Kochlust Pur II: Provencalische Lammkeule in der Kräuterkruste mit Thymianjus

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Getreu dem Motto, ein Kochbuch nur wirklich dann empfehlen zu können, wenn ich zwei Rezepte daraus nachgekocht habe, kredenze ich Euch heute ein weiteres Osterrezept: Das Lamm aus dem Kochbuch Kochlust Pur II. Was die Forelle für den Karfreitag, das ist das Osterlamm für den Ostersonntag. Auch wenn es schon eine Weile her ist, dass wir Ostern hatten. Doch dies leckere Lamm würde ich jederzeit wieder so zubereiten. Und Ostern kommt bestimmt bald wieder. Außerdem: der „long tail“ des Internet wird Euch diesen Artikel beim vor-österlichen Suchen dank des großen Gedächtnisses von Google rechtzeitig wieder vor Augen führen. Und ich möchte Euch doch gern nochmal dies edle Kochbuch ans Herz legen: Kochlust Pur II von den Bio-Hotels.

In dieser kulinarischen Reise durch die Mitgliedshotels der Kooperation lernen wir nicht nur Spezialitäten der Regionen kennen, sondern auch Vorlieben der jeweiligen Köche. Tolle Fotos, einfach nachzukochendende Rezepte und das Eßvergnügen hinterher – so muss es sein! Das erste Rezept hatte ich kürzlich erst hier besprochen.

Ich hatte auf meinem Wochenmarkt ein wunderschönes Stück Lamm erworben sowie diverse leckere Zutaten. Ein wunderschönes Festtagsrezept gibt den passenden Rahmen. Im Kochbuch Kochlust Pur II wurde ich bei den Rezepten vom Bio-Hotel und Therapiezentrum Eggensberger fündig. Der Lammbraten in Kräuterkruste ist nach Aussage des Hotels ein Beispiel, wie Kräuter mit rosa, zartem Fleisch zu einem besonderen Erlebnis für den Gaumen werden.

Was brauchen wir?

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Kochlust Pur II: Provencalische Lammkeule in der Kräuterkruste mit Thymianjus: Die Zutaten

  • 800 – 1.000g frische Lammkeule
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Thymian, Rosmarin
  • Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lauchstange
  • Brühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml kräftiger Rotwein
  • etwas Stärke

Für die Kruste:

  • Thymian, Rosmarin, Petersilie, Basilikum, Kresse (alles möglichst frisch)
  • Brösel von 3-4 trockenen Vollkornsemmeln
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • Dijonsenf

Und was machen wir jetzt damit?

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Kochlust Pur II: Provencalische Lammkeule in der Kräuterkruste mit Thymianjus: Das Rezept

  • Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Olivenöl und gepressten Knoblauch vermischen.
  • Die Lammkeule damit würzen und einreiben. Die Keule von allen Seiten scharf anbraten.
  • Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie und Lauch putzen, waschen und in grobe Würfel schneiden.
  • In einer feuerfesten Form (Bräter, am besten von Le Creuset) zusammen mit der angebratenen Lammkeule und etwas Brühe bei 180°C ca. 45-60 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  • Für die Kruste die Kräuter waschen, zupfen und fein hacken. Semmeln fein reiben und mit den Kräutern mischen; mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Keule 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen, mit dem Dijonsenf einpinseln und in der Kräuterpanade wenden. Die Kruste allseitig gut andrücken und wieder für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.
  • Das Gemüse aus dem Bräter wenn nötig noch ein wenig anrösten, Tomatenmark dazugeben und mitdünsten, mit Rotwein abgießen und mit Brühe auffüllen, aufkochen. Lorbeerblatt, Pfefferkörner Nelke, Koriander und Thymian mitköcheln und die Sauce einreduzieren lassen. Alles durchmixen und mit etwas kalt angerührter Stärke binden, abschmecken und anrichten.
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Kochlust Pur II: Provencalische Lammkeule in der Kräuterkruste mit Thymianjus: Die Wein-Empfehlung 2006er Chianti DOCG „I Leccioni“

Meine Wein-Empfehlung dazu: ein 2006er Chianti DOCG „I Leccioni“ vom toskanischen Weingut Frescobaldi, der gerade in meinem Keller stand. Hauptsächlich aus Sangiovese-Trauben gekelltert, zeichnet er sich farblich aus durch ein mitteldunkles Rot. Das Bouquet ist etwas alkoholisch, bei 12,5%vol könnte er noch etwas älter werden. Zarte Erdbeer- und Himmbeeraromen mit einer blumigen Note lassen diesen einfachen und unkomplizierten Wein zu einem eleganten Begleiter für das Lamm werden.

Der Chianti DOCG „I Leccioni“ ist ein weicher, runder Wein, der von den Weinbergen der Frescobaldi-Güter stammt. In der Nase deutliche Aromen von Märzveilchen und kleinen roten Früchten, im Gaumen ausgewogen, mittlerer Körper, kaum aggressive Tannine, ausgewogene Säure.

Wie Ihr auf den Fotos seht, hab ich es mir erspart, das Gemüse kleinzumixen und mit Stärke zu binden. Ich wollte gern etwas knackiges im Mund haben, etwas mehr Karotte tat ein übriges. Und als Beilage gab es junge Kartoffeln.

Guten Appetit!


Martell Cognac Cocktail Wettbewerb: Starke Frauen, fatale Cocktails

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Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_297 Ramona Stenglein strahlt. Sie setzte sich durch gegen ihre Kollegen und mixte den besten Cocktail. Fatalerweise (?) nannte sie ihn „Femme fatale“. Sie gewann das Finale des Martell Cognac Cocktail Wettbewerbes im Hotel Leonardo Royal München. In Kooperation mit dem Spirituosen-Haus Pernod Ricard Deutschland und der Barschule München wurden kürzlich die Cocktail-Kreationen der neun Finalistinnen und Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Flights traten jeweils drei Barkeeper gegeneinander an und fochten einen Wettbewerb auf sehr hohem Niveau aus.

Unter den gespannten Blicken der 300 Gäste wurden ausgefallene Cocktails kreiert und anschließend durch eine Fachjury beurteilt: Die Siegerin des Abends war Ramona Stenglein, The Westin Grand München, mit ihrem „Femme Fatale“. Über den zweiten Platz freute sich Daniele Aresu, Hotel Victory Therme Erding, mit der Kreation “Arenada”. Den dritten Platz belegte Tobias Wismeyer, Pacific Times, mit seinem Cocktail “Avaler”. (mehr …)

Livebookings: Onlinemarketing-Handbuch bietet Gastronomen gezielte Vermarktung im Internet

Ohne Internet und Social Media geht in der Gastronomie fast nichts mehr: Immer mehr Gäste informieren sich online über Restaurants, schauen sich Speisekarten und Räumlichkeiten vorab auf der Homepage an und reservieren dann direkt über den Online-Reservierungsservice einen Tisch. Wer nicht mit eigener Webseite und möglichst Blog vorhanden ist, keine Facebook-Fanpage oder einen Twitter-Account hat, der ist praktisch nicht existent. Das kostenlose Livebookings-Handbuch „Gastronomie Onlinemarketing“ zeigt Gastronomen, wie sie mit wenig Aufwand und kleinem Budget online viele Gäste erreichen und verbuchen können.

Wer aber einen richtig umfassenden Einblick und Überblick über die Möglichkeiten von Online-Marketing und Social Media in Hotellerie und Gastronomie erhalten will, der sollte diesen Leitfaden nur als Einleitung nutzen, doch auch noch mehr anhören und sehen. Dies am besten am 14. Februar 2011 beim E-Marketing Day im neuen Leonardo Royal Hotel Munich. Dieser deutsche Leitkongress wird von der HSMA Deutschland in Kooperation mit Tourismuszukunft organisiert. Alle Informationen zum E-Day finden Sie hier. Hochkarätige Referenten und Social Web Spezialisten versprechen ein vielfältiges, abwechslungsreiches und vor allem praxisbezogenes Programm. Speziell zum Thema Die moderne Website: DER Erfolgsgarant für Hotels – Tipps, Tricks und tolle Beispiele aus der Praxis referieren die Freunde von ideas4hotels.

Doch zurück zum Handbuch Onlinemarketing:
Nachtrag: Die PR-Agentur wünscht, dass sich die Leser registrieren, doch das Handbuch ist kostenlos. Daher wurde ich gebeten, dass das Buch bitte hier herunterzuladen sei. Wer sich nicht registrieren will… – hier ist ein weiterer Link zur Verfügung. =;-)
Und was steht drin? (mehr …)

Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (mehr …)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (mehr …)


GAP

Hotelbuchungen: Weg von Webseiten, hin zu Facebook und Smartphones

Der Trend manifestiert sich. Wozu noch ein Hotel über eine Webseite buchen? Hotelgäste benutzen heute einfach ihr Smartphone oder eines der vielen nützlichen Buchungs-Plugins bei Facebook. Die Hotels, die heute Geschäftsreisende wie Social Media-erfahrene Gäste für sich gewinnen wollen, setzen alles darauf, über diese beiden Wege buchbar zu sein. Dies hat jetzt das Branchenportal hotelmarketing.com hier veröffentlicht.

Zu dieser Meldung passt der Artikel der Freunde von Tourismus-Zukunft, die hier aktuell die Nutzerzahlen von Facebook darstellt. 500 Mio Nutzer im Juni 2010 sprechen eine deutliche Sprache. (mehr …)

Tourotel Mariahilf: Geheimtipp für einen Stadtbesuch zur Ballsaison in Wien

Tourotel Mariahilf 2009_12Faschingszeit ist Ballsaison. Nicht wenige Touristen lockt es dann nach Wien. Während die edle, elegante Ballkultur seit dem letzten Krieg in Deutschland verschüttet wurde, so lebt sie in der alten k.u.k. Residenzstadt weiter. Mehr als 300 Wiener Bälle laden im Winter zum Tanzen und Feiern an den schönsten und elegantesten Orten der Stadt ein. Es ist nicht allein der überall bekannte Opernball, zu dem „Mörtel“ Lugner immer wieder irgendeine Promi-Schickse mitschleift, um durch gezielte Provokation in der Boulevardpresse zu stehen. Der Ball der Wiener Philharmoniker findet im eleganten Rahmen des Musikvereins statt, der BonbonBall hingegen im Wiener Konzerthaus. Allerdings finden die interessanteten Bälle Wiens in der kaiserlichen Hofburg statt. Dies sind u.a. der Zuckerbäckerball, der Kaffeesiederball, die Rudolfina Redoute bis hin zum WKR-Ball. Je nach der Anzahl der Gäste sind dort diverse Räume geöffnet, das Ballpublikum schwooft in einem Saal zu „Alles Walzer“ gediegen klassisch, im anderen zu heißen Latino-Rhythmen, im nächsten Saal wird gejazzt und wummernde Beats erschallen aus der Disco. Doch für den Touristen, der eine weite Anreise hat, stellt sich die Frage nach einem passenden Hotel. Ein Geheimtipp ist hier das Tourotel Mariahilf.

Tourotel Mariahilf 2009_02Wer Wien vom Westen her ansteuert, kommt mithin auch an Wiens Westbahnhof nicht vorbei. Die Züge aus Deutschland halten hier. Und in der Umgebung ist eine große Anzahl lokaler wie internationaler Hotels versammelt, alle Preiskategorien sind abgedeckt. Vor zwei Jahren hatte ich hier schon das Arcotel Wimberger beschrieben. Noch näher am Westbahnhof ist das Tourotel Mariahilf. Wie der Name es schon verrät: es befindet sich in der Mariahilfer Straße, einer von Wiens beliebten Einkaufsstraßen. Allerdings liegt es auf der weniger eleganten Seite des Rings, nur wenige Fußminuten vom Bahnhof entfernt. Diese Lage bringt es mit sich, dass das Hotel nicht zu den teuersten gehört. Aber zu den empfehlenswertesten im Verhältnis von Preis, Leistung und Lage. In einem schönen Altbau gelegen, bietet das Hotel alles, was man braucht. Aber keinen unnötigen Schnickschnack. Die Zimmer sind großzügig, hell und modern, doch schlicht eingerichtet. Das Restaurant ist ein eher spießig-langweiliges Wienerwald-Lokal, doch die Qualität der Speisen stimmt. Für den mobilen modernen Gast wichtig: WLAN ist kostenlos. (mehr …)

Gasteiner Schneezauber: Mentalist Manuel Horeth entführt in Welt der Magie

Gasteiner Zauberer„Bezaubern“ will das Gasteinertal seine Gäste in diesem Winter nicht nur durch seine märchenhafte Winterlandschaft und das vielfältige Urlaubsangebot. Unter dem Titel „Gasteiner Schneezauber“ bieten in der Woche vom 31. Januar bis zum 5. Februar 2010 Gasteiner Skihütten, Skischulen, Hotels und Thermen österreichische Top Zauberkünstler zum Anfassen. Den krönenden Abschluss der zauberhaften Woche bildet ein Showabend mit dem bekannten Mentalisten Manuel Horeth, bei dem auch der „Gasteiner Schneezaubermeister“ gekürt wird. Sein Können bewies Horeth 2009 als Finalist der ProSieben-Show „The next Uri Geller“.

Eine Woche lang werden Österreichs beste Zauberkünstler Gasteiner Gäste in die Welt der Magie entführen und mit Close-up-Magie beeindrucken: Das bedeutet Zauberkunst aus der Nähe, also ohne Bühne, ohne großen Abstand direkt vor den Augen und in den Händen der Zuschauer. Unerklärliche Experimente und paranormale Phänomene erwarten die Zuschauer aber auch bei dem großen Mentalmagie-Showabend von Mentalist Manuel Horeth. Sein Auftritt in Bad Hofgastein, am Freitag, dem 5. Februar 2010, ist der Abschluss-Höhepunkt der Gasteiner Schneezauberwoche. (mehr …)

Ritz-Carlton: Trio geht in Kalifornien, Arizona und Thailand an den Start

Ritz Carlton Reserve krabi privatepoolRitz-Carlton eröffnete drei neue Hotels: Von den Schneepisten in Kaliforniens Lake Tahoe, den Gebirgsausläufern der Tortolita Mountains in Arizona bis hin zu Thailands tropischen Regenwäldern – drei neue Resorts in Destinationen, die unterschiedlicher nicht sein können, bieten anspruchsvollen Gästen neue Reiseziele.

Ende Dezember präsentierte Ritz-Carlton die Markenerweiterung Reserve. Phulay Bay, a Ritz-Carlton Reserve ist das erste einer kleinen, exklusiven Kollektion von Refugien in einzigartigen Destinationen. In Krabi, Südthailand, wurde das Design der 54 Villen darauf abgestimmt die Magie und Harmonie der Region einzufangen. Schon die Ankunft stimmt Gäste auf eine neue Ritz-Carlton Erfahrung ein: Ein Trittstein-Weg führt zu einem hölzernen Thai-Pavillon, der auf einer Insel thront, umgeben von tausenden flackernden Kerzen. Das moderne Design des thailändischen Architekten Leg Bunnak entfaltet sich geschmackvoll unter einem Baldachin tropischer Flora. Auberginefarbene Begrenzungen und Einfriedungen aus einheimischen Bäumen schaffen ein Gefühl von Naturverbundenheit und privater Athmosphäre. Das Resort liegt direkt an der Küste der türkisen Andamenensee, deren Szenerie durch bis zu 300 Meter hohe, aus dem Meer ragende Kalksteinkegel gekennzeichnet ist. (mehr …)


GAP

Hyatt: Gouverneur von Massachusetts ruft zum Hyatt-Boykott auf nach Kündigungen für 98 Zimmermädchen

Dank eines Tweets von Ed Wohlfahrt stosse ich gerade auf diese Nachricht im Public Affairs-Blog: Die amerikanische Hotelkette Hyatt hat ein starkes Reputationsproblem. Im Allgemeinen ist das Unternehmen für seine exzellenten 5-Sterne-Hotels bekannt. Doch in Boston krachts gewaltig im Gebälk. 98 Zimmermädchen würden entlassen – und durch billigere Kolleginnen ersetzt.

Public Affairs berichtet – und ich erlaube mir ein extrem langes Zitat:

In drei Häusern in Boston bekommen die Zimmermädchen gesagt, dass sie Ersatzkräfte für Urlaubsvertretungen anlernen sollen, nur um danach über ihre sofortige Kündigung informiert zu werden. Das neue Personal stammt von einer Firma, die ihren Arbeitskräften etwa die Hälfte dessen bezahlt, was die ehemaligen Mitarbeiter bei Hyatt verdient haben. In der Folge rechtfertigte Hyatt die Maßnahme mit notwendigen Kosteneinsparungen im Rahmen der Wirtschaftskrise.

Jetzt ruft der demokratische Gouverneur von Massachussets Deval Patrick zum Boykott der Hyatt Gruppe auf, berichtet das Blog „working in these Times„: Mass. Governor Calls for Hyatt Boycott After Housekeeper Firings. (mehr …)

Bio-Hotels: Griechischer Weißwein ist Überraschungssieger bei besten Bio-Weinen

Bio Hotels Best Of Bio Award 05 Die Sieger (c) Bio-Hotels / Andrea Knura„Areti Assyrtiko“ heißt der Überraschungs-Sieger bei den Premium-Weißweinen. Der absolute Newcomer aus Griechenland schmeckte den weinbegeisterten Konsumenten am besten beim Award “Best oft Bio Wine 2009“ der Bio-Hotels. Zum ersten Mal beurteilte nicht wie üblich eine Fachjury die Weine. Stattdessen erschnupperten und erschmeckten insgesamt 161 Weinfreunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die besten Bioweine Europas. Die Auswahl der Sieger fand in zwei Verkostungsrunden statt, die der Weinexperte Hans Bättig leitete. In der Vorrunde suchte die Laienjury aus den 384 zum Weinpreis eingereichten Weinen 96 Finalisten aus. Daraus gingen in der Finalrunde 28 Preisträger hervor. Die Sieger erhielten ihre Preise am 22. Mai 2009 im Rahmen einer Gala im frisch eröffneten BIO-Hotel theiner’s garten in Südtirol.

Bio Hotels Best Of Bio Award 01 (c) Bio-Hotels / Andrea KnuraDer Weinpreis wurde im Rahmen des Genuss-Awards „Best of Bio“ vergeben, den die Bio-Hotels bereits seit 2004 veranstalten. Die besten Bio-Produkte werden seitdem jedes Jahr in unterschiedlichen Produktkategorien prämiert. Im Zeichen des Weines stand der Award nach 2004 und 2008 bereits zum dritten Mal. Seit letztem Jahr arbeitet die Hotel-Gruppe beim Weinpreis eng mit dem Schweizer Biowein-Pionier Delinat zusammen. In diesem Jahr verliehen Delinat und die Bio-Hotels je ein Gold- und Silberdiplom in acht Kategorien („preiswerte Weißweine“, „gehobene Weißweine“, „Premium-Weißweine“, „preiswerte Rotweine“, „Premium-Rotweine“, Rosé, Perl- und Schaumweine, Süßweine) sowie je zwei Silber- und Golddiplome in der Kategorie „gehobene Rotweine“, in der die meisten Weine eingereicht wurden. Zusätzlich gab es für acht Weine ein Ehrendiplom. (mehr …)

Österreich Werbung: Wegweiser durch das Web 2.0 neu aufgelegt

OEsterreich Werbung Travel reloadedAls ich nach München zog, hab ich permanent Witze der Bayern über die Österreicher vernommen. Was uns in Norddeutschland die Witze über die Polen sind, das sind hier die Ösi-Witze. Ok, ist ja anfangs mal ganz nett. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir Deutschen uns von unseren lieben Nachbarn in mancherlei Hinsicht ein paar Scheiben abschneiden müssen. Die Witze sind ein müder Versuch unsere Behäbigkeit und Unflexibilität zu vertuschen. Denn die Österreicher machen uns in manchen Bereichen was vor. Ja, sie sind schneller als wir. Hut ab, Nachbarn! Dazu zähle ich vor allem die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die hervorragende Qualität der Bio-Produkte, die zahlreichen Bio-Hotels, die selbstverständliche Umweltfreundlichkeit und jetzt das Web 2.0. Denn die Deutsche Tourismuswerbung vertreten durch den Deutschen Tourismus Verband und die Deutsche Zentrale für Tourismus ist orientierungslos im Web 2.0 Sie läßt ihre Kunden, die Dienstleister im Tourismus alleine. Und die Österreicher bringen eine Broschüre jetzt schon in der zweiten stark erweiterten Ausgabe. Die Österreich Werbung hat nicht nur ein eigenes Blog. Nein, sie sagt sogar, wie es gemacht wird.

Unter der Regie von Martin Schobert hat der Verband einen neuen Wegweiser aufgelegt zum Thema Web 2.0 im Tourismus. Travel 2.0 Relaoaded heißt die Broschüre, die natürlich auch als pdf zum Download bei der ÖW oder hier zu bekommen ist. Als Weiterführung des ersten Wegweisers greift er aktuelle Themen des Social Web auf, die für den Tourismus von Bedeutung sind. Und da es keine eigene deutsche Broschüre gibt, müssen die wenigen Deutschen, die in der Kombination Tourismus und Internet führend sind, eben hier bei unseren österreichischen Freunden publizieren. (mehr …)


GAP

Internationales Hotel Blogs Ranking: Le Gourmand auf Platz 7

Hotel Blogs RankingDank Guillaume bin ich heute auf ein neues Ranking gestossen. Ein internationales Ranking vom Anbieter Invesp Consulting. Und Guillaume ist wiederum durch Guido auf dies Ranking gekommen. Mich freut es sehr, dass Guidos Happy Hotelier bei dem Hotel Blogs Ranking auf Platz 1 steht. Und Guillaume steht auf Platz 4. Ich war neugierig, wie wohl mein Blog, das noch nicht eingetragen war, hier abschneidet. Ich wähnte mich im Vergleich mit den starken englischsprachigen Blogs eher tiefer. Also trug ich mich ein und – bin jetzt echt glücklich überrascht: ich bin auf Platz 7!

Und das, obwohl ich in letzter Zeit hier nicht so fleissig war. Ich war viel unterwegs, bin kaum zum schreiben gekommen, habe mich mehr um Akquise gekümmert. Daher bin ich auch bei Alexa gerade auf unter 200.000 gefallen. Doch mit meinem Page Rank von 4 stehe ich in diesem Ranking sogar über Blogs mit einem PR von 5. Na, das gibt mir Hoffnung, dass ich auch bald mal einen PR 5 bekomme… – Hallo, Google? Das Ranking errechnet sich durch diverse Parameter. Neben dem Google Page Rank und Alexa werden auch die Anzahl der RSS-Leser einbezogen, die monatlichen Besucher, die Seitenanzahl, die Links in das Blog sowie Delicious, StumbleUpon etc. Jetzt hab ich also in die rechte Spalte ein neues Badge eingebaut. Ich freue mich echt sehr, dass mein Geniesser-Magazin Le Gourmand im internationalen Vergleich so gut dasteht. (mehr …)


ITB

FastBooking: Neue iPhone Anwendung zur Hotelreservierung

Seit heute erlaubt FastBooking der Hotelbranche einen ersten Blick auf die Reservierungsanwendung mit Lokalisierungsfunktion für das iPhone. Somit können die Hotels, die bereits FastBooking-Produkte für direkte Buchungen auf ihren Websites verwenden, nahtlos von dieser mobilen Buchungslösung profitieren. Mit der allgemeinen Markteinführung wird im Frühsommer 2009 gerechnet.

Bei der ITB Berlin präsentierte das Unternehmen weitere Innovationen: (mehr …)


GAP

Blogs in Hotellerie und Tourismus: Warum? 10 Gründe dagegen

Lungau EggerwirtIch gebe zu, gleich vorweg: die Anregung zu diesem Beitrag ist nicht von mir. Doch es muß mal wieder gesagt bzw. geschrieben werden. Diese Punkte können einfach nicht oft genug wiederholt werden. Die Sachlage ist unverändert und weiterhin die: das Web 2.0 nimmt mehr und mehr Umfang im Internet ein. Das Internet ist nicht mehr ein Medium, in dem Informationen zur Verfügung gestellt werden. Sondern die User suchen nach Empfehlungen, besprechen Ihre Meinungen, kommentieren sich gegenseitig und finden Geistesverwandte, Bekannte oder gar Freunde in Foren und Gemeinschaften. Kurz: User Generated Content. Natürlich hat auch das Auswirkungen auf den Tourismus: Destinationen, Hotellerie, Gastronomie, Reiseveranstalter, Reisebüros (was war das eigentlich nochmal? Gibt es die noch?).

Doch während heute fast jeder Nutzer seine Informationen online abruft – ich denke: auch die Hoteliers und Gastronomen selbst – so ignorieren dieselben den Entwicklungsschub des Web 2.0, der derzeit stattfindet, weiterhin beharrlich. Ausrede: Operations geht vor.

Während andere Bereiche im Tourismus, Destinationen und zum Teil auch Reiseveranstalter bereits die Gelegenheit ergreifen und das Web 2.0 in ihrem Gebiet zum Travel 2.0 gestalten, so versäumen die Hoteliers den Sprung zum Hotel 2.0.

Oder wie Hannes Treichl es schon im Juli letzten Jahres treffend formuliert hatte: Hier jene 10 ausgewählten Argumente, warum Hoteliers kein Blog schreiben sollten: (mehr …)

The Setai: Fernöstliche Eleganz in South Beach

Das Fünf-Sterne-Hotel The Setai in South Beach, Miami, besticht durch seine Mischung aus schlichter Eleganz und asiatischen Stilelementen. Das im Sommer 2005 fertig gestellte Haus besteht aus einem achtstöckigen Art Deco Gebäude, das zwischen 1936 und 1938 als Dempsey Vanderbilt Hotel erbaut wurde, sowie einem 40-stöckigen gläsernen Turm mit Wohneinheiten, den The Setai Residences.

Die insgesamt 125 Zimmer und Suiten sind auf die zwei Gebäude verteilt: Die Suiten befinden sich im gläsernen Turm, die 75 Zimmer dagegen im angrenzenden ehemaligen Dempsey Vanderbilt Hotel. Das als Meilenstein des Art Deco geltende Gebäude beherbergt auch das Hauptrestaurant und die Bars des The Setai. (mehr …)

Die Renaissance des Alpen-Sommers

Einen wunderschön umfangreichen, fundierten und lesenswerten Artikel habe ich in der Wirtschaftswoche gefunden: Alpen zwischen Beton-Boom und Edelweiss ist zwar etwas übertrieben, denn um Edelweiss geht es hier beim besten Willen nicht.

Wohl aber um sehr viel Beton, Bettenburgen, Bauwahn und bodenlose Fässer, in die in den nächsten Jahren Geld gesteckt wird. Und wofür? Um die Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen abzuschwächen. Die Alpenregion steht vor einem gigantischen Umschwung. Die zurückgehenden Urlauberzahlen im Winter sollen durch mehr Angebote im „Spielplatz Europas“ zur Sommersaison ausgeglichen werden. Doch: bei diesem Wettrennen kann es nur wenige Gewinner geben. Es wird Verlierer geben, die jetzt investieren, doch womöglich auf das falsche Pferd setzen. Und es wird Gewinner = Verlierer geben: Täler bzw. Orte, die sich bewusst auf das Nichtstun besinnen, die Ursprünglichkeit der Natur konservieren und ein Rückzugsort vom Rummelplatz Alpenraum sein wollen. Ob hier das in der Überschrift der Wirtschaftswoche angesprochene Edelweiss gedeihen kann?

Aber: der Gedanke ist nicht neu. Schon Helmut Peter, ehemals Hotelier vom Romantik Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee und österreichischer Nationalrat für FPÖ und LF, proklamierte schon vor etwa 15 Jahren die „Renaissance des Alpensommers“. Zum Schutz der Alpen, so seine damalige Forderung, sollte die Zahl der Urlauber pro Tal begrenzt werden. Und der Verkehr rechtzeitig mit Schildern an den Zufahrtsstrassen informiert und umgeleitet werden.
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Anwohner II: Schörghuber, Anwohner und der Landschaftsschutz am Tegernsee

Die SZ berichtet heute über einen Zwist zwischen der Schörghuber Gruppe, zu der auch die ArabellaStarwood Hotels und Paulaner gehören, den Anwohnern der Gemeinde Gmund am Tegernsee und dem Landschaftsschutz.

Im Herbst 2008 sollen – so die Absicht der Familie Schörghuber – die Arbeiten nach Plänen des Architekten Johannes Wegmann beginnen. Dort, wo heute noch ein alter, denkmalgeschützter Vierseithof steht mit Gaststätte und großem Biergarten, sollen vier- bis fünfgeschossige Neubauten entstehen: mit 130 Zimmern, vier Restaurants, zwei Bankettsälen, Hallenbad, Wellness- und Seminarräumen, dazu eine zweigeschossige Tiefgarage. Die überbaute Gesamtfläche soll von 6.000 Quadratmetern auf 26.000 Quadratmeter anwachsen.

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GAP

Thomas Cook: Das alte Morsche ist zusammengebrochen

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Thomas Cook, der mit 178 Jahren älteste Reisekonzern und quasi Erfinder der Pauschalreise ist pleite.  Tourismusexperte Torsten Kirstges erklärt im Interview mit Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin, wie es dazu kam und wie sich die Insolvenz auf die Branche auswirkt. Der kurzfristige Rettungsversuch ist gescheitert, der britische Reiseveranstalter ist insolvent. Der Betrieb ist mit sofortiger Wirkung eingestellt, mit Wetlease-Flugzeugen wurden die gestrandeten Urlauber nach Hause gebracht. Condor führt seinen Betrieb vorerst weiter, sucht aber einen Investor. Die deutschen Thomas Cook-Reiseveranstalter sind verkauft. Thomas Cook ist pleite.

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Sentido Gold Island Side

In Zeiten von „Geiz ist geil“ hat es eine weitere Legende der Touristik erwischt. Unsere Gedanken sind bei allen Mitarbeitern und Angehörigen, die nun um ihre eigene Existenz bangen müssen. Bei allen Menschen, die nun mit jeder Menge unbezahlter Mehrarbeit die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Auch in den Reisebüros und in den Hotels der Gruppe. Wer nun selbst betroffen ist, seinen wohlverdienten Urlaub nicht antreten kann oder nicht wie geplant nach Hause kommt: Atmet tief durch und denkt über die Situation eures Gegenüber nach, bevor ihr ihn beschimpft. Denn der Verlust eines Urlaubs ist deutlich weniger schlimm als der Kampf um die Existenz. Eine Autorin der ZEIT beschreibt das Verhalten einiger deutscher Touristen als Schauspiel, als Theatervorstellung.

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Auch in den Zielgebieten, insbesondere in Spanien, der Türkei und Ägypten, werden viele Menschen in die Thomas-Cook-Pleite hineingezogen. Besonders betroffen davon sind Hotels, Reiseleiter oder Busunternehmen. So standen angeblich etwa 500 Hotels in Spanien vor der Schließung. Alle diese Inhaber und Mitarbeiter fragen sich, wie sie über den Winter kommen. Denn das Aus von Thomas Cook kommt zum Ende der Hauptsaison. Die Gelder des Sommers werden nicht ausgezahlt und das Neugeschäft ist noch in weiter Ferne. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern sitzen mehr als 100 Häuser auf unbezahlten Rechnungen für Leistungen aus den Monaten Juli bis September. Einzelne Hotels hätten bis zu 100 000 Euro Außenstände, sagte DEHOGA-Präsident Lars Schwarz.

Mit Wow Air, Germania, BMI Regional, VLM, XL Airways und zuletzt auch Adria Airways und Thomas Cook haben ungewöhnlich viele etablierte Fluggesellschaften dieses Jahr ihren Flugbetrieb einstellen müssen. Das Grounding der britischen Thomas-Cook-Flotte führt nach Erkenntnissen der Analyseplattform Mabrian hochgerechnet auf ein Jahr zum Wegfall von 4,3 Millionen Flugsitzen aus Großbritannien, wenn nicht andere Airlines die Kapazität übernehmen. Am stärksten betroffen sind Spanien mit mehr als 1,2 Millionen Flugsitzen und die Türkei mit 950.000 Plätzen. An dritter Stelle folgt Griechenland mit 610.000 Sitzen, dahinter die USA mit 330.000 Sitzen und Tunesien mit 170.000 Plätzen. Unter den Airports sind Dalaman mit 465.000 Sitzen, Antalya mit 405.000 und Teneriffa Süd mit 329.000 Plätzen am stärksten betroffen. Nach Lanzarote fehlen 215.000 Sitze, nach Palma 212.000, ins tunesische Hammamet 169.000 und nach Orlando in Florida 158.000.

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Hauptprofiteure sind Low Cost Airlines wie RyanairEasyjet und Wizzair sowie im Charterbereich schnell expandierende ausländische Charterairlines wie etwa Corendon, welche auch die Haupttreiber des Wachstums im europäischen Luftfahrtmarkt darstellen.

Gleichzeitig kann das Aus der Nummer 2 der deutschen Reiseveranstalter Aufschwung für die kleineren Tour Operator bedeuten. Nicht nur die TUI, sondern auch die Marken der REWE-Gruppe mit DER Touristik, FTI und Schauinsland haben sich in den letzten Wochen die Hotels in den Zielgebieten sehr genau angeschaut und schnellstmöglich Verträge unterzeichnet. Branchenprimus Tui im kommenden Jahr auf 500.000 neue Kunden. Allein der Duisburger Veranstalter Schauinsland meldete für das auslaufende Geschäftsjahr mit 1,37 Milliarden Euro einen Umsatzanstieg um zwei Prozent. Die Gästezahl kletterte ebenfalls um zwei Prozent auf 1,64 Millionen. Konkurrent Alltours hat sich nach eigenen Angaben bereits einen großen Teil der Hotel- und Bettenkontingente der deutschen Cook-Töchter Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin gesichert

Welche Auswirkungen hat die Pleite auf das Reiseverhalten der Deutschen? Laut Ipsos-Umfrage planen 21 Prozent der Pauschalreisenden, ihren Urlaub in Zukunft verstärkt selbst zu organisieren. Sieben Prozent wollen generell weniger ins Ausland verreisen. Jeder Fünfte (21%) ist zwar verunsichert, hat sich aber noch keine konkreten Überlegungen zu künftigen Reisebuchungen gemacht. Unter den Pauschalreisenden, die in den letzten drei Jahren mit einem zum Thomas-Cook-Konzern gehörenden Unternehmen unterwegs waren, ist diese Verunsicherung noch deutlich größer (36%).

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Smartline Tayyarbey Side-Manavgat

Es wird Zeit für eine Einordnung. Es wird Zeit einen der anerkanntesten Experten für Reiseveranstalter zu befragen. Professor Dr. Torsten Kirstges von der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven sah schon Anfang der 90er Jahre die Marktkonzentration kommen und behauptete, dass bis zum Ende der 90er Jahre nur fünf Reiseveranstalter übrig sein würden.

Prof. Dr. Torsten Kirstges

Professor Kirstges, schon Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrtausends sagten Sie voraus, dass von den großen Reiseveranstaltern nur maximal fünf überleben würden. Jetzt hat Thomas Cook Insolvenz beantragt. Die altehrwürdigen Reiseveranstalter Neckermann, Bucher Reisen & Co stehen vor dem Aus. Hätten Sie gedacht, dass es mal die Nummer 2 in Deutschland, die Nummer 2 in Europa erwischen wird?

Ja, das war fast absehbar, zumindest seit einigen Monaten. Doch bereits unter der Ära Pichler stand Thomas Cook kurz vor der Insolvenz. Seitdem drückt auch der Schuldenberg.

Thomas Cook nahm Bankkredite auf, deren Zinslast das Unternehmen heute nicht mehr stemmen kann. Für die meisten Deutschen sind Neckermann & Co. urdeutsche Reiseveranstalter. Der Name Thomas Cook tauchte erst seit ein paar Jahren auf. Doch vermutlich wissen die wenigsten, dass Thomas Cook und Neckermann ein britisches Unternehmen sind. Können Sie bitte kurz den geschichtlichen Zusammenhang aufzeigen, wann und warum Neckermann Reisen sich in Thomas Cook verwandelt hatte?

Bereits 1991 übernahmen die damalige Airline LTU und die West LB die britische Thomas Cook. Der Pauschalreiseveranstalter wurde bereits 1871 gegründet und gehörte seit 1948 zur British Transport Holding Company. Die West LB, die sich damals stark im Tourismussektor engagierte, übernahm 90%, die restlichen 10% lagen in der Hand der LTU. 1995 übernahm die West LB auch diesen Anteil. Thomas Cook war also eine 100%ige Tochter der West LB. Im Jahre 2001 übernahm die C&N Touristik AG, der Zusammenschluss von Condor und Neckermann, Thomas Cook von der West LB. Gleichzeitig wurde das Unternehmen in Thomas Cook AG umbenannt. Jeweils 50% lagen in den Händen von Lufthansa und KarstadtQuelle. 2007 folgte dann die Umbenennung des KarstadtQuelle Konzerns in Arcandor. Im Juni 2007 fusionierten Arcandor und die britische My Travel plc zur Thomas Cook Group mit Unternehmenssitz in London. Nach der Insolvenz der Arcandor AG im Juni 2009 wurden die Thomas Cook Anteile an der Londoner Börse verkauft. So wurde das eigentlich deutsche Unternehmen zu einem britischen Konzern (siehe Graphiken).

Thomas Cook ging es schon seit ein paar Jahren nicht mehr gut. Woran lag das in ihren Augen?

Der Preiskampf. Die Margen sind schon seit Jahren unter Druck. Die Branche wirbt gerne mit dem Preis, weniger mit der Qualität oder anderen Stärken der Pauschalreise. Die Margen der einzelnen Veranstalter sind niedrig. Und sie sind umso geringer, je austauschbarer das Produkt ist. Wenn ich also vornehmlich klassische Bade-Pauschalreisen anbiete, d.h. Flug, Transfer, Hotel und Verpflegung, dann bin ich sehr austauschbar und deswegen auch sehr gut vergleichbar. Das führt dazu, dass der Preisdruck und damit auch der Margendruck ohne Zweifel sehr stark ist.

Ist der Brexit mit Schuld am Niedergang von Thomas Cook? Können wir Thomas Cook als erstes prominentes Opfer des Brexit bezeichnen?

Ich würde den Brexit nicht als Grund, sondern eher als letzten Sargnagel bezeichnen. Die Unsicherheit im britischen Reisemarkt kommt auch durch die unsicheren Wechselkurse. Das britische Pfund ist ja schwach geworden. Insgesamt hat die größere Unsicherheit auch die Nachfrage auf dem Reisemarkt ein bisschen gedrückt. Hinzu kommt: Nach der Sommersaison müssen die Veranstalter ihre Leistungsträger bezahlen. In dieser Zeit kommen die ganzen Rechnungen und gleichzeitig gibt es relativ wenig neue Buchungen. Denn das Herbst- und Wintergeschäft ist nicht ganz so groß wie das Sommergeschäft. Dadurch schlägt so ein strukturelles Defizit, das über Jahre aufgebaut wurde, jetzt plötzlich sehr stark durch. Die Unsicherheit wegen Brexit oder wegen Wechselkursschwankungen wird dann zum letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Vor ein paar Jahren ist der chinesische Gemischterenkonzern Fosun bei Thomas Cook als größter Aktionär eingestiegen. Warum haben die Chinesen jetzt nicht noch ein paar Euro nachgeschossen, um das Unternehmen zu retten?

Es geht mehr als um ein „paar Euro“. Das Loch wurde monatlich größer. Offensichtlich fehlt es bei Thomas Cook auch an einer soliden Liquiditätsplanung.

Wie sehen Sie die Zukunft der Thomas Cook Gruppe? Wie hoch ist die Möglichkeit einer Zerschlagung oder wie wird der chinesische Fosun-Konzern reagieren?

Ich gehe davon aus, dass die deutsche Thomas Cook insolvent ist und zerschlagen wird. Selbst wenn sie nicht unmittelbar hinabgezogen werden, wird kaum ein Reisebüro und kaum ein Kunde mehr Thomas Cook buchen wollen. Der türkische Tourismuskonzern Anex Tour übernimmt Bucher Reisen & Öger Tours. Condor steht unter einem Schutzschirmverfahren und sucht einen neuen Eigentümer. Die chinesische Fosun-Gruppe wird höchstens noch die Möglichkeit haben, den Namen Thomas Cook auszuschlachten und neu zu definieren. Ob das aber hier in Europa gut ankommen wird, nachdem viele Menschen in England und Deutschland ihre Arbeit verloren haben, ist fraglich.

Thomas Cook hat auch Hotelmarken wie etwa Sentido oder Smart Line Hotels. Was bedeutet die Insolvenz jetzt für diese Marken?

Das kommt auf die Eigentumsverhältnisse an. Marken gehen natürlich mit unter. Völlig eigenständige Gesellschaften (mit Thomas Cook-Minderheitenbeteiligungen wie Aldiana) könnten mit einem blauen Auge davon kommen. Die Marke Smart Line wird verschwinden. Die Hotelmarke Sentido wird von der neuen Nummer zwei im deutschen Markt, der DER Touristik, übernommen und ergänzt dort das Hotelportfolio. Die Reisebüros der Franchisesysteme Thomas Cook Reisebüro und Holidayland oder Neckermann Team dürften berechtigte Existenzängste haben. Die Karstadt-Kaufhof Gruppe wird nur einen Teil der Reisebüros übernehmen können.

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Was deutsche Touristen, Kunden von Thomas Cook Reisen machen müssen, ist derzeit überall zu lesen. Die mit 110 Millionen Euro gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme reicht bei weitem nicht aus. Auf 347 Millionen Euro schätzt Versicherer Zurich den Schaden durch die Thomas Cook Pleite. Die Bundesrepublik hat die Vorgaben der EU nicht ordentlich umgesetzt. In Österreich beispielsweise hätten die Versicherer mindestens 380 Millionen Euro absichern müssen. In vielen EU-Ländern ist eine Einschränkung der Entschädigung gar nicht vorgesehen. Versicherer Zurich wird bisherigen Meldungen zufolge weniger als 20 Prozent der Entschädigung den Reisenden anbieten können. Welchen Rat haben Sie für die Mitarbeiter in den Reisebüros, den Hotels, beim Reiseveranstalter, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind?

Da kommt guter Rat zu spät: Wer von Geld leben muss, das er von Thomas Cook zu erwarten hat, hat schlechte Karten, da es keine Insolvenzabsicherung gegenüber Leistungsträgern gibt (bei Mitarbeitern ggf. übergangsweise Konkursausfallgeld / Insolvenzgeld o.ä.).

Lieber Professor Kirstges, wir bedanken uns für dieses Gespräch!


Graphiken: (c) Prof. Dr. Torsten Kirstges

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Fotos: Meine Fotos habe ich auf einer Thomas Cook Pressereise nach Side und Alanya gemacht, bei der uns ausgewählte Smart Line und Sentido Hotels präsentiert wurden. Während die Sentido Hotels mich sehr begeistert haben, war ich von der Marke Smart Line eher abgeschreckt. Sie diente eher älteren, einfachen Hotels dazu, sich vor einer längst fälligen Generalrenovierung mit ein paar frischen, bunten Möbeln und neuen Farbanstrichen auf jung und günstig zu trimmen. Dieses Franchisekonzept war allerdings offenbar nicht besonders nachhaltig erfolgreich, da Thomas Cook zu keinem Zeitpunkt die selbst gesetzten und – insbesondere auch uns vor Ort – gross angekündigten Ziele der Verbreitung dieser Marke halten konnte.


Disclosure: Der Autor studierte Mitte der 90er Jahre bei Prof. Dr. Kirstges an der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven (damals noch die FH WHV).

Hoteldatenbank.de: Ort finden, Hotel aussuchen, Hotel buchen

Hoteldatenbank.de
ACHTUNG: Der Artikel ist veraltet. Den Angaben eines Lesers zufolge ist die Webseite nicht mehr seriös betrieben (siehe in den Kommentaren).

Urlaub im eigenen Land? Mit der Hoteldatenbank ist eine Reise schnell organisiert. Nach der Vorgabe eines Zielortes nennt der kostenlose Online-Dienst sofort die Hotels in der direkten Umgebung und zeigt sie in der Google Map an. Zusätzlich stehen alle wichtigen Informationen zu den Hotels bereit – darunter auch die Hotelkategorie in Sternen, die Adresse und die Preise für das Einzel- oder Doppelzimmer. Auch ein Link zum Buchen wird gleich mit angeboten.

Der Online-Dienst Hoteldatenbank.de hilft für ganz Deutschland dabei, das passende Hotel für eine erste Übernachtung zu finden. Dabei sind nur drei Schritte nötig, um zu einem Ergebnis zu kommen. Die Internet-Nutzer gibt zunächst den gewünschten Ort vor, sichtet dann die hier verfügbaren Hotels, um abschließend das perfekte Hotel zu buchen. (mehr …)


GAP

Reit im Winkl: Posse um Hoteldorf

Winklmoosalm Steinplatte - ein Luxus-Alpendorfzu Fuessen?Im idyllischen Chiemgau werden Hotels geplant, ohne dass die Grundstücksbesitzer verkaufen wollen. „Alles dubios“ und „ein Haufen Verrückter“ sind noch die harmloseren Kommentare, die die Betroffenen in dem beschaulichen Touristenort Reit im Winkl äußern. Die Gemeinde hingegen will verstärkt die hochklassige Hotellerie in den Ort locken. Was ist passiert?

Die Regierung von Oberbayern teilte Anfang März mit, dass die Coriander Real Estate Erste Beteiligungs GmbH mit Sitz in Seegatterl, Gemeinde Reit im Winkl, Landkreis Traunstein, eine neue Hotelanlage mit Driving Range an der Bundesstraße B 305 errichten will. Dazu sei jetzt ein Raumordnungsverfahren eingeleitet.

Niederländische Investorengruppe
Doch wer steckt hinter der Coriander Real Estate? Das Handelsregister kennt vier Unternehmen mit dem Namen Coriander mit Sitz in Frankfurt. Jedoch kein Unternehmen mit dem Namen in Bayern. Außerdem findet sich die Coriander Property Group mit Sitz im niederländischen Haarlem. Die Unternehmens-Webseite erklärt, dass sich dahinter eine Investorengruppe verbirgt, „die sich auf den Erwerb von Immobilien an strategisch günstigen innerstädtischen und stadtnahen Standorten in den Niederlanden und Deutschland spezialisiert hat“. Außer einer Frankfurter Adresse – ohne Telefonnummer – sind in Deutschland die Orte Northeim und – genau – Reit im Winkl vermerkt.

Briefkastenfirma und voller Anrufbeantworter
Ein Anruf in Northeim ergibt, dass dies lediglich die Telefonnummer der Verwaltung eines Einkaufszentrums in der südniedersächsischen Stadt zwischen Harz und Weser ist. Die Dame am anderen Ende der Leitung erzählt, dass der Besitzer der Coriander Group etwa alle drei Wochen im Hause sei. Die Adresse in Frankfurt sei – nach ihrer Kenntnis – nur eine Briefkastenfirma. In den Niederlanden besitzt die Investorengruppe laut Webseite einige Gewerbeimmobilien. Mehrfache Anrufe unter der dort angegebenen Telefonnummer von Tal Rapoport, dem israelischen Eigentümer und Managing Director Deutschland, ergeben nur, dass der Anrufbeantworter voll sei…

5-Sterne-Luxusresort im Naturschutzgebiet
Was will diese Investorengruppe am Fuße der Winklmoosalm bauen? Dort, wo heute noch ein paar Gasthöfe, Campingplätze und ein großer Parkplatz für das deutsch-österreichische Skigebiet Winklmoosalm / Steinplatte sind, ist offenbar ein 5-Sterne-Luxusresort geplant. Eine Pressemeldung der Regierung von Oberbayern verdeutlicht: ein „Landhausdorf“ mit 53 Landhäusern und insgesamt 432 Betten sei geplant. Zudem beabsichtigt der Projektträger, das benachbarte Hotel „Alpenhof“ zu erwerben und in die Planung mit einzubeziehen. Für Golffreunde soll die Driving Range auf einem Grundstück mit einer Gesamtgröße von rund 33.000 Quadratmetern errichtet werden. Dabei sind ca. 15 -20 nicht überdachte Abschlagsplätze, 15 überdachte Regenabschlagplätze, ein Trainingsgreen, zwei Sandbunker sowie ein Clubhaus mit Parkplatz vorgesehen. Ein sehr ambitioniertes Projekt also.

Geplante 500 Mio. Euro Investment – ohne Einwilligung der Eigentümer
Ein Anruf in der Gemeinde Reit im Winkl ergibt, dass vor Ort zwar das Projekt bekannt sei, aber wohl nicht allzu bald realisiert wird. Für weitere Infos verweist die Mitarbeiterin der Touristen-Info gern an den Inhaber des Geländes, auf dem das Landhausdorf entstehen soll, das man sich wohl so vorstellen kann, wie das TUI-Dorf Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern.
Das Grundstück, um das es hauptsächlich geht, gehört Frank Münster. Der 46-Jährige betreibt die zwei Campingplätze in Seegatterl. Und ja, es stimmt, das Unternehmen Coriander habe 2001 ein benachbartes Gelände gekauft. Allerdings ist dies ein Naturschutzgebiet, ohne gültige Baugenehmigung, ohne alles, einfach nur eine landwirtschaftliche Wiese von etwa 18.000 Quadratmetern. Er habe auch aus den örtlichen Medien gehört, dass diese Investorengesellschaft sein Gelände kaufen wolle und ein Hoteldorf für 500 Mio. Euro errichten wolle. Doch Coriander hat ihn nie gefragt. „Das ist ein Haufen Verrückter, die Häuschen auf meinem Grundstück planen!“, ruft er aus. Und er verdeutlicht: „Ich habe keine Ambitionen mein Grundstück zu verkaufen.“ Damit es die Investoren noch deutlicher verstehen, fügt er an: „Ich als Hauptbetroffener will damit nichts zu tun haben.“ Und dann erzählt Frank Münster sein Erlebnis mit Coriander.

Die Vorgeschichte
Im letzten Sommer erhielt er eine Einladung nach Frankfurt. In München traf er sich mit einem Vertreter von Coriander. Der stand mit Jeans, Turnschuhen, einer Wasserflasche und einem Apfel, aber ohne jegliche Aktentasche oder gar seriöser Business-Kleidung, an der Autobahn, zusammen fuhren die beiden zu einer Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei. Dort war auch Tal Rapoport von Coriander und zwei Anwälte. Diese erklärten, man wolle einen Vorvertrag unterzeichnen. Doch Frank Münster, der bis zu diesem Zeitpunkt von nichts wusste, sagte ganz klar, dass er gar nicht daran denke, auch nur irgendeinen Vertrag unterzeichnen zu wollen. Denn schließlich habe Coriander bzw. Tal Rapoport ihn nie gefragt, ob er verkaufen wolle. Er dächte auch nicht daran. Sein Nachbar, der Inhaber des genannten „Alpenhofs“ wolle ebenso wenig verkaufen. Für Frank Münster sind die Leute von Coriander „alle dubios“. Er verweist auf die zurückgehenden Übernachtungszahlen von Reit im Winkl. Und er stellt den Sinn einer Driving Range in Seegatterl in Frage, einem Ort, in dem sechs Monate im Jahr Schnee liegt. Das benachbarte Kössen ist 200 Höhenmeter niedriger und damit deutlich im Vorteil.

Bürgermeister abgewählt
Die Gemeinde Reit im Winkl allerdings „begrüßt grundsätzlich hochklassige Angebote im 4- und 5-Sterne-Sektor“, äußert sich vorsichtig Markus Reichart, der geschäftsleitende Beamte der Gemeinde. Er führt die Geschäfte – denn der bisherige Bürgermeister Fritz Schmuck (Neuen Liste) wurde bei der Kommunalwahl mit 21,11 Prozent abgewählt und ist im Resturlaub, der mit 78,89 Prozent gewählte neue Amtsinhaber Josef Heigenhauser (Freie Wähler/CSU) ist erst ab Anfang Mai im Amt.
Die Regierung von Oberbayern hat den von dem Projekt betroffenen Kommunen, Behörden und Verbänden bis zum 16. April 2008 Zeit gegeben, gegenüber der Regierung Stellung zu nehmen.

Kanarische Inseln: Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera

Ein kleiner Zwischenstand: ich befinde mich auf einer Rundreise auf den Kanarischen Inseln. Zehn Tage hüpfe ich von Insel zu Insel, mal mit dem Flugzeug, mal mit der Fähre. Montag landete ich auf Gran Canaria und verbrachte drei sehr schöne Tage auf der Insel. Einen knappen Tag nur war ich auf Teneriffa und heute bin ich abends per Fähre nach La Gomera gekommen.

Ich war schon auf einigen Pressereisen. Doch bisher war keine so dermassen schlecht und chaotisch organisiert wie diese. Das Tourism Board von den Islas Canarias bemüht sich zwar sehr. Doch für die einzelnen Inseln ist jede Insel selbst verantwortlich. Und die zuständige PR-Agentin, die die Reise organisiert hat, hat sich keinen einzigen Tag blicken lassen. Wir haben bis heute kein detailliertes Programm erhalten. Nur einen groben Überblick. Und den auch nur nach mehrmaligem Nachhaken am zweiten Tag. (mehr …)

25 Jahre Vienna International Hotels: Zügiges Wachstum im MICE-Markt

PK der Vienna International Hotels #vihotel #itbberlin @vi_hotels @itb_berlin
Deutschland ist der wichtigste Markt und ein Wachstumsmarkt, so lautet der Grundtenor auf der Pressekonferenz der Vienna International Hotels anlässlich der ITB. Die VI Hotels waren bis vor kurzem in Deutschland noch nicht vertreten. Doch seit kurzem geben sie Vollgas. Dabei ist die Hotelgruppe, die gerade ihren 25. Geburtstag feiert, bereits seit langem schon in Osteuropa sehr aktiv. Das anders Hotel Berlin generiert wahrscheinlich in 2014 24 Mio. Euro Umsatz. Das Haus lebt vom MICE Geschäft, ist damit etwas unabhängig von der allgemeinen Entwicklung Berlins. Am heutigen Vorabend der ITB feiert das Haus seinen fünften Geburtstag mit über 1.500 Gästen.

Vergangenen Samstag wurde das Schlosshotel Goldschmieding übernommen und wird als Arkadia Hotel in der Vienna International Gruppe geführt. 2016 wird das angelo Hotel München Leuchtenbergring um 160 Zimmer erweitert, ein weiteres Haus eröffnet in Günzburg, ein anderes neues Hotel in Shelkovo wird als Leading Hotel of the World geführt. Die Mehrmarkenstrategie mit u.a. andel’s, angelo und Arkadia wird sukzessive ausgebaut. Dabei soll jede Hotelmarke ihre eigene Philosophie und ihr Gesicht haben. Schwerpunkt bleibt allerdings die 3- und 4-Stern-Hotellerie, auch wenn es einzelne 5-Sterne Hotels gibt. Ein Schelm, der sich an die Multimarkenstrategie von Accor erinnert fühlt.

Im Rahmen der ITB Berlin 2014 feiert Vienna International Hotelmanagement AG (VI) gleich zwei Jubiläen: ihr 25-jähriges Bestehen und den 5. Geburtstag des andel’s Hotel Berlin. Ein guter Zeitpunkt, die Highlights der Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in eine vielversprechende Zukunft mit weiteren Expansionsplänen zu blicken. Der treibende Motor der Gesellschaft ist dabei das MICE-Geschäft. Die klassische Ferienhotellerie spielt keine große Rolle, auch wenn die Hotels in Disneyland und Bad Leukersdorf weiter im Portfolio gehalten werden. (mehr …)

Aqualux Hotel & Spa Bardolino: Wellness- und Konferenzhotel am Gardasee

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Größter See Italiens, Mittelmeerlandschaft, Alpenpanorama: So präsentiert sich uns der Gardasee. Erst hier fühlen wir uns, aus Deutschland kommend, so richtig in Italien. Südtirol ist gefühlt ja nicht so richtig Italien. Dort mischen sich auf wunderbare Weise die besten Eigenschaften Deutschlands, Österreichs und Italiens, dort haben wir keine Sprachprobleme und eine Grenze fühlen wir dort nicht. Erst am Gardasee merken wir, dass wir so richtig in Italien sind. Es wird wärmer, wir sehen Zypressen, Palmen und Olivenhaine. Willkommen im Belpaese. Willkommen im Aqualux Hotel & Spa Bardolino am Gardasee.

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Das ganze Jahr über strömen die Touristen an den Gardasee. Zeitweilig auch zuviel, insbesondere zwischen Ostern und Oktober. Doch das milde Klima sorgt dafür, dass es eigentlich fast immer schön ist, sogar wenn es regnet. Sonne, Strand, Entspannung, dazu die Schönheit der lieblichen Landschaft, die majestätischen Berge – all das macht den Zauber des Gardasees aus. Hier lockt das Land der Zitronen. Auch Aktivurlaub wird groß geschrieben, sei es mit Wasserport wie Segeln und Surfen oder Mountainbiken und Wandern. In dieser Umgebung lockt das Aqualux Hotel & Spa mit einem aussergewöhnlichen Wellnessangebot sowie einem grossen Konferenzbereich. Ein schöner Ausgangspunkt also sowohl für den privaten Urlaub wie auch den MICE-Sektor.

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In letzter Zeit hat das weingastronomische Angebot einen starken Aufschwung erlebt. Die Fish & Chef-Woche am Gardasee, bei der sich alle Sternerestaurants sowie Winzer, Olivenölproduzenten und andere zusammen geschlossen haben, ist ein köstlicher Programmpunkt, der den Gardasee kulinarisch aufwertet.

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Das umweltfreundliche, moderne und geradlinige Design des Aqualux Hotels, das zwischen den Bergen und Bardolino liegt, bietet mit dem AquaExperience einen großen Wellnessbereich mit acht Indoor- und Outdoor-Schwimmbädern. Leider war unser Aufenthalt in dem Hotel viel zu kurz, so dass uns dieser Bereich verborgen blieb.

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Das Hotel bietet 113 Zimmer, von denen 33 Suiten sind. Die meisten Zimmer haben einen wunderschönen Blick in den Innenhof.

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Die Zimmer sind mit allem zeitgemäßen Komfort eingerichtet. Flatscreen-TV, Mini-Bar, Kaffee- und Wasserkocher sowie Teebeutel, ein wunderschönes, großes Bett und ein Schrank, der für einen schönen Urlaub ausreicht. Ideal also für Paare und Familien, die zum wandern, schwimmen, radfahren oder zum Kultururlaub an den Gardasee kommen.

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Die Badezimmer verfügen über Rasierspiegel und Fön, WC und Bidet, Dusche sowie die üblichen kleinen Badezimmerartikel, die das Mitnehmen eines Waschbeutels fast – aber auch nur fast – überflüssig machen.

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Das Hotel bietet zwei Restaurants und zwei Bars. Das Frühstück bietet alles, was das Herz begehrt, natürlich gibt es ein reichhaltiges Angebot an süßen Teilchen, die die Italiener so sehr zum Frühstück lieben. Der Wellnessbereich ist 1.000 Quadratmeter groß. Das Kongreßzentrum lockt den MICE-Markt mit 1.200 Quadratmetern. Es würde nicht wundern, wenn Kongreßteilnehmer sich für ein paar Stunden in eine der vielen Saunen verlaufen oder im Pool planschen.

Ausflugstipps:

  • Die Restaurants, die sich bei Fish & Chef beteiligen, sind sicherlich alle empfehlenswert
  • Frisches Olivenöl mit Verkostung gibt es bei Paolo Bonomelli in der Ca’Rainene
  • Eine ganze Menge Wein und eine geführte Verkostung gibt es bei Monte del Fra‘
  • Ein kleines feines Weingut ist Le Vigne di San Pietro
  • Eine Wanderung zum Kloster San Giorgio wird mit besten Spezialitäten aus dem Klosterladen gekrönt

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Anreise:

  • Zum Gardasee geht es von Deutschland aus am einfachsten per Auto über München und die Brennerautobahn via Südtirol bis zum Gardasee immer nur gen Süden.
  • Oder per Flugzeug mit Air Dolomiti direkt nach Verona. Von dort holen die meisten Hotels ihre Gäste gerne ab.
  • Außerdem per Bahn.

Mehr Infos über das Hotel gibts hier.
Und unter diesem Link könnt Ihr das Aqualux Hotel Spa Suite & Terme, Bardolino buchen.

Canis Resort: Täglich frisches Hundefleisch

Canis ResortAuf den Hund gekommen ist ein Hotel in Freising: Die weltweit erste exklusive Hundehotel-Kette eröffnet das erste Resort im Dezember. Canis Resort, so der Name, will „Intensive Betreuung, liebevolle Pflege und ein besonderes Erlebnis für Ihren Hund“ bieten. Insgesamt sind zehn bis 15 weitere Einrichtungen für 2009 in Planung: konkret im Süden Münchens sowie in Stuttgart. Ab 2010 steht dann die Internationalisierung des Geschäftsmodells auf der Unternehmens-Agenda.

Das Angebot von Canis Resort richtet sich nicht nur an vielbeschäftigte Business-Menschen – jeder Hundebesitzer, der seinem Liebling etwas Besonderes, etwas Exklusives gönnen möchte, ist bei Canis Resort an der richtigen Adresse. Die Anlässe, aus denen Hundehalter ihre Vierbeiner in ein Canis Resort bringen, sind dementsprechend vielfältig: Da ist zum einen die Geschäftsreise, auf die der treue Begleiter leider nicht mitgenommen werden kann; mal möchte man auch einfach nur einen entspannten Abend in der Oper erleben oder ein ruhiges Wellness-Wochenende verbringen. Um nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Hund etwas Gutes zu tun, gehört es dann eben dazu, während dieser Zeit auch dem Schützling einen kleinen Wohlfühl-Urlaub zu gönnen – vor allem dann, wenn man sein Tier dabei professionell versorgt weiß. (mehr …)


GAP

Jaguar F-PACE: Die andere Art der Hotel-Limousine

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Von hinten werden ihn wohl die meisten sehen: Der neue Jaguar F-PACE ist kein reiner SUV. Er ist kein reiner Sportwagen. Er hat auch wenig mit den vielen Jaguars zu tun, die wir aus der Vergangenheit kennen. Und doch ist es ein Jaguar. Der F-PACE ist ein sogenanntes Sport-Crossover. Der Wagen ist eine ernsthafte Alternative für Hotels, die einen Fuhrpark für Gäste ihr Eigen nennen.

Warum nicht mal statt der üblichen Karossen aus Untertürkheim, Zuffenhausen und München ein elegantes Kraftpaket aus England dem Gast während seines Aufenthaltes zur Verfügung stellen? Oder als Limousinen-Transfer den Gast vom Flughafen oder Bahnhof „diskret“ mit diesem Muskelprotz abholen. Denn diese Gäste sind auch potentielle Käufer des neuen Jaguar F-PACE. (mehr …)

Online-Journalismus: Die Do’s and Don’ts des Reisebloggens…

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Sieben Jahre Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin. Genauer gesagt: ein halbes Jahr mehr. Bisher haben wir uns damit zurück gehalten, Artikel über das Bloggen zu schreiben. Wir fragten uns häufig, ob diese Nabelschau Euch, unsere Leser, eigentlich wirklich interessiert? Auf der anderen Seite sind es genau die „Wie blogge ich richtig“-Artikel, die bei anderen Blogs erscheinen, die die die meisten Klickzahlen und Kommentare erhalten. Weil Blogger andere Blogger kommentieren? Weil alles unter Seinesgleichen bleibt? Tritt der Sinn eines Reiseblogs, eines Online-Magazins über Reisen, nicht in den Hintergrund? In der GEO Saison habe ich bisher auch noch keinen Artikel von Wolf Schneider über guten Journalismus gelesen. Wobei ich sowohl die GEO Saison als auch Wolf Schneider sehr gern lese. Gut gebrüllt, Löwe! Doch mit unseren sieben, ja: bald schon acht Jahren Erfahrung am Reisebloggen, am Foodbloggen, am Kochbloggen dachten wir, dass es an der Zeit ist, Euch über unsere Arbeit, unsere Berufung zu berichten. Was macht das Bloggen aus? Was ist das Interessante am Online-Journalismus? Was sind die Do’s and Don’ts eines Reisebloggers? Manches davon gilt für das Bloggen im Allgemeinen, manches für den Journalismus im Allgemeinen. Bei anderen Punkten bin ich mir ziemlich sicher, dass Ihr oder andere Kollegen ganz anders darüber denken. Wir möchten Euch nur ein paar Anhaltspunkte und Erfahrungswerte unserer Arbeit der letzten acht Jahre wissen lassen und Neueinsteigern ein paar Tipps und Anregungen mitgeben, bevor sie in das Blogabenteuer einsteigen. Und zur Bereicherung der drögen Materie gibt es ein paar wunderschöne Fotos von mir.

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Blick über den Tellerrand: Die Do’s and Don’ts des Bloggens

Online-Journalismus: Schaffe Mehrwert – schaffe Stammleser!

Dies ist eigentlich so klar wie Kloßbrühe: Biete Deinen Lesern wertvollen, inhaltsreichen Lesestoff. Erzähle von faszinierenden Destinationen, außergewöhnlichen Hotels, faszinierenden Restaurants, teile mit Deinen Lesern Deine eigenen qualitativ hochwertigen Kochrezepte und erzähle von spannenden, packenden Geschichten, die Deinen Leser mitnehmen. Dann kommen die Leser auch wieder und werden zu Stammlesern. Ein Dozent der US-Hoteluni Cornell hat mir im Rahmen eines Hotelmarketing-Seminars mal gesagt: „Make your clients apostels!“ Reiseblogs, Foodblogs und alle anderen Blogs wachsen exponentiell. Die tägliche Kneipe, in der Du Dein Bier trinkst, Dein tägliches Mittagessen isst, interessieren keinen. Es sei denn, Du bist (verhinderter?) Sternekoch und lässt Deinen Lesern das Wasser im Mund zusammenfliessen.

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Das tägliche Essen will auch keiner bei Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram sehen. Frage Dich also jeden Tag selbst, was Du an Wertvollem, an Interessantem mitzuteilen hast und lass es dann Deine Leserschaft wissen.
Du warst in einer tollen Destination, bei einem genialen Koch, hast den absoluten kreativen Einfall selbst gehabt, wie Du etwas kochst – hast dann aber keine eigenen Fotos gemacht, keinen Film gedreht, keine Notizen? Dann hast Du Deine Hausaufgaben nicht gemacht. Mach uns nicht den Mund wässrig mit reinem Text. So wie etwa diese Bleiwüste hier – Reiseblogs, Foodblogs, Kochblogs leben von Bildern. Deine Erfahrungen sind es wert mit anderen geteilt zu werden, also tu es! (mehr …)

Bio-Hotels: Kochbuch „Kochlust Pur“ verspricht kulinarische Bio-Reise

Bio Hotels Kochlust Pur KochbuchKochen bleibt 2008 ein Megatrend. Jetzt lassen sich erstmals die Bio-Köche in die Töpfe schauen. In „Kochlust Pur“ verraten 19 Küchenchefs der Bio-Hotels-Gruppe ausgewählte Rezepte und raffinierte Geheimnisse aus ihrer Bio-Küche. Die kulinarische Reise führt von der Ostsee bis zu den Alpen und spannt den Bogen von teilweise längst vergessenen regionalen und rustikalen Schmankerln zu innovativen Ernährungskonzepten.

200 reich bebilderte Rezeptideen lassen jedes Bio-Menü leicht gelingen. Als Highlight stellt Starkoch Stefan Marquard ungewöhnliche Kreationen in Bio-Qualität vor. „Kochlust Pur“ kostet 25,- Euro und ist exklusiv bei den Bio-Hotels und den basic Bio-Supermärkten erhältlich.

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Hotel Viva Creativo: So werden die Gäste abgezockt

Dank Daniel erfahre ich gerade, dass der Bodenseepeter in grossen Schwierigkeiten steckt. Wer seinen Artikel hier liest, hat das Gefühl, dass Peter bald kein Geld mehr hat, zum Bodensee zurückzufahren. Denn das Hotel Viva Creativo verlangt Geld fürs WLAN. Ok, das machen viele Hotels. Und dazu hab ich hier auch schon mal meine Meinung geäußert: „Providing internet access to guests is kind of like providing heat and electricity, or a hot cup of tea.“ Doch, so erfahren wir vom Peter, verlangt das betreffende Hotel nicht etwa fünf Euro pro Tag oder pro Aufenthalt vom Gast. Nein, hier wird der Gast richtig abgezockt: 5 EUR/Std!

Während beispielsweise das Hotel Sonnblick in Kaprun seinen Gästen nicht nur kostenfreien Internet-Zugang bietet, sondern sogar auf allen Hotelzimmern Computer stehen, an denen der Gast frei nach Laune arbeiten, surfen, mailen oder sonstwas machen kann, so meinen die Hannoveraner Hoteliers in diesem Fall das Profit-Center Telefonzentrale, das ihnen vor ca 15 Jahren verloren gegangen ist, durch das Profit-Center Internet zu ersetzen. Ok, Dienstleistung ist was anderes. Aber hier, in Niedersachsens Landeshauptstadt, scheint wohl weiterhin zu gelten: Hotellerie könnte so schön sein – wenn nur der Gast nicht immer stören würde…

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Doch der Bodenseepeter hat eine Idee: Die Geschäftsführerin des Hotel Viva Creativo wird morgen, Donnerstag, 27.11.2008, unter seinen Seminarteilnehmern sein. Darum schreibt er seinen Vortrag um mt Screenshots der Beurteilungen bei Holidaycheck, Tripsbytips, Tripadvisor, den Twitterfeeds und natürlich seinem Artikel in seinem eigenen Blog. Und er wartet gespannt darauf, wie weit sein Artikel bis morgen um 12 Uhr schon durch die Blogsphäre gewandert sein wird.

Daniel von Tourismus-Zukunft geht noch eins weiter: er ruft dazu auf, wie dem Hotel am besten geholfen werden könnte, den jetzt entstandenen Image-Schaden wieder auszubügeln. Nun denn, der Preis eines Kastens Bier animiert mich, hier meinen Vorschlag zu unterbreiten: (mehr …)