Sporthotel Sillian Tirol: Ein Paradies nicht nur für Wellness Kids

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian
Das Tiroler Hoteliers ein besonderes Herz für kleine Gäste haben, lässt immer mehr Familien nicht nur den Skiurlaub im Herzen der Alpen planen. Kaum zwei Autostunden von München entfernt, liegt eines der beeindruckendsten Täler der Region – das Pustertal. Eingebettet von den schroffen Bergrücken der Dolomiten und dem Massiv des Großglockner begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine oft auch sehr jungen Besucher. Unsere Co-Autorin Hanka Paetow hat sich vor Ort für Euch überzeugt.

Hier oben rühmt sich der Ort direkt an der Grenze zum Hochpustertal in Südtirol, mit ca. 2.000 Sonnenstunden im Jahr die meisten Sonnenstunden im langjährigen Mittel Österreichs zu verzeichnen. Auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel duften die Weiden ein wenig würziger, ist die Milch der Kühe etwas fetter, kommt das „Pain Paillasse“, das sogenannte Wurzelbrot, noch aus dem Holzofen. Der Genuss des Einfachen hat in Tirol eine lange Tradition. Die rauen Sonnenseite der Alpen, die manchmal so unwirklich wirken, wie eine Postkarte, schweißt die die hier leben genauso schnörkellos und herzlich zusammen wie Wetter und Natur. Wer hier geboren wird, dem scheinen Klettern und Skifahren quasi in den Genen zu stecken.

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian

Ebenso unprätentiös herzlich und auf höchstem Niveau begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine Gäste. Das Sporthotel ist das erste Wellness Hotel das Wohlfühlprogramme für jedes Alter anbietet, im Osten von Tirol. Wo normalerweise Kinder draußen bleiben müssen, fängt Erholung für die ganz Kleinen gerade erst an. (mehr…)

Alpenrose Lermoos: So geht Familienurlaub!

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Das Kind verwöhnt, umsorgt und voll ausgelastet – die Eltern entspannt: besser als im Hotel Alpenrose Lermoos kann kaum ein Familienurlaub gestaltet sein. Sich um nichts kümmern müssen, sportlich aktiv sein oder ausgiebig ausspannen, köstlich speisen und herrlich schlafen: Alles das ist „Programm“ bei einem All-inclusive-Luxus-Familienurlaub im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose****S in Lermoos/Tirol. Das erklärte Ziel der Familienhoteliers Andrea und Ernst Mayer ist es, auch ihren großen Gästen maximale Vielfalt zu bieten. Denn nur, wenn sich Kinder und Eltern wohlfühlen, ist ein Familienurlaub perfekt. Und so liegt das gesamte Angebot für Kinder und Eltern deutlich über den gewohnten Standards.

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Vorweg geben wir Euch gleich eine wichtige Information: Das ist ein Hotel nur für Familien mit Kindern bzw. Singles mit Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern. Singles und Pärchen ohne Kinder haben keine Chance, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen. Es kommen immer wieder Diskussionen auf, ob Hotels, die „adults only“ als Konzept haben, kinderfeindlich seien. Dazu sagen wir ganz klar: Nein! Denn jedes Hotel hat seine Zielgruppe, seine besonders passende Klientel. Die Alpenrose Lermoos hat sich den Kindern verschrieben. Und wer ein Hotel nur für Erwachsene sucht, dem empfehlen wir ganz in der Nähe Das Kranzbach. So wie es Hotels gibt, die sich insbesondere dem MICE-Geschäft widmen, widmet sich die Alpenrose eben ausschliesslich den Familien. Und das machen sie absolut herzlich und perfekt.

Die Vorfahrt und der Eingangsbereich mit der Tiefgarage sind erst 2007 erbaut worden. So ist genügend Platz für gleich mehrere ankommende Gäste, bei Regen muss auch keiner nass werden. Ein interessantes, extrem gut gelungenes Detail, das uns erst später auffiel: auf dem Dach dieses Bereiches ist ein grosser Spielplatz angelegt. Dessen Holzaufbauten sind auf diesem Foto etwas zu erkennen.

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Schon beim Betreten des Hotel Alpenrose spüren und sehen wir, wie wichtig die Kinder genommen werden. Zwischen dem modernen und grosszügigen Eingangsbereich und der Rezeption steht ein überdimensionales rundes Aquarium mit vielen bunten Fischen. Während die Eltern einchecken, sitzt der Nachwuchs mit grossen Augen staunend davor. Derweil werden wir herzlichst empfangen, bekommen die Schlüsselkarte sowie die wichtigsten Informationen über das Hotel.

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Wir werden von einer überaus herzlichen Empfangsmitarbeiterin zum Hotelzimmer geleitet und auf dem Weg über das Hotel informiert. Gleich nach der Rezeption ist die linke Wand mit verschiedenen Materialien bespannt: Eine Wand des Fühlens, auf der Kinder haptisch die unterschiedlichen Stoffe erfassen können: Kuhfell, Wildschweinfell, Gamsfell, Metall und Holz. Gleich danach passieren wir den kleinen Zauberbrunnen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass irgendein Mitarbeiter diesen Bereich permanent beobachten könnte. Doch schnell werde ich informiert: dieser kleine Brunnen hat eine Sicherheitstechnik, die das plätschernde Wasser sofort stoppt, sobald Kinderhände zu nah herankommen. Gleichzeitig würde ein Signal an der Rezeption sowie im Restaurant erklingen und Mitarbeiter danach schauen, ob alles in Ordnung ist – oder ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Einen schönen Einblick in das Hotel Alpenrose Lermoos gibt Euch die Steffi in diesem Video:

Alpenrose Lermoos: Unser Hotelzimmer

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Paradies für Cinderellas: liebes Roth-Flüh im Tannheimer Tal

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Wenn es Hotels gibt, von denen der Gast noch Jahre danach schwärmt und sich an eine schöne Zeit erinnert, dann gehört das Hotel „…liebes Rot-Flüh“ mit Sicherheit dazu. Allein schon der Name ist ungewöhnlich. Doch das ist erst der Anfang. Das gesamte Luxus-Hideaway liebes Rot-Flüh ist ein Fünf-Sterne-Hotel-Traum, das keine Wünsche offen lässt. Im Gegenteil: Für unseren ganz persönlichen Geschmack war es stellenweise etwas zu viel.
Wer hier zu Gast ist, der kann beruhigt für die Zeit seines Urlaubs seinen Mercedes, BMW, Porsche oder Jaguar neben den entsprechenden anderen Edelkarossen in der Tiefgarage abstellen. Unser Durschnitts-Mittelklassewagen von Stattauto München fühlte sich daneben etwas deplatziert, aber das war uns egal. Denn im Wellnessbereich oder in Wanderklamotten sieht jeder gleich aus. Und das ist auch ein Teil des Konzeptes des warmherzigen und wunderbaren Wohlfühlhotels im Tannheimer Tal. Dass es hier so ruhig ist, liegt am Tal selbst. Es ist etwas versteckt, es gehört nicht zu den Halligalli-Destinationen der Alpen. Das Tannheimer Tal ist von Deutschland her besser zu erreichen als von Österreich. Das Allgäu mit Bad Hingelang ist näher als die nächsten grösseren Orte in Österreich. Die Skipisten und Wanderwege machen das Tannheimer Tal zur perfekten Destination für Familienurlaub. Das liebes Rot-Flüh ist die selbsternannte Königin der Traumhotels. Und das mit Recht. Und es ist Ausgangspunkt für unzählige Erholungsuchende, sei es der Wanderer, Skiläufer, Surfer, Tennisspieler, Golfer, Ruderer, Drachenflieger oder Rodler.

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Der Hausberg stand Pate bei der Namensgebung Rot-Flüh. Die 2.100 Meter hohe Rote Flüh thront über dem Tal. Weil der einstige Traditionsgasthof seit jeher für ganz außergewöhnliche Urlaubsatmosphäre stand, wurde der Hotelname in „liebes Rot-Flüh“ umbenannt. So bemerkenswert wie der Name ist auch die Geschichte dieses Fünfsterne-Deluxe-Hotels im idyllischen Mannheimer Tal in Tirol, circa 50 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Seit dem 17. Jahrhundert kehrten Reisende in dem einstigen Bauernhof ein, der sich als Gasthaus einen guten Namen gemacht hatte. Besser gesagt, es stand ein Häuschen, ein winziger Bauernhof, in dem schon damals ein Raum als Gaststube genutzt wurde. Furhwerksleute waren seine Gästen, denn sie durchquerten das Tannheimertal auf der „Salzstraße“, beladen mit ihren kostbaren Transportgütern, die aus Salz bestanden. 1964 übernahmen Renate und Bruno Huber den Betrieb auf Leibrente. Dies war der Start für eine rasante Entwicklung vom kleinen Gasthaus zum außergewöhnlichen Luxushotel, zu einem Luxus-Hideaway. Nach dem Neubau profilierte sich das liebes Rot-Flüh als eines der besten und innovativsten Ferien- und Wellnesshotels. Vor allem die Kombination von höchstem Wohnkomfort, erstklassiger Küche und dem einzigartigen Wellnessangebot sowie der Ruhe und die Idylle nahe am romantischen Haldensee macht das liebes Rot-Flüh zu einem Urlaubsdomizil.

liebes Rot-Flüh Juni2009_015Dem einen oder anderen mag das eine oder andere durchaus etwas zu übertrieben, zu verspielt, zu viel sein. Doch das ist gewollt. Meines Erachtens trifft das liebes Rot-Flüh eher einen barocken, verspielten US-amerikanischen Geschmack. Das fängt bei den vielen kleinen Türmchen an, die das Hotel schon optisch von weitem nach Cinderella Castle ausschauen lassen. Das setzt sich fort im Restaurant im Keller, in dem eine italienische Piazza nachempfunden ist und während des Abendessens ein akustischer Wolkenbruch loslegt, verstärkt durch den Wasserfall, der im Erdgeschoss an der Rezeption als kleiner Springbrunnen aus der Wand kommt – eine Etage weiter tiefer aber tösend ins Tal trifft.

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Ischgl: 20. Jubiläum des Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der KöcheDer Traum für Sternefresser, Gourmands, Gourmets, Gastrofreaks, Foodies und andere Liebhaber exzellenter Küche: Die besten Küchenchefs aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol kamen zur großen Jubiläumsveranstaltung, dem 20. Sterne-Cup der Köche Anfang April auf die Idalp. Das Kultevent von Ischgl und Champagne Laurent-Perrier lockte diesmal 64 Kochgrößen mit mehr als 50 Michelin-Sternen und über 600 Gault-Millau Punkten an. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Co-Autorin Adelheid Wanninger vor Ort.

Sterne-Cup der Köche Ralf Jakumeit
Einmal im Jahr glänzen daher in Ischgl „etwas mehr“ Sterne als anderswo. Das hat einen guten Grund: Denn im berühmten Szene-Hotspot in dem ein Event den anderen jagt, treffen sich alljährlich prominente Küchenchefs beim Sterne-Cup der Köche von Champagne Laurent-Perrier – einer Veranstaltung, die bereits Kultcharakter hat.

Sterne-Cup der Köche Gerhard Wieser
Hier dürfen die Köche zeigen, dass sie nicht nur in der Küche schnell sein müssen – hier geht es um die Schnelligkeit auf der Piste und somit um die Ehre. Weg mit dem Kochlöffel und ran an die Slalomstangen ist dann das Motto. Zum bereits 20. Mal trafen sich die besten Küchenchefs zum Riesenslalom auf der Idjoch-Piste. Und die zeigte sich auch Anfang April bei strahlendem Frühlingswetter noch so, wie es für die Paznauner selbstverständlich ist: von ihrer bestgepflegtesten Seite! (mehr…)

Dolomitenregion Drei Zinnen: Was machen Rentiere auf der Rotwand?

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_06Familienparadies Hochpustertal, Aktivtourismus in der Dolomitenregion Drei Zinnen: Dieses wunderschöne Fleckerl Erde mitten im Dreieck zwischen Österreich, Südtirol und Italien ist eine perfekte Mischung aus allen Einflüssen und bietet für jeden Anspruch und Geschmack etwas. Und ganz nebenbei entdecken wir Tiere, die für die Alpen eher untypisch sind: Rentiere leben auf der Rotwand und lassen sich im Winter für Schlittenkutsch-Fahrten einspannen. Und im Fischleintal trainiere ich für den Skilanglauf-Marathon.

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Dolomitenregion Drei Zinnen: Langlauf im Fischleintal

Morgens um 9 Uhr treffe ich Christian Schwienbacher. Er ist Langlauflehrer an der Ski- und Snowboardschule Sextner Dolomiten. Wir sind miteinander an der Talstation Helm verabredet, die nur wenige Laufminuten von meiner Unterkunft, dem Hotel Monika in Sexten entfernt ist. Christian, in den Bergen ist man immer gleich beim Du, will mich vorbereiten auf den 37. Pustertaler Ski-Marathon am nächsten Tag. Ich bin da als Läufer gemeldet. Also brauche ich auch etwas Vorbereitung und dafür stellt mir die Dolomitenregion Drei Zinnen, wie sich der Tourismusverband des Hochpustertals neuerdings nennt, ein kleines Langlauftraining zur Verfügung. Wir schwingen uns in den alten Lada des Tourismusverbandes. Die alte Mühle will man nicht geschenkt haben, aber diese russischen Kisten sind absolut perfekt, wenn es in das Gelände geht. Da lässt Christian, wie er mir gesteht, auch gern seinen privaten Wagen stehen, da der Lada bei allen Geländearten und selbst härtesten Schneebedingungen keine Gnade kennt und seinen Weg durchzieht.

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Hotel Monika Sexten: Mit sechs Brasilianerinnen im Whirlpool

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Das Hochpustertal fasziniert mich immer wieder. Seine so unterschiedliche Landschaft ist bezaubernd, lieblich und karg, anziehend und abstossend zugleich. Es ist die Mischung des Tales, das so perfekt genau zwischen den Nördlichen und Südlichen Kalkalpen liegt. Es liegt inmitten des Grenzgebietes von Osttirol, Südtirol und Venetien. Das Hotel Monika Sexten ist ein wunderschönes Familienhotel inmitten dieser Schnittstelle.

An seiner Nordostflanke, so klärt uns Wikipedia auf, wird das Sextental von einem Abschnitt des Karnischen Hauptkamms eingerahmt, der vom nördlichen Pustertal ansteigend im Helm (2434 m) seinen ersten bedeutenden Gipfel findet und die Grenze Sextens zum österreichischen Osttirol trägt. Im Südosten endet das Sextental am Kreuzbergpass (1636 m), der Südtirol mit dem Cadore (Provinz Belluno, Venetien) verbindet und die Karnischen Alpen von den Dolomiten trennt. Wir können diesen Unterschied auch mit blossen Augen sehen: die karnischen Alpen zu Österreich hin sind eher sanft, leicht wellig, bis zum Kamm steigt es nur allmählich an. Gen Süden jedoch sind die Berge schroff, abweisend, karg und kahl und der Anstieg ist sehr steil.

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Das Dorf Sexten lockt mit seiner atemberaubenden Bergkulisse, einzigartigen, unvergesslichen Winterlandschaften und einer Vielzahl von Sportmöglichkeiten. Auf Helm und Rotwand versprechen bestens präparierte Pisten Skivergnügen für Jung und Alt. Auch Langläufer kommen voll auf ihre Kosten. Neben vielen gespurten Loipen im Tale, bietet die Skiwanderung vom Mitterberg zum Almgebiet herrliche Ausblicke auf die bizarren Felsspitzen der Dolomiten. Ein idealer Ort, um dem Alltagsstress zu entfliehen und die Natur von ihrer schönsten und sportlichsten Seite kennen zu lernen. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, lässt sich bei einer romantischen Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch das tiefe verschneite Fischleintal in eine zauberhafte Winterlandschaft entführen.

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Ich bin im schönen Hochpustertal eingeladen, um am Langlaufmarathon teilzunehmen. Dafür habe ich ein schönes Zimmer im Hotel Monika erhalten. Dieses Design- und Wellness-Hotel liegt in sehr ruhiger Lage in Sexten, genauer im Ortsteil Waldheim. Hier beginnt die Straße in das Fischleintal, der Radweg nach Innichen und die Langlaufloipe führen vorbei. Das Haus bietet einen atemberaubenden Blick auf die Sextener Dolomiten mit der Sexten Sonnenuhr und der Dreischusterspitze sowie auf den Skiberg Helm. Die Skilifte des Skigebietes Helm sind in wenigen Gehminuten oder bequem mit dem Hotelshuttle erreichbar.

Das Hotel Monika wurde in den Jahren 2007 bis 2009 als Design-Hotel komplett umgebaut. Die alpine Südtiroler Architektur mit viel Holz ist überall sichtbar, jedoch raffiniert-modern interpretiert. Jedes Zimmer ist bis ins Detail individuell gestaltet, jedes Accessoire und jedes Detail sind bewusst ausgewählt. Wir hatten das Superior-Doppelzimmer mit dem schönen Namen Pinus. Jedes Zimmer hat einen anderen Namen, die anderen Zimmer heißen etwa 1930, Allegra, Aurora, Bergfeuer, edel & weiß oder Geier Wally. Außerdem gibt es die Familiensuiten Family Wellbeing Suite mit 60 m2 und die Spasuite Alpienne Royal mit 50 m2.

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Trado: Italienische Spezialitäten aus exklusiven Manufakturen

Trado Italienische Spezialitäten
img_7997Italienische Spezialitäten für Deutschland: Wieder bestätigt sich, dass München die nördlichste Stadt Italiens ist. Denn Trado , der Händler für erstklassige italienische Lebensmittel, hat sich in der schönen Stadt am Isarstrande niedergelassen. Des Bayernlandes schönste Zier ist nicht nur bekannt für sein schönes Bier. Von hier werden auch Käse, Wein, Wurst, Foie gras und vieles mehr via Trado in Deutschland durch Marco Zamarco repräsentiert.

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Das Ziel der Firma ist es, italienische Spezialitäten und deren Typizität und zugleich die Unterschiede, die jeder auch noch so kleine Landstrich in Italien aufzuweisen hat, hervorzuheben. Sie möchte die Kenntnisse und das Verständnis der verschiedenen nationalen Gewohnheiten anhand der italienischen Spezialitäten und Weine zeigen, die ein Ausdruck von Tradition und Usancen, aber vor allem ein Zeugnis der Geschichte der Personen und der Landschaften darstellen. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2017: So schön können Wahlen sein

jungwinzerinnen kalender 2017
Bundespräsidentenwahl oder Jungwinzerinnen Kalender 2017? In Österreich mag es für den einen oder anderen derzeit etwas anstrengend sein, zum Wahlvolk zu gehören. Manche würden höchstwahrscheinlich lieber eine der Jungwinzerinnen zum Bundespräsidenten der Alpenrepublik wählen als die Auswahl zwischen Pest und Cholera zu haben. Denn beide sind Kandidaten der politischen Ränder, die Mitte scheint verschwunden. Wie wird, wie soll sich ein Wähler der bürgerlichen Mitte also entscheiden? Wir wählen lieber den aktuellen Jungwinzerinnen Kalender – auch gern mit dem Risiko einen #aufschrei zu provozieren.

Jungwinzerinnen Kalender 2017 © Katharina Schiffl
Österreichs Söhne laut ertöne euer Vaterlandsgesang – so heisst in einer Zeile des Liedes zum neuerlichen Landesvater-Schwures. Doch in diesem Fall schwören wir lieber auf Lieb und Wein als auf einen dieser beiden. In den USA ist der Hashtag #notmypresident aus allzu verständlichen Gründen aktuell. Und auch in Deutschland könnte man sich bei der Vorauswahl in der Gauck-Nachfolge diesem bald anschliessen. Die liberale bürgerliche Mitte leidet an Schwindsucht. Wir geniessen den Ausblick auf die 14. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender.

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Diesmal haben es wiederum zwölf Weingüter in den Kalender geschafft. Drei aus dem Burgenland, sieben aus Niederösterreich, eines aus der Steiermark und ein Wiener Weingut, präsentierten ihren Nachwuchs im Sommer bei einem Fotoshooting in Wien. Als „Kalender-Paten“ fungierten diesmal Mausi Lugner & Rockstar Dennis Jale.

Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Die Weinbotschafterinnen sind ab sofort erhältlich.

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Falkensteiner Hotel Sonnenalpe: Skiopening der besonderen Art am Kärntner Nassfeld

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Winter-Wellness und Skiopening am Nassfeld in Kärnten: Das Nassfeld in Kärnten ist vielen Skifahrern bekannt für seine wunderbaren Pisten, seine guten Schneeverhältnisse und die zahlreichen Sonnenstunden, die den Winterurlauber von Anfang Dezember bis Ostern zu einem unvergesslichen Winter- und Skierlebniss entführt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war unser Outdoorfreak Jörg Bornmann vor Ort.

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Mitten in dieser Wintertraumlandschaft liegt das Viersternehotel Sonnenalpe der Falkensteiner Gruppe. Bereits beim Betreten des Hotels fällt einem der familiäre Wohlfühlfaktor auf, den man oftmals bei Kettenhotels schmerzlich vermisst. Egal, ob man es mit den Mitarbeitern am Empfang, der Direktion oder dem Zimmerpersonal zu tun hat, hier schlägt dem Gast eine Woge der Gastfreundschaft entgegen, wie es eigentlich in jedem Hotel selbstverständlich sein sollte, man es als Reisender aber oft vermisst. Kärntner Gastfreundschaft ist hier keine Worthülse aus dem Hotelprospekt, Gastfreundschaft wird im Falkensteiner Hotel Sonnenalpe gelebt. (mehr…)

Salzburger Land: Golf goes Concert

Golf goes Concert Elsa Honecker Salzburg
Salzburg im Jubiläumsjahr 2016. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Dieser Anlass beschert den Golfern ein echtes Zuckerl, das da heisst „Golf goes Concert“.

Was schon längst fällig war hat der Präsident der Salzburger Kulturvereinigung und Club-Präsident des Leading Golf-Courses Gut Altentann Hans Schinwald zusammen mit der künstlerischen Leiterin Elisabeth Fuchs in ein drei-tägiges Programm eingetütet, das im Mai dieses Jahres Premiere hatte: Golf goes Concert. (mehr…)

Spargel in Alufolie mit Schinken und 2011 Grüner Veltliner vom Weingut Norbert Bauer

Spargel in Alufolie mit Schinken und 2011 Grüner Veltliner vom Weingut Norbert Bauer Mai_2014_07
Spargel in Alufolie mit Schinken und 2011 Grüner Veltliner vom Weingut Norbert Bauer Mai_2014_03Veronika, der Spargel wächst! Von April bis 24. Juni gibt es wieder überall frischen weissen Spargel. Ich esse Spargel am liebsten so unverfälscht wie möglich, mit allen seinen Aromen. Ganz besonders gut passt dazu Schinken. Roh, gekocht oder auch als sogenannter „Spargelschinken“, die Kombination ist immer wieder klasse. Der perfekte Begleiter ist für uns in Deutschland oft ein Silvaner oder ein Riesling. Unsere österreichischen Freunde bevorzugen Grünen Veltliner. Wir kredenzen heute einen 2011 Grüner Veltliner Alte Rebe Diermannsee DAC vom Weingut Norbert Bauer.

Spargel in Alufolie mit Schinken und 2011 Grüner Veltliner vom Weingut Norbert Bauer Mai_2014_06
Spargel_Norbert_Bauer_Gruener_Veltliner_Mai_2014_01Wenn der Spargel auf die gute, alte, klassische Art im Wassersud gekocht wird, dann entfleuchen alle guten Inhaltsstoffe in das Kochwasser. Der Spargel wird nur noch zur weissen Stange, zwar noch mit etwas Geschmack, aber dennoch deutlich weniger, als er eigentlich hätte. Seit ich das erste Mal Spargel in Alufolie ausprobiert habe, bin ich ein absoluter Fan von dieser Variante. Der Grüner Veltliner Alte Rebe Diermannsee DAC aus dem Weinviertel vom Weingut Norbert Bauer passte auch hervorragend dazu.

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Via Culinaria: Schnee satt für Feinspitze & Hüttenhocker in Zell am See-Kaprun

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Schneebedeckte Sonnenskihänge säumen die Skiregion Zell am See-Kaprun im Salzburger Land. Co-Autorin Elsa Honecker versäumte es nicht neben den Schwüngen auf der Piste mehrere ausführliche Einkehrschwünge zu geniessen. Nicht nur des Pistenvergnügens wegen sondern eher geniesserisch auf den Spuren der Via Culinaria. Herausgekommen ist eine „kulinarische Hüttenroas“ – ein Geheimtipp für alle Schnee-affinen Gourmets.

I1.MG_3821Ski & Schmankerln gut könnte das Motto der Skiregion Zell am See-Kaprun lauten – besonders in Zeiten des Sonnen-Skilaufs. Dafür angerichtet sind ein azurblauer Himmel, schneeweiße Skihänge auch noch im März, Hütten und Restaurants mit chilligen Terrassen und Lounges und der Duft von allerlei Schmankerln in der eh schon würzigen Bergluft. Zur „Hüttenroas“ mit Einkehrschwung ist hier der Via Culinaria Genussweg für Feinspitze geradezu ein Muss! Denn über 20 Hütten verlocken zum Hinhocken auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn und wohl dem der seine Liftkarte bis dahin schon abgefahren hat. Denn schwer wird es hernach, sich wieder ins Tal aufzumachen. (mehr…)

Harrys Home Hotel München: Ein UFO in Moosach

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Münchens Meile Moosach mit Harrys Home Hotel: Manche Manager mögen Alliterationen. Wir auch. Harry heisst eigentlich Harald Ultsch und kommt aus Österreich. Der Unternehmer führt bereits vier Hotels in Österreich und expandiert mit seiner Hoteleröffnung im Herbst 2015 nach Deutschland. In Münchens Außenbezirk Moosach hat er ein futuristisches Design-Konzept verwirklicht. Wir waren zur Eröffnungsgala geladen.

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In München kann eine Randlage in einem Außenbezirk ein strategischer Vorteil sein. Vorgemacht hat dies bereits vor einigen Jahren das Dolce München Unterschleissheim: Draussen in Unterschleissheim, direkt an der Autobahn gelegen, ist man sehr schnell an der Allianz Arena (was auch die Spieler des FC Bayern vor Heimspielen zu schätzen wissen) sowie am Münchner Flughafen. Harrys Home Hotel macht es für Gäste, die München besuchen möchten, noch etwas komfortabler. Das neu eröffnete Einkaufszentrum „Meile Moosach“ mit einem Kaufland-Supermarkt ist direkt nebenan, der S-Bahnhof Moosach mit direkter Anbindung an den Flughafen liegt ebenfalls vor der Tür, die U-Bahn Richtung Innenstadt ebenso. Damit verfügt das futuristische Gebäude über eine optimale Verkehrsanbindung, zentral gelegen zwischen Airport und City.

Harrys_Home_Hotel_Opening_Ceremony_Munich_Sep_2015_050Liebe Kollegen, die man so trifft bei Hotel-Neueröffnungen: Sabine Emmerich, Markus Mensch, Harrys Home Hotel #Harrys #München #hotel #opening #HOFA
Die Innsbrucker Hoteliersfamilie Ultsch hatte geladen – und etwa 200 Gäste sind zur Eröffnungsparty ihres neuen Harry´s Home Hotel nach München gekommen. Ein spektakulärer Höhepunkt der „Harry’s Home“-Eröffnungsparty am 3. September 2015 in München war Österreichs erfolgreichste Travestie-Revue the „Manne“-quins sowie die Fassadenläufer, die das futuristisch anmutende Gebäude erkletterten. Der liebe Kollege und Blog-Nachbar Markus Mensch hat ein sehr schönes Video von der Eröffnungsveranstaltung erstellt. Im Interview steht Inhaber Harald Ultsch Rede und Antwort.

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Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

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Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

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Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2016: Österreichs Winzertöchter sind sexy, selbstbewusst und selbstständig

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„Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne“

– so schwärmen die Österreicher bereits in ihrer Hymne. Der Jungwinzerinnenkalender zeigt uns auch in seiner aktuellen Ausgabe für 2016 wieder auf, welche schönen Töchter die Winzer des Donaulandes haben. Nicht umsonst heisst es in einer Ergänzungsstrophe der Hymne „Land der Berge, Land der Seen, Land, wo Korn und Traube reift“. Die Trauben und die Töchter, beide kommen kaum schöner zur Geltung als in dem Jungwinzerinnen Kalender 2016. Schön, sexy, attraktiv, ansprechend, interessant, intelligent – eben so wie die perfekte Frau und der perfekte Wein sein sollte. Der Jungwinzerinnen Kalender ist sozusagen die Cuvée aus beiden. Best of both worlds.

Für die 13. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender wurden die besten zwölf Bilder der letzten 12 Jahre von einer Jury ausgewählt – drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Wiener Weingut. Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische., niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Für 2016 werden ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders (Stückpreis 25 Euro) aufgelegt. (mehr…)

Klosterbräu Seefeld: Kein Ort für Asketen

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Die Sommersonne stahlt über dem majestätischen Karwendelgebirge. Ringsum prahlen Balkone, Terrassen und Gärten mit üppiger Blütenpracht. Chillige Lokale und Hotels bestimmen neben hübschen Boutiquen den Ortskern Seefelds. Das Postkartenidyll hat sich in den letzten Jahren wieder zum Ganz-Jahres-Trendspot für Junge und aktive Best-Ager entwickelt. Vorbei die Zeit der Rentnerdestination. Auf dem Hochplateau wird gewandert, geradelt und in den Bergen geklettert, selbst wenn das Thermometer über die 30 Gradgrenze stolpert. Entspannte und innovative Gastlichkeit erwartet Genuss-Aktivisten im Fünf-Sterne-Traditionshaus Klosterbräu mit familiärem Charme. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Hanka Paetow vor Ort in der Tiroler Zugspitzarena.

 Klosterbraeu Seefeld Hanka Paetow Juli 2015 016
Das Klosterbräu ist eines der elegantesten Häuser, das in der Olympiaregion Seefeld zum Bleiben einlädt. Die Familie Seyrling übernahm es 1807, vor sechs Generationen, von Augustinermönchen, entwickelte das einstige Kloster bis heute zur Vorzeige-Herberge mit innovativem Anspruch in Sachen Gastlichkeit. Die Philosophie der Gastgeber ist dabei denkbar einfach: „Wir versuchen das anzubieten, was wir uns selbst an so einem Ort wünschen“, erklärt uns der derzeitige Hausherr Alois Seyrling. (mehr…)

Winterurlaub im Stubaital: Wundervolle Wanderwege und Haubenküche auf höchster Höhe

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Eine Familiendestination wie keine andere. Schneesicher, ruhig, abwechslungsreich und gut erreichbar: so präsentiert sich das Stubaital seinen Gästen. Während wir bei unserem Besuch vor drei Jahren noch lediglich oben auf dem Stubaier Gletscher zum Skifahren waren, so nutzten wir die viel zu warmen Tage im Januar 2015 zum Schneeschuhwandern.

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Doch leider müsst Ihr hier hauptsächlich mit meinen Fotos vorliebnehmen, die ich in diesem Jahr mit dem iPhone geschossen habe sowie mit den Bildern von 2012 von meiner Nikon. Denn irgendein unsympathischer Mensch hat mir – höchstwahrscheinlich während ich auf der Rückfahrt im Zug von Innsbruck nach München geschlafen habe – meine Kameratasche ausgeräumt. Auf meiner Nikon D200 waren die Bilder von der Schneeschuhwanderung drauf, dieser wunderschöne Ausblick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge. So kann ich Euch als Erinnerung an diese Wanderung nur das Gruppenfoto unserer Pressereise sowie ein paar Selfies und das leckere Gulasch unten zeigen. Der Dieb jedoch darf sich über meine Nikon D200, mein Tokina 12-24mm, mein Nikon 70-300mm und meinen Nikon Blitz SB800 freuen. Arschloch! Sorry, das musste jetzt mal raus. Denn der Zeitwert dieser nun schon sieben Jahre alten Kameraausrüstung wird nicht mehr so hoch sein. Der Wiederbeschaffungswert wird bei ca. 3.000 Euro liegen. Dafür müssen wir Journalisten/Blogger eine ganze Weile fleissig schreiben und verkaufen. Und wenn Du, werter Leser, mir etwas Gutes tun möchtest, dann freue ich mich über eine Spende via Paypal. Denn auch mehrere kleinere Beträge steuern dann etwas zu einer neuen Ausrüstung bei. Doch genug davon.

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Ich lasse mir doch schliesslich nicht dieses grandiose Panorama vermiesen. Vom grandiosen Ausblick vom Gletscher bei meiner Skifahrt mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von etwa -20°C aus dem Januar 2013 berichtet dieses kleine Video. Stoffl, der Skilehrer erklärt mir die Aussicht auf die Berge. Wundert Euch nicht über meine leicht gepresste Aussprache. Bei diesen Temperaturen bekommt man den Mund kaum auf.

Und anschliessend ging es die zehn Kilometer lange Talabfahrt in einer knappen halben Stunde Fahrtzeit nach unten. (mehr…)

Relais & Châteaux Hotel Jagdhof: Viel Licht mit wenig Schatten im Stubaital

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Zweimal im gleichen Hotel? Selten kommt das bei uns vor. Denn wir stellen Euch gern immer wieder andere Hotels, andere Destinationen, andere Länder vor. Doch waren wir zum zweiten Mal ins schöne Stubaital eingeladen. Und zur Gourmetnacht Dine & Wine auf dem Stubaier Gletscher können wir nicht Nein sagen. Denn das ist jedes Mal anders, jedes Mal einzigartig und jedes Mal etwas Besonderes. Es gibt zwar einige Hotels im Stubaital. Doch das Relais & Châteaux Hotel Jagdhof in Neustift ist mit Abstand das Beste. So also freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit Freunden und Kollegen zu einem opulenten Gourmetwochenende in Tirol.

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Relais_Chateaux_Spa_Hotel_Jagdhof_Neustift_Stubaital_Feb2012_01 Der Transfer vom Bahnhof Innsbruck zum Relais & Chateaux Hotel Jagdhof klappte tadellos. Der Empfang, die Begrüßung im Hotel ist gekonnt professionell wie herzlich. Zum Check-in müssen wir nicht – wie sonst üblich – vor der Rezeption stehen. Ein Mitarbeiter begrüßt uns per Handschlag und bittet uns auf einen Aperitif in die Bar. Erst dort werden unsere Personalien aufgenommen. Doch da wir ja schon mal in dem Hotel waren, sind unsere Daten alle schon erfasst, wir müssen nur noch die Anmeldung unterschreiben. Währenddessen werden die Koffer von einem der dienstbaren Geister bereits aufs Zimmer gebracht. Da anlässlich der Dine & Wine Gourmetnacht im Stubaital die besten Hotels auch immer schnell ausgebucht sind, habe ich zwar nicht das genau gleiche Zimmer, so doch aber auch wieder so ein kleines, schnuckliges Einzelzimmer erhalten. Das Zimmer ist zwar groß genug, um es ein Wochenende drin auszuhalten. Doch der Kofferbock genau vor der Balkontür zeigt, dass der Platz sehr begrenzt ist. Wer so einen Koffer auszupacken möchte, sieht sich gezwungen, das Teil auf den Fußboden zu legen. Mit dem Ergebnis, dass entweder die Zimmertür nicht mehr richtig aufgeht oder aber der Zugang zum Bad begrenzt wird. Mit Sicherheit hat das Hotel auch andere und wesentlich größere Zimmer. Aber ich kann Euch ja nur von dem berichten, das ich kennengelernt habe.

Mein kleines Hotelzimmervideo gibt Euch einen schönen Einblick:

Relais & Chateaux Hotel Jagdhof in Neustift im Stubaital from Götz A. Primke | Le Gourmand on Vimeo.

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Dine & Wine: Vom Kampf mit Petrus und der Luftfeuchtigkeit am Stubaier Gletscher

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Stubaier_Gletscher_3_Dine_Wine_Jan_2015_019Petrus der Spielverderber. Ob Hahnenkamm oder Stubaier Gletscher, ob Ski-Abfahrtsrennen oder Dine & Wine Gourmetnacht, der Wettergott spielt in diesem Winter mit gezinkten Karten und macht so manche Planung zunichte. „Ohne unser eingespieltes Team wäre das nicht möglich gewesen“, erklärt David Kostner. Der Haubenkoch vom Restaurant Schaufelspitz ist von seiner Brigade begeistert. „Wir haben uns mehrmals umentschieden. Das war zwar aufwändig. Doch es hat sich gelohnt.“ Der Wind hatte dem Restaurant-Team vom Stubaier Gletscher mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben versucht, auf jeden Fall zumindest eine der zwei Gourmetnächte oben auf dem Gletscher stattfinden zu lassen, doch leider war das nicht möglich.“

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Bereits zum vierten Mal fand am 9. und 10. Januar das Dine & Wine Festival statt. Insgesamt über 180 Feinschmecker freuten sich auf einen Event, der in den letzten Jahren immer im Restaurant Schaufelspitz oben auf dem Stubaier Gletscher auf über 3.000 Meter Höhe stattfinden konnte. Das Besondere: in dieser Höhe herrscht ein anderer Luftdruck, eine andere Luftfeuchtigkeit, die klimatischen Bedingungen haben entsprechend Auswirkungen auf das Kochen und auf den Geschmack der Weine. David Kostner ist der höchste Haubenkoch nicht nur Österreichs sondern der ganzen Alpen, vielleicht sogar von ganz Europa. Bisher gibt es noch kein Restaurant mit einer so exzellenten Küche, das so hoch gelegen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach dem Dine & Wine Event beständig. Vor vier Jahren war es noch ein einziger Abend, jetzt sind die zwei Abende auch schon komplett ausgebucht.

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„Wir haben bereits eine Woche vor der Gourmetnacht angefangen zu produzieren“, erklärt David Kostner. „Wir haben den Wetterbericht regelmässig beurteilt. Bereits am Dienstag entschieden wir, dass wir die Veranstaltung nach unten legen müssen.“ Doch hielt sich das Team alle Optionen offen. Wenn schon der Freitag unten im Tal stattfinden muss, so sollte doch bitte zumindest der Samstag oben zelebriert werden. „Wir haben uns auf alles vorbereitet. Am Donnerstag hatten wir alles für den Freitag Abend sowohl unten im Tal als auch oben am Berg.“ Orkanartige Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h machten die Nachtfahrt mit der Gondelbahn allerdings unmöglich. (mehr…)

Signe Reisch: Die Grande Dame des Rasmushof Kitzbühel

Rasmushof Kitzbuehel Signe Reisch Foto Johanna Stoeckl
Die Heroen der Streif schwingen vor ihrer Haustür ab. Die Zieleinfahrt des wohl berühmtesten Skirennens der Welt gehört zu ihrem Traditionshotel, dem Rasmushof in Kitzbühel. Urgroßvater Franz Reisch hat vor 120 Jahren mit ein Paar Skiern, die er aus Norwegen importiert hat, den Wintertourismus in Kitzbühel begründet. Signe Reisch ist am Fuße des Hahnenkamm aufgewachsen und somit wie sie selbst sagt „ein Kind der Streif.“ Die Vollbluttouristikerin führt aber nicht nur ihr Traditionshaus Rasmushof mit sehr viel Liebe, sondern steht als Präsidentin auch dem Tourismusverband Kitzbühel vor. Johanna Stöckl porträtiert die Grande Dame der österreichischen Hotellerie für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin.

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Kitzbuehel_1_Rasmushof_Apr_2011_025Kurz vor dem Jahreshöhepunkt in Kitzbühel geht es im Rasmushof mittags wie abends sehr gesellig zu. Die ersten Promis sind schon da. Firmenbosse haben zu Events geladen. Man spricht über Wirtschaft und Business. Am Stammtisch nebenan wird viel gelacht. Kitz-Urgesteine spielen dort mit Hotelchefin Signe Reisch Karten. In der Hotelbar plaudern sich die Moderatoren des ORF warm. Ein paar Männer vom Pistenkommando tauschen sich über den Zustand der Streif aus. Skilehrer schließen Wetten ab. Wer wird die Streif gewinnen? Jansrud oder Reichelt? (mehr…)

Salzburger Land: Zur Adventszeit Kuscheln in Fuschl und Weihnachtsmärkte am Wolfgangsee

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Adventszeit ist Kuschelzeit: Verführerische Düfte nach Weihrauch, Zedernholz, Orangen und Zimt empfangen uns auf den Weihnachtsmärkten. Einen ganz besonderen Reiz übt das Salzburger Land zwischen Fuschlsee und Wolfgangsee aus. Zeit wird’s für einen Abstecher in das Schloss Fuschl Resort & SPA sowie das Weiße Rössl am Wolfgangsee. Zwei Hotels, zwei Legenden, zwei Seen: Jeweils Nachbarn, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Entspannende Stunden am märchenhaften Fuschlsee versprechen die Seeterrasse des Schloss Fuschl Resort & SPA mit ihren luxuriösen Strandkörben und kuscheligen Felldecken, der inspirierende Adventsmarkt im Hotel, die kostbaren Krippen und natürlich der imposante Weihnachtsbaum vor dem Schlossturm.

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Der Adventsmarkt
Der Adventsmarkt und damit die Adventszeit im Schloss Fuschl wird feierlich
begangen mit der festlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaumes, Turmbläsern und einer winterlichen Modenschau, präsentiert von den Mitarbeitern des Schloss Fuschl höchstpersönlich. Der Adventsmarkt im Schloss Fuschl sowie die Adventausstellung Blumen & Gartendesign in der Remise nebenan gehören zu den Highlights der Weihnachtsmärkte rund um Salzburg. Advent, wo schon Romy Schneider sich wie zu Hause fühlte.

Einen kleinen Einblick in das schöne Hotel gibt das Video meines Hotelzimmers:

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Geldhauser KitzSkiXpress: Mit dem Bus zum Skifahren auf die Streif und zum Hahnenkammrennen

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Per Linienbus München – Kitzbühel zum Skifahren und zurück. Das bietet nunmehr schon im dritten Jahr Geldhauser Busreisen an. Ohne Stress und Plackerei, ohne sich um Stau und Umsteigezeiten kümmern zu müssen, ohne nervige Nebensächlichkeiten, mit denen die Anreise per Auto oder Bahn sonst begleitet ist, fährt der Bus direkt an die Talstation in Kitzbühel. Schon im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von München ist der Bus einfach nicht zu übersehen: der KitzSkiXpress leuchtet im starken Rot selbst zur frühen Morgenstunde entgegen und fällt somit positiv auf zwischen all den osteuropäischen Billigbussen. Nur der lindgrüne Bus von Meinbus.de, der direkt daneben steht, setzt noch einen positiven Kontrapunkt. Doch der will nach Zürich, wir jedoch zum Skifahren nach Kitzbühel. So traf sich kürzlich eine halbwegs muntere Journalistentruppe früh um 7 Uhr am ZOB, um den KitzSkiXpress und die Pisten rund um Kitzbühel zu erobern.

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Es ist schon irgendwie eigenartig, bepackt mit Skiern im Skisack und Abfahrtsschuhen in einer anderen Tasche, Bus und U-Bahn zu betreten. Zum anderen aber ist das in München absolut normal. Wer das allerdings unter der Woche macht, der ist sich der neidvollen Blicke der anderen Fahrgäste sicher. Ist das ein Tourist? Ist das ein Student? Ein Arbeitsloser? Nein, ein Journalist, ein Reiseblogger auf Recherchefahrt. Nun denn, es sei! Der Einstieg in den Bus ist absolut unkompliziert: Skier und Skischuhe werden sicher im Gepäckabteil verstaut, ein Platz in dem bequemem Luxusliner ist sicher. Angeschnallt – denn das ist ja Pflicht in Reisebussen – und schon geht’s los. (mehr…)

Die Challenge, die einen Winter dauert: Bergscout zu werden ist das höchste der Gefühle

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Schnell, sicher und rücksichtsvoll die Talabfahrt runter: Das ist schon eine saubere Leistung. Vor allem rücksichtsvoll und keinen anderen Skifahrer behindernd, gar gefährdend. Und das auch noch so oft wie möglich in einem gegebenen Zeitfenster: das ist schon deutlich anstrengender. Denn irgendwann tun jedem die Muskeln weh. Wenn es dann auch noch so eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Talabfahrt ist, wie die der Kanzelwand, dann sollte man schon sehr fit sein. Wer sich außerdem noch der Aufgabe stellt, einen ganzen Winter lang sich weiteren Prüfungen zu unterziehen, sich mit Social Media gut auskennt und noch so manches mehr erledigt, der kann Bergscout 2013 von „Das Höchste“ werden. Diesen eigenartigen und doch passenden Namen haben sich die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal gegeben, die die Bergscout nunmehr schon zum fünften Mal ausrichten.

Einen ersten Eindruck geben Euch meine Videos, die ich parallel gedreht habe. Es ist also jeweils der identische Inhalt. Doch in der einen Hand halte ich meine Flip Kamera, in der anderen mein neues iPhone 5. Hier zuerst das iPhone 5:

Und dies ist das Video mit der FlipCam :

Ok… und als nächste Filmkamera wünsche ich mir eine GoPro Hero 3 Black Edition mit Wlan-Verbindung…

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37. Pustertaler Ski-Marathon: Wie ich mein erstes Langlauf-Rennen im Hochpustertal überstanden habe

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Alles begann mit einem Sturz. Ich wollte schon immer mal so eine Brücke in einem Langlauf-Stadion runterfahren. Doch in der Kurve unten vergass ich offensichtlich umzusetzen. Aber eigentlich fing es etwas früher an: An einem Sonntag morgen war ich früh um 7 Uhr aufgestanden, quälte mich in meine Langlauf-Klamotten, frühstückte und verliess das Hotel Monika und stand jetzt um 8.25 Uhr an der Bushaltestelle in Sexten und wartete auf den lokalen Bus nach Toblach. Hier unterhielt ich mich mit einem Italiener aus Parma. Nun, das was man „unterhalten“ nennen kann mit meinen rudimentären Italienisch-Kenntnissen und seinen nicht-vorhandenen Englisch- oder Deutsch- oder sonstwas Kenntnissen. Augenscheinlich hatten wir das gleiche Ziel. Warum sonst sollte er so früh in Langlauf-Klamotten an dieser Bushaltestelle stehen?! Wir strebten den Pustertaler Langlauf-Marathon in Toblach an.

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_05Oder fing alles sogar mit drei Stürzen an? Ich war am Vortag mit Langlauf-Guide Christian Schwienbacher durch das malerisch-schöne Fischleintal unterwegs. Sexten liegt in einer Art Dreiländereck: auf dem Bergkamm gen Norden ist die Grenze zu Osttirol, also Österreich. Und gen Süden über den Pass geht es ins Veneto. Aus dieser ärmeren Ecke der Alpen kommen viele Italiener in das reichere Südtirol rüber, so erfahre ich es bei unserer Tour.

Hier erklärt mir Christian die Berglandschaft:

Wir liefen diese Loipe bis hinter zum Talschluss, wo es nur noch mit Tourenski in die Berge hoch geht. Rings um uns herum die Sextener Sonnenuhr. Die Loipe geht am Anfang fast nur bergauf. (mehr…)

San Daniele Pop Up Store: An der Klaue sollt Ihr sie erkennen!

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Leicht und luftgetrocknet. Weich und würzig. Wer denkt bei diesen Attributen an Schinken? Nein, nicht der kräftige, fette, geräucherte Schinken, wie wir ihn in aus dem Schwarzwald her kennen. Wie so vieles, so verstehen die Italiener auch den Schinken elegant herzustellen. Er braucht halt etwas mehr Zeit. Und davon haben die Italiener ja bekanntlich genügend. Zumindest für das Reifen von Lebensmitteln, sei es Fleisch, Wurst oder Käse. Südlich der Alpen, südlich von Österreich, östlich vom Trentino und westlich von Slowenien liegt die Region Friaul-Julisch-Venetien. Sie besticht durch ihre Mischung aus ungestümen, unwegsamen, ja fast ungastlichen Gebirgen im Norden und der sanften, weichen, welligen Landschaft am warmen Mittelmeer. Friuli Venezia Giulia ist nicht so touristisch wie Südtirol, ist nicht so bekannt wie Venetien, ist aber auch nicht über Jahrzehnte in der Entwicklung gebremst wurden wie Slowenien. Von hier kommen tolle Weißweine wie der Friulano. Und der berühmte San Daniele Schinken. Diese leckeren Spezereien präsentierte die Region in einem Pop-Up-Store in München.

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Ok, was ist ein Pop-Up-Store? Nichts anderes als ein Laden, der nur eine kurze Zeit offen ist. Der extra nur für einen ganz bestimmten Zweck für ein paar Wochen oder Monate existiert. Wir kennen das ja schon von irgendwelchen Sonderangebots-Rabatts-1Euro-Läden. Eben noch war hier ein Drogerie-Markt, heute ist es ein Trachten-Shop, weil es kurz vor dem Oktoberfest sein mag, morgen ist es ein Matratzen-Outlet.

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Diese Masche hat die Region Friaul-Julisch-Venetien aufgegriffen und unterstützt ihre Produkte mit Pop-Up-Stores. Eben noch gab es diesen Laden in Mailand, dann in London, jetzt in einer ehemaligen Eisdiele in München und morgen in irgendeiner anderen Stadt in Europa. Oder vielleicht in Japan? Man weiss es noch nicht.

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Ich besuchte kürzlich den San Daniele Pop Up Store in München. Das Consorzio del Prosciutto die San Daniele präsentiert zusammen mit dem Consorzio delle DOC del Friuli Venezia Guilia die bekanntesten Spezialitäten der Region Friaul-Julisch Venetien. In bester Lage, direkt am Gärtnerplatz im Glockenbachviertel, lockt der Laden mit frischem Schinken und Weinen aus Friaul. Wer will, der kann hier auch zum Master ausgebildet werden, im Hinterzimmer gibt es Kurse über die Besonderheiten von Schinken und Weinen. Ich liess es mir nicht nehmen, an so einer Masterclass teilzunehmen. Und ich habe eine Menge über diesen leckeren Schinken gelernt. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2013: Fesche und sexy Winzerinnen für jeden Monat

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Charmant, elegant, sympathisch: Österreichs Winzerstöchter präsentieren sich und ihre Weine auf die wohl attraktivste Weise. Bereits zum zehnten Mal regt der Jungwinzerinnen Kalender den Appetit an, die leckeren österreichischen Weine zu verkosten. Für die 10. Auflage des Kalenders haben es wiederum zwölf Weingüter (drei aus dem Burgenland, sieben aus Niederösterreich und zwei aus der Steiermark) in den Kalender geschafft.

Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische und steirische Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ (mehr…)

Kaprunerhof: Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne

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Hotels und Pensionen gibt es in Kaprun einige. Schliesslich ist dies ein bevorzugter Ferienort, insbesondere im Winter. Im September allerdings ist Nebensaison und der wunderschöne Ort im Pinzgau hat viele freie Zimmer. Vor einer Weile nächtigte ich im Kaprunerhof. Ein sehr schönes, familiäres und privat geführtes 4-Sterne-Hotel. Das Haus verfügt über schöne Zimmer und Suiten – auf der Webseite. Ich hatte offensichtlich ein etwas älteres Zimmer, das nach einer Renovierung lechzte. Vielleicht ist es ja dies Jahr schon renoviert? Denn die neuen Zimmer auf der Webseite machen Lust auf einen erneuten Besuch im Salzburger Land.

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Denn auch wenn dies Zimmer durchaus komfortabel ist, so ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Ok, einige Hotels in Bayern sehen deutlich schlimmer aus. Aber in Österreich sind wir doch schon anderes gewohnt. Der Teppich war fleckig, die Glühlampe der einen Nachttischlampe defekt, die Duschkabine extrem wacklig… Allerdings war der Frühstücksraum schon modern, das Buffet ließ keine Wünsche offen. (mehr…)

Vötters Verwöhnhotel Sportkristall Kaprun: Familienhotel mit rustikalem Charme

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Ein Museum im Hotel – und museumsreife Zimmer: Das Vötters Verwöhnhotel Sportkristall ist etwas für Liebhaber. Zum einen für Liebhaber alter Autos. Und für Liebhaber vom Hotelzimmercharme der 80er. Wahrscheinlich auch der 90er, wenn ich mir die Bilder auf der Webseite anschaue, aber mein Zimmer war schon etwas länger nicht neu möbliert. Sicher, es ist ein 4-Sterne-Hotel. Doch zwischen dem 4-Sterne-Haus Steigenberger Alpenhotel und dem Vötters Verwöhnhotel Sportkristall liegen doch einige Unterschiede – beide sind allerdings in der gleichen Straße in Kaprun. Daran merkt der Hotelgast doch sehr deutlich, dass die Sternevergabe sich rein nach dem quantitativen Angebot richtet, nicht nach der Qualität. Nunja. Allerdings hat eben seinen Charme und seine Zielgruppen. Wahrscheinlich hat Zell am See-Kaprun einfach so viele Gäste, dass sich so mancher Hotelier das hier leisten kann.

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Mir war mein Zimmer zu stark eingetaucht in diesen rot-altrosa-Farbton, der den Raum viel zu dunkel machte. Die fehlende Schreibtischlampe läßt die Seite gegenüber vom Bett nochmal dunkler sein. Dazu das altmodische Radio im Nachttischkasten und der kleine, uralte tragbare Fernseher – dies Zimmer ist ein Sprung in die Hotelmöbelwelt der End-80er, evtl. noch Anfang 90er Jahre. Mein Video gibt Euch einen besseren Einblick:

In meinem Film seht Ihr es ja deutlich: Das Badezimmer ist mal so richtig retro. (mehr…)

Steigenberger Alpenhotel Kaprun: Geniesser-Hotel mit grossartigen Zimmern in grandioser Kulisse

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Urlaub zwischen Kitzsteinhorn, Schmittenhöhe und Zeller See ist traumhaft – und sehr beliebt. Zell am See-Kaprun zählt mit jährlich rund zwei Millionen Übernachtungen zu den bedeutendsten Urlaubsregionen Österreichs. Ob Golfen auf zwei Championship-Plätzen, Wandern im Nationalpark Hohe Tauern oder Wassersport im Zeller See: Der Alpensommer hat viel zu bieten. Das 3.029 Meter hohe Kitzsteinhorn ermöglicht unbegrenztes Skivergnügen auch im Sommer. Im Winter ist Schnee hier und auf allen weiteren 138 Pistenkilometern bei jedem Wetter garantiert. Für Freeskier und Boarder gibt es zwei Snowparks, einer davon wurde bereits vom ADAC prämiert. 54 modernste Seilbahnen und Lifte bringen Urlauber auf die Gipfel. Das Hotelangebot in der Region ist vielfältig. Ich stelle Euch meine Hoteltipps vor, in denen ich in den letzten Jahren in Kaprun übernachtet habe. Natürlich steht da bei mir als erster Tipp eines der besten Häuser am Platze: das Steigenberger Alpenhotel Kaprun.

Das liegt nicht nur daran, dass ich selbst meine kurze „Hotelkarriere“ in der Steigenberger Hotelberufsfachschule Bad Reichenhall und dann im Steigenberger Berlin begonnen habe, sondern schlicht und einfach daran, dass dieses Haus wirklich ein Top-Hotel ist. Schon von der Lage her ist es prädestiniert, das erste Haus am Platze zu sein – und zwar im besten Sinne des Wortes. Wer nach Kaprun von der Bundesstrasse aus reinfährt, kommt gleich nach Überqueren einer kleinen Brücke zum Steigenberger Hotel. Das Haus ist um einen schönen Innenhof herum gebaut – und ganz in der Nähe ist ein zentraler Platz, an dem sich fast alle Kneipen, Discos, Bars und Table-Dance-Lokale versammeln. Gleichzeitig sind diese weit genug außerhalb der Hörweite. Und auch die Burg Kaprun ist nicht weit: einfach nur die Schloßstrasse hoch, ideal also für das Castlecamp, zu dem ich nun schon zum fünften Mal nach Kaprun fahren werde. Im letzten Jahr übernachtete ich im Steigenberger Alpenhotel Kaprun, hier ist mein Video von meinem Zimmer:

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Bauernherbst: In Zell am See-Kaprun Brauchtum leben

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Tradition und Kultur: der Bauernherbst lockt nach Zell am See-Kaprun. Regionale Bräuche, faszinierende Handwerkskunst und unvergleichliche Gaumenfreude: Im September kommen Gäste mit den liebenswerten Eigenheiten Österreichs in Berührung. Doch Trachten, Tänze und wahre Gaumenfreuden sind nicht die einzigen Höhepunkte im Eventkalender. Jeden Freitag lockt der traditionelle Bauernmarkt Feinschmecker mit selbstgemachten Pinzgauer Delikatessen auf den Zeller Stadtplatz. Groß und Klein können während des Festmonats bei den Bauernhöfen und Almen selbst in den Betrieb hineinschnuppern und so Wissenswertes über den bäuerlichen Alltag erfahren.

Festhöhepunkt ist das Kapruner Käsefestival vom 17. bis zum 23. September. Im Tauern-Spa-Restaurant führen Starköche Neugierige in die Kochwelt rund um das Molkereiprodukt ein, während sich Gourmets auf dem Käsemarkt mit Spezialitäten eindecken. Die regionalen Sorten zählen zu den Besten der Alpenrepublik. Kulinarik bietet auch die Burg Kaprun: Beim ‚HerbstGenuss‘ dreht sich alles um hochwertige Lebensmittel und einmalige Genussregionen im Salzburger Land. (mehr…)