FC Bayern München: Tourismusregion Istrien ist neuer Partner

Zwei starke und bekannte Marken wollen gemeinsam wachsen: Der FC Bayern München hat sich als strategischen Partner die kroatische Tourismusregion Istrien ins Boot geholt. Der Fußballclub aus der bayerischen Landeshauptstadt erhofft sich davon noch mehr Bekanntheit durch das sympathische und genussreiche Land am Mittelmeer. Der Verein freut sich auf perfekte Trainingsplätze in mediterraner Landschaft, die Spieler träumen bereits von Wein, Weib und Gesang mit Trüffeln, Wein, Olivenöl aus Istrien. Vor dem Fußballspiel FC Bayern – FSV Mainz 05 am vergangenen Sonntag stellte  Denis Ivošević, der Direktor des Tourismusverbandes in Istrien, die neue Partnerschaft vor.

“Deutschland ist unser wichtigster Markt und innerhalb dieses Marktes hat Bayern den größten Anteil. Auf der anderen Seite ist Istrien eine Tourismusdestination, die sich dynamisch verändert und schnell ihre Qualität erhöht”, führte Denis Ivošević gegenüber Vertretern der Presse in der Allianz Arena aus.

Der FC Bayern München trifft nicht auf einen unerfahrenen Partner, die Kroaten haben bereits mehrere strategische Partnerschaften. So will nicht nur der FC Bayern von der Halbinsel in der Adria profitieren, sondern bereits BMW, Cube, Bosch, Turkish Airlines, Hering Berlin sowie Mastercard.

Zusammen mit diesen Partnern will Istrien mehrere Zielgruppen noch besser erschliessen. Mit Mastercard und Turkish Airlines wird das Lifestyle-Segment erschlossen, mit BMW, Cube Bikes und Bosch wird Istrien als „Bike-Destination“ vermarktet, egal ob motorisiert oder per Muskelkraft – und auch die Cabrio- und Elektroauto-Fahrer. Bosch hat in Istrien 40 Aufladestationen für eBikes und 17 Charger für Elektroautos aufgestellt. Und Hering Berlin ist ein profilierter Partner für das Istria Gourmet Festival.

Und warum jetzt der FC Bayern München? Der Verein ist mit über 290.000 Mitgliedern der größte Sportverein der Welt, außerdem gibt es über 340.000 Fanclub-Mitglieder. FC Bayern ist eine weltweit starke Marke. Wenn die Bayern in Istrien trainieren, dann werden höchstwahrscheinlich auch ein paar Bayern-Fans vor Ort einkehren und die Schönheit der Halbinsel erkunden.

Istriens Schönheit ist vielfach ausgezeichnet. Von 2010 bis 2018 ist Istrien beim ADAC als „favourite holiday region for German car drivers“ ausgezeichnet. Und der Gourmetguide für Olivenöl Flos Olei zeichnet Istrien seit 2016 bis 2019 als die „Worlds Best Olive Oil Region“ aus.

Istrien möchte den Gourmet Tourismus ankurbeln. Mit über 800 Restaurants und Konobas, mit Kochkursen und Weintourismus, mit sieben Weinstraßen und über 140 Winzern sowie etwa 600 Sommeliers zieht Istrien derzeit etwa 235.000 Weinbesucher pro Jahr an.

Außerdem punktet die Region mit Trüffeltourismus. Istrien ist weltweit die einzige Region die sowohl weiße Trüffel – die sonst vor allem im italienischen Alba wachsen – und schwarze Trüffel – die vor allem aus dem französischen Perigord stammen – bieten kann. In Istrien werden von etwa 2.500 Trüffeljägern und 160 Trüffelsommeliers pro Jahr etwa 10 Tonnen Trüffelpilze gefunden. 1999 wurde hier der größte weiße Trüffel der Welt gefunden.

Das alles sind also schon alleine viele Gründe nach Istrien zu reisen. Und das werden auch die Spieler des FC Bayern erkennen. Nachdem sie in den letzten drei Jahren schon die großartigen Vorzüge des Trentino kennenlernen konnten – und mit Sicherheit einige Flaschen vom TrentoDOC dabei vernichtet haben – können sie jetzt also Wein, Olivenöl, Trüffel und die vielen anderen Vorzüge in Istrien geniessen.

Achja, Fußball wurde am Sonntag auch noch gespielt. Es war eine ganz knappe Kiste. Der FSV Mainz 05 hätte zu jedem Zeitpunkt das Spiel drehen können. Also dann, wenn die Mainzer ihre Offensive dabei gehabt hätten und den Willen, etwas mehr vom Spiel zu haben. Hatten sie aber nicht. Oder anders ausgedrückt – Ironie off: Der FSV Mainz 05 wurde mit 6:0 (3:0) vom Platz gefegt. Der individuelle Klassenunterschied zwischen den verschiedenen Spielern war sehr deutlich. Der FC Bayern, derzeit punktgleich mit BVB Dortmund, baut in den letzten drei Spieltagen extrem sein Torverhältnis aus. Der Ball zirkulierte hauptsächlich zwischen den Bayern-Spielern. Ein Zeichen, dass die Mainzer noch im Karneval oder schon in der Fastenzeit/Ramadan oder bereits in den Osterferien waren.

Nur das wundert einen ja eh nicht mehr. Doch frage ich mich schon, wie viel besser die Spieler des FC Bayern München denn noch spielen werden, wenn sie erstmal mit den Genüssen Istriens gestärkt sind. Und die jetzige Partnerschaft ist erst der Anfang. Istrien ist jetzt „lediglich“ strategischer Partner, der FC Bayern hat mehrere Partnerschaftsmodelle. Nach Aussagen von Tourismusdirektor Denis Ivošević wollen die Kroaten das Partnerschaft intensivieren und so auch auf den Banden im Stadion stehen. Nun denn, Glück auf!

Riviera Maya: Luxeriöses Genuss-Triple im Dschungel Mexikos

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Man nehme ein Grand Hotel mit Butler-Service und exklusivem All-Inklusiv-Konzept, einen Golfplatz mit Dschungel-Optik und Maya-Relikten und verpacke das Ganze mit Postkarten-Idylle in karibischen Farben. Bienvenida im Iberostar Hotel Grand Paraiso mit Golf satt an der Riviera Maya!

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Riviera Maya: Die mexikanische Karibik

…..nennt man jene 200 Kilometer lange Küstenlinie, die sich endlang des türkisblauen Ozeans, gesäumt von glitzernden weißen Sandstränden im Südosten der Provinz Quintana Roo endlang zieht. Was Yukatan und die Riviera Maya auch für den Golfer so einmalig macht sind einerseits die tropischen Dschungelgebiete, die sich wie eine Wand zum Meer hin erheben, andererseits karibisches Flair, Puderzuckerstrände, Maya-Kulturstätten und Golfplätze, die sich wegen ihres Charmes in die Reihe der Weltbesten einordnen lassen. Schon im 15. Jahrhundert sollen hier die Mayas ein Golf ähnliches Spiel mit Stock und Kautschukball betrieben haben, das sie „Pelota“ nannten. Heute sind es etwa 20 Anlagen, die man bei einer Durchschnittstemperatur von 27°C nahezu während des gesamten Jahres bespielen kann.

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Riviera Maya: Golf & Kultur & karibisches Meer

Auf der Fahrt vom Flughafen in Cancun nach Playa del Carmen reihen sich die 5-Sterne Hotelresorts wie Perlen aneinander. Man sieht sie zwar nicht, erkennt sie aber an den übergrossen Einfahrtstoren und auffallend designten Hinweis-Schildern. Vier der bekanntesten Golfplätze liegen hier versteckt – die meisten sind in Hotelresorts inkludiert. So zum Beispiel das Iberostarhotel Grand Paraiso mit seinem 18-Loch Platz, dem Stararchitekt P.B. Dye seine charakteristische Handschrift mit tiefen Bunkern, Doglegs und weiteren „Hazards“ aufgedrückt hat. Groteske Formen inmitten des tropischen Dschungels erinnern ein wenig an Linksgolf, wenngleich die Vegetation hier üppiger als in Schottland ist – wie auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Gerne lauscht man dabei dem Gesang der tropischen Vögel und vielleicht trifft man ja auch auf einen verschlafenen Leguan, der hier mehr Ruhe findet als am Strand. Wer hier spielt hat auch die Qual der Wahl bei der Logie.

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Riviera Maya: Von Familienhotels bis zu Adult only-Refugien

Insgesamt buhlen hier fünf Iberostar-Kategorien auf einem Areal um die Gäste. Alle in unterschiedlichem Ambiente – zwischen spanischer und typisch karibischer Architektur und mit dem 5-Sterne plus Grand Hotel Paraiso aus der „Grand Collection“ als absoluten Hotspot. Als „Adults only“ geführtes Luxushotel in Bestlage mit eigenem Strand, Butlerservice und gastronomischen Spitzen in den vier Restaurants bietet es nicht nur Golfern auf dem Hotel eigenen 18-Loch-Platz ein exklusives Urlaubserlebnis. Diese schätzen besonders den unkomplizierten Service nach dem Spiel mit 5-Sterne Büfett und Snack Bar am Pool oder Grill am Strand nach dem Motto „as you please“. Der 24 Stunden Room-Service für „Nesthocker“ ist natürlich hier obligat. Bei der Einrichtung hat sich der Architekt vom griechisch-römischen Stil leiten lassen, den er geschickt mit modernen Elementen kombinierte. Interessant für den abgeschlagenen Golfgast ist auch das 10.000qm grosse Spa mit allen erdenklichen Behandlungs-Offerten und Fitnesseinrichtungen. Verschiedene Pools mit Cabanas und natürlich der schneeweisse Strand mit Exklusiv-Lounge toppen das Ganze noch.

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Riviera Maya: Golfplätze von Jack Nicklaus, Nick Price und Greg Norman

Dschungelgolf bieten außerdem noch die 18 Löcher des Grupo Mayangolfplatz Riviera Maya von Jack Nicklaus in direkter Nachbarschaft zum Iberostar , während der 18-Loch „El Manglar“ Golf-Course mit dem Motto „don´t miss your 18 chances to hit a hole in one“ wirbt. Aber das wird schwierig, denn das Jack Nicklaus-Design ist nicht nur gespickt mit strahlend weißen und übergroßen Bunkern sondern führt das Spiel auch über 10 Seen, wobei wirklich jeder Schläger zum Einsatz kommt. Ein „Hole in One“ wird aber dann auch mit einer Urkunde belohnt. Besonders stolz sind die Mexikaner aber auf den neuesten Greg Norman Platz „El Camaléon Mayacoba“. Nicht nur wegen des Designs mit Lagunen, Felshöhlen und Bunkerlandschaften. Auch wegen seines besonderen Naturschutzprogrammes, das ihm schon bald die ersten Auszeichnungen einbrachten. Und schließlich, weil die amerikanische PGA-Tour dort halt machte – mit den besten Spielern der Welt. Das macht ihn natürlich auch hochpreisig, zumal die dazu gehörenden Hotels in „Mayacoba“ ihren guten Namen dazu beitragen: Fairmont, Banyantree und Rosewood.

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Riviera Maya: Dolce Vita und Abenteuer pur in Playa del Carmen

Südlich der Stadt Playa del Carmen hat Golf-Legende Nick Price Hand angelegt und einen wunderschönen Dschungelplatz kreiert, den Grand Coral Golfplatz, dessen 18 Löcher nicht weniger als acht Seen und 71 Bunker aufweisen. Hier liegt mit knapp sieben Kilometer Länge auch der schwerste unter den Urlaubsplätzen hier, genannt Playacar Golfplatz. Designer Robert von Hagge hat die 18 Löcher gespickt mit Seen in üppiger Vegetation, wo hoher Ballverlust schon vorprogrammiert zu sein scheint. Dennoch – nur ein Katzensprung ist es von dort nach Playa del Carmen, wo das pure „Dolce Vita“ mit einer Endlos-Kneipenszene, schrillen Boutiquen und Party-Stränden lockt. Aber auch zur altertümlichen Festung Tulúm, die ebenso wie die Tempelanlagen von Chichén Itzá zum UNESCO-Weltkulturerbe der UNESCO zählen. In der einzigen Maya-Stadt direkt am Meer liegen die Jahrtausende alten Ausgrabungen wie der Freskentempel und Tempel des herabsteigenden Gottes. Eine kleine Badebucht mit türkisfarbigem Meer bringt Erfrischung bei der Sightseeing-Tour. Diesen kulturellen Höhepunkt kann nur noch ein Erlebnis toppen – ein Tag im Xcaret Freizeitpark mit hunderten Attraktionen: Von unterirdischen Flüssen mit Höhlen und Grotten durch die man schwimmt, mit Delfinen oder Haien schwimmen, Tauchunterricht nehmen, das Korallenaquarium besuchen oder den Teich mit den Riesenschildkröten beobachten. Auf Hängebrücken durch botanische Gärten wandern und authentisch-mexikanische Folklore-Shows beobachten.

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Bei Sonnenuntergang verwandelt sich der Park dann in eine spektakuläre Bühne mit mehr als 300 Schauspielern – für die Show „Xcaret México Espectacular“. Mit Tanz, Licht und Ton wird man durch die Geschichte Mexikos geführt mit Inszenierungen geschichtlicher Ereignisse der Mayas, zu Ehren der Göttin Ixchel oder dem Festival de Vida y Muerte, bei dem der Verstorbenen gedacht wird – eine der typisch mexikanischen Traditionen schlechthin. Bienvenido in Mexico pur!

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Service:

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Salzburger Land: Golf goes Concert

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Salzburg im Jubiläumsjahr 2016. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Dieser Anlass beschert den Golfern ein echtes Zuckerl, das da heisst „Golf goes Concert“.

Was schon längst fällig war hat der Präsident der Salzburger Kulturvereinigung und Club-Präsident des Leading Golf-Courses Gut Altentann Hans Schinwald zusammen mit der künstlerischen Leiterin Elisabeth Fuchs in ein drei-tägiges Programm eingetütet, das im Mai dieses Jahres Premiere hatte: Golf goes Concert. (mehr …)

Schneegolf in St. Moritz: Zwischen Innovation und Nostalgie

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Schneegolf Logo St. Moritz
St. Moritz im Januar. „Es ist angerichtet“, heisst es im Schweizer Nobelort, in dem sich Anfang des Jahres der Jetset gleich zu mehreren Veranstaltungs-Highlights trifft. Aber nicht nur dieses Klientel bevölkert das Engadiner Tal zu dieser Zeit. Auch Herr und Frau „Normalo“ will ein wenig mitnaschen am Remmidemmi rund um das Jubiläumsjahr „150 Jahre Wintertourismus“, der ja hier aus der Taufe gehoben wurde. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin schwingt Co-Autorin Elsa-Maria Honecker den Schläger beim Schneegolf.

Gleich drei Superevents buhlen in St. Moritz fast gleichzeitig um den internationalen Geldadel und jene, die sich schnorrerisch an diese hängt: Der Snow Polo World Cup als ein „Must“ für die Schönen und Reichen, das Food-Festival als Bühne für die weltweiten Kulinarik-Trends von morgen und letztendlich das traditionelle Schneegolfen, das in diesem Jahr schon zum 38. Mal in Surlej bei Silvaplana stattfand – für die Hartgesottenen. Graubünden, die Heimat von Gian und Giachen, bietet wirklich für jeden etwas. (mehr …)

Bad Reichenhall: Mit der ältesten Seilbahn der Welt auf den Predigtstuhl

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Wir waren jung. Wir waren leichtsinnig. Und wir waren immer noch nicht nüchtern. Doch der Berg rief! Wir hatten es uns schon tagelang für das Wochenende vorgenommen: Wir wandern auf den 1.614 Meter hohen Predigtstuhl. Dass Tina, Sven und ich uns in der Nacht zuvor mit Bier und Tequila die Kante gegeben hatten, war nicht vorhersehbar. Allerdings standen wir zu unserem Vorhaben: ab, rauf, ausschwitzen. Der Restalkohol im Blut sollte raus. Wir wollten das grandiose Panorama vom Predigtstuhl geniessen, dem Hausberg von Bad Reichenhall. Viele Jahre später nun trieb es mich wieder auf den Predigtstuhl. Doch diesmal schneller und bequemer: Mit der ältesten Seilbahn der Welt, der Predigtstuhlbahn.

Wir waren damals Schüler der Steigenberger Hotelberufsfachschule in Bad Reichenhall. Das Wetter war optimal, wir gingen früh genug los und hatten ein unvergessliches Wandererlebnis. Was wohl auch daran lag, dass wir für den sehr bequemen Wanderweg, der auch für die Generation 60+, also der typischen Gästeklientel der Kurstadt, bequem zu wandern ist, statt der auf den Wegweisern veranschlagten 2,45 Stunden ganze dreieinhalb Stunden brauchten. Wir zollten dem Suff der Nacht zuvor Tribut und legten ordentlich viel Pausen ein, gingen sehr gemächlich. Normalerweise sind diese Zeitangaben ja für den ganz langsamen Wanderer gedacht. Wer fit und gut zu Fuß ist, kann diese Zeit unterbieten. Wir hingegen brauchten deutlich länger. Nun, der Aufstieg hat sich gelohnt. Dass wir Deutschlands älteste Bergbahn zur Seite hatten, ignorierten wir. Wir wollten ja etwas erreichen. Die Ehre und so…

Jetzt also, über zwei Jahrzehnte später, wollte ich wieder das grandiose Panorama geniessen. Der Wanderherbst lockt. Die Schönheit Bayerns, gerade mit dem Blick von oben in das Voralpenland, ist hier besonders intensiv erlebbar. Doch reichte die Zeit nicht für eine Wanderung. Aber schnell mal rauf, den Ausblick geniessen und wieder runter – das passte. Das Schuhwerk stimmte eh. Wobei schnell relativ ist. Allerdings liegt das an der Bergbahn, die zum Predigtstuhl hinauf führt. Denn diese ist ein Relikt aus einer anderen Zeit. Sie ist Deutschlands älteste Seilbahn. Ein Industriedenkmal. Und sie zählt zu den 10 spektakulärsten Seilbahnen der Welt (zumindest behaupten das die Betreiber).

Doch genug der Worte, geniesst die Auffahrt – am Ende der beiden Videos werdet Ihr mit einer schönen bayerischen Musikeinlage erfreut:

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Wie die Aktion Dein Winter. Dein Sport. uns wieder Lust auf Wintersport machen möchte

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„Das schönste Spielzeug, Natur, Erfahrungen, Erlebnisse!“ Christian Neureuther fasst in wenigen Worten zusammen, was – nicht nur – für ihn der Wintersport bedeutet. Doch mittlerweile gehen immer weniger Leute Ski fahren. Sei es, weil die Kids lieber vor der Spielkonsole oder dem Internet hängen, sei es, weil es sich viele einfach nicht mehr leisten können oder sei es, weil sie sich nach einer langen Pause nicht mehr auf die Skier trauen. Um alle Menschen wieder mehr für den Wintersport zu begeistern, haben sich die drei deutschen Wintersport-Verbände zusammengeschlossen und eine bis dato einmalige Kampagne ins Leben gerufen: „Dein Winter. Dein Sport.“ Der Deutsche Skiverband (DSV), der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) und der Snowboard Verband Deutschland (SVD) wollen uns wieder begeistern für jede Form von Wintersport – egal wo, egal wie.

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„Wintersport lebt auch im Playstation-Zeitalter. Wer das nicht glaubt, sollte sich einmal einen Air&Style-Wettbewerb anschauen. Auch die Zuschauer-Quoten im alpinen Rennsport haben sich in den letzten Jahren wieder verdreifacht“, sagt Eurosport-Moderator Guido Heuber. Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, Nicola Thost, Bene Mayr und Konstantin Schad waren Anfang Dezember selbst vor Ort zur Auftakt-Pressekonferenz an Deutschlands höchster Stelle, der Zugspitze. Ziel der Initiative ist es, Know-how und Kräfte zu bündeln, positive Botschaften zu senden sowie mehr Menschen für den Wintersport neu oder wieder zu begeistern. Deshalb treten der DSV, der rund 950.000 Wintersportler in 20 Landesskiverbänden vertritt, der DSLV mit seinen knapp 15.000 Schneesportlehrern und der SVD erstmals gemeinsam als Absender der Botschaft auf. Hinter den drei Initiatoren versammelt sich eine breite, branchenübergreifende Allianz. Ob Bergbahnen, Tourismusverbände oder Unternehmen der Sportartikelindustrie – alle unterstützen das gemeinsame Ziel: Sie wollen den Wintersport fördern.

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Für Christian Neureuther ist Schnee „das schönste Spielzeug der Welt, es bietet für jeden etwas.“ Snowboarderin Nicola Thost unterstützt die Initiative: „Das Spielerische an Lebenserfahrung, welche ich im Sport sammeln durfte, das erlebst Du sonst nirgends. Diese gelebte Leidenschaft, diese schönen Erlebnisse will ich gerne an Kinder weitergeben.“ Freeskier Bene Mayr verdeutlicht: „Skisport ist nicht nur Wettkampf. Das kommt oft in der breiten Öffentlichkeit falsch rüber. Wintersport ist für mich hauptsächlich Lifestyle, die Lust am Berg, im Schnee draußen zu sein. In welcher Form auch immer. Es soll einfach nur Spaß machen. Das müssen wir den Menschen wieder vermitteln!“

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Viking Cruises: Radkreuzfahrt durch Nordfrankreich

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Manche Reisen sind unwiederbringlich. Wie diese hier, doch dazu später. Doch sie ist vor allem eins: einmalig schön. Urlauber sagen in Umfragen immer wieder, dass die Touristen sich in ihrer Auszeit bestimmte Motive und Bedürfnisse erfüllen möchten. Sie wollen mehr vom Leben und damit auch mehr vom Urlaub. Die Wunschvorstellung, in eine Reise ganz besonders viel „rein zu packen“, nimmt zu: Man kombiniert gerne verschiedene Reisearten miteinander. Eine der interessantesten neuen Kombinationen ist die Flussschiffkreuzfahrt mit Radreiseausflügen. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin begab sich Dr. Jürgen Kagelmann auf große Fahrt mit Viking und Terranova Touristik.

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Zwei Reiseformen mit gleichermaßen stark ansteigenden Nutzerzahlen kommen hier zusammen. Flussschiffkreuzfahrten haben insgesamt ordentlich zugenommen; 462.000 deutsche Gäste waren es im Jahr 2011; 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr; 2001 hatten noch weniger als die Hälfte einen gemütlichen Wassertrip gebucht. Der Qualitätsaspekt ist dabei sehr wichtig, denn die Kunden von heute übertragen ihre Erwartungen von 4- und 5-Sterne Hotels auf das Schiff. Also keine Bullaugen mehr, sondern große Panoramafenster oder französische Balkone, Doppelbetten statt einzeln stehender oder gar Pullmann-Betten, Flatscreen-TV, WLAN und so weiter. (mehr …)

Kulinarik, Kur & Golf: Ein Quervergleich zwischen Allgäu und Sizilien

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Kann man Fasten & Genießen unter einen Hut bringen? Und dann noch mit seinem Lieblingssport verbinden? Ja, man kann. Unsere Gastautorin Elsa-Maria Honecker hat es in einem Selbstversuch getestet. Schon bei dieser Ankündigung gäbe es normalerweise gleich drei Fragezeichen: Lecker Kur? Kur & Golf? Und last, but not least: auch Lecker Kur & Golf?

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Dass alles wider Erwarten gut zusammenpasst, habe ich selbst getestet, am eigenen Leib verspürt und für richtig gut empfunden – gerade jetzt im Frühjahr wo Frau ja an ihrer „Bikinifigur“ für den Sommer arbeitet. Dass auch Golf dazu passt, versteht sich von selbst, weil die folgenden Beispiele geradezu prädestiniert dafür sind:

Die Detox-Kur im Verdura Golf & Spa Resort auf Sizilien – eines der besten Frühjahrs-Golfdestinationen mit luxuriösem Touch und als Pendant dazu die Schroth-Kur im Lindner Golf & Spa Hotel in Oberstaufen, wo die Allgäuerluft allein schon Wellness-pur bedeutet. Mehr Kontrast kann man fast nicht hinkriegen, auch was die Anwendungen der beiden Kuren betrifft: Einerseits die modern ausgerichtete Detox-Kur zum Entgiften andererseits die altbewährte und typisch Oberstaufener Schroth-Kur – ein bereits 65-jähriges „Relikt“ aus dem Naturheilverfahren des Johann Schroth. (mehr …)

Der Chiemsee ruft: Formidables Frühlingserwachen bei Golf & Fine Dining

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Kleine unschuldige weisse Bälle prügeln: Die Sonnenstrahlen wärmen wieder die Erde, der Schnee schmilzt, die Greenkeeper bringen die Plätze wieder in einen Top-Zustand. Jetzt ist die richtige Zeit, wieder den Schläger zu schwingen, endlich wieder Golf zu spielen. Der Chiemsee ist dafür ein perfekter Ort. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin testete Gastautorin Elsa Honecker die Vielseitigkeit der Restaurants und Golfplätze im Chiemgau – schließlich lebt sie dort.

„Königlich Golfen rund ums Bayerische Meer“
Das Bayerische Meer als Eldorado für Wassersportler jeglichen Genres ist nichts Neues. Dass es nebenbei aber auch 162 Golflöcher für jede Spielstärke und einen Jubiläums-Sternekoch gibt, der mit seiner Cuisine Vital verwöhnt – das ist schon etwas, das Aufhorchen lässt.
Damit hätte auch der bayerische „Kini“ Ludwig II., wie ihn die Bayern hier liebevoll nennen, seine Freude gehabt: geballte Sommerlaune im Wasser des bayerischen Meeres, schattiges Golf unter prallen Obstbäumen und feines Gourmet-Essen an Land. (mehr …)

Golfers Auszeit im Winter: Von Schneesternen zu Kochhauben

Golf Gourmet Genuss Tirol Elsa Honecker Ischgl Skifahren Ischgl
Hotel_Rosengarten_Taxacher_Kirchberg_002Nein, der Winter ist noch lange nicht zu Ende! Also heißt es für alle Golfer – wie unsere Gastautorin Elsa-Maria Honecker – noch Geduld haben mit dem Lieblingssport, auch wenn die Schneeglöckchen schon herauslugen und die Wiesen langsam grün werden. Was macht also der Gourmet-Golfer in diesem Fall? Er schwingt sich da auf die Piste, wo er normalerweise dem weißen Ball hinterherläuft, schlemmt sich durch Hauben- und Sternelokale und gustiert die schönsten Hütten der Alpen. Eine Skireise ins Tirolerische hat von allem etwas. Zumal Kitzbühel auch bequem per Zug oder KitzSkiXpress zu erreichen ist (hier ein Schnappschuss aus dem Zug auf einige Ballonfahrer) – lesen Sie mehr…

KitzSkiXpress_Geldhauser_Kitzbuehel_Busreise_Jan2013_21Für mich ist Kitzbühel mehr als der High Society Ort mit internationalem Publikum und Treffpunkt der vielen B-Promis, für die das Event „Hahnenkammrennen“ an allerster Stelle im jungfräulichen Jahr steht. Zu recht aber, denn immerhin zählt die Streif-Abfahrt seit 1931 zu den spektakulärsten Rennen der Welt. Ganz nebenbei wurde das Skigebiet mit seinen 170 Kilometer Skiabfahrten gerade mit dem „1st World Ski Award 2013“ ausgezeichnet und zu Österreichs bestem Ski Resort gekürt. Wobei natürlich auch die hohe Zahl der Luxus-Hotels und die attraktive Apres- Ski-Szene mit zählt: Ein Hochgenuss auf den Brettln mit Skischaukeln bis zum Paß Thurn. Da hat sogar unsereins, die mit Skiern groß geworden ist, ihre Mühe. Mir gefällt aber vor allem die 700 Jahre alte Altstadt mit den bunten Häusern, die sich aus Platzmangel eng aneinander drücken und den Pferdekutschern einiges Geschick abverlangen. Und – natürlich – die Genuss-Meile mit einer unglaublichen Vielfalt an Kneipen, Bars und hochwertigen Restaurants. Mit satten 12 Hauben im Gault Millau 2013 zählt die Gamsstadt nicht nur zu meinen Favoriten, sondern punktet auch als Gourmet-Hotspot ganz Tirols. Einziger Wermutstropfen: Der beste Koch Tirols Simon Taxacher kocht im Nachbarort Kirchberg und kann sich mit 19 GM – Punkten schmücken. (mehr …)

Gefangen in der Allianz Arena

Allianz Arena - FC Bayern Event Arena
Verschlossene Tore. Gitter, Ketten. Abgedeckte Drehkreuze. Hinter mir die Allianz Arena. Das Stadion des Deutschen Meisters. Das Stadion des aktuellen Pokalsiegers. Das Stadion des Champions League Gewinners. Ja genau, ich komme aus dem Stadion des Triple Gewinners. Und ich will RAUS. Doch alles ist zu. Was für Fans von Bayern München ein Traum sein dürfte, ist für mich eher ein Albtraum. Was will ich hier? Ich will heim. Das Stadion ist mir fremd. Hinter mir hatten sich die Türen und Tore geschlossen. Die Tür, aus der ich aus dem Aufzug herauskam, würde ich jetzt bei der Menge an gleich aussehenden Türen nicht wiederfinden. Doch vor mir nur Gitter, Gatter, Tore. Und alles verschlossen. Und meine Blase kurz vorm Zerbersten.

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Allianz Arena - FC Bayern Event ArenaDoch wie kam es dazu? Wir hatten heute ein Treffen der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ). In diesem Verband sind ausschließlich anerkannte Reisejournalisten sowie die Partner von der Unternehmensseite, sei es aus PR-Agenturen oder von Reiseveranstaltern, Hotelunternehmen oder Destinationen.Die Allianz Arena war Ort unser diesjähriges Treffen im Süden Deutschlands.

Ich hatte heute die Bayern Event Arena kennengelernt, ging an den diversen Pokalen, die der FC Bayern in den letzten Jahrzehnten gewonnen hatte, vorbei. Eine Videoshow präsentierte uns die diversen Erfolge. Der emotionale Film mit Kurzinterviews und Zitaten von Thomas Müller, Philip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Karl-Heinz Rummenigge, Sepp Maier und anderen mehr- oder weniger bekannten Spielern des derzeit erfolgreichsten deutschen Fußballvereins.

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Zwar ist der FC Bayern nicht wirklich der erfolgreichste Deutsche Meister – das sind nach wie vor die Wasserballfreunde Spandau 04 – doch sind sie wohl international wie auch national am bekanntesten. Sie haben eben eine erfolgreiche PR, einen erfolgreichen Vorstand, Manager und Trainer sowie sehr selbstverliebte Protagonisten, die wissen, wie man die Millionen scheffelt – und wo man sie am besten anlegt. (mehr …)

Geldhauser KitzSkiXpress: Mit dem Bus zum Skifahren auf die Streif und zum Hahnenkammrennen

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Per Linienbus München – Kitzbühel zum Skifahren und zurück. Das bietet nunmehr schon im dritten Jahr Geldhauser Busreisen an. Ohne Stress und Plackerei, ohne sich um Stau und Umsteigezeiten kümmern zu müssen, ohne nervige Nebensächlichkeiten, mit denen die Anreise per Auto oder Bahn sonst begleitet ist, fährt der Bus direkt an die Talstation in Kitzbühel. Schon im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von München ist der Bus einfach nicht zu übersehen: der KitzSkiXpress leuchtet im starken Rot selbst zur frühen Morgenstunde entgegen und fällt somit positiv auf zwischen all den osteuropäischen Billigbussen. Nur der lindgrüne Bus von Meinbus.de, der direkt daneben steht, setzt noch einen positiven Kontrapunkt. Doch der will nach Zürich, wir jedoch zum Skifahren nach Kitzbühel. So traf sich kürzlich eine halbwegs muntere Journalistentruppe früh um 7 Uhr am ZOB, um den KitzSkiXpress und die Pisten rund um Kitzbühel zu erobern.

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Es ist schon irgendwie eigenartig, bepackt mit Skiern im Skisack und Abfahrtsschuhen in einer anderen Tasche, Bus und U-Bahn zu betreten. Zum anderen aber ist das in München absolut normal. Wer das allerdings unter der Woche macht, der ist sich der neidvollen Blicke der anderen Fahrgäste sicher. Ist das ein Tourist? Ist das ein Student? Ein Arbeitsloser? Nein, ein Journalist, ein Reiseblogger auf Recherchefahrt. Nun denn, es sei! Der Einstieg in den Bus ist absolut unkompliziert: Skier und Skischuhe werden sicher im Gepäckabteil verstaut, ein Platz in dem bequemem Luxusliner ist sicher. Angeschnallt – denn das ist ja Pflicht in Reisebussen – und schon geht’s los. (mehr …)

Die Challenge, die einen Winter dauert: Bergscout zu werden ist das höchste der Gefühle

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Schnell, sicher und rücksichtsvoll die Talabfahrt runter: Das ist schon eine saubere Leistung. Vor allem rücksichtsvoll und keinen anderen Skifahrer behindernd, gar gefährdend. Und das auch noch so oft wie möglich in einem gegebenen Zeitfenster: das ist schon deutlich anstrengender. Denn irgendwann tun jedem die Muskeln weh. Wenn es dann auch noch so eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Talabfahrt ist, wie die der Kanzelwand, dann sollte man schon sehr fit sein. Wer sich außerdem noch der Aufgabe stellt, einen ganzen Winter lang sich weiteren Prüfungen zu unterziehen, sich mit Social Media gut auskennt und noch so manches mehr erledigt, der kann Bergscout 2013 von „Das Höchste“ werden. Diesen eigenartigen und doch passenden Namen haben sich die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal gegeben, die die Bergscout nunmehr schon zum fünften Mal ausrichten.

Einen ersten Eindruck geben Euch meine Videos, die ich parallel gedreht habe. Es ist also jeweils der identische Inhalt. Doch in der einen Hand halte ich meine Flip Kamera, in der anderen mein neues iPhone 5. Hier zuerst das iPhone 5:

Und dies ist das Video mit der FlipCam :

Ok… und als nächste Filmkamera wünsche ich mir eine GoPro Hero 3 Black Edition mit Wlan-Verbindung…

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37. Pustertaler Ski-Marathon: Wie ich mein erstes Langlauf-Rennen im Hochpustertal überstanden habe

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Alles begann mit einem Sturz. Ich wollte schon immer mal so eine Brücke in einem Langlauf-Stadion runterfahren. Doch in der Kurve unten vergass ich offensichtlich umzusetzen. Aber eigentlich fing es etwas früher an: An einem Sonntag morgen war ich früh um 7 Uhr aufgestanden, quälte mich in meine Langlauf-Klamotten, frühstückte und verliess das Hotel Monika und stand jetzt um 8.25 Uhr an der Bushaltestelle in Sexten und wartete auf den lokalen Bus nach Toblach. Hier unterhielt ich mich mit einem Italiener aus Parma. Nun, das was man „unterhalten“ nennen kann mit meinen rudimentären Italienisch-Kenntnissen und seinen nicht-vorhandenen Englisch- oder Deutsch- oder sonstwas Kenntnissen. Augenscheinlich hatten wir das gleiche Ziel. Warum sonst sollte er so früh in Langlauf-Klamotten an dieser Bushaltestelle stehen?! Wir strebten den Pustertaler Langlauf-Marathon in Toblach an.

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_05Oder fing alles sogar mit drei Stürzen an? Ich war am Vortag mit Langlauf-Guide Christian Schwienbacher durch das malerisch-schöne Fischleintal unterwegs. Sexten liegt in einer Art Dreiländereck: auf dem Bergkamm gen Norden ist die Grenze zu Osttirol, also Österreich. Und gen Süden über den Pass geht es ins Veneto. Aus dieser ärmeren Ecke der Alpen kommen viele Italiener in das reichere Südtirol rüber, so erfahre ich es bei unserer Tour.

Hier erklärt mir Christian die Berglandschaft:

Wir liefen diese Loipe bis hinter zum Talschluss, wo es nur noch mit Tourenski in die Berge hoch geht. Rings um uns herum die Sextener Sonnenuhr. Die Loipe geht am Anfang fast nur bergauf. (mehr …)

Touristische Runde: Brauchen Destinationen und Wintersport sportliche Großereignisse?

Osprey Kinderkraxe: Lange Wanderungen werden zum Kinderspiel

Osprey_Kinder_Wanderkraxe_Apr2012_14Wandern mit Kindern macht Spaß. Doch sie sind auch schnell müde. Oder noch zu klein für größere, anstrengendere Wanderungen. Damit die Kinder nicht allein zu Hause bleiben müssen, wenn die Eltern in die Berge gehen – oder die Eltern ein paar Jahre eben keine Wanderungen machen können – gibt es Wanderkraxen. Doch Kinder sind verwöhnt und wollen es gern möglichst bequem und angenehm haben. Sonst ist das Geschrei groß – oder sie steigen erst gar nicht in die Kraxe rein. Dann müssen Mami und Papi doch daheim bleiben. Außerdem wachsen Kinder schnell. Nichts ist ärgerlicher als ein Helferlein, das nach kürzester Zeit wieder gebraucht verkauft werden muss. Eine Lösung für viele Herausforderungen, die Wandern mit Kindern mit sich bringen, stellt jetzt der US-Outdoor-Ausrüster Osprey zur Verfügung. Die neue Wanderkraxe Poco ist ein kleines Multitalent.

Kürzlich war ich mit Freunden und deren kleinen Sohn spazieren. Da haben wir doch gleich mal die Osprey Wanderkraxe ausprobiert und festgestellt, dass das Gerät wirklich sehr praktisch ist. Der Nachwuchs hat sich auf Anhieb sehr wohl darin gefühlt – obwohl die Mama uns noch vorher gewarnt hatte, dass der Versuch wohl nicht klappen könnte. Der kleine Mann hatte genügend Bewegungsfreiheit, obwohl er in der Kraxe bestens angeschnallt ist. Po und Rückenbereich sind gut geschützt. Das Kind sitzt fest und sicher. Wir, einschließlich des Kindes, waren von dem Modell Osprey Poco Premium sehr angetan. Insbesondere die vielen Features haben uns begeistert. (mehr …)

Sonnengruß zur Zugspitze: Yoga auf dem Wank

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Dem Himmel zum Greifen nah – die Zugspitze in Sichtweite. Ein strahlend blauer Sommertag (was ja leider verdammt selten ist in diesem Jahr!) begrüßt mich an diesem Morgen und ich geniesse die Aussicht auf das bayerische Alpenland bei Garmisch-Partenkirchen. Hinter mir bimmeln die Glocken glücklicher Almkühe. Die frische Bergluft strömt in meine Lungen. Vor dieser alpinen Bergkulisse gerate ich ins Träumen. „So, und jetzt machen wir den Sonnengruß“, werde ich sanft daran erinnert, dass ich hier ja nicht nur zum Spaß bin. Ich befinde mich auf 1.780m ü. NN. Genauer gesagt auf dem Wank. Und die Yoga-Lehrerin Karen Freude führt unsere kleine Gruppe gerade in einige Yoga-Übungen ein. Ein Angebot, das ab sofort jeder noch bis zum Oktober 2012 geniessen kann, der sich gerade rund um Garmisch-Partenkirchen befindet und frühmorgens auf den Wank hochfährt. Auf der wunderschön gelegenen Holzterrasse der Bergstation des Panoramaberg Wank bietet die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG zweimal im Monat ein tolles Yogaprogramm an.

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„Wir verlieren in Deutschland sehr viel Zeit und viel Geld, bis in den Betrieben erkannt wird, dass es nicht nur um Migräne oder psychisch bedingte Rückenleiden geht,“ so äußerte sich kürzlich erst Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und bezifferte allein den durch psychische Erkrankungen ausgelösten Produktionsausfall mit acht bis zehn Milliarden Euro. Eine Möglichkeit, selbst etwas für seine Gesundheit zu tun, ist Yoga. Yoga in Räumen ist gut. Doch Yoga unter freiem Himmel ist einfach nur grandios. In meinem Kopf habe ich noch die Erinnerungen von Yoga-Übungen unter der Sonne von Sri Lanka und Goa, Indien. Durchtrainierte Yogis mit Gummikörpern haben mich während meiner Ayurveda-Reisen zu meinen ersten Yoga-Erfahrungen gebracht. Seitdem habe ich die Vorzüge dieser sehr langsamen, sehr sanften, doch auch sehr intensiven Sportart schätzen gelernt. Und ich liebe Freiluft-Yoga. Wie jetzt hier: genial, dieser Ausblick auf die Zugspitze und das Karwendelgebirge.

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Auf dieser Plattform – und bei Regen in der Halle daneben – führt die Yoga Lehrerin Karen Freude aus Murnau Yogis und interessierte Urlauber in die Welt des Hatha Yogas ein. Jeden 2. Sonntag im Monat, von Ende Juli bis Oktober, werden Flexibilität, Ausdauer, Kraft und die Fähigkeit zur Entspannung in einem 90-minütigen Programm trainiert. Danach ist der Geist frei, der Brustkorb für tiefe Atemzüge geöffnet, Verspannungen sind gelöst und der Tag kann beginnen. (mehr …)

Sandton Resort: Fußballcamp für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien

Kicken lernen wie die Großen – für coole Kids und Teens bleibt das oft nur ein Traum. Für Eltern, die ihre fussballverrückten Kinder unterstützen wollen, gibt es einige Fußballcamps in Deutschland. In diesen Sommerferien findet beispielsweise ein Fußballcamp im Bayerischen Wald statt. So können sich die Kinder im Urlaub optimal austoben – und die Eltern gleichzeitig im Hotel, dem Sandton Resort, entspannen. So macht Familienurlaub richtig Spaß! Und der Nachwuchs wird vielleicht zum Fußballstar…

In Zusammenarbeit mit dem Sandton Resort Bayerischer Wald und dem SV Habischried, bietet die Münchner Fußballschule MFS vom 27. -31. August ein 5-tägiges Fußballcamp für Kinder und Jugendliche an. Das Camp findet täglich von 9.30 – 15.30 Uhr auf dem Fußballplatz des SV Habischried statt. Mitmachen können alle fußballbegeisterten Kinder und Jugendliche aus Nah und Fern. Trainiert werden die Bereiche Technik, Koordination und Schnelligkeit. (mehr …)

Black Diamond: Faltbare Treckingstöcke – auch für das Bordgepäck geeignet

Faltbaren Treckingstöcke von Black Diamond aus Carbon oder Aluminium liess ich mir auf der Messe Outdoor 2011 in Friedrichshafen am Bodensee erklären. Ich bin jetzt wieder in Friedrichshafen auf der aktuellen Outdoor Messe und bin schon gespannt, welche Neuheiten ich diesmal kennenlernen werde.

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Außerdem zeigte uns das Unternehmen einen Sicherheitskarabiner, der sich nicht automatisch öffnet.

Hypergrip: Sohlen, die sogar auf Öl und Eis haften

In diesen Tagen findet wieder die Outdoor Messe in Friedrichshafen am Bodensee statt. Namhafte Hersteller von Produkten der Outdoor Branche präsentieren ihre neuesten Entwicklungen, die Trends und Newcomer dieses Jahres. Auf der Outdoor Messe 2011 liess ich mir diese neuen rutschfesten Sohlen der Firma Hypergrip erklären.

Diese koreanische Schuhsolenfirma hat verschiedene Sohlen entwickelt, die entweder auf Eis oder auf Öl haften und für gute Trittsicherheit sorgen sollen.

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Golf im Passeier Tal: Südtirols erster 18-Loch-Golfplatz in Andreas Hofers Heimat

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Golfplatz mit Schienenbahn – wo gibt’s sowas? Im Passeier Tal, auf Südtirols erstem 18-Loch-Golfplatz. „Das Passeirer-Bahnl“ als kleinste Schienenbahn Südtirols bringt die Golfer vom Parkplatz direkt ins Clubhaus und zum Golfplatz. Doch von da an heisst es bergab, bergauf laufen – oder lieber gleich ein Golfcart nehmen. Der Golfclub Passeier Meran liegt in so idyllischer Hanglage mit Blick auf die mächtige Dolomitenwelt zwischen den imposanten Sarntaler-, Stubaier- und Ötztaler-Alpen, dass es einfach traumhaft ist, hier zu spielen.

So funktioniert der Aufzug für die Golfer, die zu faul sind, die paar Meter auf dem Fußweg bergan zu laufen:

Mit einer Gesamtlänge von 5.755 m und Par 71 öffnet die Anlage eine neue Dimension im Südtiroler Golfsport.

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Der 18-Loch Platz ist von Februar bis Dezember bespielbar. Die Fairways und Greens der Anlage sind sehr gepflegt und lassen das Golfspielen zu einem Naturerlebnis der besonderen Art werden. Die teilweise recht schmalen Bahnen erfordern genaues Golfen. Der Golfplatz ist für Anfänger wie auch für gute Golfer eine Herausforderung. (mehr …)

Parkour-Rucksack Fastbreak: Der coole Rucksack für den Großstadt-Dschungel – oder auch den richtigen

Outdoor-Klamotten für Extremsportler: So einen coolen Rucksack hätte ich auch in Kolumbien gut gebrauchen können: bei Tagesausflügen in den Dschungel. Oder hier im täglichen Leben in München: beim Radln und Laufen durch den Münchner Großstadtdschungel. Klein, handlich, fest anliegend und behindert nicht bei irgendwelchen Bewegungen. Selbst in Extremsituationen bleibt er am Mann bzw. der Frau. Eingeführt wird der Parkour-Rucksack Fastbreak mit einem Actionvideo – ganz im Sinne des viralen Marketings. Denn bei diesem Actionfilm steht nicht etwa der jugendliche Parkour-Läufer im Mittelpunkt, sondern sein Rucksack.

Noch bevor die neuen Parkour-Rucksäcke für Furore sorgen, setzt die Marke auf eine neue Welt: Am 6. September ging der kürzeste Actionfilm der Welt on air. (mehr …)


GAP

Herzlichen Glückwunsch Japan! Otanjoubi omedetou! Japanfest und Frauenfußball-Weltmeister!

Das war Pearl Harbour 2.0! Die Japanerinnen haben in einem harten Kampf gegen die US-Amerikanerinnen zweimal einen Rückstand ausgleichen können. Und letztlich verdient die Frauen-Fußball Weltmeisterschaft gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Als Vorgeschmack fand heute zufälligerweise auch das 16. Japanfest statt. Im Englischen Garten, gleich neben dem Japanischen Teehaus, hatten der Japan Club München, die Deutsch-Japanische Gesellschaft und das Japanische Konsulat wieder eine großartige Party zusammengestellt.

Zu einem „Kurzbesuch“ in Japan mit vielen Präsentationen aus japanischer Kultur, Musik und Küche hatten wir heute in München die Gelegenheit. Wie immer am dritten Sonntag im Juli fand auch in diesem Jahr das große Japanfest im Englischen Garten in München statt. Das Japanfest entführte für einen Tag ans andere Ende der Welt und stellte dabei sowohl das traditionelle Japan als auch das moderne Japan anhand von Ausstellungen oder Vorführungen zum Beispiel zu Ikebana, Bonsai, Keramik, japanischen Kampfkünsten oder Anime vor.

Das Bühnenprogramm bot zahlreiche Höhepunkte. Die Gruppe „Tenchijin“ war aus Japan angereist. In ihrer Musik vereinen sie die Wadaiko-Trommel und die Tsugaru-Shamisen-Laute mit dem Schlagzeug. Die Gruppe Waraku-kai SHOU gab ein Wadaiko Konzert mit ihren unterschiedlichen Trommeln. Davon habe ich zwei Filme gedreht:

Hier ist das zweite Musikstück:

Sehr beeindruckend. Zumal der Klang der Trommeln bestimmt weit durch den Englischen Garten zu hören war. (mehr …)

Yeti: Der mitwachsende Kinder-Schlafsack aus Daunen

Outdoor2011_#3_Yeti_Juli_2011_06Nach dem Fast-Untergang wiederauferstanden. So lässt sich die Geschichte von Yeti kurz zusammenfassen. Das Unternehmen aus Görlitz war vom Dammbruch und Hochwasser der Görlitzer Neisse im August 2010betroffen. Nach dem Wiederaufbau der Produktionsstätten an neuer, trockener Stelle konnte es sich wieder aufrappeln. Mit neuem Eigentümer und Besinnung auf die Stärken gelingt es den Lausitzer Sachsen, Qualitätsmaßstäbe zu setzen für Schlafsäcke und Kleidung mit Daunenfütterung. Der neueste Clou: der Kinderschlafsack, der mitwächst.

Das frühere DDR-Unternehmen, das mit Bergsteiger-Schlafsäcken und FDJ-Blauhemden, anfing, setzt vollkommen auf Qualität und Preisführerschaft. So sind die Produkte wahrlich nicht billig. Dafür sind sie absolut hochwertig. Die Jacken und Schlafsäcke sind ultraleicht, klein zusammenzuknüllen und absolut nachhaltig, weil langlebig.

Outdoor2011_#3_Yeti_Juli_2011_09Kay Steinbach, Geschäftsführer von Yeti, erklärte uns die Kinderschlafsäcke und anderen Produkte: Der Kinder-Schlafsack ist eigentlich ein kompletter Erwachsenen-Schlafsack, nur eben verkleinert. Und er passt sich durch einen Reißverschluss am Fußende optimal an das Kind an. Erst kleiner, irgendwann wird das eigentliche Fußende per Reißverschluss wieder angefügt – und der Schlafsack begleitet das Kind noch ein paar Jahre länger. Wenn ich das richtig verstehe, dann können die Eltern auch erstmal den kürzeren Teil kaufen und ein paar Jahre später das Zusatzteil.

Hier ist die Präsentation von Kay Steinbach:

Yeti hat noch einige andere Produkte: (mehr …)

„Unser Meisterwerk“: Huberbuam vor neuer Herausforderung, ZDF filmt Aufstieg in 3D

Outdoor2011 Huberbuam Alexander Huber Juli_2011_03Gleich nebenan geht’s steil aufwärts. Weltweit sind die Huberbuam schon auf allen möglichen Gipfeln gewesen, haben die schwierigsten Klettersteige erkundet, sich ihre eigenen Herausforderungen gesucht und neue Maßstäbe geschaffen. Thomas und Alexander Huber sind weltberühmt und bereiten sich akribisch auf jede neue Begehung vor – nicht nur mit Kinder Milchschnitte. Alexander Huber verriet mir auf der Outdoor 2011 in Friedrichshafen am Stand von Komperdell wohin es in diesem Sommer noch gehen soll: auf die Loferer Steinplatte in den Tiroler Alpen, also gleich draußen vor der Tür.

Äußerlich sehen sich die beiden Brüder fast wie Zwillinge zum verwechseln ähnlich, vor allem, wenn man sie nicht ständig sieht. Doch trennen sie zwei Jahre Altersunterschied. Den jüngeren, Alexander, traf ich beim Signieren von Wanderstöcken seines Sponsors Komperdell. Nachdem er zuerst ausgiebig mit seiner kleinen Tochter spielte und sich von seiner Frau verabschiedet hatte, stand er mir Rede und Antwort.

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Demnach wollen sie noch in diesem Sommer eine 250 Meter hohe Wand an der Loferer Steinplatte bezwingen. Sie tauften das Projekt „Karva“ (- oder „Karma“? – ich hoffe, ich habe es akustisch richtig verstanden). Die Erstbegehung war bereits im letzten Jahr. Laut Alexander Huber ist dies die schwierigste Route der Alpen. Die Kombination aus der Kompaktheit des Gesteins, die Überhänge und kleinen Griffe sind es, die diese Route als „unteren 11. Grad“ einstufen. Mit bis zu sieben Seilungen wollen die Huberbuam an ihre eigenen Grenzen gehen, ihr „Meisterwerk“ schaffen. „Eine richtig geniale Route“, schwärmt Alexander Huber. Damit wir alle auch diesen Aufstieg geniessen können ist ein Filmteam des ZDF dabei. Es wird originär 3D gefilmt und am 3. Oktober zur besten Sendezeit im ZDF gesendet.

Hier ist mein Interview:

Ich bin schon sehr gespannt und drücke den beiden Extremkletterern ganz fest die Daumen, dass sie das ganze sturzfrei schaffen werden.

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Was sind die Outdoor Trends 2020? Experten diskutierten zur Outdoor 2011

SportScheck PK OutDoor 2011 PodiumIst das Ende des Booms erreicht? Bricht die Outdoor-Branche zusammen? Das ständige Wachstum der letzten Jahre: alles vorbei? Wohin gehen die Trends beim Freizeitsport? Anläßlich der Pressekonferenz von SportScheck zur Messe Outdoor 2011 in Friedrichshafen diskutierten Experten aus Industrie und Sport über die künftigen Herausforderungen der Outdoor-Branche.

Den Fragen von Moderator Guido Heuber stellten sich Klaus Wellmann, Messe Friedrichshafen, Peter Schöffel, Geschäftsführung Schöffel Sportbekleidung GmbH, die Extremkletterin Ines Papert und Stefan Herzog, Sprecher der SportScheck Geschäftsführung.

Ich habe für Euch das Podiumsgespräch aufgenommen (Dauer: ca. 30 Minuten):

Nachhaltigkeit und Leichtigkeit, Freizeit- und Sportkleidung, die multifunktional auch in der Stadt einsetzbar ist, Lifestyle und Sport verschmelzen, so lässt es sich kurz zusammenfassen. Der Trend ist nach Ansicht der Experten natürlich noch längst nicht am Ende, im Gegenteil. Gesellschaftliche Trends, Wertewandel und die immer aktiver werdende ältere Generation lassen die Branche weiterhin gute Zahlen schreiben. Was denkt Ihr darüber? (mehr …)

SportScheck: Mit zweistelligem Wachstum auf dem Weg zum Marktführer

SportScheck PK OutDoor 2011 PublikumWas ziehe ich nur an? Welche Klamotten trage ich zu welchem Sport? In diesen Tagen trifft sich die Freizeitbekleidungsbranche in Friedrichshafen. Bei sommerlich heißen Temperaturen am Bodensee, umgeben von Obstplantagen, Weinreben und dem Flughafen werden auf der Messe Outdoor 2011 die Trends der nächsten Sporttextilien und Sportarten gezeigt. Natürlich werden dabei auch die Erfolge der Vergangenheit hergezeigt. Oder es wird nichts kommuniziert, weil das Unternehmen gerade verkauft werden soll. So hüllt sich Jack Wolfskin in Schweigen was die Verkaufsgerüchte angeht, SportScheck aber zeigt stolz seine Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres her. Bei der Pressekonferenz am ersten Tag der Outdoor 2011 zeigte die Otto-Tochter das Ziel auf: Marktführerschaft.

SportScheck hat sich nach eigenen Angaben selbst übertroffen: Der Brutto-Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr (März 2010 – Februar 2011) um 19,1 Prozent auf 384,6 Millionen Euro. Dazu trugen die einzelnen Vertriebskanäle erstmals gleich stark bei: Das Geschäft in den mittlerweile 16 Filialen legte um 19 Prozent zu, der Distanzhandel, also E-Commerce und Versandgeschäft, wuchs ebenfalls um 19 Prozent. E-Commerce mit 22 Prozent legte dabei noch stärker und damit zum vierten Mal in Folge zweistellig zu.

„Wir sind der Marktführerschaft einen großen Schritt näher gekommen. So sind wir beispielsweise bei Hartware und Outdoor Hartware gegen den Markttrend deutlich um insgesamt 11,3 Prozent gewachsen“, sagte Stefan Herzog, Sprecher der SportScheck Geschäftsführung, anlässlich der Messe OutDoor 2011 in Friedrichshafen. „SportScheck hat die Trends frühzeitig erkannt und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen.“ (mehr …)

Rollei Bullet HD: Actioncam für Actionsportler und Outdoor-Fans

Rollei BulletHD Helm mit Kopf - Actioncam für anspruchsvolle Actionsportler und Outdoor-FansMust have! Diese Rollei Kamera löst mit Sicherheit bei Extremsportlern oder auch sportlich aktiven Menschen, die gern auch gute Filmaufnahmen erstellen wollen, einen Reflex aus: Haben will! Schön klein, HD-Qualität und an Helme etc. anzubringen: optimal! Ich glaube, dass ich – neben meiner genialen Flip minoHD – mir auch diese Rollei Bullet HD zulegen werde. Mit der Rollei Bullet HD bringt Rollei nach der Rollei ActionCam 100 seine zweite Actioncam auf den Markt – für alle anspruchsvolle Actionsportler und Outdoor-Fans.

Dieser High-Definition Camcorder im eleganten und zeitlosen Aluminium-Design eines Mini-Vibrators hat eine Auflösung von 1280×720 Pixel und macht bis zu 30 Bilder pro Sekunde. Er funktioniert mit einer simplen Ein-Knopf-Bedienung: Die Bedienung der Video-Aufnahme erfolgt ganz einfach per Tastendruck des Power-Buttons mit Leuchtdiode. Dieser ist auch gleichzeitig Umschalter zwischen Foto- und Videomodus. Nichts mehr verpassen: Jede Action wird festgehalten dank eines beeindruckenden Superweitwinkelobjektivs von 170 Grad. Nicht einmal 100 Gramm (83 Gramm ohne Akku) wiegt dieses Video-Leichtgewicht. Der „Auto Snap Shot“ erlaubt, dass die Cam alle 3 Sekunden ein Foto automatisch aufnimmt. Die hochwertigen Aufnahmen der Präzisionslinse werden durch einen CMOS-Sensor verarbeitet. Diese Videokamera ist also ideal für den aktiven Urlaub geeignet. Sie nimmt nicht viel Platz weg, im Zubehör sind bereits viele Befestigungsarten enthalten. (mehr …)

Therme Erding: „Bella Italia“ und „Klassik-Nacht Renaissance“ im Thermenparadies bei München

ThermeErding_0782Mit zwei grossen Events lockt die Therme Erding im Juli badebegeisterte Besucher aus München raus nach Erding. Ganz nach dem Motto „La Dolce Vita“ verzaubert am 16. Juli 2011 die Therme Erding alle Gäste mit einem mediterranen Sommerfest für Jung und Alt. Bei jedem Wetter kann man an diesem Tag im Thermenparadies italienisches Urlaubsambiente und das Temperament des Südens erleben. Und am letzten Juli-Wochenende begeistert im vierten Jahr in Folge das Klassik-Event im Saunaparadies der Therme Erding. Bei der „Klassik-Nacht Renaissance“ am Samstag, den 30. Juli 2011, erwecken Spezialaufgüsse, Tanz, Musik und Show das stilvolle Leben zu Zeiten der Renaissance.

Therme Erding Saunaparadies Fassade am AbendAm 16. Juli 2011 bildet um 16 Uhr die Band „Musica Ribelle“ den Auftakt des Programms „Bella Italia“. Mit italienischer Leidenschaft und Hits von Eros Ramazotti, Zuccero, Nek und vielen anderen für den perfekten Rahmen sorgt. Während des Abends überrascht „La Triviata“ – Deutschlands einziges Impro-Opern-Ensemble das Publikum immer wieder mit Arien, Duetten, Chören und ganzen Opern, die komisch, skurril oder auch mal ganz ernst sein können. Die vier Sänger und ihr Pianist bieten aus den Vorgaben der Gäste musikalischen Spaß auf höchstem Niveau. Viele weitere, typisch italienische Künstler wie Schnellzeichner oder Hütchenspieler entführen auf die Piazzi des beliebten Urlaubslandes. Und das VitalTeam der Therme Erding verwöhnt die Gäste mit ausgewählten Kaffeepeelings sowie erlesenen Weintraubenmasken. Highlight ist schließlich das spektakuläre Höhenfeuerwerk, das den Nachthimmel in ein farbenprächtig funkelndes Sternenmeer verwandelt. Anschließend findet der Abend um 1 Uhr nachts mit musikalischer Untermalung seinen Ausklang. (mehr …)

Olympischen Winterspiele München 2018: Zwei Drittel der Deutschen sind dafür

Olympischen Winterspiele in München? Ja, ich bin dafür! Doch sollten meiner Meinung nach die Biathlon- und Langlaufwettbewerbe in der Chiemgau Arena in Ruhpolding, die Eislaufwettbewerbe in Inzell stattfinden. Beide Städte haben nagelneue Wettkampfarenen, beide Städte haben eine hervorragende touristische Infrastruktur. Allerdings befürchte ich, dass die Winterspiele nach Südkorea gehen. Warum? Samsung ist einer der größten Sponsoren der Olympischen Spiele. Und Samsung sitzt in Südkorea. Die Olympischen Spiele 1996 gingen ja auch in die Coca-Cola Hauptstadt Atlanta und nicht nach Athen, obwohl dies das hundertjährige Jubiläumsjahr war.

Kurz vor der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 am 6. Juli hat das Online Full Service Marktforschungsinstitut Marketagent.com, 1.000 Mitglieder seines ISO-zertifizierten Online-Access-Panels in Deutschland in einer repräsentativen Studie zu dem anstehenden sportlichen Großereignis befragt. Die Mehrheit steht hinter der Bewerbung – in Deutschland (61,4%) und in Bayern sowieso (63,7%). Allerdings haben auch drei von zehn Befragten keine Meinung zu dem Thema, ähnlich viele wissen über das laufende Bewerbungsverfahren nicht so recht Bescheid und können keine Kandidatenstadt namentlich benennen.

Deutschlandweit geben ein Drittel aller Befragten (33,9%) an, keine der Kandidaten-Städte für Winterolympia 2018 benennen zu können. 57,5% wissen, dass München dazu gehört, das südkoreanische Pyeongchang nennen 17,7%, von Annecy (Frankreich) als Bewerberstadt wissen 15% der von Befragten. Ein wenig anders sieht dieser Kenntnisstand erwartungsgemäß im „betroffenen“ südlichsten deutschen Bundesland aus: Immerhin fast drei Viertel der Bayern (74%) wissen, dass sich ihre Landehauptstadt um die Austragung des Sportereignisses in sieben Jahren bewirbt und auch die beiden anderen verbliebenen Kandidaten sind in Bayern jeweils rund drei von zehn Befragten geläufig. (mehr …)