Von Rodrigues nach Coco Island: Picknick mit Vögeln


Follow my blog with Bloglovin


rodrigues 01 coco island 4410Traumhafte Sandstrände, klein, nahezu unberührt: Coco Island ist sicherlich eine der schönsten Inseln im Indischen Ozean. Vermutlich heißen auf der ganzen Welt schätzungsweise mehrere Tausend Inseln, die Coco Island oder ähnlich heißen, schließlich ist ja die Kokospalme kein besonders seltenes botanisches Element in feuchtwarmen tropischen und Bereichen. Eine der sicherlich schönsten, aber wenig bekannten Kokosinseln befindet sich im „Großraum“ Mauritius.

Präziser gesagt, liegt die Ile Coco (oder Ile aux Cocos) nur etwa 4 km von der Insel Rodrigues entfernt, und wer die auch nicht kennt, dem sei gesagt, dass es sich um die kleine Schwesterinsel von Mauritius handelt. Rodrigues, etwa 650 km östlich von Mauritius gelegen, spricht man übrigens wie „Rodrig“ aus, allerdings kann sich das etwas unterschiedlich anhören, je nachdem ob man mit Menschen englischer oder fran­zö­sischer Abstammung spricht.

Man erreicht Rodrigues von Europa kommend via Mauritius, entweder mit Condor von München /Frankfurt oder mit Air France/Air Mauritius mit Zwi­schen­station in Paris–Charles de Gaulle oder mit Emirates mit Stopp in Dubai. Das dauert zwischen 11 und 12 Stunden, je nach Zwischenstopp auch länger. Ange­kommen auf dem mauritianischen Flughafen mit dem komplizierten Namen Sir Seewoosagur Ramgoolam (SSR) International Airport of Mauritius, steigt man in kleinere Maschinen um und fliegt mit Air Mauritius in ungefähr 90 Minuten zu dem putzigen kleinen Flughafen Sir Gaetan Duval (RRG) Airport auf Rodrigues, der abgesehen von den Start- und Landezeiten (angesteuert wird der Airport dreimal pro Tag), immer ziemlich verschlafen daliegt.

rodrigues 02 coco island 4405
Auf Rodrigues gibt es mittlerweile einige Hotels aller Kategorien, der Tourismus hält sich aber noch sehr in Grenzen, vor allem weil die Insel nicht so reizvolle Strände wie die Hauptinsel Mauritius hat. Besonders viel gibt es für die Touris­ten auf Rodrigues auch nicht zu sehen oder zu besuchen, aber ein sehr, sehr netter Ausflug, den auch die Einheimischen oder die lokalen Touristen von Mauritius gerne unternehmen, führt zur Kokosinsel.

Man startet von der Westküste von Rodrigues unweit der Ortschaft Baie du Nord, am Pointe Diable. Dort liegen immer bunte Pirogen für 6 Personen, die in etwa anderthalb Stunden gemächlicher Fahrt das Coco Island erreichen – bzw. erreichen sollten. (mehr…)

Beirut: Das Paris des Ostens erlebt seine Renaissance

Beirut Paris des Ostens Hotel Phoenicia InterContinental Beirut Libanon 09_Seaside_Okt_2014_008
Beirut ist zurück! Der Libanon lockt! Die Zedern zeigen zielstrebig den Weg des Landes: nach oben! Die stolze libanesische Zeder ist in der Fahne des kleinen Staates zwischen Syrien und Mittelmeer verewigt. Und so stolz wie dieser Baum aussieht, eben so stolz fühlen sich die Libanesen. Dieses Gefühl ist nicht unbegründet. Denn sie betonen, dass sie keine Araber sind. Sie sind nichts weniger als die Nachfahren der Phönizier, die schon den alten Griechen und Römern das Leben rund um das Mittelmeer erschwert haben. Die Phönizier führen Beirut, das „Paris des Ostens“, dahin, wo es schon früher war. Die Stadt lebt! Ebenso wie die Zedern wachsen die modernen Hochhäuser zielstrebig nach oben. Beirut hat das wohl lebendigste Nachtleben rund um das Mittelmeer.

Wo geht’s hin? Verrückt geworden? – So oder so ähnlich waren die Reaktionen, als ich Familie und Freunden eröffnete, dass mich die nächste Reise nach Beirut, ja genau: in den Libanon führen würde. Herrscht da nicht immer noch Bürgerkrieg? Konflikte mit den Palästinensern, den Israelis, die syrischen Flüchtlinge? Gleichzeitig habe ich schon viel Spannendes, Interessantes, Faszinierendes über den Libanon gelesen, so dass ich die Einladung sehr gerne angenommen habe. Der Bürgerkrieg ist schliesslich schon seit 20 Jahren vorbei. Araber? Das sind die Flüchtlinge aus den Nachbarländern.

Beirut Paris des Ostens Hotel Phoenicia InterContinental Beirut Libanon 09_Seaside_Okt_2014_004
Schon der Anflug auf Beirut ist grossartig. Als Einstimmung hier der Start mit MEA Air Liban von Frankfurt nach Beirut an einem kühlen, regnerischen Herbsttag:

Und wir landeten bei strahlendem Sonnenschein, einem wunderschön blau glänzendem Mittelmeer und angenehmen Temperaturen in Beirut. Die Szenerie an der stark bebauten Küste spricht Bände. Das bergige Hinterland liegt dicht am Mittelmeer. Bauland ist kostbar. Beirut ist eine vibrierende Metropole, in der sich viele Kulturen und Religionen die Hand geben – oder eben auch nicht. Doch diese beeindruckend schöne Lage am Mittelmeer lässt verstehen, warum viele Menschen direkt dort leben möchten.

Beirut Paris des Ostens Hotel Phoenicia InterContinental Beirut Libanon 09_Seaside_Okt_2014_003

Auf meiner Fahrt vom Flughafen zum Hotel erhielt ich bereits einen ersten Eindruck der Stadt. Sie erstickt am Verkehrsstau, öffentliche Verkehrsmittel sind augenscheinlich Mangelware. Die Stadt ist laut, überall wird gebaut, Hochhäuser prägen die Stadt. Eine wirkliche „Altstadt“ bzw. das, was wir Europäer darunter verstehen, habe ich nicht gesehen. Dafür aber beeindruckende, moderne, neue Hochhäuser. Und überall wird versucht, noch höher zu bauen. Der Weg führte uns zum Phoenicia Intercontinental Hotel, das nur von einer Strasse getrennt, fast direkt am Strand liegt. Schon die Zufahrt ist beeindruckend, die Sicherheitsmassnahmen allerdings auch. Das Taxi, das mich zum Hotel fährt, wird mit Spiegeln auf Bomben am Unterboden untersucht – es erinnert mich sehr an die deutsch-deutsche Grenze bei unseren Familienbesuchen in Dresden in den 80ern. Gleich am Entrée des Hotels wird mein Gepäck von einer Sicherheitsschleuse gecheckt, ich laufe durch einen Metallscanner durch. Wie am Flughafen also.
(mehr…)


ITB

50 Jahre ITB: Von der Reisemesse zur globalen Tourismus-Leitmesse

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Ein von Götz A. Primke (@gap089) gepostetes Foto am


Die ITB feiert. Die Messe Berlin feiert. Berlin feiert. Seit 50 Jahren besteht die ITB. Die weltweit größte Tourismusmesse sieht sich auch als weltweit wichtigster Inspirator der Branche. Die Welt kommt nach Berlin. Die Welt ist in Berlin zu Gast – und lernt die „andere“ Welt kennen, die vielen anderen Länder des Globus, die sich auf dem Messegelände präsentieren. Vom 9. – 13. März 2016 präsentiert sich auch in diesem Jahr die Tourismusindustrie dem Fachpublikum sowie interessierten Besuchern. In diesem Jahr sind die Malediven das offizielle Partnerland. Als einziger Teilnehmer, der schon seit 50 Jahren regelmässig die ITB begleitet, war der hochgeschätzte Herr von Torklus auf der Eröffnungspressekonferenz anwesend.

In diesem Jahr steht die Digitalisierung der Branche im Vordergrund. Industrie 4.0 wird zu Travel 4.0. Digitalisierungsprojekte im Unternehmen sind ein Decision Making by Doing. Change Management wird heute in den Unternehmen neu definiert. Die Reisebranche ist – mal wieder – in einem starken Umbruch. Artificial Intelligence, Roboterwesen, Virtuelle Realität und vieles mehr werden im „Think Tank“ der ITB diskutiert. (mehr…)

Ayurveda-Round-Table: Wie kann ich Ayurveda im Alltag daheim anwenden?

Ayurveda Roundtable Ayurvedische TafelfreudenGesund bleiben statt krank werden: Dies ist der eigentliche und ursprüngliche Ansatz von Ayurveda. Und wer Krankheiten hat, kann langsam und allmählich und vor allem nachhaltig gesund werden, erfuhren wir auf einem Ayurveda-Round-Table. Dabei beruht die über 5.000 Jahre alte indische Heilslehre nicht etwa auf Hokuspokus und esoterischem Gedöns, sondern auf den Erfahrungen und ganz praktischen Ergebnissen der indischen Ärzte. Während viele Krankheiten heute oft über einen Kamm geschert werden, Patienten bei uns nur eine Nummer im System sind, die nach irgendeinem Schema F behandelt werden, widmen sich die Ayurveda-Ärzte ihrem Patienten ganz individuell. So kann jeder Ayurveda-Aufenthalt, jede Ayurveda-Behandlung individuell unterschiedlich sein. Der Patient ist das Maß aller Dinge. Doch vieles, was in Deutschland unter dem Deckmantel einer angeblichen „Ayurveda“-Nähe angeboten wird, ist nichts anderes als Werbung und – auf gut bayerisch: Schmarrn. Egal ob Burn-Out oder Bandscheibenvorfall: Wer wirklich Ayurveda und die positiven Ergebnisse für die eigene Gesundheit erleben will, sollte unbedingt mindestens einmal nach Indien oder Sri Lanka reisen. Doch kann ich – wieder zurück in der Heimat – zumindest Teile der ayurvedischen Lehre für mich anwenden?

Mit dieser und auch vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer des Ayurveda-Round-Table am 17. Juli 2012 in München. Den neugierigen Journalistenfragen standen Experten der die Münchner Kochschule Satyam School of Ayurveda, des Reiseveranstalters Lotus Travel Service sowie des indischen Hotels Somatheeram Ayurvedic Health Resort Rede und Antwort.

Goa_3_Devaaya_Ayurveda_Cure_Resort_Okt2011_026
Wer schon mal in Indien oder Sri Lanka die Gesamtheit der ayurvedischen Anwendungen erfahren hat, sucht in der Heimat oft die Möglichkeit zumindest ein bisschen davon in den Alltag zu retten – und scheitert daran kläglich. So entsteht oft der Wunsch, zumindest einmal jährlich den Körper zu entschlacken, zu entgiften – und beispielsweise auf so einer typischen Massageliege (Bild oben) seine Behandlungen zu bekommen. Wunderschöne Ölmassagen – die jede für sich unterschiedlich sind und alle ihren Sinn und Zweck haben. Ayurveda: Das bedeutet in der Praxis nicht nur Massagen. Sondern der Fünfklang macht es aus, der sich zusammensetzt eben aus Massagen, Ernährung, Yoga, Meditation und ärztlicher Betreuung und Beratung. Und das alles täglich.

SriLanka_3_HotelAidaII_Ayurveda_2010_005
SriLanka_3_HotelAidaII_Ayurveda_2010_018Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „die Wissenschaft vom Leben“. Eine schöne Erklärung liefert Wikipedia: „Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.“ Dabei werden die Lehren oft vom Vater auf den Sohn übertragen, Ayurveda-Arzt (Bild rechts) ist ein sehr ehrenhafter Beruf, der von Generation zu Generation mit Stolz weitergegeben wird. Das Bild oben zeigt sehr alte singalesische Ayurveda-Schriften aus Sri Lanka. (mehr…)

Generator Hostel Berlin: Sport, Spaß und Kultur locken im August in die Hauptstadt

Generator Hostel Berlin
Olympische Spiele in London an Berliner Bar betrachten? Kein Problem. Das – neben der Euro 2012 in Polen und der Ukraine – Highlight des Sommers 2012 kann auch an der Spree angeschaut werden: Das Generator Hostel Berlin lädt seine Gäste bis zum Ende der Spiele am 12. August zum Public Viewing in seine Bar ein.

Überhaupt ist Berlin im August immer eine Reise wert. Die Hauptstadt lockt in diesem Monat mit einem Bier-Festival, einem internationalen Tanzfestival, der Langen Nacht der Museen, einem Sommernachtslauf durch die City, einem Gauklerfest, der IFA und und und … All diese Events mitzuerleben, macht das Generator Hostel Berlin im Stadteil Friedrichshain zudem preiswerter denn je: Im August kostet das Bett im Schafsaal nur 10 Euro pro Nacht – an Sonntagen sogar nur 7 Euro. Also: Auf nach Berlin! (mehr…)


GAP

GITM: Gay & Lesbian Travel Konferenz storniert – Statement der ITB Berlin

Goa_2_GITM_Okt2011_016Ein Statement und eine Pressekonferenz statt einer grossen Präsentation. Dafür viele Artikel in indischen Zeitungen und Zeitschriften – und viele Menschen, die über das Thema diskutieren. Das ist das Ergebnis des kleinen Skandals beim Goa International Travel Mart (GITM) im Grand Hyatt Bambolim Hotel in Goa, Indien. Am ersten Tag des GITM sollte eine Präsentation mit Diskussion vor grossem Auditorium über Gay & Lesbian Travel stattfinden. Ich hatte hier schon darüber berichtet. Die ITB Berlin, die sich in den letzten Jahren auch auf diesem Gebiet international einen sehr guten Ruf erworben hat, und Unterstützer des GITM ist, wollte darüber referieren und auf dieses spezielle Segment als eine von vielen möglichen Zielgruppen für Indien aufmerksam machen. Doch dazu kam es nicht. Religiöse Extremisten von der katholischen Kirche und den Hindus machten auf den zuständigen Tourismusminister soviel Druck, dass die Präsentation abgesagt wurde. Doch weder die Veranstalter des GITM noch die Vertreter der ITB Berlin liessen sich davon beeindrucken. Statt der Präsentation vor grossem Auditorium wandten sie sich an wenige Multiplikatoren mit einem deutlich intensiveren Effekt. Ein öffentliches Statement im Konferenzraum und eine Pressekonferenz brachten viele positive Artikel in die indischen Tageszeitungen. Und die Inder reden über Schwule und Lesben als Zielgruppe. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Hier ist mein Video vom offiziellen Statement von Rika Jean-Francois, Manager Corporate Social Responsibility, ITB Berlin:

(Mit Flip Kamera in HD Qualität)

(Mit iPhone)

Das Video von der Pressekonferenz verlinke ich noch in einem weiteren Artikel.
Dass es kleinen oppositionellen religiösen Fanatikern in Indien nach wie vor möglich ist, (mehr…)


GAP

GITM: Sind Homosexuelle in Goa unerwünscht?

Der GITM hat seinen ersten Skandal. Goa Tourism läßt sich erfolgreich von der Messe Berlin, speziell der ITB Berlin, beraten. Die Internationale Tourismus-Börse ist die weltgrößte Tourismusmesse und findet jährlich im März in Berlin statt. Mittlerweile ist sie ein Exportschlager geworden, die ITB berät Destinationen in Sachen Tourismus und hat einen Ableger, die ITB Asia. Goa, der kleinste indische Staat, hat sich insbesondere im Bereich Gay & Lesbian Travel beraten lassen. Der Goa International Travel Mart (GITM), der jetzt gerade zu dieser Stunde mit seiner Opening Ceremony beginnt, wäre der beste Rahmen gewesen, mit einer Präsentation der Möglichkeiten für Homosexuelle in Goa zu starten. Doch politischer und religiöser Druck verhindern nach wie vor echte demokratische Prozesse in Indien. Die Präsentation der ITB Berlin wurde abgesagt. Tourismus von Homosexuellen in Goa ist offensichtlich unerwünscht. Wer dahinter steht? Angeblich die katholische Kirche, der Erzbischof von Goa und hinduistische Extremisten.

Rika Jean-Francois und Thomas Bömkes, die die Präsentation halten wollten, wollen nun heute noch eine Pressekonferenz im kleinen Rahmen abseits des GITM geben. Die Veranstalter des GITM sind wohl unter starkem Druck gezwungen wurden, die Gay & Lesbian Travel Präsentation abzusagen. Es wäre nicht nur für Goa, sondern sogar für ganz Indien ein ganz großer Sprung gewesen. Vorbei, der Schritt wurde vergeigt. In ganz Indien wurde der Schritt begrüßt, dass Goa sich im Bereich Gay & Lesbian Travel verstärken will. Die Pressemitteilungen der ITB Berlin sprechen eine hoffnungsvolle Sprache. Jedoch: Goa, seit Ende der 60er das Ziel von Hippies, Kiffern und Aussteigern soll nicht auch noch das Ziel von Schwulen und Lesben werden. (mehr…)


GAP

Auf dem Weg nach Goa: Zwischenlandung in Mumbai

An den A 340-300 könnte ich mich gewöhnen. Kürzlich erst brachte mich dieser grosse Vogel von der Air France nach Kolumbien und zurück. Und heute flog ich von München nach Mumbai mit der Lufthansa. Allerdings sind die Umsteigezeiten katastrophal. Und der Flughafen von Mumbai ist wohl einer der unbequemeren und langweiligeren Orte.

Es ist jetzt 3 Uhr früh indischer Zeit, 23.30 in Deutschland. Ich sitze in Mumbai und warte auf meinen Anschluss nach Goa. Mein Reiseziel ist nur noch eine Flugstunde von mir entfernt. Doch sind diese Flüge ganz offensichtlich nicht abgestimmt. Lufthansa und Air India haben zwar ein Code Share Abkommen. Aber es ist doch ganz offensichtlich, dass es noch einiges zu tun ist, bis Air India Mitglied der Star Alliance werden könnte. Der Flughafen von Mumbai ist ein ziemliches Chaos. Zwischen den zwei Terminals – International und Domestic Flights – fährt man eine kleine Ewigkeit mit dem Bus. Noch länger als letztens in Bogota. Überall stehen Flugzeuge, so ziemlich kreuz und quer. Einige an Fingern von Terminalgebäuden, einige irgendwie seitlich abgestellt. Auch die A 340 durfte nicht an einen Finger ran, sondern wurde an irgendeinem Lagergebäude abgestellt. Dann ging es mit Bussen in das Terminalgebäude für internationale Ankünfte. Ich hatte zwar mein Gepäck durchgecheckt, musste es aber dennoch am Gepäckband abholen. Und dann weiter mit dem Bus zu den Domestic flights. Doch inzwischen hatte die Security Feierabend gemacht. Jetzt sitze ich hier im normalen Eingangsbereich und versuche wach zu bleiben und die Zeit totzuschlagen… (mehr…)

5 goldene Tipps für Reisen mit der Generation 60+, Best Ager bzw. Senioren

Schloss_Muenichau_Kitzbuehel_Reith_008Keine Kundengruppe ist bei den Tourismuskonzernen in den letzten Jahren so angewachsen wie die der Senioren – sie gelten in der Reisebranche als Musterkunden. Die ältere Generation verreist öfter und länger, legt größeren Wert auf Qualität und gibt im Vergleich zur Gesamtbevölkerung mehr Geld aus. Diesem Trend ist sich die Branche bewusst und hat sich auf die Generation 60+, oder die Best Ager, wie sie auch genannt werden, eingestellt. Dementsprechend gibt es mittlerweile zahlreiche Urlaubsangebote, die speziell auf die Bedürfnisse der Senioren abgestimmt sind. Hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Das weiß auch Margarethe Rosenmüller, die im Auftrag von KWA Kuratorium Wohnen im Alter bereits seit mehr als 10 Jahren Urlaubsreisen für Senioren plant, organisiert und selbst begleitet. Ihre 5 „goldenen Tipps“ für eine gelungene Reise lauten: (mehr…)

Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (mehr…)

Techniker Krankenkasse empfiehlt Reisen nur mit Organspendeausweis

TKInfografik Organspende EuropaVor einer Reise steht immer auch das Koffer packen. Umsichtige Menschen denken dabei auch an Verletzungen, Krankheiten und nehmen eine kleine Reiseapotheke mit. Doch leider kommt es manchmal noch schlimmer. Ein Unfall, ein Unglück – da hilft dann nicht mal mehr der ADAC Rückflug. Zumindest kann sich der Verunglückte dann noch als Ersatzteillager für Bedürftige anbieten. Darauf weist Stephan Mayer, Sprecher der Techniker Krankenkasse (TK) in München hin: „Wer ins Ausland fährt, sollte seinen Organspendeausweis nicht zu Hause lassen“, empfiehlt er. Denn: In vielen Urlaubsländern gelten bei der Organtransplantation andere Regelungen als in Deutschland.

Beispielsweise besteht in Italien, Portugal, Spanien, Tschechien und Ungarn, die sogenannte Widerspruchsregelung: Wer einer Organspende nicht schriftlich widersprochen hat, könne dort im Todesfall unter Umständen zum Organspender werden. Mayer verdeutlicht: „Die Ärzte im Ausland werden alles versuchen, um den Willen des Verstorben zu erfahren. Im Zweifel, vor allem wenn keine Angehörigen zu erreichen sind, wird eher auf eine Transplantation verzichtet.“ Dennoch, erklärt der TK-Sprecher weiter, sei der sicherste Weg, immer einen ausgefüllten Organspendeausweis dabei zu haben. Wer nach seinem Tod keine Organe spenden will, kann das auch dokumentieren. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK, haben aber vier von fünf Erwachsene in Bayern keinen Organspendeausweis. Und das obwohl jeder zweite Befragte die Widerspruchsregelung ablehnt. (mehr…)

Delikatours: Perlentauchkurs in der Champagne

Delikatours enseigne cielEcht Prickelnd: Ob Reise in die Champagne, Champagner Seminar privé oder Einkaufstipps rund um das Kult-Getränk mit den kleinen Perlen drin, Delikatours kennt sich aus. Das genussverrückte Team rollt den Teppich aus und lädt zu kulinarischen Erkundungstouren in die Champagne ein. Allerdings: Festgeschriebene Programme gibt es nicht.

Alles wird individuell nach den Wünschen der Reisenden komponiert und arrangiert. Ob Besuch in einem der berühmten Chamagnerhäuser mit großer Probe, oder lieber auf Entdeckungsreise gehen im Keller bei einem kleinen Winzer, Delikatours macht’s möglich. Geht nicht, gibt’s nicht. Wer keine Zeit hat zu reisen, für den bringt Delikatours die Champagne und ihre flüssigen Delikatessen gerne auch ins Haus. (mehr…)

TripsByTips: Facebook-Applikation der Österreich Werbung

Austria TripsbyTips Facebook screenshotDie Österreich Werbung hat die Facebook-Applikation „I wish you were here“ gestartet, mit der man seine Freunde zu einer virtuellen Reise zu den schönsten Plätzen Österreichs einladen kann. Realisiert wurde die Applikation von der TripsByTips GmbH, die auch den gleichnamigen Online-Reiseführer betreibt.

Wie schön wäre es, jetzt in Wien im Kaffeehaus zu sitzen, anstatt im Büro E-Mails zu beantworten! Mit der Applikation „I wish you where here“ werden diese und andere Traumurlaube in Österreich jetzt virtuell schnell und einfach erfüllt. Facebook bietet als weltweit größtes Social Network enormes Potential für die Vermarktung des österreichischen Tourismusangebots. Um die wichtigsten Zielgruppen adäquat ansprechen zu können, wird die Applikation in fünf Sprachen angeboten. Durch die intensive Vernetzung der Applikation mit der Internetseite www.austria.info der Österreich Werbung wird zudem eine Brücke von der virtuellen Reise zu den realen Angeboten Österreichs gebaut. (mehr…)

Xing: Schnittstelle für Online-Dienste ab heute offen – 2 Reise-Applikationen zum Start

Das Social Network Xing will vom digitalen Visitenkartenkasten zum Arbeitsinstrument werden – und sich gleichzeitig stärker mit anderen Online-Diensten vernetzen. Im Laufe des heutigen Tages wird das Hamburger Unternehmen seinen sieben Millionen Nutzern die Möglichkeit geben, Anwendungen in ihre Profile zu integrieren.

Drei dieser Anwendungen gibt es schon, 13 weitere sollen heute hinzu kommen. Sie alle stammen von Partnern. Dabei sind auch zwei Reise-Applikationen mit dabei. Wer schon bei Dopplr oder Travelload angemeldet ist, kann also gleich ab heute seine Reiseerlebnisse auch über Xing mit seinen Kontakten teilen. Die weiteren Angebote reichen von Nachrichtendiensten wie Welt Online über das gemeinsame Arbeiten an Präsentationen bis zum Präsentationstool Slideshare. (mehr…)

Tripwolf: 1 Million User zum 1. Geburtstag

TripwolfTripwolf entwächst den Kinderschuhen. Der Online-Reiseführer tripwolf, der globale Reise-Infos in derzeit 5 Sprachen verfügbar macht, wird ein Jahr alt. Die Plattform kann dazu mit rund 1, 2 Millionen Besuchen, die die deutsche IVW für Mai 2009 gemessen hat, ein gewaltiges Wachstum verzeichnen.

Die Mischung macht’s: die Zusammenführung redaktioneller Inhalte professioneller Reiseführerverlage wie MairDumont und Footprint mit User-Generated Content zieht mittlerweile bereits rund 30.000 registrierte User auf die Plattform, die fleißig Reise- Blogs schreiben, Bilder uploaden und Restaurants oder Hotels bewerten – und das weltweit. Anfang des Jahres baute tripwolf sein Angebot aus und startete die Reiseplattform neben Deutsch und Englisch auch in Französisch, Italienisch und Spanisch. Weitere Sprachen sind für die nahe Zukunft geplant. (mehr…)

Österreich Werbung: Wegweiser durch das Web 2.0 neu aufgelegt

OEsterreich Werbung Travel reloadedAls ich nach München zog, hab ich permanent Witze der Bayern über die Österreicher vernommen. Was uns in Norddeutschland die Witze über die Polen sind, das sind hier die Ösi-Witze. Ok, ist ja anfangs mal ganz nett. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir Deutschen uns von unseren lieben Nachbarn in mancherlei Hinsicht ein paar Scheiben abschneiden müssen. Die Witze sind ein müder Versuch unsere Behäbigkeit und Unflexibilität zu vertuschen. Denn die Österreicher machen uns in manchen Bereichen was vor. Ja, sie sind schneller als wir. Hut ab, Nachbarn! Dazu zähle ich vor allem die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die hervorragende Qualität der Bio-Produkte, die zahlreichen Bio-Hotels, die selbstverständliche Umweltfreundlichkeit und jetzt das Web 2.0. Denn die Deutsche Tourismuswerbung vertreten durch den Deutschen Tourismus Verband und die Deutsche Zentrale für Tourismus ist orientierungslos im Web 2.0 Sie läßt ihre Kunden, die Dienstleister im Tourismus alleine. Und die Österreicher bringen eine Broschüre jetzt schon in der zweiten stark erweiterten Ausgabe. Die Österreich Werbung hat nicht nur ein eigenes Blog. Nein, sie sagt sogar, wie es gemacht wird.

Unter der Regie von Martin Schobert hat der Verband einen neuen Wegweiser aufgelegt zum Thema Web 2.0 im Tourismus. Travel 2.0 Relaoaded heißt die Broschüre, die natürlich auch als pdf zum Download bei der ÖW oder hier zu bekommen ist. Als Weiterführung des ersten Wegweisers greift er aktuelle Themen des Social Web auf, die für den Tourismus von Bedeutung sind. Und da es keine eigene deutsche Broschüre gibt, müssen die wenigen Deutschen, die in der Kombination Tourismus und Internet führend sind, eben hier bei unseren österreichischen Freunden publizieren. (mehr…)

Kochlust Pur II: Provencalische Lammkeule in der Kräuterkruste mit Thymianjus

KochlustPUR_LammKraeuterkruste_06Getreu dem Motto, ein Kochbuch nur wirklich dann empfehlen zu können, wenn ich zwei Rezepte daraus nachgekocht habe, kredenze ich Euch heute ein weiteres Osterrezept: Das Lamm. Was die Forelle für den Karfreitag, das ist das Osterlamm für den Ostersonntag. Auch wenn es schon eine Weile her ist, dass wir Ostern hatten. Doch dies leckere Lamm würde ich jederzeit wieder so zubereiten. Und Ostern kommt bestimmt bald wieder. Außerdem: der „long tail“ des Internet wird Euch diesen Artikel beim vor-österlichen Suchen dank des großen Gedächtnisses von Google rechtzeitig wieder vor Augen führen. Und ich möchte Euch doch gern nochmal dies edle Kochbuch ans Herz legen: Kochlust Pur von den Bio-Hotels. In dieser kulinarischen Reise durch die Mitgliedshotels der Kooperation lernen wir nicht nur Spezialitäten der Regionen kennen, sondern auch Vorlieben der jeweiligen Köche. Tolle Fotos, einfach nachzukochendende Rezepte und das Eßvergnügen hinterher – so muss es sein! Das erste Rezept hatte ich kürzlich erst hier besprochen.

Ich hatte auf meinem Wochenmarkt ein wunderschönes Stück Lamm erworben sowie diverse leckere Zutaten. Ein wunderschönes Festtagsrezept gibt den passenden Rahmen. Im Kochbuch Kochlust Pur wurde ich bei den Rezepten vom Bio-Hotel und Therapiezentrum Eggensberger fündig. Der Lammbraten in Kräuterkruste ist nach Aussage des Hotels ein Beispiel, wie Kräuter mit rosa, zartem Fleisch zu einem besonderen Erlebnis für den Gaumen werden.

Was brauchen wir? (mehr…)


GAP

Kochlust PUR, Teil I: Bachforelle mit Kräutern, Zitrone und frischem Ingwer im Pergamentpapierpäckchen gegart

Forelle_FolieKraeuter_008Egal ob blau, nach Müllerin oder Finkenwerder Art – Forellen sind beliebt. Sie kommen aus frischen, sauberen, gesunden Gewässern. Und so haben wir das Gefühl, wir essen etwas gesundes. Ich überlasse es gerne Alfons Schuhbeck an dieser Stelle diverse biochemische Argumente anzubringen. Forellen sind nicht nur in ganz Deutschland beliebt, vom Norden bis zum Süden herunter findet man sie auf vielen Speisekarten guter Restaurants. Auch in den Bächen und Flüssen Österreichs schwimmt sie und findet sich auf den Tischen der Alpenrepublik wieder. Besonders lecker zubereitete Exemplare sind mir in Italien und Frankreich auf dem Teller und dann am Gaumen gelandet. Schon lange hatte ich Lust eine Forelle anders zuzubereiten. Und da fiel mir ein neues Kochbuch in die Hände. Kochlust PUR – das erste Kochbuch der Bio-Hotels.

Im Kochbuch „Kochlust PUR“ verraten 19 Küchenchefs der Bio-Hotels ausgewählte Rezepte und raffinierte Geheimnisse aus ihrer Bio-Küche. Die kulinarische Reise führt von der Ostsee bis zu den Alpen und spannt den Bogen von teilweise längst vergessenen regionalen Schmankerln zu innovativen Ernährungskonzepten. 200 Rezeptideen reich bebildert samt Weinempfehlungen lassen jedes Bio-Menü leicht gelingen. Als Highlight stellt Starkoch Stefan Marquard ungewöhnliche Kreationen in Bio-Qualität vor. (mehr…)

SalumiAmo: Italienische Antipasti zum Apéritif

SalumiAmo_02
Den Italienern werden offensichtlich zu wenige italienische Antipasti in Deutschland gegessen. Um dies zu ändern startet das Italienische Institut für Außenhandel zusammen mit dem Institut zur Imageförderung italienischer Schinken und Wurstwaren eine Promotion-Tour durch Deutschlands Szene-Gastronomie. Das Motto „SalumiAmo“ mit der Unterzeile: „Italienische Lebensart zum Aperitif“ soll dem deutschen Nachwuchs verdeutlichen, um was es geht: Wurst und Schinken zum Aperitif. Vom 11. bis 17. Mai können die Spezialitäten nun in München kostenlos erlebt werden. Gestern fand die Auftaktveranstaltung in Schuhbecks Orlando-Keller statt.

Italienische Schinken- und Wurstspezialitäten wie Mortadella, Schinken und Südtiroler Speck genießen einen ausgezeichneten Ruf und haben sich einen festen Platz in der Gastronomie erobert. Vier dieser Spezialitäten, Bresaola della Valtellina g.g.A., Mortadella di Bologna g.g.A., Salame Cacciatore g.U. und Südtiroler Speck g.g.A., stehen jetzt im Mittelpunkt der Promo-Tour. Außerdem wird ein Gewinnspiel veranstaltet, der erste Preis ist eine Reise nach Italien. (mehr…)

Le Gourmand auf der ITB Berlin und PhoCusWright ITB Conference und Travel Blogger Summit

ITB logoLe Gourmand wird respektive ich werde in den kommenden Tagen in Berlin sein. Die weltgrößte Tourismusmesse lädt wieder in Deutschlands Hauptstadt. Die ITB Berlin findet dies Jahr statt vom 11. – 15.03.2009. Ich werde schon seit Montag, 09.03., in der Stadt sein, um mal wieder Freunde zu treffen und natürlich mich im Hotel Eltern liebend gern verwöhnen zu lassen.

ITB logoAn den Fachbesuchertagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag werde ich an einigen Pressekonferenzen, Meetings, Gesprächen und Get-Togethers teilnehmen, werde mich wieder mal fleissig ins Getümmel dieser Messe stürzen. Allerdings überschneiden sich mal wieder so viele Termine, dass es zwar unhöflich sein mag, doch leider gerade als Einzelkämpfer unvermeidbar, wenn man bei so mancher Veranstaltung zu spät kommt und wieder früher geht. Prioritäten setzen, Schwerpunkte auf das Interessanteste legen. Neben dem meet&greet bei den mir schon lange bekannten Hotelgruppen werde ich diesmal mehr bei den Destinationen und Reiseveranstaltern aufschlagen.

PhoCusWright Conference LogoDoch außerdem bin ich sehr stolz, dass ich zum zweiten Mal eingeladen wurde als Travelblogger an der PhoCusWright ITB Conference sowie dem Travel Bloggers Summit teilzunehmen. Ich habe hier im letzten Jahr viele internationale Kollegen kennengelernt, die wiederzusehen ich mich sehr freue. Außerdem werden neue Travelblogger dabei sein, die ich schon immer mal kennenlernen wollte. Diesmal sind auch deutlich mehr deutsche (u.a. wieder er, er und er) und österreichische Kollegen (er, er und er) dabei. Im vergangenen Jahr waren wir ja nur ein sehr kleiner Teil. Nicht zuletzt dank Tourismuscamp und Castlecamp und den Leuten, die diese Events organisiert haben, hat sich das binnen eines Jahres extrem geändert. Jetzt sind erstmals auch deutsche Hoteliers und Hotelberater dabei, nicht mehr nur Touristiker und der Happy Hotelier Guido als niederländischer Vertreter der Zunft. Hier ist die Liste aller teilnehmenden Travelblogger, sozusagen der internationalen Crème de la Crème. Ich werde gleich eingebildet…

Nach Möglichkeit werde ich hier auch bloggen und twittern. Meine Fotos stehen dann in meinem Flickr-Account. (mehr…)

Tchibo-Reisen: Vertragspartner IPM insolvent

Wer jetzt bei Tchibo eine Reise buchen will, sollte auch bei Aldi nach dem Angebot schauen. Und vergleichen. Der Reiseveranstalter, der bei beiden dahintersteckt, ist nämlich identisch. Der Grund: Tchibos bisheriger Vertragspartner IPM ist insolvent. Wegen schlechter Buchungszahlen musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Einen Großteil der Pauschalreisen wurden über Tchibo angeboten.

Wie SpOn meldet, hat der Reiseveranstalter IPM Service und Reisen aus Kirchheim bei München bereits am 5. März einen Insolvenzantrag gestellt, wie eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte. Ein Großteil der Reisen des Veranstalters wird über die Ladenkette Tchibo vertrieben. Die Arbeitsplätze von rund 40 Mitarbeitern seien gefährdet, der Geschäftsbetrieb von IPM sei bereits eingestellt worden, so die Sprecherin. Betroffen seien einige tausend Kunden. (mehr…)

Hohe Tatra: Schwach angefangen, stark nachgelassen

Wie eine Tourismusdestination ihre Webseite nicht gestalten sollte, das zeigt uns die Hohe Tatra. Diese landschaftlich sicher sehr schöne Gegend ist vom westlichen Massentourismus fast noch unberührt. Hingegen wird sie von polnischen, tschechischen, slowakischen sowie mittel- und ostdeutschen Touristen nach wie vor als Geheimtipp gehandelt. Diese Destination ist mit einer deutschen Seite online gegangen.

Doch was sehen wir? Eine auf den ersten Blick akzeptabel, gut lesbar gestaltete Seite. Sehr informativ. Wir erfahren etwas über die Hohe Tatra in der Slowakei und in Polen, am rechten Rand steht eine Info über die Stadt Zakopane. Zwei Fotos laden zum Verweilen ein. (mehr…)

Brennpunkt eTourism: Der Kunde im Zentrum des Online-Vertriebes

SalzburgHeute gehts nach Salzburg. Nein, nicht etwa um die schöne Stadt zu besuchen. Genauer gesagt fahre ich nach Puch bei Salzburg. Die Fachhochschule Salzburg residiert dort. Und ich bin heute, am 10. November, bei der Veranstaltung „Brennpunkt eTourism 2008“. Der Brennpunkt eTourism steht dieses Jahr unter dem Motto: „Der Kunde im Zentrum des Online-Vertriebes“.

Das Internet hat den Reisemarkt in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Das Internet ist mittlerweile die wichtigste Informationsquelle zur Reisevorbereitung – und dem Kunden von morgen kommt durch das Web eine neue, stärkere Rolle zu. (mehr…)

WordPress 2.6.3.: Blogroll heisst jetzt Links

Nun denn, manchmal muss man eben länger suchen, wenn die Entwickler von WordPress wieder etwas umstellen. So wie Raider jetzt Twix, der Tellerrand jetzt Übersicht heisst, so heisst die Blogroll jetzt Links. Ok, stand bei mir eh immer links.

Naja, jedenfalls ist sie wieder da. Da, links unten, stehen ganz viele, ganz tolle Blogs, die sich – ähnlich, doch jeder individuell anders und mit anderen Schwerpunkten, mit den Themen Tourismus, Reise, Touristik-IT, Hotellerie, Gastronomie, Essen, Kochen, Weine etc beschäftigen. Die Liste wird von Barcamp zu Barcamp, von Monat zu Monat länger.
Sollten wir langsam dazu übergehen, diese Blogroll auf eine extra Seite auszulagern? Was denkt Ihr?
(mehr…)

Radisson Edwardian London Heathrow: Never expect too much!

Radisson Edwardian Logo London HeathrowWie es einem ergehen kann, wenn man sich auf Überraschungen einlässt, das hat gerade Swetlana Kittke erlebt. Wenn ein Angebot sich als Überraschungsangebot oder als Glücks-Reise verkauft, dann sollte der Gast auf alles eingerichtet sein: auch auf negative Überraschungen. Wie Swetlana hier schreibt, sollten Reisende insbesondere in London am Flughafen Heathrow aufpassen. Dort verkauft sich auf der Seite der Airport Hotels das Radisson Edwardian Heathrow Hotel als 5-Sterne-Haus und ist als „Top secret hotel“ zu buchen. Auch auf der Detailseite der Flughafenhotels ist es als 5-Sterne-Haus ausgewiesen. Auf der Hotelwebseite selbst habe ich beim Durchsehen keinerlei Kategorie erkennen können.

Doch die Fotos des Hotels auf der Webseite sprechen schon für sich: 70er oder 80er Jahre Stil. Aber Swetlana hatte diese Abfrage-Möglichkeit nicht. Sie stand am Flughafen, brauchte ein Zimmer und buchte auf gut Glück das Top Secret Angebot, legte dabei nur die Kategorie 5 Sterne fest. Alles was dann kam, war ein Grauen: (mehr…)

Trips by Tips: Werde Beta-Tester!

Trips by Tips ScreenshotDie Reise-Community Trips by Tips steht kurz vor dem Relaunch. Zur Zeit wird noch an allen Ecken und Enden gebastelt, geschraubt, gebaut. Doch wer will, kann sich den neuen Auftritt jetzt schon mal anschauen. Und ich gebe Euch, meinen Lesern, die Möglichkeit, am Aufbau als Beta-Tester nicht nur richtig reinzuschnuppern, sondern auch den Machern von Trips by Tips zu helfen, Feedback zu geben. Hier ist die Beta-Version schon mal zu besichtigen.

Über mein Blog Le Gourmand gebe ich 50 meiner Leser das Login zum Betatest. Das Passwort für den Zugang lautet 6kgxs9.

Wer anschließend in seinem Blog seine Erfahrungen veröffentlicht, kann sich rechtmäßig Betablogger nennen…

(mehr…)


GAP

ITB Berlin: Willkommen zum internationalen Meet & Greet der Travel Industry

Der ganz normale, alljährliche Wahnsinn hat begonnen: die ITB eröffnete heute, am 05. März 2008, ihre Tore für das Fachbesucherpublikum. Am Wochenende sind dann die Hallen rund um den Funkturm in Berlin auch für das „normale“ Publikum geöffnet. Doch bis dahin erleben wir wieder das regelmässige Sehen und Gesehen werden der Tourismusbranche. Die weltgrößte Tourismusmesse ist der Treffpunkt am Anfang des Jahres, in dem die Geschäfte für das laufende und kommende Jahr gemacht werden.

 Doch eins ist nicht so normal wie sonst: die Gewerkschaft ver.di schafft Chaos: der öffentliche Personennahverkehr, die BVG, wird bestreikt. Es fährt kein Bus, keine U-Bahn, keine Straßenbahn. Angeblich, ich habe es noch nicht erlebt, erklärt sich auch die S-Bahn solidarisch und fährt nur im 30 Minuten-Takt. Berlin versinkt im Stau. Und die Gäste aus aller Welt erleben die deutsche Hauptstadt ohne funktionierenden Nahverkehr.

Als ob das nicht genug wäre, werden auch die Flughäfen in Frankfurt, Stuttgart und Berlin bestreikt. Wie sollen unsere Gäste nach Berlin kommen? Hier hat jeder in den nächsten drei Tagen Termine. Dicht gedrängt. Die Terminkalender platzen – und man weiss nicht, wie man von der einen zur anderen Veranstaltung kommt…

(mehr…)

PodCasts und VideoCasts rund um Travel, Hotels, Restaurants und Kochen

Das Web 2.0, oder vielmehr: Travel 2.0 bietet dem Nutzer mehr und mehr Möglichkeiten, sich und / oder seine bevorzugten Interessen im Netz darzustellen. Während schlichte, statische Internetseiten nurmehr das Web 1.0 sind und keine Reaktion durch den Nutzer zulassen, selbst wenn sie diese eigentlich hervorrufen würden, so gibt das Web 2.0 mit seinen Communities, Social Web Portalen etc. auch dem Nutzer Raum und Möglichkeit sich zu präsentieren oder seine Meinung kundzutun.

Nicht nur Blogs mit Text und Fotos sind da ein Stilmittel, sondern Hör- und Filmbeiträge. Das selbstgemachte Radio und Fernsehen kann nicht nur auf dem Monitor daheim oder im Büro angeschaut werden. Sondern ist auch über den MP3-Player, wie z.B. einen iPod unterwegs abrufbar. Gut ist es dann, wenn der Beitrag mit einer maximalen Länge von etwa zehn Minuten eine Fahrt in Bus, S-Bahn oder U-Bahn verkürzt. Und letztlich ist es sinnvoll, wenn der Nutzer nicht nur über ein Blog oder eine Webseite davon erfährt, sondern die Suchfunktion bei iTunes im Apple Store die gesamte Reihe kostenlos (oder ggf. auch gegen Geld) zum Herunterladen anbietet.

(mehr…)

ITB Berlin und wissen.de: Online-Umfrage zum Thema Reise

ITB Startseitenbildwissen.de und die ITB Berlin starten erste Online-Umfrage zum Thema Reise:
Kooperation zwischen Marktführern: wissen.de – Deutschlands Portal für geprüftes Wissen – und die ITB Berlin, die weltweit größte Reisemesse, starten eine langfristige Kooperation. Ziel der Zusammenarbeit ist es, in regelmäßigen Umfragen Nutzer zu spezifischen Reisethemen zu befragen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.
(mehr…)