Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg: Gourmet-Restaurant eröffnet vor den Toren Münchens

So könnte es aussehen / Entwurf des Architekten - Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Illu Nacht Rückwand Basic
Bewegung in Münchens kulinarischer Diaspora: Starnberg und sein See sind für den Münchner das, was für den Berliner die Ostsee ist: die Badewanne. Doch während der Bewohner der Bundeshauptstadt kulinarische Gaumenfreuden auf Gault-Millau und Michelin-Niveau in Berlin und an der Ostsee genießen kann, hat der Münchner nur seine Landeshauptstadt. Rund um den Starnberger See herrscht die schöne, klassische, traditionelle Bayerische Gemütlichkeit. Bauernbarock, deftig, bayerisch eben. Doch jetzt soll Leben in das kulinarische Einerlei kommen. Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg will gerne aufschließen in die Liga seiner weltberühmten Namensvettern in Hamburg und München und eröffnet zum Herbst 2012 ein Gourmet-Restaurant. Leider verhinderten die Architekten des Hauses die schönste Location: Mit öffentlichen Bereichen auf dem Dach für Restaurants und Wellness wäre das Haus schon von Anfang an ein echter Hingucker gewesen. Doch so ist es bisher nur ein nettes Businesshotel am Rande Starnbergs, ideal für Konferenzen, Seminare, Tagungen. Das soll sich nun ändern.

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Während in wirtschaftlichen, finanziellen Krisenzeiten andernorts die Gourmet-Tempel eher weichen müssen, wird hier der Trend umgedreht. Es soll das Gourmet-Restaurant werden vor den Toren Münchens. Mit einem einzigartigen Konzept und einem Neubau will das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg dem Ziel näherkommen, einen Eintrag im Gault-Millau zu erlangen. Im Herbst 2012 wird der edle Anbau eröffnet. Moderne Architektur und kontrastreiche Akzente schaffen Raum für kulinarische Höhenflüge. Noch hochwertiger, noch kreativer, noch außergewöhnlicher – Service und Qualität sollen nach Unternehmensangaben bzw. -wünschen die Gäste zum Staunen bringen. Endlich also müssen die reichen Starnberger nicht mehr bis nach München fahren, um z.B. im Tantris speisen zu gehen. Ich sehe schon: Ich muss hier wohl mal mit einem VSR-Mitglied essen gehen. (mehr…)

Mandarin Oriental München: Die MS Deutschland legt an zum grossen Captains Dinner

Mandarin Oriental Munich Traumschiff
Auch Investoren haben Hunger. Und Fernweh. In München gibt es zwar exzellente Hotels und Restaurants. Doch Meer und Kreuzfahrtschiffe sind weit weg. Was tut ein Investmentunternehmen also, wenn einem ein Kreuzfahrtschiff gehört? Richtig: Es holt sich die glitzernde Traumschiff-Welt nach München. So können Vorstand und Geschäftsfreunde bei einem gepflegten Abendessen mit Präsentation auf Unternehmenskosten ein paar Stunden träumen. Damit der Event nicht allzu sehr nach internem Dinner-Talk aussieht, lädt der Veranstalter noch die Endverbraucher ein. Die Kunden, die schon auf dem Kreuzfahrtschiff waren oder gern einmal damit über die Weltmeere schippern möchten. Nebenbei finanziert sich der Event so schon fast von selbst. Im Klartext: Die MS Deutschland lädt zum Captain’s Dinner in das Mandarin Oriental München ein.

Deilmann-LogoEin Schelm, der sich irgendetwas dabei denkt: Die MS Deutschland gehört der Deilmann-Reederei, diese wiederum dem Finanzinvestor Aurelius mit Sitz in München. Aurelius gehört laut Unternehmenswebseite auch die Hotelgruppe GHotel. Diese Businesshotels sind zwar schön, aber längst nicht so spektakulär, wie es ein Abend mit dem deutschen Traumschiff MS Deutschland verlangt. Aurelius gehört übrigens auch Berentzen. Ob es zum Captains Dinner – Synergien sollten schließlich genutzt werden – auch Apfelkorn gibt? Jedenfalls ist dieses edle Dîner eine schöne Gelegenheit, mal wieder positive Presse zu bekommen, nachdem der Mutterkonzern kürzlich noch darüber nachgedacht hat, das edle Kreuzfahrtschiff mit dem Namen unseres Vaterlandes unter anderer Nationalitätenflagge fahren zu lassen, um ein paar Steuern zu sparen. Denn die MS Deutschland fährt keine Gewinne ein, bereits die ehemaligen Eigentümerinnen, die Deilmann-Schwestern sind schon damit pleite gegangen, wie kürzlich erst die Welt wieder treffend schilderte.

Bereits zum dritten Mal heißt es am Dienstag, den 11. September 2012 (auch ein interessantes Datum…) „Schiff Ahoi“ im Mandarin Oriental Hotel München. Das Münchner 5-Sterne Luxushotel lädt erneut in Zusammenarbeit mit der Reederei Peter Deilmann zu einem exklusiven Captain’s Dinner mit Andreas Greulich, Kapitän der MS Deutschland – Das Traumschiff, ein. Für kulinarische Hochgenüsse sorgt an diesem besonderen Abend Simon Larese, Küchenchef im Gourmet-Restaurant Mark’s (1 Michelin Stern). (mehr…)

Grand Hotel Les Trois Rois Basel: Christoph Kokemoor zum Sommelier des Jahres gekürt

Grand Hotel Les Trois Rois Basel Spirit Hotels Christof KokemoorChristoph Kokemoor ist vom Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz'“ zum Sommelier des Jahres gekürt worden. Der gebürtige Deutsche wirkt im Restaurant Cheval Blanc im Baseler Grand Hotel Les Trois Rois, das mit zwei Michelin-Sternen und 18 Gault Millau-Punkten gekrönt ist.

Kokemoor bringe zusammen mit Maître d’Hôtel Grégory Rohmer auf charmante Weise die nötige Dosis Lockerheit ins Spitzenrestaurant Cheval Blanc, so „Bilanz“. Er parliere ebenso profund über einen raren Petite Arvine wie entspannt über die Zubereitung der Gänseleber. „Kokemoor verzichtet auf Allüren, Bevormundung des Gastes und Show“, schreibt das Magazin weiter. „Seine Begeisterung für die Welt des Weins spiegelt sich in der Karte, die auch Entdeckungen zu vernünftigen Preisen aufweist.“ Die erlesene Weinkarte mit rund 700 Positionen besticht durch Raritäten und eine große Auswahl von Weinen des Château Cheval Blanc, nach dem das Restaurant benannt ist. (mehr…)

Der Tonnengrill für den richtigen Grill-Freak

Tonnengrill Stefan Loeffler
Es ist heiß! Männer, der Grill wartet! Aber bitte nicht irgendein kleiner Eimer-Einweg-Spielzeug-Grill, der taugt höchstens für den Baggersee-Strand (hinterher bitte aufräumen!). Die Luxusversionen von Weber-Grill sind auch nicht unbedingt etwas für jeden Geldbeutel. Wer richtig für seine Freunde auftischen will, so ein richtig feines Barbeque anrichten möchte, der braucht auch etwas Größeres. Ein Schwabe im Salzburger Land hat jetzt das ultimative Angebot für die wahren Grill-Freaks, natürlich auch für die Frauen: Stefan Löffler fertigt selbst den Tonnengrill an. Der gebürtige Nürtinger setzt dabei auf gutes Handwerk und stellt den Holzkohlengrill auf Bestellung in seiner Werkstatt in Seekirchen am Wallersee an.

Tonnengrill Stefan Loeffler
Der Grillwagen ist dabei ein umgebautes Fass. Er besteht aus einem stabilen Stahlrahmen, darauf befindet sich der Grill, der aus einem 200-Liter Fass hergestellt ist. Der Grill kann aufgeklappt werden, der Deckel ist mit zwei Ketten gesichert. Am Deckel befindet sich ein Abzugsrohr für den Rauch. Rechts und links sind zwei Ablagen angebracht, auf denen sich ein massives Buchenbrett (lebensmittelgerecht) befindet. An den Seiten sind zwei Stangen mit Griffen zum Ausziehen angebracht, um den Grill zu schieben. Im Grillwagen befinden sich zwei Ablageböden, wobei das obere Fach für den Ascheauffang aus einer massiven Stahlplatte besteht. Im Inneren des Grills sind zwei Zwischenroste angebracht, auf denen sich das Holz oder die Holzkohle gut verteilen lässt. Dort brennt das Brenngut schön gleichmäßig und kontrolliert ab. Der Grillrost ist sehr massiv geschweißt und besteht aus Niro-Stahl. (mehr…)

125. Prädikatsweinversteigerung und Weinpräsentation der VDP-Winzer in Trier am 20. September 2012

Meisterwerke der Mosel lassen bitten. Weinkenner, Weingeniesser, Weinliebhaber und natürlich Sommeliers, Fachhändler und Journalisten sollten sich diesen Termin in Trier nicht engehen lassen. Der VDP Grosser Ring lädt anlässlich der 125. Prädikatsweinversteigerung zur Erzeugerpräsentation mit allen VDP-Winzern von Mosel-Saar-Ruwer nach Trier in das Kurfürstliche Palais ein. Am 20. September 2012 können die Besucher die „Meisterwerke der Mosel“ an den Ständen der Winzer nicht nur den spannenden Jahrgang 2011 probieren. In einer Sonderverkostung stellen sich ausgesuchte Kabinettweine von jung bis gereift, leichte und filigrane Weine mit Potenzial. Tags darauf, am 21. September, schließt sich die traditionelle Versteigerung des Großen Rings an.

Die große Erzeugerpräsentation bietet die Chance, typische Qualitäten der Mosel kennenzulernen. Außerdem zeigen ausgesuchte Kabinettweine von jung bis gereift, das Potenzial, das diese leichten und filigranen Weine haben. Die Rieslinge von Mosel-Saar-Ruwer erleben international eine bemerkenswerte Renaissance, nicht nur in Deutschland. Am 21. September findet die Prädikatsweinversteigerung in der Europahalle statt, bei der auch einige Raritäten unter den Hammer kommen werden. Das anschließende Wochenende bietet sich an, die Region noch auf eigene Faust zu erkunden oder zu den Versteigerungsproben der VDP-Verbände aus dem Rheingau und der Nahe weiterzufahren. (mehr…)

Tomorrow Focus übernimmt Mehrheit an Ecotour

Die Tomorrow Focus AG übernimmt mit Wirkung 1. September 2012 55 Prozent der Anteile am französischen Online-Reisebüro ecotour.com (RPC Voyages SAS). Der Gründer Guillaume Victor-Thomas und weitere Altinvestoren bleiben mit 45 Prozent investiert. Guillaume Victor-Thomas wird dem Unternehmen weiterhin als Präsident vorstehen. Daneben wird Matthias Papet, Country Manager von HolidayCheck Frankreich, als Geschäftsführer berufen. Ziel der Übernahme ist die Verbindung der fortschrittlichen Buchungsplattform von Ecotour.com mit dem Bewertungscontent und SEO-(Suchmaschinenoptimierungs-)Know-how von HolidayCheck Frankreich.

Der Kaufpreis, der in Abhängigkeit der weiteren Geschäftsentwicklung zwischen 8,5 und 12 Millionen Euro beträgt, beinhaltet die Lizenz der Tomorrow Focus Tochtergesellschaft HolidayCheck AG für ihre französische Hotelbewertungsplattform HolidayCheck.fr in Höhe von 4 Million Euro sowie eine Kapitaleinlage in die Gesellschaft. Für die Übernahme der restlichen Anteile durch die Tomorrow Focus AG wurde eine weitere Vereinbarung mit den Gründern und Altaktionären unterzeichnet. (mehr…)

Caravaning Design Award: Knaus und Tabbert gewinnen jeweils Preise

Gleich zwei Produkte aus dem Knaus-Tabbert-Konzern begeisterten die Expertenjury beim diesjährigen „caravaning design award: innovations for new mobility 2012/2013“. Das neue Flaggschiff der Marke Tabbert Grande Puccini erhält mit ‚best practice‘ die höchste Auszeichnung des international renommierten Wettbewerbs.

In der Begründung der Jury heißt es: „Die Auszeichnung wird für herausragende Designleistungen vergeben, die in Form und Funktion neue Maßstäbe in ihrer Branche setzen. Wegweisende Gestaltungen – nur die besten Produkte – erhalten diesen begehrten Preis.“ Zusätzlich zum neuen Caravan der Premium-Marke Tabbert gewinnt auch der für die kommende Saison 2013 komplett neu entwickelte Knaus Van TI einen der begehrten Preise. Der sportliche Van überzeugte die Jury mit besonders gelungenen Detaillösungen und wurde mit dem Prädikat „honourable mention“ prämiert. Insgesamt waren 92 Designs aus neun Ländern zum Wettbewerb eingereicht worden. (mehr…)

Restaurants in München: Moarwirt: Alpenloft-Showküche mit Traumblick

Moarwirt Alpenloft
Ein gastronomisches Kleinod im Tölzer Alpenvorland: Den Brückenschlag zwischen altbayrischer Tradition und moderner Gastronomie wagt der Moarwirt in Hechenberg/Dietramszell. Das Pächterpaar Aissatou Dramé und Florian Lechner modernisierte das altehrwürdige Gasthaus mit viel Liebe, immer neuen Ideen und unermüdlichem Enthusiasmus. Besonders das Dachgeschoss beeindruckt: Es wurde zu einem spektakulären Alpenloft umgestaltet, in dem Seminare, Küchenpartys und Kochkurse einen atemberaubenden Rahmen finden. Ein unvergesslicher Blick, ein offener Kamin, eine Lounge-Ecke und eine Showküche tragen wesentlich dazu bei.

Der Inhaber Peter Schillfarth scheut keine Investition, um das stilvolle Haus im Tölzer Alpenvorland nach seinem Dornröschenschlaf wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Unter anderem wurden die bisherigen Hotelzimmer renoviert – ihre Zahl soll sich in naher Zukunft von derzeit elf auf 19 erhöhen. Selbst wenn München keine Autostunde entfernt ist – so ist diese Ecke ideal für ein paar romantische Stunden zu zweit. (mehr…)

Osprey Kinderkraxe: Lange Wanderungen werden zum Kinderspiel

Osprey_Kinder_Wanderkraxe_Apr2012_14Wandern mit Kindern macht Spaß. Doch sie sind auch schnell müde. Oder noch zu klein für größere, anstrengendere Wanderungen. Damit die Kinder nicht allein zu Hause bleiben müssen, wenn die Eltern in die Berge gehen – oder die Eltern ein paar Jahre eben keine Wanderungen machen können – gibt es Wanderkraxen. Doch Kinder sind verwöhnt und wollen es gern möglichst bequem und angenehm haben. Sonst ist das Geschrei groß – oder sie steigen erst gar nicht in die Kraxe rein. Dann müssen Mami und Papi doch daheim bleiben. Außerdem wachsen Kinder schnell. Nichts ist ärgerlicher als ein Helferlein, das nach kürzester Zeit wieder gebraucht verkauft werden muss. Eine Lösung für viele Herausforderungen, die Wandern mit Kindern mit sich bringen, stellt jetzt der US-Outdoor-Ausrüster Osprey zur Verfügung. Die neue Wanderkraxe Poco ist ein kleines Multitalent.

Kürzlich war ich mit Freunden und deren kleinen Sohn spazieren. Da haben wir doch gleich mal die Osprey Wanderkraxe ausprobiert und festgestellt, dass das Gerät wirklich sehr praktisch ist. Der Nachwuchs hat sich auf Anhieb sehr wohl darin gefühlt – obwohl die Mama uns noch vorher gewarnt hatte, dass der Versuch wohl nicht klappen könnte. Der kleine Mann hatte genügend Bewegungsfreiheit, obwohl er in der Kraxe bestens angeschnallt ist. Po und Rückenbereich sind gut geschützt. Das Kind sitzt fest und sicher. Wir, einschließlich des Kindes, waren von dem Modell Osprey Poco Premium sehr angetan. Insbesondere die vielen Features haben uns begeistert. (mehr…)

Bayerisches Genussfestival: Alfons Schuhbeck und Frankenweine für Jedermann – Mein Rundgang

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Bayern = Bier, Brezn, Bratwurst? Nicht ganz, es ist auch Wein, Weib und Gesang, äh Milch und Käse. Und Schuhbeck sowieso. Der liess es sich richtig gut gehen auf Münchens Odeonsplatz. Das Bayerische Genussfestival fand dort am vergangenen Wochenende statt und Bayerns wohl bekanntester Sternekoch sonnte sich inmitten der Traube aus fränkischen Weinprinzessinnen und der Fränkischen Weinkönigin Melanie Dietrich. Denn gerade der feine Frankenwein stand im Mittelpunkt des Genussfestivals, schließlich war ja auch das Motto:“Feines aus Bayern genießen“.

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Bis Sonntagabend besuchten nach offiziellen Angaben 15.000 Menschen das Bayerische Genussfestival und informierten sich in den verschiedenen Zelten über den Frankenwein und seine verschiedenen Facetten. Bei schönstem Sommerwetter unter bayerisch weiß-blauem Himmel waren sich Veranstalter, Gäste und Aussteller einig: Eine solche Qualität und Kulisse, wie sie das Bayerische Genussfestival auf dem Odeonsplatz bietet, ist einzigartig in der Stadt. (mehr…)

Rettet die Berliner Weisse! Berliner will Original-Traditionsgetränk brauen

Rot oder Grün – oder ganz pur? Früher wurde die Berliner Weiße gern „mit Strippe“ getrunken, mit einem Korn. Diese harte Version ist schon lange ausser Mode. Und auch pur ist nicht jedermanns Sache. Mit Himbeer- oder Waldmeistersirup sind die beliebtesten Sorten, wie Berliner Weiße getrunken wird. Doch leider sehe ich mittlerweile viel zu häufig fertig gemischte Dosen. Bah! Früher gab es in Berlin wenigstens noch Konkurrenz unter den Bierbrauern. Schultheiss genörte zur Dortmunder-Union-Schultheiss-Brauerei, Berliner Kindl zu Dr. Oetker. Seit einigen Jahren ist alles nur noch Dr. Oetker. Der Berliner Brauereimarkt ist ein Monopol, mal abgesehen von den paar kleinen Gasthausbraureien, die einen richtig leckeren Stoff brauen. Doch Berliner Weiße? Ausser der Brühe von Dr. Oetker – Fehlanzeige! Kürzlich fand ich einen Artikel, der mir diese prekäre Lage noch wesentlich deutlicher vor Augen führte, als ich es bisher befürchtete. „Berliner Weiße – Rettung eines Bieres“ schreibt Andreas Bogk auf inkubato.com.

Andreas Bogk will die Berliner Weiße wieder auf den Markt bringen. Er will sie selbst brauen. Und für sein Projekt hat er bereits 15.521 € von diversen Investoren zusammen bekommen. Doch bei diesem Projekt braucht er natürlich noch einige Finanzmittel mehr. Und bestimmt auch mehr Unterstützung. Das Projekt läuft noch bis 13.09.2012.

Was mich total überraschte, ist, dass Dr. Oetker bzw. die zur Radeberger-Gruppe gehörende Berliner Kindl-Weisse längst nicht mehr nach dem Originalrezept gebraut wird. Andreas Bogk schreibt: (mehr…)

Hühnchen-Curry mit Gemüse aus dem Wok – mit Wehen-auslösender Wirkung

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Wehenschubser gesucht? Ernährung und Schwangerschaft – so manche Frau und Mutter weiss, dass sie aufpassen muss, was sie isst und was sie nicht essen darf, wenn sie schwanger ist. Vieles davon ist selbstverständlich, wie etwa keinen Alkohol zu trinken, nicht zu rauchen und keine Drogen zu nehmen. Andere Dinge zeugen schon von etwas mehr Detailkenntnis. So sollten Schwangere keinen Rohmilchkäse essen – doch warum kommen die Französinnen so gut damit klar? Auch alle rohen Fleisch- und Fischgerichte sind tabu. Kein Sushi, kein Tatar, kein Mettbrötchen. Das Essen sollte gut durchgebraten sein, adieu rosa Rind und Lamm, vorbei mit glasigem Fisch. Gut durch = totgebraten. Auf dass das junge Leben im Mutterleib lebe und nicht von gefährlichen Bakterien und Krankheiten geschädigt werde. Wiederum andere Lebensmittel sprechen sich dann eher rum, wenn Frau schwanger ist. Und sie stehen auf diversen Webseiten. Vor allem als Warnung: was sollte Frau nicht essen, da es wehenauslösend wirken kann.

Doch ab der 40. Schwangerschaftswoche sind die ja langsam mal erwünscht. Was könnte es dann leckeres geben, was dem Baby etwas einheizt bzw. die Wehen anstupst? Ich habe mir einige Empfehlungen durchgelesen – und heute dieses Hühnchen-Curry im Wok zubereitet mit einigen Gewürzen, die angeblich anregend sind. Doch kann ich Euch keine Garantie geben, schließlich bin ich ja ein Mann. Für Männer schmeckt dies Curry einfach nur lecker. Doch nun zu meinem Rezept: Hühnchen-Curry mit Gemüse aus dem Wok – mit Wehen-auslösender Wirkung: (mehr…)

Hans Gerlach: Apfel-Topfen-Kücherl aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“

Kochen_fast_ohne_Geld_Hans_Gerlach_Aug_2012_20Etwas für Naschkatzen ohne dicken Geldbeutel. Und außerdem schnell gemacht. Das sind die zwei großen Vorzüge vom Apfel-Topfen-Kücherl aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ von Hans Gerlach. Ach ja, es ist extrem lecker. Macht fast süchtig. Gestern habe ich hier schon die Linsen-Gemüse-Lasagne aus dem Kochbuch vorgestellt. Heute folgt nun ein feines Dessert – in größerer Menge reicht mir das auch als Hauptgang. In diesem Kochbuch, das der Kochbuchautor und frühere Sternekoch in seiner Reihe „Kochen (fast) ohne…“ vorgestellt hat, finden sich nicht besonders viele Nachspeisen. Hier sollte er unbedingt nachbessern. Denn solche leckeren Mehlspeisen sind einfach verführerisch.

Im eigentlichen Originalrezept hat Hans Gerlach Birnen genommen. Die hatte ich aber gerade nicht frisch daheim, Äpfel habe ich eigentlich immer. Genauso gut werden die Kücherl auch mit Quitten. Und für die ganz großen Leckermäuler, wie Frauen oder Kinder, empfiehlt sich noch eine Schokosauce aus Zartbitterkuvertüre dazu. Ich behaupte: Wenn ein Mann sowas für seine Angebetete zubereitet, dann erfüllt sie ihm so manchen süßen Wunsch. (mehr…)

Hans Gerlach: Linsen-Gemüse-Lasagne gekocht (fast) ohne Geld

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Genießen muss nicht teuer sein. Das zumindest behauptet der Koch und Kochbuchautor Hans Gerlach. Er zeigt in 70 Rezepten, dass man keine überteuerten und exotischen Lebensmittel braucht, um tolles Essen zu servieren. Anhand weniger Grundregeln präsentiert Hans Gerlach in seinem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ leckere Gerichte, die jeder ganz einfach nachkochen kann. Dies ist jedenfalls sein Bemühen. Natürlich auch mit dem Hintergrund, dass derzeit viele Menschen nicht viel Geld haben, mit Hartz IV und anderen Problemen kämpfen müssen. Ich habe heute zwei Kochrezepte ausprobiert, die aufzeigen, dass es wirklich sehr gut klappt. Sehr gute Zutaten, die nicht viel kosten und gesund sind, lecker kombiniert: Linsen-Gemüse-Lasagne und Apfel-Topfen-Kücherl. Hier zuerst das Rezept für die Linsen-Gemüse-Lasagne.

Diese Art der vegetarischen Lasagne ist eine komplette Resteverwertung. Alle möglichen Gemüsesorten, die gerade in Küche und Kühlschrank rumliegen, können hiermit verbraucht werden. Doch sind mir beim Kochen ein paar Dinge aufgefallen. Das Rezept ist durchaus einfach, es kann auch von einem Kochanfänger erfolgreich nachgekocht werden. Allerdings finde ich es sehr zeit- und vor allem materialaufwändig. Mein Herd war jedenfalls gut ausgelastet. Nun also zum Rezept. Wie soll das gehen: eine Linsen-Gemüse-Lasagne aus dem Kochbuch „Kochen (fast) ohne Geld“ von Hans Gerlach? (mehr…)

Pfifferlingspfanne: Reherl mit Speck und Tomaten

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Sommerzeit ist Pfifferlingszeit. Diese leckeren Pilze gibt es leider immer nur eine viel zu kurze Zeit. Bei Preisen um 25 Euro/Kilo für bayerische Pfifferlinge, die hier Reherl genannt werden, kann sich das auch nicht mehr jeder wirklich leisten. Ich konnte kürzlich auf meinem Wochenmarkt nicht widerstehen und musste einfach zugreifen.

Frische Pfifferlinge entfalten ihre volle Geschmacksvielfalt mit nur wenig anderen Zutaten in der Pfanne. Also auf geht’s, heute gibt es eine Pfifferlingspfanne. Was brauchen wir dafür? (mehr…)

Teekenner: Coole Kanne trennt Tee von Teeblättern per Knopfdruck

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Befreit die Teeblätter! Weg mit Teebeuteln, Teeeiern und anderen Käfigen, in denen Teeblätter zwangskaserniert werden! Liebhaber guten Tees wissen das schon längst. Teeblätter lieben es, in einer Kanne sich frei und ungehemmt entfalten zu können. Doch ein Zwei-Kannen-Prinzip – in der einen Kanne aufgiessen, in die andere Kanne ohne Teeblätter nach der Ziehzeit abseihen – ist etwas aufwändig. Der Online Bio Tee Shop Teekenner bietet jetzt eine Teekanne an, die auch für nur eine Teetasse eine optimale Lösung darstellt: Ein integriertes System, bei dem im oberen Kannenabschnitt erst die Teeblätter mit heißem Wasser aufgegossen werden und ziehen – auf Knopfdruck fliesst der fertige Tee durch ein Sieb nach unten, die Blätter bleiben oben. Eine tolle Idee, vor allem, wenn grüner oder weißer Tee mehrfach aufgegossen werden sollen.

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Bei großen Mengen an Tee stehen Teekannen und Teefiltersysteme in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Hier gefällt mir noch die Bodum Chambord Teekanne am besten. Früher habe ich gern die Baumwollfilter benutzt, doch irgendwann sehen die Dinger häßlich aus, sind schwarzbraun und hart. Das ständige Teeblätter in Mülleimer rausdrücken ist ziemlich nervig. So bin ich schon seit einiger Zeit bei den Einmal-Teefiltern aus dem dm-Laden gelandet, die gleich direkt im Müll landen. Das ist die saubere Version. In diesen Varianten haben die Teeblätter auch genügend Platz – wenn auch nicht so optimal wie beim 2-Kannen-System oder in der Chambord-Kanne. Für meine 1,8 Liter Darjeeling zum Frühstück ist das aber die praktikabelste und schnellste Möglichkeit. Doch nicht jeder trinkt soviel Tee wie ich. Oder manchmal soll es ja auch nur eine Tasse von einem ganz besonderen Tee sein, etwa eine exklusive grüne oder weiße Sorte. Und diese Blätter gieße ich dann auch gern zwei- oder gar dreimal auf und freue mich an der Vielfalt der Aromen. Bisher hatte ich dafür meine viel zu groß dimensionierte normale 1,8 Liter Teekanne. Jetzt endlich kann ich ganz gezielt Kleinstmengen etwa aus Probebeuteln gezielt mit wenig Wasser aufgiessen und geniessen. Die Teekenner-Kanne ist dafür eine schöne Lösung. Wie genau funktioniert diese Teekanne? (mehr…)


GAP

Collaborative Consumption: Der neue Trend zum gemeinsamen Fahren, Wohnen, Essen

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Share the Love. Teilen wir bald (wieder?) alles? Das Auto, die Wohnung, das Essen – all das ist schon fast eine Selbstverständlichkeit. Private Zimmervermittlungen und Ferienwohnungen gibt es schon lange. Mitfahrgemeinschaften und die dazugehörigen Mitfahrzentralen sind auch schon lange bekannt. Mit Fremden gemeinsam essen ist spätestens seit Zeiten von Jumping Dinner eine interessante Option. Doch dank Internet und vor allem dank der Sozialen Medien und der Smartphones hat sich diese Entwicklung rasant beschleunigt und verstärkt. Jetzt hat das Thema auch noch ein Buzzword. Dem kommunistischen gemeinschaftlichen und altruistischen Teilen steht nunmehr das Businesskonzept der „Collaborative Consumption“ gegenüber. Bei dieser gibt es auch Marktakteure, die Geld verdienen. Doch welche sind das und wie machen sie das? Und welche Win-Win-Situation wird den jeweiligen Spielern angeboten? Die Touristische Runde, Münchens Stammtisch von Journalisten und PR-Beratern im Tourismussektor, war kürzlich im Best Western Hotel Cristal ganz nah dran am Puls der Zeit. Dem Thema „Collaborative Consumption“ hat die Zeit Ende letzten Jahres einen großen Artikel gewidmet, über den Boom der privaten Unterkünfte war kürzlich erst in der Welt zu lesen. Wir diskutierten, was dahinter steckt. Was bringt die Menschen dazu, lieber zu leihen als zu kaufen, zu tauschen statt zu besitzen?

Das theoretische Fundament lieferte uns Prof. Dr. Theo Eberhard, Dekan der Fakultät für Tourismus der Hochschule München. Aus der Praxis berichteten

Ich habe für Euch die wichtigsten Statements stichpunktartig mitgeschrieben und hier etwas zusammengefasst. Da wir lange und ausführlich diskutierten, ist dies ein langer Artikel geworden – der außerdem reichlich lange gebraucht hat, bis ich ihn endlich online stelle. (mehr…)

Radisson Blu Top Hotel: Diese 6 Hotels sind die Top Hotels der Gäste

Radisson_blu_next_Top_HotelRadisson Blu wollte wissen: Wer ist das „Radisson Blu Top Hotel“? Dazu befragte die internationale Hotelkette die Internet-Community. Jetzt stellte das Unternehmen die Ergebnisse vor. 200 Radisson Blu Hotels in Europa, dem Nahen Osten und Afrika konkurrierten um den begehrten Titel „Radisson Blu Top Hotel“ in sechs Kategorien. Auch für die Community gab es eine Belohnung: Die Voting-Teilnehmer mit dem richtigen Gespür und den kreativsten Begründungen konnten einen Kurzurlaub für zwei Personen in das Top-Hotel der jeweiligen Themen-Kategorie gewinnen. Im Finale lockte ein Kurzurlaub für vier Personen in einem Radisson Blu Hotel nach Wahl in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Radisson Blu, früher auch unter der Firmierung Radisson SAS Hotels & Resorts bekannt, gehört mittlerweile direkt zum US-Mutterkonzern Carlson Rezidor Hotel Group. Der Konzern ist vor allem durch seine Service-Philosophie „Yes I Can!“ bekannt. Irgendwo habe ich noch große Buttons liegen mit diesem Spruch von der Eröffnung des Radisson Palasthotel Berlin (ja, das ist schon sehr lange her). Mittlerweile führt Radisson Blu mehr als 260 Hotels in Betrieb oder im Bau in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Und dies sind die Sieger: (mehr…)

Kulinarisches in Südtirol: Genießen mit allen Sinnen

Kulinarische ReiseFür die Meisten gehört gutes Essen zu einem erholsamen Urlaub dazu. Dies haben auch verschiedene Reiseanbieter erkannt und bieten sogenannte Gourmetreisen an. Dabei erstreckt sich das Angebot von Individualreisen, bei denen lediglich die Mahlzeiten vorgegeben sind, bis hin zu Gruppenreisen, bei denen der interessierte Urlauber durch verschiedene Ausflüge und Veranstaltungen mehr über die servierten Spezialitäten und ihre Herkunft erfährt.

Schmecken und verstehen

Verschiedene kleine Anbieter schnüren für ihre Kunden umfangreiche Gesamtpakete zusammen, die die Reisenden auf eine Entdeckungstour entführen, auf der nicht nur Land und Leute, sondern auch der Weg der regionstypischen Spezialitäten von der Ernte bis auf den Teller nachverfolgt und miterlebt werden kann. Oftmals beruhen die angebotenen Reisen auf persönlichen Kontakten der Reiseanbieter zu Lebensmittelproduzenten der jeweiligen Region, wodurch dem Reisenden ganz spezielle Einblicke ermöglicht werden. Besonders beliebt sind zudem auch sogenannte Kombi-Reisen, wie beispielsweise eine Gourmet-Wellness-Reise. Hierbei werden die Vorzüge von Gourmet- und Wellnessreisen verbunden, wodurch nicht nur der Körper, sondern auch der Gaumen verwöhnt wird. (mehr…)

Welche Smartphone-Apps und Social Media Anwendungen sind wichtig für den Urlaub im Elsass?

Mobile und Social sind in Frankreich selbstverständlich. Während auf der deutschen Seite des Rheins noch diskutiert wird, was alles negativ daran ist, jetzt überall verfügbar zu sein, und was schlimm daran ist, viele soziale Kontakte zu haben, wird jenseits von Gevatter Rhein einfach mal losgelegt. In Frankreich wird nicht nur beim Essen an die Gäste gedacht. Touristen, für die die Schlagwörter „sozial“, „lokal“ und „mobil“ zunehmend eine wichtige Rolle spielen, kommen im Elsass auf ihre Kosten. Das Angebot für Web 2.0 affine Besucher wird von zahlreichen Arbeitsgruppen und Initiativen beständig weiterentwickelt: mobile Webseiten, Apps, QR-Codes und GPS-Tracks zeigen Elsass-Reisenden die Region in einer „augmented reality“ – einer erweiterten Realität. Der sogenannte „M-Tourismus“ (mobile Dienste und Global Positioning Systeme) via Smartphone-Apps eröffnet dabei ganz neue Möglichkeiten. Touristen können lokalisiert und mit standortbezogenen Auskünften versorgt werden und sich so unterwegs unmittelbar Zugang zu personalisierten Informationen verschaffen.

Das einfachste Mittel für mobile Informationen sind Flashcodes, die auf Informationstafeln oder Gebäuden in Dörfern und Städten angebracht wurden. In Sélestat kann man zum Beispiel einer zwei Kilometer langen Strecke mit neun QR-Code-Stationen folgen. Smartphone-Nutzer sehen so über ihre Smartphone-Apps alle Highlights und erfahren viel Wissenswertes über das Städtchen im Zentralelsass, ohne an einer klassischen Führung teilzunehmen. Aber auch viele mobile Webseiten und Apps bereichern das touristische Angebot im Elsass: (mehr…)

Colmarer Weinmesse: Die Beats von David Guetta im Ohr, Weine aus dem Elsaß im Glas

Alsace Colmar Foire aux Vins ColmarVom 3. bis 15. August lockt die „Foire aux Vins“ ins Elsaß. Seit 1948 gehört die Colmarer Weinmesse zu den Highlights des elsässischen Sommers. Was als regionale Messe für elsässischen Wein in der Colmarer Innenstadt begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Messen und Kulturveranstaltungen in ganz Frankreich entwickelt. Nicht nur für seine Weine, sondern auch für die erstklassigen Konzerte ist die „Foire aux Vins“ inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auf dem „Parc des Expositions“ stehen über 1.000 Weine zur Probe bereit und viele internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene auf der Bühne.

Die Messe ist ein beliebter Treffpunkt für Weinliebhaber und Fachleute. 275.000 Besucher wurden im vorigen Jahr an nur elf Messetagen verzeichnet. Auch in diesem Jahr werden Weine von mehr als 500 Winzern neugierige Verkoster finden. Auf der technischen Fachausstellung werden 60 Aussteller mit land- und weinwirtschaftlichen Geräten sowie 280 Aussteller aus Handel und Handwerk vertreten sein. (mehr…)

Kochlust Pur: Rindsroulade im Speckmantel mit Erdäpfel-Selleriepüree und 2008 Raifault Chinon Blanc

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Im Wechsel liegt der Reiz. Nicht nur beim Wein. Oder (solange die Gunst der Jugend genützt wird) auch beim Partner. Roulade ist nicht gleich Roulade. Auch eine Rindsroulade kann herrlich variiert werden. Nachdem ich gestern bereits die Rindsroulade von Simon Tress aus dem Biohotel Gasthof zur Rose in Ehestetten vorstellte, gibt es heute die Rindsroulade vom Biohotel Schweitzer in Mieming. Dieses leckere Rezept fand ich im Kochbuch „Kochlust PUR – Die kulinarische Reise durch die Bio-Hotels geht weiter…“, das von der Bio-Hotels-Kooperation herausgegeben wurde. Das Rezept lautet genau: Rindsroulade im Speckmantel mit Erdäpfel-Selleriepüree und grünen Bohnen. Nun, grüne Bohnen hatte ich gerade nicht frisch zur Hand. Dafür aber als korrespondierenden Wein einen 2008er Chinon Blanc von der Domaine du Raifault im schönen Loiretal.

Zu dem Bio-Hotel Schweitzer kann ich Euch leider nichts sagen – da war ich noch nicht. Deshalb verweise ich gern auf den Artikel aus der Social-Media-Aktion der Bio-Hotels vom letzten Jahr im Rahmen der 180-Tage-Biodissey in deren Blog. Das Kochbuch Kochlust PUR2 hingegen liegt mir hier vor. Es ist ein richtig schön gemachtes Kochbuch, das zuerst einmal die Kooperation der Bio-Hotels vorstellt. Die Philosophie, die Gedanken dahinter, wo die Hotels überall sind – und die passenden Bio-Weine. Recht zügig geht es dann an das Herzstück des Kochbuches: Ausgewählte Mitgliedshäuser der Bio-Hotels stellen Gerichte vor, die für sie typisch sind. Typisch für die Region, für die Nachhaltigkeit und für das Hotel an sich. Dabei beschränken sich die Rezepte nicht nur auf ein oder zwei Beispiele. Nein, mindestens drei verschiedene Rezepte, möglichst auch als Menü präsentierbar, werden aufgezeigt. Da das Auge mit isst, sind die Rezepte mit vielen toll geschossenen Fotos versehen. Überhaupt die Bilder: die allein machen schon Lust aufs Nachkochen, Essen – ach, Reisen: Wir wollen gleich dahin, wo so meisterlich und lecker gekocht wird. Das Kochbuch Kochlust PUR2 steht in der Tradition des ersten Teils, über den ich bereits hier, hier und hier geschrieben hatte und Rezepte nachkochte. Diesmal also Rindsroulade im Speckmantel mit Erdäpfel-Selleriepüree vom Biohotel Schweitzer in Mieming. Ich verrate es schon vorweg: Es ist eine Saltimbocca alla Romana-Variation, eine echt leckere Idee. Was brauchen wir dafür? (mehr…)