Beef Bull Club Berlin: Home of the Steak am Hackeschen Markt

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Liebe zum Produkt. Liebe zur Qualität. Liebe zum Gast und zum Service am Gast. Für Cüneyt-Murat Yüksel war das schon immer die Maxime. Sein Restaurant Beef Bull Club Berlin setzt genau seine Vorstellungen um. Top-Qualität in Küche, Keller und Service bietet das kleine Restaurant an einer der touristischsten Ecken Berlins, direkt am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstrasse und Alexanderplatz.

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Als Fleischqualitäten kommen für den Beef Bull Club ausschliesslich US Prime Beef, Iberico Rind oder Neuseeländisches Fleisch auf den Tisch. Cüneyt-Murat Yüksel hat Ende der 80er Jahre seine Ausbildung im Hotel Steigenberger Berlin gemacht. Zwischendurch hatte er auch mal den Deutsch-Türkischen Hotel- und Gaststättenverband gegründet. Nach 35 Jahren Hotelkarriere im In- und Ausland hat er sich in seiner Heimatstadt selbstständig gemacht.

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Wie es sich für ein Restaurant in Berlin an einer der touristischsten Ecken gehört, verfügt der Beef Bull Club vor der Tür auch über genügend Außenplätze. Bei schönem Wetter können die Gäste hier draussen sitzen und das bunte Treiben der Touristen zwischen Unter den Linden, Friedrichstrasse, Alexanderplatz und Hackeschen Höfen betrachten. Der Friedrichstadtpalast ist nur wenige Laufminuten über die Oranienburger Strasse entfernt. Oben auf der Hochbahntrasse fahren die S-Bahnen sowie die Regional- und Fernzüge vorbei. Berlins Hauptschlagader pulsiert. Der Vorteil der Freiluftgastronomie: Die Klamotten duften nicht so extrem nach der Grillluft, der man unweigerlich drinnen ausgesetzt ist.

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Beef Bull Club Berlin: Gesund Steak geniessen

In seiner jahrelangen Gastronomie-Erfahrung hat Cüneyt-Murat Yüksel sein eigenes Dry Age Verfahren für Steaks entwickelt. Er sucht das Fleisch selbst beim Händler aus und reibt es dann mit Himalaja Salz ein. Im Reifeschrank lagern die Stücke 28 Tage bis sie die optimale Qualität erreicht haben. Durch das Pökeln mit Fleisch wird Schimmelbildung verhindert. Das Pökeln ist dabei laut Cüneyt-Murat Yüksel nicht nur gut für das Fleisch, sondern auch für die Gesundheit der Gäste: „Wenn unsere Gäste am Tisch kein zusätzliches Salz nehmen, sparen wir alle Salz ein. Die Gäste essen salzreduzierter und somit gesünder.“

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Beef Bull Club Berlin Das Logo hat Cüneyt-Murat Yüksel selbst entwickelt und geschützt, entsprechend oft sieht man es im Restaurant, sei es als Lampe oder auf der Speisekarte. Die Speisekarte an sich ist schon der erste Hingucker: In einem rustikalen Holzrahmen präsentieren sich die Speisen. Die Karte ist klein und ausgewählt. Wenige Spezialitäten, diese dafür immer in Top-Qualität. Das Steak wird nach der Bestellung aus dem Trockenschrank genommen und dem Gast noch ungeschnitten gezeigt. Rumpsteak, Rib-Eye, T-Bone oder Tomahawk: der jeweilige Cut passt zum Fleisch und seinem Knochen.

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So probierten wir bei unseren Besuchen die Zwiebelsuppe,

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den Oktopus-Salat

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sowie das nach Wunsch des Gastes frisch am Tisch angemachte Tatar.

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Bei unserem ersten Besuch genossen wir als Hauptgang das US Prime Beef mit Gemüse vom Grill. Auf Kohlenhydrate verzichteten wir gerne, dafür langten wir lieber bei der Größe des Fleisches ordentlich zu. Schön marmoriert, ein feiner Fettrand, genau auf den Punkt medium-rare gegrillt, erfreuten wir uns an dieser Top-Qualität.

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Die Spezialität des Beef Bull Club Berlin: Fuego del Toro

Fuego del Toro, das Feuer des Stieres ist die Eigenkreation des Beef Bull Club. Ich bestellte mir ein 500 Gramm Tomahawk-Steak vom Iberico-Rind. Ganz grosses Kino! Das Steak wird je nach Wunsch auf den optimalen Garpunkt gegrillt und anschliessend vor den Augen des Gastes tranchiert und in feine Streifen zerteilt. In einer heissen gusseisernen Pfanne werden dann die Rinderstreifen kurz angebraten, abgelöscht und flambiert und mit einer hauseigenen Sauce, deren Gewürze sich der Gast selbst aussucht, fertig angerichtet. Dabei stehen die Geschmacksrichtungen scharf, orientalisch, Butter und Zitrone zur Auswahl. Allerdings sollte die Küche den Service mit scharfen Messern ausstatten…
Zu allen Gerichten passte perfekt der 2014er Black Print, eine Cuvée vom Markus Schneider aus der Pfalz.

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Für uns vier Personen kam dann eine reichhaltige Gemüseplatte als Beilage.

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Die süße Sünde wert waren diese hausgemachten türkischen Baklava mit Vanille-Eis.

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Das rustikale Ambiente des Steak- und Burgergrills ist sehr gelungen. Auch der Weinschrank an der Wand passt dazu. Allerdings gehen wir mal stark davon aus, dass sowohl die Weißweine als auch die Moët & Chandon-Champagnerflaschen nur zur Zierde bzw. als Lager dort oben stehen und der Gast selbstverständlich gekühlte Ware erhält.

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Restaurant_Beef_Bull_Club_Berlin_Mar_2016_047Dass der Laden auch ein Burgergrill ist, haben wir bisher fast durchgehend verschwiegen, ja, ich gebe es zu: ignoriert. Uns stand der Appetit nach diesen erstklassigen Steaks. Doch hey, bitte: die Burger, die wir an den Nachbartischen gesehen haben, sind echt groß und schauen sehr köstlich aus. Die Bratlinge auf dem Grill sprechen ja auch für sich. Und als typisches Berliner Lokal bietet der Beef Bull Club natürlich neben den Hamburgern auch Berliner Currywurst an.

Demnächst bekommt der Beef Bull Club Berlin Zuwachs: The Grill Crown eröffnet im Frühjahr 2016 in Alt-Tegel 4. In seinem Ableger erweitert Cüneyt-Murat Yüksel das Menükarte. Neben Steaks stehen dort auch Fische auf der Karte. Frisch vom Grill. Dazu Spezialitäten rund um das Mittelmeer. Türkische, arabische, italienische, französische, spanische Einflüsse – kurz und gut: alle Köstlichkeiten des Mittelmeeres sollen hier vereint sein. Wir werden auch hier sehr gerne einkehren.

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Disclosure:
Der Autor und Cüneyt-Murat Yüksel haben gemeinsam die Ausbildung im Hotel Steigenberger Berlin gemacht. Dennoch ist meine Meinung unabhängig. Wenn mein Freund Cüneyt keine gute Qualität anbieten würde, ich von seinem Laden nicht überzeugt wäre, dann würde ich hier keine Zeile darüber verschwenden. Also geht zu ihm essen und bestellt einen lieben Gruß von mir und sagt, dass ihr diesen Artikel gelesen habt und auf meine Empfehlung kommt.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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