Pitztal Wein & Genuss: Eine Kulinarik-Reise am Dach Tirols

Hier gibt es noch echte Naturburschen und -mädels. Wie unser Skilehrer Marco, der keinen anderen Platz dieser Welt gegen die Berge eintauschen würde, „weil es im Pitztal noch friedlich zugeht. Hier kann ich auch mein Kind noch alleine vor die Tür schicken, ohne mir Sorgen machen zu müssen“, sagt er über seine beschauliche 1.400-Seelen Gemeinde St. Leonhard. Oder Nathalie vom Tourismusverband Pitztal – unsere Begleiterin beim bevorstehenden kulinarischen Ausflug zum höchsten Skigebiet Österreichs. 

Mit Nathalie Zuch beim „Firn, Wein & Genuss“-Event 2019

Die sympathische Einheimische ist nicht nur auf der Piste ein sportlicher Hingucker, sondern übt zudem ein außergewöhnliches Hobby aus: Sie stellt ihren eigenen Zirbenschnaps her, und den trägt sie auf dem Gipfel immer in ihrem Skistock griffbereit mit. Denn der Hochprozentige wärmt nicht nur von innen, wenn die Temperaturen mal in den zweistelligen Minusbereich fallen, sondern ist, laut Nathalie, „nach einer üppigen Jause auch sehr gut für die Verdauung.“ 

Pitztal Wein & Genuss: In der Heimat der Schnapsbrenner

Das Traditionshandwerk des Schnapsbrennens ist in dieser Gegend auch nichts Ungewöhnliches. Das raue Klima prägt die Menschen.

Schon Nathalies Schwiegervater erlernte diese Kunst und besitzt eine eigene Brennerei; auch viele Pitztaler stellen ihren eigenen „Kurzen“ für den Hausgebrauch her. Denn gerade für die Produktion des Zirbenschnapses bietet das Hochzeiger-Wandergebiet ideale Bedingungen. Der wertvolle Nadelbaum gedeiht am besten in Höhenlagen von 1.500 bis 2.000 Metern, und die Region hat den größten zusammenhängenden Zirbenwald-Bestand. 

Besuch in der Schnaps-Brennerei

Pitztal Wein & Genuss: Höchste Weinverkostung Österreichs

Doch das Dach Tirols, mit sage und schreibe über 70 Bergen in schwindelerregender Höhe von über 3.000 Metern, wo die (Wintersport-) Aussichten auch dann noch hervorragend sind, wenn anderswo schon die Blümchen blühen, bietet weitaus mehr an kulinarischen Spezialitäten. Das hervorragende großzügige und wenig überlaufene Skigebiet am Pitztaler Gletscher ermöglicht mit seinen breiten Carving-Hängen nicht nur entspannten Sonnenskilauf vom Feinsten. Auch Gäste, die neben idealen Pisten besondere Gaumenfreuden genießen wollen, kommen hier beim alljährlichen „Wein & Genuss“-Event – einem Wochenende mit zahlreichen Höhepunkten, wie der höchsten Weinverkostung Österreichs, Champagnertrinken in der Gletscherhöhle und dem Verwöhnprogramm der Pitztaler Spitzenköche auf der Sunna Alm – voll auf ihre Kosten.

Faszinierende Bergwelt: Blick von der „Café 3.440“-Terrasse

Pitztal Wein & Genuss: Auf höchster Stufe

2020 findet das außergewöhnliche Event bereits zum 11. Mal statt. Vom 17. bis 18. April steht das Pitztal wieder ganz im Zeichen des kulinarischen Genusses, und das Motto lautet: Genuss auf „höchster“ Stufe beim exklusiven Pitztaler Weinevent am Dach Tirols

Beim exklusiven Event 2019 hatte Promi-Winzer Leo Hillinger nicht nur Weine mit im Gepäck, sondern auch seine Schokolade HILL 1 und sein autobiographisches Werk „Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz!“

Auch an diesem Wochenende erwarten den Gast regionale kulinarische Highlights, zwölf (jährlich wechselnde) Top-Winzer aus Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland sowie ein außergewöhnliches Rahmen-Programm.

Viel Spaß bei der Weinverkostung 2019 hatten u.a. (v.l.n.r.) Christoph Neururer (Chefsommelier Hotel Wildspitze), Leo Hillinger, Othmar Walser (Hotel Vier Jahreszeiten) und Sepp Eiter (Wirt Café 3.440)

Gemäß der Tradition wird die Eventreihe mit einem besonderen Highlight eröffnet: der „höchsten Weinverkostung Österreichs“ im Café 3.440 – Österreichs höchstgelegenem Café – an der Bergstation der Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher. Hier können Besucher von 12:00 bis 15:00 Uhr vor der beeindruckenden Berg-Kulisse mit einer atemberaubenden Aussicht von der Zugspitze bis zu den Stubaier Alpen edle Tropfen von ausgesuchten Winzern inkl. ein Schmankerl-Buffet von „Handl Tyrol“ genießen, bevor sie wieder in das Tal abschwingen oder besser mit der Gondel hinunterfahren. Denn die Höhenluft ist nicht zu unterschätzen. Auch der Alkohol wirkt auf dem Gipfel deutlich stärker als im Tal. Deshalb ist es, nicht nur für Kreislaufgeschwächte, ratsam, vor jeder Auffahrt viel Wasser zu trinken. 

Immer gut gelaunt: Sepp Eiter – Wirt vom Café 3.440

„Elf Jahre – das ist schon eine besondere Zahl für uns. Wir haben klein angefangen und die Veranstaltung behutsam weiterentwickelt“, konstatiert Bernhard Füruter, Marketingleiter der Pitztaler Gletscherbahn. „Wir sind stolz, dass wir heute auch viele internationale Gäste begrüßen dürfen. Das Café 3.440 verleiht dem Event ein einzigartiges Ambiente, das es in dieser Form in Österreich nirgendwo sonst gibt.“ 

Bernhard Füruter (Marketingleiter Pitztaler Gletscherbahn), mit Othmar Walser (Hotel Vier Jahreszeiten) und Gerd Winkler (Sommelier Weinkellerei Meraner)

Am Freitag Abend findet um 18:30 Uhr die Pitztaler Wein-Rallye in Mandarfen mit vier Genuss-Stationen statt: Pitztaler Alm – Piz Hotel, Siglu-Bar – Hotel Vier Jahreszeiten, Hotel Mittagskogel, Schwalbennest – Hotel Wildspitze. Bei jeder der vier Genuss-Stationen erwarten Sie jeweils drei Winzer und leckere Pitztaler Schmankerl zum Verkosten.

Den krönenden Abschluss macht am Samstag ein ganz besonderes Event: Die „Pitztaler Wein- & Gourmetnacht“ auf der Sunna Alm am Rifflsee.

Außergewöhnliche Location: Das Bergrestaurant Sunna Alm

Pitztal Wein & Genuss: Spitzenköche und Top-Winzer

Nach dem Auftakt um 19:00 Uhr wird ein Flying Buffet von Pitztaler Spitzenköchen serviert. Dazu erwartet den Gourmet eine Weinverkostung mit zwölf österreichischen Top-Winzern sowie eine Verkostung von Edelbränden. Die außergewöhnliche Location über den Gipfeln und den Genuss der edlen Tropfen und Häppchen sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Denn die blaue Stunde mit diesem sensationellen Blick über den Wolken zu erleben und dabei ein gutes Glas Wein zu genießen, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. 

Atemberaubende Aussicht zur blauen Stunde
Das Hotel Vier Jahreszeiten bietet eine perfekte Lage und Wellness auf 1.400 Quadratmetern

Die Zirbe 

Die Zirbelkiefer fühlt sich in Höhen ab 1.500 Meter am wohlsten

Sie riecht gut. Und sie tut gut. Beruhigt den Herzschlag, fördert Entspannung und tiefen Schlaf. Die Zirbe, das hochalpine Gewächs, das als „Königin der Alpen“ bezeichnet wird. Einen der schönsten Zirbenwälder Tirols gibt es am Hochzeiger im Pitztal. Einfach durchspazieren und einatmen! 

Die Zirbe – auch „Königin der Alpen“ genannt

Rezept für die Herstellung von Zirbenschnaps

  • 1 Liter gemackloser Schnaps (wie Korn, Obstler, weißer Rum oder Wodka)
  • 4 geviertelte Zapfen von der Zirbelkiefer – am besten im Juli geerntet (im Sommer auf Almhütten erhältlich) – in dünne Scheiben schneiden. Wenn man sie durchschneidet, sollten sie noch weich sein und sich rot färben. Vorsicht beim Schneiden! Wegen der Harzigkeit und Verletzungsgefahr unbedingt Handschuhe tragen!
Vielseitig verwendbar: Der Zirbenzapfen.  
  • Die Zirbenscheiben gibt man mit 55-150 Gramm braunem, weißem oder Kandis-Zucker (die Menge und Art des Zuckers ist Geschmackssache) schichtweise in ein großes Glas (z.B. Gurkenglas), übergießt sie mit dem Alkohol, schließt den Deckel und lässt das Glas ca. 4-5 Wochen, bis der rote Zirbensaft ausgetreten ist und sie ihr unverwechselbares Aroma entfaltet hat, an einem sonnigen Ort ruhen. 
  • Wer möchte, kann auch eine Zimtstange, Vanille oder Gewürznelken hinzugeben. 
  • Danach durch ein Tuch seihen und in Flaschen füllen.

Sehr zum Wohle! Oder wie der Lateiner sagt: „Sane cum cembra!“(„Gesund mit Zirbe!“)


Weitere Informationen unter:


© Fotos:

  • Anke Sieker
  • Pitztaler Gletscherbahn
  • Tourismusverband Pitztal
  • Kunz PR
  • C. Walcher
  • Edwin Gapp

Aloe Vera: Grüne Magie aus Spanien

Von außen gibt sie sich ziemlich kratzbürstig. Dafür besticht sie mit ihren inneren Werten: ob als kühlendes Gel, Anti-Aging-Pflege oder ganz pur. Die Aloe Vera Pflanze ist ein vielseitiges Naturwunder und an den schönsten Sonnenplätzen dieser Welt zu Hause. Co-Autorin Anke Sieker besuchte für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin die Santaverde Aloe Vera Finca.

320 Sonnentage im Jahr, kilometerlange Strände, blaues Meer und andalusisches Lebensgefühl – dort, wo sich Spanien noch von seiner authentischen Seite zeigt und die Costa del Sol (Sonnenküste) Ruhe- und Erholungssuchende anzieht, befindet sich auch der beschauliche Ort Estepona. Der typisch andalusische Küstenort in der Provinz Malaga hat sich in den letzten Jahren mächtig ins Zeug gelegt, seine Altstadt aufzuhübschen, und sein Zentrum, die kleine Plaza de Flores (Blumenplatz), macht seinem Namen alle Ehre. 

Auch die verwinkelten Gassen bieten eine wahre Blütenpracht – denn überall hängen bunte Blumentöpfe vor weißen Wänden, und es laden künstlerische Wandbilder und Kacheln mit poetischen Sprüchen zum Träumen ein. Den Strand säumt eine lange, mit Palmen und riesigen Kakteen bewachsene Promenade, und rund um die Küste bieten rustikale Strandlokale feine mediterrane Küche an.

Hier wollte auch das ruhesuchende Hamburger Paar Sabine und Kurt Beer ursprünglich eigentlich nur Urlaub machen – auf einer idyllischen Finca oberhalb der Küste, mit vielen Tieren als Sommerferien-Entertainment für Tochter Natalie, rundum Orangen-, Zitronen- und Olivenplantagen und einem traumhaften Blick auf Gibraltar und die Hügel des marokkanischen Atlasgebirges

Ein Traum wird wahr: Erst im Kopf, dann real

Dass sich die beiden hier einige Jahre später einen Traum verwirklichen und auf ihrer romantischen Finca Verde ein beachtliches Kosmetik-Unternehmen aufbauen würden, war alles andere als geplant. Allein der Zufall brachte die waschechten Hamburger Kaufleute auf die Idee. „Erst im Kopf und dann real“, erzählt Sabine Beer von den Anfängen von Santaverde vor 31 Jahren. 

Dort, wo andere Urlaub machen, baute sich das Ehepaar Beer auf ihrer Finca ein beachtliches Unternehmen auf

Als sich Kurt Beer entschloss, 1985 die Finca samt Feldern und Landarbeiterwohnung zu kaufen, war Spanien noch nicht Mitglied in der EU, der Ort beschaulich mit nur einer Hauptverkehrsstraße und die Immobilienpreise bezahlbar. „Bei meinem ersten Besuch in Andalusien war ich überwältig vom Duft der Orangenbäume. Es war, als ob die Landschaft parfümiert worden wäre. Heute, viele Jahre später, verzaubert mich noch immer das klare, scharfe Licht des Winters und die flirrende Hitze des Sommers,“ schwärmt Sabine Beer von diesem besonderen Ort.

Blütenpracht am idyllischen Wohnhaus der Beers

Die Idee für ein Aloe Vera Produkt entstand an einem Sonntagabend, „nach einem Abendessen auf der Finca „Villa Oklahoma“ unseres amerikanischen Nachbarn Jim – ein Abend, der unser Leben verändern würde. Nach ein paar Gläsern Wein sprach mich Jim auf meine Haut an – was mir peinlich war, weil ich damals massive Hautprobleme unter einer dicken Make-up-Schicht versteckte.“

Ein „Kaktusblatt“ veränderte ihr Leben

„Prompt marschierte er in seinen Garten, kam mit einem großen „Kaktusblatt“ zurück, drückte mir das stachelige Ding in die Hand und sagte: ‚Sabin, this is Aloe Vera. Cut the leaf into slieces, peel them und put the soft, wet content onto your skin. Twice a day.‘ (‚Sabine, das ist Aloe Vera. Schneide das Blatt in Stücke, entferne die Rinde und trage das weiche, feuchte Fleisch der Pflanze zweimal am Tag auf Deine Haut auf.‘)“, erzählt Sabine von ihrer ersten „Begegnung“ mit Aloe Vera. „Tatsächlich war schon das Gefühl beim Auftragen wunderbar kühl und extrem wohltuend auf meiner entzündeten, trockenen Haut. Nach einer Woche sah meine Haut nicht nur deutlich besser aus, sie fühlte sich auch herrlich geschmeidig an. Meine jahrzehntelangen Hautprobleme schienen gelöst!“ 

Sabine Beer schwärmt von der wohltuenden Wirkung ihrer Aloe Vera Pflanzen

Die einzigartige Wirkung dieser „Wunderpflanze“, die laut Jim in den USA bereits ein „Big business“ , dagegen in Deutschland bis dato eher unterrepräsentiert war, ließ Sabine Beer nicht mehr los. „Wir beschlossen, Jim Marsh 4.000 Pflanzen abzukaufen und eine eigene Aloe Vera Plantage anzulegen. Das war der Anfang…

Auftakt zum Erlebnis-Seminar

… und was daraus geworden ist und wie die heutige Produktion des wertvollen Aloe Vera Safts in Estepona aussieht, davon durften wir uns persönlich bei einem Besuch auf der Finca ein Bild machen. 

Schon die Fahrt auf der oleandergesäumten Landstraße, nur wenige Kilometer oberhalb der Stadt, lässt die ländliche Idylle unseres Ausflugsziel erahnen. Am Gartentor empfangen uns bereits sechs pflichtbewusste respekteinflößende Vierbeiner, die sich jedoch kurze Zeit später harmloser erweisen, als sie scheinen und stattdessen um Streicheleinheiten buhlen.

Autorin Anke Sieker mit einem der ehemaligen Straßenhunde

Beim Sektempfang am Pool mit Panoramablick über die Stadt und das Meer, lernen wir das Unternehmer-Paar Beer und ihr freundliches Team kennen. 

Ehepaar Beer mit Angestellten auf der Finca
Mitarbeiter Anthony erklärt uns den Unterschied zwischen pulverisiertem Aloe Vera Saft…

Wir erfahren von ihren ersten frustrierenden Erfahrungen in der Kosmetik-Branche – wo leider, wie z.B. auch in der Lebensmittel-branche, der Inhalt oft ein anderer ist, als die Verpackung verspricht. Denn wo Aloe Vera draufsteht, ist noch lange nicht Aloe Vera drin. Stattdessen preisen die meisten Konkurrenzfirmen ihre Kosmetika als Aloe Vera Naturkosmetik an, während das Produkt nur 5 g gefriergetrockneten Aloe Vera Saft auf einen Liter Wasser enthält, also völlig wirkungslos ist. 

und dem wertvollen Pflanzenwirksoff Aloeverose – mit der größten Wirkstoffdichte

Fakt ist: Bei der Auswahl von Aloe Vera Produkten sollte Aloe Vera Barbadensis-Blattsaft / Leaf Juice (Wichtig: die einzige Wirkstoffpflanze aus der Gattung der Aloe Vera Pflanzen) die Liste der Inhaltsstoffe anführen. Steht an erster Stelle „Wasser“ oder „Aqua“ handelt es sich nicht um ein frisches Produkt, sondern um ein Konzentrat. „Wir waren entsetzt, als wir davon erfuhren, schließlich wollten wir reine Aloe Vera Produkte herstellen“, erzählt Sabine Beer. Ihr Vorteil: Da das Paar nebenbei in gesicherten Berufen arbeitete, war weder der finanzielle noch der zeitliche Druck groß. „Wir konnten die Sache in Ruhe angehen, unsere Idee langsam und bedacht entwickeln.“

Einzigartige Rezeptur

Tatsächlich wird bei ihren Produkten die komplette Wasserphase durch selbst erzeugten reinen Aloe Vera Direktsaft aus dem frischen Gel und dem wertvollen Pflanzenwirkstoff Aloeverose der Aloe Vera Blätter ersetzt – ergänzt durch weitere pflegende pflanzliche Wirkstoffe. „Denn eine starke Marke hat eine starke DNA“, erklärt Sabine Beer das Santaverde Prinzip

Ihr einzigartiges Rezepturprinzip lautet deshalb:

1.) Ausschließlich reiner Aloe Vera-Pflanzensaft statt Wasser. 

2.) Ein eigener, kontrolliert biologischer Anbau und die Verarbeitung der Pflanzen in Andalusien, wo das perfekte Klima für die Pflanze herrscht. Denn kühle Winter (ohne Frost) und heiße Sommer fördern die Bildung der Vitalstoffe im Inneren der Aloe Pflanzenblätter, wie auch die Leitsubstanz Aloverose – ein Vielfachzucker, der in der Form nur in der Aloe Barbadenis Miller vorkommt und als wichtigster Indikator für die Wirkstofffülle und damit die Qualität der Aloe Vera und ihre positive Wirkung auf die Haut gilt.

Der glibberige Pflanzenwirksoff Aloeverose hat die größte Wirkstoffdichte

3.) Alle Produkte sind 100% vegan, tierleidfrei und Natrue-zertifiziert.

Den Unterschied kann man fühlen! Besonders wohltuend und kühlend wirkt das frische Gel nach zu viel Sonne, bei strapazierter Haut, Insektenstichen und Hautreizungen.

An unserem ersten Tag auf der Finca steht nach der Begrüßung eine Feldbegehung und eine Einführung in den ökologischen Anbau der Aloe Vera Pflanze an. Noch dazu lernen wir mehr zur schonenden Blatternte und dürfen sogar selber Hand anlegen.

Nur die großen Pflanzen kommen für die Ernte infrage

Denn jedes Blatt der rund 1.500 Pflanzen auf dem 2 Hektar großen Feld wird von Hand geerntet – wobei ausschließlich voll entwickelte Blätter von 3-4 Jahre alten Pflanzen geerntet und vorsichtig, mit einem kleinen Messerschnitt am Ansatz des Blattes, von der Mutterpflanze abgelöst werden. Denn nur so kann sich die „Wunde“ wieder verschließen und die Pflanze von selber wieder regenerieren und im Inneren neue Blätter entwickeln. 

Bei der Blatternte wird jedes einzelne Blatt vorsichtig abgelöst

Nicht so einfach, wie wir schnell feststellen. Denn für die vorsichtige Ablösung des stacheligen Blattes sind nicht nur feste Handschuhe gegen die Verletzungsgefahr nötig, sondern auch ein feines Fingerspitzengefühl. Zuerst wird das Blatt an der Wurzel nur leicht angeritzt, anschließend runtergedrückt und dann seitlich, nach hinten rechts weggedreht. Den richtigen Dreh muss man also erstmal drauf haben.

Der Vorteil der Handarbeit: Bei der üblicherweise angewendeten Kohlefiltration bei der Herstellung von Aloe Vera Produkten werden neben dem zu entfernenden Naturstoff Aloin (eine gelbliche Flüssigkeit, die unterhalb des Blattgrüns austritt und stark abführend wirkt) auch viele wichtige Inhaltsstoffe herausgefiltert. Bei der Handarbeit bleibt der größtmögliche Wirkstoffreichtum der Pflanze erhalten. 

Allein auf der Santaverde Farm konnten so im letzten Jahr 100 Tonnen reines Blattgel produziert werden.

Blattverarbeitung im Produktionslabor

Anschließend werden die scharfkantigen Dornen entfernt und das Blatt filetiert

Kommen wir also zur Blattverarbeitung, dem Seminarteil, an dem wir am nächsten Tag im Produktionslabor neben den Feldern teilnehmen dürfen. Auch diesmal können wir mithelfen, jedoch erst nachdem wir von den Kopf bis zu Fuß Schutzkleidung übergezogen haben – denn hier gelten die Lebensmittel-verordnung und strengste Hygiene-vorschriften.

Blick durchs Fenster ins Produktionslabor und bei der Wäsche

Durch die Glasscheibe des Labors beobachten wir zunächst, wie die Blätter von Erdresten befreit und anschließend in einer Spülanlage sorgfältig gewaschen werden.

Im ersten Schritt werden die Blätter sorgfältig gewaschen

Nach dem Abtrennen der dornigen Blattseiten und ca. 2-3 cm des unteren, breiten Blattendes sowie der harten Außenschale wird das weiche innere Blattfilet herausgelöst. Danach wird das Filet nochmals sorgfältig gewaschen und so gründlich von dem gesundheitsschädlichen Aloin befreit.

Anschließend gelangt das gereinigte Blattfilet über eine Rutsche in ein Schnelleinfriergerät, wo das wertvolle Filet bei Minus 40 Grad für die Weiterverarbeitung gelagert wird. 

Bei 6-8 Angestellten pro Tag entstehen so täglich rund 200 bis 500 kg Blattgel.

Ein mühevoller Prozess, der sich lohnt – wie die Qualität der Produkte beweist.

Kein Wunder also, dass sich Santaverde (feierte 2018 sein 30-jähriges Jubiläum) im Laufe der Jahre nicht nur zu einem weltweit angesehen Unternehmen entwickelt hat. Auch ist die Finca inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel naturbegeisterter Reisender geworden. Diese können sich hier kostenlos und umfangreich über den biologischen Anbau, die Ernte und die Verarbeitung der uralten Heilpflanze informieren und, wie wir, durch die gläsernen Wände des modernen Produktionslabors zur Erntezeit von September bis Januar die einzelnen Verarbeitungsschritte mitverfolgen. Wer möchte, kann zudem die hochwertigen Kosmetikprodukte ausprobieren, den gesunden Aloe Vera Saft kosten und ein frisch geerntetes Blatt oder die Produkte vor Ort erwerben. Eine außergewöhnliche Geschenkidee! 

Die Kraft der Aloe Vera 

Aus der „Babypflanze“ wächst eine stattliche „Mutterpflanze“ heran

Schon lange vor uns Europäern wendeten viele Naturvölker Aloe Vera zur Unterstützung der Entschlackung und Regeneration von innen und außen an. Die auf den ersten Blick kakteenähnliche Pflanze gehört zur Familie der Liliengewächse. Sie ist eine Sukkulente, d.h. sie kann in ihren Blättern beachtliche Mengen an Feuchtigkeit und Nährstoffen speichern und kommt somit längere Zeit ohne Wasser oder Erde aus. Diese „Wunderwirklung“ wirkt sich entsprechend auch auf den menschlichen Organismus aus.

Anleitung zum Filetieren des Aloe Vera Blattes 

Sieht einfach aus, erfordert aber geübtes Fingerspitzengefühl
  1. Legen Sie das Blatt flach auf ein Schneidebrett. Schneiden Sie vom unteren, breiten Ende ca. 2-3 cm mit dem Messer ab – dieses Stück wird nicht verwendet. Bei jedem Schnitt des Blattes kann Aloin, eine gelbliche Flüssigkeit, die für die Anwendung nicht geeignet ist, unterhalb des Blattgrüns austreten. Das Aloin können Sie einfach durch Abwaschen der Blattscheiben mit klarem Wasser entfernen oder mit einem Küchenpapier aufnehmen, um Flecken in Kleidung und Handtüchern zu vermeiden. 

2. Schneiden Sie weitere Scheiben für die Anwendung vom Blatt ab (je ca. 1-3 cm). 

3. Entfernen Sie bei allen Blatt-Scheiben die beiden dornigen Außenkanten mit dem Messer (ca. 1 cm). 

4. Teilen Sie, für die äußere Anwendung, die Stücke in der Blatt-Mitte. Auf einer Seite jedes halben Stückes befindet sich die Schale, auf der anderen das reine Gelfilet. Die Schalen-Seite ist zum Halten geeignet, um mit der Gel-Seite Ihre Haut zu behandeln.

5. Für die innere Anwendung entfernen Sie die gesamte grüne Blatthaut und verwenden nur das durchsichtige Blattfilet. Dieses kann entweder pur oder mit Früchten wie Orangen, Zitronen, Banane oder Beeren, als Süßungsmittel Agavendicksaft oder Ahornsirup und Wasser zu einem wohlschmeckenden Smothie gemixt werden. Über die sowohl entgiftende, energetisierende, vitalisierende und zellerneuernde Wirkung dieser wunderbaren Pflanze gibt es eine Vielzahl von Studien. 

Detaillierte Informationen über die Marke, Produkte und Erlebnis-Seminare auf der Finca auf:


Fotos (c): Anke Sieker, Santaverde Finca

Slow-Food meets Yoga – Lebenskunst in Südtirol

Im familiengeführten 4 Sterne Hotel Schwarzschmied, dem ersten Lebenskunst-Hotel Südtirols, ist Genuss Programm. Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit das perfekte Urlaubsdomizil.

Die Zimmer des Hotels Schwarzschmied sind mit Möbeln aus Naturmaterialien ausgestattet

Schon eine alte Volksweisheit besagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Deshalb sollten wir Körper und Geist öfter mal eine Verwöhnpause gönnen – uns zwischendurch Zeit nur für uns selbst nehmen, einfach mal treiben lassen und den Moment genießen.

Traumhafte Ausblicke vom Hotel-Garten auf die wunderschöne Bergwelt des Meraner Landes

Eingebettet in die Bergwelt des wunderschönen Meraner Landes in Südtirol können sich sowohl Aktivurlauber als auch Ruhesuche im historischen und doch innovativen Ambiente des Schwarzschmied besonders wohlfühlen. Hier vereinen sich italienischer Lebensstil und das Bewusstsein für Natur und Umwelt.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.“ 

Genuss nach dem Slow Food-Prinzip

Leicht, vollwertig, vegetarisch, vegan, laktose- oder glutenfrei – die Küche des Restaurants „La Fucina“ bietet Genuss vom Feinsten für individuelle Bedürfnisse. 

In der ehemaligen Schmiede zaubert Küchenchef Stefan Brida köstliche und gesunde Gerichte auf Ihren Teller. Das Besondere: Hier wird gekocht nach dem Slow Food-Prinzip – das heißt, es gilt der Grundsatz „zurück zur Natur“, wobei besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit und den regionalen Bezug von Zutaten und Speisen gelegt wird. 

Lecker! Hier wird sogar die Pasta hausgemacht

So stammen Butter und Honig von ausgewählten Almen und Bauernhöfen aus dem Ultental. Die Eier liefert der Bauer aus der Nachbarschaft. Frisches Gemüse, Obst und Kräuter kommen größtenteils von lokalen und regionalen Produzenten oder aus dem hoteleigenen Schwarzbauergarten. Auch die Pasta für die leichten italienischen Vorspeisen, die in Südtirol zu den traditionellen Gerichten zählen, sind selbstverständlich hausgemacht. 

Den Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück mit Produkten von regionalen Bauernhöfen beginnen

Und weil „gesundes Leben mit belebtem Wasser beginnt“ (Johann Grander) fließt in den Schwarzschmied-Bädern und aus den Wasserhähnen ausschließlich vitalisiertes Granderwasser – womit natürlich auch gekocht wird. 

Der beheizte Außenpool ist ganzjährig benutzbar

Wahren Reichtum hat man, wenn man seinen inneren Ausgleich gefunden hat.“ 

Im Spa- und Wellness-Bereich mit einer großzügigen Beauty- und Saunalandschaft, einem Fitnessraum sowie einem Innen- und beheizten Außenpool stehen Wohlbefinden und Gesundheit im Mittelpunkt.

Mit Yoga den Tag ausklingen lassen

Um Körper und Seele in Einklang zu bringen, war es Junior-Chef Klaus Dissertori eine Herzensangelegenheit das Thema Yoga zu einem wesentlichen Bestandteil des Schwarzschmied zu machen. So stehen im 70m² großen Yogaraum nicht nur tägliche Yogaklassen – vom „Gentle wake up Yoga“ bis zum Sivananda Yoga auf dem Programm, sondern es können auch Yoga-Workshops und -retreats oder Privatstunden bei qualifizierten Yogalehrern gebucht werden. 

Auch Wandern in der traumhaften Natur rund um das Hotel fördert das bewegte Innehalten. Entsprechend bietet das Hotel drei geführte Wanderungen pro Woche an. Rund um Lana finden sich zahlreiche Wanderziele. Hier liegt der Eingang ins urige Ultental, am Rand zum Nationalpark Stilfserjoch mit seinen hohen Gipfeln und den 2000 Jahre alten Ultner Urlärchen in St. Getraud. 

Der Ruheraum des Lebenskunst-Hotels

Wer lieber auf das Rad umsteigen möchte, kann sich im Hotel kostenlos hochwertige Mountain- und Citybikes ausleihen. 

Auch Golfern wird es nicht langweilig: Drei Golfplätze mit mediterranem bis hochalpinem Charakter stehen Profis und Freizeitgolfern im Umkreis von 30 Kilometern zur Verfügung. 

Ob Sommer oder Winter, im vielfältigen Meraner Land kann man das ganze Jahr Natur pur auf seine individuelle Weise genießen. 

Kleinod im Zentrum Lanas: Hotel-Chef Klaus Dissertori vor seinem neuen Hotel 1477 Reichhalter


Für Retro- und Kulinarik-Fans

Als Erweiterung für ihr Lebenskunst-Hotel Schwarzschmied baute Familie Dissertori ein altes Schmuckstück – das Gasthaus Reichhalter im historischen Zentrum Lanas – um und ließ es im Sommer 2018 als „Eat & Sleep“ Location am Fuße von Schloss Braunsberg mit acht Zimmern neu aufleben. 

Romantisch! Die Dachterrasse vom Hotel Reichhalter


Service:


Fotos: © Anke Sieker/ Hotel Schwarzschmied

Elephant Hills: Mit Elefanten duschen im Thailändischen Regenwald

Elephant Hills Thailand Anke Sieker
Spektakuläre Natur-Kulissen und unvergessliche Begegnungen mit wilden Tieren. In Thailand, dem Land der magischen Tempel und perfekten Strände, kann man viel erleben, und Luxus-Camping im Dschungel zählt zu den faszinierendsten Natur-Erlebnissen. Co-Autorin Anke Sieker reiste für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin zu den Elephant Hills.

Ein Selfie auf dem Rücken eines Elefanten mag ein beliebtes Urlaubssouvenir eines jeden Thailand-Reisenden sein. Auch im Süden des südostasiatischen Königreichs gehört der Ritt auf dem Elefanten zur beliebten Touristenattraktion.

Elephant Hills Thailand Anke Sieker

Elephant Hills: Auf Tuchfühlung mit den Dickhäutern

Elephant Hills Thailand Anke Sieker

Nicht so für uns! Denn in dem als besonders tierfreundlich zertifizierten Urlaubs- und Naturparadies Elephant Hills im Khao Sok Nationalpark, dem größten Regenwaldgebiet Südthailands, sind Elephant Trekking und Elefanten-Shows tabu. Hier dürfen sich die vom Aussterben bedrohten Dickhäuter noch in ihrem natürlichen Lebensraum frei und artgerecht bewegen.

Elephant Hills Thailand Anke SiekerIn dem 32 Quadratkilometer großen Schutzgebiet befinden sich zwölf bis zu 3.000 kg üppige ehemalige Arbeits-Elefantenkühe. Jede Elefantendame hat ihren persönlichen Mahout (Elefantenhüter), der meist Jahrzehnte mit dem Tier verbunden und für dessen Ernährung und Pflege verantwortlich ist. Unter seiner Anleitung dürfen sich auch die Besucher für einen Tag lang ganz der Pflege und Fütterung der zutraulichen Tiere widmen und auf Tuchfühlung mit den stattlichen Elefantenweibchen gehen.

Nachdem die Dickhäuter ein ausgiebiges Schlammbad im nahegelegenen Teich genossen haben, geht’s unter die Dusche, d.h. wir dürfen „unseren“ Elefanten mit einem Wasserschlauch abspritzen und dabei mit einem Schwamm aus Kokosnussfasern kräftig massieren.

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