Flughafen München: Nichts gelernt aus dem United PR-GAU?

Nichts gelernt? Oder nichts mitbekommen? Oder einfach nur unmotiviert? Überlastet? Überarbeitet? Oder weil das Wetter so schlecht ist? Auch Deutschlands Bodenpersonal an den Flughäfen scheint es egal zu sein, was sich in einem Koffer befindet. Wohlgemerkt: für die Verladung auf dem Rollfeld in das Flugzeug oder aus dem Flugzeug heraus sind externe Firmen, die im Auftrag der jeweiligen Airlines arbeiten. Doch Vertragspartner der Reisenden ist die Airline. Somit fällt ein schlechter Service, ein kaputter Koffer auch immer auf die Fluglinie zurück. Als vor einer Weile der PR-GAU bei United Airlines die Runde machte (hier schrieb ich darüber), hoffte ich, dass die deutschen Flughäfen ihr Personal schulen würden. Doch offenbar nicht auf dem Flughafen München bzw bei den Servicepartnern von Air Berlin.

Kürzlich filmten Passagiere nach der Landung Ihres Flugs mit Airberlin von Mallorca nach München aus dem Flieger heraus, wie ein Mitarbeiter vom Bodenpersonal die Taschen und Koffer regelrecht wirft, schmeisst. Wenn da was zerbrechliches drin war… Aber seht selbst:

Wenige Monate nach dem United PR-GAU, der auch Alex Wunschel aka Podpimp und Lünenbürger-Reidenbach einen #Brouhaha wert war, sollten die Verantwortlichen meiner Meinung nach hier mit Schulungs- bzw. Motivationsmassnahmen reagieren.

Denn Dave Carroll hat mittlerweile nicht nur ein weiteres Video, das zweite von drei angekündigten, veröffentlicht. Sondern wieder mit United Schiffbruch erlitten: diesmal ist sein Gepäck verschwunden. The story continues…

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  • Suzie

    Er könnte eigentlich eine andere Arbeit suchen! Er bekommt Geld dafür und er muss vor allem fleißig sein! So eine Frechheit!

  • http://www.goetz-primke.de Götz A. Primke

    @Suzie: Diesen Kommentar verstehe ich jetzt nicht. Oder ist da Ironie drin, nur leider nicht gekennzeichnet, so dass sie mir entgeht?
    Wer hier besser arbeiten sollte, das ist die United. Und die PR-Abteilung bzw -Agentur der Airline.