FC Bayern München: Tourismusregion Istrien ist neuer Partner

Zwei starke und bekannte Marken wollen gemeinsam wachsen: Der FC Bayern München hat sich als strategischen Partner die kroatische Tourismusregion Istrien ins Boot geholt. Der Fußballclub aus der bayerischen Landeshauptstadt erhofft sich davon noch mehr Bekanntheit durch das sympathische und genussreiche Land am Mittelmeer. Der Verein freut sich auf perfekte Trainingsplätze in mediterraner Landschaft, die Spieler träumen bereits von Wein, Weib und Gesang mit Trüffeln, Wein, Olivenöl aus Istrien. Vor dem Fußballspiel FC Bayern – FSV Mainz 05 am vergangenen Sonntag stellte  Denis Ivošević, der Direktor des Tourismusverbandes in Istrien, die neue Partnerschaft vor.

“Deutschland ist unser wichtigster Markt und innerhalb dieses Marktes hat Bayern den größten Anteil. Auf der anderen Seite ist Istrien eine Tourismusdestination, die sich dynamisch verändert und schnell ihre Qualität erhöht”, führte Denis Ivošević gegenüber Vertretern der Presse in der Allianz Arena aus.

Der FC Bayern München trifft nicht auf einen unerfahrenen Partner, die Kroaten haben bereits mehrere strategische Partnerschaften. So will nicht nur der FC Bayern von der Halbinsel in der Adria profitieren, sondern bereits BMW, Cube, Bosch, Turkish Airlines, Hering Berlin sowie Mastercard.

Zusammen mit diesen Partnern will Istrien mehrere Zielgruppen noch besser erschliessen. Mit Mastercard und Turkish Airlines wird das Lifestyle-Segment erschlossen, mit BMW, Cube Bikes und Bosch wird Istrien als „Bike-Destination“ vermarktet, egal ob motorisiert oder per Muskelkraft – und auch die Cabrio- und Elektroauto-Fahrer. Bosch hat in Istrien 40 Aufladestationen für eBikes und 17 Charger für Elektroautos aufgestellt. Und Hering Berlin ist ein profilierter Partner für das Istria Gourmet Festival.

Und warum jetzt der FC Bayern München? Der Verein ist mit über 290.000 Mitgliedern der größte Sportverein der Welt, außerdem gibt es über 340.000 Fanclub-Mitglieder. FC Bayern ist eine weltweit starke Marke. Wenn die Bayern in Istrien trainieren, dann werden höchstwahrscheinlich auch ein paar Bayern-Fans vor Ort einkehren und die Schönheit der Halbinsel erkunden.

Istriens Schönheit ist vielfach ausgezeichnet. Von 2010 bis 2018 ist Istrien beim ADAC als „favourite holiday region for German car drivers“ ausgezeichnet. Und der Gourmetguide für Olivenöl Flos Olei zeichnet Istrien seit 2016 bis 2019 als die „Worlds Best Olive Oil Region“ aus.

Istrien möchte den Gourmet Tourismus ankurbeln. Mit über 800 Restaurants und Konobas, mit Kochkursen und Weintourismus, mit sieben Weinstraßen und über 140 Winzern sowie etwa 600 Sommeliers zieht Istrien derzeit etwa 235.000 Weinbesucher pro Jahr an.

Außerdem punktet die Region mit Trüffeltourismus. Istrien ist weltweit die einzige Region die sowohl weiße Trüffel – die sonst vor allem im italienischen Alba wachsen – und schwarze Trüffel – die vor allem aus dem französischen Perigord stammen – bieten kann. In Istrien werden von etwa 2.500 Trüffeljägern und 160 Trüffelsommeliers pro Jahr etwa 10 Tonnen Trüffelpilze gefunden. 1999 wurde hier der größte weiße Trüffel der Welt gefunden.

Das alles sind also schon alleine viele Gründe nach Istrien zu reisen. Und das werden auch die Spieler des FC Bayern erkennen. Nachdem sie in den letzten drei Jahren schon die großartigen Vorzüge des Trentino kennenlernen konnten – und mit Sicherheit einige Flaschen vom TrentoDOC dabei vernichtet haben – können sie jetzt also Wein, Olivenöl, Trüffel und die vielen anderen Vorzüge in Istrien geniessen.

Achja, Fußball wurde am Sonntag auch noch gespielt. Der FC Bayern, derzeit punktgleich mit BVB Dortmund, baut in den letzten drei Spieltagen extrem sein Torverhältnis aus.. Es war eine ganz knappe Kiste. Der FSV Mainz hätte zu jedem Zeitpunkt das Spiel drehen können. Also dann, wenn die Mainzer ihre Offensive dabei gehabt hätten. Hatten sie aber nicht. Oder man kann es auch so sagen: Der FSV Mainz wurde mit 6:0 vom Platz gefegt.

Nur das wundert einen ja eh nicht mehr. Doch frage ich mich schon, wie viel besser die Spieler des FC Bayern München denn noch spielen werden, wenn sie erstmal mit den Genüssen Istriens gestärkt sind. Und die jetzige Partnerschaft ist erst der Anfang. Istrien ist jetzt „lediglich“ strategischer Partner, der FC Bayern hat mehrere Partnerschaftsmodelle. Nach Aussagen von Tourismusdirektor Denis Ivošević wollen die Kroaten das Partnerschaft intensivieren und so auch auf den Banden im Stadion stehen. Nun denn, Glück auf!

Guide Michelin 2019: Die neuen Sterne

Der Guide Michelin wurde geleakt. Die neuen Sternerestaurants für 2019 sind heute mittag bereits veröffentlicht worden. Nein, uns ist der Coup – wie beim Gault Millau – diesmal nicht gelungen. Die Rollende Stecknadel war es. Also veröffentlichen wir hier jetzt auch bereits die bis jetzt bekannten neuen Sternerestaurants. Demnach gibt es kein neues 3-Sterne-Restaurant. Dafür aber fünf neue 2-Sterne-Restaurants und 37 neue 1-Stern-Restaurants.

Der Guide Michelin deckt mit seinen Restaurantführern mittlerweile 32 Länder ab, zuletzt kam bspw. Thailand hinzu. Einheitliche Kriterien sichern eine gleiche Bewertung über die ganze Welt ab.

Der Bib Gourmand 2019, der durch das „Bibendum“-Reifenmännchen repräsentiert wird, bietet 39 neue Restaurants. Für bis zu 37 Euro kann man in 424 Restaurants gut und günstig essen.

Der Guide Michelin Deutschland 2019 deckt mittlerweile 1.864 Restaurants und 1.560 Hotels ab. Die Preisrange ist bei diesen Häusern natürlich nach oben offen.

Die Trends in der Gastronomie werden bestimmt durch eine junge Generation, die neue Impulse setzt. Vegetarische und vegan Speisen sind mittlerweile fast überall zu finden. Nachhaltigkeit und Casual Fine Dining sind immer wichtiger. Das Tier wird also konsequent von der Nase bis zum Schwanz gegessen, dabei sind die Restaurants und ihre Gäste deutlich weniger formal. Der aktuelle Guide bietet 309 Sterne-Adressen, davon 42 neue Sterne-Restaurants.

Neue 2 Sterne Guide Michelin Restaurants:

Purs – Andernach

Sosein – Heroldsberg

Ox & Klee – Köln

Luce d’Oro – Krün

Alexander Herrmann by Tobias Bätz – Wirsberg 

Neue 1 Stern Guide Michelin Restaurants:

Steigenberger Drei Mohren – Sartory – Augsburg

Traube Tonbach – Köhlerstube – Baiersbronn

CODA Dessert Dining – Berlin

Ernst – Berlin

Kin Dee – Berlin

SAVU – Berlin

Genuss-Atelier – Dresden

Tiger-Gourmetrestaurant – Frankfurt am Main

Weinsinn – Frankfurt am Main

100/200 – Hamburg

blanc – Hamburg

Lakeside – Hamburg

Oben – Heidelberg

La Vailee Verte – Herleshausen

sein – Karlsruhe

Weinschänke Schloss Groenesteyn – Kiedrich

maximilian lorenz – Köln

NeoBiota – Köln

Alte Vogtei – Köngen

Ursprung – Königsbronn

Tian – München

Gabelspiel – München

Zur Krone – Neupotz

Coquille St. Jacques im Parkrestaurant Nodhausen – Neuwied

Burg Nideggen – Brockel Schlimbach – Nideggen

Clostermanns Le Gourmet – Niederkassel

Koch und Kellner – Nürnberg

Der schwarze Adler – Nürnberg

WAIDWERK – Nürnberg

kochZIMMER in der Gaststätte zur Ratswaage – Potsdam

Atelier Sanssouci – Radebeul

Esplanade – Saarbrücken

LA MAISON – LOUIS – Saarlouis

Gams & Gloria – Schwangau

Hupperts – Stuttgart

Der Zauberlehrling – Stuttgart

Landwerk – Wallerfangen

Soweit der derzeitige Stand. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Bib Gourmand: Der beste Guide für gute und günstige Restaurants

Es muss nicht immer Sterneküche sein. Die Preise in den Sternerestaurants können wir uns sowieso nicht ständig oder überhaupt nicht leisten. Auch wenn das Sternerestaurant mit Sicherheit jeden Euro wert ist – aber für einen Normalverdiener, für eine Familie ist das purer Luxus. Doch welche Restaurants sind außerdem empfehlenswert? Hier hilft uns der Guide Michelin mit seinem Bib Gourmand: Gute und günstige Restaurants. Der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit 424 Topadressen ist ab dem 4. März erhältlich.

Der Wegweiser für Gourmets und Schlemmerfreunde wurde gründlich aktualisiert: Die bereits vierte Auflage des Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit insgesamt 424 Empfehlungen, darunter 39 neue, erscheint am 4. März 2019 zum Preis von 17,90 Euro (Österreich: 18,40 Euro). Das inzwischen fest etablierte Qualitätslabel mit dem lächelnden Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“ signalisiert, dass Gäste hier sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. In Deutschland bedeutet dies, dass ein 3-Gänge-Menü maximal 37 Euro kosten darf.

„Zum unbeschwerten Restaurantbesuch gehört auch ein gutes Gefühl, wenn die Rechnung kommt“, sagt Ralf Flinkenflügel, Direktor des Guide MICHELIN Deutschland. „Gäste wissen es zu schätzen, wenn für sorgfältig zubereitete Speisen ein angemessener Preis aufgerufen wird, und kommen gerne wieder. Davon profitieren Kunden und Restaurantbetreiber im gleichen Maße.“

Für seine vierte Ausgabe hat der Guide Bib Gourmand ein neues Gesicht bekommen. Das Format ist ein bisschen größer geworden, das Layout frischer und anschaulicher, nicht zuletzt dank vieler Bilder. All das soll die Lektüre erleichtern, im Nu wichtige Informationen liefern und Lesern noch mehr Lust auf den Restaurantbesuch machen.

Zahlreiche Küchenstile vertreten

Die neue Ausgabe umfasst ebenso rustikale Gasthöfe wie gemütliche Weinstuben oder modern orientierte Bistros. Die gleiche Vielfalt gilt auch für die Arbeit der Küchenchefs: Die Stilvielfalt reicht von bodenständig über klassisch bis modern, von regional bis international. Unabhängig vom Repertoire gilt für alle Bib-Gourmand-Adressen: Hier kommen frische, saisonale und bevorzugt regionale Zutaten auf den Teller.

Mit 139 Adressen finden sich nach wie vor die meisten Bib-Gourmand- Restaurants in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 103 Empfehlungen. Die größte Auswahl in einer Stadt finden Freunde guter Küche weiterhin in Hamburg mit 16 ausgezeichneten Restaurants.

Mehr Infos:




GAP

Die Zukunft des Reisens: Wie reisen wir im Jahr 2025?

Der Tourismus hat es schwer im letzten Jahrzehnt. Terroranschläge, Revolutionen, autokratische Regime und Naturkatastrophen können uns so manche frühere Lieblingsdestination madig machen. Früher zog es die Massen in Richtung Türkei und Ägypten, auch Tunesien war eine beliebte Destination. Mit dem Arabischen Frühling, der in Tunesien anfing und in Ägypten weiterging, war vieles passé. Die autokratische Führung der Türkei vermiest uns das gute Gefühl nach Kleinasien zu reisen. Oder ist das jetzt alles schon wieder vergessen? Füllen Schnäppchenpreise die türkischen Hotelbetten? Wird Hurgada und El Gouna schon nicht mehr als Ägypten angesehen? Wir fragen dazu Dr. Jürgen Kagelmann, Dozent für Tourismuspsychologie – und auch Co-Autor bei Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin. 

Wie sehen Sie den Tourismus im Jahr 2025? Was wird sich in den nächsten Jahren am nachhaltigsten verändern?

Dr. Jürgen Kagelmann: Vor allem das immer stärkere Auseinanderklaffen im Reiseverhalten zwischen einkommensstärkeren und einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen ändert sich. Die beiden Extreme Luxus und Masse werden am stärksten wachsen. Mittelfristig ist das Thema Preiserhöhungen allerdings schwer einzuschätzen.

Es kommt auf jeden Fall zu noch mehr Digitalisierung. Das bezieht sich auf das Buchungsverhalten, die Verkehrsmittel, die Suche der Unterkunft und die Unterhaltungsangebote. Dementsprechend kommt es höchstwahrscheinlich zu noch mehr „Dienstleistungswüste“ im unteren und mittleren Preissegment.

Außerdem werden wir eine anhaltende Zurückhaltung gegenüber als unsicher geltenden Zielen verbuchen.

Werden wir überhaupt noch reisen oder werden Augmented Reality und 3D uns den Urlaub nach Hause bringen?

Ach, das wird doch wahnsinnig überschätzt. Das sind doch Spielereien. 

Werden einige ihren Urlaub zu Hause verbringen infolge der Digitalisierung?

Das wird meines Erachtens völlig überschätzt. Auch viele von denen, die damit experimentieren, werden feststellen, dass ihnen wesentliches fehlt, wie etwa eine Aus-Zeit, ein zeitweiliger Abschied vom Alltag. Zumal sie die durch die neuen Möglichkeiten gebotenen Erfahrungen ja auch in der Tages- und Wochenfreizeit machen können.

Wohin führen uns Terrorismus und Naturkatastrophen?

Leider ist das nicht einfach zu beantworten. Es gibt keine generelle Antwort darauf. Jeder Anschlag, jede Katastrophe wird anders wahrgenommen, hat seine eigenen Hintergründe und trifft auf andere Ängste. Wenn überhaupt, gilt generell, dass Naturkatastrophen schneller „verarbeitet“ werden, weil hier fast immer klar ist, welches die Gründe dafür waren und was getan werden kann, um ähnliche Vorkommnisse zu vermeiden. Sie haben einen klaren Beginn und ein klares Ende. Bei terroristischen An­schlägen ist das nicht so; hier dominiert die Unsicherheit, ob und was als nächstes und wo und wie folgen wird. Und vor allem wie „weit entfernt“ der Ort des Geschehens ist. Je weiter weg, in regionaler wie kultureller Hinsicht, um so eher wird das Geschehen verarbeitet, verdrängt und vergessen. Das hat etwas mit der wahrgenommenen Bedeutung des Geschehens für einen selbst zu tun.

Wie nehmen die Touristen das Thema Terrorismus an bestimmten Zielorten auf?

Beim Terrorismus kommt es darauf an, welche Bedeutung ihm im jeweiligen Kontext zugesprochen wird. Terroristische Anschläge in London, Berlin oder Barcelona werden noch (!) als Einzelereignisse und als „nicht charakteristisch“ für diese Orte wahrgenommen. Bei Anschlägen im arabisch-islamischen Kulturkreis ist das anders; es wird relativ lange dauern, bis eine derartige Destination ihr negatives Image verliert.

Kann man in Länder wie Türkei, Ägypten, Tunesien überhaupt noch oder wieder reisen? 

Es sind ja zwei große Bereiche, die Sorgen machen: Zum einen die Angst vor terroristischen Anschlägen. Das scheint aktuell die Deutschen insofern weniger zu beschäftigen, als man sich daran in gewisser Weise gewöhnt hat. Zum anderen die Menschenrechtssituation in allen Facetten, und da scheiden sich allerdings die Geister. Viele „Reiselustige“ blenden etwa die Situation in Ägypten aus: Polizeiwillkür, Hinrichtungen, quasidiktatorische Verhältnisse… – Kann da ein preiswerter Urlaub „Spass“ machen? Ich persönlich kann das nicht verstehen, aber offenbar gibt es Leute, die die Verhältnisse 500 Meter von der eigenen Liegematratze entfernt total ausblenden können. In Bezug auf die Türkei haben wir ein ziemlich einzigartiges Problem, weil sich viele Deutsche dort aufgrund der derzeitigen Politik bzw. den Regierungamtlichen Polemiken nicht mehr willkommen fühlen. Das macht neben der Wahrnehmung von militärischen und terroristischen Unsicherheiten und einer fragilen Men­schen­rechtslage einen weiteren Faktor der Unsicherheit aus. Auch wenn es zu scheinbaren “Erholungen” der Buchungslage kommt – und ich bin da sehr skeptisch- , kann das schnell wieder umschlagen, wenn es dem Regierungschef gefällt, wieder ein paar neue Frechheiten gegenüber Deutschland loszulassen. Aktuell fällt es mir schwer, zu glauben, dass eine beträchtliche Anzahl Deutscher in die ach so billigen türkischen Destinationen fährt, wenn der er­wähnte Regierungschef sein Militär ein paar Hundert Kilometer weiter in den Krieg geschickt hat.

Tunesien und besonders Ägypten tun sich schwerer, weil sie als vergleichsweise exotischer und weniger stabil gelten.

Die westlichen Mittelmeerländer, vor allem Spanien, sind aufgrund der Un­sicher­heit in den islamischen Mittelmeerländern völlig überfüllt. Die Spanier können sich Sommerurlaub im eigenen Land kaum noch leisten, kommen dafür nach Deutschland. Wird dieser Trend langfristig anhalten, sich gar verstärken?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass für Spanier Deutschland eine finanziell günstigere Region ist als das spanische Heimatland. Da gibt es Billigeres, zum Beispiel die Dominikanische Republik. Im übrigen gibt es innerhalb Spaniens nach wie vorpreiswerte Gebiete zum Urlaubmachen, es müssen ja nicht die Kanaren sein. 

Wie akut sehen Sie das Thame Overtourism, das in den Medien gerade hochgekocht wird? Was könnte dagegen helfen?

Eine „Umkehrung“ der Urlauberströme oder gar ein „gleichgewichtiger“ Austausch – also gleichviel Deutsche reisen nach Spanien wie Spanier nach

Deutschland reisen – ist kurzfristig schwer, aber unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels durchaus vorstellbar. Nach dem Wegfall islamisch geprägter Mittelmeerländer gibt es außer Spanien, Italien und Griechenland auch in Europa noch Kapazitäten für einen Badeurlaub, z. B. Portugal, Kroatien, Bulgarien, Rumänien oder – langfristig – Albanien.

Der Klimawandel macht Deutschland für Sonne- und Strandurlauber noch attraktiver. Hinzu kommen noch aufnahmefähige außereuropäische Ziele in Lateinamerika und Südostasien.

Welche Länder sind die künftigen Shooting Stars im Tourismus? 

Es gibt immer noch genügend außereuropäische Ziele in Lateinamerika und Südostasien.

Werden diese signifikant hohe Zuwächse haben?

Das ist schwer zu sagen aufgrund zahlreicher Faktoren und Einflüsse. U.a. spielen dabei die entsprechenden Bemühungen der Tourismuspolitik der jeweiligen Destinationen (Infrastruktur, Werbung) eine Rolle. Neben Ost- und Südosteuropa könnte Russland zulegen, bei den außereuropäischen Zielen Mittel- und Südamerika und China.

Welches Potential hat bspw. der Iran? 

Der Iran wird meines Erachtens stark überschätzt. Er ist stark abhängig von schnell wechselnden politischen Faktoren. Die Menschenrechtslage wird auf längere Zeit noch viele Menschen davon abhalten, dorthin zu fahren. Wollen wir jetzt alle dahin fahren, um uns die Religionspolizei anzusehen Außerdem sehe ich dort nur ein sehr begrenztes Potential aufgrund zahlreicher auch für Touristen geltender Restriktionen (Religionspolizei) insbesondere für Frauen. Der Iran bleibt also nur für Spezialisten interessant.

Gibt es Länder in Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien, die noch Potential haben?

Selbstverständlich. Alle haben Potential. Aber man darf nicht unterschätzen, dass und wie intensiv sich die Deutschen über die Lage im Land informieren. In die Wahl zukünftiger Des­tinationen gehen so viele Faktoren – neben den landschaftlichen, kulturellen, historischen etc. –„Schönheiten“ ein, dass man es sich heute doch schon genau überlegt. In angebliche neue „Trend“ ziele in Lateinamerika zu fahren, bedeutet, dass man den Nachteil akzeptieren muß, 11-13 Flugstunden in engen Sitzen und mit vielen Menschen zu verbringen. Grundsätzlich haben politisch „ruhige“ (!) Länder mit sehr gutem Image und positiver Entwicklung der Menschenrechte ein Potential, wie z.B. Costa Rica, Uruguay in Lateinamerika, und mit Abstrichen Thailand in Asien. 

Der Klimawandel hat uns voll im Griff. Die Naturkatastrophen werden offensichtlich häufiger und intensiver. Worauf müssen wir uns in Deutschland, in Europa künftig im Tourismus einstellen? Was für eine Bedeutung hat das für die Destinationen, die Hoteliers? 

Wenn überhaupt, und ich halte nicht viel von solchen Vermutungen, dann ist zu berücksichtigen, dass „der“ Deutsche überdurchschnittlich ängstlich und sicherheitsorientiert ist, sich also im Zweifelsfall für die Nummer sicher der Destinationen entscheidet. Das sind so „gefühlte“ Überzeugungen…

Welche Auswirkungen wird der Klimawandel auf den Tourismus in der Zukunft haben?

Die steigenden Urlauberzahlen nicht nur aus dem Inland sondern auch aus dem Ausland dürften sich überproportional auf die deutschen Küstengebiete auswirken. Nordeuropa und auch Russland könnten davon profitieren.

Ein bayerisches Dorf beschliesst, auf die Alpenkonvention zu pfeifen und einen Lift durch ein Naturschutzgebiet zu bauen. Wie hoch schätzen Sie die Möglichkeit ein, dass sich dieser Bau jemals amortisiert? 

Grundsätzlich gilt, dass – wie immer man das auch bedauern mag – der Deutsche zwar viel davon redet, wie wichtig er Nachhaltigkeit, Ökologie und Sanften Tourismus findet, das sein konkretes Verhalten jedoch ein ganz anderes ist. Es gibt keine „Massen“, die ökologisch bewusst buchen.

Es kommt darauf an, ob der Lift (vornehmlich) im Sommer oder im Winter betrieben wird. Reine Ski-Lifte werden von der spürbaren Zurückhalten der Menschen für den Ski-Urlaub betroffen sein. 

Wo drückt Sie der Schuh in der digitalen Welt? 

Unter zuviel Gedöns und Blabla bei der Ankündigung ständig neuer Novitäten. Man muss nicht alles ernstnehmen oder nachmachen oder ankaufen, was die Industrie neu entwickelt und anbietet. Häufig wäre es schön, sich die Frage zu stellen: Was nutzt das wirklich den Menschen ..?

Herr Professor Dr. Kagelmann, wir bedanken uns für dieses Gespräch!

Der Interviewpartner Dr. Jürgen Kagelmann:

Dr. Jürgen Kagelmann ist Diplom-Psychologe, Tourismusforscher und Reisejournalist. Er ist derzeit Dozent für Tourismuswissenschaft an der Dualen Hochschule Ravensburg (Freizeit- u. Reisesoziologie; Gesundheitstourismus) sowie Verleger des Profil Verlags München Wien. Außerdem hat er als Co-Autor einige Artikel bei Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin veröffentlicht.

Bücher von Dr. Jürgen Kagelmann:

Chinesisches Wok-Huhn, Avocado-Gurken-Salat, Lisa Bunn Fleissiges Lieschen

Der Januar ist ein idealer Monat für leichte asiatische Kost. Viele Vitamine, Mineralien und Energie. Das Rezept ist etwas chinesisch, etwas lateinamerikanisch – und vor allem sehr köstlich. Zarte asiatische Nudeln, frisch sautiertes Gemüse, leichtes Huhn, eine Und es ist in 30 Minuten fertig.

Dieses Rezept hat das Zeug eines Deiner Lieblingsrezepte zu werden, wenn sich plötzlich und spontan Freunde zu Besuch ansagen und Du eigentlich nichts vorbereitet hast. Denn das Rezept ist supereinfach zu kochen und die meisten Zutaten haben wir eh fast immer im Kühlschrank. Und es lässt sich leicht interpretieren, variieren. Nudeln mögen fast alle Menschen auf der ganzen Welt. Wir entscheiden uns heute für asiatische Mie-Nudeln.

Der kleine Avocado-Gurken-Salat dazu bringt frische Aromen und stärkt noch den Vitamin-Haushalt. Und unsere Wein-Auswahl fiel heute auf den 2015er Riesling Fleissiges Lieschen von Lisa Bunn. Ein toller trockener Tropfen aus Rheinhessen, der genau den richtigen Charakter mitbringt.

Chinesisches Wok-Huhn

Zutaten:

  • Mie-Nudeln, ich habe Bio-Mie-Nudeln gefunden, die in Deutschland hergestellt sind, eine gute Wahl
  • Gemüse: Sellerie, Pak Choi/Chinakohl o.ä., Möhren, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer – was der Kühlschrank an passenden Gemüsen hergibt
  • Sauce: Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Öl, Zucker
  • Hühnerbrust – gewürfelt

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Anweisung auf der Packung kochen .
  • In einer kleinen Schüssel die Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Zugar und Öl vermischen. Beiseite stellen.
  • In einem Wok Öl erhitzen.
  • gewürfelte Hühnerbrust hinzugeben und unter Rühren für 3-4 Minuten braten lassen. Auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Die Hitze im Wok etwas reduzieren. Nochmal einen kleinen Schuss Öl hinzufügen.
  • Nun das Gemüse hinzufügen. Zuerst den Sellerie, anschliessend den Kohl oder Pak Choi, dann die Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer. Alles gut vermischen und anbraten.
  • Dann die Nudeln hinzufügen und unterrühren.
  • Zum Schluss noch die anfangs angerührte Sauce unterrühren und das ganze gut vermischen.
  • Warm servieren.

Das Gericht kann man natürlich auch mit Spaghetti oder anderen italienischen Nudeln machen. Außerdem lassen sich eigentlich alle möglichen Gemüse hier verarbeiten. Auch Sojabohnensprossen oder Muscheln passen hier dazu, ebenso wie Paprikaschoten, Bohnen, Erbsen oder sogar Maronen. Eben das, was man da hat. Und wer nicht alle Zutaten für diese Sauce dahat, der kann ggf. auch zur Fertigsauce, wie etwa einer Hoisin-Sauce greifen. Das schmeckt zwar anders, aber bestimmt auch sehr gut.

Avocado-Gurken-Salat

Zutaten:

  • 1 Gurke
  • 1 Avocado
  • frischer Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Zitronensaft, etwas Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Gurke der Länge nach halbieren und vierteln, dann die Viertel in Würfel schneiden.
  • Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, mit Löffel aus der Schale holen. Die Avocado dann in Würfel schneiden.
  • In einer großen Schüssel die Gurkenwürfel, Avocadowürfel und Koriander vermengen.
  • Die gehackte Knoblauchzehe und den Saft von Limette und Zitrone über die Würfel geben und gut vermengen.
  • Etwa 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling

Wer sich diesen 2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling im Keller zurückgelegt hat, der erlebt jetzt einen Riesling mit richtig Power. Seine Lage: Rotliegendes Nierstein, der Weinanbau sind 26 Jahre alte Reben, 100 % Riesling. Der Weinausbau sind handgelese Trauben, Spontangärung im Edelstahltank, um seine Frische zu erhalten, und Vollhefelager bis Ende Januar. Sein wunderbar ausbalanciertes Süße-Säure-Verhältnis macht ihn recht trinkfreudig. Wir haben eine von Zitrusfrüchten dominierte Nase, geriebene Zitronenschale. Am Gaumen lebendige Säure, Zitrus und Granny Smith mit einer Note von getrockneter Aprikose und  weißem Pfirsich. Der 2015er hat jetzt auch ein paar Reifenoten, die ihn zu einem starken Begleiter aromatischer Speisen, insbesondere auch leicht scharfer asiatischer Gerichte machen.

Lisa Bunn war 2008/2009 Rheinhessische Weinkönigin. Nach ihrem Studium und Auslandsaufenthalt übernahm sie 2011 das Familien Weingut Bunn/Margarethenhof von ihren Eltern. Nun war sie die Kellermeisterin und zeigte ihr ganzes Können im Keller und in den Weinbergen.

Im Jahre 2013 erfolgte die  Umstellung bemerkenswert konsequent. Das 10 Hektar-Gut wurde von „Margarethenhof“ in „Weingut Lisa Bunn“ umbenannt, die Etiketten vollkommen neu gestaltet, sind nun modern und ganz witzig. Bis heute kann sie sich und mit ihrem Mann zusammen, mit tollen Erfolgen rühmen. Sie wurde nicht umsonst 2016 zur „Deutschlands beste Jungwinzerin“ ernannt.

Lisa Bunn hat ihre Weine auf mehrere Linien aufgeteilt. Die Einsteigerlinie wendet sich offensichtlich eher an ein junges Publikum mit kleinem Budget und Lust auf leichte Weine mit witzigen Namen. Diese Flaschen erkennen wir am blauen Drehkapselverschluss und an lustigen Namen auf weissem Etikett. Neben dem Fleißigen Lieschen können wir noch den Scheu und den Gewürzschlawiner empfehlen. Feine, leichte, unkomplizierte, gut trinkbare Weine, die harmonisch und trocken ausgebaut sind. Sie geben einen guten Eindruck von Riesling, Scheurebe und Gewürztraminer, man sollte aber nichts großes erwarten. Das ist bei dieser Linie ja auch nicht gedacht. Außerdem bietet das Weingut Lisa Bunn Gutsweine, Ortsweine, Lagenweine und Reserven an. Die feschen Wortspiele werden nur bei den Gutsweinen angewendet, bei den Orts- und Lagenweinen findet sich dann ganz klassisch Rebsorte und Lage auf dem Label. Ab den Ortsweinen sind die Flaschen mit klassischem Kork verschlossen. Orts- und Lagenweine sind mit hellblauem Etikett ausgestattet, Lagenweine haben ein lila Etikett mit goldener Umrandung, die Reserven verfügen über ein rein lila Etikett. Eine klare Differenzierung der Qualitäten. Und wer ein Fan von Hipping, Oelberg oder Orbel ist, sollte bei den Rieslings unbedingt zugreifen.

Lisa Bunn hat Power. Ihre Weine haben Power. Wer nach Weinen von einem exzellenten Weingut aus Rheinhessen sucht, der sollte hier unbedingt zugreifen. Zu meinem asiatischen Wok-Huhn und dem Avocado-Gurken-Salat war der Wein genial – doch merkte ich sehr wohl, dass er auch ganz andere Kaliber an Gerichten locker begleiten könnte. Zum Wohl!

Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish: Wie schmeckt ein Korn aus Bordeaux-Fässern?

Korn – da denken wir zuerst an billigen Schnaps. An heruntergekommene Penner, die mit der leeren Pulle in der stinkenden Gosse liegen. Korn – das klingt so nach Spelunken. Korn klingt nach Herrengedeck: Herr Ober, ein Bier und ein Korn bitte! Korn hat den Mief der Vergangenheit. Die Feinbrennerei Sasse hebt das sonst so simple Destillat auf ein ganz neues Niveau: Der Lagerkorn Bordeaux Finish ist veredelt durch eine Lagerung in Fässern aus dem Hause Châteaux Latour. Noch Fragen?

Neulich kam ein recht schweres Paket: Eine edle Holzkiste verbarg sich darin. In der Holzkiste auf edlem Seidenpapier weich gelagert und von einem Holzrahmen umgeben steckte eine grosse Flasche, zur Hälfte gefüllt, eine kleine Probierflasche sowie ein Begleitbrief.

Die Sasse Feinbrennerei ist ein seit über 300 Jahren bestehender und in Familienbesitz befindlicher Brennereibetrieb im münsterländischen Schöppingen. Es ist eine der letzten noch verbliebenen voll integrierten Brennereien im Münsterland, einer früheren Hochburg der Kornbrennerei in Deutschland. Das Unternehmen führt neben der eigenen Roh- und Feinbrand-Destillation auch die Mazeration von Kräuterauszügen und die Destillation von heimischen Wacholderbeeren, sowie die Spirituosenherstellung und Abfüllung an einem Standort durch. Schwerpunkt ist die Herstellung von Aperitif- und Digestifprodukten. Hauptprodukt ist ein Kornbrand.

Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish

 Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen, im westlichen Münsterland, präsentiert mit dem Lagerkorn Bordeaux Finish, ein Lagerkorn der exklusivsten Art: Acht Jahre ruhte der edle Tropfen in ausgewählten Barriquefässern des Château Latour. In dieser Zeit nimmt er das Aroma besonderer Bordeaux-Jahrgänge in sich auf. Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish ist von dunkelbrauner Farbe und vollendet veredelt in Geschmack wie Charakter für einzigartigen Genuss auf höchstem Niveau.

Es war dem Zufall geschuldet, dass eines Tages ein gutes Dutzend Limousin-Eichenbarriques aus Frankreich der Sasse Feinbrennerei angeboten wurden. Neugierig überlegte Sasse nicht lange und holte diese Barriques zu sich nach Schöppingen. Das Gefühl, einen außerordentlich aromatischen Schatz geborgen zu haben, wurde erst einige Jahre später bestätigt, als die erste Charge des acht Jahre alten Bordeaux-Finish das Licht der Welt erblickte.

Das Bouquet an der Nase ist besonders weich und aromatisch, keinerlei scharfe Töne mischen sich ein, die wir sonst von Kornbränden gewohnt sind. Uns überraschen Kopfnoten mit Vanille, Nougat und Kaffee sowie weitere Weinbrand-Assoziationen, die uns an feinste Cognac-Marken denken lassen. Tabak, grüne Banane und Liebstöckel-Reflexe runden dieses Bild ab.

Jede Flasche Lagerkorn Bordeaux Finish wird in einer exklusiven, von Hand angefertigten Holzschatulle aufbewahrt. Dort ist sie geschützt und auf viele Jahre hinaus bestens aufgehoben. Zusätzlich enthält jede Schatulle zusätzlich eine kleine Extraflasche.

Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen im Münsterland kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1707 gegründet, destilliert Sasse seit über 300 Jahren Weizenbrand und ist immer noch im Familienbesitz. Die traditionellen Rezepte und Herstellungsverfahren, auf die man aus dieser Tradition heraus zurückgreifen kann, wurden dabei in die Moderne übertragen. 1976 übernahm nach dem Tod von Theo Sasse sein Sohn Ernst Sasse den Betrieb und richtete ihn neu aus. 1987 führte er die alte Technik des Barriqueausbaus versuchsweise für einen Edelkorn wieder ein. Nach zehnjähriger Entwicklungsphase wurde 1997 der „Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P.“ nach altem Rezept herausgebracht.

Das heutige Sortiment spiegelt diese Entwicklung wieder. Neben den verschiedenen Kornbränden stellt die Feinbrennerei Sasse Obstbrände, Wacholder, Kräuterelixiere und Liköre her. Bei der Herstellung der Brände und Liköre setzt Sasse auf regionale Rohstoffe in bester Bio-Qualität, in Kombination mit weichem, klarem Wasser aus der eigenen Quelle am Schöppinger Berg.

Eine interessante Beschreibung gibt auch dieses Video:

Service:

Sasse Brände bei Amazon:

Der Schäfflertanz in München

Wir vertreiben die Pest! Wir bringen Tanz und Freude in die Stadt, die so stark von der Pest getroffen wurde. Die Schäffler tanzen wieder! Alle sieben Jahre wird der berühmte Tanz der Schäffler aufgeführt. Früher wollte man damit die Pest vertreiben oder zumindest von den tristen Zeiten ablenken. Seitdem will man an die Zeiten erinnern. Der Münchner Schäfflertanz ist eine schöne Tradition, die jetzt wieder an vielen Plätzen in München und Umgebung zu sehen ist. Wir haben heute vor dem Hofbräukeller München zugeschaut.

Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Schäffler, die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Der Schäfflertanz entstand ursprünglich in München. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich.

Der Münchner Schäfflertanz:

Die Wirtsfamilie um Günter und seinen Sohn Friedrich Steinberg vom Hofbräukeller und vom Hofbräuzelt auf dem Oktoberfest hatte die Schäffler nach Haidhausen eingeladen. Der Junior „Ricky“ hat vor wenigen Jahren das Wirtshaus von seinem Vater übernommen und zeigt sich ebenso traditionsbewusst wie sein Vater – obwohl er vor wenigen Jahren eher einen gestörten problematischen Umgang mit Traditionen an den Tag legte.

Vor zwei Jahren wurde das 500-jährige Jubiläum gefeiert. Wie alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in diesem Jahr wieder von Heiligdreikönig bis Faschingsdienstag nach alter Überlieferung auf den Straßen und Plätzen der Stadt, in Schulen, Firmen, bei Faschingsveranstaltungen und zum Start auf dem Marienplatz.

Die Gruppe besteht aus 25 Mann. 20 Tänzern, zwei Reifenschwingern, zwei Kasperln und einem Fähnrich. Ingesamt nehmen in diesem Jahr 33 Schäffler an den Tänzen teil, so dass auch der eine oder andere Ausfall verkraftet werden kann.

Bis einschließlich 05. März 2019 wird die Münchner Bevölkerung nach siebenjähriger Pause abermals durch den Schäfflertanz an das schreckliche Pestjahr 1517 erinnert.

Mehr Infos:

Das schreiben die anderen:

Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau: Familienurlaub und Kinderskikurs im Galtenberg Family & Wellness Resort

Und dann bist Du in dem Alter, in dem Party und After-Ski unwichtig sind. Du kümmerst Dich viel lieber um blaue Pisten, die schwarze Buckelpiste kann warten. Familienurlaub statt Partypiste. Kinderbetreuung statt Clubbing. Du suchst das ruhige Seitental. Beispielsweise das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau statt Party-Zone Ischgl. Um die Ecke von München, vier Berge, zwei Täler, ein Skierlebnis für die ganze Familie. Ein Familienhotel mit Kinderskischule: Das Galtenberg Family & Wellness Resort. Kurze Anreise, maximales Kinder-Skivergnügen. 

Das Tal erwacht: Frühmorgens liegt das Tal noch im Schatten.

Die Koffer fürs Wochenende sind schnell gepackt. Skier nehmen wir nicht mit, die leihen wir uns vor Ort aus. Und ein Auto brauchen wir auch nicht. Von München fahren wir mit dem Eurocity in Richtung Venedig bis nach Wörgl. Papa chillt. Denn die Anreise mit der Bahn ist total tiefenentspannt, ohne Stau auf der Autobahn, ohne Mautgebühr für das kleine Stück Autobahn zahlen zu müssen. Und kinderfreundlich, da der Nachwuchs im Zug genügend Bewegung, Auslauf hat. Wir steigen um in den lokalen Regionalexpress bis nach Brixlegg. Dort wartet ein Mitarbeiter vom Kinderhotel Galtenberg, er nimmt uns dienstbeflissen die Koffer ab, mit seinem Hotelshuttle fährt er uns bis zum Hotel.

Das imposanten Bergmassiv im blau-grauen Morgenlicht.

Das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau

Das Alpbachtal ist ein Tal mit 10 kleinen Dörfern. Alpbach wurde zum schönsten Dorf Tirols gewählt sowie zum  „schönsten Blumendorf Europas“. Und auch der Spiegel empfiehlt es als eines der schönsten kleinen Skigebiete. Alle Häuser hier müssen im typischen Alpbachtaler Holzbaustil gebaut werden: ab dem ersten Stock mit Holz und Balkon, die Fenster müssen Sprossen haben und dürfen nicht groß sein. Die Dächer sind nicht grell sondern in anthrazit gedeckt, als Putz ist nur klassisches Weiß erlaubt. Die Hauptgemeinde Alpbach hat lediglich 2.700 Einwohner, im Alpbachtal insgesamt wohnen 25.000 Einwohner. Hinzu kommen etwa 8.000 Gästebetten. Das ist ein deutlich anderes, normaleres, vor allem aber gesunderes Verhältnis als in anderen touristischen Tälern.

Langsam, fast unmerklich, ändert sich das Licht im Tal.

Durch das Congress Centrum Alpbach ist das Tal zu einer Ganzjahresdestination auch für Businessgäste geworden. Im Sommer und Winter kommen die Touristen – und in der Nebensaison sind die Hotelbetten mit Geschäftsreisenden gefüllt, die zu Seminaren und Kongressen in das Alpbachtal kommen. Die Lage am Inntal zwischen München und Innsbruck ist dafür optimal. Bei der einzigartigen Kongress- und Tagungsdestination steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. Durch die Einbettung des Gebäudes in den Berg blieb das einzigartige Ortsbild gänzlich unberührt. Die Green Meeting-Destination überzeugt mit einer mietbaren Gesamtfläche von 2.796m² und modernster Technik. Gestalterische Höhepunkte des hellen und freundlichen Gebäudes sind eine Spirale aus Glas, die die Foyers und Räume mit viel Tageslicht versorgt, sowie große Fensterfronten mit Blick auf die beeindruckende Alpbacher Bergwelt. 

Die Bauernhöfe und Wiesen liegen noch im Morgengrau.

Die Struktur des Tales ist noch sehr ursprünglich. Es gibt noch über 100 aktive Bauernhöfe, ein großer Teil davon sind noch Erbhöfe, die seit über 200 Jahren in Familienhand sind. Im Sommer sorgen drei große Campingplätze für Urlauber aus ganz Europa.

Plötzlich zeigt sich die Sonne, die Berggipfel erglühen im morgendlichen Rosa.

Doch die grandiosen Zeiten des Alpbachtales sind lange vorbei. Früher wurde hier richtig Geld gemacht. Die Familie Fugger hatte im Ort die Fuggerverwaltung und liess aus dem Gradlspitz nach Kupfererz schürfen. Die Geschichte dazu können die Touristen im Bergbau- und Hüttenerzmuseum in Brixlegg nachvollziehen. Und die einstige Fuggerstube gibt es heute immer noch: Sie ist integriert im Böglerhof.

Langsam wechselt das Rosa zu Weiß, das Sonnenlicht wird stärker.

Heute wird nicht mehr nach Gold, Silber oder Eisenerzen im Berg geschürft. Das Geld kommt hauptsächlich über die Touristen ins Tal. Die Zielgruppen sind Familien, Freunde und Paare ab 40 Jahren aufwärts. Das Alpbachtal bietet vieles – nur keinen Extremsport. Im Sommer bieten sich hier die besten Gelegenheiten zum Wandern, Sommerrodeln, Wildwasser-Rafting, Biking oder auch im Outdoor-Zentrum in Gramsach. Apropos Sommerrodeln: Der Alpbachtaler Lauser Sauser ist der neue Alpine Coaster am Wiedersbergerhorn. Beim nächsten Mal muss ich den unbedingt fahren!

Schließlich präsentiert sich der Berg im morgendlichen Schneeweiss.

Im Freilichtmuseum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach erwarten 37 wieder errichtete Originalbauten – Bauernhöfe und Nebengebäude aus verschiedenen Talschaften – die reizvoll ins Hügelland mit imposanter Bergkulisse eingebettet sind. 

Langsam erwachen auch die Almen, Bauernhöfe und Skipisten.

Und im Winter begeistert das Alpbachtal mit Abfahrtsski, Langlauf, Rodeln, Winterwandern und Schneeschuhwandern. Im Winter 2012/2013 schlossen sich das Nachbartal Wildschönau und das Alpbachtal zusammen zum Ski Juwel. Seitdem heisst es Ski Heil! auf 109 km Pisten, 326 ha Pistenfläche bei 85% beschneiten Pisten und 45 Liftanlagen. Der nötige Einkehrschwung macht in 25 Skihütten Spaß. Doch dazu später mehr. Für die Kids gibt es 2 Snowparks und 1 Familypark. Die höchsten Bergstationen sind auf dem Wiedersbergerhorn auf 2.025m und auf dem Schatzberg auf 1.903m. Dabei können die Gäste aus ganz Europa aufatmen: Es gibt gratis WiFi im gesamten Skigebiet. Und einen kostenlosen Skibusservice im gesamten Tal.

Blick aus der Schatzbergbahn.

Seit einem Jahr gibt es nun die neue Schatzbergbahn. 18 Millionen Euro wurden in diese hochmoderne 8er-Gondelbahn investiert, die von Auffach auf den Schatzberg führt. Es ist eine Einseilumlaufbahn mit Mittelstation. Die über 4km lange Bahn befördert 2.650 Personen pro Stunde auf den Berg. Zu den Annehmlichkeiten zählen ein komfortabler, barrierefreier Zugang, Indoor-Kassen sowie ein großer Sportshop.

Galtenberg Family & Wellness Resort

Wir wachen im Galtenberg Family & Wellness Resort in unserem Zimmer auf und fühlen uns gleich sauwohl! Der Blick aus dem Fenster zeigt uns diese traumhafte Bergwelt, die sich fast minütlich verändert. Hier hätte ich mir ein Stativ zur Hand gewünscht, um den Sonnenaufgang permanent festzuhalten. Doch die Bilder oben geben Euch hoffentlich einen guten Einblick.

Unser Familienzimmer im Galtenberg, einem Mitglied der Kinderhotels, lässt keine Wünsche offen. Es gibt ein extra Kinderzimmer für drei Kinder mit einem Stockbett und einem normalen Bett. Im Badezimmer steht für die Kinder ein eigenes Set mit Zahnpasta etc. zur Verfügung. Außerdem steht ein kleiner Tritt vor dem Waschbecken, so dass die lieben Kleinen problemlos ans Waschbecken kommen. Zu gemütlichen Spielstunden zusammen lädt eine Sitzecke ein. Der Tisch ist groß genug, dass man dort auch essen könnte. Für den Wellnessbereich liegen Bademäntel und Crocks-Schuhe bereit.

Im Skikeller des Hauses finde ich eine genügende Anzahl an Schlitten. Dort steht für jedes Zimmer ein eigener Skischrank zur Verfügung, so dass wir unsere Skier, Skischuhe und Stecken dort zum Trocknen einschliessen können.

Und im betreuten Kinderparadies können die Eltern ihre lieben Kleinen mit bestem Gewissen absetzen. Die Kinder können dort spielen, toben, basteln und Sport treiben unter erfahrener Anleitung. Eine Kletterwand lädt zum Kraxeln ein. Im Wellnessbereich habe ich natürlich Kamera und iPhone nicht mitgenommen. Doch auch hier finden Kinder und Eltern genau die richtige Mischung aus Plantschen, Wasserrutschen, Sauna und Ruhebereich.

Einen kleinen Einblick bekommt ihr hier in diesem Video:

Unsere Maus muss raus! Sie will zum Skikurs! Das erste Mal auf die Bretter, die den Winter bedeuten. Bis heute stand sie noch nicht auf Skiern, im Kindergarten ist der erste Skikurs schon angemeldet. Doch wir wollen sie gern etwas vorbereiten – und wenn es nur für ein paar Stunden ist. Ein Gefühl für die Latten und den Füßen entwickeln. Die Skier für die Maus und für mich haben wir in der Skischule schon am Vorabend reserviert und angepasst. Jetzt müssen wir sie nur abholen. Das geht schnell. Gleich nach dem erstklassigen Frühstück im Galtenberg schmeissen wir uns in die Skiklamotten und stapfen durch den Neuschnee hinüber zur Skischule, die gleich neben dem Hotel liegt – und auch zur Familie gehört. Rein in die Skischuhe, die Latten und Stecken nimmt der Papa und dann geht es gleich rüber zum Kinder-Skikurs.

Einen kleinen Einblick gibt Euch dieses Video:

Wie ihr sehen könnt, habe ich mich erst vergewissert, dass der erste Skikurs wirklich etwas bringt und sich die kleine Maus zumindest halbwegs auf den Skiern halten kann. Dann hat es sich der Papa nach einer kleinen Weile der Beobachtung nicht nehmen lassen, das Skigebiet zwischen Alpbachtal und Wildschönau selbst zu erobern. Zuerst bin ich so ziemlich jeden Lift auf der Alpbachseite gefahren, inklusive der langen Talabfahrt, auf der nur sehr wenige andere Skifahrer anzutreffen sind.

Anschliessend bin ich mit der Schatzbergbahn hoch in Richtung Wildschönau gegondelt. Am Schatzberg in Auffach geht es eher gemütlich zu. In dem offenen Gelände fühlen sich vor allem Genuss-Skifahrer sowie Snowboarder im Funpark wohl. Über der Waldgrenze liegen breite und sonnige Abfahrten, abseits davon gibt es die eine oder andere Buckelpiste und Tiefschneeabfahrt. Der Ausblick von dort oben ist genial. Durch neue Beschneiungsanlagen am Schatzberg / Wildschönau ist die Schneesicherheit im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau zu 85 % abgedeckt. Zum Mittag bin ich dort oben in die „Gipfö Hit„, die Gipfelhütte, eingekehrt. Die kulinarischen Spezialitäten sind von alten Zeiten geprägt, als die Knechte an den Höfen den ganzen Tag hart arbeiten mussten. Deftige Süßspeisen wie Kaiserschmarrn oder Melchermus sorgen dabei für die nötige Energie und sind ein süßer Hochgenuss.
 

Als Vorspeise empfehlen wir eine deftige, wärmende Leberknödelsuppe,

anschliessend bietet sich ein klassisches Tiroler Bauerngröstl an.

Und den süßen Abschluss bildet ein köstlicher Kaiserschmarren.

Mit der Schatzbergbahn am Nachmittag aus der Wildschönau zurück ins Alpbachtal.

Die tief verschneite Winterlandschaft könnte noch traumhafter sein, wenn der Himmel sich sonnig blau präsentieren würde. Doch damit es sich so schön weiss präsentiert, muss es auch schneien.

Am Nachmittag ist der Nebel zurück im Tal.

Die Pisten sind im besten Zustand und laden zu schönen Schwüngen ein. Das Ski Juwel ist einfach ein perfektes, kleines, feines und ruhiges Skigebiet. Wer die Pistengaudi sucht, der ist hier sicherlich total falsch. Wer aber Ruhe und einfach exzellente Pisten mit tollen Ausblicken liebt, der wird sich hier richtig wohl fühlen. In Österreich muss man sich in Sachen Kulinarik eh keine Sorgen machen. Ich habe – insbesondere in Tirol – noch kein einziges Mal schlecht gegessen. Und im Galtenberg Hotel fühlten wir uns als Familie richtig wohl.

Herzlichen Dank an das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau und das Galtenberg Family & Wellness Resort für das Wochenende!

Service:

Gastronomie im Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau:

Le Gourmand Gewinnspiel: Gin Mare mit 2 Coppagläsern zu gewinnen

Anlässe zum Anstoßen gibt es derzeit genügend. Weihnachten haben wir gerade überstanden, Silvester steht vor der Tür. Doch Geburtstage, Jubiläen und private Glücksmomente sind über das ganze Jahr verteilt und stets einen guten Drink wert. Der sollte prickeln, gut aussehen und mit einem Schuss Raffinesse aufwarten. Im besten Fall gehört zur Garnitur eine Wunderkerze, so wie beim „Turbo Sea Spritz“ von Gin Mare. Für das Wochenende vor Silvester hat Gin Mare für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Gin Mare mit zwei Coppagläsern für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Jahresabschluss sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 31.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Gin Mare vereint die unterschiedlichen Kulturen und botanischen Spezialitäten des Mittelmeerraums wie kein anderer Gin. In Gin Mare entfalten sich die Aromen des Mittelmeerraumes auf einzigartige Weise. Vier Hauptzutaten prägen seinen Charakter, hinzu kommen Koriander, Wacholderbeeren und grüner Kardamom sowie Orangen, Bitterorangen und Zitronen aus Sevilla und Valencia. Gin Mare ist ein Blend aus den Destillaten seiner bestimmenden Zutaten. Diese werden einzeln destilliert, danach geblendet und noch einmal zusammen gebrannt. So bleibt ihr unverfälschter Charakter im Gin erhalten. Damit die Zutaten ihre Aromen vollständig abgeben, werden sie für viele Stunden in Alkohol mazeriert, die Zitrusfrüchte sogar 12 Monate lang.

Die Gin Mare Destillerie

Die Destillation von Gin Mare erfolgt in dem katalanischen Fischerdorf Vilanova im Nordosten Spaniens zwischen der Costa Brava und der Costa Dorada, südlich von Barcelona. Die kleine Brennerei in Familienbesitz befindet sich in einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert. Der Premium-Gin wird hier schonend und in kleinen Mengen in kupfernen Pot-Still-Anlagen destilliert.

Edles Gin Mare Flaschendesign vom Mittelmeer inspiriert

Das mediterrane Konzept von Gin Mare findet auch im außergewöhnlichen Flaschendesign seinen Ausdruck. Mit dem azurblauen Schimmer erinnert das schwere, transparente Glas an die Farbe des Mittelmeers. Die maritime Gestaltung spiegelt sich zudem im wellenförmig gebogenen Flaschenboden wider. Die Vorderseite der kegelförmigen Flasche schmücken Olivenzweige in elegantem Weiß. Darauf werden in schwarzer Schrift der Markenname und die mediterranen Botanicals genannt. Eine große silberne Drehkappe ist Verschluss und Dosiereinheit in einem.

Die Gin Mare Namensgebung

Der Name „Mare“ weist auf den mediterranen Ursprung des Gins hin. Dabei geht es allerdings nicht nur um die italienische Übersetzung „Mare“ (=Meer). So umfasst das „Mare Nostrum“ des Lateiners zudem auch das mediterrane Lebensgefühl. Gin Mare symbolisiert so die Magie des landschaftlich und kunsthistorisch faszinierenden Mittelmeerraumes mit seinem angenehmen Klima, der einzigartigen Genussleidenschaft und Gastfreundschaft der dort lebenden Menschen.

Der perfekte Gin für einen perfekten Martini-Moment

Mit seinem mediterranen und doch würzigen Charakter ist Gin Mare die ideale Grundlage für einen aromatischen Gin Tonic. Sein wahres Gesicht zeigt Gin Mare in der Königsdisziplin des Gins, dem „perfect Martini“. Im Rührglas entfalten sich alle katalanischen Aromen, die bei einem Martini Cocktail unverzichtbar sind.

Der Kreativität ist mit Gin Mare auch bei außergewöhnlichen Cocktailkreationen keine Grenzen gesetzt. Gin Mare ist wie geschaffen für besondere und hochwertige Drinks.

Turbo Sea Spritz

  • 25 ml Gin Mare
  • 20 ml Aperol
  • 15 ml kalt gebrühter Kaffee
  • 10 ml Chardonnay
  • 5 ml Agavensirup

Alle Zutaten auf Eis in ein Glas geben und mit Sodawasser aufgießen. Mit einer Orangenscheibe garnieren.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie heissen die wichtigsten vier Zutaten des Gin Mare?

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Deine Flasche Gin Mare mit den zwei Coppagläsern nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von Gin Mare wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Produkt schnell fündig!

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 31.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch einen Gin Mare gönnen

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Gin Mare sagen Prost!

Service:

Tenuta Perano: Das neue Weingut im Herzen des Chianti Classico

Ein einzigartiges Weingut mit tollen Weinen: Die Familie Frescobaldi hat sich ein weiteres Weingut zugelegt und präsentiert jetzt die ersten Weine. Bei einer Degustation in München erklärte Lamberto Frescobaldi den versammelten Journalisten, Sommeliers und Gastronomen was die Familie mit dem Weingut vor hat.

Zum Imperium des toskanischen Weinproduzenten Frescobaldi, mit seiner 700 jährigen Familiengeschichte, zählen sieben Weingüter. Die 250 Hektar Weinberge der Tenuta Perano befinden sich vorwiegend in der Gemeinde Gaiole im Chianti, ein Gebiet das geschaffen ist für die Rebsorte Sangiovese. Zwei Weine seines neuesten Weinguts Tenuta Perano stellte Marchese Lamberto Frescobaldi am 19. November in München, gemeinsam mit Romana Echensperger, Master of Wine, vor. 

Hier ein Einblick auf das Herz der Toskana:

Von großem Vorteil für die Rebsorte Sangiovese sind die günstige Süd-West Ausrichtung, die einem Amphitheater gleichende Form der Weinlagen, die 500 Meter Höhenlagen und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, insbesondere im September. Der steinige Boden und das steile Gefälle begünstigen zudem positiv die Entwässerungskapazität. Alles zusammen helfen diese natürlichen Vorgaben dem verantwortlichen Önologen Nicolò d’Afflitto um gut strukturierte Rotweine, reich an intensiven, fruchtigen Aromen zu vinifizieren. 

Den Löwenanteil des Verdienstes für den großartigen ersten Jahrgang 2015 muss der Witterung zugesprochen werden. Es war ein extrem warmer Sommer, mit lediglich zwei Regenfällen im August, und die außergewöhnlich gesunden und qualitativ hochwertigen Trauben konnten im September trocken eingebracht werden. Ein wahrlich optimaler Start für die neue Tenuta Perano, der Familie Frescobaldi. 

In traumhafter Lage, inmitten der Weinberge, wurde eine neue, große Kellerei gebaut die sowohl für die Vinifizierung, wie auch für die Reifung der Weine, ausgerichtet ist. Seit kurzer Zeit ist die Tenuta auch für Besucher geöffnet. 

Marchese Lamberto, der Präsident des Unternehmens Frescobaldi, erzählte: „Wir haben im März 2014 dieses wunderbaren Fleckchen Erde erworben, und ein Jahr benötigt um seine Besonderheiten und die besten Möglichkeiten zu erforschen. Deshalb entschieden wir uns nicht die Ernte 2014 auf den Markt zu bringen, sondern erst den Jahrgang 2015. Unserer Meinung nach ist es ein äußerst hochwertiger Jahrgang mit Komplexität, der Langlebigkeit verspricht. Unser Wunsch war es, im Herzen des Chianti Classico, einen Wein zu produzieren, der den Charakter des Terroirs widerspiegelt.“

Romana Echensperger, Master of Wine, stellte die zwei Rotweine vor, einen Chianti Classico Annata und einen Chianti Classico Riserva – beide Jahrgang 2015.

Hauptsächlich Sangiovese wurde für die beiden Weine vinifiziert, der 24monatige Ausbau erfolgte teils in Edelstahl und in Barrique. In der Nase verlockte bei beim Annata ein zarter Blütenduft vereint mit fruchtigen Noten, die an Brombeere, Himbeere und Kirsche erinnern. Balsamische Aromen, würzige, pfeffrige Noten und eine angenehme Tanninstruktur machen die Weine zu angenehmen Begleitern von Fleischgerichten, allen voran natürlich zu einer Fiorentina. Aber auch zu einer perfekt rosa gebratenen Entenbrust mit Rosmarin und Reis.

Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf, Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC

Wild und Wildgeflügel hat im Herbst und Winter Saison. Auf meinem Münchner Bauernmarkt bekomme ich dann immer wunderschöne Stücke Entenbrust. Ein paar Ideen fügten sich zusammen und dieses köstliche Gericht entstand: Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf. Mein Weinkeller lieferte dazu einen eleganten Tropfen: einen 2014er Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. 

Winter-Grillen ist seit ein paar Jahren schon im Trend. Wer keinen Grill hat, dem empfehle ich meine Lösung: es gibt wunderbare Grillpfannen oder Grillplatten, bspw. von Le Creuset. Ich habe beispielsweise diese Le Creuset Grillpfanne ohne Stil. Die passt nämlich hervorragend in den Ofen hinein. Während die Ente im Ofen gart, ist Zeit genug für die Portwein-Maronen und den Kartoffelstampf à la Robouchon. 

Zutaten:

  • Entenbrust, je eine pro Person
  • 200g Maronen
  • 1 Schalotte 
  • 1 EL Zucker
  • Portwein
  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 250g Butter
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Zubereitung:

  • Die Entenbrüste kalt abspülen, die Hautseite mit einem Messer schräg einritzen. Anschliessend salzen. Auf einer trockenen Grillpfanne auf dem Feuer zuerst auf der Hautseite scharf anbraten bis die Haut kräftig braun und das Fett ausgebraten ist. Dann die Brüste umdrehen und auf der Fleischseite liegend in den Ofen bei 160°C für etwa 15-20 Minuten schieben. Je nach Größe der Entenbrust kann das variieren. Die Ente sollte innen möglichst noch schön rosa sein. 

  • Für die Portwein-Maronen die Schalotte schälen, würfeln und in einer kleinen Pfanne oder Topf mit etwas Butter erhitzen, schwenken. Die Maronen hinzufügen. Mit dem Zucker bestreuen. Pfanneninhalt dabei immer wieder schwenken, bis der Zucker geschmolzen und die Maronen geschmolzen sind. Mit Portwein ablöschen und eindampfen lassen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Zum Schluß nochmal mit etwas Butterstückchen unterziehen und schön glasieren. 
  • Für den Kartoffelstampf zuerst die Kartoffeln kalt abspülen und kochen, abdampfen und schälen. Dann mit einer Kartoffelpresse oder einem Stampfer die Kartoffeln zu Kartoffelbrei machen. 100 ml Milch hinzufügen. In kleinen Stückchen die 250g Butter unterziehen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 

Zum Schluss alles schön auf den Tellern anrichten. Bei mir überwiegt dann nach dem schönen Kochen immer die Lust aufs Essen und ich verwende keine Zeit mehr aufs schöne Anrichten… Ich weiss, das Auge ißt mit. Aber bei mir knurrt dann der Magen. Denn dieses Gericht ist absolut köstlich und genial. Insbesondere der Kartoffelbrei à la Robouchon mit einem kompletten Stück Butter dran… 

Dazu holten wir einen portugiesischen Wein aus dem Keller. Denn wenn wir schon die Maronen in Portwein garen, dann sollten wir auch beim korrespondierenden Wein im Lande bleiben. Wir genossen den 2014er  Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. Damit er vor dem Ausschenken noch genügend Luft bekommt, haben wir den Menu Dekantierungsausgießer genutzt. Dieser Wein ist eines der Flaggschiffe des Weingutes Maritavora aus dem Douro-Tal. Er ist eine Cuvée aus den Rebsorten Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca. Einige der Rebstöcke sind über 100 Jahre alt und wurzeln entsprechend tief im Boden. Er reift 18 Monate in neuen Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Er präsentiert sich uns mit einem tollen Bouquet von reifen schwarzen Früchten und reifen Beerenaromen. 

Guten Appetit! 

Disclosure: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon. Dadurch werden die Artikel nicht teurer – aber wenn Du sie kaufst, bekomme ich ein paar Cent zur Finanzierung dieses Blogazines ab. 

Le Gourmand Gewinnspiel: 6 Weinpakete von Domaines Barons de Rothschild (Lafite) zu gewinnen

Hawesko, das Hanseatische Wein & Sekt Kontor, ist Deutschlands führender Versandhändler für hochwertige Weine und Champagner. Seit der Gründung 1964 hat sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten deutschen Importeure von Weinen aus aller Welt entwickelt. Fast ebenso lange besteht schon die Partnerschaft zwischen Hawesko und den Domaines Barons de Rothschild (Lafite). Für den 4. Advent hat Hawesko in Verbindung mit der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat sechsmal je drei Flaschen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 24.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Zum vierten Advent, mithin also zu Weihnachten 2018 könnt Ihr drei grossartige Tropfen, die ich selbst neulich genießen konnte, gewinnen. Allerdings halt: Es geht nicht um einen großen Bordeaux aus dem Hause Lafite. Aus Frankreich ist gar nur eine Flasche Champagner in dem Gewinn dabei. Viel spannender und interessanter sind die zwei Bouteillen vom Weingut Los Vascos aus Chile. Sechs Gewinner können also je ein Paket gewinnen bestehend aus:

  • Champagne Barons de Rothschild Brut
  • 2017 Los Vascos Sauvignon Blanc
  • 2016 Los Vascos El Aniversario Gran Selección

Chile, die Basken, die Rothschilds und der Wein

„Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ein Pionier in Chile zu sein, und mein Team vor diese Herausforderung zu stellen.“ So erklärt es Baron Eric de Rothschild. Er war der erste aus der Familie Rothschild, der die Winzerfamilie aus dem Bordelais in die weite Welt hinausführte. Das Weingut, das er in Chile kaufte, hat eine lange Geschichte. Die Familie Echeñique kam aus dem Baskenland und pflanzte um 1750 im Colchagua Valley die ersten Rebstöcke auf dem heutigen Weingut Los Vascos. Damit legte sie den Grundstein für den chilenischen Weinbau. Überaus erfolgreich produzierte Familie Echeñique im Laufe der Jahrhunderte chilenische Weine mit französischem Akzent. Mit der chilenischen Agrarreform im Jahr 1970 wurden alle Großgrundbesitzer enteignet. Familie Echeñique kaufte aber Ende der 1970er Jahre das Weingut zurück. Als Andenken an die ersten Besitzer nannten sie das Weingut Los Vascos, was übersetzt „Die Basken“ bedeutet.

Nach der Übernahme durch Éric de Rothschild wurde umfangreich investiert, Ziel war es Spitzenweine mit der Qualität der eigenen Bordeaux zu produzieren. Die bestehenden Rebflächen wurden umstrukturiert, neue Flächen bepflanzt, die Bewässerung perfektioniert und eine eigene Wetterstation eingerichtet. Die reichhaltigen Terroirs um Los Vascos und das immense Know-how der Produzenten bringen jedes Jahr Spitzenweine hervor. Hier schmeckt man förmlich die Leidenschaft der Winzer, die einzigartige Qualität des Bodens und der Reben.

Champagne Barons de Rothschild

Nur wenigen ist bekannt, dass die Familie Rothschild auch Champagner im Programm hat.  Die Wurzeln des neuen Champagnerhauses liegen in Vertus an der Côte des Blancs, wo der Chardonnay die wichtigste Rebsorte ist. Die Böden sind dort sehr kreidehaltig, was dem Wein eine spritzige Säure verleiht. Weitere Weinberge der Rothschilds finden sich im Montagne de Reims. Hier dominiert Pinot Noir und die Weine sind sanfter und anschmiegsamer. Die Cuvée daraus macht die Rothschild Champagner einzigartige. Genau diese Eigenart ist es, die den großen Champagnerhäusern ihren Ruhm beschert. Klassischer Champagner zeigt ist frisch und fein im Geschmack. Bei Barons de Rothschild hat man das verstanden. Anstatt unzähligen Stilistiken hinterherzurennen sind alle Weine vom Chardonnay geprägt, recht säurehaltig, schlank und grazil. Die Dosage ist niedrig gehalten, um das Terroir so deutlich wie möglich zu zeigen. Denn die Weinberge der Rothschilds gehören zu den besten der Champagne. Das Haus besitzt Lagen in berühmten Orten wie Mesnil-sur-Oger, Oger oder Avize. Vollernter wird man bei Barons de Rothschild nicht finden. Dafür aber kilometerlange Kellergewölbe in denen die Flaschen sur lattes, auf der Hefe, lagern. Mindestens 15 Monate bleiben die Weine in Kontakt mit der Hefe, was zu besonders feiner Perlage führt.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

In welchem Jahr kaufte die Familie Domaines Barons de Rothschild (Lafite) das Weingut Viña Los Vascos – und wurde somit Pionier in Chile?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Hawesko wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu Winzer schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Weinpaket der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 6 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 24.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch die Weine der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und die Domaines Barons de Rothschild (Lafite) in Kooperation mit Hawesko sagen Prost!

Service:

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

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Pasta con Pesto – immer lecker, immer köstlich und vor allem schnell zubereitet. Während die Pasta kocht, wirft man schnell die Pesto-Zutaten in den Mixer oder Mörser und fertig. Doch Pesto geht nicht nur klassisch mit Basilikum. Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung. Heute: Avocado-Spinat-Pesto. Absolut köstlich!

Auf dieses Pesto hat mich ein Beitrag von Sabine im Omoxx Blog gebracht. Das Grundprinzip für ein gutes Pesto ist ganz einfach: Etwas Gemüse oder Salat, etwas Nüsse und etwas harter Käse, dazu viel Olivenöl. Neben dem klassischen ligurischen Pesto à la Genovese ist vor allem noch das rote Pesto auf Basis von getrockneten Tomaten bekannt. 

Das Avocado-Spinat-Pesto ist mal etwas ganz anderes und eine grossartige Kombination von knackigem Spinat und cremiger Avocado. Ich habe dazu Walnusskerne angeröstet, die den Geschmack nochmal kerniger machen. Als Käse habe ich alten sardischen Pecorino genommen. 

Und wie kochen wir das jetzt?

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

Die Zutaten:

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 200g Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 halbe Limette
  • Pecorino oder Parmesan
  • 100g Walnüsse
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

  • Spinat gründlich waschen. 
  • Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl trocken rösten, etwas abkühlen lassen. 
  • Spaghetti kochen
  • Avocado halbieren, Kern entfernen
  • Spinat, Avocado, Walnüsse, Pecorino, Limettensaft, Knoblauchzehen in einem klassischen Handmörser oder in einem modernen Mixer zu einer cremigen Masse mixen. Während des Mixens Olivenöl dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
  • Wenn die Masse zu fest wird, etwas warmes Nudelwasser hinzugeben. 
  • Die Spaghetti abgiessen, in den Topf zurück geben, nicht mehr weiter erwärmen. Das Pesto unter die Pasta unterziehen. 
  • Sofort servieren. 

Guten Appetit!

Südtirol: Die Heimat von Speck, Käse, Apfel und Wein

Roland Trettl ist landesweit bekannt als Fernsehmoderator und Fernsehkoch. Mit den Shows The Taste, Kitchen Impossible, Grill den Profi  und First Dates – Ein Tisch für zwei ist er einem Millionenpublikum bekannt geworden. Doch sein Vorleben ist viel interessanter: Roland Trettl stammt aus Südtirol und war vom Guide Michelin mit einem Stern gekrönt – bevor er sich dem schnöden Mammon zuwandte. 

Roland Trettl ging durch die exzellente Schule von Küchengott Eckart Witzigmann, er kochte im Aubergine, im Tantris, war für Witzigmann im Restaurant Ca’s Puers auf Mallorca und führte das Restaurant Ikarus in Salzburg. Die exzellente Kochkunst liegt dem Südtiroler also im Blut. Die Liebe zu den Produkten vor allem – oder besser: zu den Lebensmitteln. Denn darauf legt er selbst allergrößten Wert: Wir leben von Lebensmitteln, wir kochen und essen, damit unser Körper funktioniert, damit wir gut leben können. Das Wort „Produkt“ hört sich künstlich an, eher wie ein maschinell hergestelltes Teil. Wir essen jedoch natürliche Dinge, die auf bzw. in unserer Erde wachsen. 

Vor wenigen Tagen präsentierte Roland Trettl einige der besten Lebensmittel aus seiner Heimat: Speck, Käse, Äpfel und Wein. Genau diese Lebensmittel spiegeln die traditionelle Lebensweise und Geschichte Südtirols. 

Roland Trettl ist ein waschechter Südtiroler. Er ist in Bozen geboren und aufgewachsen. So ist er perfekt geeignet, um Südtiroler Lebensmittel vorzustellen. Mit 16 Jahren hat er eine Kochlehre begonnen, da es zum Eishockey-Profi nicht gereicht hat. Mit 21 Jahren hat er Südtirol verlassen, und zu Eckart Witzigmann gegangen. Jetzt ist Roland Trettl das Gesicht der Kampagne zu EU-Gütesiegeln „Europa, wo Qualität zu Hause ist“. 

Das Förderprogramm informiert drei Jahre lang über die Qualitätsversprechen, die mit den europäischen Gütesiegeln geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützte geografische Angabe (g.g.A.) sowie der Auszeichnung DOC (Italienisch: „Denominazione di origine controllata“ für kontrollierte Herkunftsbezeichnung) verbunden sind.

Von 2018 bis 2020 klärt die Kampagne mit dem Untertitel „Authentischer Geschmack mitgarantierter Herkunft“ am Beispiel von Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A.,Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse Fachleute aus Handel und Gastronomie sowie Verbraucher darüber auf, welche Garantien die EU-Gütesiegel geben und welchen Mehrwert sie für Konsumenten und Produzenten bergen. Initiatoren der Kampagne sind das Südtiroler Apfelkonsortium, das Konsortium Stilfser Käse, das Südtiroler Speck Konsortium und das Konsortium Südtirol Wein. Das von der Europäischen Union geförderte Programm umfasst Aktionen im Heimatmarkt Italien und in den Exportmärkten Deutschland, den Niederlanden und Schweden.

Für den Handel sind insgesamt 540 Verkostungstage mit Südtiroler Apfel, Südtiroler Speck und Stilfser Käse geplant. Dabei sollen Endverbraucher sich davon überzeugen können, dass Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung auch geschmacklich den Unterschied machen. Zudem sind 12 Seminare zur Schulung von angehenden Wein-Profis vorgesehen. Darüber hinaus setzt die Kampagne auch auf die Zusammenarbeit mit Influencern. So erhalten mehrere Food- und Weinblogger die Gelegenheit, die vier Produkte mit EU-Gütesiegel kennenzulernen und sich bei Studienreisen nach Südtirol von den traditionellen und kontrollierten Herstellungsmethoden zu überzeugen.

EU-Gütesiegel stehen für garantierte Herkunft und Qualität

Die Gütesiegel der Europäischen Union zeichnen landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel aus, die eng mit ihrer Herkunftsregion, handwerklichen Traditionen und den Menschen, die sie herstellen, verbunden sind. Sie geben Verbrauchern die Sicherheit, ein authentisches und kontrolliertes Qualitätsprodukt zu kaufen. So garantiert die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), dass alle Produktionsschritte nach traditionellen Methoden in der Herkunftsregion erfolgt sind. Die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) dokumentiert, dass mindestens ein Produktionsschritt nach festgelegten Kriterien in der Herkunftsregion stattgefunden hat. Damit sind die Erzeugnisse rückverfolgbar – ein Aspekt, der für Konsumenten immer wichtiger wird. Das gilt auch für den Südtirol DOC Wein, den Südtiroler Apfel g.g.A., den Südtiroler Speck g.g.A. und den Stilfser g.U. Käse. Mit EU-Gütesiegel ausgezeichnet, stehen diese Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung für Qualität aus der Region Südtirol und beispielhaft für Qualität aus Europa.

Qualitätsprodukte Wein, Apfel, Speck und Käse

Die DOC-Herkunftsbezeichnung für Südtiroler Weine existiert seit 1971. Heute sind mehr als 98 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols DOC-klassifiziert. Alle Weine aus dem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen – beispielsweise mit einer Begrenzung des Höchstertrags, Mindestwerten für Alkohol- und Säuregehalt und vieles mehr. Dank seiner geografischen Lage und dem milden, alpin-kontinentalen Klima stellt Südtirol auf 5.400 Hektar Rebfläche ein überaus facettenreiches Weinanbaugebiet dar. Hier wachsen 20 verschiedene Rebsorten – etwa 60 Prozent davon sind weiß, 40 Prozent davon sind rot.

Der Südtiroler Apfel g.g.A. ist seit 2005 von der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt. Mit 300 Sonnentagen im Jahr, viel Regen im Frühling, einem in der Regel milden Sommer und Herbst bietet die Region ideale Bedingungen für den Apfelanbau auf bis zu 1.000 m Höhe. Dieses einzigartige Klima, gepaart mit einem kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbau, verleiht dem Südtiroler Apfel seine typische saftige und knackige Qualität. Aktuell tragen 13 Sorten das g.g.A.-Siegel: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Morgenduft, Jonagold, Pinova, Red Delicious, Topaz, Winesap.

Der Südtiroler Speck g.g.A. trägt seit 1996 die geschützte geografische Angabe. Die sorgfältige Auswahl des Schweinefleischs sowie klare Leitlinien und Kontrollen bei der Produktion machen den Südtiroler Speck unverwechselbar. Der Leitsatz der Hersteller„Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Luft“ ist Teil der gelebten Handwerkstradition,die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Typisch für den Südtiroler Speck sind sein würziger und leicht rauchiger Geschmack – nur der beste Speck bekommt das historische Brandsiegel.

Der Stilfser g.U. Käse ist seit 2007 von der EU als einziger Käse Südtirols mit geschützter Ursprungsbezeichnung anerkannt. Das spricht für traditionelle Qualität und den historischen Bezug zum Ursprungsgebiet: Die Herstellung des „Stilfser“ lässt sich bis ins Jahr 1914 zurückverfolgen. Es handelt sich um einen für die Region typischen Käse, der mindestens 60 Tage gereift ist. Hierfür wird frische Kuhmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen, die größtenteils oberhalb von 1.000 Metern Höhe liegen, innerhalb von 48 Stunden verarbeitet. Derzeit wird der Stilfser von Mila im Werk Bruneck und in der Sennerei Burgeis produziert.

Service:



Sai Spa: Die wohl beste tiefenentspannende Thai-Massage in München

Thai-Massage ist die ultimative Entspannung. Verspannte Muskeln, verrenkte Wirbel, ultra-harte Muskulatur im Rücken, knallharte Waden… was immer es auch ist, mein Tipp lautet: Thai-Massage. Seit meinem allerersten Thailand-Urlaub bin ich ein Fan der Thai-Massage. Und zwar der Richtigen. In München empfehle ich Euch das Sai Spa am Ostbahnhof.

Na klar, jeder kennt die üblichen Vorurteile – oder auch eigenen Erfahrungen – von „Thai-Massage„, von Happy Ending, von Sex-Arbeiterinnen. Nein Leute, das ist nicht seriös und das hat NICHTS mit ehrlicher, richtig guter Thai-Massage zu tun. 

Aktuell heisst der eine Trend „Sharing„. Nein, eine Massage will ich nicht teilen. Der andere Trend heisst „on Demand„. Videos gibt es on Demand und das Essen kommt mittlerweile auch zu ziemlich jeder Uhrzeit nach Hause über diverse Lieferservices. Jetzt gibt es auch die seriöse, exzellente Thai-Massage on demand. Das Sai Spa am Ostbahnhof ist dafür genau richtig. Denn hier stehen fünf Thailänderinnen parat, die bestens ausgebildet sind, um die verschiedensten gewünschten Massage-Techniken anzuwenden. Hier in Haidhausen, genau gegenüber vom Ostbahnhof ist eines der besten Münchner Thai-Massage-Studios. Doch wie alle exzellenten Läden kommt auch dieses von aussen eher schlicht daher. Das Sai Spa versteckt sich hinter einer unscheinbare Außenfassade. 

Und das setzt sich auch im Inneren fort: Understatement. Hier überwiegt kein Thailand-Kitsch. Neben der Aromaöl- und Thai-Massage sollte man sich auf keinen Fall das Signature-Treatment mit der Sai Classical-Massage entgehen lassen. Der Gast kann zwischen vier ganz unterschiedlich gestalteten Behandlungsräumen wählen – in ein Meer an Blau eintauchen oder unter dem Flügel einer Libelle entspannen. Ich ziehe meine Schuhe aus und schlüpfe in bequeme Schlappen. Meine Masseurin begrüßt mich sehr freundlich mit einem „Sawasdee kha“, bittet mich, Platz zu nehmen, meine Schuhe und Socken auszuziehen und fängt an, mir die Füße zu waschen. Die Fußwaschung erinnert irgendwie an die Bibel, doch ist sie wesentlich traditioneller und heiliger. Die junge Masseurin bittet mich in das Behandlungszimmer und dort entledige ich mich meiner Klamotten bis auf die Unterhose. 

Ich lege mich auf die Massageliege, die Masseurin kommt in den Behandlungsraum, bedeckt die Teile meines Körpers, die sie nicht als erstes malträtieren will, mit Handtüchern, ölt sich die Hände ein und fängt an. Ganz klassisch fängt sie an, meine Füße zu malträtieren. In den folgenden 60 Minuten folgt eine klassische, traditionelle Thai Massage. Volle Punktzahl also fürs Treatment. 

Man fühlt sich wie in einem der schönsten Wellnesshotels, nur mitten in München und ohne Übernachtungskosten. In Zeiten der Finanzkrise stellt das SAI SPA den idealen und kostengünstigen Weg dar, Massagen ohne weitere Verpflichtung zu genießen. Neben Sport- , Aromaöl- und Kräuterstempelmassagen wird im SAI SPA vor allem die Thai Massage zelebriert, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Meine thailändische Therapeutin entspannt meine Muskulatur mit geschulten Griffen und dehnenden „Winkelzügen“, wie man sie wohl nur in Thailand erlernen kann. Nach der 60-minütigen Thai Massage ist mein Körper rundum entspannt und ich fühle mich wohl.

Das Ritual „Massage“ gehört in Asien zum Alltag. In der westlichen Welt erfreut sich die traditionelle Thai Massage seit den 90er Jahren immer größerer Beliebtheit. Dazu trägt auch die Popularität Siams als Reiseziel bei. Dem Sai-Spa-Team, dessen Therapeutinnen alle aus Thailand stammen, und die perfekt in der Heimat sowie in Deutschland ausgebildet wurden, ist es deshalb besonders wichtig, ein authentisch-asiatisches Gefühl zu vermitteln – aus Verbundenheit und Liebe zur Heimat. Ohne Hektik, ohne Lärm. 

Es sind die Rücken-, die Fuß-Massage und die „Sai Classical Massage“, die zur besseren Bewältigung des (Büro)-Alltags beitragen und nach körperlicher Anstrengung neuen Schwung verleihen. Die traditionelle Thai-Massage dient „eher“ der Regeneration und Relaxation. 

Entspannende Massagen, authentisches Ambiente und asiatische Gastfreundschaft – mit diesem harmonischen „Dreiklang“ möchte Sai Spa den perfekten Rahmen für ein besonderes Erlebnis schaffen – in einer traditionellen Thai Massage und einem Asia Day Spa. Irgendwie vergeht die Zeit dann ganz schön schnell und der ganze Spaß ist auch schon wieder vorbei. Denn immer dann, wenn ich total tiefenentspannt bin, falle ich in ein Speed Napping. Wenn ich dann aufwache bin ich total locker, tiefenentspannt und optimal massiert. War irgendwas unangenehm? Nein. Habe ich irgendwas vermisst? Nein. Es war alles optimal.  

Ich verlasse das Sai Spa also nicht nur tiefenentspannt, sondern auch mit einem guten Gefühl und rufe aus diesem Grund hiermit offiziell zum Nachmachen auf! Das Spa Menü findet ihr hier. Bei allem Verständnis für kurze Lunch-Break-Massagen: eine richtige Thai-Massage wirkt erst ab 60, möglichst ab 90 Minuten. Das Geld sollte Euch Eure Gesundheit schon Wert sein. Denn: ihr erspart Euch damit den ganzen Mist und Aufwand, mit der deutschen Krankenkasse, mit irgendwelchen Pseudo-Fango  oder gar nur Wärme-Packungen, irgendwelche auf 20 Minuten beschränkten Behandlungen. Das ist alles nur Quatsch. Sorry, aber meines Erachtens verar***en die deutschen Krankenkassen hier ihre Mitglieder. Das deutsche System der Massage fängt oben am Rücken, an der Schulter an und arbeitet sich dann runter. Die Therapeutinnen, die Thai-Massage gelernt haben, fangen an den Füßen an und merken aufgrund der Verspannungen in den Füßen bereits, wo der Patient an welchen Stellen im Rücken, in den Beinen etc. es am meisten nötig hat. 

Vor einigen Jahren war ich schon mal im Sai Spa – damals noch an alter Stelle am Max-Weber-Platz. Die neuen Räumlichkeiten sind zwar deutlich anspannender doch deutlich besser. Denn hier sind die Behandlungsräume echte Räume. Die erste Location war gebaut wie die richtigen Thai Spas – nur mit Vorhängen zwischen den Behandlungsmatratzen. Doch in der ersten Location zog es wie Hechtsuppe. Während ich da zur Massage lag, hatte ich einen permanenten kühlen Luftzug am Körper – etwas, das in Thailand sehr angenehm sein mag, in München jedoch nicht wirklich. Vorbei. Jetzt ist alles echt bestens, die jeweils eigenen Behandlungszimmer geben wesentlich mehr Individualität und Intimität. 

Nach dem Treatment bekomme ich noch einen Becher mit heißem Kräutertee angeboten, bevor ich zahle, mir wieder meine Schuhe anziehe und gehe. Ich erwache nun aus meinem thailändischen Traum und befinde mich nun wieder im Alltag, mitten in München. Total tiefenentspannt schwinge ich mich auf mein Radl und gehe den Rückweg ganz locker an. Ich weiss es genau, ab morgen werden die Rückenschmerzen der letzten Wochen verschwunden sein. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Disclosure:

  • Herzlichen Dank an Sai Spa für die Einladung. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meinen Artikel, meine Meinung gehabt. 

Le Gourmand Gewinnspiel: TasteTwelve Schlemmer-Gutscheinbuch für München zu gewinnen

TasteTwelve – der aktuelle Gourmetführer für München ist da. Dieser motiviert die Feinschmecker in München die eigene Stadt von einer anderen, kulinarischen Seite zu entdecken. Zwölf Restaurants, für jeden Monat des Jahres eines, bieten einen Einblick in fremde Kochtöpfe, fremde Stadtviertel und fremde Esskulturen. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Exemplare TasteTwelve München für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Mit einer Gültigkeit vom Herbst 2018 bis einschliesslich 31. Dezember 2019 ist der Restaurantführer ein perfektes Geschenk für alle Feinschmecker, Genussmenschen und Leckermäuler. 

TasteTwelve präsentiert neben München jeweils zwölf Restaurants in vielen weiteren europäischen Städten: Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Rhein-Neckar, Stuttgart und Wien. Dabei können sich TasteTwelve-Inhaber auf ausgewählte Restaurant, vom Geheimtipp über Szene-Lokal, bis hin zur Sterneküche freuen. München glänzt unter anderem mit kulinarischer Exotik aus Peru, asiatischer Fusionsküche mit exzellentem Wine-Food-Pairing und Kunst auf dem Teller im sternewürdigen Museumsrestaurant. TasteTwelve inspiriert dazu, all dies für sich zu entdecken und so den eigenen Geschmackshorizont zu erweitern.

Eine Besonderheit bei diesem speziellen Restaurantführer ist die Einladung, die jeder Besitzer des Buches bei einem Restaurantbesuch zu zweit erhält. Denn Gäste, die mit TasteTwelve kommen, werden auf eines der beiden bestellten Hauptgänge bzw. einen Gang des bestellten Menüs eingeladen. Dabei ist bei der Reservierung lediglich der Hinweis, mit dem Restaurantführer zu kommen, anzugeben und diesen bei dem Besuch mitzubringen. Denn jede Einladung gilt nur einmal pro Buch, welches vom Restaurant mit einem persönlichen Gruß oder einem Stempel abgezeichnet wird.

Der TasteTwelve Gourmetführer erinnert mich an das Gutscheinbuch Mercussini, über das wir 2007, 2008 und 2009 bereits berichtet haben, das jedoch eingestellt wurde. Doch das TasteTwelve ist deutlich kleiner, da es deutlich weniger Restaurants anbietet. Die Restaurants – zumindest in München – gehören nicht zu den Standard-Restaurants der Stadt, es ist kein Biergarten, keine Schwemme und auch kein Michelin-Stern-Restaurant dabei. Es sind alles eher Geiheimtipps, wie beispielsweise das Gabelspiel, das von einem Pärchen betrieben wird, die früher im Tantris gearbeitet haben. In meinen Augen ist das Gabelspiel noch ein Hidden Champion, der bald mit einem Stern gekrönt werden könnte. Im TasteTwelve sind keine Gutscheine zum Ausreissen, sondern die Gastronomen „entwerten“ die Seiten durch Stempel oder Unterschrift. Dadurch wird das Buch auch irgendwie aufgewertet. Außerdem macht das Buch durch die gebundene Ausführung deutlich mehr her.

Fazit:

Das TasteTwelve ist ein optisch wie inhaltlich sehr hochwertiges Büchlein, das perfekt in jede Handtasche passt, ohne diese auszubeulen. Jedes der präsentierten Restaurants ist es wert, besucht zu werden. Und mit dem TasteTwelve Gutscheinheft wird der Besuch etwas günstiger. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie lautet die Überschrift zum TasteTwelve München – ergänze das fehlende Wort: Die Genussmetropole mit ….. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von TasteTwelve wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu München schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Exemplar TasteTwelve München nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

  • Werde Fan unser Facebook-Fanpage.
  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch das Schlemmer-Gutscheinbuch TasteTwelve gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und TasteTwelve wünschen Guten Appetit!


Die neue Ausgabe von TasteTwelve ist ab sofort online, in ausgewählten Buchhandlungen und bei verschiedenen Vertriebspartnern erhältlich. 

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: Champagne Bollinger Special Cuvée Brut zu gewinnen

Champagne Bollinger

007 – drei Zahlen, die auf der ganzen Welt für nur einen Charakter stehen:  den bekanntesten und wohl auch besten Geheimdienstmitarbeiter Ihrer Majestät. James Bond ist als Genussmensch bekannt. Neben seinem trockenen Martini, natürlich geschüttelt, nicht gerührt, trinkt die Leinwandlegende ebenso gern Champagner. Und da nur eine Marke: Bollinger. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat drei Flaschen Bollinger Special Cuvée Brut für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum dritten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 17.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Laut einer Studie von  Wissenschaftlern der Universität Otago in Neuseeland, die im Medical Journal of Australia veröffentlicht wurde, geniesst James Bond reichlich Alkohol vor, während und nach der Arbeit. Denn: Den Forschern zufolge konsumierte Bond in allen 24 Filmen insgesamt 109 alkoholische Getränke – in einer Gesamtlaufzeit von nur knapp 50 Stunden. Das ergibt rund zwei Drinks pro Stunde. 

Überraschend: Nur 18 der von Bond genossenen Drinks waren Wodka-Martini. Viel öfter trank er Wein, Schnäpse, Cocktails – und vor allem Champagner. Und manchmal sogar ein Bier. Und wenn er Champagner trinkt, dann trinkt er Bollinger

Übrigens, der Bollinger Special Cuvée Brut besteht zu 60% aus Pinot Nori, 25% Chardonnay und 15% Pinot Meunier. Dabei kommen die Weine zu über 85% aus Grand und Premier Lagen. Er reift mindestens doppelt so lange in den Weinkellner als gesetzlich verlangt und bekommt nur eine geringe Versanddosage von 8 Gramm pro Liter. Im Glas zeigt er sich mit einer schönen goldenen Farbe mit leichten Reflexen der roten Trauben sowie feinen Bläschen. An der Nase finden wir ein komplexes und reiches Aroma von reifen Früchten und Gewürzen wie etwa gerösteten Äpfeln, Apfelkompott oder etwa Pfirsich. Am Gaumen entfaltet sich eine großartige Struktur, mit viel Länge, samtige Bläschen, Birne, Brioche und würzigen Aromen von frischer Walnuss. Die Bollinger Special Cuvée Brut passt perfekt zu allen Fischgerichten, insbesondere zu Sushi und Sashimi. Aber auch Krustentiere sowie Geflügel und weisses Fleisch passen perfekt. 

Champagne Bollinger Special Cuvée Brut trinkt sich am besten zusammen mit Freunden an ganz besonderen Momenten. Um die Aromen am besten zur Geltung zu bringen sollte die Special Cuvée am besten zwischen 10 und 12°C serviert werden. Und für diejenigen, die Champagner gern etwas liegen lassen wollen: er lässt sich auch perfekt im Keller lagern. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
Welchen Champagner genoss Sophie Marceau als Elektra King im Film James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug zusammen mit James Bond?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Champagne Bollinger wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu „Bond created Woman“ von James Bond schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Bollinger Special Cuvée Brut 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 3 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 17.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche Champagne Bollinger gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Champagne Bollinger sagen „Prost!“.

Fotos: (c) Champagne Bollinger

HOGA 2019: Bayerns Gastro-Fachmesse spezialisiert sich

Brewee ist Bayerns innovativstes Gastro Start-up. Die Fachjury des HOGA Start-up Wettbewerbs wählte das Münchner Start-up zum Gewinner des Wettbewerbs. Die Preisträger präsentierte die HOGA – Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vor wenigen Tagen in München. 

Die Gastgebermesse HOGA Nürnberg ist die zentrale bayerische Plattform des Gastgewerbes. Vom 13. bis 15. Januar 2019 bringt die HOGA Fachleute aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zusammen und liefert Neuheiten und Trends der Branche.

Das Gastgewerbe ist eine Branche zum Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken und Erleben sowie für den persönlichen Austausch. Bayerns Gastronomen, Hoteliers, Bäcker, Konditoren, Caterer, Metzger und die Profis der Gemeinschaftsverpflegung sind dazu eingeladen, auf der HOGA die Neuheiten und Trends der Branche zu entdecken, Kontakte zu Partnern und Kollegen zu knüpfen, aktuelle Food-Trends zu testen und die passende Ausstattung für den Beginn der neuen Saison zu finden.

Die Messe will sich nach den Worten von Thomas Förster, Vizepräsident des DEHOGA Bayern, spezialisieren auf die Bereiche Start-ups in der Gastronomie, Batista-Meisterschaft und Latte-Art. Thomas Förster verdeutlichte, dass die Hotellerie und Gastronomie eine der wichtigsten Branchen in Bayern ist. In Bayern gibt es etwa 39.500 Hoteliers und Gastronomen. Über 400.000 Erwerbstätige sind in dieser Branche tätig, das heisst, dass mittlerweile jeder 20. Erwerbstätige in Bayern in einem Hotel- oder Gastronomiebetrieb arbeitet. Rund 10.000 Auszubildende, also etwa jeder 10. Auszubildende Bayerns lernt derzeit einen Ausbildungsberuf der Branche. 

Das Reiseland Bayern zieht jährlich mittlerweile rund 37 Millionen Gäste an, die über 94 Millionen Übernachtungen tätigen. Damit gehört Bayern zu den führenden Tanzjahres-Destinationen in Europa und ist das Tourismusland Nummer 1 in Deutschland. 

Zu den aktuellsten Äußerungen des CDU-Politikers Friedrich Merz, dass er die Reduzierung der Mehrwertsteuer für die Hotellerie am liebsten wieder rückgängig machen würde, machte Thomas Förster deutlich, dass er „gern mal Herrn Merz erklären würde, was für ein zusätzliches Steuervolumen durch die reduzierte Mehrwertsteuer in das Staatssäckel gespült wurde“. 

Und in Richtung von Andrea Nahles betonte der Vizepräsident des DEHOGA Bayern, dass „wir mehr Flexibilität am Arbeitszeitgesetz brauchen.“ Hierbei ginge es nicht um mehr Arbeit, sondern um die flexiblere Verteilung des Arbeitszeitgesetzes. „Wir wollen nicht, dass die Leute mehr arbeiten“, sagte Förster, sondern „dass unsere Mitarbeiter sich die Zeit selbst freier einteilen können.“

Innovationen für das Gastgewerbe

Start-ups, die das bayerische Gastgewerbe mit neuen Ideen versorgen, konnten beim HOGA Start-up-Wettbewerb einen Platz im HOGA-Novum gewinnen, dem Bereich, in dem die HOGA-Besucher die Trends von morgen entdecken können. 25 Start-ups haben sich beworben, um dem bayerischen Gastgewerbe mit ihren innovativen Produkten und Lösungen frischen Wind zu verleihen.

BREWEE

Die Gastgebermesse HOGA hat zum Start-up-Wettbewerb aufgerufen, um Bayerns kreativstes Gastro Start-up zu finden. Die Fachjury, bestehend aus Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und Nürnberger Unternehmerin, Thomas Förster, 1. Vizepräsident DEHOGA Bayern, Hakan Gözen von METRO Deutschland und Stephan Dovern, Projektleiter HOGA Nürnberg, hat das Münchner Start-up Brewee zum Gewinner gewählt. 

Brewee ist ein junges studentisches Start-up aus München, das es sich zur Mission gemacht hat, durch ein interaktives Netzwerk individualisiertes Bier für Gastronomie, Hotels und Events zu ermöglichen. Dadurch kommt mehr Vielfalt an Bier in die Branche und dabei sollen gleichzeitig Mikrobrauereien unterstützt werden. „Wir schaffen eine komplette Produktpersonalisierung für das eigene Bier. Das funktioniert indem wir die Zielgruppe und den Betrieb unserer Kunden genau analysieren und ein passendes Gesamtkonzept, von kreativer Biersorte bis hin zum Etikett, individuell ausarbeiten. Darüber hinaus sind wir durch die Gestaltung eines IoT Systems dabei, Brauereien smart zu vernetzen. Dadurch können Brauereien ihre Brauauslastungen untereinander ausgleichen und somit nachhaltig Hand-in-Hand arbeiten. Wir wollen damit kleineren Brauereien ermöglichen, schnell, effizient und wirtschaftlich arbeiten zu können,“ so Theresa Barsy, Mitbegründerin von Brewee.

Die vier Brewee-Gründer präsentieren sich als Gewinner des Start-up-Wettbewerbs auf der Gastgebermesse HOGA 2019 vom 13. bis 15. Januar in Nürnberg und erhalten 2.000 Euro Preisgeld sowie weiteren Marketing-Support vom DEHOGA Bayern. Die Freude bei den Münchner Jung-Unternehmern ist groß: „Wir sind immer noch überwältigt und freuen uns riesig über den Sieg beim HOGA Wettbewerb. Dadurch haben wir die Chance, unser Konzept einem großen Fachpublikum zu präsentieren und direkt in Kontakt mit Interessenten zu kommen. Wir freuen uns schon auf den Austausch.“

Die drei besten Gastro-Start-ups erhalten je einen Messestand im HOGA-Novum auf der HOGA Nürnberg 2019 (13. bis 15. Januar). Im HOGA-Novum trifft sich die Zukunft des Gastgewerbes: Start-ups aus allen Bereichen präsentieren hier ihre Ideen, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen.

Food & Beverage

Neben den großen Food-Anbietern werden auf der HOGA verschiedene Trends präsentiert, wie Bio, Regionalität und „Alles rund ums Fleisch“, aber auch für die vegane Küche oder italienische Gastbetriebe gibt es Informationen und Angebote. Bekannte Köche machen den Messebesuchern Appetit auf die aktuellen Trends und verraten dabei ihre Tricks.

Der Bayerische Brauerbund bringt die Bier-Vielfalt auf die HOGA und auch die fränkischen Winzer zeigen den Messebesuchern ihr Angebot. Die Deutsche Barkeeper Union trägt neben den Süddeutschen Cocktailmeisterschaften auch die Deutschen Meisterschaften im Flair Bartending auf der HOGA aus und zeigt damit aufregende Drinks und extravagante Artistik. Alles rund um Kaffeespezialitäten und Spezialitätenkaffee gibt es in der„Rösterei“. Dort treten die besten Baristi Deutschlands im Rahmen der Deutschen Kaffeemeisterschaften der Specialty Coffee Association SCA gegeneinander an, um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Digitale Lösung und Unterstützung bei der Online-Präsenz

Ein Restaurantbesuch lässt sich nicht durch digitale Mittel ersetzen, aber digitale Lösungen können Gastronomen und Hoteliers entlasten und sie bei ihrer Arbeit unterstützen, damit mehr Zeit für den Gast bleibt. Verschiedene Software und IT-Dienstleistungen werden auf der HOGA vorgestellt. Gastronomen, die das Internet nutzen möchten, um mehr Aufmerksamkeit für ihren Betrieb zu generieren und Social Media-Kanäle für ihre Werbung einsetzen möchten, können sich auf der HOGA kostenlos beraten lassen und Workshops zu Themen, wie Food- Fotografie besuchen. Hochkarätige Unterstützung kommt in diesem Bereich von Alexander Herrmann sowie von erfolgreichen Food-Bloggern, wie Petra Hola-Schneider  und Annette Sandner .

Service:

Eine kulinarische Reise zu 100 Genussorten in Bayern

Bayern feiert sich selbst. Der Freistaat Bayern feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Dabei darf natürlich das Thema Genuss nicht zu kurz kommen. Jetzt gibt es die ganze Vielfalt des Genusslandes Bayern zusammengefasst in einem Buch: Mit „100 Genussorte in Bayern“ präsentiert die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift essen & trinken einen Reiseführer für Genießer. 

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaliber stellte den kulinarischen Reiseführer 100 Genussorte in Bayern: Ein kulinarischer Reiseführer vergangenen Freitag in München vor. „Mit unserem Genussführer wollen wir Appetit machen auf eine Entdeckungsreise zu den kulinarischen Schätzen der verschiedenen Regionen Bayern“, sagte die Ministerin bei der Buchpräsentation. 

Das Buch entführt die Leser in die Regionen Franken, Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie in die Oberpfalz. Dort wurden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Freistaates Bayern Genussorte ausgezeichnet, die sich durch ihre besonders hochwertigen regionalen Spezialitäten hervortun. Die Erläuterungen zur geografischen Lage werden durch historische Fakten und zahlreiche großformatige Fotografien ergänzt.

Von Alzenau in Unterfranken ins oberbayerische Waging, vom Allgäu bis ins Oberpfälzer Waldsassen. „Jede Region hat ihre charakteristischen Spezialitäten, die es zu entdecken lohnt“, so Kaniber. Auf rund 270 Seiten gibt es interessante Geschichten und eindrucksvolle Bilder rund um die Schmankerl, die Menschen, die sie mit viel Liebe herstellen, und die Landschaften, die davon geprägt werden.

Die 100 Genussorte wurden in einem Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums von einer unabhängigen Jury ermittelt. Ziel des Wettbewerbs war es nach den Worten der Ministerin, „das Bewusstsein der Verbraucher für die Genussvielfalt der Regionen und die Einzigartigkeit unserer Spezialitäten zu schärfen.“ Das Buch ist – wie auch der Wettbewerb – Baustein der bayerischen Premiumstrategie für Lebensmittel. Im Vordergrund des Reiseführers stehen jedoch die Menschen – Winzer, Bauern, Senner oder Brauer – die sich in den Gemeinden für die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Lebensmittel engagieren. Sie kommen in Kurzinterviews zu Wort und geben Einblicke in die Produktion verschiedener Köstlichkeiten. Neben dem bekannten Nürnberger Lebkuchen bietet das Genussland Bayern nämlich noch vieles mehr. Zum Beispiel Weißwein aus Iphofen, Whiskey aus dem Spessart oder „Goldene Landpomeranzen“ aus Passau. 

Der kulinarische Reiseführer erscheint im Landwirtschaftsverlag und kostet 24 Euro. 

Service:

St. Leonhardshof: Stuten, Stutenmilch und Pferdekäse

Stuten werden gemolken? Stutenmilch und Käse aus Stutenmilch – gibt es sowas überhaupt? Milch und Käse von Kühen, Schafen und Ziegen kennen wir. Im wunderschönen Chiemgau liegt ein Gestüt, auf dem Pferde vor allem zur Stutenmilch-Produktion gezüchtet werden. Der St. Leonhardshof widmet sich dabei vollkommen der Zucht der namensgebenden Pferderasse: den Leonhardern.  Bei einem Tag der Offenen Tür schauen wir uns die Vorstellung der Pferde, das Melken der Stuten und Ponyreiten an und verkosten die Naturprodukte. Ein Tag für die ganze Familie.

Der gelernte Landwirt und Wasserpionier Johann Abfalter begann hier im Jahr 2008 mit der Zucht dieser neuen Rasse, deren Charaktereigenschaften außergewöhnlich sind. Und die das Züchterherz genauso erfreuen, wie viele ernährungsbewusste Menschen. Denn aus der Stutenmilch werden sehr geschmackvolle und gesundheitsfördernde Naturprodukte hergestellt.

Bei einem Tag der Offenen Tür lernten wir das Gestüt im wunderschönen Chiemgau kennen. Hier, östlich des bayerischen Meeres, haben die Pferde köstliche Wiesen unter den Hufen und die Alpen vor den Augen. Was für ein herrliches Pferdeleben. 

Einen kleinen Einblick gibt Euch unser Video:

Die Entstehung des Leonharders geht auf die Zuchtbemühungen des Landwirts und Züchters Johann Abfalter, dem auch die St. Leonhards Quellen gehören, zurück, der auf seinem St. Leonhards Hof im bayerischen Grabenstätt/Chiemgau im Jahr 2008 mit der Zucht dieser neuen Pferderasse begann. Zuvor hatte die Inhaberfamilie die Idee, aus Stutenmilch in der hofeigenen Naturkäserei naturbelassene und schmackhafte Produkte für ernährungsbewusste Kunden herzustellen. Vor dem Hintergrund, Tier, Mensch und Natur in Einklang bringen zu wollen und der Verantwortung gegenüber den Stuten gerecht zu werden, stellte sich daher die Frage, was mit den “überschüssigen” Fohlen geschehen soll. Um Stutenmilch zu gewinnen, muss die Stute nun einmal ein Fohlen austragen – mit der Folge, dass sich der Pferdebestand schnell erhöhen würde. Schnell war klar, dass kein Verkauf an Metzger oder Händler erfolgen sollte. Stattdessen entschied sich Johann Abfalter dafür, eine neue Pferderasse zu züchten, bei der es sich um ein auch für Kinder geeignetes Freizeitpferd handeln sollte. Für die Kombinationszüchtung wurden die drei Ausgangsrassen Pura Raza Espanol, Welsh Cob und Haflinger ausgewählt, wobei Letztere auch mit guten Melkeigenschaften überzeugte. Im Jahr 2011 wurde der Leonharder als eigenständige Pferderasse anerkannt, amtlich zugelassen und nach seinem Heimatgestüt benannt. Seither sind viele der Fohlen vom St. Leonhards Hof durch den offiziellen Zuchtverband, den Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialpferderassen e.V., bewertet und prämiert worden. Zugleich ist der Bestand des Gestüts durch die kontinuierliche Pferdezucht inzwischen auf rund 140 Leonharder angewachsen, die sich in allen Farben, von Weiß über Rotbraun bis zum Rappen, präsentieren. 

Die Herde aus Stuten und Fohlen wird auf dem St. Leonhards Hof mit viel Auslauf gehalten und ausschließlich biologisch ernährt. Gefüttert wird Heu aus Bioland-zertifizierter Landwirtschaft. Die Stutenmilch kommt zum größten Teil den Fohlen zugute, die in den ersten sechs Lebenswochen ohne Ersatznahrung ausschließlich mit der Milch ihrer Mutterstute versorgt werden. Erst danach wird ein Teil der etwa 15 bis 20 Liter, die eine Stute täglich gibt, für die Produktion von verschiedenen Käsesorten aus Stuten- und Ziegenmilch verwendet.  

Der Leonharder ist nach Unternehmensangaben ein vielseitig einsetzbares Reitpferd. Es eignet sich hervorragend als zuverlässiges und umgängliches Freizeitpferd, das sowohl von Erwachsenen als auch Kindern geritten werden kann.

St. Leonhards hat in Ruhpolding unter dem Namen St. Georg eine eigene Naturkäserei eröffnet. In dem Betrieb werden Stuten- und Ziegenmilchprodukte hergestellt. Die Stutenmilch wird unmittelbar nach dem Melken tiefgefroren und in Ruhpolding mit Ziegenmilch vermischt (40 Prozent Stutenmilch und 60 Prozent Ziegenmilch). Die Ziegenmilch wird gebraucht, weil Stutenmilch nicht genügend Kasein hat. Dies wird jedoch zum Käsen benötigt. Die Ziegenmilch wird von den Bioland-Bauernhöfen der Familie Bauer aus Surberg bei Traunstein und Attl’s Bio-Ziegenhof in Muttering bei Fridolfing zugekauft. Die Stutenmilch stammt vom St. Leonhards Hof. In der Käserei entstehen Frischkäse, Weichkäse, Camembert und Molke in Handarbeit. Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker haben keinen Platz in den Produkten aus der eigenen Naturkäserei.

Die Produkte wie naturreine Molke, Camembert, Frisch- und Weichkäse bestehen aus Stuten- und Ziegenmilch. Diese innovative Mischung spricht nicht nur gesundheitsbewusste Menschen an, sondern auch Feinschmecker und Liebhaber des Besonderen. 

Stutenmilch verfügt über einen hohen Gehalt an Immunglobulinen, Glykoproteinen und Vitamin C. Deshalb schwören viele auf die Stuten-/Ziegenmilch-Produkte, weil sie ein geschwächtes Immunsystem stabilisieren und Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Laut Martin Abfalter ist die Molke beispielsweise für die Darmgesundheit oder nach einer Chemotherapie hilfreich. Stutenmilch hat nur etwa ein Prozent Fett, das jedoch sehr reich an ungesättigten Fettsäuren ist.

Mir persönlich hat die Stutenmilch extrem gut geschmeckt. Ich habe mir gleich noch ein Sixpack an kleinen Stutenmilch-Fläschchen vor Ort gekauft und in den folgenden Tagen die Portion Extra-Energie genossen. Und auch der Camembert sowie der Weichkäse in Öl waren ein schöner Genuss. Sehr empfehlenswert. 

Service:

Refill: Kostenloses Leitungswasser im Restaurant

Was in Frankreich, Italien und Spanien selbstverständlich ist, ist in Deutschland immer noch ein Unding: kostenloses Wasser auf dem Tisch. Seit kurzem gibt es eine Initiative in Deutschland, die das ändern will: Refill. Doch lässt eine weite Verbreitung nach wie vor zu wünschen übrig.

In Frankreich ist es überhaupt kein Problem zum Essen eine „caraffe d’eau“ zu bestellen. Dafür bekommt man eine simple Glaskaraffe mit Leitungswasser. Das kostet nichts, es erfrischt und es schmeckt gut. Und auch wenn man ein größeres Menü mit Wein bestellt, ist es überhaupt kein Problem, eine Karaffe Leitungswasser zu trinken. Doch in Deutschland ist es mehr als unerwünscht. Es ist schlicht ein Unding. Ob man will oder nicht, der Gast ist gezwungen, eine Flasche Mineralwasser zu bestellen, zu bezahlen. Aber warum?

Das Leitungswasser in Deutschland hat Trinkwasserqualität. Wenn ich in einem Gourmetrestaurant eh um die 100 Euro für ein Menü zahle, warum muss ich dann auch noch ein paar Euro extra für Wasser zahlen? Oder auch in einem Café zu Kuchen und Kaffee – muss ich dann extra eine Flasche Wasser bezahlen? Reicht nicht auch ein Karäffchen Leitungswasser?

Refill Deutschland

Die Initiative Refill hat es sich zum Ziel gesetzt, den Glas- und Plastikmüll in Deutschland zu reduzieren.  Es geht um „Zero Waste“. Kostenloses Trinkwasser in der ganzen Stadt – das ist die Idee der Initiative Refill, die jetzt auch in Berlin, München und anderen Städten am Start ist. In allen Cafés, Bars und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster kann der Gast kostenfrei Leitungswasser in sein mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Denn auch das ist ein Gedanke von Refill: Immer die eigene Trinkflasche dabei haben und an jeder Stelle auffüllen lassen, wo auch immer man gerade ist.

Die Schlagworte sind dabei:

  • Habe deine Trinkflasche dabei!
  • Schütze unsere Umwelt!
  • Trink genug Wasser! Lebe gesund!
  • Spare Geld!

Das Konzept lässt sich verkürzen auf: 

  • Plastikmüll vermeiden
  • Leitungswasser trinken
  • Wasserflasche auffüllen

Refill Berlin

In Berlin ist das Refill-Konzept schon sehr verbreitet. Als ich zur EAT! Berlin in mehreren Restaurants weilte, sah ich eigentlich überall die blauen Flaschen mit Bügelverschluss, die von den Berliner Wasserbetrieben gestellt werden. Am Abschlussabend im Waldorf-Astoria Berlin sah ich den Abfüllbehälter in der Küche – siehe das Foto oben. Außerdem sah ich die Refill-Flaschen in Sternerestaurants wie im Einsunternull und bei Sonja Frühsammer.

Refill München

Doch in München – und ich belasse es bei meinem Artikel bei meinen beiden Lieblingsstädten, in denen ich mich am besten auskenne – ist das Konzept noch nicht so richtig angekommen. Bisher habe ich in keinem Münchner Sternerestaurant Leitungswasser der Stadtwerke München (SWM) angeboten bekommen. Liegt es etwa daran, dass die SWM keine blauen Flaschen und Nachfüllgeräte anbieten? 

Auf der Webseite von Refill München finde ich die Filialen von Basic, ein paar Frisöre, Schreibwarenläden und Buchhandlungen, Cafés und andere Läden. Hier kann sich jeder seine mitgebrachte Flasche mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Während in diesem Artikel in der Süddeutschen das Refill-Konzept  für München gefeiert wird, finde ich die bisherige Ausbeute eher suboptimal. In der Bundeshauptstadt, die bekanntermassen arm aber sexy ist, haben es die Gourmettempel nicht nötig, noch extra Geld für Wasser zu verlangen. Zumal das Berliner Leitungswasser köstlich ist. Die SZ feierte im letzten Jahr die 40 Münchner Läden und Cafés, die schon zwei Monate nach Start mitmachen. Ok, nice. Jetzt sind es zwar deutlich mehr Läden – aber noch keine Cafés, Restaurants oder gar Gourmet-Tempel.

Refill kommt aus Bristol

Das Konzept kommt aus Bristol in England, irgendwann entdeckt Stephanie Wiermann, Grafikerin und Webdesignerin aus Horst in Schleswig-Holstein, einen Tweet der Briten. Sie fand die Kampagne klasse, und sagte sich: Wenn das in England läuft, läuft das doch sicher auch in Hamburg.

Ja, das Konzept ist soweit cool. Aber meines Erachtens noch nicht stark genug verbreitet. Ein Trend ist es – zumindest in München – noch lange nicht. Während in Berlin die Schützenhilfe der Berliner Wasserbetriebe das Konzept sicherlich stark voran bringt, fehlt eben dies noch in München durch die SWM.

Und noch ein handwerklicher Fehler: Während es die passende Webseite refill-berlin.de für Berlin existiert, so führt die URL refill-muenchen.de nur als billige Weiterleitung auf ein Landhaus in Gerolstein.

Fazit:

Eigentlich ein unterstützenswertes, exzellentes Konzept. Doch ist der Erfolg oder die jeweilige lokale Durchsetzung an den Märkten noch extrem unterschiedlich.

Natürlich ist dieser Artikel nur sehr subjektiv, denn ich habe nur Momentaufnahmen aus Berlin und München und weiss nicht, wie es in anderen Städten aussieht.

Habt Ihr in Eurer Stadt Refill gesehen? Wie sehen Sterneköche dieses Konzept? Was haltet Ihr davon? Ich freue mich auf Eure Meinung in den Kommentaren. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Die 5 coolsten Orte für Berlin im Winter

Berlin ist cool. Nicht nur dann, wenn eh alle Welt es cool findet. Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und langsam aber sicher finden Veranstaltungen statt, die auch zu einer Hauptstadt passen. Die Provinzialität verschwindet langsam. Wir haben für Euch fünf der schönsten Plätze gefunden, in denen sich kultivierte Menschen, die zu intelligent und niveauvoll fürs Berghain sind, wohl fühlen.

Friedrichstadt-Palast Berlin

THE ONE Grand Show, ausgestattet von Jean-Paul Gaultier  ist die wohl großartigste Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin. Ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher und Berliner. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen! Exklusive Backstage-Führung durch das Haus. Ein Blick in die Garderoben, ein schneller Blick auf die Kostüme – entworfen von Jean-Paul Gaultier! Wir hoffen, wir haben kein Copyright verletzt. Es war einfach großartig. Herzlichen Dank an den Friedrichstadt-Palast Berlin für diesen schönen Einblick!

Einer der ganz besonderen Momente der Shows im Friedrichstadt-Palast Berlin ist die Nummer mit den angeblich schönsten und längsten Beinen Berlins – oder Deutschlands – oder der Welt. Wahrscheinlich der Welt. Und mit 32 Tänzerinnen verfügt der Friedrichstadt-Palast Berlin über die längste „Mädchen-Reihe“ der Welt. 

Ganz besonders exklusiv können die Gäste den Abend in der Sky Lounge geniessen. Hier kosten die Karten je nach Abend und Aufführung bis zu 150 oder auch 200 Euro. 

Ich hatte die Möglichkeit einige Utensilien der THE ONE Grand Show zu sehen, die von Jean-Paul Gaultier entworfen wurden. Und die stehen unter Copyright-Schutz, so dass ich sie Euch leider nicht zeigen darf. Wie etwa die Chaise-Longue, auf der ich mich für dies Foto flätze. Doch kann ich Euch sagen, dass nicht nur die THE ONE Grand Show sondern auch jede andere Show im Friedrichstadt-Palast absolut einen Besuch wert ist. Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall an den Friedrichstadt-Palast Berlin für die grandiose und wohl einzigartige Möglichkeit einer Backstage-Führung und des Besuchs der THE ONE Grand Show.

Mein Video gibt Euch einen kleinen Einblick:

Dinner Time Stories: Le Petit Chef

Die wohl schönste, niedlichste und mit Sicherheit genussreichste Dinner Show ist wieder zurück in der Hauptstadt. Le Petit Chef hatte bereits im vergangenen Jahr seine Liebhaber gefunden. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, köstliche und spannende Reise. 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Hier bekommt ihr einen Einblick in die großartige 3D-Show auf dem Tisch und das 6-Gang-Menü dazu:

Botanischer Garten Berlin: Christmas Garden

Der Botanische Garten hat seit Mitte November erneut seine Pforten in die magisch schillernde Weihnachtswelt des Christmas Garden Berlin eröffnet, um in eine einzigartig gestaltete Welt aus Licht und winterlichem Zauber zu entführen. Auf einem über zwei Kilometer langen Rundweg führt der Weg vorbei an 30 individuellen Lichtinstallationen, eingebunden in die vielfältige Natur des Gartens und geprägt von einmaligem Weihnachtsflair. 

Der Christmas Garden Berlin ist eine winterliche Oase in der Hauptstadt, in der Familien, Kinder, Freunde und Romantiker echte vorweihnachtliche Atmosphäre und besinnliche Stimmung erleben können.

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo

Der Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo
geht in seine zwölfte Spielzeit: Seit 7. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere. Palazzo öffnet die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine. 

Doch Palazzo wäre nicht Palazzo, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Ensemble-Show „Glücksjäger“ entführt das Publikum in ein Casino-Hotel – in eine Welt der Spieler, der einsamen Herzen, der Durchreisenden und der Gestrandeten. Sie alle eint die Jagd nach dem, was ihnen verloren gegangen zu sein scheint: Das große Glück!

Service: 

Dinner Time Stories: Mit Le Petit Chef auf den Spuren von Marco Polo

Marco Polo war der erste Weltreisende. Sein kulinarisches Vermächtnis ist nicht nur  in der Küche Italiens vorhanden. Katharina von Medici hat die heimische Küche aus Florenz, aus der Toskana nach Frankreich mitgenommen. Nun geht der kleinste Koch der Welt auf eine Weltreise auf den Spuren von Marco Polo entlang der Seidenstraße. Wir können Zeuge werden: Mit den Dinner Time Stories von Le Petit Chef erleben wir einen Dinner-Event, ein 6-Gang-Menü und eine Reise um die Welt in nur kurzer Zeit. 

Er ist zurück. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, künstliche und spannende Reise.

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Während der Dinner-Show sitzt jeder Gast in der ersten Reihe und vor ihm wandert “ ganz real“ nicht nur ein daumengroßer Koch in einer optischen Illusion über den Tisch, sondern es fliegen auch Drachen, Vögel und Boote über die Projektionsfläche. In den Pausen bzw. Übergangszeiten wird ein exquisites Sechs-Gänge-Menü serviert.

Das Dinner Erlebnis ist extra so konzipiert, dass flexibel Pärchen, Familien und kleine oder auch größere Gruppen zusammen essen und das Ereignis miteinander teilen können. Auch und gerade Kinder finden an der 3D Projektionsshow großen Gefallen.

Unser Dîner bestand aus folgenden Gängen:

  • Frankreich: Knusprige Pilzpolenta mit gebratenen Pfifferlingen & Tarte Nice
  • Mittlerer Osten: Kibbe gefüllt mit Lamm und Pistazien, Muhammara (Paprika-Walnusspaste), Labneh mit Olivenöl und Granatapfelkernen, Baba Ganoush zum Dippen & dünnes, knuspriges Fladenbrot
  • Indien: Tandori Masala Garnele auf indischer Tomaten-Masala Sauce, Pani Puri gefüllt mit Kichererbsen & Kartoffeln mit grünem Koriander, Minzsauce, Mango Dip & Naan Brot
  • Himalaya: Sorbet
  • China: Wahlweise 
  • Gebratene King Oyster
  • Seebarsch mit Pak Chai an leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Entenkeule & Baby Spargel mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Beef Short Rips mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • serviert mit Soja Reis und garniert mit Shitake & Frühlingszwiebeln 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Chefkoch Claude Trendel kreiert im Auftrag des kleinsten Kochs der Welt das begleitende 6-Gang Menü zur Show. Früher führte er das Restaurant „Le Piaf“ in Charlottenburg, in dem er 20 Jahre lang seine Gäste mit französischer Küche verwöhnte. Das Restaurant Gourmanderie im Centre Français de Berlin ist neben seinen französischen Spezialitäten für sein vielfältig kulturelles Angebot bekannt. Von Soirées über Chanson-Abende bis hin zu Kochkursen und kulinarischen Kinoevents bringt die „Gourmanderie“ französisch kulturellen Charme mit köstlichen Gerichten aus allen Regionen unseres Nachbarlandes zusammen.

Parallel findet die Show in Baden-Baden und im Hoftheater Baienfurt statt. 

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: Luxuriöser Advent mit Champagne De Watère zu gewinnen

Gibt es eine Champagnerfirma in München? Gibt es noch Champagnerproduzenten, die die Weinberge mit Pferden pflügen? Dies hätten für dieses Gewinnspiel meine Fragen sein können. Sind sie aber nicht. Denn bei Champagne De Watère sind sie zu einfach zu beantworten. Ja! Aber wer bitte? Champagne De Watère ist ein absolut spannender neuer Champagner auf dem Markt! Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum zweiten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 10.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Die Erfolgsgeschichte der De Watère GmbH mit Sitz in München beginnt 2011. Das Erfolgsgeheimnis des noch jungen Unternehmens: Champagne De Watère verbindet traditionelles Handwerk auf einzigartige Weise mit modernem Produktdesign und Marketing. So entstehen bei De Watère in präziser Handarbeit einzigartige Champagner, die den besonderen Momenten im Leben Bedeutung verleihen.

Unternehmensinhaber Martin A. Konorza wollte ein Produkt kreieren, das den besonderen Momenten im Leben die Bedeutung verleiht. Die Marke Champagne De Watère ist vor allem eine Hommage an seine Vorfahren. Die Wurzeln seiner Familie reichen weiter als die des Champagners selbst. Sein erster urkundlich erwähnter Vorfahr war ein Franzose, der im Doomsday Book erwähnt wird. Diesem besonderen Erbe möchte er gerecht werden. 

Abgefüllt wird der Champagner von Champagne De Watère im Vallée de la Marne. Dort, auf sechs Hektar, wachsen die Trauben unter perfekten Bedingungen: Das semi-kontinentale Klima in der Champagne bedingt nicht nur eine geringe jährliche Niederschlagsmenge, sondern sorgt gleichzeitig für eine hohe Sonnenscheindauer. Dadurch können die Trauben langsam den optimalen Reifungsgrad erreichen, was Frische und Feinheit des edlen Champagners fördert.

Bei der Produktion des Champagners kommen heute noch jene ursprüngliche Handwerkskunst und Anbaumethoden zum Einsatz, die bereits vor über 200 Jahren bei der Herstellung des edlen Schaumweins angewendet wurden und De Watère Champagner heute einzigartig machen. Dabei werden so viele Arbeitsschritte wie möglich von Hand erledigt: Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen, die Weinberge mit Pferden gepflügt. So wird der empfindliche Boden geschont und die Emission von Schadstoffen vermieden. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern vor allem der Qualität und Reinheit der Trauben zugute.

Die Marke Champagne De Watère hat derzeit drei verschiedene Champagner im Angebot: Einen Champagne De Watère Cuvée Premier Cru Brut Blanc, einen Champagne De Watère Cuvée Brut Rosé sowie die „Petites“-Kollektion.

Der Cuvée Premier Cru Brut Blanc von Champagne De Watère ist komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir- und 20 Prozent Chardonnay-Trauben. Sein vielgestaltiges Zusammenspiel aus Frische und Reife manifestiert sich in einem leuchtend-transparenten Goldton. Seine komplexen Aromen tragen Noten von Zimt und exotischen Früchten. Der Champagner reift für bis zu 45 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage.

Der Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée von Champagne De Watère enthält ausschließlich Pinot Noir-Trauben. Er präsentiert sich in einem leuchtenden Rotton, kommt zugleich aber ganz ohne Tannine aus. Der Champagner zeigt elegante Himbeer- und Brombeernoten mit zarten blumigen Aromen. Der Rosé reift für bis zu 85 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage. Seinen Namen verdankt dieser Champagner dem aufwändigen Saignée-Verfahren, bei der die Farbe des Rosé ohne Zusatz von Rotwein entsteht. Hier werden in der Maische, bestehend aus Most, Beerenschalen und Traubenkernen, die Farbstoffe aus den Beerenschalen extrahiert, bis der perfekte Farbton erreicht ist.

Die neuen „Petites“ von Champagne De Watère sind einzigartige 0,2 Liter Premium-„Petites“, veredeln den Alltag und machen jeden Moment zum unbezahlbaren Luxus: Sie machen das Fischbrötchen an der Isar unvergesslicher als das Austernfrühstück auf Sylt und die Jause am Herzogstand geschmackvoller als den Lunch im Drei-Sterne-Restaurant.

Zunächst sind die „Petites“ als vierteiliges Set erhältlich. Es besteht aus einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc (komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir und 20 Prozent Chardonnay), sowie einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée (ausschließlich hergestellt aus Pinot Noir-Trauben). Zwei edle Gläser in Tulpenform komplettieren das Set.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
In welchem Jahr wurde der erste urkundlich erwähnte Ahne mit dem Namen “De Watère” im sogenannten Doomsday Book in England erwähnt?

Mein Tipp: Auf der Webseite von De Watère  wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Champagner schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns.

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 10.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen. Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche De Watère gönnen.

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und De Watère sagen „Prost!“.

Restaurants in München: Pfistermühle – Tradition mit Zukunft

Die Hofpfisterei ist die wohl bekannteste und beste Bäckereigruppe in München. Vom 16. Jahrhundert bis 1964 war die Bäckerei direkt im Herzen der Altstadt. Mittlerweile gehört der gesamte Block der Familie Inselkammer. Und diese hat in den letzten Jahren viel Geld investiert in die Modernisierung des Platzl Hotels und des Restaurants Pfistermühle. Wir haben das neue Konzept für Euch unter die Lupe genommen. In der Pfistermühle hat Tradition eine Zukunft.

Beeindruckend ist schon im Entrée die historische Eingangstür. Das Münchner Traditionsrestaurant eröffnete im vergangenen Jahr nach umfangreicher Renovierung und überrascht uns mit bester Küche. Bereits in dritter Generation verbinden Familie Inselkammer und ihr Team bayerische Gastlichkeit und traditionelle Stilelemente mit moderner Lebensart und neuester Technologie. Sanft und doch konsequent modernisierte die Familie zuerst die Lokale zum Platzl hin und schuf bereits im Jahr 2000 das Wirtshaus Ayinger. Dann folgte das Platzl Hotel und nun auch die Pfistermühle. Eine halbe Million Euro hat Peter Inselkammer in die Aufhübschung seiner Pfistermühle investiert. Heute steht am Platzl die Pfistermühle für gehobene bayerische Küche – Münchens einzig erhaltene Stadtmühle.

Und das Brot steht nach wie vor im Vordergrund in der Pfistermühle. Es gibt täglich frisch gebackenes Brot. Allerdings nicht mehr hausgebacken sondern von der Münchner Brotmanufaktur Schmidt. Und das ist richtig kross und köstlich! Und noch heute heißen die vier Stuben des Restaurants mit den alten Gewölbedecken deshalb „Raum Mühlstein“, „Raum Pfisterbach“, „Raum Erntekammer“ und „Raum Backstube“. Seit dem Umbau bezieht sich nun fast alles im Restaurant auf den Begriff Handwerk. Von der Inneneinrichtung und Dekoration bis hin zu den Lieferanten und der Arbeit in der Küche. 

Ein kleines Amuse Gueule zum Start in einen perfekten Abend.

Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer 

Als Vorspeise genossen wir: Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer | Zweierlei Schinken | geschrotetes Lieblingsbrot | Petersilien-Öl | Lauchkohle | Maldon Meersalz

Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter

Als Suppe kam eine Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter. 

Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano

Wir bekamen als Pastagang Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano. 

Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème |
geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce

Als Hauptgang begeisterte uns Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème | geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce. 

Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt

Wer erinnert sich noch an die Fernsehwerbung mit Joghurette? Die Pfistermühle hat ihre eigene Interpretation dieses Klassikers: Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt. 

Petit Fours

Bei der Auswahl aus der wirklich reichhaltigen und gar köstlichen Variation an Petit Fours war uns klar: Es entstand eine eine stimmige Symbiose aus Tradition und Zukunft, aus Altem und Neuem, aus echter Handwerkskunst, liebevoll gestaltete Details mit vielen Reminiszenzen an die vergangene Zeit als Getreide-Mühle. 

So wurde beispielsweise die ursprüngliche Wandvertäfelung aus alter Eiche erhalten, gelaugt und erstrahlt jetzt in neuem Glanz. In den vier Stuben geben die kleinen Details ihren individuellen Charme: Alte Mehlsäcke wurden für die Leuchtenschirme verwendet; die Weinkühler und die dazu gehörigen Ständer aus gedengeltem Stahl sind Sonderanfertigungen von bayerischen Handwerkern. Die Holzknöpfe der aus Büffelhaut-Anilinleder bezogenen Sitzbänke sind antik, die eigens entworfenen Leuchten sind mit einem Juteband von der Decke abgehängt, das extra angefertigt und mit passenden Riemen und Haken versehen wurde.

Ein imposantes Weinregal mit edlen Kreszenzen! So eine Wand hätte ich auch gerne… 🙂 

Das Besondere bei den Weinen: Wir bekommen die edlen Weine glasweise aus der Magnum für 7 Euro. Das ist ein exzellenter Service, denn Weine reifen grundsätzlich wesentlich besser in den grossen Flaschen, wie etwa einer Magnum, als in den kleinen Flaschen. Und so bekommen die Gäste wahrlich nur allerfeinste Weine für vergleichsweise wenig Geld. So einen Service bekommt man heutzutage selten geboten. 

Fazit:

Wir haben bei unserem Menü viel Vergnügen und erkennen, dass in dem neu gestalteten Restaurant Pfistermühle die Tradition mit Zukunft wunderbar vermählt ist.

Disclosure: Ganz herzlichen Dank an das Restaurant Pfistermühle für die Einladung! 

Service:

Was die Anderen schreiben:

Restaurants in München: Emiko – Der feine Edel-Japaner

Sushi-Bars gibt es in München wie Sand am Meer. Asia-Imbisse gibt es vor allem rund um den Hauptbahnhof en masse. Doch mit echter japanischer Küche haben diese Läden nicht viel zu tun. Eines der besten japanischen Restaurants finden wir am Viktualienmarkt: das Emiko

In der Münchner Gastronomie gibt es ein paar wenige große Player, die mehrere zum Teil sehr unterschiedliche Lokale haben. Die ganz grossen kennt man in ganz Deutschland: Käfer und Kufler. In der Reihe dahinter kommen Rudi Kull und Albert Weinzierl, denen u.a. der Brenner Grill, die Bar Centrale, das Cortiina Hotel, die zwei Riva Pizzerias und die Grapes Weinbar gehören. Seit etwa 10 Jahren gehört auch das Louis Hotel am Viktualienmarkt dazu. In der ersten Etage des Louis Hotels hat sich seit einer kleinen Weile das Emiko etabliert. Der größte Clou des Restaurants vorab: Der Blick vom Emiko auf das gesamte Ensemble des Viktualienmarktes ist großartig. 

Die Inneneinrichtung hingegen ist wenig typisch-asiatisch. Die Atmosphäre ist ruhig, angenehm, in aller Hochwertigkeit schlicht und zurückhaltend. Warmes Licht, handgefertigte Holzsessel mit weichen Polstern, gedeckte Farben, runde Holztische, wenig Chi-chi. 

Das Emiko lebt nach dem Motto „Sharing is Caring“. In der Tradition moderner japanischer Esskultur wird Wert gelegt auf besondere Geschmackserlebnisse, perfekte handwerkliche Zubereitung und das Zusammenspiel der verschiedensten Aromen. Die Gerichte werden – ganz im Sinne des Sharing-Gedankens – in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder kann alles probieren, zusammen diskutieren und einfach einen tollen gemeinsamen Abend zusammen feiern. Wir entschieden uns für das „Waiters Choice Menu“ für 2 Personen mit 8 Gängen und hatten einen grandiosen Abend, an dem wir Euch gern teilhaben lassen. Was hier mit Blick auf die Marktstandl an japanischer Küche geboten wird, lässt ahnen, warum Tokio inzwischen die Stadt mit den meisten Michelinsternen ist.

Die Speisekarte gliedert sich in drei Kategorien – japanische Haute Cuisine, Sushi und Sashimi sowie Steaks. Wobei gerade die Steakkarte eine Marktlücke in München füllt, denn was das Emiko an Rindfleisch aus Japan, Schottland, Argentinien und Bayern auffährt, ist doch eine ganz besondere Dimension.

Gebratene Lotuswurzel mit Cashewkernen

Schon die Vorspeisen überzeugen uns: die gebratene Lotuswurzel mit den Cashewkernen überrascht uns mit seiner köstlichen Textur… 

Gesalzene Sojabohnen = Edamame

… und auch die salzigen Edamame sind köstlich. 

Duett vom Label Rouge Lachs mit Mango und japanischem Chili

Die Kombination des Label Rouge Lachs mit der Süße der Mango und Schärfe der Chili, dazu noch ein paar Seealgen… köstlich und abwechslungsreich. 

Gegrillter Lauch im Ganzen serviert mit Miso – schwarzer Sesamsauce

Der angekokelt gegrillte Lauch mit schwarzer Miso geht voll auf die Umami-Richtung. Dieses Gericht erinnert mich sehr an die Calcotada aus Barcelona. 

Beef Tatar mir Sesam und Shiso

Ich bin ein absoluter Tatar-Fan und dieses Beef Tatar mit Sesam und Shiso war eine hervorragende, exzellente Abwechslung. 

Softshell Crab Roll auf Wasabicreme

Die anschliessende Softshell Crab Roll auf Wasabicreme war eine interessante, spannende Kombination durch das Spiel mit der feinen Schärfe des Dips, die robuste Konsistenz des Krebstieres und dem knusprig gebratenen essbaren Panzer.

Schweinebauchwürfel glasiert mit crispy Rettich Kinuta

Für Deutsche, vor allem für die Bayern ist Schweinebauch etwas alltägliches. Doch auch die Japaner können das – nur ganz anders und mit viel mehr Klasse als in Bayern. Diese Schweinebauchwürfel oder vielmehr : gleißende Fettklötzchen von einer solch buttrigen Konsistenz in Kombination mit dem Rettich sind besonders spannend.  

In Miso geschmortes Wagyu mit Rettich und japanischem Chili

Das in Miso geschmorte Wagyu ist Umami pur, ein Feuerwerk an verschiedenen Aromen. Auch wenn die Portion an Wagyu relativ klein ist, so ist es doch ein absoluter Hochgenuss dieses in Europa nach wie vor seltene Fleisch zu geniessen. 

Argentinisches Entrecôte auf dem Salzstein gegrillt, mit Ponzu und Kizami Wasabi

Als definitiver Hauptgang folgt ein wunderschön grosses Stück Argentinisches Entrecôte, perfekt rosa gegrillt und bereits vorgeschnitten, so dass es – wie sonst alles andere natürlich auch – ideal mit den Stäbchen gegessen werden kann. 

Perfekt gegrilltes Entrecôte
Dark Chocolate Brownie | Weisser Schokoladenkuchen mit Yuzu

Das Emiko ist das einzige lizensierte Restaurant in München, welches Kobe-Rind je nach Verfügbarkeit anbieten kann. Wer gerade 89 Euro für 100g übrig hat, darf das gerne mal ausprobieren. 

Das Emiko ist mittlerweile nicht nur für seine exzellente japanische Küche berühmt. Hier gibt es ebenfalls köstlichste Cocktails, sowie ein umfangreiches Frühstücksbüffet. Hier kommen auch Vegetarier und sogar Veganer durch die zahlreichen, hausgemachten veganen Köstlichkeiten vollkommen auf ihre Kosten. An der Emiko Bar werden eigens entwickelte und handwerklich hochwertige Cocktailkreationen gemixt. Die Signature Cocktails gehen auf die Aromen der asiatischen Küche ein und so werden zum Mixen der köstlichen Drinks Pflaumenwein, Mandarine, Zitronengras, Sake, Thaibasilikum, Litschi, Ingwer und Co, sowie hochwertigste Spirituosen verwendet. Und zum Lunch gibt es Bento-Boxen.

Fazit: 

Soweit wir das bisher beurteilen können ist das Emiko der beste Asiate Münchens – und wahrscheinlich auch bis zum Tegernsee. Dort kann es sich mit dem MIZU messen. 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Käfer-Schänke – Der Klassiker

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Perfekter Imagewandel! Bei Käfer bekommt man alles, was aussergewöhnlich ist. So hiess es einst, so heisst es heute. Einst: Das waren alle möglichen exotischen Früchte wie Ananas, Papaya und Mango und andere Produkte von weit her. Heute: Das sind besonders gut handwerklich gemachte Lebensmittel rund um München, aus Bayern, aus dem Alpenraum. Einkaufen oder Essen – das war, ist und bleibt außergewöhnlich. 

Der Umbau? Gelungen! Seit Herbst 2013 präsentiert sich das Stammhaus des Käfer-Imperiums im zeitgeistigen Look: heller, frischer und moderner. Elegantes Grau als Leitfarbe, dazu dezente Akzente in Silbergrün und Käfer-Rot. Der Kamin und die offene Lounge schaffen eine angenehme Gemütlichkeit im grossen Restaurantraum. Moderne Kunst an den Wänden verleiht dem Traditionshaus eine urbane Note. Das Herzstück ist jedoch der offene Küchenbereich – eine appetitanregende Mischung aus heimischer Küche und dem Viktualienmarkt. In geflochtenen Körben sind Saisongemüse und frische Kräuter üppig dekoriert und animieren den Gast zum Dialog mit der Küche. Und diese Kräuter haben wir bei unserem vorigen Besuch auf der Terrasse im Innenhof gesehen. Käfer kauft nicht mehr von den Produzenten, die am Weitesten entfernt sind. Käfer kauft von denen, die gleich um die Ecke sind und ganz kleine Mengen produzieren. 

Vom Vater zum Sohn, von Gerd zu Michael, vom 20. zum 21. Jahrhundert: Ja, um weiter an der Spitze zu gehen muss man sich permanent verändern. Als ich noch – damals als Student für TST – Table Service Team – für Käfer Party Service gekellnert habe, da hat Gerd Käfer als Senior gesagt, was zu machen ist und sein Junior Michael stand daneben und hat wie ein Schulbub ausgeführt, was Papi gesagt hat. Ob das hinter den Kulissen immer so friedfertig abging, wage ich mal zu bestreiten. Sah nicht danach aus. Aber das war eben Alte Schule versus Moderne Zeiten. Und was der Papa sagt, das macht man dann eben… 

Michael Käfer hat das Imperium seines Vaters nun schon seit ein paar Jahren übernommen. Und er hat den Laden komplett umgekrempelt, seine eigene Linie entwickelt, die sehr gut zu den Modernen Zeiten passt. Früher war alles etwas Besonderes, das von ganz weit her gekommen ist und nicht wirklich alltäglich war. Heute? Da bekommen wir alles im Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, whatever. Alles ist Massenware geworden. Was ist das ganz besondere Lebensmittel? Die Prioritäten haben sich geändert. Wir empfinden heute, dass genau die Lebensmittel, die aus der Umgebung kommen, die von ganz kleinen Bauernhöfen kommen, aus einer kleinen Produktion ganz speziell, ganz besonders, und besonders edel sind. Die kleine Münchner Bäckerei, der Freisinger Garnelen-Züchter – das sind die heutigen Top-Zulieferer. Mehr darüber erzähle ich Euch im Artikel über das Käfer-Food-Blogger-Meeting

Die Farben des Restaurants? Weg von Beige und Braun, hin zu Grau und Dunkelrot. Bei Käfer will man dem Zeitgeist voraus sein. Vor allem die berühmten Stuben, aber auch das Bistro und die Fleischabteilung im Laden erstrahlen in modernem Glanz… Selbst die Fassade ist frisch geweißelt (statt wie vorher in zartem Lachston) und das neue Lieblingsgrau taucht an Fenstern, Türen und Blumenkästen auf.

Die Menükarte des klassischen Restaurants Käfer-Schänke? Bauernente, Steaks aus dem Reifeschrank oder der berühmte Hummertopf: In der Käfer-Schänke mitten in der Münchener Innenstadt sorgen Mike Emmerz und André Wöhner in der Küche für die feine Qualität der internationalen Gerichte, für die das Haus bekannt und beliebt ist. Und doch ist es typisch Bayern: Die Käfer-Schänke ist Tradition und Moderne, die Käfer-Schänke ist Laptop und Lederhosen. Warum? Das seht Ihr bei unserem Menü. 

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Der Klassiker schlechthin: Das Rindertatar. Das Moderne: Trüffelcrème und eine Kartoffelschnitte dazu. Für einen simplen Starter haben wir schon eine ordentliche Portion auf dem Teller. Geschmacklich einwandfrei. 

Hummereintopf mit ausgelöstem Hummerfleisch im Champagnersud,
Kräuter-Panaché und Blumenkohl

Der Hummereintopf war mal etwas anderes zum üblichen Hummer. Ein Töpfchen mit köstlichem Hummerfleisch in Champagnersud ist eine grossartige Kombination aus Fischgang und Süppchen. 

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g, perfekt gereift und perfekt Medium-rare auf dem Lavastein-Grill zubereitet. Und auch sonst einwandfrei. Mit Beilagen, mit Saucen, mit allem drum und dran.. Wenn ich nicht sitzen würde, dann würden mir spätestens jetzt die Beine schwach werden… Dieses Kalbskarrée, diese Sauce, diese Qualität der Beilagen. Das Gemüse dazu ist köstlich und perfekt, aber hey, wir lieben das Fleisch! Saugut! 

Das Kalbskarrée ist nicht nur beim ersten optischen Anblick genau richtig. Der erste Schnitt: Das Fleisch ist perfekt rosa, saftig, genau à Point gebraten. 

Schokoladentraum von Valrhona

Göttlich leckeres Dessert: Der Schokoladentraum von Valrhona – Auf unserer Reise von Südfrankreich nach Deutschland sind wir eher durch Zufall durch den Heimatort von Valrhona gekommen. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir wohl einen oder gar zwei Tage rund um Valrhona und Hermitage zugebracht… Diese köstliche Mousse, diese herrlichen Petit Fours von Valrhona sind genau der göttlich süsse Abschluss nach einem wunderbaren Diner. Nun denn 🙂

Espresso und Petit Fours

Der edle Abschluss eines wunderbaren Abends in der Käfer-Schänke sind dann die Petit Fours und der Espresso. Alles kleine Häppchen, alles in der allerbesten Qualität, der höchsten Perfektion. Ein starker Espresso, süße Petit Fours – der perfekte Abschluss!

Die Käfer-Schänke ist nicht das moderne, hippe, coole Restaurant in München – aber es ist eines der klassischen, traditionellen und gut-münchnerischen Restaurants, die in dieser Stadt zum besseren Ton gehören. Die Käfer-Schänke ist mit Sicherheit kein Hidden Champion. Ganz im Gegenteil. Oder doch? Denn hier treffen sich die „Upper Tenthousand“ – doch in den 15  kleinen Séparées des Restaurants. Jede ist individuell dekoriert, trägt einen eigenen Namen und hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. In den kleinen und größeren Stuben, in denen Familien oder Gesellschaften ihre privaten Dinérs haben können, bleibt vieles unbeobachtet und ungehört. Perfekt also für geheime Geschäftsgespräche.

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Shanes Restaurant – Überraschende Gute Laune Küche

Hidden Champion: Wenn dieser Begriff auf einen Münchner Koch zutrifft, dann auf Shane McMahon. Der gebürtige Ire lebt seit 25 Jahren in Deutschland, seit 2009, also bald 10 Jahren führt er sein eigenes Restaurant. Die Location ist elegant, stylish und traumhaft gelegen: Im DERAG Living Hotel Prinzessin Elisabeth, direkt an der Isar.  Die erste Überraschung: Die Speisekarte.

Warum Shane McMahon weder im Michelin noch im Gault Millau Spitzenwertungen bekommt, erschliesst sich mir nicht. Seine Küche ist grandios, seine Lebensmittel sind von höchster Qualität und überall wird der eigene Geschmack bestens hervorgehoben. Shane ist ein Schüler von Bobby Bräuer und Hans Haas. Für ihn stehen die perfekten Zutaten im Mittelpunkt, darum herum Saucen und Zutaten, die dessen Geschmack hervorheben und umspielen, aber nicht erschlagen. 

Der doppelte Shane McMahon

Wer bei Shane einen Tisch reserviert, sollte gleich – so vorhanden – Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige Wünsche bekannt geben. Denn bei Shane McMahon gibt es keine Speisekarte. Es gibt immer nur genau ein Menü. Natürlich gibt die Kühlkammer immer noch ein paar Ausweichmöglichkeiten her und ein exzellenter Koch, wie Shane einer ist, der hat auch immer ein paar Alternativen zur Verfügung. Aber es gibt eben keine große Speisekarte. Ein Überraschungsmenü steht also vor uns. 

Rote Beete Mousse, Sumak Cous Cous, Tapioka Chip

Schon das Amuse Gueule stimmt uns auf den Abend ein. Shane McMahon ist bekannt für seine europäisch-asiatische Fusionküche, seine Gerichte, die er mit Raffinesse und Passion umsetzt. Für seine kulinarischen Kreationen holt er sich die Inspiration bei den täglichen Einkäufen am Markt. Die Großmarkthalle und der Schlachthof – beide liegen in unmittelbarer Nähe zum Restaurant. So haben der Küchenchef und sein Team die Chance, spontan zu sein und immer wieder Neues auszuprobieren. Was es bei Shane nicht gibt: Tiefkühlware und Konserven. Was es bei Shane gibt: nur frische Produkte, beste Qualität. Alles nach dem Motto: Just cook it!

Gepoppte Langusten, Kürbissalat, Avocado, Radicchio

Ein Spiel mit Aromen und Texturen ist dann auch schon die Vorspeise. Gemoppte Languste – einfach genial! Dazu der herbstliche, süssliche Kürbis und die leicht bittere, knackige Radicchio. Wunderbarer Einstieg! Dazu korrespondiert perfekt ein 2015er Mariana, Herdade du Rocim aus dem Alentejo.

Seeteufel unter der Blutwurstkruste, Champagnerkraut, Selleriepüree, Champagnerschaum

Auch die Kombination des schön festen Seeteufels mit dem crunchigen Blutwurst-Chip war grossartig. Im Glas brilliert dazu der 2012er Saunt-Aubin La Fontenotte von Marc Colin et ses Fils. 

Granatapfel Hagebutte Sorbet

Eine feine säuerlich-knusprige Erfrischung ist dann dieses Granatapfel-Hagebutte-Sorbet. 

Flanksteak vom Grill, Artischocken & Bohnengemüse, Pastinakenpüree

Shane ist Ire – und da darf ein Gang mit einem irischen Rind nicht fehlen. Hier ist es ein Flanksteak vom Grill mit herbstlichen Gemüsen wie Artischocken, Bohnengemüse und Pastinakenpüree. Diesen Gang flankiert ein 2013er Cascina Luisin Maggiur Barbera d’Alba. 

Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, Weisse Schokolade, marinierte Nektarinen

Der frische, fruchtige und leichte Abschluss kommt mit diesem Dessert: Einer Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, weisse Schokolade und marinierte Nektarinen. Das flüssige Gold im Glas ist die 2006er Auslese von Martin Pasler aus dem Burgenland. 

Der Weinschrank enthält einige beeindruckende Preziosen und erfüllt die Wünsche der Gäste mit Leichtigkeit.

Das Restaurant ist modern und eher nüchtern eingerichtet. Alles fokussiert sich auf die grandiose Küchenleistung, die perfekte Zubereitung der Lebensmittel. Shane McMahon hat nicht nur bei Bräuer und Haas gelernt, er hat seitdem einen grossartigen eigenen Stil entwickelt. Seine Küche macht gute Laune, jeder Gang des Überraschungsmenüs überrascht aufs Neue. Wie bereits erwähnt, Shanes Restaurant ist der wohl beste der Hidden Champions in München. 

Service:

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Restaurants in München: Bapas – Bayerische Küche häppchenweise geniessen

Weltweit sind Häppchen angesagt. Oder Fingerfood. Oder Sushi. Oder Tapas. Doch die deutsche Küche, vor allem die Bayerische Wirtshausküche ist berühmt für ihre großen Portionen, die mächtigen, kalorienreichen Gerichte. Fernab jeder Light-Food- oder Low-Carb-Philosophie. Im Bapas an der Münchner Leopoldstrasse geht das jetzt anders: Hier werden Bayerische Tapas serviert: eben Bapas. Der Name ist Programm. Es gibt von allem „a bissl was“.

Die Jungs vom Bapas hätten den Laden ja auch Bashi nenne können, klingt aber nicht so gut. Und Bapas klingt irgendwie lustig. Wie ein Franke, der mehrere Väter anspricht… 

Wiener Schnitzel vom Kalb, Kartoffelsalat, Preiselbeeren

Selbst der norddeutsche Fernsehkoch Steffen Henssler hat erkannt, dass „die bayerische Küche einen höheren Stellenwert als die norddeutsche“ hat.  Im Bapas werden bayerische Appetithäppchen zu Münchner Craftbier von Isarbräu kredenzt. Doch obwohl hier Wirtshausklassiker über den Tisch gehen, erinnern Konzept und Einrichtung so gar nicht an die klassischen Brauhäuser in der Innenstadt.

Lachstatar, Olivenöl, Zitrone

Das Motto des Restaurants steht auf einer Tafel über der Bar: „Liebling, ich habe das Essen geschrumpft.“ Die Idee dazu hatten die Betreiber Nicolaus Doerr (33) und Oliver Grober: Die beiden Münchner haben das ehemalige „Café Mauerer“ übernommen.

Nicolaus Doerr, Sebastian Kubary, Oliver Grober

Mit ihrer Idee wollen sie auch die etwas eingeschlafene Leopoldstraße wiederbeleben – beide haben mal zusammen in Schwabing gewohnt und wissen, dass die „Leo“ schon bessere Zeiten erlebt hat. Die Lage ist genial. Das Bapas liegt zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit. „Beim Tapasessen geht’s ums Teilen, Essen, Trinken, Reden und weil wir bayerisch am besten können, mussten es bayerische Tapas sein.“

Tafelspitzsalat, Kürbiskernöl, Mini-Brezn

„Das wichtigste am Tapas-Essen ist für uns das Kommunikative“, sagt Nicolaus. „Hier kommen Gruppen mit teilweise acht Leuten, sie teilen sich verschiedene Gerichte und reden bis zum späten Abend. Das ist schön zu sehen.“ Für das Küchenkonzept haben sich die Betreiber Unterstützung geholt: Daniel Schartner und Sebastian Kubary. Kubary bewies bereits im Berliner Hofbräuhaus sein Geschick für die bayerische Küche als er dort Küchenchef war. 

Lauwarmer Stremel-Lachs, Gurken-Spaghetti, Johannisbeer-Kren-Sahne

Sharing is Caring also. Je nach Lust, Appetit und Hunger bestellt sich jeder etwa 3 bis 8 Speisen, gleichzeitig oder nacheinander. Gerade mit Freunden zusammen ist der Tisch dann voll mit Töpfchen, Pfännchen und Schüsselchen. Und dann wird munter von allem etwas gegessen. 

Obatzter, Mini-Brezn

Das Konzept taugt nicht nur für eine Gruppe von Freunden, für verliebte Pärchen oder auch Business Meetings. Ich würde jederzeit mit ausländischen Touristen herkommen, die noch nichts von der bayerischen Küche wissen. Hier kann man mal locker eine kulinarische Rundreise durch Bayern machen. Von allem etwas und von allem nicht viel. Nach einem 8-Gänge-Menü ist man nicht vollgefressen – trotz der Kohlenhydrat-reichen bayerischen Küche. Und dann geht locker noch eine oder auch drei Portionen der Desserts rein. Meine weltbeste Mitesserin und ich teilten uns alle Gerichte partnerschaftlich – und kein einziges davon hat nicht geschmeckt, kein einziges war fehlerhaft. Im Gegenteil, sie waren alle perfekt, auf den Punkt und deutlich köstlicher als in so manchem traditionellen bayerischen Wirtshaus. 

Enten-Kroketten, rote Zwiebelmarmelade, Kerbel

Serviert wird nur beste lokale Qualität: Das Brot stammt von der Öko-Bäckerei Mauerer – die war zuvor drin, bzw. ist auch jetzt noch mit dem Bapas verbandelt – hochwertiges Fleisch von der Metzgerei Burr, die frischen Kuchen stammen von der Bäckerei Müller. Als Bier gibt es gezapftes Andechser vom Fass oder Tegernseer und Franziskaner sowie Isar Bier aus der Flasche. Dazu zahlreiche Gins und Fever Tree. 

Knusprig’s Wammerl, bayerisch Kraut, Mini-Semmelknödel

Das Bapas-Konzept kommt mit einem selbstbewussten Augenzwinkern daher. Innen gibt es in gemütlichem Ambiente 78 Plätze, auf der sonnigen Terrasse weitere 60 Außenplätze. Wer bayerisch-elegant speisen möchte, sollte hierher kommen. Schwarze Bar, bestückt mit teuer aussehenden Alkoholflaschen, dazu Designerlampen, schlichte Tische und weiche Stühle, an deren Lehnen die eine oder andere Designerhandtasche hängt. Ein Hauch von Münchner Schickeria liegt in der Luft. Allerdings nicht so, dass es unangenehm ist, nein, eher so, dass es Spaß macht.

Leberkas, Kartoffelsalat, Wachtelei

Einen kleinen Einblick gibt dies Video vom Kollegen Martin Schmitz / ganz-muenchen.de, der bei der Eröffnung dabei war – zu der wir zwar auch eingeladen, jedoch leider verhindert waren:

Bapas Salat
Daniels Buchteln …
… mit frischen Beeren
Schlosserbuam im Bierteigmantel in Rum eingelegt, Vanilleeis

Service:

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Produkttest: Chicco Reisebett LullaGo

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Junge Familien kennen das: Auf Reisen unterwegs finden wir zwar oft ein Bett. Aber für den frischen Nachwuchs gibt es kein adäquates Bettchen. Gerade für die Kleinsten haben auch die kinderfreundlichsten Hotels selten ein Mini-Bett vorrätig. Chicco bietet jetzt eine Lösung: Ein Reisebettchen für Babys.  

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Zusammengeklappt, gefaltet und auseinandergenommen findet das Bettchen in einer Tragetasche bequem Platz. So ist es auch sehr gut im Auto zu verstauen. 

Wir hatten das Bettchen allerdings nur einmal dabei, bei unserer Fahrt ins Weiße Rössl am Wolfgangsee. Bald danach war unsere Maus schon zu groß für das Bettchen. Es ist also ideal – aber eben nur für die allerersten Monate. 

Chicco sorgt sich nach Unternehmensangaben um das Wohlergehen und die Sicherheit der Kinder. In ihren eigenen Forschungszentrum wird das Verhalten und die Bedürfnisse der Kleinenbeobachtet, um ihr Wissen diesbezüglich stetig zu erweitern.

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Nur so kann Chicco die besten und sichersten Produkte für Kinder entwickeln. Und Produkte heißt hier, alles rund ums Baby, von der Schwangerschaft bis zu seinem dritten Lebensjahr.

Damit sich die Eltern in den ersten Monaten nicht so tief bücken müssen und schneller an ihrem Neugeborenen sind, steht das Reisebett Lullago auf zwei höheren Beingestellen.

Das Bett erreicht eine Höhe von einem halben Meter. Die Eltern können es vom Bett oder vom Sofa aus erreichen. Das Kind sollte sich mit dem Kopf zur Seite befinden, wo sich die zwei kleinen Fenster befinden. So ist Blickkontakt möglich, der sowohl die Eltern als auch das Baby beruhigt. Vor allem in den ersten Monaten ist die Nähe zwischen Mutter und Kind besonders wichtig.

Service:

Der Hersteller Chicco hat noch ein weiteres Babybettchen im Programm, das noch ein bisschen komfortabler zu sein scheint, eine Mischung aus Babybett und Laufstall: Das Chicco Zip&Go . 

Bei eBay gibt es ebenfalls das Chicco LullaGo zu erwerben.

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