsbereich und versuche wach zu bleiben und die Zeit totzuschlagen… (mehr…)

Lotus Travel: Ayurveda zur Monsunzeit in Indien

Eingebettet in einen tropischen Garten liegen die Bungalows des Bethsaida Hermitage Ayurvedic Beach Resort im südindischen Kerala - Lotus Travel Bethsaida Hermitage Ayurvedic Beach Resort big 1lotus indien 012
Thailand versinkt im Monsun. Doch in Indien ist die Regenzeit fast vorbei. Jetzt lohnt es sich, und zwar für Gesundheit und Geldbeutel. Die Monsunzeit ist die beste Zeit für eine Ayurvedakur. Während das feucht-warme Monsunklima die ayurvedische Entgiftung unterstützt, bietet der Münchner Asien- und Ayurveda-Spezialist Lotus Travel Service obendrein besonders günstige Preise für ausgesuchte Resorts in Indien.

Die über 5.000 Jahre alte indische Heilkunst Ayurveda hat zum Ziel, die Abwehrkräfte des Menschen zu stärken und Krankheiten zu heilen. Das auf dem deutschen Markt wohl umfangreichste Angebot an authentischen Ayurvedakuren bietet der Spezialreiseveranstalter Lotus Travel Service, der bereits 17 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Hier sind drei ausgewählte Hoteltipps: (mehr…)

Kalari Kovilakom: Urlaub für den „Seelenfrieden“ mit Anti-Stress-Programm

Kalari Kovilakom big 1kala 45„Sonnenaufgang in den Bergen, das Glitzern von Pflanzen nach dem Regen, nackte Füße im warmen Sand…“, mit ruhiger Stimme lässt Yoga-Lehrer Dr. Vinod im Bewusstsein Bilder entstehen. Jeden Nachmittag übt er mit den Gästen im südindischen Ayurveda-Palast Kalari Kovilakom „Yoga Nidra“, eine Art Schlafmeditation, die zutiefst entspannend wirkt. Für zivilisationsgeplagte Europäer eine ideale Methode, um Abstand zu gewinnen vom Aufgabenschwarm, der bei vielen im Kopf herumschwirrt.

Kalari Kovilakom big 1kala 36Neben Yoga Nidra ist es jedoch vor allem authentisches Ayurveda inklusive täglicher Anwendungen und individuell zubereiteter Ayurveda-Kost, das Erholungssuchenden im Rahmen des zweiwöchigen „Anti-Stress-Programms“ zu neuer Energie und Balance verhilft. Und das in einer Atmosphäre der Ruhe und Stille, die der luxuriöse Maharani-Palast aus dem 19. Jahrhundert ausstrahlt.

„Please Leave Your World Here.“ Mit diesen Worten empfängt ein einfaches Holzschild Gäste bei ihrer Ankunft im Kalari Kovilakom, das im grünen Hinterland des indischen Bundesstaates Kerala liegt. Es macht deutlich, dass es an der Zeit ist, den Alltag abzustreifen und sich ganz auf das Leben in diesem exklusiven Ayurveda-Hotel einzulassen. Für mindestens zwei Wochen betreten sie eine neue Welt, in der sie sich ganz auf sich selbst konzentrieren können. Weder Telefon noch TV stören die Wendung nach innen. Nicht einmal um die Wahl des Outfits müssen sie sich Gedanken machen, denn jeder erhält ein eigenes, bequemes Kurgewand aus leichter weißer Baumwolle. (mehr…)

Mövenpick Hotels: Expansion Schweizer Qualität mit Business-Hotel nach Bangalore, Indien

Moevenpick Bangalore i111952Mövenpick expandiert nach Indien. Insbesondere Business-Reisende werden das neue Tophotel in Bangalore lieben lernen. Kürzlich hat das Mövenpick Hotel & Spa Bangalore offiziell eröffnet. Es ist das erste Haus der Mövenpick Hotels & Resorts in Indien. Das 5-Sterne-Haus richtet sich insbesondere an Geschäftsreisende, bietet aber auch vielfältige Möglichkeiten für Entspannung, kulinarischen Genuss und Unterhaltung. Das Hotel liegt in Bangalore und damit im Herzen des „Silicon Valley“ des indischen Subkontinents, zudem nahe der Hauptgeschäftsviertel der Stadt. Der Flughafen ist nur eine Autofahrt von rund 30 Minuten entfernt.

Vom Design bis hin zur technischen Ausstattung ist das Hotel auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten abgestimmt: Am Eingang empfängt ein beeindruckendes Wasserspiel und eine raffiniert beleuchtete Glastreppe den anspruchsvollen Gast. In allen Zimmern und auch in den öffentlichen Bereichen des Hotels sind kostenlose Hochgeschwindigkeits-WLAN-Anschlüsse vorhanden – ein einzigartiges Angebot in der Stadt. Alle 182 Zimmer sind zudem mit Flachbildschirm-LCD-Fernsehern mit integrierten Mediensystemen ausgestattet. (mehr…)

Somatheeram Ayurvedic Health Resort gekrönt mit „National Tourism Award”

Somatheeram Ayurveda Resort soma 147: Polly Mathew (links) und Jaison Arampankudy (rechts), Geschäftsführung des Somatheerams, nehmen den Preis vom indischen Tourismusminister Subodh Kant Sahei (2. vr) in New Delhi entgegen. Dazwischen die Ehrengäste Meira Kumar, Sprecherin des indischen Parlaments (Mitte) und Priyanka Chopra, eine der bekanntesten Bollywood-Schauspielerinnen (2. vl) Bildnachweis: Somatheeram Ayurvedic Health ResortDas Somatheeram Ayurvedic Health Resort wurde von der indischen Regierung mit dem „National Tourism Award“ ausgezeichnet. Der Preis, welcher kürzlich vom Tourismusministerium verliehen wurde, würdigt vor allem die lange Erfahrung, Professionalität und Qualität des traditionsreichen Resorts. Es liegt an einem der langen Palmenstrände Keralas und bietet bereits seit 20 Jahren authentisches Ayurveda in tropischer Urlaubsatmosphäre.

Authentisches Ayurveda ist viel mehr als Wellness. Die jahrtausendealte Heilkunst zielt mit ihrem ganzheitlichen Konzept darauf ab, die Abwehrkräfte des Menschen zu stärken und Krankheiten zu heilen. Indien ist die Wiege des Ayurveda. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Ayurveda-Hotels wie hier. Gerade im tropischen Süden des Subkontinents haben Erholungssuchende die Wahl zwischen zahlreichen Einrichtungen auf hohem Niveau. Umso mehr freut sich das Team des Somatheeram Ayurvedic Health Resorts über die größte staatliche Auszeichnung im Tourismusbereich. (mehr…)

Ayurveda Resorts Sonnhof: Mit Europäischer Ayurveda-Küche den Körper stärken

Ayurveda Resort Sonnhof****Europäisches Ayurveda als Antwort auf die Fragen des modernen Lebens: Auf einem alpinen Hochplateau vor dem majestätischen Panorama des Kaisergebirges erleben die Gäste des Ayurveda Resorts Sonnhof die Kraft der indischen Heilkunst für Gesundheit und Schönheit, Balance und Lebensqualität. Auf harmonische und einzigartige Weise integriert das Vier-Sterne-Domizil das wertvolle Wissen des Ayurveda in die europäische Kultur. Was sonst nur auf Sri Lanka oder in Indien selbst möglich ist, lässt sich im österreichischen Bergidyll in aller Originalität entdecken, ganz nach dem Motto „Ayurveda wo Sie leben“. Für authentische Professionalität sorgen Dr. Sharma und der Chefkoch Balvinder Walia aus dem Mutterland des Ayurveda.

Hektik, Stress und die Herausforderungen einer immer schnelllebigeren Zeit hinterlassen bei vielen Menschen Gefühle von Überforderung und Schwäche. Stimmungsschwankungen und eine sinkende Leistungsfähigkeit zeigen sich als Symptome einer Störung des inneren Gleichgewichts – oft noch lange bevor eine Krankheit entsteht. (mehr…)

In eigener Sache: Vorfreude – Koffer packen…

Jetzt ist es schon wieder eine kleine Weile her, dass ich hier gebloggt habe. Im Hintergrund liegen diverse Artikel, angefangen. Auf Youtube findet Ihr in meinem Kanal diverse meiner Flip-Filme, die ich hier noch verlinken und beschreiben wollte. Und auf Flickr sind diverse Bilder, zu denen ich hier noch Artikel bringen wollte. Alles vor mir hergeschoben, weil diverse andere Sachen im Vordergrund standen. Die letzten drei, vier Monate war ich permanent auf Achse. Habe Themen gesammelt, Geschichten im Köcher, die ich jetzt gerne für Euch bringen werde. Doch jetzt ist kurz innehalten angesagt. Zwei Wochen Pause. Erholen. Entgiften. Entschlacken. Ich packe gerade die Koffer – und morgen gehts für 14 Tage nach Sri Lanka. Ich werde eine Ayurveda-Kur machen. Und ich hoffe, dass im Hotel oder in einem Internet-Café in der Nähe Möglichkeiten sind, dass ich Euch von dort berichten kann.

Habt Ihr Erfahrungen mit Ayurveda? Wart Ihr schon mal in Sri Lanka? Was für Tipps könnt Ihr mir auf den Weg geben?
Ich bin eher ein rationaler Typ, halte wenig von esoterischem Hokuspokus. Doch nachhaltige, ganzheitliche Anwendungen, die Körper und Seele bzw. Geist gesund und glücklich machen – das ergibt einen Sinn. Allerdings habe ich bisher nur von Frauen gehört, die Ayurveda-Kuren gemacht haben. Ich versuche, den Fragen auf den Grund zu gehen. Und werde Euch die Antworten hier oder nach Möglichkeit auch an anderer Stelle in Print und Online liefern. (mehr…)

Barberyn Ayurveda Resorts: Authentisches Ayurveda ist viel mehr als Wellness

Barberyn Ayurveda ResortsAyurveda, das ist Sanskrit und heißt übersetzt „Wissen vom Leben“. Die über 5000 Jahre alte Heilkunst zielt mit ihrem ganzheitlichen Konzept darauf ab, die Abwehrkräfte des Menschen zu stärken und Krankheiten zu heilen. In den Barberyn Ayurveda Resorts auf Sri Lanka sind Gäste in besonders erfahrenen Händen: Bereits seit 25 Jahren erleben sie hier authentisches Ayurveda in Kombination mit tropischem Strandurlaub.

Ayurveda basiert auf der Erkenntnis, dass sich im Laufe des Lebens Giftstoffe im Körper ablagern – durch Ernährung, Lebensstil und Umwelteinflüsse. Bei einer Ayurvedakur werden diese sogenannten „Schlackenstoffe“ mit Hilfe sanfter Methoden wie Massagen und Ölbädern im Körper gelöst und ausgeschieden. Unabhängig von ihrer Dauer sind die Kuren dabei immer in drei Phasen unterteilt, die aufeinander aufbauen: Am Anfang steht die Aktivierung des Stoffwechsels, gefolgt von der Phase der Entschlackung und Entgiftung, schließlich runden Regenerationstage die Therapie ab. (mehr…)

Somatheeram Ayurveda Group: Vorreiter im Medical Wellness

Somatheeram Ayurveda Resort dharaWarmes, würzig duftendes Kräuteröl läuft in einem feinen Strahl über die Stirn. Das Ölbehältnis wird dabei nach Jahrtausende alter Vorschrift sanft von links nach rechts und zurück bewegt. Die Prozedur dauert etwa 40 Minuten. Alles was man dabei hört, ist das Rauschen des nahen Meeres und das Zischen der Flamme, die das Öl erwärmt. Nur selten im Leben fühlt man eine derart tiefe Entspannung. Diese Ölgussmassage, Sirodhara genannt, ist die wahrscheinlich berühmteste Anwendung der ayurvedischen Heilkunst. Und es ist eine der Spezialitäten des renommierten Somatheeram Ayurveda Resorts. Die idyllische Anlage an der Malabarküste im südindischen Bundesstaat Kerala präsentiert sich gemeinsam mit weiteren erstklassigen Ayurveda-Zentren im Februar auf der Touristik-Messe „Reisen Hamburg 2010“.

Somatheeram Ayurveda Resort pizhichilAlles dreht sich im Somatheeram um Ayurveda. An nur wenigen Orten auf der Welt wird das „Wissen vom Leben“ mit ähnlicher Leidenschaft für Authentizität gepflegt und praktiziert, wie hier. Überall finden sich detailgetreue Umsetzungen der Vorgaben indischer Texte, die so alt sind, dass deren Ursprung sich im Reich der indischen Mythologie verliert. Selbst die Behandlungsliege ist – wie es diese Schriften verlangen – aus einem einzigem Holzblock gehauen. Für die Herstellung von Kräuterölen in der hauseigenen Manufaktur kommen keinerlei technische Hilfsmittel zum Einsatz. Und wie vor tausend Jahren spenden offene Feuer aus Tamarindenholz die gleichbleibende Wärme für die Zubereitung der Essenzen und Ölmischungen. (mehr…)

Therme Bad Aibling: Entspanntes Bade-Idyll für gestresste Münchner

Therme Bad Aibling DachEin Erlebnisbad mit großzügiger Saunalandschaft rund um München? Egal, wen man fragt, die Antwort ist eindeutig: Therme Erding. Und richtig, die Therme Erding hat viel zu bieten. Seit den Erweiterungsbauten endlich auch viel für mich. Doch wer es gerne etwas ruhiger möchte, wer am Wochenende nicht totgetreten werden möchte, einen Saunabereich auch zum Entspannen versteht – der sucht noch weiter. Seit kurzem hat Münchens Umland ein weiteres Kleinod im Angebot: Die Therme Bad Aibling. Schon die Anfahrt ist etwas umständlicher, denn nicht die S-Bahn, wie nach Erding, sondern nur der Regionalzug fährt hier raus. Doch der zeitliche Aufwand ist etwa derselbe. Der kleine Kurort östlich von München bietet die schönere – oder vielmehr erwachsenere Alternative zum Trubel und Eventpublikum in Erding.

Schon aus der Ferne offenbart sich dem Gast der Blick auf die Therme Bad Aibling mit ihren acht Kuppeln, die sich wie selbstverständlich aus der Moor- und Seenlandschaft erheben. Sie wirken futuristisch und sprechen anmutig eine Einladung zum Wandeln und Verweilen aus. Unter dem Motto „genießen mit allen Sinnen“ ist eine Brücke entstanden zwischen Tradition und Moderne, zwischen dem traditionellen Heilmittel Moor und dem neuen Heilmittel Thermalwasser. Dabei verbirgt sich unter jeder Kuppel ein anderes Thema, ein anderer Bereich. (mehr…)

Bio-Vitalhotel Falkenhof: Wellness für Schwangere

Bio Vitalhotel FalkenhofDirekt im Zentrum von Bad Füssing liegt das Vitalhotel Falkenhof. Unauffällig steht es da, keine Leuchtreklame, kein großes Hotelschild. Die moderne Fassade mit Balkongittern aus hellem Lärchenholz, Stahl und orange-farbenene Balkonvorhängen hebt das Haus positiv hervor aus der Tristesse der Kurpensions-Bunker von Bad Füssing. Nur ein kleines Schild an der Eingangstür weist auf die Mitgliedschaft bei den Bio-Hotels hin.

Das Bio-Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing bietet spezielle Bewegungs- und Wellness-Arrangements für Schwangere an. Diese sollen nicht nur den Bauch, sondern auch den Aufenthalt zu einer runden Sache machen. Europas einziges Biohotel mit eigener Hoteltherme zählt zu den besten Adressen für ganzheitliche Erholung, verbunden mit einer herausragenden Bio-Küche.

Dafür, dass die werdenden Mütter sich nachhaltig vom (Berufs-)Alltag lösen und richtig loslassen können, sorgen über 100 Möglichkeiten wie Massagen, Jin Shin Jyutsu, Meditation, unzählige Ayurveda- und Kosmetik-Behandlungen. Ein erfahrenes Therapeutenteam unterstützt die Gäste auf Wunsch bei der Programmgestaltung. (mehr…)

Bio-Vitalhotel Falkenhof: Wellness für Schwangere

Bio Vitalhotel FalkenhofDirekt im Zentrum von Bad Füssing liegt das Vitalhotel Falkenhof. Unauffällig steht es da, keine Leuchtreklame, kein großes Hotelschild. Die moderne Fassade mit Balkongittern aus hellem Lärchenholz, Stahl und orange-farbenene Balkonvorhängen hebt das Haus positiv hervor aus der Tristesse der Kurpensions-Bunker von Bad Füssing. Nur ein kleines Schild an der Eingangstür weist auf die Mitgliedschaft bei den Bio-Hotels hin.

Das Bio-Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing bietet spezielle Bewegungs- und Wellness-Arrangements für Schwangere an. Diese sollen nicht nur den Bauch, sondern auch den Aufenthalt zu einer runden Sache machen. Europas einziges Biohotel mit eigener Hoteltherme zählt zu den besten Adressen für ganzheitliche Erholung, verbunden mit einer herausragenden Bio-Küche.

Dafür, dass die werdenden Mütter sich nachhaltig vom (Berufs-)Alltag lösen und richtig loslassen können, sorgen über 100 Möglichkeiten wie Massagen, Jin Shin Jyutsu, Meditation, unzählige Ayurveda- und Kosmetik-Behandlungen. Ein erfahrenes Therapeutenteam unterstützt die Gäste auf Wunsch bei der Programmgestaltung. (mehr…)