Le Gourmand Gewinnspiel mit Pacari: 10 Tafeln hochwertige Ecuador-Schokolade zu gewinnen

Flavonoide, Tryptophan und Serotonin in edelster Reinstform: Das verspricht die sehr hochwertige Schokolade aus Ecuador. Pünktlich zu Weihnachten erhielt ich ein Päckchen Schokolade von Pacari. Ich konnte es nicht lassen und probierte gleich die „Raw Chocolate“: das ist eine Tafel mit 100% Cacao. Ohne irgendeinen Zusatz. Purer Cacao in eine 50g Tafel Schokolade gepresst. Genial! Köstlich! Herb! Und: es klebt den Mund zusammen. Es liegt auf der Hand, dass dies keine Schokolade ist, die man mal so eben hintereinander weg aufisst. Die demeter-zertifizierte Pacari-Schokolade ist etwas für absolute Schoko-Fans oder als extrem edle Basis für einen Schokoladenkuchen gedacht. 10 Tafeln dieser Schokolade von Pacari habe ich hier zu verlosen. Ihr müsst nur eine Frage beantworten.

Denn Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Der Edelkakao, der für die Herstellung besonders hochwertiger Sorten verwendet wird, kommt vornehmlich aus Ecuador. Das lateinamerikanische Land ist in diesem Segment der international größte Produzent und deckt etwa 70 Prozent des weltweiten Bedarfs ab. Schokolade fasziniert wie kaum ein anderes Lebens- und Genussmittel, doch nur fünf Prozent aller Kakaobohnen sind Gourmetbohnen. Etwa 60 Prozent davon wachsen in ecuadorianischen Regionen, die den extrem
anspruchsvollen Kakaobäumen durch feuchtwarmes Klima und nährstoffreiche Böden optimale Lebensbedingungen bieten. Die Sorte Arriba, auch Cacao Nacional genannt, gilt als wertvollste Sorte und steht nicht nur bei Genussmenschen, sondern auch bei Köchen hoch im Kurs. (mehr…)

Salzburger Land: Zur Adventszeit Kuscheln in Fuschl und Weihnachtsmärkte am Wolfgangsee

Hotel Schloss Fuschl Dez2012_001
Adventszeit ist Kuschelzeit: Verführerische Düfte nach Weihrauch, Zedernholz, Orangen und Zimt empfangen uns auf den Weihnachtsmärkten. Einen ganz besonderen Reiz übt das Salzburger Land zwischen Fuschlsee und Wolfgangsee aus. Zeit wird’s für einen Abstecher in das Schloss Fuschl Resort & SPA sowie das Weiße Rössl am Wolfgangsee. Zwei Hotels, zwei Legenden, zwei Seen: Jeweils Nachbarn, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_003
Entspannende Stunden am märchenhaften Fuschlsee versprechen die Seeterrasse des Schloss Fuschl Resort & SPA mit ihren luxuriösen Strandkörben und kuscheligen Felldecken, der inspirierende Adventsmarkt im Hotel, die kostbaren Krippen und natürlich der imposante Weihnachtsbaum vor dem Schlossturm.

Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_017
Hotel_Schloss_Fuschl_Dez2012_019
Der Adventsmarkt
Der Adventsmarkt und damit die Adventszeit im Schloss Fuschl wird feierlich
begangen mit der festlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaumes, Turmbläsern und einer winterlichen Modenschau, präsentiert von den Mitarbeitern des Schloss Fuschl höchstpersönlich. Der Adventsmarkt im Schloss Fuschl sowie die Adventausstellung Blumen & Gartendesign in der Remise nebenan gehören zu den Highlights der Weihnachtsmärkte rund um Salzburg. Advent, wo schon Romy Schneider sich wie zu Hause fühlte.

Einen kleinen Einblick in das schöne Hotel gibt das Video meines Hotelzimmers:

(mehr…)

German Delicacy: Der Online-Shop für deutsche Produkte in Asien

German_Delicacy_Gift_Set_with_German_and_European_Organic_Product_003
German_Delicacy_Beer_Giesinger_and_Paulaner_001
Christstollen und Giesinger Bier in Hongkong: Da geht so manchem Deutschen das Herz auf. Vor allem Münchner staunen. Denn selbst in München gibt’s das sehr beliebte Giesinger Bier nicht an jeder Ecke zu kaufen. Ein kleiner Online-Shop mit Sitz in Hongkong macht das Unmögliche möglich: Peter Kieras eröffnete im April 2014  seinen kleinen Webladen German Delicacy . Der pensionierte Lufthansa-Pilot hat sich in seinem zweiten Frühling einen Traum erfüllen wollen: ein deutsches Restaurant in China. Doch daraus wurde (bisher) nichts. Stattdessen hat er eine Marktlücke entdeckt: Deutsche Produkte in Asien, vor allem in China, per Online-Shop zu verkaufen. Ein Start-up mit Potential. Wir finden diese Idee so cool, dass wir Euch diesen Laden gern kurz vorstellen möchten.

German_Delicacy_logo
Deutsche Weihnachtsgeschenke in Asien? So mancher deutsche Expat, der irgendwo in Peking, Shanghai, Hongkong, Changchun, Macau, Singapur oder Bangkok oder in einer der anderen vielen Millionenstädte Asiens arbeitet, wünscht sich, seinen chinesischen Freunden etwas aus seiner deutschen Heimat zu schenken. Doch ist es nicht immer besonders einfach, Lebensmittel via Flugzeug einzuführen. Ein Bayer hilft. Peter Kieras stammt aus Fürstenfeldbruck und liebt nicht nur bayerische, sondern generell typisch deutsche Spezialitäten. Eigentlich wollte er mit seiner Piloten-Rente von der Lufthansa ein Restaurant in China eröffnen. Doch stellte er sehr schnell fest, dass es sehr schwierig sein kann, wenn eine westliche Langnase in China ein Unternehmen gründen möchte.

German_Delicacy_Potato_Sissi_001
Und es gibt vor Ort keine deutschen Kartoffeln. Eine Beratungsfirma riet ihm, er möge doch erstmal einen Wurstladen in Hongkong gründen. Mit dieser Basis und dem dann aufgebauten Wissen könnte er sehr schnell den chinesischen Markt mit einem deutschen Restaurant oder einer eigenen Restaurantkette erobern. Die Idee war geboren. (mehr…)

Hop Hop nach Frankreich: Hop! Air France übernimmt die Kurzstrecke von Air France

Hop! Air France Cognac La Part Des Anges 8_Flight_BOD_FCO_MUC_Sep2014_002
Hop Air France ist die Germanwings der Air France. Was die Lufthansa bereits umsetzt, zieht jetzt auch der französische Wettbewerber durch: die Kurzstrecke wird an eine kleine Tochtergesellschaft ausgelagert. Voraussichtlich ab Anfang April 2015, also ab dem Start der Sommersaison, werden die Flüge aus Deutschland nach Frankreich von der kleinen HOP! bedient.

Air France hatte die kleine Billigtochter gegründet, um im Konkurrenzkampf gegen Billigflieger, Eisenbahnen und Fernbusse mithalten zu können. Dazu wurden die drei Regional-Fluglinien Brit Air, Regional und Airlinair zusammengelegt. HOP! bedient bereits jetzt zahlreiche vor allem innerfranzösische Kurzstrecken, wird allerdings von der Muttergesellschaft Air France-KLM noch deutlich stärker ausgebaut werden müssen.
(mehr…)

Kauft künftiger Konkurrent Kempinski das Atlantic Hotel Hamburg weg?

Hamburg Impressionen 2009_05
Verliert Kempinski drei Hotels an einen künftigen Wettbewerber? Oder gewinnt das deutsch-thailändische Hotelunternehmen einen verlässlichen Partner? Gestern übernahmen die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH sowie die Asklepios Kliniken GmbH das Hotel Atlantic Kempinski. Bisher gehörte das Haus zu Octavian Hotel Holding GmbH, der Immobiliengesellschaft des vor vier Jahren verstorbenen schillernden Unternehmers Dieter Bock. Der Standort Hamburg und die besondere Tradition des Atlantic machen die Akquisition für beide Käufer attraktiv. Eine Schwestergesellschaft des Klinik-Konzerns, die sich im Besitz des Asklepios-Alleingesellschafters Dr. Bernard große Broermann befindet, führt zudem mit der Königsteiner Villa Rothschild Kempinski und mit dem Falkenstein Grand Kempinski zwei weitere 5-Sterne-Superior Häuser. Beide Hotels verfügen über eine international angesehene Küche, so etwa die Villa Rothschild mit zwei Michelin-Sternen. Jetzt stellt sich die Frage: Verliert Kempinski drei Häuser in den attraktiven Märkten Hamburg und Frankfurt?

Hamburg_Maerz_2013_04
Vor allem der Verlust des Atlantic am Standort Hamburg würde Kempinski schwer treffen. Zuletzt hatte die Kempinski-Gruppe 25 Millionen Euro in die Sanierung des Atlantic gesteckt, nachdem das Hotel im Jahr 2009 wegen mangelnder Qualitätsstandards aus dem Marketing-Verband „The Leading Hotels of the World“ ausgeschlossen worden war. Nun wurde das Haus zwar für einen unteren (Morgenpost Hamburg) oder höheren (Abendblatt, Manager Magazin) zweistelligen Millionenbetrag verkauft, doch soll sich nach bisherigen Angaben erstmal nicht viel ändern. Der Vertrag mit Kempinski läuft noch bis 2020. (mehr…)

Restaurants in München: Brenner München: Advent feiern auf Italienisch

Bauli_Panettone_Brenner_Muenchen_Nov_2014_002
Monaco di Baviera: Nördlichste Stadt Italiens – diesen Titel trägt München nicht ganz unberechtigt. So manch edles italienisches Restaurant kann sich schon sehr lange in München halten. Und so manches Restaurant lässt zwar die italienische Lebensart, die Ausrichtung nicht auf den ersten Blick erkennen, ist aber in der Küche stark italienisch geprägt. So ein Restaurant versteckt sich hinter der teuersten Strasse Münchens: Der Brenner Grill in der Maximilianstrasse. Der ideale Ort, um stilgerecht italienisch das erste Adventswochenende einzuläuten.

„Ja wir sind schon über’n Brenner…“ Das Brenner, wie der Münchner nur sagt, ist eigentlich schon von Anfang an ein angesagter Szene-Treffpunkt. In bester Nachbarschaft von Münchner Residenztheater, Bayerischer Staatsoper und dem Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten, doch vornehm zurückgenommen nicht direkt an der Strasse, sondern im Hinterhof. Naja, die moderne Art eines Münchner Hinterhofs, den Maximilianhöfen eben. Reservierung ist also absolut Pflicht. Wobei sich das Brenner in drei verschiedene Bereiche aufteilt, die nur wenig voneinander getrennt sind. Im vorderen Bereich, gleich nach der Eingangstür, ist die Lounge. Hier sitzen die Gäste ungezwungen für einen Drink, für den Aperitif, den Digestif – oder sind auf der Warteliste für einen Tisch im Restaurant. Mittig in diesem Lounge-Bereich ist ein Grill, dort sitzen auch einige Gäste und geniessen Steaks und Loup de Mer direkt vom Holzkohlengrill. Hinter einem kleinen Raumteiler dann das eigentliche Restaurant. Selbstverständlich mit kleinem Empfang, damit die Gäste auch ihren richtigen Tisch zugewiesen bekommen. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2015: Köstlich-knackig-sexy Verführung zu Österreichs Wein

Jungwinzerinnenkalender 2015 Cover
Junges Österreich, köstliches Österreich: Wein, Weib und sicherlich auch der Gesang so manch‘ schöner Sirenen erscheinen, erklingen in unserer Phantasie: Der Jungwinzerinnen Kalender 2015 ist wieder erhältlich. Österreichs Töchter, insbesondere die schönen Winzertöchter und Angestellten der Weingüter, verführen uns in wunderschönen Dessous und einem sexy, erotisch-frivolen Lächeln zu den guten Tropfen, die die Alpenrepublik zu bieten hat. In die nunmehr zwölfte Auflage des Jungwinzerinnen Kalender haben es wiederum zwölf Weingüter geschafft. Diesmal kommen drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und auch ein Wiener Weingut ist dabei.

Jungwinzerinnenkalender 2015 Oktober

„Dieser Winzerkalender“, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen. Er möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Heuer werden wieder ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders aufgelegt und sind bereits erhältlich. (mehr…)

LMIV: Neue Allergeninformationen für die Gastronomie ab 13.12.2014

Rewe frei von... #3
Allergien: Krankheit, Übel, Last. Nervenaufreibend, gesundheitsgefährdend, tödlich. Eine Strafe Gottes? Ein Umweltrisiko? Eine Zivilisationskrankheit? Wer von einer Allergie betroffen ist, wird wohl zu fast jedem dieser Punkte JA sagen. Mich selbst traf es während des Studiums. Eines Tages, zum Frühlingsanfang und mitten im Klausurstress, war mein Körper über und über mit juckenden Pusteln übersät. Der Hausarzt schickte mich zum Hautarzt, dieser machte einen Allergietest und stellte fest, dass ich an einer Frühblüher-Allergie leide. Aha. Neuerdings, dachte ich mir. Bisher war ich gegen nichts allergisch. Und auf einmal gegen Pollen von Birke, Hasel und Erle. Seitdem „freue“ ich mich auf jedes Frühjahr mit leicht tränenden, geschwollenen Augen und einer dicken, triefenden Nase. Doch damit nicht genug. Ich lernte, dass es Kreuzallergien gibt. Und diese sind bei Frühblühern die Karotten und Sojasprossen. Dies erklärte mir, warum ich plötzlich bei rohen Möhren ein Jucken im Rachen verspürte. Seitdem esse ich nur noch zubereitete Karotten: also mariniert, gekocht, gebraten. Die Möhre mal eben roh in den Mund gesteckt, wie ich es als Kind geliebt habe: vorbei. Auf einen anaphylaktischen Schock habe ich keine Lust. Doch viele andere, die von zig anderen Allergien betroffen sind und wesentlich stärker als ich darunter leiden, müssen mit dieser Gefahr leben. Was essen sie? Was ist in den Lebensmitteln drin, die wir kaufen? Warum steht nicht immer alles klar gekennzeichnet auf dem Essen drauf, was an Produkten alles verarbeitet wurde. Jetzt verspricht der Gesetzgeber Besserung mit dem vorgelegten Entwurf einer Verordnung zur Allergenkennzeichnung bei unverpackten Lebensmitteln.

Bei vielen fertig abgepackten Produkten in den Supermärkten stehen die meisten und wichtigsten Inhaltsangaben ja mittlerweile glücklicherweise drauf. Doch schon im Restaurant wird es schwierig. Nicht immer weiss der Kellner, was alles im Essen ist. Und an fast jeder Suppe sind Zwiebeln und Lauch als Mirepoix, Wurzelgemüse oder auch Suppengrün dabei. Viele Gerichte werden noch mit etwas Zitrone oder Zitronenabrieb verfeinert, um einen Schuss Säure zu gewinnen. Ich kenne das permanente Aufpassen auf Allergie-auslösende Lebensmittel. Zumal auch eine ganz besondere Mitesserin in diesem Haushalt gleich auf soviel verschiedene Lebensmittel allergisch reagiert, dass das Kochen zu einer regelmässigen Denksportaufgabe wird. Für die gute Küche so wichtige Produkte wie Zwiebeln, Knoblauch und alle anderen Laucharten, jegliche Zitrusfrüchte, Nüsse, Kohlsorten etc. wollen umgangen sein.
Was also verspricht uns die neue Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV)? Und was müssen Gastronomen nun tun? (mehr…)

Grönland: Eiskalte Geschichten aus dem Norden Europas

Hurtigruten_Norwegen_Johanna_Stoeckl_2014_016
Spektakuläre Eisberg-Geschichten. Während andere im Sommer in die Wärme, in den Süden reisen, reist sie in den Norden – und landet in der Wärme Grönlands. Sie erlebt tosende Gletscher-Abbrüche, wandert durch Grönland und steht halbnackt im Eiswasser. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war sie bereits in Norwegen. Sie war im Bett von Marc Girardelli. Sie liebt das kalte Nordlicht. Von der Journalistin zur Bloggerin und zurück. Sie schreibt offline in der Münchner tz sowie jetzt auch offline nicht nur hier sondern auch in ihrem eigenen Blog: Die Rede ist von Johanna Stöckl.

Unser Lesetipp: Ihr Live-Tagebuch ihrer zweiwöchigen Grönland-Reise ist einfach atemberaubend. Toll geschrieben. Wahnsinnig schöne Bilder. Einfach schön. (mehr…)

Online-Journalismus: Die Do’s and Don’ts des Reisebloggens…

Online-Journalismus  Suedafrika Dez 2007 01 Jacis Lodge 1009
Sieben Jahre Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin. Genauer gesagt: ein halbes Jahr mehr. Bisher haben wir uns damit zurück gehalten, Artikel über das Bloggen zu schreiben. Wir fragten uns häufig, ob diese Nabelschau Euch, unsere Leser, eigentlich wirklich interessiert? Auf der anderen Seite sind es genau die „Wie blogge ich richtig“-Artikel, die bei anderen Blogs erscheinen, die die die meisten Klickzahlen und Kommentare erhalten. Weil Blogger andere Blogger kommentieren? Weil alles unter Seinesgleichen bleibt? Tritt der Sinn eines Reiseblogs, eines Online-Magazins über Reisen, nicht in den Hintergrund? In der GEO Saison habe ich bisher auch noch keinen Artikel von Wolf Schneider über guten Journalismus gelesen. Wobei ich sowohl die GEO Saison als auch Wolf Schneider sehr gern lese. Gut gebrüllt, Löwe! Doch mit unseren sieben, ja: bald schon acht Jahren Erfahrung am Reisebloggen, am Foodbloggen, am Kochbloggen dachten wir, dass es an der Zeit ist, Euch über unsere Arbeit, unsere Berufung zu berichten. Was macht das Bloggen aus? Was ist das Interessante am Online-Journalismus? Was sind die Do’s and Don’ts eines Reisebloggers? Manches davon gilt für das Bloggen im Allgemeinen, manches für den Journalismus im Allgemeinen. Bei anderen Punkten bin ich mir ziemlich sicher, dass Ihr oder andere Kollegen ganz anders darüber denken. Wir möchten Euch nur ein paar Anhaltspunkte und Erfahrungswerte unserer Arbeit der letzten acht Jahre wissen lassen und Neueinsteigern ein paar Tipps und Anregungen mitgeben, bevor sie in das Blogabenteuer einsteigen. Und zur Bereicherung der drögen Materie gibt es ein paar wunderschöne Fotos von mir.

Online-Journalismus Suedafrika Dez 2007 01 Jacis Lodge 0906

Blick über den Tellerrand: Die Do’s and Don’ts des Bloggens

Online-Journalismus: Schaffe Mehrwert – schaffe Stammleser!

Dies ist eigentlich so klar wie Kloßbrühe: Biete Deinen Lesern wertvollen, inhaltsreichen Lesestoff. Erzähle von faszinierenden Destinationen, außergewöhnlichen Hotels, faszinierenden Restaurants, teile mit Deinen Lesern Deine eigenen qualitativ hochwertigen Kochrezepte und erzähle von spannenden, packenden Geschichten, die Deinen Leser mitnehmen. Dann kommen die Leser auch wieder und werden zu Stammlesern. Ein Dozent der US-Hoteluni Cornell hat mir im Rahmen eines Hotelmarketing-Seminars mal gesagt: „Make your clients apostels!“ Reiseblogs, Foodblogs und alle anderen Blogs wachsen exponentiell. Die tägliche Kneipe, in der Du Dein Bier trinkst, Dein tägliches Mittagessen isst, interessieren keinen. Es sei denn, Du bist (verhinderter?) Sternekoch und lässt Deinen Lesern das Wasser im Mund zusammenfliessen.

Online-Journalismus Tafeln im Weinviertel Weingut Norbert Bauer Juni_2013_167
Das tägliche Essen will auch keiner bei Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram sehen. Frage Dich also jeden Tag selbst, was Du an Wertvollem, an Interessantem mitzuteilen hast und lass es dann Deine Leserschaft wissen.
Du warst in einer tollen Destination, bei einem genialen Koch, hast den absoluten kreativen Einfall selbst gehabt, wie Du etwas kochst – hast dann aber keine eigenen Fotos gemacht, keinen Film gedreht, keine Notizen? Dann hast Du Deine Hausaufgaben nicht gemacht. Mach uns nicht den Mund wässrig mit reinem Text. So wie etwa diese Bleiwüste hier – Reiseblogs, Foodblogs, Kochblogs leben von Bildern. Deine Erfahrungen sind es wert mit anderen geteilt zu werden, also tu es! (mehr…)