Iberia: Nichts für Menschen mit langen Beinen

Wer hatte mir eigentlich Iberia gebucht? Das kommt davon, wenn man Reisen nicht selbst in der Hand hat. Gut, danke, liebes Fremdenverkehrsamt von den Kanarischen Inseln. Ich weiß, einem geschenkten Gaul und so… Ja, ich bin eingeladen. Und trotzdem. Ich wurde gefragt, welche Airlines ich bevorzuge. Klar, Lufthansa und Air Berlin. Und es fliegen noch andere Airlines aus Deutschland, für mich möglichst aus München, auf die Kanarischen Inseln. Nonstop. Aber nein, es musste ja die Iberia sein. Die spanische Fluggesellschaft fliegt allerdings aus München nicht direkt nach Gran Canaria. So also hatte ich einen Zwischenstopp in Madrid. Was an sich nicht sooo schlimm ist, außer dass ich mindestens 3 Stunden dabei verschenke.

Doch was mir sauer aufstösst sind dann die Kleinigkeiten, die mir mal wieder verdeutlichen: nö, es gibt Airlines, die können gern vom Erdboden verschwinden. Iberia hat laut Boardmagazin „Ronda magazine“ 46 Stück vom Airbus A 320. Von München nach Madrid fliegt der A 320, ebenso von Madrid nach Gran Canaria. Doch Vorsicht, das Boardmagazin verrät ebenso, dass zwei Bestuhlungen geflogen werden. Eine für 136 Gäste, eine andere für 171 Passagiere. Die Maschine, die mich von MUC nach MAD flog ist die enger bestuhlte. Ich bin nicht außerordentlich lang. Ich denke, relativ normal für einen Mitteleuropäer.

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GAP

In eigener Sache: Le Gourmand jetzt mit Google Page Rank 5, Platz 3 im Hotel Blogs Ranking

Wow! Da musste ich erstmal drüber schlafen und nochmal alles überprüfen: Google hat in der letzten Woche seine Page Ranks neu berechnet. Und mein Geniesser-Magazin Le Gourmand von PR4 auf PR5 hochgestuft! Und während ich mich erst kürzlich hier darüber freute, dass ich im Hotel Blogs Ranking gleich nach meinem Eintrag in die Datenbank auf Platz 7 stand, so bin ich mittlerweile auf Platz 3 hochgerutscht. Ich danke allen meinen Lesern für diesen Erfolg! Durch Euch bin ich nach zwei Jahren bloggen so hoch gekommen.

Zum Beweis hier die beiden dynamischen Widgets. Natürlich können die sich im Lauf der Zeit auch weiter verändern. Ich hoffe, dass es weiter steigt! (mehr …)

Guide Michelin: Österreich sieht keine Sterne mehr

Dunkelheit über Austria. Nur noch Wien und Salzburg sind den Michelin Testern es wert, in die Alpenrepublik zu fahren. Wie Niko gestern hier berichtete, hat die französische Zentrale entschieden, dass nach nur vier Jahren der Guide Michelin Österreich eingestellt wird. Die aktuelle Ausgabe für 2009 ist die letzte.

Während der Ausbau in Amerika und Asien vorangetrieben werden soll, haben die Absatzzahlen des Guide Österreich nicht ausgereicht, um die Franzosen von einer Fortführung zu überzeugen. Mit der Entscheidung verlieren 49 Restaurants in Österreich außerhalb von Wien und Salzburg ihre Sterne-Bewertung. (mehr …)

Amazon: Essig statt Wein

Wozu brauchen wir Hertie, Karstadt oder Galeria-Kaufhof, wenn wir doch alles bei Amazon.de online kaufen können? Unkompliziert, schnell, manchmal auch günstiger. Mittlerweile können wir bei dem einstigen Buchhändler neben elektronischen Medien wie CDs und DVDs auch in den Abteilungen Computer & Büro, Elektronik & Foto, Küche, Haus & Garten, Baumarkt & Auto, Drogerie & Parfümerie, Spielzeug & Baby, Kleidung, Schuhe & Uhren sowie Schuhe & Uhren einkaufen gehen. Eben ein ganz normales Kaufhaus, in dem es alles gibt. Alles? Nein, nicht alles. Lebensmittel & Getränke fehlen noch. „Warum nicht mit hochwertigen Getränken anfangen?“ wird sich Amazon gedacht haben und wollte im letzten Herbst ins Weingeschäft einsteigen. Doch daraus wird jetzt vorerst nichts. Alles Essig. Der Weinhändler New Wine Logistics, der für Amazon als Zwischenhändler fungieren sollte, ist pleite.

Noch im Herbst berichtete Michael Pleitgen hier, dass Amazon in das Weingeschäft in den USA einsteigen wolle. Doch scheint das Unternehmen lieber bei unverderblicher Hardware bleiben zu wollen. Lebensmittel, die verderben können? Weinflaschen, die zu Bruch gehen können? Zu gefährlich, zu hohe Risiken, zu wenig Rendite. Wine Industry Insight meldet jetzt, dass den Geldgebern von New Wine Logistics die Wartezeit auf den Abschluss mit Amazon zu lang wurde. Michael hat die Hintergründe hier gut und kurz zusammengefasst. (mehr …)