Braukunst Live: Deutsche Brauer entdecken die Craft Bier-Spielwiese

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Deutschlands Brauer sind aufgewacht! Endlich! Während in anderen Ländern, vor allem in den USA, aber auch in Italien, Belgien, England etc. schon seit Jahren kleine Brauereien, Braugasthöfe, Micro-Breweries etc. aus dem Boden schiessen und von Anfang an Erfolg haben, schlummerten die deutschen Brauer vor sich hin. Auf die Aktivitäten in den anderen Ländern angesprochen, bekam ich häufig zur Antwort, dass das deutsche Reinheitsgebot nunmal wichtiger sei, doch in gewisser Hinsicht auch ein enges Korsett. Alles Schmarrn – wie wir jetzt auf dem Münchner Bierfestival Braukunst Live! sehen können. Kleinstbrauerei oder Braukonzern, Mega-Marke oder Szene-Brauer haben hier ihre Stände und zeigen ihre Kreativität und Geschmacksvielfalt. Trotz oder gerade mit dem Reinheitsgebot.

„Bestimmt ist noch nie so viel über Biere, ihre Vielfalt, die Aromen und die Revolution in der Brauszene gesprochen worden wie in den letzten Monaten“, sagt Frank-Michael Böer. Und sein Münchner Bierfestival Braukunst Live! hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen: Allein 2013 hat sich die Besucherzahl verdoppelt. Ebenso stieg die Zahl der Aussteller. Nach nur zwei Jahren ist die Braukunst Live! längst keine reine Endverbrauchermesse mehr. Das Fachpublikum hat das Festival für sich entdeckt, um neue Trends aufzuspüren, neue Bierspezialitäten zu testen, Kontakte zu knüpfen und Teil der mittlerweile kräftig aufstrebenden deutschen und internationalen Craft Bier-Szene zu sein. (mehr …)

Kulinarisches Franken: Eine Schmankerlreise durch Schweinfurt und Bamberg

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Wer den Spruch: „ Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Unter– und Mittelfranken“ erfunden hat, war mit Sicherheit selbst nie in Franken unterwegs, sonst würde statt „auch“ ein „ganz besonders“ im Satz stehen. Weine, die in der Spitzenliga zuhause sind, die höchste Brauereidichte Europas, edle Brände und köstliche regionaltypische Speisen: Franken ist DAS kulinarische Schlaraffenland Bayerns. Und auch der Kulturkalender ist das ganze Jahr über prall gefüllt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Andrea Gerum vor Ort und brachte ein 48-Stunden-Genuss-Protokoll mit. Wenn das nicht ein leckere Anregung zum Nachfahren ist…

Franken_kulinarisch_Andrea_Gerum_schweinfurt_020_Fränkisches Weinland_Terrasse Museum Georg Schäfer mit Blick auf Ebracher Hof
1.Tag

14:00 Check-In im Panorama Hotel Schweinfurt. Unsere Zimmer im 9. Stock bieten einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die Hassberge und den Steigerwald. Erster Eindruck: Die Stadt ist viel schöner als ihr Ruf. Im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, dauerte es lange, bis sich die drittgrößte Stadt Unterfrankens wieder neu definieren konnte. Noch viele Jahre nach dem Krieg bestimmten Zerstörung und Armut das Stadtbild. Bekannt als Industrie– und Arbeiterstadt wandelte sich das Image in den letzten 30 Jahren hin zu einer modernen, lebendigen Stadt, die ihre Wurzeln pflegt. Unter dem Motto: „Industrie und Kunst“ kreierte sich Schweinfurt neu mit spannenden Kontrasten aus Bauwerken vergangener Jahrhunderte und moderner Architektur.

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15:00 Wir besuchen das Weingut Dahms. Gelegen an der Peterstirn, der Burganlage des Markgrafen Berthold aus dem 10. Jahrhundert ist sie ein Wahrzeichen der Stadt Schweinfurt und seit 1994 in Besitz der Winzerfamilie Jürgen Dahms.

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Schweinfurt und Wein? Zugegeben, diese Verbindung kommt einem nicht gleich in den Sinn. Denkt man doch zuerst an Kugellagerfabriken und nicht an edle Tropfen. Aber Schweinfurt hat eine lange Weinbautradition und war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein bekanntes Weinstädtchen.

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In den ersten Jahrzehnten nach 1900 aber zerstörte die Reblausplage fast alle Weinberge. Von ehemals 320 ha Rebfläche blieben nur noch 10 ha übrig, die seit 1980 von Familie Dahms mit großem Einsatz und Erfolg bewirtschaftet werden. (mehr …)

Restaurants in München: Restaurant Alter Hof: Frankens Weine und Küche im Herzen Münchens

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Franken und Bayern: Das ist für mich Preussen so als eine Art gegenseitiger Hassliebe zu verstehen. Franken in München: Das funktioniert gut, sofern sie sich von ihren Mundarten her verstehen. So mancher Bayer definiert ja nicht etwa den Main, sondern bereits die Donau als Weisswurstäquator, die Franken rufen: Frei statt Bayern! Doch Münchner Weißwürste und Nürnberger Rostbratwürste passen immer gut zusammen. Nicht erst seit der Schwabe Uli Hoeness in Nürnberg eine der größten Rostbratwurstbratereien besitzt und damit Aldi beschickt und gleichzeitig (Noch-?)Präsident des FC Bayern München ist. Fränkische Küche in München hat immer Saison. Im Herzen der Residenz der bayerischen Könige, inmitten des ältesten Teils, eröffnete vor wenigen Tagen das Restaurant Alter Hof.

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Eigentlich ist es ja keine komplette Neueröffnung. Bis vor kurzem war hier noch das Vinorant Alter Hof. Und die Location war nur so kurz geschlossen, dass ich es nicht mitbekommen hatte. Einige XING-Abende hatten hier früher mal stattgefunden. Jetzt also ein komplett neues Konzept, eine komplett renovierte Location. Auf zwei Etagen erstreckt sich das Restaurant Alter Hof: Im Keller unter dem wunderschönen alten Gewölbe – oder in der ersten Etage. (mehr …)


GAP

Wahlen 2013: Was wollen wir wählen?

Bayern wählt. Deutschland wählt. Ich habe bereits gewählt. Briefwahl – denn da habe ich die Ruhe und Zeit, die ich brauche, um diese langen Wahlzettel zu lesen, durchzuschauen, ob ich vielleicht jemanden persönlich kenne. Irgendwo, auf den hinteren Rängen fand ich sogar jemanden. In den letzten Monaten haben wir viel lesen können, sehen können, sind auf allen möglichen Medienkanälen von den Parteien mit ihren Inhalten zugeschüttet worden. Zum grossen Teil allerdings war das in diesem Jahr sehr inhaltsleer. Doch manche Zeitschriften haben sich die Mühe gemacht, die Wahlprogramme durchzulesen, durchzuarbeiten und den Parteien Fragen zu stellen. Mein Fazit aus diesen Artikeln: FDP wählen!

Wer die Artikel-Serie in der AHGZ oder auch in der SuperiorHotel durchgelesen hat, kann eigentlich nur diese eine Partei wählen. Mit wenigen Abstrichen auch die CDU. Doch schon alle anderen Parteien sind für jemanden, der freiberuflich, selbstständig oder als Unternehmer arbeitet, nicht mehr wählbar. Insbesondere in der oder den Branchen Tourismus, Hotellerie, Gastronomie, in der gesamten Reisebranche ist das Fazit aus allen diesen Artikeln und auch aus allen Aussagen der einzelnen Politiker, dass die FDP die bestmögliche Partei ist. Warum? (mehr …)

Der Wiesn-Guide zum Münchner Oktoberfest für alle Preissn, Zuagroastn und andere Touristen

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Jährlich lockt das Oktoberfest über 7 Millionen Menschen nach München, die dieses Jahr zum 180. Mal mit Millionen von Bierkrügen und mehr als 500.000 Brathendln feiern wollen. Unsere Gastautorin Anika-Okje Erdmann, eine Bremerin, die derzeit in San Francisco lebt, gibt den vielen Touristen mit diesem Wiesn-Guide ein paar Tipps an die Hand, die auch wichtig für die eigene Gesundheit sein können. Der „Zuagroaste“, wie die Münchner alle nicht Einheimischen nennen, der dieser Gaudi das erste Mal gegenübersteht wird sich vermutlich fragen:

„Wie soll ich mich in diesem Chaos aus Feiernden, Besoffenen, Zelten, Biergärten, Hendlbuden und Karrussels zurechtfinden?“

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat für Euch ein paar wichtige Punkte herausgefischt, mit denen es Euch, als Touristen und Nicht-Einheimischen, gelingt, gut auf dem Oktoberfest zu bestehen und nicht sofort als totaler Neuling aufzufallen. Natürlich kann unser Wiesn-Guide hier nur eine kleine Auswahl sein. Doch hoffen wir, dass unsere langjährige München- und Wiesn-Erfahrung Euch etwas zur Seite stehen kann.

Wiesn-Guide: Das richtige Outfit

  • Der Herr zieht seine Krachlederne, also die Lederhosn, und Haferlschuhe an, während die Dame in ihr Dirndl schlüpft.
  • Dirndl für die Damen gibt es von traditionell bis sexy. Leider sind die Dirndl in den letzten Jahren eher zu Mini-Röcken geschrumpft. Das mag zwar sexy aussehen – ist aber nicht typisch für die Tracht und gehört sich auch nicht unbedingt für die Wiesn. Eine kleine Anmerkung: Zu späterer Stunde tanzen viele auf den Bänken. So mancher unreifer männlicher Wiesnbesucher nutzt diese Situation aus und fotografiert mit seinem Handy von unten unter die Röcke. Ich denke, dass keine Frau dies will und mag…

Eine weitere Kunst ist, wie die Schürze gebunden wird. Es gibt einen Unterschied für vergebene und für Single-Damen! (mehr …)

Die Challenge, die einen Winter dauert: Bergscout zu werden ist das höchste der Gefühle

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Schnell, sicher und rücksichtsvoll die Talabfahrt runter: Das ist schon eine saubere Leistung. Vor allem rücksichtsvoll und keinen anderen Skifahrer behindernd, gar gefährdend. Und das auch noch so oft wie möglich in einem gegebenen Zeitfenster: das ist schon deutlich anstrengender. Denn irgendwann tun jedem die Muskeln weh. Wenn es dann auch noch so eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Talabfahrt ist, wie die der Kanzelwand, dann sollte man schon sehr fit sein. Wer sich außerdem noch der Aufgabe stellt, einen ganzen Winter lang sich weiteren Prüfungen zu unterziehen, sich mit Social Media gut auskennt und noch so manches mehr erledigt, der kann Bergscout 2013 von „Das Höchste“ werden. Diesen eigenartigen und doch passenden Namen haben sich die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal gegeben, die die Bergscout nunmehr schon zum fünften Mal ausrichten.

Einen ersten Eindruck geben Euch meine Videos, die ich parallel gedreht habe. Es ist also jeweils der identische Inhalt. Doch in der einen Hand halte ich meine Flip Kamera, in der anderen mein neues iPhone 5. Hier zuerst das iPhone 5:

Und dies ist das Video mit der FlipCam :

Ok… und als nächste Filmkamera wünsche ich mir eine GoPro Hero 3 Black Edition mit Wlan-Verbindung…

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L’Art de Vivre: Gastro-Nachwuchs auf dem Weg in die Service-Oase

Preis Grosse Gastlichkeit Preistraeger 2012 Fotocopyright: L'Art de Vivre/ Dorett Auerswald
Service-Oase statt Service-Wüste: dafür setzt sich die internationale Vereinigung L’Art de Vivre ein. Zum dritten Mal fand der deutschlandweite Wettbewerb Preis für grosse Gastlichkeit statt. Es nahmen zwölf ausgewählte Teilnehmer aus den acht Bundesländern Hamburg, Berlin, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am ganztägigen Service-Wettbewerb teil. Vor den Augen der Fachjury zeigten die jungen Restaurant- und Hotelfachleute in diesem Jahr im Schlosshotel Hugenpoet in Essen-Kettwig ihr Können. Da ich selbst Restaurantfachmann bin, finde ich das Engagement der Vereinigung und der Teilnehmer absolut toll. Der Service am Gast sollte wieder mehr in den Vordergrund rücken.

In jedem gut geführten Restaurant sind die Mitarbeiter im Service das unverzichtbare Bindeglied zwischen Koch und Gast sowie wichtige Schnittstelle aller Leistungen eines Teams. Dennoch werden dieses Berufsbild und seine Berufschancen immer noch unterschätzt. Mit dem Wettbewerb erhalten Servicemitarbeiter eine der wenigen Möglichkeiten, ihr Können zu zeigen und sich zu qualifizieren.

Den Sieg sicherte sich am Abend des anspruchsvollen Wettbewerbstages Lisa Eckardt aus dem Louis C. Jacob in Hamburg. Den zweiten Platz belegte Barbara Englbrecht aus dem Dallmayr in München und den dritten Platz sicherte sich Tommy Hergenhan aus dem Landhaus Eggert in Münster. (mehr …)

Restaurants in München: Viqoy: Die Burgerbude für die LOHAS – oder vegetarische Wohlfühlküche

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VIQOY LogoInnovative, leichte, gesunde, vegetarische Küche: Viqoy heißt das neue Restaurant in München-Pasing. Das Konzept soll der Auftakt zu einer neuen Kette in Deutschland und Österreich sein. Dies versprechen uns die Inhaber des neuen Ladens. Die Inhaber, das sind Martin Kargl (32), Franziska Majer (29) und Elke Plank-Kargl (30). Die Betreiber haben es sich zum Ziel gesetzt, dass ein vegetarisches Hauptgericht gleichzusetzen ist mit ihrem Markennamen: ein „Viqoy“, ein schnell serviertes, kalorienarmes Gemüsegericht, das Ernährungswissenschaftler entwickelt haben. Genau das richtige für die LOHAS in München.

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Viqoy, das steht für: VItal Quality food to enjOY. Der andere Slogan lautet: VIQOY – Vitality, Quality, Enjoy! Die erste Location ist in den Pasinger Hofgärten an der Kaflerstraße am Pasinger S-Bahnhof, dort wo die Passanten-Frequenz fast so hoch ist wie in der Innenstadt, aber die Mieten noch erschwinglich sind. Diese Positionierung ist in meinen Augen frech und mutig: Frech, weil im gleichen Gebäudekomplex auch ein Vapiano ist. Und mutig, weil sich das neue Viqoy so gleich von den richtigen Kunden beurteilen und messen lassen kann. Außerdem liegt es in einer stark frequentierten Ecke, unweit der Pasinger Arcaden, einem der vielen ECE-Einkaufszentren.

Greenys LogoDoch halt: Kommt uns das nicht schon bekannt vor? Haben wir das nicht schon mal gehört? Ach ja, als vor drei Jahren das Greenys in der Münchner Altstadt in der Straße „Im Tal“ eröffnete – und sang- und klanglos nach nicht einmal zwei Jahren wieder verschwand. Die Lücke wurde sofort von einem Dean & David-Lokal geschlossen. Ähnliches Konzept, aber nicht vegetarisch, nicht bio, dafür gewinnorientiert. Was ist jetzt das Neue am Viqoy? (mehr …)

Bayerisches Genussfestival 2012: Paarberatung für Weintrinker

Bayerisches Genussfestival Paarberatung für Weintrinker
Wer passt am besten zu mir? Eher der Fruchtige? Oder doch der Herbe? Wer wissen möchte, welcher Wein zu welchem Essen passt, ist bei den Seminaren auf dem Bayerischen Genussfestival 2012 im großen Zelt genau richtig. Dort treffen Besucher auf Spitzen-Sommeliers wie beispielsweise Rakhshan Zhouleh vom Tantris, Julien Morlat vom Restaurant Dallmayr oder Rüdiger Meyer von der Deutschen Sommelier-Union, um sich intensiv mit dem Essensbegleiter Wein zu beschäftigen. Roswitha Boppeler, Diplom Käsesommelière, steht den Besuchern für die Seminare rund um den bayerischen Käse zur Verfügung.

Am 3. August um 14 Uhr eröffnet der Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Bayerische Genussfestival 2012 auf dem Odeonsplatz in München. Bis einschließlich Sonntag erwarten die Besucher bayerische Genüsse: Käse, Fisch aus heimischen Gewässern und Frankenwein. (mehr …)

Sandton Resort: Fußballcamp für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien

Kicken lernen wie die Großen – für coole Kids und Teens bleibt das oft nur ein Traum. Für Eltern, die ihre fussballverrückten Kinder unterstützen wollen, gibt es einige Fußballcamps in Deutschland. In diesen Sommerferien findet beispielsweise ein Fußballcamp im Bayerischen Wald statt. So können sich die Kinder im Urlaub optimal austoben – und die Eltern gleichzeitig im Hotel, dem Sandton Resort, entspannen. So macht Familienurlaub richtig Spaß! Und der Nachwuchs wird vielleicht zum Fußballstar…

In Zusammenarbeit mit dem Sandton Resort Bayerischer Wald und dem SV Habischried, bietet die Münchner Fußballschule MFS vom 27. -31. August ein 5-tägiges Fußballcamp für Kinder und Jugendliche an. Das Camp findet täglich von 9.30 – 15.30 Uhr auf dem Fußballplatz des SV Habischried statt. Mitmachen können alle fußballbegeisterten Kinder und Jugendliche aus Nah und Fern. Trainiert werden die Bereiche Technik, Koordination und Schnelligkeit. (mehr …)

Restaurants in München: Görreshof München: Gemütliches Gasthaus mit guten Gerichten

1/2 Ente Mit Kartoffelknödel Und Rotkraut @ Wirtshaus Görreshof
Österreicher in München? Gibt es genug! Österreichische Restaurants? Ebenso. Doch fast alle kochen auf einem relativ hohen Niveau. Ob Bröding, Blaue Donau oder Ö1: Bei den meisten muss man vorher reservieren. Doch ein normales, klassisches Gasthaus mit Küche aus der Donaurepublik? Da kann nur der Görreshof mithalten. Vor wenigen Jahren komplett renoviert, empfängt das Restaurant in der Schleißheimer Strasse heute in einem warmen, klassischen und stilvollen Gasthof-Ambiente. Selbstverständlich sind die Klassiker der Alpenküche auf der Karte versammelt – und noch ein paar Münchner Spezialitäten dazu.

Einen Tag vor Silvester (ja, dieser Artikel lag eine Weile angefangen in meinen Entwürfen rum, jetzt schreibe ich ihn endlich fertig) war ich zu faul, mich noch in die Küche zu stellen. Spontan stand der Entschluss fest, in den Görreshof zu gehen. Das Lokal war sehr gut gefüllt, die Bedienung fragte gleich, ob wir uns zu einem anderen Pärchen setzen möchten. Klar, in München ist das gute Gasthauskultur. (mehr …)

Lawinen aufgepasst: München informiert sich beim Lawinenabend

Alpen und Lawinen – leider gehört beides zusammen. Jedes Jahr werden in den Bergen Menschen verschüttet, manche werden gerettet, zuviele sterben. In Bayerns Landeshauptstadt München gibt es viele Bergsteiger. Nicht nur, weil es extra Kurse an den Münchner Hochschulen gibt, sondern natürlich auch, weil die Alpen so dicht an über 1 Mio. Einwohner liegen. Darum wird erstmals in der deutschen Bergsteiger-Hauptstadt München, der Münchner Lawinenabend präsentiert. Europas beste Lawinenexperten stellen am 03.12.2011 im kleinen Festsaal des Paulaner am Nockherberg ihre Thesen der „10 entscheidenden Lawinenmuster“ vor und geben reichlich Anwendertipps für einen sicheren Winter.

Rudi Mair und Patrick Nairz haben bereits letzten Winter mit ihrem Buch „Lawine“ für Furore gesorgt. Die beiden Lawinenexperten kommen darin zu dem Schluss, dass es 10 entscheidende Gefahrenmuster gibt, die für die meisten Lawinenunfälle verantwortlich sind. Ihre Theorie findet sich ab dem kommenden Winter im Tiroler Lawinenlagebericht wieder: Neben den bewährten Informationen erfolgt künftig ein Hinweis auf das aktuell vorherrschende Gefahrenmuster. (mehr …)

junge frank’n: Degustation des deutschen Primeurs auf Münchens Viktualienmarkt am 09.11.2011

Junge Franken - Degustation München ViktualienmarktEs muss nicht immer Beaujolais sein. Der Primeur aus dem Frankenland nennt sich kurz und knackig „junge frank’n„. Obwohl ja „franggn“ passender wäre… Eine Woche bevor die berühmten französischen Jungweine präsentiert werden dürfen, gibt es schon erste deutsche Tropfen dieses Jahres zu degustieren. Am Mittwoch, dem 9. November, um 13 Uhr, treffen die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 im Herzen der Landeshauptstadt ein, wo die Münchner sie gratis probieren können. Der neue Jahrgang präsentiert sich mit pikant-frischem Müller-Thurgau, fruchtigem Rotling und saftig-samtigem Rotwein.

Wo?
– im Biergarten des Pschorr vor der Schrannenhalle,
– am Tretter-Standl mitten auf dem Markt,
– bei Retters Weinschmecker, Frauenstraße 12.

Auf einem roten Traktor, in Begleitung von sechs fränkischen Weinprinzessinnen, fährt Andreas Oehm, Vorstand der Winzergemeinschaft Franken, auf dem Viktualienmarkt vor, um die ersten bayrischen Weine des Jahrgangs 2011 zu präsentieren. (mehr …)


GAP

Hotel Herrnschlösschen: Bei Trivago-Bewertungen stürmt kleines Boutique-Hotel auf Spitzenplatz in Bayern

Herrenschloesschen_Rothenburg_2010_01Klein, fein, oho und beliebt! Schafft es ein neues Boutique-Hotel innerhalb eines Jahres das beliebteste Hotel in Bayern zu sein? Kann ein Haus in der – mit Verlaub – Pampa mit nur acht Zimmern sich vor ein Münchner Luxushotel einer Kette setzen? Trivago, das Hotel-Preisvergleichsportal, hat in seiner aktuellsten Pressemitteilung die 16 Häuser vorgestellt, die von den Reisenden in jedem Bundesland an die Spitze der Bewertungs- bzw. Beliebtheitsskala gesetzt wurden. In Bayern geschah etwas ganz ungewöhnliches: Das Hotel Herrnschlösschen in Rothenburg o.d. Tauber ist das beliebteste Hotel in Bayern, noch vor dem Mandarin Oriental, München. Und es rangiert auf einer Ebene mit z.B. der renommierten Traube Tonbach in Baden-Württemberg.

Herrenschloesschen_Rothenburg_2010_12Ich war im Mai vergangenen Jahres für einen kurzen Tag zu Gast im Hotel Herrnschlösschen. Ich war gleich von Anfang an begeistert: vom Hotel, von den Zimmern, von dem edlen, kleinen, feinen Ambiente – und ganz besonders vom Hotelierspaar Ulrike und Klaus Wörle. Kein Zimmer gleicht dem anderen. Mit viel Liebe und Enthusiasmus ist eine absolute Perle entstanden.

Herrenschloesschen_Rothenburg_2010_14Über Hotelbewertungsportale habe ich vor längerer Zeit bereits hier geschrieben. Nicht jeder Hotelier liebt sie. Aber kaum noch ein Gast bucht, ohne dass er vorher verschiedene Hotels über verschiedene Bewertungsplattformen gecheckt hat. Ob er dann per Internet, Fax, Telefon oder E-Mail bucht, ist völlig egal. Ganz besonders wichtig ist, dass während des Aufenthaltes des Gastes die Qualität im ganzen Hotel stimmt. Denn bei aller Liebe zu Social Media: im Hotel kommt es vor allem auf die Dienstleistungsbereitschaft und die Stimmigkeit des Produktes an. Die besten Social Media Maßnahmen können kein schlechtes Hotel mehr verbessern. Eher noch im Gegenteil: die Nutzer schreiben dann in Bewertungsplattformen, wie es wirklich ist. Was ist das Geheimnis des Erfolges des Hotel Herrnschlösschen in Rothenburg? (mehr …)

Graubünden ist neue Partnerregion von theALPS

Auf der ITB wurde zur Freude der Initiatoren von „theALPS“ Graubünden als neue Partnerregion vorgestellt, ein weiterer wichtiger Mosaik-Stein in der Entwicklung dieser Lobbying-Veranstaltung. Gemeinsam mit Wallis, das seit Beginn zum theALPS-Netzwerk zählt, sind nun die zwei bedeutendsten Tourismusregionen der Schweiz theALPS-Partner.

Mit Graubünden ist eine Ganzjahresdestination mit an Bord, die ausgezeichnet die Vielfalt der Alpen und deren touristische Tradition wiederspiegelt. Neben der Rhätischen Bahn – ein UNESCO Welterbe – ist die Schweizer Region bekannt durch ihre über 40 Top-Skigebiete mit überdurchschnittlicher Höhenlage und damit verbundener Schneesicherheit. Ziel von theALPS ist es, in den kommenden Jahren alle wichtigen touristischen Alpenregionen in dieser innovativen B2B-Plattform zu vereinen – und so den gesamten Alpenbogen in seiner touristischen Ausprägung und Tradition zu präsentieren. (mehr …)

Maisel’s Weisse: Weissbierspezialitäten im Biergarten auf der Internorga

Maisels WeisseAuf eine frische Maisel’s Weisse dürfen sich die Besucher der Internorga vom 18. bis 23. März in Hamburg auch dieses Jahr freuen. In ihrem bayerischen Biergarten in den Hamburger Messehallen präsentiert die Brauerei Gebr. Maisel ihre beliebten Bierspezialitäten und sucht dabei den direkten Kontakt zu ihren Partnern und Freunden.

„Unsere Brauerei ist erleb- und anfassbar“, verspricht Inhaber Jeff Maisel, der das Unternehmen in vierter Generation führt. „Durch unsere Präsenz auf der Messe wollen wir dies deutlich unterstreichen.“ Maisel’s Weisse, die erfrischend andere Weissbierspezialität, stellt Geselligkeit und Lebensfreude in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts. „Der Zuspruch für unsere Weissbierspezialitäten war in den letzten Jahren sehr groß. Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf viele neue Kontakte und ein Wiedersehen mit unseren Partnern und Kunden“, betont Jeff Maisel, der selbst die ganze Messe über vor Ort sein wird. (mehr …)

Bayern: Gastgewerbe ist Spitze im deutschen Tourismus

„Die weißblaue Hotellerie und Gastronomie sind wichtige Wirtschaftsfaktoren und nehmen eine Spitzenstellung im deutschen Tourismus ein“, freut sich Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel über die Ergebnisse des aktuellen Betriebsvergleichs für das bayerische Gastgewerbe. Jeder fünfte Euro, der 2008 im deutschen Gastgewerbe umgesetzt wurde, floss in die Kasse eines bayerischen Betriebes.

Der Durchschnittsumsatz pro Unternehmen liegt im Freistaat deutlich über dem Bundeswert und unterstreicht die Leistungsfähigkeit bayerischer Betriebe. „Unsere breite Angebotspalette hält für jeden Besucher und Gast etwas bereit“, betont Hessel. Auch für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Bayern spiele das Gastgewerbe als Arbeitgeber eine bedeutende Rolle. 315 000 Personen seien dort beschäftigt. Die Zahl der Ausbildungsplätze lag in den vergangenen Jahren in der Spitze bei 16 000. (mehr …)

BHG: Ulrich N. Brandl neuer Präsident, Siegfried Gallus wird Ehrenpräsident

BHG: Ulrich N. Brandl neuer Präsident, Siegfried Gallus wird EhrenpräsidentZum Abschluss die große Ehre: Für seine langjährigen Verdienste in den unterschiedlichsten Ehrenämtern des Verbandes, die letzten vier Jahre unter anderem als BHG-Präsident, wurde Siegfried Gallus (MD-Hotel Gallus, Beilngries) (hier mit Bundesministerin Ilse Aigner auf der Biofach 2009) zum Ehrenpräsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. (BHG) ernannt. Das Präsidium des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. (BHG) wurde bei der 36. Landesdelegiertenversammlung am 25. Oktober 2010 in Schweinfurt turnusgemäß neu gewählt.

Tourismustag_Sep2010_01In seiner Amtszeit setzte sich Siegfried Gallus durchaus streitbar für einige der wichtigsten tourismuspolitischen Entscheidungen der letzten Jahre ein. So kämpfte er mit der Kampagne PRO 7% für die Senkung der Mehrwertsteuer auf den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie . Dabei wusste er die vor allem die FDP, teilweise auch die CSU auf seiner Seite. Dass nur die Hälfte dabei herauskam und die Gastronomie noch warten muss, ist den zögernden Luschen Politikern der CDU zu verdanken.
Außerdem förderte er die Sterne-Klassifizierung in Hotellerie und Gasthöfen sowie die Offensive zur ServiceQualität in Bayern. Zeitgleich zum jüngst vergangenen Oktoberfest 2010 terminierte er den Tourismustag 2010 mit einem großen Event im Festbau des Circus Krone und einem Empfang im Hacker-Zelt. Das Foto zeigt ihn (rechts) mit Bayern Tourismus-Geschäftsführerin Sybille Wiedenmann und Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Martin Zeil.
Schließlich gehörte auch der Streit um das strenge Rauchverbot für Bayerns Wirtschaften und Beherbergungsbetriebe in seinen Aufgabenbereich.

Der neue BHG-Präsident heißt Ulrich N. Brandl (Baby & Kinder Bio-Resort, Zettisch). Ebenfalls neu ins Präsidium wurde Angela Inselkammer (Brauereigasthof Hotel Aying, Aying) gewählt, sie bekleidet die nächsten drei Jahre das Amt der 1. Vizepräsidentin. Neuer 2. Vizepräsident wurde Thomas Förster (Serways Tank- und Rastanlagen Nürnberg Feucht und Kammersteiner Land, Feucht). (mehr …)

Forum Vini: Weinwissen von Portugal nach Franken, vom Bordelais bis zum Libanon

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Forum Vini 2010Welche Rebsorten wachsen im Libanon? Wie wird Wein im Bordelais kultiviert? Woran erkenne ich einen guten Tropfen? Diese und mehr Fragen beantwortet die Internationale Weinmesse Forum Vini vom 12. bis 14. November 2010 im Münchner M,O,C, Veranstaltungs-center. Denn traditionell sorgt ein umfangreiches – und kostenloses – Rahmenprogramm dafür, dass die knapp 10.000 Besucher an drei Tagen nicht nur an den Messeständen Wein verkosten, sondern in Workshops und Seminaren auch allerhand Wissenswertes über ihn lernen können.

Das Gebiet des Libanon gehört zu den ältesten Weinbauregionen der Welt. Mit Detlef Rick von Ars Gustandi können die Besucher die Tropfen aus der „uralten“ Weinwelt verkosten und erfahren alles über die dort wachsenden Rebsorten, Klima, Topographie und den Tourismus. Sommelier Peer F. Holm erklärt die Rebsortenvielfalt Portugals und entführt die Teilnehmer seines Seminars nach Lusitanien. Auch einheimische Schmankerl kommen nicht zu kurz: Der Gourmet und Weinkenner Prof. Klaus Wahl stellt Premiumspezialitäten aus Franken und dem restlichen Bayern sowie erlesene fränkische Weine vor – dabei steht Sinnenfreude pur auf dem Programm. (mehr …)

Techniker Krankenkasse empfiehlt Reisen nur mit Organspendeausweis

TKInfografik Organspende EuropaVor einer Reise steht immer auch das Koffer packen. Umsichtige Menschen denken dabei auch an Verletzungen, Krankheiten und nehmen eine kleine Reiseapotheke mit. Doch leider kommt es manchmal noch schlimmer. Ein Unfall, ein Unglück – da hilft dann nicht mal mehr der ADAC Rückflug. Zumindest kann sich der Verunglückte dann noch als Ersatzteillager für Bedürftige anbieten. Darauf weist Stephan Mayer, Sprecher der Techniker Krankenkasse (TK) in München hin: „Wer ins Ausland fährt, sollte seinen Organspendeausweis nicht zu Hause lassen“, empfiehlt er. Denn: In vielen Urlaubsländern gelten bei der Organtransplantation andere Regelungen als in Deutschland.

Beispielsweise besteht in Italien, Portugal, Spanien, Tschechien und Ungarn, die sogenannte Widerspruchsregelung: Wer einer Organspende nicht schriftlich widersprochen hat, könne dort im Todesfall unter Umständen zum Organspender werden. Mayer verdeutlicht: „Die Ärzte im Ausland werden alles versuchen, um den Willen des Verstorben zu erfahren. Im Zweifel, vor allem wenn keine Angehörigen zu erreichen sind, wird eher auf eine Transplantation verzichtet.“ Dennoch, erklärt der TK-Sprecher weiter, sei der sicherste Weg, immer einen ausgefüllten Organspendeausweis dabei zu haben. Wer nach seinem Tod keine Organe spenden will, kann das auch dokumentieren. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK, haben aber vier von fünf Erwachsene in Bayern keinen Organspendeausweis. Und das obwohl jeder zweite Befragte die Widerspruchsregelung ablehnt. (mehr …)

Wettbewerb Bayerische Küche: 95 beste Gastwirte ausgezeichnet

Dehoga-Bayern-Präsident Siegfried Gallus und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner haben die 95 besten Gastwirte des Wettbewerbs Bayerische Küche im Hofbräuhaus München mit Goldmedaillen geehrt. „Die bayerischen Gastronomen, die heute ausgezeichnet wurden“, so Gallus, „sind herausragende Beispiele ihrer Zunft, schlichtweg Bayerns Beste. Wer traditionelle Gastfreundschaft erleben will, is(s)t in Bayerns Gastronomie richtig.“

Um die hohe kulinarische Qualität vieler Häuser zu würdigen, richtet das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und den vier regionalen Tourismusverbänden seit 1977 alle drei Jahre den Wettbewerb Bayerische Küche aus. (mehr …)

Pro Mensch-Forum: Von mutigen Machern, neuen Ideen und starken Konzepten

Am 27. und 28. April präsentiert sich der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. gemeinsam mit weiteren Fachberatern namhafter Unternehmen und Dienstleistern auf dem Pro Mensch-Forum im Hotel Dolce Munich in Unterschleißheim. Die Pro Mensch-Foren gelten als die erfolgreichste Seminarreihe für Gastronomie, Hotellerie und Catering in Deutschland.

Der motivierende Mix aus Erlebnis, Weiterbildung und Information kommt bei den Teilnehmern seit vielen Jahren an. Über 55.000 Teilnehmer waren in den vergangenen Jahren bereits Gast bei den Pro Mensch-Foren Erfolgreich in die Zukunft!- für Gastronomie, Hotellerie und Catering. (mehr …)

Interview mit Mark Zimmermann: Bayern Online als regionale Gastro-Plattform

Das dritte Interview beim Blogger- und Twittertreffen des Social Media Club München führte ich mit Mark Zimmermann. Er betreibt das regionale Portal Bayern Online. Wir hatten uns erst wenige Stunden zuvor schon in Eichstätt auf dem TourismusCamp kennengelernt – und trafen uns nun am Abend hier im Nam Nam in München wieder. Ausgerüstet mit einer Flip Kamera ließ ich es mir nicht nehmen, ihn zu interviewen und ihm die Gelegenheit sein regionales Portal für Hotellerie und Gastronomie vorzustellen.

Mir war dies Portal bisher nicht bekannt. Doch, wie ich im Interview erfuhr, liegt der bisherige Schwerpunkt auf dem Frankenland. Nun erfolgt also die Ausweitung des Angebotes über ganz Bayern.

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Bayern: Grünes Licht für virtuelle Alpen-Tourismus-Akademie

Bayerns Wirtschaftsminister Martin ZeilVirtuelle Weiterbildung für Bayerns Tourismusexperten: Das Bayerische Wirtschafts-ministerium investiert rund 400 000 Euro in eine gemeinsame Qualitäts- und Weiterbildungs-einrichtung der Tourismusverbände München-Oberbayern und Allgäu / Bayerisch-Schwaben. Davon sind 180.000 Euro Landesmittel und 201.000 Euro EU-Fördermittel. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil verdeutlicht: „Der Aufbau der Alpen-Tourismus-Akademie kann jetzt starten. Mit einem vielseitigen, aktuellen Angebot soll sie die touristische Qualität und Schlagkraft der Regionen zwischen Königsee und Bodensee weiter stärken. Solche zukunftsweisenden Projekte unserer heimischen Tourismusakteure haben Vorbildcharakter. Sie sind die Basis für zufriedene Gäste und zufriedenstellende Gästezahlen im Freistaat. Die Kooperation der beiden südbayerischen Tourismusverbände ist dabei besonders lobenswert.“

Die Alpen-Tourismus-Akademie ist dabei rein virtuell. Sie wird existieren in Form einer Internet-Plattform, allerdings mit echten Experten. Diese bilden im Rahmen einer berufsbegleitenden Weiterbildung Bayerns Tourismusexperten aus.
Der Alpenraum sei für den Bayerntourismus einer der bedeutendsten Freizeitdestinationen und gleichzeitig ein wichtiger Imageträger. „Deshalb verspreche ich mir von der neuen Akademie positive Image-Effekte für den Tourismus im gesamten Freistaat“, so der Minister. Die Alpen-Tourismus-Akademie soll Weiterbildungseinrichtung, Qualitätsanlaufstelle und Kreativwerkstatt in einem sein. Zeil erklärt weiter: „Die neue Akademie steht allen Akteuren der Tourismuswirtschaft entlang der bayerischen Alpenkette offen. Neben den klassischen Beherbergungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen können zum Beispiel auch Einzelhandel oder Verkehrsunternehmen von der Einrichtung profitieren.“ (mehr …)

Reiseland Bayern: Wirtschaftsminister Zeil prognostiziert drittbeste Gästebilanz aller Zeiten

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil prognostiziert seine erste touristische Jahresbilanz: „Bayern wird auch in diesem Jahr wieder das populärste und attraktivste Reiseziel in Deutschland sein. Ich rechne damit, dass über 26 Millionen Gäste das Urlaubsland Bayern in 2009 besucht haben und rund 75 Millionen Übernachtungen getätigt wurden.“ Angesichts der bisher vorliegenden 10-Monats-Daten und des Verlaufs der Wintersaison werde der Freistaat den sechsten Gästerekord in Folge nicht ganz erreichen.

„Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch dem weiß-blauen Reisegeschäft Schrammen versetzt. Die Tourismuszahlen werden aber heuer dennoch besser sein als noch 2006 und uns den dritthöchsten Gästebesuch aller Zeiten in Bayern bescheren. Die Branche hat Robustheit bewiesen“, lobt Zeil. 2008 waren noch 26,7 Millionen Touristen nach Bayern geströmt und hatten 76,9 Millionen Übernachtungen gebucht. (mehr …)

Kaiserhof Kitzbühel: Gaumengenüsse in der Zirbelstube

Kaiserhof Kitzbuehl ZirbenstubeGemütlich, kitschiger Tiroler Barock. Beim Anblick dieses Restaurantbildes kommen mir gleich zig verschiedene Alpenhotels dies- oder jenseits der Alpen in den Sinn. Ist dies Restaurant in Bayern, Österreich, der Schweiz oder Südtirol? Jedenfalls ist es austauschbarer Tiroler Barock, Kitsch. Zigmal gesehen. Sicher, viele Gäste verlangen dies. Und gerade viele Norddeutschen, zu denen ich mich selbst auch zähle, verbinden dies mit den Alpen. Übrigens hat sogar der bayerische Ministerpräsident in seiner Staatskanzlei direkt neben seinem Büro so eine Stube für Empfänge – davon konnte ich mich bei einem Tag der Offenen Tür selbst überzeugen. Doch hätten Sie hier ein unverwechselbares Gourmet-Restaurant erwartet? Denn diese Zirbenstube (österreichisch = Zirbelstube deutsch) befindet sich im 4-Sterne-Hotel Kaiserhof in Kitzbühel. Und steht zum dritten Mal im Gault Millau.

Perfekt gelegen, direkt an der Talstation des weltberühmten Hahnenkamms mit seiner legendären Streif, lädt der Kaiserhof mit 51 Zimmern nicht nur Wintersportler, Wanderer oder Wellness-Liebhaber zum Wohnen ein – das Haus ist auch berühmt für seine ausgezeichnete Küche. Was die Magier des hoteleigenen Restaurants zaubern, ist nach Unternehmensangaben selbst für den verwöhntesten Gaumen größter Genuss. Schon beim Frühstücksbuffett und spätestens nach einem traumhaften Abendessen sollten die Gäste davon überzeugt sein. Kein Wunder also, dass das Best Western Premier Hotel zum dritten Mal im Gault Millau Platz gefunden hat – und somit eine der größten kulinarischen Auszeichnungen erhalten hat. Bereits 2008 und 2009 wurde das Hotel in Kitzbühel für seine hervorragenden Leistungen prämiert und darf auch 2010 in dem bekannten Gourmet-Führer nicht fehlen. (mehr …)

Romantik Hotel Lindner: Kuschliges und Kulinarisches in Bad Aibling

Romantik Hotel Lindner Bad Aibling_16Versteckte, romantische Hotels bietet Bayern nicht nur in den Alpen. Auch das leicht wellige Alpenvorland zwischen München und Rosenheim bietet verliebten Pärchen oder Vorstandsessen einen wunderschönen Rahmen. In Bad Aibling, dem kleinen Kurort östlich von München, „verbirgt“ sich mitten im Ortszentrum ein kleines Refugium: Das Romantik Hotel Lindner. Das ehemalige Schloss Prantshausen blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Seit über 150 Jahren ist es im Besitz der Familie Lindner. Deshalb kommen hier Tradition, Komfort und gastronomische Freuden harmonisch zusammen. Eine Mischung, die das Wohlfühlen leicht macht. Was mir persönlich allerdings in einem Mitgliedshotel der Romantik-Hotels selten schwer fällt.

Seit sieben Generationen ist die Familie Lindner bestrebt, gemütliche und glückliche Stunden zu bereiten. Die Historie des Hauses beginnt bereits im frühen Mittelalter. Die Grundmauern stammen aus der Zeit der Karolinger, etwa aus dem Jahr 600. Historiker vermuten, dass das frühere Schloss und die dazugehörigen Ländereien zum Besitz des Adelsgeschlechtes der Familie von Prant gehörten, dem auch der Heilige Ratholdus entstammte. Er war der Gründer des Klosters St. Georgenberg im Tiroler Inntal, heute ein beliebtes Wallfahrtsziel. Im Jahr 800 n.Chr. taucht der „gefreyte Sedlhof Prantshausen“ zum ersten Mal in einer Urkunde auf. (mehr …)

Therme Bad Aibling: Entspanntes Bade-Idyll für gestresste Münchner

Therme Bad Aibling DachEin Erlebnisbad mit großzügiger Saunalandschaft rund um München? Egal, wen man fragt, die Antwort ist eindeutig: Therme Erding. Und richtig, die Therme Erding hat viel zu bieten. Seit den Erweiterungsbauten endlich auch viel für mich. Doch wer es gerne etwas ruhiger möchte, wer am Wochenende nicht totgetreten werden möchte, einen Saunabereich auch zum Entspannen versteht – der sucht noch weiter. Seit kurzem hat Münchens Umland ein weiteres Kleinod im Angebot: Die Therme Bad Aibling. Schon die Anfahrt ist etwas umständlicher, denn nicht die S-Bahn, wie nach Erding, sondern nur der Regionalzug fährt hier raus. Doch der zeitliche Aufwand ist etwa derselbe. Der kleine Kurort östlich von München bietet die schönere – oder vielmehr erwachsenere Alternative zum Trubel und Eventpublikum in Erding.

Schon aus der Ferne offenbart sich dem Gast der Blick auf die Therme Bad Aibling mit ihren acht Kuppeln, die sich wie selbstverständlich aus der Moor- und Seenlandschaft erheben. Sie wirken futuristisch und sprechen anmutig eine Einladung zum Wandeln und Verweilen aus. Unter dem Motto „genießen mit allen Sinnen“ ist eine Brücke entstanden zwischen Tradition und Moderne, zwischen dem traditionellen Heilmittel Moor und dem neuen Heilmittel Thermalwasser. Dabei verbirgt sich unter jeder Kuppel ein anderes Thema, ein anderer Bereich. (mehr …)

Claudia Roth stellt das Oktoberfest als „größte offene Drogenszene“ dar

Claudia Roth auf dem Oktoberfest
Die Münchner Abendzeitung führt heute hier Claudia Roth vor. Und tritt selbst in ein Fettnäpfchen. Denn laut AZ hat Claudia Roth in einem Interview mit „derStandart.de“ das Oktoberfest als die „größte offene Drogenszene der Welt“ dargestellt. Allerdings gibt es die Domain standart.de nur als eine komische Startseite. Die Abendzeitung in München ignoriert in ihrer großdeutschen Allmachtsphantasie, dass unsere österreichischen Freunde längst nicht mehr „heim im Reich“ sind, sondern eine eigene Länderkennung haben. Denn Claudia Roth hat sich im standard.at hier geäussert. Wenn die AZ in ihren Artikeln Links setzen würde, wäre ihr das wohl nicht passiert. Soviel erstmal zu dem Fettnäpfchen der AZ. Doch nun zu der größeren Peinlichkeit, der Drogenabhängigen Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen für die Bundestagswahl selbst. Diese erklärte: „Das Oktoberfest ist die größte offene Drogenszene der Welt.“ Na dann Prost. Claudia Roth weiß, wovon sie spricht. Denn auf dem Oktoberfest ist auch die Grüne – gern auch in Begleitung von Corporierten in den Boxen der Münchner Studentenverbindungen im Schottenhamel-Festzelt – einer Wiesn-Maß nicht abgeneigt.

Schon im Mai 2008 forderte sie bei Kerner diesen geistigen Mist laut der Welt. Und nun, ein Jahr später legt sie nach. Ihr Ziel: sie hält die „Liberalisierung weicher Drogen für dringend notwendig“. Dabei setzt sie Bier gleich mit einer weichen Droge. Und vergisst, dass Bier in Bayern als Brotersatz gilt, als Nahrungsmittel schon zum (Weißwurst-)Frühstück genossen wird. Und laut Ex-Ministerpräsident Beckstein kann man mit 2 Maß Bier noch Auto fahren. Mit Hasch im Hirn sollte man das nicht.
Was kommt als nächstes? Fordert Claudia Roth neben den bayerischen Biergärten jetzt noch Haschischgärten? Ich denke, egal was für Zeug Frau Roth raucht oder was sie nimmt, sie sollte auf jeden Fall weniger davon nehmen. Und lieber a zünftige Mass trinken. (mehr …)

Österreich Werbung: Wegweiser durch das Web 2.0 neu aufgelegt

OEsterreich Werbung Travel reloadedAls ich nach München zog, hab ich permanent Witze der Bayern über die Österreicher vernommen. Was uns in Norddeutschland die Witze über die Polen sind, das sind hier die Ösi-Witze. Ok, ist ja anfangs mal ganz nett. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir Deutschen uns von unseren lieben Nachbarn in mancherlei Hinsicht ein paar Scheiben abschneiden müssen. Die Witze sind ein müder Versuch unsere Behäbigkeit und Unflexibilität zu vertuschen. Denn die Österreicher machen uns in manchen Bereichen was vor. Ja, sie sind schneller als wir. Hut ab, Nachbarn! Dazu zähle ich vor allem die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die hervorragende Qualität der Bio-Produkte, die zahlreichen Bio-Hotels, die selbstverständliche Umweltfreundlichkeit und jetzt das Web 2.0. Denn die Deutsche Tourismuswerbung vertreten durch den Deutschen Tourismus Verband und die Deutsche Zentrale für Tourismus ist orientierungslos im Web 2.0 Sie läßt ihre Kunden, die Dienstleister im Tourismus alleine. Und die Österreicher bringen eine Broschüre jetzt schon in der zweiten stark erweiterten Ausgabe. Die Österreich Werbung hat nicht nur ein eigenes Blog. Nein, sie sagt sogar, wie es gemacht wird.

Unter der Regie von Martin Schobert hat der Verband einen neuen Wegweiser aufgelegt zum Thema Web 2.0 im Tourismus. Travel 2.0 Relaoaded heißt die Broschüre, die natürlich auch als pdf zum Download bei der ÖW oder hier zu bekommen ist. Als Weiterführung des ersten Wegweisers greift er aktuelle Themen des Social Web auf, die für den Tourismus von Bedeutung sind. Und da es keine eigene deutsche Broschüre gibt, müssen die wenigen Deutschen, die in der Kombination Tourismus und Internet führend sind, eben hier bei unseren österreichischen Freunden publizieren. (mehr …)