Wilhelmshaven: Eine Stadt vor dem Bankrott?

Wilhelmshaven

Schon zum zehnten Mal findet in diesem Januar das Tourismuscamp statt. In diesem Jahr erstmals in Wilhelmshaven, dem einstigen preußischen Marinehafen und der Stadt mit dem einzigen Südstrand Deutschlands. Ich habe dort selbst einige Zeit Tourismus-BWL studiert und habe 1994 einen ausführlichen Artikel über die Stadt und seine Geschichte geschrieben. Diesen möchte ich jetzt sehr gern pünktlich zum Tourismuscamp wieder aus der Mottenkiste herausholen. Zum einen, um den geneigten Leser feststellen zu lassen, ob sich seit damals bis heute, 2017, etwas verändert hat. Und das, was sich verändert hat, ob es sich zum Besseren verändert habe. Einige Namen sind mittlerweile in anderen Positionen in die Geschichte eingegangen. Dass Wilhelmshaven als preussisch-friesische Stadt mittlerweile von Ostfriesland Tourismus vermarktet wird, sollte auch unter Berücksichtigung dieser historischen Ereignisse betrachtet werden.

Pentagramme und Sonnenräder auf dem Rathaus. Urgeschichtliche Tiere und das Entstehen des Säugetieres Mensch aus dem Fisch (sic!) heraus. Mit mythischen Symbolen beschwor und feierte die Stadt Wilhelmshaven ihr 125-jähriges Bestehen. Die Inszenierung „Ein Feuernachtstraum“, die von mehreren Laserkanonen auf eine Leinwand vor dem Rathaus sowie über die Menge auf dem Rathausplatz hinweg projiziert und von einem gigantischen Feuerwerk abgeschlossen wurde, hatte eine Menge mit maritimen und geschichtlichen Themen zu tun, jedoch sehr wenig mit der Geschichte der Stadt. Dennoch: man zelebrierte den Tag der Grundsteinlegung.

Wilhelmshaven
Am 17. Juni 1869 bekam das preussische Marineetablissement am Jadebusen den Namen Wilhelmshaven. König Wilhelm I. war Taufpate und Namensgeber von Hafen und werdender Stadt, die bis 1869 das war, was heutzutage der Potsdamer Platz in Berlin ist: die „größte Baustelle des Kontinents“. Mehr als andere mittelgroße Städte ist Wilhelmshaven an des Hin und Her deutscher Geschichte gekettet, war es dem Auf und Ab von Krieg und Frieden ausgeliefert. Die Beziehungen Brandenburg-Preußens zu Ostfriesland gehen zurück bis in die Zeit des Großen Kurfürsten, dessen Denkmal heute auf dem großen Knock vor Emden steht. Preußen hatte innerostfriesischen Hader geschlichtet und war u.a. auch der Befreier und Protektor Schleswig-Holsteins sowie Ausgangspunkt wichtiger Entwicklungen im Hannoverschen trotz massiver Welfen-Gegnerschaft.

Wilhelmshaven

Einer der wichtigsten Beiträge jüngerer preußisch-norddeutscher Beziehungen war die Aufnahme Millionen Vertriebener aus den preußischen Ostprovinzen, die neues Landesbewußtsein und neue Strukturen geschaffen haben.

Die Gründung der Stadt Wilhelmshaven durch Preußen geht – so der Flensburger Professor Dr. Stribrny in einem Vortrag zur Geschichte der Stadt – auf das von Preußen übernommene Erbe des Paulskirchen-Parlamentes zurück. Prinz Adalbert habe dessen Flottengedanken auf den nordwestdeutschen Bund übertragen. So würde nicht nur die Gründung der deutschen Marine, sondern auch die Wilhelmshavens auf die Paulskirche zurückgehen.
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Guide Michelin: Der Stolz der Köche – der oft ein Traum bleibt

Michelin 2016 Kevin Fehling
Guide Michelin 2016 BibendumKevin Fehling erfüllte sich seinen Traum: Vor einem Jahr erhielt sein neu eröffnetes Restaurant „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg das höchste Prädikat von den Testern des Guide Michelin: 3 Sterne. Er kehrte damit zurück in die Liga der besten Restaurants in Deutschland. Der Guide Michelin feierte sein Jubiläum: 50 Jahre zuvor erschien der erste Restaurantführer des französischen Reifenherstellers auch in Deutschland. Mit 66 1-Stern-Restaurants ging die erste Ausgabe 1966 an den Start. Im Jahr 2016 sind es insgesamt 290 Sterne, darunter zehn 3-Sterne-Restaurants, 39 2-Sterne-Restaurants und 241 1-Stern-Restaurants. Nur einmal wurden drei Sterne neu vergeben, eben an Kevin Fehling.

Guide Michelin 2016 Bibendum
Guide Michelin 2016 Götz A. Primke GAP Bibendum
Der ist allerdings den Stolz und Ruhm der drei Sterne schon fast „gewöhnt“, schliesslich war er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga aufgestiegen. Doch sein neues Restaurant ist komplett sein eigenes Konzept. Beim Eckart-Witzigmann-Symposium hatte uns Kevin Fehling bereits sein neues Restaurant präsentiert. Ein Tisch, der genau für 10 Personen reicht, direkt an der Küche. Der Küchenpass wird zum Tisch. Die Gäste können den Köchen über die Schulter schauen oder aber sich miteinander oder nur unter sich unterhalten. Die Tischform spricht für sich. Ein genial kleines, intimes und anspruchsvolles Restaurantkonzept. (mehr…)


ITB

50 Jahre ITB Berlin: Versuch einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau

Die ITB Berlin freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Wohin reisen die Deutschen, die Touristen aus Europa und aller Welt im Jahr 2016? Es ist nicht einfacher geworden. Den Europäer fallen in diesem Jahr drei Länder weg, die mit ihrer Lage am Mittelmeer und Roten Meer viele Touristen in den letzten Jahrzehnten aufgenommen haben. Doch da mögen vor allem die Türkei und Ägypten in diesem Jahr noch so sehr mit übergrossen Werbeplakaten die Wege zum Berliner Messegelände, auf dem die ITB Berlin 2016 in der vergangenen Woche statt fand, zukleistern: Derzeit will keiner in die Krisenländer Ägypten, Türkei oder Tunesien. Wohin also geht die Reise? Wir versuchen uns an einer Messe-Nachlese und Reise-Vorschau.

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Das wichtigste Schlagwort ist die „gefühlte Sicherheit“. Es ist irrelevant, ob an einem bestimmten Ort wirklich etwas passieren könnte. Es ist wichtig, was der Urlauber fühlt. Keiner will im Urlaub mit Flüchtlingen oder schlimmstenfalls an den Strand geschwemmten Leichen zu tun haben. Das ist alles tragisch, schlimm, jeder hat Verständnis für den Überlebenskampf der Syrer. Gerade die zwei Länder, die mit am meisten unter den kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden haben, machten zur ITB Berlin 2016 am meisten Werbung: Ägypten und die Türkei. Doch in den paar Wochen Urlaub möchte jeder entspannen. Denn der Urlauber sucht im Jahr 2016 nach Sicherheit, nicht unbedingt nach Abenteuern. Bombenstimmung und Mordsgaudi sind nur im übertragenen Sinne das, was der Urlauber will. Egal ob junger Party-Urlauber oder gestresster Arbeitnehmer auf der Suche nach Entspannung und Erholung: abseits aller Empathie für die unterschiedlich leidenden Menschen, will man im Urlaub nicht auch noch damit konfrontiert werden. Was heisst das für die unterschiedlichen Destinationen?

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Denn selbst das diesjährige Partnerland Malediven muss sich der Kritik stellen. In Relation zur Gesamtbevölkerung dieses traumhaft schönen Inselparadieses kommen die meisten Daesh-Kämpfer von den Malediven. Arbeitslose, junge Männer, die im religiösen Fanatismus einen Weg suchen. Gleichzeitig gab es in dem muslimischen Land schon immer wieder Versuche, den Alkohol und andere westliche Einflüsse einzuschränken. Die Touristen sind wie ein scheues Reh: Wenn hier ein Regierungsvertreter einmal zu laut und zu weltweit vernehmlich an der falschen Stellschraube dreht, dann stehen schlagartig sehr viele traumhaft schöne Hotels leer, sind sehr viele Insulaner ohne Einkommen.

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Kultur in Berlin: 5 Top-Tipps von Chicago und C/O über Martin-Gropius-Bau und WYLD bis Wild

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Kultur in Berlin 1 Chicago Dez_2015_001Kultur ist Geschmacksfrage. Definitionsfrage. Auslegungssache. Jeder hat einen anderen Geschmack, einen anderen Schwerpunkt. In kaum einer anderen deutschen Stadt sind die Möglichkeiten für jeden noch so ausgefallenen Geschmack etwas zu finden, so vielfältig. Wir warfen uns ins Getümmel. Musical und Akrobatik-Tanztheater mit den längsten Beinen Deutschlands, Fotogalerie und Alte Meister sowie Berlins wilde Mitbewohner – grossartige Erlebnisse sind vorprogrammiert. Ein paar Tage im Winter 2015/16 reichten aus, um vom Musical Chicago im Theater des Westens und den Friedrichstadtpalast, die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau und das C/O Berlin ein Potpourri an Kunst und Kultur in Berlin in uns hineinzuziehen.

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Berlin ist schnelllebig. Kaum, dass wir wieder zurück daheim sind, kaum, dass wir die Koffer ausgepackt haben, noch nicht mal die Fotos bearbeitet haben, haben sich die Ausstellungen verändert, ist das Musical weitergezogen. Doch es gibt auch die Beständigkeit: Wild und WYLD sind noch dort, wo wir sie sahen. (mehr…)

Beef Bull Club Berlin: Home of the Steak am Hackeschen Markt

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Liebe zum Produkt. Liebe zur Qualität. Liebe zum Gast und zum Service am Gast. Für Cüneyt-Murat Yüksel war das schon immer die Maxime. Sein Restaurant Beef Bull Club Berlin setzt genau seine Vorstellungen um. Top-Qualität in Küche, Keller und Service bietet das kleine Restaurant an einer der touristischsten Ecken Berlins, direkt am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstrasse und Alexanderplatz.

Restaurant Beef Bull Club Berlin Mar_2016_015
Als Fleischqualitäten kommen für den Beef Bull Club ausschliesslich US Prime Beef, Iberico Rind oder Neuseeländisches Fleisch auf den Tisch. Cüneyt-Murat Yüksel hat Ende der 80er Jahre seine Ausbildung im Hotel Steigenberger Berlin gemacht. Zwischendurch hatte er auch mal den Deutsch-Türkischen Hotel- und Gaststättenverband gegründet. Nach 35 Jahren Hotelkarriere im In- und Ausland hat er sich in seiner Heimatstadt selbstständig gemacht. (mehr…)


ITB

50 Jahre ITB: Von der Reisemesse zur globalen Tourismus-Leitmesse

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Die ITB 2016 freut sich auf viele Besucher. Dieses Jahr sind die #Maldives Partnerland. #ITB #itb2016 #berlin #visitberlin

Ein von Götz A. Primke (@gap089) gepostetes Foto am


Die ITB feiert. Die Messe Berlin feiert. Berlin feiert. Seit 50 Jahren besteht die ITB. Die weltweit größte Tourismusmesse sieht sich auch als weltweit wichtigster Inspirator der Branche. Die Welt kommt nach Berlin. Die Welt ist in Berlin zu Gast – und lernt die „andere“ Welt kennen, die vielen anderen Länder des Globus, die sich auf dem Messegelände präsentieren. Vom 9. – 13. März 2016 präsentiert sich auch in diesem Jahr die Tourismusindustrie dem Fachpublikum sowie interessierten Besuchern. In diesem Jahr sind die Malediven das offizielle Partnerland. Als einziger Teilnehmer, der schon seit 50 Jahren regelmässig die ITB begleitet, war der hochgeschätzte Herr von Torklus auf der Eröffnungspressekonferenz anwesend.

In diesem Jahr steht die Digitalisierung der Branche im Vordergrund. Industrie 4.0 wird zu Travel 4.0. Digitalisierungsprojekte im Unternehmen sind ein Decision Making by Doing. Change Management wird heute in den Unternehmen neu definiert. Die Reisebranche ist – mal wieder – in einem starken Umbruch. Artificial Intelligence, Roboterwesen, Virtuelle Realität und vieles mehr werden im „Think Tank“ der ITB diskutiert. (mehr…)

Kukimi: Gesundes Convenience-Essen fürs Büro und daheim

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Convenience-Food und gesund – geht das überhaupt? Jeder kennt die vielen Möglichkeiten, sich ein schnelles Essen zu bestellen. Sei es mittags ins Büro oder abends nach Hause. Das berühmte Pizza-Taxi, der Asiate um die Ecke, all‘ die aktuellen, coolen, stylishen Anbieter, egal ob sie jetzt Lieferando, Lieferheld, Deliveroo, Foodora, Joeys, CallaPizza oder sonstwie heissen. Das Prinzip ist das gleiche: Das Essen wird woanders gekocht und hoffentlich noch warm angeliefert. Doch gesunder Genuss sieht oft anders aus. Die Gründer von Kukimi haben es sich vor bald zwei Jahren zum Ziel gesetzt, diesen Zustand zu verändern. Köstliche Mahlzeiten sollen auch gesund und leicht sein. Außerdem nach Bedarf auch für eine Diät taugen oder gar vegan sein. Ein hoher Anspruch. Wir trafen Laurent Kaestli, einen der Gründer und testeten etwas vom Tütenfutter.

Tütenfutter? Ja genau, auch wenn das etwas respektlos klingt, nichts anderes macht Kukimi: Das Essen wird bereits soweit fertig gestellt, dass es nur noch im Wasserbad erwärmt werden muss. Das ist bequem, sauber, einfach und lässt sich in jedem Büro und jeder noch so kleinen Bude umsetzen. Es ist sogar eine Möglichkeit für die Gäste in Longstay- oder Serviced Apartments oder auch AirBnB-Gäste, sich etwas in das angemietete Zimmer liefern zu lassen, ohne die Küche nutzen zu müssen. Doch schmeckt das auch? Entspricht es unseren aktuellen Ernährungsgewohnheiten? Passt es in die Zeit, in der alles leicht, lecker, locker, dabei noch zu einem Diät-Programm passen soll oder gar vegan sein muss? Was ist bei Kukimi als Essen-Lieferdienst anders als bei Eismann, Bofrost oder DuDarfst?

Kukimi-Gründer Laurent Kaestli stand uns im Interview Rede und Antwort:

 Mit Sous-vide und ausgefeilten Rezepten sucht sich Kukimi seine Nische

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Wir machten die Probe aufs Exempel bei einem Pressetermin. Der harte Test auf die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Was ist in diesen Tüten drin? Wie kommt es auf den Teller? Wie groß sind die Portionen? Das Auge ißt mit – wie sieht das Essen in Wirklichkeit aus? So ein Pressetermin ist für ein Unternehmen, dass seine Produkte direkt testen lässt oft ziemlich kritisch. Schließlich sitzt da eine Runde von lauter lästerlustigen Journalisten und Foodbloggern zusammen, die sich gegebenenfalls in ihrem kritischen Urteil noch bestärken. Der Fairness halber betonen wir, dass das Essen auf dem Foto rechts genau eine halbe Portion ist. Wir haben uns an besagtem Testtag durch ein paar Gerichte durchprobiert, daher haben wir von allem nur etwas gekostet. Sonst wäre es ja des Guten wahrlich zuviel gewesen. So also sehen die Medaillons von der Pute an Tomaten-Basilikumsauce mit Zucchini-Bohnengemüse aus. Und ja, es schmeckt gut, auch wenn die Würzung gern intensiver sein dürfte. (mehr…)

Sushi in München: Geschmack trifft Qualität

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München ist eine internationale Stadt und das spiegelt sich vor allem in dem kulinarischen Angebot wider. Die bayerische Hauptstadt kann stolz auf viele Restaurants und Küchen aus fast allen Erdteilen blicken, die authentisch und traditionell angeboten werden. Sushi, der Leckerbissen aus dem Land der aufgehenden Sonne, gehört auf jeden Fall zu den Lieblingsgerichten der Münchner. Kein Wunder also, dass man in der Stadt eine große Auswahl an Sushi-Bars und japanischen Restaurants findet. Frischer Fisch, von Meisterhand gerollte Maki, perfekt temperierter Sushi-Reis und scharfer Wasabi – das sind die Zutaten, die leckeres Sushi ausmachen.

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Wer ungern in Restaurants geht oder in der Rushhour lange Wartezeiten vermeiden möchte, der muss jetzt nicht mehr auf köstliches Sushi verzichten. Mit Lieferheld kann man die fernöstlichen Speisen jetzt direkt zu sich nachhause liefern lassen. Dazu einfach online oder per App die eigene Adresse und Postleitzahl eingeben und das Lieblingsrestaurant auswählen. Wunschmenü zusammenstellen, bequem bar oder sicher online zahlen und sich dann durch viele verschiedene Sorten von Maki, Nigiri und Sashimi schlemmen. München hat zwar eine unglaublich große Auswahl an Sushi-Lieferdiensten, drei von ihnen haben uns aber besonders überzeugt: (mehr…)

Hotelgedanken – Aus dem Tagebuch eines Reisenden

Wolf_Thomas_Karl_Hotelgedanken 2Hotels sind toll. Ich wohne gerne in Hotels. Dort kann man vor allem Dinge tun, die man zuhause nicht macht. Zum Beispiel ein Bad nehmen. Allerdings sollte man sich das Schaumbad vorher in einer Drogerie besorgen, denn oft taugt die Shampoo- und Duschseife höchstens zum Hände waschen. Ganz besonders gerne habe ich die weit verbreitete, gelbe Flüssigkeit, die wie ein Fliesenreiniger riecht. Was soll’s. Hauptsache es macht sauber.
Unser Gastautor Wolf-Thomas Karl gehört zu den vielreisenden Beratern, hat sich mithin durch diverse Hotelbetten geschlafen. Und schrieb sich diese Glosse von der Seele.

Nach dem Vollbad auf Hotelkosten sich dann einfach durch die blütenweißen Handtücher wühlen. Da helfen auch nicht die mahnenden Worte auf dem obligatorischen Warnaufkleber neben dem Waschbecken. Man soll die Umwelt schonen und das Handtuch mehrmals benutzen. Und überhaupt, eigentlich ist der Gast ja der Umweltsünder. Da läuft beispielsweise beim Einchecken der Fernseher schon zehn bis fünfzehn Minuten, nur weil der Gast sich nicht beeilen kann, um den endlich wieder abzuschalten. Aber besser von einem Flimmerkasten persönlich begrüßt werden als gar nicht. Warum macht man das eigentlich? Wahrscheinlich, weil der Versuch aus lauter Verzweiflung den Fernseher abzuschalten, immer mit der Betätigung Schmuddelfilmchentaste endet und dann 25 Euro fällig sind. Wer streitet schon gerne am Empfang öffentlich ab, Gruppenkamasutra eins bis drei nicht gesehen zu haben. Glaubt einem doch eh keiner. (mehr…)

Deutschlands Gourmet-Tempel: Die Besten der Besten in einem Restaurant-Führer

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Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Varta & Co.: Wir kennen sie alle. Wir lesen den einen oder anderen. In der grossen Linie sind sie sich ziemlich ähnlich. Doch so manche Bewertung ist unterschiedlich. Beim Michelin sehen wir nur die Sterne. Der Gault Millau brilliert mit seinen mitunter sehr süffisanten Kommentaren… – doch wie ist denn das gesamte Bild? Welche Restaurant-Chefs sind die Besten? Welche Restaurants sind Deutschlands wahre Elite? Diese Zusammenfassung gibt uns seit nunmehr vier Jahren die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Fast schon selbstverständlich sind die ersten drei Plätze, dahinter gibt es kleinere Verschiebungen. Die großen Überraschungen folgen erst hinter Platz 20. Natürlich: Die Schwarzwaldstube Baiersbronn führt vor dem Vendôme in Bergisch Gladbach und dem Bareiss in Baiersbronn. Die Top-Gastronomie Deutschlands sitzt hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern. Berlin ist die Genuss-Hauptstadt, gefolgt von München und Hamburg.

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Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste bietet einen Überblick über die gesamte deutsche Spitzengastronomie. Sie ermittelt nicht allein die Top-Positionen, sondern ein Ranking aller etwa 4.600 Restaurants, die von einem oder mehreren der sieben nationalen Restaurantführer des Jahres 2014 empfohlen wurden. Wer gerne einen Quervergleich anstellen möchte, dem empfehlen wir allerdings auch einen Blick hinüber zum Wettbewerber, dem Hornstein-Ranking, das es mittlerweile schon seit 23 Jahren gibt und auch die Restaurants unserer Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Südtirol aufführt.

Neben den Noten für die Küche gehen auch die Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer in die Berechnung ein. Der unterschiedliche Stellenwert der verschiedenen Auszeichnungen wird ebenfalls berücksichtigt. Grundlage für die Gewichtung ist eine jährlich durchgeführte Befragung der prämierten Spitzengastronomen. Das breite Spektrum an Top-Restaurants, das präzise Ranking sowie die mit der aktuellen Ausgabe 2014 eingeführten Regionalkarten machen diese Restaurant-Bestenliste zu einer Orientierungshilfe im Dschungel der vielen Gourmet-Tempel und Gastro-Führer. (mehr…)


GAP

ITB 2014: Ruiz Massieu Salinas eröffnet für das Partnerland Mexiko die weltgrößte Tourismusmesse

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Länder mit Krisen als Partnerländer – hat die ITB einen Hang dazu? Nunja, sicherlich nicht freiwillig. Doch mit Blick auf Länder wie Ägypten und jetzt Mexiko kommt mir dieser Gedanke. Doch Mexiko ist ja schliesslich weit mehr als nur Drogenkrieg. Das Land ist so groß, so weit, so vielfältig und bezaubernd, dass es genau jetzt richtig ist, für das Land und seine verschiedenen Destinationen Werbung zu machen. So eröffnet jetzt zu diesem Zeitpunkt die Tourismusministerin Ruiz Massieu Salinas die Internationale Tourismus Börse (ITB) Berlin. „Come to discover this diverse country“, ist nicht nur eine Aufforderung, es klingt auch nach einer Bitte, das Land nicht allein zu lassen und die Drogenbarone gewinnen zu lassen. Deutsche Touristen stehen an der neunten Stelle der Herkunftsländer der Touristen in Mexiko. Also: Mexiko – Live it to believe it.

Außerdem sprach Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V., stellte kurz die aktuellsten Zahlen dar. Die Destination Deutschland verzeichnet neue Rekorde: (mehr…)

Tour Grosses Gewächs 2013: Ein Plädoyer für deutsches Winzerhandwerk

Tour Großes Gewächs 2013
Wie entwickeln sich Deutschlands Rieslinge? Pünktlich zum Jahresbeginn begaben sich Deutsche Winzer auf die große Roadshow quer durch die Republik. Im Gepäck: die besten Weine von Mosel, Nahe aus der Pfalz und Rheinhessen. Ziel der „Tour Grosses Gewächs 2013“ des Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) ist es, Experten die Gelegenheit zwischen Hamburg, Berlin, Köln und München zu bieten, besonders das Entwicklungspotential der besten, trockenen Weißweine des Jahrgangs 2011 zu beurteilen. Am 04. Februar 2013 hielt der Wanderzirkus des VDP mit seinen „Ersten Lagen“ – erkennbar an der VDP Klassifizierung mit der Traube und der unterstrichen 1 auf der Kapsel – im „The Charles Rocco Forte“ in München. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hielt Hanka Paetow die Nase ins Glas und benetzte dezent ihren Gaumen.

Tour Großes Gewächs 2013
Ein spannender Termin und die Erwartungen waren hoch. Schließlich hatten diese Weine bereits zur Vorpremiere im August 2012 in Wiesbaden positiv überrascht. Weich, rund, samtig und fruchtig in den Aromen präsentierten sich dort die edlen Tropfen den Experten aus dem In- und Ausland. Nun ein halbes Jahr später unterstrichen die 2011er ihre hohe Komplexität. Die gleichen Weine spielten überraschend ihre Säure und Mineralität in den Vordergrund. Ein Grund für diese Veränderung: Trotz Frost, Hagel, früh einsetzender Fäulnis oder Gärproblemen sei der Herbst 2011 versöhnlich gewesen, berichteten die Topwinzer. Diese Abwechslung widerspiegle auch der Wein. Erfreulich. (mehr…)

Landgasthof zur krummen Linde: Dorflokal mit Luxus-Gehabe

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Brandenburg: Kulinarische Ödnis? Oder unterschätzte Gastrogenüsse? Dieser Besuch eines brandenburgischen Lokals spiegelt den Widerstreit zwischen genau diesen beiden Extremen. Ein entspanntes Essen nach der ITB kann auch mal zum Geschmacks-Flop werden. Der Landgasthof zur krummen Linde war eine Empfehlung. Angeblich soll es hier gutes Wiener Schnitzel geben. Da ich als in München lebender Berliner oft und gern bei unseren österreichischen Freunden bin bzw. in alpenländischen Restaurants esse, weiß ich, wie ein richtig gutes Wiener Schnitzel aussehen und schmecken sollte. Das Gegenteil davon serviert der Landgasthof zur krummen Linde in Hohen-Neuendorf bei Stolpe.

Ich war gern bereit, mal wieder ein Restaurant im brandenburgischen Umland meiner Spandauer Heimat zu testen. Stolpe liegt nordwestlich von Berlin. Doch sorry, das Wiener Schnitzel, das ich hier bekam, war einfach nur trocken, ziemlich geschmacksneutral – und preislich eine totale Unverschämtheit. Für 20,80 Euro steht hier das Original Wiener Schnitzel vom Kalb mit Märkischem Kartoffel-Gurken-Salat auf der Karte. Wo ist der Gasthof? Auf dem Ku’damm? Auf den Champs-Elysées? Am Stephansdom? Nein, zur Erinnerung: in Hohen-Neuendorf bei Stolpe. Auch die anderen Gerichte haben eher gesalzene Preise. Liegt das an einer Feinschmecker-Empfehlung (bei der ich mich frage, wie sie zustande kam), oder am Golfclub Stolper Heide, der in der Nähe liegt? Am zahlungskräftigen Publikum aus Frohnau, Heiligensee und Spandau?

Wenn selbst bei der Nußbaumerin, einem feinen österreichischen Restaurant am Ku’damm, ein wirklich sehr gutes Wiener Schnitzel 15,90 Euro kostet, was bitte haben die Wirte der krummen Linde bei der Kalkulation ihrer Speisekarte geraucht? Sogar im Ö1 im teuren München-Schwabing kostet das Wiener Schnitzel 16,90 Euro. (mehr…)

Generator Hostel Berlin: Sport, Spaß und Kultur locken im August in die Hauptstadt

Generator Hostel Berlin
Olympische Spiele in London an Berliner Bar betrachten? Kein Problem. Das – neben der Euro 2012 in Polen und der Ukraine – Highlight des Sommers 2012 kann auch an der Spree angeschaut werden: Das Generator Hostel Berlin lädt seine Gäste bis zum Ende der Spiele am 12. August zum Public Viewing in seine Bar ein.

Überhaupt ist Berlin im August immer eine Reise wert. Die Hauptstadt lockt in diesem Monat mit einem Bier-Festival, einem internationalen Tanzfestival, der Langen Nacht der Museen, einem Sommernachtslauf durch die City, einem Gauklerfest, der IFA und und und … All diese Events mitzuerleben, macht das Generator Hostel Berlin im Stadteil Friedrichshain zudem preiswerter denn je: Im August kostet das Bett im Schafsaal nur 10 Euro pro Nacht – an Sonntagen sogar nur 7 Euro. Also: Auf nach Berlin! (mehr…)

Le Gourmand Gewinnspiel mit Rack & Rüther: 10 hochwertige Wurstpakete zu gewinnen!

Rack Ruether WurstpraesentHessische Wurstwaren mit Berliner Tradition: Das ist natürlich für mich als Berliner ein Thema. Die Wurstwaren, um die es heute bei mir geht, sind zudem noch in Bio-Qualität, gesund und nachhaltig in bester handwerklicher Tradition hergestellt. Zehn hochwertige Wurstpakete stellt mir die hessische Metzgerei Rack & Rüther für Euch zur Verfügung. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens 17.10.2011, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Rack & Ruether 50jaehriges LogoRack & Rüther ist eine klassische Metzgerei, die unter dem Motto „Hessische Wurstwaren wie hausgeschlachtet“ seit 50 Jahren Wurstwaren produziert. Dabei liegen die Wurzeln sowohl in Hessen wie auch in Berlin. Erich Rack, gebürtig aus Kassel, war nach dem Kriege „der Berliner Delikatessenmillionär“ und Chef des Hauses „Rack am Roseneck“ im noblen Berliner Ortsteil Grunewald. Mit seinen 80 Mitarbeitern bewirtschaftete er die Theaterbuffets in der Deutschen Oper, der Philharmonie, in der Volksbühne, dem Hebbel Theater und dem Theater des Westens. Alles, was Rang und Namen hatte in den damaligen Zeiten, schlemmte an Buffets von Erich Rack. Währenddessen kümmerte sich sein Partner Anton Rüther um die Produktion der hessischen Wurstwaren in Kassel. Ab 1983 wurde das Unternehmen von Manfred Rüger übernommen. Er entwickelte im Jahr 2000 das Bio-Sortiment und blieb den Stärken der Wurstmachertradition treu.

Rack Ruether LogoMittlerweile hat das Unternehmen eine komplette nachhaltige Produktphilosophie entwickelt. So wird u.a. auf Gluten, Glutamat, Jodzusatz, Lactose und viele andere Zusatzstoffe verzichtet. Alle Gewürze stammen aus ökologischem Anbau. Soweit wie möglich wird auf Produkte, Zusatzstoffe etc aus Gentechnik verzichtet. Rack & Rüther räumt allerdings ein, dass noch etwa 20% des zugekauften Fleisches mit Gen-Futter gemästet werden. Doch wollen sie dies abstellen und haben alle Gentechnik-freien Produkte deutlich gekennzeichnet. Im Bio-Sortiment verarbeiten die Hessen ausschließlich Schweinefleisch. Die Mastschweine, die für die Biowurst-Sorten verwendet werden, werden auf Biohöfen groß. Diese Höfe gehören überwiegend den Verbänden Ecoland, Biopark und Bioland an. So stellt sich das Unternehmen der hessischen Wursttradition, verpflichtet sich dem Geschmack und möchte dabei handwerklich sauber und einwandfrei arbeiten.

Ich habe selbst in den letzten Tagen ein Probierpaket erhalten. Ich bin ehrlich sehr begeistert. Die Würste sehen nicht nur gut aus, sie sind auch sehr lecker, gut gewürzt und offensichtlich sogar haltbarer als Industrieware. Die Paprika Stracke hat eine tolle Schärfe, die Blutwurst ist faszinierend intensiv und sehr kompakt und die Bio Zwiebelwurst mit Bärlauch mal ein ganz anderes Geschmackserlebnis.

Für Euch gibt es zehnmal je ein Wurstpaket mit den folgenden hochwertigsten Wurstspezialitäten zu gewinnen:

  • 1 Stracke
  • 1 Dürre Runde
  • 1 Bio Leberwurst, 110g
  • 1 Bio Blutwurst, 110g
  • 1 Pack Bio Wiener

Meine Gewinnfrage: (mehr…)

Parkour-Rucksack Fastbreak: Der coole Rucksack für den Großstadt-Dschungel – oder auch den richtigen

Outdoor-Klamotten für Extremsportler: So einen coolen Rucksack hätte ich auch in Kolumbien gut gebrauchen können: bei Tagesausflügen in den Dschungel. Oder hier im täglichen Leben in München: beim Radln und Laufen durch den Münchner Großstadtdschungel. Klein, handlich, fest anliegend und behindert nicht bei irgendwelchen Bewegungen. Selbst in Extremsituationen bleibt er am Mann bzw. der Frau. Eingeführt wird der Parkour-Rucksack Fastbreak mit einem Actionvideo – ganz im Sinne des viralen Marketings. Denn bei diesem Actionfilm steht nicht etwa der jugendliche Parkour-Läufer im Mittelpunkt, sondern sein Rucksack.

Noch bevor die neuen Parkour-Rucksäcke für Furore sorgen, setzt die Marke auf eine neue Welt: Am 6. September ging der kürzeste Actionfilm der Welt on air. (mehr…)

Hotel-REIT: Berliner Projektentwickler HOPAG Hotel Property AG wird in REIT-AG umgewandelt

US-Erfolgsmodell kommt nach Deutschland: Die HOPAG Hotel Property AG mit Sitz in Berlin hat ihr Grundkapital von 800.000 Euro um 2,8 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro erhöht. In Abschnitten soll das Grundkapital in den nächsten Jahren auf zunächst rund 30 Millionen Euro erhöht werden. Gleichzeitig wurde der Gegenstand der Gesellschaft geändert und ein genehmigtes Kapital in Höhe von 1,8 Millionen Euro geschaffen, um Fremdaktionäre aufnehmen zu können. Aktuell befinden sich alle Aktien im Besitz von Vorstand Rolf Lechner. Die Gesellschaft soll bis 2014/15 in eine REIT-AG umgewandelt und an die Börse gebracht werden. Es handelt sich damit um den ersten deutschen Hotel-REIT in Vorbereitung. Schon seit vielen Jahren sind REIT ( = Real Estate Investment Trust) in den USA eine gewinnbringende Finanzierungsform für Immobilien. In Deutschland waren bisher weder die rechtlichen noch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorhanden.

Die Berliner HOPAG investiert in den Wachstumsmarkt der 2-4-Sterne-Hotels. Die Gesellschaft erwirbt und entwickelt City-, Care- und Resort-Hotels. Im Fokus stehen barrierefreie, als Green Buildings zertifizierte Hotelimmobilien unter Nutzung der geschützten Marken „GREENLODGE“ und „bonaVita“. Unter bonaVita firmieren Care-Hotels; nachhaltige, zertifizierte Hotels firmieren unter „GREENLODGE“. Die HOPAG führt keinen eigenen Hotelbetrieb, sondern setzt auf Fremdverpachtung. Die Hotelimmobilien werden jeweils zu rund 50 Prozent aus Eigenmitteln finanziert, was einer sehr soliden Finanzierung entspricht. (mehr…)


GAP

Kein Bett für Extremisten – Wackelt unser demokratisches Verständnis?

Ist es schon wieder soweit? Sind wir auf dem Weg zu einer Gesinnungsdiktatur? Heute meldete die Fachzeitschrift Tophotel, dass es erlaubt sei, wenn der Hoteldirektor kein Bett für Rechtsextreme hat. Im konkreten Fall behielt Heinz Baumeister, Direktor des Hotels Esplanade Resort & Spa Bad Saarow, mit seiner mutigen Entscheidung recht, dem NPD-Chef Udo Voigt ein Bett zu verweigern. Eine entsprechende Klage wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechtes wurde heute vom Landgericht Frankfurt/Oder abgewiesen. Tophotel nennt das einen „Sieg für die weltoffene Hotellerie“. Aber ist das nicht eher ein Pyrrhussieg? Bedeutet die Konsequenz aus diesem Urteil denn nicht auch, dass jeder Hoteldirektor jedem Extremisten – oder wen er für einen Extremisten hält – den Aufenthalt verweigern kann? Also je nach Gutdünken und Einstellung des Hoteldirektors gibt es künftig kein Bett für extreme Linke, Juden, Muslims oder Katholiken? Kein Bett für den Papst, weil der Hoteldirektor evangelisch ist? Was denkt Ihr?

Ja, die Hotellerie ist weltoffen, tolerant und multinational. Das liebe ich auch so am Tourismus insgesamt. Die kulturelle Vielfalt, das Miteinander vieler Mentalitäten und Charaktere ist wahnsinnig toll. Und ja, der Hoteldirektor hat das Hausrecht. Ähnlich wie der Kapitän auf seinem Schiff. Wer sich nicht anständig benimmt, der fliegt. Wobei: wenn Rockstars das Mobiliar zertrümmern, dann ist das erwünscht, denn dann steht das Hotel in der Presse. Und der Schaden wird eh vom Bandmanagement beglichen.

Doch werden in Hotels die Betten demnächst nach Gesinnung, Parteibuch vergeben? Wo kommen wir dann hin? Kein Bett mehr für Gewaltverherrlicher, die z.B. laut B.Z. meine Heimatstadt Berlin kaputt machen? Also kein Bett mehr für Renate Künast, Joschka Fischer oder Gregor Gysi weil der Hoteldirektor schwarz oder gelb wählt? Aber wo bleibt dann unsere Demokratie? Der Respekt vor der Meinung Andersdenkender? Meinem preussischen Toleranzprinzip, das ich als Berliner habe, widerspricht das. Jeder solle nach seiner Façon glücklich werden, hat schon der Alte Fritz gesagt.

Sind wir also wieder soweit, dass es gestattet ist, ein Schild mit „Juden raus!“ ans Hotel zu hängen? In Ägypten ist das für den – angeblich so toleranten – Marriott Konzern vor drei Jahren ok gewesen (ich berichtete hier darüber). In Deutschland sind es nicht die Juden – aber die Rechten. Und evtl. bald die Muslims? In diesen Tagen wurden in einigen deutschen Städten Brandsätze auf Studentenwohnheime geworfen. Das ist versuchter Mord! (mehr…)

Ornellaia Vendemmia d’Artista: Wein & Kunst Auktion in Berlin am 19. Mai

Ornellaia_Doppel Magnum 3 lt Ornellaia 2008_Vendemmia d'Artista L'Energia von Rebecca HornVendemmia d’Artista heißt ein Projekt, das die Zusammenkunft von Wein und Kunst ermöglicht und am 19. Mai eine Wohltätig-keitsauktion in Berlin veranstaltet, bei der auch via Telefon mitgeboten werden kann. Unter der Leitung von Christiane zu Rantzau, Chairman Christie’s Deutschland, werden 14 großformatige Flaschen des 2008er Ornellaia Bolgheri DOC Superiore versteigert: darunter eine Salmanazar, drei Imperial-Flaschen und zehn Doppelmagnums.

Die Etiketten wurden von der international erfolgreichen Künstlerin Rebecca Horn gestaltet, die die „L’Energia“ des 2008er Ornellaia-Jahrgangs interpretierte und auf diese Weise nicht nur eine limitierte und einzigartige Flaschenserie, sondern auch die perfekte Verbindung zwischen Kunst und Wein geschaffen hat. Höchst selten treffen Wein und Kunst in einer solchen zeitgenössischen Dimension aufeinander. Und ebenso selten bietet sich Sammlern die Gelegenheit, die beiden Genres in einem derart außergewöhnlichen Rahmen anzutreffen.

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Grand City Hotels: Auf dem Weg zu einer grossen Hotelmarke

Grand City Hotel LogoErst vor 2,5 Jahren wurde die Marke Grand City Hotels aus der Taufe gehoben. Le Gourmand berichtete hier darüber. Mittlerweile gehört Grand City Hotels zu den führenden Hotel-Management-Firmen mit derzeit 100 Hotels in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Zypern und Österreich. Die Gruppe verwaltet mehr als 11.000 Hotelzimmer und heißt jährlich 2,6 Millionen Gäste willkommen. Nach der Übernahme zweier Vier-Sterne-Hotels in Berlin im Jahre 2008, durch die sich der Bestand des Unternehmens um mehr als 600 Zimmer erweiterte, begann Grand City Hotels, sich nach einem zentralisierten, automatisierten Revenue-Management-System (RMS) umzusehen, mit dessen Hilfe der Umsatz pro Zimmer über das gesamte, schnell wachsende Unternehmen hinweg gesteigert werden könnte.

Es dauert nicht mehr lange und das Hotel-Management Unternehmen kann seine diversen Hotels, die derzeit noch unter fremder Flagge fahren, mit seinem eigenen Markennamen auszeichnen. Dafür wird jetzt im Vorfeld schon einmal das Revenue-Management-System vereinheitlicht. Denn die Gruppe will wachsen: „Wir planen, unseren Bestand noch mehr zu erweitern, von derzeit 100 auf 120 Hotels bis zum Jahr 2012”, erklärt Sven Doliwa, Vizepräsident Commercial für Grand City Hotels. Bisher hatte die Gruppe ein dezentralisiertes Revenue-Management-Programm angewandt, das auf der Analyse von Spreadsheets und anderen manuellen Revenue-Management-Tools basierte. Dies erwies sich als zeitaufwändig und ungenau. (mehr…)

prizeotel ist Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs UPS von Quality Reservations

Das prizeotel Bremen-City ist das umsatzstärkste Partnerhotel von Quality Reservations (QR) und damit Sieger des Yield-Management-Wettbewerbs „UPS“ 2010. Unter dem Motto „Ungebremst Postitive Schwingungen“ standen die 351 Partnerhotels im Wettbewerb um eine bessere Belegung und höhere Zimmerdurchschnittsraten. Quality Reservations, ein Online-Vermarktungspartner von Hotels, zeichnet jährlich das Hotel mit dem besten Umsatz in den Kategorien „Newcomer“ und „Profi“ aus. Von insgesamt 50 Hotels in der Kategorie „Profi“ konnte sich prizeotel als einziges nominiertes Zwei-Sterne-Hotel gegen seine Mitstreiter durchsetzen: mit einem Plus von 90 Prozent bei den Übernachtungen, einer Steigerung der Durchschnittsrate um 4,75 Euro auf 64,24 Euro sowie des Umsatzes über QR um 105 Prozent.

Die Umsatzsteigerung erzielte prizeotel ausschließlich über Onlinebuchungen auf der eigenen Website. Das zentrale Reservierungssystem (CeReS) auf der prizeotel-Homepage stellt QR zur Verfügung. Dem traditionellen Verkauf von Zimmern über Reisebüros hat prizeotel abgeschworen. Stattdessen setzt das Hotel auf die eigene Website als stärksten Buchungskanal, auf Revenue Management mit nachfrageorientiertem Preissystem sowie einer kontinuierlichen Qualitätsstrategie. (mehr…)

Der digitalste Kurort Deutschlands: Oberstaufen im Allgäu setzt voll auf soziale Netzwerke und interaktive Homepage

„Als Touristinfo waren wir nie so nah am Gast wie mit unserer Präsenz in den sozialen Netzwerken und der neuen Homepage. Das ergänzt den direkten persönlichen Kontakt auf faszinierend intensive Weise.“ Bianca Keybach ist überzeugt, dass ein zielführendes Tourismusmarketing nicht mehr ohne die mediengerechten Präsenz auf möglichst vielen digitalen Plattformen auskommt. Der anspruchsvolle Gast erwartet zunehmend eine „Kommunikation auf Augenhöhe“. Die 31jährige Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) stellte ihre Erfahrungen mit den digitalen Medien im Rahmen des ITB-Kongresses der eTravel World in Berlin vor.

Bianca Keybach: „Wir sind der digitalste Kurort Deutschlands.“ Furore machte das Allgäuer Schroth-Heilbad im vergangenen November mit der Aufgeschlossenheit gegenüber Google´s Street View für das Tourismusmarketing, als sich der Rest Deutschlands noch gegen den Einsatz des Straßenansichtsdienstes wehrte.

Twitter und Facebook sind seit 2009 zu „digitalen Filialen der Touristinfo“ geworden, Youtube zeigt Oberstaufen-Videos neben Clips von Gästen, auf Flickr sind fast 450 Bilder zu Brauchtum und Tracht, Golf, Lifestyle, Genuss und Schrothkur anzuschauen. Oberstaufen reizt alle Medien aus.

Die im Dezember gestartete neue Website www.oberstaufen.de ist auf den ersten Blick ungewohnt, auf den zweiten Blick zwingend – und jeden Tag anders: Hier sind die kompromisslos auf Kommunikationseffizienz optimierten Such-, Präsentations- und Navigationsstrategien von Google, Apple und Facebook konsequent auf der eigenen touristischen Plattform angewendet. Oberstaufens „Community“ steht im Vordergrund, die von den Touristikern aufbereitete Information zum Ort kommt erst danach. (mehr…)

NYC & Company feiert Besucherrekord mit zahlreichen Highlights in 2011

Mit 18 Partnern ist NYC & Company mit der bisher größten Delegation zur ITB nach Berlin angereist, um als offizielle Marketing- und Tourismus-Organisation des Big Apple Besuchern Highlights und Neuigkeiten vorzustellen. Der 125. Geburtstag der Freiheitsstatue, das neue 9/11 Memorial, welches am 12. September 2011 eröffnet, oder der Besucherrekord 2010 von 48,7 Millionen sind nur wenige der Themen, die die Messe bestimmen werden.

„New York City ist die US-Destination mit den meisten Deutschen Besuchern. So ist auch die ITB eine der wichtigsten Tourismusmessen des Jahres für uns und wir freuen uns, Endverbraucher wie Fachbesucher alle Neuheiten wissen zu lassen“, sagt Fred Dixon, Senior Vice President für Tourism & Convention Development. (mehr…)

Qfly.de weiss die Antwort: Wohin kann ich für einen bestimmten Euro-Betrag fliegen?

Qfly Fluege ab MUC Muenchen - Wohin kann ich für maximal 100 Euro fliegen?Qfly.de startete Anfang November die erste Suchmaschine der Welt, die die Frage: “Wohin kann ich für maximal 100 Euro fliegen?” beantwortet. Die Suchmaschine vergleicht alle Billigflugtickets auf Basis des Budgets, es muss also kein bestimmtes Reiseziel oder Datum angegeben werden. Damit hat die Unübersichtlichkeit, die die Flugindustrie lange aufrechterhalten konnte, ein Ende. Die Fluggesellschaften reagieren gereizt. Und die schon etablierten Suchmaschinen, wie etwa Swoodoo, bekommen einen interessanten Wettbewerber.

Wenn Sie wissen, wohin Sie wann fliegen möchten, brauchen Sie meistens nur bei ein paar Internetseiten den entsprechenden Suchauftrag einzugeben. Aber was ist, wenn Ihre Pläne flexibel sind und Sie noch nicht genau wissen wann oder wohin Sie reisen möchten? Bei der neuen Suchmaschine Qfly.de müssen Sie kein Reiseziel angeben. Sie geben an, wie viel Geld Sie maximal ausgeben möchten und wann Sie ungefähr verreisen wollen. Die Internetseite präsentiert alle Ergebnisse direkt auf einer interaktiven Landkarte.

So ganz perfekt scheint die Suchmaschine aber noch nicht zu laufen. Oder die Auswahl auf reine Billigflieger ist sehr eng. Es werden hauptsächlich Ergebnisse in Europa angezeigt. Und beim maximal möglichen Preis von 2.000 Euro ex MUC FJS für einen Zeitraum im Februar 2011 mit zwei Wochen Toleranz sollten eigentlich viel mehr weltweite Ziele möglich sein. Der teuerste Flug geht in meinem Test nach Malé für 871 Euro. Für die USA wird bisher nur JFK ausgespuckt. Bei Berlin als Abflughafen erhalte ich doch deutlich mehr Möglichkeiten. Das mag auch daran liegen, dass Berlin von mehr Billigfliegern angeflogen wird, als München – ist das so? (mehr…)

Viventura: André Friedrichs kommt für Unternehmensgründer André Kiwitz als Geschäftsführer

Castlecamp_Kaprun_Sep_2010_019Der Berliner Südamerika-Veranstalter Viventura hat einen neuen Geschäftsführer. André Friedrichs (33) wird Nachfolger des Unternehmens-gründers und bisherigen Geschäftsführers André Kiwitz (links, hier zusammen mit Uwe Frers, Geschäftsführer von Escapio und TripsbyTips.com beim Castlecamp 2010 auf Burg Kaprun).

André Kiwitz wolle Anfang nächsten Jahres seinen Hauptwohnsitz nach Südamerika verlegen, um dort für den Veranstalter „den Aufbau der außereuropäischen Absatzmärkte vorantreiben und die langfristige Qualität der Reiseprodukte in Südamerika gewährleisten“, heißt es aus dem Unternehmen. (mehr…)

Treugast Investment Ranking: Motel One verdrängt Marktführer Accor von der Spitze

ExpoReal_Treugast_PK_Okt2010_001Treugast Investment Ranking 2010 chartMost Wanted Investment Partner Treugast Award: Motel One sicherte sich zum zweiten Mal nach 2008 die von der Treugast Solutions Group verliehene Auszeichnung „Most Wanted Investment Partner“. Die in der internationalen Hotellerie einzigartige Auszeichnung, die zum sechsten Mal von der Treugast Solutions Groupvergeben wird, berücksichtigt neben der Ratingnote insbesondere den werthaltigsten Kapazitätszuwachs durch Neubauten aus dem Vorjahr. Dazu zählen keine Eigentumsbetriebe, sondern meist Pachtbetriebe, die in Zusammenarbeit mit Developern und Investoren entstanden sind. Motel One konnte mit 1.103 gepachteten Zimmern in Leipzig (194), Hamburg (252) und zweimal Berlin (248 und 409 Zimmer) punkten und wird daher mit dem diesjährigen Award geehrt.

Am Montag präsentierten auf der Expo Real Stephan Gerhard, Geschäftsführender Gesellschafter Treugast Solutions Group, sowie die Analysten Philipp Bessler und Stefan Nungesser die ersten Ergebnisse und einen Ausblick auf die Trends im Investment Ranking. (mehr…)


GAP

Le Piaf Berlin: Der kleine Spatz an der Schlossallee

Le Piaf Berlin 2009_22Was das Schloss Versailles für Paris war, das war das Schloß Charlottenburg für die preussischen Könige. Doch während Versailles heute noch weit außerhalb von Paris liegt, ist Charlottenburg heute nur noch ein Bezirk von Groß-Berlin – und noch nicht mal der westlichste. Denn das viel schönere Spandau liegt noch westlicher, fein säuberlich mit der Havel als Grenze zu Charlottenburg. Genau an der historischen Zufahrtsstraße zum Schloß, eben der Schloßstrasse, die eigentlich wie bei Monopoly Schlossallee heissen sollte, bringen Claude und Serge im Restaurant Le Piaf den Berlinern und Touristen französische Küche und hin und wieder auch Chansons näher. Doch anders als beim Edelfranzosen.

Le Piaf Berlin 2009_28Seit 14 Jahren singt der Spatz schon in Charlottenburg. Le Piaf – das ist nicht nur eine Reminiszenz an die geniale Edith Piaf – sondern heisst auf Deutsch: Spatz. So klein wie ein Spatz, so schnucklig, gemütlich ist auch das Le Piaf. Vor dem Restaurant liegt ein schöner Vorgarten, in dem es sich auch wunderbar speisen lässt, wenn das Wetter es zulässt. Betritt der Gast das Restaurant, so steht er zuerst in einem kleinen flur-ähnlichen Raum, der mit reinen Holztischen eher Bistro-ähnlich eingerichtet ist. Zur linken hin öffnet sich ein etwas größerer Raum. Hier versprechen die Tischdecken den Restaurantstil, hier ist edel eingedeckt. An den Wänden im Le Piaf hängen alte Film- und Werbeplakate, die Speisekarten sind in alte Plattencover französischer Chansonstars gekleidet. Und die Speisekarte selbst ist kurz, knapp – und typisch französich. Wir sind hier nicht in einem der vielen Edelfranzosen, die ein winziges Etwas auf dem Teller für viel Geld verkaufen. Claude und Serge, der Elsässer und der Südwestfranzose, legen Wert auf eine ehrliche, typische Küche. Der Stil ist unprätentiös und regional. Die Regionen Frankreichs kommen hier zum Tragen mit ihrer traditionellen und rustikal-herzhaften Küche. Und die Portionen sind alles andere als klein.

Aber lassen wir doch das Le Piaf für sich selbst sprechen:

Doch – zum Glück – rennt noch nicht ganz Berlin in das Restaurant. Die Wichtigtuer zeigen sich lieber in den Szenelokalen in Berlins Mitte. Wer gern in Ruhe und unerkannt bzw. unbelässtigt exzellente französische Küche bevorzugt, der ist im Le Piaf hingegen gut aufgehoben. (mehr…)

Amateur-Kochwettbewerb von LG Electronics und daskochrezept.de

LG Life Tastes Good Championship 2010 LogoWer schon immer mal bei einem Kochwettbewerb teilnehmen wollte, der muss jetzt schnell sein. Nur noch bis zum 18. August können sich die Hobbyköche für diesen Wettstreit bewerben. Die Aufgabe beim Life Tastes Good Hobby-Kochwettbewerb 2010 von LG lautet: Einfache, schnelle und gesunde Rezepte für die Mikrowelle, den Kompakt-Backofen oder das Kombi-Gerät. Hobby-Köche bewerben sich dafür bei www.daskochrezept.de. Einzige Bedingung: der Bewerber darf keinerlei gastronomischen Hintergrund haben, also nicht gelernter Koch oder Kellner sein. Am 5. September 2010 heißt es für drei deutsche Koch-Teams auf der IFA: kochen um den Einzug in internationale Finale.

Eine prominent besetzte Jury, unter anderem mit den TV- und Starköchen Klaus Velten und Sybille Schönberger, trifft die Entscheidung, welches Team Ende September in Seoul, Südkorea, für Deutschland antreten darf. Durch die Koch-Show am LG Messestand in Halle 1.1. führt BonGusto TV-Moderator Kai Böcking. (mehr…)

Bartender aufgepasst: Maker’s Mark sucht den perfekten Mint Julep

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Wie würde DEIN perfekter Mint Julep schmecken? Mit einem deutschlandweiten Aufruf an alle Bartender startet die Bourbon Whisky-Marke Maker’s Mark das erste Mint Julep Derby. Gesucht wird das perfekte Mint Julep-Rezept, welches die Kreativität der Barszene auf eine harte Probe stellt. Bis zum 15. Juli 2010 können Rezeptvorschläge eingereicht werden, die von einer fachkundigen Jury bewertet werden. Der Gewinner wird auf dem Bar Convent Berlin gekürt und reist zudem als deutsche Maker’s Mark Mint Julep-Delegation nach Kentucky, um im internationalen Umfeld seinen Maker’s Mark Cocktail vorzustellen. Das Derby startet ab sofort.

Lange als Geheimtipp von und für Bourbon-Fans gehandelt, erlebt der Cocktail Mint Julep in diesem Sommer sein Revival. Um die Vielfältigkeit des Rezeptes sowie die Mischbarkeit von Maker’s Mark unter Beweis zu stellen, können Bartender ihre Interpretation des Originalrezeptes vorstellen. Ob zusätzlich zu Maker’s Mark mit Absinth oder Champagner verfeinert – dem Geschmack und der schöpferischen Freiheit sind keine Grenzen gesetzt. Nur eines sollte der Cocktail erreichen: Außer der Jury müssen auch die eigenen Gäste der Teilnehmer von der Eigenkreation überzeugt werden. (mehr…)


GAP

Bürgerkrieg in Bangkok? Eskalation der Gewalt fordert mehr Opfer

Die thailändische Hauptstadt Bangkok gleicht immer mehr einer Kriegszone. Die Gewalt ist eskaliert und fordert mehr und mehr Opfer. Zum jetzigen Zeitpunkt berichten die Medien von fünf sieben Toten. Die „Rothemden“-Demonstranten, die sich mit friedlichen und immer mehr auch gewalttätigen Protesten Neuwahlen erkämpfen wollen, widersetzen sich der Armee, die auf Weisung der Regierung die besetzten Innenstadtviertel räumen will. Einen Einblick gibt dies Video – auch wenn ich kein Thai kann, die Bilder sagen alles:

Die BBC hat auf dieser Webseite hier einen Live-Feed eingerichtet. Twitter News sind mit den Hashtags #bangkok und #thailand versehen.

Das Auswärtige Amt rät daher von Reisen nach Bangkok dringend ab. Dies betreffe jedoch nicht den Transit auf den Flughäfen der Stadt, sagte ein Sprecher in Berlin. Die Deutsche Botschaft in Bangkok ist hier zu erreichen.

Die deutsche Reiseveranstalter sagen ab sofort alle Bangkok-Reisen bis Ende Mai ab. Die betroffenen Urlauber könnten ihre Reise kostenlos umbuchen, teilten die Veranstalter Tui, Thomas Cook, Dertour und FTI am Freitag mit. (mehr…)