Hotel Victory Therme Erding: Ein Schiffshotel feiert 5. Geburtstag

Ein Hotelschiff oder ein Schiffshotel? Ein Hotelschiff ist ein Schiff und liegt auf dem Wasser. Doch das Hotel Victory ist ein Hotel und Bestandteil der Therme Erding. Der nächste Hafen ist weit entfernt. Und dennoch: Dieses Hotel ist so gebaut, dass es wie ein Schiffskörper aussieht. Unser Hotelzimmer ist einer Yacht-Kabine nachempfunden. Hier sieht alles aus wie auf einem Schiff. Genau genommen: Das alte Schlachtschiff von Kapitän Nelson, die HMS Victory stand Pate. Wir sind eingeladen zur Geburtstagsparty anlässlich des 5. Geburtstags des Hotel Victory Therme Erding.

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Die Therme Erding ist nicht weit von meinem Wohnung. In der weiteren Umgebung meiner zweite Heimat, München, gibt es kein schöneres Spaßbad oder keinen besseren Freizeitpark als die Therme Erding. Und dennoch war ich schon seit mehreren Jahren nicht mehr hier. Genau genommen war ich das letzte Mal hier, als das Dach auf den Neubau von Hotel Victory und Wellenbad gesetzt wurde. Die Einladung war also nicht nur ein willkommener Anlass endlich meine schon lange gehegte Absicht, wieder mal in die Therme Erding zu gehen, umzusetzen.

Hotel Victory Therme Erding: Der Neubau

Der Dachhub über dem Wellenbad im Jahr 2014 war eine architektonische und bauingenieurmässige Meisterleistung. Zwei extra grosse Kräne von Liebherr wurden dafür organisiert. Schaut Euch diesen Event in meinem Video an:

Die Therme Erding ist im Jahr 2014, dem 15. Jubiläumsjahr, dem Ruf ihrer damals 1,65 Millionen Gäste pro Jahr gefolgt. Sie hat die Thermenwelt um ein außergewöhnliches Hotel-Ensemble erweitert. Schon bei der Anfahrt zum Urlaubsparadies wird klar, dass hier der vor wenigen Jahren verstorbene Eigentümer und Architekt Josef Wund eine großartige Vision hatte. Neben einem venezianischen Palazzo setzte er den Nachbau von Admiral Lord Nelsons legendärem Flaggschiff, der HMS Victory, an einen tropischen Palmenstrand.

Vor einem halben Jahrzehnt also, im Oktober 2014 legte die HMS Victory, das legendäre Schiff des britischen Admirals Lord Nelson, vor den venezianischen Palazzi einer palmungesäumten Lagune an. Das visionäre Hotel-Ensemble machte die Therme Erding endgültig zur erfolgreichsten Urlaubsdestination Bayerns.

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Hotel Victory Therme Erding: Der 5. Hotelgeburtstag

Das Jubiläum anlässlich der ersten „Jungfernfahrt“ feierten Geschäftsführer Jörg Wund und Kapitän und Hoteldirektor Jens Bernitzky ausgiebig mit über 200 Gästen aus Politik, Medien und Wirtschaft sowie zahlreichen Stammgästen und Partnern am 21. Oktober 2019 im Hafenrestaurant des Victory Hotels.

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In diesem festlichen Rahmen wurden auch 20 Mitarbeiter geehrt, die seit der Kiellegung der Victory mit an Bord sind. Denn auch das ist etwas besonderes: In der Hotellerie gilt so eine lange Betriebszugehörigkeit als extrem ungewöhnlich.

In den 128 thematisierten Zimmern des Hotelschiffes oder eher Schiffshotels und des eleganten venezianischen Palazzo logierten seit der Eröffnung bereits über 575.000 Gäste. Aus gepflegten Yacht-Kabinen, rustikalen Kajüten oder den Zimmern mit venezianischer Grandezza geht es zum Frühstück unter Palmen. Ziel der meisten Gäste ist dann der Wellenstrand, die 27 Rutschen, das Heilwasser des Thermenparadieses oder die 28 Saunen und Dampfbäder.

Eine dieser hocheleganten und luxuriösen Yacht-Kabinen war mein Domizil für die Nacht nach der Party. Hier habt Ihr einen kleinen Einblick in dieses echt edle Zimmer:

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Hotel Victory Therme Erding: Die Hotelzimmer

Das Hotel Victory Therme Erding befindet sich unter dem auffahrbahren Cabrio-Glasdach des 2.300 qm großen Wellenbades. Die 102 komfortablen Kabinen auf dem Schiff bieten Platz für bis zu sechs Personen und sind, dank kreativer Raumkonzepte, äußerst wandelbar. So wird durch eine praktische Trennwand aus einem Familienzimmer mit liebevoll gezimmerten Boots-Jollen an der Wand im Handumdrehen ein Business-Zimmer mit Office-Ausstattung.

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Wie auf einer eigenen Luxus-Yacht fühlen sich die Gäste in den modernen Yacht-Kabinen mit Palisander, hochwertigen Textilien, extra hohen Traumbetten und Balkonen in Schiffbugsform.

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Der Palazzo beherbergt 26 venezianisch elegante Zimmer mit eigenem Balkon. Dank kostenlosem Highspeed WLAN und LAN sowie sechs Veranstaltungsräumen lässt es sich im Hotel Victory Therme Erding zudem effizient und unkompliziert arbeiten, tagen und rund um die Welle präsentieren. Über das Wellenbad erreichen die Gäste die Bereiche Rutschen, Therme, VitalOase und VitalTherme & Saunen. Die Therme Erding ist heute die größte Therme der Welt und der Ursprung einer großen Thermenfamilie mit fünf Thermen- und Badewelten in Deutschland.

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Die langen Hotelflure sind eine beliebte Rennstrecke für Kinder. Die Flure wechseln je nach Tageszeit das Licht und geben einem ein bisschen das Gefühl, im Bauch eines riesigen Kreuzfahrtschiffes herumzulaufen.

Das Victory Gästehaus – das kleine Beiboot der großen Victory – wurde im Sommer 2016 unmittelbar gegenüber der Thermenwelt eröffnet. Hier sind 88 Appartements und 6 Studios für bis zu 5 Personen buchbar. die modernen funktionalen Zimmer verfügen alle über Balkon und Kitchenette.

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Die Auslastung des Thermenhotels von 92% im Jahr 2019 macht deutlich, wie erfolgreich das Urlaubskonzept ist. Aus Sicht von Geschäftsführer Jörg Wund, dem Sohn und Nachfolger des Gründers, trifft das Angebot den Zeitgeist: „Ohne lange Flugreise und Jetlag einen Urlaub in anspruchsvollem Anbiete mit Schönwettergarantie unter Palmen zu verbringen ist eine ideale Kombination“, ist sich der Inhaber sicher. Dazu dürfte für viele der Nachhaltigkeits-Aspekt kommen, denn neben dem gesparten Kerosin ist die Thermenwelt auch die Keimzelle der Geothermie in Erding, bezieht ihre Wärme also aus der Energie des direkt vor Ort geförderten, über 60°C warmen Thermal-Heilwassers.

Hotel Victory Therme Erding: Das beste Luxus-Thermenhotel in Europa

Für die vielen gelungene Urlaubstage haben sich die Gäste des Hotel Victory Therme Erding kurz vor dem 5. Geburtstag ganz besonders bedankt: Sie kürten es zum besten Luxus-Thermenhotel in Europa! Die World Luxury Awards werden seit 2006 jedes Jahr vergeben und zeichnen die höchsten Qualitätsstandards und herausragende Leistungen der Hotelbranche aus. Über 300.000 internationale Gäste und Reisende bewerten Luxushotels in verschiedenen Kategorien. Das diese Auszeichnung rein auf der Stimmabgabe von Gästen basiert, freut Kapitän und Hoteldirektor Jens Bernitzky ganz besonders: „Die Auszeichnung bei den World Luxury Awards ist für meine Crew und mich das schönste Geschenk zum fünften Hotelgeburtstag. Ich sehe diesen Preis als großen Verdienst und Bestätigung für das richtige Hotelkonzept sowie für unsere täglichen Anstrengungen, dem Gast jeden Tag den besten Service- und einen rundum gelungene Aufenthalt zu bieten.“

Hotel Victory Therme Erding: Die Erfolgsgeschichte

Die Zahlen der Erfolgsgeschichte sind spannend: Lag die Investitionssumme zur Eröffnung bei 25 Millionen Euro wurden daraus bis 2019 schwindelerregende 225 Millionen. Dazu kommen 32 Millionen Euro Revisionskosten, mit denen die Urlaubsparadiese instandgehalten werden.

Gestartet mit gut 700.000 Gästen kommen heute mit über 1,8 Millionen Besuchern im Jahr deutlich mehr Gäste als die Landeshauptstadt München Einwohner hat. 25 Millionen Gäste waren es im September 2019 insgesamt seit der Eröffnung 1999 und die blieben auch gerne länger. Die Gäste im Victory Hotel Therme Erding fehlen den anderen Gastgebern der Umgebung nicht, im Gegenteil: die Übernachtungszahlen der Stadt Erding steigen seit 1998 um über 680% von 75.102 auf 515.135. Natürlich ist der Flughafen München dabei ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Der Gewinn für das Land und die Region ist enorm: In Bayerns Hauptattraktion sind 1.000 Arbeitsplätze entstanden. Diese Mitarbeiter sind mit ihrer Kaufkraft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Die Geothermische Nutzung des 65°C warmen Heilwassers spart ebenso CO2, wie die zu öffnenden Glaskuppeln, die an sonnigen Tagen Heiz- und an warmen Sommertagen Lüftungsenergie sparen.

Therme Erding: Urlaubsresort mit Sommergarantie

Hier gebe ich Euch einen Überblick über alle Bereiche der Therme Erding:

Die Therme mit staatlich anerkanntem Heilwasser aus fluoridhaltiger Schwefelquelle bietet viel Abwechslung. Wer sich in den Wellen ordentlich ausgepowert und die Rutschen ausgiebig erobert hat, kann dort in verschiedenen großen Pools entspannen und an der Toolbar einen exotischen Cocktail genießen. Die Kraft der Natur ist in Gesundheitsbecken mit Rohwasser direkt aus der Quelle oder versetzt mit Himalaya-Salz zu spüren. Dampfbad und Warmluftraum gehören genauso dazu wie pflegende Gesichtsmasken, belebende Körperpeelings und Aqua-Kurse.

Wer das Abenteuer sucht, findet es auf den 27 galaktischen Rutschen im Galaxy Erding. Hier gibt es das Rutschvergnügen für jede Alters- und Leistungsstufe. Der Fokus wurde bbei der Rutschenauswahl hier besonders auf spannende Hightech-Bahnen für Große und Kleine gelegt. Neun Rutschen – darunter die neue The Big Wave – locken bei warmen Temperaturen in den großen Thermengarten.

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Zu einem richtigen Urlaub gehören Wellen, Strand und Palmen? Mehr als 300 Großpalmen umrahmen im Wellenbad die türkisfarbene Wellenlagune mit seicht auslaufendem Ufer. Mit fünf verschiedene Stärken, von sanften Wogen für Kinder und Familien bis zu zwei Meter hohen Wellen für Actionsfans, setzt die Therme Erding neue Maßstäbe. Auch die Kulisse ist eindrucksvoll: Das Victory Hotel und der venezianische Palazzo grenzen das Urlaubsbadevergnügen ab. Ein Fluss führt zum riesigen Open-Air-Pool mit Poolbar und den beliebten Sprudelliegen.

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Wohltuende Ruhe und textiles Saunieren erwartet die Gäste in der VitalOase. Zu entspanntem Baden lädt der Vitalpool mit Sprudelliegen und Toolbar ein. Besondere Gesundheitsbecken, die Vital-Quellen mit Calcium-Bad, Selen-Jod-Bad sowie dem Mineralien-Bad, werden ergänzt von der mit Rohwasser gespeisten Schwefelquelle im Außenbereich. Warmluftbäder sowie ein Dampfbad, täglich über 40 Gesundheitsangebote, die Bambusbar mit wohltuenden Gratis-Masken, Infrarot Wärmeliegen und der idyllische Bali-Garden machen jeden Besuch zur Erholung für Körper und Geist.

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Nur wenige Schritte weiter beginnt die textilfreie eigene Welt der VitalTherme & Saunen. Die weitläufige Anlage mit der weltweit größten Vielfalt ist ein Paradies für Individualisten. Die eindrucksvollen Orte lassen sich hier im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Orientalisches Flair in der Alhambra, Saunieren im Originalnachbau von Stonehenge, Unterwassermusik min der Römischen Villa oder Ausflüge nach hVenedig, Finnland und Asien – lassen jeden Aufenthalt zum Erlebnis werden. Aus 27 Saunavarianten sowie ca. 100 kostenlosen Gesundheits- und Wellnessangeboten lassen sich ganz persönliche Wohlfühlangebote zusammenstellen.

Wer in diesem Paradies seine ganz private Komfortliege, ein Himmelbett oder eine exklusive Suite mit traumhafter Ruhe, wunderbaren Ausblicken und besonderem Service genießen möchte, findet im Royal Day Spa „Lounge & Dreams“ das passende Arrangement.

Übrigens: Mit der „Langen Themenwelt-Nacht“ begeistert das vielseitige Eventprogramm in VitalTherme & Saunen, VitalOase und Therme die Gäste jeden 1. Samstag im Monat bis 1 Uhr nachts (im Winter auch jeden 3. Samstag).

Wer für den Valentinstag noch etwas für seinen Lieblingsmenschen sucht, dem bietet die Therme Erding ein romantisches Wohlfühlprogramm. Liebevoll thematisierte Aufgüsse, traumhafte Wellness-Specials und kleine Überraschungen lassen die Herzen der verliebten Gäste noch höher schlagen. Zusätzlich sorgen herzige Geschichten und musikalische Untermalung für kuscheliges Wohlfühlambiente am Valentinstag.

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Disclosure: Ganz herzlichen Dank an das Hotel Victory Therme Erding und die Therme Erding für die Einladung zur Party und die kurze Auszeit vom Alltag.

Service:

Restaurants in München: Bei Holger Stromberg zum Valentinstag mit dem Lieblingsmenschen

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Zum Valentinstag mit dem Lieblingsmenschen essen gehen: Das macht so ziemlich jeder. Abgesehen von den Ausnahmen, die von diesem speziellen Tag nichts halten – oder die aus verschiedenen Gründen gerade an diesem Tag nicht an einem Ort mit dem Lieblingsmenschen sein können. Achja, und die Singles… Aber man muss ja nicht ewig Single bleiben. Ich war mit meinem absoluten Lieblingsmenschen am Valentinstag bei Holger Stromberg essen. Der ehemals jüngste Sternekoch Deutschlands und Koch der deutschen Fußball-Weltmeistermannschaft servierte ein unvergleichlich köstliches Menü.

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Wir kommen am Valentinstag in das Restaurant von Holger Stromberg – und die gesamte Location ist liebevoll geschmückt mit Valentinstags- und Liebesmotiven. An der Eingangstür empfängt ein Tisch mit riesigen rosa Lutschern. Gleich daneben werden an einer Wand Pärchenfotos gemacht. So bleibt der Tag auch auf Foto für das Pärchen gebannt. Rote Luftballons in Herzform hängen im gesamten Restaurant. Auf dem für uns reservierten Tisch werden wir mit Namen Willkommen geheissen. In die Serviette ist eine Vorlage für einen Liebesbrief sowie ein Bleistift eingesteckt. Dies verkürzt die Wartezeit zwischen den Gängen und verführt uns zu kreativen Liebesschwüren, die nicht nur das Essen sondern höchstwahrscheinlich auch die anschliessende Nacht zu zweit unvergesslich wunderschön werden lassen. Und vor uns liegt die Karte mit dem Lieblingsmensch-Menü.

Nach Prosecco zum Aperitif und Brot und Butter sowie Amuse Bouche geniessen wir einen wunderbaren Abend mit einem wirklich köstlichen Menü. Holger Stromberg hat die Gänge mit wunderschönen Namen benannt, die vielversprechend klingen: „Pheromone“, „Love is in the Air“, „Count on Me“ und „Kiss from a Rose“. Jeder Gang ist dabei perfekt abgeschmeckt, regt die Geschmacksnerven an, ist exzellent balanciert zwischen Süße, Säure und Schärfe, zwischen weicheren, festeren und crunchy Bestandteilen.

Holger Stromberg hat sich und seiner Arbeit fünf Leitlinien für grundlegend mehr Durchblick in der Ernährung von uns allen gegeben, die nicht nur seine Menüs und Menükreationen sondern auch seine Kochbücher, Kochkurse und seine Beratungen und Vorträge für Unternehmen kennzeichnen. So hat er bspw. für die Unternehmensgruppe, die hinter den Cotidiano Restaurants steckt, das Foodkonzept geschrieben.

Das Lieblingsmensch-Menü von Holger Stromberg

1.Nimm besser natürlich – Bevorzuge pure Lebensmittel, die so natürlich wie möglich gewachsen, angebaut, gehalten oder produziert worden sind. Wähle so oft es geht, ökologisch hergestellte Lebensmittel und achte dabei auf saisonal als auch regional vor global.

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Pheromone: Langustino | Samosa | Granatapfel | Portulak | Topinambur

Pheromone: Langustino | Samosa | Granatapfel | Portulak | Topinambur – Côtes de Gascogne IGP Sauvignon 2015, Château du Tariquet, Gascogne

2.Achte Deinen Darm – Integriere regelmäßig präbiotische und faserreiche Lebensmittel in Deinen Speiseplan. Dies sind z. B. Vollkornprodukte; Gemüse wie Topinambur, Chicorée, Fermentiertes wie Sauerkraut, Kombucha, Miso oder Tamari Soja Sauce, aber auch lebendiger Joghurt und Buttermilch von Weidekühen, Weideschafen oder Ziegen. – Diese Lebensmittel schützen und stärken Dich auf zauberhafte Weise. 

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Love is in the Air: Wachtelbrust | Sellerie | Aprikose | Wirsing | Szechuan-Pfeffer

Love is in the Air: Wachtelbrust | Sellerie | Aprikose | Wirsing | Szechuan-Pfeffer – Hattenheimer Riesling Gutswein trocken 2015, Langwerth von Simmen, Rheingau

3.Versorge Deinen Flüssigkeitshaushalt – Nimm ausreichend Flüssigkeit zu Dir, trinke zwischen den Mahlzeiten und am besten stets Wasser oder alternativ leichte Kräutertees. Überprüfe, optimiere und organisiere Deine Versorgung von Zeit zu Zeit, bleibe anschließend Deinem Konzept treu und profitiere auf Dauer. Kombiniere auch Deinen Speiseplan mit wasserhaltigen Zutaten und Gerichten. 

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Count on Me: Kalbs-Entrecôte | Kakao-Chili-Knusper | Petersielienwurzelmousseline | Kartoffelmosaik

Count on Me: Kalbs-Entrecôte | Kakao-Chili-Knusper | Petersielienwurzelmousseline | Kartoffelmosaik – Nero d’avila Natura Terre Siciliane IGP 2015 Maggio Vini, Sizilien

4.Finde Balance – Kombiniere naturbelassene Lebensmittel, die Dich ausreichend mit Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und Vitalstoffen versorgen. Reduziere Nahrungs- und Genussmittel auf ein gesundes Maß. Bleibe stets auf der Suche nach natürlicheren, besseren Lebensmittel-Alternativen die Dir mindestens genauso viel Freude und darüber hinaus wahre Glückshormone schenken.

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Kiss from a Rose: Rosenblütensorbet | Kafir-Limetten-Sponge | Mandelhumus | Basilikumkristalle | Torf

Kiss from a Rose: Rosenblütensorbet | Kafir-Limetten-Sponge | Mandelhumus | Basilikumkristalle | Torf

5.Sei bewusst anders Du – Übe Deine Nahrung zu spüren. Entdecke dabei Deine ganz individuelle Ernährungsformel. Denn niemand weiß es besser als Dein Körper und Du, was Dir wirklich gut tut. Beginne und begebe Dich auf die spannendste kulinarische Reise Deines Ich’s und setze damit eine ungeahnte Energie frei. 

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Holger Stromberg und Mannschaft
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Selfie mit einem Fußball-Weltmeister!

Wer oder wieviele ist Holger Stromberg?

Holger Stromberg, Unternehmer, Gastronom, Consultant und 10 Jahre lang Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft, begann seine Laufbahn im elterlichen Betrieb. Nach seiner Ausbildung in der Sterne-Gastronomie erkochte er sich mit 23 Jahren als jüngster deutscher Koch seinen ersten Stern, ging dann nach München ins Hotel Rafael als jüngster Küchenchef eines Leading Hotel of the World. Mit seiner Firma f.e.b. GmbH baute Stromberg ein europaweit agierendes Unternehmen in den Feldern Catering & Gastronomie auf und berät gastronomische Firmen bis hin zu DAX- Unternehmen. Durch sein Engagement bei der Deutschen Fußballnationalmannschaft und mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 erlangte er als einziger „4 Sterne Koch“ sein Alleinstellungsmerkmal. Stromberg gilt als Multitalent, visionärer Querdenker, Ernährungsbotschafter. Seinem Publikum vermittelt er, warum Ernährung unsere zweitwichtigste Energiequelle ist und wie Lebensmittel auf unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wirken – Faktoren, die im 21. Jahrhundert unabdingbar sind, um in der heutigen Leistungsgesellschaft oben mitzuspielen. 

Wer zum Valentinstag – oder auch jedem anderen Tag – mit seinem Lieblingsmenschen sich von Holger Stromberg bekochen lassen möchte, sollte unbedingt bei ihm einen der Kochkurse besuchen oder sich das Catering nach Hause bestellen.

Leider hat sich Holger Stromberg kurz nach unserem Valentinstagsbesuch aus dem täglichen Restaurantbusiness zurückgezogen – und den Schwerpunkt auf Catering, Beratung und Kochbücher gelegt. Aus verständlichen Gründen: aus Liebe zu seiner Frau Nikita, Söhnchen Mick und sich selbst, schliesslich sollten auch Top-Köche eine glückliche Familie haben. Der BILD-Zeitung sagte Holger Stromberg: „Ich möchte deutlich mehr Zeit für meine Familie und mich selbst haben“, sagt Stromberg. Und er wolle seine Gesundheit schützen. Die Wirbelsäule bereitet ihm seit Längerem Kummer und Schmerzen – die Prognose für die Zukunft sei „zunehmend alarmierend“.

Mein Lieblingsmensch und ich bedanken uns ganz herzlich bei Holger Stromberg für die Einladung und das exzellente Essen.

Mehr Infos:

Hotel Puradies Leogang: Das pure Paradies

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Vom Embachhof zum Puradies: Edel, cool, stylish, luxuriös, doch gleichzeitig ein traditioneller Pinzgauer Bauernhof mit angeschlossenem Hotel. Ein modernes Bio-Hotel mit exquisiten Châlets für Gäste, die mehr Individualität und Ruhe geniessen möchten. Das grandiose Alpenpanorama vor den Augen, die Pisten direkt hinter dem Hotel. Das Puradies in Leogang bietet alles, was das Herz begehrt.

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Majestätisch erheben sich die Berggipfel der Salzburger Alpen im Pinzgau. Die Leoganger Steinberge und das Steinerne Meer grüßen schon von weitem mit ihren imposanten Kalksteinfelsspitzen, die höchste von ihnen ist das 2.634 Meter in die Höhe ragende Birnhorn. Die Berge sind über und über mit viel Schnee gezuckert, hier laden urige Berghütten zum genussvollen Verweilen ein. Ich bin zu Gast in der Leoganger Bergwelt im Herzen der Ostalpen, die sich winters zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs mausert: Der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn bringt es auf stattliche 270 Pistenkilometer. Ein El Dorado von schier grenzenlosem Skivergnügen. 

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Inmitten der Leoganger Steinberge residiert in den Salzburger Alpen das Hideaway-Hotel Puradies. Ein Sehnsuchtsziel in atemberaubender Alleinlage auf einem unverbauten Sonnenplateau am Fuße des Asitz. Tradition und Moderne werden in dem gastlichen Haus von Familie Madreiter authentisch miteinander verwoben. 76 Hotelzimmer, Suiten und 14 Chalet-Häuser bietet das Resort insgesamt.

Puradies: Pure Puristik

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Ich geniesse den Luxus in einem der Châlets untergebracht zu sein. Mein Video gibt Euch einen kleinen Einblick in mein Chalet und die Umgebung:

Das heimelige Premium-Chaletdorf gibt es bereits seit 2007 und es besticht seit Jahr und Tag mit seiner komfortablen Ausstattung. Diese Châlets bieten alles, was das Herz begehrt, lassen keinen Wunsch offen für einen längeren Aufenthalt. In der Küche würde ich am liebsten gleich selbst mir etwas zu Essen kochen, doch das Gourmet-Restaurant des Puradies lockt mit seiner exzellenten Küche. Nach einem Skitag kann sich der Gast in der Chalet-eigenen Sauna perfekt entspannen. Die Architektur ist modern und spiegelt in allen Facetten die Naturverbundenheit der Inhaber, Michael und Philipp Madreiter, wieder. Schreitet man durch das Hotel, begleiten einen herrliche Duftnoten von Holz und das Auge wird durch die Naturmaterialien Holz und Stein und natürlich dem Blick auf die umliegende Bergwelt verwöhnt. Die Refugien sind in vollendetem Alpin-Design konzipiert und sie holen mit ihren der Natur entlehnten Materialien dieselbe in den sonnigsten Luxusplatz von Leogang hinein. Es mangelt an nichts. Der bewusst „puristisch“ gewählte Zugriff auf wenige Interieur-Essentials wie Stein, Holz, Glas und Loden trägt maßgeblich zur stimmungsvollen Bergromantik und zum hohen Wohnkomfort bei.

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Die Häuser sind alle unterschiedlich in Größe (60-120m²) und Ausstattung haben Platz für zwei bis acht Personen. Jedes ist mit finnischer und Infrarot-Sauna, Kachelofen, Fußbodenheizung, kompletter Küche und TV ausgestattet. Das Honeymoon-Chalet kann nur für zwei Personen gebucht werden. Beim Rundgang durch das Dorf ist erkennbar, dass Ruhe und die persönliche Atmosphäre gewahrt wird. In den Chalets hört und sieht man nichts von dem Hotel und keiner schaut den anderen ins Fenster das Bio-Frühstück wird in das Chalet geliefert und auf Wunsch auch aufgedeckt.

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Das Hotelresort in Leogang ist dabei aber kein gewöhnliches Berghotel. Das Puradies steht für das Pure in der Natur. So kamen für die Einrichtung viele edle Naturmaterialien zum Einsatz, die auf beeindruckende Weise in einen zeitlosen, alpinen Einrichtungsstil mit höchsten Designstandards eingebunden wurden. Das spiegelt sich sowohl in dem aufwendig renovierten historischen Hotelgebäude als auch in den beiden neuen Hotelbauten sowie den exklusiven Chalets wider.

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Puradies: Front-Cooking im 2-Hauben-Restaurant ESS:ENZ

Im Restaurant ESS:ENZ in der Embachalm im Chaletdorf des 4*S Puradies Hotel & Chalets in Leogang werden Gerichte aus lokalen Produkten und dem eigenen Bio-Bauernhof kreiert. Im Fine-Dining-Restaurant ESS:ENZ kocht Albert Dschulnigg eine formidable Genießerküche der Region. Das Küchenteam des Puradies zaubert aus feinsten Bioprodukten der hofeigenen Produktion regionale und internationale Gourmetgerichte. Das pure und innovative Konzept genügt höchsten kulinarischen Ansprüchen, die ihren Höhepunkt im Front-Cooking finden, und wurde ebenfalls zum ersten Mal mit zwei Hauben und 13 Punkten ausgezeichnet. Neben Saibling-Variationen und hauseigenem Embachhof-Kalb gibt es im ESS:ENZ monatlich wechselnde Schwerpunkte wie etwa Sushi oder Grillabende. Das ESS:ENZ ist ein Ort für besondere Genusserlebnisse und eine innovative Mischung: Die Gäste erwarten Themen-Highlights vom Fleisch, Fisch & vielem mehr. Auch Vegetarier und Veganer erleben in dem À la carte Restaurant kulinarische Hochgenüsse. 

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Puradies: Im Badhaus die Innere Mitte finden

Herzstück des Wellnessbereiches ist das Badhaus INNERE MITTE mit puradiesischem 360°-Himmelsblick. Zur Entspannung bereit stehen Ihnen im Badhaus vier große Saunen, darunter die Finnische Sauna, die Kräutersauna, die Zirbensauna und die Stollensauna. Erfrischung bieten Erlebnisduschen sowie ein Sprung in den 400 m² großen Biobadeteich. Ausspannen können Sie im Puradies aber auch beim Yoga und bei wohltuenden Massagen sowie Beautyanwendungen. Darüber hinaus können sich die Gäste im Puradies auch nach Herzenslust beim Fitness an modernsten Cardio- und Kraftgeräten auspowern.

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Leider war mein Aufenthalt viel zu kurz, um das gesamte Hotel kennenzulernen. Mit der Sauna im eigenen Chalet habe ich es nicht in den Wellnessbereich geschafft. Die Bar habe ich nur beim Einchecken und kurzen Gespräch mit Herrn Madreiter bewundern können. Das Hotel selbst bietet noch so viel mehr wie etwa eine Bibliothek, die sich meinen Blicken entzogen, da ich mich in dem Chalet wie in einem Kokon wunderbar geborgen fühlte und in den wenigen Stunden, die ich vor Ort war, sehr entspannt habe.

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Und die Pisten waren mir am Vormittag zu sehr im Nebel, so dass ich mich ganz allein nicht in ein mir noch unbekanntes Skigebiet trauen wollte. Ich war ja die zwei Tage zuvor erst in Sterzing auf dem Rosskopf Ski fahren, so dass ich mir einen Tag Ruhe mit Sauna und exzellentem Essen gönnte. Stattdessen genoss ich den Winterspaziergang hinter dem Hotel auf dem Weißen Weg, den sich Klassische und Skating-Langläufer, Winterwanderer und kreuzende Abfahrer teilen.

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Puradies: Pure Familiengeschichte

Die absolute Alleinlage des „Private Retreats“ liegt in der Familiengeschichte begründet. Die Familie Madreiter zählt zu den Pionieren des Tourismus in Leogang und war Mitbegründer der hiesigen Bergbahnen. Vater Sebastian Madreiter ist noch heute Geschäftsführer der Bergbahnen. Ursprung des imposanten Familienbesitzes sind der aus dem 17. Jahrhundert stammende Pinzgauer Bergbauernhof, die Almwirtschaft und der familieneigene Embachhof, auf dem in den frühen 1950er Jahren erstmals Gäste bewirtet wurden. Das Wohlfühlareal umfasst eine Gesamtfläche von 500.000 qm. Ein echter Familienbetrieb ist der einstige Embachhof geblieben, heute führen die Brüder Philipp und Michael Sebastian Madreiter die Geschicke der seit dem Jahr 2016 als „Puradies“ bezeichneten resortähnlichen Verwöhnadresse. Gemeinsam haben die Brüder, die in der Österreich-Ausgabe des „Bertelsmann-Guide“ zu den „Gastgebern des Jahres 2018“ gekürt wurden, mit stattlichem Investitionsvolumen das Alpinhotel zu einem perfekten stylishen Rückzugsort in den Bergen weiterentwickelt. 

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Ganz herzlichen Dank an das Puradies für die Einladung und exzellente Unterbringung sowie Verköstigung. Unsere persönliche Meinung bleibt selbstverständlich unabhängig.

Service:

Skigebiet Rosskopf: Telemix-Panoramabahn lockt ins Familien-Skigebiet

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Wer Sessellift oder Gondeln sagt, sagt automatisch Leitner. Weltweit gibt es nur zwei nennenswerte Hersteller von Seilbahnen. Leitner Ropeways hat seinen Firmensitz in Sterzing. Hier in Südtirol, gleich um die Ecke vom Brennerpass, werden Bergbahnen gefertigt, die rund um die Welt Menschen transportieren. Naheliegend, wenn Sterzing dann das Vorzeigeparadies für Leitner Bergbahnen wäre. Seit Januar 2019 bringt eine hochmoderne Telemixbahn die Gäste von der Mittelstation hoch auf den Berg. Wir waren bei der Eröffnung der Panoramabahn auf dem Rosskopf.

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Auf dem Weg von Innsbruck nach Bozen liegt Sterzing kurz nach dem Brennerpass. Die kleine Handelsstadt profitierte als „Fuggerstadt“ besonders von der günstigen geographischen Lage als Durchgangsort für viele Menschen und Waren durch die Alpen. Der Rosskopf ist der Hausberg von Sterzing und liegt direkt an der Autobahn.

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Die Gondeln der Rosskopfbahn schweben dicht über der Autobahn hoch auf den Berg. Doch leider bleibt dieses potentielle Vorzeigeobjekt ungenutzt.

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Die Gondeln sehen schon reichlich alt aus, sind auch für heutige Verhältnisse ziemlich klein und eng. Hier könnten die Sterzinger Bergbahnen, Südtirol und Leitner Ropeways, wie das Unternehmen modern heisst, auch an eine Modernisierung denken.

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Oben angekommen stehen wir vor der Panoramabahn, die uns zum Gipfel hinaufbringt. Und eben diese Panoramabahn ist nun nach 30 Jahren Dienstzeit modernisiert worden. Der alte Dreier-Panorama-Sessellift ist verschwunden. Nun glänzt eine neue Telemix-Bahn am Rosskopf, die sowohl Sessel als auch Gondeln führt. Das neue Winterangebot am Rosskopf wird komplettiert durch eine sportliche 2,7 Kilometer lange Talabfahrt, die mitten im Skiort Sterzing endet.

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Der Rosskopf gehört zu den kleinen Skigebieten, die sich nicht an die Masse der Touristen wenden. Die Pisten im Rosskopf-Skigebiet sind rot und blau. Doch umso schöner, ruhiger und familienfreundlicher präsentiert sich das Skigebiet. Meist ahnt man am Fuß des Rosskopfs noch gar nichts von der winterlichen Pracht auf dem Gipfel und an den Hängen. Kaum einer der vielen Autofahrer hat das Herz oder die Muße hier, je nach Fahrtrichtung kurz vor oder nach dem Brenner, noch eine letzte Pause einzulegen. Obwohl die Rosskopf-Gondeln hier malerisch im Drei-Meter-Abstand die Fahrbahn kreuzen. Doch sobald man die Sonnenterrasse erreicht hat, wandelt sich das Bild.

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Der Blick schweift rundum von den Gipfeln der Sarntaler-, Zillertaler– und Stubaier Alpen hinunter auf das beschauliche Wipptal, durch das sich der Brennerpass wie ein aufsteigendes Betonband zieht. Dichter Verkehr rollt über den Asphalt. Doch schon beim Hinaufgondeln Richtung Gipfel entfernen sich die Geräusche.

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Die dichte Schneedecke auf dem Berg schluckt dann vollends den Lärm der viel befahrenen Europastraße. Bei himmlischer Ruhe kann der Wedel-Spaß auf den gut präparierten Pisten beginnen, die man je nach Saison fast für sich alleine hat. Wir ziehen unsere Spuren durch den frischen Pulverschnee, halten zwischendurch inne, genießen den Ausblick und lassen die unvergleichliche Stimmung auf uns wirken. 

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Die moderne Telemix-Bahn besteht neben 6er-Sesseln auch aus 8er-Kabinen. So kommen nicht nur Wintersportler wieder schnell auf die Piste, auch Senioren, Wanderer und Kinder erreichen bequem den Gipfel. Denn diese haben eher Probleme, sich schnell auf die Sessel zu setzen. Gerade Kinder sind oft noch nicht so groß, der Sitzfläche befindet sich eher auf der Höhe des Rückens als in den Kniekehlen wie bei Erwachsenen. So ist ein Schülerskikurs schneller in ein paar Gondeln untergebracht und oben auch schneller ausgestiegen. Denn gerade oben auf dem Rosskopf herrschen ideale Pistenverhältnisse für Anfänger wie für Kinder. Ein weiterer Vorteil der Gondeln ist, dass Rodel transportiert werden können. Auch im Sommer sind Telemix-Anlagen sehr gut einsetzbar, die Sessel werden dazu einfach aus der Linie genommen. Dieser Aspekt ist bei der „Panoramabahn“ auf dem Rosskopf besonders wichtig, um Wanderer, Fahrräder oder Paragleiter im Sommer möglichst schnell und komfortabel zu befördern.

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Die neue Telemix-Bahn ist umweltfreundlich, leise und steigert darüber hinaus die Förderleistung um mehr als 30 Prozent, wodurch lästige Wartezeiten vermieden werden. Die Kabinen der Seilbahn bieten viel Raum und dank großer Panoramafenster auch einen herrlichen Ausblick über das Eisacktal. Für die Sesselbahn stand vor allem der Faktor Sicherheit im Fokus. Deshalb sind die Komfortsessel mit Einzelfußrastern und Schließbügeln mit manueller Verriegelung ausgestattet. Ein weiterer Vorteil gegenüber des alten Panorama-Lifts sind die Wetterschutzhauben, die für eine entspannte Fahrt bei Wind und Wetter sorgen.

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Die Telemix-Anlage von Leitner Ropeways mit dem spannenden Namen “TMX 6-8 Panorama” führt von 1845 bis in eine Höhe von 2120 Höhenmeter und wird von einem DirectDrive-Antrieb bewegt, ist 823 Meter lang und überwindet 275 Höhenmeter.

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Der speziell von Leitner entwickelte Direktantrieb ist ein gut gehütetes Geheimnis. Die Förderleistung liegt bei 2.400 Personen pro Stunde (vorher 1.800 p/h), wobei 35 Sessel und elf Kabinen am Seil hängen, das über neun Stützen gespannt ist.

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Rosskopf glänzt mit 10 km langer Talabfahrt

Wintersportler dürfen sich noch auf eine weitere Neuheit am Rosskopf freuen. Seit dem Winter 2018/19 können sie nämlich endlich bis nach Sterzing ins Tal fahren. Denn neben der neuen Kombibahn wird auch eine neue Piste eröffnet: die Talabfahrt. Die rot markierte Abfahrt ist 2,7 Kilometer lang. Vom Ausstieg der Panoramabahn kurz vor dem Gipfel des Rosskopf bis hinunter nach Sterzing sind somit kombiniert fast 10 Kilometer Talabfahrt möglich. Sie erhöht damit das Pistenangebot am Freizeitberg Monte Cavallo auf insgesamt 20 Kilometer. Jetzt können wir also mit der neuen Bahn bis zum Gipfel fahren und auf der neuen Talabfahrt (fast) bis in die Sterzinger Fußgängerzone hinunter wedeln. Die Talabfahrt führt im Südosten nach Sterzing. An der Südseite würde der Schnee zu schnell schmelzen. Im Südosten mussten für die Talabfahrt auch nicht so viel Bäume gefällt werden, da die Route hauptsächlich über Wiesen ins Tal führt. 

Rodeln am Rosskopf auf Italiens längster Rodelbahn

Am späteren Nachmittag blitzt die Sonne wieder durch die Wolken. Für die Pisten auf dem Rosskopf, Ratschings oder Ladurns ist es dann zwar zu spät. Dafür bietet sich eine Rodelpartie über die längste Rodelbahn Italiens an. Ja, wirklich: am Rosskopf gibt es die längste beleuchtete und beschneite Rodelbahn Südtirols und Italiens. Es gibt außerdem Pläne, die Rodelbahn noch etwas weiter zum Berggipfel hin zu verlängern, um somit die längste Rodelbahn Europas werden zu können. Also geht es diesmal mit dem Schlitten hinauf auf den Rosskopf. An der Bergstation startet die 9,6 Kilometer lange Sause, die nach 920 Höhenmetern und einer Riesengaudi an der Talstation Sterzing endet. Besonders romantisch ist das Rodelvergnügen bei Flutlicht ( dienstags und freitags bis 24 Uhr, Liftbetrieb bis 22 Uhr ) , wenn der Blick auf die illuminierte, mittelalterliche Stadt fällt. Feste Bergschuhe und einen Helm sollte man schon für den Ritt ins Tal tragen. Die Rodelbahn am Rosskopf wurde vom ADAC als sehr sicher getestet. 

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Wir konnten jedoch nicht diesen Spaß geniessen, ein Schneesturm verhinderte das nächtliche Rodelvergnügen nach dem Essen auf der Hütte.

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Dafür genossen wir die einmalige Tour mit dem Pistenbulli hoch zur Hütte mit anschliessendem köstlichen Fondue-Essen auf der Alm.

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Mittlerweile hatte sich der Schneesturm wieder gelegt, so dass wir zu Fuß die Piste hinunterlaufen konnten bis zur Bergstation der Rosskopfbahn, die uns sicher nach unten brachte.

Familienfreundliches Skigebiet am Rosskopf

Im Skiurlaub in Sterzing-Ratschings heißt das Motto „Familien zuerst“ mit Winteraktivitäten auf und neben den Skipisten. Dazu bietet die Sonnenterrasse von Sterzing den kleinsten Skifahrern, Snowboardern und Rodlern präparierte Pisten samt Skischule. Der dazugehörige Ski-Kindergarten sorgt für Abwechslung und Rundumbetreuung, während die großen Wintersportler auf den Skipisten unterwegs sein können. Ruhe im Skiurlaub gepaart mit der richtigen Portion Action, dafür steht das Skigebiet Rosskopf im Südtiroler Wipptal.

Neue Beschneiungsanlagen am Rosskopf

Der dritte Joker ist die neue Beschneiungsanlage. Sie nimmt nur ein Prozent des Wassers aus der vorbeifließenden Eisack, pumpt es in zwei Kühltürme und dann zum Speichersee. Lanzen, die weniger Strom verbrauchen als Schneekanonen, beschneien die Pisten. Das drei bis vier Grad warme Wasser wird in zwei Kühltürmen auf ein Grad heruntergekühlt. Um künstlichen Schnee zu erzeugen, braucht man die richtige Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur des Wassers. Die Temperatur des Wasser ist der einzige Teil, den der Mensch beeinflussen kann. Die Lanzen benötigen weniger Strom als Schneekanonen. Eine Schneekanone verbraucht 15 Kilowatt, eine Lanze verbraucht nur 25 Watt, so viel wie eine Glühbirne. An der Talabfahrt am Rosskopf stehen 65 Lanzen. Das Gute ist: Im Frühling, wenn der Schnee schmilzt, fließt das Tauwasser zum größten Teil wieder in die Eisack zurück. Durch die Beschneiung sind die Almwiesen im Sommer grüner und es kann mehr Heu gemäht werden. Dank der neuen Beschneiungsanlage hat auch die Rodelbahn die besten Schneekonditionen.

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Neue Schneekatzen für den Rosskopf

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Wer als Skifahrer etwas auf sich hält, quält sich schon frühmorgens aus dem Bett, um als Erster auf der Piste zu sein. Dann ist der Schnee perfekt präpariert. Bis in die Nacht hinein sorgen dafür die mächtigen Pistenraupen von Prinoth aus Südtirol mit seinen Leitwölfen und Bisons. Prinoth, eine Tochterfirma von Leitner Ropeways, stellt Schneekatzen bzw. Pistenfahrzeuge her. Diese genialen Gefährte, diese extrem PS-starken Bergmonster erledigen jede Aufgabe, die am Berg erforderlich ist.

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Besonders interessant fanden wir den Prinoth Gourmet Truck. In diesem Pistenfahrzeug steckt eine komplette Mini-Küche drin. Perfekt, um für Events auf dem Berg eine Party zu organisieren. Die Weißwurst und das Bier waren köstlich.

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Ein Besuch bei Leitner Ropeways

Leitner Ropeways könnte an der Talstation der Rosskopfbahn auch gut kostenlos eine immerwährende Liftmaschinen-Markenwerbeschau veranstalten – für die vielen Millionen Europäer, die hier jährlich vorbeifahren. Tut es aber nicht. Schade, verschenktes Potential. Denn der Berg ist einer der größten Arbeitgeber in der Region.

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Dafür allerdings lud uns Leitner Ropeways zu einer Werksbesichtigung ein. Für uns, die wir sonst hauptsächlich über Destinationen, Hotels und Restaurants berichten, war das mal etwas anderes. Heavy Metal!

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Es war ein extrem spannender, interessanter und informativer Einblick in die Arbeit von Leitner Ropeways. Besonders beeindruckend sind außerdem die Projekte, die das Unternehmen weltweit verfolgt. Gondelbahnen sind für viele Städte auf der Welt eine attraktive Alternative für öffentlicheren Personennahverkehr (ÖPNV). Städte wie Medellin in Kolumbien profitieren bereits sehr stark von den bereits existierenden Gondelbahnen und planen weitere Linien, die die Stadtviertel miteinander verbinden. Und in Deutschland sind zumindest Berlin und München dabei zu überlegen, wo Gondelbahnen anstelle von Straßenbahnen oder U-Bahnen errichtet werden können.

Einen Einblick in die Zukunft der Gondelbahnen hat uns Sterzing, der Rosskopf und Leitner Ropeways gegeben. Herzlichen Dank dafür!


Service:

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Cheers!

Hotel Rosskopf Sterzing: Stop-over am Brennerpass

Gleich nach dem Brennerpass kommt der Reisende auf dem Weg von Österreich nach Italien an dem wunderschönen Ort Sterzing/Vipiteno vorbei. Das erste Südtiroler Städtchen grüßt nicht nur mit einer historischen und gut erhaltenen Altstadt, mit exzellenter Gastronomie und einigen Hotels. Sondern auch mit einem eigenen Skigebiet: Der Rosskopf. Wir haben in Sterzing im Hotel Rosskopf übernachtet, waren Gast bei der Einweihung des neuen Panorama-Skiliftes am Rosskopf selbst und haben die Fertigung von Leitner Ropeways besucht.

Nur wenige wissen, dass Sterzing auch der Sitz eines Weltmarktführers ist: Leitner Ropeways. Die Firma Leitner fertigt Sessellifte, Gondelbahnen, Schneekatzen und vieles mehr für Verkehrssysteme in den Bergen. Viele von uns kennen nur die Lifte und Gondeln in den Bergen. Doch schon einige südamerikanische Städte haben angefangen, Gondeln als schnelle und günstige Massentransportmittel für die Millionenstädte einzusetzen, bspw. Medellin in Kolumbien. Und in Deutschland überlegen bereits München und Berlin, wie man Gondeln einsetzen kann. Denn der Bau dieser Systeme ist allemal günstiger und schneller als ein U-Bahn-Bau. Weltweit gibt es eigentlich nur zwei nennenswerte Anbieter: Doppelmayr in Österreich und eben Leitner in Südtirol.

Südtirol glänzt mit einigen der schönsten Berge und damit auch Pisten der Alpen. Direkt vor der Tür von Leitner liegt der Rosskopf. Ein Berg, der eigentlich als Paradeparadies und Teststrecke von Leitner dienen könnte. Mit der neuen Telemix-Bahn, der neuen fünf-Kilometer-Talabfahrt, der Beschneiungsanlage und den neuen Pistenbullys wird das Skigebiet Rosskopf in Sterzing-Südtirol in ein neues und modernes Schneezeitalter katapultiert. Was jetzt noch dringend modernisiert werden sollte, ist die Gondelbahn von Sterzing hoch auf den Rosskopf. Denn die geht auch direkt über die Brennerautobahn und wäre somit eigentlich ein perfektes Aushängeschild für Leitner. Denn oben erwartet den Skifahrer ein zwar kleines, doch wunderschönes Skigebiet.

Sterzing ist geprägt von vielen Jahrhunderten Durchgangsverkehr durch die Alpen. Der Brennerpass in unmittelbarer Nähe, die Tiroler Tradition, die nahezu unzählbar vielen Völker und Stämme, die hier durchzogen, lebten und – leider – sich auch zeitweilig bekämpften, hinterliessen alle ihre Spuren. Reichverzierte Bürgerhäuser mit Erkern kennzeichnen den Charakter der Altstadt in Sterzing. In der Fußgängerzone kann man gut bummeln, in vielen kleinen Geschäften einkaufen und in Cafés und Restaurants hervorragend speisen.

Gleich in der Nähe der Aufstiegsanlagen des Rosskopf und zugleich unweit der Ortschaften Ratschings, dem Ridnauntal und dem Pfitschtal, bietet das 3-Sterne Superior Hotel Rosskopf gepflegte, gemütlich eingerichtete Zimmer und Suiten und wird somit zur idealen Unterkunft für einen Aktivurlaub mit Wellness im wundervollen Eisacktal.

Einen Einblick in mein Zimmer im 3-Sterne Superior Hotel Rosskopf Sterzing gibt Euch mein kleines Video:

Benannt nach dem sonnigen Bergmassiv hoch über der Stadt, lädt das familiäre Hotel in Sterzing zu einem abwechslungsreichen Aufenthalt in Südtirol ein. Traditionelle Gastlichkeit, die kreative Küche im hoteleigenen Restaurant und der herzliche Charme sind die besonderen Stärken des reizvollen Hotels mit seinen 40 Zimmern, welches mit einem Relaxbereich und einem idyllischen Garten einen Ruhepunkt in der Hektik des Alltagslebens bildet.

Morgens der Blick aus dem Bett.

Hotel Rosskopf: 4 Sterne Wellness und Restaurant

Fotos in Wellnessbereichen sind immer ein Problem: Wenn Gäste drin sind, ist es heiss und dampfig.

Die Saunaanlage und vor allem die Küche haben eigentlich 4-Sterne-Niveau. Für die gute Küche spricht, dass mittags Einheimische sowie Arbeiter und Angestellte der Firma Leitner, die Seilbahnen bauen, zum Essen kommen. Die Sauna ist sehr modern, hier kann man herrlich entspannen. Es gibt eine Bio- und eine finnische Sauna, ein Dampfbad, eine Rotlichtkabine, einen Whirlpool und einen großen Ruheraum.

Nach einem erfolgreichen Skitag und dem Saunabesuch, um die Muskeln zu relaxen, ist man bereit für das Abendessen. Das Menü am Abend startet für uns mit einem Knödel Tris. Als Vorspeise ist das Tris der Renner, es besteht aus einem Spinatknödel, einer Kasnocke und den für Südtirol so typischen Schlutzkrapfen.

Tagliata di Manzo, Ruccola, Gemüse, Bratkartoffeln

Der Hauptgang ist Tagliata di Manzo auf Ruccola mit Gemüse und Bratkartoffeln, dazu passt der Merlot Black von der Winzergenossenschaft Bozen von 2015 hervorragend.

Apfelstrudel mit Vanillesauce

Und der perfekte Abschluss wird gebildet von einem Apfelstrudel mit Vanillesauce, dazu ein wunderschöner italienischer Espresso.

Hotel Rosskopf: Das Stop-over-Hotel

Das Drei-Sterne-Superior Hotel Rosskopf in Sterzing bietet sich auch perfekt als Zwischenstation an für Reisende auf dem Wege von Nord nach Süd oder umgekehrt. Das Hotel ist in Sichtweite der Brennerautobahn – und eigentlich auch in Hörweite, doch die Fenster sind glücklicherweise sehr schalldicht. Während unseres Aufenthaltes war eine größere Gesellschaft anwesend, die täglich bis nach Antholz zum Biathlon-Weltcup gefahren ist. Ja, kann man machen, aber dann muss man täglich schon sehr früh in Richtung Antholz aufbrechen, da man sonst im Stau steht.

Service:

KitzSkiXpress: Der tägliche Linienbus direkt an die Skipiste von Kitzbühel

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Erst Busfahren, dann skifahren. Skifahrer sind Frühaufsteher. Münchner Skifahrer kennen das. Wer früh um 9 Uhr auf der Piste sein will, der muss früh raus. Ein paar Minuten zu spät, und man steht im Stau, auf dem Mittleren Ring, auf der Autobahn. Geldhauser Busreisen hat mit dem KitzSkiXpress einen echten Game Changer entwickelt. Früh in den Bus, bis zur Piste ausruhen, Spaß auf der Piste – und dann wieder mit dem Bus nach München zurück. Entspannter geht es nun wirklich nicht mehr.

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Bereits seit 8 Jahren bietet der Münchner Busreisespezialist mit dem KitzSkiXpress einen Linienbus an, der vom Münchner ZOB an der Hackerbrücke direkt zur Piste in Kitzbühel fährt. Täglich um 6:45 Uhr verlässt der schwarze moderne Reisebus den ZOB.

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Die Fahrt im First Class Fernreisebus wird versüsst durch belegte Brötchen , Butterbrezn, eine Boulevardzeitung und Kaffee: Bei unserer Pressefahrt verwöhnt Franz Gerstmair, Geschäftsführer von Geldhauser Busreisen, höchstpersönlich die eingeladenen Münchner Journalisten. 

An zwei Haltestellen werden weitere Reisende unterwegs eingesammelt. Die Busstopps in Holzkirchen und Rosenheim sind etwas improvisiert, was an den Wünschen und Verboten der Polizei liegt. Doch Franz Gerstmayr beruhigt: „Keine Sorge. Wir finden Euch schon.“ 

Geldhauser Busreisen setzt auf der Strecke München – Kitzbühel täglich zwei Reisebusse mit je 44 Sitzplätzen an. Genauer gesagt ein normaler und ein Doppelstockbus. Und ja, dieser Service fährt wirklich an 7 Tagen in der Woche. Das Tagesticket kostet von Montag – Freitag 59,00 Euro und am Samstag und Sonntag 62,00 Euro. Außerdem kooperiert Geldhauser Busreisen mit dem Intersport Kitzsport Skiverleih in Kitzbühel, so dass Freizeitsportler, die keine aktuellen Skier haben und gern aktuelle Ski-Modelle ausprobieren wollen, die auch bestens gepflegt sind, zu einem ermässigten Preis ausgeliehen werden. 20 Prozent Ermäßigung gibt es auf alle Ski- und Snowboardmodelle.

Wer länger bleiben möchte, kann auch das über Geldhauser Busreisen und den KitzSkiXpress regeln. Mit aktuell sieben Hotels in Kitzbühel und Kirchdorf gibt es Kooperationen, so dass für jedes Preisniveau Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wer das Besondere sucht, der kann beispielsweise auch zwischen Nachtrodeln am Gaissberg oder der KitzSki Hüttenromantik im Rasmushof auswählen.

Bei unserer eintägigen Pressetour erhalten wir einen kleinen Einblick in das Hüttenwochenende. Das Mittagessen auf der Ochsalm lässt nichts zu wünschen übrig.

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Vorspeise: Brotzeitbrettl-Platte auf der Ochsalm
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Rindertatar
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Hauptgang: Schwein und Rind
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Beilagen: Spätzle, Bratkartoffeln, Saucen

Leider gibt es von unserer Tour im Januar 2019 keine Bilder vom Skifahren. Wir waren froh, dass wir in dem Nebel und Schneefall noch unseren nächsten Kollegen sehen konnten. Der Schnee war auch nicht besonders einfach zu fahren. Bei einigen von uns, die wir eher nebenbei skifahren, ging es bis an die physische Belastungsgrenze. Doch letztlich hat es allen Spaß gemacht, es war insgesamt ein schöner Skitag.

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Nach diesem zwar durchaus anstrengenden, aber schön-anstrengenden Tag auf der Piste, gaben wir die Skier wieder im Verleih ab bzw. brachten sie im Bus unter. Und dann ging es zur Hüttenromantik in den Rasmushof. Dieses wunderbare Haus ist eine Legende unter den Kitzbühler Hotels.

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Der Rasmushof liegt am Fuße der Streif, direkt im Zielbereich des legendären Hahnenkammrennens. Diverse Promis übernachten gern in dem Hotel. Und die Eigentümerin Signe Reisch ist eine perfekte, sympathische Gastgeberin. Das Gourmetessen mit Weinbegleitung im Rasmushof ist ein absolut empfehlenswerter Programmpunkt.

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Allein dieser wunderbare Kaiserschmarren war ein Gedicht. Und die Weine, die der Rasmushof zum Gourmetdinner kredenzt, sind alles wunderbare Tropfen.

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Das Skigebiet von Kitzbühel bietet 230 Abfahrtskilometer, davon 185 Pistenkilometer mit 57 Bahnen und Liften und 60 Skihütten. Für alle Könnerniveaus gibt es genügend abwechslungsreiche Pisten. Für die ganz wagemutigen Freaks gibt es natürlich die weltberühmte Streif. Ich hingegen bin schon mit der Familienstreif sehr zufrieden. Naturpuristen haben ein weitläufiges Freeride-Areal zur Verfügung. Ausserdem gibt es zwei Snowparks. Und falls es mal nicht so schneereich sein sollte, sorgen 1.116 Schneeerzeuger für ausreichend weisses Gold. Und auch Langläufer werden auf dem ausgedehnten Loipennetz fündig. Schliesslich bringen einige Winterwanderwege am Berg und im Tal etwas Abwechslung in den Aufenthalt.

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Der KitzSkiXpress von Geldhauser Busreisen lässt das Skigebiet von Kitzbühel deutlich näher an München heranrücken. Der tägliche Linienbus zur Wintersaison ist ein absoluter Game Changer. Denn warum sollte man noch mit dem Auto diese Strecke fahren wollen, wenn man sich eh ständig über den Stau ärgern muss?

Es gibt viele Gründe nach Kitzbühel zu reisen: Die urigen Skihütten, das typische Après-Ski, eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Haubenlokalen und Designerboutiquen sowie die prominenten Gäste machen sein typisches Flair aus., Der KitzSkiXpress ist eine schnelle, umweltfreundliche und günstige Verbindung in die Gamsstadt.

Service:

Kuala Lumpur: Food Festival KL Big Kitchen präsentiert die Küche Malaysias

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Der Moment, wenn alles zu spät ist… Kennt Ihr das? Da entwickelst Du ein Projekt, weisst genau, wann Du was machen sollst – und dann kommt irgendetwas dazwischen, dass Dir die ganzen Pläne verhaut und Du irgendwann denkst: jetzt ist es eh alles zu spät und total egal. Bei mir passiert das hin und wieder. Beispielsweise wenn ich mir ganz genau vornehme, wann ich einen Artikel bringen möchte – und wegen irgendwelcher externer Faktoren dieser Zeitpunkt erst verschoben und dann total zerschlagen wird. Das KL Big Kitchen Festival in Kuala Lumpur, Malaysia, ist so ein Fall für mich. Und jetzt setze ich den Zeitpunkt selbst: JETZT, zum Jahreswechsel 2020. Warum? Weil ich Euch Appetit auf dieses faszinierende Land und seine pulsierende Hauptstadt machen möchte. Und weil Tourism Malaysia die internationale Kampagne Visit Truly Asia Malaysia 2020 lanciert hat.

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Vor wenigen Jahren war ich zu einem Event auf der ITB Berlin eingeladen: Visit Malaysia und Visit Kuala Lumpur veranstalteten einen Kochevent mit dem in Malaysia sehr beliebten Koch Norman Musa. Norman und ich verstanden uns auf Anhieb richtig gut. Ich habe bei dem Event fleissig mitgekocht. Und ganz am Ende zog mich eine ältere Dame aus Malaysia zur Seite, gab mir ihre Karte und lud mich exklusiv ein zum KL Big Kitchen Festival (Facebook / Twitter / Instagram) in Malaysia. 

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So kam es, dass ich zu einem der wohl bisher schönsten Food Festivals eingeladen war, auf dem ich bisher war.

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Ich flog mit Malaysia Airlines in der Business Class,

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vier Tage war ich in Kuala Lumpur, nächtigte im Hotel Majestic, und lernte die interessantesten und faszinierendsten Koch-Persönlichkeiten von Malaysia persönlich kennen.

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Die Königin von Malaysia

Die Königin von Malaysia eröffnete das KL Big Kitchen Festival, dessen Zelte auf dem grossen Platz im Herzen von Kuala Lumpur aufgebaut waren, gleich neben dem wohl größten Fahnenmast der Welt.

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Chinatown

Ich genoss eine Führung durch die Altstadt von KL, durch Chinatown,

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MUD

schaute das Musical MUD,

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Helen Oon, Norman Musa, Götz A. Primke, Erin Goodall

lernte einige internationale Food Blogger kennen, wie etwa Erin Goodall aus England, Fellexandro Ruby aus Jakarta und Thanis Lim aus Brunei sowie die Kochbuch-Autorin Helen Oon. Und ich genoss einige der glücklichsten Stunden meines Lebens in dieser Stadt. 

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Feierliche Eröffnung des KL Big Kitchen Food Festivals durch Ihre Majestät, die Königin von Malaysia – die Spitzenköche stehen stramm

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Sterneköche Christian Mittermeier, Cyril Rouquet-Prévost und Andrew Nutter nicht nur kennen zu lernen, sondern konnte mit allen ausführliche, interessante und bereichernde Gespräche führen. Und natürlich brillierten die malaysischen Chefköche hier auf ihrer Show der kulinarischen Superlative Malaysias. Neben dem bereits erwähnten Norman Musa vor allem die bezaubernde, intelligente und äußerst humorvolle Isadora Chai sowie ihre Kollegin Anis Nabilah. Und schliesslich waren da noch Claire Ptak und Will Meyrick, der sieben Restaurants zwischen Bali, Hong Kong und Kuala Lumpur hat. Und warum kennt hier in Deutschland keiner Jochen Kern, einen sehr erfolgreichen deutschen Koch in Malaysia?

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Mein Plan war: Ich schreibe ein paar Artikel über KL danach – doch den Hauptartikel über das KL Big Kitchen Festival bringe ich wenige Monate vor dem nächsten KL Big Kitchen Festival, also ein knappes Jahr danach. Das Jahr verging – und das KL Big Kitchen Festival wurde verschoben und abgesagt. Das nächste Jahr kam – und vom KL Big Kitchen Festival ist keine Rede mehr. Die Homepage ist verkauft, das ganze Projekt eingestampft. Jetzt ist es eh alles zu spät und eigentlich egal. 

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Warum kam es so? Weil die Menschen in Malaysia auf der einen Seite zwar sehr herzlich und lieb und toll sind – ihre Politiker aber korrupt sind. Jedenfalls ein Teil. Jedenfalls der kleine Teil, der lange Jahre Malaysia regierte. Jedenfalls der eine Ministerpräsident, der den Staatsfond 1MDB so ruinierte, dass er damit das Land ausblutete und somit kein Geld mehr für solche Festivals war. 

Norman Musa, der beim ersten Festival noch die führende Hand hatte, wurde Gerüchten zufolge ausgespielt, eine Kollegin sollte das Festival leiten, und dann wurde vieles gestrichen, letztlich ist das Festival jetzt leider tot. Eigentlich sehr schade, denn KL Big Kitchen Festival war wirklich eine tolle Präsentation der malaysischen Küche, der malaysischen Spezialitäten und ist mit Sicherheit, wenn es regelmässig stattfinden würde, ein Grund für sich, das Land und die Stadt zu besuchen. Also, Kuala Lumpur, lasst das Festival nach fünf Jahren Pause doch wieder aufleben!

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Die Garküchen des KL Big Kitchen Festivals

Das KL Big Kitchen Festival fand auf dem größten Platz in der Mitte der malaysischen Hauptstadt statt. Es war eine grossartige Präsentation, was Essen in Malaysia bedeutet. In drei großen Zelten waren viele Betreiber von Garküchen, die ihre Spezialitäten vor Ort kochten und für die Besucher anboten. Schon allein hier hätte man sich rundum satt essen können und hätte einen perfekten Einblick in den kulinarischen Reichtum von Malaysia erhalten. Ein paar Eindrücke gebe ich Euch hier.

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Erin Goodall bei der Recherche mit einer Teilnehmerin.
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Lese ich das gerade wirklich?

Und was diese Marke anbietet und dort macht, habe ich leider nicht herausgefunden. Die Namenswahl wäre zumindest für den deutschsprachigen Markt mindestens „unglücklich“. Oder nein: indiskutabel.

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Eine deutsche Touristin traf ich auch. Sie war zufällig zu diesem Festival gekommen. Sie war gerade auf Rundreise durch Malaysia und schaute sich an dem Tag gerade Kuala Lumpur an. Sie war sehr angetan und nahm wohl auch an einem der vielen Workshops teil. Und da war sie nicht die einzige. Viele Touristen sind wohl eher zufällig auf das Festival aufmerksam geworden, sind über das Gelände geschlendert und haben dann auch an einem der vielen Koch-Workshops teilgenommen.

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Die Köche und Kochworkshops des KL Big Kitchen Festivals

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Die Kochworkshops waren das eigentliche Highlight des KL Big Kitchen Festivals in Kuala Lumpur. Die Creme de la Creme der malaysischen Köche hatte sich hier eingefunden. Außerdem waren ein paar europäische Sterneköche mit dabei, die offensichtlich durch den Sponsor Electrolux eingeladen wurden.

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Die Workshops fanden in einem Zeltbau auf dem Feld statt. Dabei hatten die Gäste die Qual der Wahl, da immer zwei Workshops parallel stattfanden. Davon war immer einer mehr auf „hands on“ ausgerichtet, also auf aktive Mitarbeit der Teilnehmer, der andere war eine Kochpräsentation zum zuschauen.

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Christian Mittermeier, Rothenburg ob der Tauber

Der sympathische Christian Mittermeier vertrat die deutschen Sterneköche. Er gehört zwar nicht zu den hierzulande bekannten deutschen Fernsehköchen. Doch ist er in der Runde der deutschen Köche kein Unbekannter. Er gehört ist Mitglied der Jeunes Restaurateurs d’Europe und Inhaber der Villa Mittermeier in Rothenburg ob der Tauber.

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Isadora Chai holt sich Verstärkung aus dem Publikum.
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Die wunderbar sympathische Isadora Chai kennenzulernen, war für mich persönlich der größte Gewinn – neben Norman Musa. Allein ihr Lebenslauf wäre eine Geschichte wert: als illegale Einwanderin in Europa bei diversen Sternerestaurants zwischen Italien, Frankreich und England gekocht… – aber das würde einige Sterneköche in Schwierigkeiten bringen. Sie betreibt das französische Restaurant „Bistro à Table“, eines der besten Restaurants in Malaysia, sowie das Antara Restaurant, ein malaysisches Restaurant mit französischen Einflüssen.

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In Deutschland unbekannt, in Malaysia eine Legende: Jochen Kern

Hochangesehen in Malaysia, in Deutschland kein Begriff: Jochen Kern ist schon seit vielen Jahren in Südostasien unterwegs. Der Koch lehrt an Hotelfachschulen und ist aktuell Senior Culinary Advisor im EQ Hotel Kuala Lumpur.

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Auch er verstand es perfekt, das Publikum einzubinden. Leider hatte er lediglich einen einzigen Workshop und das war auch gleich der allererste. Und danach war Jochen Kern nicht mehr zu sehen gewesen. Gerne hätte ich mich noch länger mit ihm unterhalten.

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Anis Nabilah

Anis Nabilah gehört zur Elite der malaysischen Fernsehköche.

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Claire Ptak, Pâtissière, Violet Cakes

Die Kalifornien Claire Ptak ist gelernte Bäckerin, Konditorin und betreibt im Londoner East End ihr Café Violet Cakes. Sie wurde im Vereinigten Königreich berühmt für ihren königlichen Hochzeitskuchen für die Herzogin und den Herzog von Sussex, Meghan Markle und Prinz Harry.

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Dr. Ezani

Dr. Ezani ist eigentlich gelernte Zahnärztin und gehört ebenfalls zu den beliebten malaysischen Fernsehköchen.

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Ihre Workshops waren sehr beliebt und gut besucht.

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Und es machte sichtbar Spaß mitzumachen. Ok, mit Schokolade kochen ist auch extrem köstlich.

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Erin Goodall hilft den Kollegen von Islam TV aus England beim Interview mit Dr. Ezani
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Totally Nuts: Andrew Nutter

Andrew Nutter ist ein absolut cooler, herzlicher und wunderbar durchgeknallter Zeitgenosse, bei dem es absolut Spaß machte zuzuschauen und auch nach den Shows sich zu unterhalten. Sein Restaurant ist in Rochdale, einem Ort zwischen Manchester und Leeds.

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Norman Musa, Kuala Lumpur Food Ambassador 

Norman Musa ist das Aushängeschild der kulinarischen Szene von Malaysia. Er hat das KL Big Kitchen Festival mit organisiert. Und er ist die wohl schillerndste, bekannteste Persönlichkeit der malaysischen Köche. Zum damaligen Zeitpunkt hatte er sein Restaurant „Ning“ in Manchester, mittlerweile ist er Executive Chef des Wah Nam Hong Restaurant in Leidsenhage in den Niederlanden.

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Natürlich waren die Kochshows von Norman Musa die beliebtesten und am besten besuchten. Norman versteht es auf eine sehr sympathische, lockere und lehrreiche Art, seine Kochshowteilnehmer an die malaysische Küche heranzuführen. Wer gerne malaysisch kochen lernen möchte, dem empfehle ich sehr, bei Norman einen Kochkurs zu belegen.

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Will Meyrick

Will Meyrick ist ein in Portugal geborener schottischer Koch, der schon seit langem auf Bali lebt. Er betreibt sechs Restaurants in Südostasien.

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Der Maybach der Königin von Malaysia

Sehr beeindruckend: Die Königin von Malaysia verlässt die Eröffnungszeremonie in einem Maybach. Eine wunderschöne, elegante Limousine. Bei einer Königin hätte ich eher einen Rolls-Royce erwartet. Aber warum denn nicht auch eine Limousine aus Deutschland.

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Der höchste Fahnenmast der Welt

Tourism Malaysia lancierte die Kampagne Visit Truly Asia Malaysia 2020 mit dem Ziel, die Wahrnehmung Malaysias als Reiseland zu steigern und 2020 30 Millionen internationale Ankünfte zu erreichen. Im Zuge der Kampagne ist Malaysia in den ausgewählten Quellmärkten weltweit mit Werbemaßnahmen aktiv. Dazu zählen Kooperationskampagnen mit Reiseveranstaltern, Airlines und anderen strategischen Partnern ebenso wie Pressearbeit oder Social Media Marketing. 

Auch sind im Laufe des Jahres über 100 Veranstaltungen geplant, darunter das Chinesische Neujahrsfest in Malakka, Iftar in Kuala Lumpur, Royal Floria Putrajaya, Light and Motion in Putrajaya, das Terengganu Beach Festival, das Tadau Ka’amatan Harvest Festival in Penampang, Sabah, das Rainforest World Music Festival und das Borneo Arts Festival. Ein detaillierter Eventkalender ist hier zu finden.

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Ein herzliches Dankeschön an Norman Musa sowie Visit Malaysia und Visit Kuala Lumpur, Malaysian Airlines und das Hotel Majestic Kuala Lumpur. Es waren vier sehr intensive Tage. Zu gerne wäre ich noch länger geblieben. Und einiges wird für immer unvergesslich bleiben. Schliesslich habe ich ein Teil meines Herzens hier verloren. Und noch viel lieber würde ich auch andere Regionen von Malaysia kennenlernen. Doch das dann gerne ein anderes Mal.

Andere Eindrücke findet Ihr bei den Kollegen, die auch dabei waren:

Und das schreiben andere Medien:

Auf Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin bereits erschienen:

BNI: Wie Hoteliers Empfehlungsnetzwerke nutzen können

„Manche denken, BNI ist eine Sekte“, erklärt mir Daniela Meißner, Assistent Director of Sales im Kempinski Hotel Taschenbergpalais Dresden ganz offen in ihrem schönen Dresdner Dialekt. „Ich sage immer, das Hauptargument dagegen ist: Man kann bei uns nicht Mitglied bleiben. Man muss es sich verdienen.“ Ich bin zu Gast bei der D-A-CH Konferenz 2019 des Business Network International (BNI) im Westin Grand München und informiere mich über das Empfehlungsnetzwerk. Dabei interessiert mich insbesondere: Was bringt BNI für die Hotellerie?

Im Verlauf unseres Gesprächs sagt mir die sympathische Sächsin aber auch: „Wenn ich nur drei oder vier Wochen nicht beim BNI war, dann fehlt mir was.“ Was ist also dieser Verein? Manchmal lässt sich etwas besser erklären, indem erstmal gesagt wird, was es nicht ist. Also: Was unterscheidet das Business Network International (BNI) von anderen Arten von Netzwerken wie etwa Studentenverbindungen, Freimaurer-Logen, Rotary oder Lions Club?

Denn Netzwerke sind sie alle und doch unterscheiden sie sich zum Teil sehr deutlich, zum anderen nur sehr fein. Am deutlichsten unterscheiden sich wohl die Studentenverbindungen. Hier unterstützen die Alten Herren und Hohen Damen, also die fertig studierten Akademiker, die in Lohn und Brot stehen, mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Studentinnen und Studenten in den vielen unterschiedlichen schlagenden, nicht-schlagenden oder religiösen Studentenverbindungen. Der Schwerpunkt liegt also eindeutig auf der Aus-, Weiter- und Fortbildung des akademischen Nachwuchses.

Die Freimaurerlogen gehören zu einer international verbreiteten Vereinigung , die für Toleranz, Entwicklung der Persönlichkeit, Brüderlichkeit und allgemeine Menschlichkeit entrittt. Sie entwickelten sich aus den  Bauhütten  der alten Kathedralen in Europa. Der Zweck des Bundes ist die Erziehung seiner Mitglieder zu wahrem Menschentum und verfolgt keine nach außen gerichteten Ziele. Neben den  Männern vorbehaltenen Logen gibt es auch Frauenlogen, aber nur wenige gemischte Logen. 

Die beiden US-amerikanischen Netzwerke Rotary und Lions hingegen legen sehr viel wert auf soziales Engagement. Die beiden internationalen Netzwerke Rotary und Lions betrachten sich als Service-Clubs von Männern und Frauen mit Angehörigen verschiedener Berufe. Die Haupttätigkeiten der Clubs sind Vortragsveranstaltungen und Gesprächsrunden verbunden mit sozialem Engagement. Vereinfacht gesagt: man trifft sich zum Mittagessen, zahlt viel Geld für eine einfache Suppe – und der Gewinn fliesst in soziale Projekte. BNI aber macht das alles nicht. Beim BNI liegt der Fokus ausschliesslich auf Business. Auf dem Netzwerk. Auf dem Geschäftserfolg. Und genau das ist der deutliche Unterschied zu allen anderen Netzwerken: Bei BNI wird der Geschäftserfolg bei jedem Treffen gemessen.

Was also ist BNI? Das Business Network International ist ein weltweites Franchise, bei dem der Geschäftszuwachs, der Umsatzgewinn des Einzelnen im Vordergrund steht. BNI ist vor allem eine globale Wissensdatenbank für alle Mitglieder. BNI ist laut Selbstbeschreibung eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen. Das Ziel: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Einen Mehrumsatz, den die Mitglieder ohne BNI nicht erreicht hätten. Teilnehmer am BNI-Marketingprogramm zu sein bedeutet vor allem Unterstützung beim Vermarkten der eigenen Dienstleistung und/oder der eigenen Produkte zu haben. Dafür werden weder Gehälter noch Provisionen bezahlt. BNI funktioniert nach dem Grundsatz: „Wer gibt, gewinnt!”.

Und wie läuft so ein Treffen zur Frühstückszeit ab? Zuerst gibt es eine Vorstellungsrunde der Mitglieder, anschliessend folgt eine Vorstellungsrunde der Gäste. Dem folgt eine Geschäftsrunde, in der jeder einzelne sagt, wieviel Umsatz er über andere BNI-Mitglieder in der letzten Woche gemacht hat. Dieser Erfolg wird auch jedes Mal gemessen und kommuniziert. Wer sich heute seine Xing- und LinkedIn-Kontaktlisten anschaut, stellt fest, dass er schnell über 1.000 Menschen kennt – zumindest weitläufig. In einer Runde von 60 BNI-Mitgliedern an einem Frühstückstisch sind das kumuliert 60.000 Kontakte.

Wieviel Umsatz, wieviel Empfehlungen hast Du für das Chapter gebracht? Das muss sich jedes einzelne Mitglied zu jedem BNI-Frühstück wieder fragen. Und dann wird auch gesagt: Das hast Du gut gemacht. Oder aber: Woran hängt es bei Dir? Was kannst Du besser machen? Daniela Meißner sagt dazu: „Wir haben den Fokus auf Qualität gesetzt. Wir gucken jetzt, wollen wir denjenigen wirklich behalten bei uns – oder wollen wir das nicht.“ Es wird jedes Jahr kontrolliert, ob man die Voraussetzungen erfüllt im Chapter, so heissen die Ortsvereine, zu bleiben. Man kann den Antrag immer nur für zwei Jahre stellen. Doch wenn keine Empfehlungen, keine Geschäfte herausspringen, dann fliegt das Mitglied eben auch raus. „Was bringst Du mit? Was hast Du für ein Netzwerk?“ – diesen Fragen muss sich jedes Neumitglied stellen.

Daniela Meißner könnte zwar ihr eigenes Hotel, das Kempinski Taschenbergpalais Dresden, als Treffpunkt vorschlagen – und damit durchaus Geschäft in ihr Haus bringen. Doch hat das Taschenbergpalais nicht die Kapazitäten für das Treffen und kann bzw. will nicht den Preis für das Frühstück anbieten. Für 11,50 Euro bekommt das BNI Chapter im Hilton Dresden ein gutes Frühstück zum Schnäppchenpreis. „Wir haben ein Extra-Frühstück in einem extra Tagungsraum.“ Und sie ergänzt: „Wenn wir im Kempinski ein Frühstück zu dem Preis anbieten würden, dann würden alle sagen ‚Ey, im Kempinski kannste nicht frühstücken gehen‘. Daher wollen wir uns da nicht messen.“

„Mir ist wichtig, dass sich die Leute auf irgendeine Art und Weise einbringen. Der eine hat es eventuell noch etwas schwer eine Empfehlung zu geben. Vielleicht sucht ein Mitglied eine neue Küche. Oder er bringt andere Gäste mit. Wir fragen unsere Mitglieder: Mit wem spielst Du Fußball? Mit wem gehst Du Skat spielen? Mit welchen Muttis triffst Du Dich im Kindergarten oder in der Schule? Sag mir einfach, wer Dein Freund ist, was der beruflich macht und bring den zum Frühstück mit.

Für mich als Mitarbeiterin eines Hotel bringt es auch wirklich beruflich was, auch überregional. Ich erhalte damit interessante Kontakte. So traf ich beispielsweise eine Teilnehmerin, die ein Reisebüro Busunternehmen hat, vor ein paar Jahren hier in München auf der DACH-Konferenz. Sie ist während ihrer Urlaube in Dubai zum BNI Frühstück gegangen und hat dadurch immer eine Dubai-Gruppe organisiert, die eine Rundreise durch Deutschland machten. Die sind von Hamburg über Berlin nach Dresden gefahren. Das hat sie zweimal organisiert, jetzt arbeitet sie leider woanders. Und so funktioniert das BNI. Das ist mehr als immer nur donnerstags zum Frühstück zu gehen.

Letzte Woche hat mich meine Mutti angerufen und gesagt: Unser Kühlschrank ist kaputt, hast Du da jemanden bei BNI. Sowas kann ich zwar vorher nicht sagen, aber letztlich ja, wir haben bei uns jemanden für solche Fälle oder aber in einem anderen Chapter. Neulich haben wir jemanden von einem Pflegedienst gehabt und ich hab mir gedacht: Na, einen Pflegedienst brauchst Du nie. Dann hatte ich eine Kundin, deren Mann schwer krank wurde, aus dem Krankenhaus heraus kam und eine Pflege brauchte. Ich hab gesagt: Ich hab jemanden für Sie, da können Sie direkt die Chefin anrufen. Fazit: Ich hab eine Kundin glücklich gemacht, die durfte die Chefin anrufen – und ich hab jemandem bei BNI ein Geschäft verschafft.

Wir haben Architekten bei uns, zwei Anwälte bei uns, die jeweils auf unterschiedliche Felder spezialisiert sind, Bau und Insolvenzanwalt, Elektriker, Abrißmensch, Baumaterialbeschaffer, Hausbauer, Reisebüro, Werbeagentur, Apotheke, Steuerberater – aktuell kein Coach – eine Mischung von Akademikern und Handwerkern. Deutlich männerlastig.

Man hat die Möglichkeit bei BNI mitzumachen im Führungskreis mitzumachen, man kann Chapterdirektor werden, oder Mitgliederkoordinator werden, im Mitgliederausschuss mitmachen, Besucherbetreuer, es gibt regelmäßig Trainings, die man besuchen kann. Für den Jahresbeitrag, derzeit etwa 1.000 Euro pro Jahr, sind die Trainings kostenlos. Wir bieten außerdem Mitgliedererfolgstraining, Präsentationstraining und vieles mehr.

Für mich ist es die fünfte DACH-Konferenz. Ich komme dann immer mit neuer Energie zurück. Ich sage dann den Kollegen wieder, wir müssen den Fokus mehr aufs Geschäft legen.

Als ich bei Kempinski angefangen habe, war ich schon bei BNI. Ich habe gesagt, wenn ich mein lokales Netzwerk für Kempinski begeistern soll, würde ich BNI weiter machen und wenn es funktioniert, dann freue ich mich, wenn ihr mir die BNI Jahresgebühr bezahlt. Und seitdem zahlt mir Kempinski die auch. Es hat zwar eine kleine Weile gedauert, aber seitdem wissen meine Kollegen auch, was ich da mache. Die Kollegen haben zwar gefragt: Wo gehst Du nochmal hin? Da stand im Terminplan Daniela Meißner 6:30 Uhr BNI. Die Kollegen haben gefragt: Was? 6:30 Uhr? Was machste um 6:30 Uhr? Ich hab dann einige Kollegen mitgenommen und versucht zu begeistern, um zu erklären, was das bedeutet. Das hat auch geklappt. Ich erklärte den Kollegen: Das ist ein lokales Netzwerk. Ihr müsst dafür immer 100 Prozent geben, denn wenn das schief geht, dann wissen das bald alle in der Stadt. Wir haben darüber schon einige große Veranstaltungen in unser Haus bekommen. Ich hatte in einem Jahr über 100.000 Euro Umsatz gemacht – das klappt nicht jedes Jahr, aber da hatte ich mit einer Empfehlung eine große Konferenz für unser Haus gewinnen können. Das ist ein Geben und Nehmen und auch ein Gewinn für den Arbeitgeber.

Ich habe auch schon versucht, den anderen Hotels das näher zu bringen. Aber das verstehen nicht viele. Gerade für Sales-Mitarbeiter ist es sinnvoll, aber das müssen die selbst erlebt haben. Ich habe ein Mal eine Sales-Kollegin mitgenommen, die mich einmal in Dresden vertreten hat und die hat gesagt: das war echt toll. Und die war dann auch in Hamburg im Chapter herzlich willkommen geheissen.

Fazit: Eine Mitgliedschaft im BNI kann jedem Berufstätigen etwas bringen, der seine Dienstleistungen oder seine Produkte verkaufen möchte und sich immer wieder auch nach neuen Kunden umschauen möchte oder muss. Und neben vielen beruflichen Kontakten wächst nicht nur das allgemeine persönliche Netzwerk, sondern es entstehen auch neue Freundschaften.

Info:


GAP

Thomas Cook: Das alte Morsche ist zusammengebrochen

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Thomas Cook, der mit 178 Jahren älteste Reisekonzern und quasi Erfinder der Pauschalreise ist pleite.  Tourismusexperte Torsten Kirstges erklärt im Interview mit Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin, wie es dazu kam und wie sich die Insolvenz auf die Branche auswirkt. Der kurzfristige Rettungsversuch ist gescheitert, der britische Reiseveranstalter ist insolvent. Der Betrieb ist mit sofortiger Wirkung eingestellt, mit Wetlease-Flugzeugen wurden die gestrandeten Urlauber nach Hause gebracht. Condor führt seinen Betrieb vorerst weiter, sucht aber einen Investor. Die deutschen Thomas Cook-Reiseveranstalter sind verkauft. Thomas Cook ist pleite.

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Sentido Gold Island Side

In Zeiten von „Geiz ist geil“ hat es eine weitere Legende der Touristik erwischt. Unsere Gedanken sind bei allen Mitarbeitern und Angehörigen, die nun um ihre eigene Existenz bangen müssen. Bei allen Menschen, die nun mit jeder Menge unbezahlter Mehrarbeit die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Auch in den Reisebüros und in den Hotels der Gruppe. Wer nun selbst betroffen ist, seinen wohlverdienten Urlaub nicht antreten kann oder nicht wie geplant nach Hause kommt: Atmet tief durch und denkt über die Situation eures Gegenüber nach, bevor ihr ihn beschimpft. Denn der Verlust eines Urlaubs ist deutlich weniger schlimm als der Kampf um die Existenz. Eine Autorin der ZEIT beschreibt das Verhalten einiger deutscher Touristen als Schauspiel, als Theatervorstellung.

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Auch in den Zielgebieten, insbesondere in Spanien, der Türkei und Ägypten, werden viele Menschen in die Thomas-Cook-Pleite hineingezogen. Besonders betroffen davon sind Hotels, Reiseleiter oder Busunternehmen. So standen angeblich etwa 500 Hotels in Spanien vor der Schließung. Alle diese Inhaber und Mitarbeiter fragen sich, wie sie über den Winter kommen. Denn das Aus von Thomas Cook kommt zum Ende der Hauptsaison. Die Gelder des Sommers werden nicht ausgezahlt und das Neugeschäft ist noch in weiter Ferne. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern sitzen mehr als 100 Häuser auf unbezahlten Rechnungen für Leistungen aus den Monaten Juli bis September. Einzelne Hotels hätten bis zu 100 000 Euro Außenstände, sagte DEHOGA-Präsident Lars Schwarz.

Mit Wow Air, Germania, BMI Regional, VLM, XL Airways und zuletzt auch Adria Airways und Thomas Cook haben ungewöhnlich viele etablierte Fluggesellschaften dieses Jahr ihren Flugbetrieb einstellen müssen. Das Grounding der britischen Thomas-Cook-Flotte führt nach Erkenntnissen der Analyseplattform Mabrian hochgerechnet auf ein Jahr zum Wegfall von 4,3 Millionen Flugsitzen aus Großbritannien, wenn nicht andere Airlines die Kapazität übernehmen. Am stärksten betroffen sind Spanien mit mehr als 1,2 Millionen Flugsitzen und die Türkei mit 950.000 Plätzen. An dritter Stelle folgt Griechenland mit 610.000 Sitzen, dahinter die USA mit 330.000 Sitzen und Tunesien mit 170.000 Plätzen. Unter den Airports sind Dalaman mit 465.000 Sitzen, Antalya mit 405.000 und Teneriffa Süd mit 329.000 Plätzen am stärksten betroffen. Nach Lanzarote fehlen 215.000 Sitze, nach Palma 212.000, ins tunesische Hammamet 169.000 und nach Orlando in Florida 158.000.

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Hauptprofiteure sind Low Cost Airlines wie RyanairEasyjet und Wizzair sowie im Charterbereich schnell expandierende ausländische Charterairlines wie etwa Corendon, welche auch die Haupttreiber des Wachstums im europäischen Luftfahrtmarkt darstellen.

Gleichzeitig kann das Aus der Nummer 2 der deutschen Reiseveranstalter Aufschwung für die kleineren Tour Operator bedeuten. Nicht nur die TUI, sondern auch die Marken der REWE-Gruppe mit DER Touristik, FTI und Schauinsland haben sich in den letzten Wochen die Hotels in den Zielgebieten sehr genau angeschaut und schnellstmöglich Verträge unterzeichnet. Branchenprimus Tui im kommenden Jahr auf 500.000 neue Kunden. Allein der Duisburger Veranstalter Schauinsland meldete für das auslaufende Geschäftsjahr mit 1,37 Milliarden Euro einen Umsatzanstieg um zwei Prozent. Die Gästezahl kletterte ebenfalls um zwei Prozent auf 1,64 Millionen. Konkurrent Alltours hat sich nach eigenen Angaben bereits einen großen Teil der Hotel- und Bettenkontingente der deutschen Cook-Töchter Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin gesichert

Welche Auswirkungen hat die Pleite auf das Reiseverhalten der Deutschen? Laut Ipsos-Umfrage planen 21 Prozent der Pauschalreisenden, ihren Urlaub in Zukunft verstärkt selbst zu organisieren. Sieben Prozent wollen generell weniger ins Ausland verreisen. Jeder Fünfte (21%) ist zwar verunsichert, hat sich aber noch keine konkreten Überlegungen zu künftigen Reisebuchungen gemacht. Unter den Pauschalreisenden, die in den letzten drei Jahren mit einem zum Thomas-Cook-Konzern gehörenden Unternehmen unterwegs waren, ist diese Verunsicherung noch deutlich größer (36%).

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Smartline Tayyarbey Side-Manavgat

Es wird Zeit für eine Einordnung. Es wird Zeit einen der anerkanntesten Experten für Reiseveranstalter zu befragen. Professor Dr. Torsten Kirstges von der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven sah schon Anfang der 90er Jahre die Marktkonzentration kommen und behauptete, dass bis zum Ende der 90er Jahre nur fünf Reiseveranstalter übrig sein würden.

Prof. Dr. Torsten Kirstges

Professor Kirstges, schon Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrtausends sagten Sie voraus, dass von den großen Reiseveranstaltern nur maximal fünf überleben würden. Jetzt hat Thomas Cook Insolvenz beantragt. Die altehrwürdigen Reiseveranstalter Neckermann, Bucher Reisen & Co stehen vor dem Aus. Hätten Sie gedacht, dass es mal die Nummer 2 in Deutschland, die Nummer 2 in Europa erwischen wird?

Ja, das war fast absehbar, zumindest seit einigen Monaten. Doch bereits unter der Ära Pichler stand Thomas Cook kurz vor der Insolvenz. Seitdem drückt auch der Schuldenberg.

Thomas Cook nahm Bankkredite auf, deren Zinslast das Unternehmen heute nicht mehr stemmen kann. Für die meisten Deutschen sind Neckermann & Co. urdeutsche Reiseveranstalter. Der Name Thomas Cook tauchte erst seit ein paar Jahren auf. Doch vermutlich wissen die wenigsten, dass Thomas Cook und Neckermann ein britisches Unternehmen sind. Können Sie bitte kurz den geschichtlichen Zusammenhang aufzeigen, wann und warum Neckermann Reisen sich in Thomas Cook verwandelt hatte?

Bereits 1991 übernahmen die damalige Airline LTU und die West LB die britische Thomas Cook. Der Pauschalreiseveranstalter wurde bereits 1871 gegründet und gehörte seit 1948 zur British Transport Holding Company. Die West LB, die sich damals stark im Tourismussektor engagierte, übernahm 90%, die restlichen 10% lagen in der Hand der LTU. 1995 übernahm die West LB auch diesen Anteil. Thomas Cook war also eine 100%ige Tochter der West LB. Im Jahre 2001 übernahm die C&N Touristik AG, der Zusammenschluss von Condor und Neckermann, Thomas Cook von der West LB. Gleichzeitig wurde das Unternehmen in Thomas Cook AG umbenannt. Jeweils 50% lagen in den Händen von Lufthansa und KarstadtQuelle. 2007 folgte dann die Umbenennung des KarstadtQuelle Konzerns in Arcandor. Im Juni 2007 fusionierten Arcandor und die britische My Travel plc zur Thomas Cook Group mit Unternehmenssitz in London. Nach der Insolvenz der Arcandor AG im Juni 2009 wurden die Thomas Cook Anteile an der Londoner Börse verkauft. So wurde das eigentlich deutsche Unternehmen zu einem britischen Konzern (siehe Graphiken).

Thomas Cook ging es schon seit ein paar Jahren nicht mehr gut. Woran lag das in ihren Augen?

Der Preiskampf. Die Margen sind schon seit Jahren unter Druck. Die Branche wirbt gerne mit dem Preis, weniger mit der Qualität oder anderen Stärken der Pauschalreise. Die Margen der einzelnen Veranstalter sind niedrig. Und sie sind umso geringer, je austauschbarer das Produkt ist. Wenn ich also vornehmlich klassische Bade-Pauschalreisen anbiete, d.h. Flug, Transfer, Hotel und Verpflegung, dann bin ich sehr austauschbar und deswegen auch sehr gut vergleichbar. Das führt dazu, dass der Preisdruck und damit auch der Margendruck ohne Zweifel sehr stark ist.

Ist der Brexit mit Schuld am Niedergang von Thomas Cook? Können wir Thomas Cook als erstes prominentes Opfer des Brexit bezeichnen?

Ich würde den Brexit nicht als Grund, sondern eher als letzten Sargnagel bezeichnen. Die Unsicherheit im britischen Reisemarkt kommt auch durch die unsicheren Wechselkurse. Das britische Pfund ist ja schwach geworden. Insgesamt hat die größere Unsicherheit auch die Nachfrage auf dem Reisemarkt ein bisschen gedrückt. Hinzu kommt: Nach der Sommersaison müssen die Veranstalter ihre Leistungsträger bezahlen. In dieser Zeit kommen die ganzen Rechnungen und gleichzeitig gibt es relativ wenig neue Buchungen. Denn das Herbst- und Wintergeschäft ist nicht ganz so groß wie das Sommergeschäft. Dadurch schlägt so ein strukturelles Defizit, das über Jahre aufgebaut wurde, jetzt plötzlich sehr stark durch. Die Unsicherheit wegen Brexit oder wegen Wechselkursschwankungen wird dann zum letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Vor ein paar Jahren ist der chinesische Gemischterenkonzern Fosun bei Thomas Cook als größter Aktionär eingestiegen. Warum haben die Chinesen jetzt nicht noch ein paar Euro nachgeschossen, um das Unternehmen zu retten?

Es geht mehr als um ein „paar Euro“. Das Loch wurde monatlich größer. Offensichtlich fehlt es bei Thomas Cook auch an einer soliden Liquiditätsplanung.

Wie sehen Sie die Zukunft der Thomas Cook Gruppe? Wie hoch ist die Möglichkeit einer Zerschlagung oder wie wird der chinesische Fosun-Konzern reagieren?

Ich gehe davon aus, dass die deutsche Thomas Cook insolvent ist und zerschlagen wird. Selbst wenn sie nicht unmittelbar hinabgezogen werden, wird kaum ein Reisebüro und kaum ein Kunde mehr Thomas Cook buchen wollen. Der türkische Tourismuskonzern Anex Tour übernimmt Bucher Reisen & Öger Tours. Condor steht unter einem Schutzschirmverfahren und sucht einen neuen Eigentümer. Die chinesische Fosun-Gruppe wird höchstens noch die Möglichkeit haben, den Namen Thomas Cook auszuschlachten und neu zu definieren. Ob das aber hier in Europa gut ankommen wird, nachdem viele Menschen in England und Deutschland ihre Arbeit verloren haben, ist fraglich.

Thomas Cook hat auch Hotelmarken wie etwa Sentido oder Smart Line Hotels. Was bedeutet die Insolvenz jetzt für diese Marken?

Das kommt auf die Eigentumsverhältnisse an. Marken gehen natürlich mit unter. Völlig eigenständige Gesellschaften (mit Thomas Cook-Minderheitenbeteiligungen wie Aldiana) könnten mit einem blauen Auge davon kommen. Die Marke Smart Line wird verschwinden. Die Hotelmarke Sentido wird von der neuen Nummer zwei im deutschen Markt, der DER Touristik, übernommen und ergänzt dort das Hotelportfolio. Die Reisebüros der Franchisesysteme Thomas Cook Reisebüro und Holidayland oder Neckermann Team dürften berechtigte Existenzängste haben. Die Karstadt-Kaufhof Gruppe wird nur einen Teil der Reisebüros übernehmen können.

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Was deutsche Touristen, Kunden von Thomas Cook Reisen machen müssen, ist derzeit überall zu lesen. Die mit 110 Millionen Euro gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme reicht bei weitem nicht aus. Auf 347 Millionen Euro schätzt Versicherer Zurich den Schaden durch die Thomas Cook Pleite. Die Bundesrepublik hat die Vorgaben der EU nicht ordentlich umgesetzt. In Österreich beispielsweise hätten die Versicherer mindestens 380 Millionen Euro absichern müssen. In vielen EU-Ländern ist eine Einschränkung der Entschädigung gar nicht vorgesehen. Versicherer Zurich wird bisherigen Meldungen zufolge weniger als 20 Prozent der Entschädigung den Reisenden anbieten können. Welchen Rat haben Sie für die Mitarbeiter in den Reisebüros, den Hotels, beim Reiseveranstalter, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind?

Da kommt guter Rat zu spät: Wer von Geld leben muss, das er von Thomas Cook zu erwarten hat, hat schlechte Karten, da es keine Insolvenzabsicherung gegenüber Leistungsträgern gibt (bei Mitarbeitern ggf. übergangsweise Konkursausfallgeld / Insolvenzgeld o.ä.).

Lieber Professor Kirstges, wir bedanken uns für dieses Gespräch!


Graphiken: (c) Prof. Dr. Torsten Kirstges

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Fotos: Meine Fotos habe ich auf einer Thomas Cook Pressereise nach Side und Alanya gemacht, bei der uns ausgewählte Smart Line und Sentido Hotels präsentiert wurden. Während die Sentido Hotels mich sehr begeistert haben, war ich von der Marke Smart Line eher abgeschreckt. Sie diente eher älteren, einfachen Hotels dazu, sich vor einer längst fälligen Generalrenovierung mit ein paar frischen, bunten Möbeln und neuen Farbanstrichen auf jung und günstig zu trimmen. Dieses Franchisekonzept war allerdings offenbar nicht besonders nachhaltig erfolgreich, da Thomas Cook zu keinem Zeitpunkt die selbst gesetzten und – insbesondere auch uns vor Ort – gross angekündigten Ziele der Verbreitung dieser Marke halten konnte.


Disclosure: Der Autor studierte Mitte der 90er Jahre bei Prof. Dr. Kirstges an der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven (damals noch die FH WHV).

Niederösterreich: Eine Tafel versetzt das Weinviertel nach München

Gleich vor der Haustür: So nah kann das Weinviertel sein. Zumindest in München bei der Tafel im Weinviertel, zu der Niederösterreich Tourismus in den Seestadl im Englischen Garten einlud. Wie kulinarisch fein das Weinviertel ist, davon konnten sich kürzlich über 50 Journalisten überzeugen.

Unter Anleitung des Obmanns der Niederösterreichischen Wirtshauskultur wurde groß aufgetischt und anschließend „getafelt“. Gemeinsam mit dem Regionalen Weinkomitee Weinviertel präsentierte sich Niederösterreich als Land für Genießer!

Jedes Jahr bringt das Weinviertel aus Österreich den Sommer in die bundesdeutschen Metropolen München, Berlin und Hamburg. Ausgewählte Restaurants und Weinhändler schenken den Weinviertel DAC, den echten Grünen Veltliner, und andere Weinviertler Weine aus. Die Ideen dahinter: Weine aus einer der faszinierendsten Weinregionen Österreichs lassen sich sozusagen vor der Haustür im eigenen Lieblingsviertel genießen – nach dem Motto „Trink a Glasl in deinem Lieblingslokal um die Ecke“!

So tafelten wir unter freiem Münchner Himmel an edel gedeckter langer Tafel erlesene Weinvierteler Spezialitäten. Jeden Gang begleiteten zwei unterschiedliche Weinvierteler Weine, so dass wir einen umfassenden Einblick in die köstlichen Kreszenzen der Region erhielten.

Einen kleinen Einblick erhälst Du hier:

Ofen-Karotte | Karottencreme | wilder Karfiol | Mostvierteler Frischkäse | Gemüse-Sprossen

Charodonnay 2018, Weingut Breitenfelder | Weinviertel DAC Grüner Veltliner Tradition 2018, Weingut Dürnberg

Waldvierteler Lachsforelle | Wiesenkräuter | getrocknete Paradeiser | Walnüsse | Leindotter

Pinot Blanc 2018, Weingut Breitenfelder | Roter Veltliner Ried Kreimelberg 2018, Weingut Setzer

Kalbsrücken | Marchfelder Spargel | Erdäpfel-Strudel | Sauce Hollandaise

Weingut DAC Reserve Grüner Veltliner „8000“ 2017, Weingut Setzer | Falkenstein Weißburgunder Reserve 2017, Weingut Dürnberg

Topfen-Mohn-Knödel | Wachauer Marille | weiße Schokolade

Grüner Veltliner Eiswein 2017, Weingut Dürnberg

Wie die Gäste in München, Berlin oder Hamburg die teilnehmenden Lokale finden? Unter „Weinviertel in Deinem Viertel“ sind alle Restaurants aufgeführt, die den Weinviertel DAC und andere Weinviertler Weine glasweise anbieten. Aber auch die Berliner, Hamburger und Münchner Weinhändler, die eine große Bandbreite an Weinen aus dem Weinviertel anbieten, finden sich auf der Seite. Auf einer interaktiven Karte, jeweils für die Städte Berlin, Hamburg und München, lassen sich die einzelnen Restaurants und Weinhändler für weitere Infos anklicken.

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Und wer noch in diesem Jahr unbedingt die Köstlichkeiten des Weinviertels kennenlernen will, dem empfehlen wir, direkt zu den Tafeln zu reisen. Unter Tafeln im Weinviertel findet der geneigte Leser alle Tafeltermine, die noch in diesem Sommer stattfinden sowie die unterschiedlichen Gastgeber.

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Wir würden beispielsweise das Weingut Norbert Bauer empfehlen, bei dem man direkt im Weingut in dem himmlisch schönen „Eduard Diem“ Genießerzimmer nächtigen kann.

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Weinviertel DAC ist das größte österreichische Weinbaugebiet. Die außergewöhnliche und spannende Region, die sich in den letzten Jahren massiv in Qualität und Wahrnehmung gesteigert hat, hat ihren Einfluss auf die Weinwelt in den letzten Jahren stetig ausbaut. Die Herkunftsbezeichnung – Weinviertel DAC – überzeugt nicht nur mit der klassisch-trockenen Variante des frischen, fruchtig-würzigen Grünen Veltliners, sondern seit dem Jahrgang 2009 auch mit Weinen in kräftiger Spielart: den Weinviertel DAC Reserve.

Mehr Infos: 

Barcolana: Die größte Regatta der Welt bittet nach Triest

10 Tage Regatta im Golf von Triest, 17.000 Segler auf Segelbooten, Einrumpfbooten, Optimisten, Katamaranen und Surfbrettern verwandeln die Adria-Bucht in ein schier unendliches Meer aus Segeln. Bis zu 400 Veranstaltungen laden an fast 100 Orten ein zu Konferenzen, Workshops, Theater, Führungen, Verwüstungen und mehr. Vom 4. – 13. Oktober 2019 sollte sich jeder Liebhaber des Segelsportes zur Barcolana in Triest aufhalten.

Nein, nicht Barcelona. Barcolana! Nach dem großen Erfolg der 50. Barcolana und der Aufnahme ins Guinness-Buch der Rekorde als „größte Segelregatta der Welt“ steht nun die 51. Regatta bevor. Sie richtet sich an das Publikum, das leidenschaftlich segelt und sich für Meerestraditionen interessiert. Ziel ist es, eine öffentliche Diskussion über das Meer und die Umwelt anzuregen und wie jedes Jahr alle Segelbegeisterten in Triest zusammenzubringen.

Das Plakates der 51. Barcolana zeichnete die Illustratorin Olimpia Zagnoli, die kürzlich das Cover des renommierten US-Magazins New Yorker gestaltete. Dabei sollen die Emotionen der Barcolana zum Ausdruck gebracht werden, die im vergangenen Jahr von 300.000 Menschen in Triest und von tausenden Segelfreunden auf der ganzen Welt geteilt wurden.

Das diesjährige Plakat ist eine Einladung, nach Triest zu kommen und Teil der Veranstaltungen zu werden – sowohl auf See, als auch an Land. Das Plakat zeigt den Golf von Triest und sein Schloss Miramare (eines der beliebtesten und meistbesuchten Reiseziele in Italien, insbesondere bei deutschen Gästen) zum Zeitpunkt des Startschusses der Regatta. Im Vordergrund hat Olimpia Zagnoli eine Blume entworfen – als Symbol für die Schönheit, aber auch für die Verletzbarkeit unseres Meeres und des Ökosystems, das geschützt werden muss.

Um sich die Barcolana auf möglichst unterschiedliche Arten anzuschauen können die Zuschauer die vielen Segelboote aus dem Hubschrauber anschauen, von Terrassen am Ufer, vom Bord eines Ausflugsdampfers auf dem Wasser oder aber direkt an Bord eines der vielen Segelboote als Mitsegler.

Da jedes Jahr auch viele Deutsche an der Barcolana teilnehmen, ist der ADAC ab sofort Partner der Segelregatta. Axel Brinkmann, Redaktionsleiter ADAC Sportschifffahrt übergab anlässlich der Pressekonferenz von Barcolana im Hotel Bayerischer Hof München einen Wimpel des ADAC zur Besiegelung der Partnerschaft.

Segler, die an der 51. Barcolana teilnehmen wollen, können sich immer noch melden. Dabei sollten die Besucher der Barcolana sich auch unbedingt noch die Schönheiten der abwechslungsreichen Landschaft von Friaul-Julisch-Venetien nicht entgehen lassen. Denn das Land hat neben Schinken aus San Daniele und Prosecco DOC noch jede Menge mehr zu bieten.

Infos:

Quelle / Copyright: Fast alle Fotos (c) TAL / Barcolana – nur das oberste Bild ist von mir.

Restaurants in München: Marta bringt italienisches Lebensgefühl ans Schwabinger Tor

Essen wie bei Mama, wie bei der Nonna – nichts anderes als ein lockeres italienisches Lebensgefühl wollen die Gastronomen Daniel Peitzner, Thomas Antesberger und Fabio Spagna mit ihrer neuen Trattoria und Bar in das neue Viertel an der Leopoldstraße in München bringen. Familienfreundlich, günstig, dennoch eine echt neapolitanische Küche mit den besten Zutaten. Einfach, naturbelassen, frisch und alles handgemacht.

Dabei wenden sich die drei Gastronomen, die bereits das Restaurant The Italian Shot in der Theresienstraße betreiben, sowohl an die Touristen, die etwa im gegenüber gelegenen Andaz Hotel nächtigen, wie auch an die Bewohner des neuen Quartiers „Schwabinger Tor“ und an die Bewohner in der Berliner Straße, die rund um den wunderschön gelegenen Schwabinger See wohnen. Ich habe selbst etwa 10 Jahre dort in der Berliner Straße gewohnt – und da habe ich mir so manches Mal gewünscht, dass nicht dieses riesige und öde Gelände des Metro-Marktes mit Parkplatz den Durchgang zur Leopoldstraße erschwert. Und so manches Mal wünschte ich, dass eine italienische Trattoria oder Pizzeria in der Nähe gewesen wäre. Doch zwischen Grissini und Le Gaulois gab es damals nichts relevantes.

Das hat sich jetzt komplett geändert. Die Familie Hurler hat ihr Gelände behalten, doch die Strategie komplett geändert. Der alte Metro-Markt, bei alten Münchnern auch bekannt als Hurler Markt, mitsamt der einstmals günstigsten Tankstelle Münchens und dem Holiday Inn Hotel sowie der Disco Yellow Submarine wurden abgerissen. In den 70er Jahren haben sich in diesem Beatschuppen mit lebendigen Haien im Aquarium die VIPs die Klinke in die Hand gegeben. Alles Vergangenheit, alles abgerissen.

Stattdessen hat die Jost Hurler Unternehmensgruppe ein komplettes Stadtquartier mit neun Häusern auf dem Grundstück erschaffen. Ich behaupte mal die steile These, dass das Return on Investment, dass der Ertrag pro Quadratmeter jetzt deutlich höher ist als zu Zeiten, als nur Metro und Holiday Inn hier standen. Das Besondere: es ist ein absolut modernes, cooles Wohnquartier mit ausreichend Stellplätzen auf 2 Etagen im Untergrund, mit Carsharing und Coworking Offices, mit Sportstudios und einem reichhaltigen gastronomischen Angebot. Ein neuer Ort zum Wohnen, Arbeiten, Erleben und Einkaufen. Das erste Restaurant am Schwabinger Tor ist nach wie vor das allerbeste: Das La Bohème ist nach wie vor mein Geheimtipp für exzellentes Essen in München bei einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis. Das hat auch der Guide Michelin bemerkt und das La Bohème mit einem Bib Gourmand geadelt. Mit dem Chaadin bietet ein vietnamesisches Teehaus ein gutes Angebot für den Nachmittag an, das Jaadin Grillhouse ist ein vietnamesisches Restaurant, das das Shared-Food-Prinzip konsequent umsetzt. Das Jaadin / Chaadin ist eine vietnamesische Familiengeschichte, die sich dem Münchner Trend zu hochklassigen vietnamesischen Restaurants anschliesst.

Nun also eröffnet das Marta. Wir betreten das Restaurant am Tage des Soft Opening und stehen vor einem massiven zwölf Meter langen Marmortresen. Die Bar ist bis zur Decke hoch bestückt mit allen wichtigen Spirituosen, die man heute für eine moderne Bar braucht. Das Marta lädt ein von Aperitivo bis zum Absacker mit eigenen Cocktail-Kreationen.

Der Halbitaliener Fabio Spagna möchte im Restaurant den Gästen „sein“ Italien möglichst authentisch nahebringen. Mit diesem Konzept will Marta den Zeitgeist der Münchner, aber auch des internationalen Publikums treffen. „Italien verbinde ich mit vielen schönen Erinnerungen: Ausflüge mit der ganzen Familie, mediterranes Essen und dieses unbeschreibliche, entspannte Lebensgefühl. Mit der Rückkehr zum Authentischen wollen wir unseren Gästen wieder den puren Geschmack und den Wunsch nach Entschleunigung und Besinnung, auf das was wirklich zählt im Leben: Gutes Essen, Freunde und Familie, näherbringen.“ schwärmt Spagna.

Marta ist eine modern interpretierte Trattoria und bietet alles, wofür die mediterrane Küche zurzeit gefeiert wird: Traditionell zubereitet mit hochwertigen Produkten aber ohne Gedöns und Chichi, sondern frisch und authentisch. Wie auch bei guten Freunden zu Hause werden die Gäste in der Marta miteinbezogen – im Barbereich findet man eine große Vitrine in der täglich frisch zubereitete Affettati und Antipasti präsentiert werden.

Ein Besuch in der Marta ist wie eine Entdeckungsreise durch die verschiedenen Regionen Italiens. Auf der Karte stehen Klassiker wie beispielsweise handgemachte Pasta, aber auch Speisen von denen der Gast wahrscheinlich noch nichts gehört hat, dazu frische neapolitanische Pizza. Dabei werden die Pizzen in einem original neapolitanischen Schamottofen gebacken, der eigens in Neapel hergestellt wurde und noch als das Marta im Rohbau war durch ein grosses Fenster hindurchgehoben werden musste. Hier werden die Pizzen in nur 1 Minute fertig gebacken. Eben klassisch italienisch.

Die Lieferanten sind mit größter Sorgfalt ausgewählt und kommen aus dem Süden Italiens, vorwiegend aus Kalabrien. Marta bleibt dem Konzept „Essen wie bei italienischen Freunden zu Hause“ treu und hat auch bei der Zubereitung keine Geheimnisse vor dem Gast. Vom Restaurant aus kann man den Köchen bei der Zubereitung der handgemachten Pasta über die Schulter schauen, oder seine eigene Pizza im Ofen beim Fertigbacken beobachten.

Die kleine aber feine Auswahl an klassischen und modern interpretierten Desserts kommt ganz ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen aus und rundet das italienische Menü ab.

Und für Vegetarier gibt es Purzle Rain Burratina – Rote Beete mit Burratina und Pistazien-Pesto (11 Euro). Laut Aussage der drei Betreiber bietet das Marta genügend Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer. Nur eben nicht für Zöliakie-Kranke. Denn ein guter Pizzateig braucht eben Gluten, denn das ist schliesslich der Kleber im Teig.

Beim Soft-Opening für Journalisten, Blogger und ausgewählte Freunde konnten wir einige exzellente Klassiker der italienischen Küche probieren, wie etwa Vitello Tonato Piemontese (11 Euro).

Besonders gut schmeckte mir persönlich die Babykraken in Tomatensauce, Moscardini genannt (8 Euro als Vorspeise).

Norcia: Salsiccia Piccante, Tomate, Steinpilze, Mozzarella di Bufala, Petersilie, Olio di Tartufo, frisch gehobelter Trüffel (17 Euro).

La Bufala: Mozzarella di Bufala, Tomate, Mozzarella fior die Latte / Basilikum (12,50 Euro).

Regina Royal: Prosciutto Cotto, Steinpilze, Tomate, Mozzarella fior di Latte, Olio di Tartufo (16,50 Euro).

Bei der Raumgestaltung fällt das Marta durch sein stilvolles Ambiente mit ungezwungenem italienischen Flair auf. Die imposante Raumhöhe erlangt nach einem modernen Interieur-Konzept, welches vom Innenarchitekturbüro Newman Zieglmeier aus London umgesetzt wurde. Gleichzeitig liess sich Fabio Spagna jedoch beim Design vom Wohnzimmer seiner italienischen Großmutter inspirieren. Für die Inszenierung des Raumes würden Stühle, Barhocker und Lampen mit hochwertigen Stoffen bezogen. Der gemütlich Eichendielenboden, die mit Samtstoffen bezogenen Sitzbänke, riesige Parmesanräder in den Regalen, die bunt gemusterten Stühle und die freie Sicht auf den Pizzaofen verpassen der Location eine coole Stimmung mit italienischer Lässigkeit. Überdimensionale Leuchten, die zum Soft Opening noch umständlich montiert wurden, und verkleidete Wände strahlen einen Hauch Luxus aus und spielen mit den Dimensionen. Die massive Marmorbar rundet das Raumkonzept ab.

Das Marta lädt dazu ein, in entspannt lockerer Atmosphäre einen Abend mit der Familie oder Freunden zu verbringen, ein Dinner zu zweit, ein lockerer Business-Lunch oder eine einsame Pizza für Business-Reisende, die in einem der Hotels in der Umgebung übernachten.

Herzlichen Dank an das Marta-Team für die Einladung und die exzellente Bewirtung! Wir wünschen einen guten Start!

Info:

Summer in the City: Die 3 coolsten Restaurant-Terrassen in München

Der Sommer steht vor der Tür. Wenn es in diesem Jahr wieder so heiß wird wie im vorigen Jahr, dann können wir uns wieder auf wunderschöne Abende freuen, an denen wir auf den Terrassen der Restaurants das Leben geniessen können. Wir haben für Euch die drei wohl coolsten Terrassen Münchens ausfindig gemacht. Die eine kennt jeder Münchner, die zweite nicht unbedingt und die dritte Terrasse ist bestimmt den Wenigsten bisher bekannt. 

Brenners

Der Treffpunkt der Reichen und Schönen in der Altstadt: Der Brenner Grill, oder kurz nur „Das Brenners“ ist wahrlich kein Unbekannter. Das Restaurant ist wegen der ungezwungenen Atmosphäre und den exzellenten Speisen in Kombination mit der zentralen Lage einfach unschlagbar. 

Zum Terrassenopening startet das Brenner gern eine kleine Party im Innenhof. Musik, Cocktails und italienische Spezialitäten. Genau das richtige zum Feierabend an einem warmen Sommerabend. Wie wäre es mit einem Gin Mare als Sundowner?

Einen kleinen Überblick gibt Euch dies kleine Video: 

In den Sommermonaten sitzt man unter Olivenbäumen und im Schatten des Probengebäude der Bayerischen Staatsoper.

Die Fassade wurde durch den international bekannten dänischen Künstler Olafur Eliasson gestaltet und verwandelt die Terrasse des Brenner und die Fassade des Gebäudes in eine öffentliche Theaterbühne aus Glas und Spiegeln.

Sophia’s

Ein exzellentes Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes zu finden ist schwer. Es gibt nur wenige erstklassige Orte in dieser Umgebung. Und erst recht wenige tolle Restaurants, bei denen ein Business Lunch oder ein Dîner im entsprechenden Rahmen passen würde. Südlich des Hauptbahnhofes gäbe es das Sofitel München Bayerpost

Nördlich des Hauptbahnhofes hingegen hat sich seit wenigen Jahren das The Charles Hotel etabliert, ein Haus der Rocco Forte Gruppe mit 160 Zimmern und Suiten. Hier empfängt das Sophia’s Restaurant & Bar. Mit Blick auf den Alten Botanischen Garten, dem Duft von Zitronenbäumen in der Nase und urbanen Beats in den Ohren können es sich Gäste auf der Terrasse gemütlich machen. Feinstes Grillgut vom Lavastein sowie dem Big Green-Egg-Grill, Backofen und Smoket in einem – und dazu erfrischende hausgemachte Limonaden machen das Urlaubsfeeling perfekt.

Gegrillte Wassermelone | roh marinierter Kingfish | Gurke & Olivenstaub

Ob gegrillte Wassermelone, Wolfsbarsch im Pandanblatt oder dry aged Entrecôte vom niederbayerischen Fleckvieh, bei den Sommerkreationen von Küchendirektor Michael Hüsken ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Dass in einem Haus dieser Klasse die Weinkarte Gewächse allererste Güte anbietet, versteht sich von selbst.

Wolfsbarsch im Pandanblatt | Thai-Pesto & Ochsenherztomate
Beef – Bayern vs USA | Süßkartoffel & Avocado

 Echte Grill-Fans kommen bei einem ganz besonderen Event auf ihre Kosten: Der BBQ Chefs Table verspricht neben vielen Köstlichkeiten auch zahlreiche nützliche Tipps rund um das Thema „Das perfekte Sommer-BBQ“. Das Menü in 5 Gängen wird vor den Augen der Gäste zubereitet. Unter der Leitung des ehemaligen Sternekoch Michael Hüsken steht einem unterhaltsamen Sommerabend auf der Sophia’s Terrasse nichts mehr im Wege.

Westend Factory

Etwas abgelegener, etwas unbekannter, doch mit einem interessanten Konzept lockt uns die Westend Factory in Richtung Heimeranplatz. Im Sheraton München Westpark Hotel paart sich Grill mit Wein. Die Grundsätze des Restaurants sind regional & frisch, teilen & geniessen sowie herzlich & bodenständig.

Und so stehen auf der Speisekarte Steaks und Fisch aus Bayern, Craftbiere aus der Region München und die Weinberge bietet einige deutsche, österreichische und italienische Kreszenzen. 

Und auf welcher Terrasse in München fühlt Ihr Euch am wohlsten? Seid Ihr lieber im P1, im Heart oder doch eher im H’ugos – oder habt Ihr schon die schöne Terrasse vom La Bohème entdeckt? Denn diese ist mein persönlicher Geheimtipp…

Service: 

Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc von Tscheppe

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Vor dem Frisotto steht das Risotto. Wie kam ich auf die Idee, ein Frikassee und ein Risotto miteinander zu vermählen? Ganz einfach: Früher bei meinen Eltern habe ich oft genug klassisches Frikassee gegessen. Jetzt bereite ich in der Spargelzeit liebend gern Risotto zu. Und habe auch immer wieder frische Hühnerbrust dabei. Nun, das führt dann eben gern zu einer köstlichen Kreation. Ostern, Himmelfahrt bzw. Vatertag, Muttertag, Pfingsten und Fronleichnam liegen vor uns. Genug Zeit, ausführlich Spargelgerichte und unterschiedliche Kochrezepte auszuprobieren und zu geniessen. Vorher geben wir Euch gern noch an die Hand, wie ein köstliches Risotto zubereitet wird. Heute also ein Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc vom Weingut Tscheppe aus der Steiermark.

In den wenigen Wochen bis zum Johannistag am 24. Juni lacht uns überall der weisse Spargel an. Grüner Spargel ist das ganze Jahr über verfügbar, er wächst weltweit in unterschiedlichen Qualitäten – und er ist kein wirklich klassisch deutsches Gericht. Der weisse Spargel hingegen ist so eine typisch deutsche Angelegenheit. In unseren Sandböden wächst das Gemüse perfekt, die geschickten Hände der polnischen und ukrainischen Erntehelfer, die jedes Jahr durch ganz Europa ziehen, holen ihn so rechtzeitig frühmorgens aus der Muttererde heraus, so dass die weissen Spitzen sich nicht von den ersten Sonnenstrahlen violett färben können. Wir können Euch sehr empfehlen, mal bei einer Spargelernte zu helfen. Wir waren einmal im Gäuboden dabei und haben die Knochenarbeit auf dem Feld getestet. Dieser Ausflug in das schöne Niederbayern in der Nähe von Straubing war sehr lehrreich. Woher der Spargel letztlich kommt, ist unserer Ansicht nach egal. Schwetzingen, Schrobenhausen, Gäuboden, Beelitz… Schmeckt Ihr den Unterschied heraus? Ein Spargelbauer hat uns erklärt, dass die unterschiedlichen Arten weisser Spargel alle zusammen angepflanzt werden. Sie unterscheiden sich insbesondere im Zeitpunkt der Reife. So wachsen in den gleichen Feldern die einen Sorten früher, schon im März/April, die anderen eben erst später bis in den Juni herein. Der geschmackliche Unterschied sei minimal.

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In den letzten Jahren haben wir bereits einige sehr schöne Spargelrezepte für Euch veröffentlicht. Zur weiteren Variation könnt Ihr Euch ja beispielsweise auch mal an einem Frisotto versuchen. Oder doch lieber ein Risotto mit Prosecco? Oder Spargel bei Königsberger Klopsen dabei? Daher verweisen wir Euch sehr gern auf dieses Rezept von Spargel in Alufolie. Es ist die wohl schonendste Zubereitung für den Spargel. Denn er behält alle seine Inhaltsstoffe, seine Energie in sich. Nichts wird ins Kochwasser abgegeben. Und je nach gusto kann der Spargel in der Alufolie individuell gewürzt werden. Für Risotto empfehlen wir Euch beim Spargelbauern Eures Vertrauens Spargelbruch zu kaufen. Der ist deutlich günstiger, schmeckt ebenso gut und ist schon zerbrochen. Er sieht oft nur etwas komisch aus. Denn hier findet Ihr die Spargelstücke, die sonst nicht verkäuflich wären. Für unser Spargel-Möhren-Risotto oder auch für das Einkochen einer Spargelsuppe sind sie perfekt!

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Im heutigen Risotto variieren wir lediglich einen schönen knackigen, geschmacklich und farblich auffälligen Kontrapunkt: Zum Anrösten zusammen mit der gewürfelten Schalotte und dem Reis geben wir auch eine gewürfelte Karotte dazu. Ausserdem haben wir dem Risotto eine gute Prise Safranfäden beigegeben. Das gibt die schöne, kräftige gelbe Farbe sowie ein tolles Aroma.

Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc von Tscheppe

Zutaten:

  • 1kg Spargel
  • 1 Schalotte
  • 0,25 Liter Weißwein (mind.)
  • ein gutes Stück Butter
  • 1 Liter Spargelsud (ersatzweise Gemüsebrühe)
  • 400g Risotto- (Arborio-, Carnaroli oder Vialone Nano)-Reis
  • Karotten
  • 200g Parmesan oder Pecorino, gerieben
  • Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss
  • einige Safran-Fäden

Zubereitung:

  • Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Karotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Spargel schälen und in Stücke schneiden. Spargelköpfe beiseite legen.
  • In einem Topf etwas Butter erhitzen.
  • Darin Schalottenwürfel und Spargelstücke – also nicht die Köpfe! – andünsten, bis sie glasig sind, leicht Farbe ziehen lassen, aber nicht viel.
  • Dann den Reis glasig anschwitzen.
  • Anschliessend Karotten hinzufügen, immer wieder gut durchrühren und alles gut anschwitzen lassen.
  • Den Reis mit soviel Weißwein ablöschen bis der Reis und die Spargelstücke bedeckt sind.
  • Die Safranfäden in etwas Weißwein einweichen lassen, zusammen mit dem Weißwein hinzufügen.
  • Wenn der Wein eingekocht ist, eine Kelle heißen Spargelsud auffüllen.
  • Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, den Vorgang wiederholen.
  • So lange umrühren und Flüssigkeit hinzufügen, bis der Reis weich aber trotzdem noch al’ dente ist. Das kann etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen.
  • Fünf Minuten vor Ende der Garzeit die Spargelspitzen dazu geben. Sie sind so zart, dass sie nur ganz kurz garen müssen.
  • Mit Zucker, Salz, Pfeffer, Muskat würzen.
  • Abschließend Butter und den geriebenen Parmesan unterrühren, bis alles eine sämige Masse ist.
  • Nach Belieben mit etwas Zitronensaft abschmecken.
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Das Weingut Tscheppe befindet sich in der Südsteiermark in Österreich. Der Sauvignon Blanc kommt vom Pössnitzberg. Seit mehr als 150 Jahren kultiviert die Familie Tscheppe in der Südsteiermark Wein. Das heute stattliche 46 ha Weingärten umfassende Weingut Eduard Tscheppe war stets ein Zugpferd für den steirischen Wein. Die Weingärten umfassen insgesamt 32 Hektar Rebfläche in den Rieden Czamillonberg (10 Hektar) und Pössnitzberg. Sie sind zu 80% mit den Weißweinsorten Sauvignon Blanc, Morillon, Pinot Gris, Gelber Muskateller und Gewürztraminer, sowie zu 20% mit den Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Zweigelt und St. Laurent bestockt. Die Weine vom Pössnitzberg werden duftig, fruchtig und sortentypisch ausgebaut. Die Lagenweine vom Czamillonberg reifen zum Teil in Barriques. Jährlich werden rund 200.000 Flaschen Wein erzeugt. Es können Weine bis zurück zum Jahrgang 1949 erworben werden. Der Pössnitzberg ist der ideale Ort für wunderbare Tage im Sinne der Genusskultur. Im äußersten Süden des Naturparks Südsteirisches Weinland gelegen, bietet er seinen Gästen außerordentliche Ruhe abseits stark frequentierter Routen und ist doch eine Location, von der aus eine Vielzahl an kulinarischen, kulturellen und naturgegebenen Attraktionen nach nur kurzer Fahrt erreichbar ist. Der Sauvignon blanc stammte ursprünglich aus Frankreich. In den letzten Jahren gelangten Sauvignon ́s aus der Stei- ermark zu Weltruhm. Internationale Verkostungserfolge machen diese Rebsorte zum Shootingstar unter den steirischen Reben.
Sauvignon blanc zählt zu den spät austreibenden Rebsorten. Die Traube ist klein, zylindrisch und dichtbeerig. Die Beeren sind länglich und dick- schalig. Der Sauvignon blanc verlangt warme, frühe Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie fruchtbare Böden mit guter Wasserführung. Für das Spargel-Möhren-Risotto ist der Sauvignon blanc ein erstaunlich perfekter Wein. Der vorliegende Wein ist eigentlich ein perfekter Dessertwein, er ergänzt mit seiner Süße, seiner Frucht jedes gute Dessert. Doch zum trockenen Spargel gibt er seine Aromen als toller Begleiter, seine Süße tritt stark in den Hintergrund. So ist er ein schönes Beispiel für ein Food- & Wine-Pairing, das nicht selbstverständlich ist. Zum Spargel pur würde er mit Sicherheit nicht so gut passen, zu diesem Risotto hingegen perfekt.

Guten Appetit!

FC Bayern München: Tourismusregion Istrien ist neuer Partner

Zwei starke und bekannte Marken wollen gemeinsam wachsen: Der FC Bayern München hat sich als strategischen Partner die kroatische Tourismusregion Istrien ins Boot geholt. Der Fußballclub aus der bayerischen Landeshauptstadt erhofft sich davon noch mehr Bekanntheit durch das sympathische und genussreiche Land am Mittelmeer. Der Verein freut sich auf perfekte Trainingsplätze in mediterraner Landschaft, die Spieler träumen bereits von Wein, Weib und Gesang mit Trüffeln, Wein, Olivenöl aus Istrien. Vor dem Fußballspiel FC Bayern – FSV Mainz 05 am vergangenen Sonntag stellte  Denis Ivošević, der Direktor des Tourismusverbandes in Istrien, die neue Partnerschaft vor.

“Deutschland ist unser wichtigster Markt und innerhalb dieses Marktes hat Bayern den größten Anteil. Auf der anderen Seite ist Istrien eine Tourismusdestination, die sich dynamisch verändert und schnell ihre Qualität erhöht”, führte Denis Ivošević gegenüber Vertretern der Presse in der Allianz Arena aus.

Der FC Bayern München trifft nicht auf einen unerfahrenen Partner, die Kroaten haben bereits mehrere strategische Partnerschaften. So will nicht nur der FC Bayern von der Halbinsel in der Adria profitieren, sondern bereits BMW, Cube, Bosch, Turkish Airlines, Hering Berlin sowie Mastercard.

Zusammen mit diesen Partnern will Istrien mehrere Zielgruppen noch besser erschliessen. Mit Mastercard und Turkish Airlines wird das Lifestyle-Segment erschlossen, mit BMW, Cube Bikes und Bosch wird Istrien als „Bike-Destination“ vermarktet, egal ob motorisiert oder per Muskelkraft – und auch die Cabrio- und Elektroauto-Fahrer. Bosch hat in Istrien 40 Aufladestationen für eBikes und 17 Charger für Elektroautos aufgestellt. Und Hering Berlin ist ein profilierter Partner für das Istria Gourmet Festival.

Und warum jetzt der FC Bayern München? Der Verein ist mit über 290.000 Mitgliedern der größte Sportverein der Welt, außerdem gibt es über 340.000 Fanclub-Mitglieder. FC Bayern ist eine weltweit starke Marke. Wenn die Bayern in Istrien trainieren, dann werden höchstwahrscheinlich auch ein paar Bayern-Fans vor Ort einkehren und die Schönheit der Halbinsel erkunden.

Istriens Schönheit ist vielfach ausgezeichnet. Von 2010 bis 2018 ist Istrien beim ADAC als „favourite holiday region for German car drivers“ ausgezeichnet. Und der Gourmetguide für Olivenöl Flos Olei zeichnet Istrien seit 2016 bis 2019 als die „Worlds Best Olive Oil Region“ aus.

Istrien möchte den Gourmet Tourismus ankurbeln. Mit über 800 Restaurants und Konobas, mit Kochkursen und Weintourismus, mit sieben Weinstraßen und über 140 Winzern sowie etwa 600 Sommeliers zieht Istrien derzeit etwa 235.000 Weinbesucher pro Jahr an.

Außerdem punktet die Region mit Trüffeltourismus. Istrien ist weltweit die einzige Region die sowohl weiße Trüffel – die sonst vor allem im italienischen Alba wachsen – und schwarze Trüffel – die vor allem aus dem französischen Perigord stammen – bieten kann. In Istrien werden von etwa 2.500 Trüffeljägern und 160 Trüffelsommeliers pro Jahr etwa 10 Tonnen Trüffelpilze gefunden. 1999 wurde hier der größte weiße Trüffel der Welt gefunden.

Das alles sind also schon alleine viele Gründe nach Istrien zu reisen. Und das werden auch die Spieler des FC Bayern erkennen. Nachdem sie in den letzten drei Jahren schon die großartigen Vorzüge des Trentino kennenlernen konnten – und mit Sicherheit einige Flaschen vom TrentoDOC dabei vernichtet haben – können sie jetzt also Wein, Olivenöl, Trüffel und die vielen anderen Vorzüge in Istrien geniessen.

Achja, Fußball wurde am Sonntag auch noch gespielt. Es war eine ganz knappe Kiste. Der FSV Mainz 05 hätte zu jedem Zeitpunkt das Spiel drehen können. Also dann, wenn die Mainzer ihre Offensive dabei gehabt hätten und den Willen, etwas mehr vom Spiel zu haben. Hatten sie aber nicht. Oder anders ausgedrückt – Ironie off: Der FSV Mainz 05 wurde mit 6:0 (3:0) vom Platz gefegt. Der individuelle Klassenunterschied zwischen den verschiedenen Spielern war sehr deutlich. Der FC Bayern, derzeit punktgleich mit BVB Dortmund, baut in den letzten drei Spieltagen extrem sein Torverhältnis aus. Der Ball zirkulierte hauptsächlich zwischen den Bayern-Spielern. Ein Zeichen, dass die Mainzer noch im Karneval oder schon in der Fastenzeit/Ramadan oder bereits in den Osterferien waren.

Nur das wundert einen ja eh nicht mehr. Doch frage ich mich schon, wie viel besser die Spieler des FC Bayern München denn noch spielen werden, wenn sie erstmal mit den Genüssen Istriens gestärkt sind. Und die jetzige Partnerschaft ist erst der Anfang. Istrien ist jetzt „lediglich“ strategischer Partner, der FC Bayern hat mehrere Partnerschaftsmodelle. Nach Aussagen von Tourismusdirektor Denis Ivošević wollen die Kroaten das Partnerschaft intensivieren und so auch auf den Banden im Stadion stehen. Nun denn, Glück auf!

Guide Michelin 2019: Die neuen Sterne

Der Guide Michelin wurde geleakt. Die neuen Sternerestaurants für 2019 sind heute mittag bereits veröffentlicht worden. Nein, uns ist der Coup – wie beim Gault Millau – diesmal nicht gelungen. Die Rollende Stecknadel war es. Also veröffentlichen wir hier jetzt auch bereits die bis jetzt bekannten neuen Sternerestaurants. Demnach gibt es kein neues 3-Sterne-Restaurant. Dafür aber fünf neue 2-Sterne-Restaurants und 37 neue 1-Stern-Restaurants.

Der Guide Michelin deckt mit seinen Restaurantführern mittlerweile 32 Länder ab, zuletzt kam bspw. Thailand hinzu. Einheitliche Kriterien sichern eine gleiche Bewertung über die ganze Welt ab.

Der Bib Gourmand 2019, der durch das „Bibendum“-Reifenmännchen repräsentiert wird, bietet 39 neue Restaurants. Für bis zu 37 Euro kann man in 424 Restaurants gut und günstig essen.

Der Guide Michelin Deutschland 2019 deckt mittlerweile 1.864 Restaurants und 1.560 Hotels ab. Die Preisrange ist bei diesen Häusern natürlich nach oben offen.

Die Trends in der Gastronomie werden bestimmt durch eine junge Generation, die neue Impulse setzt. Vegetarische und vegan Speisen sind mittlerweile fast überall zu finden. Nachhaltigkeit und Casual Fine Dining sind immer wichtiger. Das Tier wird also konsequent von der Nase bis zum Schwanz gegessen, dabei sind die Restaurants und ihre Gäste deutlich weniger formal. Der aktuelle Guide bietet 309 Sterne-Adressen, davon 42 neue Sterne-Restaurants.

Neue 2 Sterne Guide Michelin Restaurants:

Purs – Andernach

Sosein – Heroldsberg

Ox & Klee – Köln

Luce d’Oro – Krün

Alexander Herrmann by Tobias Bätz – Wirsberg 

Neue 1 Stern Guide Michelin Restaurants:

Steigenberger Drei Mohren – Sartory – Augsburg

Traube Tonbach – Köhlerstube – Baiersbronn

CODA Dessert Dining – Berlin

Ernst – Berlin

Kin Dee – Berlin

SAVU – Berlin

Genuss-Atelier – Dresden

Tiger-Gourmetrestaurant – Frankfurt am Main

Weinsinn – Frankfurt am Main

100/200 – Hamburg

blanc – Hamburg

Lakeside – Hamburg

Oben – Heidelberg

La Vailee Verte – Herleshausen

sein – Karlsruhe

Weinschänke Schloss Groenesteyn – Kiedrich

maximilian lorenz – Köln

NeoBiota – Köln

Alte Vogtei – Köngen

Ursprung – Königsbronn

Tian – München

Gabelspiel – München

Zur Krone – Neupotz

Coquille St. Jacques im Parkrestaurant Nodhausen – Neuwied

Burg Nideggen – Brockel Schlimbach – Nideggen

Clostermanns Le Gourmet – Niederkassel

Koch und Kellner – Nürnberg

Der schwarze Adler – Nürnberg

WAIDWERK – Nürnberg

kochZIMMER in der Gaststätte zur Ratswaage – Potsdam

Atelier Sanssouci – Radebeul

Esplanade – Saarbrücken

LA MAISON – LOUIS – Saarlouis

Gams & Gloria – Schwangau

Hupperts – Stuttgart

Der Zauberlehrling – Stuttgart

Landwerk – Wallerfangen

Soweit der derzeitige Stand. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Bib Gourmand: Der beste Guide für gute und günstige Restaurants

Es muss nicht immer Sterneküche sein. Die Preise in den Sternerestaurants können wir uns sowieso nicht ständig oder überhaupt nicht leisten. Auch wenn das Sternerestaurant mit Sicherheit jeden Euro wert ist – aber für einen Normalverdiener, für eine Familie ist das purer Luxus. Doch welche Restaurants sind außerdem empfehlenswert? Hier hilft uns der Guide Michelin mit seinem Bib Gourmand: Gute und günstige Restaurants. Der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit 424 Topadressen ist ab dem 4. März erhältlich.

Der Wegweiser für Gourmets und Schlemmerfreunde wurde gründlich aktualisiert: Die bereits vierte Auflage des Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit insgesamt 424 Empfehlungen, darunter 39 neue, erscheint am 4. März 2019 zum Preis von 17,90 Euro (Österreich: 18,40 Euro). Das inzwischen fest etablierte Qualitätslabel mit dem lächelnden Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“ signalisiert, dass Gäste hier sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. In Deutschland bedeutet dies, dass ein 3-Gänge-Menü maximal 37 Euro kosten darf.

„Zum unbeschwerten Restaurantbesuch gehört auch ein gutes Gefühl, wenn die Rechnung kommt“, sagt Ralf Flinkenflügel, Direktor des Guide MICHELIN Deutschland. „Gäste wissen es zu schätzen, wenn für sorgfältig zubereitete Speisen ein angemessener Preis aufgerufen wird, und kommen gerne wieder. Davon profitieren Kunden und Restaurantbetreiber im gleichen Maße.“

Für seine vierte Ausgabe hat der Guide Bib Gourmand ein neues Gesicht bekommen. Das Format ist ein bisschen größer geworden, das Layout frischer und anschaulicher, nicht zuletzt dank vieler Bilder. All das soll die Lektüre erleichtern, im Nu wichtige Informationen liefern und Lesern noch mehr Lust auf den Restaurantbesuch machen.

Zahlreiche Küchenstile vertreten

Die neue Ausgabe umfasst ebenso rustikale Gasthöfe wie gemütliche Weinstuben oder modern orientierte Bistros. Die gleiche Vielfalt gilt auch für die Arbeit der Küchenchefs: Die Stilvielfalt reicht von bodenständig über klassisch bis modern, von regional bis international. Unabhängig vom Repertoire gilt für alle Bib-Gourmand-Adressen: Hier kommen frische, saisonale und bevorzugt regionale Zutaten auf den Teller.

Mit 139 Adressen finden sich nach wie vor die meisten Bib-Gourmand- Restaurants in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 103 Empfehlungen. Die größte Auswahl in einer Stadt finden Freunde guter Küche weiterhin in Hamburg mit 16 ausgezeichneten Restaurants.

Mehr Infos:




GAP

Die Zukunft des Reisens: Wie reisen wir im Jahr 2025?

Der Tourismus hat es schwer im letzten Jahrzehnt. Terroranschläge, Revolutionen, autokratische Regime und Naturkatastrophen können uns so manche frühere Lieblingsdestination madig machen. Früher zog es die Massen in Richtung Türkei und Ägypten, auch Tunesien war eine beliebte Destination. Mit dem Arabischen Frühling, der in Tunesien anfing und in Ägypten weiterging, war vieles passé. Die autokratische Führung der Türkei vermiest uns das gute Gefühl nach Kleinasien zu reisen. Oder ist das jetzt alles schon wieder vergessen? Füllen Schnäppchenpreise die türkischen Hotelbetten? Wird Hurgada und El Gouna schon nicht mehr als Ägypten angesehen? Wir fragen dazu Dr. Jürgen Kagelmann, Dozent für Tourismuspsychologie – und auch Co-Autor bei Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin. 

Wie sehen Sie den Tourismus im Jahr 2025? Was wird sich in den nächsten Jahren am nachhaltigsten verändern?

Dr. Jürgen Kagelmann: Vor allem das immer stärkere Auseinanderklaffen im Reiseverhalten zwischen einkommensstärkeren und einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen ändert sich. Die beiden Extreme Luxus und Masse werden am stärksten wachsen. Mittelfristig ist das Thema Preiserhöhungen allerdings schwer einzuschätzen.

Es kommt auf jeden Fall zu noch mehr Digitalisierung. Das bezieht sich auf das Buchungsverhalten, die Verkehrsmittel, die Suche der Unterkunft und die Unterhaltungsangebote. Dementsprechend kommt es höchstwahrscheinlich zu noch mehr „Dienstleistungswüste“ im unteren und mittleren Preissegment.

Außerdem werden wir eine anhaltende Zurückhaltung gegenüber als unsicher geltenden Zielen verbuchen.

Werden wir überhaupt noch reisen oder werden Augmented Reality und 3D uns den Urlaub nach Hause bringen?

Ach, das wird doch wahnsinnig überschätzt. Das sind doch Spielereien. 

Werden einige ihren Urlaub zu Hause verbringen infolge der Digitalisierung?

Das wird meines Erachtens völlig überschätzt. Auch viele von denen, die damit experimentieren, werden feststellen, dass ihnen wesentliches fehlt, wie etwa eine Aus-Zeit, ein zeitweiliger Abschied vom Alltag. Zumal sie die durch die neuen Möglichkeiten gebotenen Erfahrungen ja auch in der Tages- und Wochenfreizeit machen können.

Wohin führen uns Terrorismus und Naturkatastrophen?

Leider ist das nicht einfach zu beantworten. Es gibt keine generelle Antwort darauf. Jeder Anschlag, jede Katastrophe wird anders wahrgenommen, hat seine eigenen Hintergründe und trifft auf andere Ängste. Wenn überhaupt, gilt generell, dass Naturkatastrophen schneller „verarbeitet“ werden, weil hier fast immer klar ist, welches die Gründe dafür waren und was getan werden kann, um ähnliche Vorkommnisse zu vermeiden. Sie haben einen klaren Beginn und ein klares Ende. Bei terroristischen An­schlägen ist das nicht so; hier dominiert die Unsicherheit, ob und was als nächstes und wo und wie folgen wird. Und vor allem wie „weit entfernt“ der Ort des Geschehens ist. Je weiter weg, in regionaler wie kultureller Hinsicht, um so eher wird das Geschehen verarbeitet, verdrängt und vergessen. Das hat etwas mit der wahrgenommenen Bedeutung des Geschehens für einen selbst zu tun.

Wie nehmen die Touristen das Thema Terrorismus an bestimmten Zielorten auf?

Beim Terrorismus kommt es darauf an, welche Bedeutung ihm im jeweiligen Kontext zugesprochen wird. Terroristische Anschläge in London, Berlin oder Barcelona werden noch (!) als Einzelereignisse und als „nicht charakteristisch“ für diese Orte wahrgenommen. Bei Anschlägen im arabisch-islamischen Kulturkreis ist das anders; es wird relativ lange dauern, bis eine derartige Destination ihr negatives Image verliert.

Kann man in Länder wie Türkei, Ägypten, Tunesien überhaupt noch oder wieder reisen? 

Es sind ja zwei große Bereiche, die Sorgen machen: Zum einen die Angst vor terroristischen Anschlägen. Das scheint aktuell die Deutschen insofern weniger zu beschäftigen, als man sich daran in gewisser Weise gewöhnt hat. Zum anderen die Menschenrechtssituation in allen Facetten, und da scheiden sich allerdings die Geister. Viele „Reiselustige“ blenden etwa die Situation in Ägypten aus: Polizeiwillkür, Hinrichtungen, quasidiktatorische Verhältnisse… – Kann da ein preiswerter Urlaub „Spass“ machen? Ich persönlich kann das nicht verstehen, aber offenbar gibt es Leute, die die Verhältnisse 500 Meter von der eigenen Liegematratze entfernt total ausblenden können. In Bezug auf die Türkei haben wir ein ziemlich einzigartiges Problem, weil sich viele Deutsche dort aufgrund der derzeitigen Politik bzw. den Regierungamtlichen Polemiken nicht mehr willkommen fühlen. Das macht neben der Wahrnehmung von militärischen und terroristischen Unsicherheiten und einer fragilen Men­schen­rechtslage einen weiteren Faktor der Unsicherheit aus. Auch wenn es zu scheinbaren “Erholungen” der Buchungslage kommt – und ich bin da sehr skeptisch- , kann das schnell wieder umschlagen, wenn es dem Regierungschef gefällt, wieder ein paar neue Frechheiten gegenüber Deutschland loszulassen. Aktuell fällt es mir schwer, zu glauben, dass eine beträchtliche Anzahl Deutscher in die ach so billigen türkischen Destinationen fährt, wenn der er­wähnte Regierungschef sein Militär ein paar Hundert Kilometer weiter in den Krieg geschickt hat.

Tunesien und besonders Ägypten tun sich schwerer, weil sie als vergleichsweise exotischer und weniger stabil gelten.

Die westlichen Mittelmeerländer, vor allem Spanien, sind aufgrund der Un­sicher­heit in den islamischen Mittelmeerländern völlig überfüllt. Die Spanier können sich Sommerurlaub im eigenen Land kaum noch leisten, kommen dafür nach Deutschland. Wird dieser Trend langfristig anhalten, sich gar verstärken?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass für Spanier Deutschland eine finanziell günstigere Region ist als das spanische Heimatland. Da gibt es Billigeres, zum Beispiel die Dominikanische Republik. Im übrigen gibt es innerhalb Spaniens nach wie vorpreiswerte Gebiete zum Urlaubmachen, es müssen ja nicht die Kanaren sein. 

Wie akut sehen Sie das Thame Overtourism, das in den Medien gerade hochgekocht wird? Was könnte dagegen helfen?

Eine „Umkehrung“ der Urlauberströme oder gar ein „gleichgewichtiger“ Austausch – also gleichviel Deutsche reisen nach Spanien wie Spanier nach

Deutschland reisen – ist kurzfristig schwer, aber unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels durchaus vorstellbar. Nach dem Wegfall islamisch geprägter Mittelmeerländer gibt es außer Spanien, Italien und Griechenland auch in Europa noch Kapazitäten für einen Badeurlaub, z. B. Portugal, Kroatien, Bulgarien, Rumänien oder – langfristig – Albanien.

Der Klimawandel macht Deutschland für Sonne- und Strandurlauber noch attraktiver. Hinzu kommen noch aufnahmefähige außereuropäische Ziele in Lateinamerika und Südostasien.

Welche Länder sind die künftigen Shooting Stars im Tourismus? 

Es gibt immer noch genügend außereuropäische Ziele in Lateinamerika und Südostasien.

Werden diese signifikant hohe Zuwächse haben?

Das ist schwer zu sagen aufgrund zahlreicher Faktoren und Einflüsse. U.a. spielen dabei die entsprechenden Bemühungen der Tourismuspolitik der jeweiligen Destinationen (Infrastruktur, Werbung) eine Rolle. Neben Ost- und Südosteuropa könnte Russland zulegen, bei den außereuropäischen Zielen Mittel- und Südamerika und China.

Welches Potential hat bspw. der Iran? 

Der Iran wird meines Erachtens stark überschätzt. Er ist stark abhängig von schnell wechselnden politischen Faktoren. Die Menschenrechtslage wird auf längere Zeit noch viele Menschen davon abhalten, dorthin zu fahren. Wollen wir jetzt alle dahin fahren, um uns die Religionspolizei anzusehen Außerdem sehe ich dort nur ein sehr begrenztes Potential aufgrund zahlreicher auch für Touristen geltender Restriktionen (Religionspolizei) insbesondere für Frauen. Der Iran bleibt also nur für Spezialisten interessant.

Gibt es Länder in Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien, die noch Potential haben?

Selbstverständlich. Alle haben Potential. Aber man darf nicht unterschätzen, dass und wie intensiv sich die Deutschen über die Lage im Land informieren. In die Wahl zukünftiger Des­tinationen gehen so viele Faktoren – neben den landschaftlichen, kulturellen, historischen etc. –„Schönheiten“ ein, dass man es sich heute doch schon genau überlegt. In angebliche neue „Trend“ ziele in Lateinamerika zu fahren, bedeutet, dass man den Nachteil akzeptieren muß, 11-13 Flugstunden in engen Sitzen und mit vielen Menschen zu verbringen. Grundsätzlich haben politisch „ruhige“ (!) Länder mit sehr gutem Image und positiver Entwicklung der Menschenrechte ein Potential, wie z.B. Costa Rica, Uruguay in Lateinamerika, und mit Abstrichen Thailand in Asien. 

Der Klimawandel hat uns voll im Griff. Die Naturkatastrophen werden offensichtlich häufiger und intensiver. Worauf müssen wir uns in Deutschland, in Europa künftig im Tourismus einstellen? Was für eine Bedeutung hat das für die Destinationen, die Hoteliers? 

Wenn überhaupt, und ich halte nicht viel von solchen Vermutungen, dann ist zu berücksichtigen, dass „der“ Deutsche überdurchschnittlich ängstlich und sicherheitsorientiert ist, sich also im Zweifelsfall für die Nummer sicher der Destinationen entscheidet. Das sind so „gefühlte“ Überzeugungen…

Welche Auswirkungen wird der Klimawandel auf den Tourismus in der Zukunft haben?

Die steigenden Urlauberzahlen nicht nur aus dem Inland sondern auch aus dem Ausland dürften sich überproportional auf die deutschen Küstengebiete auswirken. Nordeuropa und auch Russland könnten davon profitieren.

Ein bayerisches Dorf beschliesst, auf die Alpenkonvention zu pfeifen und einen Lift durch ein Naturschutzgebiet zu bauen. Wie hoch schätzen Sie die Möglichkeit ein, dass sich dieser Bau jemals amortisiert? 

Grundsätzlich gilt, dass – wie immer man das auch bedauern mag – der Deutsche zwar viel davon redet, wie wichtig er Nachhaltigkeit, Ökologie und Sanften Tourismus findet, das sein konkretes Verhalten jedoch ein ganz anderes ist. Es gibt keine „Massen“, die ökologisch bewusst buchen.

Es kommt darauf an, ob der Lift (vornehmlich) im Sommer oder im Winter betrieben wird. Reine Ski-Lifte werden von der spürbaren Zurückhalten der Menschen für den Ski-Urlaub betroffen sein. 

Wo drückt Sie der Schuh in der digitalen Welt? 

Unter zuviel Gedöns und Blabla bei der Ankündigung ständig neuer Novitäten. Man muss nicht alles ernstnehmen oder nachmachen oder ankaufen, was die Industrie neu entwickelt und anbietet. Häufig wäre es schön, sich die Frage zu stellen: Was nutzt das wirklich den Menschen ..?

Herr Professor Dr. Kagelmann, wir bedanken uns für dieses Gespräch!

Der Interviewpartner Dr. Jürgen Kagelmann:

Dr. Jürgen Kagelmann ist Diplom-Psychologe, Tourismusforscher und Reisejournalist. Er ist derzeit Dozent für Tourismuswissenschaft an der Dualen Hochschule Ravensburg (Freizeit- u. Reisesoziologie; Gesundheitstourismus) sowie Verleger des Profil Verlags München Wien. Außerdem hat er als Co-Autor einige Artikel bei Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin veröffentlicht.

Bücher von Dr. Jürgen Kagelmann:

Chinesisches Wok-Huhn, Avocado-Gurken-Salat, Lisa Bunn Fleissiges Lieschen

Der Januar ist ein idealer Monat für leichte asiatische Kost. Viele Vitamine, Mineralien und Energie. Das Rezept ist etwas chinesisch, etwas lateinamerikanisch – und vor allem sehr köstlich. Zarte asiatische Nudeln, frisch sautiertes Gemüse, leichtes Huhn, eine Und es ist in 30 Minuten fertig.

Dieses Rezept hat das Zeug eines Deiner Lieblingsrezepte zu werden, wenn sich plötzlich und spontan Freunde zu Besuch ansagen und Du eigentlich nichts vorbereitet hast. Denn das Rezept ist supereinfach zu kochen und die meisten Zutaten haben wir eh fast immer im Kühlschrank. Und es lässt sich leicht interpretieren, variieren. Nudeln mögen fast alle Menschen auf der ganzen Welt. Wir entscheiden uns heute für asiatische Mie-Nudeln.

Der kleine Avocado-Gurken-Salat dazu bringt frische Aromen und stärkt noch den Vitamin-Haushalt. Und unsere Wein-Auswahl fiel heute auf den 2015er Riesling Fleissiges Lieschen von Lisa Bunn. Ein toller trockener Tropfen aus Rheinhessen, der genau den richtigen Charakter mitbringt.

Chinesisches Wok-Huhn

Zutaten:

  • Mie-Nudeln, ich habe Bio-Mie-Nudeln gefunden, die in Deutschland hergestellt sind, eine gute Wahl
  • Gemüse: Sellerie, Pak Choi/Chinakohl o.ä., Möhren, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer – was der Kühlschrank an passenden Gemüsen hergibt
  • Sauce: Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Öl, Zucker
  • Hühnerbrust – gewürfelt

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Anweisung auf der Packung kochen .
  • In einer kleinen Schüssel die Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Zugar und Öl vermischen. Beiseite stellen.
  • In einem Wok Öl erhitzen.
  • gewürfelte Hühnerbrust hinzugeben und unter Rühren für 3-4 Minuten braten lassen. Auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Die Hitze im Wok etwas reduzieren. Nochmal einen kleinen Schuss Öl hinzufügen.
  • Nun das Gemüse hinzufügen. Zuerst den Sellerie, anschliessend den Kohl oder Pak Choi, dann die Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer. Alles gut vermischen und anbraten.
  • Dann die Nudeln hinzufügen und unterrühren.
  • Zum Schluss noch die anfangs angerührte Sauce unterrühren und das ganze gut vermischen.
  • Warm servieren.

Das Gericht kann man natürlich auch mit Spaghetti oder anderen italienischen Nudeln machen. Außerdem lassen sich eigentlich alle möglichen Gemüse hier verarbeiten. Auch Sojabohnensprossen oder Muscheln passen hier dazu, ebenso wie Paprikaschoten, Bohnen, Erbsen oder sogar Maronen. Eben das, was man da hat. Und wer nicht alle Zutaten für diese Sauce dahat, der kann ggf. auch zur Fertigsauce, wie etwa einer Hoisin-Sauce greifen. Das schmeckt zwar anders, aber bestimmt auch sehr gut.

Avocado-Gurken-Salat

Zutaten:

  • 1 Gurke
  • 1 Avocado
  • frischer Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Zitronensaft, etwas Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Gurke der Länge nach halbieren und vierteln, dann die Viertel in Würfel schneiden.
  • Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, mit Löffel aus der Schale holen. Die Avocado dann in Würfel schneiden.
  • In einer großen Schüssel die Gurkenwürfel, Avocadowürfel und Koriander vermengen.
  • Die gehackte Knoblauchzehe und den Saft von Limette und Zitrone über die Würfel geben und gut vermengen.
  • Etwa 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling

Wer sich diesen 2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling im Keller zurückgelegt hat, der erlebt jetzt einen Riesling mit richtig Power. Seine Lage: Rotliegendes Nierstein, der Weinanbau sind 26 Jahre alte Reben, 100 % Riesling. Der Weinausbau sind handgelese Trauben, Spontangärung im Edelstahltank, um seine Frische zu erhalten, und Vollhefelager bis Ende Januar. Sein wunderbar ausbalanciertes Süße-Säure-Verhältnis macht ihn recht trinkfreudig. Wir haben eine von Zitrusfrüchten dominierte Nase, geriebene Zitronenschale. Am Gaumen lebendige Säure, Zitrus und Granny Smith mit einer Note von getrockneter Aprikose und  weißem Pfirsich. Der 2015er hat jetzt auch ein paar Reifenoten, die ihn zu einem starken Begleiter aromatischer Speisen, insbesondere auch leicht scharfer asiatischer Gerichte machen.

Lisa Bunn war 2008/2009 Rheinhessische Weinkönigin. Nach ihrem Studium und Auslandsaufenthalt übernahm sie 2011 das Familien Weingut Bunn/Margarethenhof von ihren Eltern. Nun war sie die Kellermeisterin und zeigte ihr ganzes Können im Keller und in den Weinbergen.

Im Jahre 2013 erfolgte die  Umstellung bemerkenswert konsequent. Das 10 Hektar-Gut wurde von „Margarethenhof“ in „Weingut Lisa Bunn“ umbenannt, die Etiketten vollkommen neu gestaltet, sind nun modern und ganz witzig. Bis heute kann sie sich und mit ihrem Mann zusammen, mit tollen Erfolgen rühmen. Sie wurde nicht umsonst 2016 zur „Deutschlands beste Jungwinzerin“ ernannt.

Lisa Bunn hat ihre Weine auf mehrere Linien aufgeteilt. Die Einsteigerlinie wendet sich offensichtlich eher an ein junges Publikum mit kleinem Budget und Lust auf leichte Weine mit witzigen Namen. Diese Flaschen erkennen wir am blauen Drehkapselverschluss und an lustigen Namen auf weissem Etikett. Neben dem Fleißigen Lieschen können wir noch den Scheu und den Gewürzschlawiner empfehlen. Feine, leichte, unkomplizierte, gut trinkbare Weine, die harmonisch und trocken ausgebaut sind. Sie geben einen guten Eindruck von Riesling, Scheurebe und Gewürztraminer, man sollte aber nichts großes erwarten. Das ist bei dieser Linie ja auch nicht gedacht. Außerdem bietet das Weingut Lisa Bunn Gutsweine, Ortsweine, Lagenweine und Reserven an. Die feschen Wortspiele werden nur bei den Gutsweinen angewendet, bei den Orts- und Lagenweinen findet sich dann ganz klassisch Rebsorte und Lage auf dem Label. Ab den Ortsweinen sind die Flaschen mit klassischem Kork verschlossen. Orts- und Lagenweine sind mit hellblauem Etikett ausgestattet, Lagenweine haben ein lila Etikett mit goldener Umrandung, die Reserven verfügen über ein rein lila Etikett. Eine klare Differenzierung der Qualitäten. Und wer ein Fan von Hipping, Oelberg oder Orbel ist, sollte bei den Rieslings unbedingt zugreifen.

Lisa Bunn hat Power. Ihre Weine haben Power. Wer nach Weinen von einem exzellenten Weingut aus Rheinhessen sucht, der sollte hier unbedingt zugreifen. Zu meinem asiatischen Wok-Huhn und dem Avocado-Gurken-Salat war der Wein genial – doch merkte ich sehr wohl, dass er auch ganz andere Kaliber an Gerichten locker begleiten könnte. Zum Wohl!

Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish: Wie schmeckt ein Korn aus Bordeaux-Fässern?

Korn – da denken wir zuerst an billigen Schnaps. An heruntergekommene Penner, die mit der leeren Pulle in der stinkenden Gosse liegen. Korn – das klingt so nach Spelunken. Korn klingt nach Herrengedeck: Herr Ober, ein Bier und ein Korn bitte! Korn hat den Mief der Vergangenheit. Die Feinbrennerei Sasse hebt das sonst so simple Destillat auf ein ganz neues Niveau: Der Lagerkorn Bordeaux Finish ist veredelt durch eine Lagerung in Fässern aus dem Hause Châteaux Latour. Noch Fragen?

Neulich kam ein recht schweres Paket: Eine edle Holzkiste verbarg sich darin. In der Holzkiste auf edlem Seidenpapier weich gelagert und von einem Holzrahmen umgeben steckte eine grosse Flasche, zur Hälfte gefüllt, eine kleine Probierflasche sowie ein Begleitbrief.

Die Sasse Feinbrennerei ist ein seit über 300 Jahren bestehender und in Familienbesitz befindlicher Brennereibetrieb im münsterländischen Schöppingen. Es ist eine der letzten noch verbliebenen voll integrierten Brennereien im Münsterland, einer früheren Hochburg der Kornbrennerei in Deutschland. Das Unternehmen führt neben der eigenen Roh- und Feinbrand-Destillation auch die Mazeration von Kräuterauszügen und die Destillation von heimischen Wacholderbeeren, sowie die Spirituosenherstellung und Abfüllung an einem Standort durch. Schwerpunkt ist die Herstellung von Aperitif- und Digestifprodukten. Hauptprodukt ist ein Kornbrand.

Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish

 Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen, im westlichen Münsterland, präsentiert mit dem Lagerkorn Bordeaux Finish, ein Lagerkorn der exklusivsten Art: Acht Jahre ruhte der edle Tropfen in ausgewählten Barriquefässern des Château Latour. In dieser Zeit nimmt er das Aroma besonderer Bordeaux-Jahrgänge in sich auf. Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish ist von dunkelbrauner Farbe und vollendet veredelt in Geschmack wie Charakter für einzigartigen Genuss auf höchstem Niveau.

Es war dem Zufall geschuldet, dass eines Tages ein gutes Dutzend Limousin-Eichenbarriques aus Frankreich der Sasse Feinbrennerei angeboten wurden. Neugierig überlegte Sasse nicht lange und holte diese Barriques zu sich nach Schöppingen. Das Gefühl, einen außerordentlich aromatischen Schatz geborgen zu haben, wurde erst einige Jahre später bestätigt, als die erste Charge des acht Jahre alten Bordeaux-Finish das Licht der Welt erblickte.

Das Bouquet an der Nase ist besonders weich und aromatisch, keinerlei scharfe Töne mischen sich ein, die wir sonst von Kornbränden gewohnt sind. Uns überraschen Kopfnoten mit Vanille, Nougat und Kaffee sowie weitere Weinbrand-Assoziationen, die uns an feinste Cognac-Marken denken lassen. Tabak, grüne Banane und Liebstöckel-Reflexe runden dieses Bild ab.

Jede Flasche Lagerkorn Bordeaux Finish wird in einer exklusiven, von Hand angefertigten Holzschatulle aufbewahrt. Dort ist sie geschützt und auf viele Jahre hinaus bestens aufgehoben. Zusätzlich enthält jede Schatulle zusätzlich eine kleine Extraflasche.

Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen im Münsterland kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1707 gegründet, destilliert Sasse seit über 300 Jahren Weizenbrand und ist immer noch im Familienbesitz. Die traditionellen Rezepte und Herstellungsverfahren, auf die man aus dieser Tradition heraus zurückgreifen kann, wurden dabei in die Moderne übertragen. 1976 übernahm nach dem Tod von Theo Sasse sein Sohn Ernst Sasse den Betrieb und richtete ihn neu aus. 1987 führte er die alte Technik des Barriqueausbaus versuchsweise für einen Edelkorn wieder ein. Nach zehnjähriger Entwicklungsphase wurde 1997 der „Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P.“ nach altem Rezept herausgebracht.

Das heutige Sortiment spiegelt diese Entwicklung wieder. Neben den verschiedenen Kornbränden stellt die Feinbrennerei Sasse Obstbrände, Wacholder, Kräuterelixiere und Liköre her. Bei der Herstellung der Brände und Liköre setzt Sasse auf regionale Rohstoffe in bester Bio-Qualität, in Kombination mit weichem, klarem Wasser aus der eigenen Quelle am Schöppinger Berg.

Eine interessante Beschreibung gibt auch dieses Video:

Service:

Sasse Brände bei Amazon:

Der Schäfflertanz in München

Wir vertreiben die Pest! Wir bringen Tanz und Freude in die Stadt, die so stark von der Pest getroffen wurde. Die Schäffler tanzen wieder! Alle sieben Jahre wird der berühmte Tanz der Schäffler aufgeführt. Früher wollte man damit die Pest vertreiben oder zumindest von den tristen Zeiten ablenken. Seitdem will man an die Zeiten erinnern. Der Münchner Schäfflertanz ist eine schöne Tradition, die jetzt wieder an vielen Plätzen in München und Umgebung zu sehen ist. Wir haben heute vor dem Hofbräukeller München zugeschaut.

Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Schäffler, die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Der Schäfflertanz entstand ursprünglich in München. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich.

Der Münchner Schäfflertanz:

Die Wirtsfamilie um Günter und seinen Sohn Friedrich Steinberg vom Hofbräukeller und vom Hofbräuzelt auf dem Oktoberfest hatte die Schäffler nach Haidhausen eingeladen. Der Junior „Ricky“ hat vor wenigen Jahren das Wirtshaus von seinem Vater übernommen und zeigt sich ebenso traditionsbewusst wie sein Vater – obwohl er vor wenigen Jahren eher einen gestörten problematischen Umgang mit Traditionen an den Tag legte.

Vor zwei Jahren wurde das 500-jährige Jubiläum gefeiert. Wie alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in diesem Jahr wieder von Heiligdreikönig bis Faschingsdienstag nach alter Überlieferung auf den Straßen und Plätzen der Stadt, in Schulen, Firmen, bei Faschingsveranstaltungen und zum Start auf dem Marienplatz.

Die Gruppe besteht aus 25 Mann. 20 Tänzern, zwei Reifenschwingern, zwei Kasperln und einem Fähnrich. Ingesamt nehmen in diesem Jahr 33 Schäffler an den Tänzen teil, so dass auch der eine oder andere Ausfall verkraftet werden kann.

Bis einschließlich 05. März 2019 wird die Münchner Bevölkerung nach siebenjähriger Pause abermals durch den Schäfflertanz an das schreckliche Pestjahr 1517 erinnert.

Mehr Infos:

Das schreiben die anderen:

Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau: Familienurlaub und Kinderskikurs im Galtenberg Family & Wellness Resort

Und dann bist Du in dem Alter, in dem Party und After-Ski unwichtig sind. Du kümmerst Dich viel lieber um blaue Pisten, die schwarze Buckelpiste kann warten. Familienurlaub statt Partypiste. Kinderbetreuung statt Clubbing. Du suchst das ruhige Seitental. Beispielsweise das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau statt Party-Zone Ischgl. Um die Ecke von München, vier Berge, zwei Täler, ein Skierlebnis für die ganze Familie. Ein Familienhotel mit Kinderskischule: Das Galtenberg Family & Wellness Resort. Kurze Anreise, maximales Kinder-Skivergnügen. 

Das Tal erwacht: Frühmorgens liegt das Tal noch im Schatten.

Die Koffer fürs Wochenende sind schnell gepackt. Skier nehmen wir nicht mit, die leihen wir uns vor Ort aus. Und ein Auto brauchen wir auch nicht. Von München fahren wir mit dem Eurocity in Richtung Venedig bis nach Wörgl. Papa chillt. Denn die Anreise mit der Bahn ist total tiefenentspannt, ohne Stau auf der Autobahn, ohne Mautgebühr für das kleine Stück Autobahn zahlen zu müssen. Und kinderfreundlich, da der Nachwuchs im Zug genügend Bewegung, Auslauf hat. Wir steigen um in den lokalen Regionalexpress bis nach Brixlegg. Dort wartet ein Mitarbeiter vom Kinderhotel Galtenberg, er nimmt uns dienstbeflissen die Koffer ab, mit seinem Hotelshuttle fährt er uns bis zum Hotel.

Das imposanten Bergmassiv im blau-grauen Morgenlicht.

Das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau

Das Alpbachtal ist ein Tal mit 10 kleinen Dörfern. Alpbach wurde zum schönsten Dorf Tirols gewählt sowie zum  „schönsten Blumendorf Europas“. Und auch der Spiegel empfiehlt es als eines der schönsten kleinen Skigebiete. Alle Häuser hier müssen im typischen Alpbachtaler Holzbaustil gebaut werden: ab dem ersten Stock mit Holz und Balkon, die Fenster müssen Sprossen haben und dürfen nicht groß sein. Die Dächer sind nicht grell sondern in anthrazit gedeckt, als Putz ist nur klassisches Weiß erlaubt. Die Hauptgemeinde Alpbach hat lediglich 2.700 Einwohner, im Alpbachtal insgesamt wohnen 25.000 Einwohner. Hinzu kommen etwa 8.000 Gästebetten. Das ist ein deutlich anderes, normaleres, vor allem aber gesunderes Verhältnis als in anderen touristischen Tälern.

Langsam, fast unmerklich, ändert sich das Licht im Tal.

Durch das Congress Centrum Alpbach ist das Tal zu einer Ganzjahresdestination auch für Businessgäste geworden. Im Sommer und Winter kommen die Touristen – und in der Nebensaison sind die Hotelbetten mit Geschäftsreisenden gefüllt, die zu Seminaren und Kongressen in das Alpbachtal kommen. Die Lage am Inntal zwischen München und Innsbruck ist dafür optimal. Bei der einzigartigen Kongress- und Tagungsdestination steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. Durch die Einbettung des Gebäudes in den Berg blieb das einzigartige Ortsbild gänzlich unberührt. Die Green Meeting-Destination überzeugt mit einer mietbaren Gesamtfläche von 2.796m² und modernster Technik. Gestalterische Höhepunkte des hellen und freundlichen Gebäudes sind eine Spirale aus Glas, die die Foyers und Räume mit viel Tageslicht versorgt, sowie große Fensterfronten mit Blick auf die beeindruckende Alpbacher Bergwelt. 

Die Bauernhöfe und Wiesen liegen noch im Morgengrau.

Die Struktur des Tales ist noch sehr ursprünglich. Es gibt noch über 100 aktive Bauernhöfe, ein großer Teil davon sind noch Erbhöfe, die seit über 200 Jahren in Familienhand sind. Im Sommer sorgen drei große Campingplätze für Urlauber aus ganz Europa.

Plötzlich zeigt sich die Sonne, die Berggipfel erglühen im morgendlichen Rosa.

Doch die grandiosen Zeiten des Alpbachtales sind lange vorbei. Früher wurde hier richtig Geld gemacht. Die Familie Fugger hatte im Ort die Fuggerverwaltung und liess aus dem Gradlspitz nach Kupfererz schürfen. Die Geschichte dazu können die Touristen im Bergbau- und Hüttenerzmuseum in Brixlegg nachvollziehen. Und die einstige Fuggerstube gibt es heute immer noch: Sie ist integriert im Böglerhof.

Langsam wechselt das Rosa zu Weiß, das Sonnenlicht wird stärker.

Heute wird nicht mehr nach Gold, Silber oder Eisenerzen im Berg geschürft. Das Geld kommt hauptsächlich über die Touristen ins Tal. Die Zielgruppen sind Familien, Freunde und Paare ab 40 Jahren aufwärts. Das Alpbachtal bietet vieles – nur keinen Extremsport. Im Sommer bieten sich hier die besten Gelegenheiten zum Wandern, Sommerrodeln, Wildwasser-Rafting, Biking oder auch im Outdoor-Zentrum in Gramsach. Apropos Sommerrodeln: Der Alpbachtaler Lauser Sauser ist der neue Alpine Coaster am Wiedersbergerhorn. Beim nächsten Mal muss ich den unbedingt fahren!

Schließlich präsentiert sich der Berg im morgendlichen Schneeweiss.

Im Freilichtmuseum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach erwarten 37 wieder errichtete Originalbauten – Bauernhöfe und Nebengebäude aus verschiedenen Talschaften – die reizvoll ins Hügelland mit imposanter Bergkulisse eingebettet sind. 

Langsam erwachen auch die Almen, Bauernhöfe und Skipisten.

Und im Winter begeistert das Alpbachtal mit Abfahrtsski, Langlauf, Rodeln, Winterwandern und Schneeschuhwandern. Im Winter 2012/2013 schlossen sich das Nachbartal Wildschönau und das Alpbachtal zusammen zum Ski Juwel. Seitdem heisst es Ski Heil! auf 109 km Pisten, 326 ha Pistenfläche bei 85% beschneiten Pisten und 45 Liftanlagen. Der nötige Einkehrschwung macht in 25 Skihütten Spaß. Doch dazu später mehr. Für die Kids gibt es 2 Snowparks und 1 Familypark. Die höchsten Bergstationen sind auf dem Wiedersbergerhorn auf 2.025m und auf dem Schatzberg auf 1.903m. Dabei können die Gäste aus ganz Europa aufatmen: Es gibt gratis WiFi im gesamten Skigebiet. Und einen kostenlosen Skibusservice im gesamten Tal.

Blick aus der Schatzbergbahn.

Seit einem Jahr gibt es nun die neue Schatzbergbahn. 18 Millionen Euro wurden in diese hochmoderne 8er-Gondelbahn investiert, die von Auffach auf den Schatzberg führt. Es ist eine Einseilumlaufbahn mit Mittelstation. Die über 4km lange Bahn befördert 2.650 Personen pro Stunde auf den Berg. Zu den Annehmlichkeiten zählen ein komfortabler, barrierefreier Zugang, Indoor-Kassen sowie ein großer Sportshop.

Galtenberg Family & Wellness Resort

Wir wachen im Galtenberg Family & Wellness Resort in unserem Zimmer auf und fühlen uns gleich sauwohl! Der Blick aus dem Fenster zeigt uns diese traumhafte Bergwelt, die sich fast minütlich verändert. Hier hätte ich mir ein Stativ zur Hand gewünscht, um den Sonnenaufgang permanent festzuhalten. Doch die Bilder oben geben Euch hoffentlich einen guten Einblick.

Unser Familienzimmer im Galtenberg, einem Mitglied der Kinderhotels, lässt keine Wünsche offen. Es gibt ein extra Kinderzimmer für drei Kinder mit einem Stockbett und einem normalen Bett. Im Badezimmer steht für die Kinder ein eigenes Set mit Zahnpasta etc. zur Verfügung. Außerdem steht ein kleiner Tritt vor dem Waschbecken, so dass die lieben Kleinen problemlos ans Waschbecken kommen. Zu gemütlichen Spielstunden zusammen lädt eine Sitzecke ein. Der Tisch ist groß genug, dass man dort auch essen könnte. Für den Wellnessbereich liegen Bademäntel und Crocks-Schuhe bereit.

Im Skikeller des Hauses finde ich eine genügende Anzahl an Schlitten. Dort steht für jedes Zimmer ein eigener Skischrank zur Verfügung, so dass wir unsere Skier, Skischuhe und Stecken dort zum Trocknen einschliessen können.

Und im betreuten Kinderparadies können die Eltern ihre lieben Kleinen mit bestem Gewissen absetzen. Die Kinder können dort spielen, toben, basteln und Sport treiben unter erfahrener Anleitung. Eine Kletterwand lädt zum Kraxeln ein. Im Wellnessbereich habe ich natürlich Kamera und iPhone nicht mitgenommen. Doch auch hier finden Kinder und Eltern genau die richtige Mischung aus Plantschen, Wasserrutschen, Sauna und Ruhebereich.

Einen kleinen Einblick bekommt ihr hier in diesem Video:

Unsere Maus muss raus! Sie will zum Skikurs! Das erste Mal auf die Bretter, die den Winter bedeuten. Bis heute stand sie noch nicht auf Skiern, im Kindergarten ist der erste Skikurs schon angemeldet. Doch wir wollen sie gern etwas vorbereiten – und wenn es nur für ein paar Stunden ist. Ein Gefühl für die Latten und den Füßen entwickeln. Die Skier für die Maus und für mich haben wir in der Skischule schon am Vorabend reserviert und angepasst. Jetzt müssen wir sie nur abholen. Das geht schnell. Gleich nach dem erstklassigen Frühstück im Galtenberg schmeissen wir uns in die Skiklamotten und stapfen durch den Neuschnee hinüber zur Skischule, die gleich neben dem Hotel liegt – und auch zur Familie gehört. Rein in die Skischuhe, die Latten und Stecken nimmt der Papa und dann geht es gleich rüber zum Kinder-Skikurs.

Einen kleinen Einblick gibt Euch dieses Video:

Wie ihr sehen könnt, habe ich mich erst vergewissert, dass der erste Skikurs wirklich etwas bringt und sich die kleine Maus zumindest halbwegs auf den Skiern halten kann. Dann hat es sich der Papa nach einer kleinen Weile der Beobachtung nicht nehmen lassen, das Skigebiet zwischen Alpbachtal und Wildschönau selbst zu erobern. Zuerst bin ich so ziemlich jeden Lift auf der Alpbachseite gefahren, inklusive der langen Talabfahrt, auf der nur sehr wenige andere Skifahrer anzutreffen sind.

Anschliessend bin ich mit der Schatzbergbahn hoch in Richtung Wildschönau gegondelt. Am Schatzberg in Auffach geht es eher gemütlich zu. In dem offenen Gelände fühlen sich vor allem Genuss-Skifahrer sowie Snowboarder im Funpark wohl. Über der Waldgrenze liegen breite und sonnige Abfahrten, abseits davon gibt es die eine oder andere Buckelpiste und Tiefschneeabfahrt. Der Ausblick von dort oben ist genial. Durch neue Beschneiungsanlagen am Schatzberg / Wildschönau ist die Schneesicherheit im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau zu 85 % abgedeckt. Zum Mittag bin ich dort oben in die „Gipfö Hit„, die Gipfelhütte, eingekehrt. Die kulinarischen Spezialitäten sind von alten Zeiten geprägt, als die Knechte an den Höfen den ganzen Tag hart arbeiten mussten. Deftige Süßspeisen wie Kaiserschmarrn oder Melchermus sorgen dabei für die nötige Energie und sind ein süßer Hochgenuss.
 

Als Vorspeise empfehlen wir eine deftige, wärmende Leberknödelsuppe,

anschliessend bietet sich ein klassisches Tiroler Bauerngröstl an.

Und den süßen Abschluss bildet ein köstlicher Kaiserschmarren.

Mit der Schatzbergbahn am Nachmittag aus der Wildschönau zurück ins Alpbachtal.

Die tief verschneite Winterlandschaft könnte noch traumhafter sein, wenn der Himmel sich sonnig blau präsentieren würde. Doch damit es sich so schön weiss präsentiert, muss es auch schneien.

Am Nachmittag ist der Nebel zurück im Tal.

Die Pisten sind im besten Zustand und laden zu schönen Schwüngen ein. Das Ski Juwel ist einfach ein perfektes, kleines, feines und ruhiges Skigebiet. Wer die Pistengaudi sucht, der ist hier sicherlich total falsch. Wer aber Ruhe und einfach exzellente Pisten mit tollen Ausblicken liebt, der wird sich hier richtig wohl fühlen. In Österreich muss man sich in Sachen Kulinarik eh keine Sorgen machen. Ich habe – insbesondere in Tirol – noch kein einziges Mal schlecht gegessen. Und im Galtenberg Hotel fühlten wir uns als Familie richtig wohl.

Herzlichen Dank an das Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau und das Galtenberg Family & Wellness Resort für das Wochenende!

Service:

Gastronomie im Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau:

Le Gourmand Gewinnspiel: Gin Mare mit 2 Coppagläsern zu gewinnen

Anlässe zum Anstoßen gibt es derzeit genügend. Weihnachten haben wir gerade überstanden, Silvester steht vor der Tür. Doch Geburtstage, Jubiläen und private Glücksmomente sind über das ganze Jahr verteilt und stets einen guten Drink wert. Der sollte prickeln, gut aussehen und mit einem Schuss Raffinesse aufwarten. Im besten Fall gehört zur Garnitur eine Wunderkerze, so wie beim „Turbo Sea Spritz“ von Gin Mare. Für das Wochenende vor Silvester hat Gin Mare für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Gin Mare mit zwei Coppagläsern für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Jahresabschluss sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 31.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Gin Mare vereint die unterschiedlichen Kulturen und botanischen Spezialitäten des Mittelmeerraums wie kein anderer Gin. In Gin Mare entfalten sich die Aromen des Mittelmeerraumes auf einzigartige Weise. Vier Hauptzutaten prägen seinen Charakter, hinzu kommen Koriander, Wacholderbeeren und grüner Kardamom sowie Orangen, Bitterorangen und Zitronen aus Sevilla und Valencia. Gin Mare ist ein Blend aus den Destillaten seiner bestimmenden Zutaten. Diese werden einzeln destilliert, danach geblendet und noch einmal zusammen gebrannt. So bleibt ihr unverfälschter Charakter im Gin erhalten. Damit die Zutaten ihre Aromen vollständig abgeben, werden sie für viele Stunden in Alkohol mazeriert, die Zitrusfrüchte sogar 12 Monate lang.

Die Gin Mare Destillerie

Die Destillation von Gin Mare erfolgt in dem katalanischen Fischerdorf Vilanova im Nordosten Spaniens zwischen der Costa Brava und der Costa Dorada, südlich von Barcelona. Die kleine Brennerei in Familienbesitz befindet sich in einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert. Der Premium-Gin wird hier schonend und in kleinen Mengen in kupfernen Pot-Still-Anlagen destilliert.

Edles Gin Mare Flaschendesign vom Mittelmeer inspiriert

Das mediterrane Konzept von Gin Mare findet auch im außergewöhnlichen Flaschendesign seinen Ausdruck. Mit dem azurblauen Schimmer erinnert das schwere, transparente Glas an die Farbe des Mittelmeers. Die maritime Gestaltung spiegelt sich zudem im wellenförmig gebogenen Flaschenboden wider. Die Vorderseite der kegelförmigen Flasche schmücken Olivenzweige in elegantem Weiß. Darauf werden in schwarzer Schrift der Markenname und die mediterranen Botanicals genannt. Eine große silberne Drehkappe ist Verschluss und Dosiereinheit in einem.

Die Gin Mare Namensgebung

Der Name „Mare“ weist auf den mediterranen Ursprung des Gins hin. Dabei geht es allerdings nicht nur um die italienische Übersetzung „Mare“ (=Meer). So umfasst das „Mare Nostrum“ des Lateiners zudem auch das mediterrane Lebensgefühl. Gin Mare symbolisiert so die Magie des landschaftlich und kunsthistorisch faszinierenden Mittelmeerraumes mit seinem angenehmen Klima, der einzigartigen Genussleidenschaft und Gastfreundschaft der dort lebenden Menschen.

Der perfekte Gin für einen perfekten Martini-Moment

Mit seinem mediterranen und doch würzigen Charakter ist Gin Mare die ideale Grundlage für einen aromatischen Gin Tonic. Sein wahres Gesicht zeigt Gin Mare in der Königsdisziplin des Gins, dem „perfect Martini“. Im Rührglas entfalten sich alle katalanischen Aromen, die bei einem Martini Cocktail unverzichtbar sind.

Der Kreativität ist mit Gin Mare auch bei außergewöhnlichen Cocktailkreationen keine Grenzen gesetzt. Gin Mare ist wie geschaffen für besondere und hochwertige Drinks.

Turbo Sea Spritz

  • 25 ml Gin Mare
  • 20 ml Aperol
  • 15 ml kalt gebrühter Kaffee
  • 10 ml Chardonnay
  • 5 ml Agavensirup

Alle Zutaten auf Eis in ein Glas geben und mit Sodawasser aufgießen. Mit einer Orangenscheibe garnieren.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie heissen die wichtigsten vier Zutaten des Gin Mare?

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Deine Flasche Gin Mare mit den zwei Coppagläsern nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von Gin Mare wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Produkt schnell fündig!

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 31.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch einen Gin Mare gönnen

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Gin Mare sagen Prost!

Service:

Tenuta Perano: Das neue Weingut im Herzen des Chianti Classico

Ein einzigartiges Weingut mit tollen Weinen: Die Familie Frescobaldi hat sich ein weiteres Weingut zugelegt und präsentiert jetzt die ersten Weine. Bei einer Degustation in München erklärte Lamberto Frescobaldi den versammelten Journalisten, Sommeliers und Gastronomen was die Familie mit dem Weingut vor hat.

Zum Imperium des toskanischen Weinproduzenten Frescobaldi, mit seiner 700 jährigen Familiengeschichte, zählen sieben Weingüter. Die 250 Hektar Weinberge der Tenuta Perano befinden sich vorwiegend in der Gemeinde Gaiole im Chianti, ein Gebiet das geschaffen ist für die Rebsorte Sangiovese. Zwei Weine seines neuesten Weinguts Tenuta Perano stellte Marchese Lamberto Frescobaldi am 19. November in München, gemeinsam mit Romana Echensperger, Master of Wine, vor. 

Hier ein Einblick auf das Herz der Toskana:

Von großem Vorteil für die Rebsorte Sangiovese sind die günstige Süd-West Ausrichtung, die einem Amphitheater gleichende Form der Weinlagen, die 500 Meter Höhenlagen und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, insbesondere im September. Der steinige Boden und das steile Gefälle begünstigen zudem positiv die Entwässerungskapazität. Alles zusammen helfen diese natürlichen Vorgaben dem verantwortlichen Önologen Nicolò d’Afflitto um gut strukturierte Rotweine, reich an intensiven, fruchtigen Aromen zu vinifizieren. 

Den Löwenanteil des Verdienstes für den großartigen ersten Jahrgang 2015 muss der Witterung zugesprochen werden. Es war ein extrem warmer Sommer, mit lediglich zwei Regenfällen im August, und die außergewöhnlich gesunden und qualitativ hochwertigen Trauben konnten im September trocken eingebracht werden. Ein wahrlich optimaler Start für die neue Tenuta Perano, der Familie Frescobaldi. 

In traumhafter Lage, inmitten der Weinberge, wurde eine neue, große Kellerei gebaut die sowohl für die Vinifizierung, wie auch für die Reifung der Weine, ausgerichtet ist. Seit kurzer Zeit ist die Tenuta auch für Besucher geöffnet. 

Marchese Lamberto, der Präsident des Unternehmens Frescobaldi, erzählte: „Wir haben im März 2014 dieses wunderbaren Fleckchen Erde erworben, und ein Jahr benötigt um seine Besonderheiten und die besten Möglichkeiten zu erforschen. Deshalb entschieden wir uns nicht die Ernte 2014 auf den Markt zu bringen, sondern erst den Jahrgang 2015. Unserer Meinung nach ist es ein äußerst hochwertiger Jahrgang mit Komplexität, der Langlebigkeit verspricht. Unser Wunsch war es, im Herzen des Chianti Classico, einen Wein zu produzieren, der den Charakter des Terroirs widerspiegelt.“

Romana Echensperger, Master of Wine, stellte die zwei Rotweine vor, einen Chianti Classico Annata und einen Chianti Classico Riserva – beide Jahrgang 2015.

Hauptsächlich Sangiovese wurde für die beiden Weine vinifiziert, der 24monatige Ausbau erfolgte teils in Edelstahl und in Barrique. In der Nase verlockte bei beim Annata ein zarter Blütenduft vereint mit fruchtigen Noten, die an Brombeere, Himbeere und Kirsche erinnern. Balsamische Aromen, würzige, pfeffrige Noten und eine angenehme Tanninstruktur machen die Weine zu angenehmen Begleitern von Fleischgerichten, allen voran natürlich zu einer Fiorentina. Aber auch zu einer perfekt rosa gebratenen Entenbrust mit Rosmarin und Reis.

Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf, Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC

Wild und Wildgeflügel hat im Herbst und Winter Saison. Auf meinem Münchner Bauernmarkt bekomme ich dann immer wunderschöne Stücke Entenbrust. Ein paar Ideen fügten sich zusammen und dieses köstliche Gericht entstand: Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf. Mein Weinkeller lieferte dazu einen eleganten Tropfen: einen 2014er Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. 

Winter-Grillen ist seit ein paar Jahren schon im Trend. Wer keinen Grill hat, dem empfehle ich meine Lösung: es gibt wunderbare Grillpfannen oder Grillplatten, bspw. von Le Creuset. Ich habe beispielsweise diese Le Creuset Grillpfanne ohne Stil. Die passt nämlich hervorragend in den Ofen hinein. Während die Ente im Ofen gart, ist Zeit genug für die Portwein-Maronen und den Kartoffelstampf à la Robouchon. 

Zutaten:

  • Entenbrust, je eine pro Person
  • 200g Maronen
  • 1 Schalotte 
  • 1 EL Zucker
  • Portwein
  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 250g Butter
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Zubereitung:

  • Die Entenbrüste kalt abspülen, die Hautseite mit einem Messer schräg einritzen. Anschliessend salzen. Auf einer trockenen Grillpfanne auf dem Feuer zuerst auf der Hautseite scharf anbraten bis die Haut kräftig braun und das Fett ausgebraten ist. Dann die Brüste umdrehen und auf der Fleischseite liegend in den Ofen bei 160°C für etwa 15-20 Minuten schieben. Je nach Größe der Entenbrust kann das variieren. Die Ente sollte innen möglichst noch schön rosa sein. 

  • Für die Portwein-Maronen die Schalotte schälen, würfeln und in einer kleinen Pfanne oder Topf mit etwas Butter erhitzen, schwenken. Die Maronen hinzufügen. Mit dem Zucker bestreuen. Pfanneninhalt dabei immer wieder schwenken, bis der Zucker geschmolzen und die Maronen geschmolzen sind. Mit Portwein ablöschen und eindampfen lassen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Zum Schluß nochmal mit etwas Butterstückchen unterziehen und schön glasieren. 
  • Für den Kartoffelstampf zuerst die Kartoffeln kalt abspülen und kochen, abdampfen und schälen. Dann mit einer Kartoffelpresse oder einem Stampfer die Kartoffeln zu Kartoffelbrei machen. 100 ml Milch hinzufügen. In kleinen Stückchen die 250g Butter unterziehen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 

Zum Schluss alles schön auf den Tellern anrichten. Bei mir überwiegt dann nach dem schönen Kochen immer die Lust aufs Essen und ich verwende keine Zeit mehr aufs schöne Anrichten… Ich weiss, das Auge ißt mit. Aber bei mir knurrt dann der Magen. Denn dieses Gericht ist absolut köstlich und genial. Insbesondere der Kartoffelbrei à la Robouchon mit einem kompletten Stück Butter dran… 

Dazu holten wir einen portugiesischen Wein aus dem Keller. Denn wenn wir schon die Maronen in Portwein garen, dann sollten wir auch beim korrespondierenden Wein im Lande bleiben. Wir genossen den 2014er  Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. Damit er vor dem Ausschenken noch genügend Luft bekommt, haben wir den Menu Dekantierungsausgießer genutzt. Dieser Wein ist eines der Flaggschiffe des Weingutes Maritavora aus dem Douro-Tal. Er ist eine Cuvée aus den Rebsorten Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca. Einige der Rebstöcke sind über 100 Jahre alt und wurzeln entsprechend tief im Boden. Er reift 18 Monate in neuen Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Er präsentiert sich uns mit einem tollen Bouquet von reifen schwarzen Früchten und reifen Beerenaromen. 

Guten Appetit! 

Disclosure: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon. Dadurch werden die Artikel nicht teurer – aber wenn Du sie kaufst, bekomme ich ein paar Cent zur Finanzierung dieses Blogazines ab. 

Le Gourmand Gewinnspiel: 6 Weinpakete von Domaines Barons de Rothschild (Lafite) zu gewinnen

Hawesko, das Hanseatische Wein & Sekt Kontor, ist Deutschlands führender Versandhändler für hochwertige Weine und Champagner. Seit der Gründung 1964 hat sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten deutschen Importeure von Weinen aus aller Welt entwickelt. Fast ebenso lange besteht schon die Partnerschaft zwischen Hawesko und den Domaines Barons de Rothschild (Lafite). Für den 4. Advent hat Hawesko in Verbindung mit der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat sechsmal je drei Flaschen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 24.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Zum vierten Advent, mithin also zu Weihnachten 2018 könnt Ihr drei grossartige Tropfen, die ich selbst neulich genießen konnte, gewinnen. Allerdings halt: Es geht nicht um einen großen Bordeaux aus dem Hause Lafite. Aus Frankreich ist gar nur eine Flasche Champagner in dem Gewinn dabei. Viel spannender und interessanter sind die zwei Bouteillen vom Weingut Los Vascos aus Chile. Sechs Gewinner können also je ein Paket gewinnen bestehend aus:

  • Champagne Barons de Rothschild Brut
  • 2017 Los Vascos Sauvignon Blanc
  • 2016 Los Vascos El Aniversario Gran Selección

Chile, die Basken, die Rothschilds und der Wein

„Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ein Pionier in Chile zu sein, und mein Team vor diese Herausforderung zu stellen.“ So erklärt es Baron Eric de Rothschild. Er war der erste aus der Familie Rothschild, der die Winzerfamilie aus dem Bordelais in die weite Welt hinausführte. Das Weingut, das er in Chile kaufte, hat eine lange Geschichte. Die Familie Echeñique kam aus dem Baskenland und pflanzte um 1750 im Colchagua Valley die ersten Rebstöcke auf dem heutigen Weingut Los Vascos. Damit legte sie den Grundstein für den chilenischen Weinbau. Überaus erfolgreich produzierte Familie Echeñique im Laufe der Jahrhunderte chilenische Weine mit französischem Akzent. Mit der chilenischen Agrarreform im Jahr 1970 wurden alle Großgrundbesitzer enteignet. Familie Echeñique kaufte aber Ende der 1970er Jahre das Weingut zurück. Als Andenken an die ersten Besitzer nannten sie das Weingut Los Vascos, was übersetzt „Die Basken“ bedeutet.

Nach der Übernahme durch Éric de Rothschild wurde umfangreich investiert, Ziel war es Spitzenweine mit der Qualität der eigenen Bordeaux zu produzieren. Die bestehenden Rebflächen wurden umstrukturiert, neue Flächen bepflanzt, die Bewässerung perfektioniert und eine eigene Wetterstation eingerichtet. Die reichhaltigen Terroirs um Los Vascos und das immense Know-how der Produzenten bringen jedes Jahr Spitzenweine hervor. Hier schmeckt man förmlich die Leidenschaft der Winzer, die einzigartige Qualität des Bodens und der Reben.

Champagne Barons de Rothschild

Nur wenigen ist bekannt, dass die Familie Rothschild auch Champagner im Programm hat.  Die Wurzeln des neuen Champagnerhauses liegen in Vertus an der Côte des Blancs, wo der Chardonnay die wichtigste Rebsorte ist. Die Böden sind dort sehr kreidehaltig, was dem Wein eine spritzige Säure verleiht. Weitere Weinberge der Rothschilds finden sich im Montagne de Reims. Hier dominiert Pinot Noir und die Weine sind sanfter und anschmiegsamer. Die Cuvée daraus macht die Rothschild Champagner einzigartige. Genau diese Eigenart ist es, die den großen Champagnerhäusern ihren Ruhm beschert. Klassischer Champagner zeigt ist frisch und fein im Geschmack. Bei Barons de Rothschild hat man das verstanden. Anstatt unzähligen Stilistiken hinterherzurennen sind alle Weine vom Chardonnay geprägt, recht säurehaltig, schlank und grazil. Die Dosage ist niedrig gehalten, um das Terroir so deutlich wie möglich zu zeigen. Denn die Weinberge der Rothschilds gehören zu den besten der Champagne. Das Haus besitzt Lagen in berühmten Orten wie Mesnil-sur-Oger, Oger oder Avize. Vollernter wird man bei Barons de Rothschild nicht finden. Dafür aber kilometerlange Kellergewölbe in denen die Flaschen sur lattes, auf der Hefe, lagern. Mindestens 15 Monate bleiben die Weine in Kontakt mit der Hefe, was zu besonders feiner Perlage führt.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

In welchem Jahr kaufte die Familie Domaines Barons de Rothschild (Lafite) das Weingut Viña Los Vascos – und wurde somit Pionier in Chile?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Hawesko wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu Winzer schnell fündig!

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Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 6 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 24.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch die Weine der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und die Domaines Barons de Rothschild (Lafite) in Kooperation mit Hawesko sagen Prost!

Service:

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

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Pasta con Pesto – immer lecker, immer köstlich und vor allem schnell zubereitet. Während die Pasta kocht, wirft man schnell die Pesto-Zutaten in den Mixer oder Mörser und fertig. Doch Pesto geht nicht nur klassisch mit Basilikum. Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung. Heute: Avocado-Spinat-Pesto. Absolut köstlich!

Auf dieses Pesto hat mich ein Beitrag von Sabine im Omoxx Blog gebracht. Das Grundprinzip für ein gutes Pesto ist ganz einfach: Etwas Gemüse oder Salat, etwas Nüsse und etwas harter Käse, dazu viel Olivenöl. Neben dem klassischen ligurischen Pesto à la Genovese ist vor allem noch das rote Pesto auf Basis von getrockneten Tomaten bekannt. 

Das Avocado-Spinat-Pesto ist mal etwas ganz anderes und eine grossartige Kombination von knackigem Spinat und cremiger Avocado. Ich habe dazu Walnusskerne angeröstet, die den Geschmack nochmal kerniger machen. Als Käse habe ich alten sardischen Pecorino genommen. 

Und wie kochen wir das jetzt?

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

Die Zutaten:

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 200g Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 halbe Limette
  • Pecorino oder Parmesan
  • 100g Walnüsse
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

  • Spinat gründlich waschen. 
  • Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl trocken rösten, etwas abkühlen lassen. 
  • Spaghetti kochen
  • Avocado halbieren, Kern entfernen
  • Spinat, Avocado, Walnüsse, Pecorino, Limettensaft, Knoblauchzehen in einem klassischen Handmörser oder in einem modernen Mixer zu einer cremigen Masse mixen. Während des Mixens Olivenöl dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
  • Wenn die Masse zu fest wird, etwas warmes Nudelwasser hinzugeben. 
  • Die Spaghetti abgiessen, in den Topf zurück geben, nicht mehr weiter erwärmen. Das Pesto unter die Pasta unterziehen. 
  • Sofort servieren. 

Guten Appetit!

Südtirol: Die Heimat von Speck, Käse, Apfel und Wein

Roland Trettl ist landesweit bekannt als Fernsehmoderator und Fernsehkoch. Mit den Shows The Taste, Kitchen Impossible, Grill den Profi  und First Dates – Ein Tisch für zwei ist er einem Millionenpublikum bekannt geworden. Doch sein Vorleben ist viel interessanter: Roland Trettl stammt aus Südtirol und war vom Guide Michelin mit einem Stern gekrönt – bevor er sich dem schnöden Mammon zuwandte. 

Roland Trettl ging durch die exzellente Schule von Küchengott Eckart Witzigmann, er kochte im Aubergine, im Tantris, war für Witzigmann im Restaurant Ca’s Puers auf Mallorca und führte das Restaurant Ikarus in Salzburg. Die exzellente Kochkunst liegt dem Südtiroler also im Blut. Die Liebe zu den Produkten vor allem – oder besser: zu den Lebensmitteln. Denn darauf legt er selbst allergrößten Wert: Wir leben von Lebensmitteln, wir kochen und essen, damit unser Körper funktioniert, damit wir gut leben können. Das Wort „Produkt“ hört sich künstlich an, eher wie ein maschinell hergestelltes Teil. Wir essen jedoch natürliche Dinge, die auf bzw. in unserer Erde wachsen. 

Vor wenigen Tagen präsentierte Roland Trettl einige der besten Lebensmittel aus seiner Heimat: Speck, Käse, Äpfel und Wein. Genau diese Lebensmittel spiegeln die traditionelle Lebensweise und Geschichte Südtirols. 

Roland Trettl ist ein waschechter Südtiroler. Er ist in Bozen geboren und aufgewachsen. So ist er perfekt geeignet, um Südtiroler Lebensmittel vorzustellen. Mit 16 Jahren hat er eine Kochlehre begonnen, da es zum Eishockey-Profi nicht gereicht hat. Mit 21 Jahren hat er Südtirol verlassen, und zu Eckart Witzigmann gegangen. Jetzt ist Roland Trettl das Gesicht der Kampagne zu EU-Gütesiegeln „Europa, wo Qualität zu Hause ist“. 

Das Förderprogramm informiert drei Jahre lang über die Qualitätsversprechen, die mit den europäischen Gütesiegeln geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützte geografische Angabe (g.g.A.) sowie der Auszeichnung DOC (Italienisch: „Denominazione di origine controllata“ für kontrollierte Herkunftsbezeichnung) verbunden sind.

Von 2018 bis 2020 klärt die Kampagne mit dem Untertitel „Authentischer Geschmack mitgarantierter Herkunft“ am Beispiel von Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A.,Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse Fachleute aus Handel und Gastronomie sowie Verbraucher darüber auf, welche Garantien die EU-Gütesiegel geben und welchen Mehrwert sie für Konsumenten und Produzenten bergen. Initiatoren der Kampagne sind das Südtiroler Apfelkonsortium, das Konsortium Stilfser Käse, das Südtiroler Speck Konsortium und das Konsortium Südtirol Wein. Das von der Europäischen Union geförderte Programm umfasst Aktionen im Heimatmarkt Italien und in den Exportmärkten Deutschland, den Niederlanden und Schweden.

Für den Handel sind insgesamt 540 Verkostungstage mit Südtiroler Apfel, Südtiroler Speck und Stilfser Käse geplant. Dabei sollen Endverbraucher sich davon überzeugen können, dass Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung auch geschmacklich den Unterschied machen. Zudem sind 12 Seminare zur Schulung von angehenden Wein-Profis vorgesehen. Darüber hinaus setzt die Kampagne auch auf die Zusammenarbeit mit Influencern. So erhalten mehrere Food- und Weinblogger die Gelegenheit, die vier Produkte mit EU-Gütesiegel kennenzulernen und sich bei Studienreisen nach Südtirol von den traditionellen und kontrollierten Herstellungsmethoden zu überzeugen.

EU-Gütesiegel stehen für garantierte Herkunft und Qualität

Die Gütesiegel der Europäischen Union zeichnen landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel aus, die eng mit ihrer Herkunftsregion, handwerklichen Traditionen und den Menschen, die sie herstellen, verbunden sind. Sie geben Verbrauchern die Sicherheit, ein authentisches und kontrolliertes Qualitätsprodukt zu kaufen. So garantiert die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), dass alle Produktionsschritte nach traditionellen Methoden in der Herkunftsregion erfolgt sind. Die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) dokumentiert, dass mindestens ein Produktionsschritt nach festgelegten Kriterien in der Herkunftsregion stattgefunden hat. Damit sind die Erzeugnisse rückverfolgbar – ein Aspekt, der für Konsumenten immer wichtiger wird. Das gilt auch für den Südtirol DOC Wein, den Südtiroler Apfel g.g.A., den Südtiroler Speck g.g.A. und den Stilfser g.U. Käse. Mit EU-Gütesiegel ausgezeichnet, stehen diese Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung für Qualität aus der Region Südtirol und beispielhaft für Qualität aus Europa.

Qualitätsprodukte Wein, Apfel, Speck und Käse

Die DOC-Herkunftsbezeichnung für Südtiroler Weine existiert seit 1971. Heute sind mehr als 98 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols DOC-klassifiziert. Alle Weine aus dem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen – beispielsweise mit einer Begrenzung des Höchstertrags, Mindestwerten für Alkohol- und Säuregehalt und vieles mehr. Dank seiner geografischen Lage und dem milden, alpin-kontinentalen Klima stellt Südtirol auf 5.400 Hektar Rebfläche ein überaus facettenreiches Weinanbaugebiet dar. Hier wachsen 20 verschiedene Rebsorten – etwa 60 Prozent davon sind weiß, 40 Prozent davon sind rot.

Der Südtiroler Apfel g.g.A. ist seit 2005 von der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt. Mit 300 Sonnentagen im Jahr, viel Regen im Frühling, einem in der Regel milden Sommer und Herbst bietet die Region ideale Bedingungen für den Apfelanbau auf bis zu 1.000 m Höhe. Dieses einzigartige Klima, gepaart mit einem kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbau, verleiht dem Südtiroler Apfel seine typische saftige und knackige Qualität. Aktuell tragen 13 Sorten das g.g.A.-Siegel: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Morgenduft, Jonagold, Pinova, Red Delicious, Topaz, Winesap.

Der Südtiroler Speck g.g.A. trägt seit 1996 die geschützte geografische Angabe. Die sorgfältige Auswahl des Schweinefleischs sowie klare Leitlinien und Kontrollen bei der Produktion machen den Südtiroler Speck unverwechselbar. Der Leitsatz der Hersteller„Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Luft“ ist Teil der gelebten Handwerkstradition,die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Typisch für den Südtiroler Speck sind sein würziger und leicht rauchiger Geschmack – nur der beste Speck bekommt das historische Brandsiegel.

Der Stilfser g.U. Käse ist seit 2007 von der EU als einziger Käse Südtirols mit geschützter Ursprungsbezeichnung anerkannt. Das spricht für traditionelle Qualität und den historischen Bezug zum Ursprungsgebiet: Die Herstellung des „Stilfser“ lässt sich bis ins Jahr 1914 zurückverfolgen. Es handelt sich um einen für die Region typischen Käse, der mindestens 60 Tage gereift ist. Hierfür wird frische Kuhmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen, die größtenteils oberhalb von 1.000 Metern Höhe liegen, innerhalb von 48 Stunden verarbeitet. Derzeit wird der Stilfser von Mila im Werk Bruneck und in der Sennerei Burgeis produziert.

Service:



Sai Spa: Die wohl beste tiefenentspannende Thai-Massage in München

Thai-Massage ist die ultimative Entspannung. Verspannte Muskeln, verrenkte Wirbel, ultra-harte Muskulatur im Rücken, knallharte Waden… was immer es auch ist, mein Tipp lautet: Thai-Massage. Seit meinem allerersten Thailand-Urlaub bin ich ein Fan der Thai-Massage. Und zwar der Richtigen. In München empfehle ich Euch das Sai Spa am Ostbahnhof.

Na klar, jeder kennt die üblichen Vorurteile – oder auch eigenen Erfahrungen – von „Thai-Massage„, von Happy Ending, von Sex-Arbeiterinnen. Nein Leute, das ist nicht seriös und das hat NICHTS mit ehrlicher, richtig guter Thai-Massage zu tun. 

Aktuell heisst der eine Trend „Sharing„. Nein, eine Massage will ich nicht teilen. Der andere Trend heisst „on Demand„. Videos gibt es on Demand und das Essen kommt mittlerweile auch zu ziemlich jeder Uhrzeit nach Hause über diverse Lieferservices. Jetzt gibt es auch die seriöse, exzellente Thai-Massage on demand. Das Sai Spa am Ostbahnhof ist dafür genau richtig. Denn hier stehen fünf Thailänderinnen parat, die bestens ausgebildet sind, um die verschiedensten gewünschten Massage-Techniken anzuwenden. Hier in Haidhausen, genau gegenüber vom Ostbahnhof ist eines der besten Münchner Thai-Massage-Studios. Doch wie alle exzellenten Läden kommt auch dieses von aussen eher schlicht daher. Das Sai Spa versteckt sich hinter einer unscheinbare Außenfassade. 

Und das setzt sich auch im Inneren fort: Understatement. Hier überwiegt kein Thailand-Kitsch. Neben der Aromaöl- und Thai-Massage sollte man sich auf keinen Fall das Signature-Treatment mit der Sai Classical-Massage entgehen lassen. Der Gast kann zwischen vier ganz unterschiedlich gestalteten Behandlungsräumen wählen – in ein Meer an Blau eintauchen oder unter dem Flügel einer Libelle entspannen. Ich ziehe meine Schuhe aus und schlüpfe in bequeme Schlappen. Meine Masseurin begrüßt mich sehr freundlich mit einem „Sawasdee kha“, bittet mich, Platz zu nehmen, meine Schuhe und Socken auszuziehen und fängt an, mir die Füße zu waschen. Die Fußwaschung erinnert irgendwie an die Bibel, doch ist sie wesentlich traditioneller und heiliger. Die junge Masseurin bittet mich in das Behandlungszimmer und dort entledige ich mich meiner Klamotten bis auf die Unterhose. 

Ich lege mich auf die Massageliege, die Masseurin kommt in den Behandlungsraum, bedeckt die Teile meines Körpers, die sie nicht als erstes malträtieren will, mit Handtüchern, ölt sich die Hände ein und fängt an. Ganz klassisch fängt sie an, meine Füße zu malträtieren. In den folgenden 60 Minuten folgt eine klassische, traditionelle Thai Massage. Volle Punktzahl also fürs Treatment. 

Man fühlt sich wie in einem der schönsten Wellnesshotels, nur mitten in München und ohne Übernachtungskosten. In Zeiten der Finanzkrise stellt das SAI SPA den idealen und kostengünstigen Weg dar, Massagen ohne weitere Verpflichtung zu genießen. Neben Sport- , Aromaöl- und Kräuterstempelmassagen wird im SAI SPA vor allem die Thai Massage zelebriert, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Meine thailändische Therapeutin entspannt meine Muskulatur mit geschulten Griffen und dehnenden „Winkelzügen“, wie man sie wohl nur in Thailand erlernen kann. Nach der 60-minütigen Thai Massage ist mein Körper rundum entspannt und ich fühle mich wohl.

Das Ritual „Massage“ gehört in Asien zum Alltag. In der westlichen Welt erfreut sich die traditionelle Thai Massage seit den 90er Jahren immer größerer Beliebtheit. Dazu trägt auch die Popularität Siams als Reiseziel bei. Dem Sai-Spa-Team, dessen Therapeutinnen alle aus Thailand stammen, und die perfekt in der Heimat sowie in Deutschland ausgebildet wurden, ist es deshalb besonders wichtig, ein authentisch-asiatisches Gefühl zu vermitteln – aus Verbundenheit und Liebe zur Heimat. Ohne Hektik, ohne Lärm. 

Es sind die Rücken-, die Fuß-Massage und die „Sai Classical Massage“, die zur besseren Bewältigung des (Büro)-Alltags beitragen und nach körperlicher Anstrengung neuen Schwung verleihen. Die traditionelle Thai-Massage dient „eher“ der Regeneration und Relaxation. 

Entspannende Massagen, authentisches Ambiente und asiatische Gastfreundschaft – mit diesem harmonischen „Dreiklang“ möchte Sai Spa den perfekten Rahmen für ein besonderes Erlebnis schaffen – in einer traditionellen Thai Massage und einem Asia Day Spa. Irgendwie vergeht die Zeit dann ganz schön schnell und der ganze Spaß ist auch schon wieder vorbei. Denn immer dann, wenn ich total tiefenentspannt bin, falle ich in ein Speed Napping. Wenn ich dann aufwache bin ich total locker, tiefenentspannt und optimal massiert. War irgendwas unangenehm? Nein. Habe ich irgendwas vermisst? Nein. Es war alles optimal.  

Ich verlasse das Sai Spa also nicht nur tiefenentspannt, sondern auch mit einem guten Gefühl und rufe aus diesem Grund hiermit offiziell zum Nachmachen auf! Das Spa Menü findet ihr hier. Bei allem Verständnis für kurze Lunch-Break-Massagen: eine richtige Thai-Massage wirkt erst ab 60, möglichst ab 90 Minuten. Das Geld sollte Euch Eure Gesundheit schon Wert sein. Denn: ihr erspart Euch damit den ganzen Mist und Aufwand, mit der deutschen Krankenkasse, mit irgendwelchen Pseudo-Fango  oder gar nur Wärme-Packungen, irgendwelche auf 20 Minuten beschränkten Behandlungen. Das ist alles nur Quatsch. Sorry, aber meines Erachtens verar***en die deutschen Krankenkassen hier ihre Mitglieder. Das deutsche System der Massage fängt oben am Rücken, an der Schulter an und arbeitet sich dann runter. Die Therapeutinnen, die Thai-Massage gelernt haben, fangen an den Füßen an und merken aufgrund der Verspannungen in den Füßen bereits, wo der Patient an welchen Stellen im Rücken, in den Beinen etc. es am meisten nötig hat. 

Vor einigen Jahren war ich schon mal im Sai Spa – damals noch an alter Stelle am Max-Weber-Platz. Die neuen Räumlichkeiten sind zwar deutlich anspannender doch deutlich besser. Denn hier sind die Behandlungsräume echte Räume. Die erste Location war gebaut wie die richtigen Thai Spas – nur mit Vorhängen zwischen den Behandlungsmatratzen. Doch in der ersten Location zog es wie Hechtsuppe. Während ich da zur Massage lag, hatte ich einen permanenten kühlen Luftzug am Körper – etwas, das in Thailand sehr angenehm sein mag, in München jedoch nicht wirklich. Vorbei. Jetzt ist alles echt bestens, die jeweils eigenen Behandlungszimmer geben wesentlich mehr Individualität und Intimität. 

Nach dem Treatment bekomme ich noch einen Becher mit heißem Kräutertee angeboten, bevor ich zahle, mir wieder meine Schuhe anziehe und gehe. Ich erwache nun aus meinem thailändischen Traum und befinde mich nun wieder im Alltag, mitten in München. Total tiefenentspannt schwinge ich mich auf mein Radl und gehe den Rückweg ganz locker an. Ich weiss es genau, ab morgen werden die Rückenschmerzen der letzten Wochen verschwunden sein. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Disclosure:

  • Herzlichen Dank an Sai Spa für die Einladung. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meinen Artikel, meine Meinung gehabt. 

Le Gourmand Gewinnspiel: TasteTwelve Schlemmer-Gutscheinbuch für München zu gewinnen

TasteTwelve – der aktuelle Gourmetführer für München ist da. Dieser motiviert die Feinschmecker in München die eigene Stadt von einer anderen, kulinarischen Seite zu entdecken. Zwölf Restaurants, für jeden Monat des Jahres eines, bieten einen Einblick in fremde Kochtöpfe, fremde Stadtviertel und fremde Esskulturen. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Exemplare TasteTwelve München für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Mit einer Gültigkeit vom Herbst 2018 bis einschliesslich 31. Dezember 2019 ist der Restaurantführer ein perfektes Geschenk für alle Feinschmecker, Genussmenschen und Leckermäuler. 

TasteTwelve präsentiert neben München jeweils zwölf Restaurants in vielen weiteren europäischen Städten: Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Rhein-Neckar, Stuttgart und Wien. Dabei können sich TasteTwelve-Inhaber auf ausgewählte Restaurant, vom Geheimtipp über Szene-Lokal, bis hin zur Sterneküche freuen. München glänzt unter anderem mit kulinarischer Exotik aus Peru, asiatischer Fusionsküche mit exzellentem Wine-Food-Pairing und Kunst auf dem Teller im sternewürdigen Museumsrestaurant. TasteTwelve inspiriert dazu, all dies für sich zu entdecken und so den eigenen Geschmackshorizont zu erweitern.

Eine Besonderheit bei diesem speziellen Restaurantführer ist die Einladung, die jeder Besitzer des Buches bei einem Restaurantbesuch zu zweit erhält. Denn Gäste, die mit TasteTwelve kommen, werden auf eines der beiden bestellten Hauptgänge bzw. einen Gang des bestellten Menüs eingeladen. Dabei ist bei der Reservierung lediglich der Hinweis, mit dem Restaurantführer zu kommen, anzugeben und diesen bei dem Besuch mitzubringen. Denn jede Einladung gilt nur einmal pro Buch, welches vom Restaurant mit einem persönlichen Gruß oder einem Stempel abgezeichnet wird.

Der TasteTwelve Gourmetführer erinnert mich an das Gutscheinbuch Mercussini, über das wir 2007, 2008 und 2009 bereits berichtet haben, das jedoch eingestellt wurde. Doch das TasteTwelve ist deutlich kleiner, da es deutlich weniger Restaurants anbietet. Die Restaurants – zumindest in München – gehören nicht zu den Standard-Restaurants der Stadt, es ist kein Biergarten, keine Schwemme und auch kein Michelin-Stern-Restaurant dabei. Es sind alles eher Geiheimtipps, wie beispielsweise das Gabelspiel, das von einem Pärchen betrieben wird, die früher im Tantris gearbeitet haben. In meinen Augen ist das Gabelspiel noch ein Hidden Champion, der bald mit einem Stern gekrönt werden könnte. Im TasteTwelve sind keine Gutscheine zum Ausreissen, sondern die Gastronomen „entwerten“ die Seiten durch Stempel oder Unterschrift. Dadurch wird das Buch auch irgendwie aufgewertet. Außerdem macht das Buch durch die gebundene Ausführung deutlich mehr her.

Fazit:

Das TasteTwelve ist ein optisch wie inhaltlich sehr hochwertiges Büchlein, das perfekt in jede Handtasche passt, ohne diese auszubeulen. Jedes der präsentierten Restaurants ist es wert, besucht zu werden. Und mit dem TasteTwelve Gutscheinheft wird der Besuch etwas günstiger. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie lautet die Überschrift zum TasteTwelve München – ergänze das fehlende Wort: Die Genussmetropole mit ….. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von TasteTwelve wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu München schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Exemplar TasteTwelve München nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch das Schlemmer-Gutscheinbuch TasteTwelve gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und TasteTwelve wünschen Guten Appetit!


Die neue Ausgabe von TasteTwelve ist ab sofort online, in ausgewählten Buchhandlungen und bei verschiedenen Vertriebspartnern erhältlich. 

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