Anwohner II: Schörghuber, Anwohner und der Landschaftsschutz am Tegernsee

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Die SZ berichtet heute über einen Zwist zwischen der Schörghuber Gruppe, zu der auch die ArabellaStarwood Hotels und Paulaner gehören, den Anwohnern der Gemeinde Gmund am Tegernsee und dem Landschaftsschutz.

Im Herbst 2008 sollen – so die Absicht der Familie Schörghuber – die Arbeiten nach Plänen des Architekten Johannes Wegmann beginnen. Dort, wo heute noch ein alter, denkmalgeschützter Vierseithof steht mit Gaststätte und großem Biergarten, sollen vier- bis fünfgeschossige Neubauten entstehen: mit 130 Zimmern, vier Restaurants, zwei Bankettsälen, Hallenbad, Wellness- und Seminarräumen, dazu eine zweigeschossige Tiefgarage. Die überbaute Gesamtfläche soll von 6.000 Quadratmetern auf 26.000 Quadratmeter anwachsen.

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Gut Kaltenbrunnn steht, so der Plan, zur radikalen Sanierung an – Gesindehaus, Räucherhaus und Pferdestall werden abgerissen. Der Pachtvertrag mit dem Betreiber des Gasthauses ist schon gekündigt. Eigentümer Stefan Schörghuber möchte hier so schnell wie möglich ein Luxushotel eröffnen.

Ändert Schörghuber seine Pläne?

Doch der SZ-Artikel hört da auf, wo für mich die Frage anfängt: Ist Schörghuber bereit, seinen Pläne zu ändern und seine Hotelpläne den Wünschen der Anwohner und des Landschaftsschutzes anzupassen? Schörghuber hat nicht erst seit dem Schloss Fuschl gezeigt, dass er Neubauten gestalten kann, die sich wunderbar in die Landschaft einpassen. Le Gourmand freut sich über eine offizielle Meinung von ArabellaStarwood.

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