GAP

Thomas Cook: Das alte Morsche ist zusammengebrochen

IMG_2843

Thomas Cook, der mit 178 Jahren älteste Reisekonzern und quasi Erfinder der Pauschalreise ist pleite.  Tourismusexperte Torsten Kirstges erklärt im Interview mit Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin, wie es dazu kam und wie sich die Insolvenz auf die Branche auswirkt. Der kurzfristige Rettungsversuch ist gescheitert, der britische Reiseveranstalter ist insolvent. Der Betrieb ist mit sofortiger Wirkung eingestellt, mit Wetlease-Flugzeugen wurden die gestrandeten Urlauber nach Hause gebracht. Condor führt seinen Betrieb vorerst weiter, sucht aber einen Investor. Die deutschen Thomas Cook-Reiseveranstalter sind verkauft. Thomas Cook ist pleite.

IMG_2811
Sentido Gold Island Side

In Zeiten von „Geiz ist geil“ hat es eine weitere Legende der Touristik erwischt. Unsere Gedanken sind bei allen Mitarbeitern und Angehörigen, die nun um ihre eigene Existenz bangen müssen. Bei allen Menschen, die nun mit jeder Menge unbezahlter Mehrarbeit die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Auch in den Reisebüros und in den Hotels der Gruppe. Wer nun selbst betroffen ist, seinen wohlverdienten Urlaub nicht antreten kann oder nicht wie geplant nach Hause kommt: Atmet tief durch und denkt über die Situation eures Gegenüber nach, bevor ihr ihn beschimpft. Denn der Verlust eines Urlaubs ist deutlich weniger schlimm als der Kampf um die Existenz. Eine Autorin der ZEIT beschreibt das Verhalten einiger deutscher Touristen als Schauspiel, als Theatervorstellung.

IMG_2836

Auch in den Zielgebieten, insbesondere in Spanien, der Türkei und Ägypten, werden viele Menschen in die Thomas-Cook-Pleite hineingezogen. Besonders betroffen davon sind Hotels, Reiseleiter oder Busunternehmen. So standen angeblich etwa 500 Hotels in Spanien vor der Schließung. Alle diese Inhaber und Mitarbeiter fragen sich, wie sie über den Winter kommen. Denn das Aus von Thomas Cook kommt zum Ende der Hauptsaison. Die Gelder des Sommers werden nicht ausgezahlt und das Neugeschäft ist noch in weiter Ferne. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern sitzen mehr als 100 Häuser auf unbezahlten Rechnungen für Leistungen aus den Monaten Juli bis September. Einzelne Hotels hätten bis zu 100 000 Euro Außenstände, sagte DEHOGA-Präsident Lars Schwarz.

Mit Wow Air, Germania, BMI Regional, VLM, XL Airways und zuletzt auch Adria Airways und Thomas Cook haben ungewöhnlich viele etablierte Fluggesellschaften dieses Jahr ihren Flugbetrieb einstellen müssen. Das Grounding der britischen Thomas-Cook-Flotte führt nach Erkenntnissen der Analyseplattform Mabrian hochgerechnet auf ein Jahr zum Wegfall von 4,3 Millionen Flugsitzen aus Großbritannien, wenn nicht andere Airlines die Kapazität übernehmen. Am stärksten betroffen sind Spanien mit mehr als 1,2 Millionen Flugsitzen und die Türkei mit 950.000 Plätzen. An dritter Stelle folgt Griechenland mit 610.000 Sitzen, dahinter die USA mit 330.000 Sitzen und Tunesien mit 170.000 Plätzen. Unter den Airports sind Dalaman mit 465.000 Sitzen, Antalya mit 405.000 und Teneriffa Süd mit 329.000 Plätzen am stärksten betroffen. Nach Lanzarote fehlen 215.000 Sitze, nach Palma 212.000, ins tunesische Hammamet 169.000 und nach Orlando in Florida 158.000.

IMG_2794

Hauptprofiteure sind Low Cost Airlines wie RyanairEasyjet und Wizzair sowie im Charterbereich schnell expandierende ausländische Charterairlines wie etwa Corendon, welche auch die Haupttreiber des Wachstums im europäischen Luftfahrtmarkt darstellen.

Gleichzeitig kann das Aus der Nummer 2 der deutschen Reiseveranstalter Aufschwung für die kleineren Tour Operator bedeuten. Nicht nur die TUI, sondern auch die Marken der REWE-Gruppe mit DER Touristik, FTI und Schauinsland haben sich in den letzten Wochen die Hotels in den Zielgebieten sehr genau angeschaut und schnellstmöglich Verträge unterzeichnet. Branchenprimus Tui im kommenden Jahr auf 500.000 neue Kunden. Allein der Duisburger Veranstalter Schauinsland meldete für das auslaufende Geschäftsjahr mit 1,37 Milliarden Euro einen Umsatzanstieg um zwei Prozent. Die Gästezahl kletterte ebenfalls um zwei Prozent auf 1,64 Millionen. Konkurrent Alltours hat sich nach eigenen Angaben bereits einen großen Teil der Hotel- und Bettenkontingente der deutschen Cook-Töchter Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin gesichert

Welche Auswirkungen hat die Pleite auf das Reiseverhalten der Deutschen? Laut Ipsos-Umfrage planen 21 Prozent der Pauschalreisenden, ihren Urlaub in Zukunft verstärkt selbst zu organisieren. Sieben Prozent wollen generell weniger ins Ausland verreisen. Jeder Fünfte (21%) ist zwar verunsichert, hat sich aber noch keine konkreten Überlegungen zu künftigen Reisebuchungen gemacht. Unter den Pauschalreisenden, die in den letzten drei Jahren mit einem zum Thomas-Cook-Konzern gehörenden Unternehmen unterwegs waren, ist diese Verunsicherung noch deutlich größer (36%).

IMG_2797
Smartline Tayyarbey Side-Manavgat

Es wird Zeit für eine Einordnung. Es wird Zeit einen der anerkanntesten Experten für Reiseveranstalter zu befragen. Professor Dr. Torsten Kirstges von der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven sah schon Anfang der 90er Jahre die Marktkonzentration kommen und behauptete, dass bis zum Ende der 90er Jahre nur fünf Reiseveranstalter übrig sein würden.

Prof. Dr. Torsten Kirstges

Professor Kirstges, schon Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrtausends sagten Sie voraus, dass von den großen Reiseveranstaltern nur maximal fünf überleben würden. Jetzt hat Thomas Cook Insolvenz beantragt. Die altehrwürdigen Reiseveranstalter Neckermann, Bucher Reisen & Co stehen vor dem Aus. Hätten Sie gedacht, dass es mal die Nummer 2 in Deutschland, die Nummer 2 in Europa erwischen wird?

Ja, das war fast absehbar, zumindest seit einigen Monaten. Doch bereits unter der Ära Pichler stand Thomas Cook kurz vor der Insolvenz. Seitdem drückt auch der Schuldenberg.

Thomas Cook nahm Bankkredite auf, deren Zinslast das Unternehmen heute nicht mehr stemmen kann. Für die meisten Deutschen sind Neckermann & Co. urdeutsche Reiseveranstalter. Der Name Thomas Cook tauchte erst seit ein paar Jahren auf. Doch vermutlich wissen die wenigsten, dass Thomas Cook und Neckermann ein britisches Unternehmen sind. Können Sie bitte kurz den geschichtlichen Zusammenhang aufzeigen, wann und warum Neckermann Reisen sich in Thomas Cook verwandelt hatte?

Bereits 1991 übernahmen die damalige Airline LTU und die West LB die britische Thomas Cook. Der Pauschalreiseveranstalter wurde bereits 1871 gegründet und gehörte seit 1948 zur British Transport Holding Company. Die West LB, die sich damals stark im Tourismussektor engagierte, übernahm 90%, die restlichen 10% lagen in der Hand der LTU. 1995 übernahm die West LB auch diesen Anteil. Thomas Cook war also eine 100%ige Tochter der West LB. Im Jahre 2001 übernahm die C&N Touristik AG, der Zusammenschluss von Condor und Neckermann, Thomas Cook von der West LB. Gleichzeitig wurde das Unternehmen in Thomas Cook AG umbenannt. Jeweils 50% lagen in den Händen von Lufthansa und KarstadtQuelle. 2007 folgte dann die Umbenennung des KarstadtQuelle Konzerns in Arcandor. Im Juni 2007 fusionierten Arcandor und die britische My Travel plc zur Thomas Cook Group mit Unternehmenssitz in London. Nach der Insolvenz der Arcandor AG im Juni 2009 wurden die Thomas Cook Anteile an der Londoner Börse verkauft. So wurde das eigentlich deutsche Unternehmen zu einem britischen Konzern (siehe Graphiken).

Thomas Cook ging es schon seit ein paar Jahren nicht mehr gut. Woran lag das in ihren Augen?

Der Preiskampf. Die Margen sind schon seit Jahren unter Druck. Die Branche wirbt gerne mit dem Preis, weniger mit der Qualität oder anderen Stärken der Pauschalreise. Die Margen der einzelnen Veranstalter sind niedrig. Und sie sind umso geringer, je austauschbarer das Produkt ist. Wenn ich also vornehmlich klassische Bade-Pauschalreisen anbiete, d.h. Flug, Transfer, Hotel und Verpflegung, dann bin ich sehr austauschbar und deswegen auch sehr gut vergleichbar. Das führt dazu, dass der Preisdruck und damit auch der Margendruck ohne Zweifel sehr stark ist.

Ist der Brexit mit Schuld am Niedergang von Thomas Cook? Können wir Thomas Cook als erstes prominentes Opfer des Brexit bezeichnen?

Ich würde den Brexit nicht als Grund, sondern eher als letzten Sargnagel bezeichnen. Die Unsicherheit im britischen Reisemarkt kommt auch durch die unsicheren Wechselkurse. Das britische Pfund ist ja schwach geworden. Insgesamt hat die größere Unsicherheit auch die Nachfrage auf dem Reisemarkt ein bisschen gedrückt. Hinzu kommt: Nach der Sommersaison müssen die Veranstalter ihre Leistungsträger bezahlen. In dieser Zeit kommen die ganzen Rechnungen und gleichzeitig gibt es relativ wenig neue Buchungen. Denn das Herbst- und Wintergeschäft ist nicht ganz so groß wie das Sommergeschäft. Dadurch schlägt so ein strukturelles Defizit, das über Jahre aufgebaut wurde, jetzt plötzlich sehr stark durch. Die Unsicherheit wegen Brexit oder wegen Wechselkursschwankungen wird dann zum letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Vor ein paar Jahren ist der chinesische Gemischterenkonzern Fosun bei Thomas Cook als größter Aktionär eingestiegen. Warum haben die Chinesen jetzt nicht noch ein paar Euro nachgeschossen, um das Unternehmen zu retten?

Es geht mehr als um ein „paar Euro“. Das Loch wurde monatlich größer. Offensichtlich fehlt es bei Thomas Cook auch an einer soliden Liquiditätsplanung.

Wie sehen Sie die Zukunft der Thomas Cook Gruppe? Wie hoch ist die Möglichkeit einer Zerschlagung oder wie wird der chinesische Fosun-Konzern reagieren?

Ich gehe davon aus, dass die deutsche Thomas Cook insolvent ist und zerschlagen wird. Selbst wenn sie nicht unmittelbar hinabgezogen werden, wird kaum ein Reisebüro und kaum ein Kunde mehr Thomas Cook buchen wollen. Der türkische Tourismuskonzern Anex Tour übernimmt Bucher Reisen & Öger Tours. Condor steht unter einem Schutzschirmverfahren und sucht einen neuen Eigentümer. Die chinesische Fosun-Gruppe wird höchstens noch die Möglichkeit haben, den Namen Thomas Cook auszuschlachten und neu zu definieren. Ob das aber hier in Europa gut ankommen wird, nachdem viele Menschen in England und Deutschland ihre Arbeit verloren haben, ist fraglich.

Thomas Cook hat auch Hotelmarken wie etwa Sentido oder Smart Line Hotels. Was bedeutet die Insolvenz jetzt für diese Marken?

Das kommt auf die Eigentumsverhältnisse an. Marken gehen natürlich mit unter. Völlig eigenständige Gesellschaften (mit Thomas Cook-Minderheitenbeteiligungen wie Aldiana) könnten mit einem blauen Auge davon kommen. Die Marke Smart Line wird verschwinden. Die Hotelmarke Sentido wird von der neuen Nummer zwei im deutschen Markt, der DER Touristik, übernommen und ergänzt dort das Hotelportfolio. Die Reisebüros der Franchisesysteme Thomas Cook Reisebüro und Holidayland oder Neckermann Team dürften berechtigte Existenzängste haben. Die Karstadt-Kaufhof Gruppe wird nur einen Teil der Reisebüros übernehmen können.

IMG_2795

Was deutsche Touristen, Kunden von Thomas Cook Reisen machen müssen, ist derzeit überall zu lesen. Die mit 110 Millionen Euro gesetzlich vorgeschriebene Versicherungssumme reicht bei weitem nicht aus. Auf 347 Millionen Euro schätzt Versicherer Zurich den Schaden durch die Thomas Cook Pleite. Die Bundesrepublik hat die Vorgaben der EU nicht ordentlich umgesetzt. In Österreich beispielsweise hätten die Versicherer mindestens 380 Millionen Euro absichern müssen. In vielen EU-Ländern ist eine Einschränkung der Entschädigung gar nicht vorgesehen. Versicherer Zurich wird bisherigen Meldungen zufolge weniger als 20 Prozent der Entschädigung den Reisenden anbieten können. Welchen Rat haben Sie für die Mitarbeiter in den Reisebüros, den Hotels, beim Reiseveranstalter, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind?

Da kommt guter Rat zu spät: Wer von Geld leben muss, das er von Thomas Cook zu erwarten hat, hat schlechte Karten, da es keine Insolvenzabsicherung gegenüber Leistungsträgern gibt (bei Mitarbeitern ggf. übergangsweise Konkursausfallgeld / Insolvenzgeld o.ä.).

Lieber Professor Kirstges, wir bedanken uns für dieses Gespräch!


Graphiken: (c) Prof. Dr. Torsten Kirstges

IMG_2848

Fotos: Meine Fotos habe ich auf einer Thomas Cook Pressereise nach Side und Alanya gemacht, bei der uns ausgewählte Smart Line und Sentido Hotels präsentiert wurden. Während die Sentido Hotels mich sehr begeistert haben, war ich von der Marke Smart Line eher abgeschreckt. Sie diente eher älteren, einfachen Hotels dazu, sich vor einer längst fälligen Generalrenovierung mit ein paar frischen, bunten Möbeln und neuen Farbanstrichen auf jung und günstig zu trimmen. Dieses Franchisekonzept war allerdings offenbar nicht besonders nachhaltig erfolgreich, da Thomas Cook zu keinem Zeitpunkt die selbst gesetzten und – insbesondere auch uns vor Ort – gross angekündigten Ziele der Verbreitung dieser Marke halten konnte.


Disclosure: Der Autor studierte Mitte der 90er Jahre bei Prof. Dr. Kirstges an der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven (damals noch die FH WHV).


GAP

Jaguar F-PACE: Die andere Art der Hotel-Limousine

Jaguar F-PACE SUV Apr 2016_031
Von hinten werden ihn wohl die meisten sehen: Der neue Jaguar F-PACE ist kein reiner SUV. Er ist kein reiner Sportwagen. Er hat auch wenig mit den vielen Jaguars zu tun, die wir aus der Vergangenheit kennen. Und doch ist es ein Jaguar. Der F-PACE ist ein sogenanntes Sport-Crossover. Der Wagen ist eine ernsthafte Alternative für Hotels, die einen Fuhrpark für Gäste ihr Eigen nennen.

Warum nicht mal statt der üblichen Karossen aus Untertürkheim, Zuffenhausen und München ein elegantes Kraftpaket aus England dem Gast während seines Aufenthaltes zur Verfügung stellen? Oder als Limousinen-Transfer den Gast vom Flughafen oder Bahnhof „diskret“ mit diesem Muskelprotz abholen. Denn diese Gäste sind auch potentielle Käufer des neuen Jaguar F-PACE. (mehr …)

Martell Cognac Cocktail Wettbewerb: Starke Frauen, fatale Cocktails

Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_707
Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_297 Ramona Stenglein strahlt. Sie setzte sich durch gegen ihre Kollegen und mixte den besten Cocktail. Fatalerweise (?) nannte sie ihn „Femme fatale“. Sie gewann das Finale des Martell Cognac Cocktail Wettbewerbes im Hotel Leonardo Royal München. In Kooperation mit dem Spirituosen-Haus Pernod Ricard Deutschland und der Barschule München wurden kürzlich die Cocktail-Kreationen der neun Finalistinnen und Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Flights traten jeweils drei Barkeeper gegeneinander an und fochten einen Wettbewerb auf sehr hohem Niveau aus.

Unter den gespannten Blicken der 300 Gäste wurden ausgefallene Cocktails kreiert und anschließend durch eine Fachjury beurteilt: Die Siegerin des Abends war Ramona Stenglein, The Westin Grand München, mit ihrem „Femme Fatale“. Über den zweiten Platz freute sich Daniele Aresu, Hotel Victory Therme Erding, mit der Kreation “Arenada”. Den dritten Platz belegte Tobias Wismeyer, Pacific Times, mit seinem Cocktail “Avaler”. (mehr …)

Aqualux Hotel & Spa Bardolino: Wellness- und Konferenzhotel am Gardasee

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_012
Größter See Italiens, Mittelmeerlandschaft, Alpenpanorama: So präsentiert sich uns der Gardasee. Erst hier fühlen wir uns, aus Deutschland kommend, so richtig in Italien. Südtirol ist gefühlt ja nicht so richtig Italien. Dort mischen sich auf wunderbare Weise die besten Eigenschaften Deutschlands, Österreichs und Italiens, dort haben wir keine Sprachprobleme und eine Grenze fühlen wir dort nicht. Erst am Gardasee merken wir, dass wir so richtig in Italien sind. Es wird wärmer, wir sehen Zypressen, Palmen und Olivenhaine. Willkommen im Belpaese. Willkommen im Aqualux Hotel & Spa Bardolino am Gardasee.

Gardasee_Fish_Chef_1_Eremo_di_San_Giorgio_Jan_2015_057
Das ganze Jahr über strömen die Touristen an den Gardasee. Zeitweilig auch zuviel, insbesondere zwischen Ostern und Oktober. Doch das milde Klima sorgt dafür, dass es eigentlich fast immer schön ist, sogar wenn es regnet. Sonne, Strand, Entspannung, dazu die Schönheit der lieblichen Landschaft, die majestätischen Berge – all das macht den Zauber des Gardasees aus. Hier lockt das Land der Zitronen. Auch Aktivurlaub wird groß geschrieben, sei es mit Wasserport wie Segeln und Surfen oder Mountainbiken und Wandern. In dieser Umgebung lockt das Aqualux Hotel & Spa mit einem aussergewöhnlichen Wellnessangebot sowie einem grossen Konferenzbereich. Ein schöner Ausgangspunkt also sowohl für den privaten Urlaub wie auch den MICE-Sektor.

[ad name=“Google Adsense“]

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_010
In letzter Zeit hat das weingastronomische Angebot einen starken Aufschwung erlebt. Die Fish & Chef-Woche am Gardasee, bei der sich alle Sternerestaurants sowie Winzer, Olivenölproduzenten und andere zusammen geschlossen haben, ist ein köstlicher Programmpunkt, der den Gardasee kulinarisch aufwertet.

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_001
Das umweltfreundliche, moderne und geradlinige Design des Aqualux Hotels, das zwischen den Bergen und Bardolino liegt, bietet mit dem AquaExperience einen großen Wellnessbereich mit acht Indoor- und Outdoor-Schwimmbädern. Leider war unser Aufenthalt in dem Hotel viel zu kurz, so dass uns dieser Bereich verborgen blieb.

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_004
Das Hotel bietet 113 Zimmer, von denen 33 Suiten sind. Die meisten Zimmer haben einen wunderschönen Blick in den Innenhof.

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_006
Die Zimmer sind mit allem zeitgemäßen Komfort eingerichtet. Flatscreen-TV, Mini-Bar, Kaffee- und Wasserkocher sowie Teebeutel, ein wunderschönes, großes Bett und ein Schrank, der für einen schönen Urlaub ausreicht. Ideal also für Paare und Familien, die zum wandern, schwimmen, radfahren oder zum Kultururlaub an den Gardasee kommen.

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_009
Die Badezimmer verfügen über Rasierspiegel und Fön, WC und Bidet, Dusche sowie die üblichen kleinen Badezimmerartikel, die das Mitnehmen eines Waschbeutels fast – aber auch nur fast – überflüssig machen.

Gardasee_Fish_Chef_2_AqualuxHotel_Jan_2015_011
Das Hotel bietet zwei Restaurants und zwei Bars. Das Frühstück bietet alles, was das Herz begehrt, natürlich gibt es ein reichhaltiges Angebot an süßen Teilchen, die die Italiener so sehr zum Frühstück lieben. Der Wellnessbereich ist 1.000 Quadratmeter groß. Das Kongreßzentrum lockt den MICE-Markt mit 1.200 Quadratmetern. Es würde nicht wundern, wenn Kongreßteilnehmer sich für ein paar Stunden in eine der vielen Saunen verlaufen oder im Pool planschen.

Ausflugstipps:

  • Die Restaurants, die sich bei Fish & Chef beteiligen, sind sicherlich alle empfehlenswert
  • Frisches Olivenöl mit Verkostung gibt es bei Paolo Bonomelli in der Ca’Rainene
  • Eine ganze Menge Wein und eine geführte Verkostung gibt es bei Monte del Fra‘
  • Ein kleines feines Weingut ist Le Vigne di San Pietro
  • Eine Wanderung zum Kloster San Giorgio wird mit besten Spezialitäten aus dem Klosterladen gekrönt

Gardasee_Fish_Chef_1_Eremo_di_San_Giorgio_Jan_2015_003
Anreise:

  • Zum Gardasee geht es von Deutschland aus am einfachsten per Auto über München und die Brennerautobahn via Südtirol bis zum Gardasee immer nur gen Süden.
  • Oder per Flugzeug mit Air Dolomiti direkt nach Verona. Von dort holen die meisten Hotels ihre Gäste gerne ab.
  • Außerdem per Bahn.

Mehr Infos über das Hotel gibts hier.
Und unter diesem Link könnt Ihr das Aqualux Hotel Spa Suite & Terme, Bardolino buchen.

Online-Journalismus: Die Do’s and Don’ts des Reisebloggens…

Online-Journalismus  Suedafrika Dez 2007 01 Jacis Lodge 1009
Sieben Jahre Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin. Genauer gesagt: ein halbes Jahr mehr. Bisher haben wir uns damit zurück gehalten, Artikel über das Bloggen zu schreiben. Wir fragten uns häufig, ob diese Nabelschau Euch, unsere Leser, eigentlich wirklich interessiert? Auf der anderen Seite sind es genau die „Wie blogge ich richtig“-Artikel, die bei anderen Blogs erscheinen, die die die meisten Klickzahlen und Kommentare erhalten. Weil Blogger andere Blogger kommentieren? Weil alles unter Seinesgleichen bleibt? Tritt der Sinn eines Reiseblogs, eines Online-Magazins über Reisen, nicht in den Hintergrund? In der GEO Saison habe ich bisher auch noch keinen Artikel von Wolf Schneider über guten Journalismus gelesen. Wobei ich sowohl die GEO Saison als auch Wolf Schneider sehr gern lese. Gut gebrüllt, Löwe! Doch mit unseren sieben, ja: bald schon acht Jahren Erfahrung am Reisebloggen, am Foodbloggen, am Kochbloggen dachten wir, dass es an der Zeit ist, Euch über unsere Arbeit, unsere Berufung zu berichten. Was macht das Bloggen aus? Was ist das Interessante am Online-Journalismus? Was sind die Do’s and Don’ts eines Reisebloggers? Manches davon gilt für das Bloggen im Allgemeinen, manches für den Journalismus im Allgemeinen. Bei anderen Punkten bin ich mir ziemlich sicher, dass Ihr oder andere Kollegen ganz anders darüber denken. Wir möchten Euch nur ein paar Anhaltspunkte und Erfahrungswerte unserer Arbeit der letzten acht Jahre wissen lassen und Neueinsteigern ein paar Tipps und Anregungen mitgeben, bevor sie in das Blogabenteuer einsteigen. Und zur Bereicherung der drögen Materie gibt es ein paar wunderschöne Fotos von mir.

Online-Journalismus Suedafrika Dez 2007 01 Jacis Lodge 0906

Blick über den Tellerrand: Die Do’s and Don’ts des Bloggens

Online-Journalismus: Schaffe Mehrwert – schaffe Stammleser!

Dies ist eigentlich so klar wie Kloßbrühe: Biete Deinen Lesern wertvollen, inhaltsreichen Lesestoff. Erzähle von faszinierenden Destinationen, außergewöhnlichen Hotels, faszinierenden Restaurants, teile mit Deinen Lesern Deine eigenen qualitativ hochwertigen Kochrezepte und erzähle von spannenden, packenden Geschichten, die Deinen Leser mitnehmen. Dann kommen die Leser auch wieder und werden zu Stammlesern. Ein Dozent der US-Hoteluni Cornell hat mir im Rahmen eines Hotelmarketing-Seminars mal gesagt: „Make your clients apostels!“ Reiseblogs, Foodblogs und alle anderen Blogs wachsen exponentiell. Die tägliche Kneipe, in der Du Dein Bier trinkst, Dein tägliches Mittagessen isst, interessieren keinen. Es sei denn, Du bist (verhinderter?) Sternekoch und lässt Deinen Lesern das Wasser im Mund zusammenfliessen.

Online-Journalismus Tafeln im Weinviertel Weingut Norbert Bauer Juni_2013_167
Das tägliche Essen will auch keiner bei Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram sehen. Frage Dich also jeden Tag selbst, was Du an Wertvollem, an Interessantem mitzuteilen hast und lass es dann Deine Leserschaft wissen.
Du warst in einer tollen Destination, bei einem genialen Koch, hast den absoluten kreativen Einfall selbst gehabt, wie Du etwas kochst – hast dann aber keine eigenen Fotos gemacht, keinen Film gedreht, keine Notizen? Dann hast Du Deine Hausaufgaben nicht gemacht. Mach uns nicht den Mund wässrig mit reinem Text. So wie etwa diese Bleiwüste hier – Reiseblogs, Foodblogs, Kochblogs leben von Bildern. Deine Erfahrungen sind es wert mit anderen geteilt zu werden, also tu es! (mehr …)

25 Jahre Vienna International Hotels: Zügiges Wachstum im MICE-Markt

PK der Vienna International Hotels #vihotel #itbberlin @vi_hotels @itb_berlin
Deutschland ist der wichtigste Markt und ein Wachstumsmarkt, so lautet der Grundtenor auf der Pressekonferenz der Vienna International Hotels anlässlich der ITB. Die VI Hotels waren bis vor kurzem in Deutschland noch nicht vertreten. Doch seit kurzem geben sie Vollgas. Dabei ist die Hotelgruppe, die gerade ihren 25. Geburtstag feiert, bereits seit langem schon in Osteuropa sehr aktiv. Das anders Hotel Berlin generiert wahrscheinlich in 2014 24 Mio. Euro Umsatz. Das Haus lebt vom MICE Geschäft, ist damit etwas unabhängig von der allgemeinen Entwicklung Berlins. Am heutigen Vorabend der ITB feiert das Haus seinen fünften Geburtstag mit über 1.500 Gästen.

Vergangenen Samstag wurde das Schlosshotel Goldschmieding übernommen und wird als Arkadia Hotel in der Vienna International Gruppe geführt. 2016 wird das angelo Hotel München Leuchtenbergring um 160 Zimmer erweitert, ein weiteres Haus eröffnet in Günzburg, ein anderes neues Hotel in Shelkovo wird als Leading Hotel of the World geführt. Die Mehrmarkenstrategie mit u.a. andel’s, angelo und Arkadia wird sukzessive ausgebaut. Dabei soll jede Hotelmarke ihre eigene Philosophie und ihr Gesicht haben. Schwerpunkt bleibt allerdings die 3- und 4-Stern-Hotellerie, auch wenn es einzelne 5-Sterne Hotels gibt. Ein Schelm, der sich an die Multimarkenstrategie von Accor erinnert fühlt.

Im Rahmen der ITB Berlin 2014 feiert Vienna International Hotelmanagement AG (VI) gleich zwei Jubiläen: ihr 25-jähriges Bestehen und den 5. Geburtstag des andel’s Hotel Berlin. Ein guter Zeitpunkt, die Highlights der Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in eine vielversprechende Zukunft mit weiteren Expansionsplänen zu blicken. Der treibende Motor der Gesellschaft ist dabei das MICE-Geschäft. Die klassische Ferienhotellerie spielt keine große Rolle, auch wenn die Hotels in Disneyland und Bad Leukersdorf weiter im Portfolio gehalten werden. (mehr …)

Moskau: Genuss und Glamour für Ausgeschlafene

Moskau Genuss Glamour fuer Ausgeschlafene Doerte Behrmann energa RitzCarlton Moskau 2011
Kann man in Moskau schlafen? Diese Frage stellt Gastautorin Dörte Behrmann für Le Gourmand auf einer Reise auf Einladung von „Moscow Tourismus and Hotel Industry“. Und sie kommt zu dem Ergebnis: Super sogar! Mein Hotelbett hat Spielplatz-Größe, die Kissen sind voluminös und zahlreich und die Zimmergröße macht jede russische Großfamilie glücklich. Ja, in Moskau habe ich sehr gut geschlafen. Doch die Zeit in der russischen Metropole ist zum Schlummern viel zu schade. Zuviel ist zu sehen und zu erleben. Folgerichtig ist das Programm der drei Tage straff gefüllt. Unter anderem gilt es, Luxus zu bestaunen und richtig gut zu essen!

Moskau Genuss Glamour fuer Ausgeschlafene Doerte Behrmann energa RitzCarlton Moskau lobby 2011
Wer es richtig glamourös mag, der lässt sich, wie überall auf der Welt so auch in Moskau, vor das Hotel Ritz-Carlton fahren. Die 5-Sterne Luxus-Herberge gibt schon in der Lobby unmissverständlich zu verstehen, dass sie zu den klassisches Grand Hotels gehört. Eröffnet wurde sie erst 2007 – doch die verschnörkelte Außenarchitektur gibt keinen Hinweis auf diese junge Geschichte. (mehr …)

TUI erkennt die Zeichen der Zeit und lädt Reiseblogger zur Präsentation der Sommerprogramme ein

TUI Thailand Ang Thong National Marine Park
Big elephants are no fast movers. Zuerst bewegen sich immer die kleinen Unternehmen. Selbstständige und Mittelständler erkennen fast immer zuerst die Zeichen der Zeit und wagen neue Schritte. Sie haben keine grosse Bürokratie, keine elendigen Hierarchien zu überwinden, um neue Schritte zu gehen, mal etwas zu wagen. Doch die grossen Konzerne brauchen Zeit – allerdings kommen sie dann oft mit geballter Marktmacht. So ist es auch bei den Reiseveranstaltern. Während kleine Reiseveranstalter schon lange Sinn und Zweck von Social Media und Reiseblogs erkannt haben, ist jetzt auch der Branchenriese TUI soweit. Mit grossem Tamtam geben die Hannoveraner Touristiker bekannnt, dass sie jetzt auch Travelblogger einladen. Zu keiner geringeren Veranstaltung als der Präsentation der Sommerprogramme nach Dubai. Das ist für Brancheninsider immer ein ganz wichtiger Zeitpunkt.

Blogs gewinnen an Bedeutung, so hat jetzt also die TUI erkannt, – vor allem im Reisebereich erreichen die renommiertesten mittlerweile erhebliche Reichweiten. TUI strebt deshalb eine Zusammenarbeit mit relevanten deutschen Reisebloggern an und hat als erster Reiseveranstalter ausgewählte Vertreter zur Präsentation der Sommerprogramme 2013 in Dubai eingeladen. Wobei ich dabei nicht weiss, wie die TUI „relevante Blogger“ definiert. Laut Google Page Rank, laut Alexa Rank, nach Facebook-Fans, nach Twitter-Followern oder nach dem ebuzzing-Reiseblog-Ranking. Über meine eigene Positionierung habe ich mich ja erst neulich hier schon gefreut. Mal sehen, ob ich diese Position halten oder gar ausbauen kann… (mehr …)


GAP

In eigener Sache: Le Gourmand ist TOP 13 Reiseblog und TOP 4 Hotel Blog

Es geht schon runter wie Öl. Diese Rankings sind zwar wie Statistik: Glaube keinem, dass Du nicht selbst gefälscht hast. Ich habe kein Ranking gefälscht, ich habe bisher noch nicht mal eins erstellt. Und ich habe auch kein Interesse daran, die Zugriffszahlen auf meine Seiten kreativ in die Höhe zu treiben. Nein, leider (?) habe ich noch nicht mal die technische Ahnung, wie ich hier mit ganz viel Einsatz von SEO und SEM etc. eine bessere Platzierung erkaufen bzw. erarbeiten könnte. Doch genau deshalb bin ich schon etwas stolz auf das aktuelle Ergebnis zweier völlig unterschiedlicher Rankings. Bei dem internationalen Hotel Blogs Ranking stehe ich aktuell auf Rang 4. Und bei dem Ranking von ebuzzing der deutschen Reise-Blogs steht Le Gourmand auf Rang 13. Hinzu kommt der aktuelle Alexa-Raning-Wert von 116,511 (Stand: 13.09.2012). Ja, das macht mich stolz auf die Arbeit der letzten fünf Jahre!

Gleichzeitig bin ich skeptisch und kritisch genug, um zu hinterfragen, was denn hinter diesen Rankings steckt. Beide Rankings haben ihre Nachteile, ihre Macken. Doch beide haben auch einen ganz entscheidenden Vorteil: Endlich sind Blogs, in diesem Fall vor allem Reise- bzw. Hotelblogs untereinander vergleichbar. Es wird verstärkt seriös über diese Seiten diskutiert. Destinationen, Hotels, PR-Agenturen und andere Partner können uns jetzt miteinander vergleichen. Wir können uns auch untereinander besser einschätzen. Doch sollte nicht der akademische Blick auf die Methodik fehlen. Denn während die einen Google Page Rank und Alexa Rank sowie andere Rankings miteinander vergleichen, geht es den anderen vor allem um den „Social Buzz“, also die aggregierte Kommunikation aus dem Blog, der Facebook-Fanpage und Twitter. Oder es werden Google Analytics oder die entsprechenden Keywords, für die die Seite rankt, zu Rate gezogen. (mehr …)

Beer and Food Pairing: Warum Bier ein perfekter Begleiter durch ein edles Menü sein kann

Bier Genuss Rad der Privaten BrauereienZu jedem Gang eine andere Biersorte? Im kleinen 0,1- oder 0,2-Liter Glas frisch vom Fass oder aus der Flasche? Spezialbiere, die es nur zu bestimmten Jahreszeiten gibt? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Der Verband der Privaten Brauereien möchte gern des Deutschen liebstes Getränk, das Bier, stärker in den Gourmet-Tempeln unseres Landes vertreten sehen. Statt des Weines soll Bier auch als selbstverständliches korrespondierendes Getränk genommen werden. Nicht nur zu Schweinsbraten, Eisbein oder Schweinshaxn – sondern etwa auch zu Fisch, Rind oder Lamm. Warum eigentlich nicht? Ich nahm gestern an einer kleinen Probe teil im Platzl-Hotel München. Wie praktisch: das Hotel gehört der Familie Inselkammer. Und die Privatbrauerei Ayinger auch. So begleiteten das Sechs-Gänge-Menü aus der Platzl-Hotelküche sechs verschiedene Biere aus der Ayinger Brauerei.

In den USA füllen Bücher zum Thema, wie „The Brewmaster’s Table“, ganze Bücherregale. „Beer and Food-­Pairing“ nennen die US-­Feinschmecker die Suche nach besonders harmonischen Bier­- und Speisen­-Kombinationen. In Deutschland gibt es dafür noch keine befriedigende Übersetzung – außer „korrespondierende Getränke“. Aber immer mehr Brauer und Gastronomen denken darüber nach, wie dem Verbraucher die Aromenvielfalt der unterschiedlichen Biere zum Essen vermittelt werden können. Grund genug für den Verband Private Brauereien, sich an die Spitze dieser Bewegung zu stellen und über geeignete Medien das Thema zu treiben. (mehr …)

Maks. the hotel collection: Exklusive Angebote zu den schönsten Luxushotels

Landmark maks team: Katja Heberling, Sarah Meschede, Marco_OdenthalPleiten, Pech und Pannen neuer Hotels: Service, der noch nicht richtig funktioniert, Köche, die noch nicht eine Linie gefunden haben, Zimmer, die noch nicht fertig eingerichtet sind, Pools, die noch im Rohbau sind – und Lärm, Dreck, Staub der überall herumwuselnden Handwerker, die bemüht sind, schnellstmöglich alles irgendwie doch noch hinzubekommen. Dies alles ist die Spezialität des Kölner Direktreiseveranstalters maks. the hotel collection. Der Zuwachs der Landmark GmbH vermittelt als neuen Unternehmenszweig eine handverlesene Auswahl luxuriöser Hotels und exklusiver Resorts weltweit, insbesondere von Hotel-Neueröffnungen.

Das junge Unternehmen maks. the hotel collection bietet Urlaub in den schönsten Luxushotels und Hotelneueröffnungen weltweit. Die drei Geschäftsführer Katja Heberling, Sarah Meschede und Marco Odenthal komplettieren so das Portfolio des Luxus-Direkt-Reiseveranstalters Landmark GmbH in Köln. Alle drei bringen jahrelange Erfahrung und viele Kontakte im Bereich Luxusreisen mit. (mehr …)

Kalimera! Blogger, fliegst Du nach Santorini…

Bloggerreise. Noch vor wenigen Jahren hätte kaum einer etwas damit anfangen können. Und jetzt schon gehen erste Destinationen dazu über, nicht nur Journalisten, sondern auch Blogger als relevante Zielgruppe einzuladen. Die Cycladen gehören dazu. Und ich gehöre zu der Gruppe Blogger, die sich ab heute für ein paar Tage auf Santorini und Mykonos umschauen. Und für Euch schreiben. Sind Bloggerreisen also die neuen Pressereisen?

Ich bin schon gespannt, wie sehr dabei auf die Belange der Blogger eingegangen wird. Denn Social Media-Reporter brauchen möglichst immer und überall gute Bedingungen so schnell wie möglich Informationen online stellen zu können. Und im Ausland brauchen wir möglichst viel WLAN – am besten kostenlos. Ich werde Euch dabei also von Santorini berichten.

Mit folgenden Bloggern bin ich unterwegs: (mehr …)


GAP

Kein Bett für Extremisten – Wackelt unser demokratisches Verständnis?

Ist es schon wieder soweit? Sind wir auf dem Weg zu einer Gesinnungsdiktatur? Heute meldete die Fachzeitschrift Tophotel, dass es erlaubt sei, wenn der Hoteldirektor kein Bett für Rechtsextreme hat. Im konkreten Fall behielt Heinz Baumeister, Direktor des Hotels Esplanade Resort & Spa Bad Saarow, mit seiner mutigen Entscheidung recht, dem NPD-Chef Udo Voigt ein Bett zu verweigern. Eine entsprechende Klage wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechtes wurde heute vom Landgericht Frankfurt/Oder abgewiesen. Tophotel nennt das einen „Sieg für die weltoffene Hotellerie“. Aber ist das nicht eher ein Pyrrhussieg? Bedeutet die Konsequenz aus diesem Urteil denn nicht auch, dass jeder Hoteldirektor jedem Extremisten – oder wen er für einen Extremisten hält – den Aufenthalt verweigern kann? Also je nach Gutdünken und Einstellung des Hoteldirektors gibt es künftig kein Bett für extreme Linke, Juden, Muslims oder Katholiken? Kein Bett für den Papst, weil der Hoteldirektor evangelisch ist? Was denkt Ihr?

Ja, die Hotellerie ist weltoffen, tolerant und multinational. Das liebe ich auch so am Tourismus insgesamt. Die kulturelle Vielfalt, das Miteinander vieler Mentalitäten und Charaktere ist wahnsinnig toll. Und ja, der Hoteldirektor hat das Hausrecht. Ähnlich wie der Kapitän auf seinem Schiff. Wer sich nicht anständig benimmt, der fliegt. Wobei: wenn Rockstars das Mobiliar zertrümmern, dann ist das erwünscht, denn dann steht das Hotel in der Presse. Und der Schaden wird eh vom Bandmanagement beglichen.

Doch werden in Hotels die Betten demnächst nach Gesinnung, Parteibuch vergeben? Wo kommen wir dann hin? Kein Bett mehr für Gewaltverherrlicher, die z.B. laut B.Z. meine Heimatstadt Berlin kaputt machen? Also kein Bett mehr für Renate Künast, Joschka Fischer oder Gregor Gysi weil der Hoteldirektor schwarz oder gelb wählt? Aber wo bleibt dann unsere Demokratie? Der Respekt vor der Meinung Andersdenkender? Meinem preussischen Toleranzprinzip, das ich als Berliner habe, widerspricht das. Jeder solle nach seiner Façon glücklich werden, hat schon der Alte Fritz gesagt.

Sind wir also wieder soweit, dass es gestattet ist, ein Schild mit „Juden raus!“ ans Hotel zu hängen? In Ägypten ist das für den – angeblich so toleranten – Marriott Konzern vor drei Jahren ok gewesen (ich berichtete hier darüber). In Deutschland sind es nicht die Juden – aber die Rechten. Und evtl. bald die Muslims? In diesen Tagen wurden in einigen deutschen Städten Brandsätze auf Studentenwohnheime geworfen. Das ist versuchter Mord! (mehr …)

Grand City Hotels: Auf dem Weg zu einer grossen Hotelmarke

Grand City Hotel LogoErst vor 2,5 Jahren wurde die Marke Grand City Hotels aus der Taufe gehoben. Le Gourmand berichtete hier darüber. Mittlerweile gehört Grand City Hotels zu den führenden Hotel-Management-Firmen mit derzeit 100 Hotels in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Zypern und Österreich. Die Gruppe verwaltet mehr als 11.000 Hotelzimmer und heißt jährlich 2,6 Millionen Gäste willkommen. Nach der Übernahme zweier Vier-Sterne-Hotels in Berlin im Jahre 2008, durch die sich der Bestand des Unternehmens um mehr als 600 Zimmer erweiterte, begann Grand City Hotels, sich nach einem zentralisierten, automatisierten Revenue-Management-System (RMS) umzusehen, mit dessen Hilfe der Umsatz pro Zimmer über das gesamte, schnell wachsende Unternehmen hinweg gesteigert werden könnte.

Es dauert nicht mehr lange und das Hotel-Management Unternehmen kann seine diversen Hotels, die derzeit noch unter fremder Flagge fahren, mit seinem eigenen Markennamen auszeichnen. Dafür wird jetzt im Vorfeld schon einmal das Revenue-Management-System vereinheitlicht. Denn die Gruppe will wachsen: „Wir planen, unseren Bestand noch mehr zu erweitern, von derzeit 100 auf 120 Hotels bis zum Jahr 2012”, erklärt Sven Doliwa, Vizepräsident Commercial für Grand City Hotels. Bisher hatte die Gruppe ein dezentralisiertes Revenue-Management-Programm angewandt, das auf der Analyse von Spreadsheets und anderen manuellen Revenue-Management-Tools basierte. Dies erwies sich als zeitaufwändig und ungenau. (mehr …)

prizeotel ist Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs UPS von Quality Reservations

Das prizeotel Bremen-City ist das umsatzstärkste Partnerhotel von Quality Reservations (QR) und damit Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs „UPS“ 2010. Unter dem Motto „Ungebremst Postitive Schwingungen“ standen die 351 Partnerhotels im Wettbewerb um eine bessere Belegung und höhere Zimmerdurchschnittsraten. Quality Reservations, ein Online-Vermarktungspartner von Hotels, zeichnet jährlich das Hotel mit dem besten Umsatz in den Kategorien „Newcomer“ und „Profi“ aus. Von insgesamt 50 Hotels in der Kategorie „Profi“ konnte sich prizeotel als einziges nominiertes Zwei-Sterne-Hotel gegen seine Mitstreiter durchsetzen: mit einem Plus von 90 Prozent bei den Übernachtungen, einer Steigerung der Durchschnittsrate um 4,75 Euro auf 64,24 Euro sowie des Umsatzes über QR um 105 Prozent.

Die Umsatzsteigerung erzielte prizeotel ausschließlich über Onlinebuchungen auf der eigenen Website. Das zentrale Reservierungssystem (CeReS) auf der prizeotel-Homepage stellt QR zur Verfügung. Dem traditionellen Verkauf von Zimmern über Reisebüros hat prizeotel abgeschworen. Stattdessen setzt das Hotel auf die eigene Website als stärksten Buchungskanal, auf Revenue Management mit nachfrageorientiertem Preissystem sowie einer kontinuierlichen Qualitätsstrategie. (mehr …)


GAP

Willkommen in Berlin! Die weltgrößte Reisemesse ITB eröffnet morgen!

Sonnig, ein strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht – doch reichlich kalt: so präsentiert sich Berlin am Vortag der Eröffnung der ITB. Die weltgrößte Reisemesse Internationale Tourismus Börse, wie die drei Buchstaben ausgeschrieben lauten, hat wieder das gesamte Gelände der Messe Berlin ausgebucht. Rund um Funkturm, Internationales Congress Centrum ICC und Avus gibt es den Angaben der Messegesellschaft keinen Platz mehr. Die Hotels sind ausgebucht, nur noch in irgendwelchen kleinen Pensionen oder draussen in den Aussenbezirken und vor den Toren der Stadt soll es dem Vernehmen nach noch etwas geben. Die Welt zu Gast in der deutschen Hauptstadt.

Was gibt es neues in der Reiseindustrie? Wie entwickeln sich die Schwellenländer? Welches sind die nächsten Destinationen? Mit Sicherheit das diesjährige Gastland Polen: die Fußball-EM steht vor der Tür, die Destinationen haben sich in den letzten Jahren weiterentwickeln können. Skifahren im Riesengebirge, Paddeln auf der Masurischen Seeplatte, Badeurlaub an der Ostsee, Städtetourismus nach Danzig, Warschau, Breslau, Krakau. Und noch kein Massentourismus.

Vor allem die Türkei und Spanien sind weiterhin sehr beliebt. Ausweichsziele für die arabischen Destinationen in Ägypten und Tunesien. Die deutschen Airlines haben ihre Flieger umgeleitet, ab auf die Kanaren und Balearen. Doch im Sommer wird es weniger Last Minute Schnäppchen geben. Wer wann wohin buchen möchte, muss sich genau entscheiden: Frühbucherrabatte oder Last Minute? Wer schulpflichtige Kinder hat, sollte jetzt buchen, wer flexibel ist, kann ausserhalb der Hauptreisezeiten noch auf den letzten Drücker buchen.

Oder wie wäre es mal wieder mit Urlaub in Deutschland? Wie gut kennen Sie die Heimat? Untersuchungen haben ergeben, dass die Süddeutschen mehr in Richtung Süden: Alpen, Gardasee, Mittelmeer denken. Die Norddeutschen dafür in Richtung Norden sich wenden: Nordsee, Ostsee, Dänemark, Holland. Aber warum denn nicht mal die andere Richtung ausprobieren? Etwas neues entdecken? Die Ecken besuchen, die nicht völlig überlaufen sind und dennoch reichlich Abwechslung bieten. (mehr …)

Livebookings: Onlinemarketing-Handbuch bietet Gastronomen gezielte Vermarktung im Internet

Ohne Internet und Social Media geht in der Gastronomie fast nichts mehr: Immer mehr Gäste informieren sich online über Restaurants, schauen sich Speisekarten und Räumlichkeiten vorab auf der Homepage an und reservieren dann direkt über den Online-Reservierungsservice einen Tisch. Wer nicht mit eigener Webseite und möglichst Blog vorhanden ist, keine Facebook-Fanpage oder einen Twitter-Account hat, der ist praktisch nicht existent. Das kostenlose Livebookings-Handbuch „Gastronomie Onlinemarketing“ zeigt Gastronomen, wie sie mit wenig Aufwand und kleinem Budget online viele Gäste erreichen und verbuchen können.

Wer aber einen richtig umfassenden Einblick und Überblick über die Möglichkeiten von Online-Marketing und Social Media in Hotellerie und Gastronomie erhalten will, der sollte diesen Leitfaden nur als Einleitung nutzen, doch auch noch mehr anhören und sehen. Dies am besten am 14. Februar 2011 beim E-Marketing Day im neuen Leonardo Royal Hotel Munich. Dieser deutsche Leitkongress wird von der HSMA Deutschland in Kooperation mit Tourismuszukunft organisiert. Alle Informationen zum E-Day finden Sie hier. Hochkarätige Referenten und Social Web Spezialisten versprechen ein vielfältiges, abwechslungsreiches und vor allem praxisbezogenes Programm. Speziell zum Thema Die moderne Website: DER Erfolgsgarant für Hotels – Tipps, Tricks und tolle Beispiele aus der Praxis referieren die Freunde von ideas4hotels.

Doch zurück zum Handbuch Onlinemarketing:
Nachtrag: Die PR-Agentur wünscht, dass sich die Leser registrieren, doch das Handbuch ist kostenlos. Daher wurde ich gebeten, dass das Buch bitte hier herunterzuladen sei. Wer sich nicht registrieren will… – hier ist ein weiterer Link zur Verfügung. =;-)
Und was steht drin? (mehr …)

Deutsche Hotels verbuchten im Oktober 8% mehr Übernachtungen

Im Oktober 2010 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 35,9 Millionen Gästeübernachtungen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit. Damit stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber Oktober 2009 um 5%. Mit einem Plus von 12% auf 5,4 Millionen nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland besonders stark zu. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um 4% auf 30,5 Millionen.

Beim Blick auf die einzelnen Betriebsarten zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Hotellerie konnte im Oktober 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat 8% mehr Übernachtungen verbuchen. Das ist ein Anstieg von 20,9 auf 22,6 Millionen Übernachtungen. In den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken dagegen sank die Zahl der Übernachtungen um 2% auf 4,1 Millionen. (mehr …)

BHG: Ulrich N. Brandl neuer Präsident, Siegfried Gallus wird Ehrenpräsident

BHG: Ulrich N. Brandl neuer Präsident, Siegfried Gallus wird EhrenpräsidentZum Abschluss die große Ehre: Für seine langjährigen Verdienste in den unterschiedlichsten Ehrenämtern des Verbandes, die letzten vier Jahre unter anderem als BHG-Präsident, wurde Siegfried Gallus (MD-Hotel Gallus, Beilngries) (hier mit Bundesministerin Ilse Aigner auf der Biofach 2009) zum Ehrenpräsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. (BHG) ernannt. Das Präsidium des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. (BHG) wurde bei der 36. Landesdelegiertenversammlung am 25. Oktober 2010 in Schweinfurt turnusgemäß neu gewählt.

Tourismustag_Sep2010_01In seiner Amtszeit setzte sich Siegfried Gallus durchaus streitbar für einige der wichtigsten tourismuspolitischen Entscheidungen der letzten Jahre ein. So kämpfte er mit der Kampagne PRO 7% für die Senkung der Mehrwertsteuer auf den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie . Dabei wusste er die vor allem die FDP, teilweise auch die CSU auf seiner Seite. Dass nur die Hälfte dabei herauskam und die Gastronomie noch warten muss, ist den zögernden Luschen Politikern der CDU zu verdanken.
Außerdem förderte er die Sterne-Klassifizierung in Hotellerie und Gasthöfen sowie die Offensive zur ServiceQualität in Bayern. Zeitgleich zum jüngst vergangenen Oktoberfest 2010 terminierte er den Tourismustag 2010 mit einem großen Event im Festbau des Circus Krone und einem Empfang im Hacker-Zelt. Das Foto zeigt ihn (rechts) mit Bayern Tourismus-Geschäftsführerin Sybille Wiedenmann und Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Martin Zeil.
Schließlich gehörte auch der Streit um das strenge Rauchverbot für Bayerns Wirtschaften und Beherbergungsbetriebe in seinen Aufgabenbereich.

Der neue BHG-Präsident heißt Ulrich N. Brandl (Baby & Kinder Bio-Resort, Zettisch). Ebenfalls neu ins Präsidium wurde Angela Inselkammer (Brauereigasthof Hotel Aying, Aying) gewählt, sie bekleidet die nächsten drei Jahre das Amt der 1. Vizepräsidentin. Neuer 2. Vizepräsident wurde Thomas Förster (Serways Tank- und Rastanlagen Nürnberg Feucht und Kammersteiner Land, Feucht). (mehr …)

Westin Grand München und Sheraton Arabellapark bieten kulinarische Streifzüge mit easyDining Bonuskarte

Westin Grand München und Sheraton München Arabellapark bieten kulinarische Streifzüge mit easyDining BonuskarteLiebhaber der kreativen und guten Küche genießen ab sofort mit der easyDining Karte besondere Vorzüge in den Restaurants und Bars des Westin Grand München und des Sheraton München Arabellapark Hotel. Für 189 Euro pro Person und Jahr können Karteninhaber in den Restaurants und Bars der beiden Hotels bis zu 50 Prozent Rabatt auf ihre gesamte Speisenrechnung erhalten. Voraussetzung für das vergünstigte Schlemmervergnügen ist, dass Besitzer der easyDining Bonuskarte von mindestens einer voll zahlenden Person begleitet werden.

Westin Grand München und Sheraton München Arabellapark bieten kulinarische Streifzüge mit easyDining BonuskarteGut und vorteilhaft das ganze Jahr genussvoll speisen, ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, die easyDining Karte ist unbegrenzt für alle Speisen einsetzbar. Die Vielfalt der Restaurants und Bars in den beiden Hotels im noblen Münchner Stadtteil Bogenhausen reicht von regionalen bis zu internationalen Köstlichkeiten der asiatischen Küche, über Grillspezialitäten bis zu feinster Pâtisserie. Die Restaurants ZEN-the best of pan-Asian cuisine, das Paulaner’s Wirtshaus mit Biergarten und Ducktail’s – DIE BAR im Westin Grand München, sowie das SixtySix Grill and Dine, audrey’s food & flavour und die arabella bar im Sheraton München Arabellapark bieten zahlreiche Vorteile, wie Vergünstigungen und Gutscheine für jeden Nutzer dieser Bonuskarte. (mehr …)

Angkor Wat: Touristenmassen bedrohen Weltkulturerbe

Laut AP drängt der Global Heritage Fund auf konzertierte internationale Maßnahmen zur Erhaltung der weltberühmten Weltkulturerbestätten Asiens. Es bestünde ein hohes Risiko, dass einige der bekanntesten historischen Gebäude verloren gehen oder beschädigt werden, wie etwa die antike Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha. Die US-Stiftung veröffentlichte einen Bericht, nachdem von den weltweit nahezu 500 Welterbestätten in den 100 ärmsten und Schwellenländer der Welt über 200 vor irreversiblem Verlust und Beschädigung stehen.

Dazu zählen außerdem die archäologischen Stätten der Sumerer im südlichen Irak, die unter massiven Plünderungen leiden, die antike Stadt Hasankeyf in der Türkei, die durch ein neues Staudammprojekt überflutet werden könnte, sowie Kashgar im Westen Chinas, wo die Regierung plant, das alte Viertel des Ortes wegen Erdbebengefahr abzureissen. Deshalb müssten mehr als 50.000 Menschen zwangsumgesiedelt werden. (mehr …)

Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft. (mehr …)

Desert, Dessert oder sandige Süßspeisen? Wundern beim Wandern am Walchsee

Desert_Dessert_2010_01Ein ganz besonderer Leckerbissen: Im Tiroler Kaiserwinkl war ich im Juni zum Wandern und Radfahren (dazu hier ein anderes Mal mehr). Bei einer Wanderung rund um den idyllischen Walchsee kam ich an diesem Gasthaus vorbei und fragte mich, wie staubtrocken denn hier der Nachtisch sein mag. Importierter Wüstensand als neue Spezialität?

Rechtschreibfehler sind menschlich und kommen immer wieder vor. Und allzu gern bin ich auch der Meinung, dass gefundene Verschreiber vom Finder behalten werden können. Doch selten sind sie zweideutig und ergeben – wie hier – durch das simple Vergessen eines Buchstaben einen komplett anderen Sinn. Oder wusste der Texter etwa nicht den Unterschied zwischen desert und dessert?

Ihr wollt wissen, wo dieser nette kleine doch mehrdeutige Verschreiber sich befand?
(mehr …)

Studie „Hotel Upgrade 2010“: Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst. (mehr …)

Bloom: Coole Betten und Hochstühle für Babys – ideal für Hotels geeignet

bloom almaRicky Martins Zwillinge schlummern ebenso wie Angelina Jolies Nachwuchs im stylischen bloom coco. Und Christina Aguileras Kids essen im trendigen bloom fresco loft mit dem Popstar auf Augenhöhe. Mit einem starmäßigen Konzept präsentiert bloom angesagte Baby- und Kindermöbel, die Design und Funktionalität aufregend stilvoll kombinieren. Der Babymöbelhersteller bloom wurde von vier australischen Vätern gegründet. Vier Väter, die sinnvolle Innovation und modernes Design in die Welt der Babymöbel bringen wollten. Diese Produktwelt war bisher von reinem Funktionalismus getrieben. Junge, moderne Eltern wollen jedoch auch gern schicke Babymöbel für ihren Nachwuchs haben. Hotels, die ihren Gästen zeitgemäße Kinderbetten & Co anbieten wollen, bietet sich mit dem Baby-Designmöbel-Label bloom eine bunte Alternative.

bloom alma zusammengeklapptIn dem modernen Klappbett alma von bloom schlafen Babys sowohl zu Hause als auch unterwegs tief und besonders stylisch. Ob in der Stadtwohnung, als Zweitbett bei den Großeltern oder für den Urlaub – das Baby-Designmöbel-Label bloom hat mit alma ein Klappbett entwickelt, das nicht nur praktisch, sondern auch besonders stylisch ist. Das aus strapazierfähigem Birkenholz und Edelstahlelementen gefertigte Klappbett besticht durch seine minimalistische Form und den geringen Platzbedarf. So passt alma zusammengeklappt hinter die Tür oder unter das Elternbett. Dank modernem Design und verschiedenen Farboptionen ist alma ein echter Hingucker in jedem Wohnraum und Hotelzimmer.
Eltern freuen sich über den patentierten, Platz sparenden Klappmechanismus, der sowohl leichtes Verstauen als auch Reisetauglichkeit und bequemen Transport ermöglicht. Die Matratze lässt sich auf zwei Höhen verstellen und erleichtert somit das Herausheben des Babys in den ersten Wochen. Die Montage des Bettchens erfolgt schnell und werkzeuglos. (mehr …)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (mehr …)

Deloitte-Studie Hospitality 2015: Die Zukunft heißt China, Indien und Social Media

Die Hotelbranche kann aufatmen: Laut der Deloitte-Studie „Hospitality 2015 – Game changers or spectators?“ wird ab 2011 mit anhaltendem Wachstum im Tourismus gerechnet. Dennoch erwartet die Industrie signifikante Marktveränderungen, die Nachfrage und Angebot langfristig beeinflussen. Der demografische Wandel schafft neue Zielgruppen – Pensionäre prägen etablierte Märkte, während in Schwellenländern die kaufkräftige Mittelklasse neue Marktmacht erlangt. Die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse und fortschreitende Marktsättigung erfordern eine fokussierte, effiziente Markenprofilierung. Neben traditionellen Maßnahmen wie Treueprogrammen oder Clubkarten müssen Hotelbetreiber verstärkt auf Social Media setzen und in Talente investieren – auch Themen wie Nachhaltigkeit und Krisenvorsorge finden zunehmend Beachtung.

„Erfolgreiche Hotels brauchen Fans! Soziale Netzwerke gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung und vor allem Nischenanbieter sollten sich auch auf der virtuellen Ebene mit ihren Gästen treffen“, erklärt Benjamin Ploppa, Senior Manager Hospitality bei Deloitte. „Wer schnell und innovativ reagiert, kann eigene Anteile auf etablierten Märkten ausbauen und sich auf Entwicklungsmärkten stark positionieren. Die Veränderungen in Konsumentenverhalten und -bedürfnissen sind dabei wegweisend.“ (mehr …)

TUI Umfrage: Jeder achte Deutsche bucht Hotel mit Umweltsiegel

Umweltverträgliches Reisen liegt im Trend: Bereits 12,8 Prozent der Bundesbürger haben einmal ihren Urlaub in einem Hotel mit Umweltsiegel verbracht. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der TUI Deutschland. Besonders viel Wert auf ein Hotel, das hohe Standards hinsichtlich des Umweltschutzes erfüllt, legen demnach Urlauber mit Hochschulabschluss (18,2 Prozent) sowie leitende Angestellte bzw. Beamte (23,4 Prozent).

Zugleich haben 4,4 Prozent der Deutschen nach einem Urlaubsflug schon einmal eine Klimaspende geleistet. Mit der sogenannten CO2-Kompensation werden Projekte gefördert, die die Emissionen während eines Fluges mit Klimaschutzmaßnahmen ausgleichen. So sollen herkömmliche Energien durch regenerative Energien ersetzt oder Energiesparprojekte umgesetzt werden. Von Fluggästen im Alter zwischen 30 und 39 hat sogar schon jeder Zehnte (10,5 Prozent) eine CO2-Kompensation gezahlt. (mehr …)


GAP

Hotelbuchungen: Weg von Webseiten, hin zu Facebook und Smartphones

Der Trend manifestiert sich. Wozu noch ein Hotel über eine Webseite buchen? Hotelgäste benutzen heute einfach ihr Smartphone oder eines der vielen nützlichen Buchungs-Plugins bei Facebook. Die Hotels, die heute Geschäftsreisende wie Social Media-erfahrene Gäste für sich gewinnen wollen, setzen alles darauf, über diese beiden Wege buchbar zu sein. Dies hat jetzt das Branchenportal hotelmarketing.com hier veröffentlicht.

Zu dieser Meldung passt der Artikel der Freunde von Tourismus-Zukunft, die hier aktuell die Nutzerzahlen von Facebook darstellt. 500 Mio Nutzer im Juni 2010 sprechen eine deutliche Sprache. (mehr …)

Vasano Suites: Mit langsamem Wachstum zur neuen Luxus-Budget-Hotelgruppe

Vasano Suites LeipzigDie Finanz- und Wirtschaftskrise hatte 2009 starke Auswirkungen auf die deutsche Hotellerie. Budget- und Mittelklassehotels waren davon jedoch weitaus weniger betroffen als Luxushotels. Wie Susanne Stauß in der aktuellen Ausgabe des Branchenportals HospitalityInside im Artikel „Die globale Budget-Welle rollt“ berichtet, ist die Pipeline für Budgethotels internationaler denn je. Europäische Anbieter schließen kontinent-übergreifende Joint Ventures ab. In Indien rollt eine nationale Marke den Markt auf. Gute Chancen auf neues Wachstum spricht der VDR (Verband Deutsches Reisemanagement e.V.) Produktinnovationen mit pfiffigen Ideen und gutem Design zu. Ein neues Konzept eröffnete im Januar in Leipzig: Die Vasano Suites in der Leipziger Innenstadt. Die 18 luxuriös ausgestatteten Suiten mit abgespecktem Servicepaket ermöglichen hohe Wohnqualität zu günstigen Preisen. Zielgruppe ist der moderne, anspruchsvolle, qualitäts- wie auch preisbewusste Städte- und Geschäftsreisende.

Während also vor wenigen Jahren Steigenberger (Avance, Maxx, Esprix), Dorint (Budget), Mövenpick (Cadett) & Co noch mit Mehrmarkenkonzepten gescheitert sind, so gibt es jetzt wieder einige Anläufe. Hinter Vasano steckt der Eigentümer Gregor Gerlach, Geschäftsführer der Seaside Hotels, Mitbegründer der Vapiano Restaurants und Gesellschafter der Bagel Brothers.. Er münzt die Philosophie des erfolgreichen Systemgastronomen auf Vasano um: Individualität, Stil und Komfort trotz niedrigen Preisen. Weniger Personal und der Verzicht auf einen hauseigenen Spa oder Restaurant machen das möglich. Eingecheckt wird über einen Buchungsautomaten, Brötchen und Tageszeitung werden täglich gebracht. (mehr …)