Online-Reputation und Wein-Journalismus: Mario Scheuermann über Sinn und Nutzen von Web-Tools

Online-Aktivitäten haben sie sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem wesentlichen Standbein der Arbeit des Fachjournalisten und Weinexperten Mario Scheuermann entwickelt. "Mal ganz davon abgesehen, dass diese einfach Spass machen", wie er im aktuellen Interview mit dem PR-Blogger Klaus Eck ergänzt.

Dabei spricht Mario Scheuermann offen über seine Erfahrungen mit dem Internet und den diversen Werkzeugen. Besonderer Schwerpunkt des Interviews liegt dabei auf dem Thema Online-Reputation-Management, mit dem sich Klaus Eck in jüngster Zeit schwerpunktmäßig befasst. Scheuermann, der u.a. die Blogs Drink Tank , Alles Schampus und Planet Bordeaux betreibt, greift mittlerweile auf viele positive und negative Erfahrungen mit den diversen Web-Tools zurück. Neben dem Spaß-Faktor und der Netzaffinität, die beim Ausprobieren und Spielen mit diesen immer neuen Kommunikationsmöglichkeiten vorhanden sein muss, bewertet der Weinexperte auch den seriösen Sinn und Nutzen für seine tägliche Arbeit.

Dabei geht er u.a. auf Twitter , Spock , Wikipedia , Friendfeed und Xing ein. Seine Netzaktivitäten tragen mittlerweile zu einem "monatlich unterschiedlich hohen, aber kontinuierlich leicht wachsenden vierstelligen Betrag zu meinem Einnahmen bei". Außerdem bekommt er mittlerweile andere, höherwertige Aufträge als Printjournalist als früher, da er seinen Ruf als Experte besser nach außen kommunizieren kann. Und sein letztes Buch verkaufte sich nach einer Blog-Rallye sehr erfolgreich.

In meinen Augen ist dies ein sehr interessanter Einblick in die tägliche Arbeit eines der derzeit erfolgreichsten und renommiertesten Weinjournalisten. Es ist interessant, dass ein Journalist, der eben auch für die Printmedien schreibt, in seinem täglichen Leben den Zeitungen abgeschworen hat und nur noch die NZZ auf Papier liest. Der Wandel der journalistischen Arbeit, mehr hin zu den digitalen Werkzeugen, verbunden mit einem spielerischen Ausprobieren und einem permanenten Hinterfragen des "Was bringt mir dies neue Tool?" ist deutlich zu erkennen.

Das ganze Interview steht hier .

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