Restaurants in München: August und Maria im Brauereigasthof Hotel Aying

August und Maria
August und Maria
Gehoben – ja, überteuert – nein. So ziehen wir unser Fazit nach einem kleinen Abstecher nach Aying. Doch kündigt sich hier schon Grosses an. Die Familie Inselkammer investiert in die Zukunft, denkt dabei an neue Gäste mit einem deutlich größeren Budget – und verliert dabei die Nachbarn und Stammgäste keinesfalls aus den Augen. So findet hier jeder mit jedem Geldbeutel etwas. Der Brauereigasthof Aying mit der Kombination von beliebtem, rustikalem, klassisch-bayerischem Bräustüberl und das Hotel mit dem neuen Gourmet-Restaurant August und Maria sind die beiden starken gastronomischen Angebote der Brauerfamilie.

August und Maria
August und MariaKaum ein anderer Ort im Münchner Umland ist so stark geprägt vom Bier geprägt wie Aying. Seit fast 140 Jahren wird dort Bier gebraut und auch in München ist das Ayinger Bier in vielen Gaststätten vertreten. Das gesamte Anwesen mit Maibaum, Kirche, Brauerei, Bräustüberl, Brauereigasthof, Hotel und Biergarten kann ein Stück Bayern en miniature bieten, das Brauchtum und Tradition mit Komfort und höchsten Qualitätsansprüchen verbindet. Dazu gehören Heimatschätze wie eine historische Kegelbahn, ein denkmalgeschütztes Herrenhaus und ein alter Getreidespeicher. Doch noch Größeres kündigt sich an: Das alte und seit Ende der 1980er leerstehende Brauereigebäude soll künftig zu einem Resorthotel umgebaut werden. Das Potential wäre vorhanden, hier am Ostrand von München ein internationales Edelobjekt für eine gehobenere Klientel zu schaffen. Feine, bayerische Gastlichkeit lautet die Devise.

August und Maria
Geschäftsführerin Angela Inselkammer (58), die auch Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, ist im Gespräch mit uns sehr zuversichtlich, dass das mittelfristig gelingen wird. Doch die derzeitigen Prioritäten sind klar: zuerst müssen die Nachbarn und Stammgäste glücklich sein, die die Basis des Erfolgs der Ayinger Brauerei sind. Mit dem neuen Gourmetrestaurant „August und Maria“, benannt nach den Großeltern des heutigen Senior-Bräu Franz Inselkammer, August und Maria Zehentmair, und den behutsam renovierten Zimmern im Hotel wird eine etwas betuchtere Kundschaft angesprochen, oder auch Stammgäste, die sich zur Hochzeit mal etwas ganz Besonderes gönnen wollen.

August und Maria
Das Hotel liegt im Vier-Sterne-plus-Bereich, könnte aber mit einem etwas erweiterten Angebot durchaus auch fünf Sterne erhalten, doch fehlt dafür noch etwas Hardware, wie etwa ein Wellnessbereich. Allerdings ist beispielsweise für die Suiten ein Butlerservice eine Option, die vom Hotelmanagement bereits für die Zukunft angedacht ist. Think Big – aber behutsam Schritt für Schritt vorgehen, gibt hier offensichtlich der gesunde deutsche Mittelstand den Takt vor.

August und Maria

Im offiziellen Hotelvideo schaut es so aus:

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Alpenrose Lermoos: So geht Familienurlaub!

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Das Kind verwöhnt, umsorgt und voll ausgelastet – die Eltern entspannt: besser als im Hotel Alpenrose Lermoos kann kaum ein Familienurlaub gestaltet sein. Sich um nichts kümmern müssen, sportlich aktiv sein oder ausgiebig ausspannen, köstlich speisen und herrlich schlafen: Alles das ist „Programm“ bei einem All-inclusive-Luxus-Familienurlaub im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose****S in Lermoos/Tirol. Das erklärte Ziel der Familienhoteliers Andrea und Ernst Mayer ist es, auch ihren großen Gästen maximale Vielfalt zu bieten. Denn nur, wenn sich Kinder und Eltern wohlfühlen, ist ein Familienurlaub perfekt. Und so liegt das gesamte Angebot für Kinder und Eltern deutlich über den gewohnten Standards.

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Vorweg geben wir Euch gleich eine wichtige Information: Das ist ein Hotel nur für Familien mit Kindern bzw. Singles mit Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern. Singles und Pärchen ohne Kinder haben keine Chance, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen. Es kommen immer wieder Diskussionen auf, ob Hotels, die „adults only“ als Konzept haben, kinderfeindlich seien. Dazu sagen wir ganz klar: Nein! Denn jedes Hotel hat seine Zielgruppe, seine besonders passende Klientel. Die Alpenrose Lermoos hat sich den Kindern verschrieben. Und wer ein Hotel nur für Erwachsene sucht, dem empfehlen wir ganz in der Nähe Das Kranzbach. So wie es Hotels gibt, die sich insbesondere dem MICE-Geschäft widmen, widmet sich die Alpenrose eben ausschliesslich den Familien. Und das machen sie absolut herzlich und perfekt.

Die Vorfahrt und der Eingangsbereich mit der Tiefgarage sind erst 2007 erbaut worden. So ist genügend Platz für gleich mehrere ankommende Gäste, bei Regen muss auch keiner nass werden. Ein interessantes, extrem gut gelungenes Detail, das uns erst später auffiel: auf dem Dach dieses Bereiches ist ein grosser Spielplatz angelegt. Dessen Holzaufbauten sind auf diesem Foto etwas zu erkennen.

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Schon beim Betreten des Hotel Alpenrose spüren und sehen wir, wie wichtig die Kinder genommen werden. Zwischen dem modernen und grosszügigen Eingangsbereich und der Rezeption steht ein überdimensionales rundes Aquarium mit vielen bunten Fischen. Während die Eltern einchecken, sitzt der Nachwuchs mit grossen Augen staunend davor. Derweil werden wir herzlichst empfangen, bekommen die Schlüsselkarte sowie die wichtigsten Informationen über das Hotel.

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Wir werden von einer überaus herzlichen Empfangsmitarbeiterin zum Hotelzimmer geleitet und auf dem Weg über das Hotel informiert. Gleich nach der Rezeption ist die linke Wand mit verschiedenen Materialien bespannt: Eine Wand des Fühlens, auf der Kinder haptisch die unterschiedlichen Stoffe erfassen können: Kuhfell, Wildschweinfell, Gamsfell, Metall und Holz. Gleich danach passieren wir den kleinen Zauberbrunnen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass irgendein Mitarbeiter diesen Bereich permanent beobachten könnte. Doch schnell werde ich informiert: dieser kleine Brunnen hat eine Sicherheitstechnik, die das plätschernde Wasser sofort stoppt, sobald Kinderhände zu nah herankommen. Gleichzeitig würde ein Signal an der Rezeption sowie im Restaurant erklingen und Mitarbeiter danach schauen, ob alles in Ordnung ist – oder ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Einen schönen Einblick in das Hotel Alpenrose Lermoos gibt Euch die Steffi in diesem Video:

Alpenrose Lermoos: Unser Hotelzimmer

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Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Das Feinschmecker-Refugium bei Salzburg

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Salzburg, die edle Festspielstadt, ist allzuoft von Ballzuviel Touristen überlaufen. Ebenfalls allzuoft lenkt der Reisende seinen Blick nur auf die hohen Berge, den Mönchsberg und die bezaubernde Altstadt, die ihm zu Füßen liegt. Festung, Dom und die prächtigen Barockbauten verzaubern noch jeden Besucher. Wer ein Hotel in Salzburg sucht, bucht allzuoft in der überlaufenen Altstadt. Doch viel zu selten lenkt sich der Blick auf die andere Seite der Salzach und weiter gen Norden, hinaus in das sanfte Hügelland gegenüber der Mozartstadt. Dort liegt das wohl romantischste Refugium Salzburgs: Das Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen.

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen anschlug, waren sie schon da. Selbst als Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, gab es sie schon. Die Wurzeln der Familie Gmachl reichen weiter zurück. Im Jahr 1334 – zu dieser Zeit wütete in Europa die Pest – wird ein gewisser Georg als erster Wirt zu Elixhausen erwähnt, wie die Salzburger Nachrichten uns wissen lassen. Solch ein altes Gemäuer, soviel Historie will behutsam gepflegt und angemessen modernisiert sein. Die Familie Gmachl übererfüllt diese Prämisse im Vier-Sterne-Superior-Romantikhotel Gmachl in Perfektion.

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Das Gmachl, wie es unter Kennern genannt wird, hat eine geniale Lage: Vom Hotel aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Salzburg unten im Tale, auf die Berge, die sich hinter der Stadt erheben und auf einen weiten Teil des Salzburger Landes und bis nach Oberbayern hinein. Denn die Landesgrenze liegt nicht weit entfernt. Nur 5 Kilometer von der Festspielstadt entfernt, finden Schöngeister und Feinsinnige im Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen ein idyllisches Refugium mit kreativem Flair. Das 680 Jahre alte, familiengeführte Wellnesshotel mit Blick auf die Berge wurde in den letzten Jahren behutsam renoviert, vergrößert und ausgebaut. Neue Dimensionen reichen Alt-Bewährtem die Hand. Tradition und Moderne werden gekonnt gegenübergestellt. Fritz Hirnböck und seine Gattin Michaela Hirnböck-Gmachl führen nunmehr in der 23. Generation die Geschäfte des ältesten Familienbetriebs Österreichs. Bereits beim Eintritt in das Hotel erwartet den Gast ein farbenprächtiges, mit frischen Rosen dekoriertes Entrée. Die gekonnte Mischung aus Natur, Kultur, & Design kreiert den einzigartigen Schauplatz für entspannte Gastlichkeit in gelebter Perfektion. Die Mozartstadt Salzburg, das Trumer Seengebiet mit der idyllischen Hügellandschaft des Flachgaus sowie das benachbarte Salzkammergut ermöglichen einen einzigartigen facettenreichen Aufenthalt.

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Das Romantik Hotel Gmachl ist in Elixhausen das klassische, altbewährte erste Haus am Platze, das Gasthaus gegenüber der Kirche. Als kleiner Landgasthof entstanden, ist das heutige Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 73 Zimmern und Suiten immer am Puls der Zeit, integriert moderne Elemente und Angebote und bewahrt dennoch den historischen Charme des Hauses. Mit Weitsicht und Innovationsgeist entstand so 2009 ein neuer Anbau mit 39 modernen Wohlfühlzimmern sowie einem Panorama-Spa mit herrlichem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Als Kontrast finden sich im Stammhaus 34 individuelle Wohnräume im Landhausstil. Dabei kümmert sich Gastgeberin Michaela selbst um die Dekoration. Verschiedene Grün- und Lilatöne kombiniert mit effektvollen Akzenten wie Blumensträuße aus rosa Rosen verleihen Leichtigkeit und holen die Natur ins Haus. Ungestörte Atmosphäre am Abend bieten die drei gemütlichen Stuben im rustikalen Haubenrestaurant. Neben typisch österreichischen Klassikern und internationalen Gerichten, stehen auch alt überlieferte Rezepturen wie der Sonntagsbraten mit Fleisch aus der eigenen Landmetzgerei auf der Speisekarte.

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Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Unser Hotelzimmer

Unser Zimmer war wunderschön eingerichtet. Ein moderner, klarer alpiner Stil, ein helles Parkett statt Teppich, grüner Lodenstoff auf den Möbeln und eine Wandseite in helles Rot getunkt.

Hier erhaltet Ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Rasmushof Kitzbühel: Genuß und Golf im Zeichen der Gams

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Kitzbühel = Reiche Russen, Schickimicki und viele Promis. Diese Gleichung denkt jeder bei Kitzbühel. Doch liegen sie damit falsch. Nunja, fast. Natürlich gibt es gibt jene Hotels in diesem wunderschönen Ort. Und es gibt den Rasmushof. Wer hierher kommt, der möchte nicht permanent in den Gazetten stehen. Wer hier als Gast einkehrt, der sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit. Im Rasmushof findet der Gast den edlen, zurückgezogenen Luxus.

Was will man auch anderes erwarten von einem Hotel, das sich direkt in der Auslaufzone der weltberühmten Streif befindet. Das Hahnenkammrennen auf Kitzbühels Hausberg findet direkt vor der Haustür des Rasmushof statt. Und im Sommer liegt ein 9-Loch-Golfplatz genau um das Haus herum. Wir waren zur Osterzeit vor Ort. Hoch oben auf den Bergen liegt noch genügend Schnee, um noch Skifahren zu können. Und unten vor der Tür taut der Schnee bereits weg, die Bäume sind österlich geschmückt. Dieses wunderschöne Hotel wurde 2016 erstmals zum „Austria’s Best Ski Boutique Hotel“ gewählt. Gleichzeitig wurde die Gamsstadt zu „Austria’s Best Ski Resort“ wiedergewählt und die Bergbahn AG Kitzbühel als „World’s Best Ski Resort Company“ ausgezeichnet.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_019Beeindruckend ist auch das Bergpanorama, das uns im Rasmushof umgibt. Das Wilder Kaiser Gebirge grüßt majestätisch im Norden, das markante Kitzbühler Horn erhebt sich steil im Osten. Schon allein der Blick vom Balkon des Hotelzimmers aus in die reizvolle Berglandschaft der Kitzbühler Alpen verursacht bei vielen Gästen Herzklopfen. Besonders positiv finden wir, dass die Inhaberin Signe Reisch das Hotel 365 Tage im Jahr offen hält. Das gleiche wünscht sie sich von den Kollegen in Kitzbühel, sie möchte den Ort als Ganzjahresdestination positionieren. Zumindest die Seilbahnen folgen bereits ihrem Wunsch, getreu dem Motto: Was immer läuft, ohne lange Pausen zwischendurch, geht seltener kaputt.

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Paradies für Cinderellas: liebes Roth-Flüh im Tannheimer Tal

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Wenn es Hotels gibt, von denen der Gast noch Jahre danach schwärmt und sich an eine schöne Zeit erinnert, dann gehört das Hotel „…liebes Rot-Flüh“ mit Sicherheit dazu. Allein schon der Name ist ungewöhnlich. Doch das ist erst der Anfang. Das gesamte Luxus-Hideaway liebes Rot-Flüh ist ein Fünf-Sterne-Hotel-Traum, das keine Wünsche offen lässt. Im Gegenteil: Für unseren ganz persönlichen Geschmack war es stellenweise etwas zu viel.
Wer hier zu Gast ist, der kann beruhigt für die Zeit seines Urlaubs seinen Mercedes, BMW, Porsche oder Jaguar neben den entsprechenden anderen Edelkarossen in der Tiefgarage abstellen. Unser Durschnitts-Mittelklassewagen von Stattauto München fühlte sich daneben etwas deplatziert, aber das war uns egal. Denn im Wellnessbereich oder in Wanderklamotten sieht jeder gleich aus. Und das ist auch ein Teil des Konzeptes des warmherzigen und wunderbaren Wohlfühlhotels im Tannheimer Tal. Dass es hier so ruhig ist, liegt am Tal selbst. Es ist etwas versteckt, es gehört nicht zu den Halligalli-Destinationen der Alpen. Das Tannheimer Tal ist von Deutschland her besser zu erreichen als von Österreich. Das Allgäu mit Bad Hingelang ist näher als die nächsten grösseren Orte in Österreich. Die Skipisten und Wanderwege machen das Tannheimer Tal zur perfekten Destination für Familienurlaub. Das liebes Rot-Flüh ist die selbsternannte Königin der Traumhotels. Und das mit Recht. Und es ist Ausgangspunkt für unzählige Erholungsuchende, sei es der Wanderer, Skiläufer, Surfer, Tennisspieler, Golfer, Ruderer, Drachenflieger oder Rodler.

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Der Hausberg stand Pate bei der Namensgebung Rot-Flüh. Die 2.100 Meter hohe Rote Flüh thront über dem Tal. Weil der einstige Traditionsgasthof seit jeher für ganz außergewöhnliche Urlaubsatmosphäre stand, wurde der Hotelname in „liebes Rot-Flüh“ umbenannt. So bemerkenswert wie der Name ist auch die Geschichte dieses Fünfsterne-Deluxe-Hotels im idyllischen Mannheimer Tal in Tirol, circa 50 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Seit dem 17. Jahrhundert kehrten Reisende in dem einstigen Bauernhof ein, der sich als Gasthaus einen guten Namen gemacht hatte. Besser gesagt, es stand ein Häuschen, ein winziger Bauernhof, in dem schon damals ein Raum als Gaststube genutzt wurde. Furhwerksleute waren seine Gästen, denn sie durchquerten das Tannheimertal auf der „Salzstraße“, beladen mit ihren kostbaren Transportgütern, die aus Salz bestanden. 1964 übernahmen Renate und Bruno Huber den Betrieb auf Leibrente. Dies war der Start für eine rasante Entwicklung vom kleinen Gasthaus zum außergewöhnlichen Luxushotel, zu einem Luxus-Hideaway. Nach dem Neubau profilierte sich das liebes Rot-Flüh als eines der besten und innovativsten Ferien- und Wellnesshotels. Vor allem die Kombination von höchstem Wohnkomfort, erstklassiger Küche und dem einzigartigen Wellnessangebot sowie der Ruhe und die Idylle nahe am romantischen Haldensee macht das liebes Rot-Flüh zu einem Urlaubsdomizil.

liebes Rot-Flüh Juni2009_015Dem einen oder anderen mag das eine oder andere durchaus etwas zu übertrieben, zu verspielt, zu viel sein. Doch das ist gewollt. Meines Erachtens trifft das liebes Rot-Flüh eher einen barocken, verspielten US-amerikanischen Geschmack. Das fängt bei den vielen kleinen Türmchen an, die das Hotel schon optisch von weitem nach Cinderella Castle ausschauen lassen. Das setzt sich fort im Restaurant im Keller, in dem eine italienische Piazza nachempfunden ist und während des Abendessens ein akustischer Wolkenbruch loslegt, verstärkt durch den Wasserfall, der im Erdgeschoss an der Rezeption als kleiner Springbrunnen aus der Wand kommt – eine Etage weiter tiefer aber tösend ins Tal trifft.

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Beirut: Das Paris des Ostens erlebt seine Renaissance

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Beirut ist zurück! Der Libanon lockt! Die Zedern zeigen zielstrebig den Weg des Landes: nach oben! Die stolze libanesische Zeder ist in der Fahne des kleinen Staates zwischen Syrien und Mittelmeer verewigt. Und so stolz wie dieser Baum aussieht, eben so stolz fühlen sich die Libanesen. Dieses Gefühl ist nicht unbegründet. Denn sie betonen, dass sie keine Araber sind. Sie sind nichts weniger als die Nachfahren der Phönizier, die schon den alten Griechen und Römern das Leben rund um das Mittelmeer erschwert haben. Die Phönizier führen Beirut, das „Paris des Ostens“, dahin, wo es schon früher war. Die Stadt lebt! Ebenso wie die Zedern wachsen die modernen Hochhäuser zielstrebig nach oben. Beirut hat das wohl lebendigste Nachtleben rund um das Mittelmeer.

Wo geht’s hin? Verrückt geworden? – So oder so ähnlich waren die Reaktionen, als ich Familie und Freunden eröffnete, dass mich die nächste Reise nach Beirut, ja genau: in den Libanon führen würde. Herrscht da nicht immer noch Bürgerkrieg? Konflikte mit den Palästinensern, den Israelis, die syrischen Flüchtlinge? Gleichzeitig habe ich schon viel Spannendes, Interessantes, Faszinierendes über den Libanon gelesen, so dass ich die Einladung sehr gerne angenommen habe. Der Bürgerkrieg ist schliesslich schon seit 20 Jahren vorbei. Araber? Das sind die Flüchtlinge aus den Nachbarländern.

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Schon der Anflug auf Beirut ist grossartig. Als Einstimmung hier der Start mit MEA Air Liban von Frankfurt nach Beirut an einem kühlen, regnerischen Herbsttag:

Und wir landeten bei strahlendem Sonnenschein, einem wunderschön blau glänzendem Mittelmeer und angenehmen Temperaturen in Beirut. Die Szenerie an der stark bebauten Küste spricht Bände. Das bergige Hinterland liegt dicht am Mittelmeer. Bauland ist kostbar. Beirut ist eine vibrierende Metropole, in der sich viele Kulturen und Religionen die Hand geben – oder eben auch nicht. Doch diese beeindruckend schöne Lage am Mittelmeer lässt verstehen, warum viele Menschen direkt dort leben möchten.

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Auf meiner Fahrt vom Flughafen zum Hotel erhielt ich bereits einen ersten Eindruck der Stadt. Sie erstickt am Verkehrsstau, öffentliche Verkehrsmittel sind augenscheinlich Mangelware. Die Stadt ist laut, überall wird gebaut, Hochhäuser prägen die Stadt. Eine wirkliche „Altstadt“ bzw. das, was wir Europäer darunter verstehen, habe ich nicht gesehen. Dafür aber beeindruckende, moderne, neue Hochhäuser. Und überall wird versucht, noch höher zu bauen. Der Weg führte uns zum Phoenicia Intercontinental Hotel, das nur von einer Strasse getrennt, fast direkt am Strand liegt. Schon die Zufahrt ist beeindruckend, die Sicherheitsmassnahmen allerdings auch. Das Taxi, das mich zum Hotel fährt, wird mit Spiegeln auf Bomben am Unterboden untersucht – es erinnert mich sehr an die deutsch-deutsche Grenze bei unseren Familienbesuchen in Dresden in den 80ern. Gleich am Entrée des Hotels wird mein Gepäck von einer Sicherheitsschleuse gecheckt, ich laufe durch einen Metallscanner durch. Wie am Flughafen also.
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GAP

Jaguar F-PACE: Die andere Art der Hotel-Limousine

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Von hinten werden ihn wohl die meisten sehen: Der neue Jaguar F-PACE ist kein reiner SUV. Er ist kein reiner Sportwagen. Er hat auch wenig mit den vielen Jaguars zu tun, die wir aus der Vergangenheit kennen. Und doch ist es ein Jaguar. Der F-PACE ist ein sogenanntes Sport-Crossover. Der Wagen ist eine ernsthafte Alternative für Hotels, die einen Fuhrpark für Gäste ihr Eigen nennen.

Warum nicht mal statt der üblichen Karossen aus Untertürkheim, Zuffenhausen und München ein elegantes Kraftpaket aus England dem Gast während seines Aufenthaltes zur Verfügung stellen? Oder als Limousinen-Transfer den Gast vom Flughafen oder Bahnhof „diskret“ mit diesem Muskelprotz abholen. Denn diese Gäste sind auch potentielle Käufer des neuen Jaguar F-PACE. (mehr…)

Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

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Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

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Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr…)

Klosterbräu Seefeld: Kein Ort für Asketen

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Die Sommersonne stahlt über dem majestätischen Karwendelgebirge. Ringsum prahlen Balkone, Terrassen und Gärten mit üppiger Blütenpracht. Chillige Lokale und Hotels bestimmen neben hübschen Boutiquen den Ortskern Seefelds. Das Postkartenidyll hat sich in den letzten Jahren wieder zum Ganz-Jahres-Trendspot für Junge und aktive Best-Ager entwickelt. Vorbei die Zeit der Rentnerdestination. Auf dem Hochplateau wird gewandert, geradelt und in den Bergen geklettert, selbst wenn das Thermometer über die 30 Gradgrenze stolpert. Entspannte und innovative Gastlichkeit erwartet Genuss-Aktivisten im Fünf-Sterne-Traditionshaus Klosterbräu mit familiärem Charme. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Hanka Paetow vor Ort in der Tiroler Zugspitzarena.

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Das Klosterbräu ist eines der elegantesten Häuser, das in der Olympiaregion Seefeld zum Bleiben einlädt. Die Familie Seyrling übernahm es 1807, vor sechs Generationen, von Augustinermönchen, entwickelte das einstige Kloster bis heute zur Vorzeige-Herberge mit innovativem Anspruch in Sachen Gastlichkeit. Die Philosophie der Gastgeber ist dabei denkbar einfach: „Wir versuchen das anzubieten, was wir uns selbst an so einem Ort wünschen“, erklärt uns der derzeitige Hausherr Alois Seyrling. (mehr…)

Hotel Schloss Sonnenburg: Licht und Schatten in malerischer Kulisse

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Der wahre Luxus ist Zeit – dies ist der Leitspruch des Hotel Schloss Sonnenburg bei Bruneck. Das ist wahr: dies Hotel braucht noch viel Zeit, um den wahren Luxus zu erreichen. Doch für einen guten Vier Sterne Standard reicht es auf jeden Fall. Besonders beeindruckend ist das Schloss an sich, das alte Gemäuer, die Lage. Hoch über der Rienz gelegen überschaut und überwacht diese Burg das Pustertal. Wahrlich ein schönes, altes Refugium. Ein Hotel, das gemischte Gefühle in mir auslöst. So wie das Wetter bei meinem Besuch: es hatte sonnige, doch auch regnerische Stunden.

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Zugegeben, das ist Jammern auf hohem Niveau. Doch wenn sich ein Hotel diesen Leitspruch, neudeutsch: Claim, gibt, dann muss es auch sein Versprechen erfüllen. Nun gut, „wahrer Luxus ist Zeit“, das können wir auch so interpretieren: die Kellner brauchen eben etwas mehr Zeit zum servieren. Dafür hat das Essen eine Topqualität. Bis das Frühstücksbuffet wieder aufgefüllt ist, obwohl nicht viel los ist, brauchen wir auch etwas mehr Zeit. Dafür sitzen wir in den sonnigen Morgenstunden im romantischen Innenhof der Burg. Und warum im meinem historischen Zimmer des Hotel Schloss Sonnenburg zwei Stehlampen ohne jeglichen Stromanschluss in der Nähe völlig unmotiviert herumstanden, das habe ich bis heute noch nicht verstanden. Ein Hotelzimmer als Möbellager? Mein Zimmer im Hotel Schloss Sonnenburg ist wohl eines der Ältesten. Durchaus möglich, dass dies Zimmer eines der absoluten historischen Schmuckstücke des Hauses ist. Das Zimmer, vielmehr die Suite, besticht durch seine historische Holztäfelung von 1825.

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Eine andere Inschrift in der Holzvertäfelung weist auf das Jahr 1744 hin. Auch der alte Schreibtisch imponierte mir. Der alte Schrank im Zimmer schon etwas weniger, er liess sich nicht ordentlich komplett verschliessen. Und werft bitte einen Blick auf die Couchgarnitur. Ähm nein, das ist für mich kein Vier Sterne-Standard, das ist veraltet. Die Couch ist bequem… aber sie passt einfach nicht zu dem Zimmer und in ein Hotel dieser Kategorie. Schaut Euch doch mein Zimmer im Video an:

Und dann der totale Stilbruch in meinen Augen: (mehr…)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

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Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

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Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr…)

Mein Gruß an die Österreichische Küche: Schnitzel Wiener Art mit Vogerlsalat und Paradeisern

Schnitzel Wiener Art Mit Vogerlsalat Und Paradeisern @ Le Gourmand, Private Home Fine Dining
Wiener Schnitzel oder Schnitzel Wiener Art – kennt Ihr den Unterschied? In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, was auf der Karte stehen darf. Wiener Schnitzel ist immer (!) vom Kalb. Schnitzel Wiener Art ist vom Schwein. Das eine ist also das teurere Fleisch, das andere deutlich billiger. In anderen Ländern ist das nicht so genau geregelt. Da liest der Gast auf der Speisekarte des Restaurants auch mal „Wiener Schnitzel“ – und in deutlich kleinerer Schriftgröße darunter „vom Schwein“. Ok, ist ja nicht so ganz falsch. Doch es muss ja nicht immer Kalb sein, so ein Schweineschnitzel kann auch zu einer richtig leckeren Speise zelebriert werden. Ich hatte kürzlich Appetit auf so eine typisch österreichische Spezialität: Schnitzel Wiener Art mit Vogerlsalat und Paradeisern.

Bitte was? Ihr seid Deutsche und versteht mich nicht? Ihr seid definitiv zu selten in Österreich. Unsere lieben Nachbarn haben nicht nur tolle Alpen zum skifahren, radeln, wandern und manches mehr. Sie haben auch lustige, witzige Worte in ihrem Dialekt, die für uns so total anders klingen. Also zur Aufklärung: Vogerlsalat ist in Deutschland Feldsalat. Und Paradeiser sind nix anderes als Tomaten. Schaut aufs Bild, da ist alles drauf. Das einzige, was ich gerade nicht da hatte, war Steirisches Kernöl für den Vogerlsalat. Das ist eigentlich ein Muss!

Was ist das Besondere an einem Wiener Schnitzel? Was macht es so speziell lecker? Es muss fluffig sein! Die Panade darf nicht am Fleisch kleben, sie muss Wellen schlagen und leicht abheben, leichte Blasen schlagen. Dies hinzubekommen ist keine Kunst, wird nur leider von den wenigsten richtig gemacht. Ich habe einmal den großartigen, genialen Eckart Witzigmann höchstpersönlich gefragt, wie ein richtiges Wiener Schnitzel geht. Und hier habe ich seinen Rat für Euch umgesetzt. (mehr…)

Venez à table! Die A-Rosa Stella bittet zum Dine & Wine auf der Rhône

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Frankreich ist Kulinarik. Genuss pur ist die Provence! Vive la Gourmandise! Die Gegend zwischen Lyon und dem Mittelmeer ist nicht nur von der Sonne verwöhnt. Die Böden und die Wetterverhältnisse sorgen in vielen Ecken der Gegend für optimale mikroklimatische Bedingungen für viele leckere Spezialitäten. Eine Kreuzfahrt durch Frankreichs Süden wäre also nicht perfekt, wenn es nicht auch ein Gourmet-Dîner geben würde. Die A-Rosa Stella begeistert mich auch in diesem Punkt. Das Schiff ist ein schwimmendes 4-Sterne-Hotel. Doch zum festlichen Menü zaubert die Chefköchin Silke Holz und ihre Küchenmannschaft Qualitäten hervor, die mit jedem 5-Sterne-Haus oder Sterne-Restaurant mithalten können. Dies Menü muss allerdings vorher reserviert werden, doch für mich war das keine Frage, das „Dine & Wine“ gehört zu meinem Programm.

Arosa_Stella_3_Cruise_Okt2012_007Wohlgemerkt: Das Dine & Wine-Menü ist zwar ein edles Menü und die Gäste ziehen sich auch dafür etwas eleganter an. Doch es ist kein Käptns-Dinner mit Smokingzwang. Auf der A-Rosa ist auch dies Dîner entspannt und ungezwungen. Das Dine & Wine-Menü hat, so erklärt uns die Service- und Küchencrew, den Anspruch, durch Gegensätze die Geschmacksnerven zu reizen. Die korrespondierenden Weine sollen gezielt im Spiel mit den Aromen und Gewürzen der Speisen etwas provozieren.

    Amuse Bouche:

  • Tartar von der Königskrabbe mit Pomello und Basilikum
  • Vorspeise:

  • Mediterraner Schwertfisch mariniert in nativem Olivenöl und Sojasauce mit Fenchel Confit
  • La Vieille Ferme Rosé 2011, Côtes du Ventoux
  • Fischgang:

  • Basilikum Zucchini mit Mandelmilch und gebratener Riesengarnele
  • Perrin Réserve blanc 2011, Côtes du Rhône
  • Hauptgang:

  • Lammrücken und -schulter mit Lorbeerblättern, Aubergine, und geschmorten Kartoffeln
  • Perrin „Peyre blanche“ 2010, Cayranne
  • Dessert:

  • Erdbeere an „Macalong“, kristallisierter Salbei
  • Perrin Muscat de Beaumes de Venise 2010

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A-Rosa Stella: Eine Kreuzfahrt, die ist lustig! Doch welchen Nutzen bringen Kreuzfahrtschiffe der Region?

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Alle Mann an Bord! Frauen und Kinder natürlich auch, denn jetzt geht es endlich los! Von Lyon geht es ab heute gen Süden bis hinunter nach Arles. Ab dort fliesst die Rhône nur noch durch die Camargue und mündet dann ins Mittelmeer. Vor uns liegen etwa 300 Kilometer südwärts, die wir dann auch wieder zurück fahren. Wir werden in Avignon und Arles halten, ebenso wie in Viviers. Von dort aus wird es per Bus in die Schluchten und Grotten der faszinierend wilden Ardèche gehen. Doch das ist eine andere Geschichte. Jetzt fahren wir mit der A-Rosa Stella aus Lyon ab. Während dieser Fahrt bin ich auch einigen betriebswirtschaftlichen Details auf den Grund gegangen. Was bringt es der Region, einer Stadt, wenn sie Kreuzfahrtschiffe gastieren läßt?

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Das Schiff wurde in Lyon mit frischen Lebensmitteln versorgt. Ein LKW aus Nürnberg stand vor der A-Rosa Stella. Das hat mich schon etwas verwundert, gehe ich doch davon aus, dass es in Frankreich, in Lyon, der „ville de gueule“, doch genügend leckere Sachen zu Essen gibt. Hier sollte doch eine regionale Nahversorgung möglich sein. Ich bin der Meinung, dass die Orte, an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen, auch von dem Verkehr profitieren sollten. Damit meine ich nicht nur speziell A-Rosa, sondern auch und besonders alle großen Hochsee-Kreuzfahrtschiffe. Ich weiß, die Realität ist eine andere: Die Schiffe kommen, spucken ihre Gäste aus, die in Bussen durch das fremde Land gekarrt werden, evtl. noch ein wenig überteuerte Billig-Souvenirs kaufen und dann wieder an Bord gehen. Das Schiff selbst hat dabei alle Nahrungsmittel an Bord, die für die gesamte Dauer der Reise gebraucht werden. Eine lokale Versorgung ist nicht eingeplant. Das Publikum soll möglichst mit Essen aus der Heimat versorgt werden: Wiener Schnitzel weltweit. In abgelegenen karibischen Ecken kann ich das ja noch etwas nachvollziehen, da hier die Logistik für so einen riesigen Pott sehr schnell an die Grenzen stößt. Doch innerhalb Europas? In Lyon, Wien, Budapest etc. gibt es doch auch alles. Deshalb habe ich während meiner eigenen Kreuzfahrt die PR-Managerin von A-Rosa, Christine Cubasch, ausgefragt. Meinen herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten! Aus Sicht von A-Rosa stellt sich die Lage also so dar: (mehr…)

A-Rosa Stella: Kajüte oder Hotelzimmer? Das schwimmende 4-Sterne-Hotel empfängt auf der Rhône

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A-Rosa: Der Name ist Programm. Eine Rose am Bug. Jeder weibliche Gast bekommt eine Rose beim Betreten des Schiffes. Überall Rosen. Das schafft gleich ein warmes Ambiente. Dazu die persönliche Begrüßung durch den Hoteldirektor Andreas Reinelt höchstpersönlich. Ich fühle mich gleich bestens aufgehoben. Noch vor der Gangway zum Schiff bitten mich ich die eifrige Pagen, meinen Koffer dort stehen zu lassen, sie werden ihn gleich an Bord tragen, während ich an der Rezeption die notwendigen Anmeldeunterlagen unterschreibe und meinen Personalausweis vorlege. Na, das ist doch schon mal ein prima Start in eine Woche Kreuzfahrt. Nicht mit einem der grossen Hochseepötte. Nein, ich will die Lande um die Rhône kennenlernen. Ich befinde mich in Lyon am Ufer der Rhône und stehe kurz vor einer Flussschiffkreuzfahrt an Bord der A-Rosa Stella.

Vor etwa einer Stunde war ich am Flughafen Lyon Saint-Exupéry angekommen, wurde gleich von einem Chauffeur in Empfang genommen und hier direkt zum Anlegekai im Herzen von Lyon gebracht. Auf dem Schiff habe ich kein Gefühl, wirklich auf einem Schiff zu sein. Ja, ich bin eben über eine kleine Gangway an Bord gekommen. Doch die Rezeption, die kleine Boutique, der Lobbybereich, die Treppe zum Wellness-Bereich nach unten und die Treppen zu den Kajüten sehen eher nach Hotel aus. Und zwar einem sehr schönen Hotel auf 4-Sterne-Niveau. Nach den Anmeldeformalitäten gehe ich zu meiner Kajüte. Der Koffer steht bereits vor der Zimmertür.

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Ich öffne – und der Eindruck wird bestätigt: Das ist keine Kajüte. Das ist ein Hotelzimmer. Sicherlich, vielleicht etwas kleiner als ein normales Zimmer in einem 4-Sterne-Hotel. Doch war ich schon in so manchem Ibis oder Motel One mit deutlich kleineren Zimmern. In meinem Video bekommt Ihr einen Eindruck vom Zimmer:

In Fotos sieht das so aus: (mehr…)

Viventura: 10 gute Gründe einen Monat in Costa Rica zu arbeiten

Einen Monat mal was anderes machen: Das stellt Euch der Reiseveranstalter und Lateinamerika-Spezialist Viventura in Aussicht. Das Unternehmen verlegt sein Büro für einen Monat nach Costa Rica. Raus aus der Kälte in Berlin, ab nach Mittelamerika. Das Land zwischen Panama und Nicaragua lockt mit Naturparadiesen wie etwa Vulkanen, Canyons und Regenwald. Das ist doch viel verlockender als grauer Himmel, Regen und Schnee in Deutschland. André Kiwitz, Geschäftsführer von Viventura, ist selbst oft in Süd- und Mittelamerika unterwegs. Doch sollen auch seine 50 Mitarbeiter im Berliner Office die bestmögliche Ahnung von den Zielgebieten haben, die sie dann den Kunden empfehlen können. Das ist die Gelegenheit für einen Blogger, mit nach Costa Rica zu kommen.

Wem also der Sinn nach Abenteuer steht, nach einem Arbeitsplatz, um den ihn alle Freunde beneiden werden, der sollte jetzt am Wettbewerb teilnehmen. Was muss derjenige dafür tun? (mehr…)

Hotel Therme Meran: Genuss, Golf und Wellness

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Meran goes stylish. Meran goes Design. Lange hatte Südtirol, zumindest in bestimmten Gegenden, gerade im Sommer eher das Image einer Rentnerdestination. Dem starken Skitourismus im Winter standen eher schwache Sommermonate gegenüber. Doch schon seit einiger Zeit wandelt sich das. Nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland, Italien und der Schweiz kommen jetzt auch im Sommer junge Gäste, die wandern wollen. Um die Jahrtausendwende gab sich Meran einen Ruck und entschied sich, den Tourismus der Stadt anzukurbeln. Mit der Therme Meran wurde auch das Hotel Therme Meran geschaffen. Und mit dem Südtiroler Designer Matteo Thun ein genialer Kopf gefunden, der den Bauten ein frisches, modernes und richtig stylishes Innenleben einhauchte. Heute ist das Hotel Therme Meran ein moderner Kontrapunkt gegenüber der Altstadt direkt am Ufer der Passer. Und es ist eine zentral gelegene Oase der Ruhe: Der Autoverkehr wurde in einen Tunnel verbannt.

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So profitiert Meran heute in mehrfacher Hinsicht: das aufgefrischte Image, die Therme, die auch bei Regenwetter ein Besuchsmagnet für Touristen ist, und das coole Designhotel auf 4-Sterne-Superior-Niveau. Dieses ist sowohl für Urlauber als auch für die so wichtigen Businessgäste ein idealer Ausgangspunkt. Die in der Nähe gelegenen Golfplätze, wie etwa der 18-Loch-Golfplatz im Passeiertal oder der 9-Loch-Platz bei Lana, das Schloß Trautmannsdorff mit Sissy-Museum und dem Botanischen Garten sowie die wunderschöne Bergwelt rundum sind nur wenige der vielen Anziehungspunkte. (mehr…)


GAP

„Next Top Client“: PR-Agentur verlost kostenlose PR – Unlauterer Wettbewerb oder coole PR-Aktion?

Weber BenAmmar Next Top Client screenshotSie haben ein Hotel und brauchen PR? Sie haben für Pressearbeit kein Budget eingeplant? Sie waren mit Ihrer letzten PR-Agentur nicht zufrieden? Oder haben Sie sparen müssen und haben Ihre PR-Manager/in entlassen? Dann bewerben Sie sich bei WeberBenAmmar PR. In Form eines Gewinnspieles können einzelne Luxushotels oder ganze Hotelgruppen etwas ganz Besonderes gewinnen: sechs Monate unentgeltliche Full Service-PR-Betreuung! Je nach Agenturstruktur, dem zukünftigen Gewinner bzw. Kunden und verschiedenen Maßnahmen kann dieser Gewinn einen Umsatz von schätzungsweise 10.000 bis hin zu 30.000 Euro Wert haben. Ist das eine coole PR-Aktion, mit der die Agentur in der Branche auf sich aufmerksam macht? Oder ist das schon unlauterer Wettbewerb, der Abmahnungen oder eine Rüge vom Deutschen Rat für Public Relations nach sich ziehen kann? Le Gourmand fragte nach: bei direkten Wettbewerbern, PR-Agenturen mit anderen Schwerpunkten sowie bei der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten VDRJ.

Vor wenigen Tagen wurde ich auf eine Meldung in einem Branchennewsletter aufmerksam. „16.08.2011 – PR-Agentur geht mit Gratis-PR auf Kundenfang: Bei der Aktion „Next Top Client“ von WeberBenAmmar können sich Hotels für ein halbes Jahr um eine kostenlose Betreuung bewerben“, stand da. Logisch, was Heidi Klum mit Germanys Next Top Model kann, das können Unternehmen auch: die Kunden müssen sich jetzt beim Unternehmen, hier: der PR-Agentur bewerben. Wenn sie als gut befunden werden, als Wert genug von der Agentur betreut zu werden, dann erhalten sie die Gnade Ehre, ein halbes Jahr lang kostenlos betreut zu werden. Aber was beinhaltet das genau? Ist das ein kostenloses halbjähriges Pitching? Oder dreht sich die Preisspirale in der PR-Szene weiter nach unten? PR für lau – was kann das wert sein? Oder ist das gar ähnlich wie bei der „Tramp a Benz“-Kampagne von Daimler und JvM und der jetzt folgenden Rüge: Erst die Werbung, dann die Moral?

Jede Agentur braucht neue Kunden. Der übliche Ablauf der Kundengewinnung läuft über Pitches. Laienhaft gesagt, bewerben sich mit einem Pitch mehrere Agenturen um den PR-Etat eines Unternehmens. Oft werden diese Pitches nicht bezahlt. WeberBenAmmar PR dreht den Spieß um. Die potentiellen Kunden müssen sich bewerben. Neukundenakquise 2.0?

Was beinhaltet das Gewinnspiel? Laut Ausschreibung auf der Webseite sind Interessenten aufgefordert unter dem Motto „Wir bringen Sie auf den Roten Teppich“ , ein Highlight des Hotels, beispielsweise den Concierge, einen prominenten Gast, den Kronleuchter aus dem Foyer oder die beste Cocktail-Kreation, auf dem Roten Teppich zu inszenieren. Dieser darf auch eine andere Farbe oder Musterung aufweisen, alles andere bleibt der Fantasie der Teilnehmer überlassen. Ein entsprechendes Bewerbungsfoto oder –video ist per E-Mail einzusenden. Einsendeschluss ist der 30. Oktober 2011. Der Gewinner wird bis zum 15. November 2011 benachrichtigt. Am 1. Januar 2012 beginnt die kostenlose PR-Leistung mit Full Service im deutschsprachigen Europa, exklusive Drittkosten. Das Gewinnspiel richtet sich ausschließlich an die Luxushotellerie, also einzelne Luxushotels oder Hotelketten.

Ich fragte Annette Weber-Ben Ammar: (mehr…)

Beluga School for Life: Hilfsprojekt mit Hotel und Schule wird weitergeführt

BSfL Kinder - Beluga School for Life - Charity Travel - Hilfsprojekt mit Hotel und Schule wird weitergeführtGerettet! So atmen jetzt bestimmt über 150 Mädchen und Jungen auf. Und bestimmt auch die Mitarbeiter der Beluga School for Life (BSfL). Wie ich bereits hier und hier berichtet hatte, war das soziale Projekt nahe des bekannten Badeortes Khao Lak in Thailand, das ein Waisenhaus, ein 4*-Hotel und eine Hotelfachschule integriert, von der Pleite bedroht. Der Bremer Investor Niels Stolberg hatte sich mit seiner Reederei verspekuliert oder auch die falschen Partner gesucht. Der US-Investor Oaktree ist seit ein paar Monaten dabei, das ehemalige Firmenkonglomerat zu zerschlagen, einige Unternehmen zu schliessen, andere neu zu gliedern, umzubenennen und von Bremen nach Hamburg zu transferieren. Von dem einstigen Unternehmen Beluga wird wohl bald nichts mehr übrig bleiben. Oder doch? Denn Stolbergs soziales Projekt, die Beluga School for Life, trägt noch diesen Namen. Heute erhalte ich die frohe Kunde: Sie ist gerettet! Die Beluga School for Life (BSfL), das Hilfsprojekt für in Not geratene Kinder in Thailand, setzt den Betrieb unter neuer Leitung und mit neuen Sponsoren – hoffentlich erfolgreich – fort.

Leider habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfahren, wer die neuen Investoren sind. Weder die PR Agentur noch die Schule haben mir bisher auf diese Frage geantwortet. Sobald ich dies erfahren habe, werde ich es Euch gern mitteilen.
Nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 wurde in Na Nai, in der Nähe von Khao Lak ein Dorf gegründet, das heute über 150 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause bietet, in dem sie zur Schule gehen und in verschiedenen, auch tourismusnahen Berufen „fürs Leben (for Life) ausgebildet werden. Zur Finanzierung des Projektes dient auch die Aufnahme von Gästen, die in komfortablen Pavillons wohnen dürfen. (mehr…)

Beluga School for Life: Stolberg hat keine Spenden veruntreut

Mit einer guten und einer schlechten Nachricht wartete das Kapitel Beluga gestern auf. Erst vorgestern habe ich hier schon ausführlich über den Fall berichtet. Und mittlerweile kam wieder etwas Bewegung in die Sache. Wie die nordwestdeutschen Medien Radio Bremen, Hamburger Abendblatt, Weser-Kurier und NordWestZeitung übereinstimmend berichteten, hat der Reeder Niels Stolberg mittlerweile Privatinsolvenz angemeldet. Der US-Investor Oaktree fordert von Stolberg 131 Mio. Euro, zahlbar auch aus seinem privaten Vermögen. Bei der Beluga School for Life hingegen ist er vom Vorwurf der Untreue frei gesprochen worden.

Ende vergangener Woche hatte unter anderem der NDR berichtet, dass beim RTL-Spendenmarathon gespendetes Geld nicht in vollem Umfang an die Beluga School for Life in Khao Lak, Thailand, geflossen sein könnte. Dies ist mittlerweile widerlegt – und sogar zu Gunsten von Niels Stolberg ausgefallen. (mehr…)

JOI-Design: Hamburger Architektenpaar prägt internationales Hoteldesign

JOI Design Corinna Kretschmar-Joehnk Peter JoehnkHoteldesign „made in Germany“ ist international gefragt: Weltweit sind Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk beliebte Ansprechpartner für neue Gästezimmer-Typen, moderne Lobbys, zeitgemäße Restaurants und zukunftsträchtige Wellness-Bereiche. In den vergangenen Jahren haben sie mit ihrem Unternehmen JOI-Design und ihrem 40-köpfigen Team über 200 Hotels führender Konzerne wie Hilton, Starwood, Rezidor, InterContinental oder Swissôtel gestaltet. Jüngst war der Hamburger Hoteldesigner Joehnk nur einer von zwei europäischen Top-Referenten bei einem führenden Architekten-Kongress in Peking. Mit seinen regelmäßigen Features „Design Zeitgeists“ über Hoteldesign ist der 53-Jährige ein international beachteter Publizist.

Mit JOI-Design ist ein deutsches Unternehmen weltweit ganz vorne mit dabei, wenn es moderne Hotelprojekte geht. Das Hamburger Architekturbüro gestaltet auch große Hotels und Resorts in Italien, Rumänien und Russland, darunter der Robinson Club in Castelfalfi/Italien (Neubau, Fertigstellung 2012), Doubletree by Hilton in Oradea/Rumänien (Neubau, Fertigstellung 2011), Swissôtel in Odessa/Ukraine (Neubau, Fertigstellung 2013) und ein TUI Hotel in Kaluga/Russland (Neubau, Fertigstellung 2010). (mehr…)

Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (mehr…)

Hotelcomputer am Empfang: Windows auf Apple – sind Gäste zu dumm für Apple?

Hotelcomputer am Empfang: Windows auf Apple - sind Gäste zu dumm für Apple?Ein Fundstück aus Wien: In einem eleganten, kleinen Design-Hotel fand ich dieses Stück Trash-Kultur. Ein edler, eleganter Mac von Apple steht den Hotelgästen als Computer am Empfang zur freien, kostenlosen Verfügung. Dies ist mittlerweile fast überall schon Standard. Ich finde es toll, denn so muss der Gast nicht mit seinem eigenen Laptop durch die Gegend reisen, hat aber dennoch Zugriff auf seine E-Mails und kann mal schnell etwas im Internet suchen. Doch was ist das? Der Mac steht nicht etwa „pur“ zur Verfügung. Nein, Windows Vista läuft! Ein McWindows oder McVista also?

Traut die Hotelleitung den geschätzten Gästen etwa nicht zu, mit einem Apple umgehen zu können? Oder hat sich die Direktion aus puren Designgründen in diesem Design-Hotel entschieden, einen Mac hinzustellen, weiss aber selbst nur mit Windows umzugehen? Oder sind die Gäste in Wien zu dumm? In diesem Hotel waren zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes vor allem US-Amerikaner, Engländer und Deutsche…
Wer einmal mit Apple gearbeitet hat, will am liebsten nicht mehr auf die Microsoft-Stufe zurück. Es sei denn, er ist Student oder verdient nicht soviel, so dass er sich privat keinen Apple leisten kann. Auch gibt es nicht für jeden Beruf jede Software für Apple. Doch Apple lässt sich mittlerweile perfekt anpassen. Wer also will und das nötige Kleingeld hat, der könnte… Doch hier? (mehr…)

Gastronomie 2009: Umsatzverlust von bis zu -10 Prozent in Deutschland

Gastro Dynamik 2009Runter mit der Mehrwertsteuer auch für die Gastronomie! Der reduzierte Mehrwertsteuersatz, der hoffentlich bald für die Hotellerie gilt, sollte auch für die Gastronomie gelten. Zu diesem Fazit kommt jeder, angesichts dieser Zahlen, die das Marktforschungs-unternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, jetzt veröffentlichte. Denn die Wirtschaftskrise gefährdet nachhaltig den gesamten Tourismussektor in Deutschland. Hotellerie und Gastronomie sitzen in einem Boot. Und die Umsätze sind bei Hotel- und Restaurantleistungen zumeist auch schlecht auseinanderzurechnen. Hier sollte die schwarz-gelbe Koalition Nägel mit Köpfen machen und die deutsche Gastronomie wettbewerbsfähig zu unseren europäischen Nachbarn, insbesondere Österreich und Frankreich, machen. Denn die Mehrerlöse der Wirte fließen entweder in Kostensenkungen zugunsten von uns Konsumenten oder aber in längst fällige Investitionen zugunsten des Handwerks.

Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert. (mehr…)

Hoteldatenbank.de: Ort finden, Hotel aussuchen, Hotel buchen

Hoteldatenbank.deUrlaub im eigenen Land? Mit der Hoteldatenbank ist eine Reise schnell organisiert. Nach der Vorgabe eines Zielortes nennt der kostenlose Online-Dienst sofort die Hotels in der direkten Umgebung und zeigt sie in der Google Map an. Zusätzlich stehen alle wichtigen Informationen zu den Hotels bereit – darunter auch die Hotelkategorie in Sternen, die Adresse und die Preise für das Einzel- oder Doppelzimmer. Auch ein Link zum Buchen wird gleich mit angeboten.

Der Online-Dienst Hoteldatenbank.de hilft für ganz Deutschland dabei, das passende Hotel für eine erste Übernachtung zu finden. Dabei sind nur drei Schritte nötig, um zu einem Ergebnis zu kommen. Die Internet-Nutzer gibt zunächst den gewünschten Ort vor, sichtet dann die hier verfügbaren Hotels, um abschließend das perfekte Hotel zu buchen. (mehr…)

Swissôtel: Bremen hat ein neues Deluxe-Hotel

VSR_DtMeisterschaft_Bremen_2005_Film1_26Nach drei Jahren Leerstand herrscht wieder Leben im Haus: Swissôtel Hotels & Resorts eröffnete jetzt in Bremen ein neues Deluxe-Hotel: das Swissôtel Bremen. Aufgrund der zentralen Lage am Hillmannplatz in der Nähe des Bahnhofs eignet sich das moderne 5-Sterne Hotel als Gastgeber sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen.

Ich habe hier bereits vor genau elf Monaten darüber berichtet, dass Swissôtel das Haus übernehmen wolle. Bis zum Frühjahr 2005 stand das 228-Zimmer Hotel unter der Leitung von Marriott. Seitdem gingen die Inhaber der Immobilie damit hausieren, hatten das Hotel u.a. auch Ramada angeboten. Doch dem Vernehmen nach war man sich uneinig über die Höhe der Pacht. Die Einkaufspassage, über die das frühere Marriott verfügte, wurde jetzt zurückgebaut, der Bereich in das Hotel integriert.

Mit dieser Meldung komme ich gern den vielen Lesern meines Blogs nach, die schon seit vielen Monaten (meinen Logfiles zufolge) nach aktuellen Nachrichten über das Swissotel Bremen dank Google zu mir kommen.
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Berlin beliebter als München: DTV veröffentlicht Städteranking 2007

Mit 17,3 Millionen amtlich erfassten Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten im Jahr 2007 führt Berlin die Hitliste der Städte in Deutschland an. Es folgen München mit 9,4 Millionen und Hamburg mit rund 7,3 Millionen Übernachtungen. Das belegt das nun veröffentlichte Städteranking 2007, das die dwif-Consulting GmbH im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) durchgeführt hat.

„Die deutschen Metropolen sind und bleiben bei den Touristen Hauptreiseziel, da sie abwechslungsreich und vielfältig sind. Sie bieten unendlich viele Möglichkeiten von Kultur über Freizeitaktivitäten bis hin zu ausgefallenen Shoppingangeboten“, sagte (mehr…)

Die 10 „coolsten Hotel-Suiten der Welt“

10 Coolste Hotel Suites der Welt Die Webseite OnTheBeach hat eine Liste der "10 Coolsten Hotel Suiten der Welt" veröffentlicht. .

Wirklich "cool" ist im Wortsinne dabei das The Ice Hotel’s Fireplace Suites, Quebec. Das Haus ist eher ein Iglu, denn ein Hotel. Im Vergleich zu dem Iglu-Hotel, das ich schon mal in Sölden auf dem Gletscher gesehen habe, ist das hier ein High-End-Produkt.

Zu meinen persönlichen Favoriten zähle ich sowohl die Over-Water Bungalows at Le Meridien, Bora Bora, als auch die Grand Water Villa at One&Only Kanuhura Resort, Lhaviyani Atoll Island. Diese Bauweise über dem Wasser ist phantastisch und traumhaft.

Was sind Eure "coolsten Hotel-Suiten"? Bitte nennt auch andere Suiten, Hotels und Destinationen, denn insbesondere Europa kommt in dieser Liste zu kurz. Ich denke da an interessante Produkte, wie etwa das Almdorf Seinerzeit .
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Hotel-Empfang: Dialog und Monolog einer Rezeptionistin

NH Hotel Nürnberg Der Hotel-Empfang: Eine der wichtigsten Visitenkarten jedes Hotels. Hier kommt jeder Gast an, wenn er eincheckt, wenn er auscheckt und auch dazwischen. Bei jeder Frage ist der Empfang, die Rezeption die erste Adresse, an die er sich wendet. So auch, wenn er das Zimmer etwas günstiger haben möchte. Gerade Mitarbeiter von Reiseveranstaltern und Reisebüros sind bekannt dafür. "Sparbrötchen" werden sie genannt.

Ich denke, so mancher / manche meiner lieben geschätzten Leserinnen und Leser hat einige Zeit am Empfang oder auch in der Hotelreservierung verbracht. Der folgende Dialog, den ich auf dem Blog Feather or Foam? fand, dürfte für Euch ja nicht fremd sein. Für alle anderen ist diese Mischung aus Dialog zwischen einer Mitarbeiterin einem Sparbrötchen , äh eines Tour Operators und einer Rezeptionistin sowie der passende Dialog der Hotelmitarbeiterin mal ein schöner Einblick in den täglichen Alltag. Schließlich ist der Hotelmitarbeiter immer nett und zuvorkommend. Egal, was der Gast gerne möchte. Doch die Gedanken sind frei…

Hier ist die Geschichte mit dem Titel “Gimme Gimme Gimme” :

“Why can’t I have a discount”?

(Because you’re a flatulent greedy bitch that’s why)

“Because Company policy does not allow extra discounts on top of special rates for tour operators”

“But the special rates are only for the room, not the facilities”

(You already get nearly 50% off, how fucking greedy can you get?)

“Sorry, I really cannot change Company policy” (mehr…)

PodCasts und VideoCasts rund um Travel, Hotels, Restaurants und Kochen

Das Web 2.0, oder vielmehr: Travel 2.0 bietet dem Nutzer mehr und mehr Möglichkeiten, sich und / oder seine bevorzugten Interessen im Netz darzustellen. Während schlichte, statische Internetseiten nurmehr das Web 1.0 sind und keine Reaktion durch den Nutzer zulassen, selbst wenn sie diese eigentlich hervorrufen würden, so gibt das Web 2.0 mit seinen Communities, Social Web Portalen etc. auch dem Nutzer Raum und Möglichkeit sich zu präsentieren oder seine Meinung kundzutun.

Nicht nur Blogs mit Text und Fotos sind da ein Stilmittel, sondern Hör- und Filmbeiträge. Das selbstgemachte Radio und Fernsehen kann nicht nur auf dem Monitor daheim oder im Büro angeschaut werden. Sondern ist auch über den MP3-Player, wie z.B. einen iPod unterwegs abrufbar. Gut ist es dann, wenn der Beitrag mit einer maximalen Länge von etwa zehn Minuten eine Fahrt in Bus, S-Bahn oder U-Bahn verkürzt. Und letztlich ist es sinnvoll, wenn der Nutzer nicht nur über ein Blog oder eine Webseite davon erfährt, sondern die Suchfunktion bei iTunes im Apple Store die gesamte Reihe kostenlos (oder ggf. auch gegen Geld) zum Herunterladen anbietet.

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