Bloom: Coole Betten und Hochstühle für Babys – ideal für Hotels geeignet

bloom almaRicky Martins Zwillinge schlummern ebenso wie Angelina Jolies Nachwuchs im stylischen bloom coco. Und Christina Aguileras Kids essen im trendigen bloom fresco loft mit dem Popstar auf Augenhöhe. Mit einem starmäßigen Konzept präsentiert bloom angesagte Baby- und Kindermöbel, die Design und Funktionalität aufregend stilvoll kombinieren. Der Babymöbelhersteller bloom wurde von vier australischen Vätern gegründet. Vier Väter, die sinnvolle Innovation und modernes Design in die Welt der Babymöbel bringen wollten. Diese Produktwelt war bisher von reinem Funktionalismus getrieben. Junge, moderne Eltern wollen jedoch auch gern schicke Babymöbel für ihren Nachwuchs haben. Hotels, die ihren Gästen zeitgemäße Kinderbetten & Co anbieten wollen, bietet sich mit dem Baby-Designmöbel-Label bloom eine bunte Alternative.

bloom alma zusammengeklapptIn dem modernen Klappbett alma von bloom schlafen Babys sowohl zu Hause als auch unterwegs tief und besonders stylisch. Ob in der Stadtwohnung, als Zweitbett bei den Großeltern oder für den Urlaub – das Baby-Designmöbel-Label bloom hat mit alma ein Klappbett entwickelt, das nicht nur praktisch, sondern auch besonders stylisch ist. Das aus strapazierfähigem Birkenholz und Edelstahlelementen gefertigte Klappbett besticht durch seine minimalistische Form und den geringen Platzbedarf. So passt alma zusammengeklappt hinter die Tür oder unter das Elternbett. Dank modernem Design und verschiedenen Farboptionen ist alma ein echter Hingucker in jedem Wohnraum und Hotelzimmer.
Eltern freuen sich über den patentierten, Platz sparenden Klappmechanismus, der sowohl leichtes Verstauen als auch Reisetauglichkeit und bequemen Transport ermöglicht. Die Matratze lässt sich auf zwei Höhen verstellen und erleichtert somit das Herausheben des Babys in den ersten Wochen. Die Montage des Bettchens erfolgt schnell und werkzeuglos. (mehr…)

Maker’s Mark: Der besondere Bourbon mit schottischen Wurzeln

Makers_Mark_2010_01Sanft, mild und würzig rinnt es meine Kehle herunter. Ein eleganter, weicher Whisky ergötzt meine Geschmacksnerven. Kürzlich hatte ich bereits hier über den Bartender-Wettbewerb von Maker’s Mark berichtet. Kurz darauf erhielt ich eine Flasche zum Testen zugesandt. Das war eine sehr leckere Überraschung! Früher hatte ich gerne Bourbon Whiskey, vor allem Jack Daniels, getrunken, mittlerweile greife ich bei Whisky fast nur noch zu Single Malts. Nun also mal wieder ein Bourbon. Doch wie schmeckt der Maker’s Mark? Was macht ihn aus? Und was steckt dahinter? Denn so richtig bekannt ist dieser Bourbon Whisky in Deutschland noch nicht.

Schon die Flasche dieses Kentucky Straight Bourbon Whisky ist unverwechselbar. Eine sehr eigenwillige Flaschenform, robust doch elegant. Ein markantes Etikett trägt den Namen groß und deutlich hinaus, hier ist keine Zurückhaltung gefragt. Und der Flaschenhals ist in leuchtend-rotes Wachs getaucht, so dass eine bereits angebrochene Flasche sofort erkennbar ist. Diese Version des Flaschendesigns ist schon sehr einmalig.
In meinem kleinen Nosing-Glas fällt mir zuerst die rotbraune, warme Farbe des Whiskys auf. Und am Gaumen dann spüre ich dieses angenehme Zusammenspiel des sanften, milden und doch würzigen und leicht süßlichen Whiskys. Sein unverwechselbares Aroma verdankt er einem sehr hohen Maisanteil sowie der Tatsache, dass statt Roggen roter Winterweizen verwendet wird. Dieser verleiht dem Maker’s Mark seinen vollen weichen Geschmack. Anschließend reift er sechs Jahre in Fässern. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2011: So schön sind die Weingüter Österreichs

Jungwinzerinnen Kalender 2011Für die achte Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender haben es wiederum zwölf Weingüter (drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Kärntner Weingut) in den Kalender geschafft, deren Nachwuchs sich kürzlich bei der Gala des Jungwinzerinnen Kalenders im Raiffeisenforum in Wien präsentierte. 3.500 Exemplare dieses Kalenders voll Sex Appeal (Stückpreis 20 Euro) sind ab sofort erhältlich.

Dieser Winzerinnen Kalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische, Wiener und Kärntner Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ (mehr…)

Techniker Krankenkasse empfiehlt Reisen nur mit Organspendeausweis

TKInfografik Organspende EuropaVor einer Reise steht immer auch das Koffer packen. Umsichtige Menschen denken dabei auch an Verletzungen, Krankheiten und nehmen eine kleine Reiseapotheke mit. Doch leider kommt es manchmal noch schlimmer. Ein Unfall, ein Unglück – da hilft dann nicht mal mehr der ADAC Rückflug. Zumindest kann sich der Verunglückte dann noch als Ersatzteillager für Bedürftige anbieten. Darauf weist Stephan Mayer, Sprecher der Techniker Krankenkasse (TK) in München hin: „Wer ins Ausland fährt, sollte seinen Organspendeausweis nicht zu Hause lassen“, empfiehlt er. Denn: In vielen Urlaubsländern gelten bei der Organtransplantation andere Regelungen als in Deutschland.

Beispielsweise besteht in Italien, Portugal, Spanien, Tschechien und Ungarn, die sogenannte Widerspruchsregelung: Wer einer Organspende nicht schriftlich widersprochen hat, könne dort im Todesfall unter Umständen zum Organspender werden. Mayer verdeutlicht: „Die Ärzte im Ausland werden alles versuchen, um den Willen des Verstorben zu erfahren. Im Zweifel, vor allem wenn keine Angehörigen zu erreichen sind, wird eher auf eine Transplantation verzichtet.“ Dennoch, erklärt der TK-Sprecher weiter, sei der sicherste Weg, immer einen ausgefüllten Organspendeausweis dabei zu haben. Wer nach seinem Tod keine Organe spenden will, kann das auch dokumentieren. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK, haben aber vier von fünf Erwachsene in Bayern keinen Organspendeausweis. Und das obwohl jeder zweite Befragte die Widerspruchsregelung ablehnt. (mehr…)

Zwölf Apostelkeller: Die kultige Kneipe in Wien

Zwölf Apostelkeller: Die kultige Kneipe Heurigenlokal östereichische Wiener Küche in WienBei einem meiner Wienbesuche besuchte ich dieses urige Heurigenlokal. Heute fiel mir wieder der Prospekt in die Hand. So ein uriges Lokal muss man einfach kennenlernen. Schade, dass es so etwas nur noch so selten gibt: Der Zwölf Apostelkeller ist wohl eines der ältesten Lokale Wiens. Drei Kellergeschosse in bis zu 18 Metern Tiefe versetzen den Gast in die Zeit von Romanik und Gotik zurück. Hier haben schon diverse Generationen gespeist, gelagert, gehaust. Das Gebäude wurde bereits im Jahr 1339 erwähnt. Das Mauerwerk des Brunnenkellers, mit seinen für die vornehmen Bauten der Romanik charakteristischen Steinquadern, stammt aus den Jahren um 1100. In diesem alten Gemäuer typisch wienerische Küche zu geniessen – das hat etwas ganz Besonderes.

Zwölf Apostelkeller: Die kultige Kneipe Heurigenlokal östereichische Wiener Küche in WienNoch aus der Zeit vor 1500 stammt der größtenteils gotisch gewölbte obere Keller. Nach seiner Zerstörung wurde das Haus 1561 wieder aufgebaut, der Brunnenkeller erhielt eine frühbarocke Wölbung und den Grundstein mit der eingemeißelten Jahreszahl 1561. Die typischen Wiener Spezialitäten, wie etwa das richtige Wiener Schnitzel vom Kalb schmecken hier einfach urig gut – und sind zudem noch preislich günstig. So wird der historische Keller nicht nur zu einem Treffpunkt der Wiener Studenten sondern auch alter Einheimischer und Touristen. (mehr…)

Der Mittagessenretter: Mehr als Basic Cooking mit Sebastian Dickhaut

Hukodi_Mittagskueche_2010_019Welch‘ ein Privileg: Von einem Kochbuchautor bekocht zu werden, der schon über 40 Kochbücher geschrieben hat. In diesen Genuss kann kommen, wer in München wohnt und zumindest einmal an einem Freitag Mittag sich Zeit nehmen kann, zur „Freitagsküche“ zu kommen. Sebastian Dickhaut bastelt an seinen Rezepten und Büchern nicht etwa im Verborgenen. Zusammen mit Partnern hat er im Münchner Stadtteil Giesing ein kleines Küchenstudio mit angeschlossenem Delikatessen-Shop. Ich besuchte Sebastian anlässlich seiner Freitagsküche vor drei Wochen.

Hukodi_Mittagskueche_2010_008Wie sieht denn eigentlich so ein Kochbuchautor aus? Einer zumal, der zu den Küchengöttern gehört. Einer aber, der nicht in den diversen Fernsehkoch-sendungen umherspringt. Nur bei den Blog-Kollegen von De-Lite Fun Cooking war er ein paarmal zu sehen. Doch im Gegensatz zu Schuhbeck, Lafer & Co. sowie diversen Restaurantrettern ist Sebastian Dickhaut noch keine Berühmtheit in Deutschland. Obwohl bestimmt kaum einer soviele Kochbücher geschrieben hat wie er. Die erfolgreiche Kochbuchreihe GU Basic Cooking ist seine Erfindung. Ausserdem hat er sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland das Mittagessen zu retten, es nicht zum simplen Schnellimbiss-Snack verkommen zu lassen. So notiert er für seine Leser werktäglich sein Mittagessen auf seinem Blog Rettet das Mittagessen.

Hukodi_Mittagskueche_2010_010Damit seine Leser auch einen praktischen Nutzen haben, begann er vor einiger Zeit, immer am ersten Freitag eines Monats das Mittagessen auch für ein paar seiner Leser zu kochen. Sein Studioküchen-restaurantshop Hukodi bietet sich dafür idealerweise an. Denn dort in Giesing, wo bis zur letzten Landtagswahl noch die Bayernpartei ihre Zentrale hatte, da köchelt, kreiert, denkt, schreibt Sebastian an seinen kulinarischen Oeuvres. Freitagsküche: das beinhaltet ein 3-Gang-Mittagsmenü samt Weinen, Wasser und Kaffee für 35 Euro und richtet sich an jeden, der schnell genug ist und sich nach Bekanntgabe des nächsten Termins bei Sebastian anmeldet. Was war es diesmal? (mehr…)

Restaurants in München: Milagros: Restaurant bietet regionale Küche aus Mexiko in München

Liebesgrüße aus Mexiko. So oder so ähnlich lautet die Unterzeile des neuen Mexikaners in Münchens Restaurantszene. Das Milagros eröffnet am 1. Oktober 2010 am Viktualienmarkt. Doch so aufwändig wie die Pressemappe gestaltet ist, so schwach ist die bisherige Darstellung im Internet. Eine schöne mexikanische Fliese dient mir jetzt als Untersetzer. Neben der Pressemitteilung liegt mir noch ein Auszug aus der Speisekarte vor. Doch eine Internetseite des Restaurants suche ich genauso vergeblich wie eine schon mal angelegte Facebook-Fanpage oder gar einen Twitter-Account. Und Bilder gibt es auch nirgendwo. Also werde ich bald mal hingehen und Euch über die Wunder berichten, die hier versprochen werden. Doch jetzt schon mal die Fakten für Euch: Das Milagros will ein original mexikanisches Spezialitätenrestaurant in München sein. Mal sehen, ob sich die Jungs von Sausalitos jetzt warm anziehen müssen.

Direkt im Herzen der Stadt, am Viktualienmarkt gelegen, schafft Besitzer Scott Myers ein anspruchsvolles Lokal, das originale mexikanische Gerichte in einer authentischen Atmosphäre serviert. Mit der Unterstützung von drei Köchen aus Mexiko bietet das Milagros ab diesem Herbst in der Frauenstraße 9 wunderbare Kochkunst aus verschiedenen Regionen des Landes. (mehr…)

Sölden: Mit stylischer Hightech auf den Gaislachkogl

Soelden_Gaislachkogelbahn_Sep2010_02Bitte einsteigen! Ab Mitte Dezember sausen Skihasen, Pistensäue und andere Touristen und Einheimische mit modernster Seilbahntechnik und via stylischen Bahnstationen auf den Gaislachkogl bei Sölden. Die Bergbahnen Sölden präsentierten Anfang dieser Woche in der Allianz Arena eine Kabine der neuen Bergbahn. Groß, geräumig, fast luxuriös mit feinen Sitzbankbezügen und Flatscreen für das Informationssystem. Bis zu 35 Personen können in so einer Gondel gleichzeitig hochfahren. Im Sommer ist hier auch genug Platz für Fahrräder. Die Kapazität soll letztlich bei bis zu 2.600 Personen pro Stunde liegen. Der Architekt Johann Obermoser gestaltete drei Seilbahnstationen im Tal, in der Mitte und am Berg, der Seilbahnhersteller Doppelmayr konstruierte eine Kombination aus einer Einseilumlaufbahn und neuartigen 3-S-Bahn, die mit nur wenigen Stützen grosse Entfernungen überwinden kann.

Soelden_Gaislachkogelbahn_Sep2010_07Die Gemeinde Sölden lässt sich das ganze Projekt etwa 38 Millionen Euro kosten. Ziel war es, faszinierende Architektur mit innovativer Technik und viel Komfort für die Skifahrer zu verbinden. Besonders auffällig ist die extravagante Architektur der drei Stationen. Elegant geschwungene Stahlskelette, die von einer transparenten, reißfesten Kunststofffolie umgeben sind, verschaffen ungewöhnlichen Durchblick auf die Struktur und auf das aufwändig konstruierte Innenleben. (mehr…)

Hofmark: Ein erfrischendes Bier aus dem Bayerischen Wald

Hofmark_Bier_04Wiesnzeit ist Bierzeit. Doch leider gibt es in München eigentlich nur ein sehr gutes, richtig leckeres Bier – das von der letzten noch unabhängigen Brauerei. Auch der Rest Deutschlands wird von Biermarken großer Konzerne dominiert. Doch in diversen Orten gibt es kleine unabhängige Brauereien, die richtig leckere, feine Biersorten herstellen. Vor wenigen Tagen erhielt ich zwei Flaschen von so einer interessanten Brauerei: die Hofmark Brauerei aus Loifling nahe Cham im Bayerischen Wald. Ein Pils und ein Weißbier in der Bügelflasche. Diese wollte ich doch gleich gern für Euch verkosten.

Beide Biere präsentieren sich in der traditionellen Bügelflasche. Ohne den Werner-Comic und die Flensburger Brauerei wäre dieser Verschluß wahrscheinlich komplett ausgestorben. Doch dank der 80er und dem Werner-Kult haben einige Brauereien wieder diese Verschlüsse eingeführt. Er soll Brautradition und Charakter unterstreichen, schliesslich ist das ein sehr hochwertiger Flaschenverschluß. Außerdem ist das Bier bis zum „Plopp!“ schön frisch und fest verschlossen. Es ploppt zweimal und ich schenke mir das Pils und das Weißbier ein. Wie schmecken also nun die Hofmark Biere? (mehr…)

Beam Global Deutschland lädt Barkeeper zum Bar Convent Berlin

Zum vierten Mal trifft sich das Who-is-Who der deutschen Barszene in Berlin. Beim Bar Convent Berlin am 4. und 5. Oktober 2010 werden die neuesten Innovationen präsentiert, alte Bekanntschaften gepflegt, neue Kontakte geknüpft und vor allem gezeigt, was sich im aufregenden Spirituosen-Universum getan hat. Deshalb lädt Beam Global Deutschland die deutschen Barkeeper ein, die Neuheiten, Premieren, Tastings und Krönungen seiner grossen Markenwelt zu erleben.

In der Beam Global Spirits Gallery präsentieren sich die Marken Jim Beam, Brugal, Maker’s Mark, Bols, Bols Genever, Vox Vodka, Galliano, Sauza Tequila, Courvoisier und Larios. Premiere feiert Courvoisier Exclusif Cognac, der speziell für Barkeeper in New York entwickelt wurde und als der vielfältigste Cognac der Welt gilt.
Am letzten BCB-Tag gibt es eine echte Krönung: Beam Global Deutschland kürt die Sieger des „Maker’s Mark Mint Julep Derby”, das den Sommer über die Barwelt in Atem gehalten hat. Le Gourmand hat darüber an dieser Stelle schon berichtet. Aus über hundert Einsendungen werden die besten Rezepte prämiert. (mehr…)


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Weinrallye #37: Dorade gegrillt mit 2007 Ansata Blanc von Marc Kreydenweiss

Dorade_ansata_2010_001Weinrallye LogoEin spannendes Thema: Die 37. Folge der Weinrallye ist ausgerufen, Gastgeber ist das Blog BACcantus mit dem Thema “TOUT BLANC”. Das Spezielle dabei: Es sind nur Weißweine aus dem französischen Midi, also dem Languedoc-Roussillon, dem Sud-Ouest, Aquitanien und Armagnac… zugelassen. Mit etwas Glück habe ich einen ganz besonderen Wein ausfindig gemacht: ein 2007er Ansata Blanc von Marc Kreydenweiss. Von diesem Wein gibt es nur 400 Flaschen! Südeuropäische Weine sind gerne etwas kräftiger – also sollte dann auch der Fisch dazu einen starken Geschmack haben. Ich habe mich für eine gegrillte Dorade entschieden.

Dorade_ansata_2010_005Was macht den Wein so einzigartig? 1999 erwarb Marc Kreydenweiss die Domaine des Perrieres in den Costieres de Nimes im Dreieck von Rhone, Provence und Roussillon. Neben den edlen Rebsorten Syrah und Grenache schenkt er seinen über 40 Jahre alten Carignan-Parzellen besondere Aufmerksamkeit. Ihm setzt er ein Denkmal mit seinem „Ka“. Ebenso wie auf seiner elsässischen Heim-Domaine produziert Marc mit den Methoden der Biodynamie. Unlängst konnte er eine winzige Parzelle Chateauneuf du Pape erwerben. Der dort geerntete Wein ist ein Wunder an Frucht und Intensität und bildet damit eine Ausnahme im Kanon von Kreydenweiss‘ Rotweinen. Denn ihm gelingt hier im Süden eine wundervolle Verbindung von Eleganz und Klarheit mit mediterraner Würze und Kraft.
Nach einer Phase sorgfältiger Beobachtung nahm im Jahr 2001 eine neue Cuvée Gestalt an. Für diese Cuvée hat Kreydenweiss eigens besondere Parzellen ausgewählt und ihr den Namen Ansata gegeben. Die Trauben reifen an Weinstöcken, die aus einem Boden vollkommen gerundeter, großer rötlicher Rhonekiesel, „Gress“ genannt, ihre Vitalität ziehen.
Neben dem roten Ansata, der schon 2001 für Begeisterung sorgte, hat er jetzt einen weissen Ansata produziert. Und das ganz Spezielle: von diesem Wein gibt es nur 400 Flaschen! (mehr…)

Der Gourmetkoch für zuhause: Thierry Roussey kocht in Privatküchen

Thierry Roussey Menu Surprise LammkarreeEinmal die Liebste mit einem superleckeren Menü daheim überraschen: das wünschen sich bestimmt viele Männer. Und scheitern an ihrem eigenen Unvermögen in der Küche. Den Geschirrspüler befüllen, den Müll raustragen: das geht noch. Doch schon beim Blick in Kühlschrank und Speisekammer versagt die Kreativität, was denn zusammen ein leckeres Gericht ergeben könnte. Am Herd sind sie dann Totalversager. Wie also kann dennoch das perfekte Candle-Light-Dinner für die Angebetete oder Angetraute in den heimischen vier Wänden hingezaubert werden? Thierry Roussey gibt hierauf eine Antwort. Der Gourmetkoch bringt die Sterneküche in die Wohnung nach Hause.

Nach Wunsch und Bestellung serviert er seinen Kunden exklusive französische Küche mit drei oder vier Gängen in den eigenen vier Wänden. So gelingt dann auch der romantische Abend zu zweit perfekt. „Ihr persönlicher Chefkoch“ – so nennt sich der in München lebende Gourmetkoch Thierry Roussey. Für zwei bis zwölf Personen verwandelt er das heimische Wohnzimmer oder den Geschäftsraum von Firmen in ein Top-Restaurant. Wer sich überraschen lassen will, der wählt das „Menu Surprise“: Einfach die Zutaten aussuchen und dem Chefkoch den Rest überlassen. (mehr…)


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Le Piaf Berlin: Der kleine Spatz an der Schlossallee

Le Piaf Berlin 2009_22Was das Schloss Versailles für Paris war, das war das Schloß Charlottenburg für die preussischen Könige. Doch während Versailles heute noch weit außerhalb von Paris liegt, ist Charlottenburg heute nur noch ein Bezirk von Groß-Berlin – und noch nicht mal der westlichste. Denn das viel schönere Spandau liegt noch westlicher, fein säuberlich mit der Havel als Grenze zu Charlottenburg. Genau an der historischen Zufahrtsstraße zum Schloß, eben der Schloßstrasse, die eigentlich wie bei Monopoly Schlossallee heissen sollte, bringen Claude und Serge im Restaurant Le Piaf den Berlinern und Touristen französische Küche und hin und wieder auch Chansons näher. Doch anders als beim Edelfranzosen.

Le Piaf Berlin 2009_28Seit 14 Jahren singt der Spatz schon in Charlottenburg. Le Piaf – das ist nicht nur eine Reminiszenz an die geniale Edith Piaf – sondern heisst auf Deutsch: Spatz. So klein wie ein Spatz, so schnucklig, gemütlich ist auch das Le Piaf. Vor dem Restaurant liegt ein schöner Vorgarten, in dem es sich auch wunderbar speisen lässt, wenn das Wetter es zulässt. Betritt der Gast das Restaurant, so steht er zuerst in einem kleinen flur-ähnlichen Raum, der mit reinen Holztischen eher Bistro-ähnlich eingerichtet ist. Zur linken hin öffnet sich ein etwas größerer Raum. Hier versprechen die Tischdecken den Restaurantstil, hier ist edel eingedeckt. An den Wänden im Le Piaf hängen alte Film- und Werbeplakate, die Speisekarten sind in alte Plattencover französischer Chansonstars gekleidet. Und die Speisekarte selbst ist kurz, knapp – und typisch französich. Wir sind hier nicht in einem der vielen Edelfranzosen, die ein winziges Etwas auf dem Teller für viel Geld verkaufen. Claude und Serge, der Elsässer und der Südwestfranzose, legen Wert auf eine ehrliche, typische Küche. Der Stil ist unprätentiös und regional. Die Regionen Frankreichs kommen hier zum Tragen mit ihrer traditionellen und rustikal-herzhaften Küche. Und die Portionen sind alles andere als klein.

Aber lassen wir doch das Le Piaf für sich selbst sprechen:

Doch – zum Glück – rennt noch nicht ganz Berlin in das Restaurant. Die Wichtigtuer zeigen sich lieber in den Szenelokalen in Berlins Mitte. Wer gern in Ruhe und unerkannt bzw. unbelässtigt exzellente französische Küche bevorzugt, der ist im Le Piaf hingegen gut aufgehoben. (mehr…)

Münchner Stockwurst: Die Rückkehr einer vergessenen leckeren Münchnerin

Muenchner StockwurstSchaut sie nicht schön aus? Eine perfekte Rundung, eine herrliche Figur. Klein, knackig, heiss – und man kann davon mehrere hintereinander geniessen, ohne dass man es hinterher bereut. Leider war sie in den letzten Jahrzehnten untergetaucht. Sie wurde verdrängt, vergessen, verschwand von den Speisekarten und aus den Metzgerangeboten Münchens. Die Rede ist von der Münchner Stockwurst. Jeder kennt die Weißwurst, München ist ohne Weißwurst fast nicht denkbar. Weißwurst und Weißbier sind ein perfektes Frühstück – äh Brotzeit, etwas süßer Senf und eine Brez’n dazu, der Tag kann beginnen. Doch die Stockwurst? Nur ältere Münchner erinnern sich noch daran, dass es da mal was gab, so bis kurz nach dem letzten Krieg. Slow Food München hat jetzt das alte Rezept wieder ausgegraben und ein paar Metzger zum Probeverwursten gebeten. Gestern nun gab es die erste Verkostung im Pschorr Bräu am Viktualienmarkt.

Slow Food München will also die Stockwurst wieder als traditionelles Schmankerl in der Münchner Gastronomie verankert wissen. In dem Wirt Jürgen Lochbihler vom Wirtshaus Der Pschorr am Viktualienmarktfand das Convivium München (so heißen bei Slow Food die einzelnen Ortsverbände) einen Förderer dieses Projekts, der die Stockwurst auf seine Speisekarte setzen und sie mit wechselnden Beilagen anbieten will. Denn bislang ist sie nur noch „Insidern“, alten Münchnern ein Begriff. Früher war sie fester Bestandteil einer richtigen Münchner Brotzeit. Ich habe die Stockwurst gestern getestet und sage Euch, wie sie am besten schmeckt und was dahintersteckt. (mehr…)


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Restaurants in München: Tramin: Stilvolle Gemütlichkeit mit Witz und Spannung

Restaurant Tramin Muenchen 38Seit einem Jahr hat München einen kleinen Geheimtipp, der (noch?) nicht von den üblichen Restaurantkritikern entdeckt wurde. Im schönen Haidhausen, unweit der Kollegen vom Gastronomie-Report, haben ein paar ambitionierte Köche und Sommeliers ein gastronomisches Kleinod geschaffen. Das kleine Lokal ist eher spartanisch, doch liebevoll dekoriert, an den weissen Wänden hängen vereinzelte Bilder, die nackten Holztische sind nicht unter Tischdecken versteckt, auch die Holzstühle tragen keine Polster. Der Name ist doppeldeutig, auch mich hat er verwirrt: Tramin. Nein, nicht Südtiroler Küche und Weine dominieren hier. Die Rebsorte mit ihrer Charakteristik stand hier Pate. Patron und Sommelier Holger Baier stellt sein Restaurant unter das Motto: „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.“ Dabei stehen Witz, Spaß, Spannung und die Lust am Genuß deutlich im Vordergrund.

Restaurant Tramin Muenchen 04Dafür wollen Holger Baier und seine Partner Dirk Zeilmann, Daniel Schimkowitsch und Florian Wegmann ausschließlich frische und beste Zutaten zu erstklassigen Kreationen verarbeiten. Während sie auf aufwändige Garnituren verzichten, legen sie Wert auf hohe Qualität und verwenden daher überwiegend einheimische Produkte, die keine lange Reise durch verschiedene Länder oder Kontinente hinter sich haben. Die tollen Kreationen sind jeweils einzigartig komponiert und überraschen Auge und Gaumen. Die Gerichte sind nicht verspielt, dafür aber witzig komponiert und teilweise mit sonderbaren Namen versehen, eine wunderbare Komposition aus deutscher, südeuropäischer und asiatischer Küche.

Holger Baier stellte mir im Interview sein Restaurant so vor:

Wir wurden bei unserem Besuch Anfang April 2010 folgendermassen überrascht: (mehr…)

Restaurants in München: Mayers Bar & Restaurant: Wegweisend im Westend

Mayers_Bar_Restaurant_2008_0021Manuel Mayer kann sich Vorreiter rühmen. Er war einer der ersten, die es wagten, im Münchner Westend mit seinem Mayers Bar & Restaurant eine stylische Location zu eröffnen. In München existierte immer schon das eine oder andere Glasscherbenviertel. Doch welcher Bezirk diese nicht gerade rühmliche Bezeichnung trägt, das ändert sich fliessend. Das Münchner Westend, insbesondere die Gegend um die Schwanthalerhöhe, gehörte lange dazu. Doch ebenso wie das Glockenbachviertel schon längst ein Yuppieviertel ist, so wandelt sich langsam die Schwanthalerhöhe. Das alte Messegelände beherbergt mittlerweile hochmoderne Depencancen großer Konzerne und Unternehmensberatungen. Doch das Umfeld ist gastronomisch noch relativ unterversorgt.

Mayers_Bar_Restaurant_2008_0012Manuel Mayer wollte das ändern, er gehört zu den Urgewächsen aus dem Westend. Schon sein Vater war hier Wirt. Der 31jährige Junior eröffnete also daraufhin vor nunmehr zweieinhalb Jahren mit Mayers Bar & Restaurant einen kleinen kulinarischen Geheimtipp. Hier soll sich jeder wohl fühlen können: vom schnellen Business-Lunch über den kleinen Cocktail zwischendurch bis hin zum ausgiebigen Mehrgänge-Menü.

Mayers_Bar_Restaurant_2008_0014In einem Eckhaus in der Gollierstraße präsentiert der Küchenchef abwechslungsreiche Interpretationen der modernen bayerischen, mediterranen und asiatischen Küche. Dabei legt Manuel Mayer Wert auf frische und regionale Produkte. Das Restaurant selbst ist frisch und stylish eingerichtet, die Farben Cremeweiß, Braun und Magenta dominieren dabei vom Logo über die Inneneinrichtung bis hin zu den Blumen. Obwohl das Restaurant selbst nicht groß ist, so sind doch deutlich drei Bereiche voneinander getrennt. Die kommunikative Bar mit ein paar Hockern für den Aperitif, das Restaurant zum dezenten dinieren und die kleine Lounge mit Sofa und Hockern zum chillen nach dem Essen oder einfach nur für den Cocktail. (mehr…)

prizeotel Bremen gewinnt zweiten Platz beim Best Collaboration Award 2010

Prizeotel Nussbaum Rashid ZimmermannDie Budget-Design Hotelmarke prizeotel und der Designer Karim Rashid erhalten als Team den Best Collaboration Award 2010. Der internationale Preis ehrt die besondere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kreativen im Rahmen des Projekts „Creative City Challenge“. Als länder-übergreifendes Projekt fördert es die Kreativwirtschaft in der Nordseeregion.

Das Gesamtkonzept des prizeotels stammt vom Designer Karim Rashid. Die Handschrift des New Yorker Pop-Art-Designers findet sich im gesamten Innenbereich sowie in der Fassadengestaltung des Hotels wieder. Die Jury aus Design-, Marken- und Wirtschaftsexperten würdigten das prizeotel mit dem zweiten Platz. Begründung: Geschäftsziel und Designphilosophie erzielen ein optimales Ergebnis. (mehr…)


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Wein aus Zypern: Lachsforelle mit Petritis

Lachsforelle_Petritis_Zypern_2010_001Schon bei Wein aus Griechenland fragen sich hierzulande viele: Gibt es dort denn anständige Trauben, gute Winzer, akzeptable Kellereien? Ja, gibt es. Einige sogar. Denn Retsina und Imiglikos stehen genausowenig für die griechische Weinkultur wie die Grillplatte Saloniki in der Taverna Kreta um die Ecke. Ich habe schon einige exzellente Tropfen verkosten dürfen, eine Liste der guten griechischen Kellereien findet ihr hier. Doch Wein aus Zypern? Der ist hierzulande komplett unbekannt. Zypriotische Restaurants kenne ich auch keine. Durch Zufall bin ich zu drei exzellenten Weinen gekommen, von denen ich einen heute vorstellen möchte: der Petritis. Dazu gab es bei mir schlicht und einfach eine Lachsforelle in Alufolie. Fisch und Wein – mehr braucht’s nicht.

Wer sich parallel oder vorab einen Überblick über Wein aus Zypern verschaffen möchte, dem empfehle ich den sehr guten und ausführlichen Artikel bei wein-plus.de sowie den Artikel bei Ernesto Paulis „Das Leben geniessen“-Weinblog. Vertreten wird der zypriotische Wein in Deutschland durch Wein aus Zypern. Doch zunächst zur Lachsforelle. (mehr…)


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Restaurants in München: Frank Heppner: Entenbruststreifen mit Gemüse aus dem Wok und Chinon Rouge

Heppner_MetabolicBalance_2010_004Metabolic Balance? Diabolic Balance? Was ist das? Diese Ernährungsmethode ist seit ein paar Jahren auf dem Markt. Dr. med. Wolf Funfack hat diese Stoffwechselkur entwickelt, mit der gesunde Ernährung, gesundes Abnehmen und ein besseres Leben erreicht werden sollen. Metabolic Balance und Genuß – geht das? Gesund und lecker abnehmen und dabei Rücksicht auf den Stoffwechsel nehmen: um dies zu erreichen hat sich Dr. Funfack einen Spitzenkoch zur Hilfe genommen. Frank Heppner führt seit 2008 in München das Restaurant Momo, direkt um die Ecke vom Rocco Forte The Charles Hotel. Aus dem Kochbuch der beiden wollte ich schon lange mal was zubereiten, vor kurzem war es dann soweit: Entenbruststreifen aus dem Wok mit Marktgemüse. Und dazu ein kräftiger Rotwein: ein 2006er Chinon Rouge „Les Allets“ von der Domaine du Raifault.

Momo Heppner Metabolic Balance Sept 2008_011„Kochen Sie mit viel Liebe, essen Sie mit Genuss und verwöhnen Sie Ihren Gaumen – so verweilen Sie direkt im Gourmethimmel, während die überflüssigen Pfunde wie Sahnewölkchen am Himmel vorüberziehen.“ So poetisch drückt Frank Heppner seine Art zu kochen und gleichzeitig den Körper zu entlasten aus. Der Spitzenkoch kombiniert in dem Kochbuch Metabolic Balance Gourmetküche seine „Lean Cuisine“ mit den ganzheitlichen Grundsätzen der Stoffwechsel-Methode. Das Kochbuch soll den Weg zum individuellen Wohlfühlgewicht erleichtern. Mit seinen professionellen Tipps und ästhetischen Farbbildern, die zwar nicht alle, so doch aber viele Gerichte begleiten, sollte das Nachkochen ein Kinderspiel sein – und der Genuß kommt schon beim kochen und bleibt beim Essen. Wie also wird meine Wok-Ente? (mehr…)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (mehr…)


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Wolfsbarsch mit Fenchelpüree, gebratenem Fenchel und Chinon Blanc

Wolfsbarsch_Fenchelpueree_2010_005Lesen bildet. Kochrezepte lesen regt an. Und sie nachkochen und variieren macht Spaß und gibt Freiraum für die Kreativität. Kochen ist für mich eh eine wunderbare kontemplative Tätigkeit. Ähnlich wie beim Golf spielen: der Streß des Tages ist verschwunden, die Lust am ausprobieren, variieren, an den kulinarischen Genüssen entspannt Geist, Seele und den Körper. Kürzlich las ich im Magazin der Süddeutschen etwas anregendes, das ich doch gern ausprobiert habe: Fisch mit Fenchelvariationen.

Beim Fischhändler fiel mir ein leckerer Wolfsbarsch auf. Den wollte ich gern ausprobieren. Fenchel sowie die meisten anderen Zutaten bekomme ich immer frisch auf meinem Bauernmarkt. Zum Fenchel erzählt Christian Jürgens, der Autor des SZ-Magazin Rezeptes und Chefkoch im Althoff Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern: „Der Fenchel ist schon seit dem Altertum als wahre Energiebombe bekannt. Besonders amüsant ist, dass er auch gegen den Teufel und gegen Hexen helfen sollte. Der Fenchel soll die Hexen der Sage nach dazu gezwungen haben, seine zahllosen Blattspitzen zu zählen, ein Unterfangen, das dem Zählen von Wassertropfen im Bodensee gleicht.“ Na, dann gehen wir doch mal auf Hexenjagd: (mehr…)