Restaurants in München: Ausgegrinst: Vox-Gewinnerlokal Grinsekatze ist pleite

Aus und vorbei. Ein Jahr lang grinsten die Betreiber im Münchner Nobelviertel Bogenhausen. Doch das ist jetzt vorbei. Es hat sich ausgegrinst. Die Grinsekatze ist pleite. Normalerweise fällt es erst nach zwei Jahren auf, ob ein gastronomischer Betrieb erfolgreich läuft oder nicht. Doch wie fast alles in unserer Mediengesellschaft, in der Gastro-Konzepte per Castingshows mit Call-in gekrönt werden, geht das auch schneller. Das Sieger-Restaurant “Grinsekatze” aus der Doku “Mein Restaurant” des TV-Senders Vox ist am Ende. Nach etwas über einem Jahr musste das Lokal Insolvenz anmelden.

Dies berichtet das Branchenmagazin Kontakter in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. “Wegen mangelnder Erfahrung und durch schlechte bzw. keine Beratung sind wir nun nach einem Jahr leider gezwungen, unsere ,Grinsekatze’ zu schließen”, heisst es auf der Homepage der Betreiber Anna Regenberg und Toby Kronwitter. Man habe bis zur letzten Minute gekämpft, betont das Duo in einer vom Kontakter zitierten Erklärung. Telefonisch hingegen ist in der Grinsekatze keiner zu erreichen. Und die Webseite verfügt, entgegen deutscher Rechtsprechung, über kein Impressum.

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Mangelnde Unterstützung will sich der Kölner Sender nicht vorwerfen lassen. “Es war immer klar, dass das Gewinnerpaar nach Ende der Sendung selbst die unternehmerische Verantwortung trägt, so wie es auch ihr Wunsch war”, so ein Vox-Sprecher zum Kontakter. Tatsächlich ist die Pleite nur das Ende eines Trauerspiels. Die Quoten von “Mein Restaurant” waren mäßig, die zweite Staffel legte Vox aus Eis.

Vor geraumer Zeit hatte ich hier schon mal über die Sendung und die Grinsekatze geschrieben.

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