Gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln und Tenute Costa DueCorti Barolo

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Locker, leicht, lecker: Ente im Frühling! Die bevorstehenden Ostertage sind ein willkommener Anlass, mal wieder eine Ente ins Ofenrohr zu schieben. Eine Barbarie-Ente bietet sich an, sie ist dafür einfach die geeignetste Entenart. Als Zubereitungsart entscheiden wir uns allerdings mal nicht für eine klassische deutsche oder eine asiatische Version. Wir greifen zur französischen Variante der Ente mit Calvados-Äpfeln. Durch die Äpfel ist das Essen sehr vitaminreich, der Calvados hilft, das Entenfett gut abzubauen und insgesamt ist es eine sehr bekömmliche, leichte Variante. Die Ente an sich ist ein komischer Vogel: für eine Person ist eine Ente deutlich zu viel. Für zwei Personen kommt es darauf an, ob Mann oder Frau, ob viel oder wenig Hunger – und vor allem: was dazu gereicht wird. Mit Knödel und Kraut reicht eine halbe Ente pro Person auf jeden Fall. Doch in einem Menü oder für diejenigen, die nicht so viel essen wollen, reicht auch schon die feine, elegante Entenbrust oder der Schenkel für die, die gern mit den Fingern zupacken möchten.

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In meinem vorliegenden Fall verhält es sich nun so: Eine frische Ente mit nichts anderem dazu als Obst: da geht schon eine halbe Ente pro Person auf jeden Fall. Und wir haben Hunger. Dieses Kochrezept ist ideal für diejenigen, die derzeit noch fasten wollen: Im Low Carb-Sinne sind hier keine Kohlenhydrate vorhanden. Die gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln ist schließlich auch eine wunderbare Abwechslung zur Canard à l’orange. Dies Gericht erfüllt mit den süß-säuerlichen Äpfeln die Lust auf Herzhaftes und Süßes gleichzeitig. Freunde des hessischen Apfelweins können hier mal ihren Äppler in einem Rezept verarbeiten, dennoch ist französischer Cidre deutlich geschmacksintensiver.

Allerdings ist mir bewusst, dass für den optischen Geschmack das edle Tier etwas schöner hätte zerteilt werden können. Hier zerlegte ein Schnitt in der Längsachse die Ente. Vorher hatte ich bereits Schenkel und Flügel abgenommen. Für die Digestion genehmigen wir uns allerdings noch einen Spitzenwein dazu, der perfekt zur Ente passt: ein Tenute Costa Duecorti Barolo aus dem südlichen Piemont.
Was brauchen wir also für die Gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln?

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Restaurants in München: Gourmet Towers of the World: Fusion von Swissôtel Nankai Osaka und Restaurant 181 in München

Gourmet Towers of the World
Allerhöchste Kulinarik. Im Sinne des Wortes: Sterneköche aus den höchsten Restaurants der Welt stehen gemeinsam hinter dem Herd und begeistern ihre Gäste. Otto Koch, Patron des Restaurants 181 im Münchner Olympiaturm empfing den Küchenchef vom Swissôtel Nankai in Osaka, Masahiko Ikebe. Im Rahmen der „Gourmet Towers of the World“ verwöhnten die beiden gestern Abend ihre Gäste mit einer gelungenen Mischung aus japanischer und europäischer Spitzenküche.

Gourmet Towers of the World
Bereits 2011 startete die Serie, damals mit dem Restaurant „The Signature Room“ im 95. Stock des John Hancock Towers in Chicago. Im März 2012 war Otto Koch dann mit seiner fünfköpfigen Küchencrew zu Gast in Singapur im Equinox Restaurant. Im Mai 2013 fand dann der Austausch mit dem Restaurant Donauturm in Wien statt. Im Januar diesen Jahres war Otto Koch mit seiner Crew zu Gast in Osaka und erlebte Japan und seine faszinierende Küche und Kultur. Jetzt also erfolgte der Gegenbesuch von Generaldirektor Christian Schaufenbühl und Sternekoch Masahiko Ikebe mit Crew vom Swissôtel Nankai Osaka. Die Sterneköche und ihre Crew tischten ein wunderbares Mahl auf: (mehr…)

Eat & Meet Kulinarikfestival: Europas einzigartige Flußkrebszüchtung

Salzburg Eat Meet Festival 3 Flusskrebse zum Anfassen
Feuerwerk für Gaumen oder Fast-Food? Der Österreicher Gernot Heigl hat seine ganz eigene Philosophie wenn es um seine Zuchtfische geht. Die heißt: „Alles was in meinem Becken schwimmt, muss man sofort essen können“. Und deshalb ist er auch der Erste dem es seit 2010 gelingt, Flusskrebse, Forellen und Saiblinge in einer Indoor-Kreislaufanlage zu züchten und zu vermehren – ohne Antibiotika und jegliche Chemie. Dafür gab es verdientermaßen erst kürzlich die Nominierung zur „Trophée Gourmet A la Carte 2014“ in der Kategorie „Gourmandise“, der als „Gastronomie-Oscar“ in der österreichischen Kulinarik-Szene gilt. Gastautorin Elsa-Maria Honecker hat die Krustentier-Spezialitäten in Salzburg für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin getestet.

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Von der Thermenregion Stegersbach im Burgenland zum alljährlichen Kulinarikfestival nach Salzburg kam er nun mit einer Auswahl seiner Zuchtfische ins artHotel Blaue Gans wo ein äußerst unterhaltsamer Abend mit Köstlichkeiten unter dem Motto „Flusskrebse & Allerlei Anderes“ stattfand. (mehr…)

Münchens schönste Biergärten in einem Handbuch: Der Biergartenguide 2014 lockt zum Ausgehen

Biergartenguide 2014 - #München und seine schönsten Biergärten. Mit über 40 Freibier-Gutscheinen und div. Wissenswertem über die Biergartenkultur der Stadt.
Münchner trinken nicht nur zur Wiesn. Sie trinken immer. Am liebsten draussen, im Biergarten. Ausgehen in München heisst auch oft sich im Biergarten zu verabreden. Die Münchner Biergartenkultur ist beliebt und bekannt. Wo sonst kann der Gast sein eigenes Essen mitbringen, sich an einen der langen Tische im Biergarten setzen und dann dazu seine Getränke vom Wirt holen? Wo sonst treffen sich Alt und Jung, Krawattenträger und Arbeiter nebeneinander, sind sofort per Du und geniessen schon bei den ersten Sonnenstrahlen ein Helles oder ein Weissbier? Wer nicht immer nur in die altbekannten Gärten gehen will, dem sei jetzt der aktuelle Biergartenguide 2014 empfohlen.

Auf 110 Seiten steht allerlei Wissenswertes zu den Biergärten, außerdem zu den einzelnen Münchner Brauereien. Schließlich erfährt der geneigte Leser noch so einiges zur Biergartenkultur, zum Weißbier, zum Reinheitsgebot, zu Obatzda und Weißwurst sowie zu Radtouren. Im Anschluss dann finden sich über 40 Gutscheine für die vielen Biergärten mit denen der Gast dann zwei Maß Helles zum Preis von einer erhält. (mehr…)

Wächst die Bierszene in Deutschland? Freie Brauer unterstützen handwerkliche Tradition

Feiner Feierabendtrunk: Graf Stolberg Dunkel. Laut Flasche gebraut nach uraltem Originalrezept. Toller Tropfen!
Graf Stolberg und Störtebecker sind Biersorten? Nie gehört, gelesen, geschweige denn getrunken. Kürzlich traf ein Paket bei mir ein, gefüllt mit zwei Flaschen dieser für mich unbekannten Biermarken, außerdem ein schönes neutrales Bierglas und ein paar Unterlagen. Gegen so eine feine Spende habe ich nichts einzuwenden und habe mir die zwei Flaschen zu Rezensionszwecken schmecken lassen. Denn schließlich scheint sich da wirklich gerade etwas zu tun bei Deutschlands Brauern. Die so genannte „Craft Beer“ Szene wächst auch bei uns, die Welle schwappt endlich von den USA auch zu uns herüber. Am Schluss des Artikels steht noch ein Hinweis auf Rabatt beim Bierkauf im Online-Store!

Als hier vor Ort in München vor kurzem die Messe Braukunst Live! stattfand, habe ich bereits an dieser Stelle ein paar deutliche Worte gefunden. Die Brauer wollen langsam weg vom standardisierten industrialisierten Einheitsgesöff, sie wollen den Kunden, den Gästen wieder Biere mit Charakter präsentieren. In Zeiten, in denen Warsteiner, Bitburger, Krombacher, Radeberger, Berliner Kindl, Binding und wie sie sonst noch alle heissen, alle miteinander austauschbar schmecken, da sie ihre Bitterkeit zurückgefahren haben, um für den Massenmarkt gefällig zu sein, um auch von mehr Frauen getrunken zu werden – in diesen Zeiten sucht der Verbraucher wieder nach Identität, nach Geschmack, nach Charakter. Das ist ja eigentlich nicht schwer, so haben doch sicherlich die Braumeister in ihrem Studium, in ihrer Ausbildung mal gelernt, wie gutes Bier gemacht wird. Doch die weltweiten Konzerne drücken die Kosten, standardisieren den Geschmack und hätten gern das ubiquitäre Becks. Ja, selbst Jever und Becks sind heute längst nicht mehr so bitter, wie sie ehedem waren. Bier, des Deutschen liebstes Kind, verkommt zur billig angebotenen Massenware, der Verbrauch sinkt Jahr für Jahr. Die Liebe zwischen den Deutschen und ihrem flüssigem Brot steckt in einer ernsten Beziehungskrise.
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Gambero Rosso Vini d’Italia 2014: Die allerbesten Weine Italiens in einem Buch

Best Italian wines in one book: Gambero Rosso presents its Vini d'Italia 2014.
Wer hier nicht drin steht, taugt nix. So könnte man zumindest denken. Auch wenn es nicht komplett stimmen mag. Italiens Weine werden jährlich getestet und die Besten im Weinguide Vini d’Italia von Gambero Rosso aufgelistet. In diesem Jahr haben 415 Weine die allerhöchste Auszeichnung „Tre Bicchieri“ erhalten, zu deutsch: Drei Gläser. Ihr wollt einen italienischen Top-Wein? Verlangt nach einem „Drei-Gläser-Wein“. Keine Angst, den gibt es auch in ganzen Flaschen…

Laut Angaben des Gambero Rosso Verlages sind mehr als ein Viertel oder genauer 107 Weine der Tre Bicchieri-Weine in italienischen Weinhandlungen für weniger als 15 Euro erhältlich. Dies wird als Beweis herangezogen, dass die italienischen Weine sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Nun gut, das mag für die Weinhandlungen in Italien gelten, doch wie ist es in Deutschland und Österreich?
Über 70 Experten haben rund 45.000 Weine degustiert und damit 20.000 Etiketten von über 2.300 Kellereien beurteilt. Nach mehrmaligen Einzelverkostungen und einer abschliessenden Kollektivverkostung durch das Expertengremium entstand nunmehr die 27. Ausgabe des Weinführeres Vini d’Italia. (mehr…)

Wirte kochen für Kinder: Frisches Mittagessen für Schüler statt Massenabfertigung

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Frisch auf den Tisch: Das Mittagessen in der Schule ist für viele Kinder eine wichtige Mahlzeit. Je länger die Kinder in den Schulen sitzen, je weniger Eltern heute noch wirklich richtig gut kochen können und je mehr der Nachwuchs lieber zu McDreck & Co. geht, umso mehr muss die Schule darauf achten, dass die Schüler eine gute, ordentliche Mahlzeit bekommen. Doch der Kostendruck führt in den letzten Jahren eher dazu, dass große Catering-Unternehmen deutschlandweit standardisierte Billigkost verteilen. Die Schulküchen wurden zu reinen Aufwärmstationen. Der DEHOGA Bayern und der Bayerische Staatsminister für Ernährung wollen jetzt die Wirte in die Schulverpflegung einbinden.

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Es ist eine Kampfansage für Sodexo & Co.: Gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bayern) will das Ernährungsministerium Gastwirten im Freistaat den Einstieg in die Schulverpflegung schmackhaft machen. Ernährungminister Helmut Brunner und DEHOGA-Präsident Ulrich N. Brandl starteten dazu gestern in Gauting im Landkreis Starnberg ein Gemeinschaftsprojekt unter dem Namen „Wirte kochen für Kinder„.

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Ulrich N. Brandl sagte: „Die Wirte kochen frisch und geben der Schulverpflegung ein Gesicht. Sie schenken den Schülern wieder Heimat auf dem Teller statt standardisierter Langeweile der Großcaterer.“ Da die Gastwirte für die Kinder regional und bio kochen sollen, führt er aus, dass die „Wirte zusammen mit den Landwirten den Kindern den Zugang zu den Mitteln zum Leben bringen“ sollen.

Der DEHOGA Bayern hat zu dem Kooperationsprojekt einen extrem schönen, ziemlich coolen Film produzieren lassen. Doch sind sämtliche Textbeiträge komplett in Kleinbuchstaben geschrieben. Leute, hier geht es um Kinder, um Schüler. Die sollen doch auch lernen, richtig zu schreiben. Dazu gehört meines Erachtens auch die korrekte deutsche Rechtschreibung inklusive Groß- und Kleinschreibung…

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Deutschlands Gourmet-Tempel: Die Besten der Besten in einem Restaurant-Führer

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Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Varta & Co.: Wir kennen sie alle. Wir lesen den einen oder anderen. In der grossen Linie sind sie sich ziemlich ähnlich. Doch so manche Bewertung ist unterschiedlich. Beim Michelin sehen wir nur die Sterne. Der Gault Millau brilliert mit seinen mitunter sehr süffisanten Kommentaren… – doch wie ist denn das gesamte Bild? Welche Restaurant-Chefs sind die Besten? Welche Restaurants sind Deutschlands wahre Elite? Diese Zusammenfassung gibt uns seit nunmehr vier Jahren die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Fast schon selbstverständlich sind die ersten drei Plätze, dahinter gibt es kleinere Verschiebungen. Die großen Überraschungen folgen erst hinter Platz 20. Natürlich: Die Schwarzwaldstube Baiersbronn führt vor dem Vendôme in Bergisch Gladbach und dem Bareiss in Baiersbronn. Die Top-Gastronomie Deutschlands sitzt hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern. Berlin ist die Genuss-Hauptstadt, gefolgt von München und Hamburg.

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Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste bietet einen Überblick über die gesamte deutsche Spitzengastronomie. Sie ermittelt nicht allein die Top-Positionen, sondern ein Ranking aller etwa 4.600 Restaurants, die von einem oder mehreren der sieben nationalen Restaurantführer des Jahres 2014 empfohlen wurden. Wer gerne einen Quervergleich anstellen möchte, dem empfehlen wir allerdings auch einen Blick hinüber zum Wettbewerber, dem Hornstein-Ranking, das es mittlerweile schon seit 23 Jahren gibt und auch die Restaurants unserer Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Südtirol aufführt.

Neben den Noten für die Küche gehen auch die Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer in die Berechnung ein. Der unterschiedliche Stellenwert der verschiedenen Auszeichnungen wird ebenfalls berücksichtigt. Grundlage für die Gewichtung ist eine jährlich durchgeführte Befragung der prämierten Spitzengastronomen. Das breite Spektrum an Top-Restaurants, das präzise Ranking sowie die mit der aktuellen Ausgabe 2014 eingeführten Regionalkarten machen diese Restaurant-Bestenliste zu einer Orientierungshilfe im Dschungel der vielen Gourmet-Tempel und Gastro-Führer. (mehr…)

La Nuit du Champagne: Wie Ruinart kunstvoll ein Diner begleiten kann

Nächtlicher Einblick in die Pinakothek der Moderne. Auf dem Weg zur Nuits des Champagnes.
Schon die Einladung macht Lust auf mehr: „Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden.“ Ein geniales Zitat von Theodor Fontane. Eines mit Champagner im Fokus, das mir noch unbekannt war. Dazu noch auf edlem festen goldenen kartonartigem Papier. Handschriftlich mit Füller die Anrede. Das ist doch eine sehr stilvolle Einladung zu einem Event, der nicht wirklich im alltäglichen Pressefokus ist. Schottenhamel Catering lädt in die Pinakothek der Moderne zu einer Nacht des Champagners. Als Kooperationspartner sticht mir das Logo von Ruinart ins Auge. Le Champagne qui ruine le portemonnaie…

Kunst und Kultur sind selten weit entfernt von Kulinarik. Doch viel zu selten gibt es höchste kulinarische Genüsse in der Umgebung höchster moderner Kunst. Der Münchner Gastronomenfamilie Schottenhamel allerdings gelingt das hervorragend. Gewiss, ein leichtes in Sachen Location, denn das Catering der Pinakothek der Moderne in München liegt in ihren Händen. Doch normalerweise werden da Kaffee & Kuchen verkauft, nicht Austern und Champagner.

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Kloster Neustift: Wo Wohlstand und Wein zu Weltruhm führen

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Ein Kloster wie eine Burg. Wehrmauern gegen die Türken. Und schönste Weinreben drumherum. Dieses alte Kloster hat eine belebte, sehr wechselhafte Geschichte hinter sich. Und es wurde durch Schenkungen, Besitztümer und glückliche Fügungen sehr reich. Das Kloster Neustift in Südtirol wird heute allerdings weltweit für seine edlen Weine geschätzt. Die Lage war vor bald 900 Jahren, als das Kloster gebaut wurde, absolut strategisch. Auch heute noch liegt es optimal: Am Eingang zum Pustertal und am Nordende des Brixener Talkessels.

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Auf unserer Rückfahrt in die Heimat sahen wir die roten Bremslichter der Autos auf der Autobahn. Bereits auf der Bundesstrasse aus dem Pustertal heraus zur Autobahn stockte der Verkehr. No way, das machen wir nicht mit. Ein wunderschönes Herbstwochenende neigte sich dem Ende zu. Wir kamen aus der Almenregion Gitschberg Jochtal, verbrachten wunderschöne Tage im Hotel Bacherhof in Meransen. Doch jetzt wollten wir vieles, nur mit Sicherheit nicht im Stau stecken und langsam über den Brenner schleichen. Unser Blick fällt zufällig auf das Hinweisschild nach Kloster Neustift. Hey, denke ich mir, davon habe ich schon mehrfach gehört. Ein sehr bekanntes Weingut. Angeblich ein schönes Kloster. Also, Blinker rechts, runter von der Bundesstrasse, Kultur tanken.

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Werfen wir einen Blick rein ins Kloster Neustift. Als das Kloster 3 km nördlich von Brixen erbaut wurde, war dies ein damals noch unsicherer und rauer Ort, „in wilder Einsamkeit“ gelegen, wo die „Unwirtlichkeit des sich beliebig sein Bett schaffenden Eisackflusses alles andere als einladend schien“, so verrät uns die Webseite des Klosters. Hier war und ist nach wie vor der Schnittpunkt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über die Alpen und der Ost-West-Verkehrswege aus dem Pustertal. Letztere hat allerdings die strategische Wichtigkeit von ehedem eingebüsst. (mehr…)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

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Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

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Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr…)

Frühlingserwachen am Gitschberg: Wandern, Radeln und Skifahren

Talblick ins #Passeiertal und den #Bacherhof #Gitschberg #Südtirol #Meransen
Schnell zum Urlaub nach Südtirol: Kaum haben wir die Landesgrenze zwischen Tirol und Südtirol, zwischen Österreich und Italien hinter uns gelassen, sind an Sterzing vorbeigefahren, verlassen wir die Autobahn bei Brixen. Wenige Kilometer nur fahren wir die Bundesstraße entlang, die Brixen mit Lienz in Osttirol verbindet, schon verlassen wir auch diese wieder. Hier, wo das Eisacktal ins Pustertal übergeht, liegt der beschauliche Ort Mühlbach. Und ab jetzt heisst es: bergauf. Also ‚runterschalten und auf geht’s! Unser Ziel ist Meransen in der Almenregion Gitschberg Jochtal. Entspannen, ausspannen, erholen und etwas Bewegung: das ist unser kleines Programm für’s Wochenende.

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Ein grandioser Ausblick eröffnet sich uns am nächsten Morgen: Meransen liegt auf einer Art Mittelgebirgsterrasse – wie es Wikipedia nennt – und blickt von hoch oben über das Pustertal hinweg mit einem Fernblick bis weit in den Süden. Traumhaft. Ganz in der Nähe des Hotels erblicken wir den Skilift, der uns einlädt in der Frühlingssonne noch ein paar Schwünge in den Morgenschnee zu legen. Oder gehen wir wandern? Geübte Mountainbiker können sich hier außerdem an den zeitweilig ziemlich steilen Steigungen üben. Doch uns lockt eher das gemütliche Familienradeln unten im Pustertal. Also, womit fangen wir an? (mehr…)

Hoch-Genuss: Wie die Destinationen in den Alpen kulinarisch aufrüsten

Hoch-Genuss: Diskussion der Touristischen Runde zu Genuss am Berg mit Spitzenköchen aus Österreich und Südtirol
Ski und Genuss: Das ist lange schon kein Fremdwort mehr. Die Kilometerfresser, die stundenlang die Pisten runtergejagt sind, um anschließend möglichst schnell wieder hochzuliften, nur um die nächste Piste runterzuflitzen: sie sind Geschichte. Vielleicht nicht ganz, doch sind sie in der Minderheit. Die Skifahrer, die Wintertouristen wollen heute mehr. Sie suchen die Abwechslung. Heute Abfahrtsski, morgen Langlauf. Dazu Kultur, Natur und nicht zuletzt: Genuss. Feine Spezialitäten am Berg sind gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Touristischen Runde unter wie immer hervorragender Leitung von Lilo Solcher präsentierten mehrere Anbieter ihre kulinarische Aufrüstung.

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Die höchste Konditorei auf dem Pitztaler Gletscher, der höchste Weinkeller auf dem Stubaier Gletscher, das höchst gelegene Iglu-Dorf im Allgäu und ein weiteres in Adelboden, das höchst gelegene Gourmet-Restaurant in den Dolomiten sowie Slopefood, die winterliche Variante von Fingerfood, kleine Imbisse entlang der Piste – ebenfalls in den Dolomiten. Vertreten wurden diese außergewöhnlichen Anbieter von Haubenkoch David Kostner (Restaurant Schaufelspitz, Stubaier Gletscher), Marcus Herovitsch (Pitztaler Gletscher), Matthias Lenz (IgluLodge). Aus den Dolomiten kamen vom Gourmetrestaurant Viel de Pan und von Slopefood. Der Abend bewies, dass Skifahren heutzutage auch viel mit Genuss zu tun hat. (mehr…)

Ost-Afrika: Nur noch ein Visum für Kenia, Uganda und Ruanda

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East African Community: der neue Touristenmagnet? Wer kennt noch die Montanunion? Der – im Vergleich – klitzekleine Vorgänger der Europäischen Gemeinschaft bzw. der jetzigen Europäischen Union war hauptsächlich für wirtschaftliche Belange zuständig. Weit vor meiner Zeit. Dieses Staatenbündnis bildete nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für den Wohlstand, den wir heutzutage in Westeuropa geniessen. Dies Staatenbündnis hat Vorbildcharakter für ein paar afrikanische Staaten. In Ostafrika hat sich vor wenigen Jahren die Ostafrikanische Union, die East African Community, gegründet. Sie besteht aus Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi. Vor wenigen Jahren waren Völker in diesen Staaten noch verfeindet, es gab einen schrecklichen Genozid. Heute kooperieren sie – und sie haben sich viel vorgenommen. Sie sind die ‘Destination of Wonders and Opportunities’ – Destination der Wunder und Möglichkeiten.

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Aus Deutscher Sicht erfreulich: Die Länder, die früher Deutsch-Ostafrika bildeten, sind gemeinsam in diesem Bündnis zusammengeschlossen. Tansania, Ruanda und Burundi waren zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. eine deutsche Kolonie. Doch waren die Deutschen nicht allzulange dort involviert, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gingen die Kolonien an die damaligen Siegermächte. Glücklicherweise blieb den Deutschen also die Unabhängigkeitskriege erspart, was die anderen Kolonialmächte nicht besonders glanzvoll lösten. Somit haben wir Deutsche in den dortigen Ländern immer noch einen ganz guten Ruf. Oder auch wieder, weil Deutschland eine wichtige Wirtschaftsmacht geworden ist. Und auch weil die nachfolgenden Kolonialmächte sich noch viel schlimmer benommen haben.

Und heute schliessen sich einige der fünf ostafrikanischen Länder enger zusammen. (mehr…)

beauty24 und Wellness Hotels präsentieren die Wellness-Trends 2014

PK beauty24.de und Wellness Hotels & Resorts @itb_berlin #itbberlin
Zwei Branchengrößen kooperieren und untersuchen den Wellness-Markt. Roland Fricke von beauty24 und Michael Altewischer von den Wellness Hotels & Resorts gingen den Trends und Werten der Gäste auf den Grund. Was möchten denn die Kunden der Wellnesshotels? Wie werden die Hotels bewertet? Was ist wichtig geworden? Was hat sich geändert? Auf der ITB präsentierten die beiden gemeinsam die aktuellen Wellness-Trends 2014.

Die Umsätze der Branche wachsen zwar nach wie vor – allerdings nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Nur gut 43 Prozent der Hoteliers bemerkten laut der aktuellen Hotelierumfrage ein Umsatzwachstum im Jahre 2013 – im Boom-Jahr 2010 hingegen waren es fast 65 Prozent. Immerhin 58 Prozent erwarten 2014 ein Wachstum – 2010 lag allerdings auch dieser Wert mit fast 73 Prozent deutlich höher. Über 20 Jahre nach dem Beginn des Wellness-Booms verlangsamt sich das Umsatzwachstum der Branche – die Potenziale erschöpfen sich. Dies spiegelt sich auch auf der Verbraucherseite wider: Nach den Zielgruppenerweiterungen der letzen Jahre – zunächst Männer, dann Familien – sind hier kaum noch neue Märkte zu erschließen. Das vorhandene Wachstum 2013 ist weniger durch neue Gäste als dadurch begründet, dass die Verbraucher häufiger Wellnesserholung suchen. (mehr…)

25 Jahre Vienna International Hotels: Zügiges Wachstum im MICE-Markt

PK der Vienna International Hotels #vihotel #itbberlin @vi_hotels @itb_berlin
Deutschland ist der wichtigste Markt und ein Wachstumsmarkt, so lautet der Grundtenor auf der Pressekonferenz der Vienna International Hotels anlässlich der ITB. Die VI Hotels waren bis vor kurzem in Deutschland noch nicht vertreten. Doch seit kurzem geben sie Vollgas. Dabei ist die Hotelgruppe, die gerade ihren 25. Geburtstag feiert, bereits seit langem schon in Osteuropa sehr aktiv. Das anders Hotel Berlin generiert wahrscheinlich in 2014 24 Mio. Euro Umsatz. Das Haus lebt vom MICE Geschäft, ist damit etwas unabhängig von der allgemeinen Entwicklung Berlins. Am heutigen Vorabend der ITB feiert das Haus seinen fünften Geburtstag mit über 1.500 Gästen.

Vergangenen Samstag wurde das Schlosshotel Goldschmieding übernommen und wird als Arkadia Hotel in der Vienna International Gruppe geführt. 2016 wird das angelo Hotel München Leuchtenbergring um 160 Zimmer erweitert, ein weiteres Haus eröffnet in Günzburg, ein anderes neues Hotel in Shelkovo wird als Leading Hotel of the World geführt. Die Mehrmarkenstrategie mit u.a. andel’s, angelo und Arkadia wird sukzessive ausgebaut. Dabei soll jede Hotelmarke ihre eigene Philosophie und ihr Gesicht haben. Schwerpunkt bleibt allerdings die 3- und 4-Stern-Hotellerie, auch wenn es einzelne 5-Sterne Hotels gibt. Ein Schelm, der sich an die Multimarkenstrategie von Accor erinnert fühlt.

Im Rahmen der ITB Berlin 2014 feiert Vienna International Hotelmanagement AG (VI) gleich zwei Jubiläen: ihr 25-jähriges Bestehen und den 5. Geburtstag des andel’s Hotel Berlin. Ein guter Zeitpunkt, die Highlights der Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in eine vielversprechende Zukunft mit weiteren Expansionsplänen zu blicken. Der treibende Motor der Gesellschaft ist dabei das MICE-Geschäft. Die klassische Ferienhotellerie spielt keine große Rolle, auch wenn die Hotels in Disneyland und Bad Leukersdorf weiter im Portfolio gehalten werden. (mehr…)

Griechenland – Des einen Leid, des anderen Freud – oder: Aufruf zu einer Ganzjahresdestination

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Wir alle koennen uns sicher noch an das große Bangen und Zittern im Frühjahr 2013 erinnern, als es zum großen Clash in Ägypten kam! Diejenigen, die ihren wohlverdienten Urlaub dorthin gebucht hatten, wussten nicht, was sie tun sollten: hinfahren, stornieren, umbuchen? Offizielle Statements von Marketing Greece auf der ITB Berlin sind das eine. Doch wie sieht es wirklich vor Ort aus? Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin gibt unsere Gastautorin Elisabeth Duckeck einen interessanten Insider-Einblick als Guest Relations Managerin eines Hotels auf Kreta.

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Die Revolten hier und in der Türkei führten dazu, dass die Buchungszahlen in Griechenland ab April rapide in die Höhe schossen. Der Tourismus in dem wirtschaflich gebeutelten Land stieg um 20% zum Vorjahr an, zur Freude der Hoteliers, die 2012 um jede Reservierung kämpfen mußten.
Auf Kreta waren die Hotels so voll, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Die Saison-Flauten zwischen Oster- und Sommerferien und Sommer- zu Herbstferien blieben in diesem Jahr komplett aus. Aber nicht nur die politischen Krisen rund um das beliebte Urlaubsziel trugen dazu bei, den Tourismus in Griechenland anzukurbeln. (mehr…)


GAP

Griechenland: Full of unique travel experiences – Webseite discovergreece.com gestartet

Griechenland PK auf der #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Die Deutschen sind zurück! Die deutschen Urlauber haben ihre Liebe zu Griechenland wieder entdeckt. Waren die vergangenen Jahre eher von Stagnation und Zurückhaltung geprägt, so rangiert Griechenland in der Gunst der Bundesbürger unter den beliebtesten Zielen des Reisesommers 2014 erneut auf den vordersten Plätzen.

Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece Griechenland #itbberlin @itb_berlin @wildepr @travelpr_online
Zum Auftakt der ITB Berlin sagte Andreas Andreadis, Präsident von Marketing Greece und Aufsichtsratsvorsitzender der SETE (Association of Greek Tourismus Enterprises): „Die bislang vorliegenden Buchungszahlen aus Deutschland und die Prognosen sämtlicher namhafter Reiseveranstalter und Fluggesellschaften signalisieren zweifellos ein neues Rekordjahr. Griechenland ist auch in Deutschland zurück! Schon der Anstieg der Ankünfte deutscher Touristen im Jahr 2013 auf rund 2,3 Millionen – das entspricht einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr – zeigen die Verbundenheit und die Begeisterung der Deutschen zu unserem Land. Es sind die Besonderheiten Griechenlands, wie die Gastfreundschaft, die einmalige Landschaft, Kultur und das gute Wetter, die die deutschen Gäste so schätzen.“ (mehr…)


ITB

Ungarn: 25 Jahre nach Maueröffnung: Ein Land voller Festivals

Ungarn-PK auf der #itbberlin @itb_berlin
Budapest Spring Festival – unter diesem Titel lädt die ungarische Hauptstadt 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Touristen ein, an den vielfältigen Kulturfestivals teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht dabei das über 140 Jahre alte Opernhaus.

25% der EU, 18% aller internationalen Gästeübernachtungen stammen aus Deutschland – allerdings ohne die Kreuzfahrtgäste mitzuzählen. Es gibt dabei keine räumliche Konzentration, ganz Ungarn ist beliebt. Die deutschen Gäste sind dabei die wichtigste Zielgruppe, so führte Csilla Mez?si
Direktorin des Ungarischen Fremdenverkehrsamtes aus. Die Deutschen bleiben dabei durchschnittlich 3,7 Tage. Sehr beliebt ist West-Ungarn mit seiner Bäderstraße. Der Durchschnittsaufenthalt der Deutschen nur in der Balaton-Region beträgt sogar 7 Tage. (mehr…)


GAP

ITB 2014: Ruiz Massieu Salinas eröffnet für das Partnerland Mexiko die weltgrößte Tourismusmesse

ITB Berlin Eröffnungs-PK #ITBBerlin @itb_berlin
Länder mit Krisen als Partnerländer – hat die ITB einen Hang dazu? Nunja, sicherlich nicht freiwillig. Doch mit Blick auf Länder wie Ägypten und jetzt Mexiko kommt mir dieser Gedanke. Doch Mexiko ist ja schliesslich weit mehr als nur Drogenkrieg. Das Land ist so groß, so weit, so vielfältig und bezaubernd, dass es genau jetzt richtig ist, für das Land und seine verschiedenen Destinationen Werbung zu machen. So eröffnet jetzt zu diesem Zeitpunkt die Tourismusministerin Ruiz Massieu Salinas die Internationale Tourismus Börse (ITB) Berlin. „Come to discover this diverse country“, ist nicht nur eine Aufforderung, es klingt auch nach einer Bitte, das Land nicht allein zu lassen und die Drogenbarone gewinnen zu lassen. Deutsche Touristen stehen an der neunten Stelle der Herkunftsländer der Touristen in Mexiko. Also: Mexiko – Live it to believe it.

Außerdem sprach Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V., stellte kurz die aktuellsten Zahlen dar. Die Destination Deutschland verzeichnet neue Rekorde: (mehr…)