A-Rosa Stella: Eine Kreuzfahrt, die ist lustig! Doch welchen Nutzen bringen Kreuzfahrtschiffe der Region?

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Alle Mann an Bord! Frauen und Kinder natürlich auch, denn jetzt geht es endlich los! Von Lyon geht es ab heute gen Süden bis hinunter nach Arles. Ab dort fliesst die Rhône nur noch durch die Camargue und mündet dann ins Mittelmeer. Vor uns liegen etwa 300 Kilometer südwärts, die wir dann auch wieder zurück fahren. Wir werden in Avignon und Arles halten, ebenso wie in Viviers. Von dort aus wird es per Bus in die Schluchten und Grotten der faszinierend wilden Ardèche gehen. Doch das ist eine andere Geschichte. Jetzt fahren wir mit der A-Rosa Stella aus Lyon ab. Während dieser Fahrt bin ich auch einigen betriebswirtschaftlichen Details auf den Grund gegangen. Was bringt es der Region, einer Stadt, wenn sie Kreuzfahrtschiffe gastieren läßt?

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Das Schiff wurde in Lyon mit frischen Lebensmitteln versorgt. Ein LKW aus Nürnberg stand vor der A-Rosa Stella. Das hat mich schon etwas verwundert, gehe ich doch davon aus, dass es in Frankreich, in Lyon, der „ville de gueule“, doch genügend leckere Sachen zu Essen gibt. Hier sollte doch eine regionale Nahversorgung möglich sein. Ich bin der Meinung, dass die Orte, an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen, auch von dem Verkehr profitieren sollten. Damit meine ich nicht nur speziell A-Rosa, sondern auch und besonders alle großen Hochsee-Kreuzfahrtschiffe. Ich weiß, die Realität ist eine andere: Die Schiffe kommen, spucken ihre Gäste aus, die in Bussen durch das fremde Land gekarrt werden, evtl. noch ein wenig überteuerte Billig-Souvenirs kaufen und dann wieder an Bord gehen. Das Schiff selbst hat dabei alle Nahrungsmittel an Bord, die für die gesamte Dauer der Reise gebraucht werden. Eine lokale Versorgung ist nicht eingeplant. Das Publikum soll möglichst mit Essen aus der Heimat versorgt werden: Wiener Schnitzel weltweit. In abgelegenen karibischen Ecken kann ich das ja noch etwas nachvollziehen, da hier die Logistik für so einen riesigen Pott sehr schnell an die Grenzen stößt. Doch innerhalb Europas? In Lyon, Wien, Budapest etc. gibt es doch auch alles. Deshalb habe ich während meiner eigenen Kreuzfahrt die PR-Managerin von A-Rosa, Christine Cubasch, ausgefragt. Meinen herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten! Aus Sicht von A-Rosa stellt sich die Lage also so dar:

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Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_022„Die Lebensmittel sind größtenteils deutsch, das Essen teilweise an die Region des Fahrtgebietes angepasst“, erklärt Christine Cubasch. Die PR-Managerin von A-Rosa führt weiter aus: „Zum Einen spielen logistische Gründe eine Rolle, zum anderen Kostengründe und Gewohnheiten und Vorlieben der Gäste. Unser Partner in Nürnberg (weiterer Sitz Hamburg) ist spezialisiert auf die Anlieferung und das Loading für Schiffe – bei zehn Schiffen, 200 Gästen und der fahrenden Weise ist dies über regionale Einkäufe nicht aufzufangen. Dennoch wird es auch einmal den Fall geben, wie z.B. ein bestimmter Single Malt Whisky auf einer Reise, der überraschender Weise stärker nachgefragt wird, so dass die Vorräte daher schneller zur Neige gehen. Dann wird natürlich nachgekauft an Land. Oder wie es auf der vergangenen Pressereise der Fall war: Ein bestimmter Fisch und ein Gewürz, das nur in Budapest besorgt und angeliefert werden konnte.“

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Das heisst aber für mich nichts anderes, als dass die „frischen“ Austern, die wir auf der Fahrt zwischen Avignon und Arles bekamen, nicht aus Avignons Markthalle bzw. einem lokalen Zulieferer kamen. Sondern bereits am Vortag in Lyon an Bord gingen. Kamen sie mit dem LKW aus Nürnberg? Und hatten schon eine Reise vom Atlantik über Paris nach Deutschland hinter sich? Sorry, unter ökologischen wie auch ökonomischen Gesichtspunkten will sich mir diese Logik nicht erschliessen.

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Die Austern waren lecker, das auf jeden Fall. Und die lokale Version einer Vinaigrette, die die Chefköchin mir dazu empfohlen hat, war exzellent. Doch lege ich schon Wert auf Regionalität und Frische. Insbesondere bei Produkten wie etwa Austern.

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Wovon also profitieren die Städte, an denen die Kreuzfahrtschiffe anlegen? Liegen die Teilzeit-Kreuzfahrer nur faul und bräsig auf dem Sonnendeck, während der Kahn im Hafen schlummert? Was bringt es Städten wie Lyon, Wien, Budapest, Passau – und vermehrt auch anderen deutschen Städten wie Frankfurt und Regensburg – die Touristendampfer an ihren Flussgestaden anlegen zu lassen?

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Christine Cubasch führt auch diesen Punkt detailliert aus: „Erfolge, Umsätze erzielen die Städte über die Liegegebühren, die Ausflüge, etc. Mit lokalen Dienstleistern arbeiten wir bei den organisierten Ausflüge zusammen, die von einheimischen Guides durchgeführt in die Region führen (Bsp: Besuch Käserei in den Niederlanden, Weingüter in Österreich und Frankreich, Markthallen-/Restaurantbesuche in Lyon/Budapest). Wirtschaftsbetriebe vor Ort werden gestärkt und die charakteristischen Eigenschaften der Region gewahrt. Auch kulturell: Gastauftritte von Musikern/Entertainern aus den Zielgebieten erhalten soziale Strukturen.“ Dies kann ich jetzt aus eigener Erfahrung so auch bestätigen. Die Ausflüge werden jeweils durch lokale Dienstleister ausgeführt. Dazu noch in anderen Artikeln mehr.

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Während wir auf der Rhône gen Süden schippern und die Vororte sich langsam in eine sanfte Landschaft mit Feldern und Weinanbau wandeln, schlürfen wir einen Aperitif. Französisch? Mitnichten, aber eben derzeit schwer in Mode: der Aperol Sprizz. Pastis? Fehlanzeige. Dabei geht der Betriebswirt in mir vielleicht etwas durch. Ich will noch mehr wissen. Zahlen, Daten, Fakten.

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Die liegen A-Rosa zu Lyon im konkreten Fall leider nicht vor. Dennoch erhalte ich bereitwillig sehr gute Infos, die Euch auch aufzeigen, was allein diese Flusskreuzfahrten, die in Deutschland immer beliebter werden, den Städten bringen. Die Graphik zeigt die Routen, die A-Rosa derzeit bedient. Die A-Rosa-Sprecherin Christine Cubasch präzisiert: „Zahlen liegen mir zum Beispiel zu Passau vor. A-ROSA hat im vergangenen Jahr insgesamt rund 68.000 Gäste an Bord der Schiffe gehabt. Mit fünf Schiffen (von insgesamt zehn) verkehren wir auf der Donau, wobei Passau ein wichtiger Hafen für uns ist. Fast 33.000 unserer Gäste, also rund die Hälfte, haben im vergangenen Jahr einen Tag, eine Nacht oder beides in Passau verbracht, so dass auch für die Stadt, Restaurant- und Hotellerieszene dies sicherlich mit einem touristischen Aspekt und einer attraktiven zusätzlichen Einnahmequelle verbunden ist!“

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Ok, Passau ist ja nun schon seit vielen Jahren ein beliebter und bekannter Ort für Flussschiff-Kreuzfahrten Richtung Wien und weiter nach Budapest und zum Schwarzen Meer. Doch was bedeutet das für die „emerging markets“ in Deutschland? Warum wollen Städte wie Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Regensburg und bestimmt noch andere, ihre Kaimauern verstärken, die Flussanleger ausbauen? Christine Cubasch erklärt: „Zu Würzburg habe ich ein paar allgemeine Zahlen, die das wachsende Interesse an Flussreisen entlang der Mainstädte deutlich macht: Rund 630 Fahrgastkabinenschiffe legten in 2011 an – etwa 100 mehr als im Jahr 2010. Knapp 90.000 Gäste machten damit per Schiff Halt in der unterfränkischen Stadt und bringen ihre Kaufkraft mit.“ Das sind wirklich schon beeindruckende Zahlen. Und der Markt wächst, wenn auch derzeit – angesichts der wirtschaftlichen und finanziellen Krise – etwas gebremster. Doch wird er bald wieder an Fahrt aufnehmen. Dies liegt auch an der Zielgruppe, denn mehr und mehr Menschen interessieren sich für Flussschiff-Kreuzfahrten in Europa. Nicht nur die Europäer, auch die US-Amerikaner haben entdeckt, dass sie so Europa ganz bequem bereisen können. Ein Punkt lässt sich bei meiner Frage allerdings nicht so leicht beantworten. Das müssten die Städte ggf. berechnen oder Marktforschungen: Was lässt denn der einzelne Reisende, wenn er von Bord geht, dann wirklich an Geld in der Stadt? Was kauft er? Wofür bezahlt er? Oder geht er nur spazieren, schaut sich den Ort an, nimmt an den Ausflügen teil – und verschwindet, ohne einen Cent ausgegeben zu haben, wieder an Bord?

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Doch gehe ich davon aus, dass die Zielgruppen, an die sich A-Rosa wendet, schon überdurchschnittlich mehr ausgeben. Bis auf die Sparbrötchen-Touristen, die mir an einem Abend im breitesten erzgebirgischen Dialekt erzählten, für wie spottbillig sie die Reise über Sonnenklar.TV erstanden haben. Doch die sind mit Sicherheit die Ausnahme. Nicht zuletzt sind die beiden A-Rosa Schwesterschiffe Stella und Luna die einzigen auf der Rhône, die einen angenehm großen Pool sowie eine eigene Wellness-Abteilung haben.

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Dies Foto zeigt den „Pool“, ich würde eher sagen: eine Mischung aus Pfütze und Jacuzzi des Schiffes, mit dem wir in Lyon im Päckchen lagen. Vergleicht diesen mal mit dem von der A-Rosa Stella auf dem Bild drüber. Wer eben noch der Meinung war, dass der Pool von der Stella nicht groß sei, hat jetzt eine Vergleichsgröße.

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Es wird langsam Zeit ins Vorschiff zu gehen, wir kommen zur ersten Schleuse von vielen. Doch nicht nur Schleusen sind die beeindruckenden neuzeitlichen Bauwerke an der Rhône. Wir sehen auch, woher Frankreichs Energie kommt: Aus Atomkraftwerken. An der Rhone liegen mehrere Kernkraftwerke, die von der französischen Gesellschaft Électricité de France (EDF) betrieben werden, unter anderem Bugey, Cruas, Phénix, Saint-Alban, Creys-Malville und Tricastin. Das Wasser des Flusses wird zur Kühlung benötigt. Hier im Rhônetal wird ein Viertel der französischen Energie erzeugt.

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A-Rosa ist maßgeschneidert für ein deutschsprachiges, anspruchsvolles Publikum. Die A-Rosa Gäste definieren sich in nicht über ihr Alter, sondern über ihre Lebenseinstellungen und ihren Lebensstil.
Arosa_Stella_3_Cruise_Okt2012_018Sie interessieren sich für:

  • Städte- und Rundreisen
  • Natur und Kultur
  • Aktiv- und Wellnessurlaub
  • Gourmet- und Genuss-Themen
  • Verwöhnurlaub mit viel Freiheit

Sie besitzen ein überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen und Bildungsniveau, interessieren sich für Kreuzfahrten und kennen die klassische 4- und 5-Sterne Ferienhotelerie (Hotel, Club, Resort, Hochseekreuzfahrten). So stellt es jedenfalls A-Rosa dar und mein Eindruck von dieser ersten Reise bestätigt dies.

Ich werde nicht müde Frau Cubasch mit Fragen zu löchern. Ich stelle fest, dass fast kein Deutscher an Bord arbeitet: Der Hoteldirektor Andreas Reinelt und noch zwei weitere Mitarbeiter, wie ich mitbekomme.

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Der Rest der Crew besteht aus den drei französischen Kapitänen, einem Ukrainer, zwei Slowaken und etwa 40 Ungarn. Alle sprechen fließend Deutsch, alle sind höflich, ja vielmehr freundlich und herzlich, serviceorientiert und sehr gut ausgebildet. Ich möchte wissen, was A-Rosa für sein Personal tut.

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Arosa_Stella_3_Cruise_Okt2012_023Die A-Rosa-Sprecherin stillt meine Neugier: „Das Personal ist unterschiedlich – im Schnitt arbeiten bis zu 10 unterschiedliche Nationalitäten an Bord. Das war die Zahl, die ich im vergangenen Jahr auf dem Schwesterschiff der A-Rosa Stella, der A-Rosa Luna hatte. Für unseren Unternehmenserfolg ist gut ausgebildetes Personal unerlässlich, das sich mit A-Rosa identifiziert. Weiterbildungen bieten Mitarbeitern Aufstiegsmöglichkeiten. Zudem stellt man sich mit Auszubildenden auf den Schiffen oder in der Zentrale der Aufgabe, den Nachwuchs zu fördern. Wir führen regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch, die mit hohen Zufriedenheitswerten sowie einer geringen Fluktuationsquote an Bord und an Land einhergehen. Wir liegen im branchenweiten Vergleich weit unter Durchschnitt. Das Unternehmensleitbild prägt dabei das Miteinander in der Zentrale wie an Bord der Schiffe. Werte wie Menschlichkeit, Offenheit, Verantwortlichkeit, Engagement und Faszination spielen eine große Rolle, vermitteln Verantwortungsbewusstsein und steigern letztendlich die Motivation.“

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Von den vielen Schleusen, die wir auf unserer Fahrt durchfuhren, habe ich exemplarisch diese eine herausgegriffen. Leider habe ich mir nicht den Namen gemerkt. Diese Bauwerke sind absolut beeindruckend. Sie sind Zeugnis, dass wir auf einem gewaltigen, unbezwingbaren und ehemals reissenden Gebirgsfluss sind, der aus den Alpen in der Schweiz bis zum Mittelmeer in Nord-Süd-Richtung durch Frankreich fliesst. Viele Nebenflüsse, die ebenfalls aus den Alpen oder aus dem französischen Zentralmassiv kommen, führen ihr noch weitere Wassermassen zu. Früher war die Rhône berüchtigt für ihre vielen Hochwasser, Städte wie Lyon, Avignon und Arles waren durch alle Jahrhunderte immer wieder überschwemmt. Die vielen Schleusen sind ein Teil, die Rhône zu zämen und zu besänftigen.

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Genug gelabert, Ihr habt jetzt Hunger? Wie wärs mit leckeren französischen Maronen? Wer, wie ich, in München wohnt, der freut sich schon allein deshalb auf die Adventszeit, wenn die Maroniverkäufer mit ihren Ständen wieder in der Altstadt stehen. Maronen sind auch eine typische französische provencalische Spezialität. Die dürfen hier auf der A-Rosa Stella nicht fehlen. Genau das richtige zweite Frühstück unter der immer heißer werdenden südfranzösischen Sonne. Übrigens: auf der A-Rosa ist fast alles im Preis inbegriffen. Wer so eine Kreuzfahrt bucht, der zahlt dann an Bord nichts oder nur sehr wenig drauf. So ein kleiner Imbiß gehört zum Programm.

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Den Franzosen fällt glücklicherweise zu fast jeder Frucht eine Möglichkeit ein, sie auch zu trinken. Aus Kastanien wird hier die Crème de Chataîgne gewonnen. Mit gut gekühltem trockenem Weißwein aufgegossen ergibt das einen sehr schönen Aperitif, der hier Castagnou genannt wird. Dieser Schluck an Bord kostet natürlich etwas zusätzlich. Doch das ist es absolut wert – die Tischweine zum Mittag- und Abendessen sind übrigens auch im Preis inbegriffen. Natürlich kann man die Crème de Chataîgne auch über Vanilleeis oder zu Crêpes geben.

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Das war der einzige Blick und Schnellschuss, den ich auf Chateauneuf-du-Pape werfen konnte. Die Durchsage kam etwas unvorbereitet. Wir nähern uns langsam Avignon. Zeit hier diesen Artikel zu beenden und mich endlich auf Frankreich und seine bezaubernden Städte und Landschaften einzulassen.

Disclaimer: Zu der Reise wurde ich von A-ROSA eingeladen. Herzlichen Dank dafür! Alle Artikel beruhen auf meiner eigenen Erfahrung und meiner ganz persönlichen Meinung.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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