Restaurants in München: Der italienische Advent im Brenner

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Des Deutschen Stollen ist des Italieners Panettone: Das Weihnachtsbrot. Süß, erquickend und labend. Ein Hefeteig voll mit Rosinen und Orangeat. Doch während der sächsische Stollen eine durchaus schwere Angelegenheit ist, kommt der italienische Panettone locker leicht daher. Die Italiener eben wieder: die Leichtigkeit des Südens. Gefühlt liegt München näher an Italien als an Sachsen, daher zog es uns in der Vorweihnachtszeit wieder in den Brenner Grill zu einem köstlichen Dinner.

Warum gerade ins „Brenners“? Nun, wir waren schon im Vorjahr dort und wurden bestens bewirtet, bedient, bekocht und wollten dies gern wiederholen. Für den Einstieg in einen perfekten Abend begannen wir gleich mit einem Glas Ruinart Rosé Brut. Die Weinkarte im Brenner ist exzellent sortiert. Doch Prosecco kann mir mittlerweile ziemlich gestohlen bleiben. Ich bin ein grosser Fan des TrentoDOC geworden. Doch leider finde ich auf der Weinkarte keinen exzellenten Ferrari oder ähnlich grossartigen Spumante aus dem Trentino, daher darf es dann gern ein Champagner sein. Mit seiner Hefigkeit erinnert er dezent schon an das, was als Dessert kommen könnte: Panettone.

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Das Adventsmenü im Brenner

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Thunfischtatar vom Gelbflossen-Thunfisch auf Gurkenbett mit Wasabicreme und -sprossen

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Oktopussalat mit marinierten Oliven, Rucola und Kartoffelwürfeln

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Risotto Milanese mit Meeresfrüchten und Safran

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Restaurant Brenner Bauli Nov 2015 _012Piemonteser Hochrippe am Knochen gegrillt. Die archaische Rinderrasse aus dem Piemont ist nicht nur selten, sondern herausragend gut, mit sehr gesundem, gleichzeitig superzartem und saftigem Fleisch. Das Brenners bezieht das Piemonteser Fleisch direkt aus Italien…
Bei Vorspeisen und Pasta schmeichelte uns ein Grüner Veltliner Smaragd „Steinborz“ trocken, Lagler, Wachau.
Zum Hauptgang begleitete uns ein 2006 Château L ́Arrosée, Grand Cru Classé, Saint-Emilion. Ein wunderbarer Wein mit viel Tiefgang und einem schönen Charakter, der gleichzeitig nicht zu stark für das Fleisch war.

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… und als Beilage gab es gegrillten Hokkaidokürbis mit Parmesan.

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Als Brenner-Dessert bekamen wir eine spannende Kombination aus Panettone von Bauli mit frischen Früchten und weisser Schokolade. Ein leicht-süßes Gedicht.

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Als zweites Dessert gab es dann noch eine Creme Caramel, in die ebenfalls Panettone eingearbeitet war.

Restaurant Brenner Bauli Nov 2015 _057Der Chefkoch des Brenner Grill ist absolut herzlich, ambitioniert, engagiert und steht mit ganzem Herzen hinter dem Herd, genauso wie sein ganzes Team. Auch wenn das Restaurant auf den ersten Blick den Eindruck einer grossen Kantine oder einer Bahnhofsvorhalle hat – dieser Eindruck täuscht. Denn sobald der Gast Platz genommen hat, sitzt er bequem und gemütlich, die Kellner sind sehr schnell und immer zügig bei der Arbeit. Das Restaurant hat durchaus eine starke Frequenz, gerade mittags wird es von vielen Geschäftsleuten zum Businesslunch sehr gern besucht. Und abends geht man ins Brenner zum After Work auf einen Cocktail und gern auch zum Dinner. Doch trotz dieses Taubenschlag-Kommen und Gehens behalten alle ihre Ruhe. Die Qualität ist absolut top. Das Brenner ist eine Münchner Institution, die man kennen muss. Und kleine Gäste werden superlieb und herzlich umsorgt. Für Kinder gibt es sehr schnell ein eigenes Essen, Kinderstühle sind schnell zur Stelle und auch der Kinderwagen findet immer einen Platz.

Service:

Das schreiben die Anderen:


Disclosure:
Wir danken Bauli für die Einladung zu dem Adventsessen 2015.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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