Sporthotel Sillian Tirol: Ein Paradies nicht nur für Wellness Kids

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian
Das Tiroler Hoteliers ein besonderes Herz für kleine Gäste haben, lässt immer mehr Familien nicht nur den Skiurlaub im Herzen der Alpen planen. Kaum zwei Autostunden von München entfernt, liegt eines der beeindruckendsten Täler der Region – das Pustertal. Eingebettet von den schroffen Bergrücken der Dolomiten und dem Massiv des Großglockner begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine oft auch sehr jungen Besucher. Unsere Co-Autorin Hanka Paetow hat sich vor Ort für Euch überzeugt.

Hier oben rühmt sich der Ort direkt an der Grenze zum Hochpustertal in Südtirol, mit ca. 2.000 Sonnenstunden im Jahr die meisten Sonnenstunden im langjährigen Mittel Österreichs zu verzeichnen. Auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel duften die Weiden ein wenig würziger, ist die Milch der Kühe etwas fetter, kommt das „Pain Paillasse“, das sogenannte Wurzelbrot, noch aus dem Holzofen. Der Genuss des Einfachen hat in Tirol eine lange Tradition. Die rauen Sonnenseite der Alpen, die manchmal so unwirklich wirken, wie eine Postkarte, schweißt die die hier leben genauso schnörkellos und herzlich zusammen wie Wetter und Natur. Wer hier geboren wird, dem scheinen Klettern und Skifahren quasi in den Genen zu stecken.

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian

Ebenso unprätentiös herzlich und auf höchstem Niveau begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine Gäste. Das Sporthotel ist das erste Wellness Hotel das Wohlfühlprogramme für jedes Alter anbietet, im Osten von Tirol. Wo normalerweise Kinder draußen bleiben müssen, fängt Erholung für die ganz Kleinen gerade erst an. (mehr…)

Riviera Maya: Luxeriöses Genuss-Triple im Dschungel Mexikos

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Man nehme ein Grand Hotel mit Butler-Service und exklusivem All-Inklusiv-Konzept, einen Golfplatz mit Dschungel-Optik und Maya-Relikten und verpacke das Ganze mit Postkarten-Idylle in karibischen Farben. Bienvenida im Iberostar Hotel Grand Paraiso mit Golf satt an der Riviera Maya!

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Riviera Maya: Die mexikanische Karibik

…..nennt man jene 200 Kilometer lange Küstenlinie, die sich endlang des türkisblauen Ozeans, gesäumt von glitzernden weißen Sandstränden im Südosten der Provinz Quintana Roo endlang zieht. Was Yukatan und die Riviera Maya auch für den Golfer so einmalig macht sind einerseits die tropischen Dschungelgebiete, die sich wie eine Wand zum Meer hin erheben, andererseits karibisches Flair, Puderzuckerstrände, Maya-Kulturstätten und Golfplätze, die sich wegen ihres Charmes in die Reihe der Weltbesten einordnen lassen. Schon im 15. Jahrhundert sollen hier die Mayas ein Golf ähnliches Spiel mit Stock und Kautschukball betrieben haben, das sie „Pelota“ nannten. Heute sind es etwa 20 Anlagen, die man bei einer Durchschnittstemperatur von 27°C nahezu während des gesamten Jahres bespielen kann.

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Riviera Maya: Golf & Kultur & karibisches Meer

Auf der Fahrt vom Flughafen in Cancun nach Playa del Carmen reihen sich die 5-Sterne Hotelresorts wie Perlen aneinander. Man sieht sie zwar nicht, erkennt sie aber an den übergrossen Einfahrtstoren und auffallend designten Hinweis-Schildern. Vier der bekanntesten Golfplätze liegen hier versteckt – die meisten sind in Hotelresorts inkludiert. So zum Beispiel das Iberostarhotel Grand Paraiso mit seinem 18-Loch Platz, dem Stararchitekt P.B. Dye seine charakteristische Handschrift mit tiefen Bunkern, Doglegs und weiteren „Hazards“ aufgedrückt hat. Groteske Formen inmitten des tropischen Dschungels erinnern ein wenig an Linksgolf, wenngleich die Vegetation hier üppiger als in Schottland ist – wie auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Gerne lauscht man dabei dem Gesang der tropischen Vögel und vielleicht trifft man ja auch auf einen verschlafenen Leguan, der hier mehr Ruhe findet als am Strand. Wer hier spielt hat auch die Qual der Wahl bei der Logie.

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Riviera Maya: Von Familienhotels bis zu Adult only-Refugien

Insgesamt buhlen hier fünf Iberostar-Kategorien auf einem Areal um die Gäste. Alle in unterschiedlichem Ambiente – zwischen spanischer und typisch karibischer Architektur und mit dem 5-Sterne plus Grand Hotel Paraiso aus der „Grand Collection“ als absoluten Hotspot. Als „Adults only“ geführtes Luxushotel in Bestlage mit eigenem Strand, Butlerservice und gastronomischen Spitzen in den vier Restaurants bietet es nicht nur Golfern auf dem Hotel eigenen 18-Loch-Platz ein exklusives Urlaubserlebnis. Diese schätzen besonders den unkomplizierten Service nach dem Spiel mit 5-Sterne Büfett und Snack Bar am Pool oder Grill am Strand nach dem Motto „as you please“. Der 24 Stunden Room-Service für „Nesthocker“ ist natürlich hier obligat. Bei der Einrichtung hat sich der Architekt vom griechisch-römischen Stil leiten lassen, den er geschickt mit modernen Elementen kombinierte. Interessant für den abgeschlagenen Golfgast ist auch das 10.000qm grosse Spa mit allen erdenklichen Behandlungs-Offerten und Fitnesseinrichtungen. Verschiedene Pools mit Cabanas und natürlich der schneeweisse Strand mit Exklusiv-Lounge toppen das Ganze noch.

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Riviera Maya: Golfplätze von Jack Nicklaus, Nick Price und Greg Norman

Dschungelgolf bieten außerdem noch die 18 Löcher des Grupo Mayangolfplatz Riviera Maya von Jack Nicklaus in direkter Nachbarschaft zum Iberostar , während der 18-Loch „El Manglar“ Golf-Course mit dem Motto „don´t miss your 18 chances to hit a hole in one“ wirbt. Aber das wird schwierig, denn das Jack Nicklaus-Design ist nicht nur gespickt mit strahlend weißen und übergroßen Bunkern sondern führt das Spiel auch über 10 Seen, wobei wirklich jeder Schläger zum Einsatz kommt. Ein „Hole in One“ wird aber dann auch mit einer Urkunde belohnt. Besonders stolz sind die Mexikaner aber auf den neuesten Greg Norman Platz „El Camaléon Mayacoba“. Nicht nur wegen des Designs mit Lagunen, Felshöhlen und Bunkerlandschaften. Auch wegen seines besonderen Naturschutzprogrammes, das ihm schon bald die ersten Auszeichnungen einbrachten. Und schließlich, weil die amerikanische PGA-Tour dort halt machte – mit den besten Spielern der Welt. Das macht ihn natürlich auch hochpreisig, zumal die dazu gehörenden Hotels in „Mayacoba“ ihren guten Namen dazu beitragen: Fairmont, Banyantree und Rosewood.

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Riviera Maya: Dolce Vita und Abenteuer pur in Playa del Carmen

Südlich der Stadt Playa del Carmen hat Golf-Legende Nick Price Hand angelegt und einen wunderschönen Dschungelplatz kreiert, den Grand Coral Golfplatz, dessen 18 Löcher nicht weniger als acht Seen und 71 Bunker aufweisen. Hier liegt mit knapp sieben Kilometer Länge auch der schwerste unter den Urlaubsplätzen hier, genannt Playacar Golfplatz. Designer Robert von Hagge hat die 18 Löcher gespickt mit Seen in üppiger Vegetation, wo hoher Ballverlust schon vorprogrammiert zu sein scheint. Dennoch – nur ein Katzensprung ist es von dort nach Playa del Carmen, wo das pure „Dolce Vita“ mit einer Endlos-Kneipenszene, schrillen Boutiquen und Party-Stränden lockt. Aber auch zur altertümlichen Festung Tulúm, die ebenso wie die Tempelanlagen von Chichén Itzá zum UNESCO-Weltkulturerbe der UNESCO zählen. In der einzigen Maya-Stadt direkt am Meer liegen die Jahrtausende alten Ausgrabungen wie der Freskentempel und Tempel des herabsteigenden Gottes. Eine kleine Badebucht mit türkisfarbigem Meer bringt Erfrischung bei der Sightseeing-Tour. Diesen kulturellen Höhepunkt kann nur noch ein Erlebnis toppen – ein Tag im Xcaret Freizeitpark mit hunderten Attraktionen: Von unterirdischen Flüssen mit Höhlen und Grotten durch die man schwimmt, mit Delfinen oder Haien schwimmen, Tauchunterricht nehmen, das Korallenaquarium besuchen oder den Teich mit den Riesenschildkröten beobachten. Auf Hängebrücken durch botanische Gärten wandern und authentisch-mexikanische Folklore-Shows beobachten.

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Bei Sonnenuntergang verwandelt sich der Park dann in eine spektakuläre Bühne mit mehr als 300 Schauspielern – für die Show „Xcaret México Espectacular“. Mit Tanz, Licht und Ton wird man durch die Geschichte Mexikos geführt mit Inszenierungen geschichtlicher Ereignisse der Mayas, zu Ehren der Göttin Ixchel oder dem Festival de Vida y Muerte, bei dem der Verstorbenen gedacht wird – eine der typisch mexikanischen Traditionen schlechthin. Bienvenido in Mexico pur!

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Service:

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„Fürchterliche Touristen…“ Oder: Auf Urlaub in Hondurica

Fürchterliche Touristen - Hondurica © Disney

© Disney

Urlaub in Hondurica: Unser Co-Autor Dr. Jürgen Kagelmann reiste für uns in ein Phantasieland. Cartoons und Comics haben die nicht zu unterschätzende Eigenschaft, kom­pli­zierte Ausführungen in wenigen Textzeilen und einem oder einigen wenigen Bil­dern kondensieren zu können. So entstehen Bilder oder „strips“ – Abfolgen von 3, 4, 5 Bildern – in denen häufig wunderbar der Zeitgeist eingefan­gen ist. Manch­mal sind diese Wort-Bild-Kombi­na­tionen sogar ihrer Zeit etwas voraus, wenn sie Kritik an bestehenden, vom Autor be­obachteten gesellschaft­lichen Zuständen üben.

Zu diesen Künstlern gehört der US-Amerikaner Carl Barks (1901-2000), der das geniale Universum um die – nach wie vor – bekannteste Comic-Ente der Welt ge­schaf­fen hat: die Geschichten von Donald Duck und seinen Ver­wand­ten, Freun­den und Gegenspielern. Immer noch betrachten viele unsensible und unauf­merk­same Menschen die Geschichten und Charaktere von Barks als „Kin­der­kram“, wäh­­­rend sie in Künstler-, Medien-, auch Journalisten-Kreisen und sogar bei Wis­sen­schaftlern schon längst als einzigartig er­kannt worden sind. In Deutschland erlangten sie Kultstatus durch die kongeniale Übersetzung der An­glistin und Kunsthistorikerin Erika Fuchs (1906-2005), deren Werk seit 2015 sogar in einem ihr gewidmeten Museum in Schwarzenbach an der Saale aufbe­wahrt und gepflegt wird (* Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprach­kunst). (mehr…)

Restaurants in München: August und Maria im Brauereigasthof Hotel Aying

August und Maria
August und Maria
Gehoben – ja, überteuert – nein. So ziehen wir unser Fazit nach einem kleinen Abstecher nach Aying. Doch kündigt sich hier schon Grosses an. Die Familie Inselkammer investiert in die Zukunft, denkt dabei an neue Gäste mit einem deutlich größeren Budget – und verliert dabei die Nachbarn und Stammgäste keinesfalls aus den Augen. So findet hier jeder mit jedem Geldbeutel etwas. Der Brauereigasthof Aying mit der Kombination von beliebtem, rustikalem, klassisch-bayerischem Bräustüberl und das Hotel mit dem neuen Gourmet-Restaurant August und Maria sind die beiden starken gastronomischen Angebote der Brauerfamilie.

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August und MariaKaum ein anderer Ort im Münchner Umland ist so stark geprägt vom Bier geprägt wie Aying. Seit fast 140 Jahren wird dort Bier gebraut und auch in München ist das Ayinger Bier in vielen Gaststätten vertreten. Das gesamte Anwesen mit Maibaum, Kirche, Brauerei, Bräustüberl, Brauereigasthof, Hotel und Biergarten kann ein Stück Bayern en miniature bieten, das Brauchtum und Tradition mit Komfort und höchsten Qualitätsansprüchen verbindet. Dazu gehören Heimatschätze wie eine historische Kegelbahn, ein denkmalgeschütztes Herrenhaus und ein alter Getreidespeicher. Doch noch Größeres kündigt sich an: Das alte und seit Ende der 1980er leerstehende Brauereigebäude soll künftig zu einem Resorthotel umgebaut werden. Das Potential wäre vorhanden, hier am Ostrand von München ein internationales Edelobjekt für eine gehobenere Klientel zu schaffen. Feine, bayerische Gastlichkeit lautet die Devise.

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Geschäftsführerin Angela Inselkammer (58), die auch Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, ist im Gespräch mit uns sehr zuversichtlich, dass das mittelfristig gelingen wird. Doch die derzeitigen Prioritäten sind klar: zuerst müssen die Nachbarn und Stammgäste glücklich sein, die die Basis des Erfolgs der Ayinger Brauerei sind. Mit dem neuen Gourmetrestaurant „August und Maria“, benannt nach den Großeltern des heutigen Senior-Bräu Franz Inselkammer, August und Maria Zehentmair, und den behutsam renovierten Zimmern im Hotel wird eine etwas betuchtere Kundschaft angesprochen, oder auch Stammgäste, die sich zur Hochzeit mal etwas ganz Besonderes gönnen wollen.

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Das Hotel liegt im Vier-Sterne-plus-Bereich, könnte aber mit einem etwas erweiterten Angebot durchaus auch fünf Sterne erhalten, doch fehlt dafür noch etwas Hardware, wie etwa ein Wellnessbereich. Allerdings ist beispielsweise für die Suiten ein Butlerservice eine Option, die vom Hotelmanagement bereits für die Zukunft angedacht ist. Think Big – aber behutsam Schritt für Schritt vorgehen, gibt hier offensichtlich der gesunde deutsche Mittelstand den Takt vor.

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Im offiziellen Hotelvideo schaut es so aus:

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Das Kranzbach: Das wirklich wahre Wellness-Wohlfühl-Hotel – very british

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Als Mary Isabel Portman vor 140 Jahren geboren wurde, ahnte keiner, dass sie eines Tages ein bedeutendes Kulturdenkmal in den bayerischen Alpen hinterlassen würde, weit von ihrer Heimat in London entfernt. Doch Zufall und Weltgeschichte wollten es, dass sie ihr Traumschloss nie bewohnen konnte. Dafür können wir heutzutage in einem historischen Schloss und gleichzeitig hochmodernen Hotel großartig ausspannen und das britischen Flair geniessen. Wir gönnen uns ein paar Tage im alpinen Hideaway Das Kranzbach in den bayerischen Alpen, unweit von Garmisch-Partenkirchen entfernt.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_024Mary Portman wird als hübsche, feingliedrige junge Frau mit ernstem, beinahe ein wenig trotzigem Blick von Zeitzeugen und Bildern beschrieben. Doch muss die Dame auch ein wenig mehr als trotzig-störrisch gewesen sein. Die Nähe zu Persönlichkeiten wie Emmeline Pankhurst und Virginia Woolf legen nahe, dass sie frauenrechtlerische und eventuell sogar radikalfeministische Theorien vertrat. Ob sie gar lesbisch war…? Und das war damals im konservativen England ein Frevel. Also wurde sie von der Familie finanziell reichlich abgefunden, so dass sie wohl keinerlei Geldmangel litt, aber enterbt und rausgeworfen wurde. Selbst heute noch ist sie auf der Wikipedia-Seite ihres Vaters Henry Berkeley Portman, 2nd Viscount Portman, nicht namentlich erwähnt. Dort steht, er habe nur acht Kinder gehabt, sie war aber sein zehntes Kind. Eine eigene Wikipedia-Seite hat ihr noch keiner gegönnt. So zog Mary Portman über Berlin und Dresden bis sie nach Krün kam.

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In Garmisch erwarb sie 1913 die Kranzbachwiese im romantischen Bergtal 15 km von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Sie war zu dem Zeitpunkt 36 Jahre jung und zweifellos mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet. Noch im gleichen Jahr lieferten ihr die englischen Architekten Detmar Blow und Fernand Billerey die Pläne für ihr „Wohnhaus in Krün“. Sie erbauten das „Englische Schloss“ mit seinen typischen Treppengiebeln ganz im Geiste der britischen „Arts and Crafts“-Bewegung, deren Mitglieder eine Renaissance der mittelalterlichen Handwerkskünste anstrebten. Kranzbachs märchenhaften Äußeres erinnert an schottische oder irische natursteingemauerte Country Houses.

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Vom Bahnhof Klais aus, Deutschlands höchstgelegenen Bahnhof auf 933m üNN, an dem sogar der ICE nach Innsbruck hält, führt eine Privatstrasse den Berg hinauf ins Elmauer Tal. Keine Nachbarn, keine Straßen – sondern rundum geschützte Buckelwiesen, Wälder der Bayerischen Staatsforste und die imposante Bergwelt mit Zugspitze, Wetterstein- und Karwendelgebirge. Die Lage kann kaum traumhafter sein.

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Im südlichen Nebengebäude ließ die künstlerisch begabte Schlossherrin eine hohe holzgetäfelte Konzerthalle einrichten, in der die besten Musiker Europas auftreten sollten. Mary Portman, Schülerin von August Wilhelm, dem Konzertmeister von Richard Wagner, war selbst eine hervorragende Geigerin, eine der besten im Europa ihrer Zeit.

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Ihre kostbare, 1735 vom Italiener Guiseppe Guarneri del Gesu erbaute Violine, befindet sich heute im Besitz der Stradivari-Gesellschaft und trägt den Namen „Mary Portman“. Gespielt wird das mittlerweile über 2 Millionen Dollar teure Instrument derzeit von der in Australien geborenen Violine-Solistin Adele Anthony.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_028Mary, die auch ein Haus in Berlin-Charlottenburg besaß, unterhielt enge Beziehungen zur deutschen und europäischen Musikszene und zu allerhand illustren Persönlichkeiten in Künstlerkreisen und der Frauenbewegung. Der Beginn des ersten Weltkrieges machte Mary Portmans Pläne zunichte. Ihr „Englisches Schloss“ wurde zwar im Großen und Ganzen fertig gestellt, aber wegen des Krieges konnte seine Erbauerin vermutlich nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Da Mary das Geld für den Bau aus England bekam, der Krieg die Auslandszahlungen stoppte und die Bauunternehmen ihr zustehendes Geld forderten, wanderte die junge Multimillionärin sogar für einige Tage ins Gefängnis. Für ihr Verhältnis des Kulturfans zum Land der Dichter und Denker war dies wenig förderlich. Nach dem Krieg kam sie nicht mehr zurück und starb 1931 im schweizerischen Montreux – ohne je ihr Traumhaus gesehen, geschweige denn ausgestattet zu haben. Dies Traumschloss wurde Filmkulisse für die Ganghofer-Verfilmung „Das Schweigen im Walde“, Bildungsstätte, Erholungsheim, Lazarett oder stand einfach leer. Nach seiner wechselvollen Geschichte kaufte 2003 der österreichische Hotelier Jakob Edinger das Hotel und liess umwandeln und eröffnete es wieder 2007 als Vier-Sterne-Superior Hotel & Wellness-Refugium Das Kranzbach nach umsichtiger Sanierung der Bestandsbauten sowie architektonischer Neukonzeption mit 131 Zimmern. Die 31 Zimmer im Haupthaus, dem steinernen Mary Portman Haus, erinnern aber von der Einrichtung her noch an ein englisches Landhaus aus dem vorigen Jahrhundert.

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In memoriam Mary Portman, die als ebenso kunstsinnig wie unkonventionell galt, wurde dabei im historischen Stammhaus ein englisch-exzentrischer Stil verfolgt, dem Stil der „Arts-and-Crafts Bewegung“ nachempfunden.

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Dafür wählte die Londoner Interieur Designerin Ilse Crawford Möbeldesign-Klassiker aus den letzten 100 Jahren, die sie mit kräftigen Farben und Mustern kombinierte.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_126Den Großteil der Einrichtungen (wie Tapeten, Teppiche, Lampen, Böden) ließ sie extra anfertigen und mixte sie dann mit Klassikern aus verschiedensten Epochen: Wie z.B. Egg Chairs von Arne Jacobsen, Chaiselongues aus den 30ern von Poltrona Frau, Thonet-Tischen und Stühlen aus den 60ern, die Midgard-Nachttischlampen aus den 80ern und Bad-Keramik von Aston Matthews von 1890. Der Rosen-Wandteppich ist ein ganz besonderes handgeknöpftes Einzelexemplar. Die Zimmer im »Mary Portman House« sind alle individuell eingerichtet – teilweise mit Hummel- oder Schmetterlingstapeten.

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Wer mag, kann im Games Room eine Runde Schach, Mühle oder Backgammon spielen.

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Die Zielgruppe dieses außergewöhnlich schönen und sehr besonderen Wellnesshotels: Mindestalter 16 Jahre, Kinder sind also unerwünscht. Was nicht gegen die Kinder geht, sondern für diese absolute Ruhe sorgt, die in dem Haus vorherrscht. Als wirklich wahres Wellnesshotel wird hier Wert gelegt auf Ruhe, Entspannung, Entschleunigung. Es gibt keinen Verkehrslärm, keine Straße führt in der Nähe vorbei, kein Flugzeug überfliegt das Tal. Das Kranzbach hat auch kein Problem, seine Gäste, die mit Kindern kommen möchten, an ein perfektes Familienhotel in der Nähe weiterzuleiten: Das Leading Family Hotel Alpenrose in Lermoos. Laut Hoteldirektor Klaus King sind Pärchen die Hauptkundschaft, dabei hat das Haus eine sehr hohe Stammkundschaft. Die Besonderheit: Das Hotel wird hauptsächlich von Frauen gebucht. Zuerst kommen die Frauen mit ihrer Mutter auf ein Mutter-Tochter-Wochenende, anschliessend kommen sie mit der besten Freundin zu einem Wellnesswochenende und erst beim dritten Mal nehmen sie den Partner mit. Von so einer aufschlussreichen Zielgruppe hatte ich bisher noch nicht gehört.

Einen kleinen Eindruck gibt Euch mein Zimmervideo:

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Soulmade Hotel Garching: Die neue Dimension des Wohnen auf Zeit

Soulmade Hotel Garching
Beats & Burger im Wohnzimmer, das ist der coole Einstieg in ein neues Hotelkonzept. Fette Bässe aus den Boxen, gut gemachte Hamburger mit frischen Zutaten, dazu eine ordentliche Portion Pommes sowie selbstgemachte Saucen, garniert mit interessanten und unterhaltsamen Hotelgästen in einer Lobby-Bar, die eher wie ein Wunsch-Wohnzimmer aussieht, so empfängt uns das Soulmade Hotel Garching. Wir sind zum Kennenlernen eingeladen in einem Hotel, das das erste einer künftigen kleinen Kette sein soll. Ein Home away from Home.

Soulmade Hotel Garching

Im Münchner Vorort Garching gelegen, könnte man denken, dass der Gast hier etwas ab vom Schuss sei. Doch weit gefehlt. Das Soulmade Hotel liegt keine zehn Fußminuten von der U-Bahnlinie 6, die Garching mit der Münchner Innenstadt verbindet, in einem ruhigen Wohnviertel. Der Garchinger Ortskern hat sich in den letzten Jahren deutlich gemausert. Die Gebäude des Standortes Garching der Technischen Universität München sind nicht weit entfernt, ebenso die Münchner Standorte von General Electric, Apple, Microsoft und vielen anderen weltweiten Konzernen. Und Garching ist vom Flughafen München nur einen Katzensprung entfernt. Ein Einkaufszentrum stand hier zuvor, das nicht mehr genutzt wurde, in einer Gegend, in der ein Hotelbedarf bestand. Ein idealer Platz also. In unseren Augen mit grossem Erfolg. Einer weiteren Expansion in einem stark wachsenden Segment steht nunmehr nichts im Wege, zumal Hotelkonzerne wie Accor, Citadines & Co. jetzt in den deutschen Markt drängen.

Zuerst könnt Ihr Euch gern mein Zimmer im Soulmade Hotel Garching anschauen:

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Alpenrose Lermoos: So geht Familienurlaub!

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Das Kind verwöhnt, umsorgt und voll ausgelastet – die Eltern entspannt: besser als im Hotel Alpenrose Lermoos kann kaum ein Familienurlaub gestaltet sein. Sich um nichts kümmern müssen, sportlich aktiv sein oder ausgiebig ausspannen, köstlich speisen und herrlich schlafen: Alles das ist „Programm“ bei einem All-inclusive-Luxus-Familienurlaub im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose****S in Lermoos/Tirol. Das erklärte Ziel der Familienhoteliers Andrea und Ernst Mayer ist es, auch ihren großen Gästen maximale Vielfalt zu bieten. Denn nur, wenn sich Kinder und Eltern wohlfühlen, ist ein Familienurlaub perfekt. Und so liegt das gesamte Angebot für Kinder und Eltern deutlich über den gewohnten Standards.

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Vorweg geben wir Euch gleich eine wichtige Information: Das ist ein Hotel nur für Familien mit Kindern bzw. Singles mit Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern. Singles und Pärchen ohne Kinder haben keine Chance, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen. Es kommen immer wieder Diskussionen auf, ob Hotels, die „adults only“ als Konzept haben, kinderfeindlich seien. Dazu sagen wir ganz klar: Nein! Denn jedes Hotel hat seine Zielgruppe, seine besonders passende Klientel. Die Alpenrose Lermoos hat sich den Kindern verschrieben. Und wer ein Hotel nur für Erwachsene sucht, dem empfehlen wir ganz in der Nähe Das Kranzbach. So wie es Hotels gibt, die sich insbesondere dem MICE-Geschäft widmen, widmet sich die Alpenrose eben ausschliesslich den Familien. Und das machen sie absolut herzlich und perfekt.

Die Vorfahrt und der Eingangsbereich mit der Tiefgarage sind erst 2007 erbaut worden. So ist genügend Platz für gleich mehrere ankommende Gäste, bei Regen muss auch keiner nass werden. Ein interessantes, extrem gut gelungenes Detail, das uns erst später auffiel: auf dem Dach dieses Bereiches ist ein grosser Spielplatz angelegt. Dessen Holzaufbauten sind auf diesem Foto etwas zu erkennen.

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Schon beim Betreten des Hotel Alpenrose spüren und sehen wir, wie wichtig die Kinder genommen werden. Zwischen dem modernen und grosszügigen Eingangsbereich und der Rezeption steht ein überdimensionales rundes Aquarium mit vielen bunten Fischen. Während die Eltern einchecken, sitzt der Nachwuchs mit grossen Augen staunend davor. Derweil werden wir herzlichst empfangen, bekommen die Schlüsselkarte sowie die wichtigsten Informationen über das Hotel.

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Wir werden von einer überaus herzlichen Empfangsmitarbeiterin zum Hotelzimmer geleitet und auf dem Weg über das Hotel informiert. Gleich nach der Rezeption ist die linke Wand mit verschiedenen Materialien bespannt: Eine Wand des Fühlens, auf der Kinder haptisch die unterschiedlichen Stoffe erfassen können: Kuhfell, Wildschweinfell, Gamsfell, Metall und Holz. Gleich danach passieren wir den kleinen Zauberbrunnen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass irgendein Mitarbeiter diesen Bereich permanent beobachten könnte. Doch schnell werde ich informiert: dieser kleine Brunnen hat eine Sicherheitstechnik, die das plätschernde Wasser sofort stoppt, sobald Kinderhände zu nah herankommen. Gleichzeitig würde ein Signal an der Rezeption sowie im Restaurant erklingen und Mitarbeiter danach schauen, ob alles in Ordnung ist – oder ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Einen schönen Einblick in das Hotel Alpenrose Lermoos gibt Euch die Steffi in diesem Video:

Alpenrose Lermoos: Unser Hotelzimmer

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Restaurants in München: La Bohème – Coole kulinarische Kreationen

La Boheme Schwabing Vote against Prohibition

Der Name ist nicht unbekannt in München: Bis vor etwa zehn Jahren gab es schon mal ein La Bohème in München. Allerdings ist diese Kneipe längst aus dem Stadtbild und der Erinnerung der meisten Münchner verschwunden, einem Italiener gewichen, wie der Münchenblogger über den Verfall der Türkenstrasse lamentierte. Wir scheuten keine Mühen und besuchten diesen Newcomer am Münchner Restaurant-Himmel gleich zweimal kurz hintereinander: einmal im Rahmen eines Blogger-Meetings, einmal privat. Wir wollen es hier schon verraten: Diese Location ist ein echter Gewinn für die Stadt und füllt eine kulinarische Lücke. Was uns besonders gut gefiel: Hier wird extrem grosser Wert auf exzellente Küchenqualität und auch Kochen am Tisch des Gastes gelegt. Perfektes Handwerk steht hier im Vordergrund. Eine Einstellung, die leider sehr selten geworden ist. Überzeugt Euch selbst mit den zwei Videos in diesem Artikel.

La Bohème Aperitif im @la_boheme_schwabing : ein Crudino. - einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunich #bavaria #muenchnerecken #instagood #pictureof
Beim Bloggermeeting im La Bohème lernten wir das neue Restaurant und seine Umgebung kennen. Das gesamte Quartier wird gerade neu erschaffen. Bis vor wenigen Jahren noch stand hier eine Filiale der Metro, eine der günstigsten Tankstellen der Stadt, ein riesiger Parkplatz sowie das Holiday Inn Hotel, das auch zwischenzeitlich als Crown Plaza firmierte. Diese Gebäude sind längst Geschichte. Aus einer riesengrossen Baugrube sind mittlerweile neue Gebäude entstanden, die Tram-Linie 23 wurde durch das Gelände gelegt, der Nymphenburg-Biedersteiner Kanal wurde aus der Versenkung geholt und ein neues Stadtquartier geschaffen: Das Schwabinger Tor. Das Gebäude, in dem das La Bohème ist, soll eine Mischung aus hochmodernen, vernetzten Wohnungen, Büros, Geschäften und CoWorking-Offices werden. Schräg gegenüber will die Hotelkette Hyatt ein Haus der Boutique-Hotelmarke Andaz eröffnen. Die Jost Hurler Gruppe, der das gesamte Gelände gehört und die älteren Münchnern durch den damaligen Hurler-Markt, der später zur Metro-Filiale wurde, führte, schafft hier ein stimmiges und hochklassiges Ensemble. Während wir über das Neubaugebiet informiert werden, geniessen wir den Aperitif im La Bohème Schwabing: ein Crudino.

La Bohème Meet you at the bar! - #schwabingertor #laboheme #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunich #bavaria #muenchnerecken #instagood #pictureof
Nomen est Omen: Der Name La Bohème bezieht sich auf die Goldenen Zwanziger, auf die Bohème, die sich in München einst zusammenfand. Dieser Ort will Frühstücks-Restaurant, Business-Lunch-Treff, Cocktail-Bar, Nachbarschafts-Restaurant und Fine-Dining-Location in allem sein. Wir müssen sagen: es ist gelungen. Die Bar lädt zum Drink ein, kuschlige Sitzecken für kleine Gruppen erinnern an amerikanische Diners, an anderen Tischen lässt es sich sehr gut zu zweit gemeinsam dinieren und bei schönem Wetter lädt die Terrasse ein, die Münchner Abendluft zu geniessen. Am Schwabinger Tor ist echt was tolles entstanden.

Michael Urban La Boheme
Restaurantchef Michael Urban zufolge soll sich in seinem durchgehend von 9:30 – 00:00 Uhr geöffnetem Restaurant „La Bohème“ jeder zu jeder Tages- und Nachtzeit wohlfühlen. Er entstammt einer Münchner Gastronomenfamilie und ist Wirt durch und durch. Seine Kochausbildung erhielt er im Sölring Hof und im Münchner Königshof, zudem studierte er Betriebswirtschaft. Mit Chef de Cuisine Lilian Schumann verwirklicht er das Konzept, Lilian kommt ebenfalls aus der Sternegastronomie, wie dem Dresdner Bülow Palais, weiter führte sie der Weg ins Carpe Diem in Salzburg und in die Tantris Weinbar München. Chris Rieder ergänzt das Team als Barchef und kann in seiner Vita als Bartender Stationen in der Goldenen Bar und der Fantom Bar vorweisen.

La Bohème Schwabinger Tor: Co-Working, Carsharing, Talent Trust - cool new place to live. Will include a @hyatt @andaz hotel. And the @la_boheme_schwabing restaurant. - #schwabingertor #laboheme #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @muc
Die Hurler Gruppe will in dem Haus CoWorking und CarSharing Angebote integrieren. Wir sind gespannt, wie weit das inzwischen umgesetzt wurde. Natürlich sind auch Büros dort zu mieten, aber hier wird auch anders rangegangen: die Büros sind in allen Größen von Firmen auch für kürzere Zeitspannen zu haben, etwa für Projekte, die nur einige Monate dauern. Was normal nicht einfach ist, die meisten Büroräume werden mit 5 Jahresverträgen vermietet. Am Schwabinger Tor werden auch gemeinsam nutzbare Konferenzräume angeboten, was der Sharing-Idee des Projekts entspricht: es soll ein Carsharing mit Elektro-Ladestationen geben, Künstler-Ateliers, auf dem großen Platz könnte ein Wochenmarkt angesiedelt werden, ein 3D Drucker soll in irgendeiner Form nutzbar sein, es ist vieles am Entstehen. So kommt am Ende Bewegung ins Viertel und es findet ein Austausch statt.

Einen ersten Einblick, insbesondere in die Kunst, perfekte Crêpes Suzette am Tisch des Gastes zuzubereiten, gibt Euch dies Video:

Und um es schon vorwegzunehmen, könnt Ihr hier schon das Video unseres zweiten Besuches anschauen:

Und hier unsere Eindrücke der zwei Menüs: (mehr…)

Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Das Feinschmecker-Refugium bei Salzburg

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Salzburg, die edle Festspielstadt, ist allzuoft von Ballzuviel Touristen überlaufen. Ebenfalls allzuoft lenkt der Reisende seinen Blick nur auf die hohen Berge, den Mönchsberg und die bezaubernde Altstadt, die ihm zu Füßen liegt. Festung, Dom und die prächtigen Barockbauten verzaubern noch jeden Besucher. Wer ein Hotel in Salzburg sucht, bucht allzuoft in der überlaufenen Altstadt. Doch viel zu selten lenkt sich der Blick auf die andere Seite der Salzach und weiter gen Norden, hinaus in das sanfte Hügelland gegenüber der Mozartstadt. Dort liegt das wohl romantischste Refugium Salzburgs: Das Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen.

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen anschlug, waren sie schon da. Selbst als Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, gab es sie schon. Die Wurzeln der Familie Gmachl reichen weiter zurück. Im Jahr 1334 – zu dieser Zeit wütete in Europa die Pest – wird ein gewisser Georg als erster Wirt zu Elixhausen erwähnt, wie die Salzburger Nachrichten uns wissen lassen. Solch ein altes Gemäuer, soviel Historie will behutsam gepflegt und angemessen modernisiert sein. Die Familie Gmachl übererfüllt diese Prämisse im Vier-Sterne-Superior-Romantikhotel Gmachl in Perfektion.

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Das Gmachl, wie es unter Kennern genannt wird, hat eine geniale Lage: Vom Hotel aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Salzburg unten im Tale, auf die Berge, die sich hinter der Stadt erheben und auf einen weiten Teil des Salzburger Landes und bis nach Oberbayern hinein. Denn die Landesgrenze liegt nicht weit entfernt. Nur 5 Kilometer von der Festspielstadt entfernt, finden Schöngeister und Feinsinnige im Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen ein idyllisches Refugium mit kreativem Flair. Das 680 Jahre alte, familiengeführte Wellnesshotel mit Blick auf die Berge wurde in den letzten Jahren behutsam renoviert, vergrößert und ausgebaut. Neue Dimensionen reichen Alt-Bewährtem die Hand. Tradition und Moderne werden gekonnt gegenübergestellt. Fritz Hirnböck und seine Gattin Michaela Hirnböck-Gmachl führen nunmehr in der 23. Generation die Geschäfte des ältesten Familienbetriebs Österreichs. Bereits beim Eintritt in das Hotel erwartet den Gast ein farbenprächtiges, mit frischen Rosen dekoriertes Entrée. Die gekonnte Mischung aus Natur, Kultur, & Design kreiert den einzigartigen Schauplatz für entspannte Gastlichkeit in gelebter Perfektion. Die Mozartstadt Salzburg, das Trumer Seengebiet mit der idyllischen Hügellandschaft des Flachgaus sowie das benachbarte Salzkammergut ermöglichen einen einzigartigen facettenreichen Aufenthalt.

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Das Romantik Hotel Gmachl ist in Elixhausen das klassische, altbewährte erste Haus am Platze, das Gasthaus gegenüber der Kirche. Als kleiner Landgasthof entstanden, ist das heutige Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 73 Zimmern und Suiten immer am Puls der Zeit, integriert moderne Elemente und Angebote und bewahrt dennoch den historischen Charme des Hauses. Mit Weitsicht und Innovationsgeist entstand so 2009 ein neuer Anbau mit 39 modernen Wohlfühlzimmern sowie einem Panorama-Spa mit herrlichem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Als Kontrast finden sich im Stammhaus 34 individuelle Wohnräume im Landhausstil. Dabei kümmert sich Gastgeberin Michaela selbst um die Dekoration. Verschiedene Grün- und Lilatöne kombiniert mit effektvollen Akzenten wie Blumensträuße aus rosa Rosen verleihen Leichtigkeit und holen die Natur ins Haus. Ungestörte Atmosphäre am Abend bieten die drei gemütlichen Stuben im rustikalen Haubenrestaurant. Neben typisch österreichischen Klassikern und internationalen Gerichten, stehen auch alt überlieferte Rezepturen wie der Sonntagsbraten mit Fleisch aus der eigenen Landmetzgerei auf der Speisekarte.

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Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Unser Hotelzimmer

Unser Zimmer war wunderschön eingerichtet. Ein moderner, klarer alpiner Stil, ein helles Parkett statt Teppich, grüner Lodenstoff auf den Möbeln und eine Wandseite in helles Rot getunkt.

Hier erhaltet Ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Iberia IB 3191: Warum sich ein Business Upgrade lohnt

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Grundsätzlich bin ich ein sparsamer Mensch. Übertriebene Geldausgabe muss ich nicht haben. Doch bin ich ein Stier, ein Genussmensch, ein Geniesser, ein Schlemmer, kurz: ein Gourmand. Ja, ich liebe das gute Leben. Und ich weiss Qualität zu schätzen. Wenn ich etwas in deutlich besserer Qualität haben kann, dann gebe ich auch gern ein paar Euro mehr dafür aus. Wenn ich diese habe. Und wenn es nicht allzu viel Aufschlag ist. So ging es mir, als ich kürzlich mit Iberia von München nach Madrid flog. ProColombia lud mich in das NH Collection Hotel Eurobuilding Madrid ein, um dort im Rahmen eines Events die kolumbianische Haute Cuisine kennenzulernen. Madrid ist von München aus eben näher als Bogota.

Meine Gründe, warum es sich lohnt ein Business Upgrade anzunehmen:

  • Man bekommt es für seine bereits gutgeschriebenen Meilen „kostenlos“.
  • Es wird einem beim Check-in vorgeschlagen. Man kann dies auch immer mal wieder gern selbst „aktiv“ betreiben, indem man frech nach der Möglichkeit eines Business Upgrades nachfragt.
  • Auf meinem Rückflug mit Air France von Bogota via Paris nach München erhielt ich ein Upgrade, weil ich einen Antrag für das Air France Vielfliegerprogramm ausfüllte.

Iberia Business Class Madrid

  • Für meinen Flug von München nach Madrid mit Iberia checke ich per iPhone über die Iberia App ein, die ich mir vorher aus dem Apple App Store gezogen hatte. Gleich nach der Eingabe meines Nachnamens und des Buchungscodes werde ich gefragt, ob ich ein Upgrade auf die Business Class machen möchte. Die Mehrkosten, der Aufschlag wird mir deutlich und groß angezeigt: Nur 60 Euro. Hey, ich bin eh komplett eingeladen von ProColombia. Ein Check am Vortag zeigte mir, dass der Flug München – Madrid mit Iberia einfach über 300 Euro kostet. Ich weiss nicht, wann ProColombia meinen Flug wirklich effektiv gebucht hat. Jedenfalls erhielt ich erst 24 Stunden vor Abflug meine Flugdaten… Es wird also nicht billig gewesen sein.
  • In der App klicke ich also auf Ja und habe nun die Auswahl des Sitzplatzes in der ersten oder zweiten Reihe. Fenster oder Gang – der Mittelsitz bleibt frei. Es sind noch zwei Gangplätze frei. Ich klicke einen der beiden Gangplätze an und werde nun nach meinen Kreditkarten-Daten gefragt.
  • Auf der App breche ich den Buchungsvorgang kurz ab. Ich gehe zwei Schritte zurück und buche mich als Eco-Gast ein, dort habe ich noch eine reichhaltige Auswahl an Plätzen im Flugzeug zur Verfügung, der A319 ist also nicht ausgebucht.
  • Doch da ich eh zu einem Event unterwegs bin, der sehr edel zu sein scheint und ich sonst nichts zahlen muss, auch meine Taxikosten übernommen werden, fällt meine Entscheidung sehr schnell und mir nicht schwer. Ich gehe wieder zwei Schritte zurück und klicke wieder auf Business-Upgrade. Sitzplatzauswahl. Kreditkartendaten. Und zack, gebucht, die E-mail meiner Bank kommt sofort rein, dass die 60 Euro soeben belastet wurden. Die E-Mail von Iberia mit der Rechnung folgt ebenfalls. Ich kann mir direkt im Anschluss aussuchen, ob ich das Ticket per E-Mail oder in die Wallet-App meines iPhones haben möchte. Zur Sicherheit nehme ich immer beides. Man weiss ja nie, wann mal der Akku in die Knie geht. Auch diese E-Mail ist sofort da. Der Flug und Sitz mit Business-Upgrade nach Madrid ist jetzt unter Dach und Fach.

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Rasmushof Kitzbühel: Genuß und Golf im Zeichen der Gams

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Kitzbühel = Reiche Russen, Schickimicki und viele Promis. Diese Gleichung denkt jeder bei Kitzbühel. Doch liegen sie damit falsch. Nunja, fast. Natürlich gibt es gibt jene Hotels in diesem wunderschönen Ort. Und es gibt den Rasmushof. Wer hierher kommt, der möchte nicht permanent in den Gazetten stehen. Wer hier als Gast einkehrt, der sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit. Im Rasmushof findet der Gast den edlen, zurückgezogenen Luxus.

Was will man auch anderes erwarten von einem Hotel, das sich direkt in der Auslaufzone der weltberühmten Streif befindet. Das Hahnenkammrennen auf Kitzbühels Hausberg findet direkt vor der Haustür des Rasmushof statt. Und im Sommer liegt ein 9-Loch-Golfplatz genau um das Haus herum. Wir waren zur Osterzeit vor Ort. Hoch oben auf den Bergen liegt noch genügend Schnee, um noch Skifahren zu können. Und unten vor der Tür taut der Schnee bereits weg, die Bäume sind österlich geschmückt. Dieses wunderschöne Hotel wurde 2016 erstmals zum „Austria’s Best Ski Boutique Hotel“ gewählt. Gleichzeitig wurde die Gamsstadt zu „Austria’s Best Ski Resort“ wiedergewählt und die Bergbahn AG Kitzbühel als „World’s Best Ski Resort Company“ ausgezeichnet.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_019Beeindruckend ist auch das Bergpanorama, das uns im Rasmushof umgibt. Das Wilder Kaiser Gebirge grüßt majestätisch im Norden, das markante Kitzbühler Horn erhebt sich steil im Osten. Schon allein der Blick vom Balkon des Hotelzimmers aus in die reizvolle Berglandschaft der Kitzbühler Alpen verursacht bei vielen Gästen Herzklopfen. Besonders positiv finden wir, dass die Inhaberin Signe Reisch das Hotel 365 Tage im Jahr offen hält. Das gleiche wünscht sie sich von den Kollegen in Kitzbühel, sie möchte den Ort als Ganzjahresdestination positionieren. Zumindest die Seilbahnen folgen bereits ihrem Wunsch, getreu dem Motto: Was immer läuft, ohne lange Pausen zwischendurch, geht seltener kaputt.

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Paradies für Cinderellas: liebes Roth-Flüh im Tannheimer Tal

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Wenn es Hotels gibt, von denen der Gast noch Jahre danach schwärmt und sich an eine schöne Zeit erinnert, dann gehört das Hotel „…liebes Rot-Flüh“ mit Sicherheit dazu. Allein schon der Name ist ungewöhnlich. Doch das ist erst der Anfang. Das gesamte Luxus-Hideaway liebes Rot-Flüh ist ein Fünf-Sterne-Hotel-Traum, das keine Wünsche offen lässt. Im Gegenteil: Für unseren ganz persönlichen Geschmack war es stellenweise etwas zu viel.
Wer hier zu Gast ist, der kann beruhigt für die Zeit seines Urlaubs seinen Mercedes, BMW, Porsche oder Jaguar neben den entsprechenden anderen Edelkarossen in der Tiefgarage abstellen. Unser Durschnitts-Mittelklassewagen von Stattauto München fühlte sich daneben etwas deplatziert, aber das war uns egal. Denn im Wellnessbereich oder in Wanderklamotten sieht jeder gleich aus. Und das ist auch ein Teil des Konzeptes des warmherzigen und wunderbaren Wohlfühlhotels im Tannheimer Tal. Dass es hier so ruhig ist, liegt am Tal selbst. Es ist etwas versteckt, es gehört nicht zu den Halligalli-Destinationen der Alpen. Das Tannheimer Tal ist von Deutschland her besser zu erreichen als von Österreich. Das Allgäu mit Bad Hingelang ist näher als die nächsten grösseren Orte in Österreich. Die Skipisten und Wanderwege machen das Tannheimer Tal zur perfekten Destination für Familienurlaub. Das liebes Rot-Flüh ist die selbsternannte Königin der Traumhotels. Und das mit Recht. Und es ist Ausgangspunkt für unzählige Erholungsuchende, sei es der Wanderer, Skiläufer, Surfer, Tennisspieler, Golfer, Ruderer, Drachenflieger oder Rodler.

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Der Hausberg stand Pate bei der Namensgebung Rot-Flüh. Die 2.100 Meter hohe Rote Flüh thront über dem Tal. Weil der einstige Traditionsgasthof seit jeher für ganz außergewöhnliche Urlaubsatmosphäre stand, wurde der Hotelname in „liebes Rot-Flüh“ umbenannt. So bemerkenswert wie der Name ist auch die Geschichte dieses Fünfsterne-Deluxe-Hotels im idyllischen Mannheimer Tal in Tirol, circa 50 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Seit dem 17. Jahrhundert kehrten Reisende in dem einstigen Bauernhof ein, der sich als Gasthaus einen guten Namen gemacht hatte. Besser gesagt, es stand ein Häuschen, ein winziger Bauernhof, in dem schon damals ein Raum als Gaststube genutzt wurde. Furhwerksleute waren seine Gästen, denn sie durchquerten das Tannheimertal auf der „Salzstraße“, beladen mit ihren kostbaren Transportgütern, die aus Salz bestanden. 1964 übernahmen Renate und Bruno Huber den Betrieb auf Leibrente. Dies war der Start für eine rasante Entwicklung vom kleinen Gasthaus zum außergewöhnlichen Luxushotel, zu einem Luxus-Hideaway. Nach dem Neubau profilierte sich das liebes Rot-Flüh als eines der besten und innovativsten Ferien- und Wellnesshotels. Vor allem die Kombination von höchstem Wohnkomfort, erstklassiger Küche und dem einzigartigen Wellnessangebot sowie der Ruhe und die Idylle nahe am romantischen Haldensee macht das liebes Rot-Flüh zu einem Urlaubsdomizil.

liebes Rot-Flüh Juni2009_015Dem einen oder anderen mag das eine oder andere durchaus etwas zu übertrieben, zu verspielt, zu viel sein. Doch das ist gewollt. Meines Erachtens trifft das liebes Rot-Flüh eher einen barocken, verspielten US-amerikanischen Geschmack. Das fängt bei den vielen kleinen Türmchen an, die das Hotel schon optisch von weitem nach Cinderella Castle ausschauen lassen. Das setzt sich fort im Restaurant im Keller, in dem eine italienische Piazza nachempfunden ist und während des Abendessens ein akustischer Wolkenbruch loslegt, verstärkt durch den Wasserfall, der im Erdgeschoss an der Rezeption als kleiner Springbrunnen aus der Wand kommt – eine Etage weiter tiefer aber tösend ins Tal trifft.

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Naturhotel Chesa Valisa: Tradition und Nachhaltigkeit im Kleinwalsertal

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13 Generationen: Allein diese Zahl beeindruckt, egal, was dahinter kommt. Wenn ein Haus, ein Gasthof, ein Hotel seit 13 Generationen einer Familie gehört und die 14. bereits in den Startlöchern steht, dann beeindruckt das noch viel mehr. Mehr kurios als beeindruckend ist ausserdem die Skilift-Ampel, die wir kreuzen, also wir zum Hotel fahren. Das Naturhotel Chesa Valisa und die Familien Schuster und Kessler gehören nun schon seit dieser beeindruckend langen Zeit untrennbar mit dem Kleinwalsertal zusammen. Wir besuchten das Biohotel Chesa Valisa zur Bergscout Challenge.

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Die Kooperation der Bio-Hotels ist mir persönlich schon lange sehr sympathisch. Während meines Volontariates bei der Hotelfachzeitschrift First Class war ich der zuständige Redakteur für die Artikel über diese Hotels. Jeden Monat wurde ein Bio-Hotel den Lesern präsentiert. Dafür bekamen die einzelnen Hotels xyz Exemplare der Fachzeitschrift geliefert. So hält der Verlag B&L Medien seine Druckauflage schön hoch. Diese Praxis ist üblich bei den vielen namhaften Zeitungen und Zeitschriften, die viele tausend Exemplare als kostenlose Bordexemplare an die Airlines geben. Ich erhielt in dieser Zeit einen tieferen Einblick in die Philosophie der Kooperation der Bio-Hotels sowie die Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels. Von der Frühstückspension über das Fastenhotel bis zum 4-Sterne-Top-Hotel sind unter dem Dach der Bio-Hotels viele Übernachtungsmöglichkeiten versammelt. Das Naturhotel Chesa Valisa unter der Leitung von Klaus und Sieglinde Kessler gehört unfraglich zur Spitze der Kooperation. (mehr…)

Ischgl: 20. Jubiläum des Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der Köche

Sterne-Cup der KöcheDer Traum für Sternefresser, Gourmands, Gourmets, Gastrofreaks, Foodies und andere Liebhaber exzellenter Küche: Die besten Küchenchefs aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol kamen zur großen Jubiläumsveranstaltung, dem 20. Sterne-Cup der Köche Anfang April auf die Idalp. Das Kultevent von Ischgl und Champagne Laurent-Perrier lockte diesmal 64 Kochgrößen mit mehr als 50 Michelin-Sternen und über 600 Gault-Millau Punkten an. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Co-Autorin Adelheid Wanninger vor Ort.

Sterne-Cup der Köche Ralf Jakumeit
Einmal im Jahr glänzen daher in Ischgl „etwas mehr“ Sterne als anderswo. Das hat einen guten Grund: Denn im berühmten Szene-Hotspot in dem ein Event den anderen jagt, treffen sich alljährlich prominente Küchenchefs beim Sterne-Cup der Köche von Champagne Laurent-Perrier – einer Veranstaltung, die bereits Kultcharakter hat.

Sterne-Cup der Köche Gerhard Wieser
Hier dürfen die Köche zeigen, dass sie nicht nur in der Küche schnell sein müssen – hier geht es um die Schnelligkeit auf der Piste und somit um die Ehre. Weg mit dem Kochlöffel und ran an die Slalomstangen ist dann das Motto. Zum bereits 20. Mal trafen sich die besten Küchenchefs zum Riesenslalom auf der Idjoch-Piste. Und die zeigte sich auch Anfang April bei strahlendem Frühlingswetter noch so, wie es für die Paznauner selbstverständlich ist: von ihrer bestgepflegtesten Seite! (mehr…)

Rodrigues: Sinnliche Stunden im Botanischen Garten


Früchte, Gewürze, Kräuter, Blumen – Pflanzen aller Art blühen, wachsen und gedeihen in diesem Botanischen Garten auf der Insel Rodrigues. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin suchte Co-Autor Dr. Jürgen Kagelmann diesen Ort auf. Dieses süße und sinnliche Fleckchen Erde ist nur 110 Quadratmeter groß, liegt im Indischen Ozean und ist etwa 560 Kilometer von Mauritius entfernt, zu der sie politisch auch gehört. Fernab vom Massentourismus. Aber sie hat ein paar sehr interessante Dinge zu bieten – gerade richtig für den Touristen, der etwas Ruhe sucht und mitbringt.

Zum einen ist da das kleine Coco Island. Vor allem aber gehört dazu der Botanische Garten – „Jardin des Sens“ oder „Jardin des Cinq Sens“ , am besten zu beschreiben als: klein aber fein. Sehr didaktisch angelegt ist er und ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen. Denn man kann hier nicht nur „sehen“, sondern auch unbekannte Dinge „fühlen“.


Man steckt die Hand in einen der Körbe und erlebt eine taktile Überraschung.. (mehr…)

Wilhelmshaven: Eine Stadt vor dem Bankrott?

Wilhelmshaven

Schon zum zehnten Mal findet in diesem Januar das Tourismuscamp statt. In diesem Jahr erstmals in Wilhelmshaven, dem einstigen preußischen Marinehafen und der Stadt mit dem einzigen Südstrand Deutschlands. Ich habe dort selbst einige Zeit Tourismus-BWL studiert und habe 1994 einen ausführlichen Artikel über die Stadt und seine Geschichte geschrieben. Diesen möchte ich jetzt sehr gern pünktlich zum Tourismuscamp wieder aus der Mottenkiste herausholen. Zum einen, um den geneigten Leser feststellen zu lassen, ob sich seit damals bis heute, 2017, etwas verändert hat. Und das, was sich verändert hat, ob es sich zum Besseren verändert habe. Einige Namen sind mittlerweile in anderen Positionen in die Geschichte eingegangen. Dass Wilhelmshaven als preussisch-friesische Stadt mittlerweile von Ostfriesland Tourismus vermarktet wird, sollte auch unter Berücksichtigung dieser historischen Ereignisse betrachtet werden.

Pentagramme und Sonnenräder auf dem Rathaus. Urgeschichtliche Tiere und das Entstehen des Säugetieres Mensch aus dem Fisch (sic!) heraus. Mit mythischen Symbolen beschwor und feierte die Stadt Wilhelmshaven ihr 125-jähriges Bestehen. Die Inszenierung „Ein Feuernachtstraum“, die von mehreren Laserkanonen auf eine Leinwand vor dem Rathaus sowie über die Menge auf dem Rathausplatz hinweg projiziert und von einem gigantischen Feuerwerk abgeschlossen wurde, hatte eine Menge mit maritimen und geschichtlichen Themen zu tun, jedoch sehr wenig mit der Geschichte der Stadt. Dennoch: man zelebrierte den Tag der Grundsteinlegung.

Wilhelmshaven
Am 17. Juni 1869 bekam das preussische Marineetablissement am Jadebusen den Namen Wilhelmshaven. König Wilhelm I. war Taufpate und Namensgeber von Hafen und werdender Stadt, die bis 1869 das war, was heutzutage der Potsdamer Platz in Berlin ist: die „größte Baustelle des Kontinents“. Mehr als andere mittelgroße Städte ist Wilhelmshaven an des Hin und Her deutscher Geschichte gekettet, war es dem Auf und Ab von Krieg und Frieden ausgeliefert. Die Beziehungen Brandenburg-Preußens zu Ostfriesland gehen zurück bis in die Zeit des Großen Kurfürsten, dessen Denkmal heute auf dem großen Knock vor Emden steht. Preußen hatte innerostfriesischen Hader geschlichtet und war u.a. auch der Befreier und Protektor Schleswig-Holsteins sowie Ausgangspunkt wichtiger Entwicklungen im Hannoverschen trotz massiver Welfen-Gegnerschaft.

Wilhelmshaven

Einer der wichtigsten Beiträge jüngerer preußisch-norddeutscher Beziehungen war die Aufnahme Millionen Vertriebener aus den preußischen Ostprovinzen, die neues Landesbewußtsein und neue Strukturen geschaffen haben.

Die Gründung der Stadt Wilhelmshaven durch Preußen geht – so der Flensburger Professor Dr. Stribrny in einem Vortrag zur Geschichte der Stadt – auf das von Preußen übernommene Erbe des Paulskirchen-Parlamentes zurück. Prinz Adalbert habe dessen Flottengedanken auf den nordwestdeutschen Bund übertragen. So würde nicht nur die Gründung der deutschen Marine, sondern auch die Wilhelmshavens auf die Paulskirche zurückgehen.
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Club Med Valmorel: Das luxuriöse Bergdorf

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All-Inklusiv-Urlaub mit Skipass, Wellness und Butler-Service: Das ist wohl das luxuriöseste Clubdorf in den Alpen. Der Club Med Valmorel empfängt seit bereits fünf Jahren seine Gäste und hat sich einen exzellenten Namen verdient. Der Ort Valmorel ist zwar nicht so weltbekannt und berühmt wie Val d’Isere, Meribel oder Courchevel, doch bietet das kleine Skiparadies Valmorel eine Menge für alpine Abenteurer, für Outdoor-Liebhaber und für Familien, die einfach perfekte Ferien verbringen wollen. Egal ob auf der Piste oder Freeride im Gelände, ob Winterferien oder Sommerurlaub, der Club Med Valmorel ist das siebte und wohl luxuriöseste Resort des französischen Clubanbieters in der Region des französischen Savoyen-Gebirges.

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Eiskalt ist es. Der Himmel tiefblau und die Bäume tragen weiße Mützen. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter den Füßen. Wenn Frau Holle ihre Betten schüttelt, erstrahlt der Ort Valmorel in einem ganz besonderen Glanz und lässt die savoyardischen Alpen zum Winterwunderland werden. Das gemütliche Chalet-Dorf Valmorel auf 1.460 Metern gliedert sich harmonisch in die umgebende Berglandschaft ein. Die Gebäude im savoyardischen Baustil sind hier maximal vierstöckig und größtenteils mit Holz- oder Steinfassade versehen. Mit direktem Pistenzugang zum Skigebiet Grand Domaine rund um den Col de la Madeleine können sich Wintersportler auf rund 150 Kilometer Piste austoben. Das familienfreundliche All-Inclusive Resort bietet Sommer wie Winter ein umfassendes Angebot für Familien, Sportbegeisterte und Luxusliebhaber auf höchstem Niveau.
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Dolomitenregion Drei Zinnen: Was machen Rentiere auf der Rotwand?

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_06Familienparadies Hochpustertal, Aktivtourismus in der Dolomitenregion Drei Zinnen: Dieses wunderschöne Fleckerl Erde mitten im Dreieck zwischen Österreich, Südtirol und Italien ist eine perfekte Mischung aus allen Einflüssen und bietet für jeden Anspruch und Geschmack etwas. Und ganz nebenbei entdecken wir Tiere, die für die Alpen eher untypisch sind: Rentiere leben auf der Rotwand und lassen sich im Winter für Schlittenkutsch-Fahrten einspannen. Und im Fischleintal trainiere ich für den Skilanglauf-Marathon.

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Dolomitenregion Drei Zinnen: Langlauf im Fischleintal

Morgens um 9 Uhr treffe ich Christian Schwienbacher. Er ist Langlauflehrer an der Ski- und Snowboardschule Sextner Dolomiten. Wir sind miteinander an der Talstation Helm verabredet, die nur wenige Laufminuten von meiner Unterkunft, dem Hotel Monika in Sexten entfernt ist. Christian, in den Bergen ist man immer gleich beim Du, will mich vorbereiten auf den 37. Pustertaler Ski-Marathon am nächsten Tag. Ich bin da als Läufer gemeldet. Also brauche ich auch etwas Vorbereitung und dafür stellt mir die Dolomitenregion Drei Zinnen, wie sich der Tourismusverband des Hochpustertals neuerdings nennt, ein kleines Langlauftraining zur Verfügung. Wir schwingen uns in den alten Lada des Tourismusverbandes. Die alte Mühle will man nicht geschenkt haben, aber diese russischen Kisten sind absolut perfekt, wenn es in das Gelände geht. Da lässt Christian, wie er mir gesteht, auch gern seinen privaten Wagen stehen, da der Lada bei allen Geländearten und selbst härtesten Schneebedingungen keine Gnade kennt und seinen Weg durchzieht.

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Crêpes Suzette flambieren: Kochen am Tisch des Gastes

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Eine Kunst verkommt: Das Kochen am Tisch des Gastes. Welcher Kellner kann heute noch eine Crêpes Suzette vor den Augen des Gastes richtig zubereiten und flambieren? Wer lernt heute noch einen Hummer-Cocktail im Restaurant anzurichten? Welcher Kellner kann heute noch ohne weiteres eine Seezunge filettieren? Oder ein Zürcher Geschnetzeltes oder Boeuf Stroganoff kochen oder gar einen Obstsalat vor dem Gast schneiden? In einer Zeit, in der immer mehr ungelernte Hilfskräfte zum Hungerlohn in Hotellerie und Gastronomie an den Herd und auf den Gast gehetzt werden, geraten klassische Zubereitungen und Künste in Vergessenheit. Dabei ist es ein Trugschluss zu denken, der Gast lege keinen Wert mehr darauf. Im Gegenteil, er ist bereit, mehr Geld dafür auszugeben, wenn er erstklassig beraten und bewirtet wird. Wir liessen uns im Alpenhof Murnau eine Crêpes Suzette am Tisch zubereiten. Sie war perfekt.

Und ja, das ist ein Plädoyer für meinen Berufsstand. Ich bin gelernter Restaurantfachmann und auch wenn ich schon seit einigen Jahren nicht mehr in diesem Beruf arbeite, so fühle ich doch nach wie vor so etwas wie eine Kellnerehre. Ich persönlich habe in meiner Ausbildungszeit an der Steigenberger Hotelberufsfachschule Bad Reichenhall und im Steigenberger Berlin gelernt, wie Tatar oder Hummercocktail anrichten, Seezunge filettieren, Zürcher Geschnetzeltes kochen, Crêpes Suzette flambieren oder auch einen Irish Coffee zubereiten geht. Und mit mir alle anderen Azubis in diesen Berufen. Jahr für Jahr mühen sich viele Auszubildende in den Ausbildungsberufen der Hotellerie und Gastronomie ab. Sie lernen viele Sachen, die sie dann später kaum oder gar nicht mehr brauchen. Akademikern kommt das bekannt vor, denn auch im Studium lernt man viele Dinge, die später überhaupt nicht mehr relevant sind. So könnte man achselzuckend darüber hinweg gehen und sagen: „Tja, das ist halt so.“ Doch in diesem Fall, in der Hotellerie und Gastronomie, im Service am Gast und in der Küche, führt es zu immer weniger Qualität, zu immer weniger Dienstleistungsbereitschaft, zu immer weniger Selbstbewusstsein des Kellners und des Wirtes. Die Servicekraft wird zur Tellerschleuder, zum Tellertaxi und braucht dementsprechend keine Ausbildung mehr. Also wird sie auch geringer entlohnt – und die innere Kündigung des Angestellten ist perfekt. Schleuderservice für den Gast, der eh nicht bereit ist, gutes Geld für gute, ehrliche und auch körperlich harte Arbeit zu entrichten.

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Doch ist es nach wie vor ein Trugschluss der zahlengeilen und auf „cost-cutting“ fixierten Geschäftsführer, die keine Wirtsehre im Herzen haben, wenn sie denken, dass das Kochen am Tisch des Gastes nichts bringen würde. Im Gegenteil: Der Gast ist bereit, für die Show, die er persönlich am Tisch bekommt, mehr Geld auszugeben. Ja natürlich, Crêpes Suzette am Tisch des Gastes zuzubereiten kostet Zeit. Der Kellner braucht die entsprechende Ausbildung und kostet entsprechend mehr Gehalt als ein Student, der nebenbei etwas jobbt. Der Kellner steht die ganze Zeit an dem einen Tisch und kann sich nicht um die anderen Gäste kümmern. Es müssen also weitere Kellner im Restaurant arbeiten. In einem kleinen Restaurant mit nur einer Servicekraft geht das nicht. Außerdem muss bei vielen Gerichten, die vor dem Gast zubereitet werden, ein Commis parat stehen, der zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Zutaten aus der Küche abruft und seinem Kollegen, der gerade das Essen zubereitet, bringt. Ja, das ist alles zeit- und kostenintensiv.

Doch auf der anderen Seite möchte jeder von uns ein wenig verwöhnt werden. Ein wenig Bauchmiezelei. Ein wenig Angeberei mag es auch sein. Es ist die kleine, private Show, die im Restaurant für genau nur den einen Gast oder den einen Tisch gemacht wird. Es ist das Gefühl des individuellen Gastes, den anderen zu zeigen: „Seht her, ich kann mir das leisten“ oder auch „Schaut, was ich für ein geiler Typ bin“ – und ja, von dieser Sorte gibt es viele Gäste. Und ein bisschen davon mag in jedem von uns stecken. Es ist durchaus ein interessantes Gefühl, wenn plötzlich alle Augen der anderen Restaurantgäste auf einen selbst gerichtet sind. Dabei sind sie es nicht, die anderen Gäste schauen den Gast, der das Gericht bestellt hat, nicht an, sie schauen auf den Kellner und seine Show vor dem Gast. Sie schauen auf das Essen. Und dann, und dieses ist empirisch bestätigt, bestellen fast automatisch weitere zwei oder drei Tische an dem Abend genau dieses Gericht oder ein anderes, das vor dem Gast zubereitet wird. Es ist ein kleines Gesetz der Serie: entweder an dem Abend bestellt kein einziger das Flambée-Gericht – oder es wird drei- oder viermal flambiert. Und mit Fug und Recht kostet jedes Gericht, das vor dem Gast flambiert, gekocht oder zubereitet wird, mehr Geld als das andere Essen. Die Gäste zahlen auch sehr gern etwas mehr für das bisschen Privatshow, das sie bekommen. Denn das köstliche Ergebnis ist genau nur für sie. Und jeder wird gern verwöhnt.

Da ich im Rahmen meiner Restaurantrezensionen auch hin und wieder gern die Qualität der Servicekräfte auf die Probe stelle, habe ich mir im Alpenhof Murnau sehr gerne eine Crêpes Suzette zum Dessert bestellt. Die Zubereitung, die Show war perfekt, der Teller erstklassig angerichtet, es war ein Gedicht! Herzlichen Dank daher nochmal an Küche und Service, es war alles absolut perfekt. Daher möchte ich es Euch nicht vorenthalten und bringe hiermit als Nachtrag für Euch das Video und das Rezept für die Crêpes Suzette am Tisch des Gastes flambiert.

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Kandinsky, Münter und Marc in Murnau: Auf den Spuren des Blauen Reiters

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Von Ahrenshoop über Dangast, Worpswede und Willingshausen bis nach Murnau am Staffelsee, so manches früher unbedeutende Dorf und Städtchen ist heutzutage berühmt und geehrt, weil Künstler es zum Refugium erwählten. Oft waren sie zu Lebzeiten eher unbekannt, unbedeutend oder unbeliebt. In ihrem Refugium erschufen die Künstler Großes. Sie dachten neu, dachten anders, waren in höchstem Maße kreativ. Niemand von uns weiss heute, von wem die Zeitgeschichte in 100 Jahren reden wird, der heute als Künstler tätig ist. Als Gabriele Münter und Wassily Kandinsky mit ihren Künstlerfreunden bis hin zum Dramatiker Ödön von Horváth sich in Murnau niederliessen, waren sie unbekannt. Heute werden ihre Bilder weltweit bewundert. Und alles begann hier: im Gabriele-Münter-Haus. Die Heimat des Blauen Reiters.

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Es ist ein nahezu unscheinbares Haus. Es ist keine großartige Villa. Es ist ein schlichtes Walmdachhaus, wie es Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig in Deutschland gebaut wurde. Diesen Typ kenne ich aus meiner Heimatstadt Berlin, ähnliche Häuser stehen in und um München, dieses Haus wurde 1908 als Landhaus außerhalb von Murnau erbaut. In diesem Jahr verlebten Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin ihren Sommer und malten in Murnau, was bei Münter und Kandinsky die Hinwendung zu expressionistischer Malerei zur Folge hatte – aufgrund der Einflüsse von Jawlensky und Werefkin.

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Es war wahrscheinlich das Licht. Dieses warme, fließende Licht, das die Landschaft einhüllt und sie immer wieder in anderen Schattierungen schimmern lässt. Das blassblau aus dem weißen Nebel aufsteigt, der sich am frühen Morgen wie ein Schleier über das Murnauer Moos legt. Das mittags die Berge am Horizont so klar und deutlich in den Himmel zeichnet, dass jeder Felsgrat des Karwendelgebirges und der Zugspitze wie im Okular eines Fernglases heranrückt. Und das am Nachmittag das Alpenpanorama zu einem einzigen Bergmassiv zusammenschmelzen lässt – zu einem schwarz-blauen Scherenschnitt jenseits der endlosen Schilfwiesen der Murnauer Moorweiden, die in der Abendsonne rostrot aufleuchten. Es müssen diese Farben gewesen sein, die Wassily Kandinsky und Gabriele Münter so faszinierten. 1909 von Gabriele Münter erworben, wohnte sie dort dauerhaft mit ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 – wenn sie nicht gerade auf Reisen waren oder sich in München aufhielten. Damals kamen oft Malerfreunde, Sammler oder Kritiker zu Besuch nach Murnau, wie Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Heinrich Campendonk, Paul Klee oder der Komponist Arnold Schönberg. So entstanden hier Ideen und wichtige Kunstwerke, die heute als Kunst des „Blauen Reiter“ berühmt sind. (mehr…)

Alpenhof Murnau: Winterromantik am Staffelsee

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Wohlfühlzeit im Werdenfelser Land: Ein perfektes Refugium versteckt sich in Murnau am Staffelsee. Der Alpenhof Murnau ist ein Fünf-Sterne-Hotel, das mit seinem individuellen Charme uns zu verzaubern weiss. Das Hotel ist Mitglied der Vereinigung Small Luxury Hotels of the World und bestätigt diese Mitgliedschaft mit dezentem Luxus auch in den kleinsten Dingen.

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Wir hatten bereits zweimal das Vergnügen im Alpenhof Murnau logieren zu dürfen. Daher bekommt Ihr auch den Einblick in zwei unterschiedliche Zimmerarten: Eine Maisonette-Suite und ein Doppelzimmer. Das Hotel bietet einige wunderschöne und große Zimmern und Suiten. Zu den Zeitpunkten unserer Besuche allerdings waren insbesondere die öffentlichen Bereiche zumindest in unseren sehr kritischen Augen renovierungsbedürftig. Der Investitionsstau des Fünf-Sterne-Hotels lag, wie wir sehr offen vom Hotelmanagement erfuhren, an den Eigentümern. Der Alpenhof Murnau gehört der Familie Erivan Haub, seinem Sohn Karl-Erivan W. Haub und der Kaisers-Tengelmann-Gruppe. Die einstigen unterschiedlichen Auffassungen zwischen der Hotelführung und dem Konzernmanagement sind wohl mittlerweile beigelegt. Denn inzwischen wurden große Teile der öffentlichen Bereiche, wie etwa die Lobby und die Rezeption komplett renoviert. Daher bringen wir unseren Einblick in dieses schöne Luxushotel erst jetzt.

Alpenhof Murnau: Zimmer #418 – Maisonette-Suite

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Hotel Ciria Benasque: Die Kunst des Weintrinkens

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Spanien ist Genuss. Spanien ist das Land von Tapas, Sangria, Ballermann, Paella, Gazpacho, Tortilla und Malle – für den normalen Touristen ist das Genuss. Wer kommt schon auf die Idee zum Wandern, Kajakfahren oder Skifahren? Wie wäre es mal Winterurlaub in Spanien? Wir haben es ausprobiert und logierten dabei im Hotel Ciria in Benasque im schönen Aragon inmitten der Pyrenäen.

Gourmets und Gourmands, Reise- und Foodblogger ebenso wie die Journalisten wissen Spanien ebenso wie Italien und meine persönliche große Liebe Frankreich zu schätzen für seine kulinarischen Genüsse. Die Gastronomie der iberischen Halbinsel ist dabei unheimlich reichhaltig. Am Meer die Fischgerichte, im Landesinneren eher die rustikalen, schweren Gerichte mit Schwein und Lamm. Und nicht zuletzt schuf der Spanier Ferran Adria hier die Molekularküche und bestimmte für ein Jahrzehnt die Küchentrends. Doch wer kennt bei uns schon die Spezialitäten der Pyrenäen? Wer von uns war schon mal in Aragon und hat sich hier durch die heimische Küche durchgegessen? Bisher hauptsächlich ein paar Natur- und Wanderenthusiasten, die die Pyrenäen erobern wollen, den Aneto mit seinen 3.404 Metern erklettern wollen oder gar ein paar Bären begegnen wollen. Doch im Sommer treten sich hier bereits die Spanier und Franzosen gegenseitig auf die Füße. Im Winter gilt es Benasque und die Pyrenäen zu entdecken. Das Hotel Ciria ist eine kleine, feine und adäquate Ausgangsposition dafür. Gerade auch wegen der lokalen Spezialitäten.

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Beginnen wir beispielsweise mit dem üppigen Frühstück. Im Hotel Ciria in Benasque etwa bekommt die Kollegin getrüffelte Spiegeleier auf Pommes frites serviert. Eine merkwürdige Zusammenstellung, aber die Trüffeleier schmecken perfekt. In der Region Benasque erhält jeder Gast von jeder Vorspeise einen Teller für sich, da kommen fünf bis sieben Teller zustande. Allein für die Vorspeise. Und danach kommt noch das Hauptgericht, von den köstlichen Dessert ganz zu schweigen.

Benasque 02 Hotel Ciria Dez 2011_012Das Hotel Ciria liegt inmitten dieses schönen Bergdorfes, umgeben von den majestätischen Bergen, die sich bis über 3.000 Meter hoch erstrecken. Benasque besticht durch seinen Charme, seine Häuser aus den Steinen der Umgebung, seine Mischung aus alten und modernen Häusern, die aber ebenfalls im traditionellen Stil gehalten sind. Im ganzen Ort gibt es kostenfreies WiFi. Und im Hotel Ciria ebenso. Diese Selbstverständlichkeit lässt und staunen, während in Deutschland das Thema immer noch eher skeptisch diskutiert wird…
Das Hotel ist ein wahres Beispiel der hoch-aragonesischen Architektur und bewahrt in seinen Balken und Steinwänden edle Materialien des Benasque-Tals. Sein, unter einer Granitkuppel geschützter, offener Kamin, ist von einer runden Holzbank umgeben, und ist eine einzigartiger Ort um lebhafte Unterhaltungen am Feuer zu führen.

Doch schauen wir uns doch mal zuerst das Hotelzimmer an, in dem ich untergebracht war:

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Benasque: Winterurlaub in Spanien

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Regen in den Alpen, Schnee in den Pyrenäen. Der Klimawechsel beschert so manchem niedrig gelegenen Alpental, vor allem in Bayern, immer weniger Schnee. Dafür schneit es an anderer Stelle. Es wird Zeit, über Winterurlaub in Spanien nachzudenken. Der Aneto ist mit 3.404 Metern der höchste Berg der Pyrenäen, der dritthöchste Berg Spaniens. Und fast immer eine Garantie für genügend Schnee im Winter. Der Wintersportort Benasque und die Skistation Cerler liegen ihm zu Füßen und damit optimal für perfekte Skiferien.

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Es sei denn, man ist zu einer Pressereise Mitte Dezember eingeladen. Dann ist es noch reichlich früh, um dort Skifahren gehen zu wollen. Ein bisschen Schnee lag ja schon, aber auf den Pisten war es eben ausschliesslich künstlich beschneit. Doch die Abfahrt von Cerler kann von oben bis unten über acht Kilometer herunter gehen. Das Wintersportgebiet Aramón Cerler ist mit einer Pistenfläche von 35 km² und 246 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade das drittgrößte Skigebiet der spanischen Pyrenäen. Schade, dass wir zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt vor Ort waren. Empfehlenswert ist es auch Spanisch sprechen zu können. Deutsch spricht hier mit Sicherheit kaum jemand, und auch mit Englisch konnten wir uns kaum verständigen. Gut, dass wir eine deutsche Reiseleiterin dabei hatten, die in Barcelona lebt und sich in dieser Gegend bestens auskennt. Auch die meisten Webseiten bieten keine englische Übersetzung.
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Das Geheimnis der vergessenen Felskathedrale von Roda de Isábena

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Die kleinste Kathedrale Spaniens kennen die wenigsten. Kaum eine Menschenseele verirrt sich in dieses Dorf. Roda de Isábena liegt hoch oben auf einem Fels. Die Worte malerisch und traumhaft beschreiben kaum die kitschig-schöne Lage. Und doch wirkt dieser ehemalige Bischofssitz nahezu trostlos und trutzig. Doch was ist passiert?

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Die meisten Dörfer in der Provinz Huesca in Aragonien im Norden Spaniens sind wie Benasque und Cerler alle gleichermaßen typisch für die Pyrenäen mit engen Gassen und alten schönen Naturstein-Gebäuden. Doch nur die wenigsten liegen trutzig wie eine Festung, dennoch anmutig auf Felsvorsprüngen und sind schon von weitem zu sehen. Dazu gehört Roda de Isábena. (mehr…)

Chocolates Brescó: Die Schokoladenmanufaktur am Fuße der Pyrenäen

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Oft liegt das grosse Glück im Kleinen. Die feinsten Speisen finden wir weit abseits ausgetretener Wege. So mancher Umweg eröffnet uns neue Perspektiven, bringt uns zu kulinarischen Hochgenüssen, wo wir sie nicht vermutet hätten. Dies trifft auf so manche exzellente Hütte in den Alpen genauso zu, wie auf diese äußerlich unscheinbare Chocolateria im Norden Spaniens. Wer Chocolates Brescó finden will, muss sich mit dem Auto von Barcelona aus in Richtung Huesca begeben. In der Provinz Aragon südlich der Pyrenäen lernten wir ein absolutes Kleinod kennen. Schokolade, Pralinen, feinste Confiserie.

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Flüssiges Glück. So sehen legale Drogen aus. Die Dosis Theobromin, Phenylethylamin, die Serotonin-Vorstufe Tryptophan sowie ein Flavonoid namens Epicatechin: das sind die Namen der glücklich machenden Inhaltsstoffe von Schokolade. Und diese befinden sich in konzentrierter Form in so einer hübschen, kleinen Tasse. Heiß wie die Hölle und süß wie die Sünde schmeckt sie. Der Löffel bleibt nahezu in dieser Tasse stehen. Dazu noch ein kleines Biskuit. Sind wir schon am Ziel unserer Reise? Mehr bräuchten wir nicht als diesen Ort der süßen Verheissungen. Doch leider nein. Wir sind vor etwas mehr als zwei Stunden erst vom Flughafen in Barcelona in Richtung Aragon abgefahren. Unser Ziel ist der Ort Benasque direkt am Fuße der Pyrenäen. Bis dahin sind es noch anderthalb Stunden Fahrt. Somit ist Benabarre, in dem sich Chocolates Bresco befindet, ein idealer Ort für einen Zwischenstopp. Der kleine Hunger wird durch die heiße Schokolade gestillt.

Und für unsere journalistische Neugier gibt es einen kleinen Rundgang durch dieses Kleinod der Confiserie:

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Andechser Molkerei Scheitz: Warum ich ein Fan von Andechser Natur geworden bin

Besuch der Andechser Molkerei Scheitz. Milch, Joghurt, Käse und alles in Bio. Neu: Crème Brulée Joghurt.
Denk‘ ich an Andechs, denk‘ ich an Bier – und Milch. Denn das kleine, verträumte Dörfchen südlich von München, mit wunderschönem Blick auf den Ammersee steht zum einen für sein weltberühmtes Kloster Andechs, in dem exzellente Biere gebraut werden. Und es steht für die Andechser Molkerei Scheitz, die seit über 100 Jahren beste Milch- und Käseprodukte herstellt. Bei einem Ortsbesuch lernte ich Frau Scheitz und ihre Molkerei persönlich kennen. Bis dahin hatte ich extrem selten mal zu Produkten von Andechser Natur gegriffen. Seitdem bin ich Stammkunde und Fan. Warum dieser Unternehmensbesuch dazu führte, erzähle ich Euch hier.

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Andechs ist immer eine Wallfahrt wert. Doch sollten wir nicht nur des guten Bieres wegen zu den Mönchen pilgern. Da sind wir nicht wirklich alleine, die Wirtschaft des Kloster Andechs platzt an schönen Tagen aus allen Nähten. Nur ein wenig weiter, in Sichtweite des Klosters liegt ein beeindruckend schöner, von Friedensreich Hundertwasser inspirierter Bau. Hier sitzt die Andechser Molkerei Scheitz. Wer sich allerdings die Mühe macht, etwas zu guugeln, der stellt schnell fest, dass es in diesem kleinen, beschaulichen Dorf eine sinnlose Konkurrenz gibt: Das Kloster gegen die Molkerei. Mal geht es um den Begriff „Andechser“, mal um das Hundertwasser-Gebäude. Es entsteht der Eindruck, dass sich die Klosterbrüder mit allen erdenklichen juristischen Mitteln dagegen wehren, dass ein zweites Unternehmen in Andechs Erfolg hat. Während die Inhaberin der Molkerei, Barbara Scheitz, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander bevorzugt und bereit ist, den Mönchen entgegen zu kommen, verhält sich das Kloster seit dem Abgang von Pater Anselm Bilgri alles andere als christlich. Von Nächstenliebe und Partnerschaft sind die Mönche seitdem meilenweit entfernt. Man könnte versucht sein zu denken, dass denen der Genuss des eigenen – zugegebenermassen exzellenten – Gerstensaftes wohl zu stark zu Kopf gestiegen ist. Dabei beschäftigen beide Unternehmen ähnlich viele Mitarbeiter. Laut Wirtschaftswoche beschäftigt die Andechser Molkerei Scheitz 190 Mitarbeiter, die Andechser Brauerei und Klostergastronomie 220 Mitarbeiter. (mehr…)

Kochkurs III: 4-Gang-Menü Thunfisch-Duo, Kürbissuppe, Confierte Gans, Lebkuchen-Pudding

Es gibt Kochkurse für Einsteiger. Und Kochkurse für Könner. Dieser Kochkurs erfordert nicht nur schon grundlegendes Wissen und handwerkliches Kochgeschick. Er bedarf ausserdem einiger Tage Vorbereitung. Denn das Flemings Hotel München Schwabing verwöhnte uns nicht nur mit einem grossartigen Menü sondern auch mit einem reichlich aufwändigen Kochspaß. Es war so gut, dass ich dieses Menü seitdem nicht vergessen habe. Und es war so arbeitsaufwändig, dass ich nicht zum Fotografieren gekommen bin. Daher müsst Ihr diesmal wohl doch Eure Phantasie anstrengen und einen Artikel ohne Bilder geniessen.

Mit Sicherheit passt hier jeder dieser Gänge zu meinen Festtagsrezepten. Dieser Kochkurs in der Adventszeit war für uns alle eine optimale Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. Doch wie gesagt: Bei diesem Menü müsst Ihr ein paar Tage vorher anfangen und ein paar Freunde bzw. die liebe Familie einladen. Dieses Ganserlessen der Touristischen Runde München war mit Sicherheit ein grossartiges Erlebnis.

Unser Viergang-Menü bestand aus:

  • Duo vom Thunfisch, gebeizt und als Tatar, mit eingelegtem Ingwer und Wasabi
  • Kürbis-Suppe vom Butternut-Squash
  • Confierte Gans, Brust und Keule, Beifussjus, Apfelrotkohl, Kartoffelknödel, glasierte Maronen
  • Lebkuchen-Pudding mit Glühwein-Birnen

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Kochkurs II: 4-Gang-Menü mit Tatar, Currycapuccino, Gänsebrust, Apfel-Birnen-Crumble

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Kochkurse kitzeln kulinarische Kreativität aus uns heraus. Ein Kochkurs im Advent bewirkt da nahezu weihnachtliche Wunder. Wir bekommen Kenntnisse vermittelt und erhalten Inspirationen, die unsere künftigen Kochkünste verbessern kann. Bei diesem Weihnachtsmenü einer Runde Münchner Reisejournalisten im Flemings Hotel München Schwabing kochten wir ein exzellentes Vier-Gänge-Menü, das auch für einen Abend mit Freunden gut vorzubereiten und zu kochen ist.

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Dieses Weihnachtsmenü lässt sich alternativ natürlich auch mit einer Entenbrust zubereiten. Optisch macht jeder Gang etwas her, geschmacklich ist das Menü durchgängig richtig fein. Die Köche im Flemings Hotel München-Schwabing haben uns perfekt zur Seite gestanden und so manchen Trick verraten. Das gute „hands on“, das selbst machen, das anpacken ist in der Küche immer noch das Wichtigste. Und wer über Küche und Keller, über Kochen und Weine viel schreibt und es sich erlaubt Profis, die ihr Handwerk über viele Jahre hart erlernt und ihr Können erarbeitet haben, zu kritisieren, der sollte auch selbst immer wieder in der Küche stehen und die Hände an die Ware legen. Daher war dieser Kochkurs im Flemings Hotel München-Schwabing eine willkommene Erweiterung, Ergänzung und Auffrischung meiner Kenntnisse. Diese Gerichte gehören ab sofort auch zu meinen Festtagsrezepten.

Unser Viergang-Menü bestand aus:

  • Tatar-Variation vom Rinderfilet mit Mango, Avocado und Garnele
  • Capuccino von Curry und Kürbis mit pochierter Jakobsmuschel
  • Lackierte Gänsebrust mit Rosinen-Pfeffer-Sauce, gedünstetem Rosenkohl und bebrütetem Polenta-Baguette
  • Ofenfrischer Apfel-Birnen-Crumble mit Vanille-Zimt-Sauce

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Kochkurs I: 3-Gang-Menü mit Carpaccio, Skrei und Crème Brûlée

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Reisejournalisten kochen zusammen ein Neujahrsmenü: Dieser Kochkurs bringt uns auf ein paar neue, erfrischende Ideen, wie wir schnell, leicht und unkompliziert ein Drei-Gänge-Menü auch daheim für Freunde zaubern können. Wir trafen uns im Flemings Hotel München-Schwabing und kochten zusammen ein Diner aus: Rinder-Carpaccio, Gratiniertem Schrei und einer Creme Brûlée. Hier verrate ich Euch die Rezepte zu diesen drei edlen Gängen.

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Touristische_Runde_Neujahrsessen _Jan_2014_030Wie Ihr an den Bildern erkennt haben wir alle viel Spaß gemeinsam gehabt. Wir haben uns gleich am Anfang auf drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe war für einen Gang zuständig. Innerhalb der Gruppen bekam jeder wiederum seine Teilaufgabe für den jeweiligen Gang. Ich war in der Gruppe für den Hauptgang. Es gab Fisch: Skrei. Wikipedia weiß zum Skrei: „Der (Atlantische) Kabeljau oder Dorsch (Gadus morhua) ist ein Meeresfisch, der in Teilen des Nordatlantiks und des Nordpolarmeers verbreitet ist. Als „Dorsch“ bezeichnet man junge Kabeljaue vor der Geschlechtsreife sowie die in der Ostsee lebenden, kleineren Kabeljaue.“ Für mich war der Skrei bislang eher unbekannt, daher hatte ich mich für diesen Gang gemeldet. Außerdem sind Carpaccio und Crème Brûlée eher gängige Gerichte. Eine Piccaata-Saltimbocca mit Fisch hingegen hatte ich bisher noch nicht gekocht.

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Hans-Werner Rodrian holt sich Tipps beim Küchenchef ab.

Unser Dreigang-Menü bestand aus:

  • Carpaccio vom Argentinischen Rinderfilet, Frühlingszwiebeln, Kichererbsen, Spinatsalat
  • Piccata-Saltimbocca vom Skrei mit Pistou-Risotto, glasierte Rote Beete
  • Vanille-Zitronen Crème Brûlée

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Griechischer Wein: Das Blut der Erde Europas

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Griechenland ist die Wiege Europas. Griechischer Wein war über viele Jahrhunderte nicht minder beliebt in ganz Europa. Doch so wie die griechische Politik und Geschichte über die vielen Jahrtausende ein permanentes Auf und Ab war, so ging es mit den griechischen Weinen ähnlich allzu oft abwärts. Mit der fatalen Spätfolge, dass griechische Restaurants in Deutschland nach wie vor hauptsächlich Retsina und Imiglykos verkaufen – und eher italienische Weine zur Delphi-Platte servieren. Die Initiative der New Wines of Greece setzt sich zum Ziel dies zu ändern.

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Im Rahmen einer freien Verkostung mit anschliessendem Menü im Münchner Restaurant Panther Grill präsentierten sich einige ausgewählte griechische Weingüter mit ihren weissen und roten Kreszenzen den anwesenden Journalisten und Bloggern der Wein- und Foodbranche. Denn leider gilt nach wie vor: Taverna Kreta und Co. bestimmen den Ruf der griechischen Küche in Deutschland. Doch: Griechenland besteht nicht wirklich aus Grillplatte Saloniki, Metaxa und Ouzo. Und die griechischen Weine nicht nur aus Retsina und Imiglykos. Das neue Wein-Griechenland hat mehr zu bieten. Dass diese Tatsache in Deutschland nahezu unbekannt ist, liegt nicht nur an den deutschen Gästen selbst. Auch die griechischen Gastronomen spielen zum grossen Teil eine mehr oder weniger unrühmliche Rolle. So scheiterte ich persönlich bei dem Versuch, einen befreundeten griechischen Gastronomen in München zu einer umfangreicheren griechischen Weinkarte zu überzeugen. Einige Flaschen aus Griechenland kamen nur auf die Karte, doch der Großteil der Weine in seinem damaligen überaus exzellenten Restaurant stammte aus Italien. Was aber immer geht – und ebenfalls in Deutschland nicht allzusehr bekannt ist, ist nicht der übliche Ouzo, sondern der Rakomelo.

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