Niederösterreich: Eine Tafel versetzt das Weinviertel nach München

Gleich vor der Haustür: So nah kann das Weinviertel sein. Zumindest in München bei der Tafel im Weinviertel, zu der Niederösterreich Tourismus in den Seestadl im Englischen Garten einlud. Wie kulinarisch fein das Weinviertel ist, davon konnten sich kürzlich über 50 Journalisten überzeugen.

Unter Anleitung des Obmanns der Niederösterreichischen Wirtshauskultur wurde groß aufgetischt und anschließend „getafelt“. Gemeinsam mit dem Regionalen Weinkomitee Weinviertel präsentierte sich Niederösterreich als Land für Genießer!

Jedes Jahr bringt das Weinviertel aus Österreich den Sommer in die bundesdeutschen Metropolen München, Berlin und Hamburg. Ausgewählte Restaurants und Weinhändler schenken den Weinviertel DAC, den echten Grünen Veltliner, und andere Weinviertler Weine aus. Die Ideen dahinter: Weine aus einer der faszinierendsten Weinregionen Österreichs lassen sich sozusagen vor der Haustür im eigenen Lieblingsviertel genießen – nach dem Motto „Trink a Glasl in deinem Lieblingslokal um die Ecke“!

So tafelten wir unter freiem Münchner Himmel an edel gedeckter langer Tafel erlesene Weinvierteler Spezialitäten. Jeden Gang begleiteten zwei unterschiedliche Weinvierteler Weine, so dass wir einen umfassenden Einblick in die köstlichen Kreszenzen der Region erhielten.

Einen kleinen Einblick erhälst Du hier:

Ofen-Karotte | Karottencreme | wilder Karfiol | Mostvierteler Frischkäse | Gemüse-Sprossen

Charodonnay 2018, Weingut Breitenfelder | Weinviertel DAC Grüner Veltliner Tradition 2018, Weingut Dürnberg

Waldvierteler Lachsforelle | Wiesenkräuter | getrocknete Paradeiser | Walnüsse | Leindotter

Pinot Blanc 2018, Weingut Breitenfelder | Roter Veltliner Ried Kreimelberg 2018, Weingut Setzer

Kalbsrücken | Marchfelder Spargel | Erdäpfel-Strudel | Sauce Hollandaise

Weingut DAC Reserve Grüner Veltliner „8000“ 2017, Weingut Setzer | Falkenstein Weißburgunder Reserve 2017, Weingut Dürnberg

Topfen-Mohn-Knödel | Wachauer Marille | weiße Schokolade

Grüner Veltliner Eiswein 2017, Weingut Dürnberg

Wie die Gäste in München, Berlin oder Hamburg die teilnehmenden Lokale finden? Unter „Weinviertel in Deinem Viertel“ sind alle Restaurants aufgeführt, die den Weinviertel DAC und andere Weinviertler Weine glasweise anbieten. Aber auch die Berliner, Hamburger und Münchner Weinhändler, die eine große Bandbreite an Weinen aus dem Weinviertel anbieten, finden sich auf der Seite. Auf einer interaktiven Karte, jeweils für die Städte Berlin, Hamburg und München, lassen sich die einzelnen Restaurants und Weinhändler für weitere Infos anklicken.

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Und wer noch in diesem Jahr unbedingt die Köstlichkeiten des Weinviertels kennenlernen will, dem empfehlen wir, direkt zu den Tafeln zu reisen. Unter Tafeln im Weinviertel findet der geneigte Leser alle Tafeltermine, die noch in diesem Sommer stattfinden sowie die unterschiedlichen Gastgeber.

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Wir würden beispielsweise das Weingut Norbert Bauer empfehlen, bei dem man direkt im Weingut in dem himmlisch schönen „Eduard Diem“ Genießerzimmer nächtigen kann.

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Weinviertel DAC ist das größte österreichische Weinbaugebiet. Die außergewöhnliche und spannende Region, die sich in den letzten Jahren massiv in Qualität und Wahrnehmung gesteigert hat, hat ihren Einfluss auf die Weinwelt in den letzten Jahren stetig ausbaut. Die Herkunftsbezeichnung – Weinviertel DAC – überzeugt nicht nur mit der klassisch-trockenen Variante des frischen, fruchtig-würzigen Grünen Veltliners, sondern seit dem Jahrgang 2009 auch mit Weinen in kräftiger Spielart: den Weinviertel DAC Reserve.

Mehr Infos: 

Restaurants in München: Marta bringt italienisches Lebensgefühl ans Schwabinger Tor

Essen wie bei Mama, wie bei der Nonna – nichts anderes als ein lockeres italienisches Lebensgefühl wollen die Gastronomen Daniel Peitzner, Thomas Antesberger und Fabio Spagna mit ihrer neuen Trattoria und Bar in das neue Viertel an der Leopoldstraße in München bringen. Familienfreundlich, günstig, dennoch eine echt neapolitanische Küche mit den besten Zutaten. Einfach, naturbelassen, frisch und alles handgemacht.

Dabei wenden sich die drei Gastronomen, die bereits das Restaurant The Italian Shot in der Theresienstraße betreiben, sowohl an die Touristen, die etwa im gegenüber gelegenen Andaz Hotel nächtigen, wie auch an die Bewohner des neuen Quartiers „Schwabinger Tor“ und an die Bewohner in der Berliner Straße, die rund um den wunderschön gelegenen Schwabinger See wohnen. Ich habe selbst etwa 10 Jahre dort in der Berliner Straße gewohnt – und da habe ich mir so manches Mal gewünscht, dass nicht dieses riesige und öde Gelände des Metro-Marktes mit Parkplatz den Durchgang zur Leopoldstraße erschwert. Und so manches Mal wünschte ich, dass eine italienische Trattoria oder Pizzeria in der Nähe gewesen wäre. Doch zwischen Grissini und Le Gaulois gab es damals nichts relevantes.

Das hat sich jetzt komplett geändert. Die Familie Hurler hat ihr Gelände behalten, doch die Strategie komplett geändert. Der alte Metro-Markt, bei alten Münchnern auch bekannt als Hurler Markt, mitsamt der einstmals günstigsten Tankstelle Münchens und dem Holiday Inn Hotel sowie der Disco Yellow Submarine wurden abgerissen. In den 70er Jahren haben sich in diesem Beatschuppen mit lebendigen Haien im Aquarium die VIPs die Klinke in die Hand gegeben. Alles Vergangenheit, alles abgerissen.

Stattdessen hat die Jost Hurler Unternehmensgruppe ein komplettes Stadtquartier mit neun Häusern auf dem Grundstück erschaffen. Ich behaupte mal die steile These, dass das Return on Investment, dass der Ertrag pro Quadratmeter jetzt deutlich höher ist als zu Zeiten, als nur Metro und Holiday Inn hier standen. Das Besondere: es ist ein absolut modernes, cooles Wohnquartier mit ausreichend Stellplätzen auf 2 Etagen im Untergrund, mit Carsharing und Coworking Offices, mit Sportstudios und einem reichhaltigen gastronomischen Angebot. Ein neuer Ort zum Wohnen, Arbeiten, Erleben und Einkaufen. Das erste Restaurant am Schwabinger Tor ist nach wie vor das allerbeste: Das La Bohème ist nach wie vor mein Geheimtipp für exzellentes Essen in München bei einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis. Das hat auch der Guide Michelin bemerkt und das La Bohème mit einem Bib Gourmand geadelt. Mit dem Chaadin bietet ein vietnamesisches Teehaus ein gutes Angebot für den Nachmittag an, das Jaadin Grillhouse ist ein vietnamesisches Restaurant, das das Shared-Food-Prinzip konsequent umsetzt. Das Jaadin / Chaadin ist eine vietnamesische Familiengeschichte, die sich dem Münchner Trend zu hochklassigen vietnamesischen Restaurants anschliesst.

Nun also eröffnet das Marta. Wir betreten das Restaurant am Tage des Soft Opening und stehen vor einem massiven zwölf Meter langen Marmortresen. Die Bar ist bis zur Decke hoch bestückt mit allen wichtigen Spirituosen, die man heute für eine moderne Bar braucht. Das Marta lädt ein von Aperitivo bis zum Absacker mit eigenen Cocktail-Kreationen.

Der Halbitaliener Fabio Spagna möchte im Restaurant den Gästen „sein“ Italien möglichst authentisch nahebringen. Mit diesem Konzept will Marta den Zeitgeist der Münchner, aber auch des internationalen Publikums treffen. „Italien verbinde ich mit vielen schönen Erinnerungen: Ausflüge mit der ganzen Familie, mediterranes Essen und dieses unbeschreibliche, entspannte Lebensgefühl. Mit der Rückkehr zum Authentischen wollen wir unseren Gästen wieder den puren Geschmack und den Wunsch nach Entschleunigung und Besinnung, auf das was wirklich zählt im Leben: Gutes Essen, Freunde und Familie, näherbringen.“ schwärmt Spagna.

Marta ist eine modern interpretierte Trattoria und bietet alles, wofür die mediterrane Küche zurzeit gefeiert wird: Traditionell zubereitet mit hochwertigen Produkten aber ohne Gedöns und Chichi, sondern frisch und authentisch. Wie auch bei guten Freunden zu Hause werden die Gäste in der Marta miteinbezogen – im Barbereich findet man eine große Vitrine in der täglich frisch zubereitete Affettati und Antipasti präsentiert werden.

Ein Besuch in der Marta ist wie eine Entdeckungsreise durch die verschiedenen Regionen Italiens. Auf der Karte stehen Klassiker wie beispielsweise handgemachte Pasta, aber auch Speisen von denen der Gast wahrscheinlich noch nichts gehört hat, dazu frische neapolitanische Pizza. Dabei werden die Pizzen in einem original neapolitanischen Schamottofen gebacken, der eigens in Neapel hergestellt wurde und noch als das Marta im Rohbau war durch ein grosses Fenster hindurchgehoben werden musste. Hier werden die Pizzen in nur 1 Minute fertig gebacken. Eben klassisch italienisch.

Die Lieferanten sind mit größter Sorgfalt ausgewählt und kommen aus dem Süden Italiens, vorwiegend aus Kalabrien. Marta bleibt dem Konzept „Essen wie bei italienischen Freunden zu Hause“ treu und hat auch bei der Zubereitung keine Geheimnisse vor dem Gast. Vom Restaurant aus kann man den Köchen bei der Zubereitung der handgemachten Pasta über die Schulter schauen, oder seine eigene Pizza im Ofen beim Fertigbacken beobachten.

Die kleine aber feine Auswahl an klassischen und modern interpretierten Desserts kommt ganz ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen aus und rundet das italienische Menü ab.

Und für Vegetarier gibt es Purzle Rain Burratina – Rote Beete mit Burratina und Pistazien-Pesto (11 Euro). Laut Aussage der drei Betreiber bietet das Marta genügend Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer. Nur eben nicht für Zöliakie-Kranke. Denn ein guter Pizzateig braucht eben Gluten, denn das ist schliesslich der Kleber im Teig.

Beim Soft-Opening für Journalisten, Blogger und ausgewählte Freunde konnten wir einige exzellente Klassiker der italienischen Küche probieren, wie etwa Vitello Tonato Piemontese (11 Euro).

Besonders gut schmeckte mir persönlich die Babykraken in Tomatensauce, Moscardini genannt (8 Euro als Vorspeise).

Norcia: Salsiccia Piccante, Tomate, Steinpilze, Mozzarella di Bufala, Petersilie, Olio di Tartufo, frisch gehobelter Trüffel (17 Euro).

La Bufala: Mozzarella di Bufala, Tomate, Mozzarella fior die Latte / Basilikum (12,50 Euro).

Regina Royal: Prosciutto Cotto, Steinpilze, Tomate, Mozzarella fior di Latte, Olio di Tartufo (16,50 Euro).

Bei der Raumgestaltung fällt das Marta durch sein stilvolles Ambiente mit ungezwungenem italienischen Flair auf. Die imposante Raumhöhe erlangt nach einem modernen Interieur-Konzept, welches vom Innenarchitekturbüro Newman Zieglmeier aus London umgesetzt wurde. Gleichzeitig liess sich Fabio Spagna jedoch beim Design vom Wohnzimmer seiner italienischen Großmutter inspirieren. Für die Inszenierung des Raumes würden Stühle, Barhocker und Lampen mit hochwertigen Stoffen bezogen. Der gemütlich Eichendielenboden, die mit Samtstoffen bezogenen Sitzbänke, riesige Parmesanräder in den Regalen, die bunt gemusterten Stühle und die freie Sicht auf den Pizzaofen verpassen der Location eine coole Stimmung mit italienischer Lässigkeit. Überdimensionale Leuchten, die zum Soft Opening noch umständlich montiert wurden, und verkleidete Wände strahlen einen Hauch Luxus aus und spielen mit den Dimensionen. Die massive Marmorbar rundet das Raumkonzept ab.

Das Marta lädt dazu ein, in entspannt lockerer Atmosphäre einen Abend mit der Familie oder Freunden zu verbringen, ein Dinner zu zweit, ein lockerer Business-Lunch oder eine einsame Pizza für Business-Reisende, die in einem der Hotels in der Umgebung übernachten.

Herzlichen Dank an das Marta-Team für die Einladung und die exzellente Bewirtung! Wir wünschen einen guten Start!

Info:

Der Schäfflertanz in München

Wir vertreiben die Pest! Wir bringen Tanz und Freude in die Stadt, die so stark von der Pest getroffen wurde. Die Schäffler tanzen wieder! Alle sieben Jahre wird der berühmte Tanz der Schäffler aufgeführt. Früher wollte man damit die Pest vertreiben oder zumindest von den tristen Zeiten ablenken. Seitdem will man an die Zeiten erinnern. Der Münchner Schäfflertanz ist eine schöne Tradition, die jetzt wieder an vielen Plätzen in München und Umgebung zu sehen ist. Wir haben heute vor dem Hofbräukeller München zugeschaut.

Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Schäffler, die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Der Schäfflertanz entstand ursprünglich in München. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich.

Der Münchner Schäfflertanz:

Die Wirtsfamilie um Günter und seinen Sohn Friedrich Steinberg vom Hofbräukeller und vom Hofbräuzelt auf dem Oktoberfest hatte die Schäffler nach Haidhausen eingeladen. Der Junior „Ricky“ hat vor wenigen Jahren das Wirtshaus von seinem Vater übernommen und zeigt sich ebenso traditionsbewusst wie sein Vater – obwohl er vor wenigen Jahren eher einen gestörten problematischen Umgang mit Traditionen an den Tag legte.

Vor zwei Jahren wurde das 500-jährige Jubiläum gefeiert. Wie alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in diesem Jahr wieder von Heiligdreikönig bis Faschingsdienstag nach alter Überlieferung auf den Straßen und Plätzen der Stadt, in Schulen, Firmen, bei Faschingsveranstaltungen und zum Start auf dem Marienplatz.

Die Gruppe besteht aus 25 Mann. 20 Tänzern, zwei Reifenschwingern, zwei Kasperln und einem Fähnrich. Ingesamt nehmen in diesem Jahr 33 Schäffler an den Tänzen teil, so dass auch der eine oder andere Ausfall verkraftet werden kann.

Bis einschließlich 05. März 2019 wird die Münchner Bevölkerung nach siebenjähriger Pause abermals durch den Schäfflertanz an das schreckliche Pestjahr 1517 erinnert.

Mehr Infos:

Das schreiben die anderen:

Le Gourmand Gewinnspiel: TasteTwelve Schlemmer-Gutscheinbuch für München zu gewinnen

TasteTwelve – der aktuelle Gourmetführer für München ist da. Dieser motiviert die Feinschmecker in München die eigene Stadt von einer anderen, kulinarischen Seite zu entdecken. Zwölf Restaurants, für jeden Monat des Jahres eines, bieten einen Einblick in fremde Kochtöpfe, fremde Stadtviertel und fremde Esskulturen. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Exemplare TasteTwelve München für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Mit einer Gültigkeit vom Herbst 2018 bis einschliesslich 31. Dezember 2019 ist der Restaurantführer ein perfektes Geschenk für alle Feinschmecker, Genussmenschen und Leckermäuler. 

TasteTwelve präsentiert neben München jeweils zwölf Restaurants in vielen weiteren europäischen Städten: Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Rhein-Neckar, Stuttgart und Wien. Dabei können sich TasteTwelve-Inhaber auf ausgewählte Restaurant, vom Geheimtipp über Szene-Lokal, bis hin zur Sterneküche freuen. München glänzt unter anderem mit kulinarischer Exotik aus Peru, asiatischer Fusionsküche mit exzellentem Wine-Food-Pairing und Kunst auf dem Teller im sternewürdigen Museumsrestaurant. TasteTwelve inspiriert dazu, all dies für sich zu entdecken und so den eigenen Geschmackshorizont zu erweitern.

Eine Besonderheit bei diesem speziellen Restaurantführer ist die Einladung, die jeder Besitzer des Buches bei einem Restaurantbesuch zu zweit erhält. Denn Gäste, die mit TasteTwelve kommen, werden auf eines der beiden bestellten Hauptgänge bzw. einen Gang des bestellten Menüs eingeladen. Dabei ist bei der Reservierung lediglich der Hinweis, mit dem Restaurantführer zu kommen, anzugeben und diesen bei dem Besuch mitzubringen. Denn jede Einladung gilt nur einmal pro Buch, welches vom Restaurant mit einem persönlichen Gruß oder einem Stempel abgezeichnet wird.

Der TasteTwelve Gourmetführer erinnert mich an das Gutscheinbuch Mercussini, über das wir 2007, 2008 und 2009 bereits berichtet haben, das jedoch eingestellt wurde. Doch das TasteTwelve ist deutlich kleiner, da es deutlich weniger Restaurants anbietet. Die Restaurants – zumindest in München – gehören nicht zu den Standard-Restaurants der Stadt, es ist kein Biergarten, keine Schwemme und auch kein Michelin-Stern-Restaurant dabei. Es sind alles eher Geiheimtipps, wie beispielsweise das Gabelspiel, das von einem Pärchen betrieben wird, die früher im Tantris gearbeitet haben. In meinen Augen ist das Gabelspiel noch ein Hidden Champion, der bald mit einem Stern gekrönt werden könnte. Im TasteTwelve sind keine Gutscheine zum Ausreissen, sondern die Gastronomen „entwerten“ die Seiten durch Stempel oder Unterschrift. Dadurch wird das Buch auch irgendwie aufgewertet. Außerdem macht das Buch durch die gebundene Ausführung deutlich mehr her.

Fazit:

Das TasteTwelve ist ein optisch wie inhaltlich sehr hochwertiges Büchlein, das perfekt in jede Handtasche passt, ohne diese auszubeulen. Jedes der präsentierten Restaurants ist es wert, besucht zu werden. Und mit dem TasteTwelve Gutscheinheft wird der Besuch etwas günstiger. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie lautet die Überschrift zum TasteTwelve München – ergänze das fehlende Wort: Die Genussmetropole mit ….. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von TasteTwelve wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu München schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Exemplar TasteTwelve München nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

  • Werde Fan unser Facebook-Fanpage.
  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch das Schlemmer-Gutscheinbuch TasteTwelve gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und TasteTwelve wünschen Guten Appetit!


Die neue Ausgabe von TasteTwelve ist ab sofort online, in ausgewählten Buchhandlungen und bei verschiedenen Vertriebspartnern erhältlich. 

Service:

Refill: Kostenloses Leitungswasser im Restaurant

Was in Frankreich, Italien und Spanien selbstverständlich ist, ist in Deutschland immer noch ein Unding: kostenloses Wasser auf dem Tisch. Seit kurzem gibt es eine Initiative in Deutschland, die das ändern will: Refill. Doch lässt eine weite Verbreitung nach wie vor zu wünschen übrig.

In Frankreich ist es überhaupt kein Problem zum Essen eine „caraffe d’eau“ zu bestellen. Dafür bekommt man eine simple Glaskaraffe mit Leitungswasser. Das kostet nichts, es erfrischt und es schmeckt gut. Und auch wenn man ein größeres Menü mit Wein bestellt, ist es überhaupt kein Problem, eine Karaffe Leitungswasser zu trinken. Doch in Deutschland ist es mehr als unerwünscht. Es ist schlicht ein Unding. Ob man will oder nicht, der Gast ist gezwungen, eine Flasche Mineralwasser zu bestellen, zu bezahlen. Aber warum?

Das Leitungswasser in Deutschland hat Trinkwasserqualität. Wenn ich in einem Gourmetrestaurant eh um die 100 Euro für ein Menü zahle, warum muss ich dann auch noch ein paar Euro extra für Wasser zahlen? Oder auch in einem Café zu Kuchen und Kaffee – muss ich dann extra eine Flasche Wasser bezahlen? Reicht nicht auch ein Karäffchen Leitungswasser?

Refill Deutschland

Die Initiative Refill hat es sich zum Ziel gesetzt, den Glas- und Plastikmüll in Deutschland zu reduzieren.  Es geht um „Zero Waste“. Kostenloses Trinkwasser in der ganzen Stadt – das ist die Idee der Initiative Refill, die jetzt auch in Berlin, München und anderen Städten am Start ist. In allen Cafés, Bars und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster kann der Gast kostenfrei Leitungswasser in sein mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Denn auch das ist ein Gedanke von Refill: Immer die eigene Trinkflasche dabei haben und an jeder Stelle auffüllen lassen, wo auch immer man gerade ist.

Die Schlagworte sind dabei:

  • Habe deine Trinkflasche dabei!
  • Schütze unsere Umwelt!
  • Trink genug Wasser! Lebe gesund!
  • Spare Geld!

Das Konzept lässt sich verkürzen auf: 

  • Plastikmüll vermeiden
  • Leitungswasser trinken
  • Wasserflasche auffüllen

Refill Berlin

In Berlin ist das Refill-Konzept schon sehr verbreitet. Als ich zur EAT! Berlin in mehreren Restaurants weilte, sah ich eigentlich überall die blauen Flaschen mit Bügelverschluss, die von den Berliner Wasserbetrieben gestellt werden. Am Abschlussabend im Waldorf-Astoria Berlin sah ich den Abfüllbehälter in der Küche – siehe das Foto oben. Außerdem sah ich die Refill-Flaschen in Sternerestaurants wie im Einsunternull und bei Sonja Frühsammer.

Refill München

Doch in München – und ich belasse es bei meinem Artikel bei meinen beiden Lieblingsstädten, in denen ich mich am besten auskenne – ist das Konzept noch nicht so richtig angekommen. Bisher habe ich in keinem Münchner Sternerestaurant Leitungswasser der Stadtwerke München (SWM) angeboten bekommen. Liegt es etwa daran, dass die SWM keine blauen Flaschen und Nachfüllgeräte anbieten? 

Auf der Webseite von Refill München finde ich die Filialen von Basic, ein paar Frisöre, Schreibwarenläden und Buchhandlungen, Cafés und andere Läden. Hier kann sich jeder seine mitgebrachte Flasche mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Während in diesem Artikel in der Süddeutschen das Refill-Konzept  für München gefeiert wird, finde ich die bisherige Ausbeute eher suboptimal. In der Bundeshauptstadt, die bekanntermassen arm aber sexy ist, haben es die Gourmettempel nicht nötig, noch extra Geld für Wasser zu verlangen. Zumal das Berliner Leitungswasser köstlich ist. Die SZ feierte im letzten Jahr die 40 Münchner Läden und Cafés, die schon zwei Monate nach Start mitmachen. Ok, nice. Jetzt sind es zwar deutlich mehr Läden – aber noch keine Cafés, Restaurants oder gar Gourmet-Tempel.

Refill kommt aus Bristol

Das Konzept kommt aus Bristol in England, irgendwann entdeckt Stephanie Wiermann, Grafikerin und Webdesignerin aus Horst in Schleswig-Holstein, einen Tweet der Briten. Sie fand die Kampagne klasse, und sagte sich: Wenn das in England läuft, läuft das doch sicher auch in Hamburg.

Ja, das Konzept ist soweit cool. Aber meines Erachtens noch nicht stark genug verbreitet. Ein Trend ist es – zumindest in München – noch lange nicht. Während in Berlin die Schützenhilfe der Berliner Wasserbetriebe das Konzept sicherlich stark voran bringt, fehlt eben dies noch in München durch die SWM.

Und noch ein handwerklicher Fehler: Während es die passende Webseite refill-berlin.de für Berlin existiert, so führt die URL refill-muenchen.de nur als billige Weiterleitung auf ein Landhaus in Gerolstein.

Fazit:

Eigentlich ein unterstützenswertes, exzellentes Konzept. Doch ist der Erfolg oder die jeweilige lokale Durchsetzung an den Märkten noch extrem unterschiedlich.

Natürlich ist dieser Artikel nur sehr subjektiv, denn ich habe nur Momentaufnahmen aus Berlin und München und weiss nicht, wie es in anderen Städten aussieht.

Habt Ihr in Eurer Stadt Refill gesehen? Wie sehen Sterneköche dieses Konzept? Was haltet Ihr davon? Ich freue mich auf Eure Meinung in den Kommentaren. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Restaurants in München: Pfistermühle – Tradition mit Zukunft

Die Hofpfisterei ist die wohl bekannteste und beste Bäckereigruppe in München. Vom 16. Jahrhundert bis 1964 war die Bäckerei direkt im Herzen der Altstadt. Mittlerweile gehört der gesamte Block der Familie Inselkammer. Und diese hat in den letzten Jahren viel Geld investiert in die Modernisierung des Platzl Hotels und des Restaurants Pfistermühle. Wir haben das neue Konzept für Euch unter die Lupe genommen. In der Pfistermühle hat Tradition eine Zukunft.

Beeindruckend ist schon im Entrée die historische Eingangstür. Das Münchner Traditionsrestaurant eröffnete im vergangenen Jahr nach umfangreicher Renovierung und überrascht uns mit bester Küche. Bereits in dritter Generation verbinden Familie Inselkammer und ihr Team bayerische Gastlichkeit und traditionelle Stilelemente mit moderner Lebensart und neuester Technologie. Sanft und doch konsequent modernisierte die Familie zuerst die Lokale zum Platzl hin und schuf bereits im Jahr 2000 das Wirtshaus Ayinger. Dann folgte das Platzl Hotel und nun auch die Pfistermühle. Eine halbe Million Euro hat Peter Inselkammer in die Aufhübschung seiner Pfistermühle investiert. Heute steht am Platzl die Pfistermühle für gehobene bayerische Küche – Münchens einzig erhaltene Stadtmühle.

Und das Brot steht nach wie vor im Vordergrund in der Pfistermühle. Es gibt täglich frisch gebackenes Brot. Allerdings nicht mehr hausgebacken sondern von der Münchner Brotmanufaktur Schmidt. Und das ist richtig kross und köstlich! Und noch heute heißen die vier Stuben des Restaurants mit den alten Gewölbedecken deshalb „Raum Mühlstein“, „Raum Pfisterbach“, „Raum Erntekammer“ und „Raum Backstube“. Seit dem Umbau bezieht sich nun fast alles im Restaurant auf den Begriff Handwerk. Von der Inneneinrichtung und Dekoration bis hin zu den Lieferanten und der Arbeit in der Küche. 

Ein kleines Amuse Gueule zum Start in einen perfekten Abend.

Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer 

Als Vorspeise genossen wir: Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer | Zweierlei Schinken | geschrotetes Lieblingsbrot | Petersilien-Öl | Lauchkohle | Maldon Meersalz

Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter

Als Suppe kam eine Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter. 

Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano

Wir bekamen als Pastagang Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano. 

Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème |
geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce

Als Hauptgang begeisterte uns Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème | geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce. 

Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt

Wer erinnert sich noch an die Fernsehwerbung mit Joghurette? Die Pfistermühle hat ihre eigene Interpretation dieses Klassikers: Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt. 

Petit Fours

Bei der Auswahl aus der wirklich reichhaltigen und gar köstlichen Variation an Petit Fours war uns klar: Es entstand eine eine stimmige Symbiose aus Tradition und Zukunft, aus Altem und Neuem, aus echter Handwerkskunst, liebevoll gestaltete Details mit vielen Reminiszenzen an die vergangene Zeit als Getreide-Mühle. 

So wurde beispielsweise die ursprüngliche Wandvertäfelung aus alter Eiche erhalten, gelaugt und erstrahlt jetzt in neuem Glanz. In den vier Stuben geben die kleinen Details ihren individuellen Charme: Alte Mehlsäcke wurden für die Leuchtenschirme verwendet; die Weinkühler und die dazu gehörigen Ständer aus gedengeltem Stahl sind Sonderanfertigungen von bayerischen Handwerkern. Die Holzknöpfe der aus Büffelhaut-Anilinleder bezogenen Sitzbänke sind antik, die eigens entworfenen Leuchten sind mit einem Juteband von der Decke abgehängt, das extra angefertigt und mit passenden Riemen und Haken versehen wurde.

Ein imposantes Weinregal mit edlen Kreszenzen! So eine Wand hätte ich auch gerne… 🙂 

Das Besondere bei den Weinen: Wir bekommen die edlen Weine glasweise aus der Magnum für 7 Euro. Das ist ein exzellenter Service, denn Weine reifen grundsätzlich wesentlich besser in den grossen Flaschen, wie etwa einer Magnum, als in den kleinen Flaschen. Und so bekommen die Gäste wahrlich nur allerfeinste Weine für vergleichsweise wenig Geld. So einen Service bekommt man heutzutage selten geboten. 

Fazit:

Wir haben bei unserem Menü viel Vergnügen und erkennen, dass in dem neu gestalteten Restaurant Pfistermühle die Tradition mit Zukunft wunderbar vermählt ist.

Disclosure: Ganz herzlichen Dank an das Restaurant Pfistermühle für die Einladung! 

Service:

Was die Anderen schreiben:

Restaurants in München: Käfer-Schänke – Der Klassiker

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Perfekter Imagewandel! Bei Käfer bekommt man alles, was aussergewöhnlich ist. So hiess es einst, so heisst es heute. Einst: Das waren alle möglichen exotischen Früchte wie Ananas, Papaya und Mango und andere Produkte von weit her. Heute: Das sind besonders gut handwerklich gemachte Lebensmittel rund um München, aus Bayern, aus dem Alpenraum. Einkaufen oder Essen – das war, ist und bleibt außergewöhnlich. 

Der Umbau? Gelungen! Seit Herbst 2013 präsentiert sich das Stammhaus des Käfer-Imperiums im zeitgeistigen Look: heller, frischer und moderner. Elegantes Grau als Leitfarbe, dazu dezente Akzente in Silbergrün und Käfer-Rot. Der Kamin und die offene Lounge schaffen eine angenehme Gemütlichkeit im grossen Restaurantraum. Moderne Kunst an den Wänden verleiht dem Traditionshaus eine urbane Note. Das Herzstück ist jedoch der offene Küchenbereich – eine appetitanregende Mischung aus heimischer Küche und dem Viktualienmarkt. In geflochtenen Körben sind Saisongemüse und frische Kräuter üppig dekoriert und animieren den Gast zum Dialog mit der Küche. Und diese Kräuter haben wir bei unserem vorigen Besuch auf der Terrasse im Innenhof gesehen. Käfer kauft nicht mehr von den Produzenten, die am Weitesten entfernt sind. Käfer kauft von denen, die gleich um die Ecke sind und ganz kleine Mengen produzieren. 

Vom Vater zum Sohn, von Gerd zu Michael, vom 20. zum 21. Jahrhundert: Ja, um weiter an der Spitze zu gehen muss man sich permanent verändern. Als ich noch – damals als Student für TST – Table Service Team – für Käfer Party Service gekellnert habe, da hat Gerd Käfer als Senior gesagt, was zu machen ist und sein Junior Michael stand daneben und hat wie ein Schulbub ausgeführt, was Papi gesagt hat. Ob das hinter den Kulissen immer so friedfertig abging, wage ich mal zu bestreiten. Sah nicht danach aus. Aber das war eben Alte Schule versus Moderne Zeiten. Und was der Papa sagt, das macht man dann eben… 

Michael Käfer hat das Imperium seines Vaters nun schon seit ein paar Jahren übernommen. Und er hat den Laden komplett umgekrempelt, seine eigene Linie entwickelt, die sehr gut zu den Modernen Zeiten passt. Früher war alles etwas Besonderes, das von ganz weit her gekommen ist und nicht wirklich alltäglich war. Heute? Da bekommen wir alles im Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, whatever. Alles ist Massenware geworden. Was ist das ganz besondere Lebensmittel? Die Prioritäten haben sich geändert. Wir empfinden heute, dass genau die Lebensmittel, die aus der Umgebung kommen, die von ganz kleinen Bauernhöfen kommen, aus einer kleinen Produktion ganz speziell, ganz besonders, und besonders edel sind. Die kleine Münchner Bäckerei, der Freisinger Garnelen-Züchter – das sind die heutigen Top-Zulieferer. Mehr darüber erzähle ich Euch im Artikel über das Käfer-Food-Blogger-Meeting

Die Farben des Restaurants? Weg von Beige und Braun, hin zu Grau und Dunkelrot. Bei Käfer will man dem Zeitgeist voraus sein. Vor allem die berühmten Stuben, aber auch das Bistro und die Fleischabteilung im Laden erstrahlen in modernem Glanz… Selbst die Fassade ist frisch geweißelt (statt wie vorher in zartem Lachston) und das neue Lieblingsgrau taucht an Fenstern, Türen und Blumenkästen auf.

Die Menükarte des klassischen Restaurants Käfer-Schänke? Bauernente, Steaks aus dem Reifeschrank oder der berühmte Hummertopf: In der Käfer-Schänke mitten in der Münchener Innenstadt sorgen Mike Emmerz und André Wöhner in der Küche für die feine Qualität der internationalen Gerichte, für die das Haus bekannt und beliebt ist. Und doch ist es typisch Bayern: Die Käfer-Schänke ist Tradition und Moderne, die Käfer-Schänke ist Laptop und Lederhosen. Warum? Das seht Ihr bei unserem Menü. 

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Der Klassiker schlechthin: Das Rindertatar. Das Moderne: Trüffelcrème und eine Kartoffelschnitte dazu. Für einen simplen Starter haben wir schon eine ordentliche Portion auf dem Teller. Geschmacklich einwandfrei. 

Hummereintopf mit ausgelöstem Hummerfleisch im Champagnersud,
Kräuter-Panaché und Blumenkohl

Der Hummereintopf war mal etwas anderes zum üblichen Hummer. Ein Töpfchen mit köstlichem Hummerfleisch in Champagnersud ist eine grossartige Kombination aus Fischgang und Süppchen. 

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g, perfekt gereift und perfekt Medium-rare auf dem Lavastein-Grill zubereitet. Und auch sonst einwandfrei. Mit Beilagen, mit Saucen, mit allem drum und dran.. Wenn ich nicht sitzen würde, dann würden mir spätestens jetzt die Beine schwach werden… Dieses Kalbskarrée, diese Sauce, diese Qualität der Beilagen. Das Gemüse dazu ist köstlich und perfekt, aber hey, wir lieben das Fleisch! Saugut! 

Das Kalbskarrée ist nicht nur beim ersten optischen Anblick genau richtig. Der erste Schnitt: Das Fleisch ist perfekt rosa, saftig, genau à Point gebraten. 

Schokoladentraum von Valrhona

Göttlich leckeres Dessert: Der Schokoladentraum von Valrhona – Auf unserer Reise von Südfrankreich nach Deutschland sind wir eher durch Zufall durch den Heimatort von Valrhona gekommen. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir wohl einen oder gar zwei Tage rund um Valrhona und Hermitage zugebracht… Diese köstliche Mousse, diese herrlichen Petit Fours von Valrhona sind genau der göttlich süsse Abschluss nach einem wunderbaren Diner. Nun denn 🙂

Espresso und Petit Fours

Der edle Abschluss eines wunderbaren Abends in der Käfer-Schänke sind dann die Petit Fours und der Espresso. Alles kleine Häppchen, alles in der allerbesten Qualität, der höchsten Perfektion. Ein starker Espresso, süße Petit Fours – der perfekte Abschluss!

Die Käfer-Schänke ist nicht das moderne, hippe, coole Restaurant in München – aber es ist eines der klassischen, traditionellen und gut-münchnerischen Restaurants, die in dieser Stadt zum besseren Ton gehören. Die Käfer-Schänke ist mit Sicherheit kein Hidden Champion. Ganz im Gegenteil. Oder doch? Denn hier treffen sich die „Upper Tenthousand“ – doch in den 15  kleinen Séparées des Restaurants. Jede ist individuell dekoriert, trägt einen eigenen Namen und hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. In den kleinen und größeren Stuben, in denen Familien oder Gesellschaften ihre privaten Dinérs haben können, bleibt vieles unbeobachtet und ungehört. Perfekt also für geheime Geschäftsgespräche.

Service:

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Restaurants in München: Shanes Restaurant – Überraschende Gute Laune Küche

Hidden Champion: Wenn dieser Begriff auf einen Münchner Koch zutrifft, dann auf Shane McMahon. Der gebürtige Ire lebt seit 25 Jahren in Deutschland, seit 2009, also bald 10 Jahren führt er sein eigenes Restaurant. Die Location ist elegant, stylish und traumhaft gelegen: Im DERAG Living Hotel Prinzessin Elisabeth, direkt an der Isar.  Die erste Überraschung: Die Speisekarte.

Warum Shane McMahon weder im Michelin noch im Gault Millau Spitzenwertungen bekommt, erschliesst sich mir nicht. Seine Küche ist grandios, seine Lebensmittel sind von höchster Qualität und überall wird der eigene Geschmack bestens hervorgehoben. Shane ist ein Schüler von Bobby Bräuer und Hans Haas. Für ihn stehen die perfekten Zutaten im Mittelpunkt, darum herum Saucen und Zutaten, die dessen Geschmack hervorheben und umspielen, aber nicht erschlagen. 

Der doppelte Shane McMahon

Wer bei Shane einen Tisch reserviert, sollte gleich – so vorhanden – Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige Wünsche bekannt geben. Denn bei Shane McMahon gibt es keine Speisekarte. Es gibt immer nur genau ein Menü. Natürlich gibt die Kühlkammer immer noch ein paar Ausweichmöglichkeiten her und ein exzellenter Koch, wie Shane einer ist, der hat auch immer ein paar Alternativen zur Verfügung. Aber es gibt eben keine große Speisekarte. Ein Überraschungsmenü steht also vor uns. 

Rote Beete Mousse, Sumak Cous Cous, Tapioka Chip

Schon das Amuse Gueule stimmt uns auf den Abend ein. Shane McMahon ist bekannt für seine europäisch-asiatische Fusionküche, seine Gerichte, die er mit Raffinesse und Passion umsetzt. Für seine kulinarischen Kreationen holt er sich die Inspiration bei den täglichen Einkäufen am Markt. Die Großmarkthalle und der Schlachthof – beide liegen in unmittelbarer Nähe zum Restaurant. So haben der Küchenchef und sein Team die Chance, spontan zu sein und immer wieder Neues auszuprobieren. Was es bei Shane nicht gibt: Tiefkühlware und Konserven. Was es bei Shane gibt: nur frische Produkte, beste Qualität. Alles nach dem Motto: Just cook it!

Gepoppte Langusten, Kürbissalat, Avocado, Radicchio

Ein Spiel mit Aromen und Texturen ist dann auch schon die Vorspeise. Gemoppte Languste – einfach genial! Dazu der herbstliche, süssliche Kürbis und die leicht bittere, knackige Radicchio. Wunderbarer Einstieg! Dazu korrespondiert perfekt ein 2015er Mariana, Herdade du Rocim aus dem Alentejo.

Seeteufel unter der Blutwurstkruste, Champagnerkraut, Selleriepüree, Champagnerschaum

Auch die Kombination des schön festen Seeteufels mit dem crunchigen Blutwurst-Chip war grossartig. Im Glas brilliert dazu der 2012er Saunt-Aubin La Fontenotte von Marc Colin et ses Fils. 

Granatapfel Hagebutte Sorbet

Eine feine säuerlich-knusprige Erfrischung ist dann dieses Granatapfel-Hagebutte-Sorbet. 

Flanksteak vom Grill, Artischocken & Bohnengemüse, Pastinakenpüree

Shane ist Ire – und da darf ein Gang mit einem irischen Rind nicht fehlen. Hier ist es ein Flanksteak vom Grill mit herbstlichen Gemüsen wie Artischocken, Bohnengemüse und Pastinakenpüree. Diesen Gang flankiert ein 2013er Cascina Luisin Maggiur Barbera d’Alba. 

Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, Weisse Schokolade, marinierte Nektarinen

Der frische, fruchtige und leichte Abschluss kommt mit diesem Dessert: Einer Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, weisse Schokolade und marinierte Nektarinen. Das flüssige Gold im Glas ist die 2006er Auslese von Martin Pasler aus dem Burgenland. 

Der Weinschrank enthält einige beeindruckende Preziosen und erfüllt die Wünsche der Gäste mit Leichtigkeit.

Das Restaurant ist modern und eher nüchtern eingerichtet. Alles fokussiert sich auf die grandiose Küchenleistung, die perfekte Zubereitung der Lebensmittel. Shane McMahon hat nicht nur bei Bräuer und Haas gelernt, er hat seitdem einen grossartigen eigenen Stil entwickelt. Seine Küche macht gute Laune, jeder Gang des Überraschungsmenüs überrascht aufs Neue. Wie bereits erwähnt, Shanes Restaurant ist der wohl beste der Hidden Champions in München. 

Service:

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Restaurants in München: Bapas – Bayerische Küche häppchenweise geniessen

Weltweit sind Häppchen angesagt. Oder Fingerfood. Oder Sushi. Oder Tapas. Doch die deutsche Küche, vor allem die Bayerische Wirtshausküche ist berühmt für ihre großen Portionen, die mächtigen, kalorienreichen Gerichte. Fernab jeder Light-Food- oder Low-Carb-Philosophie. Im Bapas an der Münchner Leopoldstrasse geht das jetzt anders: Hier werden Bayerische Tapas serviert: eben Bapas. Der Name ist Programm. Es gibt von allem „a bissl was“.

Die Jungs vom Bapas hätten den Laden ja auch Bashi nenne können, klingt aber nicht so gut. Und Bapas klingt irgendwie lustig. Wie ein Franke, der mehrere Väter anspricht… 

Wiener Schnitzel vom Kalb, Kartoffelsalat, Preiselbeeren

Selbst der norddeutsche Fernsehkoch Steffen Henssler hat erkannt, dass „die bayerische Küche einen höheren Stellenwert als die norddeutsche“ hat.  Im Bapas werden bayerische Appetithäppchen zu Münchner Craftbier von Isarbräu kredenzt. Doch obwohl hier Wirtshausklassiker über den Tisch gehen, erinnern Konzept und Einrichtung so gar nicht an die klassischen Brauhäuser in der Innenstadt.

Lachstatar, Olivenöl, Zitrone

Das Motto des Restaurants steht auf einer Tafel über der Bar: „Liebling, ich habe das Essen geschrumpft.“ Die Idee dazu hatten die Betreiber Nicolaus Doerr (33) und Oliver Grober: Die beiden Münchner haben das ehemalige „Café Mauerer“ übernommen.

Nicolaus Doerr, Sebastian Kubary, Oliver Grober

Mit ihrer Idee wollen sie auch die etwas eingeschlafene Leopoldstraße wiederbeleben – beide haben mal zusammen in Schwabing gewohnt und wissen, dass die „Leo“ schon bessere Zeiten erlebt hat. Die Lage ist genial. Das Bapas liegt zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit. „Beim Tapasessen geht’s ums Teilen, Essen, Trinken, Reden und weil wir bayerisch am besten können, mussten es bayerische Tapas sein.“

Tafelspitzsalat, Kürbiskernöl, Mini-Brezn

„Das wichtigste am Tapas-Essen ist für uns das Kommunikative“, sagt Nicolaus. „Hier kommen Gruppen mit teilweise acht Leuten, sie teilen sich verschiedene Gerichte und reden bis zum späten Abend. Das ist schön zu sehen.“ Für das Küchenkonzept haben sich die Betreiber Unterstützung geholt: Daniel Schartner und Sebastian Kubary. Kubary bewies bereits im Berliner Hofbräuhaus sein Geschick für die bayerische Küche als er dort Küchenchef war. 

Lauwarmer Stremel-Lachs, Gurken-Spaghetti, Johannisbeer-Kren-Sahne

Sharing is Caring also. Je nach Lust, Appetit und Hunger bestellt sich jeder etwa 3 bis 8 Speisen, gleichzeitig oder nacheinander. Gerade mit Freunden zusammen ist der Tisch dann voll mit Töpfchen, Pfännchen und Schüsselchen. Und dann wird munter von allem etwas gegessen. 

Obatzter, Mini-Brezn

Das Konzept taugt nicht nur für eine Gruppe von Freunden, für verliebte Pärchen oder auch Business Meetings. Ich würde jederzeit mit ausländischen Touristen herkommen, die noch nichts von der bayerischen Küche wissen. Hier kann man mal locker eine kulinarische Rundreise durch Bayern machen. Von allem etwas und von allem nicht viel. Nach einem 8-Gänge-Menü ist man nicht vollgefressen – trotz der Kohlenhydrat-reichen bayerischen Küche. Und dann geht locker noch eine oder auch drei Portionen der Desserts rein. Meine weltbeste Mitesserin und ich teilten uns alle Gerichte partnerschaftlich – und kein einziges davon hat nicht geschmeckt, kein einziges war fehlerhaft. Im Gegenteil, sie waren alle perfekt, auf den Punkt und deutlich köstlicher als in so manchem traditionellen bayerischen Wirtshaus. 

Enten-Kroketten, rote Zwiebelmarmelade, Kerbel

Serviert wird nur beste lokale Qualität: Das Brot stammt von der Öko-Bäckerei Mauerer – die war zuvor drin, bzw. ist auch jetzt noch mit dem Bapas verbandelt – hochwertiges Fleisch von der Metzgerei Burr, die frischen Kuchen stammen von der Bäckerei Müller. Als Bier gibt es gezapftes Andechser vom Fass oder Tegernseer und Franziskaner sowie Isar Bier aus der Flasche. Dazu zahlreiche Gins und Fever Tree. 

Knusprig’s Wammerl, bayerisch Kraut, Mini-Semmelknödel

Das Bapas-Konzept kommt mit einem selbstbewussten Augenzwinkern daher. Innen gibt es in gemütlichem Ambiente 78 Plätze, auf der sonnigen Terrasse weitere 60 Außenplätze. Wer bayerisch-elegant speisen möchte, sollte hierher kommen. Schwarze Bar, bestückt mit teuer aussehenden Alkoholflaschen, dazu Designerlampen, schlichte Tische und weiche Stühle, an deren Lehnen die eine oder andere Designerhandtasche hängt. Ein Hauch von Münchner Schickeria liegt in der Luft. Allerdings nicht so, dass es unangenehm ist, nein, eher so, dass es Spaß macht.

Leberkas, Kartoffelsalat, Wachtelei

Einen kleinen Einblick gibt dies Video vom Kollegen Martin Schmitz / ganz-muenchen.de, der bei der Eröffnung dabei war – zu der wir zwar auch eingeladen, jedoch leider verhindert waren:

Bapas Salat
Daniels Buchteln …
… mit frischen Beeren
Schlosserbuam im Bierteigmantel in Rum eingelegt, Vanilleeis

Service:

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Restaurants in München: Colette – Tim Raue interpretiert Frankreich asiatisch

Ein typisch französisches Bistro – auf den ersten Blick. Eine exzellente Pariser Brasserie – auf den zweiten Blick. Doch erst beim dritten Blick, beim genaueren Hinschauen und Kosten erkennen wir die großartige Kombination von Frankreich und Asien – kreiert von Tim Raue. Ein Besuch in der Brasserie Colette in München. 

Seit Dezember 2015 ist der Berliner Sternekoch Tim Raue auch in der bayerischen Landeshauptstadt mit einem Lokal vertreten. Im Glockenbachviertel befindet sich die Brasserie Colette Tim Raue, ein Restaurant-­Konzept, für das Raue von den Tertianum Premium Residences als kulinarischer Berater angeheuert wurde. Das Restaurant mit seinem französischen Charme hat sich mittlerweile etabliert und gilt vielen als ein gastronomischer Hotspot in der Stadt. Wir waren bereits zur Eröffnungsparty eingeladen. Alles, was in der Gastronomie Rang und Namen hat, war vor Ort und Tim Raue sprang locker auf den Tresen und hielt seine Eröffnungsrede von oben. Damals war das Lokal rappelvoll, leckere Häppchen wurden rumgereicht und ich verbrachte ein paar nette Stunden. Zeit also, die Brasserie Colette auch kulinarisch unter die Lupe zu nehmen.

Die operative Umsetzung liegt in der Hand von Raues langjährigem Begleiter Steve Karlsch. 

Tim Raue verrät uns seine Gründungsidee für die Brasserien: Für das Tertianum versieht er französische Cuisine mit seiner typischen Handschrift und etabliert eine Wohlfühlküche, die jung und alt gleichermaßen anspricht, traditionelle Elemente urban neuinterpretiert und kulinarisch einfach zu verstehen ist. Das Colette erfreut sich so gerade in den Wintermonaten einer großen Beliebtheit für Essen in familiären Runden. Tim Raue freut sich über sein Publikum: „Ich finde es schön, dass in den Brasserien verschiedenste Generationen aufeinandertreffen. Das spricht für unser ausgewogenes Konzept auf gehobenem Niveau.“

Für die Bewohnerrestaurants wird dieses Konzept leicht abgewandelt. Tim Raue und der kulinarische Direktor des Tertianums Steve Karlsch arbeiten in sehr enger Abstimmung miteinander, um den hohen kulinarischen Anspruch an die tägliche Küche zu gewährleisten. Gerade in der Weihnachtszeit legt Steve Karlsch besonderen Wert darauf, die Bewohner rundum zu verwöhnen. „Wir greifen traditionelle Themen auf und geben uns besondere Mühe, jeden Tag mit gesunden und hochwertigen Menüs kleine Highligts zu setzen.“

Entenleberterrine, Röstbrot, eingemachte Früchte, Frisée

Wer wie Gott in Frankreich speisen möchte, muss nicht zwingend nach Paris oder in die Provence fahren. Das klassische französisches Brasserie-Konzept wurde neu interpretiert und bietet eine echte Wohlfühl-Küche mit sowohl traditionellen Elementen als auch kulinarischer Leichtigkeit und ist somit der ideale Treffpunkt für all jene, die die französische Küche kennenlernen möchten. So ist es nicht verwunderlich, dass man auf der Colette-Karte nicht nur klassische französische Gerichte wie Coq au vin oder Thunfisch Niçoise findet, sondern auch tolle neue Kreationen wie Rote Beete mit Jalapeno. Aber auch regionale Klassiker wie Spanferkel findet man auf der Karte, jedoch mit einem Hauch Extravaganz und neuen und überraschenden Kompositionen.

Salat Nizza, Thunfischsashimi, grüne Bohnen und Sardellenmayo

Doch auch die französischen Klassiker hat Tim Raue modern asiatisch interpretiert. Statt Thunfisch aus der Dose gibt es Thunfisch-Sashimi von der allerbesten Güte, das hartgekochte Ei ist von der Wachtel, die Sardellen befinden in der hausgemachten Sardellenmayonnaise, die grünen Bohnen sind knickfrisch, die Kartoffeln sind knackige Chips und auch die Mini-Tomate überrascht mit ihrer Textur. 

Pot au Feu de la Mer, Safran, Koriander, Knoblauch

Kabeljau, Vinaigrette mit Kapern und Estragon

Apfeltarte Chasseur, Karamell, Vanilleeis

Crème Brulée

Dass die Brasserie-Küche von Tim Raue außergewöhnlich gut ist, haben auch die Gourmetguides entdeckt. So gibt der Gault Millau 2018 schöne 14 Punkte und der Guide Michelin verleiht den Bib Gourmand, ein Zeichen für exzellente, sorgfältig zubereitete und preiswerte Küche. 

Wer noch Zweifel haben sollte, wird spätestens beim Betreten der Räumlichkeiten überstimmt, denn das tolle und elegante Interior-Konzept der Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek spricht für sich und lässt den Brasserie-Gedanken vollends aufleben. Das Ambiente ist sehr intim mit viel Holz und gedeckten Farben. Man sitzt auf mit Leder bezogenen Bänken, traditionellen Bistro-Stühlen oder auf Holzsitzen, die vor langer Zeit in einem französischen Zugabteil montiert waren.

Und der Name Colette? „Das ist eine Hommage an Madame Colette“, erklärt Raue. „Die hatte einen Crêpe-Wagen am Strand von Biscarrosse bei Bordeaux. Dort habe ich den perfekten Crêpe gegessen: mit Banane, gesalzener Butter und Vanille-Eis. Süß, salzig und cremig zugleich, und für immer in meinem kulinarischen Gedächtnis.“ Ehrensache, dass ein solcher Crêpe Colette unter den Desserts eine Sonderstellung einnimmt.

Tim Raue expandiert. Derzeit gibt es die Brasserie Colette in Berlin, München und Konstanz – jeweils in den Häusern der Tertianum Residenzen. Doch sind Tim Raue, Steve Karlsch und das Team offen für neue Locations. Die kleine Gruppe soll also wachsen, aber langsam. 

Herzlichen Dank an die Brasserie Colette für diesen köstlichen und informativen Lunch! 

Service:

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Hotel Bayerischer Hof München: Dine Around für Münchner Blogger

Jochen Benz, Sommelier des Jahres 2018, reicht mir ein Glas Ruinart Champagner. Jan Hartwig, 3-Sterne-Koch sowie Koch des Jahres 2016, reicht mir das Amuse Gueule. Irgendetwas hab ich richtig gemacht. Das Hotel Bayerischer Hof München hat Münchner Journalisten und Blogger zum „Dine Around“ eingeladen. Wir begeben uns auf eine Kulinarische Rundreise in einem der allerbesten Hotels der bayerischen Landeshauptstadt.

Innegrit Volkhardt, Geschäftsführende Gesellschafterin des Hotels Bayerischer Hof München, empfängt uns an einer langen Tafel im Garden Restaurant. Dieses Restaurant, mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichnet, liegt direkt neben dem 3-Sterne-Restaurant Atelier von Küchenchef Jan Hartwig. So können Köche und Kellner je nach Bedarf flexibel eingesetzt werden. 

Der Familie Volkhardt gehört das Hotel seit vier Generationen. 1897 kaufte Hermann Volkhardt den Bayerischen Hof und machte es zu einem der führenden Häuser Europas.  Nachdem das Haus im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört war, wurde es vom Großvater und Vater von Innegrit Volkhardt wieder neu auf- und ausgebaut. In den letzten Jahren hat Innegrit Volkhardt wieder viel in Modernisierungen und Umbauten investiert. Die Kulinarische Rundreise führt uns durch die interessantesten Bereiche.

Als Amuse Gueule serviert uns 3-Sterne-Koch Jan Hartwig ein „Perlmutt“ Austernmousse mit Champagner und Algen. 

Diese Kreation ist schon sehr außergewöhnlich, schmeckt köstlich, hat eine interessante Textur, jedoch bevorzuge ich persönlich lieber Austern in ihrer natürlichen Art. Diese Austernperle schmeckt nicht so intensiv nach Austern, ist somit also durchaus ein Gang für diejenigen, die nicht so gern Austern essen. 

Das Garden Restaurant ist als Wintergarten mit offenem Kamin und mit einer Innenhof-Terrasse gestaltet. Hier werden wir mit einer gefüllten Zucchiniblüte mit Burrata, Kichererbse, Mini-Aubergine und Thymian-Vinaigrette als Vorspeise begrüßt. 

Unsere Kulinarische Reise führt uns ins Trader Vic’s. Dieses polynesischen Restaurant gehört zur weltweiten Trader Vic’s-Gruppe, die derzeit 19 Restaurants auf der ganzen Welt führt. Das Outlet im Bayerischen Hof wurde bereits 1971 eröffnet und gehört zu den Klassikern der Stadt.  Bianca Murthy, Annette Sandner und Franz Kotteder warten schon gespannt auf den nächsten Gang. 

Unser Hauptgang ist ein rosa gebratenes Rinderfilet mit hawaiiarischem Kartoffelgratin und Gemüse aus dem Wok. Dazu gibt es den original Mai Tai, der Trader Vic kreiert wurde. 

Besonders beeindruckend sind hier die chinesischen Öfen, in denen das Rinderfilet vor dem Braten geräuchert wird. Das Trader Vic’s Restaurant ist mit 13 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. 

Unsere Tour führt uns anschliessend in einen komplett neu gestalteten Veranstaltungsraum. Die Bibliothek heisst nicht nur so: die vielen Bücher laden zum Lesen und Verweilen ein. 

Andere Veranstaltungsräume sind derzeit noch im Umbau.

Wir bekommen bei unserem Rundgang auch den Blick hinter die Kulissen. 

Ein eleganter und historischer Saal, der im Krieg nicht zerstört wurde, wird gerade mit sehr viel Liebe hergerichtet. 

Besondere Wertschätzung erhält hier das Parkett. Es lädt zum Tanzen ein, so ein Bodenbelag ist für Tanzbegeisterte geradezu ideal.

Weiter geht es in den Palais Keller, der einstmals ein Salzlager war. Heute ist es das rustikale bayerische Restaurant des Hotels. Allerdings ist dieses Restaurant selbst Kollegen, die sich bestens in der Münchner Gastronomie auskennen, komplett unbekannt. Hier unten, in die Katakomben des Bayerischen Hofes, verirrt sich selten ein Gast. Dieses Restaurant ist stark renovierungsbedürftig. 

Während wir uns an der Dessertvariation, bestehend aus Tiramisu von der Brombeere sowie Bayerisch Creme mit Zwetschgenkompott, laben, erfahren wir, dass der belgische Interieur Designer Axel Vervoordt diesem Restaurant im Jahr 2019 zu neuem Glanz verhelfen will. Der Designer hat bereits die Cinema Lounge und den neuen Eingangsbereich gestaltet und widmet sich derzeit den Konferenzräumen, die wir gesehen haben. So ein Hotel ist eben auch immer eine Baustelle. Und ein Grand Hotel wie der Bayerische Hof muss sich immer auch behutsam erneuern. 

Der Digestif wird in Falks Bar eingenommen. Zusammen mit feinsten Schokoladenkreationen geniessen wir verschiedene Portweine und Cognacs. 

Über den Dächern Münchens, in der Penthouse Garden Suite gönnen wir uns einen sommerlichen Sundowner, eine Sorbeitvariation mit Champagner. Der Ausblick von hier oben ist atemberaubend.

Diese Suite wurde ebenfalls von Axel Vervoordt gestaltet und bietet auf 350 Quadratmetern mehr als nur ein luxuriöses Zimmer.

Mit eigener Küche und Bar ist dem Designer eine spektakuläre Event-Location gelungen. 

Der Abschluss des Dine Around im Hotel Bayerischer Hof führt uns in den Jazzkeller des Hauses. Hier treten immer wieder weltberühmte Musiker auf. Wir lauschten den Klängen des Bluesmusikers Lucky Peterson & The Organization fest. Tamara Tramell.  Richtig schöne, coole Musik und ein perfekter Abschluss für einen abwechslungsreichen und interessanten Abend in einem der allerbesten Hotels der Stadt. So ein Kulinarischer Rundgang hat uns dieses Grandhotel in allen seinen Facetten deutlich näher gebracht. Herzlichen Dank an Innegrit Volkhardt und ihr Team vom Bayerischen Hof!

Service: 

Münchner Nachtkindlmarkt: Oh du Fröhliche!

Vom 23. November bis 23. Dezember öffnet zum ersten Mal der Münchner Nachtkindlmarkt im Innenhof des Lucky Who.


Nur wenige Minuten vom Odeonsplatz entfernt, in der Brienner Straße 14, gibt es erstmals einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art. Ohne Kitsch und Tand und garantiert Jingle Bells frei, dafür mit entspannter Funky World Musik von den Local Heroes, wie The Pretty Boy oder DJ Hotsauce.


Ein kleiner, aber feiner Platz mit einladender Bar in der Mitte und gemütlichen Marktbuden. Dort backen coole Jungs mit ganz viel Liebe (Hauptzutat) fluffig frische Naan Pizza Varianten wie „Aubergine Royal 1001 Nacht“ mit Baba Ghamoush, Sesam, Joghurt, Rucola und Granatapfel.

Oder „The Jewish Naan“, eine koschere Variante mit Rote Bete Hummus, Bunte Bete, Kichererbsen, Sprossen und Vinaigrette. Eine Gaumen- und Augenweide. Zum Niederknien gut ist auch die Variante mit Lachs, roten Zwiebeln und Kaviar. Aus den Töpfen der „Cooking Mamas“ nebenan brodelt und duftet es nach original Brazilian Soul Food. Serviert mit soviel heiterer Lebensfreude, dass man sich direkt in Rio wähnt. Samba auf dem Teller. Man sollte allerdings unbedingt noch etwas Platz für Süßes lassen, denn auch die legendäre Giesinger Zimtschneckenfabrik gibt sich die Ehre. Ob Schnecke pur, oder mit Vanillesauce und Heidelbeeren, ein zimtiges Wintergedicht. Dazu schmecken Winzer-Glühweine aus biodynamischen Anbau, Hot Mules, Hot Aperol und „My Eier“, ein sahniger Eierlikör mit Suchtpotenzial.

Das Besondere: 

Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Lucky Who hat „open end“ geöffnet und wenn es draußen zu kalt wird, können die Gäste im Club weiterfeiern. Dort wird an den Wochenenden ab 22.00 Uhr die Musik aufgedreht.

Fazit:
Echt hyggelig, der weihnachtliche Neuzugang – jetzt fehlt nur der Schnee.

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: 5×2 Freikarten zur Food & Life München 2018 zu gewinnen

Vom angesagten Independent Label über Designklassiker und Top-Marken bis hin zu individuell gefertigten Möbeln aus der Meisterwerkstatt –Besucher der Heim+Handwerk bekommen vom 28.11. bis 02.12.2018 auf dem Messegelände München bei über 1.000 Ausstellern alles was das Herz begehrt, um das eigene Zuhause nach den persönlichen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Parallel dazu bietet die FOOD & LIFE ein Genusserlebnis mit Köstlichkeiten aus handwerklicher Herstellung. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat fünfmal je zwei Freikarten für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 26.11.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Treffpunkt für Genießer auf der Food & Life

Wer dabei auf den Geschmack gekommen ist, sollte die parallel stattfindende FOOD & LIFE besuchen. In Halle C3 bieten mehr als handwerklich Spezialitäten. Manufakturen, Winzer, Brauer, Baristas, Starköche und Food-Experten laden ein, ihre kulinarischen Schätze mit allen Sinnen zu genießen. 

Die Ausstellungsfläche für Food-Start-ups ist in diesem Jahr noch größer und vielfältiger: Hier präsentieren handwerkliche Betriebe aus ganz Deutschland ihre frischen Ideen auf einer zentralen Fläche. Zu den weiteren Themen- und Aktionsflächen gehören „Bayern – Das Land der Genüsse“, die die Genussorte der Region und deren Spezialitäten präsentiert. Auf dem „MEAT Point“ erfahren Fleisch-Affine Wissenswertes über gutes Fleisch und bewussten Genuss. Im „Kaffeehaus München“ laden erfahrene Baristas zum Coffee Cupping ein, wobei der Geschmack von hochwertigem Kaffee bei unterschiedlichen Röstungen unter fachkundiger Anleitung verglichen werden kann. Abgerundet wird das Genusserlebnis durch ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorführungen, Workshops und Tastings.

Himmlische Rezeptideen aus dem Backstudio der Heim+Handwerk

Ein besonderer Anziehungspunkt wird das neue Backstudio der Heim+Handwerk in Halle B3. Für kleine und große Hobbybäcker ist die Showküche mit täglich neun Vorführungen ein wahres Schlaraffenland. Backprofis verraten den Besuchern ihre besonderen Tricks und Lieblingsrezepte: von einfachen Rührteigen über raffinierte Brotrezepte bis zu himmlischen Weihnachtsplätzchen. Stephanie Juliette Rinner von Mein Keksdesign zaubert zum Beispiel Lebkuchensterne mit Royal Icing Verzierung zum Aufhängen, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch am Weihnachtsbaum als dekorativer Schmuck toll aussehen. Bloggerin Doris Paesen sorgt für einen schokoladigen Backspaß für die ganze Familie und begeistert die Besucher mit ihrem Guglhupf.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
Welche 20 Star- und Sterne-Köche sowie Food-Blogger erwarten Euch auf der Kochbühne in Halle C3?

Mein Tipp: Auf der Homepage der Food & Life werdet Ihr mit Sicherheit unter dem Link zur Kochbühne schnell fündig!

Bitte sendet die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teilt mir dabei Eure Anschrift und E-Mail mit, sonst können  Euch die Tickets nicht zugesandt werden. Als Fan meiner Facebook-Fanpage könnte sich Deine Gewinnchance erhöhen…

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 5 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 26.11.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls ihr dann leider nicht gewonnen habt, könnt Ihr natürlich dennoch gern zur Messe gehen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und die Food & Life sagen „Prost!“ und viel Vergnügen auf der Messe!

Mehr Infos:

Die Heim+Handwerk und FOOD & LIFE haben vom 28.11. bis 2.12. 2018 täglich von 9:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Tickets sind auf der Messe erhältlich oder vergünstigt im Internet (13,- EUR). Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt. Für ihre kostenfreie, professionelle Betreuung ist ebenfalls gesorgt. 

Service:

Die Apokalypse naht! Oder: Wie wir mit Musik und Eis essen für den Frieden kämpfen können

Eiskalte Verführung! Köstliche kulinarische Kunst! Wenn die Apokalypse so schmeckt, dann kann sie gerne kommen! Gelber Safran, rosa Pfeffer, grüne Pistazien und Schokosplitter mit blauen Spirulina-Algen – so schmeckt die Apokalypse. 

Am 11.11.2018 kommt im Herkulessaal die eindrucksvolle Jazz-Kantate „Apokalypse“ des Münchner Komponisten und Umweltaktivisten Karl Feilitzsch zum ersten Mal seit den 50er Jahren zur Wiederaufführung. Das Musikstück und ein gleichnamiger Kunstfilm – beides seinerzeit als nachdrücklicher Appell für den Frieden eingesetzt – werden unter der Leitung des jungen Dirigenten Patrick Hahn in einer inhaltlich und visuell modernen Neuinszenierung im Herkulessaal zu erleben sein. 

Die Wiederaufführung der Werke am Gedenktag „100 Jahre Ende Erster Weltkrieg“ dient nicht nur der Erinnerung an Kalt Feilitzsch und sein außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement. Die Umweltorganisation Planet-for-the-Planet von Felix Finkbeiner steht zudem als Partner und Schirmherr zur Seite.

Den Geschmack der Apokalypse erleben wir an der Eisdiele Trampolin in der Kurfürstenstraße. Zumindest in Form einer Eiskreation namens Apo. Münchens Bio-Gelatier Stefano Santini hat Apo eigens für ein Musikereignis geschaffen: für Karl von Feilitzschs Jazz-Kantate Apokalypse, die am 11. November erstmals seit den 50er Jahren wiederaufgeführt wird. Zum 100. Jahrestag des Endes des ersten Weltkrieges.

Apokalypse ist das Hauptwerk des Komponisten und Umweltaktivisten Karl von Feilitzsch und eine eindringliche Warnung vor Krieg und Naturzerstörung. Bekannt ist Feilitzsch zum Beispiel für die (Trautonium-) Musik zum Münchner im Himmel. Ein Dachbodenfund seiner Tochter Angela Gräfin von Wallwitz gab den Anlass für die Idee, Apokalypse wieder auf die Bühne zu bringen: ein kurzer, avantgardistischer Kunstfilm zu der Komposition, der 1957 bei der Biennale in Venedig den dritten Platz gewann

Sie ließ den Film restaurieren, die Komposition in der Uraufführungsfassung von 1948 überarbeiten und aktivierte das Orchester KlangVerwaltung des Dirigenten Enoch zu Guttenberg, einem Schüler von Feilitzsch. Patrick Hahn wurde als musikalischer Leiter engagiert – der blutjunge Senkrechtstarter (*1995), der sein Operndebüt an der Staatsoper München mit der Neuproduktion von „Kannst du pfeifen, Johanna“ im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2017 gab und als Dirigent, Komponist und Pianist zahlreiche Wettbewerbe im In- und Ausland gewonnen hat. 

Sie kooperiert bei diesem Projekt mit der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik und der Landeszentrale für politische Bildung. Die „Apokalypse“ ist ein offizielles Schulprojekt, Schüler und Lehrer haben freien Eintritt.

Die Kantate mit stark rhythmisierenden Jazzelementen und Texten aus der Offenbarung des Johannes entstand aus Feilitzschs Erfahrungen im Russlandfeldzug des ersten Weltkrieges. Die Musik sei keine schwere Kost, sondern stehe dem amerikanischen Jazz der Dreißiger und Vierziger Jahre nahe.  Seit den 50er Jahren wurde das Werk nicht mehr aufgeführt. Feilitzsch hatte sich durch sein radikales Umweltengagement unbeliebt gemacht. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass der Hofoldinger Forst nicht dem Bau des Münchner Flughafens zum Opfer fiel.

Solche Zivilcourage fordert seine Musik ein. Feilitzsch drückt in seiner expressiven musikalischen Sprache die Dissonanzen der Welt aus.  Die Apokalypse thematisiert Tod, Gewalt, Vernichtung und ganz konkret zum Beispiel die Probleme Afrikas.  Angesichts der Dürre- und Migrationsthematik im Sommer 2018 könnte die Komposition kaum aktueller sein. Die Projekt-Verantwortlichen setzen diese Forderung mit dem Apo-Eis um: Wer eine Kugel schleckt, der spendet damit 50 Cent für Bäume. Das Geld geht an Plan-for-the-Planet. Diese Kinder- und Jugend-Initiative hat weltweit schon mehr als 70 000 jugendliche Klimabotschafter und hat sich zum Ziel gesetzt 1000 Milliarden Bäume als CO2 Speicher zu pflanzen.  Wer sich zwei Kugeln Eis gönnt, hat einen Baum gestiftet. Bis zum Konzert sollen es mindestens 750 Bäume werden.

Sebastian Draxlbauer, 13, Botschafter für Klimagerechtigkeit,  präsentiert das APO-Eis und die Apokalypse 

Vom Verkauf des Apo-Eis in der Eisdiele Trampolin in München-Schwabing fliessen 50 Cent pro Kugel an die Initiative Plan for the Planet. 

Die weltweite Kinder- und Jugendinitiative hat mittlerweile mehr als 70.000 jugendliche Mitglieder in 67 Ländern. Die Kinder wollen gemeinsam mit Menschen aus aller Welt1.000 Milliarden Bäume pflanzen, um CO2 zu binden und damit die Klimakrise abzuschwächen. 

Als Botschafter für Klimagerechtigkeit halten die Kinder und Jugendlichen, wie der 13-jährige Sebastian Draxlbauer, Vorträge vor Erwachsenen, fordern sie zum Handeln auf und kämpfen für ihre Zukunft. Karl Feilitzsch wäre begeistert von der Aktion, gehörte er doch ebenfalls in den 1960er Jahren zu den Mitgründern der ersten grünen Bürgerbewegung Deutschlands, „Die grüne Aktion“ in München. 

Termin

  • Sonntag, 11.11.2018, 18 Uhr

Programm

  • Kunstfilm „apocalypse“ (1955), Gisbert Hinke
  • Vortrag von Frithjof Finkbeiner (Vorstand „Plant-for-the-Planet“ Foundation) und Benedikt Eder (Botschafter bei „Plant-for-the-Planet“); Schirmherr: Felix Finkbeiner
  • Umbaupause mit Bewirtung im Foyer
  • Jazz-Kantate „Apokalypse“, Uraufführung der Neufassung (1972), Karl Feilitzsch

Besetzung

  • Musikalische Leitung: Patrick Hahn
  • Ensemble: Instrumentalisten des Orchesters KlangVerwaltung
  • Sprecher: Elna Lindgens, Christopher Robson, Stefan Wilkening
  • Tenor: Jürgen Sacher
  • Bariton: Christian Rieger
  • Chor: Mitglieder des Chors des Bayerischen Rundfunks
  • Dramaturgie: Margarete Adler-Koerber
  • Lichttechnik/-regie: Benedikt Zehm

Service:

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Jam-Session in Kultbar Lardy: Linley Mack & Friends rocken Schwabing

Linley Mack Friends Lardy Fotograf Sigi Jantz 01
Revival einer Legende: Die Kultbar Lardy war in den späten 90er Jahren ein absoluter Szene-Treffpunkt. Ich erinnere mich, dass in den Münchner Gazetten die Story stand, dass angeblich ein damals sehr bekannter Münchner Fußballspieler seinen Ferrari mit dem Kennzeichen M-OK 1 genau vor der Tür auf dem Gehweg abgestellt hatte – und neben dem Knöllchen noch eine saftige Strafe an den Verein zahlen durfte, da damals Opel zu den Dienstfahrzeugen gehörte. Tempi passati. Es wurde still ums Lardy, es war einfach nur eine nette Cocktailbar. Doch die neuen Pächter geben jetzt Vollgas: Linley Mack & Friends @ Lardy: das heißt New Yorker Club Feeling in Schwabings Kultbar Lardy! Feinste handgemachte Livemusic, große Stimmen, cooler Bass, lässiger Saxophon-Sound, virtuose Keyboard-Klänge, rockige Gitarren-Töne, jamige Drums, groovendes Publikum. Ein wahrer Melting Pot an kreativer Stimmung: Künstler, Musiker, Kreative, Szenegänger und Partypeople kommen, um dem Einerlei der Münchner Club-Szene zu entfliehen und echte handgemachte Musik auf höchstem Niveau zu hören und zu feiern – inklusive cooler Drinks und kulinarischen Köstlichkeiten.

The best of Soul, Funk and R&B steht auf dem Programm und der Gastgeber Linley Mack (Bass) rockt mit seinen Musiker-Freunden Sinisa Horn (Keyboard), Götz Grünberg (Saxophon), Orlando De La Torre (Gitarre & Gesang), Sava (Drums) und der Sängerin Dena Davies los. Erst jazzig-sanft, damit sich die Gäste noch mit frischen Tapas stärken können, dann fetzig-funkig, dass keiner mehr ruhig sitzen bleiben kann. Von 21 Uhr bis nach 24 Uhr heizen die Tonkünstler den Gästen aufs Feinste ein. Zur Party im Anschluss rockt der Meister Linley Mack die Turntables selbst – bis um 2:30 Uhr die letzten Gäste erschöpft aber glücklich nach Hause gehen. (mehr …)

San Daniele Pop Up Store: An der Klaue sollt Ihr sie erkennen!

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Leicht und luftgetrocknet. Weich und würzig. Wer denkt bei diesen Attributen an Schinken? Nein, nicht der kräftige, fette, geräucherte Schinken, wie wir ihn in aus dem Schwarzwald her kennen. Wie so vieles, so verstehen die Italiener auch den Schinken elegant herzustellen. Er braucht halt etwas mehr Zeit. Und davon haben die Italiener ja bekanntlich genügend. Zumindest für das Reifen von Lebensmitteln, sei es Fleisch, Wurst oder Käse. Südlich der Alpen, südlich von Österreich, östlich vom Trentino und westlich von Slowenien liegt die Region Friaul-Julisch-Venetien. Sie besticht durch ihre Mischung aus ungestümen, unwegsamen, ja fast ungastlichen Gebirgen im Norden und der sanften, weichen, welligen Landschaft am warmen Mittelmeer. Friuli Venezia Giulia ist nicht so touristisch wie Südtirol, ist nicht so bekannt wie Venetien, ist aber auch nicht über Jahrzehnte in der Entwicklung gebremst wurden wie Slowenien. Von hier kommen tolle Weißweine wie der Friulano. Und der berühmte San Daniele Schinken. Diese leckeren Spezereien präsentierte die Region in einem Pop-Up-Store in München.

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Ok, was ist ein Pop-Up-Store? Nichts anderes als ein Laden, der nur eine kurze Zeit offen ist. Der extra nur für einen ganz bestimmten Zweck für ein paar Wochen oder Monate existiert. Wir kennen das ja schon von irgendwelchen Sonderangebots-Rabatts-1Euro-Läden. Eben noch war hier ein Drogerie-Markt, heute ist es ein Trachten-Shop, weil es kurz vor dem Oktoberfest sein mag, morgen ist es ein Matratzen-Outlet.

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Diese Masche hat die Region Friaul-Julisch-Venetien aufgegriffen und unterstützt ihre Produkte mit Pop-Up-Stores. Eben noch gab es diesen Laden in Mailand, dann in London, jetzt in einer ehemaligen Eisdiele in München und morgen in irgendeiner anderen Stadt in Europa. Oder vielleicht in Japan? Man weiss es noch nicht.

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Ich besuchte kürzlich den San Daniele Pop Up Store in München. Das Consorzio del Prosciutto die San Daniele präsentiert zusammen mit dem Consorzio delle DOC del Friuli Venezia Guilia die bekanntesten Spezialitäten der Region Friaul-Julisch Venetien. In bester Lage, direkt am Gärtnerplatz im Glockenbachviertel, lockt der Laden mit frischem Schinken und Weinen aus Friaul. Wer will, der kann hier auch zum Master ausgebildet werden, im Hinterzimmer gibt es Kurse über die Besonderheiten von Schinken und Weinen. Ich liess es mir nicht nehmen, an so einer Masterclass teilzunehmen. Und ich habe eine Menge über diesen leckeren Schinken gelernt. (mehr …)

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg: Gourmet-Restaurant eröffnet vor den Toren Münchens

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Bewegung in Münchens kulinarischer Diaspora: Starnberg und sein See sind für den Münchner das, was für den Berliner die Ostsee ist: die Badewanne. Doch während der Bewohner der Bundeshauptstadt kulinarische Gaumenfreuden auf Gault-Millau und Michelin-Niveau in Berlin und an der Ostsee genießen kann, hat der Münchner nur seine Landeshauptstadt. Rund um den Starnberger See herrscht die schöne, klassische, traditionelle Bayerische Gemütlichkeit. Bauernbarock, deftig, bayerisch eben. Doch jetzt soll Leben in das kulinarische Einerlei kommen. Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg will gerne aufschließen in die Liga seiner weltberühmten Namensvettern in Hamburg und München und eröffnet zum Herbst 2012 ein Gourmet-Restaurant. Leider verhinderten die Architekten des Hauses die schönste Location: Mit öffentlichen Bereichen auf dem Dach für Restaurants und Wellness wäre das Haus schon von Anfang an ein echter Hingucker gewesen. Doch so ist es bisher nur ein nettes Businesshotel am Rande Starnbergs, ideal für Konferenzen, Seminare, Tagungen. Das soll sich nun ändern.

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Während in wirtschaftlichen, finanziellen Krisenzeiten andernorts die Gourmet-Tempel eher weichen müssen, wird hier der Trend umgedreht. Es soll das Gourmet-Restaurant werden vor den Toren Münchens. Mit einem einzigartigen Konzept und einem Neubau will das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg dem Ziel näherkommen, einen Eintrag im Gault-Millau zu erlangen. Im Herbst 2012 wird der edle Anbau eröffnet. Moderne Architektur und kontrastreiche Akzente schaffen Raum für kulinarische Höhenflüge. Noch hochwertiger, noch kreativer, noch außergewöhnlicher – Service und Qualität sollen nach Unternehmensangaben bzw. -wünschen die Gäste zum Staunen bringen. Endlich also müssen die reichen Starnberger nicht mehr bis nach München fahren, um z.B. im Tantris speisen zu gehen. Ich sehe schon: Ich muss hier wohl mal mit einem VSR-Mitglied essen gehen. (mehr …)

Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner: Neuer Markenbotschafter von Juwelier Rüschenbeck

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Gerhard und Wilhelm Rüschenbeck, die Inhaber des Familienunternehmens Juwelier Rüschenbeck in Münster, kooperieren mit Thomas Bühner. Der Sternekoch vom Gourmet-Restaurant la vie in Osnabrück wird zukünftig das Haus Rüschenbeck als Markenbotschafter repräsentieren. Bühner wurde Ende 2011 mit dem dritten Michelin-Stern geadelt und gehört zur Elite der besten deutschen Köche.

Kunden des Gourmet-Restaurants la vie und von Juwelier Rüschenbeck dürfen sich auf exklusive Veranstaltungen, Private Sale-Events im Restaurant la vie und den „Diamond Service“ von Juwelier Rüschenbeck freuen.
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Schottenhamel: 15 Gänge Menü zum Pinakothek-Kunstevent „PIN“

Zum „PIN“ Fest am 19. November 2011 in der Pinakothek der Moderne in München gibt es gastronomische Highlights. Für das leibliche Wohl der mehr als 1.000 hochkarätigen und kunstinvolvierten Gäste der deutschlandweit größten privaten Förderaktion für eine einzelne Kunstinstitution ist Schottenhamel Catering um Michael P. Schottenhamel verantwortlich. Doch leider geht aus den mir vorliegenden Infos nicht hervor, ob das 15-Gänge-Menü als gesetztes Essen oder als „flying buffet“ gereicht wird.

Schottenhamel Catering Küchenchef Philipp Bergk sammelte seine Erfahrungen bei Eckart Witzigmann, Otto Koch, Stefan Marquard und Frank Heppner. Um den Geschmack der Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Medien zu treffen, kombinieren die Köche vom Schottenhamel Catering Bodenständiges mit asiatischer, europäischer bis mediterraner Küche. Die hochwertigen Gerichte werden frisch zubereitet, sind international, kreativ und abwechslungsreich. (mehr …)

Lawinen aufgepasst: München informiert sich beim Lawinenabend

Alpen und Lawinen – leider gehört beides zusammen. Jedes Jahr werden in den Bergen Menschen verschüttet, manche werden gerettet, zuviele sterben. In Bayerns Landeshauptstadt München gibt es viele Bergsteiger. Nicht nur, weil es extra Kurse an den Münchner Hochschulen gibt, sondern natürlich auch, weil die Alpen so dicht an über 1 Mio. Einwohner liegen. Darum wird erstmals in der deutschen Bergsteiger-Hauptstadt München, der Münchner Lawinenabend präsentiert. Europas beste Lawinenexperten stellen am 03.12.2011 im kleinen Festsaal des Paulaner am Nockherberg ihre Thesen der „10 entscheidenden Lawinenmuster“ vor und geben reichlich Anwendertipps für einen sicheren Winter.

Rudi Mair und Patrick Nairz haben bereits letzten Winter mit ihrem Buch „Lawine“ für Furore gesorgt. Die beiden Lawinenexperten kommen darin zu dem Schluss, dass es 10 entscheidende Gefahrenmuster gibt, die für die meisten Lawinenunfälle verantwortlich sind. Ihre Theorie findet sich ab dem kommenden Winter im Tiroler Lawinenlagebericht wieder: Neben den bewährten Informationen erfolgt künftig ein Hinweis auf das aktuell vorherrschende Gefahrenmuster. (mehr …)

junge frank’n: Degustation des deutschen Primeurs auf Münchens Viktualienmarkt am 09.11.2011

Junge Franken - Degustation München ViktualienmarktEs muss nicht immer Beaujolais sein. Der Primeur aus dem Frankenland nennt sich kurz und knackig „junge frank’n„. Obwohl ja „franggn“ passender wäre… Eine Woche bevor die berühmten französischen Jungweine präsentiert werden dürfen, gibt es schon erste deutsche Tropfen dieses Jahres zu degustieren. Am Mittwoch, dem 9. November, um 13 Uhr, treffen die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 im Herzen der Landeshauptstadt ein, wo die Münchner sie gratis probieren können. Der neue Jahrgang präsentiert sich mit pikant-frischem Müller-Thurgau, fruchtigem Rotling und saftig-samtigem Rotwein.

Wo?
– im Biergarten des Pschorr vor der Schrannenhalle,
– am Tretter-Standl mitten auf dem Markt,
– bei Retters Weinschmecker, Frauenstraße 12.

Auf einem roten Traktor, in Begleitung von sechs fränkischen Weinprinzessinnen, fährt Andreas Oehm, Vorstand der Winzergemeinschaft Franken, auf dem Viktualienmarkt vor, um die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 zu präsentieren. (mehr …)

Le Gourmand Gewinnspiel: 3×2 Tickets für die eat&STYLE in München zu gewinnen!

eat STYLE LogoIn wenigen Wochen dreht sich in München wieder alles um die Themen Essen, Trinken, Dekoration und Stil: Deutschlands größtes Genuss-Event eat&STYLE gastiert vom 11. bis 13. November 2011 bereits zum vierten Mal in der bayerischen Metropole. Und drei meiner Leser bekommen die Chance mit Begleitung den Event zu besuchen. 3×2 Freikarten könnt Ihr heute bei mir hier gewinnen.

Neu sind dieses Jahr nicht nur Themenwelten wie die homestyle oder die Familienküche, sondern vor allem die Location: Erstmals präsentiert sich die Genussmesse in der stylishen Zenith-Kulturhalle. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist das Kochtheater im angeschlossenen Kesselhaus, wo TV-Köchin Léa Linster als eine von vier eat&STYLE-Starköchen in zwei Kochshows auftritt.

Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre war für den Veranstalter G+J Foodshow schnell klar: Nach München kommen wir wieder! Nur der passende Ort musste noch gefunden werden, denn schließlich verlangt eine Veranstaltung, die das Wort „STYLE“ im Namen trägt, einen adäquaten Rahmen. Mit der Zenith-Kulturhalle und dem angrenzenden Kesselhaus hat die Suche ein Ende, denn das ehemalige Industriegelände, das in seiner fast hundertjährigen Geschichte schon als Presswerkstatt der Kruppschen Geschützwerke, Kesselschmiede für Lokomotiven und S-Bahn-Reparaturwerkstatt diente, besticht durch außergewöhnliche Atmosphäre. Nach aufwendiger Renovierung finden in den teilweise denkmalgeschützten Bauwerken heute Konzerte, Filmpremieren und Sportevents statt – und die eat&STYLE.

Drei meiner Leser können jetzt sofort Tickets für zwei Personen gewinnen – sie müssen nur eine Frage per E-Mail oder Twitter beantworten: (mehr …)

Le Gourmand Gewinnspiel: 3×2 Tickets für die eat&STYLE in Köln zu gewinnen!

eat STYLE LogoDas Warten hat ein Ende: Ab sofort gibt es Tickets für die eat&STYLE 2011 zu gewinnen! Schon im Juli hatte ich es Euch ja schon hier vorab angekündigt: Ich verlose diesmal 3×2 Tickets für die eat&STYLE in Köln. Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2006 ist die Stadt am Rhein das Aushängeschild der Veranstaltungsreihe, und vom 4. bis 6. November 2011 lädt die eat&STYLE wieder Genießer und Hobbyköche zum Probieren, Einkaufen und Mitkochen ein.

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Neben einem randvollen Showprogramm mit prominenten Star- und Sterneköchen wie Tim Mälzer oder Stefan Marquard, zahlreichen namhaften Ausstellern und stilvollen Design-Ideen erwarten die Besucher viele spannende Neuheiten und Themenwelten wie der homestyle-Bereich, die Länderküche, das Weindorf oder eine noch größere BEEF! Men’s World.
Drei meiner Leser können jetzt sofort Tickets für zwei Personen gewinnen – sie müssen nur eine Frage per E-Mail oder Twitter beantworten: (mehr …)

Restaurants in München: EAT. Life Kitchen: Trendiges Lokal mit euroasiatischer Cross-over Küche in München eröffnet

Eat_Life_Kitchen_Okt2011_02Bestellen per iPad2. Und dennoch bleibt der Gesprächspartner, die Begleitung, mit der man gerade essen geht, im Blickfeld. Nicht das Internet steht im Mittelpunkt, sondern das Essen, das Gespräch, der oder die gegenüber. München hat eine neue coole Location, in der das Essen gehen stylish, modern und absolut up-2-date daher kommt. Das Restaurant EAT. Life Kitchen an der Ecke Luisenstrasse und Karlstrasse ist nicht nur ein neues Lokal. Es ist ein neues Konzept, ein Trendsetter, eine gelungene Symbiose aus klassischem Restaurant, teuren Fast Food-Tempeln wie Vapiano und gesundem, leichten Essen.

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Die Location ist bekannt: erst vor kurzem schloss der Starkoch Frank Heppner hier sein Momo. Ich besuchte ihn dort im April 2010 zur Präsentation eines seiner tollen Kochbücher. Doch Frank Heppner konnte sich bzw. sein Restaurant, seinen Kochstil leider nicht in München durchsetzen. So verliess er München in Richtung Essen. Mal sehen, was er dort aufzieht. Die Münchner Location stand lange leer. Hin und wieder kam ich an der Ecke vorbei und wunderte mich, warum so eine gute Lage noch keinen neuen Betreiber gefunden hat. Jetzt ist er da. Und was für einer. Ein tolles Konzept, anders als alle anderen und doch irgendwie bekannt. (mehr …)

München und sein Viktualienmarkt: Gratwanderung zwischen Tradition und Modernisierung

Abriss und Neubau oder behutsame Modernisierung? Für viele Touristen in München gehört der Viktualienmarkt mit seinen vielen kleinen Marktstandln zum Stadtbild und zum Pflicht-Besuchsprogramm dazu. Neben Marienplatz, Frauenkirche, Englischer Garten und noch manchem mehr ist der Viktualienmarkt eine der zentralen traditionellen Einrichtungen. Frische Waren aus nah und fern, kleine Buden, grantelnde Marktleute, in der Mitte ein Biergarten – das hat ein typisch Münchnerisches Flair. Wer in München etwas auf sich hält, geht am „Vikimarkt“ einkaufen. Frischer – und auch teurer – bekommt man die Waren sonst nirgends. Doch könnte das bald vorbei sein. Oder doch nicht? Der TÜV Rheinland hatte den totalen Abriss der Buden empfohlen. Das gab natürlich einen großen Aufschrei in der Bayerischen Landeshauptstadt. Jetzt hat das Kommunalreferat entschieden: ein behutsamer Umbau wird vorgezogen. Doch was heißt das?

Dass eine Sanierung der Märkte zwingend notwendig ist, steht außer Frage. Die Probleme, u.a. in den Bereichen Brandschutz, Hygiene, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Warenschutz- und -präsentation sowie Logistik und Infrastruktur sind schwerwiegend und umfassend. Ohne eine vollständige Überplanung, unter Berücksichtigung von Marktstruktur und Marktcharakter, ist der Erhalt und Betrieb der Märkte nicht gesichert.
Direkt neben dem Viktualienmarkt steht die Schrannenhalle. Auch diese wartet auf ein erfolgreiches Konzept und soll in diesem Herbst einen Neuanfang starten. Mal sehen, wie lange sie diesmal offen hat und wann sich welche Anwohner und Händler beschweren… (mehr …)


GAP

Ozapft is‘ – Willkommen zum Oktoberfest 2011 in München!

„Auf eine friedliche Wiesn!“, mit diesen Worten eröffnete Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gestern das Oktoberfest 2011. In den nächsten zwei Wochen werden wieder Massen an Touristen in München erwartet, Unmengen an Bier gesoffen, Hendl und Ochsen verspeist und Alkoholleichen von der Strasse geschafft. Der übliche Wahnsinn eben. Nach einigen Jahren München bin ich das schon gewöhnt. Zwei Wochen Extrem-Karneval mit Tracht und Volksmusik. Kurz nach der Eröffnung war ich gestern auch im Schottenhamel drin. Heino lief mir über den Weg. Dazu passend bringe ich hier gern nochmal den Rammstein-Haindling-Verschnitt.

Schon 2008 hatte ich hier „Bayern – des samma mir!“ verlinkt. Doch mittlerweile hat Youtube dies Video gesperrt wegen der GEMA-Ansprüche von Sony Music. Dann nehmen wir eben MyVideo:


Rammstein – Bayern Da samma Mia – MyVideo

Also: Oans – zwoa – gsuffa! Prost mitanand!

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Oktoberfest 2011: Überteuerte Preise, ausgebuchte Hotels? Citysam erforscht Trends und Meinungen

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Am 17. September öffnet das 178. Münchner Oktoberfest. Das Tourismusamt München erwartet etwa sechs Millionen Festbesucher. Die Citysam AG hat den Markt unter die Lupe genommen. Wie jedes Jahr kritisieren Besucher und Medien die Preisgestaltung der örtlichen Hotels. Bei genauerer Betrachtung erweist sich diese Kritik jedoch als einseitig: Denn die Preise orientieren sich an der Nachfrage, garantieren kurzfristige Verfügbarkeiten und sind im Vergleich zu anderen Metropolen angemessen. Und nach Auskunft der örtlichen Verbände sind selbst kurzfristig noch freie Zimmer zu akzeptablen Preisen zu haben.

Die zum Teil recht harte Kritik an den angebotenen Unterkünften ist eindeutig: Hotelpreise werden als Wucher bezeichnet, die Zimmer gelten als überteuert. Wer so argumentiert, betrachtet allerdings nach Ansicht der Citysam AG die halbe Wahrheit: Zwar erreichen die angebotenen Zimmer pünktlich zur Wiesn oftmals das Doppelte ihres üblichen Preises, jedoch dient diese Maßnahme zur Regulierung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Während der Festtage suchen rund vier Millionen Menschen nach Übernachtungsmöglichkeiten in der bayerischen Hauptstadt. Insgesamt bietet München allerdings nur eine Hotelkapazität von rund 50.000 Betten.

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„Natürlich sind die Hotelzimmer zum Oktoberfest nicht so günstig wie sonst. Die Preise aber dürfen bei entsprechender Nachfrage durchaus angepasst werden und sind – insbesondere im Vergleich zu den Hotelpreisen anderer europäischer Großstädte – noch immer angemessen.“, äußert sich Thomas Horn, Vorstand der Citysam AG. (mehr …)

Parkour-Rucksack Fastbreak: Der coole Rucksack für den Großstadt-Dschungel – oder auch den richtigen

Outdoor-Klamotten für Extremsportler: So einen coolen Rucksack hätte ich auch in Kolumbien gut gebrauchen können: bei Tagesausflügen in den Dschungel. Oder hier im täglichen Leben in München: beim Radln und Laufen durch den Münchner Großstadtdschungel. Klein, handlich, fest anliegend und behindert nicht bei irgendwelchen Bewegungen. Selbst in Extremsituationen bleibt er am Mann bzw. der Frau. Eingeführt wird der Parkour-Rucksack Fastbreak mit einem Actionvideo – ganz im Sinne des viralen Marketings. Denn bei diesem Actionfilm steht nicht etwa der jugendliche Parkour-Läufer im Mittelpunkt, sondern sein Rucksack.

Noch bevor die neuen Parkour-Rucksäcke für Furore sorgen, setzt die Marke auf eine neue Welt: Am 6. September ging der kürzeste Actionfilm der Welt on air. (mehr …)


GAP

Restaurants in München: Greeny’s: Ist das Konzept tot, weil keiner Bio-Fast Food essen will?

Greenys_Muenchen_Final_2011_01Null Bock auf Bio? Bioessen nein danke? Aber ein bisschen gesund soll es dann doch sein? Münchens erstes Bio-Fast Food Restaurant Greeny’s ist schon wieder verschwunden, bevor das Konzept überhaupt richtig lief. Wo bis vor kurzem noch der erste und einzige Laden von Greeny’s Salads & More stand, bewirtet jetzt Dean & David. Das Konzept der Greenys-Gründer Maximilian und Alexandra Schiedt wurde noch nicht einmal zwei Jahre alt. Mein Bericht von der Eröffnung im Herbst 2009 steht hier.

Greeny's Bio Fast Food Muenchen LogoDabei war die Ansage bei der Eröffnung im September 2009 eindeutig: In den nächsten fünf Jahren planten die Unternehmer von Greeny’s Salads & More insgesamt 30 Trend-Restaurants in allen großen deutschen Städten zu eröffnen. Nix is‘, aus is‘.

Zumindest fügt sich das neue Lokal weiter in die „grüne Meile“ Münchens ein. Denn die unmittelbaren Nachbarn haben alle grüne Logos: Gravis, E-plus, Freenet und der Deutsche Alpenverein DAV. Auch die Farben von Dean & David sind hauptsächlich grün.

Was sind die Gründe für das schnelle Aus von Greeny’s? (mehr …)