Hat Griechenland vorerst ausgetanzt? Gedanken über die Griechenland Krise

Elisabeth Duckeck, Apollonia Beach Hotel & Spa, Crete, GreeceTanzt Athen den letzten Tango? Entscheidet ein Referendum über einen Antrag, den es eigentlich nicht mehr gibt? Ob die Wiege der Demokratie wiederbelebt wird? Aufschwung oder Bürgerkrieg? Arbeit oder Arbeitslosigkeit? Verbleibt Griechenland im Euro? Bleiben die Griechen in unserer Runde der Europäischen Union? Oder wird das Land mit einer neuen Drachme in eine galoppierende Inflation gestürzt? Versinkt das Land in Anarchie und Chaos? Wie reagiert die Tourismusbranche? Unsere Gastautorin Elisabeth Duckeck hat für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin schon einige Artikel geschrieben. Dieser heute ist sehr persönlich, sehr privat. Er zeigt die Verzweiflung der Griechen und der Einwohner Griechenlands. Wir lassen sie sehr gern zu Wort kommen und schmücken ihre Botschaft mit einem spanischen Tango über Griechenland, zuerst das Musikvideo, darunter die Lyrics.

Ich bin keine Griechin. Ich bin auch nicht in Besitz der griechischen Staatsbürgerschaft. Ich habe mir vor 18 Jahren durch Heirat und der Tatsache, dass ich europäische Staatsbürgerin bin, das Recht erworben, dauerhaft in Griechenland leben zu dürfen. Ich habe vor 16 und 13 Jahren dafür gesorgt, dass Griechenland um zwei Einwohner reicher wurde.

Ich habe die Höhen des griechischen Lebens erleben dürfen und erlebe jetzt die Tiefen. Graue Haare habe ich, seit ich etwa 20 Jahre alt bin. Als fast 50-Jährige zeigen sich bei mir bereits die ersten Falten. Allerdings keine Sorgenfalten, da ich gerne lache. Auch jetzt noch. Denn traurig sein ändert die Situation auch nicht.

Als vor fünf Jahren der große Zusammenbruch begann, setzten die Menschen dieses Landes große Hoffnung in die von ihnen gewählte Regierung, das Land mit Hilfe der europäischen Nachbarn wieder zu dem zu machen, was es einmal war.

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Ost-Afrika: Nur noch ein Visum für Kenia, Uganda und Ruanda

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East African Community: der neue Touristenmagnet? Wer kennt noch die Montanunion? Der – im Vergleich – klitzekleine Vorgänger der Europäischen Gemeinschaft bzw. der jetzigen Europäischen Union war hauptsächlich für wirtschaftliche Belange zuständig. Weit vor meiner Zeit. Dieses Staatenbündnis bildete nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für den Wohlstand, den wir heutzutage in Westeuropa geniessen. Dies Staatenbündnis hat Vorbildcharakter für ein paar afrikanische Staaten. In Ostafrika hat sich vor wenigen Jahren die Ostafrikanische Union, die East African Community, gegründet. Sie besteht aus Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi. Vor wenigen Jahren waren Völker in diesen Staaten noch verfeindet, es gab einen schrecklichen Genozid. Heute kooperieren sie – und sie haben sich viel vorgenommen. Sie sind die ‘Destination of Wonders and Opportunities’ – Destination der Wunder und Möglichkeiten.

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Aus Deutscher Sicht erfreulich: Die Länder, die früher Deutsch-Ostafrika bildeten, sind gemeinsam in diesem Bündnis zusammengeschlossen. Tansania, Ruanda und Burundi waren zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. eine deutsche Kolonie. Doch waren die Deutschen nicht allzulange dort involviert, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gingen die Kolonien an die damaligen Siegermächte. Glücklicherweise blieb den Deutschen also die Unabhängigkeitskriege erspart, was die anderen Kolonialmächte nicht besonders glanzvoll lösten. Somit haben wir Deutsche in den dortigen Ländern immer noch einen ganz guten Ruf. Oder auch wieder, weil Deutschland eine wichtige Wirtschaftsmacht geworden ist. Und auch weil die nachfolgenden Kolonialmächte sich noch viel schlimmer benommen haben.

Und heute schliessen sich einige der fünf ostafrikanischen Länder enger zusammen. (mehr…)


GAP

Collaborative Consumption: Der neue Trend zum gemeinsamen Fahren, Wohnen, Essen

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Share the Love. Teilen wir bald (wieder?) alles? Das Auto, die Wohnung, das Essen – all das ist schon fast eine Selbstverständlichkeit. Private Zimmervermittlungen und Ferienwohnungen gibt es schon lange. Mitfahrgemeinschaften und die dazugehörigen Mitfahrzentralen sind auch schon lange bekannt. Mit Fremden gemeinsam essen ist spätestens seit Zeiten von Jumping Dinner eine interessante Option. Doch dank Internet und vor allem dank der Sozialen Medien und der Smartphones hat sich diese Entwicklung rasant beschleunigt und verstärkt. Jetzt hat das Thema auch noch ein Buzzword. Dem kommunistischen gemeinschaftlichen und altruistischen Teilen steht nunmehr das Businesskonzept der „Collaborative Consumption“ gegenüber. Bei dieser gibt es auch Marktakteure, die Geld verdienen. Doch welche sind das und wie machen sie das? Und welche Win-Win-Situation wird den jeweiligen Spielern angeboten? Die Touristische Runde, Münchens Stammtisch von Journalisten und PR-Beratern im Tourismussektor, war kürzlich im Best Western Hotel Cristal ganz nah dran am Puls der Zeit. Dem Thema „Collaborative Consumption“ hat die Zeit Ende letzten Jahres einen großen Artikel gewidmet, über den Boom der privaten Unterkünfte war kürzlich erst in der Welt zu lesen. Wir diskutierten, was dahinter steckt. Was bringt die Menschen dazu, lieber zu leihen als zu kaufen, zu tauschen statt zu besitzen?

Das theoretische Fundament lieferte uns Prof. Dr. Theo Eberhard, Dekan der Fakultät für Tourismus der Hochschule München. Aus der Praxis berichteten

Ich habe für Euch die wichtigsten Statements stichpunktartig mitgeschrieben und hier etwas zusammengefasst. Da wir lange und ausführlich diskutierten, ist dies ein langer Artikel geworden – der außerdem reichlich lange gebraucht hat, bis ich ihn endlich online stelle. (mehr…)

Le Gourmand Gewinnspiel mit Lieferando.de: 3 Gutscheine à 20 Euro zu gewinnen

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Lieferando LogoSchluß mit der Pizza-Taxi-Zettelsammlung! Der bunte Verhau von Faltblättern in unterschiedlichsten Formaten kann endlich weg. Der Blick auf die Adresse des Lieferdienstes, ob er auch in der Nähe ist, damit die Pizza noch heiß ist, wenn sie bei mir ankommt: vorbei! Mit Lieferando.de ist schon seit einer Weile ein starker Anbieter auf dem Online-Lieferdienstmarkt, der die ganzen Sammlungen überflüssig macht. Ich erinnere mich noch an frühere WG-Zeiten, als wir unendlich viele Flyer, davon auch diverse doppelt, direkt neben dem Telefon hatten – und keiner hatte einen Überblick darüber, welches denn die aktuellsten Ausgaben sind. Doch wir alle hatten unser jeweiliges Lieblingspizza-Taxi. Heute ist es superleicht, zwischen verschiedenen Anbietern zu wechseln, z.B. dank Online-Diensten wie Lieferando. Ich verlose heute 3 Gutscheine à 20 Euro für Euch. Ihr müsst nur eine Frage beantworten.

Der Lieferservice hat erst kürzlich eine Finanzierung im zweistelligen Millionenbereich durch den australischen Geldgeber Macquarie erhalten. Damit nimmt Lieferando zum fünften Mal Kapital auf, was sich auch in der Gesellschafterliste des Unternehmens bemerkbar macht: Über zwei Drittel der Geschäftsanteile liegen inzwischen in den Händen von Investoren. (mehr…)

Restaurants in München: Viqoy: Die Burgerbude für die LOHAS – oder vegetarische Wohlfühlküche

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VIQOY LogoInnovative, leichte, gesunde, vegetarische Küche: Viqoy heißt das neue Restaurant in München-Pasing. Das Konzept soll der Auftakt zu einer neuen Kette in Deutschland und Österreich sein. Dies versprechen uns die Inhaber des neuen Ladens. Die Inhaber, das sind Martin Kargl (32), Franziska Majer (29) und Elke Plank-Kargl (30). Die Betreiber haben es sich zum Ziel gesetzt, dass ein vegetarisches Hauptgericht gleichzusetzen ist mit ihrem Markennamen: ein „Viqoy“, ein schnell serviertes, kalorienarmes Gemüsegericht, das Ernährungswissenschaftler entwickelt haben. Genau das richtige für die LOHAS in München.

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Viqoy, das steht für: VItal Quality food to enjOY. Der andere Slogan lautet: VIQOY – Vitality, Quality, Enjoy! Die erste Location ist in den Pasinger Hofgärten an der Kaflerstraße am Pasinger S-Bahnhof, dort wo die Passanten-Frequenz fast so hoch ist wie in der Innenstadt, aber die Mieten noch erschwinglich sind. Diese Positionierung ist in meinen Augen frech und mutig: Frech, weil im gleichen Gebäudekomplex auch ein Vapiano ist. Und mutig, weil sich das neue Viqoy so gleich von den richtigen Kunden beurteilen und messen lassen kann. Außerdem liegt es in einer stark frequentierten Ecke, unweit der Pasinger Arcaden, einem der vielen ECE-Einkaufszentren.

Greenys LogoDoch halt: Kommt uns das nicht schon bekannt vor? Haben wir das nicht schon mal gehört? Ach ja, als vor drei Jahren das Greenys in der Münchner Altstadt in der Straße „Im Tal“ eröffnete – und sang- und klanglos nach nicht einmal zwei Jahren wieder verschwand. Die Lücke wurde sofort von einem Dean & David-Lokal geschlossen. Ähnliches Konzept, aber nicht vegetarisch, nicht bio, dafür gewinnorientiert. Was ist jetzt das Neue am Viqoy? (mehr…)

Le Gourmand Gewinnspiel mit Lieferheld.de: 3 Gutscheine à 10 Euro zu gewinnen

Le Gourmand Gewinnspiel mit Lieferheld 3 Gutscheine à 10 Euro zu gewinnen
Zu faul zum Kochen? Lust auf Pizza, Pasta oder Asiatisches? Und keine Ahnung, wo das nächste Pizza-Taxi ist? Oder gelangweilt vom bisherigen Lieferservice? Kein Problem mehr mit den Angeboten der Meta-Lieferanten. Lieferheld ist einer der größten Anbieter in Deutschland – und hat auch schon internationale Partner. Egal ob Pizza, Pasta, Currywurst, Schnitzel, Hamburger, Sushi, Thai oder Indisch: Alles ist mit wenigen Klicks sofort bestellbar und wird in wenigen Minuten von einem Lieferservice in der Nähe zubereitet und gebracht. Le Gourmand verlost heute 3 Gutscheine à 10 Euro. Alles was Ihr tun müsst, ist, eine Frage zu beantworten.

Le Gourmand Gewinnspiel mit Lieferheld LogoDas Berliner Start-up-Unternehmen ist noch nicht lange auf dem Markt. Und gehört schon zu den ganz großen Anbietern. Das liegt wohl auch daran, dass alle Vorgänge für den Kunden einfach und simpel gehalten werden. Der Bestellvorgang geht entweder über die Webseite, die Facebook-App oder die mobile App fürs Smartphone. Einfach nur die eigene Postleitzahl eingeben, schon werden einem die verfügbaren Lieferdienste dargestellt. Hat man sich für einen Dienst entschieden, kann man sich mit wenigen Klicks sein eigenes Menü zusammenstellen. Lieferheld gibt die Bestellung an den Lieferdienst weiter, der sofort mit der Zubereitung beginnt und das gewünschte Essen zum Kunden ausliefert. Genial einfach. Und das Essen ist dann hoffentlich auch genial lecker. (mehr…)

Hotel Tappeiner: Einfacher Retro-Chic in schönster Lage Merans

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Tappeiner hatte einst Renommée in Meran. Das Hotel gleichen Namens hat es mit Sicherheit derzeit nicht. Mein Aufenthalt im Hotel Tappeiner zeigte mir nur zu deutlich auf, dass es noch zu viele Hoteliers gibt, die ihre Gäste im Charme der 70er Jahre übernachten lassen. Das wäre nicht unbedingt erwähnenswert, wenn die Preise so günstig wären, dass es sich Gäste mit schmalem Budget leisten könnten. Doch dem ist nicht so. Das Hotel Tappeiner in Meran lohnt sich nur wegen der idyllischen Lage. Doch davon gibt es in Meran bzw. in Südtirol bestimmt eine Menge mehr.

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1850 wurde in Meran das erste „Kurkomitee“ ins Leben gerufen, das sich um den Bau des neuen Kurhauses kümmern sollte. Der spätere Bürgermeister Josef Valentin Haller und besonders der angesehene Kurarzt Dr. Franz Tappeiner schufen dann im Lauf der folgenden Jahrzehnte die Voraussetzungen dafür, dass Meran bis zum Ersten Weltkrieg zu einem der beliebtesten Kurorte im Süden der Alpen aufsteigen konnte. Aus allen Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie und des Deutschen Reiches strömten die Kurgäste herbei, auch für Russen und Engländer wurde Meran zu einem beliebten Kuraufenthalt. Dieser Dr. Franz Tappeiner ist also Namensgeber des Hotels. Ob er hier je lebte, war für mich vor Ort leider nicht ersichtlich, auch auf der Webseite steht nichts zum Namensgeber. Sollte er hier je gelebt haben, dann hatte er einen grandiosen Blick auf Meran und das ganze Tal bis runter nach Bozen. Die Innenstadt Merans liegt keine zehn Fußminuten entfernt. (mehr…)

Landgasthof zur krummen Linde: Dorflokal mit Luxus-Gehabe

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Brandenburg: Kulinarische Ödnis? Oder unterschätzte Gastrogenüsse? Dieser Besuch eines brandenburgischen Lokals spiegelt den Widerstreit zwischen genau diesen beiden Extremen. Ein entspanntes Essen nach der ITB kann auch mal zum Geschmacks-Flop werden. Der Landgasthof zur krummen Linde war eine Empfehlung. Angeblich soll es hier gutes Wiener Schnitzel geben. Da ich als in München lebender Berliner oft und gern bei unseren österreichischen Freunden bin bzw. in alpenländischen Restaurants esse, weiß ich, wie ein richtig gutes Wiener Schnitzel aussehen und schmecken sollte. Das Gegenteil davon serviert der Landgasthof zur krummen Linde in Hohen-Neuendorf bei Stolpe.

Ich war gern bereit, mal wieder ein Restaurant im brandenburgischen Umland meiner Spandauer Heimat zu testen. Stolpe liegt nordwestlich von Berlin. Doch sorry, das Wiener Schnitzel, das ich hier bekam, war einfach nur trocken, ziemlich geschmacksneutral – und preislich eine totale Unverschämtheit. Für 20,80 Euro steht hier das Original Wiener Schnitzel vom Kalb mit Märkischem Kartoffel-Gurken-Salat auf der Karte. Wo ist der Gasthof? Auf dem Ku’damm? Auf den Champs-Elysées? Am Stephansdom? Nein, zur Erinnerung: in Hohen-Neuendorf bei Stolpe. Auch die anderen Gerichte haben eher gesalzene Preise. Liegt das an einer Feinschmecker-Empfehlung (bei der ich mich frage, wie sie zustande kam), oder am Golfclub Stolper Heide, der in der Nähe liegt? Am zahlungskräftigen Publikum aus Frohnau, Heiligensee und Spandau?

Wenn selbst bei der Nußbaumerin, einem feinen österreichischen Restaurant am Ku’damm, ein wirklich sehr gutes Wiener Schnitzel 15,90 Euro kostet, was bitte haben die Wirte der krummen Linde bei der Kalkulation ihrer Speisekarte geraucht? Sogar im Ö1 im teuren München-Schwabing kostet das Wiener Schnitzel 16,90 Euro. (mehr…)

Die Nussbaumerin: Salzburger Enklave ist Austrias Aushängeschild in Berlin

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Sei hungrig – sei durstig – sei willkommen! So begrüßt die Nussbaumerin ihre Gäste. Nicht nur auf der Webseite läuft einem das Wasser schon im Munde zusammen. Das kleine Lokal in Berlin-Charlottenburg versetzt einen sofort nach Österreich. Genauer: ins Salzburger Land. Denn die Spezialitäten, die in der Leibnizstraße, nur wenige Meter vom Ku’damm entfernt, aufgetafelt werden, sind beste Salzburger Küche. „Griaß Di, i bin die Nußbaumerin“, so stellte sich mir bei meinem ersten Besuch Johanna Nußbaumer vor. Die rustikale Herzlichkeit ihrer Persönlichkeit spiegelt sich auch in der Einrichtung wieder – und passt perfekt zu Berlin. In einem typischen Altbau mit hohen stuckverzierten Decken bilden zwei Räume das Lokal. Große, gold gerandete Spiegel auf grün gestrichenen Wänden vergrößern das Lokal optisch. Die in dunklem Holz gehaltene Bar besticht vor allem durch die vielen Weinflaschen, die hier offen zur Auswahl stehen.

Die Nussbaumerin ist Lichtjahre vom Massenangebot österreichischer Skihütten entfernt. Hier wird echte Salzburger Küche serviert, alles ist frisch und selbstgemacht. Die Tafelspitzbrühe, wahlweise mit Frittaten oder Grießnockerln, schmeckt lecker kräftig, die Frittaten sind hauchdünn wie Crêpesstreifen. Das Original Wiener Schnitzel mit lauwarmem Erdäpfel-Gurkensalat war eines der besten, das ich seit langem gegessen habe, mit einer richtig fluffigen Panade und feinem Preisselbeergelee. Selbstverständlich gibt es auch Vogerlsalat mit steirischem Kernöl wahlweise mit ausgelöstem Backhendl oder Entenbrust auf der Karte. Für den großen Hunger lässt das deftige Fiakergulasch mit Spiegelei, Essiggurkerl, Würstel und Semmelknödel keine Wünsche offen. Und der feine Gaumen wird bei Zanderfilet und Lammhüfte glücklich. Kein Wunder, dass hier schon so manche Polit-Prominenz aus dem Bundestag gesichtet wurde.

Berühmt sind unsere österreichischen Nachbarn für ihre Mehl- und Süßspeisen. Die Nussbaumerin steht dem in nichts nach. Der Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster war ein Gedicht. Außerdem gehören Eispalatschinken, Apfelstrudel, Mohr im Hemd sowie Germknödel zu den Standards. Doch nur wenn Zeit ist – also weniger Gäste – dann sollte man es sich nicht entgehen lassen, die frisch und selbstgemachten Salzburger Nockerln zu geniessen. Denn selbst in der Speisekarte steht „N.W.G. = N=nur W=wann’s G=geht“ und ohne Preis. Aber wenn die Nußbaumerin mal Zeit hat, dann werden diese Salzburger Nockerln luftig, leicht, lecker und einfach leiwand.

Die Chefin selbst hat u.a. im Schloß Fuschl, einem der besten Hotels Österreichs, gearbeitet. Seit einigen Jahren schon ist ihr Restaurant „Die Nußbaumerin“ in Berlin ein kleiner Geheimtipp für Liebhaber guter regionaler österreichischer Küche. Weiße Tischdecken, Silberbesteck und schöne Weingläser ergänzen den stilvollen Auftritt des Lokals.

Doch lassen wir Johanna Nußbaumer selbst sprechen:

Fangen wir also mit einer kleinen Vitalcremesuppe von der Gelben Rübe mit Orange und frischem Ingwer an. Frisches Gemüse ist gesund für den Körper und der Ingwer bringt das Blut noch etwas mehr in Wallung. Und wie geht’s jetzt weiter? (mehr…)

Restaurants in München: Restaurant 181: Sterne auf dem Teller und den Sternen so nah im Olympiapark München

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Sterneküche unterm Sternenzelt: Im Olympiaturm in München zaubert Sternekoch Otto Koch (ja, der Name ist Programm) regelmäßig höchste kulinarische Genüsse auf den Teller. Doch so nobel und teuer München mancherorts sein mag, soviele Plätze wie das Drehturmrestaurant im Olympiagelände auf 181 Meter Höhe hat, könnte auch ein Otto Koch nicht permanent zu Sternepreisen füllen. So haben sich der Michelin-Sternekoch und die Arena One GmbH, die Pächterin des Olympiageländes, des Drei-Klassensystems, das „in den Lüften“ üblich ist, bedient: zwischen First, Business und Economy kann der Gast wählen. Der Logik entsprechend beinhaltet das Restaurant 181 inspired by Otto Koch im Olympiaturm drei Restaurants: Das 181 First, das 181 Business und das 181 Economy.

Restaurant 181 Otto Koch Apr_2012_16Das Mittagsmenü gibt es von 12 – 15 Uhr ab 34,50 Euro. Abends von 18 bis 20 Uhr bietet die Küche ein Economy-Drei-Gänge-Menü zu 39 Euro, das freilich im Anspruch und in der Qualität meilenweit über dem Durchschnitt dessen ist, was bei den großen Fluggesellschaften in der entsprechenden Klasse geboten wird. Von 20.30 Uhr an ist im großen Panorama-Restaurant dann die Business-Klasse angesagt, was die Preise kaum in die Höhe treibt: Das Vier-Gänge-Menü zu 52 Euro dürfte in seiner Klasse in München fast konkurrenzlos sein. Und in dem Separée der First Class gibt es Otto Kochs Sterneküche im Gourmetmenu für höchste Ansprüche ab € 125,00 ab 19 Uhr. Hier glänzen 1 Michelin-Stern und 17 Gault-Millau Punkte auf dem Teller. Das 181 Business kann immerhin noch mit 14 Gault Millau Punkten aufwarten. Also auf in den Olympiaturm im schönen Olympiagelände mit der Stadt München zu Füßen! Zuerst mal ein Aperol Sprizz. (mehr…)

Griechenland: Panikmache oder üble Nachrede mit System? Warum Griechenland die Deutschen braucht

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Deutsche – kommt nach Griechenland! Die Menschen, das Land freuen sich auf Euch. Allerdings zerstören Medien und Politiker beider Länder das gute Verhältnis zwischen Urlaubern und Gastgebern, so der Tenor von Gastautorin Elisabeth Duckeck:

Heute wurde ich von einem Reisebüro aus Deutschland angerufen. Weil ein Kunde Angst hat, nichts mehr zu essen zu bekommen, hat er Bedenken seinen Urlaub in Griechenland zu buchen!
Generell höre ich immer wieder von den Gästen des Hotels, in dem ich als Guest Relations Manager arbeite, dass sie mit gemischten Gefühlen hierhergekommen sind. Sie waren dann alle ganz überrascht, dass alles so gut klappt, sie willkommen bei den Einheimischen sind und reisen in der Regel total glücklich wieder ab.

Cycladia 2 Athen Mai_2011_012Es ist für mich als Deutsche, die seit 15 Jahren in Griechenland – explizit auf Kreta – lebt und trotz der Krise nicht nach Deutschland zurück möchte, erstaunlich, was im deutschen Fernsehen und in der gedruckten Presse offensichtlich über Griechenland berichtet wird.

Nachdem der erste Durchgang der Parlamentswahlen in Griechenland ergebnislos blieb, ist mir dies erst recht bei einem Internet-Reiseanbieter aufgefallen , der auch im Fernsehen Werbung macht. Bis vor der Wahl hieß es: „Bucht Griechenland, bucht Spanien, bucht Italien, bucht die Türkei…“, nach den Wahlen hieß es dann nur noch:“….PAUSE…, bucht Spanien, bucht Italien, bucht die Türkei…“

Warum wird der Tourismus in Griechenland offensichtlich systematisch kaputt gemacht?
Sicher, der deutsche Steuerzahler (und der anderer Länder) kommt für das Hilfspaket der verschuldeten Länder auf. Aber ist das gleich ein Grund, auf einen Urlaub in Griechenland zu verzichten?
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Generator Hostel Berlin: Sport, Spaß und Kultur locken im August in die Hauptstadt

Generator Hostel Berlin
Olympische Spiele in London an Berliner Bar betrachten? Kein Problem. Das – neben der Euro 2012 in Polen und der Ukraine – Highlight des Sommers 2012 kann auch an der Spree angeschaut werden: Das Generator Hostel Berlin lädt seine Gäste bis zum Ende der Spiele am 12. August zum Public Viewing in seine Bar ein.

Überhaupt ist Berlin im August immer eine Reise wert. Die Hauptstadt lockt in diesem Monat mit einem Bier-Festival, einem internationalen Tanzfestival, der Langen Nacht der Museen, einem Sommernachtslauf durch die City, einem Gauklerfest, der IFA und und und … All diese Events mitzuerleben, macht das Generator Hostel Berlin im Stadteil Friedrichshain zudem preiswerter denn je: Im August kostet das Bett im Schafsaal nur 10 Euro pro Nacht – an Sonntagen sogar nur 7 Euro. Also: Auf nach Berlin! (mehr…)

Griechenland: Wie sich der Tourismus in der Krise wandelt – Ein Erfahrungsbericht

Gastautorin Elisabeth Duckeck hat sich verliebt: in Kreta und Griechenland. Schon seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie auf der besonders bei Deutschen beliebten Insel. Für Le Gourmand hat sie diesen Artikel geschrieben. Genau richtig zur ITB Berlin und den aktuellen Diskussionen um die Zukunft des Landes. Hier ist ihr Erfahrungsbericht: „Über die Krise in Griechenland wurde bereits viel berichtet und wird viel gesprochen. Hier geht es nicht um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, die durch die Vetternwirtschaft der Politiker und oberen Zehntausend verursacht wurde. Hier geht es um den Wandel des Tourismus innerhalb der letzten 20 Jahre.

In den 1990ern fing der Tourismus auf Kreta erst an zu boomen. Die Touristen, die damals die Insel besuchten, waren an der Kultur, den Menschen und deren Geschichte interessiert. Als Reiseleitung war es leicht, Ausflüge oder Mietwagen zu vermitteln und den Menschen die Hintergründe der Insel nahezubringen. (mehr…)

Best Western Waldhotel Stephanshöhe: Heißer „Glühlikör“ heizt Rennrodlern ein

Best Western Radeberger Kraeuterlikoer

Bei momentan gefühlten sibirischen Außentemperaturen jenseits von gut und böse wird es immer schwieriger, ohne Frieren durch den Winter zu kommen. Das Best Western Waldhotel Stephanshöhe in Altenberg-Schellerhau hat sich mit der „Radeberger Destillation & Liqueurfabrik“ zusammengetan, um hier Abhilfe zu schaffen. Im 3-Sterne-Superior-Hotel muss zurzeit kräftig geheizt werden, damit es drinnen für die gerade anwesenden Rennrodel-Nationalmannschaften aus Italien und den USA kuschlig warm wird.

Nicht nur sie freuen sich über die Umbaumaßnahmen im letzten Jahr: „Wir haben rund 3 Millionen Euro in die Weiterentwicklung von Freizeiteinrichtungen gesteckt. Jetzt zur Rennrodel-WM können die Sportler beispielsweise direkt über den neu gebauten Bademantelgang ins Hallenbad gelangen und so der Kälte ausweichen. Wir wollen ja nicht, dass einer dieser Spitzenathleten krank wird“, so Hoteldirektor Sven Clausnitzer. (mehr…)

Club Med: Präsentation der Jahresergebnisse 2011 im neuen Clubdorf Valmorel

Club Med Valmorel - Henri Giscard d'Estaing
Henri Giscard d’Estaing strotzt vor Stolz. Anläßlich der Neueröffnung des Club Med Valmorel präsentiert der CEO von Club Med starke Ergebnisse des Jahres 2011. Es konnten 130.000 Neukunden gewonnen werden, ein Anstieg um 19%. Das Village operating income stieg um 48% und das EBITDA der Dörfer stieg um 8,9% auf 126 Mio. Euro. Das net income stieg auf 33 Mio. Euro. Der RevPAR wuchs um 3,8% auf 135 Euro. Nach ein paar Jahren mit negativen Ergebnissen schreibt der Club Med wieder Gewinne, die Schulden konnten auf 165 Mio. Euro gesenkt werden, ein positiver Cash Flow von 38 Mio. Euro läßt die Clubdörfer erstarkt aus der Krise hervorgehen.

Selbstverständlich hat die weltweite Krise, der politische Frühling in den arabischen Ländern und die Katastrophe von Fukushima auch in den Büchern von Club Med seine Spuren hinterlassen. Doch heisst das nichts anderes, als dass die Zahlen dann noch besser wären. Außerhalb von Frankreich ist Deutschland der wichtigste Markt. Henri Giscard d’Estaing kann also sehr zufrieden auf die Veränderung des Geschäftsmodells sein. Die Clubdörfer wurden oder werden sukzessive umgebaut. Weg von den 3-4 Sterne Clubdörfer, hin zu einer deutlichen Aufwertung. Die Clubs sind jetzt fast alle auf einem 4-Sterne-Niveau, einige haben noch luxuriösere Bereiche im 5-Sterne-Bereich. Style, Design, Komfort sind im Vordergrund. Die sehr simplen Clubdörfer im 2-Sterne-Bereich sind längst Geschichte. Der Club Med ist mit seinen ersten Stammgästen älter, reifer, gesetzter und schicker geworden. Gleichzeitig hat Club Med es verstanden, die Yuppies, Dinks und Lohas in seine Clubdörfer zu holen.

Heute wird der Club Med Valmorel eröffnet, ein Skiclub in den französischen Alpen. Le Gourmand ist für Euch hier vor Ort. (mehr…)

Le Gourmand Advents-Gewinnspiel: Abschalten und entspannen im Hotel Freigeist zu gewinnen!

Hardenberg Hotel Freigeist Fassade NachtEuropa braucht wieder einen neuen Hardenberg! Oder zumindest seine Reformen. Diesmal nicht nur für Preußen oder Deutschland. Nein, Europa braucht Männer und Frauen, die mit frischen Ideen und friedlichen Reformen unseren Kontinent, die EU und auch den Euro retten. Doch wo verstecken sich diese heute? Einst kamen sie aus dem Adel. Einer von ihnen war – und ist es m. E. nach wie vor – ein ganz Großer: Karl August Freiherr von Hardenberg. Seine Reformen waren damals bahnbrechend. Er wirkte in Braunschweig, Ansbach und Berlin. Seine Heimat war das Kurfürstentum Hannover. Die Wiege der Familie derer von Hardenberg stand und steht nach wie vor in Nörten-Hardenberg. Hier hatte das alte Adelsgeschlecht ursprünglich eine Burg bewohnt – als diese verfiel, zogen sie in ein Schloß um. Heute besitzt die Familie nicht nur Burg und Schloß, sondern auch die berühmte Kornbrennerei Hardenberg-Wilthen sowie zwei Hotels und ein Golfresort. Ein Leser von Le Gourmand – Das Genießer-Magazin hat jetzt zum 2. Advent 2011 die Möglichkeit eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Freigeist inkl. Frühstück sowie Abendessen und einen Apéritif zu gewinnen.

Hardenberg Hotel Freigeist LobbyDas Hotel Freigeist öffnete im September 2008 seine Tore – und schon zeichneten seine Gäste es aus: Das Online-Bewertungsportal HolidayCheck kürte das Vier-Sterne Haus zum „TopHotel 2011“. Die Inhaber Carl Graf von Hardenberg und Georg Rosentreter haben 5 Millionen Euro in das Hotel Freigeist investiert. Das neueste Hotel des Gräflichen Landsitz Hardenberg überrascht mit einem architektonischen Wechselspiel aus Geschlossenheit und Transparenz und lässt das Element Natur als Schwerpunkt des Designkonzeptes in allen Winkeln deutlich erkennen. Hohe Glasfronten sorgen für viel Licht und halten die angrenzenden Wälder im Inneren präsent. Seit Herbst 2009 ist das Hotel Freigeist Mitglied der internationalen Kooperation Lifestylehotels, die sich mit ihrem Portfolio an designverliebte und trendbewusste Globetrotter richtet. Der ideale Platz also für Freidenker, Freimaurer und andere freie Menschen, die sich nicht einmauern und einengen lassen wollen.

Einer meiner Leser kann jetzt sofort eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Freigeist gewinnen – Ihr müsst nur eine Frage per E-Mail beantworten: (mehr…)

Gault Millau WeinGuide 2012: Matthias Müller ist Deutschlands Winzer des Jahres

Gaul Millau Wein 2012Aus Spay am Mittelrhein kommt er: Laut den Kritikern vom Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 ist der „Winzer des Jahres“ Matthias Müller. Wie die dpa meldet, lobte die Redaktion besonders die Rieslinge des Weingutes in einem der kleinsten Anbaugebiete Deutschlands.

„Aufsteiger des Jahres“ wurde Stephan Attmann vom Pfälzer Weingut von Winning in Deidesheim. Diesem haben Diebe kürzlich erst Wein im Wert von ca. 100.000 Euro geklaut – mit einem Vollernter aus dem Weinberg heraus (siehe SZ-Magazin). Die „Entdeckung des Jahres“ habe die Redaktion in Württemberg gemacht, und zwar bei den Weingärtnern in Cleebronn-Güglingen. (mehr…)

Le Gourmand Gewinnspiel: 5 x 2 Freikarten für die Kölner Reisemesse zu gewinnen

IKR Koelner Reisemesse LogoAuch NRW braucht eine Reisemesse. In den letzten Jahren wurde dies sowohl von Messeveranstaltern wie auch von den vielen grossen Städten des Ballungsgebietes zwischen Rhein und Ruhr erfolgreich ignoriert. Köln hatte mal eine Reisemesse, die allerdings vor vier Jahren eingemottet wurde. War es, weil zu wenige Besucher kamen oder weil der Veranstalter andere Prioriäten hatte? Ich weiss es nicht. Jetzt gibt es sie wieder. Die Kölner Reisemesse findet am ersten Adventswochenende vom 25. bis 27. November 2011 in der Koelnmesse statt. Die 21. IKR knüpft an eine 20-jährige erfolgreiche Tradition der Reisemesse in Köln an. Mit neuem Konzept, kompakt und klar strukturiert, präsentieren sich in Halle 9 mehr als 120 Aussteller auf einer Fläche von fast 14.000 Quadratmetern. Die Veranstalter erwarten 25.000 Besucher aus dem Rhein-Ruhr-Raum. Ganz schnelle Leser können bei mir Eintrittskarten gewinnen. Ich verlose 5 x 2 Freikarten.

Die Gastgeberin der Reisearena wird Marijke Amado. Sie stellt an den drei Messetagen einige Höhepunkte der Veranstaltung vor und führt durch das Programm mit vielen Vorträgen und Diskussionen. Die 57-Jährige hat praktisch ein Heimspiel. Denn die Niederländerin begann ihre Deutschland-Karriere in den 80er Jahren in Köln beim legendären WWF-Club des WDR. Bekannt ist sie außerdem durch die RTL-Sendung Mini Playback Show.

Fünf meiner Leser können jetzt sofort Tickets für zwei Personen gewinnen – sie müssen mir nur per E-Mail eine Frage beantworten und ihre Adresse zusenden. Die ersten 5 gewinnen. (mehr…)

SportScheck: Mit zweistelligem Wachstum auf dem Weg zum Marktführer

SportScheck PK OutDoor 2011 PublikumWas ziehe ich nur an? Welche Klamotten trage ich zu welchem Sport? In diesen Tagen trifft sich die Freizeitbekleidungsbranche in Friedrichshafen. Bei sommerlich heißen Temperaturen am Bodensee, umgeben von Obstplantagen, Weinreben und dem Flughafen werden auf der Messe Outdoor 2011 die Trends der nächsten Sporttextilien und Sportarten gezeigt. Natürlich werden dabei auch die Erfolge der Vergangenheit hergezeigt. Oder es wird nichts kommuniziert, weil das Unternehmen gerade verkauft werden soll. So hüllt sich Jack Wolfskin in Schweigen was die Verkaufsgerüchte angeht, SportScheck aber zeigt stolz seine Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres her. Bei der Pressekonferenz am ersten Tag der Outdoor 2011 zeigte die Otto-Tochter das Ziel auf: Marktführerschaft.

SportScheck hat sich nach eigenen Angaben selbst übertroffen: Der Brutto-Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr (März 2010 – Februar 2011) um 19,1 Prozent auf 384,6 Millionen Euro. Dazu trugen die einzelnen Vertriebskanäle erstmals gleich stark bei: Das Geschäft in den mittlerweile 16 Filialen legte um 19 Prozent zu, der Distanzhandel, also E-Commerce und Versandgeschäft, wuchs ebenfalls um 19 Prozent. E-Commerce mit 22 Prozent legte dabei noch stärker und damit zum vierten Mal in Folge zweistellig zu.

„Wir sind der Marktführerschaft einen großen Schritt näher gekommen. So sind wir beispielsweise bei Hartware und Outdoor Hartware gegen den Markttrend deutlich um insgesamt 11,3 Prozent gewachsen“, sagte Stefan Herzog, Sprecher der SportScheck Geschäftsführung, anlässlich der Messe OutDoor 2011 in Friedrichshafen. „SportScheck hat die Trends frühzeitig erkannt und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen.“ (mehr…)

Beluga School for Life: Stolberg hat keine Spenden veruntreut

Mit einer guten und einer schlechten Nachricht wartete das Kapitel Beluga gestern auf. Erst vorgestern habe ich hier schon ausführlich über den Fall berichtet. Und mittlerweile kam wieder etwas Bewegung in die Sache. Wie die nordwestdeutschen Medien Radio Bremen, Hamburger Abendblatt, Weser-Kurier und NordWestZeitung übereinstimmend berichteten, hat der Reeder Niels Stolberg mittlerweile Privatinsolvenz angemeldet. Der US-Investor Oaktree fordert von Stolberg 131 Mio. Euro, zahlbar auch aus seinem privaten Vermögen. Bei der Beluga School for Life hingegen ist er vom Vorwurf der Untreue frei gesprochen worden.

Ende vergangener Woche hatte unter anderem der NDR berichtet, dass beim RTL-Spendenmarathon gespendetes Geld nicht in vollem Umfang an die Beluga School for Life in Khao Lak, Thailand, geflossen sein könnte. Dies ist mittlerweile widerlegt – und sogar zu Gunsten von Niels Stolberg ausgefallen. (mehr…)

prizeotel ist Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs UPS von Quality Reservations

Das prizeotel Bremen-City ist das umsatzstärkste Partnerhotel von Quality Reservations (QR) und damit Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs „UPS“ 2010. Unter dem Motto „Ungebremst Postitive Schwingungen“ standen die 351 Partnerhotels im Wettbewerb um eine bessere Belegung und höhere Zimmerdurchschnittsraten. Quality Reservations, ein Online-Vermarktungspartner von Hotels, zeichnet jährlich das Hotel mit dem besten Umsatz in den Kategorien „Newcomer“ und „Profi“ aus. Von insgesamt 50 Hotels in der Kategorie „Profi“ konnte sich prizeotel als einziges nominiertes Zwei-Sterne-Hotel gegen seine Mitstreiter durchsetzen: mit einem Plus von 90 Prozent bei den Übernachtungen, einer Steigerung der Durchschnittsrate um 4,75 Euro auf 64,24 Euro sowie des Umsatzes über QR um 105 Prozent.

Die Umsatzsteigerung erzielte prizeotel ausschließlich über Onlinebuchungen auf der eigenen Website. Das zentrale Reservierungssystem (CeReS) auf der prizeotel-Homepage stellt QR zur Verfügung. Dem traditionellen Verkauf von Zimmern über Reisebüros hat prizeotel abgeschworen. Stattdessen setzt das Hotel auf die eigene Website als stärksten Buchungskanal, auf Revenue Management mit nachfrageorientiertem Preissystem sowie einer kontinuierlichen Qualitätsstrategie. (mehr…)

Megatrend Kochbuch: Die besten Rezepte für den gesellschaftlichen Wandel

Titelbild Kochbuch MegatrendMatthias Horx, Deutschlands bekanntester Trend- und Zukunftsforscher, und das Team vom Zukunftsinstitut haben in Kooperation mit den Food-Professionals ein neuartiges Kochbuch entwickelt, das spannende Rezepte rund um die aktuellen Megatrends präsentiert. Das Megatrend Kochbuch liefert eine genussvolle Auswahl an Rezepten und kulinarischen Highlights entlang der Megatrends:
Individualisierung, Female Shift, Silver Society, Bildung, New Work, Gesundheit, Neo-Ökologie, Connectivity, Mobilität, Urbanisierung und Globalisierung. Das Megatrend Kochbuch ist ein Lese- und Kochbuch zugleich. In prägnanter Form werden die Megatrends kurz vorgestellt und mit entsprechenden Rezepten garniert – alltagstauglich und genussorientiert. Denn gutes Essen muss auch gut schmecken.

Dabei sind die Rezeptkreationen eine reichlich bunte Fusion aus regionalen deutschen Gerichten und asiatischen Einflüssen aus Japan und Thailand, mediterranen Grundlagen und amerikanischen Inspirationen. So manches Gericht regt an, erstmal sich den Namen durch den Kopf gehen zu lassen, bevor es das Essen tut. So sind Cannelloni mit Grünkohl oder Currywurst im Reagenzglas sicher erstmal einen tieferen Blick ins Rezept wert, bevor man sich ans Nachkochen macht. Doch wer nicht nur die Rezepte liest, sondern auch die drum herum garnierten Artikel über die aktuellen Megatrends, der erfährt einiges Interessantes. (mehr…)

Bayern: Gastgewerbe ist Spitze im deutschen Tourismus

„Die weißblaue Hotellerie und Gastronomie sind wichtige Wirtschaftsfaktoren und nehmen eine Spitzenstellung im deutschen Tourismus ein“, freut sich Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel über die Ergebnisse des aktuellen Betriebsvergleichs für das bayerische Gastgewerbe. Jeder fünfte Euro, der 2008 im deutschen Gastgewerbe umgesetzt wurde, floss in die Kasse eines bayerischen Betriebes.

Der Durchschnittsumsatz pro Unternehmen liegt im Freistaat deutlich über dem Bundeswert und unterstreicht die Leistungsfähigkeit bayerischer Betriebe. „Unsere breite Angebotspalette hält für jeden Besucher und Gast etwas bereit“, betont Hessel. Auch für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Bayern spiele das Gastgewerbe als Arbeitgeber eine bedeutende Rolle. 315 000 Personen seien dort beschäftigt. Die Zahl der Ausbildungsplätze lag in den vergangenen Jahren in der Spitze bei 16 000. (mehr…)

Dukatz: Trüffelmenü zum Auftakt der Trüffelsaison – Ein Trüffel für 480 Gramm

Dukatz_Truffel_480g.jpgMit neuem Chefkoch und einem regelrechten Trüffel-Festival startet das Dukatz im Schäfflerhof in Münchens Innenstadt in den Herbst. „Raffinierte Trüffel-Kreationen zu vernünftigen Preisen“ lautet dabei das Motto. Event-Tipp: Am 12. November lädt das Dukatz zum 4-Gang-Trüffel-Spezial-Menü.
Bis vor drei Jahren gastierte das Restaurant Dukatz noch im Literaturhaus. Doch seit dem Umzug in den Schäfflerhof der 5 Höfe in Münchens Altstadt kommt mehr und mehr frischer Wind und hohes Niveau in das zweigeschossige Restaurant. Mein Tipp: Das Dukatz ist ein Kandidat für Michelin-Sterne. Drum heisst’s jetzt noch hingehen, denn die Preise sind noch vernünftig, die Qualität ist absolute spitze.

Dukatz-Mimmo-Michel-Johann-4kg_2.jpgStolze 480 Gramm bringt der größte Trüffel auf die Waage, den Trüffelhändler Mimmo aus Bari bei seiner München-Visite im Gepäck hatte. Wert? Gut und gerne 2.160 Euro. Angesichts der Billardkugel-großen aromatischen Knolle staunte der neue Dukatz-Chefkoch Johann Rappenglück, der bei keinem Geringeren als 3-Sterne-Koch Heinz Winkler gelernt hat, nicht schlecht – und schlug zu. „Trotzdem muss Trüffel nicht die Welt kosten,“ erklärte Rappenglück, der seit drei Monaten im Dukatz den Kochlöffel schwingt. Davor hat der 28-Jährige als Chef-de-Cuisine die 3-Sterne-Küche von Winklers Residenz in Aschau geschmissen. „Ab heute gibt es täglich wechselnde Trüffelgerichte auf der Dukatz-Karte,“ kündigte Rappenglück an. „Zu vernünftigen Preisen.“ (mehr…)

prizeotel Bremen-City: Unternehmer gewinnen Bremer Gründerpreis 2010

Bremer Gruenderpreis prizeotel Bremen TeamDie Gründer und Initiatoren des prizeotels Bremen-City Marco Nussbaum und Dr. Matthias Zimmermann sind die Sieger des Bremer Gründerpreises 2010. Der Bremer Gründerpreis zeichnet Existenzgründer aus, die ein Unternehmen besonders erfolgreich aufgebaut haben. Nussbaum und Zimmermann eröffneten das prizeotel Bremen-City, Bremens erstes Budget-Design Hotel, im Februar 2009 und konnten es erfolgreich am Markt einführen.

Marco Nussbaum, einer der Gründer und Initiatoren von prizeotel, nahm den Bremer Gründerpreis gestern auf der 9. Bremer Unternehmer-Gala im FinanzCentrum Am Brill in feierlichem Rahmen entgegen. (mehr…)

Ruhpolding: 14,4 Millionen Euro für neues Biathlon-Stadion

Biathlon_WC_Antholz_2006_01_Film2_PursuitWomen_24Das freut bestimmt auch Magdalena Neuner: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat bei seinem heutigen Besuch des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding einen Förderbescheid über 14,4 Millionen Euro zur Rerweiterung und Modernisierung des Bundesstützpunktes Biathlon an Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler übergeben.

Seehofer führte dazu aus: „Biathlon in Ruhpolding ist ein legendäres Markenzeichen des Wintersports in Bayern. In einem gemeinsamen Kraftakt engagieren sich jetzt der Frestaat Bayern, der Bund und die Gemeinde Ruhpolding, um die Chiemgau-Arena im Vorfeld der Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 in eines der modernsten Biathlon-Stadien zu verwandeln.“ Die Mittel werden dazu aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt. (mehr…)

Tischler Reisen: Viermal rund um die Welt

Tischler Reisen MaoriViele Wege führen bei Tischler Reisen um die Welt: Im neuen Katalog „Weltreisen / Ozeanien“ stehen vier spannende und en détail geplante Weltreise-Kombinationen auf dem Programm, zudem planen die Spezialisten auf Wunsch maßgeschneiderte Routen um die Erde und beraten bei der Buchung von Round-The-World-Tickets, damit das einmalige Erlebnis „Weltreise“ zum perfekten Trip wird. Bei allen Weltreise-Packages sind Linienflüge mit renommierten Airlines, sorgfältig ausgewählte Hotels und einige Ausflugsbausteine sind bereits enthalten. Die Überquerung der Datumsgrenze in der Südsee ist übrigens ein besonderes Erlebnis, denn die Reisenden gewinnen einen kompletten Tag dazu.

„Wir machen Träume wahr, kombinieren Metropolen wie Santiago de Chile und New York mit den Traumstränden Hawaiis, Balis oder der Südseeinseln, Highlights wie eine Safari in Südafrika runden eine perfekte Weltreise ab“, sagt Produktmanagerin Gitte Juhran. „Grundsätzlich gilt: Alle Kombis sind Reisevorschläge, die wir auf Kundenwunsch gerne anpassen.“ (mehr…)

Universal Studios Singapore: Neuer Themenpark eröffnet im Resorts World Sentosa

Am 20. Januar 2010 ist es endlich soweit: In Resorts World Sentosa werden die ersten Universal Studios in Singapur und Südostasien ihre Tore öffnen. Auf der Ferieninsel Sentosa werden insgesamt 24 Attraktionen für Besucher zur Verfügung stehen. Darunter das Far Far Away Castle aus der Welt von Shrek und Prinzessin Fiona oder eine Tour durch den ersten Madagascar Themenpark. Außerdem lockt die Achterbahn Battlestar Galactica mit einer außergewöhnlichen Fahrt: Zwei Züge rasen gleichzeitig durch das kurvenreiche Gerüst und garantieren Nervenkitzel pur.

Besucher können neben den animierten Programmpunkten auch ein äußerst abwechslungsreiches Live-Entertainment-Programm genießen, das den ganzen Tag angeboten wird. Darüber hinaus entstehen 30 Restaurants, die alle unter unterschiedlichen Mottos stehen und somit eine große Auswahl an kulinarischen Varianten im Angebot haben. Auch zum Shoppen gibt es ausreichend Möglichkeiten in den 20 exklusiven Geschäften. Ein Besuch im Themenpark verspricht zu einem unvergesslichen Ess- und Einkaufserlebnis zu werden. (mehr…)

Steigenberger: André Witschi geht – hat sich die ägyptische Travco verspekuliert?

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Der Abgang des Schweizer Hotelmanagers nach noch nicht einmal ganz zwei Jahren bei Steigenberger kommt nicht ganz überraschend. André Witschi war Anfang 2008 zum Vorstandsvorsitzenden der Steigenberger Hotels AG berufen worden. Zu seinen Verdiensten zählt die Konzeption und schrittweise Implementierung der Unternehmensstrategie 2013+, in deren Mittelpunkt die Ziele Expansion, Ertragssteigerung sowie die Qualitätsführerschaft der Marken Steigenberger Hotels and Resorts und InterCityHotel stehen. Außerdem kann es als „Erfolg“ Witschis betrachtet werden, dass fast alle renommierten „Grandes Dames“ der deutschen Hotellerie, die einmal den Ruf der Steigenberger Gruppe ausgemacht haben, mittlerweile abgestossen wurden.

So ist es also es ein Abschied auf Raten. Zuerst vom bisherigen Image, das Steigenberger hatte. Und nach dem Einstieg der ägyptischen Travco Group auch von André Witschi selbst. Immobilie nach Immobilie hat die Hotelgesellschaft und somit auch die Familie Steigenberger zuerst abgestossen. Badischer Hof Baden-Baden, Bad-Hotel zum Hirsch Baden-Baden, Grand Hotel Axelmannstein Bad Reichenhall, das Steigenberger Resort auf Rügen, das Hotel Therme Meran, zuletzt das stark renovierungsbedürftige Drei Mohren Hotel in Augsburg. Bis zu 30 Mio. Euro wollte Steigenberger hier nicht mehr investieren. Der Europäische Hof in Baden-Baden hingegen bleibt (vorerst?) bei der Gruppe. Mit dem Erbe des Gründers Albert Steigenberger konnten oder wollten die Enkel nicht mehr umgehen. (mehr…)

Air Berlin: Nach Thailand in der Business Class, mit Limousine ins Hotel

Noch entspannter im Hotel ankommen: Wer den langen Flug von Europa nach BKK hinter sich hat, hat meist Stress möglichst schnell sein Hotel zu finden und zu erreichen. Der engen Holzklasse entgeht der Reisende am besten durch die Business Class. Die ist zwar etwas teurer, aber auf Langstreckenflügen lohnt sich das. Doch am Flughafen ist diese Entspannung dann wieder dahin. Air Berlin verlängert die Entspannungsphase: Business Class-Reisende, die nur den Flug mit Air Berlin von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Bangkok (BKK) gebucht haben, können bis 30. April 2010 kostenfrei einen Limousinentransfer in die Stadt nutzen. Air Berlin-Gäste werden direkt am Gate in Empfang genommen. Nach der Einreise und der Gepäckabholung steht die Limousine dann vor der Ankunftshalle bereit und bringt Air Berlin-Gäste vom Flughafen in die Innenstadt sowie nach Pattaya, Cha Am, Hua Hin, Rayong und Ban Paeh und zurück.

Noch bis 31. Oktober ist das Business Class Special nach Thailand ab 699,- Euro (Oneway-Komplettpreis inkl. Service und Meilen) buchbar. (mehr…)