Signe Reisch: Die Grande Dame des Rasmushof Kitzbühel

Rasmushof Kitzbuehel Signe Reisch Foto Johanna Stoeckl
Die Heroen der Streif schwingen vor ihrer Haustür ab. Die Zieleinfahrt des wohl berühmtesten Skirennens der Welt gehört zu ihrem Traditionshotel, dem Rasmushof in Kitzbühel. Urgroßvater Franz Reisch hat vor 120 Jahren mit ein Paar Skiern, die er aus Norwegen importiert hat, den Wintertourismus in Kitzbühel begründet. Signe Reisch ist am Fuße des Hahnenkamm aufgewachsen und somit wie sie selbst sagt „ein Kind der Streif.“ Die Vollbluttouristikerin führt aber nicht nur ihr Traditionshaus Rasmushof mit sehr viel Liebe, sondern steht als Präsidentin auch dem Tourismusverband Kitzbühel vor. Johanna Stöckl porträtiert die Grande Dame der österreichischen Hotellerie für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin.

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Kitzbuehel_1_Rasmushof_Apr_2011_025Kurz vor dem Jahreshöhepunkt in Kitzbühel geht es im Rasmushof mittags wie abends sehr gesellig zu. Die ersten Promis sind schon da. Firmenbosse haben zu Events geladen. Man spricht über Wirtschaft und Business. Am Stammtisch nebenan wird viel gelacht. Kitz-Urgesteine spielen dort mit Hotelchefin Signe Reisch Karten. In der Hotelbar plaudern sich die Moderatoren des ORF warm. Ein paar Männer vom Pistenkommando tauschen sich über den Zustand der Streif aus. Skilehrer schließen Wetten ab. Wer wird die Streif gewinnen? Jansrud oder Reichelt? (mehr …)

Hurtigruten: Norwegen – das schmeckt mir!

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Die schönste Seereise der Welt: Dies gönnt sich laut Katalog wer auf einem Hurtigrutenschiff einen Trip von Bergen nach Kirkenes und retour bucht. Während man in den Wintermonaten unter dem Programm „Hunting the Light“ auf die Jagd nach dem Nordlicht geht, können Passagiere ab Mitte April in „The Arctic Awakening“ von der Sonne, die nicht mehr untergeht, gar nicht genug bekommen. Früher wurde über die Schiffe die Post entlang der Fjordküste Norwegens zugestellt. Heute transportiert die Hurtigruten Linie vor allem Passagiere und Fracht. Johanna Stöckl kommt gerade von ihren zweiten Reise auf einem Hurtigruten-Schiff zurück und hat für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin einen Kulinarik-Bericht an Land gezogen.

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Man hätte mich vor Antritt meiner ersten Hurtigruten-Reise vorwarnen sollen. Dieser Trip macht süchtig. Wer die Fjordküste Norwegens einmal auf einem Hurtigrutenschiff entlang geschippert ist, möchte es am liebsten immer wieder tun. Auch ich bin Wiederholungstäter und war bereits zum zweiten Mal mit Hurtigruten unterwegs. Dieses Mal mit der MS Norkapp. (mehr …)

Im Bett meines Idols: Wie ich im Zimmer von Marc Girardelli gelandet bin

Marc Girardelli Das Central Soelden Wein am Berg Johanna Stoeckl P1060984
Im Bett einer Sportikone: Das war neben kulinarischen Highlights der persönliche Höhepunkt von Johanna Stöckl. Die Sportjournalistin und Gast-Autorin von Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat auf einer Pressereise Außergewöhnliches erlebt. In mehrfacher Hinsicht. Eigentlich trat sie die Reise nach Sölden an, um an der Veranstaltung „Wein am Berg“ teilzunehmen.

Marc Girardelli Das Central Soelden Wein am Berg Johanna Stoeckl HoehenweindegustationAnfang April 2013 erhalte ich eine Einladung ins Hotel Central in Sölden. Zu einer Veranstaltung, deren Titel „Wein am Berg“ mich in mehrfacher Hinsicht anspricht. Gehört hatte ich bereits mehrmals davon. Ich studiere das Programm. Holla, da wär‘ mächtig was geboten. Guten Wein mag ich. Feines Essen auch. Berge sowieso. Skifahren liebe ich, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch – nach einem schweren Skiunfall – auf Krücken gehe. In einem luxuriösen Hotel residiere ich ab und zu auch ganz gern. Es muss ja nicht immer eine Hütte sein… (mehr …)

Lido Palace Luxury Spa Hotel: Ein Stern, der seinen Namen kennt

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Das Lido Palace Luxury Spa Hotel sorgt für eine neue Dimension in der Hotellerie der Provinz Trient. Nach umfangreicher Sanierung öffnete das Fünf-Sterne-Refugium im Sommer 2011 wieder seine Tore. Damit erhielt Riva del Garda nach über 111 Jahren sein berühmtes Luxushotel zurück. Für kulinarische Hochgenüsse sorgt Chefkoch Giuseppe Sestito (51). Von 1992 bis 1995 war er als Küchenchef im Fünf-Sterne Hyde Park Hotel London für das kulinarische Konzept von drei Restaurants verantwortlich. Von 2001 bis 2010 begeisterte er Feinschmecker im Fünf-Sterne-Hotel Splendid Royal in Rom, wo er für seine herausragende Küche einen Michelin-Stern erhielt.

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Johanna Stöckl interviewte Giuseppe Sestito für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin.

Herr Sestito, wie ist das erste Jahr am Gardasee gelaufen?

Ich bin zufrieden. Zehn Monate nach der Eröffnung hat sich alles ganz gut eingespielt. Ich würde mal sagen, die Basis stimmt.

Bevor es Sie ins Lido Palace Luxury Spa Hotel nach Riva zog, arbeiteten Sie als Küchenchef namhafter Hotels in Metropolen wie Rom oder London. Welche Unterschiede ergeben sich?

Ein großer Unterschied ist sicherlich das Niveau. In den Großstädten ist über die starke Konkurrenz der Level in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie automatisch hoch. Hier am Gardasee gibt es zwar einige schöne Hotels, wird in den Restaurants auch sicherlich gut gekocht, aber neben dem Lido Palace gibt es kein weiteres Fünf-Sterne Deluxe Hotel. Auch fehlt in der Region ein Sternerestaurant. In den Metropolen sind die Kunden hauptsächlich gut situierte Geschäftsleute oder Kurzurlauber, die sich drei, vier schöne Tage gönnen. Hier am Gardasee, einer reinen Urlaubsregion, ist die Gästestruktur anders. Allerdings ist – ein sicherlich für uns positiver – Unterschied auch, dass man im Urlaub mehr Zeit zum Genießen hat. Das Lido Palace Luxury Spa Hotel gehört zu den „Leading Hotels of the World“. Unsere Aufgabe ist es nun, auf uns aufmerksam zu machen und den Gästen zu beweisen, dass man am Gardasee neuerdings Luxusurlaub machen und auf höchstem Niveau genießen kann. (mehr …)