Münchner Nachtkindlmarkt: Oh du Fröhliche!

Vom 23. November bis 23. Dezember öffnet zum ersten Mal der Münchner Nachtkindlmarkt im Innenhof des Lucky Who.


Nur wenige Minuten vom Odeonsplatz entfernt, in der Brienner Straße 14, gibt es erstmals einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art. Ohne Kitsch und Tand und garantiert Jingle Bells frei, dafür mit entspannter Funky World Musik von den Local Heroes, wie The Pretty Boy oder DJ Hotsauce.


Ein kleiner, aber feiner Platz mit einladender Bar in der Mitte und gemütlichen Marktbuden. Dort backen coole Jungs mit ganz viel Liebe (Hauptzutat) fluffig frische Naan Pizza Varianten wie „Aubergine Royal 1001 Nacht“ mit Baba Ghamoush, Sesam, Joghurt, Rucola und Granatapfel.

Oder „The Jewish Naan“, eine koschere Variante mit Rote Bete Hummus, Bunte Bete, Kichererbsen, Sprossen und Vinaigrette. Eine Gaumen- und Augenweide. Zum Niederknien gut ist auch die Variante mit Lachs, roten Zwiebeln und Kaviar. Aus den Töpfen der „Cooking Mamas“ nebenan brodelt und duftet es nach original Brazilian Soul Food. Serviert mit soviel heiterer Lebensfreude, dass man sich direkt in Rio wähnt. Samba auf dem Teller. Man sollte allerdings unbedingt noch etwas Platz für Süßes lassen, denn auch die legendäre Giesinger Zimtschneckenfabrik gibt sich die Ehre. Ob Schnecke pur, oder mit Vanillesauce und Heidelbeeren, ein zimtiges Wintergedicht. Dazu schmecken Winzer-Glühweine aus biodynamischen Anbau, Hot Mules, Hot Aperol und „My Eier“, ein sahniger Eierlikör mit Suchtpotenzial.

Das Besondere: 

Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Lucky Who hat „open end“ geöffnet und wenn es draußen zu kalt wird, können die Gäste im Club weiterfeiern. Dort wird an den Wochenenden ab 22.00 Uhr die Musik aufgedreht.

Fazit:
Echt hyggelig, der weihnachtliche Neuzugang – jetzt fehlt nur der Schnee.

Service:

Spargel liebt Silvaner: Ein kulinarisches Traumpaar

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Veronika, der Lenz ist da – und dieser bringt uns nicht nur zartes, frisches Frühlingsgrün und weiße Blütenpracht, sondern auch das mit ebensolchen Farben ausgestattete, heiß begehrte königliche Gemüse – den Spargel! Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin probierte Andrea Gerum die aktuellen Trends. Mitte April war es endlich wieder soweit: Die Schrobenhausener Spargelbauern eröffneten am Münchner Viktualienmarkt mit einem symbolischen Spargelstechen offiziell die Spargelsaison 2015. Die wichtigsten bayerischen Anbaugebiete der delikaten Stangen befinden sich in Franken, die Regionen um Schrobenhausen sowie Abensberg in Niederbayern. Was liegt da näher, als Wein aus heimatlichen Gefilden zur passenden Spargelbegleitung zu wählen.

Seit dem 28. April heißt es deshalb für viele Münchner Wirte und Weinhändler wieder: „Spargel liebt Silvaner“. Gäste und Kunden dürfen sich vier Genießerwochen lang auf kreative Spargelgerichte, feine Weine und spannende Sonderverkostungen freuen. Die Aktion endet am 28. Mai 2015. Allein am Viktualienmarkt sind an vier Terminen fränkische Winzer zu Gast und laden, zusammen mit Käsespezialistin Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, Besucher ein, die Kombination aus Spargel, Käse und Silvaner auszuprobieren. (mehr …)

Apulien: Romantische Geniesserreise zwischen Bari und Matera

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Drei Tage für Kultur und Kulinarik – das reicht nie! Stimmt. Trotzdem! Wenigstens für einen Augenblick will unsere Autorin Andrea Gerum dem Münchner Schmuddel-Wetter entfliehen, neue kulturelle Pfade entdecken und kulinarischen Verlockungen erliegen. Und zwar Allen! Das reicht vollkommen, zumindest für einen ersten Eindruck. Apulien: tief im Südosten Italiens liegt eine Region wie aus einem Märchenbuch. Das Land der „Trulli“ – putzige runde Häuser, die an Hobbit-Filme und Zwergen-Behausungen erinnern. Als Kontrastprogramm können unzählige Schlösser, Burgen und Kathedralen spannende Geschichten erzählen. Im Landesinneren breiten sich sanftes Hügelland und endlose Olivenhaine aus. Die Küste säumt feinsandig goldener Strand, geschmückt von kleinen Fischerdörfern und quirligen Städten voll mediterranem Leben. Apulien untergliedert sich in sechs Provinzen: Bari, die Hauptstadt, sowie Foggia, Lecce, Taranto, Brindisi und Barletta-Andria-Trani.

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Apulien Tag eins: Bari und Pasta. Basta!

Wir starten in Bari. Hauptstadt der Region Apulien und nach Neapel zweitgrößte Stadt Süditaliens. Eine lebendige Hafenstadt mit rund 322.000 Einwohnern und wichtigen Fährverbindungen u.a. nach Dubrovnik, Patras und Korfu. (mehr …)

Hotel Post Lermoos: Kulinarische Höhenflüge mit Zugspitzpanorama

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In Lermoos ist mehr los. So tönt’s zur Skisaison während der Werbeblöcke nicht nur der Münchner Radiosender. Lermoos gehört zur Ferienregion Tiroler Zugspitz Arena und hat sich trotz seiner stattlichen Anzahl von 500.000 Übernachtungen im Jahr natürlichen Charme und echte Tiroler Herzlichkeit bewahren können. Auf 1.000 Metern Höhe gelegen bietet sich ein sensationeller Panoramablick auf das Wettersteinmassiv und die Zugspitze – mit seinen rund 3.000 Höhenmetern der höchste Berg Deutschlands. Kleiner Ort – Große Küche. Mitten im Dorfkern steht das 4-Sterne-Superior Hotel Post Lermoos der Familie Dengg, ein Haus mit langer Tradition – im Jahre 1560 war das Hotel Post die Lermooser Poststation. Für Autorin Andrea Gerum ging hier die Post ab.

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Das im österreichischen Barock erbaute Post Schlössel stammt noch aus dieser Zeit und steht heute unter Denkmalschutz. Behutsam renoviert und nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt gehört es zur Gruppe der Schlosshotels & Herrenhäuser. Ob historisches Gemäuer oder Hotel mit modern-alpiner Lebensart – wer sich nach dezentem Luxus und echter Gastfreundschaft sehnt ist hier genau richtig. Großzügig geschnittene Suiten im feinen Landhausstil, 2.000m² exquisiter SPA-Bereich, ein Alpenblick zum Dahinschmelzen und als kulinarische Trumpfkarte: Michael Kramer, Küchenchef auf Hauben–Niveau. (mehr …)

Kulinarisches Franken: Eine Schmankerlreise durch Schweinfurt und Bamberg

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Wer den Spruch: „ Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Unter– und Mittelfranken“ erfunden hat, war mit Sicherheit selbst nie in Franken unterwegs, sonst würde statt „auch“ ein „ganz besonders“ im Satz stehen. Weine, die in der Spitzenliga zuhause sind, die höchste Brauereidichte Europas, edle Brände und köstliche regionaltypische Speisen: Franken ist DAS kulinarische Schlaraffenland Bayerns. Und auch der Kulturkalender ist das ganze Jahr über prall gefüllt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Andrea Gerum vor Ort und brachte ein 48-Stunden-Genuss-Protokoll mit. Wenn das nicht ein leckere Anregung zum Nachfahren ist…

Franken_kulinarisch_Andrea_Gerum_schweinfurt_020_Fränkisches Weinland_Terrasse Museum Georg Schäfer mit Blick auf Ebracher Hof
1.Tag

14:00 Check-In im Panorama Hotel Schweinfurt. Unsere Zimmer im 9. Stock bieten einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die Hassberge und den Steigerwald. Erster Eindruck: Die Stadt ist viel schöner als ihr Ruf. Im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, dauerte es lange, bis sich die drittgrößte Stadt Unterfrankens wieder neu definieren konnte. Noch viele Jahre nach dem Krieg bestimmten Zerstörung und Armut das Stadtbild. Bekannt als Industrie– und Arbeiterstadt wandelte sich das Image in den letzten 30 Jahren hin zu einer modernen, lebendigen Stadt, die ihre Wurzeln pflegt. Unter dem Motto: „Industrie und Kunst“ kreierte sich Schweinfurt neu mit spannenden Kontrasten aus Bauwerken vergangener Jahrhunderte und moderner Architektur.

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15:00 Wir besuchen das Weingut Dahms. Gelegen an der Peterstirn, der Burganlage des Markgrafen Berthold aus dem 10. Jahrhundert ist sie ein Wahrzeichen der Stadt Schweinfurt und seit 1994 in Besitz der Winzerfamilie Jürgen Dahms.

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Schweinfurt und Wein? Zugegeben, diese Verbindung kommt einem nicht gleich in den Sinn. Denkt man doch zuerst an Kugellagerfabriken und nicht an edle Tropfen. Aber Schweinfurt hat eine lange Weinbautradition und war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein bekanntes Weinstädtchen.

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In den ersten Jahrzehnten nach 1900 aber zerstörte die Reblausplage fast alle Weinberge. Von ehemals 320 ha Rebfläche blieben nur noch 10 ha übrig, die seit 1980 von Familie Dahms mit großem Einsatz und Erfolg bewirtschaftet werden. (mehr …)

Hotel Lone: Design-Avantgarde in Istrien

Hotel Lone Rovinj  Andrea Gerum
Aus dem Stand auf Platz 25: Ein Jahr nach Eröffnung schnellte das Hotel Lone auf Platz 25 der „Hot List 2012“ und der weltweit 121 besten neuen Hotels. Zudem wurde es in die exklusive Kollektion der Design Hotels aufgenommen. Im Juni 2011 eröffnete in Istrien das erste Fünf-Sterne-Design-Hotel Kroatiens. Erster Eindruck: Ein Schiff, das liegt im Walde, ganz still und stumm. Wie ein strahlend weißer Luxusdampfer ragt das Lone aus dem Naturpark „Zlatni Rt“( Goldenes Kap) als hätte es aus Versehen den Hafen verpasst. Sinnlich weiche Fassadenlinien, gepaart mit getönten Fenstern, ergeben ein extravagantes und überraschendes Gesamtbild.

Hotel Lone Rovinj  Andrea Gerum
Umgeben vom saftigen Grün eines alten Pinien- und Zypressenhains blickt das elegante Hotel erhaben dem Meer entgegen. Nur wenige Meter sind es bis zum Strand und entlang der Uferpromenade spaziert es sich in gemütlichen 15 Minuten hinein in die lebhafte Altstadt von Rovinj. Das malerische Hafenstädtchen ist eine Schönheit und historisch bedeutend. Jahrhunderte lang standen die Küstenstädte Istriens unter venezianischer Herrschaft. Ob der Campanile der Basilika oder der lesende Markuslöwe auf dem Hauptplatz – überall in Rovinj lässt sich das reiche Erbe der „Serenissima“ entdecken. Unzählige Bars, Lokale und Restaurants reihen sich in schmalen Gassen auf wie eine Perlenschnur. Dazwischen blitzt immer wieder das türkisfarbene Meer durch. Katzen schlendern gemächlich über steile Treppen. Künstler stellen ihre Bilder aus. Pure mediterrane Leichtigkeit. Überall. (mehr …)

Restaurants in München: La Terrazza: Argentinisches Flair in München

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Olé Argentina heisst es auf einer der lauschigsten Terrassen Münchens. Die Asado -Lounge des Cafe Reitschule, direkt am Englischen Garten gelegen, lässt in diesem Sommer echtes Gaucho–Feeling aufkommen. Im stilvoll dekorierten Ambiente durften 150 geladene Gäste die Eröffnung von „La Terraza“ feiern. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Andrea Gerum vor Ort.

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Extra aus Argentinien angereist kam Gonzalo Carrasco, Kellermeister der berühmten Bodega Terrazas de los Andes, mit einer spannenden Auswahl an Weinen im Gepäck. Zu den Vorspeisen gab es zwei elegante Weißweine zu probieren – einen Terrazas Reserva Torrontés und einen Reserva Chardonnay 2011.

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Marcos Zabaleta, Chefkoch der Bodega Terrazas, kreierte die passenden Köstlichkeiten dazu. Ob würzige Empanada criolla, cremiges Maissüppchen, Roulade vom Flank Beef oder geschmortes Lamm-Pilz-Ragout – alles typisch argentinische Spezialitäten, zubereitet auf hohem Kochniveau. (mehr …)

Palace Hotel Portoroz: Belle Epoque Flair an der slowenischen Adria

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Österreich: Marine und Seebäder? Ja, die alte k.u.k. Donaumonarchie stellte einmal die sechstgrößte Marine der Welt – sowie einige mondäne Seebäder. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin besuchte Andrea Gerum eines der alten Grand Hotels an der ehemaligen „österreichischen Riviera“. Gast zu sein im legendären Palace Hotel heißt, sich auf eine Zeitreise zu begeben in die vergangene Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1908 wurde der Wiener Architekt Johann Eustacchio mit der Planung dieses eleganten Grand Hotels beauftragt. Nach nur zwei Jahren Bauzeit fand am 20. August 1910, im mondänen Seebad Portoroz, die feierliche Eröffnung statt.

Bereits die Außenansicht dieses grandiosen Prachtbaus beamt mich in Sekundenschnelle zurück in die Zeit der Donaumonarchie. Vor meinem geistigen Auge tauchen plötzlich edle Vierspänner auf. Zarte Damen in hoch gebauschten Kleidern steigen aus prachtvollen Fiakern. Elegante Kavaliere lüpfen Zylinder und einer flüstert mir gar ins Ohr: „Meine Verehrung Gnädigste, ach bitte, begleiten`s mich doch auf eine Melange in den Salon.“

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Doch Halt! Dicke dunkle Droschken distinguierter Automarken stehen vor dem Haupteingang und deuten mir die Realität. Willkommen im 21. Jahrhundert, im alten und neuen Kempinski Palace Hotel Portoroz. Doch jeder Schritt durch das historische Gemäuer erzählt von alter, imperialer Pracht. Görz und Istrien waren bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918 Kronländer der Habsburger Doppelmonarchie. Und die Adriaküsten von Grado und Portoroz bis nach Opatija gehörten zur „Österreichischen Riviera.“ Triest stand im kosmopolitischen Zentrum. Beinahe jeder Triestiner konnte fließend in slowenisch, italienisch und deutsch parlieren. (mehr …)

Kitzbühel: Veuve Clicquot lädt VIPs zum Hüttenzauber

Veuve Clicquot in the snow Joerg Hohenfeld Jan2013
Schampus im Schnee. Promis in Partylaune. Cooles Kitzbühel. Im Rahmen des legendären 73. Hahnenkammrennens lockte Veuve Clicquot vergangenes Wochenende wieder zahlreiche Prominente zum exklusiven „Clicqout in the snow Party warm up“ nach „Kitz“. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Andrea Gerum vor Ort. Diese Einladung war auch im dritten Jahr in Folge wieder heiß begehrt: Unter dem Motto: „Hüttenzauber – die etwas andere Après Ski Party“ wurde für dieses Event auf der Bichlalm extra eine originale Berghütte im rustikalen Ambiente errichtet.

Veuve Clicquot in the snow Joerg Hohenfeld Jan2013 01
Rund 200 geladene Gäste tranken dank 300 Flaschen Veuve Clicquot Champagner tapfer gegen eisige Kälte und trübes Wintergrau an. Knalliges „Veuve–Orange“ sorgte für fröhliche Farbtupfer im tief verschneiten Gelände und attraktive junge Kellner immer für ein stets gefülltes Champagnerglas. Ob Eisstockschießen oder lieber Schampus ad infinitum zum Aufwärmen – beides sorgte bei den Gästen für gute Laune gegen den dunkelgrauen und schwer verhangenen Himmel. (mehr …)