CEP: Nur noch mit Kompressionssocken fliegen – USA verbieten Aufstehen auf Flügen

CEP_ispo_Feb2010_06Das Blut staut sich. Die Füße werden dick. Wer schon mal auf langen Strecken geflogen ist, der kennt das Gefühl: die Blutzirkulation kommt fast zum erlahmen, das Blut sackt ab, staut sich in den Beinen. Allerhöchste Thrombosegefahr! Dagegen hilft etwas Bewegung an Bord, ein paar Lockerungsübungen. Doch damit ist es jetzt vorbei – zumindest, wenn man in die USA fliegen will oder zurück kommt. Um dicken, schweren Beinen vorzubeugen helfen u.a. Kompressionsstrümpfe. Die sehen oft sehr hässlich aus. Nicht aber die Sportsocken von CEP compression sportswear – das sind topmodische, super funktionierende Kompressionsstrümpfe. Auch im eleganten Business-Schwarz erhältlich.

Über die Vorteile der CEP Kompressionsstrümpfe berichteten begeistert auch Christian Neureuther und Rosi Mittermaier auf der Sportfachmesse ispo 2010 in München. Die beiden tragen die Strümpfe nicht nur beim Fliegen, sondern empfehlen sie auch fürs Skifahren, Nordic Walking, Trail Running, Marathon, Radfahren und diverse andere Sportarten.

CEP_ispo_Feb2010_08Laut Rosi Mittermaier machen diese Socken also auch bei dicken Waden eine gute Figur. Auch dies mag für so manchen auf Langstreckenflügen wichtig sein. Ich habe es selbst getestet: Auf meinen Flügen in diesem Sommer nach und von Sri Lanka und auch an anstrengenden Messetagen habe ich meine schwarzen CEP Running Socks getragen. Sie sitzen fest, eng und dennoch bequem. Sie rutschen nicht und temperieren die Beine optimal. Ich denke, der Markt für diese Socken wird jetzt boomen. Denn eine aktuelle Neuregelung für Passagiere auf USA-Flügen besagt, dass in den Langstreckenjets nach dem Start in Deutschland mit Ausnahme des WC-Besuchs niemand mehr aufstehen darf. Diese Vorschrift erschwert vor allem jenen Passagieren die Reise, die sich kurz mit Kollegen unterhalten, einen Plausch an der Bar führen oder sich einfach die Beine vertreten möchten. Pech gehabt haben auch all jene mit Rückenbeschwerden oder jene, die Entspannungsübungen machen wollen. Auch das simple Stehen ist ab sofort im Flugzeug auf USA-Reisen verboten. Einzige Ausnahme also: Der Toilettenbesuch.

Auf der ispo 2010 in München erklärte mir Michael Klein, Division Manager, CEP compression sportswear, die Funktions- und Wirkungsweise der neuen Strümpfe und Sporthosen:

[ad name=“Google Adsense“]

Die Kompressionssocken für Sportler, Langstreckenreisende und Messebesucher funktionieren also so: Durch einen patentierten Druckverlauf kann die arterielle Durchblutung in den Beinen gesteigert, die Leistung verbessert und die Regeneration beschleunigt werden. So hat eine Studie festgestellt, dass Ausdauersportler mit CEP Bekleidung um bis zu fünf Prozent leistungsfähiger sind. Das heißt bei Sport und Freizeit mehr Energie in der arbeitenden Muskulatur und schnellere Regeneration nach der Belastung. Und dies ganz natürlich durch den optimalen Druckverlauf eines elastischen Kompressionsfadens, der auf die Muskulatur wirkt.

Die – in meinen Augen schwachsinnige – Vorschrift wird auf allen USA-Flügen sämtlicher Airlines bekannt gegeben. Sie gilt übrigens auch für den Rückflug ab den Vereinigte Staaten, so das US-Heimatschutzministerium. Die Fluggäste werden per Borddurchsage aufmerksam gemacht, sich daran zu halten, während des gesamten Flugs im Sitz zu verbleiben. Man sollte die Anordnung tunlichst befolgen; denn auf den meisten Verbindungen von und nach USA sind Skymarshals an Bord, die genau beobachten, was in der Kabine vor sich geht.

Die Kollegen vom Mobilitätsmanager erlebten die jüngste Anordnung erst diese Woche auf Transatlantikflügen. Damit ist es z.B. nicht mehr möglich, sich an der Bar in einer 747-400 mal kurz zu unterhalten oder sich auch nur die Füße zu vertreten.

Mehr Infos zu CEP gibts hier.

Q: Dank DMM für den Hinweis.

Print Friendly, PDF & Email
Follow me:

Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
Follow me: